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Donnerstag, 14. August 2025

Duisburg | 6 - Seen - Wedau | Wohnprojekt Wedauer Gärten - In Bau

Das zweite Los mit einer Größe von insgesamt über 15.600 Quadratmetern wird durch Vivawest entwickelt. Die Jury hebt heraus, dass die Architektursprache „in unterschiedlicher und überzeugender Weise“ die typischen Elemente der Gartenstadt zeitgenössisch neu interpretiert. Zudem schaffe „die klare Orientierung von Außenraum und Innenhof, sowie die eindeutige Erschließung mit Durchgängen zu den Innenhöfen ein „klares und nachvollziehbares Bild“.

Mit dem VIVAWEST-Projekt „Wedauer Gärten“ nehmen die Entwurfsverfasser AGN und studio grüngrau bewusst typische Motive der historischen Gartenstadt in Wedau auf und interpretieren diese neu. VIVAWEST plant auf dem Grundstück rund 200 Wohnungen zur Miete zu errichten – davon rund 25 Prozent öffentlich gefördert. Eingeschossige Torbauten verbinden die einzelnen Gebäude zu einem gefassten Ensemble, umgeben von sorgfältig gestalteten Vorgärten und Grünstrukturen. Die grünen Innenbereiche, das Herz der „Wedauer Gärten“, bieten sowohl die Möglichkeit die Quartiersgemeinschaft zu leben, gemeinsam zu gärtnern oder diese als private Rückzugsmöglichkeiten zu nutzen. Durch die gemeinsame Bewirtschaftung wird der homogene Gartenstadtcharakter langfristig gewährleistet.

„Der Mix aus Wohnungen verschiedener Größen im öffentlich geförderten und freifinanzierten Segment und Stadthäusern zeigt eine bewusst gesetzte Vielfalt auf. So entsteht moderner Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen und Lebensphasen“, sagt Bastian Brusinski, Bereichsleiter Portfoliomanagement/Akquisition von VIVAWEST.

Das Energiekonzept sieht begrünte Dachflächen, Photovoltaik-Module, Wärmerückgewinnung und eine CO2-neutrale Ladung von Elektrofahrzeugen vor. Durch die Retention von Regenwasser und die Anordnung von Begrünungselementen nach dem Prinzip der Schwammstadt wird durch Verdunstung und Kühlung die Lebensqualität des Quartiers für die neuen Bewohner erhöht.

Pressemitteilung: 6-Seen-Wedau: Die nächsten Investoren stehen fest





Update 14.08.2025

In Duisburgs großem Neubaugebiet 6-Seen-Wedau entsteht mit den „Wedauer Gärten“ eines der bedeutendsten Wohnprojekte der kommenden Jahre. Das Wohnungsunternehmen Vivawest errichtet hier 194 neue Mietwohnungen, von denen 81 öffentlich gefördert und damit als Sozialwohnungen vorgesehen sind. Das entspricht einem Anteil von über 40 Prozent. Die restlichen 113 Wohnungen werden frei finanziert auf den Markt kommen. Geplant sind Wohnungsgrößen von einem bis zu fünf Zimmern mit Flächen zwischen 40 und 163 Quadratmetern, sodass sowohl Singles als auch große Familien fündig werden sollen.

Die Gebäude, die zwei bis vier Geschosse umfassen, werden zu einem architektonischen Ensemble zusammengefasst und von eingeschossigen Torbauten verbunden. Der Innenbereich soll grün gestaltet werden, unter anderem mit gemeinschaftlich nutzbaren Gärten, um die Idee der historischen Gartenstadt auf moderne Weise neu zu interpretieren. Alle 192 Wohnungen des ersten Bauabschnitts entstehen westlich der Straße „Am Rangierbahnhof“. Dort wird derzeit eine Tiefgarage mit 134 Stellplätzen gebaut, die bereits für den Einbau von Wallboxen zur E-Mobilität vorbereitet ist.

Das Bauprojekt wird in hohem Tempo vorangetrieben. Bereits im Dezember 2026, also in nur 16 Monaten, sollen die ersten 122 Wohnungen bezugsfertig sein. Der Bau erfolgt durch das Unternehmen Goldbeck, das auf serielles Bauen spezialisiert ist und viele Elemente wie fertige Nasszellen vorab in eigenen Werken produziert. Alle Wohnungen werden ans Fernwärmenetz angeschlossen. Für die frei finanzierten Einheiten gibt es bisher keine Angaben zu den Mietpreisen, während die Sozialwohnungen den Förderbestimmungen unterliegen.

Vivawest will sämtliche Wohnungen im eigenen Bestand halten und nicht als Eigentum verkaufen. Das Unternehmen ist bereits heute einer der größten Vermieter in Duisburg mit fast 9.200 Wohnungen. Oberbürgermeister Sören Link bezeichnete das Projekt bei der Grundsteinlegung als von „kaum zu überschätzender Bedeutung“ für die Stadt. Das gesamte Quartier, zu dem auch drei Gewerbeeinheiten gehören, soll bis Mitte 2027 fertiggestellt werden. Langfristig ist 6-Seen-Wedau für bis zu 10.000 Einwohner geplant und gilt als größtes innerstädtisches Neubaugebiet in Nordrhein-Westfalen.





Bilder: agn / Vivawest

Sonntag, 10. August 2025

Duisburg - Plange Mühle Duisburg-Homberg – Wohnen & Arbeiten am Rhein - In Bau

Die Plange Mühle Duisburg-Homberg ist ein über 200 Jahre altes, denkmalgeschütztes Mühlenareal direkt am Rhein im Stadtteil Homberg. Ursprünglich ab 1808 als Windmühle errichtet und später zu einer Dampf- und Elektromühle erweitert, prägte sie über Jahrzehnte die Industrie- und Wirtschaftsgeschichte der Region. Das Ensemble, bestehend aus Fabrikschloss, Speicher, Comptoir, Silos, Verwaltungsgebäude und der historischen Kaimauer, steht seit 2016 unter Denkmalschutz.

Derzeit erfährt das Gelände eine umfassende Revitalisierung. Ziel des Projekts ist es, die historische Industriearchitektur zu erhalten und gleichzeitig zeitgemäße Wohn- und Gewerbeflächen am Wasser zu schaffen. Im Fabrikschloss entstehen bis Ende 2025 rund 30 barrierefreie Wohneinheiten – von Apartments bis zu Maisonetten – ausgestattet mit hochwertigen Materialien, Fußbodenheizung, Parkett, Balkonen oder Dachterrassen, Kelleranteilen sowie optionalen Stellplätzen mit E-Ladesäulen. Das Comptoir wird als moderne Gewerbefläche im Erdgeschoss umgebaut und um eine Terrasse mit Rheinblick ergänzt. Das historische Pförtnerhäuschen erhält eine flexible Nutzungsmöglichkeit.

Neben den Gebäuden wird auch die denkmalgeschützte Hochwasserschutzmauer restauriert, um den historischen Uferbereich zu sichern. Die angrenzenden Grünanlagen, die früher für Betriebsfeste genutzt wurden, werden als öffentliche Erholungs- und Begegnungsflächen neu gestaltet.

Das Bauprojekt verläuft in mehreren Phasen: Die Rückbauarbeiten starteten im Juni 2021 mit dem Abriss der Silos und einer umfassenden Entkernung. Anschließend folgten Fassaden- und Dachsanierungen, Betonarbeiten an Stützen und Decken sowie die Aufarbeitung der historischen Klinker. Für die Dachsanierung des Fabrikschlosses wurden vom Bund 118.820 Euro Fördermittel bereitgestellt. Aktuell laufen innenarchitektonische Arbeiten, um die Fertigstellung im Herbst 2025 zu gewährleisten.

Langfristig ist geplant, das Areal durch weitere Bauabschnitte bis 2027 zu einem vielseitigen Quartier am Wasser zu entwickeln – inklusive Tiefgarage, Gastronomieflächen, Büros, einer attraktiven Rheinpromenade und sogar einem Bootsanleger. Die Lage an der Rhein-Ruhr-Mündung mit Blick auf das markante Kunstwerk Rheinorange macht das Projekt sowohl für zukünftige Bewohner als auch für Gewerbetreibende und Besucher besonders attraktiv.

Projektseite mit weiteren Infos: https://www.plangemuehlehomberg.eu/


Bild: B&G Immobiliengesellschaft Plange GmbH


Foto: hanbrohat / Mai 2025

Freitag, 8. August 2025

Duisburg - Erweiterung Heinrich-Heine-Gesamtschule - In Bau

Die Heinrich-Heine-Gesamtschule in Duisburg-Rheinhausen erhält im Rahmen eines groß angelegten Schulbauprogramms der Stadt einen umfassenden Erweiterungsneubau. Ziel ist es, die bisherigen Containerlösungen durch ein dauerhaftes, modernes Schulgebäude zu ersetzen und zusätzliche Unterrichts- sowie Fachräume zu schaffen. Insgesamt entstehen rund 5.400 Quadratmeter neue Bruttogrundfläche auf dem Schulgelände am Flutweg.

Das neue Gebäude wird in Stahlbetonskelettbauweise mit Teilunterkellerung errichtet. Besonderes Augenmerk liegt auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz: Vorgesehen sind eine extensive Dachbegrünung, eine Photovoltaikanlage, eine mechanische Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung sowie der Einsatz von Luft-Wärmepumpen zur Wärmeversorgung. Der Neubau erfüllt die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und entspricht dem Effizienzhausstandard 40.

Die Fundierung erfolgt über Streifenfundamente und Brunnenringe. Auch im Außenbereich wird Wert auf ein durchdachtes Gesamtkonzept gelegt, das den Schulalltag funktional unterstützt und gleichzeitig das Schulumfeld gestalterisch aufwertet.

Der Baubeginn ist laut Ausschreibung für den 1. November 2024 vorgesehen, die Fertigstellung soll bis spätestens Juni 2027 erfolgen. Die Planung wurde von der Schulbaugesellschaft Duisburg koordiniert, die Generalplanung übernimmt das Büro Wollenweber Architektur+. Die Bauausführung wird als Generalunternehmerleistung vergeben.

Die Erweiterung an der Heinrich-Heine-Gesamtschule ist Teil eines gemeinsamen Projekts mit den Duisburger Gesamtschulen Theodor-König und Gottfried-Wilhelm-Leibniz. Insgesamt investiert die Stadt Duisburg mehr als 170 Millionen Euro in die bauliche Zukunft dieser drei Schulstandorte – ein starkes Signal für moderne, zukunftsorientierte Bildung in der Region.


Wichtige Punkte — Erweiterungsneubau Heinrich-Heine-Gesamtschule

  • Standort: Duisburg-Rheinhausen, Flutweg 56
  • Neubaufläche: ca. 5.400 m² Bruttogrundfläche
  • Bauweise: Stahlbetonskelett mit Teilunterkellerung
  • Fundament: Streifenfundamente und Brunnenringe
  • Extensive Dachbegrünung
  • Photovoltaikanlage
  • Mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung
  • Wärmeversorgung über Luft-Wärmepumpen
  • GEG / Effizienzhausstandard 40
  •  Baubeginn: geplant ab 1. November 2024 (offizielle Ausschreibung), realistisch: Mitte 2025
  • Fertigstellung: spätestens Juni 2027
  • Schulbaugesellschaft Duisburg (Auftraggeber)
  • Generalplanung: Wollenweber Architektur+
  • Generalunternehmerleistung ab Leistungsphase 5

Bild: wollenweberarchitektur



Update 08.08.2025

In Duisburg-Rheinhausen hat der Bau eines neuen Erweiterungsgebäudes für die Heinrich-Heine-Gesamtschule offiziell begonnen. Mit einer feierlichen Grundsteinlegung wurde der Startschuss für das Projekt gegeben, das in den kommenden zwei Jahren realisiert werden soll. Der neue, viergeschossige Bau wird künftig Platz für die Jahrgänge 9 und 10 sowie die gesamte Oberstufe bieten. Auch eine großzügige Mensa, die bei Bedarf als Aula genutzt werden kann, gehört zum neuen Konzept.

Das Gebäude wird unter nachhaltigen Gesichtspunkten errichtet: Ein begrüntes Dach mit integrierter Photovoltaikanlage sowie langlebige, massive Bauteile sollen Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit sicherstellen.

Quelle: WAZ - Moderner und schicker: Baustart an der Heinrich-Heine-Gesamtschule - Paywall

Sonntag, 3. August 2025

Duisburg - 6-Seen-Wedau / Nahversorgungszentrum - In Bau

Im Duisburger Neubaugebiet 6-Seen-Wedau entsteht derzeit eines der ambitioniertesten Nahversorgungsprojekte der Stadt. Herzstück des entstehenden Nahversorgungszentrums wird ein hochwertiger Edeka-Markt mit einer Verkaufsfläche von 2645 Quadratmetern – und damit der drittgrößte Edeka in ganz Duisburg. Betrieben wird der Markt von der bekannten Kaufmannsfamilie Tonscheidt, die bereits durch ihr E-Center am Angerbogen in Duisburg-Huckingen sowie einen weiteren Standort in Düsseldorf-Angermund große Erfolge verzeichnen konnte. Ihr Markt in Huckingen wurde 2023 sogar zum „Supermarkt des Jahres“ gekürt. Der neue Standort in 6-Seen-Wedau soll dieses Erfolgskonzept fortsetzen und auf eine neue Ebene heben.

Der Baustart für das Nahversorgungszentrum erfolgte im August 2024. Nach aktuellem Planungsstand soll die Fertigstellung zwischen dem zweiten und dritten Quartal 2026 erfolgen. Investor ist die DIAG, die auch weitere Handels- und Dienstleistungsflächen auf dem Areal entwickelt. Mit dem Einzug von Edeka und Lidl als Ankermieter ist die Grundversorgung bereits gesichert, darüber hinaus werden noch Betreiber für Gastronomiebetriebe wie ein Restaurant oder ein Eiscafé gesucht. Auch weitere Einzelhandelsflächen stehen zur Vermarktung bereit.

Was den neuen Edeka besonders auszeichnet, ist das hochwertige Sortiment und die klare Ausrichtung auf Frische, Regionalität und Kundenerlebnis. Geplant sind großzügige Frischetheken mit Fleisch, Wurst, Käse und hausgemachten Produkten. Bereits am bestehenden Standort in Huckingen bieten die Tonscheidts Spezialitäten wie Wagyu- und Kobe-Rind sowie das exklusive finnische „Freygaard Choco Beef“ an – Fleisch von Rindern, die mit Schokolade gefüttert werden. Diese besonderen Angebote sollen auch in Wedau fortgeführt werden. Hinzu kommen eine Sushi-Bar, eine großflächige Obst- und Gemüseabteilung sowie ein insgesamt modern gestaltetes Marktumfeld.

Ein weiteres Highlight wird die integrierte Vinothek sein, die sich ebenfalls in der Hand der Familie Tonscheidt befinden wird. Geplant sind dort nicht nur ein erlesenes Weinsortiment, sondern auch regelmäßige Weinabende und Tastings – bei gutem Wetter womöglich sogar unter freiem Himmel. Die Pläne sehen dafür eine Außengastronomie vor. Ergänzt wird das Angebot durch einen separaten Getränkemarkt mit 255 Quadratmetern Verkaufsfläche. Dieser wird zwar kleiner ausfallen als der Getränkemarkt in Huckingen, soll aber dennoch ein hochwertiges Sortiment bieten.

Das gesamte Nahversorgungszentrum ist Teil des großen städtebaulichen Entwicklungsprojekts 6-Seen-Wedau, das auf dem Gelände eines ehemaligen Bahnbetriebswerks realisiert wird. Hier entsteht nicht nur Raum für Einzelhandel und Gastronomie, sondern auch für tausende neue Wohnungen, Grünflächen und Freizeitangebote. Der neue Edeka-Markt wird damit nicht nur die wachsende Bevölkerung vor Ort versorgen, sondern auch zu einem zentralen Anlaufpunkt für das gesamte Quartier.

Quelle: WAZ - Neuer Supermarkt: Duisburg bekommt hochwertigen Edeka in Top-Lage - Paywall



Bilder: 6-Seen-Wedau / DIAG

Sonntag, 27. Juli 2025

Duisburg - Erweiterung Theodor-König-Gesamtschule - In Planung

Die Theodor-König-Gesamtschule in Duisburg-Beeck erhält einen umfassenden Erweiterungsneubau, der moderne Bildungsinfrastruktur mit nachhaltiger Bauweise vereint. Der Neubau ersetzt provisorische Containerlösungen, die bislang zur Unterbringung zusätzlicher Klassen genutzt wurden, und schafft auf rund 4.430 m² Bruttogrundfläche dringend benötigten Raum für den Unterricht und die schulische Gemeinschaft.

Geplant ist ein sogenanntes „Quartiershaus“, das neben Unterrichtsräumen auch eine Aula, eine Mensa sowie eine moderne Fünf-Fach-Sporthalle umfasst. Letztere ist in drei Hallenteile unterteilbar und bietet mit einer Tribüne Platz für bis zu 350 Zuschauer – auch eine Nutzung durch Vereine aus dem Stadtteil ist vorgesehen. Mit diesem ganzheitlichen Konzept wird die Schule nicht nur als Lernort, sondern als öffentlicher Begegnungsraum im Quartier gestärkt.

Architektonisch setzt das Gebäude auf eine nachhaltige Bauweise mit Stahlbetonskelettkonstruktion, mechanischer Belüftung mit Wärmerückgewinnung, Dachbegrünung und Photovoltaikanlage. Auch eine aufgeständerte Schulhofüberdachung, begrünte Innenhöfe und großflächige Fensterflächen tragen zu einem angenehmen Raumklima und einem lebendigen Lernumfeld bei. Das Energiekonzept erfüllt die hohen Anforderungen des GEG/EG-40 Standards.

Die Erweiterung soll Platz für bis zu 1.300 Schüler:innen einer sechszügigen Gesamtschule schaffen und ist eingebettet in eine umfassende Bildungsinitiative der Stadt Duisburg. Im Zuge des Förderprogramms „Gute Schule 2020“ sowie weiterer Landes- und Bundesmittel investiert die Stadt insgesamt rund 170 Millionen Euro in die bauliche Erweiterung von drei Duisburger Gesamtschulen, darunter auch die Gustav-W.-Heinemann- und Heinrich-Heine-Gesamtschule.

Der Bauantrag für den Erweiterungsneubau wurde im Mai 2024 eingereicht, mit einer Genehmigung wird bis Ende des Jahres gerechnet. Der Baubeginn ist für Mitte 2025 geplant, die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist nach den Sommerferien 2027 vorgesehen.


Allgemeine Informationen

  • Standort: Theodor-König-Gesamtschule, Duisburg-Beeck
  • Projekttyp: Erweiterungsneubau inkl. Abriss eines Bestandsgebäudes
  • Fläche: ca. 4.430 m² BGF + ca. 150 m² Überdachung
  • Schulform: sechszügige Gesamtschule für ca. 1.300 Schüler:innen
  • Neubau in Stahlbetonskelettbauweise
  • Dachbegrünung + Photovoltaikanlage
  • GEG-/Effizienzhausstandard EG-40
  • „Quartiershaus“ mit Aula, Mensa und Fünf-Fach-Sporthalle
  • Sporthalle: 3 Hallenteile, Tribüne für 350 Personen, vereinstauglich
  • Schulhof mit aufgeständerten Überdachungen, Lichthöfen
  • Fahrradstation mit Abstellflächen, Umkleiden & Duschen
  • Auftraggeber: Schulbaugesellschaft Duisburg
  • Generalplanung: Wollenweber Architektur+
  • Bauantrag: Mai 2024 eingereicht
  • Geplanter Baubeginn: laut Ausschreibung: 1. November 2024
  • realistisch laut Stadtplanung: Frühjahr–Sommer 2025
  • Geplante Fertigstellung: Sommerferien 2027


Bild: wollenweberarchitektur

Samstag, 26. Juli 2025

Duisburg - Neubau Mr.Wash Düsseldorfer Straße - In Bau

In Duisburg-Wanheimerort entsteht derzeit die erste Mr.-Wash-Waschanlage der Stadt. Auf dem Gelände der ehemaligen Didier-Werke an der Düsseldorfer Straße wird eine moderne XXL-Waschstraße errichtet, in die das Unternehmen rund 15 Millionen Euro investiert. Die Fertigstellung schreitet sichtbar voran: Die Gebäudestruktur steht, die ersten Wasch- und Trocknungsanlagen sind bereits installiert, und auch die Saughalle sowie die Bereiche für die Innenreinigung nehmen konkrete Formen an. Im Technikraum, dem zentralen Steuerungspunkt der Anlage, wurden insgesamt 18.000 Meter Kabel verlegt. Von hier aus werden alle Prozesse wie Sauger, Trockner und die Photovoltaikanlage auf dem Dach gesteuert.

Neben der technischen Ausstattung legt Mr. Wash auch großen Wert auf die Arbeitsbedingungen. Der Mitarbeiterbereich ist großzügig gestaltet und hochwertig ausgestattet. Insgesamt sollen bis zu 70 unbefristete Vollzeitstellen entstehen. In der Anfangsphase wird das Duisburger Team von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen aus anderen Städten unterstützt, bevor es den Betrieb vollständig übernimmt.

Täglich sollen auf zwei Förderbändern zwischen 1.500 und 1.800 Fahrzeuge gereinigt werden. Trotz der im Vergleich zu anderen Standorten kleineren Fläche von 10.800 Quadratmetern soll das komplette Serviceangebot von Mr. Wash angeboten werden – inklusive Außen- und Innenreinigung. Die ursprünglich für August 2025 geplante Eröffnung verzögert sich aufgrund technischer Nachbesserungen und ist nun für Oktober vorgesehen. 

Zum Projekt:

  • Neuer Mr. Wash-Standort auf ehemaligem Industriegelände, Eröffnung geplant Oktober 2025
  • Grundstückgröße: ca. 10.940 m², Investitionskosten ca. 21 Millionen Euro
  • Baubeginn: 1. August 2024
  • Kapazität: geplant ca. 250.000 Autos jährlich, ausbaufähig auf 400.000
  • Erstmals Förderband für Handwachsen (ca. 15 Minuten pro Fahrzeug) neben zwei Wasch- und zwei Innenreinigungsbändern
  • Platzmangel führt zu komplettem Verzicht auf Parkflächen, nur Förderbänder für Nacharbeiten
  • Gelände vollständig versiegelt wegen Altlasten und Umweltschutzauflagen (kein Versickern von Wasser erlaubt)
  • Nachhaltigkeit geplant, aber keine Bäume möglich aufgrund der Versiegelung
  • Im Unterschied zu Mülheim keine autonome Stromversorgung möglich, da weniger Platz
  • Flatrate-Kunden erhalten eigene Spur, automatische Erkennung per Barcode im Fahrzeug
  • Rund 80 Mitarbeiter, davon 50–55 Festangestellte
  • Innenreinigung im Einschichtbetrieb, Arbeitszeiten mitarbeiterorientiert
  • Begrenzte Öffnungszeiten, Happy Hour täglich 18–19 Uhr
Quelle: WAZ - Mr. Wash: Wann Duisburgs neue XXL-Waschanlage endlich eröffnet - Paywall

Bild: Mr.Wash Autoservice GmbH

Duisburg - Sanierung + Erweiterung Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule - In Bau

Die Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule in Duisburg, mit rund 1600 Schülerinnen und Schülern eine der größten Schulen der Stadt, wird umfassend modernisiert. Mit der feierlichen Grundsteinlegung am 25. Juli 2025 begann der Bau von zwei neuen Gebäuden mit einem Investitionsvolumen von etwa 36,5 Millionen Euro. 

Ein vierstöckiger Neubau mit 7300 Quadratmetern Bruttogrundfläche wird künftig Fachräume für Naturwissenschaften sowie Klassenräume beherbergen. Zusätzlich entsteht ein zweigeschossiger Verwaltungsbau mit 1600 Quadratmetern Fläche, in dem künftig die Schulverwaltung, die Schulleitung und das Lehrerzimmer untergebracht werden. Die Fertigstellung der Neubauten ist zum Schuljahresbeginn 2027/28 vorgesehen. Erst danach soll die schrittweise Sanierung des Altbaus beginnen, was bedeutet, dass die Schule voraussichtlich bis in die 2030er Jahre eine Baustelle bleiben wird. 

Die Gebäude werden energetisch modern ausgestattet, unter anderem mit Wärmepumpen, Fußbodenheizung und einer Photovoltaikanlage, wofür eine Förderung durch die KfW erfolgt. Die Planung der Lernbereiche erfolgte in enger Abstimmung mit der Schule und sieht eine Kombination aus klassischen Klassenräumen und offenen Lernzonen vor, um unterschiedlichen pädagogischen Anforderungen gerecht zu werden. Die Bauausführung übernimmt die Essener Niederlassung der Zech-Gruppe. 


Allgemeines
  • Zwei Erweiterungsneubauten auf dem Schulgelände der GWL Duisburg:
  • Verwaltungsgebäude
  • Cluster-Klassenhaus (als Ersatz für Container)
  • Beide Neubauten über Brücken mit dem Bestandsgebäude verbunden
 
Verwaltungsgebäude
  • Erdgeschoss: Schulverwaltung
  • Obergeschoss: Großzügiges Lehrerzimmer
  • Offene Fläche mit zonierbarer Möblierung (z. B. Ruhe-, Arbeits-, Kommunikationszonen)
 
Clusterneubau (Klassenhaus)
  • Erdgeschoss: Fachräume, Selbstlernzentrum
  • Obergeschosse: Clusterstruktur für moderne Pädagogik
  • Pro Etage: 2 Cluster
  • Pro Cluster: 3–4 Klassenräume
  • Leitungs-/Differenzierungsraum
  • Multifunktionszone (zentral)
  • Lehrmittelraum
  • WC-Kern + Hygienezone

Nutzungskonzept:
  • Kooperatives & individuelles Arbeiten
  • Förderung von Begegnung, Bewegung, Rückzug & Entspannung
 
Ausstattung & Gestaltung
  • Mischung aus fester und flexibler Möblierung
  • Transparente Wände mit geschlossenen Sockeln (Schallschutz + Belichtung)
  • Belichtung über Kopfseiten durch Loggien (auch als Differenzierungsflächen nutzbar)
 
Material & Architektur
  • Einsatz natürlicher Materialien im Innenraum
  • Fassaden in hellem, langlebigem Klinker
  • Modern interpretiert, mit Bezug zum Altbestand
Quelle: WAZ - Duisburgs größte Gesamtschule: Startschuss für die Modernisierung - Paywall


Bild: wollenweberarchitektur

Dienstag, 22. Juli 2025

Duisburg - Neubau Tierheim - In Planung

Die Stadt Duisburg plant den Neubau eines modernen Tierheims, da das derzeitige Heim in Neuenkamp baulich stark veraltet ist und nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen genügt. Nach jahrelanger Standortsuche soll der Neubau auf einer rund 25.000 Quadratmeter großen Fläche an der Essenberger Straße in Duisburg-Asterlagen entstehen. Ein konkreter Entwurf liegt inzwischen vor und bildet die Grundlage für die Genehmigungsplanung. Die Stadt plant, den Bauantrag im dritten Quartal 2025 einzureichen. Erste Bautätigkeiten sind frühestens ab 2026 zu erwarten.

Im Entwurf sind bereits wesentliche Punkte wie die Gebäudeanordnung, die Nutzung des Geländes sowie geplante Schutzmaßnahmen berücksichtigt. Auch betriebliche Abläufe wie das Ausführen der Hunde sowie mögliche Auswirkungen auf die Nachbarschaft sollen in die weitere Planung einfließen. Ziel ist ein funktionales, nachhaltiges und möglichst naturnah integriertes Tierschutzzentrum mit Platz für rund 80 Hunde, 185 Katzen und 130 Kleintiere. Besonderer Wert wird laut Stadt auf Lärm- und Emissionsschutz sowie auf die Einbindung eines Biotops gelegt.

Trotz dieser Planungen regt sich in der betroffenen Nachbarschaft erheblicher Widerstand. Anwohnerinnen und Anwohner der nahegelegenen Bergmannssiedlung Diergardt äußern Sorgen vor dauerhafter Lärmbelästigung, einer möglichen Ratten- und Mäuseplage sowie dem Verlust eines Naherholungsgebiets. Auch Naturschützer im Umweltausschuss hatten die Fläche im Außenbereich kritisiert und betont, dass es Alternativen gäbe. Die Stadt betont jedoch, dass sie die Interessen der Anwohner ernst nehme und einen strukturierten Beteiligungsprozess plane. Dabei sollen Hinweise und Einwände aus der Bevölkerung einfließen.

Finanziell veranschlagt die Stadt für den Neubau rund 20 Millionen Euro. Einen Teilbetrag in Höhe von 1,7 Millionen Euro deckt eine Erbschaft einer bereits 2013 verstorbenen Katzenliebhaberin. Diese Summe wurde zwischenzeitlich zur Schuldentilgung verwendet, soll jedoch laut Stadt vollständig in den Tierheimneubau einfließen. Ob darüber hinaus Fördermittel bereitgestellt werden, ist noch unklar. Die Landes-Tierschutzbeauftragte stellte zuletzt eine mögliche Förderung von bis zu 80.000 Euro in Aussicht.



Update 22.07.2025

Die Planungen für ein neues Tierheim in Duisburg-Asterlagen nehmen konkrete Formen an. Bei einer gut besuchten öffentlichen Informationsveranstaltung in der Erlöserkirche in Rheinhausen hat die Stadt erstmals umfassende Details zu dem Projekt präsentiert, das auf einer rund 31.900 Quadratmeter großen Fläche an der Essenberger Straße entstehen soll. Die Vergrößerung der Fläche im Vergleich zur ursprünglichen Planung erklärt sich unter anderem durch die geplante Anlage eines Biotops in Richtung Rhein.

Der geplante Tierschutzcampus soll aus insgesamt 13 Gebäuden bestehen, darunter ein Empfangsgebäude mit Seminar- und Sozialräumen, ein Kleintierhaus, zwei Hundehäuser, ein Katzenhaus und eine Voliere. Für die Unterbringung der Tiere sind umfassende Kapazitäten vorgesehen: Bis zu 135 Kleintiere, 85 Hunde, 223 Katzen sowie bis zu 70 Vögel sollen dort Platz finden. Die Einrichtungen sollen überdurchschnittlich großzügig gestaltet sein – mit Raumgrößen, die über den gesetzlichen Mindestanforderungen liegen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Trennung von Besucherbereichen und sensiblen Bereichen wie Quarantäne und Krankenstationen.

Ein zentrales Anliegen der Anwohner – der Lärmschutz – wurde ebenfalls in die Planung einbezogen. Vorgesehen ist eine begrünte, fünf Meter hohe Schallschutzwand entlang der östlichen und südlichen Grundstücksgrenzen. Zusätzlich soll durch gezielte Anordnung der Gebäude eine Lärmminderung erreicht werden. Laut den vorliegenden Berechnungen eines Gutachters werden die gesetzlichen Immissionsrichtwerte um mindestens sechs Dezibel unterschritten.

Der gesamte Tierschutzcampus wird eine Bruttogeschossfläche von rund 11.520 Quadratmetern umfassen. Für Besucher und Mitarbeiter sind 89 Pkw-Stellplätze und 32 Fahrradstellplätze vorgesehen. Nachhaltigkeitsaspekte wie der Einsatz von Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen auf allen Gebäuden sind Teil des Konzepts. Gebaut werden soll in massiver Bauweise. Der Bauantrag ist für das dritte Quartal 2025 geplant, mit einem Baubeginn Mitte 2026. Die Fertigstellung wird für Ende 2027 erwartet. Die Bauzeit soll maximal 18 Monate betragen. Die Durchführung des Projekts übernimmt die Duisburger Infrastrukturgesellschaft (DIG), die bereits bei anderen Großprojekten erfolgreich tätig war.


Allgemeines zum Projekt

  • Standort: Essenberger Straße, Duisburg-Asterlagen
  • Fläche: ca. 31.900 m² (inkl. Biotop Richtung Rhein)
  • Projektname: Tierschutzcampus Duisburg
  • Baukosten: ca. 20 Mio. Euro
  • Fertigstellung geplant: Ende 2027
  • Bauzeit: max. 18 Monate
  • Bauantrag: geplanter Einreichungstermin im 3. Quartal 2025
  • Baubeginn: voraussichtlich Mitte 2026
 
Gebäude & Infrastruktur

  • 13 Gebäude, davon 11 eingeschossig, 2 zweigeschossig
  • Bruttogeschossfläche: ca. 11.520 m²
  • 89 Pkw-Stellplätze, 32 Fahrradstellplätze
  • Massive Bauweise, Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen
 
Tierunterbringung
 
  • 135 Kleintiere (Kaninchen, Meerschweinchen, Mäuse etc.)
  • 85 Hunde (inkl. Quarantäne- und Krankenbereich)
  • 10–12 m² pro Tierzimmer
  • Hunde nachts im Gebäude
  • 223 Katzen (inkl. Quarantäne- und Krankenbereich)
  • mind. 6 m² pro Tier
  • 70 Vögel in geplanter Voliere
  • Strikte Trennung von Besucher- und Quarantäne-/Krankenbereich
 
Lärm- & Umweltschutz

  • 5 Meter hohe begrünte Schallschutzwand an Ost- und Südseite
  • Pflanzungen (Bäume/Büsche) zur Abschirmung
  • Lage der Gebäude lärmoptimiert
  • Lärmrichtwerte laut Gutachten um mind. 6 Dezibel unterschritten
  • Anlage eines neuen Biotops

Quelle: WAZ - Neues Tierheim in Duisburg: Stadt legt Karten für Anwohner offen - Paywall

Bild: Stadt Duisburg / Architekturbüro Röhm

Dienstag, 10. Juni 2025

Duisburg - Umbau der Königsgalerie: Vom Einkaufszentrum zum Gesundheitszentrum

Die Königsgalerie in Duisburg steht vor einem grundlegenden Wandel: Aus dem bislang weitgehend leerstehenden Einkaufszentrum soll in den kommenden Jahren ein modernes Gesundheitszentrum entstehen. Seit rund einem Jahr gehört die Immobilie der Schäfer Verwaltung GmbH, hinter der die in Duisburg bekannten Unternehmer und Zwillingsbrüder Marc und Daniel Schäfer stehen. Ihr Ziel ist es, aus den rund 20.000 Quadratmetern vermietbarer Fläche ein zukunftsorientiertes Ärztehaus zu entwickeln. Etwa 12.000 Quadratmeter sollen dafür neu geplant werden.

Ab der ersten Etage entstehen künftig verschiedene Facharztpraxen und Büroflächen. Auch medizinnahe Dienstleistungen wie Physio- und Ergotherapie, ein OP-Zentrum sowie ein Massage- und Kosmetikstudio sind vorgesehen. In der dritten Etage könnte zusätzlich eine Tagesklinik mit exklusiver Dachterrasse eingerichtet werden. Das Konzept sieht zudem vor, im Erdgeschoss neben einem Supermarkt und Drogeriemarkt auch eine Apotheke und gastronomische Angebote unterzubringen. Der Umbau orientiert sich laut Daniel Schäfer an dem, was in der Duisburger Innenstadt aktuell fehlt.

Ein erster Mieter steht bereits fest: Dr. Julius Hoffacker wird mit einem gastroenterologischen Zentrum samt Hausarztpraxis (Westmedicum) auf 350 Quadratmetern in die erste Etage ziehen. Insgesamt sollen zehn bis zwölf Facharztbereiche einziehen. Die Gespräche mit weiteren Ärzten, Klinikvertretern und medizinischen Versorgungszentren laufen bereits. Ein bereits ansässiges Fitnessstudio bleibt Bestandteil des neuen Konzepts und passt ideal zum gesundheitlichen Schwerpunkt.

Der hohe Leerstand der bisherigen Königsgalerie ermöglicht es den Entwicklern, die Flächen genau auf die Bedürfnisse der neuen Nutzer zuzuschneiden. Der kürzliche Auszug des Möbel-Outlets Riegel Interior war Teil der strategischen Planung. Die frei gewordene Fläche im Erdgeschoss bietet nun unter anderem eine Anfahrtsmöglichkeit für Lkw, was für einen Supermarkt unerlässlich ist. Die Schäfer-Brüder führen Gespräche mit großen Nahversorgern wie Edeka und Rewe, aber auch ein Biomarkt ist denkbar.

Der Fokus liegt zunächst auf der Vermietung der oberen Etagen an medizinische Einrichtungen. Erst wenn diese Bereiche belebt sind, sollen Gastronomie und Handel im Erdgeschoss weiterentwickelt werden. Außengastronomie an der Venusgasse ist ebenso geplant. Schon jetzt gebe es laut Daniel Schäfer Restaurantbetreiber, die kurzfristig einziehen würden.

Trotz der umfassenden Neuausrichtung soll der Name „Königsgalerie“ erhalten bleiben. Die vollständige Vermietung der neuen Gesundheitsimmobilie streben die Schäfer-Brüder innerhalb der nächsten vier Jahre an. Interessenten können über die Website www.koenigsgalerie-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 9980666 Kontakt aufnehmen.

Quelle: WAZ - Königsgalerie: Erste Mieter und radikale Umbaupläne enthüllt - hinter Paywall

Montag, 21. April 2025

Duisburg - LIVELY Zieglerstraße 68 - Fertig (05/2025)

Der auf moderne Wohnformen für Senior:innen spezialisierte Betreiber LIVELY treibt seine Expansion weiter voran. In der Zieglerstraße 68 in Duisburg entsteht derzeit ein neues Senior-Living-Quartier mit insgesamt 44 barrierefreien Wohnungen und drei gewerblichen Einheiten. Das Projekt umfasst rund 2.590 Quadratmeter Nutzfläche und soll bereits im Frühjahr 2025 fertiggestellt werden. Die Projektentwicklung übernimmt die blankblau Gruppe, die sich auf anspruchsvolle Immobilienprojekte wie Büro- und Hotelimmobilien, Serviced Apartments sowie komplette Quartiersentwicklungen spezialisiert hat.

Besonderes Augenmerk liegt bei diesem Standort auf dem innovativen Betreiberkonzept: Erstmals setzt LIVELY auf ein sogenanntes Management-Modell und schließt dafür einen entsprechenden Vertrag mit dem Vermieter olivyo ab. Dabei übernimmt LIVELY sämtliche Dienstleistungen für die Bewohner:innen – von der Hausverwaltung bis hin zu einem umfangreichen Servicekatalog. Herzstück des Modells ist die nutzerfreundliche digitale Plattform von LIVELY, über die Bewohner verschiedene Zusatzleistungen wie etwa Hauswirtschafts- oder Betreuungsdienste buchen und sich gleichzeitig mit anderen vernetzen können. Das Modell ist flexibel skalierbar und kann sowohl an kleineren als auch größeren Standorten eingesetzt werden. Ziel ist es, ein komfortables Wohnerlebnis zu schaffen, das sich an Hotelstandards orientiert und gleichzeitig den besonderen Anforderungen des altersgerechten Wohnens gerecht wird.

Das Gebäude bietet 44 barrierefreie 2- bis 3-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 34 und 108 Quadratmetern. Im Erdgeschoss sind drei Gewerbeeinheiten geplant, die künftig gesundheitsorientiert genutzt werden sollen – beispielsweise als Arztpraxis. Darüber hinaus plant LIVELY bis zu fünf Gästeapartments, die Besuchern und Angehörigen flexibel und kurzfristig zur Verfügung stehen. Eine Tiefgarage mit 18 Stellplätzen sowie 14 zusätzliche Parkplätze im Außenbereich ergänzen das Angebot.

Das Wohnkonzept von LIVELY richtet sich an Senior:innen mit oder ohne Pflegegrad. Pflege- und Betreuungsleistungen werden in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern angeboten, sodass eine individuelle Versorgung gewährleistet werden kann.

Der Standort in Duisburg ist nach Gronau und Trier das dritte Projekt von LIVELY. In Gronau ist mit der „Weißen Dame“ bereits ein erster Teil eines größeren Quartiers mit insgesamt 127 barrierefreien Apartments in Betrieb. Auch in Trier entsteht derzeit ein weiterer Standort, mit dem das Unternehmen seine Wachstumsstrategie im Bereich des modernen Seniorenwohnens konsequent fortsetzt.




Bilder: Blanken Bau Gruppe

Samstag, 19. April 2025

Duisburg - Sanierung Citywohnpark - In Bau

Der Duisburger Citywohnpark, eine Großwohnanlage mit 421 Wohnungen und rund 1200 Bewohnern aus etwa 40 Nationen, wird seit über drei Jahren umfassend saniert. Die Wohnsiedlung, einst geprägt von Leerstand, Vandalismus und sozialer Problematik, verändert sich durch bauliche und soziale Maßnahmen grundlegend. Aktuell wird das letzte von vier Gebäuden modernisiert, während die Arbeiten an den Außenanlagen voraussichtlich bis 2026 andauern.

Statt auf Abriss setzt das Projekt auf energetische Sanierung, um eine bessere Klimabilanz zu erreichen. Architekt Dirk Druschkes Konzept „Wohnen im Park“ sieht neben neuen Fassaden auch Rückzugsorte, offene Zugänge und Gemeinschaftsflächen vor. Die Tiefgarage wurde bereits neu gebaut, ihr Dach wird künftig als Aufenthaltsort dienen. Auch eine zentrale Concierge dient als Treffpunkt und Anlaufstelle für das Quartiersmanagement.

Die Wohnungen selbst werden schrittweise modernisiert – jedoch nur bei Mieterwechsel. Bisher sind etwa 20 % der Einheiten erneuert. Soziale Integration spielt eine zentrale Rolle: Ein Netzwerk aus Partnern wie dem DRK, Vereinen und Initiativen unterstützt die Bewohner. Zwar brachte die Pandemie Rückschläge, inzwischen läuft die soziale Arbeit wieder an.

Das Land NRW fördert das Projekt mit 10 Millionen Euro. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 51 Millionen. Die Mieten steigen moderat, doch durch bessere Dämmung sinken die Heizkosten – die Sanierung soll weitgehend kostenneutral bleiben. Für den Sommer 2025 plant die Gebag ein großes Mieterfest zum Abschluss der Bauarbeiten.

Quelle: WAZ - Sanierung statt Abriss: Das ändert sich im riesigen Citywohnpark

Bild: Faltin + Sattler FSW Düsseldorf

Sonntag, 13. April 2025

Duisburg - Wohnhäuser Neustraße - In Bau

In Duisburg wurden zehn Reihenhäuser an der Neustraße gebaut, wo zuvor ein Bahnhofsgebäude stand. Ein Immobilienunternehmen aus Paderborn, die „L&L Immo Invest GmbH“, ist für das Projekt verantwortlich. Der Bauherr, Marko Lorenz, erläutert, dass die Häuser Anfang 2025 fertiggestellt sein sollten und ab Ende 2024 verkauft werden. Jedes Haus wird etwa 175 Quadratmeter Wohnfläche bieten und mit modernen Annehmlichkeiten ausgestattet sein, darunter Dachterrassen und Gartenanteile.

Die Bauarbeiten waren zeitweise durch die Pandemie und Materialengpässe verzögert, aber die Baufirma ist bestrebt, die Arbeiten schnell abzuschließen. Die Anwohner hatten zuvor spekuliert, ob die Baufirma in Schwierigkeiten steckt, da an der Baustelle wenig Bewegung war. Für die künftigen Bewohner gibt es eine Lärmminderung durch Schallschutzmaßnahmen, obwohl Züge der Regionalbahn in der Nähe vorbeifahren.

Die Reihenhäuser sollen mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden, um den höchsten Energiestandard zu erfüllen, was zu geringen Nebenkosten führen soll. Zu jedem Haus wird ein Parkplatz gehören, während die Eckhäuser zusätzlich Carports erhalten können. Die Preise für die Häuser starten bei 559. 000 Euro. Einige der Häuser sind bereits verkauft, darunter an Kapitalanleger.

Neben den Reihenhäusern sind weitere Bauprojekte geplant. Auf dem angrenzenden Gelände, wo zuvor das Bahnhofsgebäude stand, soll ein neues Gebäude entstehen, das barrierefreie Wohnungen für Senioren und verschiedene Dienstleistungen bietet. Geplant sind zwei Seniorenwohngemeinschaften mit eigenen Badezimmern und einer 24-Stunden-Pflege. Im Erdgeschoss soll eine hochwertige Bäckerei und eine Arztpraxis einziehen. Der Bauherr führt bereits Gespräche mit potenziellen Mietern, obwohl die Baugenehmigung noch aussteht.

Zudem ist geplant, ein Büro im Erdgeschoss einzurichten, aber konkrete Gespräche dazu stehen noch aus. Der Bau des neuen Gebäudes soll schnell angegangen werden, sobald die Genehmigung vorliegt, mit einer Fertigstellung bis Mitte 2026. 

Quelle: WAZ - Neue Häuser an altem Bahnhof: Bauherr verrät jetzt große Pläne / hinter Paywall

Dienstag, 18. Februar 2025

Duisburg - Torhaus Nord - In Bau

Auf dem Gelände der ehemaligen Stadtbücherei entstehen die sogenannten Torhäuser. Während das Torhaus Süd, in das die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) einzieht, sich bereits in Bau befindet, tat sich auf dem Nachbargrundstück für das Torhaus Nord bisher nichts. Doch im September 2024 haben die Bauarbeiten endlich begonnen. Mit der Firma Gollwitzer habe man Spezialisten für die teils komplizierten Arbeiten gewinnen können. Insgesamt investiert Fokus Development für das Torhaus Nord rund 46 Millionen Euro.

Torhaus Nord hat inzwischen eine Vermietungsquote von 51 Prozent. Rund 12.900 Quadratmeter vermietbare Fläche entstehen, 6.600 sind davon vermarktet. Ankermieter wird die AOK im Erdgeschoss. Auf zwei weiteren Etagen will ein Anbieter flexibel nutzbare Büro-Flächen vermieten. Ähnlich wie bei einem Co-Working-Space können Firmen dann je nach Home-Office-Quote zusätzliche Büros für ihre Mitarbeiter buchen oder sich auch wieder verkleinern. Anfangs war für die Torhäuser mal ein Supermarkt im Gespräch. Auch Primark zeigte an dem Standort Interesse. Doch aus diesen Plänen sind wurde nichts.

Im Frühjahr 2025 soll die Grundsteinlegung stattfinden. Der Einzug der verschiedenen Büro-Mieter könnte 2027 erfolgen.

Quelle: WAZ -Ewige Baustelle: Arbeiten für Torhaus Nord starten endlich - hinter Paywall


Bild: TconcepT

Foto: hanbrohat - 09/24

Update 18.02.2025

Ein weiterer Mieter für das Torhaus Nord steht nun fest. Die AOK Rheinland /Hamburg ist schon länger als Ankermieter gesetzt und will 1700 Quadratmeter im Erdgeschoss beziehen. Auch Fokus Development will seine Zentrale in den Neubau verlegen.

Neu ist das Wirtschaftsprüfungsunternehmen PKF Fasselt, das allein in Duisburg knapp 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, an 16 Standorten insgesamt rund 800 Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte. Das Duisburger Unternehmen hofft, 2027 ins Torhaus ziehen zu können.

Rund 6800 Quadratmeter Fläche in den oberen Etagen inklusive zweier Dachterrassen hat die Anteon Immobilien GmbH vermitteln können und so dafür gesorgt, dass Fasselt in Duisburg weiter wachsen kann. Der Haupteingang für die Fasselt-Mitarbeiter soll an der Börsenstraße liegen, der Eingang für die AOK an der Düsseldorfer Straße.

Quelle: WAZ - Torhaus in Duisburg: Dieser Mieter zieht in die Fußgängerzone - hinter Paywall

Dienstag, 24. Dezember 2024

Duisburg - Wohnungen Franz-Lenze-Platz - In Bau

Baustart in Vierlinden erfolgt: VIVAWEST schafft neue Wohnungen und Einfamilienhäuser in Duisburg

Kürzlich sind die Bauarbeiten auf dem Grundstück am Franz-Lenze-Platz gestartet. Im mit über 2.100 Wohnungen größten VIVAWEST-Quartier entstehen im Stadtteil Vierlinden über 50 neue Wohneinheiten. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2026 vorgesehen. Insgesamt investiert VIVAWEST mehr als 17,5 Millionen Euro in das Neubauprojekt.

Auf dem gut 9.500 Quadratmeter Areal im Bereich zwischen dem Franz-Lenze-Platz und den Straßen Am Witrahm und Frankenstraße entstehen 48 barrierearme Wohnungen in vier Gebäuden sowie fünf Einfamilienhäuser zur Miete. Zudem errichtet VIVAWEST dort 42 PKW-Stellplätze für die künftigen Mieterinnen und Mieter. Aktuell laufen die Tiefbauarbeiten – das gesamte Projekt soll in weniger als zwei Jahren abgeschlossen sein.

Nach der geplanten Fertigstellung im Frühjahr 2026 bieten die 53 Wohneinheiten über 3.800 Quadratmeter Gesamtwohnfläche. Die barrierearmen 2- und 3-Zimmer-Wohnungen mit einer Größe von 64 bis 82 Quadratmetern Wohnfläche sprechen Senioren sowie kleine Familien, Paare und Singles aller Altersgruppen an. Hinzu kommen die fünf frei stehenden Einfamilienhäuser mit jeweils 114 Quadratmetern Wohnfläche, die sich besonders für Familien eignen. Die Vermarktung der Wohnungen und Häuser startet voraussichtlich im ersten Quartal 2026 – ab diesem Zeitpunkt können sich Interessenten informieren und aktiv bewerben.

Sämtliche Gebäude folgen der Klimaschutzstrategie von VIVAWEST, die einen klimaneutralen Gebäudebestand bis spätestens 2045 vorsieht, und werden ressourcenschonend per Fernwärme beheizt. Alle Wohnungen und Häuser sind hochwertig und modern ausgestattet – unter anderem verfügen sie über eine Fußbodenheizung und barrierefreie Duschen.

Die Wohngebäude liegen in unmittelbarer Nähe zum Stadtteilzentrum Vierlinden – Supermärkte und Geschäfte des täglichen Bedarfs sind fußläufig erreichbar. Die Autobahn A59 stellt eine optimale Anbindung an das regionale Verkehrsnetz sicher. Zudem sind mehrere Buslinien in wenigen Gehminuten erreichbar.

Das Neubauprojekt ist, wie die Entwicklung des gesamten VIVAWEST-Quartiers Vierlinden, Teil der 2015 gegründeten Initiative „Glückauf Nachbarn – Modellquartier Integration“. Zusätzlich wird im Rahmen der Quartiersentwicklung bis Ende 2024 die Modernisierung von fast 600 Wohnungen in mehreren Bauabschnitten abgeschlossen sein. Auch viele Außenanlagen wurden erneuert, um die Identifikation mit dem Quartier zu fördern und die Lebensqualität zu steigern.

Pressemitteilung: Baustart in Vierlinden erfolgt: VIVAWEST schafft neue Wohnungen und Einfamilienhäuser in Duisburg

Bild: Vivawest

Sonntag, 15. Dezember 2024

Duisburg / Sanierung + Erweiterung - 3 x Grundschulen in Marxloh / In Planung

Die Bestandsgebäude der KGS Henriettenstraße, Regenbogenschule und GGS Sandstraße werden saniert und erweitert. Jede Schule wird ergänzt durch ein Familiengrundschulzentrum (FGZ). Diese unterstützen Familien durch niedrigschwellige Angebote und dienen als Ort der Begegnung, Beratung und des Austauschs. Zusätzlich wird je Schule eine neue Einfeld-Sporthalle errichtet.

KGS Henriettenstraße - Bild: Fischer Architekten

CGS Ottostraße - Bild: Fischer Architekten

GGS Sandstraße - Bild: Fischer Architekten


Neubau von Schulräumen, Räumen für den offenen Ganztag, Sporthallen und Familiengrundschulzentren und Sanierung des Bestandes

  • KGS Henriettenstraße
  • GGS Ottostraße (Regenbogenschule)
  • GGS Sandstraße
  • Baubeschluss: September 2024
  • Bauantrag: Oktober 2024
  • Investitionsvolumen: ca. 95 Mio. Euro
  • Externer Generalplaner/Architekt:
  • Rebuild.ing GmbH - Reilingen
  • fischerarchitekten - Aachen

Im Rahmen des Förderprogramms „Nationale Stadtentwicklungspolitik – Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung Stadt Duisburg – Soziale Infrastrukturen zur Integration durch Begegnung, Bildung und Lebenshilfe“ sind an drei Grundschulen in Marxloh sog. Familien-grundschulzentren (FGZ) geplant.

Die Stadt Duisburg hat sich überdies entschlossen, die drei Grundschulstandorte im nördlichen Stadtteil Marxloh über den Förderbedarf hinaus großflächig zu erweitern.

Nach Analyse der Bedarfe auf Basis von soziostrukturellen Standortanalysen, der Aufstellung pädagogisch-architektonischer Konzepte, sowie der Prüfung und Auswertung aller Bestandssachverhalte und unter Berücksichtigung der deutlich höheren Schülerzahlen, ist festzustellen, dass alle Schulstandorte erhebliche Raum- und Flächendefizite aufweisen.

Die Defizite bestehen sowohl im schulischen Alltag, z.B. bei Differenzierungsräumen, Arbeitsräumen, als auch in der nachschulischen Betreuung im offenen Ganztag. Sport bedingt den Fachraum Sport und ist dem normalen schulischen Alltag zuzurechnen.

Ebenso sollen die Bestandsgebäude grundlegend saniert, teilweise umgebaut und ökologisch verbessert werden.

Neben den grundlegenden Festlegungen zur Objektplanung, zu den Fachgewerken, zur Funktionalität, zur Raumaufteilung sowie zum Umgang mit den sanierungsbedürftigen und teilweise umzunutzenden und/oder abzubrechenden Bestandsbauten, müssen vor allem auch die Themen der Bauart, der schulbetriebsverträglichen Umsetzung, der Kosten- und Energieeffizienz, als auch der Ökologie/ökologischen Bauweisen getroffen und festgelegt werden. Die Themen Ökologie, Nachhaltigkeit und Innovation haben einen sehr hohen Stellenwert und werden vom Beginn der Planung an berücksichtigt.

Quelle: Stadt Duisburg 


Weitere Infos: WAZ - Grundschulen in Duisburg: Drei Großbaustellen bis 2029 - hinter Paywall

Samstag, 14. Dezember 2024

Duisburg | Seniorenresidenz Rheinhausen | In Bau

Cureus, ein auf stationäre Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter, der für sein eigenes Portfolio neu baut und dieses aktiv managt, legte am 14.02.2024 gemeinsam mit dem künftigen Betreiber Belia den Grundstein für die Seniorenresidenz Rheinhausen in Duisburg.

„Es ist uns eine Freude, heute auf dem Gelände dieses ehemaligen Kfz-Betriebes feierlich den Grundstein für eine neue Seniorenresidenz im Herzen des Stadtteils legen zu können. Nach der Fertigstellung der Bodenplatten werden wir nun zügig mit dem Hochbau fortschreiten “, sagt Uwe Poganiatz-Heine, Projektleiter der Cureus. „Wir wünschen allen am Bau Beteiligten gutes Gelingen und planen nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit im Sommer 2025 die Übergabe an unseren langjährigen, professionellen Betreiberpartner Belia. Die Seniorenresidenz Rheinhausen wird über 80 stationäre Pflegeplätze in Einzelzimmern, 27 Service-Wohnungen und eine Tagespflege mit 18 Plätzen verfügen. Das Haus ist mit hohem architektonischem Anspruch geplant, um sich harmonisch in die umliegende Bebauung einzufügen.“

Rheinhausen wird neben unserer Residenz in Duisburg-Neumühl ein weiteres wichtiges Standbein für uns. Während unsere neue Seniorenresidenz nun Stück für Stück entsteht, beginnen wir mit der Personalgewinnung und nehmen auch schon Vormerkungen für die Pflegeplätze entgegen. Im Fokus steht für uns immer eine funktionierende Gemeinschaft aus Bewohnern und Mitarbeitern, die sich durch Geselligkeit und familiäre sowie regional-vernetzte Strukturen auszeichnen wird.“ berichtete Andreas Anspach, Geschäftsführer der Belia Seniorenresidenzen.

In zwei Bauabschnitten entstehen nun auf dem rd. 7.000 Quadratmeter großen Grundstück das u-förmige Hauptgebäude der Residenz im nördlichen Teil des Grundstückes und ein Apartmenthaus für das Service-Wohnen nebst Tagespflege sowie eine Stadtvilla mit Service-Wohnungen im Süden des Areals. Der gesamte Komplex der Belia Seniorenresidenz Rheinhausen wird barrierefrei und nach dem äußerst energieeffizienten KfW-40-Standard errichtet. Zusätzlich wird das Silber-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) angestrebt. Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) beheizt die Wohnanlage und produziert gleichzeitig Strom. Die Flachdächer der Wohngebäude werden mit PV-Anlagen ausgestattet. Auch werden sich die Gebäude gestalterisch besonders auf ihr Umfeld einstellen: Insbesondere die geradlinige Außengestaltung mit hellem Putz und Klinker im Erdgeschoss wird einen Blickfang schaffen.

Das Gebäude der Seniorenresidenz wird über rd. 4.880 Quadratmeter Bruttogeschossfläche (BGF) verfügen. Sie ist teilunterkellert und erstreckt sich vom Erdgeschoss über zwei Obergeschosse und ein Staffelgeschoss. Die Residenz empfängt Bewohner und Gäste mit einer hotelartig gestalteten Lobby, einer Kamin-Lounge mit Bibliothek sowie einem Angebot aus Friseur, Therapieräumen, Pflegebad und hauseigener Wäscherei. Die Terrasse schafft eine angenehme Verbindung in die parkartig gestalteten Außenanalgen der Seniorenresidenz.

Die Bewohner erwarten in den Obergeschossen 80 Einzelzimmer mit eigenem Bad nach modernstem Standard, alle Zimmer der Residenz sind rollstuhlgerecht ausgebaut. Die Zimmer können durch die Bewohner individuell möbliert werden, um eine Wohlfühl-Atmosphäre und einen privaten Rückzugsort zu schaffen. Die Residenz ist in sechs Wohngruppen mit jeweils eigenem Aufenthaltsraum mit Wohnküche und Balkon gegliedert, um eine häuslich-familiäre Atmosphäre für die Bewohner zu schaffen. Die Wohngruppe im Erdgeschoss verfügt über 13 Plätze und wird speziell auf die Bedürfnisse und den Tagesablauf von demenziell Erkrankten ausgerichtet.

Parallel zum Hauptgebäude der Residenz entstehen ein Apartmenthaus mit 27 modernen Service-Wohnungen und der Tagespflege sowie eine Stadtvilla mit weiteren elf Service-Wohnungen. Beide Gebäude sind ebenfalls dreigeschossig zuzüglich Staffelgeschoss.

Die Service-Wohnungen sind zwischen 55 und 80 Quadratmetern groß. Sie eigenen sich zur Belegung mit ein oder zwei Personen und verfügen alle über einen Wohnraum mit Kochgelegenheit, ein Schlafzimmer, ein Bad, einen Flur und einen Abstellraum sowie eine (Dach-)Terrasse oder einen Balkon.

Im Erdgeschoss des Apartmenthauses erstreckt sich auf rd. 340 Quadratmetern die Tagespflegeeinrichtung mit 18 Plätzen. Hier stehen den Gästen neben großzügigen Aufenthaltsräumlichkeiten auch zwei gemütliche Ruheräume, ein Pflegebad, eine Küche und ein Therapieraum zur Verfügung.

Update 14.12.2024


Am 11.12.2024 wurde Richtfest gefeiert.Neben dem eigentlichen Festakt unter dem Richtkranz mit zünftigem Richtspruch und dem symbolischen Einschlagen des letzten Nagels ins Dachtragwerk, wurden den rund 40 Teilnehmern auch vertiefende Informationen zur neu entstehenden Seniorenresidenz präsentiert. Die Baustelle befindet sich an der Ecke Moerser Straße 99 und Kreuzacker 2a/b in 47228 Duisburg-Rheinhausen (Nordrhein-Westfalen). Cureus fungiert selbst als Generalunternehmer bei diesem Projekt.

„Unser Bauvorhaben schreitet zügig und ganz nach Plan voran. Bereits heute ist die neue Seniorenresidenz schon deutlich zu erkennen“, freut sich Uwe Poganiatz-Heine, Projektleiter der Cureus.Mit der Fertigstellung des Daches sind wir nun vor allem in der nass-kalten Jahreszeit witterungsunabhängig und können den Innenausbau weiterhin voll vorantreiben. Ich bin optimistisch, dass wir die Übergabe an unseren bewährten, professionellen Betreiberpartner Belia für eine Eröffnung im Sommer 2025 wie geplant vornehmen können.“

Pressemitteilung: Cureus und Belia setzen Richtkranz für Seniorenresidenz in Duisburg

Samstag, 9. November 2024

Duisburg | Neubau Novitas BKK | Quartier 1 - Fertig (11/24)

Das letzte freie Grundstück im Quartier I am Duisburger Hauptbahnhof wird bebaut: Wie das Immobilienunternehmen Aurelis als Eigentümer mitteilt, unterzeichnete die Betriebskrankenkasse Novitas BKK einen langfristigen Mietvertrag über etwa 10.000 Quadratmeter Mietfläche und 135 Stellplätze in der Tiefgarage. Aurelis wird für die Mieterin auf dem rund vier Hektar großen Grundstück mit der Adresse Zum Portsmouthplatz Nr. 22 ein neues Bürogebäude errichten. Die Novitas BKK wird 84 Prozent der Mietfläche nutzen, das sechste Obergeschoss bleibt vorerst frei.

Die Baugenehmigung für das Gebäude wurde bereits erteilt, die Beauftragung des Generalunternehmers steht kurz bevor. 2022 soll Baubeginn sein. Voraussichtlich im 4. Quartal 2024 sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Novitas BKK einziehen. Die Geschäftsräume im Five Boats an der Schifferstraße werden zum gleichen Zeitpunkt frei.

Die Novitas BKK betreut rund 300.000 Mitglieder und insgesamt knapp 380.000 Versicherte. Das Unternehmen wurde von CUBION aus Mülheim und ProM² aus Düsseldorf bei der Suche nach einem neuen Standort begleitet. Die involvierten CUBION-Prokuristen Heiko Keller und Stewart Darman heben insbesondere die vertrauensvolle, konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit aller beteiligten Parteien hervor. Rechtlich wurde das Projekt auf Seiten der Novitas BKK durch die Kanzlei CBH Rechtsanwälte aus Köln begleitet.

Das neue Bürogebäude wird über eine Bruttogrundfläche von etwa 20.700 Quadratmetern, verteilt auf Erdgeschoss, zwei Untergeschosse, sechs Obergeschosse und ein Technikgeschoss verfügen. „Zur Ausstattung des Gebäudes gehören eine Tiefgarage mit insgesamt 177 Stellplätzen sowie ein eigener Fahrradraum, der die Möglichkeit bietet, im Untergeschoss Fahrradladeplätze unterzubringen“, informiert Aurelis-Projektleiterin Lydia Jordan. Zehn Prozent der PKW-Stellplätze werden für Elektroladestationen vorgerüstet. Die Aurelis strebt für das Gebäude eine DGNB-Zertifizierung in Gold an.

Nach dem Ratsbeschluss zum Bebauungsplan hatten die Stadt Duisburg und Aurelis im Dezember 2013 einen städtebaulichen Vertrag für das Projekt unterzeichnet. Innerhalb von acht Jahren konnte Aurelis im Quartier I 112.500 Quadratmeter BGF Büroflächen vermarkten. Die Gesamtinvestition am Standort belaufen sich bis heute nach Aussage von Regionalleiter Michael Buchholz auf rund 350 Mio. Euro.

Ein Rückblick: Mit der Erschließung und der damit verbundenen Investition von rund fünf Millionen Euro schaffte Aurelis die Voraussetzung für die weitere Entwicklung als Bürostandort. 2014 wurden rund 45.000 Kubikmeter Boden abgetragen und Höhenunterschiede von bis zu drei Metern ausgeglichen. Ende 2016 begannen die Bauarbeiten für die neue Dienststelle des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). Noch während der Bauarbeiten wurde die Immobilie an den schwedischen Investor Hemsö Fastightes AB veräußert.

Im Oktober 2017 erhielt Aurelis die Baugenehmigung für das Parkhaus, das im September 2018 von der DB BahnPark in Betrieb genommen werden konnte.

Im November 2019 wurde mit der Errichtung des neuen Studienzentrums der Hochschule für Polizei und Öffentliche Verwaltung (HSPV) begonnen. Die Immobilie wird Mitte 2022 an den Nutzer übergeben. Im September 2020 war Baubeginn für das Duisburg Central Office, in das Consors Finanz 2023 einziehen wird. Im September 2021 erhielt Aurelis die Baugenehmigung für ein weiteres Gebäude im Quartier I, das ab Mitte 2023 in wesentlichen Teilen von der Hochschule für Polizei und Öffentliche Verwaltung genutzt werden wird. Im nächsten Jahr laufen damit im Quartier I zeitweise vier Hochbaustellen der Aurelis parallel.


Bild: Aurelis | SSP AG

Update 13.09.2022

Das letzte freie Grundstück der Aurelis im Quartier 1 am Duisburger Hauptbahnhof wird bebaut: Die Grundsteinlegung für den neuen Hauptsitz der Novitas BKK fand am 26.08.2022 in der Wuhanstraße / Fort-Lauderdale-Weg statt. Die Novitas BKK wird 84 Prozent der Mietfläche nutzen, das sechste Obergeschoss steht derzeit noch zur Verfügung. Die Eigentümerin Aurelis ist zuversichtlich, die freien Räumlichkeiten noch während der Bauphase zu vermieten. Im vierten Quartal 2024 werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Novitas BKK einziehen und die Geschäftsräume im Five Boats an der Schifferstraße aufgeben. Die Betriebskrankenkasse betreut rund 300.000 Mitgliederinnen und Mitglieder sowie knapp 400.000 Versicherte.

Der Bau des Novitas-Gebäudes bedeutet für die Düsseldorfer Mannschaft des Baukonzerns HOCHTIEF ein weiteres Heimspiel. „Die Zusammenarbeit von Aurelis und HOCHTIEF hat im Quartier 1 bereits Tradition. Das Novitas-Gebäude ist schon das vierte Hochbauprojekt, das wir gemeinsam umsetzen. Die Teams kennen sich mittlerweile sehr gut und arbeiten Hand in Hand“, informiert HOCHTIEF-Projektleiter Ralf Heckmann.

Vor knapp sechs Jahren hat HOCHTIEF an der Wuhanstraße mit dem Bau der neuen Zentrale des Landesamtes für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV) das erste Projekt im Quartier umgesetzt. Im November 2018 bezogen 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Immobilie. Mitte 2019 erhielt HOCHTIEF den Zuschlag für die Realisierung der neuen Hochschule für Polizei und Verwaltung des Landes NRW.

Anfang September nimmt die Hochschule hier ihren Betrieb mit ca. 2000 Studierenden auf. Im September 2021 erhielt Aurelis die Baugenehmigung für ein weiteres Bürogebäude in unmittelbarer Nachbarschaft der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW). Die Bauarbeiten starteten unmittelbar darauf, die Hälfte der Mietflächen in der sechsgeschossigen Immobilie wird Mitte 2023 an die HSPV NRW übergeben.

Mit der Übergabe des Gebäudes an die Novitas BKK wird in knapp zwei Jahren ein Stück Duisburger Stadtentwicklung beendet: Innerhalb von zehn Jahren hat das Immobilienunternehmen Aurelis dann im Quartier 1 rund 112.500 Quadratmeter Bürofläche vermarktet und die dazu gehörenden Gebäude errichtet. „Wir haben am Standort sehr gute Erfahrungen gemacht und dort bis heute rund 350 Mio. Euro investiert“, informiert Aurelis-Geschäftsführer Ivo Iven. Aurelis sei in Duisburg deshalb auch weiterhin am Ankauf von Gewerbeflächen mit Entwicklungsperspektive interessiert.

Pressemitteilung: Duisburg: Start für den Novitas BKK-Hauptsitz im Quartier

Update 14.09.2023

Ziemlich genau ein Jahr nach der Grundsteinlegung konnte das Immobilienunternehmen Aurelis Real Estate jetzt zum vorerst letzten Richtfest im Quartier 1 einladen: Der Bau für die Betriebskrankenkasse Novitas BKK läuft damit wie geplant. Oberbürgermeister Sören Link, Aurelis-CEO Joachim Wieland, Novitas-Vorstand Frank Brüggemann sowie der kaufmännische Niederlassungsleiter des ausführenden Bauunternehmens Hochtief Infrastructure, Oliver Krämer, zählten zu den mehr als 100 Gästen an der Wuhanstraße / Fort-Lauderdale-Weg. „Ich freue mich, dass wir mit dem Richtfest heute die positive Entwicklung des Bürostandortes im Quartier 1 nahezu vollenden können“, resümierte Oberbürgermeister Sören Link.

Der Umzug der Duisburger Krankenkasse Novitas BKK vom Five Boats in der Schifferstraße ist für das vierte Quartal 2024 geplant. „Für unsere Kundinnen und Kunden sind wir künftig besser erreichbar“, freut sich der Novitas BKK-Vorstandsvorsitzende Frank Brüggemann, „und unsere Beschäftigten können hier unter optimalen Bedingungen arbeiten.“

Pressemitteilung: Duisburg: Aurelis und Novitas BKK feiern Richtfest




Fotos: hanbrohat - 11/2024


Sonntag, 11. August 2024

Duisburg | Garbe Industrial Logistikpark in Meiderich - In Bau

Die Garbe Industrial Real Estate GmbH hat im Duisburger Stadtteil Meiderich ein 56.000 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Darauf soll ein Multi-User-Park mit einer Nutzfläche von insgesamt rund 29.000 Quadratmetern entstehen. Geplanter Baubeginn ist Mitte dieses Jahres. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 40 Millionen Euro. Das Grundstück liegt auf dem sogenannten „Zeus-Gelände“.
Bis Ende des 20. Jahrhunderts wurde es von der Stahlindustrie genutzt. Um die Fläche für künftige Zwecke nutzbar zu machen, muss der Hamburger Projektentwickler sie zunächst umfangreich sanieren. „Dabei bringen wir unsere langjährige Erfahrung in der Revitalisierung und Bebauung von Industriebrachen ein“, betont Jan Dietrich Hempel, Geschäftsführer von Garbe Industrial Real Estate.

Die Gesamtfläche von 29.000 Quadratmeter teilt sich in drei Hallenschiffe mit zwei Mal 6.000 und einer Einheit von 12.000 Quadratmetern auf. Hinzu kommen insgesamt 3.800 Quadratmeter für Büro- und Sozialflächen und 1.000 Quadratmeter für Lagermezzanine. Garbe Industrial Real Estate entwickelt das gesamte Objekt ohne feste Mietzusagen.

„Mit dem Multi-User-Park wollen wir mittelständische Unternehmen aus verschiedenen Branchen ansprechen“, sagt Jan Dietrich Hempel. Den Bedarf an hochmodernen Gewerbeimmobilien in der Region schätzt er als hoch ein: „Freie Flächen im Ballungsraum westliches Ruhrgebiet sind äußerst knapp.“ Den Standort im Duisburger Norden hält der Garbe-Geschäftsführer für optimal. Das Grundstück liegt nur wenige Hundert Meter vom Autobahnkreuz Duisburg-Nord entfernt, das die A 59 Dinslaken – Bonn mit der A 42 Moers – Dortmund verknüpft.

Über die A 42 und A 3 ist der Standort an die A 2 angeschlossen, eine der wichtigsten West-Ost-Verbindungen in Deutschland. In einer Entfernung von etwa drei Kilometern befindet sich der Duisburger Hafen.

Zur Gewinnung regenerativer Energien wird auf der gesamten Dachfläche des Multi-User-Parks eine Photovoltaikanlage installiert. Für den Neubau strebt Garbe Industrial Real Estate eine Zertifizierung nach dem Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen an. Die Fertigstellung der Immobilie ist für die zweite Jahreshälfte 2023 geplant.

Beim Verkauf des Grundstücks an Garbe Industrial Real Estate war die Gerd Erke Logistics Services GmbH & Co. KG aus München vermittelnd tätig.


Update 11.08.2024

Im Duisburger Stadtteil Meiderich haben die Joint-Venture-Partner Garbe Industrial Real Estate GmbH und Bremer Projektentwicklung GmbH jetzt mit Vertretern der Stadt, Geschäftspartnern und Projektbeteiligten das Richtfest für ihren Multi-User-Park gefeiert. Der Park mit mehreren Hallen für eine kombinierte Gewerbe- und Logistiknutzung entsteht auf dem 56.000 Quadratmeter großen „Zeus-Gelände“, einer ehemaligen Stahlindustriebrache, die aufwendig saniert und revitalisiert wurde. Insgesamt werden rund 50 Millionen Euro in den Standort investiert.

Besonderen Wert legen Garbe Industrial Real Estate und Bremer wie bei allen Projektentwicklungen auf das Thema Nachhaltigkeit. So wird auf der gesamten Dachfläche des Multi-User-Parks eine Photovoltaikanlage zur Gewinnung regenerativer Energien installiert. Modernste Wärmepumpentechnologie sorgt dafür, dass die Hallen ganz ohne fossile Energieträger beheizt werden können. Der Neubau soll nach dem Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert werden. Die komplette Fertigstellung des Parks ist für März 2025 geplant, wobei die Logistikflächen und der erste Gewerberiegel bereits Ende Januar zur Verfügung stehen werden.

Pressemitteilung: Garbe Industrial und Bremer feiern Richtfest in Duisburg

Bild: Garbe Industrial


Dienstag, 27. Februar 2024

Duisburg | Neubau Schule + Kita - RheinOrt | In Planung

Die DLE Land Development GmbH (DLE) mit Sitz in Berlin entwickelt im Auftrag des Eigentümers in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) das als „RheinOrt“ bekannte Areal am rechten Hochufer des Rheins. Im Rahmen dieser Projektentwicklung hat die Stadt Duisburg eine Teilfläche des insgesamt rund 24 Hektar großen Grundstücks erworben. Auf der 16.000 Quadratmeter messenden Fläche sollen eine Schule und eine Kindertagesstätte entstehen. Die entsprechende Teilfläche soll bis Mitte des Jahres 2025 saniert an die Stadt Duisburg übergeben werden. Die Arbeiten zur Bodensanierung starteten zum Jahresbeginn 2024.

Die DLE Land Development GmbH plant „RheinOrt“ zu einem modernen und urbanen Arbeits- und Wohnquartier zu entwickeln. Das ehemalige Industriegelände im Stadtteil Duisburg Hochfeld befindet sich in attraktiver Wasserlage und in unmittelbarer Nachbarschaft zum „RheinPark“, der auf seiner Fläche im Jahr 2027 im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) einen von drei „Zukunftsgärten“ beheimaten wird.

Die von der DLE erstellte Rahmenplanung sieht für den „RheinOrt“ ein urbanes, gemischt genutztes Quartier vor. Ein Schwerpunkt wird auf den Bedarfen im Bereich der sozialen Infrastruktur liegen. Gemeinsam mit Projektsteurer Drees&Sommer orientiert sich die DLE dabei an dem zukunftsweisenden Konzept der 15-Minuten-Stadt. Durch das räumliche Zusammenführen von Arbeiten, Wohnen sowie öffentlicher und sozialer Infrastruktur wird ein Quartier der kurzen Wege entstehen. Der Nachhaltigkeitsaspekt dieser Planung stärkt unter anderem die Funktion des ÖPNV. Die im Jahr 2027 in direkter Nachbarschaft zum „RheinOrt“ stattfindende Internationale Gartenschau (IGA) wird sich ebenfalls positiv auf die Attraktivität und Lebensqualität im zukünftigen Quartier auswirken.

Pressemitteilung: „RheinOrt“ Duisburg: Stadt erwirbt 16.000 m2 große Fläche für Neubau von Schule und Kita


Montag, 19. Februar 2024

Duisburg | Neubau Anne-Frank-Gesamtschule | In Planung

Mitte November 2023 erhielt die MBN Bau GmbH, Niederlassung Essen, den Zuschlag für die schlüsselfertige Errichtung des Neubaus der Anne-Frank-Gesamtschule in Duisburg Röttgersbach. Hierbei handelt es sich um ein nichtunterkellertes, dreigeschossiges Schulgebäude sowie einer 4-fach Sporthalle mit einer Bruttogrundfläche von insgesamt 20.614 m². Die Baugenehmigung für die 6-zügige Gesamtschule liegt vor und MBN übernimmt die Planung ab der LP 5. Nachdem im Frühjahr 2024 zunächst mit Bodenaustauscharbeiten begonnen wird, ist der Beginn des Rohbaus für Mitte 2024 vorgesehen und die Gesamtfertigstellung für den 29.05.2026.




Die Tragkonstruktion ist weitestgehend als konventioneller Stahlbetonbau konzipiert, das Dach der Sporthalle besteht aus Holzbindern mit Holzpfetten und darauf liegendem Trapezblech. Neben großflächigen Verglasungen im EG und den Holz-Alu-Rahmenfensterbändern in allen Geschossen sind Faserzementplatten und Ziegelsteinbänder für die Fassade der Schule geplant, die Sporthalle erhält in Teilbereichen zusätzlich eine Industrieglasfassade.

Die Energieversorgung erfolgt überwiegend über Luft-Wasser-Wärmepumpen und einer PV-Anlage auf dem Dach des Schulgebäudes. Für die Außenanlagen sind neben dem Schulhof und den PKW- und Fahrradstellplätzen Spiellandschaften, Sitzstufen und weitere Aufenthaltsbereiche vorgesehen.

Pressemitteilung: Anne-Frank-Gesamtschule in Duisburg Röttgersbach


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