Posts mit dem Label Duisburg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Duisburg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 18. August 2026

Duisburg-Obermarxloh: 82 neue Mietwohnungen entstehen

Duisburg-Obermarxloh: Neues Wohnquartier mit 82 Mietwohnungen

In Duisburg-Obermarxloh entsteht ein neues Wohnquartier mit insgesamt 82 Mietwohnungen. Auf einer bislang ungenutzten Fläche werden vier Mehrfamilienhäuser errichtet. Das Projekt kombiniert öffentlich geförderten und frei finanzierten Wohnraum und soll damit einen Beitrag zur städtebaulichen Entwicklung des Duisburger Nordens leisten.

Vier Mehrfamilienhäuser mit 82 Wohnungen

Das neue Quartier besteht aus vier Mehrfamilienhäusern mit jeweils vier Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss. Insgesamt sind 82 Wohnungen vorgesehen.

Davon entstehen:

  • 61 öffentlich geförderte Mietwohnungen
  • 21 frei finanzierte Mietwohnungen
  • Wohnflächen von etwa 45 bis 100 m²

Das Wohnungsangebot richtet sich an unterschiedliche Bewohnergruppen. Geplant sind Wohnungen für Singles, Paare, Familien und Senioren. Durch die Mischung aus gefördertem und frei finanziertem Wohnraum soll eine vielfältige Bewohnerschaft entstehen.

Bild: DD Planquadrat Architekten GmbH

Sonntag, 5. April 2026

Duisburg - Neubau Verwaltungsgebäude ehemaliger Parkplatz „Old Daddy“ - In Planung

Neues Verwaltungsgebäude in Duisburg: Chancen, Kosten und städtebauliche Bedeutung

Seit Jahren prägt eine unbebaute Fläche die Duisburger Innenstadt – eine rund 7.300 Quadratmeter große Brache, die bislang als Symbol gescheiterter Investitionsprojekte galt. Nun plant die Stadt, das Areal selbst zu entwickeln und dort ein neues Verwaltungsgebäude zu errichten. Mit veranschlagten Kosten von etwa 136 Millionen Euro gehört das Vorhaben zu den größten kommunalen Bauprojekten der letzten Jahre.

Ziel: Zentralisierung der Verwaltung

Ein zentrales Anliegen der Stadt ist die Bündelung bislang verstreuter Verwaltungsstandorte. Aktuell sind zahlreiche Ämter über das gesamte Stadtgebiet verteilt, was sowohl organisatorische als auch wirtschaftliche Nachteile mit sich bringt. Durch die Zusammenführung von rund 30 Standorten in einem neuen Gebäudekomplex erhofft sich die Verwaltung effizientere Abläufe sowie jährliche Einsparungen bei Mietkosten in Höhe von etwa zwei Millionen Euro.

Darüber hinaus soll das neue Gebäude die Stadt als Arbeitgeberin attraktiver machen. Moderne Arbeitsbedingungen gelten zunehmend als wichtiger Faktor im Wettbewerb um Fachkräfte im öffentlichen Dienst.

Architektur und städtebauliche Integration

Geplant ist ein Gebäudekomplex mit rund 30.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche, verteilt auf zwei Baukörper mit bis zu zehn Etagen. Die Architektur soll sich in die bestehende Innenstadtstruktur einfügen und gleichzeitig neue Akzente setzen. Vorgesehen ist unter anderem eine gestaffelte Fassadengestaltung, die wichtige Sichtachsen – etwa auf historische Bauwerke – erhält.

Eine neu angelegte Straße wird das Areal durchziehen und zusätzliche Verbindungen zur Altstadt schaffen. Damit reagiert die Planung auch auf Kritik aus der Vergangenheit, wonach die Brache als Barriere im innerstädtischen Gefüge wahrgenommen wurde.

Infrastruktur und Nutzungskonzept

Neben Büroflächen sind ergänzende Nutzungen vorgesehen. Dazu zählen eine Tiefgarage mit Stellplätzen für Autos und Fahrräder sowie publikumsnahe Angebote wie ein Café im Erdgeschoss. Auch eine Kindertagesstätte in der Umgebung ist geplant, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern.

Im Inneren setzt die Stadt auf ein modernes Arbeitskonzept. Klassische Einzelbüros sollen weitgehend durch flexible Arbeitsbereiche ersetzt werden. Unterschiedliche Zonen für konzentriertes Arbeiten, Besprechungen und publikumsintensive Tätigkeiten sind vorgesehen. Gleichzeitig wird berücksichtigt, dass ein Teil der Arbeit künftig im Homeoffice erfolgt.

Zeitplan und Umsetzung

Über die konkrete Umsetzung soll im Rahmen politischer Beschlüsse entschieden werden. Vorgesehen ist, einen Generalunternehmer im Rahmen eines europaweiten Verfahrens zu beauftragen. Der Baubeginn wird derzeit für das Jahr 2027 anvisiert. Erste Teile des Gebäudes könnten Ende 2029 oder Anfang 2030 in Betrieb gehen.

Quelle: WAZ - Stadt Duisburg plant schicke Büros für 136 Millionen Euro - Paywall

Sonntag, 15. Februar 2026

Duisburg | VITALUM - Gesundheitszentrum - (Baustop)

In Duisburg realisiert der Berater für Gesundheits- und Sozialimmobilien und Projektentwickler Fellow Capital Partners (FCP) erstmals das neue Gesundheitszentrum VITALUM. Die „Gesundheitsimmobilie 4.0“ hatte das luxemburgische Unternehmen rund um die Entwickler Bernhard Goldmann und Steffen Wilde zwei Jahre lang gemeinsam mit dem Duisburger Allgemeinmediziner Dr. med. Uwe Heinen entwickelt. Die energieeffiziente und pandemietaugliche Immobilie entsteht an der Kaiser-Friedrich/Ecke Holtener Straße im Stadtteil Röttgersbach. „VITALUM - das Gesundheitszentrum“ umfasst rund 5.700 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, eine Arztpraxis in der Form eines großen Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) mit bis zu 12 Ärzten (Allgemeinmedizinern und Fachärzten), einer Apotheke sowie einigen therapeutischen Praxen. Ein weiterer Schwerpunkt des VITALUM liegt auf der Geriatrie und damit auf Angeboten für die älter werdende Bevölkerung. Grundsteinlegung in Duisburg war am 13. August. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für das erste Halbjahr 2024 vorgesehen. Das Investitionsvolumen liegt im zweistelligen Millionenbereich.

Das von Fellow Capital Partners gemeinsam mit der lanian Immobilien GmbH & Co. KG entwickelte „VITALUM - das Gesundheitszentrum“ entsteht in ressourcenschonender, modularer Bauweise. Mit seiner digitalen Ausstattung ist als intelligentes, energieeffiziente Gebäude konzipiert. Ebenfalls zum Konzept gehören ein Restaurant sowie eine Lehrküche für gesunde Ernährung.

Nach dem Vorbild des „VITALUM - das Gesundheitszentrum“ in Duisburg, das als erstes pandemietaugliches Gesundheitszentrum der Primärversorgung mit Allgemeinmedizin, Prävention (bewegen, ernähren, denken) und Geriatrie in Deutschland entsteht, sind weitere Häuser in Troisdorf, Krefeld, Saarbrücken und Plauen sowie in der Region Marburg geplant. Bis zu zehn dieser Objekte jährlich möchte FCP in den kommenden Jahren innerhalb partnerschaftlicher Strukturen realisieren. Investiert werden jeweils zwischen 20 und 30 Millionen Euro. Finanzierungspartner sind Banken, Sparkassen und Fonds.

„Gesundheitsimmobilie 4.0“: Antwort auf Hausärztemangel außerhalb der Metropolen
„VITALUM - das Gesundheitszentrum“ in Duisburg ist von seiner Lage in der Nähe des Neubaugebietes Kaspersfeld aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Ab der ersten Jahreshälfte 2024 wird es eine multiprofessionelle haus- und fachärztliche Grundversorgung sowie ergänzende Leistungen auf vier Etagen bieten. Eine Bepflanzung der Außenanlage mit regionaler, insektenfreundlicher Flora sowie die Dachbegrünung runden das VITALUM ökologisch ab. Realisiert werden zudem eine Tiefgarage mit 40 Stellplätzen und Ladestationen für E-Mobilität sowie knapp 60 Fahrradstellplätze. In dem nach dem „WELL-Building“ Standard geplanten Gebäude können bis zu 25.000 Menschen eines oder mehrerer Stadtteile bzw. Ortschaften in Form einer erweiterten Hausärzteversorgung betreut werden.

Pressemitteilung 17.08.2022: Start für VITALUM - das Gesundheitszentrum der FCP in Duisburg



Bilder: lanian GmbH & Co. KG

Update 18.01.2026

Das Gesundheitszentrum „Vitalum“ an der Kaiser-Friedrich-Straße in Duisburg-Röttgersbach ist bislang nicht eröffnet. Das ursprünglich für Mitte 2024 geplante Projekt hat sich deutlich verzögert. Hauptgründe dafür sind unerwartete technische Probleme – insbesondere der Fund von Grundwasser beim Bau des Therapieschwimmbads –, zusätzliche behördliche Anforderungen wie Verkehrs- und Lärmgutachten sowie stark gestiegene Bau- und Materialkosten. Diese Faktoren führten zu erheblichen Mehrkosten, weshalb ein zweiter Investor gesucht wird; entsprechende Gespräche laufen, die finanzierende Bank unterstützt die Fertigstellung.

Ein Baustopp liegt nach Angaben des Bauherrn nicht vor. Der Innenausbau wurde und wird weitergeführt, auch wenn von außen zeitweise wenig Fortschritt sichtbar ist. Der zuletzt kommunizierte realistische Eröffnungstermin lag bei Herbst 2025. Bis Anfang 2026 gibt es jedoch keine bestätigte offizielle Meldung, dass das Vitalum tatsächlich den Betrieb aufgenommen hat. Das Projekt gilt damit weiterhin als im Bau bzw. in der Fertigstellungsphase.

Quelle: WAZ -  „Vitalum“ in Duisburg: So steht es um das neue Gesundheitszentrum - Paywall


Update 15.02.2026

Vitalum Duisburg: Insolvenz und ungewisse Zukunft des Gesundheitszentrums

Das ambitionierte Prestigeprojekt Vitalum in Duisburg-Röttgersbach sorgt weiterhin für Schlagzeilen – allerdings nicht mit medizinischen Erfolgen, sondern mit Bauverzögerungen und finanziellen Turbulenzen. Nachdem der geplante Eröffnungstermin mehrfach verschoben wurde, steht das Gesundheitszentrum an der Kaiser-Friedrich-Straße nun vor einer entscheidenden Phase. Die hinter dem Projekt stehende Lanian Immobilien GmbH & Co. KG ist insolvent.

Stillstand auf der Baustelle: Was ist passiert?

Ursprünglich sollte das Vitalum bereits Mitte 2024 seine Pforten öffnen. Doch wer heute an der Baustelle im Duisburger Norden vorbeifährt, sieht ein Gebäude, das bereits Patina und Grünspan ansetzt. Die Bauzäune blockieren seit über drei Jahren wichtige Rad- und Gehwege, was zunehmend den Unmut der Anwohner und der Lokalpolitik auf den Plan ruft.

Bauherr Dr. Uwe Heinen führt die Verzögerungen auf eine Kombination aus bürokratischen Hürden, technischen Komplikationen und massiv gestiegenen Kosten im Bausektor zurück. Um das Projekt zu retten, wird nun händringend nach einem neuen Investor gesucht.

Das neue Konzept: Fokus auf medizinische Kernkompetenz

Die ursprünglichen Pläne für das Vitalum waren weitreichend, müssen nun aber aufgrund der wirtschaftlichen Realität angepasst werden. Eine geplante Dachterrasse mit Restaurant und Blick über das Stahlwerk Bruckhausen wurde offenbar gestrichen.

Stattdessen liegt der Fokus nun konsequent auf der medizinischen Versorgung:

  • Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ): Hauptmieter mit über 22 Behandlungsräumen und acht Fachärzten.

  • Apotheke & Sanitätshaus: Die Nahversorgung soll durch die Ansiedlung einer Fachapotheke gesichert werden.

  • Therapieangebote: Geplant sind Praxen für Physiotherapie (inklusive Schwimmbecken im Keller), Logopädie, Ergotherapie und Podologie.

  • Seniorenwohnen: Ein innovatives Konzept für eine geriatrische Reha-Wohngruppe sowie seniorengerechte Mietwohnungen.

Sanierung durch Insolvenz: Wie geht es weiter?

Die Insolvenz der Lanian Immobilien GmbH & Co. KG wird vom Bauherrn als Sanierungsinstrument bezeichnet. Ziel ist eine geordnete Restrukturierung oder eine vollständige Übernahme durch einen Investor. Laut aktuellen Informationen wurden bereits Mantelgesellschaften (wie die Vitalum Holding und die Restaurant GmbH) veräußert, um laufende Kosten zu senken.

Wichtige Termine für 2026

Die Entscheidung über die Zukunft des Gebäudes soll spätestens bis zum Ende des ersten Quartals 2026 fallen. Derzeit werden verschiedene Modelle geprüft:

  1. Eine gemeinsame Umsetzung mit einem neuen Partner.

  2. Eine investorengetragene Weiterentwicklung.

  3. Die vollständige Übernahme der Immobilie durch einen neuen Betreiber.

Fazit für die Bürger in Duisburg-Röttgersbach

Für die Bewohner im Duisburger Norden bleibt die Situation unbefriedigend. Während die medizinische Infrastruktur dringend benötigt wird, bleibt das Vitalum vorerst ein "Sorgenkind" der Stadtentwicklung. Sollte bis zum Frühjahr keine tragfähige Lösung gefunden werden, fordert die Politik bereits den Rückbau der Bauzäune, um die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer wiederherzustellen.

Quelle: WAZ - Vitalum ist insolvent: Prestigeprojekt steht vor einer unsicheren Zukunft - hinter Paywall

Sonntag, 18. Januar 2026

Duisburg - Neuer „Skywalk“ für den Rheinpark Duisburg (IGA 2027) - In Bau

Die Stadt Duisburg bereitet sich intensiv auf die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 vor, bei der der Rheinpark in Hochfeld einer der zentralen Standorte sein wird. Nach anfänglicher Kritik an Verzögerungen wurden Planung und Umsetzung maßgeblich von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) übernommen. Inzwischen liegen alle wesentlichen Genehmigungen vor, sodass die Bauarbeiten planmäßig ab 2025 gestartet sind. Der Rheinpark befindet sich seit Herbst 2025 in einer umfassenden Umgestaltungsphase und ist bis zur Eröffnung der IGA im Frühjahr 2027 vollständig gesperrt.

Ein zentrales Projekt ist die Neugestaltung des ehemaligen industriell genutzten Kultushafens. Dieser soll dauerhaft zu einem naturnahen Aufenthalts-, Freizeit- und Veranstaltungsort entwickelt werden. Über eine flach ansteigende, barrierearme Rampe in Serpentinenform wird der Zugang bis in Wassernähe ermöglicht. Ziel ist es, den Hafenbereich langfristig als Treffpunkt mit Aufenthaltsqualität zu etablieren, ergänzt durch ein hochwertiges gastronomisches Angebot und Flächen für Veranstaltungen – auch über die IGA hinaus.

Ein besonderes Highlight des Rheinparks wird der sogenannte „Skywalk“. Er ersetzt einen ursprünglich geplanten Aussichtsturm, dessen Umbau nicht barrierefrei möglich gewesen wäre. Der Skywalk ist als etwa 50 Meter lange und rund acht Meter breite, vollständig barrierefreie Aussichtsplattform konzipiert. Er bietet neue Blickachsen auf den Rhein, den Park sowie die umliegende Industriearchitektur und soll auch in den Abendstunden illuminiert werden. Zusätzlich wird die Erzbunkerwand im Bereich der Skateranlage als weitere erhöhte Aussichtsplattform genutzt und in das Gesamtkonzept eingebunden.

Parallel zu diesen Maßnahmen werden umfangreiche infrastrukturelle Arbeiten durchgeführt. Dazu zählen neue Strom- und Versorgungstrassen, der Umbau von Wegen sowie die Neugestaltung des sogenannten Grünen Rings mit stärkerem Fokus auf Begrünung, Klimaresilienz und Aufenthaltsflächen. Neue Verbindungen für Fußgänger und Radfahrer, unter anderem über eine neu errichtete Brücke, verbessern die Erreichbarkeit des Areals. Ergänzend entstehen ein inklusiver Großspielplatz, neue Sport- und Bewegungsflächen sowie ein Bühnen- und Veranstaltungsplatz für kulturelle Nutzungen.

Während der Bauphase kommt es zu spürbaren Einschränkungen für Anwohner und Besucher, darunter die vollständige Schließung des Rheinparks, der Wegfall von Veranstaltungen und die vorübergehende Schließung gastronomischer Angebote. Diese Maßnahmen sind bis zur IGA-Eröffnung im April 2027 vorgesehen. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass Duisburg zur Gartenausstellung rund eine Million Besucher empfangen wird. Der Rheinpark gehört dabei zu den kostenpflichtigen IGA-Standorten.

Quelle: WAZ - „Skywalk“: Duisburgs Rheinpark bekommt ein neues Highlight


So soll der Skywalk aussehen

Über eine Rampe wird der ehemals industriell genutzte Kultushafen erreichbar. Er soll ein neuer Freizeit-Treffpunkt werden.

Gastronomie Angebot soll es auch geben - Bilder: Wirtschaftsbetriebe Duisburg

Samstag, 3. Januar 2026

Duisburg | Mercatorviertel - Baufeld 4 - Wohnungen Rabbiner-Neumark-Weg - In Planung

Meldung von 14.07.2022

Die Projektentwickler Landguard Projektmanagement und SK62 Development haben zusammen mit dem Joint-Venture-Partner Devario Invest das Baufeld 4 des Mercatorviertels in Duisburg erworben. Auf dem 3.228 Quadratmeter großen Grundstück entlang der historischen Stadtmauer am Rabbiner-Neumark-Weg sollen ein Wohnensemble mit drei- bis vierstöckigen Mehrfamilienhäusern sowie einem achtgeschossigen Hochpunkt an der Gutenbergstraße entstehen. Das Vorhaben wird den Bau von rd. 70 Wohnungen mit insgesamt ca. 5.250 Quadratmeter Wohnfläche und ca. 600 Quadratmeter Bürofläche umfassen, sowie großzügige Balkone, Dachterrassen und Grünflächen zum Innenbereich des Mercatorviertels hin. Die Pläne stammen vom Architekturbüro aci aus Würselen.



Update 03.01.2026

Ein weiteres Baufeld an der Ecke Gutenbergstraße und Rabbiner-Neumark-Weg ist zwar seit 2022 genehmigt, wurde bislang jedoch nicht bebaut. Die beteiligten Investoren haben inzwischen entschieden, die ursprünglich geplanten 70 Mietwohnungen nicht zu realisieren, sondern stattdessen 70 Eigentumswohnungen zu errichten. Vorgesehen sind unterschiedliche Wohnungsgrößen von kleinen Apartments bis hin zu Vier-Zimmer-Wohnungen mit rund 123 Quadratmetern. Die Gebäudeplanung bleibt gegenüber den früheren Entwürfen weitgehend unverändert und umfasst mehrere drei- bis viergeschossige Häuser sowie ein achtgeschossiges Hochhaus mit ergänzenden Büroflächen. Als Hauptgrund für den verzögerten Baubeginn nennen die Entwickler die schwierigen Vermarktungsbedingungen infolge gestiegener Baukosten und Zinsen.

Quelle: WAZ - Mercatorviertel in Duisburg: Investoren planen 70 Eigentumswohnungen









Bilder: aci Gesellschaft für Projektentwicklung,Bauplanung und -management mbH

Samstag, 1. November 2025

Duisburg - Wohngebäude Lohfelder Weg/Dorfstraße - In Bau

In Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen entsteht derzeit ein neues Wohnquartier in unmittelbarer Nähe des Toeppersees. Das Bauprojekt wird von der Stilo Bauträger GmbH, einem Duisburger Familienunternehmen mit rund 30 Jahren Erfahrung, realisiert. Auf dem Grundstück an der Ecke Lohfelder Weg/Dorfstraße werden drei moderne Mehrfamilienhäuser mit jeweils drei Etagen und einem Kellergeschoss errichtet. Der Bezug der Wohnungen ist für Mitte 2026 vorgesehen.

Insgesamt entstehen 19 Eigentumswohnungen mit Wohnflächen zwischen 59 und 101 Quadratmetern, die über zwei bis vier Zimmer verfügen. Alle Einheiten sind mit einer offenen Küche, Balkon oder Terrasse, dreifach verglasten Fenstern sowie einer Fußbodenheizung ausgestattet. Die Gebäude werden über Wärmepumpen beheizt, was zu einer energieeffizienten Nutzung beiträgt.

Zur gemeinschaftlichen Nutzung stehen eine Tiefgarage mit 20 Pkw-Stellplätzen sowie 30 Fahrradstellplätze zur Verfügung. Ein Pkw-Stellplatz kann ab 22.950 Euro erworben werden.

Die Lage des Quartiers gilt als ruhig und zugleich zentral. In direkter Umgebung befinden sich Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kindergärten. Zudem bietet der nahegelegene Toeppersee zahlreiche Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten. Laut dem Bauträger ist das Wohnkonzept besonders für Singles, junge Familien und Senioren geeignet.

Individuelle Gestaltungswünsche der Käufer, etwa hinsichtlich Bodenbelag oder Badausstattung, können noch berücksichtigt werden. Änderungen am Grundriss sind aufgrund des fortgeschrittenen Baufortschritts nur eingeschränkt möglich.


Projektüberblick

  • Bauträger: Stilo Bauträger GmbH (Duisburg, Familienunternehmen mit 30 Jahren Erfahrung)
  • Standort: Ecke Lohfelder Weg / Dorfstraße, nahe dem Toeppersee
  • Fertigstellung: Geplanter Bezug Mitte 2026
  • Gebäude: Drei Mehrfamilienhäuser mit je drei Etagen + Kellergeschoss
  • Wohnungen: Insgesamt 19 Einheiten (2–4 Zimmer, 59–101 m²)
  • Aktuell verfügbar: Noch drei Wohnungen zu verkaufen

Quelle: WAZ - Wohnen am See: Neue Wohnungen suchen in Duisburg letzte Käufer - Paywall


Bild: Stilo Bauträger GmbH

Samstag, 25. Oktober 2025

Duisburg - Neubau Seniorenpflegeheim Wortmannstift“ - In Bau

In Duisburg-Ruhrort entsteht derzeit an der Schifferheimstraße ein neues Seniorenpflegeheim, das den traditionsreichen Namen „Wortmannstift“ weiterführen wird. Der Neubau ersetzt das alte, inzwischen abgerissene Gebäude, das bereits 1901 errichtet und 1969 erweitert worden war. Das frühere Haus galt als stark sanierungsbedürftig und entsprach in seiner Struktur und Ausstattung nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine moderne Pflegeeinrichtung. Besonders die verwinkelte Bauweise mit sieben verschiedenen Ebenen erschwerte die Arbeit des Pflegepersonals und die Orientierung der Bewohner.

Die Evangelischen Dienste Duisburg (EDD) investieren rund 11,9 Millionen Euro in den Neubau, der auf einer Fläche von etwa 3600 Quadratmetern entsteht. Geplant sind 69 Einzelzimmer, jeweils mit eigenem Bad, teils auch mit kleinen Terrassen. Großzügige, helle Gemeinschaftsräume und Küchen sollen für eine wohnliche Atmosphäre sorgen. Ursprünglich war vorgesehen, 80 Plätze zu schaffen, doch aufgrund der engen Bebauung und der baulichen Vorgaben konnte diese Zahl nicht realisiert werden.

Die Bauarbeiten verzögerten sich durch verschiedene äußere Faktoren, unter anderem durch Lieferengpässe infolge des Ukraine-Kriegs. Daher rechnen die Verantwortlichen, Petra Rathofer und Christian aus dem Moore, Geschäftsführer der EDD, aktuell mit einer Fertigstellung Ende 2026 oder Anfang 2027. Bereits jetzt gibt es feste Zusagen ehemaliger Bewohner: 39 Personen, die zuletzt im alten Wortmannstift lebten und während der Bauzeit ins Seniorenzentrum Alte Emscher in Meiderich umzogen, sollen nach Abschluss der Arbeiten wieder zurück nach Ruhrort ziehen können.

Das neue Wortmannstift wird nicht nur das Stadtbild von Ruhrort aufwerten, sondern auch die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals verbessern und den Bewohnern zeitgemäßen Komfort bieten. Dabei bleibt der historische Bezug erhalten: Der Name erinnert an den evangelischen Pfarrer Dr. Karl August Wortmann, der sich im 19. Jahrhundert in besonderem Maße für die Menschen in Ruhrort engagierte und unter anderem den Bau der evangelischen Kirche an der Fabrikstraße und des ursprünglichen Wortmannstifts initiierte. Die neue Einrichtung knüpft damit an eine über hundertjährige Geschichte sozialer Verantwortung und Fürsorge im Stadtteil an.

Quelle: WAZ - Neubau für Millionen: Exklusives Seniorenzentrum entsteht am Rhein - Paywall


Bild: Evangelische Dienste Duisburg GmbH

Samstag, 18. Oktober 2025

Duisburg - Neubau Mr.Wash Düsseldorfer Straße - Fertig (10/25)

In Duisburg-Wanheimerort entsteht derzeit die erste Mr.-Wash-Waschanlage der Stadt. Auf dem Gelände der ehemaligen Didier-Werke an der Düsseldorfer Straße wird eine moderne XXL-Waschstraße errichtet, in die das Unternehmen rund 15 Millionen Euro investiert. Die Fertigstellung schreitet sichtbar voran: Die Gebäudestruktur steht, die ersten Wasch- und Trocknungsanlagen sind bereits installiert, und auch die Saughalle sowie die Bereiche für die Innenreinigung nehmen konkrete Formen an. Im Technikraum, dem zentralen Steuerungspunkt der Anlage, wurden insgesamt 18.000 Meter Kabel verlegt. Von hier aus werden alle Prozesse wie Sauger, Trockner und die Photovoltaikanlage auf dem Dach gesteuert.

Neben der technischen Ausstattung legt Mr. Wash auch großen Wert auf die Arbeitsbedingungen. Der Mitarbeiterbereich ist großzügig gestaltet und hochwertig ausgestattet. Insgesamt sollen bis zu 70 unbefristete Vollzeitstellen entstehen. In der Anfangsphase wird das Duisburger Team von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen aus anderen Städten unterstützt, bevor es den Betrieb vollständig übernimmt.

Täglich sollen auf zwei Förderbändern zwischen 1.500 und 1.800 Fahrzeuge gereinigt werden. Trotz der im Vergleich zu anderen Standorten kleineren Fläche von 10.800 Quadratmetern soll das komplette Serviceangebot von Mr. Wash angeboten werden – inklusive Außen- und Innenreinigung. Die ursprünglich für August 2025 geplante Eröffnung verzögert sich aufgrund technischer Nachbesserungen und ist nun für Oktober vorgesehen. 

Zum Projekt:

  • Neuer Mr. Wash-Standort auf ehemaligem Industriegelände, Eröffnung geplant Oktober 2025
  • Grundstückgröße: ca. 10.940 m², Investitionskosten ca. 21 Millionen Euro
  • Baubeginn: 1. August 2024
  • Kapazität: geplant ca. 250.000 Autos jährlich, ausbaufähig auf 400.000
  • Erstmals Förderband für Handwachsen (ca. 15 Minuten pro Fahrzeug) neben zwei Wasch- und zwei Innenreinigungsbändern
  • Platzmangel führt zu komplettem Verzicht auf Parkflächen, nur Förderbänder für Nacharbeiten
  • Gelände vollständig versiegelt wegen Altlasten und Umweltschutzauflagen (kein Versickern von Wasser erlaubt)
  • Nachhaltigkeit geplant, aber keine Bäume möglich aufgrund der Versiegelung
  • Im Unterschied zu Mülheim keine autonome Stromversorgung möglich, da weniger Platz
  • Flatrate-Kunden erhalten eigene Spur, automatische Erkennung per Barcode im Fahrzeug
  • Rund 80 Mitarbeiter, davon 50–55 Festangestellte
  • Innenreinigung im Einschichtbetrieb, Arbeitszeiten mitarbeiterorientiert
  • Begrenzte Öffnungszeiten, Happy Hour täglich 18–19 Uhr
Quelle: WAZ - Mr. Wash: Wann Duisburgs neue XXL-Waschanlage endlich eröffnet - Paywall

Bild: Mr.Wash Autoservice GmbH

Update 18.10.2025

In Duisburg eröffnet heute, früher als geplant, die neue XXL-Waschanlage von Mr. Wash an der Düsseldorfer Straße in Wanheimerort. Nach einem Jahr Bauzeit und einer Investition von rund 15 Millionen Euro präsentiert das Unternehmen eine hochmoderne Anlage mit neuester Technik. Auf dem Dach wurden über 500 Photovoltaik-Module installiert, zudem sorgen spezielle Fledermauskästen an den Gebäuden für umweltgerechten Ausgleich.

Insgesamt 75 Mitarbeiter starten am neuen Standort, viele von ihnen kamen von anderen Mr.-Wash-Filialen. Das Gebäude bietet moderne Sozialräume, eine gut ausgestattete Küche und sogar einen „Chill-Bereich“. Täglich können bis zu 3000 Fahrzeuge gewaschen werden – über zwei Förderbänder laufen Außen- und Innenreinigung, zusätzlich gibt es 40 Staubsaugerplätze mit LED-Licht, Druckluft und Mattenreinigern. Eine einfache Außenwäsche kostet 12 Euro, ein Premium-Programm mit Aktivschaum, Felgenreinigung und Unterbodenwäsche 17 Euro, die Innenreinigung startet ab 40 Euro.

Kunden profitieren außerdem von zeitlich begrenzten Aktionen: morgens bis 10.30 Uhr gilt die „Goldene Stunde“ mit Rabatten auf Innenreinigung, abends zwischen 18 und 19 Uhr die „Happy Hour“ mit Musik und Lichtshow. Mit dem neuen Standort betreibt Mr. Wash nun bundesweit 39 Anlagen und beschäftigt rund 2400 Mitarbeiter. Bauleiter Detlef Bertram zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf: Trotz technischer Neuerungen habe die Zusammenarbeit aller Beteiligten reibungslos funktioniert. Der Start am Samstag dürfte viele Duisburger erfreuen – schließlich gilt der Wochenausklang traditionell als beliebtester Tag für die Autowäsche.

Quelle: WAZ - Mr. Wash eröffnet: Exklusive Einblicke in Duisburgs neue XXL-Waschanlage - Paywall

Samstag, 11. Oktober 2025

Duisburg - Erweiterung Amts- und Landgericht - In Bau

Auf dem Gelände der ehemaligen Justizvollzugsanstalt Duisburg-Mitte entsteht derzeit ein moderner Erweiterungsbau für das Amts- und Landgericht Duisburg. Das Projekt, das vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) realisiert wird, soll die Justizstandorte in der Stadt künftig bündeln und die Arbeitsbedingungen deutlich verbessern. Der dreigeschossige Neubau mit einer Bruttogrundfläche von rund 13.000 Quadratmetern wird zwischen dem historischen Gerichtsgebäude am König-Heinrich-Platz und der denkmalgeschützten Kulturkirche Liebfrauen errichtet und schließt damit eine seit Jahren bestehende städtebauliche Lücke im Herzen der Duisburger Innenstadt.

Der Erweiterungsbau wird architektonisch an das denkmalgeschützte Bestandsgebäude angepasst und über einen verglasten Übergang mit diesem verbunden. Geplant sind moderne Büroflächen, mehrere Verhandlungssäle – darunter ein großer Saal für umfangreiche Verfahren –, ein neuer Vorführbereich mit angeschlossenem Hausgefängnis, eine Kantine sowie eine Tiefgarage. Insgesamt bietet der Neubau künftig Platz für rund 130 zusätzliche Beschäftigte. Damit können die derzeit noch genutzten Standorte an der Kardinal-Galen-Straße sowie in Duisburg-Hamborn aufgegeben und die Justizdienststellen zentral am König-Heinrich-Platz zusammengeführt werden.

Der symbolische Spatenstich fand im Oktober 2025 unter Teilnahme zahlreicher Vertreterinnen und Vertreter aus Justiz, Politik und Verwaltung statt, darunter Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, Landgerichtspräsident Ulf-Thomas Bender, Amtsgerichtsdirektor Joachim Busch und Gabriele Willems, Geschäftsführerin des BLB NRW. In ihren Reden betonten sie die Bedeutung des Projekts für die Stärkung der Justiz in Nordrhein-Westfalen und die städtebauliche Aufwertung der Duisburger Innenstadt. Nach langen Planungsjahren und mehrfachen Verzögerungen gilt der Baubeginn als wichtiges Signal für den Fortschritt des Vorhabens.

Auch in puncto Nachhaltigkeit setzt das Projekt Maßstäbe: Der Neubau wird nach dem KfW-Effizienzhaus-40-Standard errichtet und mit einem modernen Heiz- und Kühlsystem sowie einer Photovoltaikanlage zur Eigenstromversorgung ausgestattet. Damit soll das Gebäude nicht nur funktional und zukunftsfähig, sondern auch energieeffizient betrieben werden.

Während die Bauarbeiten nun anlaufen, werden zunächst das ehemalige JVA-Mauerwerk entfernt, Bodenuntersuchungen durchgeführt und das Baufeld vorbereitet. Anschließend folgt der Aushub der Baugrube. Der Haupteingang des Gerichts bleibt während der gesamten Bauphase zugänglich, der barrierefreie Zugang wird jedoch vorübergehend verlegt. Nach Abschluss der Arbeiten sollen alle Justizbediensteten unter einem Dach arbeiten können – in einem modernen, nachhaltigen und zentral gelegenen Justizzentrum, das Alt und Neu architektonisch harmonisch miteinander verbindet.

Quelle: Neubau zwischen Denkmalschutz und Historie



Bilder: bloomimages im Auftrag rw+

Samstag, 4. Oktober 2025

Duisburg - Neubau + Erweiterung Abtei-Grundschule - In Bau

Die Abtei-Grundschule in Duisburg-Hamborn bekommt einen modernen Neubau, der Ende 2025/Anfang 2026 bezugsfertig sein soll. Für den rund 25 Millionen Euro teuren Erweiterungsbau wurde bereits im Herbst 2024 das Fundament gelegt; anschließend soll der historische Altbau kernsaniert werden, wofür weitere zwölf Millionen Euro veranschlagt sind. Die Schule, die aktuell etwa 400 Kinder in vier Klassen pro Jahrgang bei rund 30 Lehrkräften betreut, ist ein Beispiel für den großen Sanierungsbedarf an Duisburger Schulen. Der älteste Gebäudeteil stammt aus dem Jahr 1555, und durch die alten Fenster pfeift oft der Wind, Fugen sind teilweise so groß, dass man einen Bleistift hindurchschieben könnte.

Der Neubau, geplant vom Dortmunder Architekturbüro bertbielefeld&partner, ist L-förmig, dreigeschossig und umfasst rund 4.000 Quadratmeter. Er wird in nachhaltiger Holzhybridbauweise errichtet und enthält Unterrichts- und Fachräume, Sonderräume für Kunst und Musik, eine Mensa sowie Flächen für den offenen Ganztagsbereich (OGS), die in einem fließenden Übergang zum Altbau liegen. Durch die neue Gebäudeform wird der bisher zur Jägerstraße hin offene Schulhof geschützt. Besonders hervorzuheben ist die innovative Eisspeicher-Heizung, die unter dem Neubau installiert wird, sowie eine Photovoltaikanlage – beide Technologien sorgen für klimafreundliche Energieversorgung. Geothermie war aufgrund der Nähe zur Autobahn nicht möglich. Nachhaltigkeit spielt bei Planung und Bau eine zentrale Rolle, wobei Konstruktion, Materialien und technische Ausstattung auf einen möglichst niedrigen CO2-Ausstoß ausgerichtet sind.

Das Richtfest für den Neubau wurde gemeinsam mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg, der SD Schulbaugesellschaft und Oberbürgermeister Sören Link gefeiert. Trotz grauem Himmel herrschte gute Stimmung, und der Fortschritt des Projekts wurde gebührend gewürdigt. Oberbürgermeister Link betonte, dass der Erweiterungsbau ein deutliches Zukunftszeichen für die Schulen Duisburgs setze: moderne Lernräume, bessere Bildungschancen und ein Umfeld, in dem sich Schülerinnen und Schüler frei entfalten können.

Mit dem Neubau setzt Duisburg ein Zeichen für eine neue Dynamik im Schulbau, nachdem über Jahre hinweg wenig passiert ist. Der Erweiterungsbau bildet die Grundlage für eine nachhaltige Zukunft der Schule, während die anschließende Kernsanierung des Altbaus Verwaltungsräume, Lehrerzimmer sowie Besprechungs- und Konferenzräume schafft. Ab dem dritten Quartal 2027 soll der sanierte Altbau ebenfalls wieder genutzt werden können. Die Abtei-Grundschule ist Teil einer größeren Reihe von Neubau- und Erweiterungsprojekten in Duisburg, zu denen auch die Anne-Frank-Gesamtschule, die Astrid-Lindgren-Schule, die Vennbruchschule und die Salzmannschule gehören. Mit diesen Maßnahmen verfolgt die Stadt das Ziel, die Bildungsinfrastruktur nachhaltig zu modernisieren und den Schülerinnen und Schülern zeitgemäße Lernumgebungen zu bieten.

Quelle: WAZ - So soll die neue Abtei-Grundschule in Duisburg aussehen - Paywall



Foto: Stadt Duisburg

Samstag, 27. September 2025

Duisburg - „Quartier am Rheinbogen“ - In Bau

Das Bauprojekt „Quartier am Rheinbogen“ am Sittardsberg in Duisburg-Buchholz umfasst zwei moderne Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 46 Eigentumswohnungen sowie einer zusätzlichen Gewerbefläche. Verantwortlich für die Realisierung ist die Exklusiv Wohnbau GmbH, die das Projekt mit gehobenem Standard und Fokus auf Barrierefreiheit umsetzt. Alle Wohnungen sind seniorengerecht gestaltet und verfügen über Aufzug, Fußbodenheizung sowie Balkon oder Terrasse. Der Vertrieb erfolgt provisionsfrei.

Von den 46 Einheiten sind derzeit noch etwa 30 Wohnungen verfügbar. Das Angebot konzentriert sich auf Zwei-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 54 und 67 Quadratmetern, deren Preise zwischen 240.000 und 290.000 Euro liegen. Ergänzt wird das Portfolio durch eine Dreizimmerwohnung mit rund 115 Quadratmetern zum Preis von 479.000 Euro sowie zwei Vierzimmerwohnungen mit jeweils circa 119 Quadratmetern, die knapp unter 500.000 Euro angeboten werden. Seit dem Frühjahr haben sich die Preise um durchschnittlich rund 5.000 Euro erhöht, und weitere Anpassungen sind je nach Nachfrage nicht ausgeschlossen.

Ein zusätzlicher Vorteil für Käufer ergibt sich durch die Fördermöglichkeiten der KfW. Da das Projekt im KfW-40-Standard realisiert wird, können Förderdarlehen von bis zu 100.000 Euro zu Zinssätzen ab 1,3 Prozent in Anspruch genommen werden. Dies macht die Finanzierung insbesondere in der aktuellen Marktlage deutlich attraktiver. Um den aktuellen Preisstand und die Förderkonditionen zu sichern, empfiehlt der Bauträger eine frühzeitige Reservierung.

Der Baufortschritt zeigt sichtbare Fortschritte: Im ersten Gebäude wird aktuell am ersten Obergeschoss gearbeitet, während im zweiten Haus die Fundamente bereits fertiggestellt und die Decke über dem Erdgeschoss für Oktober geplant ist. Dennoch weist der Bauträger darauf hin, dass es zu Verzögerungen kommen kann. Ursprünglich war die Fertigstellung für das Frühjahr 2026 vorgesehen; eine Neubewertung dieses Termins soll nach Abschluss der Rohbauarbeiten erfolgen. Auch in der Vergangenheit hatte es bereits Phasen gegeben, in denen die Arbeiten vorübergehend stagnierten, weshalb eine gewisse Vorsicht bei der Zeitplanung angebracht ist.

Die Lage an der Swakopmunder Straße im Stadtteil Buchholz bietet sowohl eine ruhige Wohnumgebung als auch eine gute Infrastruktur. Ärzte, Apotheken, Einkaufsmöglichkeiten und gastronomische Angebote sind in der Nähe vorhanden, ebenso eine fußläufige Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr mit Bus- und Straßenbahnlinien. Damit kombiniert das Quartier eine angenehme Wohnqualität mit praktischer Erreichbarkeit.

Quelle: WAZ - Bauprojekt Sittardsberg: Ändern sich die Preise? So sparen Käufer - Paywall





Bilder: Exclusiv Wohnbau GmbH

Freitag, 26. September 2025

Duisburg - Ersatzneubau Sportschule Wedau - In Bau

Der Ersatzneubau des Schulungs- und Verpflegungsgebäudes an der Sportschule Wedau in Duisburg ist ein zentrales Projekt zur Modernisierung einer der bedeutendsten Sport- und Ausbildungsstätten Deutschlands. Die Sportschule verfügt über rund 400 Übernachtungsplätze, sechs Rasenplätze und vielfältige Trainings- und Seminarinfrastruktur und gilt seit Jahrzehnten als Talentschmiede und Fortbildungsort für Sportlerinnen und Sportler. Das bisherige Küchen- und Speisegebäude war technisch wie energetisch überholt und entsprach nicht mehr den Anforderungen eines modernen Sport- und Bildungszentrums. Ziel des Neubaus ist es, eine zeitgemäße, funktionale und nachhaltige Einrichtung zu schaffen, die sowohl die Verpflegung der Gäste als auch die Durchführung von Seminaren, Tagungen und Veranstaltungen auf hohem Niveau ermöglicht.

Das Raumprogramm umfasst sieben Seminarräume für jeweils rund 50 Personen sowie einen großen Saal, der Platz für bis zu 150 Personen bietet. Im Erdgeschoss entstehen ein neuer Speisesaal mit angeschlossener moderner Küche sowie eine Sportsbar, die auch außerhalb der regulären Essenszeiten Begegnung und Austausch ermöglicht. Ergänzt werden diese Nutzungen durch optimierte Funktionsräume, die zum Teil im Untergeschoss untergebracht werden. Transparente Glasfassaden öffnen das Gebäude zum umliegenden Gelände und fördern Sichtbeziehungen wie auch eine repräsentative Einbindung in die Gesamtanlage. Die klare Struktur der Grundrisse sorgt zudem für gute Orientierung und Nutzbarkeit durch unterschiedliche Zielgruppen, von Sportgruppen über Seminarteilnehmende bis hin zu externen Gästen.

Beauftragt mit Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung wurde das Ingenieurbüro Jung + Theuergarten mbH. Für die Umsetzung war zunächst der Rückbau des alten Küchen- und Speisegebäudes sowie eines angrenzenden Unterkunftsteils erforderlich, da dessen Haustechnik nicht mehr dem Stand der Zeit entsprach. Während der Bauphase wurde der Speisesaal in die benachbarte „Halle 1“ verlegt und dort von ursprünglich rund 700 Quadratmetern auf 1.200 Quadratmeter erweitert, um ausreichend Kapazität zu gewährleisten. Nach dem Rückbau starteten ab 2023 die vorbereitenden Arbeiten, seit 2024 laufen die Rohbauarbeiten. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Mitte 2026 vorgesehen.

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt das Projekt mit Fördermitteln in Höhe von 10,19 Millionen Euro, die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 17,7 Millionen Euro. Damit wird nicht nur die bauliche Erneuerung, sondern auch die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Sportschule gesichert. Eingebettet in den rund 200 Hektar großen Sportpark Duisburg, der über zahlreiche Anlagen für Leichtathletik, Wassersport, Fußball, Eissport und weitere Disziplinen verfügt, wird der Neubau die Rolle der Sportschule Wedau als zentralen Ort der Talentförderung und Fortbildung im deutschen Sport weiter stärken.



Bilder: slapa oberholz pszczulny | architekten

Sonntag, 14. September 2025

Duisburg | Seniorenresidenz Rheinhausen | Fertig (09/25)

Cureus, ein auf stationäre Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter, der für sein eigenes Portfolio neu baut und dieses aktiv managt, legte am 14.02.2024 gemeinsam mit dem künftigen Betreiber Belia den Grundstein für die Seniorenresidenz Rheinhausen in Duisburg.

„Es ist uns eine Freude, heute auf dem Gelände dieses ehemaligen Kfz-Betriebes feierlich den Grundstein für eine neue Seniorenresidenz im Herzen des Stadtteils legen zu können. Nach der Fertigstellung der Bodenplatten werden wir nun zügig mit dem Hochbau fortschreiten “, sagt Uwe Poganiatz-Heine, Projektleiter der Cureus. „Wir wünschen allen am Bau Beteiligten gutes Gelingen und planen nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit im Sommer 2025 die Übergabe an unseren langjährigen, professionellen Betreiberpartner Belia. Die Seniorenresidenz Rheinhausen wird über 80 stationäre Pflegeplätze in Einzelzimmern, 27 Service-Wohnungen und eine Tagespflege mit 18 Plätzen verfügen. Das Haus ist mit hohem architektonischem Anspruch geplant, um sich harmonisch in die umliegende Bebauung einzufügen.“

Rheinhausen wird neben unserer Residenz in Duisburg-Neumühl ein weiteres wichtiges Standbein für uns. Während unsere neue Seniorenresidenz nun Stück für Stück entsteht, beginnen wir mit der Personalgewinnung und nehmen auch schon Vormerkungen für die Pflegeplätze entgegen. Im Fokus steht für uns immer eine funktionierende Gemeinschaft aus Bewohnern und Mitarbeitern, die sich durch Geselligkeit und familiäre sowie regional-vernetzte Strukturen auszeichnen wird.“ berichtete Andreas Anspach, Geschäftsführer der Belia Seniorenresidenzen.

In zwei Bauabschnitten entstehen nun auf dem rd. 7.000 Quadratmeter großen Grundstück das u-förmige Hauptgebäude der Residenz im nördlichen Teil des Grundstückes und ein Apartmenthaus für das Service-Wohnen nebst Tagespflege sowie eine Stadtvilla mit Service-Wohnungen im Süden des Areals. Der gesamte Komplex der Belia Seniorenresidenz Rheinhausen wird barrierefrei und nach dem äußerst energieeffizienten KfW-40-Standard errichtet. Zusätzlich wird das Silber-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) angestrebt. Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) beheizt die Wohnanlage und produziert gleichzeitig Strom. Die Flachdächer der Wohngebäude werden mit PV-Anlagen ausgestattet. Auch werden sich die Gebäude gestalterisch besonders auf ihr Umfeld einstellen: Insbesondere die geradlinige Außengestaltung mit hellem Putz und Klinker im Erdgeschoss wird einen Blickfang schaffen.

Das Gebäude der Seniorenresidenz wird über rd. 4.880 Quadratmeter Bruttogeschossfläche (BGF) verfügen. Sie ist teilunterkellert und erstreckt sich vom Erdgeschoss über zwei Obergeschosse und ein Staffelgeschoss. Die Residenz empfängt Bewohner und Gäste mit einer hotelartig gestalteten Lobby, einer Kamin-Lounge mit Bibliothek sowie einem Angebot aus Friseur, Therapieräumen, Pflegebad und hauseigener Wäscherei. Die Terrasse schafft eine angenehme Verbindung in die parkartig gestalteten Außenanalgen der Seniorenresidenz.

Die Bewohner erwarten in den Obergeschossen 80 Einzelzimmer mit eigenem Bad nach modernstem Standard, alle Zimmer der Residenz sind rollstuhlgerecht ausgebaut. Die Zimmer können durch die Bewohner individuell möbliert werden, um eine Wohlfühl-Atmosphäre und einen privaten Rückzugsort zu schaffen. Die Residenz ist in sechs Wohngruppen mit jeweils eigenem Aufenthaltsraum mit Wohnküche und Balkon gegliedert, um eine häuslich-familiäre Atmosphäre für die Bewohner zu schaffen. Die Wohngruppe im Erdgeschoss verfügt über 13 Plätze und wird speziell auf die Bedürfnisse und den Tagesablauf von demenziell Erkrankten ausgerichtet.

Parallel zum Hauptgebäude der Residenz entstehen ein Apartmenthaus mit 27 modernen Service-Wohnungen und der Tagespflege sowie eine Stadtvilla mit weiteren elf Service-Wohnungen. Beide Gebäude sind ebenfalls dreigeschossig zuzüglich Staffelgeschoss.

Die Service-Wohnungen sind zwischen 55 und 80 Quadratmetern groß. Sie eigenen sich zur Belegung mit ein oder zwei Personen und verfügen alle über einen Wohnraum mit Kochgelegenheit, ein Schlafzimmer, ein Bad, einen Flur und einen Abstellraum sowie eine (Dach-)Terrasse oder einen Balkon.

Im Erdgeschoss des Apartmenthauses erstreckt sich auf rd. 340 Quadratmetern die Tagespflegeeinrichtung mit 18 Plätzen. Hier stehen den Gästen neben großzügigen Aufenthaltsräumlichkeiten auch zwei gemütliche Ruheräume, ein Pflegebad, eine Küche und ein Therapieraum zur Verfügung.

Update 14.12.2024


Am 11.12.2024 wurde Richtfest gefeiert.Neben dem eigentlichen Festakt unter dem Richtkranz mit zünftigem Richtspruch und dem symbolischen Einschlagen des letzten Nagels ins Dachtragwerk, wurden den rund 40 Teilnehmern auch vertiefende Informationen zur neu entstehenden Seniorenresidenz präsentiert. Die Baustelle befindet sich an der Ecke Moerser Straße 99 und Kreuzacker 2a/b in 47228 Duisburg-Rheinhausen (Nordrhein-Westfalen). Cureus fungiert selbst als Generalunternehmer bei diesem Projekt.

„Unser Bauvorhaben schreitet zügig und ganz nach Plan voran. Bereits heute ist die neue Seniorenresidenz schon deutlich zu erkennen“, freut sich Uwe Poganiatz-Heine, Projektleiter der Cureus.Mit der Fertigstellung des Daches sind wir nun vor allem in der nass-kalten Jahreszeit witterungsunabhängig und können den Innenausbau weiterhin voll vorantreiben. Ich bin optimistisch, dass wir die Übergabe an unseren bewährten, professionellen Betreiberpartner Belia für eine Eröffnung im Sommer 2025 wie geplant vornehmen können.“

Pressemitteilung: Cureus und Belia setzen Richtkranz für Seniorenresidenz in Duisburg

Update 14.09.2025

Die Cureus, ein auf stationäre Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter, hat den gesamten Komplex der neuen Seniorenresidenz Rheinhausen an der Ecke Moerser Straße 99 und Kreuzacker 2a/b in Duisburg-Rheinhausen fertiggestellt. Bereits im Juli 2025 konnten die ersten Service-Wohnungen in zwei Gebäuden an den Betreiberpartner Belia Seniorenresidenzen übergeben werden, die auch schon kurz darauf bezogen wurden. Mit der nun erfolgten termingerechten Übergabe des Hauptgebäudes, das zusätzlich um zehn stationäre Pflegeplätze erweitert wurde, ist die Einrichtung vollständig betriebsbereit. Cureus übernahm bei diesem Projekt selbst die Rolle des Generalunternehmers.

Projektleiter Uwe Poganiatz-Heine betont, dass mit der modernen Seniorenresidenz nicht nur dringend benötigte Pflegekapazitäten geschaffen wurden, sondern auch eine deutliche Aufwertung des Areals, auf dem sich zuvor ein Kfz-Betrieb befand. Die neue Einrichtung sei ein zentraler Ort zum Wohnen und Wohlfühlen in Rheinhausen geworden. Mit Belia habe man zudem einen erfahrenen Betreiber gewonnen, der für individuelle Betreuung und Pflege steht.

Auch Andreas Anspach, Geschäftsführer der Belia Seniorenresidenzen, zeigt sich erfreut über den gelungenen Start. Die Service-Wohnungen seien bereits kurz nach Fertigstellung sehr gut belegt gewesen, und auch die stationäre Pflege sowie die Kurzzeitpflege werden nun sukzessive in Betrieb genommen. Ein engagiertes Startteam aus qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sei bereits an Bord, weitere Fachkräfte seien willkommen. Wertschätzung und ein modernes Arbeitsumfeld seien dabei zentrale Faktoren. Mit der neuen Seniorenresidenz in Rheinhausen eröffnet Belia nach Neumühl bereits den zweiten Standort in Duisburg.

Quelle: Cureus stellt Belia Seniorenresidenz Rheinhausen in Duisburg fertig

Foto: Cureus - Uwe Poganiatz-Heine

Duisburg - TrHy Duisburg – The Hydrogen Proving Area - In Planung

Das Innovations- und Testzentrum Wasserstoff (ITZ-West) in Duisburg, das künftig den Namen TrHy Duisburg – The Hydrogen Proving Area trägt, nimmt nach einer mehrjährigen Verzögerung konkrete Formen an. Vier Jahre nach dem Zuschlag für den Standort steht nun fest, dass der Neubau auf einer rund 10.400 Quadratmeter großen Freifläche an der Masurenallee im geplanten Technologiequartier Wedau-Nord errichtet wird. Damit ist ein wichtiger Schritt getan, um Duisburgs Rolle als zentraler Standort der deutschen Wasserstoffwirtschaft zu untermauern.

Für den Aufbau des Zentrums stellen der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen insgesamt Fördermittel in Höhe von bis zu 120 Millionen Euro zur Verfügung. Die Fördersummen gliedern sich in Anträge für die Bereiche Forschung sowie Schulung und Qualifizierung. Ziel ist es, eine moderne Infrastruktur zu schaffen, die sowohl für die Entwicklung und Erprobung von Wasserstoffkomponenten als auch für die Aus- und Weiterbildung genutzt werden kann. Vorgesehen sind Labore zur Entwicklung, Prüfung und Testung wasserstoffbasierter Antriebssysteme, Schulungsräume mit realen und virtuellen Trainingsmöglichkeiten, eine Werkstatt für Schweiß- und Verbindungstechnik sowie ein spezielles Ausbildungsareal für Rettungskräfte.

Betrieben wird das ITZ-West von einer Gesellschaft, an der neben dem Zentrum für Brennstoffzellentechnik (ZBT) der Universität Duisburg-Essen auch externe Partner aus Industrie und Forschung beteiligt sind. Die Geschäftsführung übernimmt Projektleiter Joachim Jungsbluth, die kaufmännische Leitung Lothar Schüller. Duisburg gehört damit zu einem von bundesweit vier Standorten, die im Rahmen eines Wettbewerbs des Bundesverkehrsministeriums ausgewählt wurden – neben Chemnitz, Pfeffenhausen in Bayern sowie Hamburg/Bremerhaven.

Die Ansiedlung des TrHy Duisburg gilt zugleich als wichtiger Baustein für die Entwicklung des Technologiequartiers Wedau-Nord. Nach dem Rechenzentrum der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) wäre das Wasserstoffzentrum das zweite große Neubauprojekt auf dem Gelände des ehemaligen DB-Waggonwerks. Mit dem Startschuss für den Bau rückt die Vision einer „Wasserstoff-Hauptstadt Duisburg“ ein bedeutendes Stück näher.

Quelle: WAZ - Nach Hängepartie: Neuer Standort für Wasserstoff-Testzentrum - Paywall

Sonntag, 7. September 2025

Duisburg | 6 - Seen - Wedau | Wohnprojekt Nyoo Real Estate - In Bau

Am 25.08.2022 wurden weitere Kaufverträge mit Investoren für zwei Vermarktungslose geschlossen. Eines der beiden Lose mit einer Größe von insgesamt knapp 15.800 Quadratmetern wird entwickelt von Nyoo Real Estate GmbH, einer hundertprozentigen Tochter des deutschlandweit tätigen Wohnentwicklers Instone Real Estate. Die Jury unter Vorsitz von Prof. Peter Schmitz (Prof. Peter Schmitz Architekten, Köln) lobt am Entwurf die überzeugende städtebauliche Grundstruktur mit einer angemessenen Dimensionierung: „Architektonisch ergibt sich durch vielfältige Rücksprünge, die farbliche und texturelle Fassadengliederung und den betonten Sockelbereich ein buntes (...) Straßenbild (...).“

Bis Ende 2026 entwickelt Nyoo 181 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von rund 16.000 Quadratmetern für Familien, Paare und Singles unterschiedlichen Alters und mit mittlerem Einkommen. Nachfrageorientiert verteilen sich die Wohneinheiten auf 26 moderne Townhouses sowie 155 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen im Geschosswohnungsbau. Die einzelnen Grundrisse stellen die Bedürfnisse der zukünftigen Nutzer in den Mittelpunkt und sind kompakt geplant. Zusammen mit einem hohen Energiestandard entsteht so ein zukunftsfähiges Neubauangebot, welches durch vergleichsweise niedrige Gesamtwohnkosten dem enormen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum Rechnung tragen soll.

Basis des Siegerentwurfs ist die Gartenstadtidee. Eine aufgelockerte Bauweise und differenzierte Höhenentwicklungen sowie ein intelligent gewählter Städtebau ermöglichen zwei autofreie und grüne Innenhöfe, die mit verschiedenen multifunktionalen Gemeinschaftsflächen zu Begegnungen innerhalb des Quartiers einladen. Abgerundet wird das Angebot nicht nur durch begrünte Dächer, sondern auch durch grüne Elemente an den Fassaden. Der Entwurf ist in Zusammenarbeit mit konrath und wennemar Architekten Ingenieure und dem Landschaftsarchitekturbüro LAND Germany entstanden.



Update 07.09.2025

Das Wohnprojekt „Nyoo Berry“ ist ein zentraler Bestandteil der Neuen Gartenstadt 6-Seen-Wedau in Duisburg und setzt einen wichtigen Akzent innerhalb einer der größten Stadtentwicklungen in Nordrhein-Westfalen. Auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs, direkt an der 6-Seen-Platte, entstehen auf insgesamt zwei Baufeldern 186 Wohneinheiten, davon 156 Eigentumswohnungen und 30 Townhouses. Bauherr ist die Nyoo Real Estate GmbH, eine Tochtergesellschaft der börsennotierten Instone Group, die mit standardisierten, digital gestützten und schlanken Prozessen auf Effizienz, Qualität und faire Kalkulation setzt.

Der erste Bauabschnitt umfasst eine Fläche von rund 7.900 Quadratmetern und beinhaltet 87 barrierefreie Eigentumswohnungen sowie 14 Townhouses. Die Wohnungen variieren in der Größe zwischen 53 und 150 Quadratmetern, die Kaufpreise beginnen bei 240.000 Euro. Die dreigeschossigen Reihenhäuser mit fünf Zimmern bieten 120 oder 150 Quadratmeter Wohnfläche und kosten ab 550.000 Euro beziehungsweise rund 685.000 Euro. Alle Einheiten werden im Energiestandard Effizienzhaus 40 errichtet, die Wohnungen sind QNG-fähig und damit steuerlich besonders attraktiv. Bereits zehn Monate nach Vertriebsstart sind etwa 70 Prozent der Einheiten verkauft. Die Fertigstellung dieses Bauabschnitts ist für den Sommer 2027 vorgesehen.

Der zweite Bauabschnitt soll im Herbst 2025 in den Vertrieb gehen. Geplant sind hier weitere 69 Wohnungen und 16 Townhouses, die rund sieben bis acht Monate nach Abschluss des ersten Abschnitts fertiggestellt werden sollen. Damit wächst das Projekt „Nyoo Berry“ auf insgesamt 186 Wohneinheiten an, die sowohl Singles und Paare als auch Familien ansprechen sollen.

Das Energiekonzept sieht zentrale Fernwärme in Kombination mit Photovoltaik-Anlagen auf den Mehrfamilienhäusern vor und ist auf hohe Energieeffizienz und langfristig niedrige Nebenkosten ausgelegt. Extensive Dachbegrünung, barrierefreie Grundrisse, ein autofreier Innenhof, eine Tiefgarage mit 104 E-Ready-Stellplätzen sowie 380 Fahrradstellplätze ergänzen den nachhaltigen Ansatz. „Nyoo Berry“ ist derzeit das einzige EH40-Projekt in der Neuen Gartenstadt und wurde als KlimaQuartier.NRW ausgezeichnet.

Auch die städtische Infrastruktur wächst mit dem Projekt: In Wedau entstehen ein Nahversorgungszentrum, zwei Kitas und eine Grundschule. Oberbürgermeister Sören Link betonte anlässlich der Grundsteinlegung die Bedeutung des Projekts für den Wandel im Duisburger Süden sowie die erfolgreiche Zusammenarbeit von Stadt und privaten Partnern. Nyoo-Geschäftsführer Stefan Dahlmanns hob die effiziente Bauweise, die Qualität und die hohe Nachfrage hervor, die den Ansatz des Unternehmens bestätige.

Pressemitteilung: Grundstein für „nyoo berry“ gelegt: Auftakt in der „Neuen Gartenstadt“ in Duisburg-Wedau




Bilder: Nyoo Real Estate GmbH

Donnerstag, 14. August 2025

Duisburg | 6 - Seen - Wedau | Wohnprojekt Wedauer Gärten - In Bau

Das zweite Los mit einer Größe von insgesamt über 15.600 Quadratmetern wird durch Vivawest entwickelt. Die Jury hebt heraus, dass die Architektursprache „in unterschiedlicher und überzeugender Weise“ die typischen Elemente der Gartenstadt zeitgenössisch neu interpretiert. Zudem schaffe „die klare Orientierung von Außenraum und Innenhof, sowie die eindeutige Erschließung mit Durchgängen zu den Innenhöfen ein „klares und nachvollziehbares Bild“.

Mit dem VIVAWEST-Projekt „Wedauer Gärten“ nehmen die Entwurfsverfasser AGN und studio grüngrau bewusst typische Motive der historischen Gartenstadt in Wedau auf und interpretieren diese neu. VIVAWEST plant auf dem Grundstück rund 200 Wohnungen zur Miete zu errichten – davon rund 25 Prozent öffentlich gefördert. Eingeschossige Torbauten verbinden die einzelnen Gebäude zu einem gefassten Ensemble, umgeben von sorgfältig gestalteten Vorgärten und Grünstrukturen. Die grünen Innenbereiche, das Herz der „Wedauer Gärten“, bieten sowohl die Möglichkeit die Quartiersgemeinschaft zu leben, gemeinsam zu gärtnern oder diese als private Rückzugsmöglichkeiten zu nutzen. Durch die gemeinsame Bewirtschaftung wird der homogene Gartenstadtcharakter langfristig gewährleistet.

„Der Mix aus Wohnungen verschiedener Größen im öffentlich geförderten und freifinanzierten Segment und Stadthäusern zeigt eine bewusst gesetzte Vielfalt auf. So entsteht moderner Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen und Lebensphasen“, sagt Bastian Brusinski, Bereichsleiter Portfoliomanagement/Akquisition von VIVAWEST.

Das Energiekonzept sieht begrünte Dachflächen, Photovoltaik-Module, Wärmerückgewinnung und eine CO2-neutrale Ladung von Elektrofahrzeugen vor. Durch die Retention von Regenwasser und die Anordnung von Begrünungselementen nach dem Prinzip der Schwammstadt wird durch Verdunstung und Kühlung die Lebensqualität des Quartiers für die neuen Bewohner erhöht.

Pressemitteilung: 6-Seen-Wedau: Die nächsten Investoren stehen fest





Update 14.08.2025

In Duisburgs großem Neubaugebiet 6-Seen-Wedau entsteht mit den „Wedauer Gärten“ eines der bedeutendsten Wohnprojekte der kommenden Jahre. Das Wohnungsunternehmen Vivawest errichtet hier 194 neue Mietwohnungen, von denen 81 öffentlich gefördert und damit als Sozialwohnungen vorgesehen sind. Das entspricht einem Anteil von über 40 Prozent. Die restlichen 113 Wohnungen werden frei finanziert auf den Markt kommen. Geplant sind Wohnungsgrößen von einem bis zu fünf Zimmern mit Flächen zwischen 40 und 163 Quadratmetern, sodass sowohl Singles als auch große Familien fündig werden sollen.

Die Gebäude, die zwei bis vier Geschosse umfassen, werden zu einem architektonischen Ensemble zusammengefasst und von eingeschossigen Torbauten verbunden. Der Innenbereich soll grün gestaltet werden, unter anderem mit gemeinschaftlich nutzbaren Gärten, um die Idee der historischen Gartenstadt auf moderne Weise neu zu interpretieren. Alle 192 Wohnungen des ersten Bauabschnitts entstehen westlich der Straße „Am Rangierbahnhof“. Dort wird derzeit eine Tiefgarage mit 134 Stellplätzen gebaut, die bereits für den Einbau von Wallboxen zur E-Mobilität vorbereitet ist.

Das Bauprojekt wird in hohem Tempo vorangetrieben. Bereits im Dezember 2026, also in nur 16 Monaten, sollen die ersten 122 Wohnungen bezugsfertig sein. Der Bau erfolgt durch das Unternehmen Goldbeck, das auf serielles Bauen spezialisiert ist und viele Elemente wie fertige Nasszellen vorab in eigenen Werken produziert. Alle Wohnungen werden ans Fernwärmenetz angeschlossen. Für die frei finanzierten Einheiten gibt es bisher keine Angaben zu den Mietpreisen, während die Sozialwohnungen den Förderbestimmungen unterliegen.

Vivawest will sämtliche Wohnungen im eigenen Bestand halten und nicht als Eigentum verkaufen. Das Unternehmen ist bereits heute einer der größten Vermieter in Duisburg mit fast 9.200 Wohnungen. Oberbürgermeister Sören Link bezeichnete das Projekt bei der Grundsteinlegung als von „kaum zu überschätzender Bedeutung“ für die Stadt. Das gesamte Quartier, zu dem auch drei Gewerbeeinheiten gehören, soll bis Mitte 2027 fertiggestellt werden. Langfristig ist 6-Seen-Wedau für bis zu 10.000 Einwohner geplant und gilt als größtes innerstädtisches Neubaugebiet in Nordrhein-Westfalen.





Bilder: agn / Vivawest

Sonntag, 10. August 2025

Duisburg - Plange Mühle Duisburg-Homberg – Wohnen & Arbeiten am Rhein - In Bau

Die Plange Mühle Duisburg-Homberg ist ein über 200 Jahre altes, denkmalgeschütztes Mühlenareal direkt am Rhein im Stadtteil Homberg. Ursprünglich ab 1808 als Windmühle errichtet und später zu einer Dampf- und Elektromühle erweitert, prägte sie über Jahrzehnte die Industrie- und Wirtschaftsgeschichte der Region. Das Ensemble, bestehend aus Fabrikschloss, Speicher, Comptoir, Silos, Verwaltungsgebäude und der historischen Kaimauer, steht seit 2016 unter Denkmalschutz.

Derzeit erfährt das Gelände eine umfassende Revitalisierung. Ziel des Projekts ist es, die historische Industriearchitektur zu erhalten und gleichzeitig zeitgemäße Wohn- und Gewerbeflächen am Wasser zu schaffen. Im Fabrikschloss entstehen bis Ende 2025 rund 30 barrierefreie Wohneinheiten – von Apartments bis zu Maisonetten – ausgestattet mit hochwertigen Materialien, Fußbodenheizung, Parkett, Balkonen oder Dachterrassen, Kelleranteilen sowie optionalen Stellplätzen mit E-Ladesäulen. Das Comptoir wird als moderne Gewerbefläche im Erdgeschoss umgebaut und um eine Terrasse mit Rheinblick ergänzt. Das historische Pförtnerhäuschen erhält eine flexible Nutzungsmöglichkeit.

Neben den Gebäuden wird auch die denkmalgeschützte Hochwasserschutzmauer restauriert, um den historischen Uferbereich zu sichern. Die angrenzenden Grünanlagen, die früher für Betriebsfeste genutzt wurden, werden als öffentliche Erholungs- und Begegnungsflächen neu gestaltet.

Das Bauprojekt verläuft in mehreren Phasen: Die Rückbauarbeiten starteten im Juni 2021 mit dem Abriss der Silos und einer umfassenden Entkernung. Anschließend folgten Fassaden- und Dachsanierungen, Betonarbeiten an Stützen und Decken sowie die Aufarbeitung der historischen Klinker. Für die Dachsanierung des Fabrikschlosses wurden vom Bund 118.820 Euro Fördermittel bereitgestellt. Aktuell laufen innenarchitektonische Arbeiten, um die Fertigstellung im Herbst 2025 zu gewährleisten.

Langfristig ist geplant, das Areal durch weitere Bauabschnitte bis 2027 zu einem vielseitigen Quartier am Wasser zu entwickeln – inklusive Tiefgarage, Gastronomieflächen, Büros, einer attraktiven Rheinpromenade und sogar einem Bootsanleger. Die Lage an der Rhein-Ruhr-Mündung mit Blick auf das markante Kunstwerk Rheinorange macht das Projekt sowohl für zukünftige Bewohner als auch für Gewerbetreibende und Besucher besonders attraktiv.

Projektseite mit weiteren Infos: https://www.plangemuehlehomberg.eu/


Bild: B&G Immobiliengesellschaft Plange GmbH


Foto: hanbrohat / Mai 2025

Freitag, 8. August 2025

Duisburg - Erweiterung Heinrich-Heine-Gesamtschule - In Bau

Die Heinrich-Heine-Gesamtschule in Duisburg-Rheinhausen erhält im Rahmen eines groß angelegten Schulbauprogramms der Stadt einen umfassenden Erweiterungsneubau. Ziel ist es, die bisherigen Containerlösungen durch ein dauerhaftes, modernes Schulgebäude zu ersetzen und zusätzliche Unterrichts- sowie Fachräume zu schaffen. Insgesamt entstehen rund 5.400 Quadratmeter neue Bruttogrundfläche auf dem Schulgelände am Flutweg.

Das neue Gebäude wird in Stahlbetonskelettbauweise mit Teilunterkellerung errichtet. Besonderes Augenmerk liegt auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz: Vorgesehen sind eine extensive Dachbegrünung, eine Photovoltaikanlage, eine mechanische Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung sowie der Einsatz von Luft-Wärmepumpen zur Wärmeversorgung. Der Neubau erfüllt die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und entspricht dem Effizienzhausstandard 40.

Die Fundierung erfolgt über Streifenfundamente und Brunnenringe. Auch im Außenbereich wird Wert auf ein durchdachtes Gesamtkonzept gelegt, das den Schulalltag funktional unterstützt und gleichzeitig das Schulumfeld gestalterisch aufwertet.

Der Baubeginn ist laut Ausschreibung für den 1. November 2024 vorgesehen, die Fertigstellung soll bis spätestens Juni 2027 erfolgen. Die Planung wurde von der Schulbaugesellschaft Duisburg koordiniert, die Generalplanung übernimmt das Büro Wollenweber Architektur+. Die Bauausführung wird als Generalunternehmerleistung vergeben.

Die Erweiterung an der Heinrich-Heine-Gesamtschule ist Teil eines gemeinsamen Projekts mit den Duisburger Gesamtschulen Theodor-König und Gottfried-Wilhelm-Leibniz. Insgesamt investiert die Stadt Duisburg mehr als 170 Millionen Euro in die bauliche Zukunft dieser drei Schulstandorte – ein starkes Signal für moderne, zukunftsorientierte Bildung in der Region.


Wichtige Punkte — Erweiterungsneubau Heinrich-Heine-Gesamtschule

  • Standort: Duisburg-Rheinhausen, Flutweg 56
  • Neubaufläche: ca. 5.400 m² Bruttogrundfläche
  • Bauweise: Stahlbetonskelett mit Teilunterkellerung
  • Fundament: Streifenfundamente und Brunnenringe
  • Extensive Dachbegrünung
  • Photovoltaikanlage
  • Mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung
  • Wärmeversorgung über Luft-Wärmepumpen
  • GEG / Effizienzhausstandard 40
  •  Baubeginn: geplant ab 1. November 2024 (offizielle Ausschreibung), realistisch: Mitte 2025
  • Fertigstellung: spätestens Juni 2027
  • Schulbaugesellschaft Duisburg (Auftraggeber)
  • Generalplanung: Wollenweber Architektur+
  • Generalunternehmerleistung ab Leistungsphase 5

Bild: wollenweberarchitektur



Update 08.08.2025

In Duisburg-Rheinhausen hat der Bau eines neuen Erweiterungsgebäudes für die Heinrich-Heine-Gesamtschule offiziell begonnen. Mit einer feierlichen Grundsteinlegung wurde der Startschuss für das Projekt gegeben, das in den kommenden zwei Jahren realisiert werden soll. Der neue, viergeschossige Bau wird künftig Platz für die Jahrgänge 9 und 10 sowie die gesamte Oberstufe bieten. Auch eine großzügige Mensa, die bei Bedarf als Aula genutzt werden kann, gehört zum neuen Konzept.

Das Gebäude wird unter nachhaltigen Gesichtspunkten errichtet: Ein begrüntes Dach mit integrierter Photovoltaikanlage sowie langlebige, massive Bauteile sollen Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit sicherstellen.

Quelle: WAZ - Moderner und schicker: Baustart an der Heinrich-Heine-Gesamtschule - Paywall