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Samstag, 18. Juli 2026

Recklinghausen - Logistikzentrum der Haberkorn-Gruppe - In Bau

In Recklinghausen entsteht ein hochmodernes Logistikzentrum der Haberkorn-Gruppe. Der Rohbau durch PORR steht kurz vor dem Abschluss. Alle Informationen zum Bauprojekt, zur Architektur und zum aktuellen Stand im Juli 2026.

PORR errichtet modernes Logistikzentrum in Recklinghausen – Rohbau kurz vor dem Abschluss

In Recklinghausen entsteht derzeit eines der modernsten Logistikzentren Nordrhein-Westfalens. Mit dem Neubau investiert die österreichische Haberkorn-Gruppe rund 60 Millionen Euro in den Ausbau ihres deutschen Logistiknetzwerks. Die Bauausführung des Rohbaus übernimmt die PORR Hochbau West GmbH. Das Projekt verbindet moderne Industriearchitektur mit hochautomatisierter Lagertechnik und zählt zu den bedeutendsten Logistikentwicklungen der Region.


Bild: Feja + Kemper Architekten Stadtplaner Partnerschaftsgesellschaft mbB


Großprojekt stärkt den Wirtschaftsstandort Recklinghausen

Der symbolische Spatenstich erfolgte im Februar 2025. Auf dem Gelände entsteht ein neuer Logistikstandort für die zur Haberkorn-Gruppe gehörende Schloemer GmbH, einen der führenden Anbieter von Arbeitsschutz, Industrietechnik und Betriebsausstattung.

Mit dem Neubau erweitert das Unternehmen seine Lager- und Logistikflächen um rund 13.000 Quadratmeter. Die gesamte Bruttogeschossfläche beträgt knapp 16.900 Quadratmeter, während das Gebäude eine Höhe von bis zu 20 Metern erreicht.

Der Neubau ersetzt nicht den bestehenden Standort, sondern ergänzt ihn und schafft die Voraussetzungen für weiteres Wachstum.

Moderne Industriearchitektur mit Fokus auf Effizienz

Architektonisch folgt das Gebäude den Anforderungen moderner Logistikimmobilien. Große Spannweiten ermöglichen flexible Lagerbereiche ohne störende Stützen. Gleichzeitig sorgen großzügige Andienungszonen und optimierte Verkehrsflächen für einen effizienten Warenumschlag.

Besonderes Augenmerk liegt auf einer wirtschaftlichen Bauweise und einer späteren Erweiterungsfähigkeit. Wie viele aktuelle Logistikimmobilien setzt auch dieses Projekt auf funktionale Gestaltung, langlebige Materialien und energieeffiziente Gebäudetechnik.

AutoStore-System bildet das Herzstück

Ein Highlight des Projekts ist das geplante AutoStore-System. Dabei handelt es sich um ein vollautomatisches Behälterlager mit rund 175.000 Lagerbehältern. Roboter übernehmen künftig große Teile der Kommissionierung und sorgen für deutlich kürzere Zugriffszeiten sowie eine höhere Lagerdichte.

Mit dieser Technologie zählt das neue Logistikzentrum künftig zu den modernsten Standorten der Haberkorn-Gruppe in Deutschland.

Rohbau planmäßig nahezu abgeschlossen

Nach aktuellem Stand (Juli 2026) befindet sich der Rohbau in den letzten Bauabschnitten und steht kurz vor dem Abschluss. In den kommenden Monaten folgen der Innenausbau, die technische Gebäudeausrüstung sowie die Installation der automatisierten Lagertechnik.

Die erste Inbetriebnahme der Anlagen ist für Ende 2026 vorgesehen. Der vollständige Regelbetrieb soll anschließend schrittweise bis Ende 2027 aufgenommen werden.

Bedeutung für die Region

Mit dem Neubau investiert Haberkorn langfristig in den Standort Recklinghausen und stärkt gleichzeitig die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Neben einer höheren Logistikleistung schafft das Projekt moderne Arbeitsplätze und verbessert die Versorgung von Industrie- und Handwerkskunden in ganz Deutschland.


Donnerstag, 9. Juli 2026

Dortmund - Neubau SERGO Logistikpark - In Bau

SEGRO startet den Bau von 56.000 m² Logistikfläche im SEGRO Park Dortmund. Auf dem 60 Hektar großen Gelände eines ehemaligen Steinkohlekraftwerks zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel sollen langfristig über 200.000 m² Logistik- und Gewerbefläche entstehen. Der erste Bauabschnitt umfasst zwei spekulativ errichtete Hallen mit moderner Ausstattung (Wärmepumpen, LED, flexible Raumaufteilung) und soll bis April 2026 fertiggestellt werden.

Das gesamte Areal wird nach höchsten Nachhaltigkeitsstandards entwickelt. Vorgesehen sind u. a. begrünte Dächer und Fassaden, PV-Anlagen mit 10 MWp, helle Straßenbeläge, Ladesäulen für E-Fahrzeuge sowie Lebensräume für Tiere. Ziel ist das DGNB-Zertifikat in Platin. Für Mitarbeitende entstehen Erholungsbereiche und moderne Einrichtungen.

Dank direkter Anbindung an die A42/A45 und geplanter Infrastrukturmaßnahmen bietet der Standort ideale logistische Voraussetzungen. Eine Gleisanbindung ist optional möglich.



Projektübersicht: SEGRO Park Dortmund

  • Projektstart: Mai 2025

  • Projektträger: SEGRO (Owner & Manager)

  • Lage: Auf dem Gelände eines ehemaligen Steinkohlekraftwerks zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel

  • Gesamtfläche des Areals: 60 Hektar

  • Gesamtentwicklungsziel: >200.000 m² Logistik- und Gewerbefläche


1. Aktueller Bauabschnitt

  • Größe: 56.000 m² Logistikfläche

  • Immobilienanzahl: 2 Einheiten (je 12,20 m Höhe – Unterkante Binder)

  • Merkmale:

    • Flexible Raumaufteilung

    • Ausstattung mit Wärmepumpen und LED-Beleuchtung

    • Spekulativer Bau (noch keine Vormieter)

  • Fertigstellung: Geplant für April 2026

  • Generalunternehmer: Goldbeck


Zukunftsplanung am Standort

  • Gebäudeanzahl: 4 Big-Box-Logistikimmobilien + 3 Light Industrial/Urbane Logistik

  • Größenvielfalt: 8.000–85.000 m² zusammenhängende Flächen

  • Weitere Infrastruktur:

    • Parkhaus mit ca. 400 Pkw-Stellplätzen

    • Lkw-Stellplätze für 35 Fahrzeuge


Nachhaltigkeit und CSR

  • Ökologische Maßnahmen:

    • Dach- und Fassadenbegrünung zur Temperaturregulierung und Biodiversität

    • Helle Straßenbeläge zur Reduktion von Hitzeinseln

    • Fotovoltaik-Anlagen mit 10 MWp Leistung

    • Ladesäulen für Elektrofahrzeuge

    • Energetisch hochwertige Bauweise (Ziel: DGNB-Zertifikat in Platin)

    • Erhalt von Fledermausbunker, Bau von Insektenhotels und Nistplätzen

  • Soziale Maßnahmen:

    • Erholungszonen und hochwertige Einrichtungen für Mitarbeitende und Lkw-Fahrer

    • Nachhaltige Arbeitsplatzgestaltung mit Fokus auf Wohlbefinden


Verkehrsanbindung

  • Autobahnen: A42 / A45 (Kreuz Castrop-Rauxel-Ost) – 3 Minuten entfernt

  • Geplante Maßnahmen: Ausbau der Zufahrt Bodelschwingh

  • Option: Möglichkeit eines zukünftigen Gleisanschlusses bei Bedarf


Bilder: SERGO

Update 09.07.2026

SEGRO hat einen Mietvertrag über rund 37.300 Quadratmeter Logistikfläche mit einem führenden Logistikdienstleister im Gesundheitssektor abgeschlossen. Der neue Nutzer wird im Gebäude C des SEGRO Park Dortmund einziehen, der Mietbeginn ist für Oktober 2026 vorgesehen. Mit dieser Vermietung entwickelt sich der SEGRO Park Dortmund weiterhin zu einem zentralen Standort für Logistikdienstleistungen in Nordrhein-Westfalen. Die Fertigstellung der Hallen A und C ist für September 2026 geplant.

Für die Realisierung des Projekts ist Goldbeck als Generalunternehmer verantwortlich. Die Wirtschaftskanzlei GÖRG hat SEGRO zum Mietvertrag beraten, die Vermittlung des Kunden erfolgte durch das Maklerhaus JLL.

Sonntag, 5. Juli 2026

Bochum + Herne | Lidl Lebensmittelverteilzentrum | Fertig (02/26)

Lidl geht den ersten Schritt zu einer optimierten Nahversorgung der Region: Gestern startete beim offiziellen Spatenstich der Bau eines weiteren nachhaltigen und hochmodernen Lebensmittelverteilzentrums neben dem Bestandsobjekt an der Südstraße in Herne. Der erste Bauabschnitt wird voraussichtlich im Sommer 2024 in Betrieb genommen. Die Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes ist bis Frühjahr 2026 geplant. Mit dem neuen Gebäudekomplex sollen auf einer Gesamtfläche von 54.000 Quadratmetern die Verwaltung und Belieferung von bis zu 120 Lidl-Filialen in Nordrhein-Westfalen mit Lebensmitteln und Waren sichergestellt werden.

Umweltfreundliche Bauweise

Das neue Gebäude setzt Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit: Die energieeffiziente Kälteanlage mit Wärmerückgewinnung des neuen Lebensmittelverteilzentrums „HerBo 43“ wird ausschließlich mit natürlichen Kältemitteln betrieben, was den ökologischen CO2-Fußabdruck um bis zu 200 Tonnen pro Jahr verringert. Die Abwärme der Kälteanlage wird für die Heizung des gesamten Lagers und des Verwaltungstraktes genutzt. Somit kommt der Standort ohne fossile Energieträger aus und ist daher unabhängig von deren Verfügbarkeit.

Die Photovoltaikanlage auf dem Gebäudedach hat eine Leistung von 1.200 KWh und produziert rund eine Million Kilowattstunden Strom pro Jahr. Dies entspricht einem Jahresverbrauch von rund 225 Vier-Personen-Haushalten. Darüber hinaus werden E-Ladesäulen mit AC- und DC-Anschlüssen zur Verfügung stehen, an denen E-Fahrzeuge geladen werden können.

11.000 Quadratmeter Blühwiese und 7.400 Quadratmeter Gründach

Auf dem insgesamt 20 Hektar großen Areal in Herne und Bochum soll außerdem eine rund 11.000 Quadratmeter große Blühweise entstehen. Darüber hinaus wird eine rund 7.400 Quadratmeter große Dachfläche des Gebäudes zur Verdunstung und Abkühlung des Umfeldes begrünt. Zudem bindet es bis zu sechs Tonnen CO2 pro Jahr. Gleichzeitig trägt das Gründach zur Steigerung der Biodiversität bei.

Rund 200 zusätzliche Arbeitsplätze für die Region

In der bestehenden Lidl-Regionalgesellschaft in Herne sind derzeit etwa 250 Mitarbeiter beschäftigt. Diese Zahl soll sich nach der Vergrößerung mittelfristig fast verdoppeln. Die Mitarbeiter sind dann in mehr als 15 verschiedenen Berufsfeldern in den Bereichen Logistik, Vertrieb, Warengeschäft, Immobilien und Personal tätig.

Pressemitteilung: Bauarbeiten für „HerBo 43“ starten


Bild: Lidl

Update 20.01.2024

Das Hallengebäude des ersten Bauabschnitts direkt an der A43 ist bereits im Rohrbau fertiggestellt. Wenn der Neubau, wie geplant im Sommer fertiggestellt ist, geht die Arbeit in der direkten Nachbarschaft gleich weiter. Dabei wird das bestehende Lagergebäude abgerissen und an gleicher Stelle ein Neubau errichtet. Von hier aus will Lidl ab 2026 bis zu 120 Filialen in Nordrhein-Westfalen mit Lebensmitteln und Waren beliefern.



Update 01.10.2024

Am 16 September 2024 ist der erste Bauabschnitt des neuen Lidl Logistikzentrums in Betrieb genommen worden. Drinnen wurde teils vollautomatisierte Hochregallager und Kühlbereiche gebaut. Direkt neben dem Neubau liegt (komplett auf Herner Stadtgebiet) das gut 25 Jahre alte bisherige Lidl-Lager. Das Altlager wird ab dem 30. September 2024 zurückgebaut, um die Baufreiheit für den zweiten Bauabschnitt zu schaffen.Die Fertigstellung des gesamten Standorts ist bis zum Frühjahr 2026 geplant.

Quelle: WAZ - Mega-Lager von Lidl an A43 in Betrieb – was passiert drin?


Update 05.07.2026

Lidl nimmt neues Warenverteilzentrum „HerBo43“ in Herne vollständig in Betrieb

Lidl hat den zweiten Bauabschnitt seines Verwaltungs- und Warenverteilzentrums „HerBo43“ in Herne offiziell in Betrieb genommen. Mit der Fertigstellung ist der im April 2023 begonnene Neubau nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit vollständig abgeschlossen.

Der zweite Bauabschnitt umfasst rund 22.500 Quadratmeter und ist auf die Lagerung sowie den Umschlag temperaturgeführter und sensibler Warengruppen ausgelegt. Dazu zählen Kühl-Trockenprodukte, Molkereiprodukte, Frischfleisch und Tiefkühlkost. Durch die Erweiterung entstehen zusätzliche Lagerkapazitäten für etwa 10.000 Europaletten.

Insgesamt verfügt das Verwaltungs- und Warenverteilzentrum über eine Fläche von rund 54.000 Quadratmetern, einschließlich eines 3.500 Quadratmeter großen Verwaltungsbereichs. Auf dem rund 20 Hektar großen Grundstück stehen Lagerkapazitäten für insgesamt etwa 43.300 Europaletten zur Verfügung. Von dem Standort aus werden künftig bis zu 120 Lidl-Filialen in Nordrhein-Westfalen beliefert.

Mit der Inbetriebnahme des vollständigen Standorts schafft Lidl rund 100 zusätzliche Arbeitsplätze in den Bereichen Logistik, Verwaltung und Technik. Damit steigt die Zahl der Beschäftigten am Standort auf rund 300 Mitarbeiter.

Auch Nachhaltigkeitsaspekte spielen bei dem Neubau eine wichtige Rolle. Zum Einsatz kommen eine energieeffiziente Kälteanlage, deren Abwärme zur Beheizung des Gebäudes genutzt wird, eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 500 kWp sowie eine extensive Dachbegrünung. Ergänzend werden 135 heimische Bäume gepflanzt und eine rund 39.000 Quadratmeter große Blühwiese angelegt, um die Biodiversität auf dem Gelände zu fördern.

Für den Lkw-Verkehr wurde eine Drivers Lounge mit Sanitäranlagen, Duschen, Küche sowie Wasch- und Trocknungsmöglichkeiten eingerichtet. Darüber hinaus verfügen 20 der insgesamt 60 Lkw-Stellplätze über Stromanschlüsse zur emissionsarmen Versorgung der Kühlaggregate. Für Mitarbeiter und Besucher stehen außerdem 24 Pkw-Stellplätze mit elf E-Ladesäulen zur Verfügung.

Mit dem vollständig in Betrieb genommenen Verwaltungs- und Warenverteilzentrum stärkt Lidl seine regionale Logistik im Ruhrgebiet und erweitert die Kapazitäten für die Versorgung seiner Filialen in Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Verwaltungs- und Warenverteilzentrum: Lidl nimmt in Herne Bereich für sensible Kühlprodukte in Betrieb


Foto: Lidl


Sonntag, 29. März 2026

Gelsenkirchen - MLP Business Park Schalke - In Bau

Der MLP Business Park Schalke entsteht derzeit in Gelsenkirchen und zählt zu den bedeutenden Revitalisierungsprojekten im nördlichen Ruhrgebiet. Auf dem Gelände eines ehemaligen Drahtwerks der Thyssen, das über Jahre hinweg brachlag, entwickelt die MLP Group einen modernen Gewerbe- und Logistikstandort. Ziel des Projekts ist es, die Fläche wirtschaftlich neu zu beleben und gleichzeitig Impulse für die städtebauliche Entwicklung im Stadtteil Schalke-Nord zu setzen. Als Generalunternehmer ist das Bauunternehmen Bremer für die Umsetzung verantwortlich.



Das Gesamtareal umfasst rund 120.000 Quadratmeter, auf denen mehr als 72.000 Quadratmeter flexibel teilbare Mietflächen entstehen. Das Nutzungskonzept richtet sich insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Light Industrial sowie gewerbliche Dienstleistungen. Ergänzt werden die Hallen durch moderne Büro- und Sozialflächen sowie durch Grün- und Aufenthaltsbereiche, die zur Aufenthaltsqualität beitragen sollen. Der Baustart erfolgte im Jahr 2024, inzwischen sind die Arbeiten weit fortgeschritten. Die erste Bauphase mit rund 30.000 Quadratmetern Fläche soll im vierten Quartal 2025 fertiggestellt werden, die Inbetriebnahme ist ab Anfang 2026 vorgesehen. Der Standort ist als Multi-User-Park konzipiert, sodass mehrere Unternehmen parallel Flächen nutzen können.


Ein wesentlicher Meilenstein in der Projektentwicklung ist bereits erreicht: Mit der Winit Germany GmbH wurde ein erster Großmieter gewonnen, der rund 36.000 Quadratmeter Fläche für E-Commerce-Logistik und Fulfillment-Prozesse angemietet hat. Am Standort sollen perspektivisch etwa 300 bis 400 Arbeitsplätze entstehen, was die wirtschaftliche Bedeutung des Projekts für die Region unterstreicht. Insgesamt zielt der Business Park darauf ab, sich als moderner Logistik- und Gewerbestandort mit internationaler Anbindung zu etablieren.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der nachhaltigen Ausgestaltung des Projekts. Die Gebäude werden ressourcenschonend errichtet und sind auf eine energieeffiziente Nutzung ausgelegt. Dazu zählen unter anderem die Vorbereitung für Photovoltaikanlagen sowie die Integration von Grünflächen und Aufenthaltszonen. Das Vorhaben unterstützt zudem die Ziele des integrierten Entwicklungskonzepts für Schalke-Nord und trägt zur Aufwertung eines lange untergenutzten Industrieareals bei.

Bilder: MLP Group

Für die Stadt Gelsenkirchen stellt der MLP Business Park Schalke einen wichtigen Baustein der wirtschaftlichen und städtebaulichen Entwicklung dar. Durch die Kombination aus Flächenrecycling, moderner Infrastruktur und neuen Arbeitsplätzen wird ein Beitrag zum Strukturwandel im Ruhrgebiet geleistet, der den Übergang von industrieller Vergangenheit hin zu zukunftsorientierten Gewerbe- und Logistiknutzungen weiter vorantreibt.

Bottrop - Light-Industrial-Projekt „Central Ruhr“ - In Bau

Das Light-Industrial-Projekt „Central Ruhr“ in Bottrop

Mit dem Projekt „Central Ruhr“ entsteht in Bottrop ein moderner Gewerbe- und Logistikstandort, der gezielt auf die Anforderungen zeitgemäßer Produktions- und Logistikunternehmen ausgerichtet ist. Hinter der Entwicklung steht der Investor und Projektentwickler Swiss Life Asset Managers, der das Areal als Teil seiner europäischen Logistikstrategie erschließt.

Grundlage des Projekts ist ein rund 100.000 Quadratmeter großes Brownfield-Grundstück im Bottroper Stadtteil Eigen. Die Entwicklung sieht eine Logistikimmobilie mit insgesamt etwa 33.000 bis 33.400 Quadratmetern Mietfläche vor. Davon entfallen rund 30.000 Quadratmeter auf Lagerflächen, ergänzt durch etwa 2.000 Quadratmeter Mezzanine-Flächen sowie rund 1.300 bis 1.800 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen. Zusätzlich entsteht ein separater Büroneubau mit etwa 842 Quadratmetern Fläche. 

Bild: Swiss Life Asset Managers

Die Immobilie wird in drei Halleneinheiten mit einer lichten Höhe von rund zwölf Metern unterteilt und kann sowohl von einem einzelnen Großnutzer als auch von mehreren Mietern genutzt werden. Insgesamt sind etwa 30 Verladetore sowie mehrere ebenerdige Zufahrten vorgesehen, um flexible Logistikprozesse zu ermöglichen. 

Der Baustart für „Central Ruhr“ ist für das Jahr 2025 vorgesehen. Erste Baufortschritte wurden bereits im selben Jahr sichtbar, unter anderem mit dem Richtfest für Teile des Bürogebäudes. Die Fertigstellung wird marktüblich in einem Zeitraum von etwa 18 bis 24 Monaten nach Baubeginn erwartet, sodass eine Inbetriebnahme voraussichtlich im Zeitraum 2026 bis 2027 erfolgen kann.

Ein konkretes Investitionsvolumen oder Baukosten wurden bislang nicht öffentlich kommuniziert. Vergleichbare Logistikentwicklungen dieser Größenordnung bewegen sich jedoch üblicherweise im mittleren zweistelligen Millionenbereich, abhängig von Bauqualität, ESG-Standards und technischer Ausstattung.

Inhaltlich folgt das Projekt dem Konzept moderner Light-Industrial-Immobilien. Diese kombinieren klassische Lagerflächen mit Elementen leichter Produktion, E-Commerce-Abwicklung und urbaner Fertigung. Zielgruppen sind insbesondere Unternehmen aus den Bereichen Fulfillment, Automotive-Zulieferung, High-Tech-Montage sowie urbane Produktionsbetriebe.

Ein besonderer Fokus liegt auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Geplant sind unter anderem Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen, der Einsatz von Wärmepumpen sowie eine Gebäudezertifizierung nach BREEAM-Standard „Very Good“. Damit positioniert sich „Central Ruhr“ als ESG-konforme Immobilie innerhalb eines zunehmend regulierten Marktes für Gewerbeimmobilien. 

Die Standortwahl in Bottrop ist strategisch begründet. Das Ruhrgebiet zählt zu den größten Logistikregionen Europas und bietet Zugang zu einem Einzugsgebiet von mehreren Millionen Menschen. Die Nähe zu Städten wie Essen, Oberhausen und Gelsenkirchen sowie die Anbindung an zentrale Autobahnen ermöglichen insbesondere effiziente Last-Mile-Logistiklösungen.

Darüber hinaus steht das Projekt exemplarisch für den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Auf ehemaligen Industrieflächen entstehen neue, zukunftsorientierte Gewerbestandorte, die traditionelle Nutzungsmuster ablösen und gleichzeitig neue Arbeitsplätze schaffen. „Central Ruhr“ reiht sich damit in eine Vielzahl von Transformationsprojekten ein, die den Wandel von der Montanindustrie hin zu einer diversifizierten Wirtschaftsstruktur vorantreiben.

Insgesamt zeigt das Projekt, wie sich moderne Logistik- und Light-Industrial-Immobilien zunehmend als zentrale Bausteine urbaner Wirtschaftsräume etablieren. Die Kombination aus Lagequalität, Flexibilität und Nachhaltigkeit macht „Central Ruhr“ zu einem typischen Vertreter dieser neuen Immobiliengeneration.

Quelle: Immobilienmanager

Samstag, 10. Januar 2026

Marl - Thalia Omni-Channel- Hub - Fertig (01/26)

Der neue Omni-Channel-Hub von Thalia im Gewerbegebiet gate.ruhr in Marl wurde nach rund einem Jahr Bauzeit planmäßig fertiggestellt und am 7. Januar offiziell an Thalia übergeben. Die Schlüsselübergabe erfolgte durch den Projektentwickler ECE Work & Live sowie das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck. Aufgrund des zügigen Baufortschritts konnte Thalia bereits vor der formellen Übergabe mit dem Innenausbau der Hallenflächen und der Installation der Intralogistik beginnen; der Bezug der ersten Bürobereiche ist noch im Laufe des Januars vorgesehen.

Mit einer Investitionssumme von rund 100 Millionen Euro ist auf einer Gesamtfläche von etwa 56.000 Quadratmetern eine moderne Gewerbe- und Produktionsimmobilie entstanden. Das Areal umfasst mehrere hochwertig ausgeführte Hallenbereiche, ein mehrgeschossiges Bürogebäude, ein Parkhaus mit rund 500 Stellplätzen sowie etwa 200 überdachte Fahrradstellplätze. Der Standort bietet Platz für bis zu 1.000 Mitarbeitende und verfügt neben modernen Arbeitsplätzen auch über eine eigene Kantine sowie großzügig gestaltete Sozial- und Aufenthaltsbereiche.

Das Projekt ist das Ergebnis einer engen partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten und wurde unter Berücksichtigung anspruchsvoller funktionaler Anforderungen sowie umfangreicher ESG-Kriterien realisiert. Der neue Standort soll nicht nur die logistischen und operativen Prozesse von Thalia im Omni-Channel-Geschäft stärken, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Strukturwandel in der Region leisten und langfristig qualifizierte Arbeitsplätze schaffen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf einer nachhaltigen Bau- und Betriebsweise. Der Omni-Channel-Hub wurde nach dem Energieeffizienzhaus-40-Standard errichtet und setzt vollständig auf eine Beheizung mittels Wärmepumpe ohne fossile Energieträger. Ergänzt wird das Energiekonzept durch eine Photovoltaikanlage, zahlreiche Ladepunkte für Elektrofahrzeuge und E-Bikes sowie begrünte Dachflächen. Darüber hinaus wurde ein umfassendes Biodiversitätskonzept umgesetzt, das unter anderem Nisthilfen und Wildblumenwiesen vorsieht. Für das Gebäude wird eine Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) angestrebt.

Quelle: Schlüsselübergabe für den neuen Omni-Channel- Hub von Thalia in Marl



Bilder: ECE Work & Live

Montag, 22. Dezember 2025

Gelsenkirchen | ecoPARK - Fertig (12/25)

Auf einer Teilfläche des ehemaligen Schalker Vereins realisiert die ecoPARKS GmbH einen besonders nachhaltigen Business- und Multiuser-Gewerbepark. Für die drei Hallenneubauten inklusive Büroräumen mit rund 12.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche wurde nun an der Europastraße der symbolische Spatenstich gefeiert.

Die Stadt Gelsenkirchen war zuvor über zehn Jahre um eine Nachfolgenutzung des in der Vergangenheit industriell genutzten Standorts bemüht. Nachdem der Abbruch der maroden Bestandsgebäude auf dem Grundstück und ihrer Fundamente bereits weitestgehend erfolgt ist, können mit dem Spatenstich nun die Tiefbau- und Erdarbeiten beginnen, auf die dann der Rohbau folgen wird. Die Fertigstellung des Business- und Gewerbepark könnte schon Mitte 2024 erfolgen. Gespräche mit Mietinteressenten werden bereits geführt.

Weil die ecoPARKS GmbH, eine Schwestergesellschaft der Landmarken AG, auf nachhaltige Gewerbe- und Logistikimmobilien spezialisiert ist, soll der ecoPARK Gelsenkirchen im Betrieb vollständig auf fossile Energieträger verzichten können. Dazu wird auf den gesamten Dächern eine Photovoltaik-Anlage errichtet, die Strom zur Eigennutzung und zur Einspeisung ins lokale Netz produziert. Zum Heizen und Kühlen ist der Einsatz von Wärmepumpen geplant. Die Dachtragwerke der Neubauten werden in Holzbauweise errichtet. Das Gebäude wird nach KfW-40-Standard ausgelegt.

Fassaden und Dächer werden mit recycelten Baustoffen errichtet und anschließend begrünt, was zur Verbesserung des Mikroklimas und der Feinstaubreduzierung beitragen soll. An der Europastraße gelegen, bildet der ecoPARK Gelsenkirchen aus westlicher Sicht den Auftakt zum neuen Industrie-, Gewerbe- und Logistikpark. Bei der 27.400 Quadratmeter großen Fläche handelt es sich um das ehemalige Grundstück einer Fabrik für Metallverarbeitung mit einer Nachbarfläche, die bereits im vergangenen Jahr erworben wurden.


Bild: ecoParks GmbH

Update 01.10.2024

Ein gutes Jahr haben die aufwändigen Abbruch- und Entsorgungsarbeiten gedauert. In Kürze soll die Baugenehmigung vorliegen, so das mit dem Hochbau begonnen werden kann. Für 2,1 Millionen Euro hatte die Eco-Parks GmbH aus Monheim, eine Firmentochter der Landmarken AG, den Zuschlag bei einer Zwangsversteigerung erhalten. Allein die Aufbereitung des Grundstücks mit seinen Altlasten ist mit etwa einer Million Euro zu Buche geschlagen. Nun wird mehr als das Zwanzigfache investiert, also über 20 Millionen Euro in den Neubau des ecoParks. Mitte 2025 rechnet das Unternehmen mit der Fertigstellung des Gewerbeparks.

Quelle: WAZ - Baustart in Sicht für neuen Öko-Gewerbepark in Gelsenkirchen / hinter Paywall


Update 02.03.2025

Der ecoPARK Gelsenkirchen ist seiner Zeit voraus – auch, was den Bau angeht. Denn früher als geplant konnte nun für den besonders nachhaltigen Business- und Multiuser-Gewerbepark, den die ecoPARKS GmbH auf einer Teilfläche des ehemaligen Schalker Vereins realisiert, Richtfest gefeiert werden. Während die Gesamtfertigstellung für das 3. Quartal dieses Jahres geplant ist, wird die Fläche vermutlich schon ab Mai für potenzielle Mieter verfügbar sein. Insgesamt entstehen auf rund 15.800 Quadratmetern Bruttogeschossfläche ein teilbarer Hallenneubau sowie moderne Büroräume.

Realisiert wird das Projekt in Partnerschaft mit AEW, einem der weltweit führenden Immobilien-Investment- und Asset-Manager. AEW ist wie die ecoPARKS GmbH vom Standort überzeugt und hat das ca. 27.000 m² große Grundstück mitsamt Projektentwicklung von ecoPARKS erworben.

Pressemitteilung: Richtfest: Der ecoPARK Gelsenkirchen ist seiner Zeit voraus


Update 22.12.2025

Das E-Commerce-Unternehmen Tech & Home Mate, eine Tochter der Düsseldorfer Landport Group, erweitert seine Präsenz im Ruhrgebiet und hat rund 16.000 Quadratmeter Hallen- und Bürofläche im neu fertiggestellten ecoPARK Gelsenkirchen angemietet. Der nachhaltige Business- und Gewerbepark wurde von der ecoPARKS GmbH in Partnerschaft mit dem Immobilieninvestor AEW auf dem Gelände eines ehemaligen Schalker Vereins realisiert und ist nun vollständig vermietet. Der Neubau überzeugt durch ein klimaneutrales Betriebskonzept in Holz-Hybrid-Bauweise, Photovoltaik auf dem Dach, Wärmepumpen sowie begrünte Fassaden und Dächer aus recycelten Materialien. Ausgelegt nach BEG-40-Standard strebt das Projekt eine DGNB-Platin-Zertifizierung an. Mit dem neuen Standort schafft Tech & Home Mate die Grundlage für weiteres Wachstum und moderne, nachhaltige Logistik im Ruhrgebiet. Die Vermietung wurde durch die Ruhr Real GmbH vermittelt, der Einzug in die Flächen erfolgt nach der Übergabe im Dezember schrittweise.

Quelle: Tech & Home Mate kommt: ecoPARK Gelsenkirchen ist vollvermietet

Samstag, 15. November 2025

Gelsenkirchen - Neubau Logistikzentrum Grothusstraße - In Planung

Der Immobilieninvestor EQT Real Estate hat das rund 36.000 Quadratmeter große Gelände des ehemaligen Schlachthofs an der Grothusstraße in Gelsenkirchen-Heßler von Westfleisch erworben. Das Areal, das zuletzt mehrere Jahre brachlag, soll zu einer modernen Logistikimmobilie entwickelt werden. Westfleisch hatte den Standort bis 2021 betrieben, nachdem der Schlachthof, dessen Geschichte bis ins Jahr 1913 zurückreicht, zuvor einer der modernsten in Deutschland gewesen war. 2019 investierte das Unternehmen noch über eine Million Euro in den 11.500 Quadratmeter großen Produktionsbereich; 2020 wurden dort rund 970.000 Schweine geschlachtet. Mit der Schließung des Betriebs im Oktober 2021 standen 140 Schlachthofmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie 42 städtische Angestellte aus der Fleischkontrolle vor einem möglichen Jobverlust, für nahezu alle wurde jedoch eine Anschlusslösung in anderen Betrieben oder durch Eigeninitiative gefunden. Da der Betrieb nach der Stilllegung vollständig eingerichtet blieb, handelte es sich bei dem Grundstück um eine zentrale Industriebrache („Brownfield“) mit bestehender Infrastruktur und guter verkehrlicher Anbindung.

EQT Real Estate betont, dass die Entwicklung des Areals Teil der unternehmensweiten Strategie ist, brachliegende Industrieflächen in nachhaltige und wirtschaftlich nutzbare Immobilien zu transformieren. Mit dem geplanten Neubau einer Logistikimmobilie sollen moderne Kapazitäten geschaffen und ein Beitrag zur Revitalisierung des Standorts Gelsenkirchen geleistet werden. Auch politisch wird das Projekt positiv aufgenommen: Die SPD-Ratsfraktion bezeichnet die geplante Ansiedlung eines Logistikunternehmens in unmittelbarer Nähe zur Autobahnauffahrt als Gewinn für die Stadt, da Arbeitsplätze und wirtschaftliche Impulse entstehen, ohne die Straßen der Innenstadt zusätzlich zu belasten. Die Transaktion wurde vom Immobilienberatungsunternehmen Colliers begleitet und reiht sich in die strategische Expansion des europäischen Logistikportfolios von EQT Real Estate ein. Insgesamt wird das Projekt als wichtiger Baustein der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung Gelsenkirchens betrachtet.

Quellen: EQT Real Estate kauft Ex-Westfleisch-Areal in Gelsenkirchen / WAZ - Gelsenkirchen: Das

Bild: Colliers


Freitag, 3. Oktober 2025

Moers - Logistikzentrum „Moerser Square“ - Fertig (10/25)

Auf einem rund 21.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Adresse Am Schürmannshütt 11, das zuvor industriell genutzt und nach Abriss alter Bauten freigemacht wurde, entsteht bis Oktober 2025 ein multifunktionales Logistik- und Produktionszentrum. Entwickler ist die Ixocon Immobilien GmbH & Co. KG, Generalunternehmer ist Goldbeck, während die exklusive Vermarktung durch den Logistikimmobilienberater Logivest erfolgt. Der Baubeginn ist für November 2024 angesetzt.

Die Gesamtfläche der Immobilie umfasst mehr als 10.000 Quadratmeter. Davon entfallen etwa 9.100 bis 9.700 Quadratmeter auf Produktions- und Lagerflächen, rund 530 bis 550 Quadratmeter auf Büro- und Sozialflächen sowie etwa 600 Quadratmeter auf eine zusätzliche Mezzaninfläche. Das Gebäude wird nach dem energetisch optimierten EG-55-Standard errichtet und soll voraussichtlich eine DGNB-Gold-Zertifizierung anstreben. Mit einer Hallenhöhe von 12 Metern eignet sich das Objekt für eine Vielzahl von Logistik- und Produktionsnutzungen.

Ein zentrales Merkmal des Projekts ist seine nachhaltige und moderne Ausstattung. Auf dem Hallendach wird eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von etwa 1.000 Kilowatt-Peak installiert, die es künftigen Mietern ermöglicht, grünen und kostengünstigen Strom zu nutzen. Ergänzt wird das Konzept durch ein über 800 Quadratmeter großes Gründach oberhalb des Mezzaninbereichs, das positive Effekte für das Mikroklima und die Gebäudeeffizienz hat. Eine zentrale Luft-Wärmepumpe versorgt sowohl die Halle als auch die Büro- und Sozialbereiche über eine Fußbodenheizung, während Splitgeräte für eine effiziente Kühlung in den Aufenthalts- und Besprechungsräumen sorgen. LED-Beleuchtung im Innen- und Außenbereich trägt zusätzlich zur Energieeinsparung bei und ist so konzipiert, dass sie besonders insektenfreundlich ist. Zudem ist die Halle mit einer WGK3-Abdichtung ausgestattet, die eine sichere Lagerung von Gefahrstoffen ermöglicht und dadurch eine besonders vielseitige Nutzung sicherstellt.

Auch die Standortfaktoren sprechen für das Projekt. Das Areal liegt nur zwei Kilometer von der Autobahnauffahrt Moers-Hülsdonk zur A57 entfernt und bietet damit eine hervorragende Anbindung ohne Ortsdurchfahrt. In einem Radius von wenigen Kilometern befinden sich die wichtigen Autobahnkreuze Kamp-Lintfort (A57/A42) und Moers (A57/A40), sodass Unternehmen direkten Zugang zu den zentralen Verkehrsachsen der Rhein-Ruhr-Region haben. Der Duisburger Hafen, einer der größten Binnenhäfen Europas, ist lediglich rund 14 Kilometer entfernt und ergänzt die Logistikvorteile des Standorts optimal. Auch der ÖPNV ist in fußläufiger Entfernung erreichbar, wodurch die Erreichbarkeit für Mitarbeiter gewährleistet ist.

Quelle: WAZ - Neues Logistikzentrum: Das steckt hinter „Moerser Square“ 


Bild: Bockermann Fritze plan4Building

Mittwoch, 1. Oktober 2025

Castrop-Rauxel - OMNIDOCKS Logistikgebäude - In Bau

Der Frankfurter Projektentwickler OMNIDOCKS und die in Düsseldorf ansässige PRODAC Industrial Real Estate haben die Baugenehmigung für ein neues Logistikgebäude in Castrop-Rauxel erhalten. Auf einem rund 18.300 Quadratmeter großen, zuvor industriell genutzten Grundstück an der Klöckner Straße 55 entsteht bis zum zweiten Quartal 2026 ein moderner Neubau, der ohne Vorvermietung realisiert wird. Das Objekt umfasst rund 7.705 Quadratmeter Hallenfläche, ergänzt durch etwa 462 Quadratmeter Büro- sowie 385 Quadratmeter Mezzaninflächen, und ist für die alleinige Nutzung vorgesehen. Eine Zertifizierung nach dem DGNB-Standard in Gold wird angestrebt, womit das Projekt hohe Nachhaltigkeitsansprüche verfolgt.

Besonderes Augenmerk liegt auf einer zukunftsorientierten Energieversorgung: Auf der Dachfläche wird eine Photovoltaikanlage installiert, während weitere Bereiche begrünt werden, um einen Beitrag zur Biodiversität zu leisten. Zudem wird das Gebäude ausschließlich über effiziente Wärmepumpen beheizt und gekühlt, sodass komplett auf erneuerbare Energien gesetzt wird. Auch die Lage überzeugt durch eine hervorragende Infrastruktur. Über die nahegelegene A2 (Auffahrt Henrichenburg) sowie die Anbindung an die A40, A42, A43 und A45 lassen sich nicht nur die Ballungsräume in Nordrhein-Westfalen, sondern auch die Nachbarländer Niederlande und Belgien schnell erreichen.

Die Investitionssumme bewegt sich im zweistelligen Millionenbereich. Vor Beginn der Bauarbeiten wurde die alte Industriehalle auf dem Areal durch die InduRec GmbH zurückgebaut und das Gelände detaillierten Bodenuntersuchungen unterzogen. Mit der Bauausführung ist Goldbeck International als Generalunternehmer beauftragt, während die Modevconsult GmbH aus Weinheim die Projektsteuerung der technischen Prozesse im Auftrag von PRODAC übernimmt. Engel & Völkers Dortmund war beim Ankauf des Grundstücks vermittelnd tätig.

Quelle: OMNIDOCKS und PRODAC: Projekt in Castrop-Rauxel ist genehmigt


Bild: Prodac

Sonntag, 7. September 2025

Mülheim - Siemens Energy Service Center - In Planung

Auf dem ehemaligen Vallourec-Gelände in Mülheim, das rund 33,5 Hektar umfasst, entwickelt der Investor CTP den neuen Gewerbe- und Industriepark „CTPark Mülheim“. Geplant sind insgesamt 160.000 Quadratmeter moderne Nutzflächen für Forschung und Entwicklung, Labore, Co-Working, Industrie und Logistik. Ziel ist es, technologieorientierte Unternehmen aus zukunftsstarken Branchen wie den Biowissenschaften und der IT-Fertigung anzusiedeln. Nach der Westenergie AG, die bereits rund 12.000 Quadratmeter angemietet hat, konnte CTP nun auch Siemens Energy als zweiten bedeutenden Mieter gewinnen. Der Energietechnik-Konzern wird dort ab 2027 auf rund 20.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche eine Service-Einheit ansiedeln, in der Standard- und Spezialwerkzeuge für den Bau und die Wartung von Kraftwerken gelagert, instandgehalten und für den weltweiten Einsatz vorbereitet werden. Vorgesehen sind etwa 17.400 Quadratmeter Hallenfläche, 2.450 Quadratmeter Büro-, Technik- und Sozialräume sowie rund 2.500 Quadratmeter Außenflächen. Ergänzt wird das Angebot durch 60 Pkw- und fünf Lkw-Stellplätze.

CTP investiert allein für das Siemens-Energy-Gebäude etwa 25 Millionen Euro, insgesamt rechnet der Projektentwickler für den „CTPark“ mit einem Investitionsvolumen von rund 250 Millionen Euro. Der Bau soll im Sommer 2026 beginnen, die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. Siemens Energy bündelt am neuen Standort Aktivitäten aus Mülheim und Düsseldorf, insgesamt werden dort etwa 130 Beschäftigte tätig sein. Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle: Der Gewerbepark soll mit Photovoltaikanlagen, E-Ladestationen und weiteren umweltfreundlichen Maßnahmen ausgestattet werden. Für das Gesamtareal wird eine Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen angestrebt.

Die Ansiedlung von Siemens Energy gilt als wichtiger Meilenstein für den Standort Mülheim. Oberbürgermeister Marc Buchholz sowie Vertreter von CTP betonen die Attraktivität des Areals und die Signalwirkung, dass sich noch vor Baubeginn zwei große Unternehmen an das Projekt gebunden haben. Damit ist das Vallourec-Gelände auf dem Weg, sich von einer ehemaligen Industriebrache zu einem zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort mit hoher technologischer Bedeutung zu entwickeln.

Quelle: WAZ - Auf 20.000 Quadratmeter: Konzern kommt auf Vallourec-Areal - Paywall

Mittwoch, 16. Juli 2025

Mülheim - Logistikzentrum -Westenergie AG - ehemalige Vallourec-Gelände - In Planung

Die Westenergie AG wird erster Mieter im geplanten Industrie- und Gewerbepark „CTPark“ auf dem 33,5 Hektar großen ehemaligen Vallourec-Areal in Mülheim. Investor CTP errichtet für das Unternehmen eine rund 12.000 Quadratmeter große Build-to-Suit-Immobilie, die ab dem dritten Quartal 2027 bezogen werden soll.

Westenergie wird zwei Metering-Geschäftseinheiten aus Essen-Kettwig und Mülheim-Broich an den neuen Standort verlagern. Geplant sind moderne Büro- und Sozialräume, ein Logistikzentrum für Messtechnik sowie eine staatlich anerkannte Prüfstelle. Insgesamt arbeiten rund 200 Mitarbeitende in den betroffenen Einheiten.

CTP hatte das Gelände Ende 2023 vom französischen Konzern Vallourec übernommen. Ziel ist die Entwicklung eines modernen Gewerbeparks mit 160.000 Quadratmetern Fläche für technologieorientierte Unternehmen aus Bereichen wie Biowissenschaften und IT-Fertigung.

Die Stadt Mülheim und CTP bewerten die Ansiedlung als bedeutendes Signal für die Attraktivität des Standorts.


Projekt & Fläche

  • Ort: Ehemaliges Vallourec-Gelände, Mülheim an der Ruhr (33,5 Hektar)
  • Investor: CTP (tschechischer Entwickler von Industrie- und Logistikimmobilien)
  • Ziel: Entwicklung eines modernen Hightech-Gewerbeparks (CTPark) ab 2027
  • Flächenangebot: 160.000 m² für Forschung, Labore, Co-Working, Industrie & Logistik
  • Erster Mieter: Westenergie AG
  • Unternehmen: Tochtergesellschaft von Eon
  • Fläche: 12.000 m² (davon ca. 6.500 m² Lager/Logistik, 1.700 m² Prüfstelle)
  • Geplanter Einzug: Ab Q3 2027

Bauweise: 

  • Build-to-Suit – maßgeschneiderter Neubau nach Westenergie-Vorgaben
  • Verlagerung von Standorten
  • Von Mülheim-Broich und Essen-Kettwig nach CTPark
  • Broich: Verwaltung und 66 Mitarbeitende der Westenergie Metering GmbH
  • Kettwig: 135 Mitarbeitende (Messstellenbetrieb, Logistik, Prüfstelle)

Arbeitsumfeld & Ausstattung
  • Moderne Büroflächen mit offenen Arbeitsplätzen und Rückzugsräumen
  • Sozialbereiche, flexible Kommunikationszonen, moderne Küche
  • Über 100 Parkplätze
  • Prüfstelle für Messgeräte, Logistikzentrum

Quelle: WAZ - Das ging schnell: Erster Mieter für Vallourec-Areal ist fix - hinter Paywall

Bild: CTP

Mittwoch, 16. April 2025

Werne | Amazon Logistikzentrum Werne - Fertig (04/25)

In Werne wird im Herbst 2017 ein neues hochmodernes Logistikzentrum in Betrieb gehen. Allein im ersten Betriebsjahr investiert Amazon dafür 28 Millionen Euro. Das neue 100.000 Quadratmeter große Gebäude wird mit neuester Fördertechnik ausgestattet und vollklimatisiert sein. Mit dem neuen Logistikzentrum erweitert Amazon sein deutsches Logistiknetzwerk, um die steigende Kundennachfrage zu befriedigen, die Produktauswahl zu vergrößern und die wachsende Zahl an Unternehmen zu unterstützen, die den Logistikservice von Amazon nutzen. durch den Neubau wird auch der Verkehrsfluss optimiert: Neue Zu- und Abfahrten sowie die von 20 auf 50 erhöhte Anzahl an Lkw-Stellplätzen werden für eine verbesserte Verkehrssituation sorgen, als das in der Vergangenheit möglich war.

Quelle: amazon-logistikblog


Update 22.11.2024

Amazon hat Pläne zur Sanierung seines Logistikzentrums in Werne angekündigt. Die Investitionen in Millionenhöhe sollen eine langfristige Verankerung und die Schaffung neuer Arbeitsplätze ermöglichen. Das Unternehmen wird den Standort in ein „Inbound-Crossdock-Center“, eine Art Umverteilungszentrum, umwandeln.

Der Umbau ist ein Beleg für das Engagement von Amazon in Werne, wo derzeit über 1.200 Mitarbeiter Kundenbestellungen für größere Artikel bearbeiten. Die vollständige Umstellung auf das Inbound-Crossdock-System wird bis 2025 erwartet. Standortleiter Fabian Schneider betonte, dass Amazon seit 2010 eine tragende Säule in Werne sei und das Team gespannt auf die bevorstehenden Veränderungen sei.

Ein Inbound-Crossdock-Center dient als großer Umverteilungsknotenpunkt, an den Lieferanten Waren liefern, die dann an die Amazon-Logistikzentren in Deutschland und Europa verteilt werden, was die Effizienz verbessert. Diese Zentren versenden keine Kundenbestellungen und lagern keine Waren. Derzeit betreibt Amazon in Deutschland zwei solcher Zentren, in Dortmund und Helmstedt, und beschäftigt an beiden Standorten rund 2.000 Mitarbeiter.

Quelle: Amazon investiert in die Zukunft am Standort Werne


Bild: Stadt Werne

Update 16.04.2025

Der Online-Händler Amazon baut seinen Standort in Werne um. Das Warenlager wird zu einem Umverteil-Zentrum, wo Händler Waren anliefern, die dann an Logistik-Zentren in Deutschland und Europa weitergeleitet werden. Dieser Umbau soll 600 neue Arbeitsplätze schaffen.

In den Hallen wird an 12 Kilometern Förderbändern gearbeitet, die an hohen Stahlträgern befestigt sind. Bis Ende letzten Jahres wurden hier große Hochregale genutzt, um Produkte direkt an Kunden zu liefern. Nun wird ein neues System eingeführt, bei dem bis zu 12,5 Millionen Artikel pro Woche verteilt werden soll.

Es wird viel Automatisierungstechnik eingesetzt, aber auch Mitarbeiter sind erforderlich. An einer Station machen einige Mitarbeiter einen Stresstest, um die Maschine an ihre Grenzen zu bringen. Ihr Ziel ist es, mindestens 2. 100 Artikel pro Stunde zu bearbeiten.

Am Standort arbeiten bereits 1. 200 Menschen aus verschiedenen Hintergründen. Die hauseigene App unterstützt 26 Sprachen, damit alle Informationen für die Mitarbeiter zugänglich sind. Ab dem Spätherbst sollen wöchentlich neue Mitarbeitende kommen, wobei mindestens 600 neue Stellen geschaffen werden sollen.

Quelle: Stresstest bei Amazon in Werne: Standort wird Umverteil-Zentrum

Sonntag, 13. April 2025

Essen - City Dock Essen Zentrum - In Bau

In der Metropolregion Rhein-Ruhr entsteht nur einen Steinwurf vom Essener Hauptbahnhof entfernt neuer Raum für Unternehmen. Mit dem City Dock Essen Zentrum realisiert Panattoni Deutschland auf einem rund 24.800 m² großen Brownfield einen modernen und nachhaltigen Businesspark für Mieter unterschiedlicher Branchen und Unternehmensgrößen.

In unmittelbarer Nähe zur A 40 und zur Essener Innenstadt bietet Europas größter Entwickler von Industrie-, Logistik- und Gewerbeimmobilien ab dem ersten Quartal 2026 acht Units mit Nutzflächen zwischen 1.850 m² und 14.800 m². Ob Start-ups, Last-Mile-Anbieter oder Mittelständler – die flexible Immobilienlösung passt sich durch eine effiziente, modulare Bauweise den unterschiedlichsten Unternehmensanforderungen an. Insgesamt stehen rund 8.800 m² Hallenfläche, 3.050 m² für Büroräume und 2.950 m² Flexfläche zur Anmietung zur Verfügung.

Um das Grundstück einer ehemaligen Kokerei der neuen gewerblichen Nutzung zuzuführen, sind umfangreiche Revitalisierungsmaßnahmen erforderlich. Da ein Teil des Gebäudes im Eigentum der GMH-Gruppe [Georgsmarienhütte Holding GmbH] verbleibt, wird der seit langem ungenutzte Gebäudekörper baulich davon getrennt. Neben dem anschließenden Rückbau der Altbebauung stehen die Erneuerung und Verlegung der Entgasung eines rund 1.000 m tiefen verschlossenen Bergwerksschachtes auf dem Programm. Die massive Vorbelastung des Geländes unter anderem durch einen Teerölschaden erfordert ein umfangreiches Bodensanierungskonzept.

Das City Dock Essen Zentrum wird nach den Nachhaltigkeitskriterien des DGNB-Gold-Standards realisiert. Eine Photovoltaikanlage, LED-Beleuchtung und die Beheizung mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe in der Halle und einer Luft-Wasser-Wärmepumpe in den Büros bieten bis zu acht Unternehmen hervorragende Rahmenbedingungen, um ihren CO2-Ausstoß geringzuhalten. Insgesamt wird das City Dock mit 16 E- Ladepunkten ausgestattet und liegt damit weit über den gesetzlichen Mindestanforderungen. Wellbeing- Areale, Obstbäume, eine Wildblumenwiese und eine Nisthilfe unterstützen die heimische Flora und Fauna und sorgen für ein modernes und entspannendes Ambiente.

Der Abriss des alten Gebäudes soll bis Februar 2025 abgeschlossen sein, die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2026 geplant. Das Grundstück wurde von der NIG Naumann Immobilien & Kapital Management GmbH vermittelt.

Pressemitteilung: Aller guten Dinge sind drei: Panattoni revitalisiert ehemalige Kokerei in Essen

Bild: Panattoni


Samstag, 15. Februar 2025

Bergkamen - Bayer - Lager für pharmazeutische Wirkstoffproduktion - In Bau

Der Spatenstich ist heute erfolgt: Bayer lässt am Standort Bergkamen ein mit moderner Technik ausgestattetes und klimaneutral betriebenes Lager für die Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe bauen. Das eine Fläche von drei Fußballfeldern umfassende „Kombinierte Lager Bergkamen“ soll im ersten Quartal 2026 in Betrieb gehen und wird neben dem Standort Bergkamen ebenfalls vom Bayer-Standort Wuppertal genutzt werden.

Bild: Bayer AG


Moderne Logistiktechnik und Nachhaltigkeit

Auf einer Fläche von rund 15.100 Quadratmetern sollen auf fast 25.000 Paletten feste und flüssige Rohstoffe gelagert werden, welche die Standorte Bergkamen und Wuppertal für die jeweilige Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe benötigen. Zudem werden für die Bergkamener Produktion dort ebenfalls Zwischenprodukte und die Wirkstoffe selbst gelagert werden, für die besondere behördliche Anforderungen gelten.

Für die Errichtung des neuen Lagers arbeitet Bayer mit DHL Supply Chain, einem Unternehmensbereich der DHL Group und dem weltweit führenden Kontraktlogistikdienstleister, zusammen. Im Rahmen eines Leasing-Modells wird Bayer das Lager nach dessen Fertigstellung mit eigenen Mitarbeitenden betreiben. Den Bau wird Goldbeck, eines der führenden Bau- und Dienstleistungsunternehmen Europas, vornehmen.

Moderne Logistiktechnik wie automatische Shuttle-Regale und teil-autonome Flurförderzeuge werden ein effizientes und sicheres Arbeiten ermöglichen.

Der Bayer-Industriepark Bergkamen

Der Standort von Bayer in Bergkamen ist ein Industriepark für die chemisch-pharmazeutische Produktion. Er ist der größte Produktionsstandort von Bayer für pharmazeutische Wirkstoffe. Im Supply Center Bergkamen, zu dem auch ein Mikronisierbetrieb in Berlin, in dem die Wirkstoffe zermahlen und aufbereitet werden, gehört, sowie den Bereichen der Infrastruktur-Dienstleistungen und des Standortmanagements sind insgesamt circa 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Bayer ist der größte Arbeitgeber und eines der Unternehmen mit der höchsten Ausbildungsquote in der Region.

Weltweit bekannt und führend ist der Standort seit mehr als sechs Jahrzehnten für die Herstellung von hormonellen Wirkstoffen für Produkte der Empfängnisverhütung und der Frauengesundheit sowie für die Produktion von Kontrastmitteln. Das erste Kontrastmittel der Welt für die Magnetresonanztomografie wurde 1988 in Bergkamen produziert. Im Jahr 2023 investierte das Unternehmen rund 50 Millionen Euro in den Standort Bergkamen.

Im Bayer-Industriepark Bergkamen produziert zudem die Lanxess Organometallics GmbH mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedene metallorganische Verbindungen. Sie ermöglichen die gezielte Herstellung von Kunststoffen, Feinchemikalien und Pharmaka. Zudem sind sie essentiell bei der Herstellung von Halbleitern und Photovoltaik-Modulen sowie bei Anti-Korrosionsbeschichtungen im Automobilbau und bei der Beschichtung von Glas.

Ebenfalls ansässig ist die Huntsman Advanced Materials (Deutschland) GmbH. Rund 65 Mitarbeitende stellen Härter für Epoxidharze, Druckfarbenharze und Schmelzklebstoffe her. Diese finden in den Bereichen Transport, Flugzeug- und Automobilbau, Energieerzeugung, Elektronik sowie Korrosions- und Bautenschutz Anwendung.

Pressemitteilung: Spatenstich erfolgt: neues Lager für pharmazeutische Wirkstoffproduktion am Bayer-Standort Bergkamen

Sonntag, 9. Februar 2025

Bottrop | Logistikzentrum Mitsubishi Electric | Fertig - (02/2025)

Am 23. Januar feierte Prologis gemeinsam mit der Yusen Logistics (Deutschland) GmbH den Baubeginn der Logistikanlage in Bottrop nach japanischer und deutscher Tradition. Nach der traditionellen Sake-Fass-Zeremonie „kagami-biraki“ erfolgte der in Deutschland übliche Spatenstich, um die Entwicklung der 57.200 Quadratmeter großen Immobilie offiziell zu starten.

Auf dem Gelände an der Braker Straße entsteht eine nachhaltige Logistikanlage mit zwei Immobilien, die Yusen Logistics künftig als neues europäisches Zentrallager für Mitsubishi Electric nutzen wird. Gebaut wird nach den Standards BEG-40, WELL-Building-Gold sowie DNGB-Platin. Um dies zu erreichen, werden die Gebäude als so genannte All-Electric Buildings errichtet und mit Wärmepumpen beheizt. Auf den Dächern der beiden Immobilien-Einheiten werden jeweils Solaranlagen installiert. Damit kann Yusen Logistics voraussichtlich den Strombedarf komplett decken. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass das Unternehmen jährlich mehr als 7.000 Tonnen CO2einsparen kann. Darüber hinaus schafft Prologis auf dem Gelände durch Elektroladestationen für Pkw und Fahrräder, begrünte Fassaden, ein Outdoor-Gym und Tischtennisplatten ein komfortables und angenehmes Arbeitsumfeld. Die Fertigstellung des Brownfield-Projekts ist für Ende 2024 geplant.


Mit einer feierlichen Zeremonie feierte die Yusen Logistics (Deutschland) GmbH gemeinsam mit dem Logistikimmobilienunternehmen Prologis und wichtigen Stakeholdern, darunter der Regierung, der Stadt Bottrop und ihrem Kunden Mitsubishi Electric Europe BV, die Eröffnung ihres hochmodernen Logistikzentrums in Bottrop.

Mit einer Fläche von etwas mehr als 100.000 Quadratmetern und einer Gesamtlagerkapazität von bis zu 50.000 Palettenstellplätzen, einschließlich eines 3.700 Quadratmeter großen Zwischengeschosses, ist das neue Zentrum ein Paradebeispiel für moderne Logistik. Der Standort besteht aus zwei Vertriebseinheiten (DC1 und DC2) mit insgesamt 88 Laderampen, 25 Lkw-Parkplätzen und 164 Pkw-Parkplätzen. Die Zusammenarbeit zwischen Yusen Logistics und Prologis zeichnete sich durch außergewöhnliche Effizienz und Nachhaltigkeit aus und setzte neue Maßstäbe in der Branche.

Besonders in puncto Nachhaltigkeit punktet der Standort: Prologis revitalisierte das ehemalige Stahlindustriegelände und integrierte für den Standort CO₂-reduzierte Baumaterialien, Cradle-to-Cradle-zertifizierte Komponenten sowie eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 3,6 MWp. Durch das nachhaltige Gebäude und die damit einhergehende Optimierung von Distributionsprozessen und Transportwegen spart Yusen Logistics jährlich mehr als 7.000 Tonnen CO₂ ein. Darüber hinaus wurde das Gebäude mit einem starken Fokus auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter konzipiert und integriert zahlreiche Maßnahmen auf Basis der Well Standards – einem international anerkannten Zertifizierungssystem für gesundheitsfördernde Arbeitsumgebungen.

Das neue Zentrum dient ausschließlich als Zentrallager für Mitsubishi Electric Europe BV, einen der ältesten und größten Kunden von Yusen Logistics. Mit 75 täglichen ein- und ausgehenden Sendungen optimiert das Zentrum die gesamte Lieferkette, reduziert die Umweltbelastung und ermöglicht einen schnellen Produktumschlag. Die hohen Qualitätsstandards und kundenspezifischen Dienstleistungen machen Bottrop zu einem Referenzprojekt für ähnliche Initiativen weltweit.

Das Logistikzentrum schafft Arbeitsplätze für 150 bis 200 Mitarbeiter und integriert sowohl bestehende Fachkräfte aus der Region Duisburg als auch neue Talente. Ergonomische Arbeitsplätze, beheizte Lagerhallen und begrünte Fassaden tragen zu einem angenehmen Arbeitsumfeld bei. Darüber hinaus bietet der Standort moderne Büros, komfortable Pausenräume und eine hervorragende Anbindung an Einkaufs- und Gastronomiemöglichkeiten, darunter eine Snackbar direkt auf dem Gelände.


Fotos: Yusen Logistics

Samstag, 8. Februar 2025

Kamen - Vahle Unternehmens-Campus - In Planung

Die Paul Vahle GmbH & Co. KG plant den Bau eines neuen Headquarters an ihrem Hauptsitz in Kamen. Auf einer Fläche von fast 50.000 Quadratmetern sollen bis 2027 ein viertstöckiges Verwaltungsgebäude sowie hochmoderne Produktionsanlagen entstehen. Dabei wird besonderer Wert auf Nachhaltigkeit und die Schaffung eines attraktiven Arbeitsumfelds für die Mitarbeitenden gelegt. Insgesamt plant der Systemanbieter für intelligente Automatisierungslösungen und mobile Industrieanwendungen dafür Gesamtausgaben von mehr als 60 Millionen Euro.

Auf einer Fläche von fast 50.000 Quadratmetern entsteht entlang der Westicker Straße, westlich der Paul-Vahle-Straße, ein imposantes Neubauprojekt. Es wird modernste Produktionsanlagen, eine hochentwickelte Fertigungslogistik und eine innovative Verwaltungseinheit beinhalten. Mit dem Vorhaben plant der weltweit führende Anbieter von Energie- und Datenübertragungslösungen, die Produktionskapazität ab 2027 erheblich zu steigern, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.

Auf einer Nutzfläche von etwa 15.300 Quadratmetern wird eine komplett neue Fabrik mit modernsten Lagerbereichen errichtet, darunter ein Automatisches Kleinteilelager, ein Automatisches Palettenlager und ein Wabenlager. Für einen nachhaltigen Betrieb sieht der Bauplan eine extensive Dachbegrünung und eine Photovoltaik-Anlage mit Speicher in Kombination mit einer Wärmepumpe vor. Das vierstöckige Verwaltungsgebäude entsteht auf einer Grundfläche von rund 3.000 Quadratmetern. Darüber hinaus ist die Planung eines Event-Pavillons auf einer Fläche von 460 Quadratmetern vorgesehen, der ein Bistro für Mitarbeitende sowie Konferenz- und Kommunikationsbereiche bieten wird. Der Pavillon soll zudem als zentraler Anker des Campus fungieren und die Verbindung zwischen Verwaltung und Produktion stärken.

Pressemitteilung: Vahle investiert Millionen in neuen Unternehmens-Campus in Kamen

Bild: Paul Vahle GmbH & Co.KG

Freitag, 13. Dezember 2024

Castrop-Rauxel - MLP Business Park - In Planung

Neben den Projekten in Gelsenkirchen-Schalke und Unna realisiert die MLP Group eine weitere Immobilie im Ruhrgebiet. Der neue MLP Business Park entsteht auf einem ehemaligen Industriegelände in Castrop-Rauxel und bietet künftig rund 57.000 m² Fläche. Durch flexibel teilbare Einheiten ist er auf die Bedürfnisse eines breiten Nutzermix ausgerichtet und eignet sich unter anderem für die Ansiedlung von Rechenzentren.

Die MLP Group, ein auf Brachflächen spezialisierter Entwickler, Eigentümer und Manager von hochwertigen Gewerbe-, Industrie- und Logistik-Parks, realisiert einen neuen Gewerbe-Park in Castrop-Rauxel, Nordrhein-Westfalen. Dieser entsteht nach dem Vorbild des MLP Business Park Schalke in Gelsenkirchen und verfügt nach Fertigstellung über rund 57.000 m² Nutzfläche, wovon ca. 55.000 m² Hallen- und 2.000 m² Bürofläche sind. Dank flexibel teilbarer Einheiten zwischen 1.000 m² und 10.000 m² erfüllt der MLP Business Park in Castrop-Rauxel die Bedürfnisse eines breiten Nutzermix. Dabei eignet er sich nicht nur für Unternehmen aus den Bereichen Light Industrial, Lagerung und Logistik, sondern bietet auch Potenzial für die Ansiedlung von Rechenzentren. Neben dem im Bau befindlichen Gewerbe-Park in Gelsenkirchen sowie einem vollvermieteten Logistik-Park in Unna handelt es sich bei dem Projekt um die dritte Entwicklung der MLP Group im Ruhrgebiet. Es ist das insgesamt sechste Vorhaben des Entwicklers in Deutschland.

Der moderne und nachhaltige Gewerbe-Park wird auf einer 146.000 m² großen Industriebrache errichtet, die zunächst nach dem bereits in Vorbereitung befindlichen Flächennutzungsplan revitalisiert wird. Das Grundstück liegt verkehrsgünstig in nur 3 km Entfernung zu den Autobahnen A2, A42, A43 und A45, die eine hervorragende Anbindung an das Ruhrgebiet und darüber hinaus gewährleisten. Auch die Logistikzentren von Dachser, UPS, ad-Cargo und Recht Logistik sowie die Distributionszentren von IKEA und Hornbach befinden sich in der Nähe. Über eine 800 m entfernte vierspurige Bundesstraße ist die Immobilie zudem gut an das Stadtzentrum angebunden und der Flughafen Dortmund kann in ca. 30 bis 45 Autominuten erreicht werden.

Bei der Errichtung der Immobilie strebt die MLP Group mindestens eine Zertifizierung nach dem DGNB-Goldstandard an. Dafür setzt der Entwickler zahlreiche Nachhaltigkeitsmaßnahmen um. Darunter die Installation einer Photovoltaikanlage auf den Dachflächen, die zum Teil begrünt werden sollen. Auch sind neben Wärmepumpen als primäre Heizquelle Lösungen für ein effizientes Wasser- und Energiemanagement vorgesehen.


Bild: MLP Group

Dienstag, 24. September 2024

Moers - Logistikzentrum Moerser Square - In Planung

Die Entwicklung des Projekts „Moerser Square“ hat einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Es wurde nun die Baugenehmigung erteilt für den multifunktionalen Neubau mit mehr als 10.000 Quadratmetern Logistik- und Büroflächen. Die Logistikimmobilie wird von der Ixocon Immobilien GmbH & Co. KG auf einem rund 21.000 Quadratmeter großen Brownfield-Areal im Gewerbegebiet Moers-Hülsdonk, Am Schürmannshütt 11, realisiert.

„Nachdem jetzt die Baugenehmigung vorliegt, geht es an die Umsetzung unserer Roadmap: Im November 2024 beginnt Goldbeck als Generalunternehmer mit den Bauarbeiten – die Fertigstellung der Immobilie ist für Oktober 2025 terminiert“, erklärt Stephan Weichselbaum, Geschäftsführer bei Ixocon, den Zeitplan.

Die Immobilie umfasst rund 9.100 Quadratmeter Produktions- und Lagerfläche, circa 550 Quadratmeter Büro- und Sozialfläche sowie gut 600 Quadratmeter Mezzaninfläche. Sie wird nach dem EG 55-Standard errichtet und setzt auf eine moderne, nachhaltige Ausstattung.

Auf dem Hallendach wird eine PV-Anlage mit einer Leistung von rund 1.000 Kilowatt-Peak installiert. Dies ermöglicht dem künftigen Mieter nicht nur kostengünstigen, sondern auch grünen Strom zu beziehen. Zudem entsteht oberhalb des Mezzaninbereichs ein über 800 Quadratmeter großes Gründach. Eine zentrale Luft-Wärme-Pumpe betreibt die Fußbodenheizung in der Halle sowie in den Büro- und Sozialbereichen. Gekühlt wird über Splitgeräte, die in Büro-, Besprechungs- und Aufenthaltsräumen die Klimatisierung sichern. Um den Energieverbrauch zu minimieren, werden Fassade und Dach mit einer gemäß EG 55-Standard optimierten Dämmung ausgestattet. Auch die LED-Beleuchtung im Innen- und Außenbereich reduziert den Stromverbrauch und ist dazu besonders insektenfreundlich. Eine WGK3-Abdichtung in der Halle und dem Tiefhof sorgt für eine sichere Lagerung auch von Gefahrst offen und ermöglicht so eine vielseitige Nutzung des Objekts.

Zudem überzeugt der Standort durch seine optimale Verkehrsanbindung. „Mit dieser nachhaltigen und modernen Ausstattung sowie der hervorragenden Lage in unmittelbarer Nähe zu den Autobahnen A57, A40 und A42 und der Nähe zum Duisburger Hafen bietet der Moerser Square ideale Bedingungen für Logistik- und Produktionsunternehmen“, sagt Kresimir Basic, Head of Industrial and Logistikcs Letting bei der Logivest NRW GmbH. „Unternehmen, die sich frühzeitig Flächen sichern, profitieren nicht nur von der strategischen Lage, sondern auch von der Möglichkeit, nutzerspezifische Wünsche während der Bauphase einzubringen.“

Mitte 2022 hatte der Projektentwickler Ixocon das circa 21.000 Quadratmeter große Brownfield erworben. Bereits beim Ankauf war die Logivest vermittelnd tätig gewesen.

Pressemitteilung: Baugenehmigung für Moerser Square – Start für über 10.000 m²

Sonntag, 25. August 2024

Lünen - Hillwood Logistikzentrum - Fertig

Eine Gewerbe- und Industrieimmobilie mit integrierten Büro- und Mezzaninflächen errichtet Köster gerade schlüsselfertig für Hillwood. Bereits im April wurden die Fassaden der neuen Logistikhalle geschlossen und die Abdichtung des Flachdaches fertiggestellt. Schon im März begann der gebäudetechnische Ausbau. In Kürze wird der Einbau der Stahlfasersohle folgen. Parallel zu den laufenden Arbeiten kümmert sich das Projektteam um die Dokumentation der Bautätigkeit gemäß der aktuellen Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen. Hillwood strebt bei allen Neubauten in Deutschland eine DGNB-Zertifizierung an.

Nach Fertigstellung im Juli 2024 verfügt die Liegenschaft über eine Gesamtfläche von 16.425 m2. Die nutzbare Halleninnenhöhe liegt bei 10,5 Metern, die Bodenbelastbarkeit bei 5 t/m2. Die Andienung erfolgt über 14 Überladebrücken, darunter 2 Jumbo-Brücken, sowie über 2 ebenerdige Tore.



Bild: Hillwood