Posts mit dem Label Oberhausen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Oberhausen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 2. August 2026

Oberhausen - Office West: Neubau am Centro

Office West am Centro Oberhausen – Neubau eines Bürogebäudes

Am Westfield Centro in Oberhausen entsteht mit dem „Office West“ ein neues Büro- und Geschäftshaus. Das fünfgeschossige Gebäude wird auf einem rund 2.900 m² großen Grundstück an der Centroallee in der Neuen Mitte Oberhausen errichtet.

Das Projekt umfasst rund 5.100 m² Bürofläche sowie 25 Serviced Apartments. Die Investitionssumme liegt inzwischen bei rund 15 Millionen Euro. Zu den Mietern gehören unter anderem Radio NRW und Ecovis.

Neubau direkt am Centro

Das Office West entsteht unmittelbar am Westfield Centro und soll den Bürostandort rund um die Neue Mitte weiter stärken.

Der fünfgeschossige Neubau verfügt über eine moderne Fassadengestaltung mit bodentiefen Fensterflächen. Vorgesehen sind außerdem eine Tiefgarage, Fahrradstellplätze, E-Ladesäulen und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Die insgesamt rund 5.100 m² Bürofläche sind für unterschiedliche Nutzer konzipiert.

Bild: EcoLoft

Sonntag, 14. Juni 2026

Oberhausen - Wohngebäude Ecke Königsberger Straße/Mellinghofer Straße - In Bau

Neubauprojekt in Oberhausen: 40 neue Wohnungen im Knappenviertel geplant

Im Oberhausener Knappenviertel entsteht ein neues Wohnbauprojekt. Die Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft (MWB) plant an der Ecke Königsberger Straße/Mellinghofer Straße den Bau eines modernen Mehrfamilienhauses mit insgesamt 40 Mietwohnungen.

Die Vorbereitungsarbeiten auf dem Grundstück begannen im März 2025. Dazu gehören unter anderem die Erschließung der Zufahrt, die Begradigung des Geländes sowie die Entfernung von Sträuchern. Anschließend sollen die eigentlichen Bauarbeiten starten.

Das Neubauvorhaben soll einen Beitrag zur Schaffung von zusätzlichem Wohnraum in Oberhausen leisten. Die geplanten Wohnungen werden zwischen 52 und 92 Quadratmeter groß sein. Rund 80 Prozent der Einheiten werden öffentlich gefördert und damit zu vergleichsweise günstigen Mietkonditionen angeboten. Nach Angaben der MWB könnte die Kaltmiete für die geförderten Wohnungen bei etwa 6,65 Euro pro Quadratmeter liegen. Die endgültigen Mietpreise stehen jedoch noch nicht fest.

Die MWB hatte das rund 2.200 Quadratmeter große Grundstück im Oktober 2024 erworben. Für die Umsetzung des Projekts wurde die WKS Projektbau GmbH aus Rhede als Generalunternehmer beauftragt. Die erforderliche Baugenehmigung liegt bereits vor.

Insgesamt investiert die Wohnungsbaugenossenschaft rund 9,2 Millionen Euro in das Gebäude, das nach dem Effizienzhaus-40-Standard errichtet wird. Damit erfüllt der Neubau hohe Anforderungen an die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

Auch ökologische Aspekte wurden bei der Planung berücksichtigt. Für die in den vergangenen Jahren gefällten Bäume auf dem Grundstück sind Ersatzpflanzungen vorgesehen.

Die Fertigstellung des Neubaus ist nach aktuellem Stand für Herbst 2026 geplant. Mit dem Projekt soll nicht nur neuer Wohnraum geschaffen, sondern auch eine bislang ungenutzte Fläche im östlichen Stadtgebiet von Oberhausen aufgewertet werden.

Quelle: WAZ - Neubauprojekt in Oberhausen: 40 neue Wohnungen geplant - Paywall

Bild: Mülheimer Wohnungsbau eG


Samstag, 7. März 2026

Oberhausen - Cureus Seniorenresidenz Sterkrade - In Bau

Oberhausen, Juni 2025 – Cureus, Spezialist für Pflegeimmobilien im eigenen Bestand, hat mit dem Bau der Seniorenresidenz Sterkrade an der Weseler Straße 136 in Oberhausen begonnen. Der Neubau entsteht nach dem bewährten Systemansatz von Cureus und wird nach geplanter Bauzeit von rund 18 Monaten im Herbst 2026 an eine Marke der Pflegemotive-Gruppe übergeben.

Auf dem rund 4.665 m² großen Grundstück entsteht ein viergeschossiges, barrierefreies Gebäude in Z-Form mit insgesamt 86 modernen Einzelzimmern, davon 56 rollstuhlgerecht, jeweils mit eigenem Bad und digitaler Infrastruktur. Die Residenz ist in sechs Wohngruppen mit gemeinschaftlichen Aufenthaltsbereichen, Wohnküchen und Balkonen unterteilt – für eine familiäre Atmosphäre.

Zu den gemeinschaftlichen Einrichtungen zählen:

  • Hotelartige Lobby mit Empfang

  • Kamin-Lounge mit Bibliothek

  • Restaurant, Friseur, Pflegebad, Therapieräume, hauseigene Wäscherei

  • Großzügige Terrasse und parkähnliche Außenanlagen mit Rundwegen, Obstgehölzen und Ruhezonen

Das Gebäude wird im KfW-Effizienzhaus-40-Standard errichtet, inklusive Wärmepumpe, Solaranlage und begrüntem Flachdach. Ziel ist die DGNB-Silberzertifizierung. Für Mitarbeiter, Besucher und Bewohner stehen neun Pkw-Stellplätze mit E-Mobilitätsinfrastruktur und zwölf Fahrradstellplätze zur Verfügung.

Michael Burmester, Geschäftsführer der Pflegemotive-Gruppe, freut sich auf den Standort:

„Mit der neuen Residenz bieten wir pflegebedürftigen Menschen in Oberhausen ein modernes, sicheres Zuhause und schaffen zugleich rund 45 neue Arbeitsplätze in Pflege, Verwaltung und Service.“

Die Lage in Sterkrade-Mitte besticht durch ihre Nähe zum Volkspark, zur Zeche Sterkrade und zur Innenstadt – mit sehr guter Anbindung an ÖPNV, medizinische Versorgung und Nahversorgungseinrichtungen.

Pressemitteilung: Cureus beginnt Neubau der Seniorenresidenz Sterkrade in Oberhausen


Quelle: Cureus / Urheber: SKAI Siemer Kramer Architekten Ingenieure


Projektübersicht: Seniorenresidenz Sterkrade – Cureus

  • Standort: Weseler Straße 136, 46149 Oberhausen (Sterkrade-Mitte)

  • Bauherr / Generalunternehmer: Cureus GmbH

  • Betreiber: Marke der Pflegemotive-Gruppe


Zeitplan

  • Baubeginn: Sommer 2025

  • Bauzeit: ca. 18 Monate

  • Fertigstellung / Übergabe: Herbst 2026


Gebäude & Nutzung

  • Grundstück: ca. 4.665 m²

  • Bruttogrundfläche: ca. 5.640 m²

  • Geschosse: 4

  • Z-Form mit parkähnlichem Außenbereich

  • Einheiten: 86 Einzelzimmer (davon 56 rollstuhlgerecht)

  • Gliederung: 6 Wohngruppen mit Aufenthaltsräumen, Wohnküchen, Balkonen

  • Individuell möblierbare Zimmer, alle mit eigenem Bad, Telefon, Internet, TV


Ausstattung

  • Hotelartige Lobby & Empfang

  • Kamin-Lounge mit Bibliothek

  • Restaurant, Friseur, Pflegebad, Therapieräume

  • Eigene Wäscherei

  • Große Terrasse & barrierefreie Außenanlage

  • 9 Pkw-Stellplätze (inkl. E-Mobilität), 12 Fahrradstellplätze


Nachhaltigkeit & Bauweise

  • KfW-Effizienzhaus-40-Standard

  • Wärmepumpe & Solaranlage

  • Begrüntes Flachdach

  • DGNB-Silberzertifizierung angestrebt

  • Tageslichtflure, bodentiefe Fenster

  • Standardisierte, effiziente Cureus-Systembauweise


Personal & Pflegeangebot

  • Rund 45 neue Arbeitsplätze in Pflege, Verwaltung, Technik, Service

  • Fokus auf moderne, individuelle Pflege und attraktive Arbeitsbedingungen


Lagevorteile

  • Nähe zu Volkspark, Zeche Sterkrade, Bahnhof, Klinikum

  • Zentrale, ruhige Wohnlage mit Nahversorgung und Anbindung an ÖPNV

  • Sehr gute Erreichbarkeit für Bewohner, Besucher und Personal


Update 07.03.2026

Grundsteinlegung für Seniorenresidenz Sterkrade in Oberhausen

Am 4. März 2026 wurde in Oberhausen der Grundstein für die neue Amando Seniorenresidenz im Stadtteil Sterkrade gelegt. Bauherr ist Cureus, ein auf stationäre Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter. Betreiber der Einrichtung wird Amando Seniorenresidenzen, eine Marke der Pflegemotive-Gruppe. Der Neubau entsteht an der Weseler Straße und soll im Frühjahr 2027 fertiggestellt werden.

Die Einrichtung wird über 86 Einzelzimmer verfügen und Angebote der Vollzeit-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege bereitstellen. Die Zimmer sind jeweils mit eigenem Bad sowie Telefon-, Internet- und TV-Anschluss ausgestattet, 56 davon sind rollstuhlgerecht geplant. Die Residenz ist in sechs Wohngruppen gegliedert, die jeweils über Aufenthaltsbereiche mit Wohnküche und Balkon verfügen.

Das viergeschossige Gebäude mit rund 5.640 Quadratmetern Bruttogrundfläche soll neben den Pflegebereichen verschiedene Gemeinschafts- und Serviceangebote bieten. Dazu zählen unter anderem eine Kamin-Lounge mit Bibliothek, Therapieräume, ein Pflegebad, ein Friseur sowie eine hauseigene Wäscherei. Eine Terrasse verbindet den Innenbereich mit einer parkartig gestalteten Außenanlage.

Das Gebäude wird barrierefrei und nach nachhaltigen Standards errichtet. Geplant sind eine Bauweise als KfW-Effizienzhaus 40, das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG Plus) sowie eine angestrebte DGNB-Silberzertifizierung. Die Energieversorgung erfolgt über eine Wärmepumpe, ergänzt durch eine Solaranlage auf dem begrünten Flachdach.

Auf dem rund 4.665 Quadratmeter großen Grundstück entstehen außerdem Grünflächen mit Rundwegen und Ruhebereichen. Zusätzlich sind neun Pkw-Stellplätze mit Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sowie Fahrradstellplätze vorgesehen.

Mit der neuen Seniorenresidenz sollen etwa 70 Arbeitsplätze entstehen. Interessenten für Pflegeplätze sowie Bewerberinnen und Bewerber für zukünftige Stellen können sich bereits vormerken lassen.

Pressemitteilung: Cureus und Amando legen Grundstein für Seniorenresidenz Sterkrade in Oberhausen mit 86 Pflegeplätzen

Donnerstag, 22. Januar 2026

Oberhausen - Neubau des Polizeipräsidiums - In Planung

Nach jahrelangen Diskussionen und Planungen steht nun fest: Oberhausen bekommt ein neues Polizeipräsidium – und zwar auf dem Concordia-Gelände zwischen Hauptbahnhof und Bero-Zentrum. Damit ist ein bedeutender Schritt für die Modernisierung der Polizeiinfrastruktur der Stadt getan. Das neue Gebäude soll nicht nur funktional, sondern auch architektonisch überzeugen: Geplant ist ein moderner, heller Bau mit großzügigen Glaselementen, der gleichzeitig schusssicher und einbruchshemmend ist. Auf rund 13.500 Quadratmetern entstehen Büros, Besprechungs- und Aufenthaltsräume für die rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei Oberhausen.

Besonderen Wert legen die Verantwortlichen auf Nachhaltigkeit: Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage vorgesehen, außerdem wird das Gebäude maximal begrünt. Eine Tiefgarage wird direkt in den Bau integriert. Weitere Parkmöglichkeiten für Mitarbeitende entstehen auf einem Parkdeck an der Friedrich-Karl-Straße. Für Besucherinnen und Besucher ist eine eigene Parkfläche gegenüber dem Haupteingang vorgesehen.

Der Umzug an den neuen Standort soll im Jahr 2029 abgeschlossen sein. Bereits bis Ende 2025 soll das derzeitige Concordia-Gelände freigeräumt werden. Die Kfz-Zulassungsstelle zieht ins Technische Rathaus, das Team der Jugendhilfe an die Danziger Straße.

Dem Neubau war ein langwieriger Entscheidungsprozess vorausgegangen. Zwischenzeitlich war auch ein Standort in der Neuen Mitte, nahe dem Centro, im Gespräch – ein Vorschlag, den vor allem das NRW-Innenministerium und die Polizei favorisierten. Doch bei der europaweiten Ausschreibung für den Bau des Präsidiums kam für diesen Standort kein akzeptables Angebot zustande. Letztlich erhielt die Bietergemeinschaft Ten Brinke Projektentwicklung GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem Architekturbüro JBR Partner den Zuschlag für das Concordia-Gelände. Das Büro JBR ist erfahren im Bau von Behördenstandorten – unter anderem war es bereits am Neubau des Polizeipräsidiums in Münster beteiligt.


Standort
  • Lage: Concordia-Gelände zwischen Hauptbahnhof und Bero-Zentrum
  • Bisherige Nutzung: Marodes Concordiahaus & Kfz-Zulassungsstelle
  • Alternative (verworfen): Neue Mitte beim Centro
 
Gebäude und Ausstattung
  • Größe: Rund 13.500 m²
  • Nutzung: Büros, Besprechungs- & Aufenthaltsräume für ca. 400 Mitarbeitende

Besonderheiten:
  • Helle Fassade mit Glaselementen
  • Schusssicher und einbruchshemmend
  • Tiefgarage
  • Photovoltaikanlage auf dem Dach
  • Maximale Dachbegrünung
 
Parkplätze
  • Mitarbeiter: Parkdeck an der Friedrich-Karl-Straße
  • Besucher: Parkplatz gegenüber des Haupteingangs
 
Zeitplan
  • Bis Ende 2025: Räumung des Concordia-Geländes
  • Kfz-Zulassungsstelle → Technisches Rathaus
  • Jugendhilfe → Danziger Straße
  • Fertigstellung Neubau: Geplant für 2029
 
Planung und Vergabe
  • Bauherr: Bietergemeinschaft Ten Brinke Projektentwicklung & JBR Partner
  • Architekt: Büro JBR (u. a. auch Präsidium in Münster)
  • Europäische Ausschreibung: Standort Centro scheiterte an fehlenden Angeboten
Quelle: WAZ - Neue Details: So soll Oberhausens Polizeipräsidium aussehen - Paywall


Bild: Bietergemeinschaft Ten Brinke Projektentwicklung GmbH & Co. KG und JBR Partner


Update 22.01.2026

Ten Brinke bereitet den Neubau des Polizeipräsidiums Oberhausen an der Concordiastraße in zentraler Innenstadtlage vor. Auf einem rund 8.000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein modernes, energieeffizientes Gebäude mit etwa 21.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche, davon rund 13.500 Quadratmeter Mietfläche. Der Neubau soll künftig mehrere bislang über das Stadtgebiet verteilte Dienststellen der Polizei Oberhausen an einem Standort bündeln und wird vom Polizeipräsidium stellvertretend für das Land Nordrhein-Westfalen angemietet. Bauvorbereitende Maßnahmen und Abrissarbeiten beginnen aktuell, der eigentliche Baustart ist für Herbst 2026 vorgesehen, die Fertigstellung zur Jahresmitte 2029.

Das Projekt erfüllt hohe Anforderungen an Sicherheit, Funktionalität, Barrierefreiheit und Energieeffizienz und strebt eine BNB-Zertifizierung in Silber sowie den Energieeffizienzstandard GEG 40 an. Vorgesehen sind zudem eine speziell für polizeiliche Nutzfahrzeuge geplante Tiefgarage, ein Besucherparkplatz sowie weitere Stellplätze an der Friedrich-Karl-Straße. Ein positiver Bauvorbescheid liegt vor, der Bauantrag soll zeitnah eingereicht werden.

Dem Projekt ging ein europaweites Vergabeverfahren des Landes Nordrhein-Westfalen voraus, das 2022 gestartet und im März 2025 mit der Vergabe an eine Bietergemeinschaft aus Ten Brinke und JBR-Partner abgeschlossen wurde. Mit der Standortfestlegung wurde die Grundlage für die Umsetzung eines der bedeutendsten Behördenneubauten der Region geschaffen, der sowohl verbesserte Arbeitsbedingungen für die Polizei als auch einen zentralen, gut erreichbaren Anlaufpunkt für die Bevölkerung bieten soll.

Pressemitteilung: Polizeipräsidium Oberhausen: Ten Brinke bereitet Start für Herbst vor

Montag, 29. Dezember 2025

Oberhausen - Neubau Gesamtschule Knappenstraße - In Planung

Der Neubau der Gesamtschule an der Knappenstraße in Oberhausen ist eines der größten und langfristig bedeutendsten Bildungsbauprojekte der Stadt. Nachdem die ehemalige Hauptschule auf dem Gelände bereits vor rund zwei Jahren abgerissen worden war und das Areal lange Zeit brachlag, liegt nun die entscheidende Baugenehmigung vor. Damit ist der Weg frei für den tatsächlichen Beginn der Bauarbeiten. Nach aktuellem Stand sollen im Januar 2026 zunächst die Tiefbauarbeiten starten. Die Fertigstellung des gesamten Schulkomplexes ist weiterhin für das Schuljahr 2029/30 vorgesehen.

Mit der neuen Gesamtschule reagiert die Stadt Oberhausen auf die seit Jahren angespannte Situation an den weiterführenden Schulen. Aufgrund steigender Schülerzahlen waren die bestehenden Kapazitäten zunehmend ausgeschöpft. Die neue Schule ist daher auf eine Größe von rund 1.300 Schülerinnen und Schülern ausgelegt und als moderne Ganztagsschule konzipiert. Sie soll zeitgemäße pädagogische Konzepte ermöglichen, unter anderem durch flexible Lernbereiche, Fachräume und gemeinschaftlich nutzbare Zonen. Bereits jetzt existiert die Schule organisatorisch: Der Unterricht findet übergangsweise in den Räumlichkeiten des ehemaligen Niederrheinkollegs an der Wehrstraße statt, bis der Neubau bezogen werden kann.

Der geplante Schulkomplex umfasst neben den Unterrichtsgebäuden auch zwei Dreifach-Sporthallen, die sowohl dem Schulbetrieb als auch dem Sportangebot dienen sollen. Ergänzt wird das Ensemble durch eine Tiefgarage mit 77 Stellplätzen. Städtebaulich soll das Projekt nicht nur eine schulische Funktion erfüllen, sondern auch das Knappenviertel aufwerten und beleben. Die Gebäude sind so geplant, dass sie sich in das bestehende Quartier einfügen und zugleich neue Aufenthalts- und Bewegungsräume schaffen.

Der Weg bis zum Baustart war von erheblichen Verzögerungen geprägt. Ursprünglich war vorgesehen, die Schule bereits 2026 zu eröffnen. Dieser Termin wurde zunächst um zwei Jahre, später um weitere Zeit verschoben. Hauptgründe dafür waren komplexe Planungsprozesse, Kostensteigerungen im Bauwesen und notwendige Anpassungen der Entwürfe. Trotz dieser Verzögerungen hält die Stadt weiterhin am Ziel fest, den Neubau zum Schuljahr 2029/30 fertigzustellen.

Besonders deutlich zeigt sich die Dimension des Projekts bei den Kosten. Während in frühen, sehr groben Schätzungen noch von etwa 85 Millionen Euro ausgegangen worden war, stiegen die kalkulierten Baukosten im Laufe der detaillierten Planung erheblich an. Inzwischen liegt die Obergrenze bei 157 Millionen Euro. In der aktuellen Kalkulation ist ein Kostenpuffer von 14 Millionen Euro enthalten. Sollte es gelingen, innerhalb dieses Rahmens zu bleiben, rechnet die Stadt mit tatsächlichen Ausgaben von rund 143 Millionen Euro für die Schule inklusive Sporthallen und Tiefgarage.

Quelle: WAZ - Zwei Jahre nach Abriss: Baustart für neue Oberhausener Schule - Paywall



Bilder: Lorber Paul Architekten

Samstag, 27. Dezember 2025

Oberhausen - Neubau XXXLutz am Brammenring - In Planung

Die Stadt Oberhausen hat die Baugenehmigung für den Neubau eines XXXLutz-Möbelhauses am Brammenring offiziell erteilt. Auf dem Gelände entsteht ein dreigeschossiges Gebäude mit einer Gesamtverkaufsfläche von rund 33.000 Quadratmetern, wovon rund zwei Drittel für XXXLutz sowie rund ein Drittel für die unternehmenseigene Marke Mömax vorgesehen sind.

Wie im politischen Entscheidungsprozess gefordert, wurden in Genehmigungsverfahren die Gestaltung Außenanlagen im Sinne einer höheren Aufenthaltsqualität nochmals angepasst. Vorgesehen sind umfangreiche Begrünungen und eine deutliche Aufwertung der Freiflächen, unter anderem durch zusätzliche Bäume und Grünstrukturen. Die Eröffnung des neuen Möbelhauses ist für das Frühjahr 2028 geplant.

Parallel dazu wird die Zukunft der bestehenden XXXLutz-Fläche im Schladviertel in Alt-Oberhausen vorbereitet. Gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern soll das Areal nach dem Umzug des Möbelhauses nachhaltig und lebenswert weiterentwickelt werden. Die Stadt setzt damit auf eine aktive Beteiligung der Bürgerschaft und eine zukunftsorientierte Quartiersgestaltung.

Pressemitteilung: Stadt Oberhausen erteilt Baugenehmigung für XXXLutz am Brammenring

Sonntag, 16. November 2025

Oberhausen - Neubau Decathlon am Centro - In Bau

Nach jahrelangen Verzögerungen und intensiven rechtlichen Auseinandersetzungen rückt die Ansiedlung von Decathlon in Oberhausen nun deutlich näher. Auf dem ehemaligen Stahlwerksgelände gegenüber dem Centro beginnen im November 2025 die Bauarbeiten für eine der größten Decathlon-Filialen Deutschlands. Die offizielle Grundsteinlegung findet am 20. November statt, begleitet von Oberbürgermeister Thorsten Berg, Vertretern der städtischen Wirtschaftsförderung, der Grundstückseigentümerin Euro Auctions sowie Verantwortlichen des Sportartikelhändlers. Mit dem Start der Bauphase endet eine lange Phase der Unsicherheit, in der das Projekt mehrfach aufgrund externer Einflüsse ins Stocken geraten war.

Geplant ist ein moderner und großflächiger Store mit rund 4500 Quadratmetern Verkaufsfläche sowie einem etwa 500 Quadratmeter großen Außenbereich, der Raum für Produkttests und erweiterte Präsentationskonzepte bieten soll. In Oberhausen entsteht damit ein Flagship-Standort, der laut Stadtverwaltung über 100 neue Arbeitsplätze schaffen wird und als bedeutender wirtschaftlicher Impuls für das Umfeld der Neuen Mitte gilt. Die Lage am stark frequentierten Centro gilt als strategisch besonders attraktiv, da die Besucherströme des Einkaufs- und Freizeitkomplexes ein hohes Kundenpotenzial versprechen.

Die Vorgeschichte des Projekts ist jedoch geprägt von Widerstand und juristischen Konflikten. Insbesondere die Städte Essen und Bottrop hatten über Jahre hinweg gegen die Genehmigung geklagt, aus Sorge, die neue Filiale könne Kaufkraft aus ihren Innenstädten abziehen und damit bestehende Geschäftsstrukturen gefährden. Auch in Oberhausen selbst äußerten lokale Sporthändler Bedenken hinsichtlich möglicher Umsatzverluste. Diese Klagen führten zu erheblichen Verzögerungen im Zeitplan, scheiterten letztlich jedoch vor dem Oberverwaltungsgericht Münster, das den Weg für den Bau frei machte.

Der Baustart markiert deshalb einen zentralen Meilenstein im langwierigen Verfahren, doch weiterhin bestehen Unklarheiten hinsichtlich des Eröffnungstermins. Ursprünglich peilte Decathlon das vierte Quartal 2026 an, inzwischen vermeidet das Unternehmen jedoch konkrete Aussagen, da weitere Verzögerungen nicht ausgeschlossen werden können. Trotz dieser Unsicherheiten wird die neue Filiale als wichtiger Baustein in der deutschen Expansionsstrategie des Unternehmens betrachtet, das seine Präsenz im stationären Handel kontinuierlich ausbaut und in den kommenden Jahren zahlreiche neue Standorte plant.

Insgesamt stellt das Projekt in Oberhausen sowohl für Decathlon als auch für die Stadt einen bedeutenden Entwicklungsschritt dar: Der Sporthändler erhält einen prominenten Standort in einem der größten Einkaufsareale Deutschlands, während Oberhausen von neuen Arbeitsplätzen, einer Aufwertung des Areals und zusätzlichen Besucherströmen profitieren dürfte – auch wenn der Wettbewerb für lokale Händler spürbar steigen wird.

Quelle: WAZ - Decathlon Oberhausen: Termin für Baustart am Centro steht fest - Paywall

Samstag, 20. September 2025

Oberhausen - Wohnprojekt „Grüne Aue Ackerfeld“ - In Bau

In Oberhausen-Sterkrade hat der offizielle Baustart für das Wohn- und Stadtentwicklungsprojekt „Grüne Aue Ackerfeld“ stattgefunden. Auf einem rund 5000 Quadratmeter großen Grundstück westlich der Ackerfeldstraße entstehen bis 2027 insgesamt 47 moderne Genossenschaftswohnungen, verteilt auf drei Gebäude mit Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen. Die Wohnflächen liegen zwischen 54 und 98 Quadratmetern. Der Schwerpunkt des Projekts liegt klar auf sozialem Wohnungsbau: 34 der neuen Wohnungen sind öffentlich gefördert und stehen Mietern mit einem Wohnberechtigungsschein der Einkommensgruppen A oder B zur Verfügung. Die übrigen 13 Wohnungen werden freifinanziert und zu einer Kaltmiete von voraussichtlich 11,50 Euro pro Quadratmeter angeboten. Interessenten können sich bereits jetzt vormerken lassen und ihre Anfrage an die Osterfelder Wohnungsgenossenschaft richten.

Das Projekt gilt als wegweisend für die Stadtentwicklung in Oberhausen, da es soziale, ökologische und architektonische Aspekte miteinander verbindet. Neben den Wohnungen entsteht auf einer angrenzenden, rund neun Hektar großen Fläche zudem ein neuer Gewerbepark, der durch einen Grünwall von der Wohnbebauung getrennt ist und über eine eigene Zufahrtsstraße erschlossen wird. Dort sollen sich künftig Handwerksbetriebe und Unternehmen mit industrieller Fertigung ansiedeln. Langfristig rechnet die Stadt mit bis zu 300 neuen Arbeitsplätzen. Finanziert wird das Bauvorhaben durch die Stadtsparkasse Oberhausen. Oberbürgermeister Daniel Schranz bezeichnete den Spatenstich als wichtiges Signal für die Schaffung von mehr preiswertem Wohnraum und als gelungenes Beispiel für eine ganzheitliche Stadtentwicklung. Sowohl die GE-WO Osterfelder Wohnungsgenossenschaft als Bauherrin als auch der Projektentwickler Plassmeier & PTNs GmbH betonen den Fokus auf Energieeffizienz, hochwertige Architektur und ein naturnahes Wohnumfeld, das die Lebensqualität im Stadtteil Sterkrade weiter erhöhen soll.

Quelle: WAZ - 47 neue Wohnungen in Sterkrade – Mieter können sich melden - Paywall


Bild: Plassmeier

Sonntag, 7. September 2025

Oberhausen - Wohngebäude Ottilienstraße - In Bau

In Oberhausen ist mit dem symbolischen Spatenstich der Startschuss für ein Neubauprojekt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gefallen. Auf einem Grundstück an der Ottilienstraße, direkt neben der Kindertagesstätte Löwenzahn, entstehen 13 Wohnungen für Seniorinnen und Senioren im Konzept des betreuten Wohnens. Die Einheiten sind zwischen 45 und 98 Quadratmetern groß, verfügen jeweils über Bad und Küche und sollen Mitte 2026 bezugsfertig sein. Die Kaltmiete liegt bei vergleichsweise günstigen 6,50 Euro pro Quadratmeter, sodass sich monatliche Mietpreise zwischen rund 293 und 673 Euro ergeben. Möglich wird dieses für Neubauten niedrige Mietniveau durch eine Wohnungsbauförderung des Landes NRW, die einen Teil der Investitionskosten von rund drei Millionen Euro ausgleicht.

Zusätzlich zur Grundmiete fällt eine Servicepauschale an, deren Höhe vom gewählten Umfang der Dienstleistungen abhängt. Angeboten werden unter anderem Hausnotruf, Menüservice und Fahrdienste. Voraussetzung für eine Anmietung ist ein Wohnberechtigungsschein. Ziel des Projekts ist es, Seniorinnen und Senioren selbstbestimmtes Wohnen mit verlässlicher Unterstützung zu ermöglichen.

Besonders hervorzuheben ist der generationenübergreifende Ansatz: Durch die direkte Nachbarschaft zur Kita Löwenzahn sollen enge Kontakte zwischen den Bewohnern und den Kindern entstehen. Das DRK spricht von einer „hybriden Gemeinschaft“, in der Ältere ihre Erfahrungen einbringen und Kinder für Lebendigkeit und Unbeschwertheit sorgen. Ähnliche Modelle werden bereits auf demselben Gelände erprobt und gelten als erfolgreich.

Das Vorhaben hat auch städtebauliche Bedeutung. Laut Oberbürgermeister Daniel Schranz (CDU) leistet es einen Beitrag, um den angespannten Wohnungsmarkt in Oberhausen zu entlasten. Die Stadt benötigt bis 2040 rund 5000 bis 7000 neue Wohnungen, hinkt beim Neubau jedoch deutlich hinterher. Mit dem DRK-Projekt entstehen nun Wohnungen für etwa 60 Menschen auf einer Fläche, die zuvor nur von einer Person genutzt wurde. Damit trägt das Projekt nicht nur zur Versorgung älterer Menschen mit bezahlbarem Wohnraum bei, sondern nutzt bestehende Flächen effizienter, ohne zusätzliche Grünflächen zu versiegeln.

Quelle: WAZ - Oberhausener DRK baut neue Wohnungen zu bezahlbaren Preisen - Paywall

Bild: Plassmeier-Bau

Samstag, 2. August 2025

Oberhausen - Umbau des Stadion Niederrhein - In Planung

Rot-Weiß Oberhausen hat ein umfassendes Konzept für den Umbau des Stadion Niederrhein vorgestellt, das pünktlich zum 100. Geburtstag der Spielstätte im Jahr 2026 verwirklicht werden soll. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Daniel Schranz und Sportdezernent Jürgen Schmidt präsentierte der Verein Maßnahmen, mit denen die Heimstätte des Regionalligisten fit für die Anforderungen der 3. Liga gemacht werden soll. Den Anstoß dazu gab das Lizenzierungsverfahren nach der erfolgreichen letzten Saison, bei dem sich zeigte, dass das Stadion in mehreren Punkten nicht den Vorgaben des DFB entspricht.

Ein zentrales Element des Konzepts ist der Ersatz der in die Jahre gekommenen Kanalkurve durch eine neue Kanaltribüne. Diese soll 3030 überdachte Sitzplätze in vier Blöcken mit jeweils 21 Reihen erhalten und einen modernen VIP-Bereich mit acht Logen bieten. Auch barrierefreie Plätze für Rollstuhlfahrer sind vorgesehen. Die neue Tribüne wird darüber hinaus multifunktional nutzbar sein: Im rückwärtigen Bereich zum Rhein-Herne-Kanal hin sind Büro- und Gewerbeflächen sowie Vermarktungsmöglichkeiten für Drittveranstaltungen geplant. Ergänzt wird das Konzept durch ein ganzjähriges gastronomisches Angebot, Aufenthaltsflächen für Fußgänger und Radfahrer sowie einen kleinen Bootsanlegesteg.

Technisch besteht vor allem bei der Beleuchtung Handlungsbedarf. Aktuell verfügt das Stadion nur über drei Flutlichtmasten, was laut RWO-Vorstandsvorsitzendem Marcus Uhlig zu einer ungleichmäßigen Ausleuchtung des Spielfelds führt. Da jedes Spiel der 3. Liga live bei Magenta TV übertragen wird, gelten hohe Anforderungen an die Lichtqualität, die im derzeitigen Zustand nicht erfüllt werden. Daher ist ein vierter Flutlichtmast sowie eine Umrüstung aller Leuchten auf moderne LED-Technik geplant.

Auch die bestehende Rasenheizung entspricht nicht mehr den heutigen Standards. Sie funktioniert zwar grundsätzlich, ist jedoch nur mit großem Aufwand zu betreiben und nutzt veraltetes Heizöl. Deshalb soll sie im Zuge des Umbaus durch eine nachhaltigere Lösung ersetzt werden. Darüber hinaus plant der Verein die Erneuerung der veralteten Anzeigetafel – möglicherweise sogar durch zwei digitale Tafeln – sowie eine Aufrüstung der Videoüberwachung und den Aufbau eines elektronischen Einlasssystems.

Langfristig soll das modernisierte Stadion eine Kapazität von rund 12.000 Plätzen bieten. Aussagen zu den Kosten des Vorhabens machten weder die Vereinsführung noch die Stadtvertreter. Diese sollen im Rahmen weiterer Gespräche konkretisiert werden, um eine belastbare Entscheidungsgrundlage für die politischen Gremien zu schaffen. Oberbürgermeister Schranz betonte, dass man nach dem erfolgreichen Umbau der Emscherkurve zur Revierkrafttribüne im Jahr 2018 nun mit der Kanaltribüne den nächsten Schritt zur zukunftsfähigen Weiterentwicklung des Stadions gehen wolle.

Quelle: WAZ - RWO stellt Konzept für Umbau des Stadion Niederrhein vor



Bilder: rwo

Donnerstag, 31. Juli 2025

Oberhausen - Wohnprojekt - Hundertwasser-Haus - In Bau

In Oberhausen-Königshardt entsteht derzeit ein außergewöhnliches Neubauprojekt, das bereits jetzt viel Aufmerksamkeit auf sich zieht: Ein Wohngebäude im Stil des berühmten Künstlers Friedensreich Hundertwasser wird auf dem Gelände der traditionsreichen Senioreneinrichtung „Haus Gottesdank“ realisiert. Der Entwurf stammt von dem renommierten Architekten Heinz M. Springmann, einem langjährigen Weggefährten Hundertwassers. Mit farbenfrohen Keramikfliesen, geschwungenen Balkonen und einem üppig bepflanzten Dachgarten greift das Gebäude typische Gestaltungsmerkmale des österreichischen Künstlers auf und setzt sie in einem modernen, funktionalen Wohnkonzept um.

Bis Ende 2025 soll der Bau fertiggestellt sein. Das Gebäude wird insgesamt 25 Service-Wohnungen mit Größen zwischen 53 und 90 Quadratmetern umfassen, die bereits vollständig vergeben sind. Neben dem Wohnangebot wird im Erdgeschoss das öffentlich zugängliche Café „Centoaqua“ eröffnen – ein Treffpunkt für den gesamten Stadtteil, benannt nach dem italienischen Wort für „Hundertwasser“.

Die Bauherren, Martina und Frank Herrmann von der Haus Gottesdank gGmbH, verfolgen mit dem Projekt das Ziel, kreative Architektur mit einer möglichst kostengünstigen Umsetzung zu verbinden. Die Gesamtinvestition liegt bei rund acht bis neun Millionen Euro. Die Kaltmiete beträgt 16 bis 20 Euro pro Quadratmeter, hinzu kommt eine Servicepauschale von etwa 100 Euro monatlich. Dank nachhaltiger Energietechnik – unter anderem einer Solewasser-Wärmepumpe und Photovoltaikanlagen für jede Wohnung – sollen die Nebenkosten gering bleiben. Der Neubau erfüllt hohe energetische Standards: KfW-55 im Wohnbereich und sogar KfW-40 im Café-Bereich.

Zur Ausstattung gehören außerdem eine Tiefgarage mit 16 Stellplätzen, ein Fahrradkeller sowie eine Freitreppe am Eingang an der Fernewaldstraße. Eine kleine Brücke und Durchgänge verbinden das neue Gebäude mit den bestehenden Einrichtungen des Hauses Gottesdank. Der Zugang zur Dachterrasse mit weitem Blick bis zur Halde Haniel ist exklusiv den Bewohnerinnen und Bewohnern vorbehalten. Dort sollen im Frühjahr 2026 große Bäume gepflanzt werden, die Teil eines langfristig angelegten, automatisch bewässerten Grünkonzepts sind.

Das Projekt wird unter anderem durch Fördermittel der Stiftung Wohlfahrtspflege sowie durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt. Finanziert wird es durch die Bank für Kirche und Diakonie in Dortmund. Gerade erst wurde mit vielen Gästen das Richtfest gefeiert, und am 21. August folgt das große Sommerfest unter dem Motto „Hundertwasser – bunt wie das Leben“. Auch ein „Hundertwasser-Bingo“ soll die Besucher unterhalten – ganz im Zeichen eines Projekts, das Kunst, Architektur und sozialen Wohnraum auf einzigartige Weise verbindet.

Quelle: WAZ - Wohnen im Hundertwasser-Stil wird in Oberhausen Wirklichkeit - Paywall


Bild: © Handout | Entwurf Heinz M. Springmann

Bild: © Handout | Entwurf Heinz M. Springmann

Donnerstag, 17. Juli 2025

Oberhausen - Umbau + Sanierung CineStar - In Bau

Unibail-Rodamco-Westfield (URW) und CineStar verlängern ihre Partnerschaft am Standort Westfield Centro in Oberhausen und kündigen eine umfassende Modernisierung des dortigen Kinokomplexes an. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 16 Millionen Euro. Die Bauarbeiten beginnen im dritten Quartal 2025 und sollen im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen werden.

Im Rahmen der Maßnahmen wird das Kino technisch und gestalterisch vollständig erneuert. Alle neun Säle erhalten neue Sitze, Innenausstattungen, Leinwände sowie moderne Ton- und Projektionstechnik. Künftig kommen in allen Sälen Laserprojektoren zum Einsatz. Zusätzlich ist der Einbau eines IMAX-Saals im Saal 5 geplant. Zwei Boutique-Säle mit jeweils rund 30 bis 35 Sitzplätzen und thematischer Gestaltung ergänzen das Angebot.

Das Farb- und Raumkonzept des gesamten Kinos wird überarbeitet. Die Aufenthaltsbereiche werden im Lounge-Stil neugestaltet. Auch der Gastronomiebereich wird durch ein neues Selbstbedienungskonzept mit Marketplace-Charakter ersetzt.

Die Maßnahme ist Teil der langfristigen Investitions- und Modernisierungsstrategie von CineStar. Ziel ist es, das Kinoangebot am Standort Oberhausen auf einen zeitgemäßen Standard zu bringen und ein hochwertiges Kinoerlebnis zu schaffen. Das CineStar Oberhausen ist Teil des Westfield Centro, Deutschlands größtem Shopping- und Freizeitareal mit rund 250.000 Quadratmetern Fläche, etwa 240 Shops und zahlreichen Freizeiteinrichtungen. Die Verkehrsanbindung erfolgt über direkte Autobahnanschlüsse sowie Bus- und Straßenbahnhaltestellen.


Modernisierung CineStar Oberhausen – zentrale Eckdaten

  • Projektpartner: Unibail-Rodamco-Westfield (URW) und CineStar
  • Standort: Westfield Centro, Oberhausen
  • Investitionsvolumen: ca. 16 Millionen Euro
  • Baubeginn: 3. Quartal 2025
  • Fertigstellung: 2. Quartal 2026

Geplante Maßnahmen

  • Technische Erneuerung aller 9 Kinosäle:
  • Neue Sitze und Innenausstattung
  • Neue Leinwände
  • Austausch der gesamten Ton- und Projektionstechnik
  • Umstellung auf Laserprojektion in allen Sälen
  • IMAX-Saal (Saal 5):
  • Installation eines IMAX-Systems
  • Fünftes IMAX-Kino im CineStar-Verbund in Deutschland

Zwei Boutique-Säle:

  • Ca. 30–35 Plätze pro Saal
  • Individuelle, thematische Gestaltung

Architektonische Aufwertung:

  • Neue Highlightfassade
  • Überarbeitung des Farbkonzepts
  • Neugestaltung der Foyer- und Aufenthaltsbereiche im Lounge-Stil


Neues Gastronomiekonzept:

  • Ersatz der bisherigen Theken durch einen Self-Service-Marketplace
Quelle: Westfield Centro: CineStar modernisiert Kino und plant IMAX-Kino


Bild: URW

Montag, 14. Juli 2025

Oberhausen -„Haus für Alleinerziehende“ - In Bau

In Oberhausen-Sterkrade entsteht an der Ecke Friedrichstraße/Steinbrinkstraße ein neues „Haus für Alleinerziehende“. Das vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) initiierte Projekt umfasst den Bau eines dreigeschossigen Gebäudes mit zehn öffentlich geförderten Mietwohnungen für Alleinerziehende mit bis zu drei Kindern. Die Wohnungen sind zwischen 53 und 71 Quadratmeter groß. Zusätzlich gibt es Gemeinschaftseinrichtungen wie eine Küche, einen Raum und eine Terrasse.

Das Projekt reagiert auf die hohe Anzahl von Alleinerziehenden in Oberhausen (26 % der Haushalte, über 8000 betroffene Kinder) und soll bezahlbaren Wohnraum sowie begleitende Beratungsangebote zu Themen wie Kinderbetreuung, Arbeit und Gesundheit bereitstellen. Die Investitionssumme beträgt rund 2,5 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für August 2026 geplant.

Das DRK ist Generalmieter, gebaut wird von der Firma Plassmeier. Die Idee entstand im Rahmen der Oberhausener Sozialkonferenz 2023. Die zentrale Lage bietet eine gute Anbindung an Infrastruktur wie Schulen, Kitas und Einkaufsmöglichkeiten.

Quelle: WAZ – „Haus für Alleinerziehende“ als Leuchtturm in Oberhausen – hinter Paywall

Bild: Plassmeier


Mittwoch, 12. Februar 2025

Oberhausen -„Vikarieviertel“ in Osterfeld - In Planung

Das Gelände des ehemaligen Hallenbades an der Vikariestraße soll bald einer neuen Nutzung zugeführt werden: Auf dem 4.400 m² großen Grundstück plant die Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft ein neues Wohnprojekt.Das erfahrene Oberhausener Büro Hausmann & Schenk Architekten wird federführend für die Planung des Neubauprojektes sein. Bauherr der Maßnahme ist die Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft, die seit 125 Jahren in der Region mit seniorengerechten und nachhaltigen Wohnprojekten aktiv ist und sich zunehmend auch in Oberhausen engagieren möchte.

Im Vergleich zu dem ehemaligen Hallenbad wird durch das neue Wohnprojekt weniger Fläche zur Versiegelung in Anspruch genommen. Der ruhende Verkehr wird in einer Tiefgarage untergebracht und entlastet somit die Parksituation im näheren Umfeld. Außerdem wird der beliebte Kinderspielplatz an der Vikariestraße im Rahmen einer neuen Gestaltung wiederhergestellt und zusammen mit den kleinen und großen Bürgerinnen und Bürgern im Vorfeld neu konzipiert.

Geplant ist eine Mischung von Wohnungsgrößen für Singles und Paare, von denen etwa zwei Drittel öffentlich gefördert sein könnten. Die Genossenschaft erwägt dabei eine Kooperation mit einem sozialen Träger. Ergänzend soll es im Erdgeschoss auch Platz für Geschäftsräume oder Arztpraxen geben.Auch zum Zeitplan konnten die Partner schon etwas sagen: Ab Winter 2026 könnte der neue Wohnraum bezugsfertig sein.

Pressemitteilung: Neubauprojekt „Vikarieviertel“ in Oberhausen-Osterfeld - Mai 2023

Bild: © Architekturbüro | Hausmann und Schenk

Update 12.02.2025

Ende Januar 2025 ist nun der Kaufvertrag für das 4400 Quadratmeter große Gelände in zentraler Osterfelder Stadtteil-Lage beurkundet worden. Bereits im Mai 2023 hatten es eine Informationsveranstaltung zum Bauvorhaben „Vikarieviertel“ im Stadtteilbüro Osterfeld gegeben, wo das Vorhaben im Detail vorgestellt worden ist.

Geplant sind nach Angaben des Investors 35 Einzelwohnungen mit einem großen Anteil, der öffentlich gefördert sein wird (Sozialwohnungen), und Wohnungen mit Betreuungsangebot.Im nächsten Schritt wird sich die MWB nach eigener Auskunft bemühen, schnellstmöglichst eine Baugenehmigung von der Stadtverwaltung zu bekommen. In dem Gebäude sind ausschließlich Mietwohnungen vorgesehen.

Quelle: WAZ - Für Singles, Paare, Ältere: Neues Wohnen in Oberhausen - hinter Paywall

Sonntag, 29. September 2024

Oberhausen - Erweiterung LVR-Christoph-Schlingensief-Schule - In Bau

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat im August Richtfest der Erweiterung der LVR-Christoph-Schlingensief-Schule in Oberhausen gefeiert. Die Schule mit dem Förderschwerpunkt „Körperliche und motorische Entwicklung“ wird mit zehn neuen Klassen- beziehungsweise Gruppenräumen auf volle Zweizügigkeit erweitert. Den Grundsatzbeschluss zur baulichen Erweiterung fasste der Landschaftsausschuss im Jahr 2020, da die Bestandsgebäude bereits im Schuljahr 2018/19 voll belegt waren und die Anmeldezahlen der Schule stetig steigen. Im Februar 2022 lag die endgültige Planung und die Kostenberechnung vor und die politische Vertretung des LVR hat die Verwaltung mit der Durchführung der Maßnahme beauftragt. 

Der LVR hatte den Bestandsbau in den 2000er-Jahren bereits so geplant, dass die Möglichkeit zur Erweiterung offenblieb. Nun ist der Anbau von zwei weiteren Klassentrakten an die bestehende zentrale Hauptmagistrale erfolgt. Jeder Bauteil beinhaltet fünf Klassenräume, fünf Gruppenräume sowie die zugehörigen Sanitär- und Pflegebereiche. Darüber hinaus sind in den beiden Klassentrakten weitere Nutzungen wie Fachklassen, Lehrmittel- und Therapieräume vorgesehen. Der Neubau ist barrierefrei zugänglich und entspricht den baurechtlichen Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes. Mit geplanten Photovoltaikanlagen, extensiver Dachbegrünung und einer Grauwasseranlage trägt der LVR mit dieser Maßnahme zum Klimaschutz bei.

Der LVR investiert 17 Millionen Euro in den Neubau. Bis April 2025 soll der energetische Neubau fertig sein.

Quelle: WAZ - Neubau für Förderschule: „Platzen aus allen Nähten“

Samstag, 7. September 2024

Oberhausen | Verwaltungsgebäude am Altmarkt - Fertig (09/19)

Die Stadt Oberhausen plant gemeinsam mit ihren Stadttöchtern, der Verwaltungszentren Oberhausen GmbH (VZO) und der Oberhausener Gebäudemanagement GmbH (OGM), in zentraler Lage direkt am Altmarkt einen Neubau für ein Verwaltungsgebäude zu errichten. Ankermieter wird das Jobcenter Oberhausen sein.

Im Zusammenhang mit dem Bau des Jobcenters soll ein gebäudeintegriertes Dachgewächshaus als nationaler Anlaufpunkt für den innovativen Städtebau entstehen. Die Stadt Oberhausen möchte mit dem Projekt »Altmarktgarten« die Bausteine „nachhaltig bauen“, „produzieren“ und „konsumieren“ in einem Projekt vereinen. Ein gebäudeintegriertes innovatives Dachgewächshaus soll im Zentrum der Stadt auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes entstehen.

Es soll eine Produktionsstätte für Lebensmittel im städtischen Kontext errichtet werden. Diese Produktionsstätte hat aufgrund ihres Neuheitscharakters eine Leuchtturmwirkung für die Stadt, die Region und darüber hinaus. Das Projekt wird über das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ gefördert. Bei der Auslobung wurde von maximalen Baukosten in Höhe von 14,3 Millionen Euro ausgegangen. Um im Wettstreit der Ideen eine große Vielfalt architektonischer Lösungen von hoher Qualität zu erhalten, hatte die OGM einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben.

Der Sieger im Wettbewerb um den Bau des Altmarkgartens und des neuen Jobcenters an der unteren Marktstraße steht fest. Am 21. September 2016 prämierte das Preisgericht unter dem Vorsitz des Münchener Architekten Amandus Sattler den Entwurf des renommierten Berliner Büros Kuehn Malvezzi mit Atelier le balto und HL Technik Engeneering aus München mit dem ersten Preis. Von insgesamt sechszehn eingereichten Arbeiten erfüllte er am besten die hohen Anforderungen.

Mit einem gut proportionierten Baukörper und einer ortstypischen Gliederung der Ziegelfassade entsteht ein starkes Gebäude mit einer positiven Auswirkung auf das unmittelbare Umfeld. Die vertikale Inszenierung des Dachgartens ist eine schöne einladende Geste, um die Bürger und Besucher der Stadt auf das Dach zu holen. Die Begehbarkeit des Gebäudes erhöht die Attraktivität der zukunftsweisenden Nutzung.

 Pressemitteilung: Stadt Oberhausen


Bilder: Kuehn Malvezzi mit Atelier le balto und HL Technik Engeneering aus München

Update 10.04.2018

Bereits im September 2017 begannen mit der Grundsteinlegung die Bauarabeiten für das ca 20 Mio Euro teuere Verwaltungsgebäude mit Dachgewächshaus in der Oberhauser Innenstadt. Im Frühjahr soll nach jetziger Planung der Rohbau fertig sein, bevor Ende 2018 das Jobcenter eröffnen soll.

Das auch als Altmarkt-Garten titulierte Gebäude wird als Ankermieter das Jobcenter beherbergen. 250 Arbeitsplätze sollen hier auf rund 7000 Quadratmetern Platz finden. Der Dachgarten wird rund 1000 Quadratmeter groß sein. Er soll ab Mitte des Jahres 2019 fertig sein. Der Bund fördert das Projekt mit 2,3 Millionen Euro.

Quelle: Oberhausen erhält bundesweit einzigartigen City-Dachgarten


Update 07.09.2024

Das Ende 2019 fertiggestellte und eröffnete Verwaltungsgebäude mit einem Dachgarten direkt in der Oberhausener Innenstadt.




Fotos: hanbrohat - 09/2024

Mittwoch, 24. Mai 2023

Oberhausen | „Vikarieviertel“

Das Gelände des ehemaligen Hallenbades an der Vikariestraße soll bald einer neuen Nutzung zugeführt werden: Auf dem 4.400 m² großen Grundstück plant die Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft ein neues Wohnprojekt.

„Unser Ziel ist, dass auf dem Gelände westlich des St. Marien-Hospitals ein schönes Gebäude entsteht, welches durch neuen, hochwertigen Wohnraum das Bezirkszentrum langfristig stärkt und die Grünstrukturen an der Westfälischen Straße angemessen berücksichtigt,'' so Dr. Thomas Palotz, der Beigeordnete der Stadt Oberhausen für Stadtplanung, Bauen, Mobilität und Umwelt.

Das erfahrene Oberhausener Büro Hausmann & Schenk Architekten wird federführend für die Planung des Neubauprojektes sein. Bauherr der Maßnahme ist die Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft, die seit 125 Jahren in der Region mit seniorengerechten und nachhaltigen Wohnprojekten aktiv ist und sich zunehmend auch in Oberhausen engagieren möchte.

Was durch die Zusammenarbeit dieser Partner nun an der Vikariestraße entstehen soll, erläuterte Architekt Wilhelm Hausmann. Er stellte erste Animationsdarstellungen aus der Entwurfsphase vor, erläuterte Grundrisse und erklärte, wie sich die neue Bebauung in die Nachbarschaft einfügen wird. Im Vergleich zu dem ehemaligen Hallenbad wird durch das neue Wohnprojekt weniger Fläche zur Versiegelung in Anspruch genommen. Der ruhende Verkehr wird in einer Tiefgarage untergebracht und entlastet somit die Parksituation im näheren Umfeld. Außerdem wird der beliebte Kinderspielplatz an der Vikariestraße im Rahmen einer neuen Gestaltung wiederhergestellt und zusammen mit den kleinen und großen Bürgerinnen und Bürgern im Vorfeld neu konzipiert.

Geplant ist eine Mischung von Wohnungsgrößen für Singles und Paare, von denen etwa zwei Drittel öffentlich gefördert sein könnten. Die Genossenschaft erwägt dabei eine Kooperation mit einem sozialen Träger. Ergänzend soll es im Erdgeschoss auch Platz für Geschäftsräume oder Arztpraxen geben. Ab Winter 2026 könnte der neue Wohnraum bezugsfertig sein.

Pressemitteilung: Neubauprojekt „Vikarieviertel“ in Oberhausen-Osterfeld

Bild: Hausmann und Schenk

Samstag, 7. Mai 2022

Oberhausen | Picnic Logistikzentrum

Der niederländische Online-Supermarkt Picnic errichtet in Oberhausen sein erstes Vollautomatik-Lager in Deutschland. Die Kosten dafür liegen bei 150 Mio Euro. Die Errichtung des ersten digitalisierten Lagers in Deutschland bildet hierfür einen Meilenstein. Das Lager in Oberhausen soll das modernste E-Food-Kommissionierzentrum der Welt werden. Dort sollen über 1.500 Roboter zum Einsatz kommen, nach und nach sollen aber auch bis zu 1.000 Arbeitsplätze entstehen. Analog zu dem nahezu baugleichen Picnic-Vollautomatik-Lager in Utrecht/NL, das vor kurzem in Betrieb gegangen ist, wird auch das neue Lager in Oberhausen mit einer Intralogistik-Anlage von TGW ausgestattet. Der österreichische Anlagenbauer ist auf Logistiklösungen im Bereich Lebensmittel und Konsumgüter spezialisiert.

Vom Waldteichgelände in Oberhausen aus sollen rund 200.000 Haushalte beliefert werden können. Fertig sein soll alles Ende 2024. Edeka ist an dem niederländischen Start-Up beteiligt und sieht darin den künftigen Online-Arm des Unternehmens.


Bild: Picnic

Freitag, 18. Januar 2019

Oberhausen | SEGRO Logistics Park

SEGRO hat mit dem Bau der ersten 40.000 Quadratmeter Lager- und Logistikfläche im neuen SEGRO Logistics Park Oberhausen begonnen. Eine Baugenehmigung liegt bereits vor. Die Fertigstellung der Flächen ist für das zweite Quartal 2019 geplant. Im Oktober des vergangenen Jahres hatte SEGRO die Fläche im Stadtteil Holten erworben. Zusammen mit dem nun begonnenen ersten Bauabschnitt wird auch die komplette Infrastruktur des Parks erstellt. Insgesamt soll der Park nach Fertigstellung eine Gesamtmietfläche von circa 110.000 Quadratmetern umfassen.

Der Baubeginn erfolgt im Anschluss an die Vorvermietung der 40.000 Quadratmeter an den Logistikanbieter GEODIS. GEODIS ist einer der welt- und europaweit führenden Supply Chain Betreiber und Teil von SNCF Logistics, einem Geschäftsbereich der SNCF Gruppe. Der SEGRO Logistics Park Oberhausen liegt in unmittelbarer Nähe zum Autobahnkreuz Oberhausen (A2/A3) und bietet den zukünftigen Mietern damit eine optimale Verkehrsanbindung. Zusätzlich bietet der Park die Möglichkeit der Anbindung an den Duisburger Hafen, Europas größtem Binnenhafen und Endpunkt der Chinesischen „One Belt, One Road“ Initiative, der modernen Seidenstraße.

Pressemitteilung: SEGRO startet 40.000 m² in Logistikpark in Oberhausen - GEODIS mietet

Bild: SEGRO

Mittwoch, 11. Juli 2018

Oberhausen | Revitalisierung Kaufhof Immobilie

Die ehemalige Kaufhof-Immobilie in der Innenstadt soll für rund 15 Millionen Euro bis Ende 2019 zu einem Drei-Sterne-Plus-Hotel mit 200 Zimmern umgebaut werden. Im Erdgeschoss werden Einzelhandeslflächen entstehen. Auf dem Dach sind Mietwohnung geplant. Auch die Fassade wird einer Neugestaltung unterzogen. Noch diesen Sommer sollen die Bauarbeiten beginnen.

Quelle: WAZ - Oberhausener Ex-Kaufhof-Gebäude wird zum Geschäftshotel

Foto: Architekt Groefke