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Sonntag, 17. August 2025

Herne - Wohngebäude Mont-Cenis-Straße/Schwarzer Weg - In Planung

In Herne-Sodingen soll bald ein sichtbarer Schandfleck verschwinden: Der heruntergekommene Häuserkomplex an der Ecke Mont-Cenis-Straße/Schwarzer Weg wird abgerissen und durch moderne Wohngebäude ersetzt. Der Investor Vastbau aus Gronau plant hier drei neue Wohnhäuser mit insgesamt 49 öffentlich geförderten Wohnungen.

Die bestehenden Häuser, die seit Jahren leergezogen und marode sind, werden nach dem Kauf durch den Projektentwickler vollständig ersetzt. Vorgesehen sind drei Neubauten mit vier Geschossen, Flachdach, großzügigen Fensterflächen und Balkonen. Farbige Fassadenelemente sollen für ein modernes Erscheinungsbild sorgen. Damit will Vastbau den Stadtteil Sodingen sichtbar aufwerten.

49 neue Wohnungen für Singles und Familien

Geplant sind sowohl Singlewohnungen mit bis zu 50 Quadratmetern als auch Familienwohnungen mit drei bis vier Zimmern und bis zu 100 Quadratmetern Wohnfläche. Damit entsteht ein vielfältiges Angebot für unterschiedliche Zielgruppen.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf gemeinschaftlichen Freiflächen: Vorgesehen sind ein Gemeinschaftsgarten, Spielflächen für Kinder sowie Fahrrad-Abstellanlagen und Parkplätze. Hinter den Gebäuden sollen geschwungene Gartenanlagen angelegt werden, die Platz zum Verweilen bieten. Bestehende Bäume auf dem Gelände sollen erhalten bleiben.

Stadtteil Sodingen soll profitieren

Die neuen Gebäude orientieren sich an der bestehenden Bebauung entlang der Mont-Cenis-Straße und schaffen zugleich Lärmschutz für die angrenzenden Wohnbereiche. So entsteht ein ruhiger, geschützter Innenbereich für die künftigen Mieterinnen und Mieter.

Nächste Schritte: Kaufvertrag und Bauantrag

Laut Vastbau liegt der Kaufvertrag mit dem aktuellen Eigentümer bereits vor und soll zeitnah geschlossen werden. Anschließend will der Investor den Bauantrag einreichen. Ein Antrag auf öffentliche Fördermittel wurde bereits gestellt. Wenn alles nach Plan läuft, könnte der Abriss der alten Gebäude bald beginnen und der Stadtteil von einem modernen Wohnprojekt profitieren.


Quelle: WAZ - Herne: Investor plant Komplex mit 49 Wohnungen - Paywall

Samstag, 9. August 2025

Herne - Forschungszentrum TGÖ - In Planung

Im Herner Funkenberg-Quartier, beginnen die Planungen für ein einzigartiges Forschungszentrum. Dieses Zentrum mit dem Namen „Transformationszentrum für Georessourcen und Ökologie“ (TGÖ) wird mit einer Fördersumme von zwei Millionen Euro aufgebaut und markiert damit den Beginn der Planungsphase. Derzeit ist das Gelände überwuchert, aber innerhalb weniger Jahre wird es diese innovative Forschungseinrichtung beherbergen.

Den Auftakt der Initiative machte der Arnsberger Regierungspräsident Heinrich Böckelühr, der den ersten Förderbescheid vorlegte. Das Forschungszentrum baut auf der bisherigen Arbeit des 2015 an der Technischen Universität Georg Agricola gegründeten Bergbauforschungszentrums auf, dessen Ziel es war, die Auswirkungen des Bergbaus zu untersuchen. Auch wenn der traditionelle Kohlebergbau in Deutschland beendet ist, besteht weiterhin Bedarf an weiterer Forschung. Ziel der TGÖ ist die Entwicklung nachhaltiger Methoden zur Rohstoffgewinnung, die einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten und die Energiewende unterstützen können.

Das Zentrum soll voraussichtlich im Jahr 2028 bezugsfertig sein und rund 80 Mitarbeiter beschäftigen. Diese Finanzierung ist Teil eines umfassenderen Programms, das letztendlich rund 44 Millionen Euro zur Unterstützung des Zentrums und zur Stärkung der Herner Wirtschaft bereitstellen wird, wie Regierungsvertreter und der Bürgermeister der Stadt betonten. Die Bundesregierung plant, bis 2036, 662 Millionen Euro in die Transformation der Kohlekraftwerksstandorte in Nordrhein-Westfalen, darunter auch Herne, zu investieren.

Quelle: WAZ - Planung für weltweit einmaliges Forschungszentrum startet / hinter Paywall


Update 09.08.2025

Im Rahmen eines VgV-Verfahrens wurde a|sh mit der Planung des Neubaus für das Transformationszentrum für Georessourcen und Ökologie (TGÖ) in Herne beauftragt. Der Neubau entsteht im Funkenbergquartier und soll als zukunftsorientiertes Forschungszentrum zentrale Aufgaben in der nachhaltigen Nutzung und Erforschung von Georessourcen übernehmen.

Das Gebäude vereint Forschung, Büroarbeit und Wissensaustausch unter einem Dach. Geplant sind drei Labore mit der erforderlichen technischen Infrastruktur sowie moderne Büroflächen für insgesamt 88 Mitarbeitende. Im Erdgeschoss entstehen flexibel nutzbare Seminar- und Veranstaltungsbereiche, die Raum für wissenschaftlichen Austausch und interdisziplinäre Zusammenarbeit bieten.

Ein besonderer Fokus des architektonischen Konzepts liegt auf der Integration offener Kommunikationsbereiche, die gezielt den Austausch zwischen verschiedenen Fachdisziplinen fördern und zu einer kooperativen Arbeitsatmosphäre beitragen. Der Neubau soll nicht nur funktionale Anforderungen erfüllen, sondern auch ein Impulsgeber für innovative Forschung, nachhaltiges Denken und eine moderne Arbeitskultur im Bereich der Georessourcenforschung sein.

Quelle: Zuschlag: Neubau für die Zukunft der Georessourcenforschung



Bild: sander.hofrichter architekten GmbH

Samstag, 28. Dezember 2024

Herne | Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung des Landes NRW | In Bau

Heute ist ein historischer Tag für Herne. Endlich ist der Weg frei: Die Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung des Landes NRW (HSPV) kann sich im Funkenbergquartier ansiedeln. Herne kann Hochschulstadt werden und in Zukunft von den vielen positiven Auswirkungen einer landesweiten Bildungseinrichtung profitieren. Das ist eine gute Nachricht für die gesamte Entwicklung im nördlichen Ruhrgebiet.

Die Stadt Herne nimmt mit Respekt die Entscheidung aus Gelsenkirchen zur Kenntnis. Der Bewerber hat die rechtliche Überprüfung des Vergabebeschlusses durch das Oberlandesgericht Düsseldorf stoppen lassen. Auch, wenn diese Entscheidung denkbar spät gefallen ist. Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda: „Wir hätten uns angesichts des klaren Votums für Herne im Vergabeverfahren und in der Überprüfung durch die Vergabekammer Westfalen schon früher Klarheit über den künftigen Standort gewünscht. Klarheit auch für die jungen Menschen, die in Zukunft als Polizistinnen und Polizisten oder Verwaltungsangestellte das Rückgrat unseres Landes bilden werden.“

Zugleich erkennt Herne jedoch an, dass verschiedene rechtstaatliche Wege zur Überprüfung des Beschlusses von einem Mitbewerber beschritten worden sind. Ungeachtet der dadurch entstandenen zeitlichen Verzögerung hat die Stadtverwaltung die erforderlichen Planungsaufgaben, wie beispielsweise die Durchführung des Bebauungsplanverfahrens, weiter vorangetrieben. Mit dem Aushängeschild „HSPV“ bekommt die Entwicklung des innenstadtnahen Funkenbergquartiers einen wichtigen Anschub. Gleichzeitig verdient die Stadt Gelsenkirchen die volle Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Zukunftsprojekte.

Bei aller Freude gilt es nun aber noch, die erforderlichen formalen Schritte durch das Land NRW als Träger der Hochschule abzuwarten. Das Land muss den Zuschlag an den Investor für den Herner Standort erteilen. Es ist möglich, dass hier bis zur Sommerpause die weiteren Weichenstellungen erfolgen.

Pressemitteilung: Stadt Herne


Update 15.07.2023

Das Unternehmen HOCHTIEF hat den Zuschlag erhalten, für das Land Nordrhein-Westfalen eine neue Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HSPV) in Herne zu errichten. Der Hochschulcampus umfasst unter anderem den Bau der Hörsäle, des Verwaltungsgebäudes, der Mensa, der Bibliothek, Mehrzweckräume und 1.200 Parkplätze. Auf rund 32.000 Quadratmetern werden die Einrichtungen Platz für über 5.000 Studierende bieten. „HOCHTIEF hat die Vorgaben der HSPV in optimaler Weise erfüllt und in den eigenen Entwurf integriert. Durch seinen funktionalen und zukunftsweisenden Anspruch bietet er die besten Voraussetzungen für Forschung und Lehre“, sagte Martin Bornträger, Präsident der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW.
Der neue Hochschulcampus besteht aus drei Gebäuden, die alle über einen gemeinsamen Platz zugänglich sind, der den Mittelpunkt des Campus darstellt und zu einer Kultur des Miteinanders beitragen soll. Verantwortlich für den Entwurf ist das Architekturbüro Auer Weber in Zusammenarbeit mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten + Stadtplaner.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit der HSPV, diesen innovativen Hochschulcampus in Herne zu realisieren. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung aus Planen, Bauen und Betrieb von öffentlichen Gebäuden legen wir bei der Betrachtung des Lebenszyklus von Immobilien besonderes Augenmerk auf nachhaltige Aspekte. Wir werden mit unserem Team hier moderne, energieeffiziente und mit dem Gold-Status der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifizierte Gebäude errichten“, erklärt Sandra Arendt, Sprecherin der Geschäftsleitung Soziale Infrastruktur Europa der HOCHTIEF PPP Solutions GmbH.

Im Herbst dieses Jahres sollen die Abrissarbeiten am Funkenberg-Quartier losgehen. Geplante Fertigstellung der Hochschule: voraussichtlich September 2027.

Pressemitteilung: https://inherne.net/hochschule…ung-wird-in-herne-gebaut/







Update 18.02.2024

Mit dem Abriss der "Reckli-Halle" starteten im Oktober 2023 im sogenannten Funkenbergquartier in Herne die Arbeiten für die neue Hochschule für Polizei und Öffentliche Verwaltung (HSPV). Bis Juni 2024 werden die Abrissarbeiten dauern. Danach folgen auf dem über 21.000 Quadratmeter großen Grundstück in verschiedenen Bauabschnitten Parkhaus und Lehrgebäude, der Verwaltungstrakt sowie die Mensa. Den Abschluss bilden die Freianlagen. Fertig sein soll der zentrale Campus für Europas größte Hochschule ihrer Art im April 2027. Gebaut und später für 20 Jahre betrieben werden die Hochschulbauten von HOCHTIEF.

Update 28.12.2024

Im Oktober 2024 wurde die Baugenemigung an den Projektentwickler übergeben.Die Dauer des Genehmigungsverfahrens ist angesichts der Größe des Projekts rekordverdächtig: nur dreieinhalb Monate. Schon jetzt sind die Fortschritte auf dem Areal sehr sichtbar. Nicht nur alte Gebäude sind gewichen, wobei einige unbekannte Fundamente für unangenehme Überraschungen sorgten. Auch die Mauer an der Kreuzung Baumstraße/Funkenbergstraße ist verschwunden und öffnet den Blick auf das Kommende - und auf die 300 Meter lange Fortsetzung der Funkenbergstraße. Die ist bereits bis auf die zehn Zentimeter dicke Deckschicht und die Bürgersteige vollendet.

Inzwischen ist auch die Baugrube für das Hauptgebäude der Hochschule zu sehen. Dort beginnt in wenigen Wochen der Rohbau, dann wird es auf der Baustelle vor Arbeitern wimmeln. Bis zu 300 werden am Bau beteiligt sein, bis zu 80 Unternehmen wirken an der Entstehung mit. An anderer Stelle sind erste Fundamente zu erkennen - für das Parkhaus. Neben Autos soll auf dem Gelände auch der Radverkehr eine wichtige Rolle spielen. So wird ein Radweg vom Bahnhof über die bislang verschlossene Brücke über die Baumstraße ins Funkenberg-Quartier führen - und darüber hinaus.

Quelle: WAZ - Herne: Bau der Polizeihochschule nimmt nun Tempo auf - hinter Paywall

Sonntag, 24. November 2024

Herne - Wohnquartier Eschstraße - In Planung

Auf einer Brache nördlich des Herner Bahnhofs an der Eschstraße sollen rund 120 Wohnungen entstehen. Bei dem Eigentümer handelt es sich um die Heitkamp-Unternehmensgruppe. Die Fläche wird durch die Roonstraße, die Eschstraße und das ehemalige Knipping-Dorn-Gelände eingerahmt. Nachdem der Zirkus an den Jürgens Hof gezogen ist, existiert noch eine Halle, in der der IB seine Qualifizierungen anbietet. Die sollen auch in Zukunft dort stattfinden, allerdings werde Heitkamp die Halle in den kommenden Monaten renovieren und einen noch vorhandenen Bürotrakt abreißen. Der Rest des Areals steht dann für eine städtebauliche Entwicklung zur Verfügung.

Bislang gibt es lediglich erste Skizzen für mehrere Baukörper, die zwei- oder dreigeschossig sein könnten, auch eine Wegeverbindung zum Quartierpark, den die Stadt nebenan plant, ist vorgesehen. Als möglichen Zeitpunkt für den Baubeginn wird das Jahr 2026 genannt.

Quelle: WAZ - In der nördlichen Herner Innenstadt entstehen neue Wohnungen - hinter Paywall

Dienstag, 1. Oktober 2024

Bochum + Herne | Lidl Lebensmittelverteilzentrum | In Bau

Lidl geht den ersten Schritt zu einer optimierten Nahversorgung der Region: Gestern startete beim offiziellen Spatenstich der Bau eines weiteren nachhaltigen und hochmodernen Lebensmittelverteilzentrums neben dem Bestandsobjekt an der Südstraße in Herne. Der erste Bauabschnitt wird voraussichtlich im Sommer 2024 in Betrieb genommen. Die Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes ist bis Frühjahr 2026 geplant. Mit dem neuen Gebäudekomplex sollen auf einer Gesamtfläche von 54.000 Quadratmetern die Verwaltung und Belieferung von bis zu 120 Lidl-Filialen in Nordrhein-Westfalen mit Lebensmitteln und Waren sichergestellt werden.

Umweltfreundliche Bauweise

Das neue Gebäude setzt Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit: Die energieeffiziente Kälteanlage mit Wärmerückgewinnung des neuen Lebensmittelverteilzentrums „HerBo 43“ wird ausschließlich mit natürlichen Kältemitteln betrieben, was den ökologischen CO2-Fußabdruck um bis zu 200 Tonnen pro Jahr verringert. Die Abwärme der Kälteanlage wird für die Heizung des gesamten Lagers und des Verwaltungstraktes genutzt. Somit kommt der Standort ohne fossile Energieträger aus und ist daher unabhängig von deren Verfügbarkeit.

Die Photovoltaikanlage auf dem Gebäudedach hat eine Leistung von 1.200 KWh und produziert rund eine Million Kilowattstunden Strom pro Jahr. Dies entspricht einem Jahresverbrauch von rund 225 Vier-Personen-Haushalten. Darüber hinaus werden E-Ladesäulen mit AC- und DC-Anschlüssen zur Verfügung stehen, an denen E-Fahrzeuge geladen werden können.

11.000 Quadratmeter Blühwiese und 7.400 Quadratmeter Gründach

Auf dem insgesamt 20 Hektar großen Areal in Herne und Bochum soll außerdem eine rund 11.000 Quadratmeter große Blühweise entstehen. Darüber hinaus wird eine rund 7.400 Quadratmeter große Dachfläche des Gebäudes zur Verdunstung und Abkühlung des Umfeldes begrünt. Zudem bindet es bis zu sechs Tonnen CO2 pro Jahr. Gleichzeitig trägt das Gründach zur Steigerung der Biodiversität bei.

Rund 200 zusätzliche Arbeitsplätze für die Region

In der bestehenden Lidl-Regionalgesellschaft in Herne sind derzeit etwa 250 Mitarbeiter beschäftigt. Diese Zahl soll sich nach der Vergrößerung mittelfristig fast verdoppeln. Die Mitarbeiter sind dann in mehr als 15 verschiedenen Berufsfeldern in den Bereichen Logistik, Vertrieb, Warengeschäft, Immobilien und Personal tätig.

Pressemitteilung: Bauarbeiten für „HerBo 43“ starten




Update 20.01.2024

Das Hallengebäude des ersten Bauabschnitts direkt an der A43 ist bereits im Rohrbau fertiggestellt. Wenn der Neubau, wie geplant im Sommer fertiggestellt ist, geht die Arbeit in der direkten Nachbarschaft gleich weiter. Dabei wird das bestehende Lagergebäude abgerissen und an gleicher Stelle ein Neubau errichtet. Von hier aus will Lidl ab 2026 bis zu 120 Filialen in Nordrhein-Westfalen mit Lebensmitteln und Waren beliefern.



Update 01.10.2024

Am 16 September 2024 ist der erste Bauabschnitt des neuen Lidl Logistikzentrums in Betrieb genommen worden. Drinnen wurde teils vollautomatisierte Hochregallager und Kühlbereiche gebaut. Direkt neben dem Neubau liegt (komplett auf Herner Stadtgebiet) das gut 25 Jahre alte bisherige Lidl-Lager. Das Altlager wird ab dem 30. September 2024 zurückgebaut, um die Baufreiheit für den zweiten Bauabschnitt zu schaffen.Die Fertigstellung des gesamten Standorts ist bis zum Frühjahr 2026 geplant.

Quelle: WAZ - Mega-Lager von Lidl an A43 in Betrieb – was passiert drin?

Samstag, 28. September 2024

Herne | „Rathauscarrée“ - In Planung

In markanter Lage in der Fußgängerzone von Wanne unweit des Wanner Rathauses wird ein Investor für das „Rathauscarrée“ gesucht. Die Stadt Herne und die kommunale Herner Gesellschaft für Wohnungsbau mbH (HGW) haben ihre Liegenschaften zusammengebracht und suchen für das rund 11.000 Quadratmeter große Grundstück in zentraler Innenstadtlage einen Investor, der mit seiner Projektentwicklung in den Bereichen Einzelhandel, Dienstleistung, Gastronomie und Wohnen für eine Belebung und neue Impulse in der Wanner Innenstadt sorgt.

Das neue Geschäfts- und Wohnquartier soll in einem strukturierten Investorenauswahlverfahren veräußert, die Baurechtsentwicklung dann mit dem siegreichen Investor fortgeführt werden. Auf dem Entwicklungsgrundstück können gemäß des bereits durch die Stadt Herne eingeleiteten Bebauungsplanverfahrens bis zu 16.000 Quadratmeter neue Bruttogeschossfläche entstehen. Der aktuelle Ankermieter REWE hat schon sein dringendes Interesse an der Standortentwicklung bekundet.

Zur Teilnahme am Bieterverfahren werden mit dem Startschuss am 7. April 2022 eine Reihe von potenziellen Investoren und Projektentwicklern schriftlich eingeladen. Weitere Teilnehmer können im Anschluss an die Veröffentlichung oder nach einer weiteren Projektvorstellung am 27. und 28. April auf der „Polis Convention“ in Düsseldorf in das Verfahren eintreten. Verläuft alles nach Plan, soll das dreistufige Verfahren noch in diesem Jahr abgeschlossen und Verträge unterzeichnet werden. Neben Gewerbe soll das Projekt unter anderem auch Wohnen, unter anderem mit öffentlich gefördertem Wohnraum, umfassen.

Pressemitteilung: https://inherne.net/investor-fuer-rathauscarree-gesucht/

Update 29.09.2024

Die ersten Aktivitäten für das Rathauscarree begannen etwa 2018, die Fertigstellung könnte um das Jahr 2028 sein. Der Investor WUREME GmbH will in den kommenden Jahren ein rund 11.000 Quadratmeter großes Areal entwickeln, das entlang der Hauptstraße, Haydnstraße und Hülshoffstraße liegt. Entstehen sollen dort unter anderem rund 10.000 Quadratmeter Wohnflächen, 40 Prozent davon als Sozialwohnungen. Ein Lebensmittelhandel als Vollversorger ist ebenso vorgesehen (Rewe muss zunächst weichen, soll aber wiederkommen) wie Räumlichkeiten für Büros, Dienstleistungen oder Arztpraxen.

Es soll ein Energiekonzept entwickelt werden, mit dem das neue Quartier zu 90 Prozent autark versorgt werden kann. Dazu würden neue Techniken genutzt. Auf den Flächen soll so viel wie möglich Grün entstehen, auf den Dächern sollen nicht nur Photovoltaikanlagen installiert werden, sondern auch mit einer neuen Windradtechnik.

Die Gebäude sollen in verschiedenen Blöcken realisiert werden, unter fast der gesamten Fläche soll eine Tiefgarage entstehen. Angedacht ist auch eine Radsharing-Station für das Carré mit bis zu 100 Rädern. Aktuell schätzt man mit einer Investition in Höhe zwischen 50 und 70 Millionen Euro. In den nächsten 15 Monaten wird nun der Bebauungsplan erstellt.

Quelle: WAZ - Wohnungen, Handel, Büros: Die Pläne für neues Herner Viertel

Freitag, 27. September 2024

Herne | Quartier Kaiserstraße | Fertig (09/24)

Auf einem ehemaligen Fußballplatz im Herner Stadtteil Baukau soll in den kommenden Jahren der Dienstleistungspark Schloss Strünkede entstehen. In der Ratssitzung vom 30. Mai 2017 wurde nun ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der Neuen Mitte in Baukau gesetzt: Die Projektentwicklungsgesellschaft LIST Retail Development aus Oldenburg erhielt in einer nichtöffentlichen Sitzung den Zuschlag für die Entwicklung eines Wohn- und Geschäftszentrums mit großzügigen Grünflächen auf einem 23.000 qm großen Areal im zukünftigen Dienstleistungspark. Das Investitionsvolumen wird voraussichtlich 40 Millionen Euro betragen.

Urban und doch naturnah Geplant ist eine völlige Neugestaltung des Grundstücks. Wohn-, Handels- und Dienstleistungsflächen werden so geschickt in den bestehenden Baumbestand sowie eine neu zu erstellende Parklandschaft integriert, dass der Eindruck entsteht, man befinde sich mitten im Grünen. „Eine neue Mitte hat ihren Namen nur dann verdient, wenn Sie ein attraktives Angebot gepaart mit einer hohen Aufenthaltsqualität bietet“, erläutert Michael Garstka, geschäftsführender Gesellschafter von LIST Retail Development. „deshalb haben wir uns gegen riesige Gebäudekomplexe und eine vollständige Bebauung und für die kleinteilige Gebäudestruktur, den Erhalt des Baumbestandes und die Schaffung einer Parkanlage entschieden.“

Die Mitte des Zentrums werden nahversorgungsrelevante Angebote aus den Bereichen Lebensmittel und Drogerie sowie verschiedene kleinteilige Gastronomie-Einheiten bilden, deren Dachflächen vollständig begrünt und begehbar sind. Von der so entstehenden Parkfläche aus gelangt man direkt in die drei angrenzenden Wohn- und Dienstleistungsgebäude.

Vier weitere Geschossbauten mit Wohnflächen entstehen im Süden des Areals (im Bild nicht zu sehen; die linke, untere Bildecke zeigt Richtung Süden). Die Gebäude orientieren sich in ihrer Maßgeblichkeit an der umliegenden Bebauung. Die nicht bebauten Flächen werden zu einem Teil als Grünflächen und zu einem anderen Teil als Parkplatzflächen genutzt. Auf dem Parkplatz soll zukünftig der Wochenmarkt stattfinden.

Der Zeitplan der Oldenburger Projektentwicklungsgesellschaft sieht vor, dass im Laufe des Jahres gemeinsam mit der Stadt Herne der Kaufvertrag für das Grundstück ausgehandelt und im Anschluss daran der Bebauungsplan aufgestellt wird. Parallel werden Michael Garstka und sein Team die Konzeption konkretisieren und die Gespräche mit potenziellen Mietern vertiefen. Insgesamt wird die Projektentwicklung voraussichtlich drei bis vier Jahre in Anspruch nehmen – ein Zeitraum, der bei Projekten dieser Größenordnung mindestens anzusetzen und durchaus üblich ist.

 Pressemitteilung: List Develop


Projektdaten:

  • Bauherr: LIST Retail Development
  • Architekt: RKW Architektur + Düsseldorf
  • BGF: 20.444 qm
  • Grundstücksgröße: 23.000 qm
  • befestigte Außenanlage: ca. 5.000 qm (erster Schätzwert)
  • Investitionskosten: ca. 40 Mio Euro
  • Baustart: voraussichtlich 2019




Update 25.01.2017

Rund ein Dreivierteljahr nach Gewinn des Wettbewerbs zur Projektentwicklung eines Teilstücks des Dienstleistungsparks Schloss Strünkede war es im Dezember 2017 soweit: Zusammen mit der Stadt Herne und der Gesellschaft für Wohnungsbau unterschrieb LIST Develop Commercial aus Oldenburg den Kaufvertrag des 23.000 Quadratmeter großen Grundstücks.

„Jetzt, mit der Unterschrift, können wir uns auf das Planungsrecht konzentrieren“, freut sich Garstka. Der erste Schritt dabei ist die Anpassung des regionalen Flächennutzungsplans durch die Planungsgemeinschaft bestehend aus Vertretern der zugehörigen Gemeinden. Darauf aufbauend wird der Bebauungsplan entwickelt. „Wir schauen und besprechen kontinuierlich, was das Beste für unsere gesamte Region ist“, betont Dudda.

Konkret bedeutet das, dass in den nächsten Treffen zwischen LIST Develop Commercial und der Stadt alle Gutachten zusammengetragen werden. „Nach dem Planungsrecht geht es für uns direkt mit dem Baurecht weiter“, so Garstka. „Dann stellen wir voraussichtlich Anfang 2019 den Bauantrag. Das ist unser nächster Meilenstein, bevor der Bau beginnt.“

Pressemitteilung: LIST kauft Grundstück im Dienstleistungspark Schloss Strünkede


Update 30.03.2021

Es geht voran beim „Quartier Kaiserstraße“ im Herner Stadtteil Baukau: Nun hat der Oldenburger Projektentwickler LIST Develop Commercial den Bauantrag für den ersten Bauabschnitt bei der Stadtverwaltung eingereicht. „Damit legen wir den Grundstein für den Baubeginn der gewerblich genutzten Flächen an der Kaiserstraße. Das ist ein wesentlicher Schritt für das Projekt“, betont Michael Garstka, Geschäftsführer von LIST Develop Commercial. Das geplante Quartier bietet eine vielseitige Mischnutzung aus Nahversorgern, Büro- sowie Praxisflächen. Auch Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda zeigt sich sehr zufrieden mit dem Fortschritt des Projektes: "Das ist eine gute Nachricht und ein guter Tag für die Stadtentwicklung, insbesondere für Baukau. Ich freue mich, dass die intensiven Vorarbeiten der Stadt Herne und der List Develop Commercial nun in einen Bauantrag gemündet sind. Wir entwickeln damit eine Fläche zukunftsorientiert. Die Nähe zum Wasser und zum Schloss Strünkede sind große Pluspunkte für dieses neue Quartier, in dem Wohnen, Handel, Dienstleistungen und Nahversorgung sich ausgewogen ergänzen.“

„Alle Flächen bieten interessierten Mietern eine moderne Gebäudeausstattung an einer repräsentativen Adresse“, sagt Michael Garstka. Die insgesamt 5.250 qm Handelsfläche im Erdgeschoss sind für einen Vollversorger, eine Drogerie, einen Discounter sowie eine kleine Gastronomie-Einheit vorgesehen. Schon jetzt steht EDEKA als ein Mieter fest und baut seine Präsenz in Herne weiter aus. Auf die Obergeschosse des Quartiers verteilen sich etwa 1.725 qm Praxisflächen sowie gut 4.000 qm Büros. „Die Aufteilung der jeweiligen Flächen ist dabei flexibel und auf vielfältige Art und Weise gestaltbar“, ergänzt Garstka. Gleichzeitig erhält das Gebäudeensemble eine begrünte Dachfläche oberhalb der Handelsflächen, die zum Verweilen einlädt und eine hohe Aufenthaltsqualität bietet. Die angrenzenden Büro- und Praxisgebäude bieten zudem einen zusätzlichen Ausgang in Richtung dieser Dachfläche. Auch Parkmöglichkeiten und ein Marktplatz sind auf dem Gelände vorgesehen.

LIST Develop Commercial hatte an einem Wettbewerb zur Bebauung des Areals im Dienstleistungspark Schloss Strünkede beteiligt und die Stadt Herne von seinen Ideen überzeugt. Im Oktober 2020 wurde das Bebauungsplanverfahren abgeschlossen. Abhängig davon, wann die Baugenehmigung erteilt wird, erfolgt der Baubeginn voraussichtlich im vierten Quartal 2021. Die Fertigstellung des Quartiers für die zweite Jahreshälfte 2023 vorgesehen.

Pressemitteilung: Quartier Kaiserstraße in Herne: LIST Develop Commercial reicht Bauantrag ein

Update 28.01.2022

Bereits im Dezember 2021 sind die Arbeiten zum Bau des Quartiers Kaiserstraße offiziell gestartet. Mitte Mai 2022 sollen die eigentlichen Bauarbeiten starten. Die Engler-Gruppe rechnet mit der Fertigstellung des Quartiers Kaiserstraße im September 2023.



Update 02.06.2022

Die Hochbauarbeiten stehen kurz bevor. Nun sind auch die ersten Mieter bekannt. Neben Edeka, wird auch Aldi und dm eine Filiale eröffnen. Auch eines der Bürogebäude ist bereits vermietet. Die Verhandlungen für die Gastronomie und weitere Bürofläche stehen kurz vor Abschluss.

Neben der bereits von der List Gruppe geplanten Begrünung des zentralen Dachs des Gebäudes habe man nachträglich zahlreiche Nachhaltigkeitsaspekte eingeplant, zum Beispiel die Photovoltaikanlage und eine innovative Heizungsanlage mit einem Eisspeicher.



Update 13.06.2023

Gestern wurde Richtfest für das Kaiserquartier gefeiert. Wenn alles wie bis jetzt nach Plan läuft, könnte der Neubau ab Mai 2024 fertiggestellt sein. Der erste Bauabschnitt konzentriert sich auf Handel und Dienstleistungen. Als Händler stehen bereits seit einiger Zeit ein Edeka-Supermarkt, ein Standort des Discounters Aldi sowie eine neue dm-Filiale fest. Auch die Gastronomiefläche sei vergeben. Als erstes Unternehmen wird die Herner Diprotec GmbH einen Teil der Bürofläche beziehen.

Noch dieses Jahr soll zudem mit dem Bau des zweiten Bauabschnitts begonnen werden. Es werden sechs Wohngebäude mit Wohnungen realisiert werden. Mit einem Investitionsvolumen von rund 50 Millionen Euro ist das Kaiserquartier zurzeit das größte Bauprojekt in Herne. Zudem wurde angrenzend an das Areal die Kita Lackmanns Hof erweitert und zurzeit entsteht nur wenige Meter weiter der Neubau der Grundschule Forellstraße.

Update 24.12.2023

Am 15.12.2023 fand der erste Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt statt. Direkt hinter der Gewerbeimmobilie an der Kreuzung Kaiserstraße/Forellstraße entstehen sechs Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 88 Wohneinheiten und einer Gesamtwohnfläche von rund 6.700 Quadratmetern. Sozial geförderte und frei finanzierte Wohnungen werden in den Objekten gemischt vermietet. Mit einer Summe von etwa 11,2 Millionen Euro wird der Wohnungsbau öffentlich gefördert. Insgesamt geht die E-Gruppe von einer Investition in Höhe von ca. 26 Millionen Euro aus.

Quelle: Kaiserquartier startet mit zweitem Bauabschnitt

Zudem hat der Rat der Stadt Herne in seiner Sitzung am Dienstag, 12. Dezember 2023, mit großer Mehrheit dafür votiert, im Kaiserquartier in Herne-Baukau langfristig Flächen als neuen Standort für die städtische Förderschule „Schule am Schwalbenweg“ anzumieten. Auf einer Fläche von knapp 5.000 Quadratmetern und einer Außenfläche auf dem Dachgarten von etwa 1.700 Quadratmetern wird die Schule einen hochmodernen und nachhaltigen Gebäudekomplex beziehen.

Der erste Bauabschnitt wird, Stand heute, im Spätsommer 2024 fertiggestellt sein. Die Mischimmobilie, in deren Erdgeschoss der Discounter Aldi, der Einzelhändler Edeka, der Drogeriemarkt dm, die Bäckerei Büsch und eine Gastronomie einziehen werden, verfügt außerdem über jeweils einen zwei-, drei- und fünfgeschossigen Gebäudeaufbau. Der Rat hat beschlossen, in diesem drei- und fünfstöckigen Teil des Gebäudes Flächen für die Schule anzumieten. Hintergrund für den Standortwechsel der Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung ist die Raumsituation am bisherigen Standort. Die jetzigen Gebäude kommen in Hinblick auf ihre räumlichen Kapazitäten an ihre Grenzen.

Quelle: Förderschule wechselt den Standort

Auch das Paedicum Ruhrkidz zieht mit der Praxis, die aktuell an der Bahnhofstraße ansässig ist, voraussichtlich im Herbst 2024 in die Räumlichkeiten im dann fertiggestellten Kaiserquartier.

Update 27.08.2024

Voraussichtlich Ende September, Anfang Oktober sollen die Geschäfte öffnen, ein genauer Termin steht noch nicht fest. Bereits erfolgreich gestartet sei im Kaiserquartier in dieser Woche die Förderschule am Schwalbenweg, die umgezogen ist. Neben den Geschäften sollen in den kommenden Wochen dann auch die Flächen an den IT-Systemdienstleister Diprotec, ein Tochterunternehmen der Isap AG, die in Sichtweite des Kaiserquartiers ihren Sitz hat, übergeben werden. Auch die Kinderarztpraxis Paedicum Ruhrkidz und der Familienkiosk der Stadt Herne sollen dann im nächsten oder übernächsten Monat starten.

Und dann gibt es im Kaiserquartier noch einen zweiten Bauabschnitt. Dieser umfasst den Bau von sechs identischen Wohnhäusern mit jeweils rund einem Dutzend Wohnungen zwischen 50 und 110 Quadratmetern mit Balkonen. Im kommenden Jahr sollen sie fertig sein. Außerdem ist ein Quartiersparkhaus an der Forellstraße geplant.

Quelle: WAZ - Kaiserquartier: Geschäfte vor dem Start - Aus für Café


Update 27.09.2024

Nach Planungen, Umplanungen und einem Investorenwechsel ist es nun so weit: Das Kaiserquartier, wie die Neue Mitte Baukau jetzt heißt, geht an den Start. Gestern öffneten die Geschäfte in dem Neubau. Die größte Verkaufsfläche mit 1700 Quadratmetern hat der Edeka-Supermarkt, an den ein Shop und eine Bäckerei angegliedert sind. Der Discounter Aldi hat eine Fläche von 1200 Quadratmetern angemietet, die Drogerie „dm“ 580 Quadratmeter. Auch die Deutsche Post öffnet in dem neuen Stadtteilzentrum eine Annahmestelle.

Bereits vor den Geschäften gestartet ist die Förderschule Forellstraße, die nach einem Umzug im Geschäftszentrum das fünf- und das dreistöckige Gebäude nutzt.
Neben dem Geschäftszentrum wird derweil weiter fleißig gebaut. Ein zweiter Bauabschnitt umfasst den Bau von sechs Wohnhäusern mit jeweils rund einem Dutzend Wohnungen zwischen 50 und 110 Quadratmetern, inklusive Balkonen. 2025 sollen sie fertig sein. Außerdem ist ein Quartiersparkhaus an der Forellstraße geplant

Quelle: WAZ - Herne: Kaiserquartier fertig - Geschäfte öffnen

Samstag, 7. September 2024

Herne | Seniorenresidenz Herne-Mitte - Fertig (06/24)

Cureus hat die erste Genehmigung für den Bau einer weiteren Belia Seniorenresidenz von der Stadt Herne erhalten. Im Dezember 2021 wurde bereits die Genehmigung für den Bau der Belia Seniorenresidenz Herne-Horsthausen mit 80 Pflegeplätzen erteilt+. Cureus ist bei beiden Projekten selbst als Generalunternehmer tätig.

Der Bau des zweiten Projektes der Cureus läuft nun im Herner Stadtzentrum unweit des Hauptbahnhofes in der Baumstr. 8-12 in 44623 Herne-Mitte. Auch diese Residenz wird der Pflegespezialist Belia Seniorenresidenzen nach Fertigstellung betreiben. Bauherr und Eigentümer des Gebäudes ist Cureus.

Das rd. 6.100 Quadratmeter große Grundstück beherbergte zuletzt ein Autohaus. Künftig werden in einem modernen, viergeschossigen Neubau 80 stationäre Pflegeplätze, eine Hausgemeinschaft mit 55 Wohneinheiten und eine Tagespflege mit 27 Plätzen Raum finden. Das Gebäude wird nach dem äußerst energieeffizienten KfW-40-Standard errichtet. Ein mit Biogas befeuertes Blockheizkraftwerk (BHKW) wird neben Wärme gleichzeitig Strom produzieren. Das Flachdach der Residenz soll teilweise extensiv begrünt werden, was der Regenwasserrückhaltung dient und sich positiv auf das Mikroklima auswirkt. Gestalterisch wird sich die neue Belia Seniorenresidenz insbesondere durch die geradlinige und helle Außengestaltung hervorragend in die umliegende Bebauung einpassen und einen Blickfang schaffen.

Zum Bauablauf äußert sich Kathrin Ufken, Projektleiterin der Cureus, wie folgt: „Nach dem erfolgreichen Abbruch der Altbebauung und den anschließenden Erdarbeiten ist nun der Baugrund für die Bodenplatte vorbereitet, die ebenfalls in Kürze erstellt wird. Wir planen zeitnah mit dem Beginn der eigentlichen Rohbauarbeiten und sehen der Fertigstellung und Übergabe an unseren versierten Betreiberpartner Belia derzeit nach gerade mal 18 Monaten Bauzeit zum Ende des Jahres 2023 entgegen.“

Moderne Seniorenresidenz mit umfangreichem Service-Angebot

Die komplett barrierefreie Seniorenresidenz ist durch einen separaten Eingang zugänglich und wird über rd. 4.900 Quadratmeter Bruttogeschossfläche (BGF) verfügen. Sie erstreckt sich im nördlichen Gebäudeteil über das Erdgeschoss und drei Obergeschosse. Das Erdgeschoss empfängt Bewohner und Gäste mit einer hotelartig gestalteten Lobby, einer Lounge mit Bibliothek sowie einem Angebot aus Friseur mit Fußpflege, Therapieräumen und hauseigener Wäscherei. Das Restaurant mit Frischküche wird auch der Öffentlichkeit zugänglich sein. Die dazugehörige Terrasse schafft eine angenehme Verbindung in die großzügig gestalteten Außenanlagen der Seniorenresidenz.

Die Bewohner erwarten in den Obergeschossen 80 Einzelzimmer mit eigenem Bad nach modernstem Standard für die vollstationäre und Kurzzeitpflege. Alle Zimmer sind rollstuhlgerecht ausgebaut. Die Zimmer können durch die Bewohner individuell möbliert werden, um eine Wohlfühl-Atmosphäre und einen privaten Rückzugsort zu schaffen. Die Residenz ist je Obergeschoss in zwei Wohnbereiche mit jeweils eigenem Aufenthaltsraum mit Wohnküche und Balkon gegliedert, um in kleineren Gruppen eine häuslich-familiäre Atmosphäre für die Bewohner zu schaffen.

Hausgemeinschaft bindet Bewohner stärker in Tagesabläufe ein

Im südlichen Gebäudeteil wird sich die Hausgemeinschaft auf rd. 3.100 Quadratmeter BGF mit 55 Wohneinheiten über die drei Obergeschosse erstrecken. Alle Zimmer verfügen über ein eigenes modernes Bad und sind komplett rollstuhlgerecht ausgestattet. Die Eigenmöblierung durch die Bewohner ist auch hier möglich.

Das Konzept der Hausgemeinschaft zeichnet sich dadurch aus, dass die Bewohner in die hauswirtschaftlichen Abläufe nach individuellen Möglichkeiten involviert sind und vom Personal unterstützt werden. So vermitteln zum Beispiel die gemeinsame Zubereitung von Mahlzeiten oder das Bügeln ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Entsprechend dieser Anforderungen verfügt jede der Wohnetagen über einen großzügigen Wohnbereich mit Wohnzimmer und geräumiger Küche sowie Balkon.

Gut ausgestattete Tagespflege mit 27 Plätzen im Erdgeschoss

Die Tagespflegeeinrichtung im Erdgeschoss der Hausgemeinschaft wird über 27 Plätze verfügen und ist für die tägliche Betreuung Pflegebedürftiger optimal ausgestattet. Neben dem großen Aufenthaltsraum mit Küche werden ein Therapie- und Gymnastikraum, Ruheräume und ein Pflegebad das Angebot für die Besucher auf den rd. 500 Quadratmetern BGF abrunden.

Sowohl die Besucher der Tagespflege als auch die Bewohner der Hausgemeinschaft können jederzeit auf das Restaurant, den Friseur, die Fußpflege oder die Wäscherei im Komplex zurückgreifen. Auch die Außenanlagen mit Hochbeeten, Rundweg, Ruhezonen und Schatten spendenden Obstbäumen und Hecken sollen allen Bewohnern und Gästen des Komplexes gelichermaßen zur Verfügung stehen und zur gemeinsamen Bewegung, zum Austausch und zur Erholung im Freien einladen.

Begegnung, Gemeinschaft und Geselligkeit im Fokus – Anmeldungen und Bewerbungen von Mitarbeitern ab Herbst 2022 möglich. Interessierte Bewohnerinnen und Bewohner sowie Bewerber für eine Arbeitsstelle können sich ab Herbst 2022 über die Internetseite www.belia.de informieren und melden.

Zentraler Standort und hohe Bauqualität

Unweit der U-Bahn-Station Herne-Mitte und des Herner Hauptbahnhofes gelegen, ist die neue Seniorenresidenz verkehrlich optimal angebunden. 35 Pkw-Stellplätze auf dem Gelände, davon vier behindertengerecht, machen den Komplex sehr gut für Bewohner, Besucher und das Personal erreichbar. Im Umfeld befindet sich die lebendige Innenstadt mit einer Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten sowie Ärzten, Sozial- und Freizeitangeboten. Auch der Herner Stadtgarten als innerstädtischer Grünzug zur Naherholung liegt in naher Entfernung.

Der Neubau entsteht entsprechend dem Cureus-Standard der Systempflegeimmobilie. Dieser setzt auf einheitliche, hohe Qualitätsmaßstäbe und orientiert sich unter anderem an den Bedürfnissen der Betreiber mit Fokus auf die Bewohner und das Pflegepersonal. So sind die baulichen Prozesse und alle Objekte von innen nach außen optimiert: Dies betrifft beispielsweise die Größe und Anordnung von Räumen zur Optimierung von Flächen und Laufwegen. Auch die bauseitige Ausstattung ist unter Nutzenaspekten durchdacht: Flure erhalten grundsätzlich Tageslicht, jedes Zimmer verfügt über bodentiefe Fenster und die modernen Bäder und Fensteranordnungen folgen dem immer gleichen standardisierten Systemansatz. Bei der Architektur und Fassadengestaltung wird dennoch großer Wert auf Individualität und höchste Qualität gelegt, um sich in das jeweilige Projektumfeld optimal einzupassen. Auch nachhaltige Aspekte spielen eine wesentliche Rolle, so wird beispielsweise für alle Objekte der Effizienzhaus-40-Standard (zuvor KfW-40) angestrebt. Die gebündelte Beschaffung, unter anderem von Bodenbelägen oder Aufzugsanlagen, sorgt ferner für Kostensynergien. Langfristige, mehrere Objekte umfassende Wartungsverträge reduzieren zusätzlich die Kosten des späteren Betreibers. Durch die ständige Überprüfung und Optimierung dieses Systemansatzes kann die Erstellung bedarfsgerechter Immobilien garantiert werden.

PM: Cureus baut jetzt auch in Herne-Mitte – neue Belia Seniorenresidenz mit 162 Pflegeplätzen




Bilder: Cureus

Upsate 07.09.2024

Die neue Belia Seniorenresidenz Herne in der Baumstr. 8-12 in 44623 Herne-Mitte wurde fertiggestellt und an den Betreiber Belia Seniorenresidenzen GmbH übergeben. Im Sommer fand die Eröffnungsfeier statt. In diesem Jahr eröffnen in Herne gleich zwei sehr moderne Seniorenresidenzen. Den Start wurde im Januar 2024 mit der Residenz Luisenstraße in Horsthausen gemacht, nun folgt auch dieser neuer Standort in der Baumstraße in Herne Mitte.

Montag, 5. Februar 2024

Herne | Sanierung Wohnanlage Emscherstraße | In Bau

Die auf die Sanierung und Modernisierung von Gebäuden aller Assetklassen spezialisierte Goldbeck Technical Solutions GmbH – Teil der Dienstleistungssparte des europaweit tätigen Bau- und Immobilienunternehmens Goldbeck – wurde mit der Sanierung einer 224 Einheiten umfassenden Wohnanlage im nordrhein-westfälischen Herne beauftragt.


Um einen reibungslosen Projektablauf zu gewährleisten, haben die Goldbeck Technical Solutions den Gebäudekomplex in drei Bauabschnitte gegliedert. Bauabschnitt eins mit 120 Wohnungen, in dem die Arbeiten bereits Ende November 2023 gestartet sind, wird voraussichtlich im vierten Quartal 2024 fertigstellt und wieder durch die Mieter bezogen werden können. Bauabschnitt zwei mit 52 Wohnungen folgt Anfang 2025, Bauabschnitt drei, ebenfalls mit 52 Wohnungen, soll Mitte 2025 abgeschlossen sein.

Durch die Zugehörigkeit zum Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck profitieren die Goldbeck Technical Solutions bei diesem umfangreichen Projekt vom umfassenden Know-how aus dem Neubau, deren Produktsparte für Wohngebäude bereits über 1.000 Wohneinheiten neu errichtet hat. „Wir arbeiten in enger Abstimmung mit der Stadt Herne, um den gesamten Gebäudekomplex attraktiv, lebenswert und marktfähig zu gestalten. Unser Ziel ist es, modernen und zugleich bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, der so dringend benötigt wird. Die Menschen in Herne haben es verdient, dass in ihre Heimat investiert wird – und zwar nachhaltig“, sagt Patrick Möller, Geschäftsführer der Goldbeck Technical Solutions GmbH.

Pressemitteilung: Goldbeck Technical Solutions saniert Wohnanlage mit 224 Einheiten in Herne

Siehe auch: Wohnblock an der Emscherstraße wird saniert

Samstag, 3. Juni 2023

Herne | Urbanes Wohnquartier Reichsstraße

Das über 2 ha große Plangebiet befindet sich im Süd-Westen des Stadtgebietes. Es wird umrandet von der Edmund-Weber Straße, der Reichsstraße und der Hans-Tilkowski-Schule an der Dahlhauser Straße. Das Gelände umfasst den ehemaligen Fußballplatz mit Nebenanlagen. In Herne Eickel gelegen, finden sich weitläufige Grünflächen im angrenzenden Volksgarten Eickel sowie Park Königsgrube und somit vielfältige Freizeitmöglichkeiten unmittelbar vor der Haustür.

Der städtebauliche Entwurf sieht eine Bebauung in mehreren Blöcken vor. Zwischen den Blöcken wird in Ost-West-Richtung eine Wegeverbindung zwischen der Schule und der Reichsstraße im Osten entstehen. Eine zweite Verbindung mit hoher Aufenthaltsqualität verläuft zwischen den Blöcken in Nord-Süd-Richtung. Der Schnittpunkt der beiden neuen autofreien Achsen soll als autofreier Quartiersplatz ausgebaut werden und den Mittelpunkt des Wohngebietes bilden. Er schafft attraktive Bewegungs- und Aufenthaltsräume für bewohnende und besuchende des Quartiers.


Die Blöcke sind über gemeinschaftlichen Innenhöfe in den bestehenden Grünraum eingebettet und erzeugen das Bild eines durchgrünten Stadtquartiers. Die Neugestaltung des Walls entlang der Edmund-Weber-Straße schafft eine attraktive Grünvernetzung zwischen dem Volksgarten Eickel und dem Park Königsgrube.

Bilder: Schamp & Schmalöer Architektur und Städtebau

Im Süden wird durch eine Reihenhausbebauung ein harmonischer Übergang zwischen dem mehrgeschossigen Geschosswohnungsbau und der bestehenden Bebauung geschaffen. Die Anordnung und Formen der Baufelder integrieren die Bestandsgebäude der Schule und der Sporthalle.

Quelle: Ehemaliger Sportplatz Reichsstraße in Herne-Eickel

Samstag, 18. Februar 2023

Herne | Prologis Brownfield-Entwicklung

In Herne hat der Logistikimmobilienentwickler ein rund 36.400 Quadratmeter großes Grundstück erworben und plant, auf der Fläche eine Logistikimmobilie mit etwa 21.000 Quadratmetern zu entwickeln. Das Projekt in Herne steht im Einklang mit der Nachhaltigkeitsstrategie von Prologis. Es handelt sich bei dem Grundstück um ein sogenanntes Brownfield. Die Entwicklung macht die Industriebrache wieder nutzbar und schafft so Raum für Arbeitsplätze, ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln. Zudem orientiert sich der Bau der Immobilie an den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft, deren Fokus darauf liegt, Ressourcen wiederzuverwenden, um unter anderem Abfall zu reduzieren. Dafür werden die genutzten Baumaterialien hinsichtlich ihrer künftigen Wiederverwertbarkeit überprüft.

Prologis strebt zudem ein Gold-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an. Außerdem wird die Logistikanlage über eine Dachbegrünung verfügen, die für ein angenehmes Gebäudeklima sorgt und den künftigen Nutzer dabei unterstützt, Energie für Heizung und Klimaanlage einzusparen. Auf dem Dach der Immobilie wird zusätzlich eine Solaranlage installiert. Prologis bietet auch beim Thema Mobilität nachhaltige Lösungen. So wird auf dem Grundstück eine Infrastruktur für Ladestationen vorhanden sein – für Elektro-Fahrzeuge vom Pkw der Mitarbeiter über alle Lieferfahrzeug-Typen bis zum Lkw. Den Lade-Bedarf stimmt Prologis mit den Kunden individuell ab.

Herne verfügt über hervorragende Vorrausetzungen für unterschiedliche Branchen. Das Grundstück von Prologis liegt an der A43 mit direktem Anschluss an die A2, die von den Niederlanden bis nach Osteuropa reicht. Der Flughafen Dortmund ist nur 35 Kilometer entfernt. Zudem bietet die Lage im Ruhrgebiet eine gute Erreichbarkeit der Endkunden und ermöglicht so eine Logistik der kurzen Wege. Dank der guten Verkehrsanbindung und der Nähe zu zahlreichen Ballungszentren eignet sich die Fläche für Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Man sei überzeugt, in den kommenden Monaten einen Mieter für die künftige Immobilie zu finden und plant die Fertigstellung für das erste Quartal 2025.


Bild: Prologis

Sonntag, 30. Oktober 2022

Herne | Quartier Gabelsbergerstraße

Das DRK Herne und Wanne-Eickel und Architekt Rainer Weyers planen auf einem Grundstück an der Gabelsbergerstraße zwei nachhaltige Mehrfamilienhäuser mit 12 freifinanzierten Mietwohnungen für junge Familien und 15 für Senioren. zu errichten. Außerdem soll auf dem 6800 qm großen Grundstück die neue DRK-Hauptgeschäftsstelle mit zwei ambulanten Wohngemeinschaften und einem Veranstaltungssaal realisiert werden.

Die 3-geschossigen Gebäude werden in Holzrahmenbauweise errichtet und erhalten unter anderem begrünte Flachdächer und eine Photovoltaikanlage. Dass alle Wohnungen barrierefrei sind, versteht sich inzwischen von selbst, Pkw-Stellplätze gibt es in einer Tiefgarage. Hinzu kommt ein begrünter Innenhof mit Spielplatz. Der Bauantrag ist vor wenigen Tagen eingereicht worden, Weyers würde gerne Anfang 2023 starten, auf Grund der Holzrahmenbauweise könne die Fertigstellung schon Anfang 2024 sein.




Samstag, 9. Juli 2022

Herne | Neue Höfe

Anfang August stellte die Landmarken AG als Projektentwickler die ersten beiden Mieter für die Obergeschosse in dem ehemaligen Kaufhaus vor. Mit der FläktGroup, einem führenden Unternehmen im Bereich Lufttechnik und dem Anbieter flexibler Bürolösungen Regus werden im Jahr 2020 zwei renommierte und zugleich sehr innovative Unternehmen in die Neuen Höfe ziehen. Zudem werden in diesem Herbst die Bauarbeiten beginnen.

Rund 4.600 m² Bürofläche wird die FläktGroup Deutschland GmbH im 3. und 4. OG und teilweise im 1. OG der „Neuen Höfe Herne“ beziehen. Damit ist bereits über die Hälfte aller verfügbaren Flächen im Gebäude vermietet, denn mit Regus übernimmt ein weiteres, hoch innovatives Unternehmen rund 1.800 m² Mietfläche im 2. OG. Europas führender Co-Working-Anbieter, der über seine weltweit verteilten Business Center flexible Bürolösungen anbietet, wird an dem zentralen Standort in der Herner Innenstadt einen modernen Co-Working-Space einrichten. Für das Erdgeschoss und das Basement laufen konkrete Gespräche mit Einzelhändlern und Gastronomen, die durch die Vermietung der Büroflächen nun noch mal beflügelt werden.

Los geht es mit den genehmigungsfreien Rückbauarbeiten im ehemaligen Kaufhaus. Das bedeutet, dass neben der Schadstoffsanierung zunächst alle nichttragenden Einbauten und die gesamte technische Gebäudeausstattung zurückgebaut werden. Das Tragwerk bleibt von den Arbeiten unberührt. „Mit Abschluss der Entkernung, voraussichtlich im 1. Quartal 2019, wird das Gebäude auf den Rohbauzustand zurückgebaut sein.

Die danach folgenden Umbaumaßnahmen werden mit Rohbau- und Fassadenarbeiten beginnen. Von oben werden zwei Lichthöfe in das Bestandsgebäude geschnitten, die den „Neuen Höfen“ nicht nur Helligkeit, sondern auch ihren Namen geben. In enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz erfolgt die komplette Erneuerung der Fassade, wobei die charakteristischen Lamellen wie in den 60er Jahren wiederhergestellt werden, allerdings schmaler und weniger tief als heute. Im Anschluss können die Ausbauarbeiten beginnen, die in Abstimmung mit den Mietern stattfinden werden.

PM: Start für die Neuen Höfe Herne mit zwei frischen Mietverträgen

Bild: Landmarken AG

Update 09.07.2022

Der Investment- und Asset-Manager ADVENIS Germany hat als Transaktionsmanager die „Neue Höfe Herne“ für den offenen französischen Immobilienfonds Eurovalys gesichert. Verkäuferin des zwischen 2018 und 2021 zum neuen Innenstadt-Highlight Hernes umgewandelten Komplexes ist die Landmarken AG aus Aachen. Die urbane Mixed-Use-Immobilie, die vom Markt mehrfach ausgezeichnet ist, wechselte für einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag ihren Besitzer. Künftig wird sie von ADVENIS Germany gemanagt und in den 2015 aufgelegten SCPI Eurovalys eingebracht. Der Fonds investiert hauptsächlich in deutsche Büroimmobilien in ausgewählten Lagen der deutschen A-, B-, C- und D-Städte. Mit dem jüngsten Ankauf hält der SCPI Eurovalys nun 33 Objekte.

Die Gesamtmietfläche der „Neue Höfe Herne“ beträgt knapp 14.000 Quadratmeter vollvermietete Fläche, die zu mehr als 60 Prozent aus Büroflächen besteht. Die verbleibenden Flächen verteilen sich ausgewogen auf Mieter der Segmente Handel, Fitness und Gastronomie. Darüber hinaus stehen in dem direkt an das Gebäude angrenzenden Parkhaus 524 Garagenstellplätze zur Verfügung. Die „Neue Höfe Herne“ können zudem über die U-Bahn-Station „Herne Mitte“ erreicht werden, die direkt vor dem Gebäude liegt.

Das 1961 erbaute ehemalige Hertie-Warenhaus mit seiner denkmalgeschützten Lamellenfassade befindet sich auf einem 5.000 Quadratmeter großen Grundstück am innerstädtischen Robert-Brauner-Platz in Herne. Es stand zuletzt seit 2009 vollständig leer. Im Zuge der umfassenden Revitalisierung zwischen 2018 und 2021 wurde für das neue Architektur-Highlight Hernes ein zukunfts- und drittverwendungsfähiges Nutzungskonzept entwickelt, das neue Frequenz in die Innenstadt des Regionalzentrums bringt. Dafür wurde die denkmalgeschützte Fassade wieder hergerichtet und Betondecken aufwändig saniert. Um Helligkeit ins Gebäude zu bringen, wurden zahlreiche neue Fensteröffnungen eingebracht und von oben zwei Lichthöfe eingeschnitten, die dem Projekt seinen Namen geben.

Das Konzept, das die denkmalgeschützte Immobilie ehrt und sie heute in neuem Glanz erstrahlen lässt, ist mehrfach preisgekrönt. Auf der polis Convention, der Messe für Stadt- und Projektentwicklung in Düsseldorf, wurden die „Neue Höfe Herne“ 2021 mit dem silbernen polis Award ausgezeichnet. Daneben gewannen sie im gleichen Jahr den silbernen FIABCI Prix d´Excellence als eine der besten Gewerbe-Projektentwicklungen in Deutschland.

Nach der Revitalisierung des alten Warenhauses haben sieben Unternehmen rund 500 Arbeitsplätze in den „Neue Höfe Herne“ angesiedelt. Das Projekt ist ein Symbol des Wandels und der Zukunft Hernes.

Eva Welzenbach, Geschäftsführerin von ADVENIS Germany, sagt: „Wir sind stolz, dass wir uns im Rahmen dieses Off-Market-Deals durchsetzen und die „Neue Höfe Herne“ für unsere Kunden erwerben konnten. Objekte wie dieses kommen nur selten auf den Markt. Daher sind wir glücklich, eine echte Trophy-Immobilie in das Eurovalys-Portfolio einzubringen, mit der wir unsere Akquisitionsstrategie erneut vollständig umsetzen.“

Henrik Scholz, Mitglied der Geschäftsleitung der Landmarken AG, sagt: „Wir entwickeln hochattraktive Produkte für den Kapitalmarkt, die sowohl ökonomisch als auch gesellschaftlich Mehrwert schaffen. Die „Neue Höfe Herne“, die für die gesamte Stadt Herne eine Aufwertung bedeuten, sind eines der besten Beispiele für diesen Ansatz. Wir freuen uns, mit ADVENIS einen Käufer gefunden zu haben, der langfristige Investitionsziele verfolgt und damit ähnlich nachhaltig agiert, wie Landmarken.“

„Diese Transaktion beweist, dass wir völlig zurecht von dem Projekt und dem Standort voll überzeugt waren“, sagt Thomas Binsfeld, Mitglied der Landmarken-Geschäftsleitung. „Wir wollten einen nachhaltigen Beitrag zur Aufwertung der Herner Innenstadt leisten und damit eine Wirkung für die ganze Stadtgesellschaft erzielen. Das ist gelungen. Die „Neue Höfe Herne“ sind eine echte Belebung für Herne.“

Der Käufer wurde bei der Transaktion rechtlich von ACT Legal und bei der Technical Due Diligence von alea real beraten. ROTTHEGE beriet den Verkäufer in rechtlichen Fragen. Vermittelt wurde die Transaktion von Greif & Contzen.



Montag, 2. Mai 2022

Herne | Neubau Zahnklinik am Westring

Durch die Kernsanierung und Aufstockung zweier Bestandsgebäude aus den 70er und 80er Jahren entsteht am Westring 123-125 in Herne eine neue Zahnklinik. Weiße Fassadenbänder aus Aluminium verknüpfen beide Gebäudeteile zu einer Einheit mit hohem Wiedererkennungspotential. Große Glasflächen sorgen für eine optimale Belichtung der Innenräume und für eine attraktive Außengestaltung. Die Technische Gebäudeausrüstung hebt im Zusammenhang mit der hochisolierten Außenhülle das Gebäude auf ein hochwertiges und nachhaltiges Niveau.

Die Kernnutzung des Gesamtkomplexes wird durch die Zahnarztpraxis gebildet, welche sich mit 20 Behandlungs- und Prophylaxeräumen über zwei Etagen erstreckt. Ein großzügiger Empfangs-, Veranstaltungs- und Verwaltungstrakt befindet sich im Erdgeschoss. Hier werden zukünftig auch Vorträge, Schulungen und weitere Events mit bis zu 100 Personen stattfinden. Ebenfalls im Erdgeschoss ist der Eingriffsbereich vorgesehen, in dem zwei modern ausgestattete OP-Räume samt Nebenfunktionen wie Röntgen und Ruheräumen untergebracht sind. Die Behandlungsräume im 1. Obergeschoss werden ebenfalls auf dem neuesten Stand der Medizintechnik ausgestattet. Das Planungsteam sorgt hier für eine hohe Gestaltungsqualität und eine helle, freundliche Atmosphäre. Auch individuelle Behandlungsräume z.B. für Kinder, Jugendliche oder VIPs sind geplant.

Im zweiten Obergeschoss sind Büroräume, ein Dentallabor sowie Räumlichkeiten für die Implantationsspezialisten Implacheck vorgesehen. Ein großer Besprechungsraum in dieser Etage dient allen Nutzergruppen im Gesamtgebäude und kann nach Bedarf gebucht werden. Abgerundet wird das Nutzungsspektrum durch ein Medienstudio, eine Wohnung, eine Bäckerei sowie durch einen Fitnessbereich im Untergeschoss speziell für die Mitarbeiter der Klinik.

Das Gesamtinvestitionsvolumen soll vorsichtigen Schätzungen zufolge rund zwölf Millionen Euro für Bau- und Innenausstattungskosten betragen. Aktuell befindet sich dort ein Altbau mit Büros und Geschäftsflächen. Die beiden bestehenden Gebäude zur Kreuzung hin werden entkernt und erhalten eine weitere Etage. Die alte Druckerei daneben, gegenüber der Tankstelle, wird abgerissen, auf diesem Grundstücksteil sollen vor allem Parkplätze entstehen - darunter auch einige Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Die Glasfassade soll durch LED-Bänder optische Akzente setzen. Mit der Planung des Gebäudes ist das Architekturbüro Bock Neuhaus Partner aus Coesfeld beauftragt worden. Selbstverständlich werde das komplette Gebäude barrierefrei sein, das Gebäude erfülle später den KfW-Standard 55 (Es benötigt nur 55 Prozent der Energie eines Neubaus), was für einen Umbau nicht alltäglich sei. So werde auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installiert. Es könnten dort 120 bis 150 Arbeitsplätze entstehen.



Bilder: Bock Neuhaus Partner

Freitag, 29. April 2022

Herne | Bebauung Sportplatz Nordstraße

Die Stadtentwicklungsgesellschaft Herne (SEG) hat für die Entwicklung der ehemaligen Sportplatzfläche des SV Fortuna 31 Herne an der Nordstraße einen Partner gefunden. Rund ein Drittel der Sportplatzfläche wird mit zwei Mehrfamilienhäusern bebaut. Der insgesamt über 11.000 m² große Sportplatz zwischen Nordstraße und Jobststraße in Herne- Baukau wird nach sieben Jahren Stillstand zurückgebaut und die Fläche komplett umgestaltet. Wie die SEG bereits im August 2020 bekannt gegeben hat, werden zwei Drittel der Fläche zu einem Quartierpark für alle Hernerinnen und Herner umgebaut. Nun steht auch fest, wer die restlichen rund 4.000 m² bebauen wird. Der Bebauungsentwurf und das Nutzungskonzept der Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd konnten sich in einem Interessenbekundungsverfahren durchsetzen.

Unter dem Motto „Zwei Boote auf dem Wasser“ sollen zwei Mehrfamilienhäuser mit jeweils ca. 20 Mietwohnungen entstehen. Eine gemeinsame Tiefgarage sorgt für ausreichend Parkplätze, ohne dabei Freiflächen des Quartierparks in Anspruch zu nehmen. Zu Beginn des nächsten Jahres möchte die SEG mit dem Rückbau des Sportplatzes beginnen. In der zweiten Jahreshälfte könnten dann sowohl die Herstellung des Parks, als auch die ersten Arbeiten an den Wohngebäuden anlaufen.

Pressemitteilung: https://inherne.net/whs-plaene-fuer-sportplatz-nordstrasse/



Bilder: Tor 5 Architekten

Sonntag, 24. April 2022

Herne | Seniorenresidenz Albert-Klein-Straße

Cureus, ein Bestandshalter von stationären Pflegeimmobilien in Deutschland, der sein Portfolio selbst entwickelt, hat die Genehmigung für den Bau der Belia Seniorenresidenz Herne erhalten und beginnt nun mit den Arbeiten. Den Betrieb der Residenz wird der Pflegespezialist Belia Seniorenresidenzen nach der Fertigstellung zum Ende des ersten Quartals 2023 übernehmen. Bauherr und Eigentümer des Gebäudes ist Cureus.

Das rd. 9.200 Quadratmeter große Grundstück Albert-Klein-Straße 1 liegt zwischen der Roonstr. und der Luisenstr. in 44628 Herne im Ortsteil Horsthausen. Es beherbergte früher den Verwaltungssitz der Zeche „Friedrich der Große“ und später das Kreiskirchenamt. Die Westfassade des einstigen Hauptgebäudes sowie der umliegende Park mit seiner repräsentativen Allee und den beiden Torhäusern stehen unter Denkmalschutz und werden erhalten.

Die komplett barrierefreie Seniorenresidenz wird über rd. 5.500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche (BGF) verfügen und erstreckt sich vom Erdgeschoss über drei Obergeschosse und ein Staffelgeschoss. Das Erdgeschoss empfängt Bewohner und Gäste mit einer hotelartig gestalteten Lobby, einer Lounge mit Bibliothek sowie einem Angebot aus Friseur, Therapieräumen und hauseigener Wäscherei. Das Restaurant mit Frischküche wird auch der Öffentlichkeit zugänglich sein. Die dazugehörige Terrasse schafft eine angenehme Verbindung in den historischen Park der Seniorenresidenz, der sich mit viel Grün nach Westen erstreckt.

Die Bewohner erwarten in den Obergeschossen 80 Einzelzimmer mit eigenem Bad nach modernstem Standard, alle Zimmer sind rollstuhlgerecht ausgebaut. Die Zimmer können durch die Bewohner individuell möbliert werden, um eine Wohlfühl-Atmosphäre und einen privaten Rückzugsort zu schaffen. Die Residenz ist in drei Wohnbereiche mit jeweils eigenem Aufenthaltsraum mit Wohnküche und Balkon gegliedert, um eine häuslich-familiäre Atmosphäre für die Bewohner zu schaffen. Der Wohnbereich im Staffelgeschoss verfügt über elf Plätze und wird speziell auf die Bedürfnisse und den Tagesablauf von demenziell Erkrankten ausgerichtet.

Die gesamte Belia Seniorenresidenz Herne wird barrierefrei und nach dem äußerst energieeffizienten KfW-40-Standard errichtet. Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) beheizt die Wohnanlage mit Biogas und produziert gleichzeitig Strom. Das Flachdach der Residenz wird teilweise extensiv begrünt, was der Regenwasserrückhaltung dient und sich positiv auf das Mikroklima auswirkt. Auch wird sich das Gebäude gestalterisch besonders auf sein Umfeld einstellen: Insbesondere die geradlinige und helle Außengestaltung des Residenzgebäudes wird zusammen mit der erhaltenen historischen Fassade harmonieren und einen Blickfang schaffen.

Im Umfeld der Belia Seniorenresidenz Herne befinden sich eine Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten sowie Ärzte, Sozial- und Freizeitangebote. Die Lage ist verkehrlich optimal über die nahe Bushaltestelle und den Bahnhof angebunden. Das macht die Residenz optimal für Bewohner, Besucher und das Personal erreichbar. 15 Pkw-Stellplätze auf dem Innenhof, zwei davon behindertengerecht, sowie 10 Fahrradabstellplätze stehen zur Verfügung.

Der Neubau entsteht entsprechend dem Cureus-Standard der Systempflegeimmobilie. Dieser setzt auf einheitliche, hohe Qualitätsmaßstäbe und orientiert sich unter anderem an den Bedürfnissen der Betreiber mit Fokus auf die Bewohner und das Pflegepersonal. So sind die baulichen Prozesse und alle Objekte von innen nach außen optimiert: Dies betrifft beispielsweise die Größe und Anordnung von Räumen zur Optimierung von Flächen und Laufwegen. Auch die bauseitige Ausstattung ist unter Nutzenaspekten durchdacht: Flure erhalten grundsätzlich Tageslicht, jedes Zimmer verfügt über bodentiefe Fenster und die modernen Bäder und Fensteranordnungen folgen dem immer gleichen standardisierten Systemansatz. Bei der Architektur und Fassadengestaltung wird dennoch großer Wert auf Individualität und höchste Qualität gelegt, um sich in das jeweilige Projektumfeld optimal einzupassen. Auch nachhaltige Aspekte spielen eine wesentliche Rolle, so wird beispielsweise für alle Objekte der Effizienzhaus-40-Standard (zuvor KfW-40) angestrebt. Die gebündelte Beschaffung, unter anderem von Bodenbelägen oder Aufzugsanlagen, sorgt ferner für Kostensynergien. Langfristige, mehrere Objekte umfassende Wartungsverträge reduzieren zusätzlich die Kosten des späteren Betreibers. Durch die ständige Überprüfung und Optimierung dieses Systemansatzes kann die Erstellung bedarfsgerechter Immobilien garantiert werden.

  • 80 Pflegeplätze für Voll-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege inkl. Demenz-WG geplant
  • Residenzgebäude erhält denkmalgeschützte Fassade und historische Parkanlage des ehemaligen Verwaltungssitzes der Zeche „Friedrich der Große“
  • Öffentliches Restaurant, Friseur, Wäscherei, Lounge mit Bibliothek und Pflegebad im Gebäude
  • Immobilie nach modernstem Standard und KfW-40-Vorgaben
  • Pflegespezialist Belia Seniorenresidenzen wird Betreiber
  • Cureus ist führender Bestandshalter für Pflegeimmobilien, Standort ergänzt das Portfolio der Gesellschaft
  • Fertigstellung und Eröffnung zum Ende des ersten Quartals 2023 geplant
  • ca. 45 neue, krisensichere Arbeitsplätze entstehen

PM: Herne-Horsthausen: Cureus startet Bau der Belia Seniorenresidenz mit 80 Plätzen

Bild: Cureus


    Dienstag, 22. Februar 2022

    Wohn & Bürogebäude An der Kreuzkirche/Ecke Schulstraße

    Die E-Gruppe hat weitere Grundstücke in der Herner City erworben und plant in Sichtweite zum Europagarten ein hochmodernes Gebäude, das unter anderem eine Kita, Wohnungen und Büros beherbergen wird. Der Baubeginn ist für das zweite Quartal 2022 vorgesehen.

    Die E-Gruppe investiert in das H3 rund 15 Millionen Euro. Neben dem Grundstück An der Kreuzkirche 5, wo lange Zeit die Elsässer Stuben ihren Stammsitz hatten, wurden noch zwei weitere Grundstücke angekauft, so dass das gesamte Gelände bis an den Gutenbergplatz reicht.

    Das neue Gebäude auf dem 1.600 Quadratmeter großen Grundstück wird rund 3.500 Quadratmeter an Fläche bieten. Dazu kommt eine Tiefgarage mit 1.400 Quadratmetern. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2024 terminiert. Auch als Reminiszenz an das Fachwerkhaus wird die neue Fassade unter anderem aus Holz bestehen.

    Quelle: Stadt Herne


    Bilder: © Architekturbüro Lars Rexforth

    Diese Gebäude werden für das Neubauvorhaben abgerissen


    Fotos: ©Thomas Schmidt, Stadt Herne

    Montag, 29. März 2021

    Herne | Erweiterung Akademie der St. Elisabeth Gruppe

    Die Akademie der St. Elisabeth Gruppe in Herne wird zu Zeit um einen zweiten Bauabschnitt erweitert. Nach Plänen des Büros Krampe Schmidt entstehen am gleichnamigen Campus 16 zusätzliche Klassenräume. Ergänzend wird es im Erdgeschoss eine Mensa geben. Der Startschuss für die Rohbauarbeiten des vom Land NRW geförderten Projektes fiel im Dezember 2020.



    Freitag, 26. März 2021

    Herne | Hilton-Hotel im Shamrockpark

    Im Shamrockpark soll bekanntlich ein Hotel errichtet werden.. Nun ist klar, das dort ein Hilton-Hotel mit 154 Betten bis 2022 entstehen wird. Das US-Unternehmen plane auf einer Fläche von rund 9000 Quadratmetern ein Haus unter anderem mit 112 Standardzimmern sowie 17 Luxus- und 18 Familienzimmern sowie Restaurant, Fitness- und Konferenzräumen.

    Quelle: https://www.waz.de/staedte/her…roeffnen-id229456350.html


    Update 26.03.2021

    Das Hotel wird größer als geplant. Zu den ursprünglichen 9000 Quadratmetern kämen noch 1700 Quadratmeter hinzu, so dass nicht 154, sondern bis zu 168 Zimmer entstehen. Geplant sind neben Standardzimmern auch 17 Luxus- und 18 Familienzimmer sowie Restaurant, Fitness- und Konferenzräume. Die Arbeiten zum Umbau in ein Hotel sollen im Sommer beginnen. Im Sommer 2022 soll es bereits bezugsfertig sein.

    Zudem ist ein zweites kleines Hotel geplant. Das Koncept-Hotel neben der Mulvany-Villa soll 18 bis 20 individuell gestaltete Zimmer haben und ebenfalls im Sommer 2022 fertig sein.

    Quelle: WAZ - Hilton wird größer - Nun auch zweites Hotel geplant

    Bild: Fakt AG

    Samstag, 18. Juli 2020

    Herne | Castroper Straße/Von-Bodelschwingh-Straße

    Das große Bauprojekt des Sozialunternehmens wird ab dem Sommer 2020 realisiert. An der Castroper Straße/Von-Bodelschwingh-Straße im Herner Ortsteil Holthausen baut die wewole STIFTUNG eine Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderungen als Ersatzbau für einen anderen Wohnheim-Standort.

    An der Castroper Straße entstehen drei Wohneinheiten für je acht Menschen mit Behinderungen (geistige Behinderungen, körperliche Behinderungen, psychische Behinderungen), insgesamt also 24 Wohnheimplätze. Das Haus wird dreigeschossig, die wewole STIFTUNG investiert ca. 2,5 Mio. Euro in das gesamte Projekt, darin ist der Kaufpreis enthalten. Die ersten Bewohner sollen im April 2021 einziehen.

    Mitte Januar 2019 hatte die wewole STIFTUNG den seit über zehn Jahren leer stehenden Gebäudekomplex, eine echte „Schrottimmobilie“, in Herne-Holthausen erworben. Das Haus wurde abgerissen, das Gelände eingezäunt.

    Pressemitteilung: https://www.wewole.de/service/aktuelles/artikel/angemessener-wohnraum-fuer-24-menschen-mit-behinderungen/