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Sonntag, 5. Juli 2026

Bochum + Herne | Lidl Lebensmittelverteilzentrum | Fertig (02/26)

Lidl geht den ersten Schritt zu einer optimierten Nahversorgung der Region: Gestern startete beim offiziellen Spatenstich der Bau eines weiteren nachhaltigen und hochmodernen Lebensmittelverteilzentrums neben dem Bestandsobjekt an der Südstraße in Herne. Der erste Bauabschnitt wird voraussichtlich im Sommer 2024 in Betrieb genommen. Die Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes ist bis Frühjahr 2026 geplant. Mit dem neuen Gebäudekomplex sollen auf einer Gesamtfläche von 54.000 Quadratmetern die Verwaltung und Belieferung von bis zu 120 Lidl-Filialen in Nordrhein-Westfalen mit Lebensmitteln und Waren sichergestellt werden.

Umweltfreundliche Bauweise

Das neue Gebäude setzt Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit: Die energieeffiziente Kälteanlage mit Wärmerückgewinnung des neuen Lebensmittelverteilzentrums „HerBo 43“ wird ausschließlich mit natürlichen Kältemitteln betrieben, was den ökologischen CO2-Fußabdruck um bis zu 200 Tonnen pro Jahr verringert. Die Abwärme der Kälteanlage wird für die Heizung des gesamten Lagers und des Verwaltungstraktes genutzt. Somit kommt der Standort ohne fossile Energieträger aus und ist daher unabhängig von deren Verfügbarkeit.

Die Photovoltaikanlage auf dem Gebäudedach hat eine Leistung von 1.200 KWh und produziert rund eine Million Kilowattstunden Strom pro Jahr. Dies entspricht einem Jahresverbrauch von rund 225 Vier-Personen-Haushalten. Darüber hinaus werden E-Ladesäulen mit AC- und DC-Anschlüssen zur Verfügung stehen, an denen E-Fahrzeuge geladen werden können.

11.000 Quadratmeter Blühwiese und 7.400 Quadratmeter Gründach

Auf dem insgesamt 20 Hektar großen Areal in Herne und Bochum soll außerdem eine rund 11.000 Quadratmeter große Blühweise entstehen. Darüber hinaus wird eine rund 7.400 Quadratmeter große Dachfläche des Gebäudes zur Verdunstung und Abkühlung des Umfeldes begrünt. Zudem bindet es bis zu sechs Tonnen CO2 pro Jahr. Gleichzeitig trägt das Gründach zur Steigerung der Biodiversität bei.

Rund 200 zusätzliche Arbeitsplätze für die Region

In der bestehenden Lidl-Regionalgesellschaft in Herne sind derzeit etwa 250 Mitarbeiter beschäftigt. Diese Zahl soll sich nach der Vergrößerung mittelfristig fast verdoppeln. Die Mitarbeiter sind dann in mehr als 15 verschiedenen Berufsfeldern in den Bereichen Logistik, Vertrieb, Warengeschäft, Immobilien und Personal tätig.

Pressemitteilung: Bauarbeiten für „HerBo 43“ starten


Bild: Lidl

Update 20.01.2024

Das Hallengebäude des ersten Bauabschnitts direkt an der A43 ist bereits im Rohrbau fertiggestellt. Wenn der Neubau, wie geplant im Sommer fertiggestellt ist, geht die Arbeit in der direkten Nachbarschaft gleich weiter. Dabei wird das bestehende Lagergebäude abgerissen und an gleicher Stelle ein Neubau errichtet. Von hier aus will Lidl ab 2026 bis zu 120 Filialen in Nordrhein-Westfalen mit Lebensmitteln und Waren beliefern.



Update 01.10.2024

Am 16 September 2024 ist der erste Bauabschnitt des neuen Lidl Logistikzentrums in Betrieb genommen worden. Drinnen wurde teils vollautomatisierte Hochregallager und Kühlbereiche gebaut. Direkt neben dem Neubau liegt (komplett auf Herner Stadtgebiet) das gut 25 Jahre alte bisherige Lidl-Lager. Das Altlager wird ab dem 30. September 2024 zurückgebaut, um die Baufreiheit für den zweiten Bauabschnitt zu schaffen.Die Fertigstellung des gesamten Standorts ist bis zum Frühjahr 2026 geplant.

Quelle: WAZ - Mega-Lager von Lidl an A43 in Betrieb – was passiert drin?


Update 05.07.2026

Lidl nimmt neues Warenverteilzentrum „HerBo43“ in Herne vollständig in Betrieb

Lidl hat den zweiten Bauabschnitt seines Verwaltungs- und Warenverteilzentrums „HerBo43“ in Herne offiziell in Betrieb genommen. Mit der Fertigstellung ist der im April 2023 begonnene Neubau nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit vollständig abgeschlossen.

Der zweite Bauabschnitt umfasst rund 22.500 Quadratmeter und ist auf die Lagerung sowie den Umschlag temperaturgeführter und sensibler Warengruppen ausgelegt. Dazu zählen Kühl-Trockenprodukte, Molkereiprodukte, Frischfleisch und Tiefkühlkost. Durch die Erweiterung entstehen zusätzliche Lagerkapazitäten für etwa 10.000 Europaletten.

Insgesamt verfügt das Verwaltungs- und Warenverteilzentrum über eine Fläche von rund 54.000 Quadratmetern, einschließlich eines 3.500 Quadratmeter großen Verwaltungsbereichs. Auf dem rund 20 Hektar großen Grundstück stehen Lagerkapazitäten für insgesamt etwa 43.300 Europaletten zur Verfügung. Von dem Standort aus werden künftig bis zu 120 Lidl-Filialen in Nordrhein-Westfalen beliefert.

Mit der Inbetriebnahme des vollständigen Standorts schafft Lidl rund 100 zusätzliche Arbeitsplätze in den Bereichen Logistik, Verwaltung und Technik. Damit steigt die Zahl der Beschäftigten am Standort auf rund 300 Mitarbeiter.

Auch Nachhaltigkeitsaspekte spielen bei dem Neubau eine wichtige Rolle. Zum Einsatz kommen eine energieeffiziente Kälteanlage, deren Abwärme zur Beheizung des Gebäudes genutzt wird, eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 500 kWp sowie eine extensive Dachbegrünung. Ergänzend werden 135 heimische Bäume gepflanzt und eine rund 39.000 Quadratmeter große Blühwiese angelegt, um die Biodiversität auf dem Gelände zu fördern.

Für den Lkw-Verkehr wurde eine Drivers Lounge mit Sanitäranlagen, Duschen, Küche sowie Wasch- und Trocknungsmöglichkeiten eingerichtet. Darüber hinaus verfügen 20 der insgesamt 60 Lkw-Stellplätze über Stromanschlüsse zur emissionsarmen Versorgung der Kühlaggregate. Für Mitarbeiter und Besucher stehen außerdem 24 Pkw-Stellplätze mit elf E-Ladesäulen zur Verfügung.

Mit dem vollständig in Betrieb genommenen Verwaltungs- und Warenverteilzentrum stärkt Lidl seine regionale Logistik im Ruhrgebiet und erweitert die Kapazitäten für die Versorgung seiner Filialen in Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Verwaltungs- und Warenverteilzentrum: Lidl nimmt in Herne Bereich für sensible Kühlprodukte in Betrieb


Foto: Lidl


Samstag, 30. Mai 2026

Herne - Klimasiedlung auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei - In Bau

In Herne-Sodingen haben die vorbereitenden Arbeiten für ein neues Wohnquartier begonnen. Auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei an der Straße „Am Hauptfriedhof“ entsteht in den kommenden Jahren eine Klimasiedlung mit rund 130 Wohneinheiten. Das Projekt zählt zu den größeren Wohnungsbauvorhaben der Stadt und soll modernen Wohnraum mit nachhaltigen und klimafreundlichen Konzepten verbinden.

Das rund zwei Hektar große Areal befindet sich direkt am Hauptfriedhof an der Wiescherstraße. Die Fläche liegt eingebettet in eine grüne Umgebung und wurde in den vergangenen Jahren nur noch eingeschränkt genutzt. Zahlreiche Gewächshäuser, Nebengebäude und Garagen prägen derzeit noch das Erscheinungsbild des Geländes. Bevor die eigentliche Bebauung beginnen kann, müssen die vorhandenen Anlagen vollständig zurückgebaut werden.

130 Wohneinheiten in unterschiedlichen Gebäudetypen

Nach den bisherigen Planungen sollen auf dem Grundstück Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und sogenannte Townhouses entstehen. Das Quartier wird in mehreren Wohnhöfen organisiert, die durch gemeinschaftliche Aufenthalts- und Begegnungsflächen ergänzt werden. Ziel ist es, eine aufgelockerte Bebauung mit einem hohen Anteil an Grünflächen zu schaffen.

Die Mischung verschiedener Wohnformen soll unterschiedliche Zielgruppen ansprechen – von Familien über Paare bis hin zu Senioren. Ein Teil der Wohnungen wird öffentlich gefördert. Nach Angaben der Stadt sollen etwa 25 Prozent der Wohneinheiten in dieses Segment fallen.

Weitgehend autofreies Quartier geplant

Ein zentrales Element des Konzepts ist die Reduzierung des motorisierten Verkehrs innerhalb des Wohngebiets. Die Bewohner sollen ihre Fahrzeuge überwiegend in einer separaten Quartiersgarage abstellen. Innerhalb der Siedlung sollen die Freiflächen weitgehend den Fußgängern und Radfahrern vorbehalten bleiben.

Lediglich für Anlieferungen, Umzüge oder andere notwendige Fahrten wird eine Zufahrt in das Quartier vorgesehen. Durch dieses Konzept sollen die Aufenthaltsqualität erhöht und zusätzliche Flächen für Grünanlagen und Begegnungsorte geschaffen werden.

Kosten haben sich verdoppelt

Die Entwicklung des Projekts verlief nicht ohne Herausforderungen. Ursprünglich waren für die Klimasiedlung Investitionen von rund 30 Millionen Euro vorgesehen. Mittlerweile wird von Gesamtkosten in Höhe von etwa 60 Millionen Euro ausgegangen.

Als wesentlicher Grund für die Kostensteigerungen und die mehrjährige Verzögerung gelten die aufwendigen Vorbereitungen für den Abriss der bestehenden Anlagen. Auf dem Gelände befinden sich zahlreiche ältere Gewächshäuser mit Asbestbelastung, deren Rückbau besondere Sicherheitsmaßnahmen erfordert. Die Planung und Abstimmung der Abrissarbeiten nahm daher deutlich mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich erwartet.

Erste Bauarbeiten beginnen

Mit dem offiziellen Baustart beginnt zunächst die Phase des Rückbaus. Die vorhandenen Gebäude und Gewächshäuser sollen in den kommenden Monaten entfernt werden. Anschließend sind umfangreiche Arbeiten zur Vorbereitung des Baugrunds vorgesehen.

Da derzeit noch Brut- und Nistzeiten verschiedener Tierarten berücksichtigt werden müssen, sollen größere Grünarbeiten erst im Herbst beginnen. Nach aktuellem Zeitplan ist der Beginn der eigentlichen Hochbaumaßnahmen für Ende 2027 vorgesehen.

Fertigstellung bis Ende des Jahrzehnts angestrebt

Die Stadt wird die einzelnen Bauabschnitte und Investorenleistungen ausschreiben. Parallel dazu werden die weiteren Planungen konkretisiert und die notwendigen Bebauungsplanverfahren durchgeführt.

Nach heutiger Einschätzung könnte das neue Wohnquartier bis zum Ende der 2020er Jahre vollständig realisiert werden. Angaben zu späteren Mietpreisen, Kaufpreisen oder Vermarktungszeiträumen liegen derzeit noch nicht vor.

Mit der Klimasiedlung entsteht in Herne eines der bedeutendsten aktuellen Wohnungsbauprojekte der Stadt. Neben der Schaffung neuer Wohnungen stehen dabei insbesondere nachhaltige Stadtentwicklung, eine hohe Aufenthaltsqualität und die Integration großzügiger Grünflächen im Mittelpunkt der Planungen.

Quelle: WAZ - Klimasiedlung entsteht in Herne: 130 Wohnungen für 60 Millionen Euro - Paywall

Sonntag, 19. April 2026

Herne - Wohnquartier "Funkenberghöfe" - In Planung

Funkenberghöfe in Herne: Neues Wohnquartier mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Vielfalt

In Herne entsteht mit den „Funkenberghöfen“ ein neues Wohnquartier, das moderne Architektur mit ökologischen und sozialen Aspekten verbinden soll. Das Projekt ist Teil der Entwicklung des sogenannten Funkenbergquartiers im Stadtteil Baukau, unweit des Hauptbahnhofs.


Projektumfang und Zeitplan

Geplant sind insgesamt fünf Wohngebäude mit rund 87 Wohneinheiten. Die Realisierung erfolgt durch die Dorcon Projekt GmbH, während die architektonische Gestaltung vom Büro Tor 5 Architekten verantwortet wird. Das Investitionsvolumen liegt bei etwa 30 Millionen Euro.

Nach aktuellem Stand soll der Bau im Sommer 2027 beginnen, die Fertigstellung ist für das Jahr 2029 vorgesehen.

Wohnkonzept und Zielgruppen

Das Wohnangebot umfasst unterschiedliche Wohnformen, darunter:

  • kompakte Wohnungen für Einzelpersonen
  • größere Einheiten für Familien
  • sogenannte Clusterwohnungen, die sich beispielsweise für Wohngemeinschaften eignen

Ein zentrales Merkmal ist die Kombination aus frei finanzierten und öffentlich geförderten Wohnungen. Damit soll ein breites Spektrum an Einkommensgruppen angesprochen werden. Als potenzielle Zielgruppen gelten unter anderem Studierende sowie Beschäftigte der nahegelegenen Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung.


Städtebauliches und ökologisches Konzept

Besonderes Augenmerk liegt auf der Gestaltung der Außenbereiche. Die Funkenberghöfe sind als Quartier mit begrünten Innenhöfen konzipiert, die unterschiedliche Nutzungen ermöglichen sollen. Vorgesehen sind unter anderem Aufenthaltsflächen, Gartenbereiche sowie Spiel- und Begegnungszonen.

Darüber hinaus sind Dachbegrünungen und Photovoltaikanlagen geplant. Alle Wohnungen sollen über Balkone verfügen, ergänzt durch Tiefgaragen für den ruhenden Verkehr. Insgesamt wird ein klimagerechter Baustandard angestrebt.


Mietpreise und Finanzierung

Konkrete Mietpreise stehen noch nicht fest. Erste Einschätzungen deuten jedoch auf etwa 6,50 Euro pro Quadratmeter für öffentlich geförderte Wohnungen und rund 16 Euro pro Quadratmeter für frei finanzierte Einheiten hin. Angaben zu Kaufpreisen für Eigentumswohnungen liegen derzeit noch nicht vor.

Bedeutung für die Stadtentwicklung

Das Projekt ist Teil einer umfassenderen Transformation des Funkenbergquartiers. Neben den Funkenberghöfen entstehen dort weitere Einrichtungen aus den Bereichen Bildung und Forschung, die künftig mehrere tausend Menschen an den Standort bringen sollen.

Vor diesem Hintergrund soll das neue Wohnquartier nicht nur zusätzlichen Wohnraum schaffen, sondern auch zur Belebung des Stadtteils beitragen und eine stärkere Nutzung über die üblichen Arbeitszeiten hinaus ermöglichen.

Bilder: TOR5 Architekten, Bochum

Quelle: WAZ - „Funkenberghöfe“: Neues Wohnquartier in Herne mit grünen Plätzen und Dachgärten - Paywall


Sonntag, 8. März 2026

Herne | Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung des Landes NRW | In Bau

Heute ist ein historischer Tag für Herne. Endlich ist der Weg frei: Die Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung des Landes NRW (HSPV) kann sich im Funkenbergquartier ansiedeln. Herne kann Hochschulstadt werden und in Zukunft von den vielen positiven Auswirkungen einer landesweiten Bildungseinrichtung profitieren. Das ist eine gute Nachricht für die gesamte Entwicklung im nördlichen Ruhrgebiet.

Die Stadt Herne nimmt mit Respekt die Entscheidung aus Gelsenkirchen zur Kenntnis. Der Bewerber hat die rechtliche Überprüfung des Vergabebeschlusses durch das Oberlandesgericht Düsseldorf stoppen lassen. Auch, wenn diese Entscheidung denkbar spät gefallen ist. Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda: „Wir hätten uns angesichts des klaren Votums für Herne im Vergabeverfahren und in der Überprüfung durch die Vergabekammer Westfalen schon früher Klarheit über den künftigen Standort gewünscht. Klarheit auch für die jungen Menschen, die in Zukunft als Polizistinnen und Polizisten oder Verwaltungsangestellte das Rückgrat unseres Landes bilden werden.“

Zugleich erkennt Herne jedoch an, dass verschiedene rechtstaatliche Wege zur Überprüfung des Beschlusses von einem Mitbewerber beschritten worden sind. Ungeachtet der dadurch entstandenen zeitlichen Verzögerung hat die Stadtverwaltung die erforderlichen Planungsaufgaben, wie beispielsweise die Durchführung des Bebauungsplanverfahrens, weiter vorangetrieben. Mit dem Aushängeschild „HSPV“ bekommt die Entwicklung des innenstadtnahen Funkenbergquartiers einen wichtigen Anschub. Gleichzeitig verdient die Stadt Gelsenkirchen die volle Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Zukunftsprojekte.

Bei aller Freude gilt es nun aber noch, die erforderlichen formalen Schritte durch das Land NRW als Träger der Hochschule abzuwarten. Das Land muss den Zuschlag an den Investor für den Herner Standort erteilen. Es ist möglich, dass hier bis zur Sommerpause die weiteren Weichenstellungen erfolgen.

Pressemitteilung: Stadt Herne


Update 15.07.2023

Das Unternehmen HOCHTIEF hat den Zuschlag erhalten, für das Land Nordrhein-Westfalen eine neue Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HSPV) in Herne zu errichten. Der Hochschulcampus umfasst unter anderem den Bau der Hörsäle, des Verwaltungsgebäudes, der Mensa, der Bibliothek, Mehrzweckräume und 1.200 Parkplätze. Auf rund 32.000 Quadratmetern werden die Einrichtungen Platz für über 5.000 Studierende bieten. „HOCHTIEF hat die Vorgaben der HSPV in optimaler Weise erfüllt und in den eigenen Entwurf integriert. Durch seinen funktionalen und zukunftsweisenden Anspruch bietet er die besten Voraussetzungen für Forschung und Lehre“, sagte Martin Bornträger, Präsident der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW.
Der neue Hochschulcampus besteht aus drei Gebäuden, die alle über einen gemeinsamen Platz zugänglich sind, der den Mittelpunkt des Campus darstellt und zu einer Kultur des Miteinanders beitragen soll. Verantwortlich für den Entwurf ist das Architekturbüro Auer Weber in Zusammenarbeit mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten + Stadtplaner.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit der HSPV, diesen innovativen Hochschulcampus in Herne zu realisieren. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung aus Planen, Bauen und Betrieb von öffentlichen Gebäuden legen wir bei der Betrachtung des Lebenszyklus von Immobilien besonderes Augenmerk auf nachhaltige Aspekte. Wir werden mit unserem Team hier moderne, energieeffiziente und mit dem Gold-Status der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifizierte Gebäude errichten“, erklärt Sandra Arendt, Sprecherin der Geschäftsleitung Soziale Infrastruktur Europa der HOCHTIEF PPP Solutions GmbH.

Im Herbst dieses Jahres sollen die Abrissarbeiten am Funkenberg-Quartier losgehen. Geplante Fertigstellung der Hochschule: voraussichtlich September 2027.

Pressemitteilung: https://inherne.net/hochschule…ung-wird-in-herne-gebaut/







Update 18.02.2024

Mit dem Abriss der "Reckli-Halle" starteten im Oktober 2023 im sogenannten Funkenbergquartier in Herne die Arbeiten für die neue Hochschule für Polizei und Öffentliche Verwaltung (HSPV). Bis Juni 2024 werden die Abrissarbeiten dauern. Danach folgen auf dem über 21.000 Quadratmeter großen Grundstück in verschiedenen Bauabschnitten Parkhaus und Lehrgebäude, der Verwaltungstrakt sowie die Mensa. Den Abschluss bilden die Freianlagen. Fertig sein soll der zentrale Campus für Europas größte Hochschule ihrer Art im April 2027. Gebaut und später für 20 Jahre betrieben werden die Hochschulbauten von HOCHTIEF.

Update 28.12.2024

Im Oktober 2024 wurde die Baugenemigung an den Projektentwickler übergeben.Die Dauer des Genehmigungsverfahrens ist angesichts der Größe des Projekts rekordverdächtig: nur dreieinhalb Monate. Schon jetzt sind die Fortschritte auf dem Areal sehr sichtbar. Nicht nur alte Gebäude sind gewichen, wobei einige unbekannte Fundamente für unangenehme Überraschungen sorgten. Auch die Mauer an der Kreuzung Baumstraße/Funkenbergstraße ist verschwunden und öffnet den Blick auf das Kommende - und auf die 300 Meter lange Fortsetzung der Funkenbergstraße. Die ist bereits bis auf die zehn Zentimeter dicke Deckschicht und die Bürgersteige vollendet.

Inzwischen ist auch die Baugrube für das Hauptgebäude der Hochschule zu sehen. Dort beginnt in wenigen Wochen der Rohbau, dann wird es auf der Baustelle vor Arbeitern wimmeln. Bis zu 300 werden am Bau beteiligt sein, bis zu 80 Unternehmen wirken an der Entstehung mit. An anderer Stelle sind erste Fundamente zu erkennen - für das Parkhaus. Neben Autos soll auf dem Gelände auch der Radverkehr eine wichtige Rolle spielen. So wird ein Radweg vom Bahnhof über die bislang verschlossene Brücke über die Baumstraße ins Funkenberg-Quartier führen - und darüber hinaus.

Quelle: WAZ - Herne: Bau der Polizeihochschule nimmt nun Tempo auf - hinter Paywall


Fotos: hanbrohat / August 2025


Update 08.03.2026

Im Funkenbergquartier in Herne entsteht derzeit der neue Zentralcampus der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW (HSPV). Anfang März 2026 wurde dort Richtfest gefeiert, nachdem der Rohbau der Gebäude fertiggestellt worden war. Zu dem Campus gehören unter anderem ein Lehrgebäude, ein Verwaltungsgebäude, ein Mehrzweckgebäude, eine Mensa sowie ein Parkhaus. Der Bau wird von Hochtief errichtet und betrieben, während das Land Nordrhein-Westfalen als Mieter auftritt. Die Fertigstellung ist für März 2027 geplant, sodass die Hochschule im Frühjahr 2027 umziehen kann und der Studienbetrieb im September 2027 beginnen soll.

Auf dem neuen Campus sollen künftig mehr als 4000 Studierende sowie über 200 Mitarbeitende arbeiten und lernen. Die bisherigen Studienorte der Hochschule in Dortmund, Gelsenkirchen, Hagen und Herne werden teilweise zusammengeführt, außerdem zieht die zentrale Verwaltung der Hochschule nach Herne. Vertreter der Landes- und Stadtpolitik sehen das Projekt als wichtigen Entwicklungsschritt für die Stadt. Hernes Oberbürgermeister Frank Dudda bezeichnete den Campus als Meilenstein für die wirtschaftliche Entwicklung, während NRW-Innenminister Herbert Reul den Bau als „Prachtstück“ würdigte. Gleichzeitig wurde bekannt, dass sich die Baukosten im Verlauf des Projekts etwa verdoppelt haben. Neben der Hochschule ist im Funkenbergquartier zudem der Bau eines Rechenzentrums geplant, das ebenfalls von Hochtief errichtet werden soll.

Quelle: WAZ - Ein Prachtstück“: Campus für neue Hochschule in Herne wächst rasant- Paywall

Sonntag, 18. Januar 2026

Herne - Wohnquartier Richard-Wagner-Straße/Hauptstraße - In Planung

In Herne-Eickel soll auf dem rund 8000 m² großen Areal westlich der Richard‑Wagner‑Straße ein neues Wohnquartier mit etwa 85 Wohnungen entstehen. Die Bebauung umfasst Mehrfamilienhäuser mit familienfreundlichen und öffentlich geförderten Wohnungen, ergänzt durch eine Tiefgarage. Rund 25 % der Wohnungen sind für preisgebundenen Wohnraum vorgesehen, um dem Mangel an bezahlbaren Wohnungen in Herne zu begegnen.

Die städtische Planung basiert auf dem Bebauungsplan Nr. 245 „Richard‑Wagner‑Straße“, der im Frühjahr 2025 als Satzung beschlossen wurde. Damit sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das Projekt geschaffen. Besonderer Wert wurde auf den Erhalt des vorhandenen Baumbestands, zusätzliche Neupflanzungen und eine möglichst geringe klimatische Belastung für das Quartier gelegt.

Vorbereitend gab es Bürgerforen und Beteiligungsverfahren, um Anwohner frühzeitig einzubinden. Die Stadt sieht das Projekt als wichtigen Beitrag zur Schaffung von Wohnraum, während Nachbarn teils Bedenken wegen verdichteter Bebauung, Lärm, Verkehr, Umweltbelastung und Nähe zum Evonik-Störfallbetrieb äußern.

Nach dem Satzungsbeschluss liegt nun der Fokus auf der Umsetzung durch den Investor, einschließlich Bauanträgen und technischer Erschließung. Ein Baubeginn ist perspektivisch ab 2026 vorgesehen, sobald alle Genehmigungen vorliegen.

Quelle: WAZ - 85 neue Wohnungen in Herne geplant: Warum es Kritik gibt - Paywall

Sonntag, 11. Januar 2026

Herne - Neubau der Rettungs- und Feuerwache - In Bau

Der Neubau der Rettungs- und Feuerwache in Herne, das größte und teuerste Bauprojekt in der Geschichte der Stadt, hat mit der Grundsteinlegung einen wichtigen Meilenstein erreicht. Obwohl das Gebäude derzeit nur digital existiert und mithilfe von Virtual-Reality-Technik bereits virtuell begehbar ist, sollen die Bauarbeiten bis 2027 abgeschlossen sein, sodass die neue Wache dann real in Betrieb gehen kann. Erste bauliche Fortschritte sind bereits sichtbar: Bodenplatten und erste Wände wurden errichtet, die Umrisse des Gebäudes zeichnen sich ab.

Die neue Rettungs- und Feuerwache entsteht am Florianweg an der Ecke Hölkeskampring/Trimbuschhof und wird über eine Bruttogeschossfläche von rund 24.000 Quadratmetern verfügen. Dort sollen künftig etwa 600 Menschen ihren Dienst verrichten. Neben dem Einsatzdienst der Berufsfeuerwehr werden auch Verwaltungseinheiten, die Freiwillige Feuerwehr sowie die Kinder- und Jugendfeuerwehr untergebracht. Darüber hinaus ist die neue Wache als zentrale Anlaufstelle für Hilfsorganisationen und den Krisenstab der Stadt Herne vorgesehen. Herzstück des Neubaus wird eine hochmoderne Leitstelle sein, die mit einer großen Bildschirmwand, zahlreichen Monitoren und lichtdurchfluteten Arbeitsräumen optimale Bedingungen für die Koordination von Einsätzen bieten soll.

Feuerwehrchef Marco Diesing bezeichnete die Grundsteinlegung als einen sehr bedeutenden Tag für die Feuerwehr. Er hob hervor, dass es im Berufsleben selten vorkomme, den Neubau eines kompletten Feuerwehrstandorts begleiten zu können. Zugleich machte er deutlich, wie groß der Unterschied zwischen der bestehenden Feuerwache an der Sodinger Straße und dem Neubau sei. Die derzeitige Wache, die 1969 in Betrieb genommen wurde, sei zu klein, technisch überholt und in einem maroden Zustand. Die neue Rettungs- und Feuerwache hingegen werde zu den modernsten Einrichtungen dieser Art in Deutschland zählen.

Auch Oberbürgermeister Frank Dudda unterstrich die Bedeutung des Projekts. Er verwies darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger einen Anspruch auf Sicherheit hätten und dazu eine leistungsfähige Infrastruktur im sogenannten „Blauen Bereich“ gehöre, zu dem Feuerwehr, Polizei und Technisches Hilfswerk zählen. Nachdem Polizei und THW in den vergangenen Jahren bereits neue Standorte erhalten hätten, sei nun die Feuerwehr an der Reihe. Trotz der angespannten finanziellen Lage der Stadt investiert Herne rund 140 Millionen Euro in den Neubau. Dudda betonte, dass diese Investition nicht nur der Sicherheit der Bevölkerung diene, sondern auch den Einsatzkräften bestmögliche Arbeitsbedingungen bieten solle, da sie häufig unter schwierigen und gefährlichen Umständen Hilfe leisten müssten. Zudem ermögliche der neue Standort schnellere Wege zu Einsatzstellen. Der Zeitplan für die Fertigstellung gilt als ambitioniert, dennoch sollen die Bauarbeiten planmäßig voranschreiten.

Quelle: WAZ - Meilenstein für historisches Bauprojekt der Stadt Herne - Paywall 06.11.2024




Bilder: agn

Update 27.08.2025

Der Neubau der Hauptfeuer- und Rettungswache am Florianweg in Herne hat mit dem Richtfest am 26. August 2025 einen weiteren zentralen Meilenstein erreicht. Vertreterinnen und Vertreter der Feuerwehr, der Stadt Herne, des Architektur- und Fachplanungsbüros agn Niederberghaus & Partner GmbH sowie des ausführenden Bauunternehmens MBN Bau GmbH würdigten gemeinsam den Abschluss des Rohbaus. Mit einem Investitionsvolumen von rund 140 Millionen Euro handelt es sich um das größte kommunale Infrastrukturprojekt in der Geschichte der Stadt.

Seit dem Spatenstich Ende April 2024 wird auf der Baustelle intensiv gearbeitet. Dabei wird besonderer Wert auf nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen gelegt. Nach Angaben der Stadt liegt das Projekt weiterhin im geplanten Zeit- und Kostenrahmen. Die Inbetriebnahme der neuen Hauptfeuer- und Rettungswache ist für Mai 2027 vorgesehen.

Der Gebäudekomplex ist aufgrund seiner Funktion und technischen Ausstattung besonders anspruchsvoll. Künftig werden dort Feuerwehr und Rettungsdienst gemeinsam untergebracht. Zusätzlich entsteht eine redundante, interkommunale Einsatzzentrale mit moderner IT- und Kommunikationstechnik, die einen durchgehenden Betrieb im Not- und Krisenfall gewährleistet. Mit dem Übergang vom Rohbau zur nächsten Bauphase wird unter anderem die Frequentis AG aus Wien in das Projekt eingebunden, ein Spezialist für Kommunikationslösungen in der kritischen Infrastruktur.

Die neue Hauptwache bietet moderne Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen, ausreichend Stellflächen für den erweiterten Fuhrpark, Sport- und Bereitschaftsräume sowie Übungs-, Ausbildungs- und Werkstattbereiche. Damit werden sowohl die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr als auch die Attraktivität des Standorts für zukünftige Nachwuchskräfte gestärkt.

Ein weiteres Element des Neubaus ist die Integration einer originalgetreuen Replik der „Florian“-Skulptur des Herner Bildhauers Hermann Gesing aus dem Jahr 1969, die künftig im Eingangsbereich der neuen Hauptfeuer- und Rettungswache aufgestellt wird.

Quelle: Neue Hauptfeuer- und Rettungswache feiert Richtfest

Samstag, 10. Januar 2026

Herne - Wohngebäude GG Projektbau - In Planung

Auf einer Gesamtfläche von rund 3.150 m² plant die GG Projektbau GmbH in Herne die Errichtung eines Wohnquartiers mit insgesamt 35 Wohneinheiten. Das Projekt verfolgt das Ziel, funktionalen und zeitgemäßen Wohnraum zu schaffen, der sich durch klare Grundrissstrukturen, eine zweckmäßige architektonische Gestaltung und eine nachhaltige Bauweise auszeichnet. Die Wohneinheiten werden individuell geplant, um unterschiedlichen Wohnbedürfnissen gerecht zu werden, und sind in ein einheitliches Gesamtkonzept eingebunden.

Die architektonische Planung legt den Fokus auf gut nutzbare Raumstrukturen, ausreichende Belichtung sowie eine sachliche und langlebige Materialwahl. Durch flexible Planungskonzepte wird sichergestellt, dass die Gebäude langfristig an veränderte Nutzungsanforderungen angepasst werden können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Umsetzung energetischer und technischer Standards, um einen effizienten Betrieb der Gebäude und einen langfristigen Werterhalt der Immobilie zu ermöglichen. Hierzu zählen eine energieeffiziente Bauweise, moderne Haustechnik sowie der Einsatz qualitativ hochwertiger Baustoffe.

Mit einem geplanten Bauvolumen von rund 14,5 Millionen Euro gehört das Vorhaben zu den größeren Projekten der GG Projektbau GmbH. Als Generalübernehmer übernimmt das Unternehmen die Verantwortung für die Projektentwicklung, die Kosten- und Terminsteuerung sowie die Qualitätssicherung über alle Bauphasen hinweg. Das Projekt wurde im Jahr 2022 begonnen und befindet sich derzeit in der Planungsphase. Die Fertigstellung und Bezugsfertigkeit der 35 Wohneinheiten ist für das Jahr 2027 vorgesehen. Mit der Umsetzung des Wohnquartiers wird ein Beitrag zur Erweiterung des Wohnraumangebots in Herne geleistet.

Leider ist der genaue Standort für das Projekt noch nicht öffentlich bekannt. 

Quelle: CG Projektbau - Ein Quartier für modernes Wohnen



Bilder: CG Projektbau

Samstag, 25. Oktober 2025

Herne - „Wohnen im Fortuna-Park“ - In Bau

Das Neubauprojekt „Wohnen im Fortuna-Park“ in Herne-Baukau entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Sportplatzes des SV Fortuna 31 Herne. Realisiert wird das Vorhaben von der Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG (WHS) in Zusammenarbeit mit der Stadtentwicklungsgesellschaft Herne (SEG) sowie weiteren Partnern. Ziel ist die Schaffung modernen und zugleich bezahlbaren Wohnraums, verbunden mit einer nachhaltigen Aufwertung des Stadtteils.

Geplant sind zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 40 Wohneinheiten und einer Wohnfläche von rund 3.250 Quadratmetern. Zehn dieser Wohnungen werden im Rahmen der öffentlichen Wohnraumförderung NRW errichtet und sind damit für einkommensschwächere Haushalte vorgesehen. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 14 Millionen Euro. Der Baubeginn ist für Oktober 2024 vorgesehen, die Fertigstellung nach aktuellem Stand für Mitte 2027.

Besonderen Wert legt die WHS auf ökologische und technische Nachhaltigkeit. So werden die Gebäude mit Luft-Wasser-Wärmepumpen beheizt, die in Kombination mit Photovoltaikanlagen auf den Dächern betrieben werden. Gründächer sollen zusätzlich zur Verbesserung des Mikroklimas beitragen, Niederschlagswasser zurückhalten und Feinstaub binden. In einer Tiefgarage entstehen 33 PKW-Stellplätze, ergänzt durch vier oberirdische Stellflächen und zahlreiche Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.

Ein innovatives Merkmal des Projekts ist die Einführung eines digitalen Gebäuderessourcenpasses. Dieses Pilotprojekt innerhalb der öffentlichen Wohnraumförderung dokumentiert sämtliche beim Bau verwendeten Materialien und Bauteile. Dadurch können deren Wiederverwendbarkeit und der CO₂-Fußabdruck der Gebäude transparent bewertet werden. Die WHS zählt damit zu den ersten Wohnungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen, die ein solches Instrument einsetzen und damit Nachhaltigkeit bereits in der Bauphase mitdenken.

Das Wohnprojekt ist eng mit der Entwicklung des angrenzenden Quartierparks verknüpft, der in Kooperation zwischen der Stadt Herne, der SEG Herne und der Emschergenossenschaft realisiert wurde. Der Park soll das Mikroklima im Viertel verbessern, zusätzliche Grünflächen schaffen und zugleich als Begegnungsort für die Bewohnerinnen und Bewohner dienen. Damit trägt das Bauvorhaben nicht nur zur Schaffung dringend benötigten Wohnraums bei, sondern auch zur Aufwertung des gesamten Stadtteils Baukau.

Quelle: WAZ - Herne: Neues Wohnprojekt – Hier entstehen Mehrfamilienhäuser 



Bilder: Tor5 Architekten, Bochum

Donnerstag, 2. Oktober 2025

Herne - Modernisierung der Mont-Cenis-Gesamtschule - In Bau

Die Mont-Cenis-Gesamtschule in Herne erhält bis 2029 einen komplett modernisierten und erweiterten Campus. Gemeinsam mit der Herner Schulmodernisierungsgesellschaft (HSM) wird ein Bauvorhaben umgesetzt, das pädagogische Anforderungen, moderne Architektur und nachhaltige Energiekonzepte miteinander verbindet. Der offizielle Spatenstich erfolgte im März 2025, die Fertigstellung ist für den Sommer 2029 vorgesehen.

Das Projekt umfasst sowohl die Sanierung bestehender Gebäude als auch einen umfangreichen Neubau. Erhaltenswert sind mehrere Bestandsgebäude aus unterschiedlichen Bauzeiten, darunter Bauten der 1950er- und 1990er-Jahre sowie die Aula mit ihrem markanten „Aquarium“. Diese werden technisch und baulich auf den neuesten Stand gebracht. Dagegen werden vor allem Gebäudeteile aus den 1970er-Jahren zurückgebaut, um Platz für den neuen Campusbereich zu schaffen.

Der Neubau entsteht auf dem bislang unbebauten westlichen Grundstücksbereich. Er gliedert sich in mehrere kompakte, quadratische Baukörper, die ein modernes Rechteckensemble bilden. Geplant sind drei oberirdische Geschosse im nördlichen und mittleren Teil sowie zwei Geschosse im südlichen Abschnitt. Insgesamt entsteht eine Bruttogrundfläche von rund 6.480 Quadratmetern mit einer Nutzfläche von etwa 3.760 Quadratmetern. Neben Unterrichtsräumen für die Jahrgänge 5 bis 9 mit Team-, Differenzierungs- und Aufenthaltsbereichen wird hier auch die Verwaltung mit Schulleitung und Lehrerzimmern untergebracht. Barrierefreiheit ist von Anfang an mitgedacht: Aufzüge und behindertengerechte Sanitäranlagen werden in allen Geschossen integriert.

Darüber hinaus werden zentrale Funktionsbereiche umfassend erneuert. Die Aula erhält eine moderne technische Ausstattung und wird um einen attraktiven Mensabereich erweitert, die naturwissenschaftlichen Fachräume werden vollständig neugestaltet. Um den Campuscharakter hervorzuheben, erhalten alle Gebäude einschließlich der Turnhalle eine einheitliche Fassadengestaltung, die die architektonische Zusammengehörigkeit sichtbar macht.

Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die konsequente Ausrichtung auf Nachhaltigkeit. Das Dach des Neubaus wird begrünt und mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Hinzu kommen innovative Energiekonzepte wie Wärmepumpen und Betonkernaktivierung, sodass eine energieeffiziente und langfristig ressourcenschonende Bauweise gewährleistet ist. Auch die Freianlagen – Wege, Grünflächen und Aufenthaltsbereiche – werden neu gestaltet und so geplant, dass sie bereits während der Bauphase sinnvoll genutzt werden können.

Für Ausstattung und Möblierung sind weitere Investitionen vorgesehen, allein zwischen 2026 und 2028 stehen dafür rund 4,4 Millionen Euro bereit. Organisatorisch setzt die Stadt Herne gemeinsam mit der HSM auf moderne Planungsmethoden wie Building Information Modeling (BIM), um sowohl die Bauabläufe als auch das künftige Facility Management effizient zu steuern. Mit der W. Hundhausen Bauunternehmung GmbH wurde ein Generalunternehmer gewonnen, der zentrale Teile des Neubaus realisiert.

Quelle: Generalsanierung und Teilneubau der Mont-Cenis Gesamtschule


Bild: hsm.ruhr / Erweiterungsbau 

Foto: Kemper, Steiner & Partner / Gesamtansicht

Sonntag, 17. August 2025

Herne - Wohngebäude Mont-Cenis-Straße/Schwarzer Weg - In Planung

In Herne-Sodingen soll bald ein sichtbarer Schandfleck verschwinden: Der heruntergekommene Häuserkomplex an der Ecke Mont-Cenis-Straße/Schwarzer Weg wird abgerissen und durch moderne Wohngebäude ersetzt. Der Investor Vastbau aus Gronau plant hier drei neue Wohnhäuser mit insgesamt 49 öffentlich geförderten Wohnungen.

Die bestehenden Häuser, die seit Jahren leergezogen und marode sind, werden nach dem Kauf durch den Projektentwickler vollständig ersetzt. Vorgesehen sind drei Neubauten mit vier Geschossen, Flachdach, großzügigen Fensterflächen und Balkonen. Farbige Fassadenelemente sollen für ein modernes Erscheinungsbild sorgen. Damit will Vastbau den Stadtteil Sodingen sichtbar aufwerten.

49 neue Wohnungen für Singles und Familien

Geplant sind sowohl Singlewohnungen mit bis zu 50 Quadratmetern als auch Familienwohnungen mit drei bis vier Zimmern und bis zu 100 Quadratmetern Wohnfläche. Damit entsteht ein vielfältiges Angebot für unterschiedliche Zielgruppen.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf gemeinschaftlichen Freiflächen: Vorgesehen sind ein Gemeinschaftsgarten, Spielflächen für Kinder sowie Fahrrad-Abstellanlagen und Parkplätze. Hinter den Gebäuden sollen geschwungene Gartenanlagen angelegt werden, die Platz zum Verweilen bieten. Bestehende Bäume auf dem Gelände sollen erhalten bleiben.

Stadtteil Sodingen soll profitieren

Die neuen Gebäude orientieren sich an der bestehenden Bebauung entlang der Mont-Cenis-Straße und schaffen zugleich Lärmschutz für die angrenzenden Wohnbereiche. So entsteht ein ruhiger, geschützter Innenbereich für die künftigen Mieterinnen und Mieter.

Nächste Schritte: Kaufvertrag und Bauantrag

Laut Vastbau liegt der Kaufvertrag mit dem aktuellen Eigentümer bereits vor und soll zeitnah geschlossen werden. Anschließend will der Investor den Bauantrag einreichen. Ein Antrag auf öffentliche Fördermittel wurde bereits gestellt. Wenn alles nach Plan läuft, könnte der Abriss der alten Gebäude bald beginnen und der Stadtteil von einem modernen Wohnprojekt profitieren.


Quelle: WAZ - Herne: Investor plant Komplex mit 49 Wohnungen - Paywall

Samstag, 9. August 2025

Herne - Forschungszentrum TGÖ - In Planung

Im Herner Funkenberg-Quartier, beginnen die Planungen für ein einzigartiges Forschungszentrum. Dieses Zentrum mit dem Namen „Transformationszentrum für Georessourcen und Ökologie“ (TGÖ) wird mit einer Fördersumme von zwei Millionen Euro aufgebaut und markiert damit den Beginn der Planungsphase. Derzeit ist das Gelände überwuchert, aber innerhalb weniger Jahre wird es diese innovative Forschungseinrichtung beherbergen.

Den Auftakt der Initiative machte der Arnsberger Regierungspräsident Heinrich Böckelühr, der den ersten Förderbescheid vorlegte. Das Forschungszentrum baut auf der bisherigen Arbeit des 2015 an der Technischen Universität Georg Agricola gegründeten Bergbauforschungszentrums auf, dessen Ziel es war, die Auswirkungen des Bergbaus zu untersuchen. Auch wenn der traditionelle Kohlebergbau in Deutschland beendet ist, besteht weiterhin Bedarf an weiterer Forschung. Ziel der TGÖ ist die Entwicklung nachhaltiger Methoden zur Rohstoffgewinnung, die einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten und die Energiewende unterstützen können.

Das Zentrum soll voraussichtlich im Jahr 2028 bezugsfertig sein und rund 80 Mitarbeiter beschäftigen. Diese Finanzierung ist Teil eines umfassenderen Programms, das letztendlich rund 44 Millionen Euro zur Unterstützung des Zentrums und zur Stärkung der Herner Wirtschaft bereitstellen wird, wie Regierungsvertreter und der Bürgermeister der Stadt betonten. Die Bundesregierung plant, bis 2036, 662 Millionen Euro in die Transformation der Kohlekraftwerksstandorte in Nordrhein-Westfalen, darunter auch Herne, zu investieren.

Quelle: WAZ - Planung für weltweit einmaliges Forschungszentrum startet / hinter Paywall


Update 09.08.2025

Im Rahmen eines VgV-Verfahrens wurde a|sh mit der Planung des Neubaus für das Transformationszentrum für Georessourcen und Ökologie (TGÖ) in Herne beauftragt. Der Neubau entsteht im Funkenbergquartier und soll als zukunftsorientiertes Forschungszentrum zentrale Aufgaben in der nachhaltigen Nutzung und Erforschung von Georessourcen übernehmen.

Das Gebäude vereint Forschung, Büroarbeit und Wissensaustausch unter einem Dach. Geplant sind drei Labore mit der erforderlichen technischen Infrastruktur sowie moderne Büroflächen für insgesamt 88 Mitarbeitende. Im Erdgeschoss entstehen flexibel nutzbare Seminar- und Veranstaltungsbereiche, die Raum für wissenschaftlichen Austausch und interdisziplinäre Zusammenarbeit bieten.

Ein besonderer Fokus des architektonischen Konzepts liegt auf der Integration offener Kommunikationsbereiche, die gezielt den Austausch zwischen verschiedenen Fachdisziplinen fördern und zu einer kooperativen Arbeitsatmosphäre beitragen. Der Neubau soll nicht nur funktionale Anforderungen erfüllen, sondern auch ein Impulsgeber für innovative Forschung, nachhaltiges Denken und eine moderne Arbeitskultur im Bereich der Georessourcenforschung sein.

Quelle: Zuschlag: Neubau für die Zukunft der Georessourcenforschung



Bild: sander.hofrichter architekten GmbH

Sonntag, 24. November 2024

Herne - Wohnquartier Eschstraße - In Planung

Auf einer Brache nördlich des Herner Bahnhofs an der Eschstraße sollen rund 120 Wohnungen entstehen. Bei dem Eigentümer handelt es sich um die Heitkamp-Unternehmensgruppe. Die Fläche wird durch die Roonstraße, die Eschstraße und das ehemalige Knipping-Dorn-Gelände eingerahmt. Nachdem der Zirkus an den Jürgens Hof gezogen ist, existiert noch eine Halle, in der der IB seine Qualifizierungen anbietet. Die sollen auch in Zukunft dort stattfinden, allerdings werde Heitkamp die Halle in den kommenden Monaten renovieren und einen noch vorhandenen Bürotrakt abreißen. Der Rest des Areals steht dann für eine städtebauliche Entwicklung zur Verfügung.

Bislang gibt es lediglich erste Skizzen für mehrere Baukörper, die zwei- oder dreigeschossig sein könnten, auch eine Wegeverbindung zum Quartierpark, den die Stadt nebenan plant, ist vorgesehen. Als möglichen Zeitpunkt für den Baubeginn wird das Jahr 2026 genannt.

Quelle: WAZ - In der nördlichen Herner Innenstadt entstehen neue Wohnungen - hinter Paywall

Samstag, 28. September 2024

Herne | „Rathauscarrée“ - In Planung

In markanter Lage in der Fußgängerzone von Wanne unweit des Wanner Rathauses wird ein Investor für das „Rathauscarrée“ gesucht. Die Stadt Herne und die kommunale Herner Gesellschaft für Wohnungsbau mbH (HGW) haben ihre Liegenschaften zusammengebracht und suchen für das rund 11.000 Quadratmeter große Grundstück in zentraler Innenstadtlage einen Investor, der mit seiner Projektentwicklung in den Bereichen Einzelhandel, Dienstleistung, Gastronomie und Wohnen für eine Belebung und neue Impulse in der Wanner Innenstadt sorgt.

Das neue Geschäfts- und Wohnquartier soll in einem strukturierten Investorenauswahlverfahren veräußert, die Baurechtsentwicklung dann mit dem siegreichen Investor fortgeführt werden. Auf dem Entwicklungsgrundstück können gemäß des bereits durch die Stadt Herne eingeleiteten Bebauungsplanverfahrens bis zu 16.000 Quadratmeter neue Bruttogeschossfläche entstehen. Der aktuelle Ankermieter REWE hat schon sein dringendes Interesse an der Standortentwicklung bekundet.

Zur Teilnahme am Bieterverfahren werden mit dem Startschuss am 7. April 2022 eine Reihe von potenziellen Investoren und Projektentwicklern schriftlich eingeladen. Weitere Teilnehmer können im Anschluss an die Veröffentlichung oder nach einer weiteren Projektvorstellung am 27. und 28. April auf der „Polis Convention“ in Düsseldorf in das Verfahren eintreten. Verläuft alles nach Plan, soll das dreistufige Verfahren noch in diesem Jahr abgeschlossen und Verträge unterzeichnet werden. Neben Gewerbe soll das Projekt unter anderem auch Wohnen, unter anderem mit öffentlich gefördertem Wohnraum, umfassen.

Pressemitteilung: https://inherne.net/investor-fuer-rathauscarree-gesucht/

Update 29.09.2024

Die ersten Aktivitäten für das Rathauscarree begannen etwa 2018, die Fertigstellung könnte um das Jahr 2028 sein. Der Investor WUREME GmbH will in den kommenden Jahren ein rund 11.000 Quadratmeter großes Areal entwickeln, das entlang der Hauptstraße, Haydnstraße und Hülshoffstraße liegt. Entstehen sollen dort unter anderem rund 10.000 Quadratmeter Wohnflächen, 40 Prozent davon als Sozialwohnungen. Ein Lebensmittelhandel als Vollversorger ist ebenso vorgesehen (Rewe muss zunächst weichen, soll aber wiederkommen) wie Räumlichkeiten für Büros, Dienstleistungen oder Arztpraxen.

Es soll ein Energiekonzept entwickelt werden, mit dem das neue Quartier zu 90 Prozent autark versorgt werden kann. Dazu würden neue Techniken genutzt. Auf den Flächen soll so viel wie möglich Grün entstehen, auf den Dächern sollen nicht nur Photovoltaikanlagen installiert werden, sondern auch mit einer neuen Windradtechnik.

Die Gebäude sollen in verschiedenen Blöcken realisiert werden, unter fast der gesamten Fläche soll eine Tiefgarage entstehen. Angedacht ist auch eine Radsharing-Station für das Carré mit bis zu 100 Rädern. Aktuell schätzt man mit einer Investition in Höhe zwischen 50 und 70 Millionen Euro. In den nächsten 15 Monaten wird nun der Bebauungsplan erstellt.

Quelle: WAZ - Wohnungen, Handel, Büros: Die Pläne für neues Herner Viertel

Freitag, 27. September 2024

Herne | Quartier Kaiserstraße | Fertig (09/24)

Auf einem ehemaligen Fußballplatz im Herner Stadtteil Baukau soll in den kommenden Jahren der Dienstleistungspark Schloss Strünkede entstehen. In der Ratssitzung vom 30. Mai 2017 wurde nun ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der Neuen Mitte in Baukau gesetzt: Die Projektentwicklungsgesellschaft LIST Retail Development aus Oldenburg erhielt in einer nichtöffentlichen Sitzung den Zuschlag für die Entwicklung eines Wohn- und Geschäftszentrums mit großzügigen Grünflächen auf einem 23.000 qm großen Areal im zukünftigen Dienstleistungspark. Das Investitionsvolumen wird voraussichtlich 40 Millionen Euro betragen.

Urban und doch naturnah Geplant ist eine völlige Neugestaltung des Grundstücks. Wohn-, Handels- und Dienstleistungsflächen werden so geschickt in den bestehenden Baumbestand sowie eine neu zu erstellende Parklandschaft integriert, dass der Eindruck entsteht, man befinde sich mitten im Grünen. „Eine neue Mitte hat ihren Namen nur dann verdient, wenn Sie ein attraktives Angebot gepaart mit einer hohen Aufenthaltsqualität bietet“, erläutert Michael Garstka, geschäftsführender Gesellschafter von LIST Retail Development. „deshalb haben wir uns gegen riesige Gebäudekomplexe und eine vollständige Bebauung und für die kleinteilige Gebäudestruktur, den Erhalt des Baumbestandes und die Schaffung einer Parkanlage entschieden.“

Die Mitte des Zentrums werden nahversorgungsrelevante Angebote aus den Bereichen Lebensmittel und Drogerie sowie verschiedene kleinteilige Gastronomie-Einheiten bilden, deren Dachflächen vollständig begrünt und begehbar sind. Von der so entstehenden Parkfläche aus gelangt man direkt in die drei angrenzenden Wohn- und Dienstleistungsgebäude.

Vier weitere Geschossbauten mit Wohnflächen entstehen im Süden des Areals (im Bild nicht zu sehen; die linke, untere Bildecke zeigt Richtung Süden). Die Gebäude orientieren sich in ihrer Maßgeblichkeit an der umliegenden Bebauung. Die nicht bebauten Flächen werden zu einem Teil als Grünflächen und zu einem anderen Teil als Parkplatzflächen genutzt. Auf dem Parkplatz soll zukünftig der Wochenmarkt stattfinden.

Der Zeitplan der Oldenburger Projektentwicklungsgesellschaft sieht vor, dass im Laufe des Jahres gemeinsam mit der Stadt Herne der Kaufvertrag für das Grundstück ausgehandelt und im Anschluss daran der Bebauungsplan aufgestellt wird. Parallel werden Michael Garstka und sein Team die Konzeption konkretisieren und die Gespräche mit potenziellen Mietern vertiefen. Insgesamt wird die Projektentwicklung voraussichtlich drei bis vier Jahre in Anspruch nehmen – ein Zeitraum, der bei Projekten dieser Größenordnung mindestens anzusetzen und durchaus üblich ist.

 Pressemitteilung: List Develop


Projektdaten:

  • Bauherr: LIST Retail Development
  • Architekt: RKW Architektur + Düsseldorf
  • BGF: 20.444 qm
  • Grundstücksgröße: 23.000 qm
  • befestigte Außenanlage: ca. 5.000 qm (erster Schätzwert)
  • Investitionskosten: ca. 40 Mio Euro
  • Baustart: voraussichtlich 2019




Update 25.01.2017

Rund ein Dreivierteljahr nach Gewinn des Wettbewerbs zur Projektentwicklung eines Teilstücks des Dienstleistungsparks Schloss Strünkede war es im Dezember 2017 soweit: Zusammen mit der Stadt Herne und der Gesellschaft für Wohnungsbau unterschrieb LIST Develop Commercial aus Oldenburg den Kaufvertrag des 23.000 Quadratmeter großen Grundstücks.

„Jetzt, mit der Unterschrift, können wir uns auf das Planungsrecht konzentrieren“, freut sich Garstka. Der erste Schritt dabei ist die Anpassung des regionalen Flächennutzungsplans durch die Planungsgemeinschaft bestehend aus Vertretern der zugehörigen Gemeinden. Darauf aufbauend wird der Bebauungsplan entwickelt. „Wir schauen und besprechen kontinuierlich, was das Beste für unsere gesamte Region ist“, betont Dudda.

Konkret bedeutet das, dass in den nächsten Treffen zwischen LIST Develop Commercial und der Stadt alle Gutachten zusammengetragen werden. „Nach dem Planungsrecht geht es für uns direkt mit dem Baurecht weiter“, so Garstka. „Dann stellen wir voraussichtlich Anfang 2019 den Bauantrag. Das ist unser nächster Meilenstein, bevor der Bau beginnt.“

Pressemitteilung: LIST kauft Grundstück im Dienstleistungspark Schloss Strünkede


Update 30.03.2021

Es geht voran beim „Quartier Kaiserstraße“ im Herner Stadtteil Baukau: Nun hat der Oldenburger Projektentwickler LIST Develop Commercial den Bauantrag für den ersten Bauabschnitt bei der Stadtverwaltung eingereicht. „Damit legen wir den Grundstein für den Baubeginn der gewerblich genutzten Flächen an der Kaiserstraße. Das ist ein wesentlicher Schritt für das Projekt“, betont Michael Garstka, Geschäftsführer von LIST Develop Commercial. Das geplante Quartier bietet eine vielseitige Mischnutzung aus Nahversorgern, Büro- sowie Praxisflächen. Auch Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda zeigt sich sehr zufrieden mit dem Fortschritt des Projektes: "Das ist eine gute Nachricht und ein guter Tag für die Stadtentwicklung, insbesondere für Baukau. Ich freue mich, dass die intensiven Vorarbeiten der Stadt Herne und der List Develop Commercial nun in einen Bauantrag gemündet sind. Wir entwickeln damit eine Fläche zukunftsorientiert. Die Nähe zum Wasser und zum Schloss Strünkede sind große Pluspunkte für dieses neue Quartier, in dem Wohnen, Handel, Dienstleistungen und Nahversorgung sich ausgewogen ergänzen.“

„Alle Flächen bieten interessierten Mietern eine moderne Gebäudeausstattung an einer repräsentativen Adresse“, sagt Michael Garstka. Die insgesamt 5.250 qm Handelsfläche im Erdgeschoss sind für einen Vollversorger, eine Drogerie, einen Discounter sowie eine kleine Gastronomie-Einheit vorgesehen. Schon jetzt steht EDEKA als ein Mieter fest und baut seine Präsenz in Herne weiter aus. Auf die Obergeschosse des Quartiers verteilen sich etwa 1.725 qm Praxisflächen sowie gut 4.000 qm Büros. „Die Aufteilung der jeweiligen Flächen ist dabei flexibel und auf vielfältige Art und Weise gestaltbar“, ergänzt Garstka. Gleichzeitig erhält das Gebäudeensemble eine begrünte Dachfläche oberhalb der Handelsflächen, die zum Verweilen einlädt und eine hohe Aufenthaltsqualität bietet. Die angrenzenden Büro- und Praxisgebäude bieten zudem einen zusätzlichen Ausgang in Richtung dieser Dachfläche. Auch Parkmöglichkeiten und ein Marktplatz sind auf dem Gelände vorgesehen.

LIST Develop Commercial hatte an einem Wettbewerb zur Bebauung des Areals im Dienstleistungspark Schloss Strünkede beteiligt und die Stadt Herne von seinen Ideen überzeugt. Im Oktober 2020 wurde das Bebauungsplanverfahren abgeschlossen. Abhängig davon, wann die Baugenehmigung erteilt wird, erfolgt der Baubeginn voraussichtlich im vierten Quartal 2021. Die Fertigstellung des Quartiers für die zweite Jahreshälfte 2023 vorgesehen.

Pressemitteilung: Quartier Kaiserstraße in Herne: LIST Develop Commercial reicht Bauantrag ein

Update 28.01.2022

Bereits im Dezember 2021 sind die Arbeiten zum Bau des Quartiers Kaiserstraße offiziell gestartet. Mitte Mai 2022 sollen die eigentlichen Bauarbeiten starten. Die Engler-Gruppe rechnet mit der Fertigstellung des Quartiers Kaiserstraße im September 2023.



Update 02.06.2022

Die Hochbauarbeiten stehen kurz bevor. Nun sind auch die ersten Mieter bekannt. Neben Edeka, wird auch Aldi und dm eine Filiale eröffnen. Auch eines der Bürogebäude ist bereits vermietet. Die Verhandlungen für die Gastronomie und weitere Bürofläche stehen kurz vor Abschluss.

Neben der bereits von der List Gruppe geplanten Begrünung des zentralen Dachs des Gebäudes habe man nachträglich zahlreiche Nachhaltigkeitsaspekte eingeplant, zum Beispiel die Photovoltaikanlage und eine innovative Heizungsanlage mit einem Eisspeicher.



Update 13.06.2023

Gestern wurde Richtfest für das Kaiserquartier gefeiert. Wenn alles wie bis jetzt nach Plan läuft, könnte der Neubau ab Mai 2024 fertiggestellt sein. Der erste Bauabschnitt konzentriert sich auf Handel und Dienstleistungen. Als Händler stehen bereits seit einiger Zeit ein Edeka-Supermarkt, ein Standort des Discounters Aldi sowie eine neue dm-Filiale fest. Auch die Gastronomiefläche sei vergeben. Als erstes Unternehmen wird die Herner Diprotec GmbH einen Teil der Bürofläche beziehen.

Noch dieses Jahr soll zudem mit dem Bau des zweiten Bauabschnitts begonnen werden. Es werden sechs Wohngebäude mit Wohnungen realisiert werden. Mit einem Investitionsvolumen von rund 50 Millionen Euro ist das Kaiserquartier zurzeit das größte Bauprojekt in Herne. Zudem wurde angrenzend an das Areal die Kita Lackmanns Hof erweitert und zurzeit entsteht nur wenige Meter weiter der Neubau der Grundschule Forellstraße.

Update 24.12.2023

Am 15.12.2023 fand der erste Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt statt. Direkt hinter der Gewerbeimmobilie an der Kreuzung Kaiserstraße/Forellstraße entstehen sechs Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 88 Wohneinheiten und einer Gesamtwohnfläche von rund 6.700 Quadratmetern. Sozial geförderte und frei finanzierte Wohnungen werden in den Objekten gemischt vermietet. Mit einer Summe von etwa 11,2 Millionen Euro wird der Wohnungsbau öffentlich gefördert. Insgesamt geht die E-Gruppe von einer Investition in Höhe von ca. 26 Millionen Euro aus.

Quelle: Kaiserquartier startet mit zweitem Bauabschnitt

Zudem hat der Rat der Stadt Herne in seiner Sitzung am Dienstag, 12. Dezember 2023, mit großer Mehrheit dafür votiert, im Kaiserquartier in Herne-Baukau langfristig Flächen als neuen Standort für die städtische Förderschule „Schule am Schwalbenweg“ anzumieten. Auf einer Fläche von knapp 5.000 Quadratmetern und einer Außenfläche auf dem Dachgarten von etwa 1.700 Quadratmetern wird die Schule einen hochmodernen und nachhaltigen Gebäudekomplex beziehen.

Der erste Bauabschnitt wird, Stand heute, im Spätsommer 2024 fertiggestellt sein. Die Mischimmobilie, in deren Erdgeschoss der Discounter Aldi, der Einzelhändler Edeka, der Drogeriemarkt dm, die Bäckerei Büsch und eine Gastronomie einziehen werden, verfügt außerdem über jeweils einen zwei-, drei- und fünfgeschossigen Gebäudeaufbau. Der Rat hat beschlossen, in diesem drei- und fünfstöckigen Teil des Gebäudes Flächen für die Schule anzumieten. Hintergrund für den Standortwechsel der Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung ist die Raumsituation am bisherigen Standort. Die jetzigen Gebäude kommen in Hinblick auf ihre räumlichen Kapazitäten an ihre Grenzen.

Quelle: Förderschule wechselt den Standort

Auch das Paedicum Ruhrkidz zieht mit der Praxis, die aktuell an der Bahnhofstraße ansässig ist, voraussichtlich im Herbst 2024 in die Räumlichkeiten im dann fertiggestellten Kaiserquartier.

Update 27.08.2024

Voraussichtlich Ende September, Anfang Oktober sollen die Geschäfte öffnen, ein genauer Termin steht noch nicht fest. Bereits erfolgreich gestartet sei im Kaiserquartier in dieser Woche die Förderschule am Schwalbenweg, die umgezogen ist. Neben den Geschäften sollen in den kommenden Wochen dann auch die Flächen an den IT-Systemdienstleister Diprotec, ein Tochterunternehmen der Isap AG, die in Sichtweite des Kaiserquartiers ihren Sitz hat, übergeben werden. Auch die Kinderarztpraxis Paedicum Ruhrkidz und der Familienkiosk der Stadt Herne sollen dann im nächsten oder übernächsten Monat starten.

Und dann gibt es im Kaiserquartier noch einen zweiten Bauabschnitt. Dieser umfasst den Bau von sechs identischen Wohnhäusern mit jeweils rund einem Dutzend Wohnungen zwischen 50 und 110 Quadratmetern mit Balkonen. Im kommenden Jahr sollen sie fertig sein. Außerdem ist ein Quartiersparkhaus an der Forellstraße geplant.

Quelle: WAZ - Kaiserquartier: Geschäfte vor dem Start - Aus für Café


Update 27.09.2024

Nach Planungen, Umplanungen und einem Investorenwechsel ist es nun so weit: Das Kaiserquartier, wie die Neue Mitte Baukau jetzt heißt, geht an den Start. Gestern öffneten die Geschäfte in dem Neubau. Die größte Verkaufsfläche mit 1700 Quadratmetern hat der Edeka-Supermarkt, an den ein Shop und eine Bäckerei angegliedert sind. Der Discounter Aldi hat eine Fläche von 1200 Quadratmetern angemietet, die Drogerie „dm“ 580 Quadratmeter. Auch die Deutsche Post öffnet in dem neuen Stadtteilzentrum eine Annahmestelle.

Bereits vor den Geschäften gestartet ist die Förderschule Forellstraße, die nach einem Umzug im Geschäftszentrum das fünf- und das dreistöckige Gebäude nutzt.
Neben dem Geschäftszentrum wird derweil weiter fleißig gebaut. Ein zweiter Bauabschnitt umfasst den Bau von sechs Wohnhäusern mit jeweils rund einem Dutzend Wohnungen zwischen 50 und 110 Quadratmetern, inklusive Balkonen. 2025 sollen sie fertig sein. Außerdem ist ein Quartiersparkhaus an der Forellstraße geplant

Quelle: WAZ - Herne: Kaiserquartier fertig - Geschäfte öffnen

Samstag, 7. September 2024

Herne | Seniorenresidenz Herne-Mitte - Fertig (06/24)

Cureus hat die erste Genehmigung für den Bau einer weiteren Belia Seniorenresidenz von der Stadt Herne erhalten. Im Dezember 2021 wurde bereits die Genehmigung für den Bau der Belia Seniorenresidenz Herne-Horsthausen mit 80 Pflegeplätzen erteilt+. Cureus ist bei beiden Projekten selbst als Generalunternehmer tätig.

Der Bau des zweiten Projektes der Cureus läuft nun im Herner Stadtzentrum unweit des Hauptbahnhofes in der Baumstr. 8-12 in 44623 Herne-Mitte. Auch diese Residenz wird der Pflegespezialist Belia Seniorenresidenzen nach Fertigstellung betreiben. Bauherr und Eigentümer des Gebäudes ist Cureus.

Das rd. 6.100 Quadratmeter große Grundstück beherbergte zuletzt ein Autohaus. Künftig werden in einem modernen, viergeschossigen Neubau 80 stationäre Pflegeplätze, eine Hausgemeinschaft mit 55 Wohneinheiten und eine Tagespflege mit 27 Plätzen Raum finden. Das Gebäude wird nach dem äußerst energieeffizienten KfW-40-Standard errichtet. Ein mit Biogas befeuertes Blockheizkraftwerk (BHKW) wird neben Wärme gleichzeitig Strom produzieren. Das Flachdach der Residenz soll teilweise extensiv begrünt werden, was der Regenwasserrückhaltung dient und sich positiv auf das Mikroklima auswirkt. Gestalterisch wird sich die neue Belia Seniorenresidenz insbesondere durch die geradlinige und helle Außengestaltung hervorragend in die umliegende Bebauung einpassen und einen Blickfang schaffen.

Zum Bauablauf äußert sich Kathrin Ufken, Projektleiterin der Cureus, wie folgt: „Nach dem erfolgreichen Abbruch der Altbebauung und den anschließenden Erdarbeiten ist nun der Baugrund für die Bodenplatte vorbereitet, die ebenfalls in Kürze erstellt wird. Wir planen zeitnah mit dem Beginn der eigentlichen Rohbauarbeiten und sehen der Fertigstellung und Übergabe an unseren versierten Betreiberpartner Belia derzeit nach gerade mal 18 Monaten Bauzeit zum Ende des Jahres 2023 entgegen.“

Moderne Seniorenresidenz mit umfangreichem Service-Angebot

Die komplett barrierefreie Seniorenresidenz ist durch einen separaten Eingang zugänglich und wird über rd. 4.900 Quadratmeter Bruttogeschossfläche (BGF) verfügen. Sie erstreckt sich im nördlichen Gebäudeteil über das Erdgeschoss und drei Obergeschosse. Das Erdgeschoss empfängt Bewohner und Gäste mit einer hotelartig gestalteten Lobby, einer Lounge mit Bibliothek sowie einem Angebot aus Friseur mit Fußpflege, Therapieräumen und hauseigener Wäscherei. Das Restaurant mit Frischküche wird auch der Öffentlichkeit zugänglich sein. Die dazugehörige Terrasse schafft eine angenehme Verbindung in die großzügig gestalteten Außenanlagen der Seniorenresidenz.

Die Bewohner erwarten in den Obergeschossen 80 Einzelzimmer mit eigenem Bad nach modernstem Standard für die vollstationäre und Kurzzeitpflege. Alle Zimmer sind rollstuhlgerecht ausgebaut. Die Zimmer können durch die Bewohner individuell möbliert werden, um eine Wohlfühl-Atmosphäre und einen privaten Rückzugsort zu schaffen. Die Residenz ist je Obergeschoss in zwei Wohnbereiche mit jeweils eigenem Aufenthaltsraum mit Wohnküche und Balkon gegliedert, um in kleineren Gruppen eine häuslich-familiäre Atmosphäre für die Bewohner zu schaffen.

Hausgemeinschaft bindet Bewohner stärker in Tagesabläufe ein

Im südlichen Gebäudeteil wird sich die Hausgemeinschaft auf rd. 3.100 Quadratmeter BGF mit 55 Wohneinheiten über die drei Obergeschosse erstrecken. Alle Zimmer verfügen über ein eigenes modernes Bad und sind komplett rollstuhlgerecht ausgestattet. Die Eigenmöblierung durch die Bewohner ist auch hier möglich.

Das Konzept der Hausgemeinschaft zeichnet sich dadurch aus, dass die Bewohner in die hauswirtschaftlichen Abläufe nach individuellen Möglichkeiten involviert sind und vom Personal unterstützt werden. So vermitteln zum Beispiel die gemeinsame Zubereitung von Mahlzeiten oder das Bügeln ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Entsprechend dieser Anforderungen verfügt jede der Wohnetagen über einen großzügigen Wohnbereich mit Wohnzimmer und geräumiger Küche sowie Balkon.

Gut ausgestattete Tagespflege mit 27 Plätzen im Erdgeschoss

Die Tagespflegeeinrichtung im Erdgeschoss der Hausgemeinschaft wird über 27 Plätze verfügen und ist für die tägliche Betreuung Pflegebedürftiger optimal ausgestattet. Neben dem großen Aufenthaltsraum mit Küche werden ein Therapie- und Gymnastikraum, Ruheräume und ein Pflegebad das Angebot für die Besucher auf den rd. 500 Quadratmetern BGF abrunden.

Sowohl die Besucher der Tagespflege als auch die Bewohner der Hausgemeinschaft können jederzeit auf das Restaurant, den Friseur, die Fußpflege oder die Wäscherei im Komplex zurückgreifen. Auch die Außenanlagen mit Hochbeeten, Rundweg, Ruhezonen und Schatten spendenden Obstbäumen und Hecken sollen allen Bewohnern und Gästen des Komplexes gelichermaßen zur Verfügung stehen und zur gemeinsamen Bewegung, zum Austausch und zur Erholung im Freien einladen.

Begegnung, Gemeinschaft und Geselligkeit im Fokus – Anmeldungen und Bewerbungen von Mitarbeitern ab Herbst 2022 möglich. Interessierte Bewohnerinnen und Bewohner sowie Bewerber für eine Arbeitsstelle können sich ab Herbst 2022 über die Internetseite www.belia.de informieren und melden.

Zentraler Standort und hohe Bauqualität

Unweit der U-Bahn-Station Herne-Mitte und des Herner Hauptbahnhofes gelegen, ist die neue Seniorenresidenz verkehrlich optimal angebunden. 35 Pkw-Stellplätze auf dem Gelände, davon vier behindertengerecht, machen den Komplex sehr gut für Bewohner, Besucher und das Personal erreichbar. Im Umfeld befindet sich die lebendige Innenstadt mit einer Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten sowie Ärzten, Sozial- und Freizeitangeboten. Auch der Herner Stadtgarten als innerstädtischer Grünzug zur Naherholung liegt in naher Entfernung.

Der Neubau entsteht entsprechend dem Cureus-Standard der Systempflegeimmobilie. Dieser setzt auf einheitliche, hohe Qualitätsmaßstäbe und orientiert sich unter anderem an den Bedürfnissen der Betreiber mit Fokus auf die Bewohner und das Pflegepersonal. So sind die baulichen Prozesse und alle Objekte von innen nach außen optimiert: Dies betrifft beispielsweise die Größe und Anordnung von Räumen zur Optimierung von Flächen und Laufwegen. Auch die bauseitige Ausstattung ist unter Nutzenaspekten durchdacht: Flure erhalten grundsätzlich Tageslicht, jedes Zimmer verfügt über bodentiefe Fenster und die modernen Bäder und Fensteranordnungen folgen dem immer gleichen standardisierten Systemansatz. Bei der Architektur und Fassadengestaltung wird dennoch großer Wert auf Individualität und höchste Qualität gelegt, um sich in das jeweilige Projektumfeld optimal einzupassen. Auch nachhaltige Aspekte spielen eine wesentliche Rolle, so wird beispielsweise für alle Objekte der Effizienzhaus-40-Standard (zuvor KfW-40) angestrebt. Die gebündelte Beschaffung, unter anderem von Bodenbelägen oder Aufzugsanlagen, sorgt ferner für Kostensynergien. Langfristige, mehrere Objekte umfassende Wartungsverträge reduzieren zusätzlich die Kosten des späteren Betreibers. Durch die ständige Überprüfung und Optimierung dieses Systemansatzes kann die Erstellung bedarfsgerechter Immobilien garantiert werden.

PM: Cureus baut jetzt auch in Herne-Mitte – neue Belia Seniorenresidenz mit 162 Pflegeplätzen




Bilder: Cureus

Upsate 07.09.2024

Die neue Belia Seniorenresidenz Herne in der Baumstr. 8-12 in 44623 Herne-Mitte wurde fertiggestellt und an den Betreiber Belia Seniorenresidenzen GmbH übergeben. Im Sommer fand die Eröffnungsfeier statt. In diesem Jahr eröffnen in Herne gleich zwei sehr moderne Seniorenresidenzen. Den Start wurde im Januar 2024 mit der Residenz Luisenstraße in Horsthausen gemacht, nun folgt auch dieser neuer Standort in der Baumstraße in Herne Mitte.

Montag, 5. Februar 2024

Herne | Sanierung Wohnanlage Emscherstraße | In Bau

Die auf die Sanierung und Modernisierung von Gebäuden aller Assetklassen spezialisierte Goldbeck Technical Solutions GmbH – Teil der Dienstleistungssparte des europaweit tätigen Bau- und Immobilienunternehmens Goldbeck – wurde mit der Sanierung einer 224 Einheiten umfassenden Wohnanlage im nordrhein-westfälischen Herne beauftragt.


Um einen reibungslosen Projektablauf zu gewährleisten, haben die Goldbeck Technical Solutions den Gebäudekomplex in drei Bauabschnitte gegliedert. Bauabschnitt eins mit 120 Wohnungen, in dem die Arbeiten bereits Ende November 2023 gestartet sind, wird voraussichtlich im vierten Quartal 2024 fertigstellt und wieder durch die Mieter bezogen werden können. Bauabschnitt zwei mit 52 Wohnungen folgt Anfang 2025, Bauabschnitt drei, ebenfalls mit 52 Wohnungen, soll Mitte 2025 abgeschlossen sein.

Durch die Zugehörigkeit zum Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck profitieren die Goldbeck Technical Solutions bei diesem umfangreichen Projekt vom umfassenden Know-how aus dem Neubau, deren Produktsparte für Wohngebäude bereits über 1.000 Wohneinheiten neu errichtet hat. „Wir arbeiten in enger Abstimmung mit der Stadt Herne, um den gesamten Gebäudekomplex attraktiv, lebenswert und marktfähig zu gestalten. Unser Ziel ist es, modernen und zugleich bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, der so dringend benötigt wird. Die Menschen in Herne haben es verdient, dass in ihre Heimat investiert wird – und zwar nachhaltig“, sagt Patrick Möller, Geschäftsführer der Goldbeck Technical Solutions GmbH.

Pressemitteilung: Goldbeck Technical Solutions saniert Wohnanlage mit 224 Einheiten in Herne

Siehe auch: Wohnblock an der Emscherstraße wird saniert

Samstag, 3. Juni 2023

Herne | Urbanes Wohnquartier Reichsstraße

Das über 2 ha große Plangebiet befindet sich im Süd-Westen des Stadtgebietes. Es wird umrandet von der Edmund-Weber Straße, der Reichsstraße und der Hans-Tilkowski-Schule an der Dahlhauser Straße. Das Gelände umfasst den ehemaligen Fußballplatz mit Nebenanlagen. In Herne Eickel gelegen, finden sich weitläufige Grünflächen im angrenzenden Volksgarten Eickel sowie Park Königsgrube und somit vielfältige Freizeitmöglichkeiten unmittelbar vor der Haustür.

Der städtebauliche Entwurf sieht eine Bebauung in mehreren Blöcken vor. Zwischen den Blöcken wird in Ost-West-Richtung eine Wegeverbindung zwischen der Schule und der Reichsstraße im Osten entstehen. Eine zweite Verbindung mit hoher Aufenthaltsqualität verläuft zwischen den Blöcken in Nord-Süd-Richtung. Der Schnittpunkt der beiden neuen autofreien Achsen soll als autofreier Quartiersplatz ausgebaut werden und den Mittelpunkt des Wohngebietes bilden. Er schafft attraktive Bewegungs- und Aufenthaltsräume für bewohnende und besuchende des Quartiers.


Die Blöcke sind über gemeinschaftlichen Innenhöfe in den bestehenden Grünraum eingebettet und erzeugen das Bild eines durchgrünten Stadtquartiers. Die Neugestaltung des Walls entlang der Edmund-Weber-Straße schafft eine attraktive Grünvernetzung zwischen dem Volksgarten Eickel und dem Park Königsgrube.

Bilder: Schamp & Schmalöer Architektur und Städtebau

Im Süden wird durch eine Reihenhausbebauung ein harmonischer Übergang zwischen dem mehrgeschossigen Geschosswohnungsbau und der bestehenden Bebauung geschaffen. Die Anordnung und Formen der Baufelder integrieren die Bestandsgebäude der Schule und der Sporthalle.

Quelle: Ehemaliger Sportplatz Reichsstraße in Herne-Eickel