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Samstag, 2. August 2025

Oberhausen - Umbau des Stadion Niederrhein - In Planung

Rot-Weiß Oberhausen hat ein umfassendes Konzept für den Umbau des Stadion Niederrhein vorgestellt, das pünktlich zum 100. Geburtstag der Spielstätte im Jahr 2026 verwirklicht werden soll. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Daniel Schranz und Sportdezernent Jürgen Schmidt präsentierte der Verein Maßnahmen, mit denen die Heimstätte des Regionalligisten fit für die Anforderungen der 3. Liga gemacht werden soll. Den Anstoß dazu gab das Lizenzierungsverfahren nach der erfolgreichen letzten Saison, bei dem sich zeigte, dass das Stadion in mehreren Punkten nicht den Vorgaben des DFB entspricht.

Ein zentrales Element des Konzepts ist der Ersatz der in die Jahre gekommenen Kanalkurve durch eine neue Kanaltribüne. Diese soll 3030 überdachte Sitzplätze in vier Blöcken mit jeweils 21 Reihen erhalten und einen modernen VIP-Bereich mit acht Logen bieten. Auch barrierefreie Plätze für Rollstuhlfahrer sind vorgesehen. Die neue Tribüne wird darüber hinaus multifunktional nutzbar sein: Im rückwärtigen Bereich zum Rhein-Herne-Kanal hin sind Büro- und Gewerbeflächen sowie Vermarktungsmöglichkeiten für Drittveranstaltungen geplant. Ergänzt wird das Konzept durch ein ganzjähriges gastronomisches Angebot, Aufenthaltsflächen für Fußgänger und Radfahrer sowie einen kleinen Bootsanlegesteg.

Technisch besteht vor allem bei der Beleuchtung Handlungsbedarf. Aktuell verfügt das Stadion nur über drei Flutlichtmasten, was laut RWO-Vorstandsvorsitzendem Marcus Uhlig zu einer ungleichmäßigen Ausleuchtung des Spielfelds führt. Da jedes Spiel der 3. Liga live bei Magenta TV übertragen wird, gelten hohe Anforderungen an die Lichtqualität, die im derzeitigen Zustand nicht erfüllt werden. Daher ist ein vierter Flutlichtmast sowie eine Umrüstung aller Leuchten auf moderne LED-Technik geplant.

Auch die bestehende Rasenheizung entspricht nicht mehr den heutigen Standards. Sie funktioniert zwar grundsätzlich, ist jedoch nur mit großem Aufwand zu betreiben und nutzt veraltetes Heizöl. Deshalb soll sie im Zuge des Umbaus durch eine nachhaltigere Lösung ersetzt werden. Darüber hinaus plant der Verein die Erneuerung der veralteten Anzeigetafel – möglicherweise sogar durch zwei digitale Tafeln – sowie eine Aufrüstung der Videoüberwachung und den Aufbau eines elektronischen Einlasssystems.

Langfristig soll das modernisierte Stadion eine Kapazität von rund 12.000 Plätzen bieten. Aussagen zu den Kosten des Vorhabens machten weder die Vereinsführung noch die Stadtvertreter. Diese sollen im Rahmen weiterer Gespräche konkretisiert werden, um eine belastbare Entscheidungsgrundlage für die politischen Gremien zu schaffen. Oberbürgermeister Schranz betonte, dass man nach dem erfolgreichen Umbau der Emscherkurve zur Revierkrafttribüne im Jahr 2018 nun mit der Kanaltribüne den nächsten Schritt zur zukunftsfähigen Weiterentwicklung des Stadions gehen wolle.

Quelle: WAZ - RWO stellt Konzept für Umbau des Stadion Niederrhein vor



Bilder: rwo

Donnerstag, 31. Juli 2025

Oberhausen - Wohnprojekt - Hundertwasser-Haus - In Bau

In Oberhausen-Königshardt entsteht derzeit ein außergewöhnliches Neubauprojekt, das bereits jetzt viel Aufmerksamkeit auf sich zieht: Ein Wohngebäude im Stil des berühmten Künstlers Friedensreich Hundertwasser wird auf dem Gelände der traditionsreichen Senioreneinrichtung „Haus Gottesdank“ realisiert. Der Entwurf stammt von dem renommierten Architekten Heinz M. Springmann, einem langjährigen Weggefährten Hundertwassers. Mit farbenfrohen Keramikfliesen, geschwungenen Balkonen und einem üppig bepflanzten Dachgarten greift das Gebäude typische Gestaltungsmerkmale des österreichischen Künstlers auf und setzt sie in einem modernen, funktionalen Wohnkonzept um.

Bis Ende 2025 soll der Bau fertiggestellt sein. Das Gebäude wird insgesamt 25 Service-Wohnungen mit Größen zwischen 53 und 90 Quadratmetern umfassen, die bereits vollständig vergeben sind. Neben dem Wohnangebot wird im Erdgeschoss das öffentlich zugängliche Café „Centoaqua“ eröffnen – ein Treffpunkt für den gesamten Stadtteil, benannt nach dem italienischen Wort für „Hundertwasser“.

Die Bauherren, Martina und Frank Herrmann von der Haus Gottesdank gGmbH, verfolgen mit dem Projekt das Ziel, kreative Architektur mit einer möglichst kostengünstigen Umsetzung zu verbinden. Die Gesamtinvestition liegt bei rund acht bis neun Millionen Euro. Die Kaltmiete beträgt 16 bis 20 Euro pro Quadratmeter, hinzu kommt eine Servicepauschale von etwa 100 Euro monatlich. Dank nachhaltiger Energietechnik – unter anderem einer Solewasser-Wärmepumpe und Photovoltaikanlagen für jede Wohnung – sollen die Nebenkosten gering bleiben. Der Neubau erfüllt hohe energetische Standards: KfW-55 im Wohnbereich und sogar KfW-40 im Café-Bereich.

Zur Ausstattung gehören außerdem eine Tiefgarage mit 16 Stellplätzen, ein Fahrradkeller sowie eine Freitreppe am Eingang an der Fernewaldstraße. Eine kleine Brücke und Durchgänge verbinden das neue Gebäude mit den bestehenden Einrichtungen des Hauses Gottesdank. Der Zugang zur Dachterrasse mit weitem Blick bis zur Halde Haniel ist exklusiv den Bewohnerinnen und Bewohnern vorbehalten. Dort sollen im Frühjahr 2026 große Bäume gepflanzt werden, die Teil eines langfristig angelegten, automatisch bewässerten Grünkonzepts sind.

Das Projekt wird unter anderem durch Fördermittel der Stiftung Wohlfahrtspflege sowie durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt. Finanziert wird es durch die Bank für Kirche und Diakonie in Dortmund. Gerade erst wurde mit vielen Gästen das Richtfest gefeiert, und am 21. August folgt das große Sommerfest unter dem Motto „Hundertwasser – bunt wie das Leben“. Auch ein „Hundertwasser-Bingo“ soll die Besucher unterhalten – ganz im Zeichen eines Projekts, das Kunst, Architektur und sozialen Wohnraum auf einzigartige Weise verbindet.

Quelle: WAZ - Wohnen im Hundertwasser-Stil wird in Oberhausen Wirklichkeit - Paywall


Bild: © Handout | Entwurf Heinz M. Springmann

Bild: © Handout | Entwurf Heinz M. Springmann

Mittwoch, 30. Juli 2025

Oberhausen - Neubau des Polizeipräsidiums - In Planung

Nach jahrelangen Diskussionen und Planungen steht nun fest: Oberhausen bekommt ein neues Polizeipräsidium – und zwar auf dem Concordia-Gelände zwischen Hauptbahnhof und Bero-Zentrum. Damit ist ein bedeutender Schritt für die Modernisierung der Polizeiinfrastruktur der Stadt getan. Das neue Gebäude soll nicht nur funktional, sondern auch architektonisch überzeugen: Geplant ist ein moderner, heller Bau mit großzügigen Glaselementen, der gleichzeitig schusssicher und einbruchshemmend ist. Auf rund 13.500 Quadratmetern entstehen Büros, Besprechungs- und Aufenthaltsräume für die rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei Oberhausen.

Besonderen Wert legen die Verantwortlichen auf Nachhaltigkeit: Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage vorgesehen, außerdem wird das Gebäude maximal begrünt. Eine Tiefgarage wird direkt in den Bau integriert. Weitere Parkmöglichkeiten für Mitarbeitende entstehen auf einem Parkdeck an der Friedrich-Karl-Straße. Für Besucherinnen und Besucher ist eine eigene Parkfläche gegenüber dem Haupteingang vorgesehen.

Der Umzug an den neuen Standort soll im Jahr 2029 abgeschlossen sein. Bereits bis Ende 2025 soll das derzeitige Concordia-Gelände freigeräumt werden. Die Kfz-Zulassungsstelle zieht ins Technische Rathaus, das Team der Jugendhilfe an die Danziger Straße.

Dem Neubau war ein langwieriger Entscheidungsprozess vorausgegangen. Zwischenzeitlich war auch ein Standort in der Neuen Mitte, nahe dem Centro, im Gespräch – ein Vorschlag, den vor allem das NRW-Innenministerium und die Polizei favorisierten. Doch bei der europaweiten Ausschreibung für den Bau des Präsidiums kam für diesen Standort kein akzeptables Angebot zustande. Letztlich erhielt die Bietergemeinschaft Ten Brinke Projektentwicklung GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem Architekturbüro JBR Partner den Zuschlag für das Concordia-Gelände. Das Büro JBR ist erfahren im Bau von Behördenstandorten – unter anderem war es bereits am Neubau des Polizeipräsidiums in Münster beteiligt.


Standort
  • Lage: Concordia-Gelände zwischen Hauptbahnhof und Bero-Zentrum
  • Bisherige Nutzung: Marodes Concordiahaus & Kfz-Zulassungsstelle
  • Alternative (verworfen): Neue Mitte beim Centro
 
Gebäude und Ausstattung
  • Größe: Rund 13.500 m²
  • Nutzung: Büros, Besprechungs- & Aufenthaltsräume für ca. 400 Mitarbeitende

Besonderheiten:
  • Helle Fassade mit Glaselementen
  • Schusssicher und einbruchshemmend
  • Tiefgarage
  • Photovoltaikanlage auf dem Dach
  • Maximale Dachbegrünung
 
Parkplätze
  • Mitarbeiter: Parkdeck an der Friedrich-Karl-Straße
  • Besucher: Parkplatz gegenüber des Haupteingangs
 
Zeitplan
  • Bis Ende 2025: Räumung des Concordia-Geländes
  • Kfz-Zulassungsstelle → Technisches Rathaus
  • Jugendhilfe → Danziger Straße
  • Fertigstellung Neubau: Geplant für 2029
 
Planung und Vergabe
  • Bauherr: Bietergemeinschaft Ten Brinke Projektentwicklung & JBR Partner
  • Architekt: Büro JBR (u. a. auch Präsidium in Münster)
  • Europäische Ausschreibung: Standort Centro scheiterte an fehlenden Angeboten
Quelle: WAZ - Neue Details: So soll Oberhausens Polizeipräsidium aussehen - Paywall


Bild: Bietergemeinschaft Ten Brinke Projektentwicklung GmbH & Co. KG und JBR Partner

Donnerstag, 17. Juli 2025

Oberhausen - Umbau + Sanierung CineStar - In Bau

Unibail-Rodamco-Westfield (URW) und CineStar verlängern ihre Partnerschaft am Standort Westfield Centro in Oberhausen und kündigen eine umfassende Modernisierung des dortigen Kinokomplexes an. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 16 Millionen Euro. Die Bauarbeiten beginnen im dritten Quartal 2025 und sollen im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen werden.

Im Rahmen der Maßnahmen wird das Kino technisch und gestalterisch vollständig erneuert. Alle neun Säle erhalten neue Sitze, Innenausstattungen, Leinwände sowie moderne Ton- und Projektionstechnik. Künftig kommen in allen Sälen Laserprojektoren zum Einsatz. Zusätzlich ist der Einbau eines IMAX-Saals im Saal 5 geplant. Zwei Boutique-Säle mit jeweils rund 30 bis 35 Sitzplätzen und thematischer Gestaltung ergänzen das Angebot.

Das Farb- und Raumkonzept des gesamten Kinos wird überarbeitet. Die Aufenthaltsbereiche werden im Lounge-Stil neugestaltet. Auch der Gastronomiebereich wird durch ein neues Selbstbedienungskonzept mit Marketplace-Charakter ersetzt.

Die Maßnahme ist Teil der langfristigen Investitions- und Modernisierungsstrategie von CineStar. Ziel ist es, das Kinoangebot am Standort Oberhausen auf einen zeitgemäßen Standard zu bringen und ein hochwertiges Kinoerlebnis zu schaffen. Das CineStar Oberhausen ist Teil des Westfield Centro, Deutschlands größtem Shopping- und Freizeitareal mit rund 250.000 Quadratmetern Fläche, etwa 240 Shops und zahlreichen Freizeiteinrichtungen. Die Verkehrsanbindung erfolgt über direkte Autobahnanschlüsse sowie Bus- und Straßenbahnhaltestellen.


Modernisierung CineStar Oberhausen – zentrale Eckdaten

  • Projektpartner: Unibail-Rodamco-Westfield (URW) und CineStar
  • Standort: Westfield Centro, Oberhausen
  • Investitionsvolumen: ca. 16 Millionen Euro
  • Baubeginn: 3. Quartal 2025
  • Fertigstellung: 2. Quartal 2026

Geplante Maßnahmen

  • Technische Erneuerung aller 9 Kinosäle:
  • Neue Sitze und Innenausstattung
  • Neue Leinwände
  • Austausch der gesamten Ton- und Projektionstechnik
  • Umstellung auf Laserprojektion in allen Sälen
  • IMAX-Saal (Saal 5):
  • Installation eines IMAX-Systems
  • Fünftes IMAX-Kino im CineStar-Verbund in Deutschland

Zwei Boutique-Säle:

  • Ca. 30–35 Plätze pro Saal
  • Individuelle, thematische Gestaltung

Architektonische Aufwertung:

  • Neue Highlightfassade
  • Überarbeitung des Farbkonzepts
  • Neugestaltung der Foyer- und Aufenthaltsbereiche im Lounge-Stil


Neues Gastronomiekonzept:

  • Ersatz der bisherigen Theken durch einen Self-Service-Marketplace
Quelle: Westfield Centro: CineStar modernisiert Kino und plant IMAX-Kino


Bild: URW

Montag, 14. Juli 2025

Oberhausen -„Haus für Alleinerziehende“ - In Bau

In Oberhausen-Sterkrade entsteht an der Ecke Friedrichstraße/Steinbrinkstraße ein neues „Haus für Alleinerziehende“. Das vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) initiierte Projekt umfasst den Bau eines dreigeschossigen Gebäudes mit zehn öffentlich geförderten Mietwohnungen für Alleinerziehende mit bis zu drei Kindern. Die Wohnungen sind zwischen 53 und 71 Quadratmeter groß. Zusätzlich gibt es Gemeinschaftseinrichtungen wie eine Küche, einen Raum und eine Terrasse.

Das Projekt reagiert auf die hohe Anzahl von Alleinerziehenden in Oberhausen (26 % der Haushalte, über 8000 betroffene Kinder) und soll bezahlbaren Wohnraum sowie begleitende Beratungsangebote zu Themen wie Kinderbetreuung, Arbeit und Gesundheit bereitstellen. Die Investitionssumme beträgt rund 2,5 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für August 2026 geplant.

Das DRK ist Generalmieter, gebaut wird von der Firma Plassmeier. Die Idee entstand im Rahmen der Oberhausener Sozialkonferenz 2023. Die zentrale Lage bietet eine gute Anbindung an Infrastruktur wie Schulen, Kitas und Einkaufsmöglichkeiten.

Quelle: WAZ – „Haus für Alleinerziehende“ als Leuchtturm in Oberhausen – hinter Paywall

Bild: Plassmeier


Montag, 16. Juni 2025

Oberhausen - Cureus Seniorenresidenz Sterkrade - In Bau

Oberhausen, Juni 2025 – Cureus, Spezialist für Pflegeimmobilien im eigenen Bestand, hat mit dem Bau der Seniorenresidenz Sterkrade an der Weseler Straße 136 in Oberhausen begonnen. Der Neubau entsteht nach dem bewährten Systemansatz von Cureus und wird nach geplanter Bauzeit von rund 18 Monaten im Herbst 2026 an eine Marke der Pflegemotive-Gruppe übergeben.

Auf dem rund 4.665 m² großen Grundstück entsteht ein viergeschossiges, barrierefreies Gebäude in Z-Form mit insgesamt 86 modernen Einzelzimmern, davon 56 rollstuhlgerecht, jeweils mit eigenem Bad und digitaler Infrastruktur. Die Residenz ist in sechs Wohngruppen mit gemeinschaftlichen Aufenthaltsbereichen, Wohnküchen und Balkonen unterteilt – für eine familiäre Atmosphäre.

Zu den gemeinschaftlichen Einrichtungen zählen:

  • Hotelartige Lobby mit Empfang

  • Kamin-Lounge mit Bibliothek

  • Restaurant, Friseur, Pflegebad, Therapieräume, hauseigene Wäscherei

  • Großzügige Terrasse und parkähnliche Außenanlagen mit Rundwegen, Obstgehölzen und Ruhezonen

Das Gebäude wird im KfW-Effizienzhaus-40-Standard errichtet, inklusive Wärmepumpe, Solaranlage und begrüntem Flachdach. Ziel ist die DGNB-Silberzertifizierung. Für Mitarbeiter, Besucher und Bewohner stehen neun Pkw-Stellplätze mit E-Mobilitätsinfrastruktur und zwölf Fahrradstellplätze zur Verfügung.

Michael Burmester, Geschäftsführer der Pflegemotive-Gruppe, freut sich auf den Standort:

„Mit der neuen Residenz bieten wir pflegebedürftigen Menschen in Oberhausen ein modernes, sicheres Zuhause und schaffen zugleich rund 45 neue Arbeitsplätze in Pflege, Verwaltung und Service.“

Die Lage in Sterkrade-Mitte besticht durch ihre Nähe zum Volkspark, zur Zeche Sterkrade und zur Innenstadt – mit sehr guter Anbindung an ÖPNV, medizinische Versorgung und Nahversorgungseinrichtungen.

Pressemitteilung: Cureus beginnt Neubau der Seniorenresidenz Sterkrade in Oberhausen


Quelle: Cureus / Urheber: SKAI Siemer Kramer Architekten Ingenieure


Projektübersicht: Seniorenresidenz Sterkrade – Cureus

  • Standort: Weseler Straße 136, 46149 Oberhausen (Sterkrade-Mitte)

  • Bauherr / Generalunternehmer: Cureus GmbH

  • Betreiber: Marke der Pflegemotive-Gruppe


Zeitplan

  • Baubeginn: Sommer 2025

  • Bauzeit: ca. 18 Monate

  • Fertigstellung / Übergabe: Herbst 2026


Gebäude & Nutzung

  • Grundstück: ca. 4.665 m²

  • Bruttogrundfläche: ca. 5.640 m²

  • Geschosse: 4

  • Z-Form mit parkähnlichem Außenbereich

  • Einheiten: 86 Einzelzimmer (davon 56 rollstuhlgerecht)

  • Gliederung: 6 Wohngruppen mit Aufenthaltsräumen, Wohnküchen, Balkonen

  • Individuell möblierbare Zimmer, alle mit eigenem Bad, Telefon, Internet, TV


Ausstattung

  • Hotelartige Lobby & Empfang

  • Kamin-Lounge mit Bibliothek

  • Restaurant, Friseur, Pflegebad, Therapieräume

  • Eigene Wäscherei

  • Große Terrasse & barrierefreie Außenanlage

  • 9 Pkw-Stellplätze (inkl. E-Mobilität), 12 Fahrradstellplätze


Nachhaltigkeit & Bauweise

  • KfW-Effizienzhaus-40-Standard

  • Wärmepumpe & Solaranlage

  • Begrüntes Flachdach

  • DGNB-Silberzertifizierung angestrebt

  • Tageslichtflure, bodentiefe Fenster

  • Standardisierte, effiziente Cureus-Systembauweise


Personal & Pflegeangebot

  • Rund 45 neue Arbeitsplätze in Pflege, Verwaltung, Technik, Service

  • Fokus auf moderne, individuelle Pflege und attraktive Arbeitsbedingungen


Lagevorteile

  • Nähe zu Volkspark, Zeche Sterkrade, Bahnhof, Klinikum

  • Zentrale, ruhige Wohnlage mit Nahversorgung und Anbindung an ÖPNV

  • Sehr gute Erreichbarkeit für Bewohner, Besucher und Personal


Mittwoch, 12. Februar 2025

Oberhausen -„Vikarieviertel“ in Osterfeld - In Planung

Das Gelände des ehemaligen Hallenbades an der Vikariestraße soll bald einer neuen Nutzung zugeführt werden: Auf dem 4.400 m² großen Grundstück plant die Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft ein neues Wohnprojekt.Das erfahrene Oberhausener Büro Hausmann & Schenk Architekten wird federführend für die Planung des Neubauprojektes sein. Bauherr der Maßnahme ist die Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft, die seit 125 Jahren in der Region mit seniorengerechten und nachhaltigen Wohnprojekten aktiv ist und sich zunehmend auch in Oberhausen engagieren möchte.

Im Vergleich zu dem ehemaligen Hallenbad wird durch das neue Wohnprojekt weniger Fläche zur Versiegelung in Anspruch genommen. Der ruhende Verkehr wird in einer Tiefgarage untergebracht und entlastet somit die Parksituation im näheren Umfeld. Außerdem wird der beliebte Kinderspielplatz an der Vikariestraße im Rahmen einer neuen Gestaltung wiederhergestellt und zusammen mit den kleinen und großen Bürgerinnen und Bürgern im Vorfeld neu konzipiert.

Geplant ist eine Mischung von Wohnungsgrößen für Singles und Paare, von denen etwa zwei Drittel öffentlich gefördert sein könnten. Die Genossenschaft erwägt dabei eine Kooperation mit einem sozialen Träger. Ergänzend soll es im Erdgeschoss auch Platz für Geschäftsräume oder Arztpraxen geben.Auch zum Zeitplan konnten die Partner schon etwas sagen: Ab Winter 2026 könnte der neue Wohnraum bezugsfertig sein.

Pressemitteilung: Neubauprojekt „Vikarieviertel“ in Oberhausen-Osterfeld - Mai 2023

Bild: © Architekturbüro | Hausmann und Schenk

Update 12.02.2025

Ende Januar 2025 ist nun der Kaufvertrag für das 4400 Quadratmeter große Gelände in zentraler Osterfelder Stadtteil-Lage beurkundet worden. Bereits im Mai 2023 hatten es eine Informationsveranstaltung zum Bauvorhaben „Vikarieviertel“ im Stadtteilbüro Osterfeld gegeben, wo das Vorhaben im Detail vorgestellt worden ist.

Geplant sind nach Angaben des Investors 35 Einzelwohnungen mit einem großen Anteil, der öffentlich gefördert sein wird (Sozialwohnungen), und Wohnungen mit Betreuungsangebot.Im nächsten Schritt wird sich die MWB nach eigener Auskunft bemühen, schnellstmöglichst eine Baugenehmigung von der Stadtverwaltung zu bekommen. In dem Gebäude sind ausschließlich Mietwohnungen vorgesehen.

Quelle: WAZ - Für Singles, Paare, Ältere: Neues Wohnen in Oberhausen - hinter Paywall

Sonntag, 29. September 2024

Oberhausen - Erweiterung LVR-Christoph-Schlingensief-Schule - In Bau

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat im August Richtfest der Erweiterung der LVR-Christoph-Schlingensief-Schule in Oberhausen gefeiert. Die Schule mit dem Förderschwerpunkt „Körperliche und motorische Entwicklung“ wird mit zehn neuen Klassen- beziehungsweise Gruppenräumen auf volle Zweizügigkeit erweitert. Den Grundsatzbeschluss zur baulichen Erweiterung fasste der Landschaftsausschuss im Jahr 2020, da die Bestandsgebäude bereits im Schuljahr 2018/19 voll belegt waren und die Anmeldezahlen der Schule stetig steigen. Im Februar 2022 lag die endgültige Planung und die Kostenberechnung vor und die politische Vertretung des LVR hat die Verwaltung mit der Durchführung der Maßnahme beauftragt. 

Der LVR hatte den Bestandsbau in den 2000er-Jahren bereits so geplant, dass die Möglichkeit zur Erweiterung offenblieb. Nun ist der Anbau von zwei weiteren Klassentrakten an die bestehende zentrale Hauptmagistrale erfolgt. Jeder Bauteil beinhaltet fünf Klassenräume, fünf Gruppenräume sowie die zugehörigen Sanitär- und Pflegebereiche. Darüber hinaus sind in den beiden Klassentrakten weitere Nutzungen wie Fachklassen, Lehrmittel- und Therapieräume vorgesehen. Der Neubau ist barrierefrei zugänglich und entspricht den baurechtlichen Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes. Mit geplanten Photovoltaikanlagen, extensiver Dachbegrünung und einer Grauwasseranlage trägt der LVR mit dieser Maßnahme zum Klimaschutz bei.

Der LVR investiert 17 Millionen Euro in den Neubau. Bis April 2025 soll der energetische Neubau fertig sein.

Quelle: WAZ - Neubau für Förderschule: „Platzen aus allen Nähten“

Samstag, 7. September 2024

Oberhausen | Verwaltungsgebäude am Altmarkt - Fertig (09/19)

Die Stadt Oberhausen plant gemeinsam mit ihren Stadttöchtern, der Verwaltungszentren Oberhausen GmbH (VZO) und der Oberhausener Gebäudemanagement GmbH (OGM), in zentraler Lage direkt am Altmarkt einen Neubau für ein Verwaltungsgebäude zu errichten. Ankermieter wird das Jobcenter Oberhausen sein.

Im Zusammenhang mit dem Bau des Jobcenters soll ein gebäudeintegriertes Dachgewächshaus als nationaler Anlaufpunkt für den innovativen Städtebau entstehen. Die Stadt Oberhausen möchte mit dem Projekt »Altmarktgarten« die Bausteine „nachhaltig bauen“, „produzieren“ und „konsumieren“ in einem Projekt vereinen. Ein gebäudeintegriertes innovatives Dachgewächshaus soll im Zentrum der Stadt auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes entstehen.

Es soll eine Produktionsstätte für Lebensmittel im städtischen Kontext errichtet werden. Diese Produktionsstätte hat aufgrund ihres Neuheitscharakters eine Leuchtturmwirkung für die Stadt, die Region und darüber hinaus. Das Projekt wird über das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ gefördert. Bei der Auslobung wurde von maximalen Baukosten in Höhe von 14,3 Millionen Euro ausgegangen. Um im Wettstreit der Ideen eine große Vielfalt architektonischer Lösungen von hoher Qualität zu erhalten, hatte die OGM einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben.

Der Sieger im Wettbewerb um den Bau des Altmarkgartens und des neuen Jobcenters an der unteren Marktstraße steht fest. Am 21. September 2016 prämierte das Preisgericht unter dem Vorsitz des Münchener Architekten Amandus Sattler den Entwurf des renommierten Berliner Büros Kuehn Malvezzi mit Atelier le balto und HL Technik Engeneering aus München mit dem ersten Preis. Von insgesamt sechszehn eingereichten Arbeiten erfüllte er am besten die hohen Anforderungen.

Mit einem gut proportionierten Baukörper und einer ortstypischen Gliederung der Ziegelfassade entsteht ein starkes Gebäude mit einer positiven Auswirkung auf das unmittelbare Umfeld. Die vertikale Inszenierung des Dachgartens ist eine schöne einladende Geste, um die Bürger und Besucher der Stadt auf das Dach zu holen. Die Begehbarkeit des Gebäudes erhöht die Attraktivität der zukunftsweisenden Nutzung.

 Pressemitteilung: Stadt Oberhausen


Bilder: Kuehn Malvezzi mit Atelier le balto und HL Technik Engeneering aus München

Update 10.04.2018

Bereits im September 2017 begannen mit der Grundsteinlegung die Bauarabeiten für das ca 20 Mio Euro teuere Verwaltungsgebäude mit Dachgewächshaus in der Oberhauser Innenstadt. Im Frühjahr soll nach jetziger Planung der Rohbau fertig sein, bevor Ende 2018 das Jobcenter eröffnen soll.

Das auch als Altmarkt-Garten titulierte Gebäude wird als Ankermieter das Jobcenter beherbergen. 250 Arbeitsplätze sollen hier auf rund 7000 Quadratmetern Platz finden. Der Dachgarten wird rund 1000 Quadratmeter groß sein. Er soll ab Mitte des Jahres 2019 fertig sein. Der Bund fördert das Projekt mit 2,3 Millionen Euro.

Quelle: Oberhausen erhält bundesweit einzigartigen City-Dachgarten


Update 07.09.2024

Das Ende 2019 fertiggestellte und eröffnete Verwaltungsgebäude mit einem Dachgarten direkt in der Oberhausener Innenstadt.




Fotos: hanbrohat - 09/2024

Mittwoch, 24. Mai 2023

Oberhausen | „Vikarieviertel“

Das Gelände des ehemaligen Hallenbades an der Vikariestraße soll bald einer neuen Nutzung zugeführt werden: Auf dem 4.400 m² großen Grundstück plant die Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft ein neues Wohnprojekt.

„Unser Ziel ist, dass auf dem Gelände westlich des St. Marien-Hospitals ein schönes Gebäude entsteht, welches durch neuen, hochwertigen Wohnraum das Bezirkszentrum langfristig stärkt und die Grünstrukturen an der Westfälischen Straße angemessen berücksichtigt,'' so Dr. Thomas Palotz, der Beigeordnete der Stadt Oberhausen für Stadtplanung, Bauen, Mobilität und Umwelt.

Das erfahrene Oberhausener Büro Hausmann & Schenk Architekten wird federführend für die Planung des Neubauprojektes sein. Bauherr der Maßnahme ist die Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft, die seit 125 Jahren in der Region mit seniorengerechten und nachhaltigen Wohnprojekten aktiv ist und sich zunehmend auch in Oberhausen engagieren möchte.

Was durch die Zusammenarbeit dieser Partner nun an der Vikariestraße entstehen soll, erläuterte Architekt Wilhelm Hausmann. Er stellte erste Animationsdarstellungen aus der Entwurfsphase vor, erläuterte Grundrisse und erklärte, wie sich die neue Bebauung in die Nachbarschaft einfügen wird. Im Vergleich zu dem ehemaligen Hallenbad wird durch das neue Wohnprojekt weniger Fläche zur Versiegelung in Anspruch genommen. Der ruhende Verkehr wird in einer Tiefgarage untergebracht und entlastet somit die Parksituation im näheren Umfeld. Außerdem wird der beliebte Kinderspielplatz an der Vikariestraße im Rahmen einer neuen Gestaltung wiederhergestellt und zusammen mit den kleinen und großen Bürgerinnen und Bürgern im Vorfeld neu konzipiert.

Geplant ist eine Mischung von Wohnungsgrößen für Singles und Paare, von denen etwa zwei Drittel öffentlich gefördert sein könnten. Die Genossenschaft erwägt dabei eine Kooperation mit einem sozialen Träger. Ergänzend soll es im Erdgeschoss auch Platz für Geschäftsräume oder Arztpraxen geben. Ab Winter 2026 könnte der neue Wohnraum bezugsfertig sein.

Pressemitteilung: Neubauprojekt „Vikarieviertel“ in Oberhausen-Osterfeld

Bild: Hausmann und Schenk

Samstag, 7. Mai 2022

Oberhausen | Picnic Logistikzentrum

Der niederländische Online-Supermarkt Picnic errichtet in Oberhausen sein erstes Vollautomatik-Lager in Deutschland. Die Kosten dafür liegen bei 150 Mio Euro. Die Errichtung des ersten digitalisierten Lagers in Deutschland bildet hierfür einen Meilenstein. Das Lager in Oberhausen soll das modernste E-Food-Kommissionierzentrum der Welt werden. Dort sollen über 1.500 Roboter zum Einsatz kommen, nach und nach sollen aber auch bis zu 1.000 Arbeitsplätze entstehen. Analog zu dem nahezu baugleichen Picnic-Vollautomatik-Lager in Utrecht/NL, das vor kurzem in Betrieb gegangen ist, wird auch das neue Lager in Oberhausen mit einer Intralogistik-Anlage von TGW ausgestattet. Der österreichische Anlagenbauer ist auf Logistiklösungen im Bereich Lebensmittel und Konsumgüter spezialisiert.

Vom Waldteichgelände in Oberhausen aus sollen rund 200.000 Haushalte beliefert werden können. Fertig sein soll alles Ende 2024. Edeka ist an dem niederländischen Start-Up beteiligt und sieht darin den künftigen Online-Arm des Unternehmens.


Bild: Picnic

Freitag, 18. Januar 2019

Oberhausen | SEGRO Logistics Park

SEGRO hat mit dem Bau der ersten 40.000 Quadratmeter Lager- und Logistikfläche im neuen SEGRO Logistics Park Oberhausen begonnen. Eine Baugenehmigung liegt bereits vor. Die Fertigstellung der Flächen ist für das zweite Quartal 2019 geplant. Im Oktober des vergangenen Jahres hatte SEGRO die Fläche im Stadtteil Holten erworben. Zusammen mit dem nun begonnenen ersten Bauabschnitt wird auch die komplette Infrastruktur des Parks erstellt. Insgesamt soll der Park nach Fertigstellung eine Gesamtmietfläche von circa 110.000 Quadratmetern umfassen.

Der Baubeginn erfolgt im Anschluss an die Vorvermietung der 40.000 Quadratmeter an den Logistikanbieter GEODIS. GEODIS ist einer der welt- und europaweit führenden Supply Chain Betreiber und Teil von SNCF Logistics, einem Geschäftsbereich der SNCF Gruppe. Der SEGRO Logistics Park Oberhausen liegt in unmittelbarer Nähe zum Autobahnkreuz Oberhausen (A2/A3) und bietet den zukünftigen Mietern damit eine optimale Verkehrsanbindung. Zusätzlich bietet der Park die Möglichkeit der Anbindung an den Duisburger Hafen, Europas größtem Binnenhafen und Endpunkt der Chinesischen „One Belt, One Road“ Initiative, der modernen Seidenstraße.

Pressemitteilung: SEGRO startet 40.000 m² in Logistikpark in Oberhausen - GEODIS mietet

Bild: SEGRO

Mittwoch, 11. Juli 2018

Oberhausen | Revitalisierung Kaufhof Immobilie

Die ehemalige Kaufhof-Immobilie in der Innenstadt soll für rund 15 Millionen Euro bis Ende 2019 zu einem Drei-Sterne-Plus-Hotel mit 200 Zimmern umgebaut werden. Im Erdgeschoss werden Einzelhandeslflächen entstehen. Auf dem Dach sind Mietwohnung geplant. Auch die Fassade wird einer Neugestaltung unterzogen. Noch diesen Sommer sollen die Bauarbeiten beginnen.

Quelle: WAZ - Oberhausener Ex-Kaufhof-Gebäude wird zum Geschäftshotel

Foto: Architekt Groefke

Mittwoch, 11. April 2018

Oberhausen | Altenheim in Lirich

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) plant den Bau eines neuen Altenheims an der Werner- / Ecke Duisburger Straße. Es entsteht ein H-förmiges Gebäude, das neben 80 Pflegeplätzen für die heutigen Heimbewohner an der Saarstraße noch zusätzlich 15 Pflegeplätze für junge Pflegebedürftige bietet. Außerdem 15 Apartments für selbstständiges Wohnen mit der Möglichkeit für diese Mieter, später einmal in den Pflegebereich umzuziehen.

Quelle: WAZ - Rotes Kreuz plant neues Altenheim in Lirich

Bild: Deutsche Rote Kreuz

Montag, 5. März 2018

Oberhausen | Renovierung Hauptverwaltung der EVO

Für drei Millionen Euro will die halb städtische Energieversorgung Oberhausen (EVO) ihre Zentrale an der Danziger Straße komplett erneuern. Künftig ranken umweltfreundlich Grünpflanzen an der Außenfassade, das Dach erhält eine Begrünung und eine Solaranlage. Mit dem daraus gewonnenen Strom soll das gesamte Gebäude in der Nacht auffällig angestrahlt werden. Neben diesen sichtbaren Merkmalen wird die EVO ihr Hauptgebäude bis Ende 2019 energetisch auf Vordermann bringen.

Quelle: WAZ - Grüne Ranken für die Oberhausener Energie-Zentrale

Foto: EVO

Montag, 13. November 2017

Oberhausen | Super 8 Hotel

Noch im Herbst 2017 soll mit dem Bau eines Super 8 Hotels in Oberhausen, nahe des bekannten Einkaufszentrums Centro begonnen werden. Projektentwickler des neuen Hotels ist die Benchmark Real Estate Development GmbH mit Sitzen in Duisburg und Frankfurt/M. Sie hat dafür ein hat ein rund 3000 Quadratmeter großes Grundstück im Brammenring in Oberhausen erworben und will darauf ein 156-Zimmer-Haus errichten. Die Bau- und Planungskosten belaufen sich nach Unternehmensangaben auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Betreiber wird, wie auch bei den anderen Super 8 Hotels in Deutschland, die GS Star Hotelbetriebs GmbH aus Augsburg. Der Mietvertrag wurde bereits unterzeichnet.

Pressemitteilung: Super 8 kommt nach Oberhausen

 
Bilder: GSH-Hotels
Update 13.11.2017


Die benchmark. REAL Estate Development GmbH hat mit den Bauarbeiten für das erste Super8-Hotel in Oberhausen begonnen. Das Investmentvolumen für den Hotelbau beläuft sich auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. benchmark. rechnet mit der Fertigstellung des Super8 am Brammenring im zweiten Quartal 2019. Das Hotel wird von der GS Star GmbH aus Augsburg betrieben.

Ausstattungsmerkmale des Hotels sind unter anderem Highspeed-Internetzugang, ein 40-Zoll-Smart-TV und Fußbodenheizung im Bad, Livecooking beim Frühstück und Coffeeshop in der Lobby. Direkt angrenzend zu dem Hotelstandort entstehen zwei neue Restaurants. Das Steakhouse The ASH und das asiatische Xiao bieten den künftigen Hotelgästen ein zusätzliches gastronomisches Angebot.

Samstag, 11. November 2017

Oberhausen | Centro Modernisierung

Unibail-­Rodamco wird weitere 20 Millionen Euro in die Modernisierung des Centro in Oberhausen investieren. Rund die Hälfte der Investition fließt in die Umgestaltung des Food-Courts mit dem Ziel, die Servicequalität und den Aufenthaltskomfort weiter zu erhöhen. Trotz der Auszeichnung zu einem der besten Food-Courts in Deutschland im Shoppingcenter Performance Report (SCPR) 2017 strebt Unibail-Rodamco für den gastronomischen Bereich im Centro eine weitere Steigerung der Attraktivität an. Die Umgestaltung des Food-Courts beginnt im Januar des neuen Jahres.

Unibail-Rodamco und CPPIB haben als Eigentümer des Centro den Start der Umbaumaßnahmen im Obergeschoss des Areals für Ende Dezember festgelegt. Die gesamte Modernisierung soll noch vor Weihnachten 2018 abgeschlossen sein und wird im laufenden Betrieb umgesetzt. Einschränkungen des gastronomischen Services werden weitestgehend vermieden.

Bild: Unibail-­Rodamco | Centro
 Die Coca-Cola Oase ist mit einem Durchmesser von 60 Metern und der Überspannung durch eine Glaskuppel architektonisch bereits jetzt eindrucksvoll. Die geplanten Modernisierungen stellen attraktive Ergänzungen zu diesem Eindruck dar. In der oberen Etage entstehen zusätzlich neue Lounge-Bereiche, die besonders zum Verweilen oder Entspannen einladen. Bei der Veränderung dieser Etage liegt die Konzentration auf der Steigerung des Komforts und Wohlfühlfaktors. Besonderheiten sind die terrassenförmigen Ausbauten sowie verbesserte Service­Leistungen für Familien – wie beispielsweise großzügige Sitzgelegenheiten oder Spielmöglichkeiten für Kinder.

Im ausgebauten Food-Court wird es insgesamt circa 250 Sitzplätze mehr geben, sodass die Gäste selbst in Spitzenzeiten noch eine große Auswahl haben. Insbesondere Familien finden so einfacher einen Platz, an dem sie gemeinsam essen und verweilen können“, erläutert Marcus Remark, Center Manager vom Centro Oberhausen.

Bild: Unibail-­Rodamco | Centro
Der Umbau im Erdgeschoss komplettiert die Modernisierung des Food-Courts. Für mehr Atmosphäre und Entspanntheit werden neben der neuen Raumaufteilung viele Pflanzen-Arrangements und auffällige Green-Walls sorgen. Der Food-Court erhält dadurch einen sehr angenehmen und natürlichen Charakter. Beide Etagen sind mit vielen Serviceangeboten, wie etwa Aufladestationen für Smartphones, ausgestattet. Die Anzahl der derzeitigen 20 Restaurants wird bestehen bleiben oder höchstens leicht erhöht. Der neugestaltete Food-Court wird als Standort für Restaurants durch den Umbau noch attraktiver werden und sich in das moderne Gesamtbild des Centro einfügen.

Um die Attraktivität des CentrO noch stärker zu steigern, soll das Center auch im Bereich der Promenade modernisiert, umgestaltet und aufgewertet werden. Die Modernisierung umfasst die Sanierung der bestehenden Fassaden über eine Länge von ca. 350 m sowie die Überdachung und Neustrukturierung der Terrassenbereiche der 17 ansässigen Gastronomen auf ca. 1.500 m². Durch die vertikale Gliederung der neuen Fassadengestaltung entsteht ein stadtähnlicher Charakter, die homogene durchlaufende Struktur der Überdachung dient als verbindendes Element zwischen Center und Promenade.

Bild: Maas & Partner
Bild: Maas & Partner

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Oberhausen | Wohnprojekt „In den Gärten“

Im Bereich der Halterner Straße hat die Genossenschaft Anfang 2013 vier Altbauten abgerissen. Das Grundstück wurde eingefriedet und begrünt. Hier soll in naher Zukunft das Wohnprojekt „In den Gärten“ entstehen. Geplant ist der Bau von vier Häusern mit 43 barrierefreien Wohnungen. Die Wohnanlage wird an das Fernwärmenetz angeschlossen. Zudem sind der Bau einer Tiefgarage und die Schaffung von Stellplätzen geplant. Eine entsprechende Baugenehmigung ist beantragt. Die Arbeiten selbst sollen im März 2018 beginnen und werden etwa 15 Monate dauern.Die Osterfelder Wohnungsgenossenschaft eG (Gewo) investiert 8,4 Millionen Euro in das Neubauprojekt.

Quelle: WAZ - 7,6 Millionen für barrierearme Wohnungen in Osterfeld

Bild: Gewo

Dienstag, 12. September 2017

Oberhausen | EDEKA Logistikzentrum Rhein-Ruhr

Das zentrale Auslieferungslager der EDEKA Rhein-Ruhr wird zukünftig aus Oberhausen Waldteich, einem weiteren logport Areal, operieren. An dem Standort soll ein hochmodernes Lager auf 290.000 Quadratmetern mit rund 1.000 Arbeitsplätzen entstehen. Die EDEKA Rhein-Ruhr hat dieses früher von der RAG als nationales Koks- und Kohlenlagerfläche genutzte Gelände vorbehaltlich letzter Gremienentscheidungen von der logport ruhr GmbH gesichert, einem Gemeinschaftsunternehmen der RAG Montan Immobilien GmbH und der Duisburger Hafen AG. Das Areal wird für die Nutzung von der logport ruhr GmbH aufwendig aufbereitet.

In Vorbereitung des Bebauungsplans geht die Stadt Oberhausen ab dem 13. September 2017 in eine frühzeitige Bürgerbeteiligung. EDEKA Rhein-Ruhr rechnet vorbehaltlich eines positiven Bebauungsplanbeschlusses durch den Rat der Stadt Oberhausen und erteilter Baugenehmigung 2018 mit einem Start der Bauarbeiten noch in 2018. Für die Arbeiten kalkuliert die EDEKA eine Bauzeit von etwa 24 Monaten.

Das neue Logistik-Zentrum spielt zukünftig bei der Versorgung der knapp 1.000 EDEKA-, MARKTKAUF- und Trinkgut-Märkte in der Rhein-Ruhr Region eine zentrale Rolle. Damit wird weiteres Wachstum im Unternehmen möglich“, sagt Thomas Kerkenhoff, Geschäftsführer Logistik der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mbH. Hier werden zukünftig täglich 20.000 Artikel umgeschlagen. Die Anbindung des neuen Lagerstandorts an die nahegelegene Autobahn A3 ist deshalb einer der Vorzüge des Waldteich-Areals aus Sicht von EDEKA. Das Lager wird über eine separate Straße erschlossen, die parallel zur Autobahn verlaufen wird. Damit kann eine zusätzliche Belastung der innerörtlichen Straßen vermieden werden.

Pressemitteilung: duisport

Samstag, 9. September 2017

Oberhausen | "The Mirai"- Sport- und Freizeitzentrum

Auf einer gigantischen Fläche von mehr als 50.000 m² in einer ehemaligen Industriehalle wird bis Ende 2019 in einem der größten Ballungsräume Europas, die einmalige Fitness-Erlebniswelt THE MIRAI (japanisch: Zukunft) entstehen.

Die Vision ist, dass Fitness für jeden Menschen zugänglich wird - unabhängig von Herkunft, Alter oder Einkommen. Deshalb werden auch keine monatlichen Mitgliedsbeiträge erhoben: THE MIRAI ist für die Trainierenden beitragsfrei. „Die Idee, die Fitnesshalle für alle zu schaffen, existiert bei McFIT bereits seit über 20 Jahren. THE MIRAI lässt diese Vision Realität werden: Durch das direkte Zusammenbringen von Industrie und Menschen wird jedem die Möglichkeit geboten, Fitness ohne Mitgliedsbeiträge zu betreiben.

Hier werden Trends von morgen vorgestellt und Fitness grundlegend neu gedacht. An 365 Tagen im Jahr präsentieren Unternehmen auf interaktive Weise ihre neuesten Technologien und Produkte und laden die Besucher ein, diese aktiv mitzugestalten. Ständig werden neue Anreize für die Mitglieder entwickelt und auf deren individuelle Bedürfnisse ausgerichtet.

Pressemitteilung: Oberhausen

Bild: The Mirai / McFit