Posts mit dem Label Mülheim werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Mülheim werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 26. August 2026

Mülheim | Rhein-Ruhr Zentrum: Umbau, neue Mieter und aktueller Baufortschritt

Rhein-Ruhr Zentrum Mülheim: Große Modernisierung geht in die nächste Phase

Das Rhein-Ruhr Zentrum (RRZ) in Mülheim an der Ruhr befindet sich in einem umfassenden Modernisierungsprozess. Das seit 1973 bestehende Einkaufszentrum soll schrittweise zu einem moderneren und vielseitigeren Standort für Einkaufen, Gastronomie und Freizeit entwickelt werden.

Mit mehr als 80.000 m² genehmigter Verkaufsfläche und rund 180 Mieteinheiten gehört das RRZ zu den größten Shopping-Centern Deutschlands. Nach Jahren mit vergleichsweise geringen Investitionen soll der Standort nun grundlegend aufgewertet werden.

Neuer Anlauf für das Rhein-Ruhr Zentrum

Die heutige Entwicklung wird von der Eurofund Group und Signal Capital Partners vorangetrieben. Das Investitionsvolumen für die umfassende Revitalisierung wurde mit rund 180 Millionen Euro angegeben.

Die Neugestaltung erfolgt in mehreren Phasen. Neben einer moderneren Mall sollen insbesondere Gastronomie, Freizeitangebote und die Aufenthaltsqualität gestärkt werden. Auch die bislang teilweise leerstehenden Flächen sollen wieder stärker genutzt werden.

Ein wichtiger Bestandteil der neuen Strategie ist die Ansiedlung neuer großer Ankermieter.

Bild: Eurofund

Samstag, 7. März 2026

Mülheim - Wohnquartier Duisburger Straße - In Planung

Neues Wohnquartier auf ehemaligem Industriegelände in Mülheim-Speldorf geplant

In Mülheim-Speldorf soll auf einem bislang brachliegenden Grundstück an der Duisburger Straße ein neues Wohnquartier entstehen. Nach Angaben des Investors sind rund 100 Wohnungen vorgesehen. Das Projekt befindet sich derzeit noch im Planungs- und Genehmigungsverfahren, ein Baubeginn wird frühestens für Mitte 2027 erwartet.

Hintergrund des Standorts

Das etwa 1,3 Hektar große Gelände an der Duisburger Straße in Mülheim an der Ruhr wurde 2019 von der Raffelberger Wohnimmobilien GmbH erworben. Zuvor befanden sich dort unter anderem Werkhallen aus den 1960er- und 1970er-Jahren. In den Gebäuden waren damals unter anderem eine chemische Reinigung für die Schwerindustrie sowie ein Betrieb zur Instandhaltung von Förderbändern des Bergbaus untergebracht.

In den vergangenen Jahren entwickelte sich das Gelände zu einem sogenannten „Lost Place“. Nach einem kleineren Brand im Januar 2026 wurden die verbliebenen Gebäude schließlich abgerissen, sodass das Grundstück nun für weitere Untersuchungen und Planungen vorbereitet wird.

Geplante Bebauung

Der aktuelle Entwurf sieht den Bau von drei Mehrfamilienhäusern vor. Direkt an der Hauptstraße ist ein Gebäude mit sieben Geschossen geplant. Die weiteren Gebäude sollen im hinteren Bereich des Grundstücks entstehen und abgestuft zwischen zwei und vier Geschossen hoch sein. Diese gestaffelte Bauweise soll Rücksicht auf die umliegende Nachbarschaft und die angrenzende Landschaft nehmen.

Zusätzlich zu den Wohngebäuden sind eine zweigeschossige Tiefgarage sowie ein kleiner Quartiersplatz vorgesehen. Im Erdgeschoss des Gebäudes an der Duisburger Straße könnten außerdem Gewerbeflächen entstehen.

Bild: Raffelberger Wohnimmobilien

Mischung aus Miet-, Eigentums- und geförderten Wohnungen

Nach Angaben des Investors Thomas Forstmann ist eine Mischung aus verschiedenen Wohnformen geplant. Neben Eigentumswohnungen sollen auch Mietwohnungen entstehen. Ein Teil der Wohnungen – insbesondere im Gebäude an der Straße – könnte zudem als öffentlich geförderter Wohnraum angeboten werden.

Der Investor betont, dass das Projekt nicht als exklusives Luxusquartier geplant sei. Stattdessen solle der Fokus stärker auf kleineren Wohnungen liegen, die für unterschiedliche Zielgruppen bezahlbar bleiben.

Nächste Schritte im Verfahren

Bevor mit dem Bau begonnen werden kann, sind noch mehrere Schritte notwendig. Dazu gehören unter anderem:

  • die Erstellung und Auswertung von Bodengutachten

  • Untersuchungen zu möglichen Altlasten aus früherer industrieller Nutzung

  • Gutachten zu Verkehr, Umwelt und Artenschutz

  • die endgültige Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans

Eine erneute öffentliche Auslegung der überarbeiteten Planungen wird voraussichtlich im Herbst erwartet.

Baubeginn frühestens 2027

Sollten die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, könnte der Baustart nach aktueller Einschätzung Mitte 2027 erfolgen. Das Projekt ist damit bereits seit mehreren Jahren in Vorbereitung. Mit der geplanten Neubebauung würde ein lange brachliegendes Areal in Speldorf künftig wieder genutzt werden.

Quelle: WAZ - Neues Leben für Lost Place in Mülheim: Investor will 100 Wohnungen bauen - Paywall

Sonntag, 11. Januar 2026

Mülheim - Neubau des Hallenbades in Mülheim-Heißen - In Bau

Der Neubau des Hallenbades in Mülheim-Heißen stellt eines der derzeit wichtigsten Infrastrukturprojekte der Stadt im Bereich Sport, Bildung und Freizeit dar. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich im November 2024 begann offiziell die Bauphase für das neue Bad, das direkt neben dem bestehenden Friedrich-Wennmann-Bad entsteht. Dieses alte Hallenbad aus dem Jahr 1975 ist baulich stark überaltert und soll so lange weiterbetrieben werden, bis der Neubau voraussichtlich im Frühjahr 2027 eröffnet wird. Durch die unmittelbare Nachbarschaft beider Gebäude kann der Schwimmbetrieb während der Bauzeit aufrechterhalten werden.

Die Bauarbeiten waren von Beginn an anspruchsvoll. Insgesamt wurden rund 13.000 Kubikmeter Erde ausgehoben, wodurch ein großer Baukrater entstand. Verzögerungen ergaben sich unter anderem durch notwendige Sicherungsmaßnahmen aufgrund früheren Bergbaus im Untergrund sowie durch witterungsbedingte Probleme, da starke Regenfälle die Baustelle zeitweise in ein Schlammfeld verwandelten. Inzwischen schreitet der Bau jedoch planmäßig voran, und die Grundstruktur des neuen Hallenbades ist bereits deutlich erkennbar.

Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei über 20 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt überwiegend durch die Stadt Mülheim an der Ruhr, ohne Fördermittel von Bund oder Land. Eine Stiftung beteiligt sich mit rund 3,8 Millionen Euro an den Kosten, insbesondere zur Unterstützung einzelner funktionaler Bereiche. Angesichts der angespannten Haushaltslage der Stadt wird der Neubau dennoch als notwendige Investition betrachtet, da das bestehende Bad den heutigen Anforderungen an Sicherheit, Kapazität und Barrierefreiheit nicht mehr gerecht wird.

Inhaltlich soll das neue Hallenbad eine deutliche Verbesserung der Schwimminfrastruktur darstellen. Herzstück ist ein modernes Sportbecken mit sechs 25-Meter-Bahnen und einer Drei-Meter-Sprunganlage. Damit wird es erstmals möglich sein, in Mülheim Schwimmwettkämpfe der Kategorie D auszurichten. Zudem erlaubt die zusätzliche Bahn sowie die Teilbarkeit des Beckens eine wesentlich flexiblere Nutzung. Insbesondere für den Schulsport bedeutet dies einen großen Fortschritt: Die Zahl der Schwimmstunden kann künftig verdoppelt werden, da mehrere Gruppen parallel unterrichtet werden können.

Ergänzt wird das Sportbecken durch ein Lehrschwimmbecken mit höhenverstellbarem Hubboden, das für Schwimmunterricht, Reha-Sport, Seniorenangebote und inklusive Nutzung vorgesehen ist. Für Kleinkinder ist ein separates Planschbecken geplant. Das gesamte Bad wird barrierefrei gestaltet und mit moderner, energieeffizienter Technik ausgestattet. Vorgesehen sind unter anderem nachhaltige Energiekonzepte wie Photovoltaik, Fernwärme und begrünte Dachflächen, um den laufenden Betrieb möglichst ressourcenschonend zu gestalten.

Außenanlagen wie eine Liegewiese und Aufenthaltsflächen sollen das Angebot ergänzen, auch wenn es keinen klassischen Freibadbetrieb mehr geben wird. In Mülheim verbleiben damit lediglich das Naturbad sowie ein privat betriebenes Freibad in Dümpten. Ein Ersatz für ein städtisches Freibad ist derzeit nicht geplant. Als Gründe nennt die Stadt neben der hohen Verschuldung auch den zunehmenden Personalmangel im Bäderbetrieb sowie fehlende geeignete Flächen. Private Investitionen in diesem Bereich schließt die Stadt jedoch grundsätzlich nicht aus.

Der Neubau des Hallenbades Heißen ist vor allem vor dem Hintergrund des langjährigen Mangels an Wasserflächen in Mülheim von Bedeutung. Schulen, Vereine und Öffentlichkeit leiden seit Jahren unter eingeschränkten Nutzungszeiten. Die Stadt verweist darauf, dass viele Kinder das Grundschulalter erreichen, ohne sicher schwimmen zu können – ein Zustand, dem mit dem neuen Bad gezielt entgegengewirkt werden soll.

Quelle: WAZ - Neues Schwimmbad in Heißen: Viele Vorteile sind versprochen - Paywall 08.11.2024

Bild: Architekten bda - gaising + böker

Sonntag, 28. September 2025

Mülheim - Wohngebäude ''Schildberg 66'' - In Bau

Das Neubauprojekt Schildberg 66 im Mülheimer Stadtteil Dümpten umfasst insgesamt 17 Eigentumswohnungen mit Wohnflächen zwischen rund 66 und 150 Quadratmetern und Grundrissen von 2,5 bis 4,5 Zimmern. Die Wohnungen sind modern ausgestattet und zeichnen sich durch energieeffiziente Bauweise nach dem Gebäudeenergiegesetz 2023 aus. Geheizt und mit Warmwasser versorgt wird über eine Erdwärmeanlage in Kombination mit Fußbodenheizung, wodurch ein hoher Anteil an regenerativen Energien genutzt wird – nach Angaben des Bauträgers etwa 80 % mehr als gesetzlich vorgeschrieben. Die Ausstattung umfasst Parkett in den Wohnbereichen, Fliesen in Küchen und Bädern, bodengleiche Duschen, Aufzüge von der Tiefgarage bis ins Staffelgeschoss sowie Video-Gegensprechanlagen und eine Vorbereitung für Elektromobilität. Jede Einheit verfügt über Terrasse, Balkon oder Gartenflächen, die je nach Wohnung zwischen rund 32 und 207 Quadratmetern groß sind.

Die Kaufpreise bewegen sich je nach Größe und Lage zwischen etwa 307.700 und 685.300 Euro, beispielsweise kostet eine 2,5-Zimmer-Erdgeschosswohnung mit rund 70 Quadratmetern rund 332.000 Euro. Käuferprovision fällt nicht an.

Der Zeitplan des Projekts sieht vor, dass die Rohbauarbeiten im Jahr 2024 begonnen haben und die Gebäudehülle bis Ende 2025 weitgehend fertiggestellt sein soll. Der Innenausbau, die technische Ausstattung und die Außenanlagen erfolgen voraussichtlich im Laufe des Jahres 2025. Die Fertigstellung und Bezugsfähigkeit ist für das erste Quartal 2026 vorgesehen.

Das Projekt liegt am Schildberg 66 in einer ruhigen, grünen Umgebung mit direktem Zugang zu Naherholungsgebieten wie dem Hexbachtal oder der Parkanlage Wittkamp. Gleichzeitig sind Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe, etwa am Heifeskamp oder an der Oberheidstraße, und eine gute Verkehrsanbindung ist über die Autobahn A40 sowie Bus- und Straßenbahnlinien gegeben.

Herausforderungen des Projekts liegen im Baugrund: Das Grundstück weist einen abschüssigen Straßenverlauf auf, dazu kamen während der Bauarbeiten Wasseransammlungen in der Baugrube sowie ein teilweise lehmiger Untergrund, was den Bauablauf erschwerte. Trotz dieser Faktoren hebt der Bauträger die nachhaltige Energiebilanz des Projekts hervor.

Quelle: Arsatec - Schildberg in Mülheim a.d. Ruhr – Dümpten




Bilder: Arsatec GmbH

Sonntag, 7. September 2025

Mülheim - Siemens Energy Service Center - In Planung

Auf dem ehemaligen Vallourec-Gelände in Mülheim, das rund 33,5 Hektar umfasst, entwickelt der Investor CTP den neuen Gewerbe- und Industriepark „CTPark Mülheim“. Geplant sind insgesamt 160.000 Quadratmeter moderne Nutzflächen für Forschung und Entwicklung, Labore, Co-Working, Industrie und Logistik. Ziel ist es, technologieorientierte Unternehmen aus zukunftsstarken Branchen wie den Biowissenschaften und der IT-Fertigung anzusiedeln. Nach der Westenergie AG, die bereits rund 12.000 Quadratmeter angemietet hat, konnte CTP nun auch Siemens Energy als zweiten bedeutenden Mieter gewinnen. Der Energietechnik-Konzern wird dort ab 2027 auf rund 20.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche eine Service-Einheit ansiedeln, in der Standard- und Spezialwerkzeuge für den Bau und die Wartung von Kraftwerken gelagert, instandgehalten und für den weltweiten Einsatz vorbereitet werden. Vorgesehen sind etwa 17.400 Quadratmeter Hallenfläche, 2.450 Quadratmeter Büro-, Technik- und Sozialräume sowie rund 2.500 Quadratmeter Außenflächen. Ergänzt wird das Angebot durch 60 Pkw- und fünf Lkw-Stellplätze.

CTP investiert allein für das Siemens-Energy-Gebäude etwa 25 Millionen Euro, insgesamt rechnet der Projektentwickler für den „CTPark“ mit einem Investitionsvolumen von rund 250 Millionen Euro. Der Bau soll im Sommer 2026 beginnen, die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. Siemens Energy bündelt am neuen Standort Aktivitäten aus Mülheim und Düsseldorf, insgesamt werden dort etwa 130 Beschäftigte tätig sein. Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle: Der Gewerbepark soll mit Photovoltaikanlagen, E-Ladestationen und weiteren umweltfreundlichen Maßnahmen ausgestattet werden. Für das Gesamtareal wird eine Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen angestrebt.

Die Ansiedlung von Siemens Energy gilt als wichtiger Meilenstein für den Standort Mülheim. Oberbürgermeister Marc Buchholz sowie Vertreter von CTP betonen die Attraktivität des Areals und die Signalwirkung, dass sich noch vor Baubeginn zwei große Unternehmen an das Projekt gebunden haben. Damit ist das Vallourec-Gelände auf dem Weg, sich von einer ehemaligen Industriebrache zu einem zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort mit hoher technologischer Bedeutung zu entwickeln.

Quelle: WAZ - Auf 20.000 Quadratmeter: Konzern kommt auf Vallourec-Areal - Paywall

Dienstag, 22. Juli 2025

Mülheim - Speldorfer Karree - In Bau

Auf dem ehemaligen Gelände von Accos und dem Fitnessstudio Pallas, gelegen an der Duisburger Straße zwischen Friedhofstraße und Flockenweg, entstehen derzeit sechs moderne Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 83 barrierefreien Wohneinheiten sowie mehreren Gewerbeflächen im Erdgeschoss. Die Wohnungen variieren zwischen Ein- bis Drei-Zimmer-Einheiten mit Wohnflächen von rund 40 bis 105 Quadratmetern. Ergänzt wird das Projekt durch eine Tiefgarage mit über 80 Stellplätzen, die größtenteils bereits für Elektromobilität vorbereitet sind, zahlreiche Fahrradstellplätze und einen begrünten Innenhof mit Spielplatz.

Neben dem Wohnraum sind im Erdgeschoss auch Flächen für Gewerbe vorgesehen – unter anderem für eine Bäckerei, eine Arztpraxis oder Büronutzung. Die Vermietung dieser Flächen ist bereits angelaufen, wobei beispielsweise Einheiten mit 92 bis 294 Quadratmetern zur Verfügung stehen. Die Nettokaltmiete liegt bei etwa 20 Euro pro Quadratmeter. Die Nachfrage nach den Wohnungen ist hoch: Schon Anfang 2025 gab es rund 150 Interessenten auf Wartelisten. Baubeginn war im Frühjahr 2024. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist offiziell für Sommer 2026 vorgesehen.


Projektüberblick: Speldorfer Karree (Mülheim‑Speldorf)
  • Projektart: Neubau von sechs Mehrfamilienhäusern mit Wohnen und Gewerbe 
  • Wohneinheiten: 83 barrierefreie Wohnungen, zwischen 1‑ und 3‑Zimmern, Wohnfläche ca. 40–105 m² 
  • Gewerbefläche im Erdgeschoss: Bäckerei, Arztpraxis und/oder Büroflächen geplant 

Parkangebot:
  • Tiefgarage mit über 80 Stellplätzen, viele vorgerüstet für E‑Mobilität
  • Fahrradstellplätze, Innenhof mit Spielplatz 

Lage & Anbindung:
  • Zentral in Speldorf an der Duisburger Straße zwischen Friedhofstraße und Flockenweg
  • ÖPNV-Haltestellen in unmittelbarer Nähe
  • Autobahnen A40 und A3 binnen etwa 5 Minuten erreichbar 
  • Nähe zu Naherholungsgebieten wie Ruhr und Uhlenhorst 

Zeitplan & Nachfrage
  • Baubeginn: Frühjahr 2024 (laut Entwicklerseite); frühere Quellen sprechen auch von 2023/2024 
  • Fertigstellung: offiziell Frühjahr / Sommer 2026, mit Möglichkeit einer Fertigstellung im späten Frühjahr 2026 
  • Nachfrage: Bereits Anfang 2025 existierten rund 150 Interessenten auf Wartelisten für die Wohnungen 


Bilder: Immostore

Update 22.07.2025

Das Bauprojekt „Speldorfer Karree“ an der Duisburger Straße in Mülheim-Speldorf schreitet planmäßig voran. Auf dem Gelände, das zuvor von Accos und dem Fitnessstudio Pallas genutzt wurde, entstehen derzeit neue Wohn- und Gewerbeflächen. Nachdem das Areal nach dem Abriss eine Zeit lang ungenutzt blieb, wird das Gebäude nun zügig errichtet. Mehrere Geschosse sind bereits fertiggestellt, erste Dacharbeiten laufen, und in einigen Bauabschnitten hat bereits der Innenausbau begonnen (Trockenbau, Elektroinstallation, Sanitär).

Projektentwickler Matthias Riediger von der Firma Immostore bestätigt, dass sich die Arbeiten im Zeitplan befinden. Insbesondere im Bereich der Friedhofstraße sowie in den Bungalows im Innenhof sind die Innenausbauarbeiten in vollem Gange. An der Hauptfassade zur Duisburger Straße werden derzeit Fenster eingesetzt und Dachgeschosse gebaut. Die einzelnen Gewerke arbeiten sich abschnittsweise über das Bauvorhaben fort.

Die offizielle Fertigstellung ist für Sommer 2026 vorgesehen. Riediger deutet jedoch an, dass eine frühere Fertigstellung im späten Frühjahr möglich ist. Trotzdem wird weiterhin mit einem zeitlichen Puffer kalkuliert. Ein endgültiger Ankermieter für das Projekt steht noch nicht fest.

Quelle: WAZ - Früher fertig als geplant? So steht es um Mülheimer Millionenbau - hinter Paywall

Mittwoch, 16. Juli 2025

Mülheim - Logistikzentrum -Westenergie AG - ehemalige Vallourec-Gelände - In Planung

Die Westenergie AG wird erster Mieter im geplanten Industrie- und Gewerbepark „CTPark“ auf dem 33,5 Hektar großen ehemaligen Vallourec-Areal in Mülheim. Investor CTP errichtet für das Unternehmen eine rund 12.000 Quadratmeter große Build-to-Suit-Immobilie, die ab dem dritten Quartal 2027 bezogen werden soll.

Westenergie wird zwei Metering-Geschäftseinheiten aus Essen-Kettwig und Mülheim-Broich an den neuen Standort verlagern. Geplant sind moderne Büro- und Sozialräume, ein Logistikzentrum für Messtechnik sowie eine staatlich anerkannte Prüfstelle. Insgesamt arbeiten rund 200 Mitarbeitende in den betroffenen Einheiten.

CTP hatte das Gelände Ende 2023 vom französischen Konzern Vallourec übernommen. Ziel ist die Entwicklung eines modernen Gewerbeparks mit 160.000 Quadratmetern Fläche für technologieorientierte Unternehmen aus Bereichen wie Biowissenschaften und IT-Fertigung.

Die Stadt Mülheim und CTP bewerten die Ansiedlung als bedeutendes Signal für die Attraktivität des Standorts.


Projekt & Fläche

  • Ort: Ehemaliges Vallourec-Gelände, Mülheim an der Ruhr (33,5 Hektar)
  • Investor: CTP (tschechischer Entwickler von Industrie- und Logistikimmobilien)
  • Ziel: Entwicklung eines modernen Hightech-Gewerbeparks (CTPark) ab 2027
  • Flächenangebot: 160.000 m² für Forschung, Labore, Co-Working, Industrie & Logistik
  • Erster Mieter: Westenergie AG
  • Unternehmen: Tochtergesellschaft von Eon
  • Fläche: 12.000 m² (davon ca. 6.500 m² Lager/Logistik, 1.700 m² Prüfstelle)
  • Geplanter Einzug: Ab Q3 2027

Bauweise

  • Build-to-Suit – maßgeschneiderter Neubau nach Westenergie-Vorgaben
  • Verlagerung von Standorten
  • Von Mülheim-Broich und Essen-Kettwig nach CTPark
  • Broich: Verwaltung und 66 Mitarbeitende der Westenergie Metering GmbH
  • Kettwig: 135 Mitarbeitende (Messstellenbetrieb, Logistik, Prüfstelle)

Arbeitsumfeld & Ausstattung
  • Moderne Büroflächen mit offenen Arbeitsplätzen und Rückzugsräumen
  • Sozialbereiche, flexible Kommunikationszonen, moderne Küche
  • Über 100 Parkplätze
  • Prüfstelle für Messgeräte, Logistikzentrum

Quelle: WAZ - Das ging schnell: Erster Mieter für Vallourec-Areal ist fix - hinter Paywall

Bild: CTP

Samstag, 19. April 2025

Mülheim - Wohnquartier an der Filchnerstraße - In Bau

Das lange geplante Neubauprojekt an der Filchnerstraße in Mülheim-Heissen kommt nun endlich in Gang. Die Städtische Wohnungsgesellschaft Mülheim (SWB) erhält 29,5 Millionen Euro Fördermittel vom Land NRW, womit der Start des Bauvorhabens noch im Oktober 2024 erfolgen konnte. Die Gesamtinvestition liegt bei etwa 49 Millionen Euro.

Wohnraum für unterschiedliche Bedürfnisse

Geplant ist der Bau von 126 neuen Wohnungen, von denen 87 im sozialen Wohnungsbau entstehen. Das Quartier soll vielfältigen Wohnformen Platz bieten, darunter auch:
  • betreutes Wohnen in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz, das dort Tagespflegeangebote betreiben wird,
  • ein Quartierstreffpunkt für gemeinschaftliches Leben,
  • ein medizinisches Versorgungszentrum,
  • sowie moderne, barrierearme Mietwohnungen.

Infrastruktur und Mobilität

  • Für die Mobilität der künftigen Bewohner werden insgesamt 342 Stellplätze geschaffen:
  • 80 PKW-Stellplätze in zwei Tiefgaragen,
  • 197 Fahrradstellplätze in den Garagen,
  • sowie 65 weitere oberirdische Parkplätze.
 
Zeitplan und Ablauf

Obwohl die Baugenehmigungen bereits seit dem Frühjahr 2024 vorliegen, konnte der Bau erst jetzt starten, da auf die Förderzusage gewartet wurde. Die ersten sichtbaren Arbeiten beginnen mit der Geländevorbereitung und Baumfällungen. Danach folgt die Ausschachtung, beginnend beim Punkthochhaus an der Gneisenaustraße, das zuvor bereits für 4,4 Millionen Euro modernisiert wurde.

Zweiter Bauabschnitt

Nach dem ersten Bauabschnitt ist der Abriss zweier alter Gebäuderiegel vorgesehen, die noch aus den 1950er- und 60er-Jahren stammen. Diese sollen durch fünf neue Wohnhäuser ersetzt werden. Die bisherigen Mieter erhalten zum Frühjahr 2025 ihre Kündigung, damit die Gebäude nach und nach freigezogen werden können.

Hintergrund

Das Projekt war lange ins Stocken geraten – unter anderem wegen explodierender Baukosten und dem Auslaufen von Förderprogrammen wie dem für Klimahäuser der KfW. Erst die aktuellen Fördermittel aus dem NRW-Landesprogramm ermöglichen den wirtschaftlichen Bau von Mietwohnungen mit bezahlbaren Mieten.
Zielsetzung

Mit dem Projekt verfolgt die Stadt das Ziel, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen, dabei aber auch soziale Durchmischung und Nachhaltigkeit im Quartier zu fördern. Die Kombination aus sozialem Wohnungsbau, medizinischer und sozialer Infrastruktur sowie umweltfreundlicher Mobilität soll ein zukunftsfähiges und lebenswertes Wohnumfeld schaffen.



Bild: Druschke Architektur

Samstag, 12. Oktober 2024

Mülheim | Bürogebäude „Ruhrtalbogen“| In Bau

Der Mülheimer Investor Imoba plant den Bau eines Bürogebäudes in Mühlheim-Saarn mit ca. 2400 Quadratmetern Mietfläche. Ende Februar sollen bereits die Rodungsarbeiten an Stelle eines alten Tennisplatzes, im Hinterland von Saarncenter und L‘Osteria für das Neubauprojekt beginnen.

Imoba plant den neuen Bau, der Büros, womöglich auch Praxen beherbergen soll, mit vier Vollgeschossen. Im März wolle man dafür sorgen, den Baugrund (aufgeschütteter Boden) zu stabilisieren, mittels Pfählen oder anderen geeigneten Maßnahmen.

Voraussichtlich im Frühjahr oder aber im Sommer soll der eigentliche Bau des Gebäudes starten, das die Saarner Architekten Smyk Fischer in Hybridbauweise entworfen haben und das sich bogenförmig am kleinen Wald des Kouvola-Parks einfügen soll. Der Neubau soll den Gold-Nachhaltigkeitsstandard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen erreichen. Rund die Hälfte der Mietfläche soll bereits vermietet sein.




Bilder: Smyk Fischer Architekten PartG mbB - Mülheim an der Ruhr



Update 12.10.2024

In direkter Nachbarschaft zu den Saarner Ruhrauen, zwischen Aldi Süd und Dorf Saarn, entsteht zur Zeit ein neues Bürogebäude. Die Bauarbeiten sollen im Zeit- und Kostenrahmen liegen. Aktuell werde für die Decke über dem Erdgeschoss eingeschalt. Danach geht es in Holzhybridbauweise Stockwerk für Stockwerk weiter. Anfang Dezember sollen diese Arbeiten beginnen.

Im ersten Quartal 2026 soll der komplette Bau stehen, so dass die Mieter einziehen können. Projektentwicklerin Imoba selbst wird dort einziehen. Aktuell ist nur noch eine Fläche von 400 Quadratmetern im Obergeschoss frei. Im Neubau soll es neben der modernen Hybridbauweise - Dachbegrünung, Photovoltaik und eine Luft-Wärme-Pumpe geben.

Quelle: WAZ - Millionen-Bauprojekt „Ruhrtalbogen“ wächst in den Himmel - hinter Paywall






Projektdaten:

Objektart: Neubau Bürogebäude in Holz-Hybrid-Bauweise
Bruttogrundfläche: 3.755 m²
Projektzeitraum: 2022-2026
Architekturleistungen: Smyk Fischer Architekten
Bauherrschaft: Immobiliengesellschaft

Montag, 20. Juli 2020

Mühlheim | Bebauung des alten Wasserwerk-Geländes

Investor Bonava hat die Pläne für die Bebauung auf dem Areal des stillgelegten Wasserwerks an der Dohne präsentiert. Im Rahmen des städtebaulichen Wettbewerbs ist das Architekturbüro Rotterdam Dakowski aus Leverkusen als Sieger hervorgegangen. Insgesamt sollen auf dem Areal zehn Häuser entstehen, ihre lockere Anordnung mit öffentlichen und privaten Plätzen zwischendrin orientiert sich an den bestehenden Häusern ringsum an der Dohne. 112 Stellplätze für 80 Wohneinheiten (6800 Quadratmeter) sind geplant, bis auf einige wenige sollen sie sich in einer Tiefgarage wiederfinden.




Quelle: Rotterdam Dalkowski GmbH

Mittwoch, 6. September 2017

Mülheim | Neubau Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion

Am 5. September 2017 erfolgte der Spatenstich für den ersten Teilneubau des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion (MPI CEC). Auf dem Kahlenberg entstehen in zwei Bauabschnitten vier neue Gebäude mit einer Gesamtnutzfläche von 4.500 Quadratmetern. Für Neubau, Umbau, Sanierung und Grundstücke stellt das Land NRW insgesamt 45 Millionen Euro zur Verfügung.

Das MPI CEC beschäftigt sich mit grundlegenden chemischen Prozessen, die bei der Speicherung und Umwandlung von Energie eine Rolle spielen. Das Ziel besteht darin, Sonnenlicht in kleinen, energiereichen Molekülen zu speichern und Energie so orts- und zeitunabhängig nutzbar zu machen.
lm ersten Bauabschnitt entsteht nun das neue Werkstattgebäude. Es beherbergt im Erdgeschoss die Mechanik, Büros und Werkstattbereiche. Versuchshalle, ELT-Werkstatt und Labore sind im Stock darüber untergebracht. Im zweiten Bauabschnitt sollen weitere Labore, ein Physikbau und ein Bürogebäude realisiert werden.

Das MPI CEC ist 2012 aus dem Max-Planck-Institut für bioanorganische Chemie hervorgegangen. Die Forschungsarbeit wurde neu auf das Thema Energieumwandlung ausgerichtet. Aktuell sind am MPI CEC rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Im Endausbau soll das Institut aus vier Abteilungen sowie vier Max-Planck-Forschungsgruppen bestehen.

Pressemitteilung: idw-online 

Bild: Nickl & Partner Architekten
 

Mittwoch, 12. Juli 2017

Mülheim/Ruhr | StadtQuartier Schloßstraße

Lange war vor allem der spektakuläre Abriss Thema, nun geht es aber aufwärts: Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Mülheims Stadtmitte haben die Partner StadtQuartier Schlossstraße Mülheim GmbH & Co. KG und Mülheimer Wohnungsbau eG (MWB) den symbolischen Grundstein für das Stadtquartier Schloßstraße gelegt.

Wo früher das Kaufhof-Gebäude und das dazugehörige Parkhaus standen – zuletzt jahrelang ungenutzt und immer weiter verfallend – entsteht in Mülheims Innenstadt nun ein moderner Mix aus Hotel, Pflegeheim, Service-Wohnen, Büros, Einzelhandel, Gastronomie, Fitness und Parken. Die StadtQuartier Schlossstraße Mülheim GmbH & Co. KG (bestehend aus Competo Capital Partners GmbH, Fortress Immobilien AG, GRS Beteiligungen GmbH) und MWB entwickeln das gut 7.500 Quadratmeter große Gelände gleichzeitig. Obwohl es sich eigentlich um zwei Gebäude handelt, werden diese von den Mülheimer Bürgern doch meist in einem Atemzug genannt.

Das übergreifende Thema der ‚Rückkehr‘ an die Ruhr findet sich im gesamten Areal wieder: Die Passage zwischen den Baukörpern strukturiert das Gesamtprojekt und stellt eine fußläufige Verbindung der Innenstadt mit dem Stadthafen dar. Gut 80 Millionen Euro investieren die Partner in das wegweisende Projekt. ...

Der Zeitplan für das StadtQuartier Schloßstraße sieht vor, dass beide Gebäudeteile bis Anfang 2019 fertiggestellt werden sollen.

 Pressemitteilung: Start für das StadtQuartier Schloßstraße in Mülheim






Bulder: (C) Fortress Immobilien AG