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Sonntag, 24. August 2025

Dortmund - Wohnquartier Westl. Wellinghofer Str. - In Planung

An der westlichen Wellinghofer Straße in Dortmund-Hörde entsteht ein neues Wohnquartier mit rund 60 Wohneinheiten und ergänzender Gewerbenutzung. Das Baugebiet liegt eingebettet in ein heterogenes städtisches Umfeld, das durch eine Mischung aus Blockrandbebauung, gründerzeitlichen Wohnhäusern sowie Bauten aus den 1970er-Jahren geprägt ist. Charakteristisch für das Gebiet sind die bis an den Gehweg reichenden Fassaden sowie die traufseitigen Schrägdächer, die dem Straßenraum einen einheitlichen Rahmen verleihen.

Die Entwicklung des Quartiers erfolgt entlang einer neu angelegten Planstraße, die das Gebiet in mehrere Baufelder unterteilt. Besonders die Baufelder 2 und 3, die sich an exponierten Ecklagen am Kreuzungspunkt mit der Wellinghofer Straße befinden, übernehmen eine städtebauliche Schlüsselfunktion. Sie bilden den Eingang in das neue Wohnquartier und tragen maßgeblich zur Identität und Wiedererkennbarkeit des Standortes bei.

Geplant sind insgesamt 60 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von rund 4.680 Quadratmetern. Ergänzt wird das Projekt durch eine Gewerbeeinheit mit rund 158 Quadratmetern Fläche, die für eine kleinräumige, quartiersbezogene Nutzung vorgesehen ist. Das Vorhaben umfasst eine Bruttogrundfläche von 9.520 Quadratmetern und erstreckt sich über eine Grundstücksfläche von 4.923 Quadratmetern.

Die Architektur soll den vorhandenen städtebaulichen Kontext aufnehmen und gleichzeitig zeitgemäße Wohnformen schaffen. Durch die Anordnung der Baukörper und die klare Gliederung der Fassaden wird eine harmonische Einbindung in die Nachbarschaft erreicht, während moderne Grundrisse und eine effiziente Flächennutzung den Anforderungen an zeitgemäßes Wohnen entsprechen.

Besonderer Wert wird auf Energieeffizienz gelegt: Das Projekt wird nach dem Standard Effizienzhaus 55 realisiert. Damit erfüllt es die Anforderungen an einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Wohnungsbau, der gleichzeitig langfristig niedrige Betriebskosten für die Bewohner ermöglicht.

Derzeit befindet sich das Projekt in Planung. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2028 vorgesehen. Mit dem Neubau an der Wellinghofer Straße entsteht ein weiterer Baustein zur Aufwertung des Stadtteils Hörde und zur Schaffung von attraktivem Wohnraum in innenstadtnaher Lage.

Quelle: Westl. Wellinghofer Str. - Neubau von ca. 60 Wohneinheiten in Dortmund-Hörde


Bild: DSG

Dortmund - Wohngebäude Am Remberg 67/69 - In Planung

In Dortmund-Hörde entsteht am Remberg 67–69 ein neues Wohngebäude mit insgesamt 33 Wohneinheiten. Das Grundstück liegt in unmittelbarer Nähe zum Phoenix See, einem der wichtigsten Naherholungsgebiete Dortmunds, und damit in einer Lage, die sowohl durch Freizeit- und Erholungsqualität als auch durch eine sehr gute städtische Infrastruktur geprägt ist. In fußläufiger Entfernung befinden sich Kindertagesstätten, Grund- und weiterführende Schulen, Sporteinrichtungen sowie die Hörder Fußgängerzone mit ihren vielfältigen Angeboten für den täglichen Bedarf. Über die nahegelegene B236 bestehen zudem schnelle Anbindungen an das innerstädtische und überregionale Straßennetz. Der Stadtteil ist durch Buslinien, U-Bahn sowie den Bahnhof Hörde optimal in den öffentlichen Nah- und Fernverkehr eingebunden.

Das Baugrundstück umfasst 2.523 Quadratmeter und zeichnet sich durch eine leichte Hanglage von Süden nach Norden aus, die eine vorteilhafte Ausrichtung der Neubebauung ermöglicht. Maßstab für die Geschossigkeit bilden sowohl die unmittelbare Nachbarschaft als auch der südlich angrenzende Bereich des Bebauungsplans Hö 252. Planungsrechtlich wird das Projekt nach § 34 BauGB beurteilt. Aufgrund der Lage im Umfeld des Phoenix See, wo in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Neubauten und Sanierungen zur Aufwertung des Quartiers beigetragen haben, wird eine architektonisch hochwertige Gestaltung angestrebt, die sich am Charakter der dortigen Bebauung orientiert.

Das geplante Wohngebäude soll in offener Bauweise errichtet werden und eine Gesamtwohnfläche von 2.213 Quadratmetern aufweisen. Mit 4.900 Quadratmetern Bruttogrundfläche entstehen 33 moderne, bedarfsgerechte Wohnungen unterschiedlicher Größe. Ein hoher Anteil der Einheiten ist für den öffentlich geförderten Wohnungsbau vorgesehen, wodurch eine soziale Durchmischung innerhalb des Quartiers unterstützt wird.

Besonderes Augenmerk liegt auf einer nachhaltigen Bauweise, die im Energiestandard Effizienzhaus 40 umgesetzt wird. Damit wird nicht nur eine hohe Energieeffizienz sichergestellt, sondern auch eine langfristige Senkung der Betriebskosten für die Bewohner ermöglicht. Bei der Planung wird zudem der am östlichen Grundstücksrand bestehende öffentliche Verbindungsweg zwischen „Am Remberg“ und „Steinkühlerweg“ berücksichtigt, um die Durchlässigkeit und Anbindung des Quartiers zu sichern.

Das Projekt verfolgt das Ziel, ein lebendiges und familienfreundliches Wohnquartier zu schaffen, das modernen Wohnkomfort mit nachbarschaftlicher Gemeinschaft verbindet. Es fügt sich als Baustein in die bereits vorhandene, dynamische Entwicklung des Stadtteils Hörde ein und trägt zur weiteren Aufwertung des Wohnumfeldes am Phoenix See bei. Derzeit befindet sich das Vorhaben in Planung, die Fertigstellung ist für das Jahr 2028 vorgesehen.

Quelle: Am Remberg 67-69 - Neubau von 33 Wohneinheiten in Dortmund-Hörde


Bild: DSG

Dortmund - Wohngebäude Märkische Straße 235 - In Planung

An der Märkischen Straße 235 in Dortmund-Innenstadt Ost entsteht ein neues Apartmenthaus mit insgesamt 22 Wohneinheiten. Das konisch zulaufende Grundstück liegt direkt an einer der wichtigsten Hauptverkehrsstraßen zwischen Hörde und der Dortmunder Innenstadt. Der Neubau wird an die Brandwand eines benachbarten fünfgeschossigen Ziegelgebäudes angebunden und schließt die bestehende Baulücke zum Innenhof.

Das Gebäude nimmt eine vermittelnde Rolle zwischen den unterschiedlichen Bauhöhen der Umgebung ein. Während südöstlich fünfgeschossige Flachdachbauten prägend sind, finden sich nordwestlich überwiegend drei- bis viergeschossige Satteldachhäuser. Durch die architektonische Lösung, die oberen beiden Geschosse zurückzustaffeln, wird ein harmonischer Übergang zwischen den Bauformen geschaffen.

Die Planung sieht einen massiven Sockelbereich vor, auf dem die Obergeschosse gestalterisch abgesetzt aufbauen. Insgesamt entstehen neun Wohnungen unterschiedlicher Größe sowie 13 kompakte 1-Zimmer-Apartments, die insbesondere für Auszubildende und Studierende vorgesehen sind. Ergänzt wird das Angebot durch zwei gemeinschaftlich nutzbare Räume, die die soziale Interaktion der Bewohner fördern. Alle Einheiten werden über ein einläufiges Treppenhaus mit zentralem Aufzug barrierefrei erschlossen. Zudem sind Balkone und Dachterrassen in den beiden Staffelgeschossen vorgesehen, die den Bewohnern zusätzliche Aufenthaltsqualität bieten.

Das Bauvorhaben weist eine Grundstücksgröße von 442 Quadratmetern auf, die Bruttogrundfläche beträgt 1.450 Quadratmeter, die Wohnfläche 946 Quadratmeter. Realisiert wird der Energiestandard Effizienzhaus 55, wodurch ein zeitgemäßer, energieeffizienter Betrieb gewährleistet ist. Derzeit befindet sich das Projekt noch in Planung, die Fertigstellung ist für das Jahr 2027 vorgesehen.



Bild: DSG

Dortmund - Wohngebäude Hostedder Straße / Am Brandhof - In Planung

In Dortmund-Grevel entsteht im Rahmen der „nördlichen Dorfentwicklung“ ein neues Wohnquartier, das in mehreren Bauabschnitten realisiert wird. Ziel ist die Schaffung von durchmischten, lebendigen und zukunftsfähigen Wohnformen, die sich in die dörflich geprägte Umgebung einfügen. Das Projektgebiet grenzt im Norden an bewaldete Flächen, während östlich und südlich landwirtschaftlich genutzte Flächen liegen. Die Siedlungsstruktur ist locker und überwiegend durch zwei- bis dreigeschossige Gebäude geprägt. Im direkten Umfeld befinden sich bereits Zeilenbebauungen sowie die ersten Geschosswohnungsbauten an der Hostedder Straße und Am Brandhof, die den Auftakt zur Erschließung des gesamten Gebietes bilden. Für die Entwicklung gilt eine Dorfsatzung.

Das Vorhaben umfasst insgesamt 23 Wohneinheiten, die sich auf drei Mehrfamilienhäuser mit jeweils sechs Wohnungen sowie auf einen Riegel mit fünf Miet-Einfamilienhäusern an der geplanten Planstraße verteilen. Die Gebäude sind mit zwei Vollgeschossen sowie einem Dachgeschoss im Satteldach geplant, wodurch sie sich maßstäblich in das dörfliche Umfeld einfügen. Der Fokus liegt auf familiengerechten, größeren Wohnungen. Ergänzend ist die Installation von Photovoltaikanlagen auf den Dächern vorgesehen.

Das Projekt setzt auf eine nachhaltige und naturnahe Freiraumgestaltung mit einem hohen Anteil an Grünflächen. Besondere Qualitäten des Wohnumfeldes, wie der freie Blick über landwirtschaftlich geprägte Flächen und die ruhige Lage am Stadtrand, sollen durch gemeinschaftsfördernde Elemente wie Quartiersplätze und gemeinschaftlich nutzbare Räume hervorgehoben werden. Damit wird ein nachbarschaftlich geprägtes, kommunikatives Wohnumfeld geschaffen, das sowohl den Charakter des Standorts respektiert als auch zukunftsorientierte Wohnformen integriert.

Die Grundstücksgröße beträgt 3.798 Quadratmeter, die Bruttogrundfläche 3.840 Quadratmeter und die geplante Wohnfläche 2.210 Quadratmeter. Geplant ist die Realisierung im Effizienzhaus-55-Standard, wodurch ein zeitgemäß niedriger Energiebedarf gewährleistet wird. Die Fertigstellung des Projekts ist für das Jahr 2027 vorgesehen.

Das Quartier bietet eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr: Direkt vor Ort befindet sich eine Bushaltestelle, die Stadtbahnhaltestelle Dortmund-Grevel (U42) ist in fünf Gehminuten erreichbar. Einkaufsmöglichkeiten liegen weniger als einen Kilometer entfernt und ergänzen die alltagsgerechte Infrastruktur.



Bild: DSG

Dortmund - Wohngebäude Mengeder Straße 617 / 619 - In Bau

An der Mengeder Straße 617 und 619 in Dortmund-Mengede entstehen bis 2026 zwei moderne Wohngebäude mit insgesamt 18 Wohneinheiten. Die Neubauten schaffen zusätzlichen Wohnraum in einem gewachsenen, städtisch geprägten Umfeld und fügen sich städtebaulich in die Nachbarschaft ein, die von gründerzeitlichen Häusern mit drei bis vier Geschossen und charakteristischen Lochfassaden, Gauben und Zwerchgiebeln bestimmt wird. Vorgesehen sind drei Vollgeschosse sowie ein Dachgeschoss im Walmdach, sodass sich die Gebäude harmonisch in Maßstab und Erscheinungsbild in die bestehende Bebauung einfügen. Die beiden Baukörper sind als Zwei- bzw. Dreispänner konzipiert und bieten eine effiziente Erschließung. Rückseitig entstehen Grünflächen, die den Bewohnerinnen und Bewohnern als gemeinschaftlich nutzbarer Freiraum zur Verfügung stehen und zur hohen Aufenthaltsqualität beitragen.

Das Bauprojekt wird nach dem Bebauungsplan MG 131 realisiert und über den Schulte-Kemna-Weg erschlossen, der künftig als verkehrsberuhigter Bereich gestaltet wird. Durch die zentrale Lage im Stadtteil profitieren die künftigen Bewohner von einer sehr guten Infrastruktur: Schulen, Kindertagesstätten, Einkaufsmöglichkeiten sowie ärztliche Versorgung sind fußläufig erreichbar. Darüber hinaus bestehen durch nahegelegene Bushaltestellen und den Bahnhof Mengede gute Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr.

Ein zentrales Merkmal des Projekts ist die nachhaltige Bauweise. Die Gebäude entstehen in Holz-Hybridbauweise mit hohem Vorfertigungsgrad, was sowohl ökologische Vorteile durch eine gute CO₂-Bilanz als auch eine kurze und zuverlässige Bauzeit ermöglicht. Ergänzend dazu erfüllen sie den energetischen Standard Effizienzhaus 40 NH und werden nach dem Qualitätssiegel „NaWoh“ zertifiziert, was einen zukunftsorientierten, ressourcenschonenden Wohnungsbau garantiert und langfristig niedrige Betriebskosten für die Bewohner sicherstellt.

Insgesamt werden 1.519 Quadratmeter Wohnfläche geschaffen, verteilt auf 18 Wohneinheiten in unterschiedlichen Größen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf familiengerechten Wohnungen mit drei bis vier Zimmern. Zudem wird ein erheblicher Anteil der Flächen für den geförderten Wohnungsbau bereitgestellt, sodass auch einkommensschwächere Haushalte von dem Angebot profitieren können. Auf einer Grundstücksgröße von 1.540 Quadratmetern entsteht so ein Projekt, das sowohl zur städtebaulichen Aufwertung als auch zur sozialen Durchmischung des Quartiers beiträgt. Mit einer Bruttogrundfläche von 2.919 Quadratmetern und einer geplanten Fertigstellung im Jahr 2026 befindet sich das Vorhaben derzeit in Realisierung.



Bild: DSG

Sonntag, 17. August 2025

Herne - Wohngebäude Mont-Cenis-Straße/Schwarzer Weg - In Planung

In Herne-Sodingen soll bald ein sichtbarer Schandfleck verschwinden: Der heruntergekommene Häuserkomplex an der Ecke Mont-Cenis-Straße/Schwarzer Weg wird abgerissen und durch moderne Wohngebäude ersetzt. Der Investor Vastbau aus Gronau plant hier drei neue Wohnhäuser mit insgesamt 49 öffentlich geförderten Wohnungen.

Die bestehenden Häuser, die seit Jahren leergezogen und marode sind, werden nach dem Kauf durch den Projektentwickler vollständig ersetzt. Vorgesehen sind drei Neubauten mit vier Geschossen, Flachdach, großzügigen Fensterflächen und Balkonen. Farbige Fassadenelemente sollen für ein modernes Erscheinungsbild sorgen. Damit will Vastbau den Stadtteil Sodingen sichtbar aufwerten.

49 neue Wohnungen für Singles und Familien

Geplant sind sowohl Singlewohnungen mit bis zu 50 Quadratmetern als auch Familienwohnungen mit drei bis vier Zimmern und bis zu 100 Quadratmetern Wohnfläche. Damit entsteht ein vielfältiges Angebot für unterschiedliche Zielgruppen.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf gemeinschaftlichen Freiflächen: Vorgesehen sind ein Gemeinschaftsgarten, Spielflächen für Kinder sowie Fahrrad-Abstellanlagen und Parkplätze. Hinter den Gebäuden sollen geschwungene Gartenanlagen angelegt werden, die Platz zum Verweilen bieten. Bestehende Bäume auf dem Gelände sollen erhalten bleiben.

Stadtteil Sodingen soll profitieren

Die neuen Gebäude orientieren sich an der bestehenden Bebauung entlang der Mont-Cenis-Straße und schaffen zugleich Lärmschutz für die angrenzenden Wohnbereiche. So entsteht ein ruhiger, geschützter Innenbereich für die künftigen Mieterinnen und Mieter.

Nächste Schritte: Kaufvertrag und Bauantrag

Laut Vastbau liegt der Kaufvertrag mit dem aktuellen Eigentümer bereits vor und soll zeitnah geschlossen werden. Anschließend will der Investor den Bauantrag einreichen. Ein Antrag auf öffentliche Fördermittel wurde bereits gestellt. Wenn alles nach Plan läuft, könnte der Abriss der alten Gebäude bald beginnen und der Stadtteil von einem modernen Wohnprojekt profitieren.


Quelle: WAZ - Herne: Investor plant Komplex mit 49 Wohnungen - Paywall

Samstag, 16. August 2025

Gelsenkirchen + Herten - Neue Zeche Westerholt

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westerholt an der Stadtgrenze zwischen Gelsenkirchen und Herten entsteht in den kommenden Jahren ein neues Wohn- und Gewerbequartier. Die Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt (EG NZW), eine gemeinsame Tochter der beiden Städte, hat für das Projekt bereits grünes Licht erhalten. Ab Oktober 2025 fließen die ersten Fördermittel in Höhe von 53,64 Millionen Euro, mit denen zunächst Straßen, Plätze, Grünflächen sowie die Kanalisation angelegt werden. Eine zweite Bauphase ist von 2030 bis 2034 geplant und wird mit weiteren 27 Millionen Euro unterstützt. Insgesamt soll das Areal auf einer Fläche von 37 Hektar Platz für Wohnen, Arbeiten und Freizeit bieten.

Kern des Projekts ist neben klassischen Wohn- und Gewerbeflächen ein sogenannter „Dritter Ort“, der rund um das alte Schachthaus entstehen soll. Hier sind Cafés, Bars, Co-Working-Spaces, kulturelle Einrichtungen und Sportangebote geplant. Dieser Bereich liegt direkt neben einem parkähnlichen Grüngürtel und soll so das Konzept von Arbeiten, Wohnen und Freizeit eng miteinander verknüpfen. Experten rechnen mit bis zu 1400 neuen Arbeitsplätzen und einer jährlichen Wertschöpfung von rund 142 Millionen Euro. Mit der „Allee des Wandels“, einem Fuß- und Radweg, sowie einem neuen S-Bahn-Haltepunkt Westerholt wird das Gelände zudem eng an den öffentlichen Nahverkehr und die umliegenden Stadtteile angebunden.

Auch in Bezug auf die Immobilienpreise zeichnet sich ein klares Bild ab. Gewerbeflächen werden je nach Lage zwischen 75 und 100 Euro pro Quadratmeter angeboten, die Baugrundstücke für Wohnen liegen in einem breiten Spektrum. Entlang der Egonstraße, die als Mischgebiet ausgewiesen ist, bewegen sich die Preise zwischen 95 und 160 Euro pro Quadratmeter, für Einzelhandel sogar jenseits der 200-Euro-Marke. Besonders attraktiv für Eigenheime ist die Fläche des ehemaligen Mitarbeiterparkplatzes, die derzeit von einem Birkenwäldchen bewachsen ist. Hier sollen künftig Einfamilienhäuser entstehen, zu Preisen von etwa 340 Euro pro Quadratmeter – ähnlich wie im bereits entwickelten Quartier am Buerschen Waldbogen.

Die ersten Verkäufe von Grundstücken an private Bauherren werden ab 2029 erwartet, Vorbereitungen dafür sollen jedoch schon 2028 anlaufen. Ergänzend dazu sieht das Konzept im östlichen Teil des Geländes, der bereits auf Hertener Stadtgebiet liegt, Möglichkeiten für Mehrgenerationen-Wohnen, sozialen Wohnungsbau sowie Einrichtungen aus dem Gesundheitsbereich wie Reha- oder Physiopraxen vor. Insgesamt soll sich die neue Siedlung harmonisch in die bestehende Gartenstadt-Struktur mit den renovierten Zechenhäusern einfügen und so ein modernes, lebendiges Viertel schaffen.


Neue Siedlung auf der ehemaligen Zeche Westerholt (Gelsenkirchen/Herten)

  • Fördermittel: Ab Oktober 2025 fließen die ersten 53,64 Mio. € (Phase 1). Phase 2 (2030–2034) bringt weitere 27 Mio. €.
  • Flächen: Insgesamt 37 Hektar – geplant sind Wohnen, Gewerbe und ein „Dritter Ort“ (Szene-Meile mit Cafés, Bars, Co-Working, Fitness, Kultur).
  • Arbeitsplätze & Wertschöpfung: Rund 1.400 Jobs und jährlich ca. 142 Mio. € wirtschaftliche Effekte.
  • Infrastruktur: Neue Straßen, Grünflächen, „Allee des Wandels“ (Fuß-/Radweg), S-Bahn-Halt Westerholt.
 
Immobilien & Preise
  • Gewerbeflächen: 1.000–10.000 m² möglich, Grundstückspreise 75–100 €/m².
  • Wohngebiete: Entlang Egonstraße: Mischgebiet (95–160 €/m²; Einzelhandel >200 €/m²).
  • Ehemaliger Mitarbeiterparkplatz (30.000 m², derzeit Birkenwäldchen): Eigenheime, ca. 340 €/m², vergleichbar mit „Buerschem Waldbogen“.
  • Östliche Flanke (teils Hertener Gebiet): Optionen für Mehrgenerationen-Wohnen, sozialer Wohnungsbau, Gesundheitswirtschaft.
Zeitplan
  • 2025: Start der Fördergelder.
  • 2026: Ausschreibung für Baugrundaufbereitung.
  • 2028: Erste Vorbereitungen für Grundstücksverkauf.
  • 2029: Realistische Verkäufe an private Bauherren.
  • 2030: Abschluss Phase 1
  • 2034: Abschluss Phase 2
Besonderheit: Das Projekt soll Wohnen, Arbeiten und Freizeit vereinen und ein komplett neues Szeneviertel im Gelsenkirchener Norden schaffen – mit hohem städtebaulichem Anspruch.

Quelle: WAZ - Wohnen in Gelsenkirchen: Neue Siedlungen auf der alten Zeche - Paywall

Donnerstag, 14. August 2025

Duisburg | 6 - Seen - Wedau | Wohnprojekt Wedauer Gärten - In Bau

Das zweite Los mit einer Größe von insgesamt über 15.600 Quadratmetern wird durch Vivawest entwickelt. Die Jury hebt heraus, dass die Architektursprache „in unterschiedlicher und überzeugender Weise“ die typischen Elemente der Gartenstadt zeitgenössisch neu interpretiert. Zudem schaffe „die klare Orientierung von Außenraum und Innenhof, sowie die eindeutige Erschließung mit Durchgängen zu den Innenhöfen ein „klares und nachvollziehbares Bild“.

Mit dem VIVAWEST-Projekt „Wedauer Gärten“ nehmen die Entwurfsverfasser AGN und studio grüngrau bewusst typische Motive der historischen Gartenstadt in Wedau auf und interpretieren diese neu. VIVAWEST plant auf dem Grundstück rund 200 Wohnungen zur Miete zu errichten – davon rund 25 Prozent öffentlich gefördert. Eingeschossige Torbauten verbinden die einzelnen Gebäude zu einem gefassten Ensemble, umgeben von sorgfältig gestalteten Vorgärten und Grünstrukturen. Die grünen Innenbereiche, das Herz der „Wedauer Gärten“, bieten sowohl die Möglichkeit die Quartiersgemeinschaft zu leben, gemeinsam zu gärtnern oder diese als private Rückzugsmöglichkeiten zu nutzen. Durch die gemeinsame Bewirtschaftung wird der homogene Gartenstadtcharakter langfristig gewährleistet.

„Der Mix aus Wohnungen verschiedener Größen im öffentlich geförderten und freifinanzierten Segment und Stadthäusern zeigt eine bewusst gesetzte Vielfalt auf. So entsteht moderner Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen und Lebensphasen“, sagt Bastian Brusinski, Bereichsleiter Portfoliomanagement/Akquisition von VIVAWEST.

Das Energiekonzept sieht begrünte Dachflächen, Photovoltaik-Module, Wärmerückgewinnung und eine CO2-neutrale Ladung von Elektrofahrzeugen vor. Durch die Retention von Regenwasser und die Anordnung von Begrünungselementen nach dem Prinzip der Schwammstadt wird durch Verdunstung und Kühlung die Lebensqualität des Quartiers für die neuen Bewohner erhöht.

Pressemitteilung: 6-Seen-Wedau: Die nächsten Investoren stehen fest





Update 14.08.2025

In Duisburgs großem Neubaugebiet 6-Seen-Wedau entsteht mit den „Wedauer Gärten“ eines der bedeutendsten Wohnprojekte der kommenden Jahre. Das Wohnungsunternehmen Vivawest errichtet hier 194 neue Mietwohnungen, von denen 81 öffentlich gefördert und damit als Sozialwohnungen vorgesehen sind. Das entspricht einem Anteil von über 40 Prozent. Die restlichen 113 Wohnungen werden frei finanziert auf den Markt kommen. Geplant sind Wohnungsgrößen von einem bis zu fünf Zimmern mit Flächen zwischen 40 und 163 Quadratmetern, sodass sowohl Singles als auch große Familien fündig werden sollen.

Die Gebäude, die zwei bis vier Geschosse umfassen, werden zu einem architektonischen Ensemble zusammengefasst und von eingeschossigen Torbauten verbunden. Der Innenbereich soll grün gestaltet werden, unter anderem mit gemeinschaftlich nutzbaren Gärten, um die Idee der historischen Gartenstadt auf moderne Weise neu zu interpretieren. Alle 192 Wohnungen des ersten Bauabschnitts entstehen westlich der Straße „Am Rangierbahnhof“. Dort wird derzeit eine Tiefgarage mit 134 Stellplätzen gebaut, die bereits für den Einbau von Wallboxen zur E-Mobilität vorbereitet ist.

Das Bauprojekt wird in hohem Tempo vorangetrieben. Bereits im Dezember 2026, also in nur 16 Monaten, sollen die ersten 122 Wohnungen bezugsfertig sein. Der Bau erfolgt durch das Unternehmen Goldbeck, das auf serielles Bauen spezialisiert ist und viele Elemente wie fertige Nasszellen vorab in eigenen Werken produziert. Alle Wohnungen werden ans Fernwärmenetz angeschlossen. Für die frei finanzierten Einheiten gibt es bisher keine Angaben zu den Mietpreisen, während die Sozialwohnungen den Förderbestimmungen unterliegen.

Vivawest will sämtliche Wohnungen im eigenen Bestand halten und nicht als Eigentum verkaufen. Das Unternehmen ist bereits heute einer der größten Vermieter in Duisburg mit fast 9.200 Wohnungen. Oberbürgermeister Sören Link bezeichnete das Projekt bei der Grundsteinlegung als von „kaum zu überschätzender Bedeutung“ für die Stadt. Das gesamte Quartier, zu dem auch drei Gewerbeeinheiten gehören, soll bis Mitte 2027 fertiggestellt werden. Langfristig ist 6-Seen-Wedau für bis zu 10.000 Einwohner geplant und gilt als größtes innerstädtisches Neubaugebiet in Nordrhein-Westfalen.





Bilder: agn / Vivawest

Sonntag, 10. August 2025

Dortmund - Wohnprojekt an der Wellinghofer Straße - In Planung

Das neue Wohnprojekt an der Wellinghofer Straße in Dortmund-Hörde entsteht inmitten eines heterogenen Stadtbildes mit Gründerzeit-Altbauten, Blockrandbebauung und Wohnhäusern aus den 1970er Jahren. Auf einem 5.514 m² großen Grundstück wird ein modernes Wohnquartier mit 40 Wohneinheiten geplant. Die Wohnfläche beträgt insgesamt rund 2.953 m².

Lage und städtebauliches Konzept

Das Baugebiet liegt eingebettet in den gewachsenen Altbaubestand entlang der Wellinghofer Straße. Typisch für das Ruhrgebiet prägen unterschiedliche Gebäudetypen mit 2 bis 4 Geschossen das Erscheinungsbild. Die neue Planstraße unterteilt das Areal in mehrere Baufelder, auf denen das Wohnprojekt realisiert wird. Durch die traufseitigen Schrägdächer und die bis an den Gehweg reichenden Gebäude entsteht ein städtebaulicher Zusammenhalt.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Das Projekt wird als Effizienzhaus-Standard 40 geplant und verfolgt hohe ökologische Standards. Der Einsatz von Holzständerbauweise, Strohdämmung, Lehmputz und Photovoltaikanlagen ist vorgesehen. Zudem soll das Wohnquartier an das lokale Nahwärmenetz angeschlossen werden, um den Energieverbrauch nachhaltig zu gestalten.

Planung und Zeitplan

Der nicht-offene Realisierungswettbewerb wurde von der Dortmunder Stadtentwicklungsgesellschaft (DSG) ausgelobt. Das Gewinnerteam P+ Architekten Ingenieure in Kooperation mit Landschaftsarchitekten und Ingenieuren setzt den Entwurf um. Die Planungsphase ist aktuell in vollem Gange, der Baubeginn ist für 2025 vorgesehen. Die Fertigstellung des Projekts ist für das Jahr 2028 geplant.

Quelle: Stettiner Straße (Wohnprojekt) - Neubau von 40 Wohneinheiten in Dortmund-Hörde 


Bild: DSG

Duisburg - Plange Mühle Duisburg-Homberg – Wohnen & Arbeiten am Rhein - In Bau

Die Plange Mühle Duisburg-Homberg ist ein über 200 Jahre altes, denkmalgeschütztes Mühlenareal direkt am Rhein im Stadtteil Homberg. Ursprünglich ab 1808 als Windmühle errichtet und später zu einer Dampf- und Elektromühle erweitert, prägte sie über Jahrzehnte die Industrie- und Wirtschaftsgeschichte der Region. Das Ensemble, bestehend aus Fabrikschloss, Speicher, Comptoir, Silos, Verwaltungsgebäude und der historischen Kaimauer, steht seit 2016 unter Denkmalschutz.

Derzeit erfährt das Gelände eine umfassende Revitalisierung. Ziel des Projekts ist es, die historische Industriearchitektur zu erhalten und gleichzeitig zeitgemäße Wohn- und Gewerbeflächen am Wasser zu schaffen. Im Fabrikschloss entstehen bis Ende 2025 rund 30 barrierefreie Wohneinheiten – von Apartments bis zu Maisonetten – ausgestattet mit hochwertigen Materialien, Fußbodenheizung, Parkett, Balkonen oder Dachterrassen, Kelleranteilen sowie optionalen Stellplätzen mit E-Ladesäulen. Das Comptoir wird als moderne Gewerbefläche im Erdgeschoss umgebaut und um eine Terrasse mit Rheinblick ergänzt. Das historische Pförtnerhäuschen erhält eine flexible Nutzungsmöglichkeit.

Neben den Gebäuden wird auch die denkmalgeschützte Hochwasserschutzmauer restauriert, um den historischen Uferbereich zu sichern. Die angrenzenden Grünanlagen, die früher für Betriebsfeste genutzt wurden, werden als öffentliche Erholungs- und Begegnungsflächen neu gestaltet.

Das Bauprojekt verläuft in mehreren Phasen: Die Rückbauarbeiten starteten im Juni 2021 mit dem Abriss der Silos und einer umfassenden Entkernung. Anschließend folgten Fassaden- und Dachsanierungen, Betonarbeiten an Stützen und Decken sowie die Aufarbeitung der historischen Klinker. Für die Dachsanierung des Fabrikschlosses wurden vom Bund 118.820 Euro Fördermittel bereitgestellt. Aktuell laufen innenarchitektonische Arbeiten, um die Fertigstellung im Herbst 2025 zu gewährleisten.

Langfristig ist geplant, das Areal durch weitere Bauabschnitte bis 2027 zu einem vielseitigen Quartier am Wasser zu entwickeln – inklusive Tiefgarage, Gastronomieflächen, Büros, einer attraktiven Rheinpromenade und sogar einem Bootsanleger. Die Lage an der Rhein-Ruhr-Mündung mit Blick auf das markante Kunstwerk Rheinorange macht das Projekt sowohl für zukünftige Bewohner als auch für Gewerbetreibende und Besucher besonders attraktiv.

Projektseite mit weiteren Infos: https://www.plangemuehlehomberg.eu/


Bild: B&G Immobiliengesellschaft Plange GmbH


Foto: hanbrohat / Mai 2025

Samstag, 9. August 2025

Bochum - Neubauprojekt „Am Kuhlenkamp 23“ - In Bau

Das Bauvorhaben „Am Kuhlenkamp 23“ ist ein Mehrfamilienhaus-Projekt in Bochum-Weitmar, das von der MH Architektur GmbH realisiert wird. Der Neubau umfasst insgesamt 13 Wohneinheiten sowie eine Gewerbeeinheit und befindet sich in einem überwiegend ruhigen, grünen Wohngebiet. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2026 geplant.

Baustandards und Konstruktion

Das Gebäude wird in massiver „Stein auf Stein“-Bauweise errichtet, die eine lange Lebensdauer und eine solide Bauqualität gewährleisten soll. Die Planung berücksichtigt aktuelle energetische Anforderungen gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG 2020). Die technische Ausstattung umfasst eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Heizung und Warmwasserbereitung sowie eine Photovoltaikanlage zur teilweisen Eigenstromversorgung. Durch diese Maßnahmen wird eine hohe Energieeffizienz angestrebt, die sowohl ökologische Aspekte als auch zukünftige Betriebskosten berücksichtigt.

Wohnungsgrößen und Grundrisse

Das Wohnungsangebot ist vielfältig und richtet sich an unterschiedliche Lebensmodelle. Die Wohnungen sind zwischen ca. 90 m² und 113 m² groß und verfügen über zwei bis vier Zimmer. Alle Einheiten haben einen direkten Zugang zu privaten Außenflächen wie Balkonen, Terrassen oder Gartenanteilen, die den Wohnraum erweitern und einen Bezug zur Umgebung herstellen.

Die Grundrisse sind funktional gestaltet und bieten ausreichend Stauraum sowie helle, gut belichtete Räume. Die Planung legt Wert auf eine ausgewogene Raumaufteilung, die sowohl Gemeinschaftsbereiche als auch private Rückzugszonen berücksichtigt.

Ausstattung und technische Merkmale

Die Ausstattung der Wohnungen umfasst eine Fußbodenheizung, die für eine gleichmäßige Wärmeverteilung sorgt. Moderne Sanitäreinrichtungen und hochwertige Bodenbeläge gehören ebenfalls zum Standard. Die Fenster sind großformatig, um viel Tageslicht einzulassen und die Belichtung der Räume zu optimieren.

Zusätzlich sind in dem Gebäude Tiefgaragenstellplätze geplant, die optional erworben werden können. Diese ergänzen das Wohnkonzept um komfortable Parkmöglichkeiten in innerstädtischer Lage.
Lage und Umfeld

Der Standort in Weitmar-Mark ist geprägt von einer überwiegend grünen und ruhigen Wohnumgebung mit guter Anbindung an das Stadtzentrum von Bochum. Die Infrastruktur ist durch Einkaufsmöglichkeiten, medizinische Versorgung und Schulen gut ausgebaut. Die Nähe zur Springorum-Trasse bietet den Bewohnern vielfältige Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten wie Radfahren und Spazierengehen.


Projektübersicht

  • Adresse: Am Kuhlenkamp 23, 44795 Bochum-Weitmar
  • Architekt: Michel Hermsen
  • Gebäudetyp: Mehrfamilienhaus mit 13 Wohneinheiten und 1 Gewerbeeinheit
  • Bauweise: „Stein auf Stein“ mit hochwertiger Ausstattung
  • Energieeffizienz: GEG 2020, Luft-Wasser-Wärmepumpe, Photovoltaikanlage
  • Fertigstellung: 2026


Bilder: MH Architektur

Donnerstag, 31. Juli 2025

Oberhausen - Wohnprojekt - Hundertwasser-Haus - In Bau

In Oberhausen-Königshardt entsteht derzeit ein außergewöhnliches Neubauprojekt, das bereits jetzt viel Aufmerksamkeit auf sich zieht: Ein Wohngebäude im Stil des berühmten Künstlers Friedensreich Hundertwasser wird auf dem Gelände der traditionsreichen Senioreneinrichtung „Haus Gottesdank“ realisiert. Der Entwurf stammt von dem renommierten Architekten Heinz M. Springmann, einem langjährigen Weggefährten Hundertwassers. Mit farbenfrohen Keramikfliesen, geschwungenen Balkonen und einem üppig bepflanzten Dachgarten greift das Gebäude typische Gestaltungsmerkmale des österreichischen Künstlers auf und setzt sie in einem modernen, funktionalen Wohnkonzept um.

Bis Ende 2025 soll der Bau fertiggestellt sein. Das Gebäude wird insgesamt 25 Service-Wohnungen mit Größen zwischen 53 und 90 Quadratmetern umfassen, die bereits vollständig vergeben sind. Neben dem Wohnangebot wird im Erdgeschoss das öffentlich zugängliche Café „Centoaqua“ eröffnen – ein Treffpunkt für den gesamten Stadtteil, benannt nach dem italienischen Wort für „Hundertwasser“.

Die Bauherren, Martina und Frank Herrmann von der Haus Gottesdank gGmbH, verfolgen mit dem Projekt das Ziel, kreative Architektur mit einer möglichst kostengünstigen Umsetzung zu verbinden. Die Gesamtinvestition liegt bei rund acht bis neun Millionen Euro. Die Kaltmiete beträgt 16 bis 20 Euro pro Quadratmeter, hinzu kommt eine Servicepauschale von etwa 100 Euro monatlich. Dank nachhaltiger Energietechnik – unter anderem einer Solewasser-Wärmepumpe und Photovoltaikanlagen für jede Wohnung – sollen die Nebenkosten gering bleiben. Der Neubau erfüllt hohe energetische Standards: KfW-55 im Wohnbereich und sogar KfW-40 im Café-Bereich.

Zur Ausstattung gehören außerdem eine Tiefgarage mit 16 Stellplätzen, ein Fahrradkeller sowie eine Freitreppe am Eingang an der Fernewaldstraße. Eine kleine Brücke und Durchgänge verbinden das neue Gebäude mit den bestehenden Einrichtungen des Hauses Gottesdank. Der Zugang zur Dachterrasse mit weitem Blick bis zur Halde Haniel ist exklusiv den Bewohnerinnen und Bewohnern vorbehalten. Dort sollen im Frühjahr 2026 große Bäume gepflanzt werden, die Teil eines langfristig angelegten, automatisch bewässerten Grünkonzepts sind.

Das Projekt wird unter anderem durch Fördermittel der Stiftung Wohlfahrtspflege sowie durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt. Finanziert wird es durch die Bank für Kirche und Diakonie in Dortmund. Gerade erst wurde mit vielen Gästen das Richtfest gefeiert, und am 21. August folgt das große Sommerfest unter dem Motto „Hundertwasser – bunt wie das Leben“. Auch ein „Hundertwasser-Bingo“ soll die Besucher unterhalten – ganz im Zeichen eines Projekts, das Kunst, Architektur und sozialen Wohnraum auf einzigartige Weise verbindet.

Quelle: WAZ - Wohnen im Hundertwasser-Stil wird in Oberhausen Wirklichkeit - Paywall


Bild: © Handout | Entwurf Heinz M. Springmann

Bild: © Handout | Entwurf Heinz M. Springmann

Sonntag, 27. Juli 2025

Bottrop - Umbau der Kirche St. Matthias - Kita-Wohn-Quartier - In Bau

In Bottrop entsteht ein neues Kita-Wohn-Quartier durch den aufwendigen Umbau der ehemaligen Kirche St. Matthias im Stadtteil Ebel. Die Kirche, die derzeit noch eingerüstet ist, wird zu einem modernen Stadtteilzentrum umgestaltet. Herzstück des Projekts ist eine vierzügige Kindertagesstätte, die sich über zwei Etagen erstrecken wird. Darüber entstehen großzügige, barrierefreie Wohnungen, die besonders für kinderreiche Familien konzipiert sind.

Die neue Kita wird die bisherige katholische Kita St. Matthias ersetzen, die aktuell noch direkt nebenan untergebracht ist. Der Umzug ist für das erste Quartal 2026 geplant, um dem hohen Bedarf an Betreuungsplätzen in der Stadt gerecht zu werden. Bereits zwei bis drei Monate nach dem Kita-Start sollen auch die ersten Mieter in die neuen Wohnungen einziehen. Beide Bereiche – Kita und Wohnungen – erhalten separate, barrierefreie Zugänge mit eigenen Aufzügen.

Im Inneren der früheren Kirche sind die Umrisse der künftigen Räume bereits erkennbar: Gruppen-, Schlaf- und Spielräume sowie ein großer Multifunktionsraum über dem ehemaligen Altar entstehen. Große Durchbrüche im Mauerwerk werden zu bodentiefen Fenstern, durch die viel Tageslicht in die Räume gelangen soll. Auch akustisch wird die Kita angepasst – mit speziellen Decken zur Geräuschdämmung.

Die Wohnungen im oberen Bereich der Kirche werden mit Balkonen und teilweise sogar mit Dachterrassen ausgestattet. Von dort bietet sich ein weiter Blick auf den Stadtteil und den erhaltenen Glockenturm, der weiterhin das Bild der Kirche prägen wird. Auf dem Kirchendach ist außerdem die Installation einer Photovoltaikanlage vorgesehen.

Die baulichen Herausforderungen des Projekts sind enorm. Die ursprüngliche Kirchenarchitektur war nicht auf eine Nutzung als Kita oder Wohnraum ausgelegt. Ein tragender Stahlbetongürtel im Mauerwerk, der für die Statik des Gebäudes zentral ist, durfte nicht beschädigt werden. Daher mussten zusätzliche Tragwerke eingebaut und neue Betondecken aufwändig eingezogen werden. Der Einbau der obersten Decke im dritten Obergeschoss steht kurz bevor – die Bewehrung ist bereits verlegt, nur die Freigabe des Statikers fehlt noch. Der Beton wird anschließend per Pumpe durch einen Schlauch bis unter das Kirchendach transportiert.

Ein weiterer Teil des Umbaus betrifft die frühere Kapelle. Sie wird in einen multifunktionalen Gemeinderaum umgewandelt. Geplant sind ein barrierefreier Zugang von außen, ein WC, eine kleine Teeküche sowie zwei zusätzliche Gruppenräume in der ersten Etage. So soll der Ort auch künftig als Treffpunkt für die Menschen im Stadtteil Ebel dienen.

Das Projekt wird von der Firma Iproton unter der Leitung von Geschäftsführer Lucas Braecklein realisiert. Beteiligt sind außerdem die Stiftung „Kirche lebt Zukunft“ sowie ein engagiertes Bauleitungsteam. Ziel aller Beteiligten ist es, mit dem Umbau nicht nur dringend benötigte Kita-Plätze und familienfreundlichen Wohnraum zu schaffen, sondern zugleich den Charakter und das historische Erbe der Kirche St. Matthias zu bewahren und in die Zukunft zu führen.

Quelle: WAZ - Neues Kita-Wohn-Quartier in Bottrop: Kirche wird umgebaut - Paywall


Bild: Iproton

Freitag, 25. Juli 2025

Bochum - Revitalisierung ehem. bischöfliche Studienkolleg St. Ludgerus - Q-Burg - In Planung

Das ehemalige bischöfliche Studienkolleg St. Ludgerus in Bochum-Querenburg, ein seit Jahren leerstehender und zunehmend verfallener Gebäudekomplex oberhalb des Kemnader Sees, soll umfassend saniert und künftig als modernes Studierendenwohnheim genutzt werden. Die Renaissance Immobilien und Beteiligungen AG aus Krefeld plant unter Leitung von Vorstand Christian Baierl, die klosterartige Anlage unter dem neuen Namen „Q-Burg“ wiederzubeleben. Das denkmalgeschützte Gebäude, das zwischen 1966 und 1971 errichtet wurde und ursprünglich der Priesterausbildung diente, soll dabei in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden energetisch modernisiert werden.

Der Start der Umbauarbeiten ist für den Herbst 2025 geplant, vorausgesetzt die Baugenehmigung der Stadt wird rechtzeitig erteilt. Insgesamt beläuft sich das Projektvolumen auf rund 20 Millionen Euro. Die neue Wohnanlage soll Platz für etwa 150 Studierende bieten, die entweder in Einzelapartments oder in Wohngemeinschaften mit zwei bis vier Personen leben werden. Jede Einheit ist möbliert und verfügt über ein eigenes Bad sowie eine Küche. Die Wohnflächen variieren zwischen 20 und 100 Quadratmetern.

Neben dem Erhalt der historischen Bausubstanz legt das Projekt besonderen Wert auf gemeinschaftliche Aufenthaltsbereiche. So ist unter anderem vorgesehen, die ehemalige Marienkapelle des Hauses in eine frei zugängliche Bar umzuwandeln. Weitere Freizeitflächen wie ein Beach Club im Außenbereich und eine Lounge im Keller sollen das soziale Miteinander der Studierenden fördern.

Das Gebäude, das zuletzt vom Akademischen Förderungswerk (Akafö) genutzt und zwischenzeitlich als Unterkunft für Geflüchtete diente, steht seit mehreren Jahren leer und ist in einem schlechten baulichen Zustand. Vor allem die Dächer müssen dringend saniert werden, da sie durch Diebstahl von Kupfer stark beschädigt wurden und inzwischen Feuchtigkeit ziehen. Diese Arbeiten sollen noch vor Beginn des Winters abgeschlossen sein.


Projekt-Highlights:

  • Beginn der Sanierung: voraussichtlich Herbst 2025, sofern die Baugenehmigung vorliegt.
  • Projektvolumen: rund 20 Millionen Euro.
  • Geplante Fertigstellung: Ende 2026.
  • Kapazität: Platz für 150 Studierende.
  • Wohnformen: Einzelapartments und WGs (2er–4er), alle möbliert, mit eigenem Bad und Küche.
  • Flächen: 20 bis 100 m² pro Einheit.
  • Freizeitangebote: Beach Club, Keller-Lounge und umgewidmete Marienkapelle als Bar.
  • Erhalt der denkmalgeschützten Bausubstanz mit energetischer Modernisierung.
Quelle: WAZ - „Lost Place“ in Bochum: Neue Pläne für altes Priesterseminar - Paywall

Projektseite: q-burg.de




Bilder: Renaissance Immobilien und Beteiligungen AG

Donnerstag, 24. Juli 2025

Bochum - Wohn - und Geschäftshaus | Kortumstraße 46 | Fertig (07/25)

Das 8-geschossige Büro und Geschäftshaus auf der Ecke Kortumstraße / Südring sollte eigentlich von Grund auf Saniert sowie neu konzepiert werden. Doch leider kam es nicht dazu. Letztes Jahr wurde die Immobilie in einer exponierten Lage der Innenstadt zum Verkauf angeboten. Der Münchener Immobilienmakler Joeinig hatte das Gebäude-Ensemble mit seiner Nutzfläche von insgesamt rund 3359 Quadratmetern auf den Markt geworfen. Der Kaufpreis lag bei 5,4 Millionen Euro. Es sind verschiedene Nutzungen in Zukunft möglich. Die Möglichkeiten werden von einem Bürogebäude mit Geschäften, über ein Ärztehaus, über Kliniken bis zu Studentischem Wohnen angegeben.

Nun wurde bekannt, dass das ehemalige Möbelhaus Heiland an der Ecke Südring/Kortumstraße  an einen großen Düsseldorfer Immobilienkonzern verkauft wurde, der das Gebäude nun aufwändig sanieren wird. Vor allem die Fassade als Aushängeschild eines Gebäudes soll aufgewertet werden. Als Mieter kämen Rechtsanwälte, Notare und Ärzte in Frage. Für die Verkaufsräume im Erdgeschoss zeige eine große Juwelierkette großes Interesse.

Quelle: WAZ - Gravis-Pavillon in Bochum soll für ein Kontorhaus weichen


Update 15.04.2019

Im März hat die Solidare Real Estate Holding aus Düsseldorf das Objekt gekauft und kündigt nun eine umfassende „Revitalisierung“ an. Spätestens Anfang 2020 will der neue Eigentümer mit den Arbeiten anfangen. Nach Umbau und Neugestaltung der Fassade sollen in oberen Geschossen 28 Micro-Apartments und Co-Working-Space Büroflächen entstehen. Jeweils zwei bis drei Etagen sind dafür vorgesehen, im Erdgeschoss soll wieder Einzelhandel einziehen.

Quelle: WAZ - Problemhaus soll Top-Adresse in Bochumer City werden



Update 24.01.2020

In kürze sollen die Entkernungsarbeiten am Büro und Geschäftshaus beginnen. Der Eigentümer des ehemaligen Heiland-Möbelhauses, die Solidare Real Estate aus Düsseldorf, will das Haus bis Mitte des Jahres vollständig entkernen und die Fassade abhängen. Dabei wird auch der 2,50 Meter tiefe Vorbau der siebengeschossigen Immobilie zurückgebaut.

Das Erdgeschoss soll mit dunklen Ziegel verkleidet werden, in den Obergeschossen soll die Fassade verputzt und dann in einem beige-grauen Ton gestrichen werden. Allerdings könne sich diese Anmutung noch ändern, noch sei keine endgültige Absprache mit dem Gestaltungsbeirat erfolgt. Man wolle sich nämlich dabei an der Gestaltungssatzung der Stadt orientieren.

Voraussichtlich im Sommer soll die Neugestaltung beginnen. Noch im Februar soll der Bauantrag gestellt werden. Als Zeit für den Umbau veranschlagt der Projektleiter zwölf bis 18 Monate. Auch das Nutzungskonzept wurde überarbeitet. Nun sollen es 57 Mikro Apartments werden. Im Erdgeschoss ist weiterhin Einzelhandel/Gastronomie geplant. Direkt darüber Büros, etwa als Co-Working-Plätze.

Quelle: WAZ - Problemhaus in der City wird bis zum Sommer entkernt


Update 07.02.2020

Der Investor hat nun den Entwurf für die Fassade veröffentlicht. Klarere Linien und eine elegantere Anmutung soll das ehemalige Heiland-Möbelhaus bekommen. Es ist wohl noch nicht der endgültige Entwurf. Soll aber dem Endergebnis sehr nahe kommen.

Bild: Stadt Bochum


Update 18.10.2020

Wie es aussieht hat der Investor das Gebäude im Inneren bereits entkernen lassen. Man hat damit alle Arbeiten erledigt die ohne Baugenehmigung gemacht werden konnten. In zwei bis drei Wochen soll die Baugenehmigung vorliegen. Danach wolle man direkt mit dem Umbau beginnen. Dabei wird auch der Vorsprung vom Erdgeschoss bis zur ersten Etage verschwinden, wie auf der letzten Visualisierung zu sehen ist.



Update 16.10.2023

Die Freundlieb Bauunternehmung GmbH & Co. KG aus Dortmund hat das zehngeschossige Eckgebäude an der Kortumstraße 46/48 mit mehr als 5.000 Quadratmetern Nutzfläche nun gekauft und wird es nach jetzigem Planungsstand bis Frühjahr 2025 revitalisieren.

Dabei kann Freundlieb bereits wenige Tage, nachdem der Kaufvertrag unterschrieben worden ist, einen großen Vermietungserfolg bekanntgeben. Bis auf das Erdgeschoss, das für den Einzelhandel vorgesehen ist, wurden alle Etagen langfristig an die Firma limehome vermietet. Das Münchener Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern und Betreibern von digitalisierten Design Apartments an mehr als 235 Standorten in Europa – und nach aktuellem Planungsstand ab 2025 auch in Bochum.

Grundstück und Gebäude blicken auf eine wechselvolle Geschichte zurück. War es früher als Möbelhaus Heiland in ganz Bochum eine feste Größe, verkam es auch aufgrund von Spekulationen und zuletzt Insolvenzen: Die wuchtige Fassade verfiel. Mit den negativen Auswirkungen hatte auch das Innenstadtmanagement der Bochum Wirtschaftsentwicklung zu kämpfen. Denn trotz niedriger Leerstandsquote in Höhe von nur sechs Prozent – weniger als 60 von 900 Geschäften sind aktuell nicht vermietet – hatte sich in den Köpfen der Bevölkerung dieses Gebäude als „Schandfleck“ festgesetzt. Die Bochum Wirtschaftsentwicklung geht bei der Entwicklung und inhaltlichen Nutzung dieser Fläche von positiven Impulsen für die Kortumstraße zwischen Südring und Husemannplatz aus.

Pressemitteilung: Schandfleck an der Kortumstraße wird entwickelt


Bild: HH-Vision

Update 15.08.2024

Im Januar 2024 wurde die Baustelle eingerichtet. Im Februar wurde mit dem Umbau begonnen.



Update 24.07.2025

In der Bochumer Innenstadt ist ein ehemaliges Problemgebäude an der Ecke Kortumstraße/Südring aufwendig saniert und in ein modernes Apartmenthaus des Anbieters Limehome umgewandelt worden. Das Münchener Unternehmen, das seit 2018 ein digitales Hotelkonzept verfolgt, betreibt mittlerweile über 300 Standorte in 13 Ländern. In Bochum eröffnete Limehome während des Stadtfestivals „Bochum Total“ eine neue Unterkunft mit 63 voll ausgestatteten Design-Apartments, verteilt auf sechs Etagen. Einige der Einheiten verfügen über Dachterrassen mit weitem Blick über die Stadt. Die Apartments sind zwischen 19 und 54 Quadratmeter groß und größtenteils mit Küchenzeile ausgestattet.

Das Konzept verzichtet bewusst auf klassische Hotelservices wie Rezeption, Frühstück, Restaurant oder Zimmerservice. Stattdessen läuft der gesamte Buchungs- und Check-in-Prozess digital. Gäste buchen online, erhalten ihre Zugangsdaten per Nachricht und öffnen Türen über Zahlencodes. Waschmaschinen stehen kostenfrei zur Verfügung, Tiefgaragenplätze und Gepäckschließfächer können genutzt werden. Ein Beispielpreis für ein 20-Quadratmeter-Apartment mit Balkon liegt bei etwa 67 Euro pro Nacht, variiert aber je nach Größe, Ausstattung und Nachfrage. Besonders Veranstaltungen wie Konzerte oder Stadtfeste wirken sich auf die Preisgestaltung aus, die automatisiert an aktuelle Buchungslagen angepasst wird.

Limehome richtet sich an Geschäftsreisende und Touristen, die eine moderne, servicearme, aber komfortable Unterkunft suchen. Der Standort in zentraler Lage mit guter ÖPNV-Anbindung und fußläufiger Nähe zum Bermudadreieck wird als strategisch vorteilhaft bewertet. Die Betreiber zeigen sich mit dem bisherigen Buchungsverlauf zufrieden, auch wenn das firmeneigene Ziel einer Auslastung von 90 Prozent noch nicht erreicht wurde.

Limehome ist Teil eines wachsenden Trends digital betriebener Apartmenthäuser in Bochum. Bereits vor zwei Jahren eröffnete das Berliner Unternehmen Nena ein ähnliches Konzept mit 108 Apartments an der Alleestraße. Noch im Sommer 2025 soll Stayery – ebenfalls aus Berlin – ein drittes Haus mit 90 Serviced Apartments an der Bessemer Straße eröffnen. Diese Anbieter setzen allesamt auf zeitgemäße Selbstversorgerkonzepte ohne klassische Hoteldienstleistungen, aber mit Co-Working-Bereichen, Gemeinschaftszonen und digitalem Zugang.

Branchenkenner rechnen in Bochum mit einem wachsenden Wettbewerbsdruck im Übernachtungsmarkt. Digitale Konzepte in zentralen Lagen gelten dabei als besonders zukunftsfähig. Die Rekordzahl an Übernachtungen im Jahr 2024 (786.961) zeigt zudem ein insgesamt wachsendes Interesse an Bochum als Reiseziel.

Quelle: WAZ - In früherem Problemhaus in Bochum sind nun Design-Apartments - Paywall



Fotos: hanbrohat


Ab dem 25. September wird im Erdgeschoss der dänische Möbelhändler BoConcept ein neues Geschäft eröffnen. Die Marke verlässt damit ihren bisherigen Standort an der Bongardstraße und bleibt der Innenstadt treu. Das Gebäude, einst Standort des Möbelhauses Heiland und zuletzt in schlechtem Zustand, wurde vom Immobilienentwickler Freundlieb aufwändig modernisiert. Die oberen Etagen beherbergen mittlerweile Design-Apartments, betrieben von Limehome.

BoConcept, das seit 2015 in Bochum vertreten ist, setzt mit dem neuen Standort seine Expansion in NRW fort – mit weiteren Filialen unter anderem in Dortmund, Essen und Düsseldorf. Zum Umzug bietet das Unternehmen Sonderaktionen an: Ausstellungsstücke werden stark reduziert verkauft, zudem gibt es Rabatte auf Neubestellungen.

Quelle: WAZ - Ehemaliger Schandfleck in Bochum: Ein Möbelhaus zieht ein - Paywall

Dienstag, 22. Juli 2025

Mülheim - Speldorfer Karree - In Bau

Auf dem ehemaligen Gelände von Accos und dem Fitnessstudio Pallas, gelegen an der Duisburger Straße zwischen Friedhofstraße und Flockenweg, entstehen derzeit sechs moderne Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 83 barrierefreien Wohneinheiten sowie mehreren Gewerbeflächen im Erdgeschoss. Die Wohnungen variieren zwischen Ein- bis Drei-Zimmer-Einheiten mit Wohnflächen von rund 40 bis 105 Quadratmetern. Ergänzt wird das Projekt durch eine Tiefgarage mit über 80 Stellplätzen, die größtenteils bereits für Elektromobilität vorbereitet sind, zahlreiche Fahrradstellplätze und einen begrünten Innenhof mit Spielplatz.

Neben dem Wohnraum sind im Erdgeschoss auch Flächen für Gewerbe vorgesehen – unter anderem für eine Bäckerei, eine Arztpraxis oder Büronutzung. Die Vermietung dieser Flächen ist bereits angelaufen, wobei beispielsweise Einheiten mit 92 bis 294 Quadratmetern zur Verfügung stehen. Die Nettokaltmiete liegt bei etwa 20 Euro pro Quadratmeter. Die Nachfrage nach den Wohnungen ist hoch: Schon Anfang 2025 gab es rund 150 Interessenten auf Wartelisten. Baubeginn war im Frühjahr 2024. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist offiziell für Sommer 2026 vorgesehen.


Projektüberblick: Speldorfer Karree (Mülheim‑Speldorf)
  • Projektart: Neubau von sechs Mehrfamilienhäusern mit Wohnen und Gewerbe 
  • Wohneinheiten: 83 barrierefreie Wohnungen, zwischen 1‑ und 3‑Zimmern, Wohnfläche ca. 40–105 m² 
  • Gewerbefläche im Erdgeschoss: Bäckerei, Arztpraxis und/oder Büroflächen geplant 

Parkangebot:
  • Tiefgarage mit über 80 Stellplätzen, viele vorgerüstet für E‑Mobilität
  • Fahrradstellplätze, Innenhof mit Spielplatz 

Lage & Anbindung:
  • Zentral in Speldorf an der Duisburger Straße zwischen Friedhofstraße und Flockenweg
  • ÖPNV-Haltestellen in unmittelbarer Nähe
  • Autobahnen A40 und A3 binnen etwa 5 Minuten erreichbar 
  • Nähe zu Naherholungsgebieten wie Ruhr und Uhlenhorst 

Zeitplan & Nachfrage
  • Baubeginn: Frühjahr 2024 (laut Entwicklerseite); frühere Quellen sprechen auch von 2023/2024 
  • Fertigstellung: offiziell Frühjahr / Sommer 2026, mit Möglichkeit einer Fertigstellung im späten Frühjahr 2026 
  • Nachfrage: Bereits Anfang 2025 existierten rund 150 Interessenten auf Wartelisten für die Wohnungen 


Bilder: Immostore

Update 22.07.2025

Das Bauprojekt „Speldorfer Karree“ an der Duisburger Straße in Mülheim-Speldorf schreitet planmäßig voran. Auf dem Gelände, das zuvor von Accos und dem Fitnessstudio Pallas genutzt wurde, entstehen derzeit neue Wohn- und Gewerbeflächen. Nachdem das Areal nach dem Abriss eine Zeit lang ungenutzt blieb, wird das Gebäude nun zügig errichtet. Mehrere Geschosse sind bereits fertiggestellt, erste Dacharbeiten laufen, und in einigen Bauabschnitten hat bereits der Innenausbau begonnen (Trockenbau, Elektroinstallation, Sanitär).

Projektentwickler Matthias Riediger von der Firma Immostore bestätigt, dass sich die Arbeiten im Zeitplan befinden. Insbesondere im Bereich der Friedhofstraße sowie in den Bungalows im Innenhof sind die Innenausbauarbeiten in vollem Gange. An der Hauptfassade zur Duisburger Straße werden derzeit Fenster eingesetzt und Dachgeschosse gebaut. Die einzelnen Gewerke arbeiten sich abschnittsweise über das Bauvorhaben fort.

Die offizielle Fertigstellung ist für Sommer 2026 vorgesehen. Riediger deutet jedoch an, dass eine frühere Fertigstellung im späten Frühjahr möglich ist. Trotzdem wird weiterhin mit einem zeitlichen Puffer kalkuliert. Ein endgültiger Ankermieter für das Projekt steht noch nicht fest.

Quelle: WAZ - Früher fertig als geplant? So steht es um Mülheimer Millionenbau - hinter Paywall

Montag, 21. Juli 2025

Essen - Adolphi Seniorenwohnen Rüttenscheid - In Planung (Abriss läuft)

An der belebten Kreuzung Lotharstraße / Alfredstraße in Essen-Rüttenscheid errichtet die Adolphi-Stiftung, getragen von der evangelischen Kirche, auf dem ehemaligen Gelände der Versöhnungskirche das neue „Adolphi Seniorenwohnen Rüttenscheid“. Nach den höchsten Energiestandards („Effizienz-40-Haus“) geplant, wird das Gebäude vollständig barrierefrei sein und mit einer Photovoltaikanlage sowie Dachbegrünung ausgestattet.

Auf drei Ebenen entstehen insgesamt 58 moderne Wohnungen mit einer Größe von rund 45 bis 70 m². Jede Einheit erhält hochwertige Ausstattung – von pflegeleichten Designböden über vollausgestattete Küchen mit Markengeräten bis hin zu Balkon oder Loggia . Elektrisch betriebene Eingangstüren und je zwei Aufzüge pro Gebäude sorgen für einen komfortablen Zugang. Im Außenbereich laden eine begrünte Gartenanlage und eine Caféterrasse zum Verweilen ein.

Ein besonderes Merkmal ist der großzügige Gemeinschaftsbereich „Quartierstreff“, sowie eine integrierte dreizügige Kindertagesstätte, was das Konzept generationenübergreifender Begegnung unterstreicht Tiefgaragenstellplätze mit Wallbox‑Anschluss können optional angemietet werden. Die geplante Kaltmiete liegt bei ca. 20 €/m², die Fertigstellung ist für das Jahr 2028 vorgesehen.

Neben dem Wohnkomfort profitieren künftige Bewohnerinnen und Bewohner von umfangreichen Serviceleistungen der Adolphi‑Stiftung. Das Basis-Paket (ein- oder zweipersonen) umfasst u. a. eine Notrufeinrichtung, Unterstützung bei Behörden, Vermittlung von Ausflügen und Kulturangeboten sowie Bevorzugung bei Bedarfspflege, ab ca. 80–120 €/Monat. Über Partnerdienste können zudem individuell Haus- und Fensterreinigung oder andere Services hinzugebucht werden.

Im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs zur Nachnutzung des Grundstücks der ehemaligen Versöhnungskirche in Essen-Rüttenscheid wurde ein Entwurf ausgezeichnet, der durch klare Struktur, funktionale Gestaltung und Nachhaltigkeit überzeugt. Das Konzept sieht zwei kompakte Baukörper vor, die den bestehenden polygonalen Block im Stadtraum vervollständigen. Zwischen den Gebäuden entsteht eine Platzfläche, die als halböffentlicher Raum gestaltet ist und einen offenen Bezug zum Stadtteil herstellt. Diese Fläche fungiert als zentrale Erschließungs- und Aufenthaltszone.

Die Baukörper sind so angeordnet, dass die Zugänge zu den verschiedenen Nutzungseinheiten – Kindertagesstätte, Seniorenwohnungen und Gemeindesaal („Quartierstreff“) – klar voneinander getrennt und gut auffindbar sind. Dies ermöglicht eine einfache Orientierung für alle Nutzergruppen. Das nachhaltige Energiekonzept sieht den Einsatz von Photovoltaikanlagen auf den Flachdächern sowie eine Dachbegrünung vor. In Verbindung mit der kompakten Bauweise wird ein hoher energetischer Standard (Effizienzhaus 40) angestrebt.


Das bietet Ihnen das neue Quartier:

  • 58 barrierefreie Seniorenwohnungen (ca. 45–70 m²)
  • 3-zügige Kindertagesstätte im Haus
  • Quartierstreff als sozialer Begegnungsraum
 
Ihre Wohnung – Komfort & Qualität:

  • Elektrische Türen & zwei Aufzüge pro Haus
  • Helle, freundliche Räume mit pflegeleichtem Designboden
  • Voll ausgestattete Einbauküche mit Markengeräten
  • Balkon oder Loggia in jeder Wohnung
  • Zugang zu Gartenanlage & Caféterrasse
 
Weitere Highlights:

  • Stellplätze in der Tiefgarage optional, inkl. Wallbox-Anschluss
  • Kaltmiete ca. 20,00 €/m²
  • Fertigstellung geplant für 2028


Bild: Adolphi-Stiftung


Die evangelische Versöhnungskirche an der Alfredstraße in Rüttenscheid wurde im Jahr 2021 offiziell entweiht, also aus dem Gottesdienstbetrieb genommen. Damit durfte der Abriss rechtlich vorbereitet werden. Seit dem 14. Juli 2025 laufen die Vorarbeiten für den Abriss. Baustellenfahrzeuge sind vor Ort, das Gebäude soll im ersten Schritt zurückgebaut werden.


Foto: hanbrohat

Sonntag, 20. Juli 2025

Dortmund - Wohnprojekt Chemnitzer Straße 4–14 - In Planung

In der Dortmunder Innenstadt entstehen im Zuge eines neuen Wohnbauprojekts insgesamt 52 moderne Mietwohnungen. Geplant ist das Bauvorhaben auf der Chemnitzer Straße 4 bis 14, wo derzeit noch ältere Häuser aus den 1950er-Jahren stehen. Diese werden im Vorfeld vollständig abgerissen, da sie heutigen baulichen und energetischen Standards nicht mehr entsprechen. Bauherr ist der Volkswohl Bund, eine Lebensversicherung mit Sitz in Dortmund, die das Grundstück bereits seit Jahrzehnten besitzt.

Ziel des Projekts ist es, zeitgemäßen, urbanen Wohnraum zu schaffen und dabei die vorhandene Fläche deutlich effizienter zu nutzen. Die Wohnfläche wird durch das Neubauprojekt von rund 2.600 auf etwa 4.000 Quadratmeter erweitert – ein Zuwachs von mehr als 50 Prozent. Realisiert werden drei moderne Mehrfamilienhäuser, in denen Wohnungen mit ein bis fünf Zimmern Platz finden. Jede Einheit wird mit einem Balkon, einer Loggia oder einer Dachterrasse ausgestattet, teilweise barrierearm gestaltet und nach ökologischen Gesichtspunkten gebaut. Geplant sind unter anderem begrünte Dächer mit Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 18 Millionen Euro.

Besonderes Augenmerk legt der Volkswohl Bund auf den Umgang mit den bisherigen Mietern der abzureißenden Gebäude. Diese werden frühzeitig in die Planungen einbezogen. Der Bauträger sichert ihnen Unterstützung bei der Wohnungssuche und beim Umzug zu. Zudem erhalten die Mieter ein Rückkehrrecht in die neuen Wohnungen – zu sozialverträglichen Bedingungen. Damit will man vermeiden, dass durch die Maßnahme sozialer Druck oder Verdrängung entsteht.


Eckdaten des Neubaus

  • Anzahl der neuen Wohnungen: 52 (statt bisher 36)
  • Wohnfläche: Steigerung von ca. 2.600 m² auf 4.000 m² (+54 %)
  • Gebäudestruktur: Drei moderne Mehrfamilienhäuser
  • Wohnungstypen: Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen

Ausstattung:

  • Jede Wohnung erhält Balkon, Loggia oder Dachterrasse
  • Teilweise barrierearme Grundrisse
  • Dachbegrünung mit Photovoltaik-Anlagen
  • Geplante Investition: rund 18 Millionen Euro
  • Baubeginn: noch nicht offiziell genannt; derzeit in der Vorbereitungsphase


Bild: Volkwohl Bund

Samstag, 19. Juli 2025

Essen - Seniorenresidenz „Auf der Litten“ - Fertig - (07/25)

In Essen-Frillendorf entsteht derzeit ein modernes Seniorenwohnprojekt unter dem Namen „Auf der Litten“, das Teil eines generationenübergreifenden Wohnquartiers ist. Die Immobilie wurde von der Real Blue Kapitalverwaltungs-GmbH, einer Gesellschaft der Drees & Sommer-Gruppe, für den offenen Spezialfonds „Real Blue Senior Living“ erworben. Verkäufer und Entwickler ist die HTH Essen GmbH, ein Joint Venture der TBP Generalplaner (Düsseldorf), einer Gesellschaft aus dem Verbund des künftigen Betreibers sowie der Hout Projektentwicklung & Beteiligung GmbH aus Straelen.

Das Projekt umfasst eine Gesamtfläche von rund 3.000 Quadratmetern und wird nach dem KfW-Energieeffizienzhausstandard 55 errichtet. Nach seiner geplanten Fertigstellung im Juni 2025 bietet das Gebäude acht Einheiten für betreutes Wohnen sowie vier ambulant betreute Wohngemeinschaften mit insgesamt 48 Pflegeplätzen. Ergänzt wird das Angebot durch 14 PKW-Stellplätze im Außenbereich.

Die Residenz wird von der Humanika betrieben, einem bundesweit etablierten Anbieter für ambulant betreute Wohnformen und Pflegeangebote. Als Generalmieter übernimmt Humanika die umfassende Betreuung der zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner, wobei besonders Wert auf ein familiäres Wohnkonzept mit hoher Lebensqualität gelegt wird.

Das Gebäude fügt sich in eine integrierte Wohnlage im Stadtteil Frillendorf ein und profitiert von einer guten infrastrukturellen Anbindung sowie kurzen Wegen zu medizinischen und alltäglichen Versorgungsangeboten. Der Standort ist Teil eines größeren Mehrgenerationenquartiers, das gemeinschaftliches Leben für Jung und Alt fördert.

Ökologisch überzeugt das Projekt durch eine nachhaltige Wärmeversorgung mittels Luft-Wasser-Wärmepumpe, was den CO₂-Ausstoß senkt und zur langfristigen Einhaltung des 1,5-Grad-Klimapfads beiträgt. Die Immobilie erfüllt sämtliche Vorgaben der ESG-Strategie des Fonds und wird hinsichtlich CO₂-Emissionen und Endenergieverbrauchs als überdurchschnittlich effizient bewertet.


Bild: HTH Essen GmbH


Update 19.07.2025

Nach erfolgreichem Bauabschluss wurde die Seniorenresidenz „Auf der Litten“ im Essener Stadtteil Frillendorf planmäßig in das Portfolio des offenen Spezial-AIF „Real Blue Senior Living“ aufgenommen. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft Real Blue, ein Unternehmen der Drees & Sommer-Gruppe, unterstreicht damit ihre strategische Ausrichtung auf nachhaltige Immobilieninvestments im Bereich des selbstbestimmten Wohnens im Alter.

„Mit der Fertigstellung und Überführung des Objekts in unseren Fonds stärken wir unsere Strategie nachhaltiger, auf gesellschaftliche Bedarfe ausgerichteter Immobilieninvestments“, erklärt Michael Eisenmann, Geschäftsführer der Real Blue KVG. Das Projekt erfülle vollumfänglich die ESG-Kriterien des Fonds – von der CO₂-Intensität über die Energieeffizienz bis hin zur sozialen Wirkung. Es zeige beispielhaft, wie moderne Seniorenwohnkonzepte mit ökologischer Bauqualität kombiniert werden können.

Als Projektentwickler, Generalmieter und Betreiber fungiert die deutschlandweit tätige Humanika Unternehmensgruppe, ein Spezialist für alternative Wohnformen wie betreutes Wohnen und ambulante Wohngemeinschaften. In Essen-Frillendorf setzt Humanika ein ganzheitliches Konzept um, das individuelle Lebensführung, professionelle Pflegeangebote und soziale Teilhabe miteinander verbindet.

Quelle: Seniorenresidenz in Essen fertiggestellt und in Fonds eingebracht


Foto: Real Blue

Montag, 14. Juli 2025

Oberhausen -„Haus für Alleinerziehende“ - In Bau

In Oberhausen-Sterkrade entsteht an der Ecke Friedrichstraße/Steinbrinkstraße ein neues „Haus für Alleinerziehende“. Das vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) initiierte Projekt umfasst den Bau eines dreigeschossigen Gebäudes mit zehn öffentlich geförderten Mietwohnungen für Alleinerziehende mit bis zu drei Kindern. Die Wohnungen sind zwischen 53 und 71 Quadratmeter groß. Zusätzlich gibt es Gemeinschaftseinrichtungen wie eine Küche, einen Raum und eine Terrasse.

Das Projekt reagiert auf die hohe Anzahl von Alleinerziehenden in Oberhausen (26 % der Haushalte, über 8000 betroffene Kinder) und soll bezahlbaren Wohnraum sowie begleitende Beratungsangebote zu Themen wie Kinderbetreuung, Arbeit und Gesundheit bereitstellen. Die Investitionssumme beträgt rund 2,5 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für August 2026 geplant.

Das DRK ist Generalmieter, gebaut wird von der Firma Plassmeier. Die Idee entstand im Rahmen der Oberhausener Sozialkonferenz 2023. Die zentrale Lage bietet eine gute Anbindung an Infrastruktur wie Schulen, Kitas und Einkaufsmöglichkeiten.

Quelle: WAZ – „Haus für Alleinerziehende“ als Leuchtturm in Oberhausen – hinter Paywall

Bild: Plassmeier