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Sonntag, 30. August 2026

Gelsenkirchen-Buer: 11 neue Wohnungen an Schillerstraße entstehen

Gelsenkirchen-Buer: 11 neue Wohnungen an der Schillerstraße entstehen in bester Lage

Gelsenkirchen-Buer. In unmittelbarer Nähe des Stadtwaldes entsteht an der Ecke Schillerstraße/Goldbergstraße ein neues Mehrfamilienhaus. Der Beamtenwohnungsverein Gelsenkirchen eG realisiert auf einem rund 1.400 Quadratmeter großen Grundstück insgesamt elf neue Wohnungen.

Das Projekt befindet sich inzwischen deutlich in der Bauphase. Der Rohbau des Mehrfamilienhauses wurde seit November 2025 errichtet. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Gleichzeitig wird das benachbarte Bestandsgebäude mit 15 Wohnungen energetisch saniert. Neubau und Bestand sollen anschließend durch neu gestaltete Außenanlagen und einen Gemeinschaftsgarten zu einem aufgewerteten Wohnensemble verbunden werden.

Neubau ersetzt Gebäude aus den 1960er-Jahren

Bevor der Neubau entstehen konnte, wurde ein sanierungsbedürftiges Mehrfamilienhaus aus den 1960er-Jahren abgerissen. Der Abriss erfolgte im Oktober 2025. Anschließend begannen die Arbeiten für das neue Wohngebäude. Auf dem Grundstück entsteht ein Haus mit zwei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss. Insgesamt sind elf Wohnungen mit unterschiedlichen Grundrissen vorgesehen. Dadurch soll das Gebäude sowohl Singles und Paare als auch Familien ansprechen.


Bild: Kemper, Steiner & Partner


Samstag, 29. August 2026

AzubiQuartier Dortmund-Körne: 112 Wohnungen für Azubis

AzubiQuartier Handwerk in Dortmund-Körne: 112 Wohnungen für Auszubildende entstehen

Dortmund-Körne. In Dortmund entsteht ein bundesweit beispielhaftes Wohnprojekt für den Handwerksnachwuchs. Am Standort der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen an der Langen Reihe 64 und 67 werden bestehende Gebäude zu einem modernen Wohn- und Lernquartier für Auszubildende und Studierende umgebaut.

Mit dem symbolischen Baustart am 28. August 2026 ist das Projekt offiziell in die Umsetzung gestartet. Bis 2028 sollen insgesamt 112 öffentlich geförderte Wohnplätze sowie neun Gemeinschaftsräume entstehen.

Bestehende Gebäude werden zu Wohnungen umgebaut

Beim AzubiQuartier Handwerk handelt es sich nicht ausschließlich um einen klassischen Neubau. Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die Umnutzung bestehender Gebäude, die bisher als Innungsgebäude genutzt wurden.

Die vorhandenen Gebäude am Standort der Kreishandwerkerschaft sollen umfassend umgebaut und energetisch saniert werden. Aus bisherigen Räumlichkeiten entstehen rund 112 moderne Apartments für junge Menschen in Ausbildung und Studium.

Damit wird ein bereits vorhandener Standort neu genutzt, anstatt ausschließlich zusätzlichen Wohnraum auf einem neuen Grundstück zu schaffen.


Foto: Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen, Leopold Achilles


Dienstag, 25. August 2026

Essen-Rüttenscheid: 42 neue Wohnungen an der Veronikastraße 7–11

Essen-Rüttenscheid. An der Veronikastraße 7–11 entsteht derzeit ein neues Wohnensemble mit drei freistehenden Mehrfamilienhäusern. Insgesamt werden 42 moderne Wohnungen gebaut. Zum Projekt gehört außerdem eine gemeinsame Tiefgarage mit 35 Stellplätzen.

Der Rohbau startete im Mai 2025, die Fertigstellung des Neubauprojekts ist für 2027 vorgesehen.

Drei Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen

Das Neubauprojekt umfasst drei eigenständige Gebäude, die sich harmonisch in das Wohnumfeld von Essen-Rüttenscheid einfügen sollen. Insgesamt entstehen 42 Wohneinheiten mit Wohnflächen zwischen rund 59 und 109 Quadratmetern.

Durch die unterschiedlichen Wohnungsgrößen richtet sich das Angebot an verschiedene Haushalte – von kleineren Wohnungen für Singles und Paare bis hin zu größeren Wohnungen für Familien.

Die insgesamt vermietbare Wohnfläche beträgt rund 3.510 Quadratmeter.

Bild: immostore

Montag, 24. August 2026

Dortmund | Karlsquartier: 180 Wohn & Gewerbeeinheiten auf erstem Baufeld geplant

Karlsquartier Dortmund: 180 Wohnungen auf dem ersten Baufeld der ehemaligen Westfalenhütte

Dortmund-Innenstadt-Nord. Auf dem Gelände der ehemaligen Westfalenhütte entsteht mit dem Karlsquartier ein neues Wohnquartier. Für das erste Baufeld ist die Planung inzwischen konkretisiert. Auf dem rund 13.100 Quadratmeter großen Grundstück entstehen 180 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Der Hochbau soll 2026 beginnen.

Das erste Baufeld wird von VIVAWEST realisiert. Die Bauarbeiten übernimmt PORR Hochbau West.

180 Wohnungen und Gewerbe

Auf dem ersten Baufeld sind insgesamt 180 Wohn- und Gewerbeeinheiten vorgesehen. Die Gebäude bieten rund 12.809 Quadratmeter Wohnfläche.

Geplant sind:

  • 130 freifinanzierte Wohnungen
  • 48 öffentlich geförderte Wohnungen
  • ein Gemeinschaftsraum
  • eine Gewerbeeinheit
  • Tiefgarage mit 112 Stellplätzen
  • 268 Fahrradstellplätze
  • Carsharing-Angebot

Damit entsteht auf dem ehemaligen Industrieareal ein gemischtes Wohnangebot mit einem erheblichen Anteil an geförderten Wohnungen.

Bild: FORMTOOL


Sonntag, 23. August 2026

Datteln - Schopp-Quartier: Baugenehmigung für 125 Wohnungen erteilt

Schopp-Quartier in Datteln: 130 Wohnungen auf ehemaligem Gewerbeareal

Datteln. Auf dem ehemaligen Gelände des Mercedes-Schopp-Betriebs entsteht mit dem Schopp-Quartier ein neues Wohnviertel mit rund 125 Wohnungen. Auf dem etwa 13.000 Quadratmeter großen Areal soll ein inklusives und generationenübergreifendes Quartier entstehen, das Wohnen mit Pflege, Betreuung und sozialen Angeboten verbindet.

Geplant sind unter anderem barrierefreie und altersgerechte Wohnungen, betreute Wohnformen und inklusive Wohngemeinschaften. Ein großer Teil der Wohnungen soll öffentlich gefördert werden.

Bild: Tor5 Architekten

Bochum - Wohnhäuser Hasenwinkler Straße: Baustart 2026

Wohnhäuser an der Hasenwinkler Straße in Bochum-Dahlhausen: Baustart 2026

Bochum-Dahlhausen. Auf dem Grundstück des ehemaligen Penny-Marktes an der Hasenwinkler Straße 160 soll neuer Wohnraum entstehen. Die seit Jahren brachliegende Fläche wird damit voraussichtlich einer neuen Nutzung zugeführt. Die FROHNE GRUPPE plant dort zwei Wohnhäuser mit insgesamt rund 2.500 Quadratmetern Wohnfläche. Der Baustart soll noch 2026 erfolgen.

Damit werden die bereits seit 2023 bekannten Überlegungen für eine Wohnbebauung auf dem ehemaligen Penny-Gelände konkreter.


Bild: Frohne Gruppe


Freitag, 21. August 2026

Bochum - Liboriusstraße: 38 neue Wohnungen in Grumme fertig

38 Wohnungen an der Liboriusstraße in Bochum-Grumme fertiggestellt

Bochum-Grumme. An der Liboriusstraße am nördlichen Rand der Bochumer Innenstadt sind zwei neue Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 38 Wohnungen entstanden. Das Wohnprojekt wurde nach mehreren Verzögerungen inzwischen fertiggestellt. Die ersten Wohnungen sind seit 2026 bezugsfertig.

Auf dem rund 2.800 Quadratmeter großen Grundstück entstanden zwei Wohngebäude mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen. Das Angebot reicht von kleineren Wohnungen für Singles und Paare bis hin zu größeren Wohnungen für Familien.

38 neue Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern

Das Neubauprojekt an der Liboriusstraße umfasst insgesamt 38 freifinanzierte Wohnungen. Die ursprünglich geplanten Wohnungsgrößen liegen zwischen etwa 54 und 146 Quadratmetern. Angeboten werden 2,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen. Damit soll eine gemischte Bewohnerstruktur entstehen. Neben Einpersonenhaushalten und jungen Paaren richtet sich das Angebot auch an Familien.

Die beiden Mehrfamilienhäuser unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Gebäudehöhe. Ein Gebäude verfügt über vier Geschosse, das zweite über zwei Geschosse sowie ein zusätzliches Staffelgeschoss. Die Gebäude sind barrierearm geplant.

Bild: Vivawest

Boecker-Haus Gelsenkirchen: Neubau mit 40 Seniorenwohnungen geplant

Neubau am Gelsenkirchener Hauptbahnhof: Ehemaliges Boecker-Haus wird abgerissen

Gelsenkirchen. Das markante ehemalige Boecker-Haus am Bahnhofsvorplatz in Gelsenkirchen soll verschwinden. An seiner Stelle plant die Wohnungsgesellschaft Sahle Wohnen einen Neubau mit rund 40 seniorengerechten Wohnungen. Im Erdgeschoss sind Flächen für Einzelhandel und Gastronomie vorgesehen. Auch ein begrünter Dachbereich und ein Innenhof gehören zum Konzept.

Der ursprünglich für 2025 geplante Baustart verzögert sich allerdings. Unter anderem musste zunächst geklärt werden, was mit dem historischen Bahnhofsfenster an der Fassade des heutigen Gebäudes passiert. Inzwischen steht fest: Das Wahrzeichen wird ausgebaut, restauriert und soll später einen neuen Standort in der Nähe erhalten.

Ehemaliges Boecker-Haus wird durch Neubau ersetzt

Das Gebäude am Bahnhofsvorplatz steht bereits seit Frühjahr 2025 vollständig leer. Zuvor befand sich unter anderem die Eisdiele „Dolce Vita“ in dem Gebäude.

Nun soll das bestehende Haus weichen. Geplant ist ein vollständiger Rückbau bis auf die Kellerdecke. Anschließend soll an gleicher Stelle ein moderner Neubau entstehen.

Die Wohnungsgesellschaft Sahle Wohnen möchte damit einen bisher weitgehend ungenutzten Standort in zentraler Lage neu entwickeln.

Mittwoch, 19. August 2026

Gladbeck: Neues Wohnquartier St. Franziskus mit 80 Wohnungen geplant

Gladbeck-Rentfort-Nord: Neues „Soziales Quartier St. Franziskus“ geplant

Auf dem ehemaligen Gelände der katholischen Kirche St. Franziskus in Gladbeck-Rentfort-Nord soll ein neues Wohn- und Sozialquartier entstehen. Das Projekt verbindet Wohnungen mit einer Kindertagesstätte, einem Gemeindezentrum und generationenübergreifenden Angeboten. Damit soll das Areal zu einem neuen Mittelpunkt im Stadtteil werden.

Vier Neubauten auf dem ehemaligen Kirchengelände

Auf dem Grundstück sind insgesamt vier Neubauten vorgesehen, die in zwei Bauabschnitten realisiert werden sollen. Entwickelt wird das Projekt vom Bottroper Planungsbüro Haas & Höing unter der Leitung von Stefan Höing, das die Planungen bereits seit 2018 begleitet.

Der erste Bauabschnitt umfasst zwei Gebäude. In einem der Neubauten soll im Erdgeschoss eine viergruppige Kindertagesstätte entstehen. Darüber ist das Mehrgenerationen-Wohnprojekt „Allerlei Leben“ vorgesehen.

Ein weiteres Gebäude soll künftig als Gemeindezentrum der Propsteipfarrei dienen und Raum für Begegnung und gemeinschaftliche Aktivitäten bieten.

Bild: Haas & Höing

Dienstag, 18. August 2026

Duisburg-Obermarxloh: 82 neue Mietwohnungen entstehen

Duisburg-Obermarxloh: Neues Wohnquartier mit 82 Mietwohnungen

In Duisburg-Obermarxloh entsteht ein neues Wohnquartier mit insgesamt 82 Mietwohnungen. Auf einer bislang ungenutzten Fläche werden vier Mehrfamilienhäuser errichtet. Das Projekt kombiniert öffentlich geförderten und frei finanzierten Wohnraum und soll damit einen Beitrag zur städtebaulichen Entwicklung des Duisburger Nordens leisten.

Vier Mehrfamilienhäuser mit 82 Wohnungen

Das neue Quartier besteht aus vier Mehrfamilienhäusern mit jeweils vier Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss. Insgesamt sind 82 Wohnungen vorgesehen.

Davon entstehen:

  • 61 öffentlich geförderte Mietwohnungen
  • 21 frei finanzierte Mietwohnungen
  • Wohnflächen von etwa 45 bis 100 m²

Das Wohnungsangebot richtet sich an unterschiedliche Bewohnergruppen. Geplant sind Wohnungen für Singles, Paare, Familien und Senioren. Durch die Mischung aus gefördertem und frei finanziertem Wohnraum soll eine vielfältige Bewohnerschaft entstehen.

Bild: DD Planquadrat Architekten GmbH

Samstag, 15. August 2026

Bochum - Seniorenwohnanlage Wittener Straße 230 in Altenbochum

An der Ecke Wittener Straße / Goystraße in Bochum-Altenbochum entsteht seit Jahren ein Wohn- und Pflegezentrum für Senioren. Das ursprünglich als Seniorenwohnanlage geplante Gebäude befindet sich seit längerer Zeit im Rohbau. Wegen wiederholter Probleme mit Bauunternehmen und mehrfacher Verzögerungen ist das Projekt inzwischen als „Geisterbaustelle“ bekannt.

Die Stadt Bochum hat der Bauherrin zuletzt eine Frist bis 15. August 2026 gesetzt. Bis dahin muss nachgewiesen werden, dass die Bauarbeiten tatsächlich wieder fortgeführt werden. Andernfalls könnte die Baugenehmigung erlöschen. Quelle

Bild: Planungsgruppe ZWO


Bochum - Neubau „Am Dornbusch“: 30 geförderte Wohnungen

Neubau im Quartier „Am Dornbusch“ in Bochum-Altenbochum

Im Bochumer Stadtteil Altenbochum entwickelt der Gemeinnützige Wohnungsverein zu Bochum eG (GWV) das Quartier „Am Dornbusch“ umfassend weiter. Im Rahmen der Quartiersentwicklung entsteht unter anderem ein neues Wohngebäude mit 30 öffentlich geförderten Wohnungen.

Der Neubau soll bis Mitte 2027 fertiggestellt werden. Gleichzeitig wird das bestehende Wohnumfeld aufgewertet. Insgesamt sollen im Quartier perspektivisch rund 70 neue Wohneinheiten durch Neubau und Aufstockungen entstehen.


Bild: GWV / Tor5 Architekten

Freitag, 14. August 2026

Neubau in Essen-Altenessen: Wohnungen, Supermarkt und Tiefgarage

An der Altenessener Straße / Wilhelm-Nieswandt-Allee in Essen-Altenessen soll ein neuer Gebäudekomplex mit Wohnungen, einem großen Supermarkt und weiteren Gewerbeflächen entstehen. Der Investor Immobilienkontor Ruhr GmbH aus Bottrop plant auf dem rund 5.000 Quadratmeter großen Areal etwa 50 neue Wohnungen, einen Supermarkt, eine Bäckerei, Büros und weitere Geschäfte.

Ein großer Teil der Wohnungen soll öffentlich gefördert werden. Zusätzlich sind rund 90 Stellplätze für den Supermarkt, eine Tiefgarage für die Bewohner sowie begrünte Dächer und eine Photovoltaikanlage vorgesehen.

Neues Wohn- und Geschäftsgebäude an der Altenessener Straße

Das Baugrundstück befindet sich an der Ecke Altenessener Straße und Wilhelm-Nieswandt-Allee im Essener Stadtteil Altenessen-Nord.

Auf dem Areal standen früher zwei Mehrfamilienhäuser. Die Gebäude wurden Ende 2023 nach längerem Leerstand abgerissen. Seitdem liegt die Fläche weitgehend brach.

Der Investor möchte das Grundstück gemeinsam mit angrenzenden Flächen neu entwickeln. Geplant ist ein bis zu viergeschossiger Gebäudekomplex, der den nördlichen Eingangsbereich des Zentrums von Altenessen städtebaulich aufwerten soll.

Bild: © Immobilienkontor Ruhr GmbH

Sonntag, 2. August 2026

Gelsenkirchen - Sanierung Wohnquartier Memeler Straße & Chaudronstraße - In Planung

In Gelsenkirchen-Rotthausen startet eines der größten Modernisierungsvorhaben im Wohnungsbestand der vergangenen Jahre. Die Gesellschaft für Wohnungsbau (GFW) investiert rund 26 Millionen Euro in die umfassende Erneuerung eines Wohnquartiers an der Memeler Straße und Chaudronstraße. Insgesamt 153 Wohnungen in 17 Mehrfamilienhäusern aus den Jahren 1976 bis 1979 werden energetisch und wohntechnisch auf den neuesten Stand gebracht.

Das Projekt gilt als eines der ersten großen Vorhaben im Rahmen der NRW-„Modernisierungsoffensive+“ und soll zeigen, wie bestehender Wohnraum nachhaltig modernisiert werden kann, ohne neue Flächen zu versiegeln.


Start der Bauarbeiten im Oktober 2026

Der erste Bauabschnitt soll im Oktober 2026 beginnen. Für diesen Abschnitt werden rund 9 Millionen Euro investiert. Davon stammen etwa 7,8 Millionen Euro aus Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen. Insgesamt wird das Großprojekt in vier Bauabschnitten umgesetzt.

Nach Angaben der GFW wurden die Förderanträge für die weiteren Bauabschnitte bereits eingereicht.

Bild: Baubetreuungsbüro Schäf



Das wird modernisiert

Die Sanierung geht weit über eine klassische Fassadenerneuerung hinaus. Geplant sind unter anderem:

  • Austausch der alten Nachtspeicherheizungen gegen Luft-Wasser-Wärmepumpen
  • energetische Dämmung von Dach und Fassaden
  • komplette Modernisierung der Badezimmer
  • neue Vorstellbalkone für alle Gebäude
  • Aufwertung der Außenanlagen
  • Reduzierung von Barrieren für ältere und mobilitätseingeschränkte Bewohner
  • Vergrößerung der Wohnflächen durch Integration der bisherigen Loggien in die Wohnungen

Dadurch sollen sowohl der Wohnkomfort als auch die Energieeffizienz deutlich verbessert werden.


Mehr Wohnqualität bei bezahlbaren Mieten

Das Förderprogramm „Modernisierungsoffensive+“, das 2021 vom Land Nordrhein-Westfalen aufgelegt wurde, verfolgt das Ziel, größere Wohnquartiere energetisch zu sanieren und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum zu erhalten.

Für die Mieter bedeutet das:

  • niedrigere Heizkosten durch moderne Technik,
  • zeitgemäß ausgestattete Wohnungen,
  • größere Wohnflächen,
  • mehr Barrierefreiheit,
  • sowie eine attraktivere Wohnumgebung.

GFW investiert in ihren Bestand

Die GFW besitzt rund 1.300 Wohnungen in Gelsenkirchen. Mit dem Projekt in Rotthausen wird künftig mehr als zehn Prozent des gesamten Wohnungsbestandes energetisch modernisiert.

GFW-Geschäftsführer Joachim Bracke betont, dass ein Projekt dieser Größenordnung ohne die umfangreichen Landesfördermittel wirtschaftlich kaum realisierbar gewesen wäre.

Auch Oberbürgermeisterin Andrea Henze bezeichnet das Vorhaben als wichtigen Schritt für die Stadtentwicklung. Statt ausschließlich auf Neubauten zu setzen, werde vorhandener Wohnraum nachhaltig modernisiert und langfristig erhalten.


Architektur bleibt erhalten – Erscheinungsbild wird deutlich moderner

Die Gebäude behalten ihre Grundstruktur, erhalten jedoch ein vollständig neues Erscheinungsbild. Helle Fassaden, moderne Balkone und eine freundlichere Gestaltung der Außenbereiche sollen das Quartier deutlich aufwerten.

Die Visualisierungen zeigen eine deutlich modernisierte Fassadengestaltung mit großzügigen Balkonen und einem zeitgemäßen Erscheinungsbild. Gleichzeitig bleibt der vorhandene Wohnraum erhalten – ein Ansatz, der sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich sinnvoll ist.

Fazit

Mit Investitionen von rund 26 Millionen Euro entsteht in Rotthausen eines der derzeit größten Modernisierungsvorhaben im Gelsenkirchener Wohnungsbestand. Die Kombination aus energetischer Sanierung, moderner Haustechnik, mehr Barrierefreiheit und einer sichtbaren architektonischen Aufwertung macht das Projekt zu einem wichtigen Baustein für die zukünftige Wohnraumentwicklung der Stadt.

Der Baustart ist für Oktober 2026 vorgesehen. Nach Abschluss aller vier Bauabschnitte werden 153 Wohnungen fit für die kommenden Jahrzehnte sein – mit geringerem Energieverbrauch, höherem Wohnkomfort und einem deutlich moderneren Erscheinungsbild.

Sonntag, 26. Juli 2026

Buerscher Waldbogen Gelsenkirchen: Neues Wohnquartier fast fertig

Buerscher Waldbogen in Gelsenkirchen: Aus ehemaliger Kinderklinik entsteht modernes Wohnquartier

Gelsenkirchen-Buer/Resse. Wo früher die Gelsenkirchener Kinderklinik stand, ist in den vergangenen Jahren ein neues Wohnquartier entstanden. Der Buersche Waldbogen zählt inzwischen zu den größten und erfolgreichsten Wohnbauprojekten im Gelsenkirchener Stadtnorden.

Rund zehn Jahre nach Beginn der Vermarktung ist das Quartier nahezu vollständig bebaut. Rund 800 Menschen leben mittlerweile in dem neuen Stadtviertel. Das ehemalige Klinikgelände wurde dabei grundlegend neu entwickelt. Statt Krankenhausgebäuden prägen heute Einfamilienhäuser, Doppelhäuser, Mehrfamilienhäuser, Grünflächen und Spielbereiche das Gebiet.

Vom Klinikgelände zum neuen Wohnquartier

Die Geschichte des Buerschen Waldbogens reicht bis in die Zeit der ehemaligen Gelsenkirchener Kinderklinik zurück. Bis 2007 befand sich die Kinderklinik auf dem Gelände. Nach dem Umzug an den heutigen Standort neben dem Knappschaftskrankenhaus wurden die früheren Klinikgebäude abgerissen.

Damit wurde eine große innerstädtische beziehungsweise innenstadtnahe Fläche für eine neue Nutzung frei.Im Jahr 2012 beschloss der Rat der Stadt Gelsenkirchen den Bebauungsplan für das Areal.

Vier Jahre später begann die Vermarktung der Grundstücke durch die Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen (SEG). Die vollständige Erschließung des Geländes übernahm NRW.URBAN. Aus dem ehemaligen Klinikstandort sollte ein modernes Wohnquartier mit viel Grün und einer hohen Aufenthaltsqualität entstehen.

Foto: Stadt Gelesenkirchen


Samstag, 18. Juli 2026

Bottrop - Neubau Mehrfamilienhaus + Kita Tourcoingstraße - In Planung

An der Tourcoingstraße im Bottroper Stadtteil Eigen entsteht in den kommenden Jahren ein ungewöhnliches Neubauprojekt. Während der Projektentwickler Bonava auf dem angrenzenden Gelände eine neue Wohnsiedlung mit Einfamilien- und Reihenhäusern errichtet, entwickelt die städtische Gesellschaft für Bauen und Wohnen Bottrop (GBB) ein viergeschossiges Mehrfamilienhaus mit integrierter Kindertagesstätte.

Kombination aus Wohnraum und Kita

Im Erdgeschoss des Neubaus ist eine viergruppige Kindertagesstätte vorgesehen. In den drei darüberliegenden Geschossen entstehen insgesamt zwölf öffentlich geförderte Mietwohnungen. Die Realisierung des geförderten Wohnraums ist Bestandteil des Bebauungsplans und soll das neue Wohnquartier sinnvoll ergänzen.

Für das Projekt nutzt die GBB sowohl ein bereits im Besitz befindliches Grundstück an der Ecke Tourcoingstraße/Börenstraße als auch einen Teil der angrenzenden Fläche des Bonava-Areals. Auf dem bisherigen, seit Jahren ungenutzten Bolzplatz wird künftig das Außengelände der Kita angelegt.


Holzbau als Pilotprojekt

Besonders bemerkenswert ist die geplante Bauweise. Während die Kindertagesstätte in klassischer Massivbauweise errichtet wird, entsteht der Wohnbereich nahezu vollständig in Holzbauweise. Lediglich Treppenhäuser und Aufzugsschächte werden aus Beton gefertigt.

Mit diesem Konzept betritt die GBB Neuland. Holz wird zwar seit Jahren erfolgreich im Einfamilienhausbau eingesetzt, im mehrgeschossigen Wohnungsbau ist diese Bauweise jedoch noch vergleichsweise selten. Ziel ist es, den CO₂-Ausstoß beim Bau deutlich zu reduzieren und gleichzeitig nachhaltige Bauweisen in Bottrop zu etablieren.

Vor der Umsetzung sollen Erfahrungen vergleichbarer Projekte ausgewertet und Experten des Landesbetriebs Wald und Holz NRW in die Planung eingebunden werden.

Energieeffizientes Gebäudekonzept

Auch bei der Haustechnik verfolgt die GBB einen ungewöhnlichen Ansatz. Um Feuchtigkeitsschäden an der Holzkonstruktion möglichst auszuschließen, verzichtet man auf klassische wassergeführte Heizsysteme.

Stattdessen setzt das Gebäude auf:

  • KfW-40-Energiestandard
  • große Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen
  • Batteriespeicher für den Eigenstromverbrauch
  • elektrische Infrarotheizungen
  • Balkonkraftwerke, die bereits in die Balkongeländer integriert werden

Zusätzlich werden sämtliche Installationsschächte mit Feuchtigkeitssensoren ausgestattet, um mögliche Leckagen frühzeitig zu erkennen.

Bild: Architekturbüro Ryvola | Architekturbüro Ryvola


Wohnungen für Familien

Geplant sind ausschließlich Drei-Zimmer-Wohnungen mit rund 80 Quadratmetern Wohnfläche und Balkon. Dank der öffentlichen Förderung soll die Nettokaltmiete bei lediglich 6,50 Euro pro Quadratmeter liegen und damit deutlich unter dem aktuellen Marktniveau.

Das Gebäude wird L-förmig beziehungsweise im rechten Winkel zur Tourcoingstraße angeordnet. Die Balkone orientieren sich zur neuen Einfamilienhaussiedlung, während sich die Kita zur Tourcoingstraße öffnet.

Zeitplan

Nach damaliger Planung sollte der Baustart im Jahr 2026 erfolgen. Mit dem Projekt verbindet die GBB mehrere Ziele gleichzeitig: dringend benötigten geförderten Wohnraum schaffen, zusätzliche Kita-Plätze bereitstellen und gleichzeitig eine nachhaltige und zukunftsweisende Bauweise in Bottrop etablieren.

Mittwoch, 15. Juli 2026

Bochum - Neuentwicklung Gelände der Lewackerschule - In Bau

Auf dem ehemaligen Gelände der Lewacker-Grundschule in Bochum-Linden entsteht eines der größten Wohnbauprojekte im Bochumer Südwesten. Das rund 13.000 Quadratmeter große Areal wird seit mehreren Jahren zu einem modernen Wohnquartier entwickelt. Neben Einfamilienhäusern, Doppelhaushälften und Mehrfamilienhäusern entsteht hier auch ein neues Wohnheim der Diakonie für Menschen mit Behinderung. Mit dem Baufortschritt wird das neue Quartier nun immer deutlicher sichtbar.

Vom Schulgelände zum modernen Wohnquartier

Bis 2019 befanden sich auf dem Grundstück die Gebäude der ehemaligen Lewacker-Grundschule, die zuletzt als Unterkunft für Geflüchtete genutzt wurden. Nach dem Abriss begann die Planung für ein neues Wohngebiet, das unterschiedliche Wohnformen miteinander verbindet.

Den Auftakt bildeten die umfangreichen Erschließungsarbeiten. Über den neu angelegten Gisela-Piedboeuf-Weg, benannt nach der ehemaligen Bezirksvorsteherin des Bochumer Südwestens, wird das Quartier künftig erschlossen. Im Zuge der Arbeiten wurden neue Schmutz- und Regenwasserkanäle verlegt sowie moderne Rigolen zur Versickerung des Niederschlagswassers eingebaut. Die aufwendige Entwässerung verzögerte den Baubeginn zwar um einige Zeit, bildet nun aber die Grundlage für die weitere Bebauung.

Vielfältige Wohnbebauung

Auf dem Areal entsteht ein abwechslungsreicher Mix verschiedener Wohnformen. Geplant beziehungsweise bereits realisiert werden:

  • sechs freistehende Einfamilienhäuser,
  • acht Doppelhaushälften,
  • zwei kleinere Mehrfamilienhäuser,
  • öffentlich geförderte Wohnungen,
  • sowie ein modernes Wohnheim der Diakonie.

Die Grundstücke für die Einfamilienhäuser und Doppelhäuser wurden an private Bauherren vergeben, während die Mehrfamilienhäuser von Investoren entwickelt werden. Ein Mehrfamilienhaus mit öffentlich geförderten Wohnungen wurde bereits fertiggestellt.

Modernes Wohnheim für 24 Menschen mit Behinderung

Den größten Gebäudekomplex im Quartier bildet das neue Wohnheim der Diakonie Ruhr an der Ecke Lewackerstraße/Langenberger Straße. Dort entstehen 24 Wohnplätze für Menschen mit Behinderung, verteilt auf drei Wohngruppen mit jeweils acht Bewohnerinnen und Bewohnern.

Die Bewohner werden zwischen etwa 40 und Mitte 70 Jahre alt sein. Viele leben derzeit noch im Ruhrlandheim oberhalb des Kemnader Sees, das gemeinsam mit einem zweiten Neubau in Bochum-Hamme ersetzt wird. Ziel ist es, den Menschen künftig ein deutlich selbstständigeres Leben mitten im Stadtteil zu ermöglichen.

Jeder Bewohner erhält ein rund 16 Quadratmeter großes Einzelzimmer mit eigenem Bad. Ergänzt wird das Gebäude durch großzügige Gemeinschaftsbereiche sowie einen Flachbau für die Tagesgestaltung mit Angeboten wie gemeinsames Kochen, Musik, Spielen oder kreativen Aktivitäten.

Offenes Haus für den Stadtteil

Die Diakonie verfolgt mit dem Neubau bewusst ein inklusives Konzept. Das Wohnheim soll kein abgeschlossener Bereich sein, sondern Teil des Quartiers werden. Deshalb sollen die Gemeinschaftsräume außerhalb der Betreuungszeiten auch Vereinen, Nachbarn oder Kursangeboten zur Verfügung stehen. Denkbar sind beispielsweise Yogakurse, Nachbarschaftstreffen oder gemeinsame Veranstaltungen.

Nach dem Einzug ist bereits ein Nachbarschaftsgrillen geplant, um Bewohner und Anwohner miteinander bekannt zu machen und den Austausch im Quartier zu fördern.

Sozialer Standort bleibt erhalten

Das Gelände blickt auf eine lange Geschichte sozialer Nutzung zurück. Zunächst befand sich hier eine Schule, später eine Förderschule und anschließend eine Flüchtlingsunterkunft. Mit dem Neubau des Wohnheims bleibt dieser soziale Charakter erhalten und wird zugleich zeitgemäß weiterentwickelt.

Auch Bezirksbürgermeister Marc Gräf begrüßt diese Entwicklung. Seiner Ansicht nach wird der soziale Zweck des Standortes damit sinnvoll fortgeführt und das neue Wohnheim bereichert den Stadtteil.

Bau nähert sich der Fertigstellung

Der Rohbau des Wohnheims soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Anschließend folgen Innenausbau und Möblierung. Der Einzug der Bewohner ist für das Jahr 2027 vorgesehen.

Damit entsteht auf dem ehemaligen Schulgelände ein modernes, vielfältiges Wohnquartier, das klassischen Wohnungsbau mit sozialer Infrastruktur verbindet. Die Kombination aus Eigenheimen, Mehrfamilienhäusern, öffentlich gefördertem Wohnraum und einem inklusiven Wohnheim macht das Projekt zu einem besonderen Beispiel für eine ausgewogene Quartiersentwicklung in Bochum-Linden.

Quelle: „Auch mal laut, aber immer herzlich“: Bochumer Neubaugebiet bekommt 24 neue Nachbarn - Paywall

Sonntag, 12. Juli 2026

Wetter | Seniorenheim Hartmannstraße 2 | Fertig (05/26)

An der Hartmannstraße 2 auf einer Grundstücksfläche von 2.700㎡ in Hanglage entsteht zur Zeit ein Seniorenheim mit weitläufigen Außenbereichen und einer Dachterrasse. Der Grundstein für den Neubau wurde letztes Jahr (2023) im März gelegt.

Investor ist die Firma urwohnen aus Puhlheim bei Köln. Die ESV wird das Haus künftig betreiben. Das neue Haus Magdalena wird ca. 3.200 qm Wohnfläche auf drei Etagen haben. Es entstehen 80 Einzelzimmer mit Bad. In allen drei Etagen stehen den Senioren dann großzügige Gruppen- und Speiseräume zur Verfügung.

Der Neubau wird ca. 60 Prozent weniger Energie verbrauchen, als herkömmliche Bauten. Dafür sorgen unter anderem eine Pelletheizung, starke Dämmung, eine Begrünung der Fassade und der Dachgarten mit heimischen Pflanzen und Sinnesgarten.

Das Investitionsvolumen beträgt rund 12 Millionen Euro. Die 60 Senioren, die im jetzigen Haus Magdalena neben der Klinik leben, sollen in das neue Haus umziehen. 20 weitere Plätze stehen den Menschen aus Volmarstein und Umgebung zur Verfügung.








Bilder: urwohnen

Update 12.07.2026

Seniorenheim an der Hartmannstraße fertiggestellt – Modernes Pflegezentrum in Volmarstein eröffnet

Mit der Fertigstellung des neuen Seniorenheims an der Hartmannstraße in Wetter-Volmarstein ist ein bedeutendes Bauprojekt für die regionale Pflegeinfrastruktur abgeschlossen. Das moderne Pflegezentrum wurde im Frühjahr 2026 offiziell eröffnet und ersetzt das bisherige Haus Magdalena.

Der Neubau bietet insgesamt 80 vollstationäre Pflegeplätze und wurde nach aktuellen Anforderungen an eine moderne, barrierefreie Pflegeeinrichtung geplant. Neben großzügigen Einzelzimmern verfügt das Gebäude über helle Aufenthaltsbereiche, Therapieräume, einen Mehrzweckraum sowie einen Dachgarten, der den Bewohnerinnen und Bewohnern zusätzliche Aufenthaltsqualität im Freien bietet.

Auch energetisch entspricht das Gebäude heutigen Standards und schafft zeitgemäße Arbeits- und Lebensbedingungen für Pflegekräfte sowie Bewohner. Die moderne Architektur verbindet Funktionalität mit einer freundlichen Gestaltung und fügt sich harmonisch in das Umfeld an der Hartmannstraße ein.

Mit dem Abschluss der Bauarbeiten wurde zudem die während der Bauphase teilweise gesperrte Hartmannstraße wieder vollständig für den Verkehr freigegeben. Damit sind sämtliche wesentlichen Arbeiten rund um das Projekt beendet.

Mittwoch, 8. Juli 2026

Bochum - Umbau Herz-Mariä-Kirche + Neubau Seniorenheim - In Planung

Für die ehemalige Herz-Mariä-Kirche im Bochumer Stadtteil Günnigfeld zeichnet sich eine neue Zukunft ab. Nach einem Vermarktungsverfahren steht der Verkauf des Kirchengebäudes sowie des rund 9.000 Quadratmeter großen Grundstücks kurz vor dem Abschluss. Neuer Eigentümer soll der Münchner Projektentwickler Commonground Real Estate werden.

Pflegeeinrichtung als erster Bauabschnitt

Das Entwicklungskonzept sieht eine Umsetzung in zwei Bauabschnitten vor. Zunächst soll auf dem Grundstück eine stationäre Pflegeeinrichtung mit rund 100 Pflegeplätzen entstehen. Etwa zehn davon sind für die Kurzzeitpflege vorgesehen. Für den Neubau werden das bestehende Pfarrhaus sowie ein weiteres Wohngebäude auf dem Areal abgebrochen.

Nach Angaben des Projektentwicklers befindet sich die Entwurfsplanung bereits in Bearbeitung. Im Anschluss soll das Genehmigungsverfahren folgen. Die Fertigstellung der Pflegeeinrichtung wird derzeit für das Jahr 2030 angestrebt.

Bild: Max Office

Kirchengebäude bleibt erhalten

Im zweiten Bauabschnitt soll das ehemalige Kirchengebäude selbst umgenutzt werden. Geplant ist die Schaffung von Seniorenwohnungen innerhalb der bestehenden Kirche. Dabei soll die neugotische Außenfassade weitgehend erhalten bleiben.

Auch im Innenraum sollen nach Möglichkeit prägende Elemente des ursprünglichen Kirchengebäudes bewahrt werden. Die Wohnungen sollen in Modulbauweise entstehen: Vorgefertigte Wohnmodule werden in das bestehende Gebäude integriert. Die genaue Anzahl der entstehenden Wohneinheiten steht derzeit noch nicht fest.

Bewusste Entscheidung für den Erhalt

Obwohl die Herz-Mariä-Kirche nicht unter Denkmalschutz steht und ein Abriss grundsätzlich möglich gewesen wäre, fiel die Entscheidung zugunsten einer Umnutzung. Nach Angaben der katholischen Kirchengemeinde wurden mehrere Angebote geprüft. Ausschlaggebend sei letztlich das Konzept gewesen, das den größten Mehrwert für den Stadtteil verspreche.

Der letzte Gottesdienst in der Herz-Mariä-Kirche findet am 18. Juli 2026 statt. Anschließend wird das Gebäude für die geplante Entwicklung vorbereitet. Eine Zwischennutzung bis zum Beginn der Bauarbeiten ist derzeit nicht vorgesehen.

Mit dem Projekt erhält das markante Kirchengebäude eine neue Nutzung, während gleichzeitig zusätzliche Pflege- und Wohnangebote für Senioren in Bochum-Günnigfeld geschaffen werden.

Quelle: Katholische Kirche in Bochum verkauft: Neuer Eigentümer hat große Pläne - Paywall

Bochum - ALDI-Neubau in Bochum-Stiepel: Aktueller Baufortschritt an der Kemnader Straße

ALDI-Neubau in Bochum-Stiepel: Baufortschritt und aktueller Stand

Bochum-Stiepel. An der Kemnader Straße 329 entsteht auf dem ehemaligen Gelände des Möbelhauses Rumberg ein neuer ALDI-Markt. Das Bauprojekt ist aufgrund der besonderen Hanglage außergewöhnlich: Der rund 1.040 Quadratmeter große Verkaufsmarkt entsteht auf einer tiefer gelegenen Ebene, während sich darüber ein Parkdeck und zwei Wohnungen befinden. Die ursprünglich für Ende Juni 2026 geplante Eröffnung konnte nicht eingehalten werden. Ein neuer Eröffnungstermin steht derzeit noch nicht fest.

Bild: Aldi Nord