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Freitag, 15. August 2025

Bochum - Umbau EKZ City Point Bochum - In Planung

Im August 2025 wurde das Einkaufszentrum City Point in der Bochumer Innenstadt von der Saller Unternehmensgruppe aus Weimar übernommen. Das Unternehmen ist auf den Erwerb, die Entwicklung und den Betrieb von Handelsimmobilien spezialisiert und betreibt vergleichbare Objekte in Deutschland und im europäischen Ausland.

Ausgangssituation

Der City Point wurde in den 1990er-Jahren eröffnet. In den vergangenen Jahren kam es zu einem deutlichen Rückgang der Auslastung. Mehrere Flächen stehen leer, insbesondere in den oberen Etagen. Gründe dafür sind unter anderem die Veränderungen im Einzelhandel, der zunehmende Onlinehandel, Konkurrenzangebote wie das Einkaufszentrum „Ruhr Park“ sowie eine insgesamt rückläufige Besucherfrequenz in Teilen der Innenstadt.

Vorhandene Nutzungskonzepte

Bereits vor dem Eigentümerwechsel existierten Pläne zur Umstrukturierung. Diese sahen vor, die oberen Etagen überwiegend für Gesundheits- und medizinische Dienstleistungen zu nutzen, während die unteren Ebenen für Einzelhandel und Gastronomie vorgesehen sind. Erste Umsetzungen dieses Ansatzes erfolgten bereits, unter anderem durch den Einzug einer radiologischen Praxis.

Perspektiven nach der Übernahme

Konkrete bauliche Maßnahmen wurden durch die Saller Unternehmensgruppe bislang nicht veröffentlicht. Aus den bisherigen Informationen lässt sich jedoch ableiten, dass die neue Eigentümerin die eingeleitete Umstrukturierung fortsetzen und weiterentwickeln will.

Mögliche Schwerpunkte könnten sein:
  • Anpassung der Flächenaufteilung entsprechend den bestehenden Nutzungskonzepten
  • Modernisierung und Aufwertung der Innenbereiche
  • Attraktivitätssteigerung für unterschiedliche Zielgruppen durch ein erweitertes Angebot
Ob auch größere bauliche Veränderungen wie Fassadenmodernisierungen vorgesehen sind, ist derzeit nicht bekannt.

Ausblick

Mit dem Eigentümerwechsel bestehen Chancen für eine nachhaltige Neupositionierung des City Point Bochum. Die konkrete Ausgestaltung wird maßgeblich davon abhängen, welche Maßnahmen umgesetzt werden und wie diese in das Gesamtkonzept der Bochumer Innenstadtentwicklung eingebettet werden. Eine abschließende Bewertung ist derzeit nicht möglich, da weitere Planungsdetails ausstehen.

Samstag, 9. August 2025

Bochum - Neubauprojekt „Am Kuhlenkamp 23“ - In Bau

Das Bauvorhaben „Am Kuhlenkamp 23“ ist ein Mehrfamilienhaus-Projekt in Bochum-Weitmar, das von der MH Architektur GmbH realisiert wird. Der Neubau umfasst insgesamt 13 Wohneinheiten sowie eine Gewerbeeinheit und befindet sich in einem überwiegend ruhigen, grünen Wohngebiet. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2026 geplant.

Baustandards und Konstruktion

Das Gebäude wird in massiver „Stein auf Stein“-Bauweise errichtet, die eine lange Lebensdauer und eine solide Bauqualität gewährleisten soll. Die Planung berücksichtigt aktuelle energetische Anforderungen gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG 2020). Die technische Ausstattung umfasst eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Heizung und Warmwasserbereitung sowie eine Photovoltaikanlage zur teilweisen Eigenstromversorgung. Durch diese Maßnahmen wird eine hohe Energieeffizienz angestrebt, die sowohl ökologische Aspekte als auch zukünftige Betriebskosten berücksichtigt.

Wohnungsgrößen und Grundrisse

Das Wohnungsangebot ist vielfältig und richtet sich an unterschiedliche Lebensmodelle. Die Wohnungen sind zwischen ca. 90 m² und 113 m² groß und verfügen über zwei bis vier Zimmer. Alle Einheiten haben einen direkten Zugang zu privaten Außenflächen wie Balkonen, Terrassen oder Gartenanteilen, die den Wohnraum erweitern und einen Bezug zur Umgebung herstellen.

Die Grundrisse sind funktional gestaltet und bieten ausreichend Stauraum sowie helle, gut belichtete Räume. Die Planung legt Wert auf eine ausgewogene Raumaufteilung, die sowohl Gemeinschaftsbereiche als auch private Rückzugszonen berücksichtigt.

Ausstattung und technische Merkmale

Die Ausstattung der Wohnungen umfasst eine Fußbodenheizung, die für eine gleichmäßige Wärmeverteilung sorgt. Moderne Sanitäreinrichtungen und hochwertige Bodenbeläge gehören ebenfalls zum Standard. Die Fenster sind großformatig, um viel Tageslicht einzulassen und die Belichtung der Räume zu optimieren.

Zusätzlich sind in dem Gebäude Tiefgaragenstellplätze geplant, die optional erworben werden können. Diese ergänzen das Wohnkonzept um komfortable Parkmöglichkeiten in innerstädtischer Lage.
Lage und Umfeld

Der Standort in Weitmar-Mark ist geprägt von einer überwiegend grünen und ruhigen Wohnumgebung mit guter Anbindung an das Stadtzentrum von Bochum. Die Infrastruktur ist durch Einkaufsmöglichkeiten, medizinische Versorgung und Schulen gut ausgebaut. Die Nähe zur Springorum-Trasse bietet den Bewohnern vielfältige Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten wie Radfahren und Spazierengehen.


Projektübersicht

  • Adresse: Am Kuhlenkamp 23, 44795 Bochum-Weitmar
  • Architekt: Michel Hermsen
  • Gebäudetyp: Mehrfamilienhaus mit 13 Wohneinheiten und 1 Gewerbeeinheit
  • Bauweise: „Stein auf Stein“ mit hochwertiger Ausstattung
  • Energieeffizienz: GEG 2020, Luft-Wasser-Wärmepumpe, Photovoltaikanlage
  • Fertigstellung: 2026


Bilder: MH Architektur

Sonntag, 3. August 2025

Bochum - Xiao Restaurant Bochum - In Bau

Die frühere Staples-Filiale am Castroper Hellweg in Bochum wird in ein Restaurant umgewandelt. Die Immobilie stand nach der Insolvenz der Büroartikelkette zwei Jahre leer. Nun hat die Xiao Beteiligungsgesellschaft das 1600 Quadratmeter große Gebäude sowie den dazugehörigen Parkplatz übernommen. Xiao plant dort die Eröffnung eines neuen Standorts ihrer asiatischen Restaurantkette – vorgesehen ist der Start für Anfang 2026.

Die Kette mit Sitz in Gelsenkirchen betreibt derzeit zwölf Restaurants, davon vier im Ruhrgebiet. Der Bochumer Standort wäre der dreizehnte insgesamt und der fünfte in der Region. Xiao verfolgt eine Expansionsstrategie mit drei Neueröffnungen pro Jahr und strebt bis 2027 insgesamt 20 Standorte an.

Das Unternehmen sieht den Standort am Castroper Hellweg wegen seiner Lage an einer stark frequentierten Ein- und Ausfallstraße sowie der Sichtbarkeit zur Straße als besonders geeignet an. Xiao gibt an, jährlich rund 200.000 Gäste pro Restaurant zu empfangen und an allen 365 Tagen im Jahr geöffnet zu haben. Pro Filiale werden rund 70 bis 80 Mitarbeiter beschäftigt. Die Gesamtzahl der Beschäftigten soll 2025 auf 850 steigen.

Für die nächsten drei Jahre plant Xiao Investitionen in Höhe von rund 40 Millionen Euro. Der Gastronomieumsatz, der 2024 bei etwa 45 Millionen Euro lag, soll im gleichen Zeitraum verdoppelt werden.

Quelle: WAZ - Frühere Staples-Filiale Bochum: Dieses Restaurant zieht ein - hinter Paywall


Neues Restaurant ersetzt Staples-Filiale in Bochum

  • Standort: Ehemalige Staples-Filiale am Castroper Hellweg, seit zwei Jahren leerstehend.
  • Neuer Mieter: Die Restaurantkette Xiao übernimmt das Gebäude (1600 m²) inklusive Parkplatz.
  • Eröffnung: Geplant ist der Start Anfang 2026.
  • Konzept: Asiatische Küche, modernes Gastronomie-Erlebnis.

Unternehmen:
  • Sitz in Gelsenkirchen
  • Der Standort in Bochum wird der 13. insgesamt, der 5. im Ruhrgebiet
  • Ziel: 20 Standorte bis 2027, drei Neueröffnungen pro Jahr
  • 200.000 Gäste jährlich pro Standort, 365 Tage geöffnet

Investitionen:
  • 40 Mio. Euro bis 2027
  • Umsatz 2024: 45 Mio. Euro (soll verdoppelt werden)
  • 850 Beschäftigte in 2025, je Filiale ca. 70–80 Personen
  • Lagevorteile: Nähe zur A43, gute Sichtlage, hohe Verkehrsdichte

Update 03.08.2025

Am Castroper Hellweg in Bochum entsteht derzeit ein neues Restaurant der asiatischen Gastronomiekette Xiao. Bereits jetzt lässt sich an der Baustelle erkennen, wie das neue Lokal einmal wirken soll: viel Glas, moderne Linien und ein großzügiger Eingangsbereich. Anfang 2026 soll das Restaurant eröffnen – es wird dann die 13. Filiale der Kette in Nordrhein-Westfalen sein.

Insgesamt investiert die Xiao-Beteiligungsgesellschaft rund sechs Millionen Euro in das Projekt. Der Rohbau ist bereits weitgehend abgeschlossen, der Innenausbau hat begonnen. Auf dem angrenzenden Parkplatz entstehen rund 100 Stellplätze für Gäste. Im Inneren des Restaurants sollen rund 350 Personen Platz finden. Die Gestaltung orientiert sich dabei nicht am klassischen Bild chinesischer Restaurants, sondern an der modernen, teils avantgardistischen Architektur asiatischer Metropolen wie Shanghai oder Macau. So soll ein offenes, hochwertig ausgestattetes Ambiente entstehen, das sich auch für größere Anlässe wie Firmenfeiern oder Familienfeste eignet.

Wie in allen Xiao-Restaurants wird auch in Bochum ein umfangreiches Buffet das kulinarische Zentrum bilden. À-la-carte-Bestellungen sind nicht vorgesehen. Stattdessen können Gäste aus etwa 200 verschiedenen Speisen wählen und diese beliebig kombinieren – darunter auch Sushi und andere asiatische Spezialitäten. In Bochum sollen durch das neue Restaurant 60 bis 70 Arbeitsplätze entstehen. Gesucht werden unter anderem Köche, Küchenhilfen, Sushi-Köche, Servicepersonal, Barkeeper, Reinigungskräfte und Betriebsleitungen. Die Personalrekrutierung soll im Oktober oder spätestens im November 2025 beginnen.

Quelle: WAZ - Asia-Kette Xiao investiert Millionen in Restaurant in Bochum - Paywall

Freitag, 25. Juli 2025

Bochum - Revitalisierung ehem. bischöfliche Studienkolleg St. Ludgerus - Q-Burg - In Planung

Das ehemalige bischöfliche Studienkolleg St. Ludgerus in Bochum-Querenburg, ein seit Jahren leerstehender und zunehmend verfallener Gebäudekomplex oberhalb des Kemnader Sees, soll umfassend saniert und künftig als modernes Studierendenwohnheim genutzt werden. Die Renaissance Immobilien und Beteiligungen AG aus Krefeld plant unter Leitung von Vorstand Christian Baierl, die klosterartige Anlage unter dem neuen Namen „Q-Burg“ wiederzubeleben. Das denkmalgeschützte Gebäude, das zwischen 1966 und 1971 errichtet wurde und ursprünglich der Priesterausbildung diente, soll dabei in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden energetisch modernisiert werden.

Der Start der Umbauarbeiten ist für den Herbst 2025 geplant, vorausgesetzt die Baugenehmigung der Stadt wird rechtzeitig erteilt. Insgesamt beläuft sich das Projektvolumen auf rund 20 Millionen Euro. Die neue Wohnanlage soll Platz für etwa 150 Studierende bieten, die entweder in Einzelapartments oder in Wohngemeinschaften mit zwei bis vier Personen leben werden. Jede Einheit ist möbliert und verfügt über ein eigenes Bad sowie eine Küche. Die Wohnflächen variieren zwischen 20 und 100 Quadratmetern.

Neben dem Erhalt der historischen Bausubstanz legt das Projekt besonderen Wert auf gemeinschaftliche Aufenthaltsbereiche. So ist unter anderem vorgesehen, die ehemalige Marienkapelle des Hauses in eine frei zugängliche Bar umzuwandeln. Weitere Freizeitflächen wie ein Beach Club im Außenbereich und eine Lounge im Keller sollen das soziale Miteinander der Studierenden fördern.

Das Gebäude, das zuletzt vom Akademischen Förderungswerk (Akafö) genutzt und zwischenzeitlich als Unterkunft für Geflüchtete diente, steht seit mehreren Jahren leer und ist in einem schlechten baulichen Zustand. Vor allem die Dächer müssen dringend saniert werden, da sie durch Diebstahl von Kupfer stark beschädigt wurden und inzwischen Feuchtigkeit ziehen. Diese Arbeiten sollen noch vor Beginn des Winters abgeschlossen sein.


Projekt-Highlights:

  • Beginn der Sanierung: voraussichtlich Herbst 2025, sofern die Baugenehmigung vorliegt.
  • Projektvolumen: rund 20 Millionen Euro.
  • Geplante Fertigstellung: Ende 2026.
  • Kapazität: Platz für 150 Studierende.
  • Wohnformen: Einzelapartments und WGs (2er–4er), alle möbliert, mit eigenem Bad und Küche.
  • Flächen: 20 bis 100 m² pro Einheit.
  • Freizeitangebote: Beach Club, Keller-Lounge und umgewidmete Marienkapelle als Bar.
  • Erhalt der denkmalgeschützten Bausubstanz mit energetischer Modernisierung.
Quelle: WAZ - „Lost Place“ in Bochum: Neue Pläne für altes Priesterseminar - Paywall

Projektseite: q-burg.de




Bilder: Renaissance Immobilien und Beteiligungen AG

Donnerstag, 24. Juli 2025

Bochum - Wohn - und Geschäftshaus | Kortumstraße 46 | Fertig (07/25)

Das 8-geschossige Büro und Geschäftshaus auf der Ecke Kortumstraße / Südring sollte eigentlich von Grund auf Saniert sowie neu konzepiert werden. Doch leider kam es nicht dazu. Letztes Jahr wurde die Immobilie in einer exponierten Lage der Innenstadt zum Verkauf angeboten. Der Münchener Immobilienmakler Joeinig hatte das Gebäude-Ensemble mit seiner Nutzfläche von insgesamt rund 3359 Quadratmetern auf den Markt geworfen. Der Kaufpreis lag bei 5,4 Millionen Euro. Es sind verschiedene Nutzungen in Zukunft möglich. Die Möglichkeiten werden von einem Bürogebäude mit Geschäften, über ein Ärztehaus, über Kliniken bis zu Studentischem Wohnen angegeben.

Nun wurde bekannt, dass das ehemalige Möbelhaus Heiland an der Ecke Südring/Kortumstraße  an einen großen Düsseldorfer Immobilienkonzern verkauft wurde, der das Gebäude nun aufwändig sanieren wird. Vor allem die Fassade als Aushängeschild eines Gebäudes soll aufgewertet werden. Als Mieter kämen Rechtsanwälte, Notare und Ärzte in Frage. Für die Verkaufsräume im Erdgeschoss zeige eine große Juwelierkette großes Interesse.

Quelle: WAZ - Gravis-Pavillon in Bochum soll für ein Kontorhaus weichen


Update 15.04.2019

Im März hat die Solidare Real Estate Holding aus Düsseldorf das Objekt gekauft und kündigt nun eine umfassende „Revitalisierung“ an. Spätestens Anfang 2020 will der neue Eigentümer mit den Arbeiten anfangen. Nach Umbau und Neugestaltung der Fassade sollen in oberen Geschossen 28 Micro-Apartments und Co-Working-Space Büroflächen entstehen. Jeweils zwei bis drei Etagen sind dafür vorgesehen, im Erdgeschoss soll wieder Einzelhandel einziehen.

Quelle: WAZ - Problemhaus soll Top-Adresse in Bochumer City werden



Update 24.01.2020

In kürze sollen die Entkernungsarbeiten am Büro und Geschäftshaus beginnen. Der Eigentümer des ehemaligen Heiland-Möbelhauses, die Solidare Real Estate aus Düsseldorf, will das Haus bis Mitte des Jahres vollständig entkernen und die Fassade abhängen. Dabei wird auch der 2,50 Meter tiefe Vorbau der siebengeschossigen Immobilie zurückgebaut.

Das Erdgeschoss soll mit dunklen Ziegel verkleidet werden, in den Obergeschossen soll die Fassade verputzt und dann in einem beige-grauen Ton gestrichen werden. Allerdings könne sich diese Anmutung noch ändern, noch sei keine endgültige Absprache mit dem Gestaltungsbeirat erfolgt. Man wolle sich nämlich dabei an der Gestaltungssatzung der Stadt orientieren.

Voraussichtlich im Sommer soll die Neugestaltung beginnen. Noch im Februar soll der Bauantrag gestellt werden. Als Zeit für den Umbau veranschlagt der Projektleiter zwölf bis 18 Monate. Auch das Nutzungskonzept wurde überarbeitet. Nun sollen es 57 Mikro Apartments werden. Im Erdgeschoss ist weiterhin Einzelhandel/Gastronomie geplant. Direkt darüber Büros, etwa als Co-Working-Plätze.

Quelle: WAZ - Problemhaus in der City wird bis zum Sommer entkernt


Update 07.02.2020

Der Investor hat nun den Entwurf für die Fassade veröffentlicht. Klarere Linien und eine elegantere Anmutung soll das ehemalige Heiland-Möbelhaus bekommen. Es ist wohl noch nicht der endgültige Entwurf. Soll aber dem Endergebnis sehr nahe kommen.

Bild: Stadt Bochum


Update 18.10.2020

Wie es aussieht hat der Investor das Gebäude im Inneren bereits entkernen lassen. Man hat damit alle Arbeiten erledigt die ohne Baugenehmigung gemacht werden konnten. In zwei bis drei Wochen soll die Baugenehmigung vorliegen. Danach wolle man direkt mit dem Umbau beginnen. Dabei wird auch der Vorsprung vom Erdgeschoss bis zur ersten Etage verschwinden, wie auf der letzten Visualisierung zu sehen ist.



Update 16.10.2023

Die Freundlieb Bauunternehmung GmbH & Co. KG aus Dortmund hat das zehngeschossige Eckgebäude an der Kortumstraße 46/48 mit mehr als 5.000 Quadratmetern Nutzfläche nun gekauft und wird es nach jetzigem Planungsstand bis Frühjahr 2025 revitalisieren.

Dabei kann Freundlieb bereits wenige Tage, nachdem der Kaufvertrag unterschrieben worden ist, einen großen Vermietungserfolg bekanntgeben. Bis auf das Erdgeschoss, das für den Einzelhandel vorgesehen ist, wurden alle Etagen langfristig an die Firma limehome vermietet. Das Münchener Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern und Betreibern von digitalisierten Design Apartments an mehr als 235 Standorten in Europa – und nach aktuellem Planungsstand ab 2025 auch in Bochum.

Grundstück und Gebäude blicken auf eine wechselvolle Geschichte zurück. War es früher als Möbelhaus Heiland in ganz Bochum eine feste Größe, verkam es auch aufgrund von Spekulationen und zuletzt Insolvenzen: Die wuchtige Fassade verfiel. Mit den negativen Auswirkungen hatte auch das Innenstadtmanagement der Bochum Wirtschaftsentwicklung zu kämpfen. Denn trotz niedriger Leerstandsquote in Höhe von nur sechs Prozent – weniger als 60 von 900 Geschäften sind aktuell nicht vermietet – hatte sich in den Köpfen der Bevölkerung dieses Gebäude als „Schandfleck“ festgesetzt. Die Bochum Wirtschaftsentwicklung geht bei der Entwicklung und inhaltlichen Nutzung dieser Fläche von positiven Impulsen für die Kortumstraße zwischen Südring und Husemannplatz aus.

Pressemitteilung: Schandfleck an der Kortumstraße wird entwickelt


Bild: HH-Vision

Update 15.08.2024

Im Januar 2024 wurde die Baustelle eingerichtet. Im Februar wurde mit dem Umbau begonnen.



Update 24.07.2025

In der Bochumer Innenstadt ist ein ehemaliges Problemgebäude an der Ecke Kortumstraße/Südring aufwendig saniert und in ein modernes Apartmenthaus des Anbieters Limehome umgewandelt worden. Das Münchener Unternehmen, das seit 2018 ein digitales Hotelkonzept verfolgt, betreibt mittlerweile über 300 Standorte in 13 Ländern. In Bochum eröffnete Limehome während des Stadtfestivals „Bochum Total“ eine neue Unterkunft mit 63 voll ausgestatteten Design-Apartments, verteilt auf sechs Etagen. Einige der Einheiten verfügen über Dachterrassen mit weitem Blick über die Stadt. Die Apartments sind zwischen 19 und 54 Quadratmeter groß und größtenteils mit Küchenzeile ausgestattet.

Das Konzept verzichtet bewusst auf klassische Hotelservices wie Rezeption, Frühstück, Restaurant oder Zimmerservice. Stattdessen läuft der gesamte Buchungs- und Check-in-Prozess digital. Gäste buchen online, erhalten ihre Zugangsdaten per Nachricht und öffnen Türen über Zahlencodes. Waschmaschinen stehen kostenfrei zur Verfügung, Tiefgaragenplätze und Gepäckschließfächer können genutzt werden. Ein Beispielpreis für ein 20-Quadratmeter-Apartment mit Balkon liegt bei etwa 67 Euro pro Nacht, variiert aber je nach Größe, Ausstattung und Nachfrage. Besonders Veranstaltungen wie Konzerte oder Stadtfeste wirken sich auf die Preisgestaltung aus, die automatisiert an aktuelle Buchungslagen angepasst wird.

Limehome richtet sich an Geschäftsreisende und Touristen, die eine moderne, servicearme, aber komfortable Unterkunft suchen. Der Standort in zentraler Lage mit guter ÖPNV-Anbindung und fußläufiger Nähe zum Bermudadreieck wird als strategisch vorteilhaft bewertet. Die Betreiber zeigen sich mit dem bisherigen Buchungsverlauf zufrieden, auch wenn das firmeneigene Ziel einer Auslastung von 90 Prozent noch nicht erreicht wurde.

Limehome ist Teil eines wachsenden Trends digital betriebener Apartmenthäuser in Bochum. Bereits vor zwei Jahren eröffnete das Berliner Unternehmen Nena ein ähnliches Konzept mit 108 Apartments an der Alleestraße. Noch im Sommer 2025 soll Stayery – ebenfalls aus Berlin – ein drittes Haus mit 90 Serviced Apartments an der Bessemer Straße eröffnen. Diese Anbieter setzen allesamt auf zeitgemäße Selbstversorgerkonzepte ohne klassische Hoteldienstleistungen, aber mit Co-Working-Bereichen, Gemeinschaftszonen und digitalem Zugang.

Branchenkenner rechnen in Bochum mit einem wachsenden Wettbewerbsdruck im Übernachtungsmarkt. Digitale Konzepte in zentralen Lagen gelten dabei als besonders zukunftsfähig. Die Rekordzahl an Übernachtungen im Jahr 2024 (786.961) zeigt zudem ein insgesamt wachsendes Interesse an Bochum als Reiseziel.

Quelle: WAZ - In früherem Problemhaus in Bochum sind nun Design-Apartments - Paywall



Fotos: hanbrohat


Ab dem 25. September wird im Erdgeschoss der dänische Möbelhändler BoConcept ein neues Geschäft eröffnen. Die Marke verlässt damit ihren bisherigen Standort an der Bongardstraße und bleibt der Innenstadt treu. Das Gebäude, einst Standort des Möbelhauses Heiland und zuletzt in schlechtem Zustand, wurde vom Immobilienentwickler Freundlieb aufwändig modernisiert. Die oberen Etagen beherbergen mittlerweile Design-Apartments, betrieben von Limehome.

BoConcept, das seit 2015 in Bochum vertreten ist, setzt mit dem neuen Standort seine Expansion in NRW fort – mit weiteren Filialen unter anderem in Dortmund, Essen und Düsseldorf. Zum Umzug bietet das Unternehmen Sonderaktionen an: Ausstellungsstücke werden stark reduziert verkauft, zudem gibt es Rabatte auf Neubestellungen.

Quelle: WAZ - Ehemaliger Schandfleck in Bochum: Ein Möbelhaus zieht ein - Paywall

Dienstag, 10. Juni 2025

Bochum - Neubau Bogestra Betriebshof für E-Busflotte - In Planung

Im Zuge der schrittweisen Umstellung ihrer Busflotte auf Elektroantrieb plant die BOGESTRA (Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG) den Neubau eines Busbetriebshofs in Bochum. Die Generalplanung wurde an agn Niederberghaus & Partner GmbH vergeben. Der Betriebshof soll auf einem Grundstück an der Essener Straße entstehen, in direkter Nachbarschaft zu einem bestehenden Straßenbahnbetriebshof. Die Standortwahl basiert auf einer umfangreichen Analyse hinsichtlich verkehrlicher, logistischer und städtebaulicher Kriterien.

Ziel ist die Errichtung eines funktional und wirtschaftlich optimierten Betriebshofs, der alle zentralen Infrastrukturen für den elektrischen Busbetrieb umfasst: Werkstätten, Wartungseinrichtungen, Ladeinfrastruktur, Verwaltungsbereiche sowie eine durchdachte innere Organisation von Fahrwegen und Bewegungsflächen. Die Vorgaben verlangten unter anderem kurze Wege für Fahrzeuge und Mitarbeitende, klare Abläufe und die Möglichkeit zur späteren Erweiterung.

Die Planung berücksichtigt über die rein funktionalen Anforderungen hinaus auch qualitative Kriterien in den Bereichen Ökologie, Ökonomie, Technik, Prozessgestaltung sowie soziale und funktionale Aspekte. Dazu zählen unter anderem eine positive Ökobilanz, ein effizienter Umgang mit Ressourcen, die Berücksichtigung von Klimaresilienz, geringe Lebenszykluskosten und die Einbindung regenerativer Energien.

Das Konzept zielt auf eine möglichst robuste, flexible und nachhaltige Infrastruktur für den Betrieb und die Instandhaltung von E-Bussen ab. Der neue Standort soll so nicht nur den technischen Anforderungen des elektrischen Betriebs genügen, sondern auch langfristig stabile Betriebsbedingungen schaffen. Die Nähe zum bestehenden Straßenbahnbetriebshof eröffnet zusätzliche Synergien im technischen Betrieb und in der Flächennutzung.

Quelle: Betriebshof Bochum: Neubau für wachsende E-Busflotte

Bild: agn

Sonntag, 8. Juni 2025

Bochum - Wohnprojekt der Aachener SWG im Ostpark | In Bau

Die Erschließungsmaßnahmen im Quartier Feldmark im OSTPARK sowie die Vermarkung sind weit fortgeschritten. Der erste überregional tätige Investor hat nun den Bauantrag eingereicht. Im westlichen Teil des Quartiers, an der Ecke Immanuel-Kant-Straße und Straße Feldmark, setzt die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft (SWG) ein neues, attraktives Wohnkonzept mit 86 Wohneinheiten um. Voraussichtlich Ende des Jahres soll mit dem Bau begonnen werden. Ab Ende des Jahres baut die Aachener SWG sechs Mehrfamilienhäuser mit 65 Miet- und 21 Eigentumswohnungen sowie eine Bäckerei mit angegliedertem Café und eine Tagespflegeeinrichtung. Im ersten Vermarktungsabschnitt des Quartiers finden mit Wohnungsgrößen von 43 bis 124 Quadratmetern sowohl Alleinstehende, Familien als auch Seniorinnen und Senioren sowie eine Wohngruppe ein neues Zuhause. Knapp die Hälfte der Mietwohnungen werden öffentlich gefördert. Zudem sind alle Wohneinheiten barrierefrei geplant; rund 90 Prozent verfügen über einen förderfähigen Grundriss.

Die neuen Wohneinheiten werden klimaangepasst geplant: So entsteht ein durchdachtes Innenhofkonzept inklusive oberirdischem Entwässerungssystem, Fassadenbegrünung und Photovoltaik auf den Dachflächen. 55 Prozent des gesamten Wärmebedarfs werden über Luftwärmepumpen in Verbindung mit Photovoltaik auf den Dachflächen erzeugt; die Tiefgaragen der Wohneinheiten werden für E-Mobilität vorgerüstet. Und nicht nur menschliche Bewohnerinnen und Bewohner sollen sich im Quartier Feldmark wohlfühlen: Die Gebäudemauern der Aachener SWG werden mit speziellen Ziegeln ausgestattet, die Mauerseglern Platz zum Nisten bieten.

Die Architektur der Mehrfamilienhäuser hat einen individuellen und innovativen Charakter: So wird es eine spannende und abwechslungsreiche Fassadenkomposition mit verschiedenen Materialien und Fensterformaten geben. Zudem soll die Gestaltung der Häuser Elemente des Stadtteils Altenbochum aus der Gründerzeitarchitektur aufnehmen. Der rund 5000 Quadratmeter große Vermarktungsabschnitt war zuvor von der Stadt Bochum und NRW.URBAN über ein detailliertes Bestgebotsverfahren ausgelobt worden. Der Entwurf der Aachener SWG erfüllte sämtliche Bedingungen des Nutzungskonzepts mit den Vergabekriterien Städtebau/Architektur, Ökologie, Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen, Nutzungskonzept und Kaufpreis. Das innovative Gesamtkonzept ist in Zusammenarbeit mit dem Bochumer Architekturbüro dreibund architekten BDA entstanden.

Sobald die Baugenehmigung erteilt ist, kann der Bau der Mehrfamilienhäuser starten. Die Aachener SWG rechnet mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren. Die Vermarktung für private Käuferinnen und Käufer sowie Mieterinnen und Mieter ist noch nicht gestartet.

Pressemitteilung: Bauantrag eingereicht: Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft realisiert Wohnkonzept im Quartier Feldmark im OSTPARK


Bilder: Aachener SWG | dreibund architekten

Update 15.09.2024

Noch in diesem Jahr beginnen die Erdarbeiten für den Wohnkomplex. 21 Eigentumswohnungen und 66 Mietwohnungen werden dort errichtet. Es geht um das rund 5088 Quadratmeter große Areal im Eckbereich zwischen der Straße Feldmark und Immanuel-Kant-Straße. Insgesamt sechs Mehrfamilienhäuser werden dort gebaut. Am Bauzaun hängen schon Schilder zu zwei Gebäuden des ersten Bauabschnitts, in denen die Eigentumswohnungen entstehen.

Der Bauherr, die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft (SWG) vermarktet aktuell 21 Wohnungen. Alle mit Balkon, Loggia oder Terrasse, „barrierefrei und energieeffizient“, diese sind verteilt auf neun Wohnungen in dem einen, zwölf in dem anderen Haus. Die Wohnflächen reichen von 62 bis 100 Quadratmetern (zwei bis vier Zimmer), die Preise von 356.300 bis 553.000 Euro. Auch zwölf Tiefgaragenplätze werden für die 21 Etagenwohnungen angeboten, zu je 35.000 Euro. Im Frühjahr 2027 sollen die ersten Käufer dort einziehen können.

Quelle: WAZ - Ostpark Bochum: Investor startet Bau von 87 Wohnungen - hinter Paywall

Weitere Informationen: Neues Wohnen im Ostpark Bochum


Bild: Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft (SWG) 


Update 08.06.2025

Im Bochumer Ostpark, einem der größten Wohnbauprojekte der Stadt, entstehen derzeit neue Mietwohnungen, die voraussichtlich ab Frühjahr 2027 bezugsfertig sein werden. Auf dem rund 5000 Quadratmeter großen Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei im Stadtteil Altenbochum, im Eckbereich zwischen der Straße Feldmark und der Immanuel-Kant-Straße, errichtet die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft (Aachener SWG) erstmals in Bochum drei moderne Mehrfamilienhäuser. Insgesamt entstehen dort 86 barrierefreie Mietwohnungen, von denen 29 als öffentlich geförderte Sozialwohnungen vorgesehen sind. Die Wohnungen bieten Wohnflächen zwischen 38 und 119 Quadratmetern und richten sich sowohl an Singles als auch an Familien.

Die Vermarktung der Wohnungen beginnt voraussichtlich im Dezember 2026. Interessierte können sich ab diesem Zeitpunkt über die Website der Aachener SWG unter www.aachener-swg.de bewerben. Die Mieten für die frei finanzierten Wohnungen sollen voraussichtlich bei etwa 14 Euro pro Quadratmeter liegen. Neben den Wohnflächen sind verschiedene gemeinschaftliche und gewerbliche Angebote geplant, darunter eine Tiefgarage, eine zusätzliche Quartiersgarage, Gemeinschaftsräume, eine Tagespflegeeinrichtung mit zwei Wohngruppen sowie eine Bäckerei mit Café.

Besonderes Augenmerk legt die Aachener SWG auf Nachhaltigkeit: Zum Einsatz kommen Photovoltaikanlagen und Fernwärme, zudem erhalten die Gebäude begrünte Fassaden und Dächer sowie einen begrünten Innenhof. Sogar Nistkästen für Mauersegler sind Teil des ökologischen Konzepts. Die öffentliche Wohnraumförderung unterstützt das Projekt mit 7,35 Millionen Euro.

Das Bauvorhaben ist Teil des großflächigen Entwicklungsgebiets Ostpark, das insgesamt rund 1300 neue Wohnungen auf einer 43 Hektar großen Fläche in den Stadtteilen Altenbochum und Laer vorsieht. Der Ostpark gliedert sich in zwei Quartiere: die Feldmark im Westen, wo auch das aktuelle SWG-Projekt liegt, und die Havkenscheider Höhe im Osten. Ziel ist die Schaffung durchmischter, lebendiger Quartiere mit einem Mix aus Wohnraum, sozialer Infrastruktur und gewerblichen Angeboten.

Quelle: WAZ - Gute Nachricht für Mieter: Neue Wohnungen entstehen in Bochum

Freitag, 30. Mai 2025

Bochum - RUB: Neues Parkhaus Ost - Fertig (05/2025)

Am 12. Mai 2025 wurde am Campus der Ruhr-Universität Bochum das neue Parkhaus Ost mit 998 Stellplätzen eröffnet. Es befindet sich an der Kreuzung Oststraße/Am Hochschulcampus, nahe dem Gebäude ID und dem Seminargebäude der Hochschule Bochum. Das Parkhaus wurde vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) errichtet und zeichnet sich durch nachhaltige Bauweise aus.

Auf dem Dach ist eine Photovoltaik-Anlage mit knapp 1.000 Modulen installiert, die jährlich mehr als 330.000 Kilowattstunden Strom produziert. Diese Energie wird direkt ins Campusnetz eingespeist und vor Ort genutzt. Zudem ist das Parkhaus für Elektromobilität vorbereitet, mit der Möglichkeit, bis zu 333 Ladestationen für E-Fahrzeuge einzurichten.

Die Fassade des Gebäudes ist begrünt, was das Mikroklima verbessert, und eine spezielle Dämmung sorgt für reduzierte Lärmemissionen, um Anwohner und den Hochschulbetrieb zu schützen. Das Parkhaus ist barrierefrei: Ein Aufzug erschließt alle 19 Parkebenen, und zehn Behindertenparkplätze stehen zur Verfügung.

Das neue Parkhaus bietet damit eine moderne, nachhaltige und gut erreichbare Parkmöglichkeit für Studierende, Beschäftigte und Besucher der Ruhr-Universität Bochum.

Quelle: https://news.rub.de/servicemel…0-stellplaetzen-eroeffnet

Bild: RUB - Marquard


Samstag, 17. Mai 2025

Bochum - ParkViertel Hunscheidtstraße | In Planung

Die ehemaligen Industrieflächen von Jahnel Kestermann an der Hunscheidstraße in Wiemelhausen sollen verkauft, saniert und zu einem Wohngebiet umgewandelt werden. Seit einigen Monaten werden die versteigerten Produktionsanlagen demontiert.

Spätestens Ende des Jahres soll das zwei Hektar große Gelände mit einem Verwaltungsgebäude und einer Gruppe von Produktionshallen leer gezogen sein. Noch 2011 arbeiteten dort 350 Mitarbeitern. Spezialgetriebe für Bergbau, Schiffsbau und Windkrafträder, eingesetzt rund um den Globus, wurden dort hergestellt. Doch dann wurde die Firma von Hyundai übernohmen und Ende 2015 geschlossen.

Drei- bis viergeschossige Bebauung kann sich die Stadt dort gut vorstellen. Und da ohnehin der Boden abgetragen werden müsse, biete sich auch der Bau von Tiefgaragen an. Erschlossen sei das Gelände bereits von der Hunscheidstraße sehr gut; von der gegenüberliegenden Seite, der Mozartstraße, müsse dies noch erfolgen.

Quelle: WAZ - Industriefläche kommt als Wohngebiet infrage

Update 25.05.2017 

Das alte Industrieareal von Jahnel-Kestermann an der Hunscheidtstraße/Waldring will ein mittelständisches Industrieunternehmen aus der Nachbarschaft Bochums kaufen und die gesamte Fläche neu entwickeln. Dabei plant der potenzielle Investor selbst einen Standort für Forschung und Entwicklung dort aufzubauen. Dafür spricht die Nähe zu Bochumer Ruhr-Universität und Hochschulen. Für den hinteren Bereich Richtung Mozartstraße sind hingegen Wohnhäuser vorgesehen.

Die Wirtschafts-Entwicklungsgesellschaft (WEG) Bochum hat die Grundstücke des Maschinenbauunternehmens gekauft und bereitet die Fläche nun auf. Die alten Gebäude – Hallen, Verwaltungs- und Betriebsgebäude – werden abgerissen und der Boden entsiegelt sowie saniert. Anschließend wird das Areal an besagtes Unternehmen verkauft, das dann das gesamte Gebiet entwickelt.

Quelle: WAZ - Früheres Gelände von Jahnel-Kestermann wird bebaut


Update 26.12.2019

Eine weitere Bochumer Gewerbebrache soll fit für die Zukunft gemacht werden: Die Bochum Wirtschaftsentwicklung möchte das ehemalige Betriebsgelände des Getriebeherstellers Jahnel-Kestermann an der Hunscheidtstraße in Kürze städtebaulich entwickeln.

Zu diesem Zweck ruft sie ein zweistufiges Interessenbekundungsverfahren ins Leben. Das Angebot richtet sich an Investoren, die für einzelne Baufelder, Baufeldgruppen oder das gesamte Areal Ideen entwickeln möchten, um dort Immobilien für Wohnen, Arbeiten und/oder Verwaltung entstehen zu lassen. Denkbar sind sowohl mehrgeschossige Wohngebäude als auch Immobilien für Büros und nicht störendes Gewerbe. Auch ist eine Kindertagesstätte auf der Fläche vorgesehen und muss in die Planungen mit einbezogen werden.

Die Bochum Wirtschaftsentwicklung ist Eigentümerin der etwa 19.500 Quadratmeter großen und bisher gewerblich genutzten Fläche im Bochumer Stadtteil Wiemelhausen/Ehrenfeld. Davon möchte die Wirtschaftsentwicklung insgesamt 14.300 Quadratmeter veräußern. Das Grundstück kann in verschiedene Teilflächen aufgeteilt oder am Stück erworben werden.

Das Traditionsunternehmen Jahnel-Kestermann, dessen Vorläufer 1904 gegründet wurde, stellte seinen Betrieb Ende 2015 ein. Die Firma, die 1981 aus der Fusion der beiden Bochumer Unternehmen Jahnel und Kestermann hervorging, bot zuletzt Spezialgetriebe und Ingenieursdienstleistungen an. Seit der Schließung ist das ehemalige Betriebsgelände ungenutzt. Mit dem Rückbau der Betriebsstätten ist bereits begonnen worden.


Weitere Infos zum Verfahren können sich Investoren auf der Website auf https://www.bochum-wirtschaft.de/ueb...ownloadcenter/ herunterladen. Interessenten können sich auch direkt per Telefon an den Projektleiter Arthur Weinstein unter 0234/610 63-137 wenden.


Pressemitteilung: Stadt Bochum


Update 16.04.2021

Startschuss für ein besonderes Projekt zur Quartiersentwicklung in Bochum: Die BPD Immobilienentwicklung GmbH geht als Gewinnerin aus dem Städtebaulichen Wettbewerb „Hunscheidtstr. 116“ hervor. Ausloberin war die Bochum Wirtschaftsentwicklung. Diese hatte das Grundstück unweit des Rechener Parks nach Schließung des einstigen Bochumer Traditionsunternehmens, der ehemaligen Jahnel-Kestermann-Getriebewerke, erworben und nun an BPD verkauft.


ParkViertel bietet Mix aus Wohnen, Arbeiten und Natur

Auf dem knapp 18.000 Quadratmeter großen Grundstück soll das sogenannte ParkViertel mit einem Mix aus Wohnen, Arbeiten und ganz viel Natur entstehen. Die fünf Baukörper des architektonisch ansprechenden Ensembles rahmen einen Quartiersplatz und zahlreiche Grünflächen mit Spiel- und Sitzgelegenheiten ein. Der Zugang zum Quartier wird verkehrsberuhigt.„Wir freuen uns, dass BPD als renommierter Projekt- und Immobilienentwickler sich am Standort Bochum engagiert und sich in dem Verfahren zur Entwicklung der traditionsreichen Fläche an der Hunscheidtstraße durchgesetzt hat“, sagte Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. „Die Investition wird die Attraktivität des Stadtteils deutlich steigern, auch wegen des geplanten Mix‘ aus Wohnen und Arbeiten“, so Eiskirch weiter.

Dachbegrünung, E-Mobilitätskonzept, Car- und Bike-Sharing

Auch ökologisch hat das ParkViertel eine Menge zu bieten. Neben den naturnahen Außenanlagen punktet das BPD-Projekt mit einem durchdachten Regenwassermanagement, einem modernen Energiekonzept und extensiver Dachbegrünung. Ein Mobilitätskonzept mit E-Ladestationen sowie Car- und Bike-Sharing-Angeboten im Mobilitätshub runden die Planungen an der Hunscheidtstraße ab. Nach aktuellem Stand werden knapp 250 Wohnungen zum Kaufen und Mieten realisiert. Etwa 30 Prozent sollen öffentlich gefördert werden. Darüber hinaus wird es ein großzügiges Angebot an Büroflächen nebst einer viergruppigen Kindertagesstätte geben.

„Gemeinsam mit der Stadt und der Bochum Wirtschaftsentwicklung entwickeln wir aus der ehemaligen Industriebrache ein attraktives Wohn- und Arbeitsumfeld“, sagt Joachim Siepmann, Niederlassungsleiter BPD NRW. Und sein Kollege Dirk Brockmeyer, Projektentwicklung BPD NRW, pflichtet ihm bei: „Wir haben uns mit der Historie am und um den Standort herum intensiv auseinandergesetzt sowie den ersten Nutzungsvorschlag der Stadt Bochum aufgenommen, interpretiert und modifiziert. Das Resultat ist ein modernes Ensemble von fünf Baukörpern mit einem einladenden Entree, das von der Hunscheidtstraße aus erschlossen wird und sich um einen aufgeweiteten Quartiersplatz herum einfügt.“ Aktuell wird das Grundstück aufbereitet und zusammen mit der Stadt Bochum Planungsrecht geschaffen. Der Vertriebsstart der ersten Wohnungen ist für 2022 angestrebt. Im Juli 2016 hatte die Bochum Wirtschaftsentwicklung Verantwortung für den Standort übernommen und das Grundstück von der Firma Jahnel-Kestermann erworben, um es neu zu entwickeln und anschließend zu vermarkten. Unter der Regie der Bochum Wirtschaftsentwicklung wurden die Produktions- und Bürogebäude des traditionsreichen Maschinenbauers abgerissen und das Gelände zur Weiternutzung aufbereitet.

Mehr Infos zum Projekt: www.parkviertel-bochum.de

Pressemitteilung: Stadt Bochum - Hunscheidtstraße: BPD entwickelt „ParkViertel“ auf ehemaligem Jahnel-Kestermann-Gelände in Bochum

Update 04.09.2022

Zwischen November 2022 und Ende September 2023 soll das Gelände saniert und für die Neubebauung vorbereitet werden. Dafür werden Kellergebäude ausgebaut sowie eine Menge Boden ausgehoben und abtransportiert. Etwa 120.000 Tonnen Erde und Bauschutt Boden müssen gelöst, geladen und abtransportiert werden. Außerdem müssen Bohlenwände errichtet werden, um unterschiedliche Geländehöhe von Nachbargrundstücken abzufangen.


Die BPD Immobilienentwicklung GmbH will dort das sogenannte Park-Viertel mit einem Mix aus 248 Wohnungen, 1900 Quadratmeter Fläche für Kleingewerbe und einer Kita mit vier Gruppen umsetzen. Aktuell plant man das Bebauungsplanverfahren im zweiten Quartal 2023 abzuschließen und im Anschluss direkt mit der Erschließung beginnen. Die Hochbauplanung laufe bereits parallel, der Vertrieb werde voraussichtlich im dritten Quartal 2023 starten. Baubeginn soll im ersten Quartal 2024 sein. Geplant ist, dass das gesamte Projekt 2027 fertig ist.


Quelle: WAZ - ParkViertel: Erst müssen 120.00 Tonen Schutt und Erde weg



Update 17.05.2025


In Bochum-Wiemelhausen soll auf dem rund 18.000 Quadratmeter großen Gelände des ehemaligen Maschinenbauunternehmens Jahnel Kestermann ein neues Wohngebiet mit etwa 250 Wohnungen sowie einer Kindertagesstätte entstehen. Das Areal an der Ecke Waldring/Hunscheidtstraße wurde bereits vollständig saniert und ist baureif.

Ursprünglich war die BPD Immobilienentwicklung GmbH als Investor vorgesehen. Diese stieg jedoch 2023 aus dem Projekt aus, vor allem aufgrund veränderter Marktbedingungen, Verzögerungen im Bebauungsplanverfahren und globaler Einflüsse wie der Corona-Pandemie und geopolitischen Krisen.

Daraufhin initiierte die Bochumer Wirtschaftsentwicklung (WEG) ein neues, erfolgreiches Ausschreibungsverfahren, das innerhalb eines Jahres umgesetzt wurde. Mehrere Investoren reichten Konzepte ein, die laut WEG allesamt qualitativ hochwertig sind. Der Fokus aller Entwürfe liegt weiterhin auf Wohnnutzung; auch eine Kita sowie ggf. gewerbliche Nutzungen wie ein Bäcker oder Café sind vorgesehen.

Die Entscheidung über den neuen Investor erfolgt in Kürze anhand einer eigens entwickelten Bewertungsmatrix, die unter anderem städtebauliche, architektonische, klimatische und wirtschaftliche Kriterien berücksichtigt. Die Bekanntgabe des Siegerentwurfs wird in den nächsten Wochen erwartet. Anschließend kann der neue Investor unmittelbar mit der Umsetzung des Projekts beginnen.

Quelle: WAZ - Investor-Rückzug: Wieder Hoffnung auf ein neues Wohngebiet

Mittwoch, 14. Mai 2025

Bochum | Wohnbebauung Querenburger Straße | In Bau

Im vorderen Bereich an der Querenburger Straße plant der Kirchenkreis „hochwertige Eigentumswohnungen“, und zwar im Erbbauprinzip. Aktuell sei man ,,im Gespräch mit Investoren“. In dieser Woche wurde mit dem Abriss des ehemaligen Veranstaltungs- und Tagungsgebäudes begonnen. Es stand seit fünf Jahren leer.

Im hinteren Bereich soll ebenfalls gebaut werden, allerdings in Form einer „Inselbebauung“. Dabei soll die Wohnbebauung einen parkähnlichen Charakter erhalten. Der Planungsausschuss wird am 18. März über die Aufstellung eines Bebauungsplans entscheiden. „Mögliche gestalterische Vorgaben und Wünsche, wie z. B. eine aufgelockerte Bebauung mit parkähnlichem Charakter, werden dann im laufenden Verfahren abgearbeitet“, so die Stadtverwaltung.

2009 hatte das Büro Dreibund-Architekten für die Evangelische Kirchengemeinde eine Machbarkeitsstudie für die Bebauung des Areals entwickelt. Es sah die Bebauung des Areals mit fünf bis sechs Einheiten von je drei villenartigen Solitären unterschiedlicher Größe verteilt in einer parkähnlichen Landschaft vor.

Quelle: WAZ - (22.02.2014)


Update 12.11.2017

Auf einer Gesamtfläche von ca. 33.000 Quadratmetern werden in den kommenden vier Jahren mehrere Mehr- und Einfamilienhäuser in der Querenburger Straße entstehen. Zusätzlich werden im vorderen Bereich 120 Wohnungen realisiert. Dabei liegt der Fokus auf der Gestaltung von 60 bis 150 Quadratmeter großen Wohnungen. Diese sollen möglichst schwellenfrei mit Aufzügen erreicht werden können.

Durch den Erhalt der vorhandenen Bäume wird eine angenehme Wohlfühlatmosphäre geschaffen. Dadurch wird das „Wohnen im Park“ zu einem künftigen Geheimtipp für angenehmes Wohnen in Bochum. Vor zwei Jahren wurde das „Haus der Kirche“ an der Querenburgerstraße, direkt neben dem Neuen Gymnasium, abgerissen. Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Evangelischen Kirche stammte aus den 1970er Jahren und war vollständig sanierungsbedürftig. Nun wird dort ein Wohnquartier entstehen. Es werden ca. 40 Mio Euro in das Projekt investiert.

Quelle: WAZ - Neues Wohnprojekt an der Querenburger Straße


Update.23.03.2019

Es wurde nun ein überarbeiteter Entwurf der Planung vorgestellt, in den auch die Anregungen und Stellungnahmen der Anwohner bei der Bürgerversammlung im Juni 2017 mit eingeflossen sind. So wird die Geschosshöhe der Häuser verringert – und somit dem Wunsch vieler Anwohner entsprochen. Zunächst waren bis zu sechs Geschosse geplant, nun werden es maximal drei bis vier Vollgeschosse – mit der Option auf ein Staffelgeschoss. Zudem wird das Neubaugebiet etwas größer – um etwa 900 Quadratmeter.

Die höheren Mehrfamilienhäuser werden zum Neuen Gymnasium hin gebaut, die zweigeschossigen Gebäude zu den umliegenden Wohngebieten hin. Insgesamt 270 Wohnungen sollen entstehen. Die meisten davon zur Miete (auch sozialverträglich) in den Mehrfamilienhäusern. Aber auch Einfamilienhäuser – sowohl freistehend als auch in Form von Doppel- und Reihenhäusern sind geplant. Die zu den Häusern gehörigen Stellflächen werden allesamt unterirdisch in Tiefgaragen untergebracht. Mitte des Neubaugebietes entsteht ein großer Spielplatz mit vielen Grünanlagen drumherum, die bespielbar sind.

Quelle: WAZ - Neubaugebiet an der Querenburger Straße wird etwas größer

Update 12.01.2020


Der Bebauungsplan für das neue Wohnquartier steht. Im Juni sollen laut Generalunternehmer HARFID aus Essen die Bauarbeiten beginnen. Insgesamt errichtet das Unternehmen 21 Mehrfamilienhäuser mit 219 WE und eine Tiefgarage mit 210 Stellplätzen. Dazu kommen noch die Einfamilienhäuser die anscheinend durch ein anderes Unternehmen realisiert werden. Ende 2022 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.






Bilder: HARFID Invest GmbH


Update 07.11.2020

Auf dem Grundstück haben die ersten Arbeiten für das neue Wohnquartier begonnen. Zuerst werden die Straßen errichtet. Auf die Einfamilienhäuser gibt es bereits jetzt einen großen Andrang, obwohl die Preise bei mehr als 500.000 Euro angesiedelt sind. Doch erst ab Mitte 2021 wird mit dem Start der Vermarktung begonnen. Man kann sich aber jetzt schon auf eine Warteliste eintragen lassen. Rund 12 Monate Bauzeit wrd für die Erschließung veranschlagt. Ende 2022 könnten die ersten Häuser bezogen werden. 

Insgesamt 256 neue Wohnungen sollen an der Querenburger Straße am Ende entstehen.
Es wird 13 freistehende Einfamilienhäuser geben, dazu sechs Doppelhaushälften und vier Reihenhäuser. 23 Eigentumswohnungen stehen zudem in drei Mehrfamilienhäusern zum Verkauf. Hinzu kommen 21 Mietshäuser mit insgesamt 210 Wohnungen, die zum Teil öffentlich gefördert werden.



Update 07/2022



Update 14.01.2023

Insgesamt 256 neue Wohnungen sollen an der Querenburger Straße, oberhalb des Neuen Gymnasiums, am Ende entstehen. 13 frei stehende Einfamilienhäuser, dazu sechs Doppelhaushälften, vier Reihenhäuser und 23 Eigentumswohnungen in drei Mehrfamilienhäusern. Hinzu kommen 21 Mietshäuser (Vivawest). Von 210 Wohnungen, die zum Teil öffentlich gefördert werden, ist hier die Rede. Stillstand gibt es aktuell bei den Mietshäusern der Vivawest, die zur Querenburger Straße hin gebaut werden. Das hänge mit der Insolvenz der Harfid GmbH zusammen.

Vivawest sei bei dem Bauvorhaben an der Querenburger Straße Grundstückseigentümerin und Auftraggeberin der Hochbauleitung. ''In dieser Rolle befindet man sich mit dem übernehmenden Generalunternehmer und dem Insolvenzverwalter in Abstimmung über die Wiederaufnahme der Bautätigkeit.“ Ziel bleibe weiterhin, „das Projekt zeitnah umzusetzen“. Derzeit sei die Fertigstellung der Mietshäuser für das dritte Quartal 2024 vorgesehen, „bezugsfertig wären die Wohnungen somit Ende 2024.

Die Einfamilienhäuser im hinteren Bereich des Geländes sind dagegen bereits zum Teil fertiggestellt und werden aktuell bereits bezogen.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…arschaft-id237267619.html


Update 24.02.2024

Anfang April soll dem Vernehmen nach an der Querenburger Straße weitergebaut werden. Die vorbereitenden Arbeiten laufen seit Dezember 2023 wieder. An der Querenburger Straße, wo das Gelsenkirchener Wohnungsunternehmen Vivawest den Bau von 213 Wohnungen in Auftrag gegeben hat, führt der österreichische Baukonzern Porr die Arbeiten fort. Derzeit wird davon ausgegangen, dass das Projekt voraussichtlich im Herbst 2026 fertiggestellt sein wird.


Update 14.05.2025

Das Wohnungsunternehmen VIVAWEST hat die Halbzeit seines Neubauprojekts an der Querenburger Straße in Bochum mit einem traditionellen Bergfest gefeiert. Auf dem über 33.000 Quadratmeter großen Grundstück am südlichen Rand der Bochumer Innenstadt entsteht seit 2021 das Quartier „Q47“, benannt nach der Hausnummer an der Querenburger Straße. Nach einer zwischenzeitlichen Baupause aufgrund der Insolvenz des ursprünglich beauftragten Generalunternehmers wurde das Projekt Ende 2023 mit der PORR Hochbau West GmbH als neuem Partner erfolgreich wieder aufgenommen.

Bis zur geplanten Fertigstellung Anfang 2027 entstehen auf dem Areal in fünf Baufeldern insgesamt 213 moderne, barrierearme Wohnungen, davon 48 öffentlich gefördert. Die 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen von 50 bis 119 Quadratmetern verteilen sich auf 21 Mehrfamilienhäuser mit zwei bis vier Geschossen. Hinzu kommen zehn Tiefgaragen mit insgesamt 212 PKW-Stellplätzen, die allesamt für die Nachrüstung mit E-Ladestationen vorgerüstet sind.

Das Projekt folgt den Nachhaltigkeits- und Klimaschutzzielen von VIVAWEST. So werden alle Gebäude gemäß dem KfW-Effizienzhaus-Standard 55 errichtet und über Fernwärme beheizt. Damit kombiniert das Quartier zeitgemäßen Wohnkomfort mit einem ressourcenschonenden Energiekonzept.

VIVAWEST-Geschäftsführer Uwe Eichner betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Projekts für den angespannten Bochumer Wohnungsmarkt. Durch die Mischung aus unterschiedlichen Wohnungsgrößen und Finanzierungsarten soll ein vielfältiger und bezahlbarer Wohnraum für verschiedene Zielgruppen geschaffen werden. Eichner lobte außerdem die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Bochum und den neuen Projektpartner PORR.

Auch Bernward Schmitz, technischer Geschäftsführer von PORR Hochbau West, zeigte sich zufrieden mit dem bisherigen Baufortschritt. Trotz der Herausforderung, das Projekt im laufenden Bau zu übernehmen, sehe man dies als Zeichen des Vertrauens und wolle es im vorgesehenen Zeit- und Qualitätsrahmen umsetzen.

Bochums Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke unterstrich die Bedeutung von Neubauprojekten wie „Q47“ für die Stadtentwicklung. Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum sei groß, weshalb verlässliche Partner wie VIVAWEST eine wichtige Rolle einnehmen.

Quelle: Ein neues Wohnquartier für Bochum: VIVAWEST feiert Bergfest für 213 Wohnungen in Wiemelhausen

Sonntag, 11. Mai 2025

Bochum - Depot Offices - Fertig

Die neuen Depot Offices entstehen in direkter Nachbarschaft zum Gewerbepark Gerthe-Süd. Mit seinem industriellen Charme fügt sich das Gebäude perfekt in die Nachbarschaft des zum Energie-Effizienz-Zentrum umgebauten alten BoGeStra Depots. Die Marketing-Agentur KIM und die Akademie Ruhr stehen als hochkarätige Mieter aus dem Kreativbereich schon fest. Weitere Interessenten werden noch gesucht. Inzwischen wurde bereits Richtfest am Büroneubau gefeiert.


Bilder: Depot Offices


Das Projekt Depot Offices Bochum beschreibt die umfassende Umnutzung des ehemaligen Straßenbahn-Depots der Bogestra an der Lothringer Straße 36 im Bochumer Stadtteil Gerthe. Das Depot wurde 2005 geschlossen, als der neue Zentralbetriebshof Engelsburg die Aufgaben der früheren Hauptwerkstatt übernahm. Rund zwei Jahrzehnte später wurde das Gelände revitalisiert – nicht als Verkehrsstandort, sondern als ein Ort für moderne Arbeit, Bildung und Innovation.

Ziel des Projekts war es, die historische Architektur des Geländes zu bewahren und gleichzeitig neue, zukunftsorientierte Nutzungsformen zu etablieren. So entstand ein innovativer Gewerbe- und Kreativstandort, der den ursprünglichen industriellen Charakter des Areals respektiert, aber auf moderne Anforderungen ausgerichtet ist.

Die räumliche Struktur des Projekts besteht aus einer Kombination von sorgfältig sanierten Bestandsgebäuden und ergänzenden Neubauten. Während einige historische Elemente wie alte Schienen sichtbar erhalten blieben, fügen sich neue Gebäude architektonisch in den Gesamtkontext ein. Das schafft eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Mehrere Unternehmen haben inzwischen auf dem Gelände ihren Sitz gefunden. Besonders hervorzuheben sind drei Hauptnutzer:


Space BO

Das Unternehmen von Andreas Modzelewski versteht sich als Bildungs- und Veranstaltungszentrum für Architektur und Design. Neben Workshops und Fortbildungen finden dort auch Ausstellungen und Events statt. Das Unternehmen befindet sich in einem modernen Neubau direkt am Eingang des Geländes, der äußerlich an die alte Industriearchitektur angepasst wurde. Space BO steht für kreative Zusammenarbeit, Weiterbildung und kulturelle Experimente.


Barboza

Die Bochumer Sport- und Modemarke wurde 2013 gegründet und ist im dritten Stock des Neubaus ansässig. Ursprünglich ein reiner Online-Shop, betreiben die Gründer nun eine Ausstellungsfläche vor Ort, in der Kunden ausgewählte Stücke anprobieren und sich persönlich beraten lassen können. Die Marke kombiniert sportliche Materialien mit einem modernen, alltagstauglichen Look und legt Wert auf europäische Produktion (ca. 90 %).


Energie-Effizienz-Zentrum (EEZ)

Initiiert durch die Wirtschaftsentwicklung Bochum, richtet sich das EEZ an Start-ups und Unternehmen, die im Bereich Energie- und Ressourceneffizienz arbeiten. Die alte Werkstatthalle des Depots wurde in Werkstattboxen umgewandelt, die flexibel genutzt werden können. Ziel ist es, Unternehmensgründungen und technische Innovationen in einem nachhaltigen Zukunftsfeld aktiv zu fördern.

Das Projekt Depot Offices Bochum ist damit ein gelungenes Beispiel für moderne Stadtentwicklung: Statt das Gelände brachliegen zu lassen oder abzureißen, wurde es behutsam in eine neue Nutzung überführt. Der industrielle Charme blieb erhalten, gleichzeitig entstanden moderne Arbeitsplätze und Räume für Kreativität, Nachhaltigkeit und Unternehmertum.

Träger des Projekts ist die Depot Offices GmbH, die sowohl für die Verwaltung als auch für die Weiterentwicklung und Vermietung der Flächen zuständig ist. Ihr Ziel ist es, das Gelände langfristig als wirtschaftlich und kulturell bedeutenden Standort im Bochumer Norden zu etablieren.

Depot Offices Bochum zeigt exemplarisch, wie industrielle Vergangenheit und innovative Zukunft Hand in Hand gehen können. Es vereint Denkmalpflege, Wirtschaftsförderung, Nachhaltigkeit und Kreativität zu einem lebendigen Konzept, das weit über die Region hinaus als Vorbild gelten kann.

Samstag, 3. Mai 2025

Bochum - Anbau + Sanierung Remondis - In Bau

Die REMONDIS GmbH & Co. KG erweitert ihre Regionalverwaltung West in Bochum, ein ursprünglich in den 1990er Jahren errichtetes viergeschossiges Verwaltungsgebäude, durch einen modernen Anbau mit einer Bruttogrundfläche von 1.478 m². Im Erdgeschoss des Neubaus entstehen ein großzügiger Schulungsraum sowie ein Betriebsrestaurant mit Außenbereich. Die oberen Etagen bieten zusätzliche Büro- und Besprechungsräume.

Ein neu positionierter Haupteingang in zentraler Lage zwischen Bestand und Anbau schafft eine gestalterische Verbindung beider Gebäudeteile. Nach Abschluss der Erweiterung wird das bestehende Gebäude (BGF 1.960 m²) umfassend saniert. Durch den Einsatz identischer Materialien, neue Fenster und moderne Haustechnik entsteht ein einheitliches und zeitgemäßes Erscheinungsbild ohne qualitative Unterschiede zwischen Alt und Neu.

Quelle: Anbau Verwaltungsgebäude, Sanierung Bestandsgebäude in Bochum

Bild: Freck - Hübner Architekten


Sonntag, 20. April 2025

Bochum | Neubau NA-Gebäude - RUB | In Bau

Mit dem Rückbau des NA-Gebäudes nimmt ein Großprojekt für die Campusmodernisierung der Ruhr-Universität-Bochum (RUB) Fahrt auf. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW lässt das bestehende Gebäude in den kommenden Jahren abbrechen. Im Anschluss an die Rückbauarbeiten wird an derselben Stelle ein Ersatzneubau entstehen.

Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, aktuell wird rund um den Gebäudekomplex NA die Baustelle eingerichtet. Die eigentlichen Abbrucharbeiten inklusive der fachgerechten Beseitigung aller Schadstoffe starten im Januar 2022 und sollen im Jahr 2023 abgeschlossen werden. Im Anschluss realisiert der BLB NRW an derselben Stelle einen Ersatzneubau, mit dem dort wieder ein zeitgemäßes und modernes Studien- und Forschungsumfeld entstehen wird...

Die Bauarbeiten finden inmitten des laufenden Universitätsbetriebs auf dem Campusgelände statt. Entsprechend umfangreich sind die Planungen, um den Ablauf der Bauarbeiten so gut es geht an den Hochschulalltag anzupassen. Die Beeinträchtigungen sollen möglichst gering bleiben, und das nicht nur bei der Baulogistik. So gibt es beispielweise ein Konzept zum Emissions-Monitoring: Lärm- und Staubentwicklung bei den Bauarbeiten werden regelmäßig überprüft...

Bei den Rückbauarbeiten wird jedes der insgesamt 13 Geschosse des NA-Gebäudes Stück für Stück abgetragen. Als letztes folgen die zum Gebäudekomplex gehörenden Flachbauten NAFOF und NABF. Dieses schrittweise Rückbauverfahren ist für das direkte Umfeld deutlich ‚schonender‘ als andere Abbruchvarianten. „Ein gleichzeitiger Abbruch aller Stockwerke entlang der Gebäudefront käme hier zum Beispiel gar nicht infrage.“, erklärt Ina Geisensetter. Besondere Sorgfalt gilt auch beim Rückbau von schadstoffbelasteten Bauteilen, die durch Fachleute gesondert entfernt und fachgerecht entsorgt werden.

Das Gebäude NA stammt noch aus der Gründungszeit der Ruhr-Universität und wurde mit dem gesamten Campus Ende der 1960er Jahre errichtet. Entsprechend groß ist der Anpassungsbedarf an die aktuellen Anforderungen für Studium, Forschung und Lehre. Umfangreiche Untersuchungen hatten ergeben, dass eine Sanierung des Gebäudekomplexes mit mehr als 25.000 Quadratmetern Nutzfläche nicht mehr möglich ist. Daher haben sich die Verantwortlichen von RUB und BLB NRW, in Abstimmung mit den zuständigen Denkmalschutzbehörden des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) und der Bezirksregierung Arnsberg, für einen Abbruch des Gebäudes und einen Ersatzneubau an derselben Stelle entschieden. „Der Ersatzneubau wird sich wieder nahtlos in das Gesamtbild des denkmalgeschützten Campus einfügen“, erläutert Anke Richter. „Aber eben mit neuster Gebäudetechnik, anderen Raumaufteilungen und zeitgemäßen Nutzungsmöglichkeiten im Innern“.

Pressemitteilung: https://www.blb.nrw.de/presse/…-ruhr-universitaet-bochum

Foto: BLB NRW


Update 12.03.2023

Der Abriss des NA Gebäudes kommt zügig voran. Im November wurde mit dem tatsächlichen Abriss begonnen, nachdem NA erst entkernt wurde und mittlerweile auch zu 85 Prozent schadstoffsaniert ist. Und schon jetzt ist das Hochhaus zur Hälfte verschwunden. Unten müssen noch später noch die bis zu 2,20 Meter dicke Betonsohle, auf der das Gebäude steht abgerissen werden. Bis Ende des Jahres soll alles weg sein. Danach beginnen die Bauarbeiten für den Neubau. Ende 2025 soll das neue NA-Gebäude fertig sein. Äußerlich soll es dem Originalbau entsprechen, im Inneren aber allen modernen Ansprüchen an ein Wissenschaftsgebäude genügen.

Außerdem beginnt noch in diesem Jahr , die Sanierung des Verkehrsbauwerks und der Bau eines neuen Parkhauses. Zudem werden auch die Abrissarbeiten am GC Gebäude aufgenommen.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…gezaehlt-id237853439.html


Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum

Uodate 25.02.2024

Nach rund zwei Jahren ist der Rückbau des alten NA-Komplexes im Rahmen der Campussanierung an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) nahezu abgeschlossen. An derselben Stelle wird der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) einen modernen Ersatzneubau errichten, der mit erstklassigen Lehr- und Forschungsbedingungen aufwartet und sich perfekt in den denkmalgeschützten Campus einfügt.

Mit innovativer Ausstattung und zeitgemäßen Nutzungsmöglichkeiten wird der Ersatzneubau
des NA-Gebäudes zu einem pulsierenden Zentrum des Wissens und der Forschung. Der NA-Nachfolger wird mit modernster Gebäudetechnik und einer neuen Raumaufteilung ausgestattet sein. Das Gebäude beherbergt zukünftig die Fakultät Physik und Astronomie sowie ein Schülerlabor. Neben den Forschungslaboren für die Fakultäten werden Lern- und Bibliotheksflächen sowie eine Cafeteria das Angebot ergänzen. Der Ersatzneubau wird optisch dem alten NA-Gebäude nachempfunden und harmonisch in das Gesamtbild des denkmalgeschützten Campusensembles integriert.

Nach dem erfolgreichen Rückbau des alten Gebäudes wird durch die Erstellung der Baugrube Platz geschaffen für das Fundament des neuen Gebäudes. Die Baustelleneinrichtung ist in den kommenden Wochen geplant. Für die Baugrube, die rund 135 Meter lang und 120 Meter breit ist, sind aufwendige Verbaumaßnahmen erforderlich. Dabei wird mit einem rückverankerten sogenannten „Essener Verbau“, welcher aus Stahlträgern mit Holzverstärkung besteht, der Erddruck abgefangen und die Baugrube geschützt. Im besonderen Fall muss hier - wegen der zum Teil großen Höhe des Baugrubenverbaus - im unteren Bereich sogar Spritzbeton anstelle von Holz eingebracht werden. Daneben werden spezielle Maßnahmen für den Schutz und zur Sicherung der Nachbargebäude durchgeführt.

„Die Rohbauarbeiten werden voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte starten. In Spitzenzeiten werden bis zu 400 Menschen auf der Baustelle beschäftigt sein. Das stellt eine logistische Herausforderung dar, die wir gemeinsam meistern werden“, berichtet Ina Geisensetter, Projektverantwortliche des BLB NRW aus der Niederlassung Dortmund.

Der Rückbau des alten NA-Komplexes, der in den 1960er Jahren errichtet wurde, hatte im November 2021 begonnen. Die Studierenden und Forschenden sind zwischenzeitlich in den Gebäuden IA und IB untergebracht. Die Universität wird rollierend saniert. Durch Entkernung, Schadstoffsanierung und spezielle Tiefenenttrümmerungsarbeiten wurde Platz geschaffen für einen Neuanfang. Untersuchungen hatten gezeigt, dass eine Sanierung des alten Gebäudes nicht mehr möglich war. „Wir als Bauherr freuen uns, dass nun mit dem hochmodernen Ersatzneubau ein weiterer Teil des zukünftigen Campus der RUB fit für die Zukunft gemacht wird – und somit die Sanierung der naturwissenschaftlichen Gebäudereihe (N-Reihe) beginnt“, sagt die Dortmunder Niederlassungsleiterin des BLB NRW, Anke Richter.

Pressemitteilung: Ersatzneubau des NA-Gebäudes am RUB-Campus entsteht


Update 24.10.2024

Im Zuge der umfangreichen Campus-Sanierung wurde am 22. Oktober 2024 der Grundstein für den Ersatzneubau des NA-Gebäudes gelegt. Der Neubau wird 20 Meter breit, 100 Meter lang und 15 Geschosse hoch sein. Nutzfläche zuzüglich Flächen für Verkehrswege und Technik: rund 27.000 Quadratmeter. Neben den Fakultäten für Physik und Astronomie und dem Institut für Neuroinformatik werden auch das Alfried Krupp-Schülerlabor, Bereiche aus der Fakultät für Informatik sowie den Arbeitsmedizinischen Dienst einziehen. Ein umfangreiches Angebot von Forschungslaboren wird durch Lern- und Bibliotheksflächen sowie eine Cafeteria ergänzt.

Neben dem Hochhaus entstehen angrenzend Flachbauten, die zwei- bis viergeschossig errichtet werden. Eine Photovoltaik-Anlage sowie Dachbegrünung sind geplant. Die erste Maßnahme des Generalunternehmers für den Neubau war die Vorbereitung der Baugrube. Im nächsten Schritt werden die Fundamente und die Bodenplatten errichtet, sodass anschließend der Gebäudekomplex nach und nach wachsen wird. Eine Besonderheit des Projektes sind die beengten Platzverhältnisse des Baufeldes und die Bauausführung während des laufenden Uni-Betriebes bei gleichzeitig laufenden weiteren Großprojekten in unmittelbarer Nähe auf dem Campus. Die Studierenden und Forschenden sind zwischenzeitlich in den Gebäuden IA und IB untergebracht.

Der Rückbau des alten NA-Komplexes, der in den 1960er-Jahren errichtet worden war, hatte im Januar 2022 begonnen. Durch Entkernung, Schadstoffsanierung und spezielle Tiefenenttrümmerungsarbeiten wurde Platz geschaffen für einen Neuanfang. Untersuchungen hatten gezeigt, dass eine Sanierung des alten Gebäudes nicht mehr möglich war.

Die Ruhr-Universität Bochum wird rollierend saniert. Mit dem ersten gesetzten Stein des Rohbaus schreitet die umfassende Campus-Modernisierung weiter erfolgreich voran. Dabei wird sich der neue moderne Bau optisch an das alte NA-Gebäude anlehnen und sich nahtlos in das historische Ambiente des denkmalgeschützten Campus einfügen. Die Fassaden werden aufgrund technischer Anforderungen mit Wärmedämmverbundsystem und Putzoberfläche moderner ausgeführt als im Bestand und erhalten einen Anstrich gemäß dem ursprünglichen Farbkonzept des Campus. Die umlaufenden Balkone werden als Betonfertigteile vorgelagert und dienen Wartungszwecken sowie der Wiederherstellung des Bestandsvorbildes. Der Neubau soll 2027 bezugsfertig sein.

Pressemitteilung: Grundsteinlegung NA - Eine emotionale Angelegenheit

Bild: Gerber Architekten

Dienstag, 15. April 2025

Bochum - Neubau Polizeipräsidium - In Bau

Die Polizei sucht in Bochum nach einer Liegenschaft für ein neues Polizeipräsidium. Mit Wehmut trennt sich die Polizei Bochum vom bisherigen Standort. Um die Polizei für Bochum, Herne und Witten für die nächsten Jahrzehnte zukunftssicher aufzustellen, startete am 16.03.2022 ein europaweites Vergabeverfahren.
Das neue Präsidium soll alle Anforderungen an eine moderne und leistungsfähige Polizeibehörde erfüllen. Gleichzeitig soll das Gebäude der zunehmenden Digitalisierung und Technisierung in der Gesamtgesellschaft sowie in der polizeilichen Arbeit Rechnung tragen. Deshalb sucht die Polizei Bochum nun nach einem geeigneten Standort/Neubau in zentraler Lage von Bochum.

Das Polizeipräsidium Bochum ist mit knapp 2.000 Beschäftigten als fünftgrößte Polizeibehörde in NRW für die Sicherheit von über 600.000 Menschen in Bochum, Herne und Witten verantwortlich. Das künftige Präsidiumsgebäude muss in zentraler, verkehrsgünstiger Lage liegen, um für die Bürgerinnen und Bürger optimal erreichbar zu sein - auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. In den Neubau wird die gesamte polizeiliche Verwaltung einziehen, ebenso wie eine Polizeiwache und ein Großteil der Kriminal- und Verkehrskommissariate. Darüber hinaus ist die Errichtung einer öffentlich zugänglichen Kantine vorgesehen.

Der Mietvertrag soll nach aktuellen Planungen eine Laufzeit von mindestens 20 Jahren haben.

Nähere Informationen zum europaweiten Vergabeverfahren, den Anforderungen sowie dem weiteren Vorgehen, ergeben sich aus den Vergabeunterlagen unter folgendem Link: https://url.nrw/ausschreibung_polizei_bochum


Pressemitteilung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/5177410

Update 14.12.2023

Das neue Polizeipräsidium wird verkehrsgünstig umgeben vom Sheffield-Ring und Harpener Hellweg entstehen. Durch die optimale Infrastruktur können alle Einsatzorte weiterhin schnell und effizient erreicht werden. Für die Erreichbarkeit rund um die Uhr am neuen Standort sorgen unter anderem die integrierte Polizeiwache Mitte und die Kriminalwache. Aber nicht nur die Polizei- und die Kriminalwache ziehen um, sondern unter anderem auch die Dienststellen, die derzeit noch an der Uhlandstraße untergebracht sind, sowie die Behördenleitung. Insgesamt werden mehr als 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort zukünftig ihre neue dienstliche Heimat finden.

Polizeipräsident Jörg Lukat ist überaus zufrieden, dass die intensive mehrjährige Vorbereitungszeit im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens mit der Unterzeichnung des Mietvertrags nun einen gewaltigen Schritt weiter ist.

In Harpen entsteht nun bis September 2027 auf einem rund 60.000 qm großen Grundstück ein viergeschossiger, kubusförmiger Gebäudekomplex - hell, einladend und modern integriert sich das Präsidium in die bestehende Infrastruktur. Das Gebäude ist sowohl individuell als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Natürlich sind Bürgerinnen und Bürger auch eingeladen, die öffentliche Kantine zu nutzen, ohne ein polizeiliches Anliegen zu haben.

"Dieser Schritt in Richtung eines Neubaus war aus mehreren Gründen unumgänglich", so Jörg Lukat. "Das bisherige Polizeipräsidium war über ein Jahrhundert Dienstsitz der Polizei Bochum. Dieses zu verlassen fällt nicht leicht, allerdings war eine Sanierung des Gebäudes und eine technische Ertüchtigung im benötigten Umfang schlichtweg nicht möglich. Um den zukünftigen Anforderungen an eine erfolgreiche und effiziente Gewährleistung der Sicherheit im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Bochum nachkommen zu können, bietet der Neubau neben dem Einsatz fortschrittlichster Technologien auch organisatorisch herausragende Möglichkeiten."

Das Gebäude zeichnet sich durch die zentrale Lage des Dienstgebäudes mit Parkmöglichkeiten für Besuchende, integrierte bürgerfreundliche Wartebereiche, die Berücksichtigung komplexer Anforderungen an Nachhaltigkeit und Umweltschutz, eine hochmoderne Leitstelle nebst Führungsraum sowohl zur kompetenten Bewältigung des täglichen Dienstes als auch für besondere Lagen - um nur einige Beispiele zu nennen - aus. Mit ihm wird eine optimale Arbeitsumgebung und zugleich eine solide Basis für anspruchsvolle Arbeit einer modernen Polizei und ihrer Erreichbarkeit geschaffen, ganz im Sinne der Bürgerinnen und Bürger der Städte Bochum, Herne und Witten, für deren Sicherheit das Präsidium verantwortlich ist.

"Mit der Thelen Gruppe ist es uns nach intensiven Planungen gelungen, einen starken und erfahrenen Investor zu gewinnen. Die Bürgerinnen und Bürger werden sich schnell mit dem modern und offen gestalteten Präsidium an dieser exponierten Stelle identifizieren, da bin ich mir sicher!", so Lukat.

Auch die Stadt Bochum begrüßt die aktuelle Entwicklung. "Eine leistungsstarke Polizei braucht optimale Rahmenbedingungen für ihre Aufgabenwahrnehmung. Dies wird durch den zukunftsorientierten Neubau an herausgehobener und verkehrlich gut angebundener Stelle in Bochum geschaffen," so Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. Es handele sich um ein wichtiges Projekt mit großer Strahlkraft für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt. "Ich freue mich, dass die bereits in der Vergangenheit gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und der Stadt Bochum an neuem Standort erfolgreich und langfristig gesichert fortgesetzt werden kann."

Pressemitteilung: Polizei Bochum

Bild: Polizei Bochum

Update 07.04.2025

Im Dezember 2024 haben die Bauarbeiten für das neue Polizeipräsidium Bochum am Harpener Hellweg begonnen. Das Projekt umfasst einen viergeschossigen, kubusförmigen Gebäudekomplex auf einem etwa 60.000 Quadratmeter großen Gelände, mit einer geplanten Fertigstellung bis September 2027. Der Neubau entsteht auf dem Gelände zwischen Sheffieldring und Harpener Hellweg und wird über moderne Infrastruktur sowie nachhaltige Bauweise verfügen. Mehr als 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dort ihren neuen Arbeitsplatz finden. Im Zusammenhang mit dem Bau mussten 59 Alleebäume am Harpener Hellweg gefällt werden, um Platz für das Präsidium und eine optimierte Verkehrsanbindung zu schaffen. Der Neubau soll den Anforderungen einer modernen Polizei gerecht werden und beinhaltet unter anderem eine hochmoderne Leitstelle sowie bürgerfreundliche Wartebereiche.

Quelle: Baustart für neues Polizeipräsidium in Bochum


Update 15.04.2025

Auf dem Gelände des künftigen Polizeipräsidiums in Bochum laufen bereits die Erdarbeiten, mit dem Bau soll jedoch erst im Jahr 2026 begonnen werden. Obwohl mit schwerem Gerät der Boden vorbereitet wird und archäologische Ausgrabungen stattfinden, wurde noch keine Baugenehmigung erteilt.Die Polizei und der Essener Bauträger Thelen hatten Ende 2023 der Öffentlichkeit mitgeteilt, dass der geplante Fertigstellungstermin September 2027 sei, was nun nicht mehr umsetzbar sei. Joachim Bernstein, Sprecher von Thelen, wies darauf hin, dass die voraussichtliche Fertigstellung nun für das Jahr 2028 vorgesehen sei, abhängig von der für die Baugenehmigung notwendigen rechtskräftigen Feststellung des derzeit in Aufstellung befindlichen Bebauungsplans. Die Stadt rechnet mit einer Entscheidung zu diesem Plan bis Ende 2025, so dass mit dem Bau im Jahr 2026 begonnen werden kann.

Es erfolgt ein Komplettumzug aller Abteilungen inklusive der Kriminalpolizei und der Präsidiumsleitung mit einem Umzug von über 900 Mitarbeitern. Die Baukosten werden auf einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag geschätzt. Trotz des Umzugs wird die Polizeipräsenz im Stadtzentrum weiterhin stark sein und mögliche Bedenken hinsichtlich der Entfernung zum Zentrum werden als unbegründet erachtet.

Auch der Zufahrtsbereich am Harpener Hellweg wird deutlich verbessert, um insbesondere vor dem Hintergrund der bisherigen Verkehrsunfälle in der Region eine schnelle Reaktionszeit der Einsatzfahrzeuge zu gewährleisten. Was aus dem jetzigen Polizeigelände in der Uhlandstraße, das teilweise unter Denkmalschutz steht, wird, ist ungewiss.

Auf dem Gelände des künftigen Polizeipräsidiums haben Experten nach Angaben eines Archäologen Spuren einer über tausend Jahre alten Siedlung gefunden. Das neue Polizeipräsidium in Bochum-Harpen wird auf dem Gelände einer mittelalterlichen Siedlung errichtet. Überreste dieser Siedlung liegen seit über tausend Jahren im Baugebiet, das derzeit mit leistungsstarken Maschinen ausgegraben wird und dabei wertvolle Relikte freilegt.

Dr. Eva Cichy, Archäologin vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), bestätigte, dass bei vorbereitenden Erdarbeiten Siedlungsspuren aus dem Hochmittelalter entdeckt wurden. Dieser Zeitraum erstreckt sich vom 9. bis zum 12. Jahrhundert und umfasst Pfostenlöcher, wo einst Häuser standen. Es wurden auch größere Gruben mit Holzkohle und gebrannter Erde gefunden. Der Archäologe ist von diesen Erkenntnissen überzeugt.

Auf dem Gelände sind auch alte Gräber dokumentiert, deren Datierung jedoch noch nicht möglich ist. Der LWL weist darauf hin, dass möglicherweise Überreste aus der späten Bronzezeit vorhanden sind; entsprechende Untersuchungen dauern an. Spuren der Besiedlung können die Forscher anhand spezifischer Bodenverfärbungen erkennen.

Alle archäologischen Funde werden dokumentiert und konserviert. Eigentümer des Grundstücks ist die Thelen-Gruppe, die bei der archäologischen Untersuchung gemeinsam mit dem LWL vorgeht. Die Suche nach weiteren archäologischen Überresten wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Gegenstände wie Tonscherben und Knochen werden zur Lagerung sichergestellt. Für den Bau des Polizeipräsidiums, der voraussichtlich bis 2028 fertiggestellt sein wird, stellen die Entdeckungen keine Gefahr dar. Die archäologische Bauaufsicht des LWL war bereits vor Projektbeginn an der Begutachtung des Geländes beteiligt. Die Ausgrabungen werden von Eggenstein Exca aus Dortmund durchgeführt.

Quelle: WAZ - Die Bagger rollen: Hier entsteht das neue PolizeipräsidiumArchäologie-Fund in Bochum: Mittelalter-Siedlung entdeckt / hinter Paywall