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Samstag, 7. Februar 2026

Bochum - Neubau VALEARA Kinder- und Jugendpsychiatrie Klinik - In Bau

Nach dem Scheitern des ursprünglich geplanten 80-Millionen-Euro-Projekts des Investors ICG nimmt die Zukunft des ehemaligen St.-Josefs-Hospitals in Bochum-Linden nun klare Formen an. Das Medizinunternehmen Valeara errichtet auf einem Teil des 2,9 Hektar großen Areals eine neue Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Der Neubau kostet 32 Millionen Euro und wird vom Land Nordrhein-Westfalen mit 22,5 Millionen Euro gefördert. Bereits im Dezember 2025 sollen die vorbereitenden Arbeiten beginnen, der Spatenstich ist für das erste Quartal 2026 geplant, die Inbetriebnahme für Anfang 2027.

Die neue, fünfgeschossige und U-förmig angelegte Klinik wird rund 8500 Quadratmeter umfassen. Vorgesehen sind 63 stationäre Betten sowie zwei Tageskliniken mit insgesamt 57 Plätzen. Die Zahl der Fachärztinnen und -ärzte sowie Psychologinnen und Psychologen steigt auf 45, zudem werden künftig etwa 160 Mitarbeitende in Pflege und Therapie beschäftigt sein. Gebaut wird in einer hybriden Holzbauweise, die Nachhaltigkeit, Effizienz und eine warme Innenraumatmosphäre vereinen soll. Für Architektur und Innenarchitektur sind das Schweizer Büro TEC Architecture und der international erfahrene Architekt Stephen Williams aus Hamburg verantwortlich.

Valeara betreibt bereits seit 2022 eine kinder- und jugendpsychiatrische Einrichtung im benachbarten Gebäude, die nach dem Rückzug des früheren Trägers Helios vor der Schließung stand. Da die geplante Quartiersentwicklung von ICG nicht umgesetzt wurde, hat Valeara nun selbst ein Teilgrundstück erworben und startet als erstes Unternehmen den Ausbau des Areals. Helios besitzt weiterhin den Großteil des Geländes und arbeitet zusammen mit der Stadt Bochum an der künftigen städtebaulichen Planung, die unter anderem die spätere Unterbringung der Ferdinand-Krüger-Schule einschließt. Das Projekt erfährt breite politische Unterstützung und gilt als wichtiger Schritt zur Sicherung und Modernisierung der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung in Bochum und dem Ruhrgebiet.

Pressemitteilung: VALEARA erhält 22,5 Millionen Euro Förderung für neuen Klinikbau der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Bochum Linden


Zahlen & Fakten auf einen Blick
  • Investitionsvolumen: 32 Mio. €
  • Förderung Land NRW: 22,5 Mio. €
  • Gesamtfläche: ca. 15.100 m²
  • Innen: ca. 8.500 m²
  • Außen: ca. 6.600 m²
  • davon ca. 3.000 m² Grün- und Nutzflächen

Kapazitäten:
  • 63 stationäre Betten
  • 29 Tagesklinikplätze
  • 28 Tagesklinikplätze für Familien und junge Erwachsene
  • 5.000 Behandlungen jährlich in der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA)
  • Mitarbeitende: über 230
  • Spatenstich: 5 März 2026
  • Fertigstellung: Q1 2027




Bilder: Valeara


Freitag, 2. Januar 2026

Gelsenkirchen - Psychologie-/Psychiatrie-Campus am EvK - In Planung

In der Gelsenkirchener Innenstadt ist der Bau eines groß angelegten, hochmodernen Psychologie- und Psychiatrie-Campus geplant, der die psychiatrische Versorgung in der Region nachhaltig verbessern soll. Das Projekt wird vom Evangelischen Klinikum Gelsenkirchen (EvK) realisiert und mit rund 39,7 bis 40 Millionen Euro vollständig durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Eigenmittel des Krankenhauses sind für den Bau nicht erforderlich. Hintergrund des Vorhabens ist ein seit Jahren bestehender Mangel an vollstationären psychiatrischen Behandlungsplätzen in der Region.

Der neue Campus entsteht auf einem zentral gelegenen Areal an der Overwegstraße und Munckelstraße, direkt gegenüber dem Hauptgebäude des Evangelischen Klinikums. Auf dem Gelände befinden sich derzeit das ehemalige Amtsgericht sowie die frühere Sozialtherapeutische Anstalt (Sotha), beides seit Jahren leerstehende Gebäude. Das Amtsgericht wurde bereits 2013 wegen Einsturzgefahr geräumt, die Sotha wurde nach der Schließung nicht mehr genutzt. Beide Gebäude wurden vom Evangelischen Klinikum beziehungsweise vom Diakoniewerk erworben und sollen vollständig abgerissen werden. Mit dem Neubau wird zugleich ein städtebaulicher Missstand in unmittelbarer Innenstadtnähe beseitigt.

Geplant sind zunächst zwei miteinander verbundene Neubauten, die modular konzipiert sind und perspektivisch erweitert werden können. In einem möglichen dritten Bauabschnitt könnten weitere Stationen integriert werden. Ziel ist es, moderne Psychiatrie an einem Standort zu bündeln und alle Versorgungsformen – ambulant, teilstationär und vollstationär – räumlich und inhaltlich zu vereinen. Konkret sollen auf dem neuen Campus 120 vollstationäre Betten sowie 32 teilstationäre Plätze entstehen. Damit erhöht sich die Zahl der vollstationären Plätze um 78 gegenüber dem bisherigen Angebot. Insgesamt wird das Evangelische Klinikum künftig über rund 180 psychiatrische Betten verfügen.

In den Neubau sollen unter anderem die Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) sowie die Tagesklinik einziehen, die derzeit noch an der Bruchstraße untergebracht sind. Zwei bestehende vollstationäre Stationen verbleiben vorerst im Hauptgebäude des EvK, können jedoch langfristig in eine spätere Erweiterung des Campus integriert werden. Die unmittelbare Nähe zum Hauptklinikum gilt als zentraler Vorteil des Standorts, da medizinische Leistungen jederzeit gebäudeübergreifend erbracht werden können, während die Patientinnen und Patienten zugleich in einem speziell auf psychiatrische Bedürfnisse zugeschnittenen Umfeld behandelt werden.

Das inhaltliche Konzept des Campus orientiert sich an einer modernen sozialpsychiatrischen Ausrichtung. Vorgesehen sind offene und helle Architektur, großzügige Außenflächen, Bewegungs- und Sportangebote als Teil der Therapie sowie eine stärkere Einbindung von Angehörigen und Selbsthilfegruppen. Die Klinik soll bewusst kein abgeschotteter Ort sein, sondern Offenheit und Teilhabe ermöglichen und starre Grenzen zwischen Klinik, Stadt und sozialem Umfeld auflösen.

Parallel zum eigentlichen Klinikbau ist ein weiteres Projekt vorgesehen: Auch das Gebäude an der Munckelstraße, in dem derzeit noch Beratungsdienste des Diakoniewerks untergebracht sind, soll abgerissen werden. An dieser Stelle ist der Neubau des sogenannten Wichernhauses geplant, einer Einrichtung des Diakoniewerks für betreutes Wohnen und soziale Hilfen. Vorgesehen ist ein Wohnheim mit 24 Plätzen für Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen, das das medizinische Angebot des Campus durch sozial-therapeutische Unterstützung ergänzt.

Der Projektstand befindet sich derzeit an einem wichtigen Übergangspunkt. Die Vorentwurfsplanung ist abgeschlossen, aktuell läuft die Genehmigungsplanung, die Voraussetzung für den späteren Bauantrag ist. Die bisherige Vorplanung stammt vom Architekturbüro Ludes. Aufgrund der öffentlichen Fördermittel muss die weitere Planung europaweit ausgeschrieben werden. Parallel dazu wird der Abriss der Bestandsgebäude vorbereitet, wofür jedoch separate Abbruchgenehmigungen erforderlich sind. Konkrete Termine für den Abriss und den Baubeginn stehen noch nicht fest.

Die Fertigstellung des Psychologie-Campus ist nach aktuellem Stand für das Jahr 2030 vorgesehen. Für die Stadt Gelsenkirchen und die Landespolitik hat das Projekt eine besondere Bedeutung: Es stärkt die medizinische Schwerpunktbildung der Stadt, wertet die Innenstadt städtebaulich auf und gilt als eines der ersten großen Bauvorhaben der neuen Oberbürgermeisterin Andrea Henze. Gleichzeitig ist es Teil einer landesweiten Krankenhausstrategie, mit der Nordrhein-Westfalen gezielt Fachbereiche ausbaut und modernisiert, um die Versorgung langfristig sicherzustellen.

Quelle: WAZ - Mega-Bauprojekt in Gelsenkirchen: Das sind die Pläne für Millionenförderung - Paywall


Bild: EvK

Sonntag, 7. Dezember 2025

Dortmund - Neubau Kinderklinik - In Planung

Das Klinikum Dortmund hat die entscheidende Förderzusage des Landes Nordrhein-Westfalen für den Bau einer neuen Kinderklinik erhalten. Nachdem bereits rund 10 Millionen Euro Fördersumme zugesagt worden waren, fördert das Land NRW den Neubau mit weiteren rund 59,6 Millionen Euro. Insgesamt erhält das Klinikum Dortmund damit rund 70 Millionen Euro aus Landesmitteln. Die Stadt Dortmund hatte bereits zuvor eine Unterstützung in Höhe von 50 Millionen Euro zugesagt. Damit ist die Finanzierung des seit vielen Jahren angestrebten Zukunftsprojekts gesichert. Der verbleibende Anteil für die geplante Gesamtinvestition in Höhe von ca. 131 Millionen Euro wird über Eigenmittel und Spenden gedeckt.

Der Beginn der Baumaßnahme ist für das Jahr 2026 vorgesehen. Der sechsgeschossige Neubau wird auf dem Gelände des Klinikzentrums Mitte entstehen. Dafür wird zunächst die ehemalige Frauenklinik, das sogenannte Dudenstift, abgerissen. Die Fertigstellung ist für Ende 2030 vorgesehen. Die neue Kinderklinik wird nicht nur modernste Infrastruktur bieten, sondern auch eine klare räumliche und funktionale Neuordnung, die medizinische Abläufe optimiert und kurze Wege ermöglicht – für Personal, Patienten und Angehörige gleichermaßen.

Der moderne Neubau umfasst sämtliche Bereiche der Kinder- und Jugendmedizin unter einem Dach: Von pädiatrischen Stationen für Säuglinge, Schulkinder und Jugendliche über chirurgische Einheiten mit Kinderintensivstation bis hin zu einer Station für junge Erwachsene, einer onkologischen Abteilung und einer Palliativstation. Ergänzt wird das Angebot durch eine Tagesklinik, Funktionsbereiche sowie ein Notfall-Zentrum für Kinder mit angegliederter, innovativer Aufnahmestation.

Ein Spielbereich im Innenhof und eine Cafeteria sorgen für Aufenthaltsqualität und schaffen Orte der Begegnung und Entlastung als wichtige Ergänzungen für die Versorgung der Familien.

Pressemitteilung: 70 Millionen vom Land NRW: Neue Kinderklinik wird gebaut


Bild: Klinikum Dortmund  gGmbH

Sonntag, 28. September 2025

Herne - Ambulantes Behandlungszentrum St. Elisabeth-Gruppe - In Bau

Die St. Elisabeth-Gruppe errichtet in Herne ein Ambulantes Behandlungszentrum mit einem Investitionsvolumen von rund 40 Millionen Euro. Der Neubau entsteht direkt neben dem Marien Hospital und wird über eine Brücke an das Hauptgebäude angebunden. Das dreigeschossige Gebäude erhält eine Bruttonutzfläche von rund 6000 Quadratmetern. Für die Planung zeichnet das Architekturbüro Krampe Schmidt verantwortlich. Das Bauwerk wird so konzipiert, dass eine spätere Aufstockung möglich ist. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2027 vorgesehen.

Hintergrund: Krankenhausreform und Hybrid-DRG

Mit dem Bau reagiert die St. Elisabeth-Gruppe auf die Krankenhausreform, insbesondere auf die Einführung der Hybrid-DRG. Diese neue Abrechnungsform ermöglicht es, bestimmte Eingriffe – etwa bei Leistenbruch, Gallenblase oder endoskopische Operationen an Leber und Pankreas – ambulant durchzuführen und einheitlich abzurechnen. Patientinnen und Patienten können nach komplikationslosen Eingriffen am selben Tag nach Hause entlassen werden. Grundlage hierfür sind Fortschritte in der minimalinvasiven Chirurgie, die kürzere Genesungszeiten und weniger Komplikationen ermöglichen.

Ausstattung und Schwerpunkte

Das Zentrum bündelt sämtliche Abläufe an einem Standort: von der Aufnahme über Voruntersuchungen und Operationen bis hin zur Nachsorge. Darüber hinaus werden Leistungen in Strahlentherapie und Nuklearmedizin angeboten. Für moderne Medizintechnik, darunter MRT-Scanner und PET-CT-Anlagen, sind rund zwölf Millionen Euro vorgesehen. Die genauen technischen Spezifikationen der Geräte wurden bislang nicht veröffentlicht.

Einordnung in den Klinikverbund

Die St. Elisabeth-Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr – zählt mit über 7.000 Mitarbeitenden und mehr als 1.500 Planbetten zu den großen Klinikverbünden in Nordrhein-Westfalen. Zum Verbund gehören Krankenhäuser, Fachkliniken, Hospize, Altenpflegeeinrichtungen sowie ambulante Pflegedienste. Die Gruppe verfolgt die Strategie, Gewinne und Überschüsse konsequent in Bauprojekte, Medizintechnik, Personalentwicklung und Innovationen zu reinvestieren.

Bedeutung für Herne

Das neue Zentrum stärkt die medizinische Versorgung in Herne und die Wettbewerbsfähigkeit des Klinikverbundes im Zuge der Ambulantisierung. Für die Stadt bedeutet das Projekt eine Aufwertung des Gesundheitsstandorts mit überregionaler Ausstrahlung. Genaue Angaben zu Kapazitäten, Personalbedarf oder der Einbindung von Partnern wie niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten liegen derzeit noch nicht vor.

Quelle: WAZ -Herne: 40 Millionen Euro für ein neues Behandlungszentrum - Paywall


Bild: Architekturbüro Kampe Schmidt

Samstag, 23. August 2025

Dortmund - Ärztehaus K36 am Körner Hellweg - In Bau

Das Ärztehaus K36 am Körner Hellweg in Dortmund ist ein multifunktionaler Neubau, dessen Fertigstellung für die Jahre 2026/27 vorgesehen ist. Auf einer Grundstücksfläche von 2.699 Quadratmetern entsteht ein städtebaulich markanter Baukörper mit einer Bruttogrundfläche von insgesamt 7.052 Quadratmetern. Ziel des Projekts ist es, an einem zentralen Standort ein medizinisches Zentrum mit ergänzenden Nutzungen zu schaffen, das Versorgung, Betreuung und Dienstleistung in einem Gebäude vereint.

Das fünfgeschossige Vorderhaus orientiert sich zum Körner Hellweg und bildet durch ein zusätzliches Staffelgeschoss eine städtebauliche Landmarke an der Kreuzung mehrerer Straßenzüge. Im Erdgeschoss entstehen drei Gewerbeeinheiten mit Flächen zwischen 80 und 300 Quadratmetern, die sich für eine Apotheke, ein Bistro oder weitere medizinnahe Dienstleistungen eignen. In den Obergeschossen sind verschiedene Arztpraxen vorgesehen, darunter eine Augenarztpraxis mit eigenem OP-Bereich. Ergänzt wird das Angebot durch Apartments für Patienten mit Belegbetten, die den medizinischen Betrieb funktional erweitern.

Ein Seitenflügel entlang der Berliner Straße nimmt weitere Nutzungen auf. Hier befindet sich im Erdgeschoss eine zusätzliche Gewerbefläche mit direkter Anbindung an die nahegelegene Stadtbahnhaltestelle. In den ersten beiden Obergeschossen ist eine vierzügige Kindertagesstätte geplant, die über einen separaten Eingang an der ruhigeren Hofseite erschlossen wird. Der angrenzende Innenhof wird von versiegelten Flächen befreit, begrünt und als geschützter Außenbereich in die KiTa integriert. So entsteht ein sicherer, lärmgeschützter Spielbereich, der gleichzeitig auch zur Aufwertung des gesamten Blockinnenbereichs beiträgt. Eine Kinderarztpraxis im Obergeschoss ergänzt das pädagogische Angebot sinnvoll um eine medizinische Komponente.

Die architektonische Gestaltung setzt auf eine Massivbauweise mit vorgehängter Klinkerfassade. Durch eine differenzierte Materialität wird das Sockelgeschoss vom oberen Baukörper abgesetzt und erhält eine klare städtebauliche Präsenz. Innen wie außen wird das Gebäude auf eine nachhaltige Nutzung ausgelegt. Extensiv begrünte Dachflächen und eine großflächige Photovoltaikanlage sorgen für eine klimafreundliche Energieversorgung, die vor allem auf die überwiegend tagsüber genutzten Flächen abgestimmt ist. Ein hocheffizientes Wärmerückgewinnungssystem, das selbst Energie aus Grauwasserleitungen nutzbar macht, steigert die Ressourceneffizienz zusätzlich.

Die notwendige Erschließung des Gebäudes wird durch eine Tiefgarage gewährleistet, die neben Pkw-Stellplätzen auch überdachte Fahrradstellplätze mit Ladeinfrastruktur für E-Bikes bereithält. Damit werden zeitgemäße Anforderungen an Mobilität und Nachhaltigkeit gleichermaßen erfüllt. Verantwortlich für das Projekt ist die Immobilien Krause GbR aus Dortmund. Die Planung übernehmen Diekhans Bieber Architekten PartGmbB, die Visualisierungen stammen von Taao, und als Generalunternehmer ist die Peter Rundholz GmbH & Co. KG beauftragt. 


Bilder: Taao

Sonntag, 7. Januar 2024

Bochum | Neubau Geriatrie Augusta Krankenhaus | In Planung

Auf einem eigenen Grundstück an der Zeppelinstraße am nord-östlichen Rand des Gesamtkomplexes soll ein dreigeschossiger Neubau mit 70 Betten entstehen. Der Neubau soll eine unterirdische Verbindung zu einem der Nachbargebäude bekommen. Die Kosten des Projekts werden auf knapp 15 Millionen Euro geschätzt. Allein fast 12,9 Millionen Euro kommen dabei aus dem Landesetat.

Anfang 2023 soll die Detailplanung beginnen, im März 2025 das Gebäude dann bezugsfertig sein. Im Erdgeschoss werden Ärztezimmer, Umkleideräumen und die Technikzentrale eingerichtet, im ersten und zweiten Obergeschoss sind jeweils 35 Zimmer vorgesehen. Im Untergeschoss ist ein Tunnel zum benachbarten Gebäude 2 des Klinik-Komplexes geplant.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…tig-sein-id236132837.html



Update 07.01.2024

Bild: Architekten RDS Partner
Wegen den steigenden Baukosten wurden inzwischen die Baupläne für die geplante Geriatrie geändert. Ursprünglich sollte der dreigeschossige Neubau durch einen unterirdischen Gang an das Nachbargebäude angeschlossen werden. Nun wird statt dieser Variante eine Brücke zwischen beiden Gebäuden gebaut. Notwendig ist die neue Variante, weil ein Tunnel und eine Treppe die Baukosten erheblich nach oben geschraubt hätten. 





Trotz der Einsparungen bei der Gründung sorgt die aktuelle Baukostenentwicklung dafür, dass der Augusta-Neubau teurer wird als ursprünglich kalkuliert. Man rechnet aktuell mit Kosten von etwa 16 Millionen Euro.

Die Fertigstellung soll nun Ende 2025 erfolgen. Nach der Fertigstellung soll die geriatrische Abteilung der Augusta-Klinik aus Linden ins Stadtzentrum verlegt werden.


Montag, 2. Mai 2022

Herne | Neubau Zahnklinik am Westring

Durch die Kernsanierung und Aufstockung zweier Bestandsgebäude aus den 70er und 80er Jahren entsteht am Westring 123-125 in Herne eine neue Zahnklinik. Weiße Fassadenbänder aus Aluminium verknüpfen beide Gebäudeteile zu einer Einheit mit hohem Wiedererkennungspotential. Große Glasflächen sorgen für eine optimale Belichtung der Innenräume und für eine attraktive Außengestaltung. Die Technische Gebäudeausrüstung hebt im Zusammenhang mit der hochisolierten Außenhülle das Gebäude auf ein hochwertiges und nachhaltiges Niveau.

Die Kernnutzung des Gesamtkomplexes wird durch die Zahnarztpraxis gebildet, welche sich mit 20 Behandlungs- und Prophylaxeräumen über zwei Etagen erstreckt. Ein großzügiger Empfangs-, Veranstaltungs- und Verwaltungstrakt befindet sich im Erdgeschoss. Hier werden zukünftig auch Vorträge, Schulungen und weitere Events mit bis zu 100 Personen stattfinden. Ebenfalls im Erdgeschoss ist der Eingriffsbereich vorgesehen, in dem zwei modern ausgestattete OP-Räume samt Nebenfunktionen wie Röntgen und Ruheräumen untergebracht sind. Die Behandlungsräume im 1. Obergeschoss werden ebenfalls auf dem neuesten Stand der Medizintechnik ausgestattet. Das Planungsteam sorgt hier für eine hohe Gestaltungsqualität und eine helle, freundliche Atmosphäre. Auch individuelle Behandlungsräume z.B. für Kinder, Jugendliche oder VIPs sind geplant.

Im zweiten Obergeschoss sind Büroräume, ein Dentallabor sowie Räumlichkeiten für die Implantationsspezialisten Implacheck vorgesehen. Ein großer Besprechungsraum in dieser Etage dient allen Nutzergruppen im Gesamtgebäude und kann nach Bedarf gebucht werden. Abgerundet wird das Nutzungsspektrum durch ein Medienstudio, eine Wohnung, eine Bäckerei sowie durch einen Fitnessbereich im Untergeschoss speziell für die Mitarbeiter der Klinik.

Das Gesamtinvestitionsvolumen soll vorsichtigen Schätzungen zufolge rund zwölf Millionen Euro für Bau- und Innenausstattungskosten betragen. Aktuell befindet sich dort ein Altbau mit Büros und Geschäftsflächen. Die beiden bestehenden Gebäude zur Kreuzung hin werden entkernt und erhalten eine weitere Etage. Die alte Druckerei daneben, gegenüber der Tankstelle, wird abgerissen, auf diesem Grundstücksteil sollen vor allem Parkplätze entstehen - darunter auch einige Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Die Glasfassade soll durch LED-Bänder optische Akzente setzen. Mit der Planung des Gebäudes ist das Architekturbüro Bock Neuhaus Partner aus Coesfeld beauftragt worden. Selbstverständlich werde das komplette Gebäude barrierefrei sein, das Gebäude erfülle später den KfW-Standard 55 (Es benötigt nur 55 Prozent der Energie eines Neubaus), was für einen Umbau nicht alltäglich sei. So werde auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installiert. Es könnten dort 120 bis 150 Arbeitsplätze entstehen.



Bilder: Bock Neuhaus Partner