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Samstag, 16. August 2025

Gelsenkirchen + Herten - Neue Zeche Westerholt

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westerholt an der Stadtgrenze zwischen Gelsenkirchen und Herten entsteht in den kommenden Jahren ein neues Wohn- und Gewerbequartier. Die Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt (EG NZW), eine gemeinsame Tochter der beiden Städte, hat für das Projekt bereits grünes Licht erhalten. Ab Oktober 2025 fließen die ersten Fördermittel in Höhe von 53,64 Millionen Euro, mit denen zunächst Straßen, Plätze, Grünflächen sowie die Kanalisation angelegt werden. Eine zweite Bauphase ist von 2030 bis 2034 geplant und wird mit weiteren 27 Millionen Euro unterstützt. Insgesamt soll das Areal auf einer Fläche von 37 Hektar Platz für Wohnen, Arbeiten und Freizeit bieten.

Kern des Projekts ist neben klassischen Wohn- und Gewerbeflächen ein sogenannter „Dritter Ort“, der rund um das alte Schachthaus entstehen soll. Hier sind Cafés, Bars, Co-Working-Spaces, kulturelle Einrichtungen und Sportangebote geplant. Dieser Bereich liegt direkt neben einem parkähnlichen Grüngürtel und soll so das Konzept von Arbeiten, Wohnen und Freizeit eng miteinander verknüpfen. Experten rechnen mit bis zu 1400 neuen Arbeitsplätzen und einer jährlichen Wertschöpfung von rund 142 Millionen Euro. Mit der „Allee des Wandels“, einem Fuß- und Radweg, sowie einem neuen S-Bahn-Haltepunkt Westerholt wird das Gelände zudem eng an den öffentlichen Nahverkehr und die umliegenden Stadtteile angebunden.

Auch in Bezug auf die Immobilienpreise zeichnet sich ein klares Bild ab. Gewerbeflächen werden je nach Lage zwischen 75 und 100 Euro pro Quadratmeter angeboten, die Baugrundstücke für Wohnen liegen in einem breiten Spektrum. Entlang der Egonstraße, die als Mischgebiet ausgewiesen ist, bewegen sich die Preise zwischen 95 und 160 Euro pro Quadratmeter, für Einzelhandel sogar jenseits der 200-Euro-Marke. Besonders attraktiv für Eigenheime ist die Fläche des ehemaligen Mitarbeiterparkplatzes, die derzeit von einem Birkenwäldchen bewachsen ist. Hier sollen künftig Einfamilienhäuser entstehen, zu Preisen von etwa 340 Euro pro Quadratmeter – ähnlich wie im bereits entwickelten Quartier am Buerschen Waldbogen.

Die ersten Verkäufe von Grundstücken an private Bauherren werden ab 2029 erwartet, Vorbereitungen dafür sollen jedoch schon 2028 anlaufen. Ergänzend dazu sieht das Konzept im östlichen Teil des Geländes, der bereits auf Hertener Stadtgebiet liegt, Möglichkeiten für Mehrgenerationen-Wohnen, sozialen Wohnungsbau sowie Einrichtungen aus dem Gesundheitsbereich wie Reha- oder Physiopraxen vor. Insgesamt soll sich die neue Siedlung harmonisch in die bestehende Gartenstadt-Struktur mit den renovierten Zechenhäusern einfügen und so ein modernes, lebendiges Viertel schaffen.


Neue Siedlung auf der ehemaligen Zeche Westerholt (Gelsenkirchen/Herten)

  • Fördermittel: Ab Oktober 2025 fließen die ersten 53,64 Mio. € (Phase 1). Phase 2 (2030–2034) bringt weitere 27 Mio. €.
  • Flächen: Insgesamt 37 Hektar – geplant sind Wohnen, Gewerbe und ein „Dritter Ort“ (Szene-Meile mit Cafés, Bars, Co-Working, Fitness, Kultur).
  • Arbeitsplätze & Wertschöpfung: Rund 1.400 Jobs und jährlich ca. 142 Mio. € wirtschaftliche Effekte.
  • Infrastruktur: Neue Straßen, Grünflächen, „Allee des Wandels“ (Fuß-/Radweg), S-Bahn-Halt Westerholt.
 
Immobilien & Preise
  • Gewerbeflächen: 1.000–10.000 m² möglich, Grundstückspreise 75–100 €/m².
  • Wohngebiete: Entlang Egonstraße: Mischgebiet (95–160 €/m²; Einzelhandel >200 €/m²).
  • Ehemaliger Mitarbeiterparkplatz (30.000 m², derzeit Birkenwäldchen): Eigenheime, ca. 340 €/m², vergleichbar mit „Buerschem Waldbogen“.
  • Östliche Flanke (teils Hertener Gebiet): Optionen für Mehrgenerationen-Wohnen, sozialer Wohnungsbau, Gesundheitswirtschaft.
Zeitplan
  • 2025: Start der Fördergelder.
  • 2026: Ausschreibung für Baugrundaufbereitung.
  • 2028: Erste Vorbereitungen für Grundstücksverkauf.
  • 2029: Realistische Verkäufe an private Bauherren.
  • 2030: Abschluss Phase 1
  • 2034: Abschluss Phase 2
Besonderheit: Das Projekt soll Wohnen, Arbeiten und Freizeit vereinen und ein komplett neues Szeneviertel im Gelsenkirchener Norden schaffen – mit hohem städtebaulichem Anspruch.

Quelle: WAZ - Wohnen in Gelsenkirchen: Neue Siedlungen auf der alten Zeche - Paywall

Sonntag, 3. August 2025

Gelsenkirchen - Kita an der Cranger Straße 23 - Fertig (08/25)

Mit der Eröffnung der neuen Kita „Kinderwelt“ an der Cranger Straße 23 in Gelsenkirchen-Buer ist aus der früheren Traditionsgaststätte „Haus Seifen“ ein Ort für kindliche Entfaltung geworden. Statt Schankraum und Stammtischen erwartet die Kinder nun ein modernes Gebäude mit einem eindrucksvollen Außengelände – inklusive künstlich angelegtem Bachlauf, Kletterhügeln, Sandfläche und naturnaher Ausstattung.

Betrieben wird die Kita vom Träger PlanB, einer gemeinnützigen und interkulturellen Organisation mit Sitz im Ruhrgebiet. Nach Einrichtungen in Bochum und Herne ist die Kita in Buer der erste Standort in Gelsenkirchen. 75 Kinder im Alter von vier Monaten bis zur Einschulung finden hier Platz in vier Gruppen. Auf zwei Etagen bietet der Neubau insgesamt 419 m² Fläche. Auch kurzfristig sind noch Plätze verfügbar.

Besonders stolz zeigt sich Fachbereichsleiter Jan Gottschlich über das Spielgelände, das zum Teil selbst Wasserspiele wie den Bachlauf ermöglicht. Die Lage am Rande des Grüngürtels sorgt dafür, dass Naturerkundungen und urbane Einflüsse gleichermaßen in den pädagogischen Alltag einfließen. Dieses Gleichgewicht, so Gottschlich, bereite die Kinder auf ein Leben in einer modernen, vielfältigen Gesellschaft vor.

Auch Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung stehen im Fokus: Ein fest angestellter Koch bereitet die Mahlzeiten täglich frisch zu. Zusätzlich soll ein „Forschergarten“ auf dem Dach Umweltbewusstsein fördern. Medienkompetenz wird ebenfalls kindgerecht vermittelt – beispielsweise durch Projekte rund um den reflektierten Umgang mit digitalen Geräten.

Die Eröffnung wurde am Freitag (01.08.25)mit einem Tag der offenen Tür gefeiert, bevor am Montag, dem 4. August, der reguläre Kita-Alltag beginnt. Für PlanB ist das Projekt nicht nur räumlich, sondern auch inhaltlich ein neuer Meilenstein: Die Kita steht für Vielfalt, moderne Bildungsideale und ein Zusammenspiel von Stadt und Natur – und bringt so neues Leben an einen traditionsreichen Ort.

Quelle: WAZ - Bachlauf statt Bier: Neue Kita eröffnet in Gelsenkirchen-Buer - Paywall

Bild: PlanB-Ruhr


Dienstag, 22. Juli 2025

Gelsenkirchen - Grundschule „An der Gräfte“ - Fertig (07/25)

In Gelsenkirchen-Erle entsteht mit der Grundschule „An der Gräfte“ eine der modernsten Schulen der Stadt. Der Neubau wurde in Rekordzeit errichtet und soll am 27. August 2025 den Schulbetrieb aufnehmen. Das Schulgebäude umfasst rund 6670 Quadratmeter Nutzfläche, eine begrünte Außenanlage sowie eine Zweifeldsporthalle. Die Baukosten belaufen sich insgesamt auf etwa 32 Millionen Euro.

Die Schule startet zunächst mit 66 Kindern in drei Klassen, obwohl Kapazitäten für bis zu 104 Kinder vorhanden wären. Geplant ist ein stufenweiser Ausbau auf bis zu 400 Schülerinnen und Schüler innerhalb der nächsten drei Jahre. Das Leitungsteam besteht aus Carsten Wolff und Anne Lipinski-Althoff, die bereits seit 2016 erfolgreich zusammenarbeiten und nun gemeinsam die neue Schule aufbauen. Unterstützt werden sie durch ein kleines Team aus Lehrkräften, einer Sozialarbeiterin sowie Verwaltungs- und Hauspersonal.

Das pädagogische Konzept der Schule setzt auf moderne, kindgerechte Ansätze. Ein zentrales Element ist das jahrgangsübergreifende Lernen (JüL), bei dem entweder die Jahrgänge eins und zwei oder langfristig sogar alle vier Grundschuljahre gemeinsam unterrichtet werden sollen. Ziel ist es, den individuellen Lernbedürfnissen der Kinder besser gerecht zu werden. Der Unterricht soll sich an den Stärken und dem Tempo jedes einzelnen Kindes orientieren. Zudem wird Wert auf demokratisches Lernen gelegt – unter anderem durch Schülerparlamente und Klassenräte.

Auch die Architektur der Schule unterstützt das neue Lernkonzept: Die Klassenräume sind offen gestaltet, mit flexiblen Möbeln, digitalen Tafeln, Sitzkreisen und Gruppenarbeitsbereichen. Flure werden als zusätzliche Lernräume genutzt, und jeweils zwei Klassen sind über gemeinsame OGS-Räume miteinander verbunden. 

Die Verantwortlichen zeigen sich optimistisch, dass die neue Schule planmäßig starten kann. Der Innenausbau ist weit fortgeschritten, und die Übergabe des Gebäudes an die Stadt soll noch vor den Sommerferien erfolgen. Die neue Grundschule „An der Gräfte“ versteht sich als Modellprojekt für ein zukunftsorientiertes, kindzentriertes Lernen in Gelsenkirchen.

Neue Grundschule „An der Gräfte“


Standort & Bau
  • Ort: Frankampstraße, Gelsenkirchen-Erle
  • Bauzeit: Rekordtempo, Richtfest im August 2024 – Einzug im August 2025
  • Kosten: ca. 32 Mio. Euro
  • Neubau: ca. 28,3 Mio. Euro
  • Zweifeldsporthalle: zusätzlich ca. 3,5 Mio. Euro
  • Größe: 6670 m² Gesamtnutzfläche + begrünter Schulhof

Schulstart & Konzept
  • Start: 27. August 2025
  • Erstaufnahme: 66 Kinder in 3 Klassen (Platz für 104)
  • Ziel: 400 Schüler in drei Jahren

Unterrichtskonzept:
  • Jahrgangsübergreifendes Lernen (JüL): zunächst Klassen 1, später evtl. 1–2 oder 1–4 gemeinsam
  • Individualisiertes Lernen: angepasst an Lerntempo und Entwicklungsstand jedes Kindes
  • Demokratiebildung: Schülerparlament & Klassenräte geplant

Moderne Architektur & Raumkonzept
  • Flexible Raumgestaltung:
  • 16 Klassenzimmer + 8 Gruppenräume + Differenzierungsräume
  • Jeweils 2 Klassenräume mit gemeinsamem OGS-Raum verbunden
  • Nutzung der Flure als Lernräume mit Sitzgelegenheiten

Ausstattung:
  • Sitzkreise in jeder Klasse
  • Digitale Tafeln
  • Gruppenarbeitstische, Sitzgruppen, Materialschränke

Quelle: WAZ - Diese Grundschule wird die modernste der ganzen Stadt - Paywall



Bilder: Spital-Frenking / Schwarz Architekten

Update 22.07.2025

Pünktlich zum Schuljahresbeginn 2025 hat die ggw GmbH den Neubau der vierzügigen Gemeinschaftsgrundschule an der Frankampstraße in Erle fertiggestellt und feierlich an die Stadt Gelsenkirchen übergeben.Besonderes Augenmerk wurde auf Nachhaltigkeit gelegt: Der Neubau wurde nach dem KfW-Effizienzhaus-55-Standard errichtet. Eine leistungsstarke Photovoltaikanlage, extensive Dachbegrünung, begrünte Fassadenelemente sowie dezentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sorgen für einen umweltfreundlichen und energieeffizienten Betrieb.

Bereits nach den Sommerferien wird der erste Jahrgang – 66 Kinder in drei Klassen – das neue Schulgebäude beziehen. Auf dem rund 10.300 Quadratmeter großen Grundstück an der Frankampstraße ist damit ein zukunftsweisender Lern- und Lebensort entstanden, der nicht nur architektonisch, sondern auch pädagogisch neue Maßstäbe setzt.

Pressemitteilung: ggw übergibt Schulneubau an die Stadt Gelsenkirchen



Fotos: Stadt Gelsenkirchen / Gerd Kaemper - gkfoto.de

Dienstag, 3. Juni 2025

Gelsenkirchen - Wohngebäude Ecke Nordring/Königswiese - In Bau

Neues Wohnbauprojekt in Gelsenkirchen-Buer: 29 geförderte Wohnungen bis 2027

In Gelsenkirchen-Buer, am Rand des beliebten Quartiers Buer-Ost, entsteht ein neues Wohnprojekt mit 29 öffentlich geförderten Sozialwohnungen. Bauherr ist die Peter Jänsch Grundstücksgesellschaft mbH aus Essen, für die das Projekt die erste Investition in Gelsenkirchen darstellt. Die Fertigstellung der beiden geplanten Mehrfamilienhäuser ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.
Projektstandort und Umfeld

Der Bauort liegt an der Ecke Nordring/Königswiese, verkehrsgünstig mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. In unmittelbarer Nähe befinden sich ein Lebensmittelvollsortimenter, ein Discounter sowie der Stadtwald – eine attraktive Lage für Familien und Berufstätige gleichermaßen.

Gebäudestruktur und Ausstattung

Die beiden Gebäude bestehen jeweils aus vier Vollgeschossen plus einem Staffelgeschoss. Alle 29 Wohneinheiten erhalten einen Balkon oder eine Terrasse, die obersten Wohnungen verfügen über Dachterrassen. Auf dem Grundstück wird zudem ein begrünter Spielplatz angelegt – ein klares Signal, dass auch Familien mit Kindern zur Zielgruppe gehören.

Bild: Studio-OM GmbH Düsseldorf


Weitere Ausstattungsmerkmale:
  • Tiefgarage mit 22 Stellplätzen inklusive Ladeinfrastruktur für E-Autos
  • 45 Fahrradstellplätze
  • Energieversorgung über Wärmepumpen und Photovoltaik-Anlagen

Wohnungsgrößen und Zuschnitt

Die Wohnflächen der 29 Einheiten variieren zwischen 64 und 115 Quadratmetern. Damit sind sie für Zwei- bis Fünf-Personen-Haushalte geeignet. 

Die Aufteilung:
  • Ein Haus mit 19, das andere mit 10 Wohnungen
  • Größen: 64, 70, 80, 85, 110 und 115 m²
  • Sozialer Wohnungsbau – 90 Prozent Förderung
Das Projekt ist vollständig dem sozialen Wohnungsbau gewidmet. Es wird zu 90 Prozent durch die NRW-Bank öffentlich gefördert – rund 9 Millionen Euro Zuschuss bei einem Gesamtinvestitionsvolumen von 11 Millionen Euro.

Die Voraussetzungen für eine Wohnung:

  • Wohnberechtigungsschein (WBS) der Fördergruppe A (nur für einkommensschwache Haushalte)
  • Zustimmung der Stadt Gelsenkirchen zum Mietverhältnis

Die Mietpreise unterliegen einer Staffelmiete: Sie steigen alle 12 Monate um 2 Prozent.
Aktueller Stand und Zeitplan

Derzeit (Juni 2025) wird die Baugrube ausgehoben. Mit einem Bezug der Wohnungen ist im Frühjahr 2027 zu rechnen. Für die Projektentwicklung und Vermarktung ist die Immostore GmbH aus Essen zuständig.
Einordnung

Vor dem Hintergrund stark rückläufiger Baugenehmigungen in Gelsenkirchen – insbesondere für Mehrfamilienhäuser (Rückgang um 82 % von 2023 auf 2024) – stellt dieses Projekt eine seltene und bedeutende Investition in den sozialen Wohnungsbau dar. Trotz widriger Rahmenbedingungen wie hoher Baukosten, Fachkräftemangel und schwieriger Zinslage wird hier neuer, dringend benötigter Wohnraum geschaffen.

Quelle: WAZ - Beliebtes Quartier in Buer: Wo 29 neue Wohnungen entstehen

Sonntag, 2. März 2025

Gelsenkirchen | ecoPARK - In Bau

Auf einer Teilfläche des ehemaligen Schalker Vereins realisiert die ecoPARKS GmbH einen besonders nachhaltigen Business- und Multiuser-Gewerbepark. Für die drei Hallenneubauten inklusive Büroräumen mit rund 12.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche wurde nun an der Europastraße der symbolische Spatenstich gefeiert.

Die Stadt Gelsenkirchen war zuvor über zehn Jahre um eine Nachfolgenutzung des in der Vergangenheit industriell genutzten Standorts bemüht. Nachdem der Abbruch der maroden Bestandsgebäude auf dem Grundstück und ihrer Fundamente bereits weitestgehend erfolgt ist, können mit dem Spatenstich nun die Tiefbau- und Erdarbeiten beginnen, auf die dann der Rohbau folgen wird. Die Fertigstellung des Business- und Gewerbepark könnte schon Mitte 2024 erfolgen. Gespräche mit Mietinteressenten werden bereits geführt.

Weil die ecoPARKS GmbH, eine Schwestergesellschaft der Landmarken AG, auf nachhaltige Gewerbe- und Logistikimmobilien spezialisiert ist, soll der ecoPARK Gelsenkirchen im Betrieb vollständig auf fossile Energieträger verzichten können. Dazu wird auf den gesamten Dächern eine Photovoltaik-Anlage errichtet, die Strom zur Eigennutzung und zur Einspeisung ins lokale Netz produziert. Zum Heizen und Kühlen ist der Einsatz von Wärmepumpen geplant. Die Dachtragwerke der Neubauten werden in Holzbauweise errichtet. Das Gebäude wird nach KfW-40-Standard ausgelegt.

Fassaden und Dächer werden mit recycelten Baustoffen errichtet und anschließend begrünt, was zur Verbesserung des Mikroklimas und der Feinstaubreduzierung beitragen soll. An der Europastraße gelegen, bildet der ecoPARK Gelsenkirchen aus westlicher Sicht den Auftakt zum neuen Industrie-, Gewerbe- und Logistikpark. Bei der 27.400 Quadratmeter großen Fläche handelt es sich um das ehemalige Grundstück einer Fabrik für Metallverarbeitung mit einer Nachbarfläche, die bereits im vergangenen Jahr erworben wurden.


Bild: ecoParks GmbH

Update 01.10.2024

Ein gutes Jahr haben die aufwändigen Abbruch- und Entsorgungsarbeiten gedauert. In Kürze soll die Baugenehmigung vorliegen, so das mit dem Hochbau begonnen werden kann. Für 2,1 Millionen Euro hatte die Eco-Parks GmbH aus Monheim, eine Firmentochter der Landmarken AG, den Zuschlag bei einer Zwangsversteigerung erhalten. Allein die Aufbereitung des Grundstücks mit seinen Altlasten ist mit etwa einer Million Euro zu Buche geschlagen. Nun wird mehr als das Zwanzigfache investiert, also über 20 Millionen Euro in den Neubau des ecoParks. Mitte 2025 rechnet das Unternehmen mit der Fertigstellung des Gewerbeparks.

Quelle: WAZ - Baustart in Sicht für neuen Öko-Gewerbepark in Gelsenkirchen / hinter Paywall


Update 02.03.2025

Der ecoPARK Gelsenkirchen ist seiner Zeit voraus – auch, was den Bau angeht. Denn früher als geplant konnte nun für den besonders nachhaltigen Business- und Multiuser-Gewerbepark, den die ecoPARKS GmbH auf einer Teilfläche des ehemaligen Schalker Vereins realisiert, Richtfest gefeiert werden. Während die Gesamtfertigstellung für das 3. Quartal dieses Jahres geplant ist, wird die Fläche vermutlich schon ab Mai für potenzielle Mieter verfügbar sein. Insgesamt entstehen auf rund 15.800 Quadratmetern Bruttogeschossfläche ein teilbarer Hallenneubau sowie moderne Büroräume.

Realisiert wird das Projekt in Partnerschaft mit AEW, einem der weltweit führenden Immobilien-Investment- und Asset-Manager. AEW ist wie die ecoPARKS GmbH vom Standort überzeugt und hat das ca. 27.000 m² große Grundstück mitsamt Projektentwicklung von ecoPARKS erworben.

Pressemitteilung: Richtfest: Der ecoPARK Gelsenkirchen ist seiner Zeit voraus

Donnerstag, 27. Februar 2025

Gelsenkirchen - Wohnpark „In der Eppmannssiedlung“ - In Planung

Die Deutsche Reihenhaus AG baut zum siebten Mal ein Stadtquartier in Gelsenkirchen. Auf einem 7.000 Quadratmeter großen Grundstück werden im Wohnpark „In der Eppmannssiedlung“ am Nettelbuschweg insgesamt 26 Einfamilienhäuser in serieller Bauweise errichtet. Das gesamte Quartier entsteht mit einem zu 100 Prozent regenerativen Energiekonzept, das auf Photovoltaik und Wärmepumpen basiert. Die Häuser sind zudem förderfähig durch das Programm „Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie durch die Förderbank für Nordrhein-Westfalen – NRW.BANK.

Zum Verkauf im neuen Stadt-Quartier stehen 23 Häuser „145 m² Familienglück“ mit einem Startpreis ab 384.990 Euro inklusive des Grundstücks für ein Reihenmittelhaus. Zudem werden drei Häuser „120 m² Wohntraum“ ab 359.990 Euro errichtet. Die Baugenehmigung liegt vor, die Arbeiten auf dem Gelände beginnen zum Ende dieses Jahres. Die noch stehenden Häuser der LEG Immobilien SE werden abgerissen. Voraussichtlich ein Jahr später soll das Quartier komplett fertiggestellt sein.

Pressemitteilung: Deutsche Reihenhaus baut siebtes Stadtquartier in Gelsenkirchen

Samstag, 5. Oktober 2024

Gelsenkirchen - Umbau Alte Post Buer - In Planung

Im Jahr 2020 ist die Postfiliale samt Postbank an die Hochstraße gezogen, nun steht das um 1927/28 erbaute Gebäude in Gelsenkirchen-Buer leer. Seit 1993 befindet sich der Bau auf der Denkmalliste der Stadt. Im Jahr 2021 erwarben drei Investoren aus dem niedersächsischen Vechta, Heike Mezger, Kerstin Müller und Stephan Siemer den Bau und gründeten die „Wohnquartier Alte Post Buer GmbH“.

Die Investoren planen den Umbau des Gebäudes in ein Wohnhaus mit 41 Wohneinheiten, die zwischen 31 und knapp 80 Quadratmeter groß sind. Zielgruppe sind ältere Menschen und Studenten. Bei den Bauarbeiten muss sich der Investor natürlich an die Denkmalvorgaben halten. Die Baugenehmigung soll voraussichtlich noch im Oktober erfolgen. Mit dem Bau wird dann direkt danach begonnen.

Quelle: WAZ - Exklusiv: Besitzer der Alten Post in Buer verrät seine Pläne - hinter Paywall

Samstag, 28. September 2024

Gelsenkirchen | Neubau Kulturschule | In Bau

Noch in dieser Woche beginnen die vorbereitenden Arbeiten für den Schulneubau der Kulturschule an der Europastraße/Am Schalker Verein. Dabei werden bei den Mäharbeiten zur Räumung des Baufeldes der Biotop- und Artenschutz berücksichtigt. Dazu wurde eigens eine ökologische Baubegleitung beauftragt. So wird zum Beispiel überprüft, ob hier Arten wie die Kreuzkröte leben. Zum Schutz der Tiere wird ein Amphibienfangzaun aufgestellt, um hier möglicherweise lebende Tiere absammeln und in ein Ersatzhabitat umsiedeln zu können.

Auch im weiteren Verlauf werden ökologische Aspekte sowie der Klimaschutz und die Klimaanpassung beachtet und mitgedacht. Um die Schulhöfe klimagerecht gestalten zu können, werden rund 1.800 Quadratmeter Asphaltfläche entsiegelt. Hier werden 49 klimaresistente Bäume, Sträucher sowie Stauden- und Kräuterflure gepflanzt. Das hier entstehende Klimawäldchen trägt zur Schattenbildung bei und begünstigt zudem die Kühlung durch das Verdunsten von Regenwasser. Das versickerte Wasser versorgt die Pflanzen, belastet nicht die Kanalisation und füllt das Grundwasser auf. Gepflanzt werden Baumarten wie zum Beispiel Gleditschie, Purpur-Erle und Amberbaum, die Trockenheit ebenso trotzen wie zeitweisen Überschwemmungen nach starken Regenfällen.

Um das Baugrundstück zu erschließen, müssen zunächst insgesamt 44 Bäume gefällt werden. Darunter sind neun Bäume, die unter die Baumschutzsatzung fallen. Um die Bäume erhalten zu können, müsste der Schulneubau an anderer Stelle entstehen. Dies ist aber auf Grund der benötigten Gebäudeabmessungen und der durch den Bebauungsplan vorgegebenen Baugrenzen nicht möglich.

Bei den Bestandsbäumen ist zudem bei den zukünftig zu erwartenden heißen und trockenen Sommern mit einer deutlichen Verschlechterung der Gesundheit der Bäume zu rechnen. Weder die Baumarten noch ihre Standorte sind für einen sich verstärkenden Klimawandel geeignet.

Die Bäume werden innerhalb der Fällperiode bis zum 1. März gefällt, um die Zerstörung von Nistplätzen zur Aufzucht der Brut zu vermeiden. Der Baubeginn des Schulneubaus ist für den Herbst dieses Jahres geplant. Die sechszügige Schule wird bis zu 1.000 Schülerinnen und Schüler unterrichten können.

Pressemitteilung:Start der vorbereitenden Arbeiten zum Bau der Kulturschule berücksichtigt ökologische Aspekte

Bild; Stadt Gelsenkirchen



Update 28.09.2024

Im Herbst sollte der erste Spatenstich für das Hauptgebäude der Kulturschule, der seit 2017/18 geplanten neuen Gesamtschule, erfolgen. Seit April 2024 ist das benachbarte Oberstufengebäude in Bau, das in Modulbauweise errichtet wird und augenscheinlich im Zeitplan liegt.

Quelle: WAZ - Wird die Kulturschule Gelsenkirchen noch später fertig?

Samstag, 13. Mai 2023

Gelsenkirchen | Neuentwicklung Areal ehemaliges Zentralbad

Oberbürgermeisterin Karin Welge hat heute die Pläne für den Neubau eines großen Bildungsgebäudes mit integriertem Zentralbad in unmittelbarer Citylage vorgestellt. Auf dem Gelände des alten, mittlerweile abgerissenen Zentralbades sowie der ebenfalls abgerissenen Polizeiinspektion Süd soll damit ein in vielerlei Hinsicht ambitioniertes Bauwerk entstehen, das gleichzeitig den Startschuss für die sukzessive Entwicklung eines Sport- und Bildungscampus und perspektivisch eines ganzen Zukunftsquartiers geben soll.

„Wir brauchen an dieser Stelle ein städtebaulich und architektonisch ambitioniertes Infrastrukturprojekt, dass hochwertigste Voraussetzungen für beste Bildung junger Menschen in unserer Stadt bietet. Und genau das planen wir jetzt. Wir wollen Bildung in die Innenstadt holen. Wir wollen einen starken Impuls für die Weiterentwicklung der City geben. Und wir wollen mit diesem ambitionierten Initialprojekt den Startschuss geben für die Entwicklung eines ganzen Areals, der Entwicklung eines Bildungscampus‘. Ja, mehr noch: der Entwicklung eines Zukunftsquartiers in unmittelbarer Innenstadtnähe in den nächsten zehn bis 20 Jahren“, so Oberbürgermeisterin Karin Welge.

Neues Zentralbad mit Bildungsgebäude

Auf den Flächen in unmittelbarer Nähe des Musiktheaters und der City wird ein Bildungsgebäude mit einem integrierten neuen Zentralbad errichtet, das weit über die im Bäderkonzept festgelegte Konfiguration hinausgeht. Das neue Schwimmbad umfasst eine Bruttogeschossfläche von rund 5000 Quadratmetern und wird mit einem 50 Meter-Wettkampfbecken und einem weiteren Multifunktionsbecken ausgestattet und soll 2026 fertig gestellt werden. Harald Förster, Geschäftsführer der Stadtwerke GmbH: „Mit dem neuen Zentralbad löst die Stadt ihr Versprechen ein, wieder ein Bad in zentraler Innenstadtlage zu haben – und geht noch darüber hinaus.“

Gleichzeitig wird auf der Fläche bis Ende 2027 ein Bildungsgebäude mit einer Bruttogeschossfläche von mindestens 20.000 m² entstehen zuzüglich einer Tiefgarage für rund 200 Fahrzeuge. Dieser Baukörper wird sich auf den ganzen Block zwischen Rolandstraße, Overwegstraße und Florastraße erstrecken und dreigeschossig zur Rolandstraße sowie viergeschossig zur Overwegstraße hin sein. „Geplant ist ebenfalls eine bis zu achtgeschossige Eckdominante an der Ecke Florastraße/Overwegstraße, um die exponierte städtebauliche Situation zu betonen“, so Harald Förster.

Beste technische Voraussetzungen für moderne berufliche Bildung

Dieses Bauprojekt soll den Einstieg schaffen, um nach und nach das gesamte Areal entlang der Overwegstraße umzugestalten und der beruflichen und außerschulischen Bildung in Gelsenkirchen beste bauliche Gegebenheiten bereitzustellen.

Derzeit arbeitet die Stadt Gelsenkirchen intensiv an der Bedarfs- und Zukunftsplanung der Gelsenkirchener Berufskollegs. Dabei zeichnet sich ab, dass es einen erheblichen Investitionsbedarf gibt.

Bildungsdezernentin Anne Heselhaus: „Wir haben ja erst kürzlich unsere Überlegungen zum Bildungscampus und der Neuordnung der Berufskollegs vorgestellt. Wir wollen die Profile der Berufskollegs schärfen. Dafür schauen wir uns bestimmte Berufsfelder noch einmal an, die Aufgabenzuschnitte und thematischen Schwerpunkte der einzelnen Berufskollegs werden sich etwas ändern und die Bedarfe in der Ausstattung wandeln sich natürlich. Was aber feststeht: Wir benötigen Flächen - und wir müssen bauen. Gut, dass wir jetzt für die berufliche Bildung die Fläche des bisherigen Zentralbads zur Verfügung haben. Hier werden wir auf jeden Fall bauen.“

Oberbürgermeisterin Karin Welge: „Wir schaffen hier mit diesem Gebäude das erste Element und den Nukleus für einen künftigen viel größeren Bildungscampus. Hier sind ja bereits zwei Berufskollegs in der Nähe, hier ist das Musiktheater als kultureller Leuchtturm, wir sind in bzw. an der Innenstadt, die wir ja auch städtebaulich stärken wollen, bei der wir neue Frequenzbringer haben wollen. Wenn wir die Dinge im Zusammenhang sehen, dann eröffnen sich sehr spannende Perspektiven und Optionen, bildungspolitisch, aber auch städtebaulich. Und wenn wir das Zentralbad mitdenken, dann können wir jetzt schon ergänzen: Es wird ein Bildungs- und Sportcampus.“

Möglich wird diese Entwicklungsperspektive für die Innenstadt durch die Tatsache, dass am heutigen Mittwoch der für Gelsenkirchen tätige Projektentwickler für die Realisierung einer Hochschule für Polizei und Verwaltung (HSPV) des Landes Nordrhein-Westfalen seine Beschwerde gegen die Entscheidung der Vergabekammer beim Oberlandesgericht zurückgezogen hat. Damit ist klar: Dieses Areal muss nicht weiter für die HSPV reserviert bleiben.

„Natürlich bedauern wir, dass die HSPV aus Gelsenkirchen abgezogen wird. Und noch mehr bedauern wir das sehr unwürdige Verfahren, dass das Land aufgesetzt hat und das am Ende dafür gesorgt hat, dass gleich mehrere Städte im Ruhrgebiet zu Unbeteiligten in einem Wettbewerb der Investoren gemacht wurden bis einem strukturpolitisch so wichtigen Thema. Aber damit wollen wir uns nicht länger aufhalten. Die Zukunft ist viel spannender“, so Karin Welge. Denn durch diesen Schritt des Projektentwicklers gebe es nun Klarheit und eröffne sich ein neuer Weg hin zu einem anderen Zukunftsprojekt. „Wir waren natürlich auf diesen Moment und auf diesen möglichen Ausgang vorbereitet, und deshalb können wir heute ein solch ambitioniertes, großes bildungs-, sport- und stadtentwicklungspolitisches Projekt vorstellen, das an dieser Stelle und weiteren Flächen im näheren Umkreis entstehen soll.“

Sport- und Bildungscampus - Entwicklung des Zukunftsquartiers

Denn das Gebäude soll das Initialprojekt für die Entwicklung des gesamten Areals sein. Stadtbaurat Christoph Heidenreich umriss die unterschiedlichen Bausteine, die dabei eine Rolle spielen können. So sei etwa klar, dass das Bildungszentrum an der Ebertstraße in den nächsten Jahren „angefasst“ werden muss. Stadtbaurat Christoph Heidenreich: „Das Gebäude ist nicht bzw. kaum zu sanieren und energetisch zukunftsfähig aufzustellen, das ist schon länger ein Thema. Die Volkshochschule und die Stadtbibliothek sind dort suboptimal untergebracht. Zudem fügt es sich nicht vorteilhaft in die Gestaltung der Ebertstraße ein.“ Deshalb müsse auch darüber nachgedacht werden, dieses Gebäude zurückzubauen und die aktuell dort untergebrachte VHS und Stadtbibliothek perspektivisch als Bestandteile des künftigen Bildungscampus zufassen. Heidenreich: „Dadurch erschließt sich an dieser zentralen innerstädtischen Lage die einmalige Chance, ein Stück Stadtreparatur zu betreiben, das Musiktheater städtebaulich noch besser zu integrieren und die Raumkante zu schließen. Hier haben wir ein echtes Filetgrundstück für vielfältige Nutzungen.“

Wenn das Angebot der beruflichen Bildung baulich neu strukturiert wird, werden perspektivisch auch die Areale der benachbarten Berufskollegs mitgedacht werden müssen – entweder für bauliche Lösungen im Bestand an Ort und Stelle oder bei anderen Lösungen dann für Nachfolgenutzungen. angepackt. Stadtbaurat Heidenreich: „Am Ende einer Vielzahl von Rochaden kann es gut sein, dass auf diesem Areal noch Raum für mehr ist. Zum Beispiel haben wir an der Rolandstraße einen als Parkplatz vollkommen untergenutzten öffentlichen Raum. Durch die Tiefgarage des Bildungsgebäudes kann zumindest ein Teil des Parkplatzes entfallen und in die Grün- und Freiflächenplanung integriert werden. Und durch die Rochaden der Bildungsgebäude kann am Ende eine Fläche an der Königsstraße noch zur Wohnraumentwicklung genutzt werden.“

Oberbürgermeisterin Karin Welge: „Wir wollen Gelsenkirchen groß denken.“

Um ein echtes Campusareal zu schaffen, wird auch eine verbindende Freiraumplanung notwendig, die eine gute Aufenthaltsqualität schafft. Dabei hat die Stadt auch die Verkehrsplanung mit im Blick. Die Überlegungen zum Ringschluss der Linie 301 werden eine wichtige Rolle spielen. Eine Haltestelle Bildungscampus würde dieses Areals optimal erschließen.

Oberbürgermeisterin Karin Welge: „Wie sie sehen, reden wir tatsächlich dann auch nicht nur von einem Sport- und Bildungscampus, sondern von der Entwicklung eines echten Zukunftsquartiers. Wir beginnen mit einem starken, ambitionierten Initialprojekt, das wir gemeinsam mit einem Projektentwickler angehen wollen. Wir wollen diesen Raum der Möglichkeiten jetzt mit der Politik, den Bürgerinnen und Bürgern und allen Beteiligten der Schulentwicklungsplanung gestalten und ausarbeiten. Wir wollen alle gemeinsam Gelsenkirchen groß denken.“


Pressemitteilung: Startschuss für ein neues Zukunftsquartier in Gelsenkirchen

Bild: Stadt Gelsenkirchen | Tor5 Architekten

Dienstag, 1. November 2022

Gelsenkirchen | Eingangs- und Verwaltungsgebäude am Amphitheater

Der Haupteingang zum Zukunftsgarten Gelsenkirchen soll während der IGA 2027 im Bereich des Amphitheaters verortet werden. Geplant ist ein multifunktionales, klimaangepasstes und begrüntes Eingangsgebäude zum Empfang der Besucherinnen und Besucher. Das Gebäude soll ökologisch und architektonisch hochwertig und unter Nutzung innovativer Bautechnologien errichtet werden.

Nach der IGA 2027 soll das Gebäude, das eine Bruttogrundfläche von etwa 400 qm hat, als Ergänzung des Amphitheaters in Form von Lager- und Sozialräumen sowie öffentlichen Sanitäranlagen genutzt werden.

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) beteiligt sich über die „Festbetragsförderung“ an der Finanzierung des Gebäudes.

In der Jurysitzung am 20. Oktober wurden die Siegerentwürfe des Architekten-Wettbewerbs ermittelt.

Der 1. Preis geht an das Büro Daniel Zajsek Architekten in München. Den 2. Preis erhält das Büro MS PLUS Architekten BDA in Münster, und der 3. Preis geht an das anderswo.studio Unger Haxhi Architekten PartG mbB in Köln.

Als „angenommene Baukosten“ wurden damals 1,26 Millionen Euro benannt, ein späteres Planungshonorar wird mit 245.000 Euro beziffert. Für den Wettbewerb selbst standen 110.000 Euro bereit. Langfristig soll der Bau bei Bedarf umgenutzt und modular erweitert werden können, „ohne sein Erscheinungsbild zu verändern“.

Pressemitteilung: Stadt Gelsenkirchen


Bild: Daniel Zajsek/Stadt Gelsenkirchen

Samstag, 22. Oktober 2022

Gelsenkirchen | Bahnbetriebswerk Bismarck

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat das ehemalige Bahnbetriebswerk Bismarck in Gelsenkirchen an die spanische Eisenbahn-Unternehmensgruppe und Zughersteller CAF verkauft. Im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens, das der RVR durchgeführt hat, konnte die neue Eigentümerin mit ihrem Nutzungskonzept überzeugen. Bei einem Pressetermin wollen der RVR und die Stadt Gelsenkirchen in Kürze die Erwerberin und ihr Nutzungskonzept vorstellen.

Seit 2001 ist der RVR Eigentümer des ehemaligen Bahnbetriebswerks mit einer Gesamtfläche von rund 10 Hektar. Ursprüngliche Planungen, den Standort für touristische Zwecke zu entwickeln, ließen sich in den zurückliegenden Jahren nicht realisieren. Neben den Gebäuden gehören Gleisanlagen, Stellflächen und Grabeländer zum Objekt. Teile des Areals wie die Drehscheibe und der Ringlokschuppen stehen seit 1991 unter Denkmalschutz. CAF hat das Grundstück in Gänze erworben, um es ab 2023 für eigene Zwecke zu entwickeln. Am Standort in Gelsenkirchen wird CAF in naher Zukunft erstmals ihre modernen, akkubetriebenen Regionaltriebzüge, welche alte Dieselfahrzeuge ersetzen, für den Nahverkehr der Region instandhalten.

Das Grundstück befindet sich in zentraler Lage der Metropole Ruhr und verfügt über zwei Gleisanschlüsse an das Netz der Deutschen Bahn. Das macht es für eine gewerbliche Entwicklung attraktiv. Gewerbeflächen mit direktem Gleisanschluss sind im Ruhrgebiet aktuell knapp. Dementsprechend lagen dem RVR mehrere konkrete Anfragen vor.

Pressemitteilung: RVR STELLT DIE WEICHEN FÜR DAS BAHNBETRIEBSWERK BISMARCK NEU



Fotos: RVR

Montag, 3. Oktober 2022

Gelsenkirchen | Bürogebäude für AMEVIDA

Die DUDOQ Real Estate GmbH mit Sitz in Aachen hat ein Eckgrundstück im Schalker Verein West von NRW.URBAN gekauft und lässt auf rund 4.900 m² ein viergeschossiges Bürogebäude von der GOLDBECK West GmbH errichten. Am Donnerstag, 29. September 2022 feierten die Unternehmen Richtfest

Der Anbieter für Customer-Care-Dienstleistungen mietet das neue Bürogebäude komplett an und hat einen langjährigen Mietvertrag abgeschlossen. Die rund 400 Mitarbeitenden, die derzeit an der Leithestraße arbeiten, werden nach Fertigstellung im Sommer 2023 in den Neubau an der Europastraße 4 ziehen.

Das Gebäude wird DGNB Gold und ESG zertifiziert und gemäß BEG-40-Standard geplant. Außerdem erhält das Objekt eine Photovoltaikanlage sowie eine Dachbegrünung, zudem stehen 101 Außenstellplätze, teils mit E-Ladestationen, zur Verfügung. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2023 geplant.

Pressemitteilung: Projektentwickler DUDOQ baut ein neues Bürogebäude für AMEVIDA

Foto: Stadt Gelsenkirchen

Samstag, 17. September 2022

Gelsenkirchen | Neubau Grundschule mit integrierter Kindertagesstätte Kurt-Schumacher-Straße

Am 16 September 2022 fiel der offizielle Startschuss für das Gemeinschaftsprojekt von Stadt und ggw – der Um- und Neubau einer vierzügigen Grundschule mit integrierter Kindertagesstätte an der Kurt-Schumacher-Straße. Nachdem die Abbrucharbeiten auf der Baustelle abgeschlossen sind, konnte nun der offizielle Spatenstich vorgenommen werden. Hier werden ab dem Schuljahr 2024/25 topmoderne Klassenzimmer zur Verfügung stehen.

Das Ziel ist, die die neue Grundschule und die Kita in einer Bauzeit von zwei Jahren fertigzustellen. Bereits im Sommer 2024 können so zusätzliche Primarschul- und Kitaplätze in Gelsenkirchen angeboten werden. Mit der Umsetzung dieses ambitionierten Projekts im Stadtteil Schalke können in absehbarer Zeit dringend benötigte neue Angebote an Grundschul- und Betreuungsplätzen in einem Bereich mit besonders hohem Bedarf geschaffen werden. Darüber hinaus trägt das Bauvorhaben dazu bei, den durchschnittlichen Energiestandard der im Stadtgebiet befindlichen Schulen spürbar zu verbessern.

Insgesamt investiert die ggw rund 25 Millionen Euro in den Umbau und den Neubau der Grundschule mit integrierter Kindertagesstätte. Perspektivisch soll zusätzlich eine Einfeld-Sporthalle für die Schülerinnen und Schüler im direkten Umfeld, an der Hülsmannstraße entstehen. Die Wohnungsbaugesellschaft setzt wie auch schon bei der neuen Grundschule an der Ebersteinstraße auf ein umweltfreundliches Energiekonzept – das Schulgebäude wird durch klimafreundliche Fernwärme mittels Fußbodenheizung sowie eine Photovoltaik-Anlage versorgt. Auch an der Kurt-Schumacher-Straße wird das Konzept durch eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie durch eine Dach- und Fassadenbegrünung vervollständigt.

Quelle: Zweites Schulprojekt von ggw und Stadt Gelsenkirchen offiziell gestartet


Bilder: Gelsenkirchener Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH

Mittwoch, 4. Mai 2022

Gelsenkirchen | Chapman Taylor entwirft gemischt genutztes Wohngebäude

Das 9.500 m² große GBA-Projekt wird aus ca. 60 Wohnungen in verschiedenen Formaten und Gewerbeeinrichtungen im Erdgeschoss, darunter eine Bäckerei, ein Café/Restaurant, eine Arztpraxis und andere Einzelhandels-/Gemeinschaftseinheiten.

Das Apartmentgebäude ist so konzipiert, dass es einer vielfältigen Gemeinschaft gerecht wird, mit Optionen für Singles, Paare, Familien und ältere Menschen oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Anwohnern und Besuchern steht eine Tiefgarage mit 74 Stellplätzen zur Verfügung.

Unser konzeptionelles Thema ist „Wohnen am Wasser“, wobei Architektur und Materialität vom angrenzenden Rhein-Herne-Kanal, einer der Hauptwasserstraßen der Metropolregion Ruhr, inspiriert sind. Das zeitgemäße Design sorgt für eine starke visuelle Verbindung zwischen den Residenzen und dem Kanal, einschließlich des Jachthafens, einer lebhaften Fußgängerzone/Promenade und der umliegenden Wald- und Parklandschaft.

Die Fassade des Gebäudes zeigt eine dynamische und abwechslungsreiche Architektursprache, unterbrochen von biophilen, wohlfühlorientierten Balkonen und Terrassen, auf denen die Bewohner entspannt den Blick auf die Umgebung und die schön begrünten Grünanlagen des Innenhofs genießen können. Die Fassadenmaterialien wurden aufgrund ihrer Robustheit und Nachhaltigkeit ausgewählt, wobei das Design die attraktiven umliegenden Gebäude, Grünflächen und Wasserwege sensibel ergänzt.

Chapman Taylor hat für die Marina Graf Bismarck GmbH das Konzeptdesign für diesen attraktiven Wohnneubau entworfen und entwickelt . Derzeit bereiten wir den Bauantrag vor, den wir voraussichtlich im November 2021 einreichen werden.

Pressemitteilung: https://www.chapmantaylor.com/…-quarter-in-gelsenkirchen





Bilder: Chapman Taylor Architekten

Sonntag, 7. Februar 2021

Gelsenkirchen | Neubau NAVAHOO

Das Gelsenkirchener Modelabel NAVAHOO GmbH wächst weiter und wird seinen Standort im Laufe des nächsten Jahres verlagern. Von der Dickampstraße in der Gelsenkirchener Altstadt zieht das noch junge Unternehmen in die Europastraße auf das ehemalige Areal des Schalker Vereins. Das 2016 gegründete Unternehmen zählt aktuell 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sieben weitere sollen am neuen Standort hinzukommen. Am alten Standort ist die NAVAHOO GmbH an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. In der Europastraße errichtet das Modelabel ein rund 2.200 Quadratmeter großes dreigeschossiges Bürogebäude inklusive Showroom und ein Lager mit rund 6.300 Ouadratmetern. Bereits im Juli diesen Jahres soll der neue Standort bezogen werden.


Pressemitteilung: Gelsenkirchener NAVAHOO GmbH zieht zum Schalker Verein um

Siehe auch: https://www.waz.de/staedte/gel…die-welt-id231233316.html



Freitag, 15. Januar 2021

Gelsenkirchen | Erweiterung Gelsenwasser Zentrale

Gelsenwasser plant eine Erweiterung seiner Zentrale. Nun wird es konkret. Die Gelsenwasser AG erweitert ihren Standort an der Willy-Brandt-Allee, im November 2020 übernahm der Wasserversorger von der Stadt Gelsenkirchen ein entsprechendes Grundstück. Bereits im Dezember werde Gelsenwasser mit den Abrissarbeiten auf dem neu erworbenen Areal beginnen, teilte das Unternehmen mit. Geplant ist dort unter anderem der Bau eines modernen Laborgebäudes. Der Bauantrag wurde noch 2020 eingereicht.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/gel…-weichen-id230918376.html

Bild: Gelsenwasser AG

Samstag, 1. August 2020

Gelsenkirchen | Bürogebäude „An der Landwehr“

Auf dem Gelände der Thelen Gruppe „An der Landwehr“ in Gelsenkirchen wird ein neues Bürogebäude gebaut. Die Hegmanns AG ist derzeitiger Mieter des Bestandsgebäudes. Mit dem ca. 2.260 m² Neubau auf 4 Etagen erweitert die Ingenieurgesellschaft ihren Standort. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Herbst 2020 geplant.

Gelsenkirchen | Erweiterung Wissenschaftspark

Der Wissenschaftspark soll einen runden Erweiterungsbau mit 6000 Quadratmetern zusätzlicher Bürofläche. bekommen. Das neue Gebäude soll am südlichen Ende realisiert werden. Es wird bereits nach einem Ankermieter gesucht. Die Investitionskosten liegen bei 15 Mio Euro. Im jahr 2025 könnte der Neubau fertig sein.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/gel…rungsbau-id229389214.html

Donnerstag, 23. Juli 2020

Gelsenkirchen | Neubau Ecke Bochumer Straße/Virchowstraße

Die vorbereitenden Maßnahmen für den geplanten Neubau sind bereits im vollen Gange. Ehe der Neubau entsteht, müssen zwei baufälliger Altgebäude zunächst weichen. Die nicht mehr zeitgemäßen Grundrisse und der baulich stark vernachlässigte Zustand haben eine Bewirtschaftung der Gebäude an der Bochumer Straße 167/169 nicht mehr weiter zugelassen. Anfang der Woche rollten die ersten Abrissbagger an. Läuft die Niederlegung nach Plan, können die Arbeiten für den Neubau in rund zwei Monaten beginnen. Realisiert wird das Projekt auf Grundlage eines Entwurfes des Architekturbüros TOR 5 Architekten BDA aus Bochum.

Dieser sieht einen viergeschossigen, geschwungenen Baukörper mit aufgesetztem Staffelgeschoss vor. Auf rund 1.500 m² Gesamtwohnfläche entstehen insgesamt 24 barrierarme und moderne Wohnungen für Ein- und Zwei-Personenhaushalte. 20 dieser Wohnungen werden aufgrund der überwiegend in Anspruch genommenen, öffentlichen Wohnraumförderung zu attraktiven Mietkonditionen von anfänglich 5,80 Euro pro Quadratmeter angeboten. Die vier Wohnungen im Staffelgeschoss sind hingegen freifinanziert und werden zum marktüblichen Mietzins in der Höhe von 9 Euro pro Quadratmeter vermietet. Alle Wohnungen sind durch einen Aufzug barrierefrei zu erreichen und verfügen über Loggien oder Dachterrassen bei Wohnflächen zwischen 55-60 m². Darüber hinaus bestechen die Wohnungen durch helle Wohnräume und großzügige, offene Grundrisse.

Dienstag, 21. Juli 2020

Gelsenkirchen { V. Bauabschnitt Am Bowengarten

Die Arbeiten für den V. Bauabschnitt Am Bowengarten haben bereits im II. Quratal 2019 begonnen. Bei diesem Neubauvorhaben werden künftig weitere 33 seniorengerechte Wohnungen in Gelsenkirchen-Horst geschaffen. 14 der Wohnungen werden öffentlich gefördert errichtet.

Quelle: https://www.ggw-gelsenkirchen.de/neubaumassnahmen.html