Posts mit dem Label Gewerbe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gewerbe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 11. Januar 2026

Bochum - Neubau Swecon Baumaschinen - Fertig (05/24)

Nach dem Brandereignis im Herbst 2021 entschied sich die Swecon Baumaschinen GmbH, den Standort Bochum neu zu errichten und dabei bewusst am bisherigen Standort festzuhalten, der für das Unternehmen eine lange Tradition und besondere Bedeutung hat. Die Neubaumaßnahme begann im Frühjahr 2023 und wurde nach Erhalt der Baugenehmigung innerhalb von rund acht Monaten umgesetzt. Während der Bauphase wurden die 32 Mitarbeitenden vorübergehend auf andere Standorte verteilt, Maschinen und Material ausgelagert und der Betrieb organisatorisch neu aufgestellt.

Der neu eröffnete Standort liegt verkehrsgünstig im Herzen des Ruhrgebiets mit direkter Anbindung an die A40 und bietet ein modernes, funktional geplantes Arbeitsumfeld. Der gesamte Bau ist auf effiziente Arbeitsabläufe ausgerichtet, mit kurzen Wegen zwischen Büro, Werkstatt sowie den Bereichen Service, Vermietung und Vertrieb. Besonderer Wert wurde auf Nachhaltigkeit gelegt: Der Standort verzichtet vollständig auf fossile Energieträger. Die Beheizung erfolgt über Wärmepumpen in Kombination mit Fußbodenheizung und Deckenstrahlplatten. Der Strombedarf für Heizung, Kühlung, Werkstatt und Büros wird nahezu vollständig durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie durch energieeffiziente Gebäudetechnik gedeckt. Zusätzlich steht eine Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, E-Bikes und vollelektrische Baumaschinen zur Verfügung.

Auf dem insgesamt 7.200 Quadratmeter großen Grundstück befinden sich rund 600 Quadratmeter Bürofläche auf zwei Ebenen sowie eine 1.175 Quadratmeter große Werkstatt. In vier voll ausgestatteten Werkstattboxen können parallel bis zu acht Großmaschinen bearbeitet werden. Durch den Neubau wurden zusätzliche Arbeitszonen geschaffen, was kürzere Servicezeiten und einen schnelleren Durchlauf der Maschinen ermöglicht. Die Werkstatt ist mit einem modernen 8-Tonnen-Montagekran über die gesamte Hallenbreite, Abgasabsauganlagen für eine sichere Arbeitsumgebung sowie einer wetterunabhängigen, beheizten Waschhalle mit 150 Quadratmetern ausgestattet.

Das gepflasterte Außengelände umfasst etwa 5.700 Quadratmeter und bietet ausreichend Stellfläche für Maschinen. Ein wesentlicher Vorteil des Neubaus ist die vollständige Umfahrbarkeit des Gebäudes mit Tiefladern, wodurch An- und Abtransporte deutlich effizienter und ohne Engpässe durchgeführt werden können. Insgesamt bietet der neue Standort verbesserte Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden sowie eine höhere Servicequalität und kürzere Durchlaufzeiten für die Kunden.

Quelle: Swecon Baumaschinen GmbH eröffnet neues Gebäude in Bochum - Pressemitteilung 29.05.2024


Foto: Swecon

Montag, 22. Dezember 2025

Gelsenkirchen | ecoPARK - Fertig (12/25)

Auf einer Teilfläche des ehemaligen Schalker Vereins realisiert die ecoPARKS GmbH einen besonders nachhaltigen Business- und Multiuser-Gewerbepark. Für die drei Hallenneubauten inklusive Büroräumen mit rund 12.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche wurde nun an der Europastraße der symbolische Spatenstich gefeiert.

Die Stadt Gelsenkirchen war zuvor über zehn Jahre um eine Nachfolgenutzung des in der Vergangenheit industriell genutzten Standorts bemüht. Nachdem der Abbruch der maroden Bestandsgebäude auf dem Grundstück und ihrer Fundamente bereits weitestgehend erfolgt ist, können mit dem Spatenstich nun die Tiefbau- und Erdarbeiten beginnen, auf die dann der Rohbau folgen wird. Die Fertigstellung des Business- und Gewerbepark könnte schon Mitte 2024 erfolgen. Gespräche mit Mietinteressenten werden bereits geführt.

Weil die ecoPARKS GmbH, eine Schwestergesellschaft der Landmarken AG, auf nachhaltige Gewerbe- und Logistikimmobilien spezialisiert ist, soll der ecoPARK Gelsenkirchen im Betrieb vollständig auf fossile Energieträger verzichten können. Dazu wird auf den gesamten Dächern eine Photovoltaik-Anlage errichtet, die Strom zur Eigennutzung und zur Einspeisung ins lokale Netz produziert. Zum Heizen und Kühlen ist der Einsatz von Wärmepumpen geplant. Die Dachtragwerke der Neubauten werden in Holzbauweise errichtet. Das Gebäude wird nach KfW-40-Standard ausgelegt.

Fassaden und Dächer werden mit recycelten Baustoffen errichtet und anschließend begrünt, was zur Verbesserung des Mikroklimas und der Feinstaubreduzierung beitragen soll. An der Europastraße gelegen, bildet der ecoPARK Gelsenkirchen aus westlicher Sicht den Auftakt zum neuen Industrie-, Gewerbe- und Logistikpark. Bei der 27.400 Quadratmeter großen Fläche handelt es sich um das ehemalige Grundstück einer Fabrik für Metallverarbeitung mit einer Nachbarfläche, die bereits im vergangenen Jahr erworben wurden.


Bild: ecoParks GmbH

Update 01.10.2024

Ein gutes Jahr haben die aufwändigen Abbruch- und Entsorgungsarbeiten gedauert. In Kürze soll die Baugenehmigung vorliegen, so das mit dem Hochbau begonnen werden kann. Für 2,1 Millionen Euro hatte die Eco-Parks GmbH aus Monheim, eine Firmentochter der Landmarken AG, den Zuschlag bei einer Zwangsversteigerung erhalten. Allein die Aufbereitung des Grundstücks mit seinen Altlasten ist mit etwa einer Million Euro zu Buche geschlagen. Nun wird mehr als das Zwanzigfache investiert, also über 20 Millionen Euro in den Neubau des ecoParks. Mitte 2025 rechnet das Unternehmen mit der Fertigstellung des Gewerbeparks.

Quelle: WAZ - Baustart in Sicht für neuen Öko-Gewerbepark in Gelsenkirchen / hinter Paywall


Update 02.03.2025

Der ecoPARK Gelsenkirchen ist seiner Zeit voraus – auch, was den Bau angeht. Denn früher als geplant konnte nun für den besonders nachhaltigen Business- und Multiuser-Gewerbepark, den die ecoPARKS GmbH auf einer Teilfläche des ehemaligen Schalker Vereins realisiert, Richtfest gefeiert werden. Während die Gesamtfertigstellung für das 3. Quartal dieses Jahres geplant ist, wird die Fläche vermutlich schon ab Mai für potenzielle Mieter verfügbar sein. Insgesamt entstehen auf rund 15.800 Quadratmetern Bruttogeschossfläche ein teilbarer Hallenneubau sowie moderne Büroräume.

Realisiert wird das Projekt in Partnerschaft mit AEW, einem der weltweit führenden Immobilien-Investment- und Asset-Manager. AEW ist wie die ecoPARKS GmbH vom Standort überzeugt und hat das ca. 27.000 m² große Grundstück mitsamt Projektentwicklung von ecoPARKS erworben.

Pressemitteilung: Richtfest: Der ecoPARK Gelsenkirchen ist seiner Zeit voraus


Update 22.12.2025

Das E-Commerce-Unternehmen Tech & Home Mate, eine Tochter der Düsseldorfer Landport Group, erweitert seine Präsenz im Ruhrgebiet und hat rund 16.000 Quadratmeter Hallen- und Bürofläche im neu fertiggestellten ecoPARK Gelsenkirchen angemietet. Der nachhaltige Business- und Gewerbepark wurde von der ecoPARKS GmbH in Partnerschaft mit dem Immobilieninvestor AEW auf dem Gelände eines ehemaligen Schalker Vereins realisiert und ist nun vollständig vermietet. Der Neubau überzeugt durch ein klimaneutrales Betriebskonzept in Holz-Hybrid-Bauweise, Photovoltaik auf dem Dach, Wärmepumpen sowie begrünte Fassaden und Dächer aus recycelten Materialien. Ausgelegt nach BEG-40-Standard strebt das Projekt eine DGNB-Platin-Zertifizierung an. Mit dem neuen Standort schafft Tech & Home Mate die Grundlage für weiteres Wachstum und moderne, nachhaltige Logistik im Ruhrgebiet. Die Vermietung wurde durch die Ruhr Real GmbH vermittelt, der Einzug in die Flächen erfolgt nach der Übergabe im Dezember schrittweise.

Quelle: Tech & Home Mate kommt: ecoPARK Gelsenkirchen ist vollvermietet

Donnerstag, 13. November 2025

Bochum - „Quartier am Gesundheitscampus“ - In Planung

Auf dem Gelände der ehemaligen Erich-Kästner-Schule an der Markstraße in Bochum-Querenburg entsteht ein neues Wohnquartier mit rund 360 Mietwohnungen und einer Kindertagesstätte. Das Areal umfasst etwa 7,2 Hektar und bleibt im Eigentum der Stadt Bochum, die die Grundstücke ausschließlich im Rahmen von Erbbaurechten für 75 Jahre an Investoren vergibt. Eigentumswohnungen sind daher nicht vorgesehen. Ziel der Stadt ist es, langfristig Einfluss auf die Nutzung und Mietpreisgestaltung zu behalten. Etwa 40 Prozent der Wohnungen sollen öffentlich gefördert werden, was eine Begrenzung der Mieten und damit vergleichsweise günstigen Wohnraum ermöglicht.

Der Wohnungsbau ist Teil des sogenannten „Quartiers am Gesundheitscampus“, das in direkter Nachbarschaft zur Ruhr-Universität Bochum liegt. Geplant sind neben vier größeren Wohnblöcken und zwei Mehrfamilienhäusern auch ein Gebäude mit Gewerbeflächen sowie die Kita. In den Erdgeschossen sind kleinere Läden und Dienstleistungsangebote wie Bäckerei, Café oder Arztpraxen vorgesehen. Sollte sich dafür kein Bedarf ergeben, können diese Flächen ebenfalls zu Wohnungen umgebaut werden.

Der Baubeginn des Hochbaus ist für Anfang 2027 vorgesehen, nachdem zuvor im Frühjahr und Sommer 2026 die Erschließung mit Straßen- und Kanalbau erfolgt. Bis Sommer 2026 sollen auch alle Grundstücke an Investoren vergeben sein. Läuft alles nach Plan, könnten die ersten Wohnungen Ende 2028 oder Anfang 2029 bezogen werden.

Für die Vorbereitung des Geländes wurden bereits umfangreiche Erdarbeiten durchgeführt, bei denen rund 48.000 Tonnen Boden bewegt wurden. Die Stadt Bochum investiert insgesamt etwa 15,5 Millionen Euro in die Entwicklung und Erschließung des Areals, darunter Kosten für Bebauungsplanverfahren, Gutachten, Straßen- und Kanalbau sowie Ausgleichsmaßnahmen. Diese Ausgaben sollen über die Laufzeit der Erbbaurechte durch die Zahlungen der Investoren refinanziert werden.

Das Projekt war in den vergangenen Jahren mehrfach Gegenstand kontroverser Diskussionen. Anwohner äußerten vor allem Sorgen wegen des zu erwartenden höheren Verkehrsaufkommens und des Verlusts von Grünflächen. Für das Bauvorhaben mussten rund 255 Bäume gefällt werden, was zu Kritik führte. Als Ausgleich plant die Stadt eine Wiederaufforstung von insgesamt 12.000 Quadratmetern in Bochum-Eppendorf sowie die Pflanzung von 50 neuen Bäumen innerhalb des Quartiers. Zur Entlastung des Verkehrs sind zwei neue Kreisverkehre an der Stiepeler Straße und an der Markstraße vorgesehen, außerdem wird die Stiepeler Straße saniert. Für die neuen Bewohner entstehen 150 überdachte Stellplätze in Form von Solar-Carports mit Photovoltaikanlage.

Parallel zur Quartiersentwicklung wird auch die abgebrannte Turnhalle der Erich-Kästner-Gesamtschule neu errichtet. Der Baustart ist ebenfalls für das Frühjahr oder den Sommer 2026 geplant, die Fertigstellung für den Herbst 2027. Damit soll die Schule, die seit dem Brand 2019 auf Ausweichstandorte angewiesen ist, wieder eine eigene Sportstätte erhalten.

Insgesamt sieht die Stadt Bochum in dem Projekt einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum und zur nachhaltigen Stadtentwicklung, bei der soziale Durchmischung, ökologische Aspekte und langfristige Steuerungsmöglichkeiten gleichermaßen berücksichtigt werden.


Quelle: WAZ - Neues Quartier in Bochum: Warum die 360 Wohnungen nur zur Miete sind - Paywall


Bild: Pesch Partner Architektur Stadtplanung GmbH


Samstag, 18. Oktober 2025

Duisburg - Neubau Mr.Wash Düsseldorfer Straße - Fertig (10/25)

In Duisburg-Wanheimerort entsteht derzeit die erste Mr.-Wash-Waschanlage der Stadt. Auf dem Gelände der ehemaligen Didier-Werke an der Düsseldorfer Straße wird eine moderne XXL-Waschstraße errichtet, in die das Unternehmen rund 15 Millionen Euro investiert. Die Fertigstellung schreitet sichtbar voran: Die Gebäudestruktur steht, die ersten Wasch- und Trocknungsanlagen sind bereits installiert, und auch die Saughalle sowie die Bereiche für die Innenreinigung nehmen konkrete Formen an. Im Technikraum, dem zentralen Steuerungspunkt der Anlage, wurden insgesamt 18.000 Meter Kabel verlegt. Von hier aus werden alle Prozesse wie Sauger, Trockner und die Photovoltaikanlage auf dem Dach gesteuert.

Neben der technischen Ausstattung legt Mr. Wash auch großen Wert auf die Arbeitsbedingungen. Der Mitarbeiterbereich ist großzügig gestaltet und hochwertig ausgestattet. Insgesamt sollen bis zu 70 unbefristete Vollzeitstellen entstehen. In der Anfangsphase wird das Duisburger Team von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen aus anderen Städten unterstützt, bevor es den Betrieb vollständig übernimmt.

Täglich sollen auf zwei Förderbändern zwischen 1.500 und 1.800 Fahrzeuge gereinigt werden. Trotz der im Vergleich zu anderen Standorten kleineren Fläche von 10.800 Quadratmetern soll das komplette Serviceangebot von Mr. Wash angeboten werden – inklusive Außen- und Innenreinigung. Die ursprünglich für August 2025 geplante Eröffnung verzögert sich aufgrund technischer Nachbesserungen und ist nun für Oktober vorgesehen. 

Zum Projekt:

  • Neuer Mr. Wash-Standort auf ehemaligem Industriegelände, Eröffnung geplant Oktober 2025
  • Grundstückgröße: ca. 10.940 m², Investitionskosten ca. 21 Millionen Euro
  • Baubeginn: 1. August 2024
  • Kapazität: geplant ca. 250.000 Autos jährlich, ausbaufähig auf 400.000
  • Erstmals Förderband für Handwachsen (ca. 15 Minuten pro Fahrzeug) neben zwei Wasch- und zwei Innenreinigungsbändern
  • Platzmangel führt zu komplettem Verzicht auf Parkflächen, nur Förderbänder für Nacharbeiten
  • Gelände vollständig versiegelt wegen Altlasten und Umweltschutzauflagen (kein Versickern von Wasser erlaubt)
  • Nachhaltigkeit geplant, aber keine Bäume möglich aufgrund der Versiegelung
  • Im Unterschied zu Mülheim keine autonome Stromversorgung möglich, da weniger Platz
  • Flatrate-Kunden erhalten eigene Spur, automatische Erkennung per Barcode im Fahrzeug
  • Rund 80 Mitarbeiter, davon 50–55 Festangestellte
  • Innenreinigung im Einschichtbetrieb, Arbeitszeiten mitarbeiterorientiert
  • Begrenzte Öffnungszeiten, Happy Hour täglich 18–19 Uhr
Quelle: WAZ - Mr. Wash: Wann Duisburgs neue XXL-Waschanlage endlich eröffnet - Paywall

Bild: Mr.Wash Autoservice GmbH

Update 18.10.2025

In Duisburg eröffnet heute, früher als geplant, die neue XXL-Waschanlage von Mr. Wash an der Düsseldorfer Straße in Wanheimerort. Nach einem Jahr Bauzeit und einer Investition von rund 15 Millionen Euro präsentiert das Unternehmen eine hochmoderne Anlage mit neuester Technik. Auf dem Dach wurden über 500 Photovoltaik-Module installiert, zudem sorgen spezielle Fledermauskästen an den Gebäuden für umweltgerechten Ausgleich.

Insgesamt 75 Mitarbeiter starten am neuen Standort, viele von ihnen kamen von anderen Mr.-Wash-Filialen. Das Gebäude bietet moderne Sozialräume, eine gut ausgestattete Küche und sogar einen „Chill-Bereich“. Täglich können bis zu 3000 Fahrzeuge gewaschen werden – über zwei Förderbänder laufen Außen- und Innenreinigung, zusätzlich gibt es 40 Staubsaugerplätze mit LED-Licht, Druckluft und Mattenreinigern. Eine einfache Außenwäsche kostet 12 Euro, ein Premium-Programm mit Aktivschaum, Felgenreinigung und Unterbodenwäsche 17 Euro, die Innenreinigung startet ab 40 Euro.

Kunden profitieren außerdem von zeitlich begrenzten Aktionen: morgens bis 10.30 Uhr gilt die „Goldene Stunde“ mit Rabatten auf Innenreinigung, abends zwischen 18 und 19 Uhr die „Happy Hour“ mit Musik und Lichtshow. Mit dem neuen Standort betreibt Mr. Wash nun bundesweit 39 Anlagen und beschäftigt rund 2400 Mitarbeiter. Bauleiter Detlef Bertram zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf: Trotz technischer Neuerungen habe die Zusammenarbeit aller Beteiligten reibungslos funktioniert. Der Start am Samstag dürfte viele Duisburger erfreuen – schließlich gilt der Wochenausklang traditionell als beliebtester Tag für die Autowäsche.

Quelle: WAZ - Mr. Wash eröffnet: Exklusive Einblicke in Duisburgs neue XXL-Waschanlage - Paywall

Sonntag, 7. September 2025

Mülheim - Siemens Energy Service Center - In Planung

Auf dem ehemaligen Vallourec-Gelände in Mülheim, das rund 33,5 Hektar umfasst, entwickelt der Investor CTP den neuen Gewerbe- und Industriepark „CTPark Mülheim“. Geplant sind insgesamt 160.000 Quadratmeter moderne Nutzflächen für Forschung und Entwicklung, Labore, Co-Working, Industrie und Logistik. Ziel ist es, technologieorientierte Unternehmen aus zukunftsstarken Branchen wie den Biowissenschaften und der IT-Fertigung anzusiedeln. Nach der Westenergie AG, die bereits rund 12.000 Quadratmeter angemietet hat, konnte CTP nun auch Siemens Energy als zweiten bedeutenden Mieter gewinnen. Der Energietechnik-Konzern wird dort ab 2027 auf rund 20.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche eine Service-Einheit ansiedeln, in der Standard- und Spezialwerkzeuge für den Bau und die Wartung von Kraftwerken gelagert, instandgehalten und für den weltweiten Einsatz vorbereitet werden. Vorgesehen sind etwa 17.400 Quadratmeter Hallenfläche, 2.450 Quadratmeter Büro-, Technik- und Sozialräume sowie rund 2.500 Quadratmeter Außenflächen. Ergänzt wird das Angebot durch 60 Pkw- und fünf Lkw-Stellplätze.

CTP investiert allein für das Siemens-Energy-Gebäude etwa 25 Millionen Euro, insgesamt rechnet der Projektentwickler für den „CTPark“ mit einem Investitionsvolumen von rund 250 Millionen Euro. Der Bau soll im Sommer 2026 beginnen, die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. Siemens Energy bündelt am neuen Standort Aktivitäten aus Mülheim und Düsseldorf, insgesamt werden dort etwa 130 Beschäftigte tätig sein. Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle: Der Gewerbepark soll mit Photovoltaikanlagen, E-Ladestationen und weiteren umweltfreundlichen Maßnahmen ausgestattet werden. Für das Gesamtareal wird eine Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen angestrebt.

Die Ansiedlung von Siemens Energy gilt als wichtiger Meilenstein für den Standort Mülheim. Oberbürgermeister Marc Buchholz sowie Vertreter von CTP betonen die Attraktivität des Areals und die Signalwirkung, dass sich noch vor Baubeginn zwei große Unternehmen an das Projekt gebunden haben. Damit ist das Vallourec-Gelände auf dem Weg, sich von einer ehemaligen Industriebrache zu einem zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort mit hoher technologischer Bedeutung zu entwickeln.

Quelle: WAZ - Auf 20.000 Quadratmeter: Konzern kommt auf Vallourec-Areal - Paywall

Samstag, 16. August 2025

Gelsenkirchen + Herten - Neue Zeche Westerholt

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westerholt an der Stadtgrenze zwischen Gelsenkirchen und Herten entsteht in den kommenden Jahren ein neues Wohn- und Gewerbequartier. Die Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt (EG NZW), eine gemeinsame Tochter der beiden Städte, hat für das Projekt bereits grünes Licht erhalten. Ab Oktober 2025 fließen die ersten Fördermittel in Höhe von 53,64 Millionen Euro, mit denen zunächst Straßen, Plätze, Grünflächen sowie die Kanalisation angelegt werden. Eine zweite Bauphase ist von 2030 bis 2034 geplant und wird mit weiteren 27 Millionen Euro unterstützt. Insgesamt soll das Areal auf einer Fläche von 37 Hektar Platz für Wohnen, Arbeiten und Freizeit bieten.

Kern des Projekts ist neben klassischen Wohn- und Gewerbeflächen ein sogenannter „Dritter Ort“, der rund um das alte Schachthaus entstehen soll. Hier sind Cafés, Bars, Co-Working-Spaces, kulturelle Einrichtungen und Sportangebote geplant. Dieser Bereich liegt direkt neben einem parkähnlichen Grüngürtel und soll so das Konzept von Arbeiten, Wohnen und Freizeit eng miteinander verknüpfen. Experten rechnen mit bis zu 1400 neuen Arbeitsplätzen und einer jährlichen Wertschöpfung von rund 142 Millionen Euro. Mit der „Allee des Wandels“, einem Fuß- und Radweg, sowie einem neuen S-Bahn-Haltepunkt Westerholt wird das Gelände zudem eng an den öffentlichen Nahverkehr und die umliegenden Stadtteile angebunden.

Auch in Bezug auf die Immobilienpreise zeichnet sich ein klares Bild ab. Gewerbeflächen werden je nach Lage zwischen 75 und 100 Euro pro Quadratmeter angeboten, die Baugrundstücke für Wohnen liegen in einem breiten Spektrum. Entlang der Egonstraße, die als Mischgebiet ausgewiesen ist, bewegen sich die Preise zwischen 95 und 160 Euro pro Quadratmeter, für Einzelhandel sogar jenseits der 200-Euro-Marke. Besonders attraktiv für Eigenheime ist die Fläche des ehemaligen Mitarbeiterparkplatzes, die derzeit von einem Birkenwäldchen bewachsen ist. Hier sollen künftig Einfamilienhäuser entstehen, zu Preisen von etwa 340 Euro pro Quadratmeter – ähnlich wie im bereits entwickelten Quartier am Buerschen Waldbogen.

Die ersten Verkäufe von Grundstücken an private Bauherren werden ab 2029 erwartet, Vorbereitungen dafür sollen jedoch schon 2028 anlaufen. Ergänzend dazu sieht das Konzept im östlichen Teil des Geländes, der bereits auf Hertener Stadtgebiet liegt, Möglichkeiten für Mehrgenerationen-Wohnen, sozialen Wohnungsbau sowie Einrichtungen aus dem Gesundheitsbereich wie Reha- oder Physiopraxen vor. Insgesamt soll sich die neue Siedlung harmonisch in die bestehende Gartenstadt-Struktur mit den renovierten Zechenhäusern einfügen und so ein modernes, lebendiges Viertel schaffen.


Neue Siedlung auf der ehemaligen Zeche Westerholt (Gelsenkirchen/Herten)

  • Fördermittel: Ab Oktober 2025 fließen die ersten 53,64 Mio. € (Phase 1). Phase 2 (2030–2034) bringt weitere 27 Mio. €.
  • Flächen: Insgesamt 37 Hektar – geplant sind Wohnen, Gewerbe und ein „Dritter Ort“ (Szene-Meile mit Cafés, Bars, Co-Working, Fitness, Kultur).
  • Arbeitsplätze & Wertschöpfung: Rund 1.400 Jobs und jährlich ca. 142 Mio. € wirtschaftliche Effekte.
  • Infrastruktur: Neue Straßen, Grünflächen, „Allee des Wandels“ (Fuß-/Radweg), S-Bahn-Halt Westerholt.
 
Immobilien & Preise
  • Gewerbeflächen: 1.000–10.000 m² möglich, Grundstückspreise 75–100 €/m².
  • Wohngebiete: Entlang Egonstraße: Mischgebiet (95–160 €/m²; Einzelhandel >200 €/m²).
  • Ehemaliger Mitarbeiterparkplatz (30.000 m², derzeit Birkenwäldchen): Eigenheime, ca. 340 €/m², vergleichbar mit „Buerschem Waldbogen“.
  • Östliche Flanke (teils Hertener Gebiet): Optionen für Mehrgenerationen-Wohnen, sozialer Wohnungsbau, Gesundheitswirtschaft.
Zeitplan
  • 2025: Start der Fördergelder.
  • 2026: Ausschreibung für Baugrundaufbereitung.
  • 2028: Erste Vorbereitungen für Grundstücksverkauf.
  • 2029: Realistische Verkäufe an private Bauherren.
  • 2030: Abschluss Phase 1
  • 2034: Abschluss Phase 2
Besonderheit: Das Projekt soll Wohnen, Arbeiten und Freizeit vereinen und ein komplett neues Szeneviertel im Gelsenkirchener Norden schaffen – mit hohem städtebaulichem Anspruch.

Quelle: WAZ - Wohnen in Gelsenkirchen: Neue Siedlungen auf der alten Zeche - Paywall

Samstag, 8. Februar 2025

Kamen - Vahle Unternehmens-Campus - In Planung

Die Paul Vahle GmbH & Co. KG plant den Bau eines neuen Headquarters an ihrem Hauptsitz in Kamen. Auf einer Fläche von fast 50.000 Quadratmetern sollen bis 2027 ein viertstöckiges Verwaltungsgebäude sowie hochmoderne Produktionsanlagen entstehen. Dabei wird besonderer Wert auf Nachhaltigkeit und die Schaffung eines attraktiven Arbeitsumfelds für die Mitarbeitenden gelegt. Insgesamt plant der Systemanbieter für intelligente Automatisierungslösungen und mobile Industrieanwendungen dafür Gesamtausgaben von mehr als 60 Millionen Euro.

Auf einer Fläche von fast 50.000 Quadratmetern entsteht entlang der Westicker Straße, westlich der Paul-Vahle-Straße, ein imposantes Neubauprojekt. Es wird modernste Produktionsanlagen, eine hochentwickelte Fertigungslogistik und eine innovative Verwaltungseinheit beinhalten. Mit dem Vorhaben plant der weltweit führende Anbieter von Energie- und Datenübertragungslösungen, die Produktionskapazität ab 2027 erheblich zu steigern, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.

Auf einer Nutzfläche von etwa 15.300 Quadratmetern wird eine komplett neue Fabrik mit modernsten Lagerbereichen errichtet, darunter ein Automatisches Kleinteilelager, ein Automatisches Palettenlager und ein Wabenlager. Für einen nachhaltigen Betrieb sieht der Bauplan eine extensive Dachbegrünung und eine Photovoltaik-Anlage mit Speicher in Kombination mit einer Wärmepumpe vor. Das vierstöckige Verwaltungsgebäude entsteht auf einer Grundfläche von rund 3.000 Quadratmetern. Darüber hinaus ist die Planung eines Event-Pavillons auf einer Fläche von 460 Quadratmetern vorgesehen, der ein Bistro für Mitarbeitende sowie Konferenz- und Kommunikationsbereiche bieten wird. Der Pavillon soll zudem als zentraler Anker des Campus fungieren und die Verbindung zwischen Verwaltung und Produktion stärken.

Pressemitteilung: Vahle investiert Millionen in neuen Unternehmens-Campus in Kamen

Bild: Paul Vahle GmbH & Co.KG

Dienstag, 9. Januar 2024

Dortmund | Revitalisierung Fläche ehem. Kraftwerksareal Knepper

Auf der 60-Hektar-Fläche des ehemaligen Steinkohlekraftwerks im Dortmunder Stadtbezirk Mengede an der Stadtgrenze zu Castrop-Rauxel beginnt demnächst der Hochbau.Vor fünf Jahren erwarb die Hagedorn Unternehmensgruppe das stillgelegte Steinkohlekraftwerk von Uniper und dem EON-Konzern und startete damit zusammen mit dem Logistik- und Industrieimmobilienspezialisten SEGRO ihr bisher größtes Revitalisierungsprojekt. Seitdem ist viel passiert, die Landmarken sind längst verschwunden und die Fläche wurde durch die Arbeit des Hagedorn-Teams wieder nutzbar gemacht. Das Referenzprojekt für die von der Bundesregierung angestrebte nachhaltige Baulandentwicklung geht jetzt nach langen Verhandlungen in die nächste Phase: Der Joint-Venture-Partner SEGRO hat die ersten Bauanträge eingereicht und beginnt möglichst zeitnah mit dem Hochbau.
 
Rund 60 Hektar misst das Areal zwischen Castrop-Rauxel und Dortmund, auf dem in naher Zukunft ein moderner Logistik- und Gewerbepark entstehen soll. Parallel mit dem Hochbau starten die Erschließungsarbeiten, sodass mit Fertigstellung des Gewerbeparks eine verbesserte Infrastruktur gewährleistet wird und der Neu- und Ausbau der Straßen abgeschlossen ist. Für die Revitalisierung nutzte Hagedorn seine gesamte Prozesskette: von Abbruch, Altlastensanierung, Entsorgung, Stoffstrommanagement und Tiefbau. Noch im Jahr 2019 wurden Kühlturm, Kesselhaus und Schornstein zu Fall gebracht – übernommen hat das die Deutsche Sprengunion, ebenfalls ein Unternehmen der Hagedorn Gruppe.

SEGRO plant auf dem Areal den Bau von knapp 200.000 Quadratmeter Logistik- und Gewerbefläche. Für zwei erste Logistikhallen mit 15.800 Quadratmetern sowie mit 33.700 Quadratmetern hat das Unternehmen bereits Bauanträge eingereicht. Diese Hallen sollen spekulativ gebaut werden, also bereits bevor die späteren Mieter feststehen. Die späteren Hallen – insgesamt 155.000 Quadratmeter Logistikfläche sowie knapp 40.000 Quadratmeter Gewerbefläche, sollen anschließend phasenweise entwickelt werden. Im Fokus steht dabei eine moderne Architektur sowie eine hohe Flexibilität, welche eine Nutzung durch verschiedenste Unternehmen und Konzepte ermöglicht.

Bei der Entwicklung des Areals setzt SEGRO hohe Maßstäbe an Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien. Um eine fossilfreie Energieversorgung zu ermöglichen, ist eine maximale Ausnutzung der Dachflächen zur Installation von Photovoltaikanlagen vorgesehen. Nach Abschluss aller Baumaßnahmen sollen so bis zur 10 Megawatt Peak erzeugt werden. „Neben einem nachhaltigen Betrieb der Immobilien ist uns auch ein nachhaltiger Bau besonders wichtig, denn hier entstehen üblicherweise umfangreiche CO2-Emissionen“, erläutert Carsten Lümkemann. Deswegen verwendet SEGRO einen CO2-reduzierten Beton, der 40 Prozent des ansonsten anfallenden CO2 einspart. Auch Biodiversität spielt eine große Rolle bei der Planung des SEGRO Park Dortmund. So wird es umfangreiche Artenschutzflächen geben – von Nistflächen für den Flussregenpfeiffer über Insektenhotels bis hin zum Erhalt eines bereits vorhandenen Fledermausbunkers. Ebenfalls werden sämtliche Dachflächen begrünt. Dies trägt nicht nur zur Artenvielfalt bei, sondern dient auch zum Schutz vor zu großer Erhitzung des Areals. Ebenfalls aus diesem Grund werden ausschließlich helle Straßenbeläge verwendet, welche die Sonneneinstrahlung reflektieren.

Der SEGRO Park Dortmund wird sich durch seine optimale Anbindung auszeichnen. Das Autobahnkreuz Castrop-Rauxel-Ost der A42 und der A45 ist in 3 Minuten zu erreichen. Zudem soll im Rahmen der Entwicklung des Areals ebenfalls die Autobahnzufahrt Bodelschwingh ausgebaut werden. Um einen optimalen Komfort für die späteren Lastkraftfahrer zu garantieren und die Belastung der Anwohner durch parkende LKWs zu verhindern, errichtet SEGRO auf dem Grundstück 35 LKW-Stellplätze sowie ausreichende Serviceeinrichtungen (Aufenthaltsraum, Duschen und WCs). Außerdem besteht die Möglichkeit eines Gleisanschlusses, sollten spätere Mietinteressenten einen entsprechenden Bedarf haben.

Pressemitteilung: Eines der größten Revitalisierungsprojekte in Deutschland startet in die nächste Phase

Bild: Hagedorn Gruppe