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Sonntag, 10. August 2025

Essen - Neubau Feuerwache Werden/Heidhausen - In Bau

In Essen Werden/Heidhausen ist der Bau einer neuen Feuerwache geplant. Dies hat der Rat der Stadt Essen bereits im Juni 2024 beschlossen. Das in die Jahre gekommene Bestandsgebäude wird abgerissen. An gleicher Stelle wird der Neubau entstehen. In der neuen Feuerwache werden verschiedenen Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr, der Jugendfeuerwehr und des Rettungsdienstes Platz finden. Im Katastrophenfall soll die Wache der Versorgung und Betreuung von Bürgerinnen*Bürgern für die Stadtteile Werden und Heidhausen dienen. Die Kosten belaufen sich auf rund 23,5 Millionen Euro. Eine Fertigstellung des Neubaus ist für Ende 2027 / Anfang 2028 geplant.

Update 10.08.2025

In Essen-Heidhausen ist der Startschuss für den Neubau der Feuerwache Werden/Heidhausen gefallen. Beim Spatenstich am Brakeler Wald versammelten sich zahlreiche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, Vertreter aus Politik und Verwaltung. Die alte, in die Jahre gekommene Wache wurde bereits abgerissen. Der Neubau soll nicht nur deutlich mehr Platz bieten, sondern auch energetisch und nachhaltig vorbildlich sein. Geplant ist unter anderem ein begrüntes Dach, großzügige Aufenthalts- und Schulungsräume sowie eine Fahrzeughalle mit Platz für sechs Feuerwehrfahrzeuge und einen rund um die Uhr besetzten Rettungswagen. Der weithin sichtbare Schlauchturm der alten Wache wird allerdings nicht mehr gebaut.

Aktuell hat der Löschzug, einer der drei größten der Freiwilligen Feuerwehr Essen mit 89 Mitgliedern, seine Fahrzeuge im Frielingsdorfweg und die Schulungsräume in der Ludgerusstraße untergebracht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten läuft der Einsatzbetrieb reibungslos. Löschzugführer Florian Classen, seit November 2024 im Amt, betonte den erfolgreichen Tag der offenen Tür im Juli, der wegen der Bauarbeiten auf den Platz der Feintuchwerke verlegt wurde und deutlich mehr Besucher anzog. Auch 2026 soll die Veranstaltung dort stattfinden.

Oberbürgermeister Thomas Kufen und Feuerwehrdirektor Jörg Wackerhahn hoben die Bedeutung des Projekts hervor: Die neue Wache werde die Einsatzfähigkeit verbessern und den hohen Anforderungen moderner Gefahrenabwehr gerecht. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 oder Anfang 2028 vorgesehen, die Kosten belaufen sich auf rund 24,59 Millionen Euro.

Quelle: WAZ - Startschuss für ein modernes Feuerwehrhaus im Essener Süden - Paywall

Samstag, 9. August 2025

Essen - Neubau Grundschule Tiegelschule - In Bau

Im Essener Nordviertel entsteht an der Tiegelstraße ein moderner Neubau für die Tiegelschule, entworfen von den Architekten Wannenmacher + Möller, die damit den ersten Preis im Wettbewerb gewannen. Der Standort liegt in einem dichten, intakten städtischen Umfeld mit Blockrandbebauung, nahe der Universität Duisburg-Essen. Da das bestehende Schulgebäude das geforderte Raumprogramm nicht erfüllen konnte und heutigen pädagogischen sowie baulichen Standards nicht genügte, fiel die Entscheidung für einen Abriss. Der neue Baukörper fügt sich harmonisch in die Nachbarbebauung ein, übernimmt deren Breiten und Satteldachform und schließt direkt an die Giebelwände an. Ein Rücksprung an der Tiegelstraße schafft einen kleinen Vorplatz mit hoher Aufenthaltsqualität, auf dem ein prägender Baum erhalten bleibt. Durch eine mittige Abstaffelung wird zudem die Belichtung der angrenzenden Räume sichergestellt.

Zentrum des Gebäudes ist ein zweigeschossiges Forum, das als multifunktionaler Versammlungs- und Begegnungsraum dient und Vorplatz und Schulhof miteinander verbindet. Von hier aus werden alle Bereiche erschlossen. Im Erdgeschoss befinden sich neben Fach- und Gemeinschaftsräumen auch Verwaltung, Lernküche, Werkraum mit Außenzugang und Therapiebereich. Die beiden Obergeschosse sind in sechs Lerncluster, sogenannte Tandems, gegliedert, die jeweils aus zwei Lernateliers, einem Gruppenraum, einem Mehrzweckraum und einer Teamstation bestehen. Zwischenbereiche werden als zusätzliche Lernflächen genutzt. Während die Cluster im ersten Obergeschoss um das Forum angeordnet sind, gruppieren sie sich im zweiten Obergeschoss um einen Dachgarten. Große Glasflächen, verglaste Innenwände und gezielte Rückzugsbereiche schaffen eine offene, helle und kommunikative Lernumgebung.

Das pädagogische Konzept setzt auf selbstgesteuertes Lernen, Gemeinschaft und flexible Raumstrukturen. Holz, warme Töne und ein zurückhaltendes Farbkonzept prägen die Innenarchitektur, während die Kinder selbst das „Bunte“ in die Schule bringen sollen. Außenflächen von insgesamt 7.800 Quadratmetern bieten Spielbereiche, einen Lerngarten mit Hochbeeten und ein „Grünes Klassenzimmer“. Der Bau erfolgt in Passivhausweise mit starker Dämmung, Photovoltaikanlage, Fernwärmeanschluss und hohem Schallschutz.

Die ursprünglich für 16,31 Millionen Euro geplante Schule wird nun voraussichtlich rund 29,4 Millionen Euro kosten. Gründe für die Kostensteigerung sind unter anderem die Folgen von Corona und Ukrainekrieg, Preisexplosionen im Metallbau, gescheiterte Ausschreibungen, Bunkerfunde auf dem Grundstück sowie geänderte Brandschutz- und Sicherheitsvorgaben. Baubeginn war 2021, die Fertigstellung ist nun für 2026 vorgesehen, zunächst mit einem ersten Jahrgang. Eine eigene Turnhalle ist geplant, jedoch noch ohne konkreten Bauzeitplan; vorerst werden externe Hallen genutzt.
  • Standort & Fertigstellung: Tiegelstraße, Essen-Nordviertel; Eröffnung in ca. einem Jahr.
  • Kapazität: Platz für bis zu 324 Kinder, dreizügig, jahrgangsübergreifend.
  • Lerncluster statt traditioneller Klassenräume
  • Forum als zentrale Halle
  • Viele Glasflächen für helle, offene Räume
  • Innenausstattung: Viel Holz, warme Farben, zurückhaltendes Farbkonzept.
  • Baukosten:Ursprünglich 16,31 Mio. € → aktuell ca. 29,4 Mio. € (+80 %)
  • Nachhaltigkeit: Passivhausbauweise, starke Dämmung, Photovoltaikanlage, Fernwärmeanschluss.
  • Außenanlagen: 7.800 m² mit Lerngarten und Spielbereichen (Baubeginn Herbst).
  • Turnhalle: Geplant, aber noch kein Bauzeitplan; anfangs Nutzung externer Hallen.

Quelle: WAZ - Neue Grundschule im Nordviertel bekommt Garten und Terrassen - Paywall



Bilder: Wannemacher + Möller

Montag, 28. Juli 2025

Essen - Neubau Empfangs- und Gastronomiegebäude Grugapark - In Planung

Die Stadt Essen treibt die Neugestaltung des Eingangsbereichs im Grugapark weiter voran. Die in den 1980er Jahren errichtete Orangerie gilt inzwischen als nicht mehr zeitgemäß und soll abgerissen werden. An ihrer Stelle ist ein neues Empfangs- und Gastronomiegebäude geplant, das bis spätestens zum 100-jährigen Jubiläum des Grugaparks im Jahr 2029 fertiggestellt sein soll. Den Zuschlag für die Planung erhielt das Stuttgarter Architekturbüro „Bez + Kock Architekten“, das sich in einem Wettbewerb gegen elf weitere Büros durchsetzen konnte. Der Rat der Stadt hat bereits drei Millionen Euro für die Entwurfsplanung bereitgestellt; insgesamt ist derzeit von Baukosten in Höhe von rund 15,1 Millionen Euro die Rede.

Mit dem Neubau möchte die Stadt ein architektonisches Ausrufezeichen setzen. Das Gebäude soll offen, einladend und modern gestaltet sein und sich harmonisch in den Charakter des Parks einfügen. Gleichzeitig stehen Nachhaltigkeit und Funktionalität im Fokus: Zum Einsatz kommen natürliche Baustoffe wie Holz und Lehm, die für eine hohe Energieeffizienz und Langlebigkeit sorgen sollen. Neben einem neuen Kassenbereich sind auch ein Shop, ein Restaurant mit Innen- und Außenplätzen, ein Kiosk sowie moderne Toilettenanlagen vorgesehen.

Die Formgebung des Neubaus ist von den Farbenterrassen aus den 1960er Jahren inspiriert, einem gestalterischen Element, das eng mit der Geschichte des Grugaparks verbunden ist. Das benachbarte Gebäude, in dem unter anderem die „Schule Natur“ untergebracht ist, bleibt erhalten und wird umfassend saniert.

Bereits im Sommer 2026 soll der Rat den endgültigen Baubeschluss fassen. Nach Erteilung der Baugenehmigung kann der Abriss der Orangerie beginnen. Zur Internationalen Gartenbauausstellung 2027 wird der Bau voraussichtlich noch nicht abgeschlossen sein – eine sogenannte Schaubaustelle soll den Besuchern jedoch schon einen Eindruck vom neuen Eingangsbereich vermitteln. Der reguläre Betrieb im neuen Gebäude soll möglichst bis 2028 aufgenommen werden, damit sich bis zum Jubiläumsjahr 2029 alles eingespielt hat.

Quelle: WAZ - Abriss der Orangerie in Essens Grugapark rückt näher - Paywall

Bild: Renderbar / Bez + Kock Architekten

Das neue Eingangs- und Gastronomiegebäude im Grugapark wird als architektonische Weiterführung der Farbenterrassen konzipiert und rückt deshalb etwas weiter in den Park hinein. Ein auskragendes Holzdach markiert den Baukörper und schafft witterungsgeschützte Aufenthaltsbereiche auf allen Seiten. Drei Kuben aus Stampflehm durchbrechen das flache Dach. Sie dienen als bepflanzte „Pflanztröge“ und setzen gestalterische Akzente.

Photovoltaikelemente auf dem Dach sorgen für Eigenstromversorgung. Drei gezielte Öffnungen in der Dachfläche strukturieren den Außenraum: ein überdachter Eingangsbereich im Norden, eine Gastronomieterrasse mit Parkblick im Süden und ein Vorbereich zum Multifunktionsraum im Westen. Die Öffnungen können mit Sonnensegeln, Pergolen oder Rankgittern ergänzt werden.

Der Gastraum orientiert sich mit seiner langen Seite zum Park und bietet so allen Gästen direkten Blick ins Grüne. Das Gebäude verbindet Funktionalität, Nachhaltigkeit und eine offene Gestaltung ohne Rückseiten.

Quelle: Eingangs- und Gastronomiegebäude im Grugapark Essen, 2024 / 1. Preis

Mittwoch, 23. Juli 2025

Essen - Umbau ehemaligen Sportscheck-Gebäude - „Like25“ - In Bau

Im ehemaligen Sportscheck-Gebäude an der Limbecker Straße plant der neue Eigentümer, die Berliner Concarus Real Estate Invest GmbH, die Ansiedlung eines weiteren Supermarktes. Wie Geschäftsführer Boris Milkov bestätigte, befindet sich das Unternehmen in fortgeschrittenen Verhandlungen mit mehreren Supermarktketten. Konkrete Namen nannte er zwar nicht, doch die Gespräche sollen bereits so weit gediehen sein, dass eine Eröffnung noch vor Weihnachten 2025, spätestens jedoch Anfang des kommenden Jahres realistisch erscheint.

Das Gebäude, das im oberen Bereich der Limbecker Straße liegt, stand in Teilen bereits seit Jahren leer. Nach dem Erwerb der Immobilie Ende 2023 aus einer Insolvenz heraus investiert Concarus nun einen zweistelligen Millionenbetrag in den umfassenden Umbau. Der Rückbau der früheren Einzelhandelsflächen – darunter auch die Flächen des ehemaligen Zara-Stores – ist bereits weit fortgeschritten. Auch die Rolltreppen- und Treppenanlagen sowie die Deckenöffnungen zwischen den Geschossen wurden fast vollständig entfernt. Der einstige Kletterfelsen, ein Überbleibsel aus Sportscheck-Zeiten, wurde bereits demontiert und entsorgt, nachdem sich kein Abnehmer für die Anlage fand.

Neben dem geplanten Supermarkt sollen im Erdgeschoss künftig auch weitere Einzelhandelsangebote einziehen, darunter ein Anbieter für Feinkost- und Spezialitätenprodukte. Die oberen Etagen des Gebäudes sollen hingegen für andere Nutzungen vorgesehen werden. So zieht im ersten Obergeschoss das Fitnessstudio Basic Fit ein, dessen Eröffnung für Anfang 2026 geplant ist. Die Übergabe der Fläche ist bereits für August 2025 vorgesehen. Weitere Mieter für die oberen Etagen will Concarus zeitnah bekannt geben.

Mit diesem Nutzungsmix verfolgt das Unternehmen ein modernes Konzept, das auf die veränderten Anforderungen im Immobilienmarkt reagiert. Reine Bürogebäude seien laut Milkov zunehmend schwer zu vermarkten, da Unternehmen ihren Mitarbeitenden heute mehr als nur Arbeitsfläche bieten wollten. Gemischt genutzte Immobilien mit Einzelhandel, Gastronomie, Sportangeboten und Büros gelten daher als attraktiver.

Das Projekt wird unter dem Namen „Like25“ vermarktet. Dieser setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von Limbecker Straße und Kennedyplatz zusammen, an deren Kreuzung sich das Gebäude befindet. Die Zahl 25 steht für die Hausnummer. Mit dem neuen Namen möchte Concarus den bisherigen Begriff „Sportscheck-Haus“ ablösen und der Immobilie eine neue Identität verleihen.

Ziel des Umbaus ist es nicht nur, das Gebäude selbst aufzuwerten, sondern auch die Limbecker Straße als Einkaufs- und Aufenthaltsort zu stärken. In den vergangenen Jahren war die Umgebung zunehmend von Leerständen und kurzfristigen Pop-up-Läden geprägt. Concarus sieht in der Revitalisierung der Immobilie eine Chance, die Attraktivität der Innenstadt insgesamt zu steigern. Bereits andere Supermärkte wie Aldi Nord im Königshof oder Rewe auf einer ehemaligen Real-Fläche haben gezeigt, dass City-Lagen trotz geringerer Umsätze pro Kunde durch hohe Besucherfrequenz wirtschaftlich interessant sein können.


Foto: Concarus Real Estate Invest GmbH


  • Standort: Ehemaliges Sportscheck-Gebäude an der Limbecker Straße.
  • Eigentümer: Concarus Real Estate Invest GmbH (Berlin), seit Ende 2023 Eigentümer.

Geplante Nutzung:
  • Verhandlungen mit mehreren Supermarktketten laufen – Namen noch geheim.
  • Eröffnung könnte noch vor Weihnachten 2025 oder spätestens Anfang 2026 erfolgen.
  • Zusätzlich soll ein Feinkost- und Spezialitätenanbieter einziehen.

Weitere Pläne für das Gebäude („Like25“):
  • Nutzungsmix statt reiner Büroflächen.
  • Im 1. Obergeschoss: Basic Fit-Fitnessstudio – Eröffnung Anfang 2026 geplant.
  • Weitere Mieter für obere Etagen sollen folgen.
  • Nur noch im Erdgeschoss Einzelhandel vorgesehen.

Baumaßnahmen:
  • Start im April 2025.
  • Rückbau von Sportscheck- und Zara-Flächen sowie Treppenanlagen fast abgeschlossen.
  • Kletterwand bereits entsorgt.

Ziel:
  • Aufwertung der Limbecker Straße und Belebung des Umfelds.
  • Projektname: Like25 – abgeleitet von Limbecker Straße, Kennedyplatz und Hausnummer 25
Quelle: WAZ - Essener Innenstadt könnte weiteren Supermarkt bekommen - Paywall

Projektseite: like25.de

Montag, 21. Juli 2025

Essen - Adolphi Seniorenwohnen Rüttenscheid - In Planung (Abriss läuft)

An der belebten Kreuzung Lotharstraße / Alfredstraße in Essen-Rüttenscheid errichtet die Adolphi-Stiftung, getragen von der evangelischen Kirche, auf dem ehemaligen Gelände der Versöhnungskirche das neue „Adolphi Seniorenwohnen Rüttenscheid“. Nach den höchsten Energiestandards („Effizienz-40-Haus“) geplant, wird das Gebäude vollständig barrierefrei sein und mit einer Photovoltaikanlage sowie Dachbegrünung ausgestattet.

Auf drei Ebenen entstehen insgesamt 58 moderne Wohnungen mit einer Größe von rund 45 bis 70 m². Jede Einheit erhält hochwertige Ausstattung – von pflegeleichten Designböden über vollausgestattete Küchen mit Markengeräten bis hin zu Balkon oder Loggia . Elektrisch betriebene Eingangstüren und je zwei Aufzüge pro Gebäude sorgen für einen komfortablen Zugang. Im Außenbereich laden eine begrünte Gartenanlage und eine Caféterrasse zum Verweilen ein.

Ein besonderes Merkmal ist der großzügige Gemeinschaftsbereich „Quartierstreff“, sowie eine integrierte dreizügige Kindertagesstätte, was das Konzept generationenübergreifender Begegnung unterstreicht Tiefgaragenstellplätze mit Wallbox‑Anschluss können optional angemietet werden. Die geplante Kaltmiete liegt bei ca. 20 €/m², die Fertigstellung ist für das Jahr 2028 vorgesehen.

Neben dem Wohnkomfort profitieren künftige Bewohnerinnen und Bewohner von umfangreichen Serviceleistungen der Adolphi‑Stiftung. Das Basis-Paket (ein- oder zweipersonen) umfasst u. a. eine Notrufeinrichtung, Unterstützung bei Behörden, Vermittlung von Ausflügen und Kulturangeboten sowie Bevorzugung bei Bedarfspflege, ab ca. 80–120 €/Monat. Über Partnerdienste können zudem individuell Haus- und Fensterreinigung oder andere Services hinzugebucht werden.

Im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs zur Nachnutzung des Grundstücks der ehemaligen Versöhnungskirche in Essen-Rüttenscheid wurde ein Entwurf ausgezeichnet, der durch klare Struktur, funktionale Gestaltung und Nachhaltigkeit überzeugt. Das Konzept sieht zwei kompakte Baukörper vor, die den bestehenden polygonalen Block im Stadtraum vervollständigen. Zwischen den Gebäuden entsteht eine Platzfläche, die als halböffentlicher Raum gestaltet ist und einen offenen Bezug zum Stadtteil herstellt. Diese Fläche fungiert als zentrale Erschließungs- und Aufenthaltszone.

Die Baukörper sind so angeordnet, dass die Zugänge zu den verschiedenen Nutzungseinheiten – Kindertagesstätte, Seniorenwohnungen und Gemeindesaal („Quartierstreff“) – klar voneinander getrennt und gut auffindbar sind. Dies ermöglicht eine einfache Orientierung für alle Nutzergruppen. Das nachhaltige Energiekonzept sieht den Einsatz von Photovoltaikanlagen auf den Flachdächern sowie eine Dachbegrünung vor. In Verbindung mit der kompakten Bauweise wird ein hoher energetischer Standard (Effizienzhaus 40) angestrebt.


Das bietet Ihnen das neue Quartier:

  • 58 barrierefreie Seniorenwohnungen (ca. 45–70 m²)
  • 3-zügige Kindertagesstätte im Haus
  • Quartierstreff als sozialer Begegnungsraum
 
Ihre Wohnung – Komfort & Qualität:

  • Elektrische Türen & zwei Aufzüge pro Haus
  • Helle, freundliche Räume mit pflegeleichtem Designboden
  • Voll ausgestattete Einbauküche mit Markengeräten
  • Balkon oder Loggia in jeder Wohnung
  • Zugang zu Gartenanlage & Caféterrasse
 
Weitere Highlights:

  • Stellplätze in der Tiefgarage optional, inkl. Wallbox-Anschluss
  • Kaltmiete ca. 20,00 €/m²
  • Fertigstellung geplant für 2028


Bild: Adolphi-Stiftung


Die evangelische Versöhnungskirche an der Alfredstraße in Rüttenscheid wurde im Jahr 2021 offiziell entweiht, also aus dem Gottesdienstbetrieb genommen. Damit durfte der Abriss rechtlich vorbereitet werden. Seit dem 14. Juli 2025 laufen die Vorarbeiten für den Abriss. Baustellenfahrzeuge sind vor Ort, das Gebäude soll im ersten Schritt zurückgebaut werden.


Foto: hanbrohat

Samstag, 19. Juli 2025

Essen - Seniorenresidenz „Auf der Litten“ - Fertig - (07/25)

In Essen-Frillendorf entsteht derzeit ein modernes Seniorenwohnprojekt unter dem Namen „Auf der Litten“, das Teil eines generationenübergreifenden Wohnquartiers ist. Die Immobilie wurde von der Real Blue Kapitalverwaltungs-GmbH, einer Gesellschaft der Drees & Sommer-Gruppe, für den offenen Spezialfonds „Real Blue Senior Living“ erworben. Verkäufer und Entwickler ist die HTH Essen GmbH, ein Joint Venture der TBP Generalplaner (Düsseldorf), einer Gesellschaft aus dem Verbund des künftigen Betreibers sowie der Hout Projektentwicklung & Beteiligung GmbH aus Straelen.

Das Projekt umfasst eine Gesamtfläche von rund 3.000 Quadratmetern und wird nach dem KfW-Energieeffizienzhausstandard 55 errichtet. Nach seiner geplanten Fertigstellung im Juni 2025 bietet das Gebäude acht Einheiten für betreutes Wohnen sowie vier ambulant betreute Wohngemeinschaften mit insgesamt 48 Pflegeplätzen. Ergänzt wird das Angebot durch 14 PKW-Stellplätze im Außenbereich.

Die Residenz wird von der Humanika betrieben, einem bundesweit etablierten Anbieter für ambulant betreute Wohnformen und Pflegeangebote. Als Generalmieter übernimmt Humanika die umfassende Betreuung der zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner, wobei besonders Wert auf ein familiäres Wohnkonzept mit hoher Lebensqualität gelegt wird.

Das Gebäude fügt sich in eine integrierte Wohnlage im Stadtteil Frillendorf ein und profitiert von einer guten infrastrukturellen Anbindung sowie kurzen Wegen zu medizinischen und alltäglichen Versorgungsangeboten. Der Standort ist Teil eines größeren Mehrgenerationenquartiers, das gemeinschaftliches Leben für Jung und Alt fördert.

Ökologisch überzeugt das Projekt durch eine nachhaltige Wärmeversorgung mittels Luft-Wasser-Wärmepumpe, was den CO₂-Ausstoß senkt und zur langfristigen Einhaltung des 1,5-Grad-Klimapfads beiträgt. Die Immobilie erfüllt sämtliche Vorgaben der ESG-Strategie des Fonds und wird hinsichtlich CO₂-Emissionen und Endenergieverbrauchs als überdurchschnittlich effizient bewertet.


Bild: HTH Essen GmbH


Update 19.07.2025

Nach erfolgreichem Bauabschluss wurde die Seniorenresidenz „Auf der Litten“ im Essener Stadtteil Frillendorf planmäßig in das Portfolio des offenen Spezial-AIF „Real Blue Senior Living“ aufgenommen. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft Real Blue, ein Unternehmen der Drees & Sommer-Gruppe, unterstreicht damit ihre strategische Ausrichtung auf nachhaltige Immobilieninvestments im Bereich des selbstbestimmten Wohnens im Alter.

„Mit der Fertigstellung und Überführung des Objekts in unseren Fonds stärken wir unsere Strategie nachhaltiger, auf gesellschaftliche Bedarfe ausgerichteter Immobilieninvestments“, erklärt Michael Eisenmann, Geschäftsführer der Real Blue KVG. Das Projekt erfülle vollumfänglich die ESG-Kriterien des Fonds – von der CO₂-Intensität über die Energieeffizienz bis hin zur sozialen Wirkung. Es zeige beispielhaft, wie moderne Seniorenwohnkonzepte mit ökologischer Bauqualität kombiniert werden können.

Als Projektentwickler, Generalmieter und Betreiber fungiert die deutschlandweit tätige Humanika Unternehmensgruppe, ein Spezialist für alternative Wohnformen wie betreutes Wohnen und ambulante Wohngemeinschaften. In Essen-Frillendorf setzt Humanika ein ganzheitliches Konzept um, das individuelle Lebensführung, professionelle Pflegeangebote und soziale Teilhabe miteinander verbindet.

Quelle: Seniorenresidenz in Essen fertiggestellt und in Fonds eingebracht


Foto: Real Blue

Freitag, 18. Juli 2025

Essen - Neubau Grundschule Moltkestraße - In Bau

Der Bedarf an Schulplätzen in Essen ist hoch. Deshalb müssen viele Grundschulen sowie weiterführende Schulen aus- bzw. neugebaut werden. Anfang 2023 hatte die Stadt Essen auf der Suche nach geeigneten Grundstücken einen Investorenwettbewerb ausgeschrieben. Auf die Ausschreibung hin ergab sich eine Zusammenarbeit mit der Kölbl Group GmbH und der Ufer Leowald GmbH als Projektentwickler. Der Essener Bauunternehmer Stephan Kölbl hatte die eehemalige Bundesbank Immobilie Ende 2023 erworben. 

Für rund 36 Millionen Euro soll das Gebäude in eine Schule verwandelt werden. Aus dem Tresor- soll ein Bewegungsraum werden, und an die Stelle einer Tiefgarage soll eine Turnhalle entstehen. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1986 und dient ersten Schätzungen zufolge als Schule für 416 Kinder.

Im ersten Schritt wird das Gebäude der ehemaligen Bundesbank im Inneren entkernt und die Fassade demontiert. Das zweite Obergeschoss wird abgetragen, sodass nur noch der Rohbau der ehemaligen Bundesbank stehen bleibt, der für das zukünftige Schulgebäude weiterverwendet wird. Während an Stelle der Tiefgarage eine Turnhalle entstehe, könne dann die Aufstockung und die Erweiterung des Schulgebäudes sowie die Montage der neuen Fassade erfolgen. Danach starte der Innenausbau.

Durch den Erhalt des Bestandsgebäudes und den Ausbau gemäß der aktuellen Nachhaltigkeitsstandards will die Stadt eine „ökologische und ökonomisch zu betreibende Bildungsimmobilie“ entstehen lassen, die auch mit einer Photovoltaikanalage auf dem Dach ausgestattet werde. Die geplante Holzfassade soll sich laut Verwaltung farblich harmonisch in die Umgebungsbebauung des Moltkeviertels mit zahlreichen Baudenkmälern einfügen.

Quelle: WAZ - In Essen wird die Bundesbank jetzt zur Grundschule - hinter Paywall



Update 18.07.2025

In Essen entsteht an der Moltkestraße im Stadtteil Südostviertel erstmals eine Grundschule im Rahmen eines privatwirtschaftlich initiierten Investorenmodells. Für rund 46 Millionen Euro wird das ehemalige Bundesbank-Gebäude aus dem Jahr 1986 zu einer vierzügigen Grundschule umgebaut. Die Fertigstellung ist für Ende des ersten Halbjahres 2027 vorgesehen. Die Schule soll Platz für etwa 416 Schülerinnen und Schüler bieten.

Die Projektumsetzung erfolgt im Auftrag der Stadt Essen durch die Immobilien Management Essen GmbH (IME) in Zusammenarbeit mit der Kölbl Group GmbH und der Ufer Leowald GmbH, die das Projektmanagement übernimmt. Ziel ist es, dem steigenden Bedarf an Schulplätzen in Essen, insbesondere im Raum Rüttenscheid, gerecht zu werden. Da im städtischen Bestand kein geeignetes Grundstück zur Verfügung stand, wurde das Projekt im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung an private Investoren vergeben. Die Stadt hatte das Areal Moltkestraße 31 und 33 im September 2024 erworben.

Das Bestandsgebäude wird umfassend umgebaut und erweitert. Dabei wird das bestehende Staffelgeschoss entfernt und durch eine zusätzliche Etage in Holzbauweise ersetzt. Außerdem ist eine Verlängerung des Gebäudes vorgesehen. Die neue Fassade wird aus vorgefertigten Holzelementen bestehen, um das Bauwerk in das historische Stadtbild des Moltkeviertels einzufügen. Die frühere Tiefgarage wird zur Sporthalle umgebaut, der ehemalige Tresorraum als Bewegungsraum für die Kinder genutzt.

Zur energetischen Versorgung wird eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert, ergänzt durch weitere energieeffiziente Systeme zur Reduzierung der Betriebskosten. Schadstoffbelastungen wie im benachbarten Gebäude Schinkelstraße 38, das nach Sanierung abgerissen werden soll, liegen im Schulgebäude nicht vor. Das Grundstück der ehemaligen Villa soll künftig als Schulhof genutzt werden.

Das Projekt gilt in Essen als Pilotvorhaben für eine nachhaltige und ressourcenschonende Nutzung bestehender Bausubstanz für schulische Zwecke. Ein vergleichbares Vorhaben gibt es laut Projektleitung bereits in Hagen, wo ebenfalls ein ehemaliges Bundesbank-Gebäude für eine Kindertageseinrichtung umgebaut wird.

Ort: Moltkestraße, Essen-Südostviertel
Projekt: Umbau eines ehemaligen Bundesbank-Gebäudes zur vierzügigen Grundschule
Kosten: ca. 46 Millionen Euro
Fertigstellung: Geplant zum Ende des 1. Halbjahres 2027

Besonderheit:
Zum ersten Mal wird in Essen ein Schulbau im privatwirtschaftlich initiierten Investorenmodell realisiert – unter Leitung der Ufer Leowald GmbH in Kooperation mit der Kölbl Group GmbH und dem städtischen Referat Schulbau (IME).

Nachhaltigkeit & Umbau:

  • Bestandsgebäude von 1986 wird ökologisch umgestaltet.

  • Aufstockung in Holzbauweise, Entfernung des alten Staffelgeschosses.

  • Fassade aus Holzelementen, um sich in das historische Moltkeviertel einzufügen.

  • Alte Tiefgarage wird zur Sporthalle, Tresorraum zum Bewegungsraum.

  • Photovoltaikanlage und energieeffiziente Systeme zur Senkung der Betriebskosten.

  • Quelle: WAZ - Einen solchen Schulneubau gibt es in Essen zum ersten Mal - hinter Paywall


    Bild: Ufer Leowald GmbH

Samstag, 28. Juni 2025

Essen | Barbara Höfe - In Bau

Auf einem ca. 4.498 m2 großen Grundstück an der Elisenstraße / Barbarakirchgang realisiert die Wohnquartier Barbara Höfe GmbH den Neubau eines Wohnquartiers. Auf dem Gelände der bereits 2014 geschlossenen Barbarakirche entstehen nach deren Abriss 64 Etagenwohnungen sowie 61 Tiefgaragen- und 5 Außenstellplätze. 

Der Baubeginn ist bereits erfolgt und soll bis 2022 abgeschlossen sein. Die zu errichtende Wohnfläche beträgt insgesamt rd. 4.444 m2 und verteilt sich auf 1 bis 4- Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 34 m2 und 90 m2. Noch vor Baubeginn wurde das neue Wohnquartier bereits an Vivawest verkauft.


Update 28.06.2025

Nach der Insolvenz des Bauträgers Harfid im Herbst 2022 lag ein Rohbau im Essener Ostviertel brach. Die unvollendete Immobilie wurde von Obdachlosen genutzt, von Metalldieben geplündert und durch Wasserschäden schwer beschädigt.

Im Dezember 2024 übernahm Vivawest, ursprünglich nur als Käufer der fertigen Wohnungen vorgesehen, die Ruine und entschloss sich trotz erheblicher Risiken, den Bau selbst fertigzustellen. Dies erforderte umfangreiche Aufräumarbeiten, Reparaturen und Neuverhandlungen mit Architekten, Handwerkern und Behörden.

Seit Anfang 2025 laufen die Bauarbeiten wieder. Auf dem Gelände entstehen in fünf Gebäuden insgesamt 64 Wohnungen (zwischen 46 und 98 m²), alle mit Fernwärme, Balkon oder Terrasse. Dazu kommen 61 Tiefgaragenplätze, Außenstellplätze, ein Spielplatz und die Rückkehr der Barbara-Statue, die an die frühere Barbara-Kirche erinnert.

Die Vermarktung der Wohnungen soll Frühjahr 2026 starten, Einzug ab Herbst 2026. Mietpreise sollen bei rund 12 €/m² liegen. Genaue Investitionssummen nennt Vivawest nicht, betont aber, dass das Projekt trotz Verzögerungen „gut im Budget“ sei.


Quelle: WAZ - Happy End für Essener Harfid-Ruine: Vivawest baut 64 Wohnungen - hinter Paywall


Bilder: Vivawest


Dienstag, 17. Juni 2025

Essen - Greenliving Margarethenhöhe - In Bau

Auf dem Grundstück Helgolandring/Ecke Borkumstraße in Essen-Margarethenhöhe realisiert die Margarethe Krupp-Stiftung (MKS) das Neubauprojekt Greenliving Margarethenhöhe. Geplant ist ein Wohn- und Sozialgebäude mit vielfältiger Nutzung, das bis Juli 2028 fertiggestellt werden soll. Die Bauzeit erstreckt sich von Januar 2025 bis Juli 2028.

Das Bauvorhaben umfasst zwei miteinander verbundene Gebäude mit sieben und acht Geschossen. Es entstehen insgesamt 49 Mietwohnungen mit Wohnflächen zwischen 38 und 103 Quadratmetern für Ein- bis Vierpersonenhaushalte. Die Wohnungen werden teils freifinanziert, teils öffentlich gefördert angeboten.

Weitere Bestandteile des Projekts sind:

  • eine fünfzügige Kindertagesstätte (betrieben durch die AWO),

  • zwei Senioren-Wohngemeinschaften,

  • eine Tagespflegeeinrichtung,

  • ein Quartierstreffpunkt sowie

  • rund 1.000 m² für gewerbliche und gemeinschaftliche Nutzung.

Das Projekt wird in zwei Bauabschnitten umgesetzt:

  • 1. Bauabschnitt: 24 Wohnungen, Alten-WG, vierzügige KiTa (geplante Fertigstellung: Anfang 2027)

  • 2. Bauabschnitt: 25 Wohnungen, zweite Alten-WG, Tagespflege, fünfte Kita-Gruppe, Quartierstreff

Die Gebäude werden gemäß dem energetischen Standard des „Effizienzhauses 40“ errichtet. Eine Fassadenbegrünung ist vorgesehen, um zur Reduktion von CO₂-Emissionen und zur Verbesserung des Mikroklimas beizutragen.

Das Projektvolumen beträgt rund 25 Millionen Euro. Der symbolische Spatenstich erfolgte im Juni 2025. Aufgrund eines langwierigen Genehmigungsverfahrens – insbesondere bei der Baugrubensicherung – verzögert sich der tatsächliche Baubeginn. Die Stiftung strebt an, die Bauarbeiten zeitnah aufzunehmen.

Greenliving Margarethenhöhe ist Teil der Weiterentwicklung der Margarethenhöhe im Sinne einer nachhaltigen und sozial durchmischten Quartiersentwicklung.


Quelle: WAZ - Großes Bauprojekt in Essen: 49 Wohnungen, Kita und Alten-WGs - hinter Paywall



Bilder: Tor 5 Architekten, Bochum

Sonntag, 20. April 2025

Essen - Umbau Bürogebäude Hoffnungsstraße 2/Ottilienstraße 5 - In Planung

Ein leerstehendes Bürogebäude aus dem Jahr 1956 in zentraler Lage von Essen (Hoffnungsstraße 2/Ottilienstraße 5, Nähe Limbecker Platz) wird umfassend saniert und für eine neue Nutzung umgestaltet. Eigentümer ist das Essener Unternehmen Greyfield gemeinsam mit dem Partner Generation 3, die das Gebäude vor etwa einem Jahr erworben haben. Ziel des Umbaus ist die Revitalisierung des Bestandsbaus, ohne ihn abzureißen, und eine neue Nutzung durch den Anbieter Ipartment.

Ipartment wird in dem Gebäude insgesamt 142 Serviced Apartments errichten. Diese möblierten Wohnungen richten sich insbesondere an Geschäftsreisende, Berufspendler, Expats sowie Menschen in Übergangsphasen, beispielsweise bei einem Jobwechsel. Die Einheiten sollen zwischen 18 und 40 Quadratmeter groß sein und sich auf sechs Etagen verteilen. Zusätzlich sind eine Design-Lounge mit Arbeitsplätzen und ein digitaler Selbstbedienungskiosk vorgesehen. Baustart ist für das zweite Quartal 2025 geplant.

Die Entscheidung gegen eine klassische Wohnnutzung fiel laut Greyfield-Geschäftsführer Timm Sassen aufgrund der baulichen Struktur und der damit verbundenen hohen Umbaukosten. Klassische Wohnungen wären zu teuer geworden. Serviced Apartments ließen sich hingegen wirtschaftlich sinnvoll realisieren und entsprächen der Nachfrage.

Die Immobilie steht beispielhaft für eine nachhaltige Umnutzung von Bestand: Statt Neubau wird ein Nachkriegsgebäude erhalten und zukunftsorientiert genutzt. Das sei auch im Sinne von Nachhaltigkeit, betont Marcus Löwe, Chief Operating Officer von Ipartment. Für das Unternehmen war neben der Lage – urban, zentrumsnah, in direkter Nähe zum Limbecker Platz – auch der Aspekt der Revitalisierung eines alten Gebäudes ein entscheidender Faktor.

In einer Stadt wie Essen, in der derzeit über 200.000 Quadratmeter Bürofläche leerstehen, zeigt dieses Projekt eine zukunftsweisende Möglichkeit auf, wie veraltete Immobilien durch kreative Nutzungskonzepte wiederbelebt und dem aktuellen Wohnraumbedarf angepasst werden können.

Quelle: WAZ - Altes Bürohaus am Limbecker Platz bekommt neue Nutzung


Bild: Greyfield - Generation 3

Essen - Neubau Pflegeheim Stauderstraße 84 - In Bau

Das schwedische Unternehmen Hemsö Fastighets AB hat über ein Tochterunternehmen ein Grundstück für den Bau eines Pflegeheims in Essen erworben. An der Stauderstraße 84 soll ein modernes Pflegeheim mit DGNB Silber Standard als Ersatz für ein inzwischen geschlossenes Altenpflegeheim in Freisenbruch errichtet werden. Auf dem ca. 3.700 Quadratmeter großen Grundstück plant Hemsö eine Einrichtung mit insgesamt 116 Zimmern. Neben Pflegezimmern sollen auch Kurzzeitpflegezimmer auf einer Gesamtnutzfläche von rund 6.000 Quadratmetern entstehen. Die Baugenehmigung ist bereits erteilt, der Spatenstich ist im November 2024 vorgesehen. Zech Bau, Niederlassung Kamü Projektbau, ist als Generalunternehmer beauftragt. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei rund 22 Mio. Euro.

Die Fertigstellung der Einrichtung ist für Anfang 2026 geplant. ​Der DRK-Kreisverband Essen e. V. wird das Pflegeheim betreiben und hat einen Mietvertrag über 20 Jahre mit Hemsö abgeschlossen. Die neue Einrichtung ersetzt das zuvor geschlossene DRK-Altenpflegeheim im Stadtteil Freisenbruch. ​Mit diesem Projekt setzt Hemsö seine Strategie fort, neben dem Erwerb von Bestandsimmobilien auch eigene Entwicklungen im Bereich der sozialen Infrastruktur in Deutschland voranzutreiben. ​

Quelle: Hemsö plant Bau von Ersatzpflegeheim in Essen


Bild: Hemsö


Sonntag, 13. April 2025

Essen - City Dock Essen Zentrum - In Bau

In der Metropolregion Rhein-Ruhr entsteht nur einen Steinwurf vom Essener Hauptbahnhof entfernt neuer Raum für Unternehmen. Mit dem City Dock Essen Zentrum realisiert Panattoni Deutschland auf einem rund 24.800 m² großen Brownfield einen modernen und nachhaltigen Businesspark für Mieter unterschiedlicher Branchen und Unternehmensgrößen.

In unmittelbarer Nähe zur A 40 und zur Essener Innenstadt bietet Europas größter Entwickler von Industrie-, Logistik- und Gewerbeimmobilien ab dem ersten Quartal 2026 acht Units mit Nutzflächen zwischen 1.850 m² und 14.800 m². Ob Start-ups, Last-Mile-Anbieter oder Mittelständler – die flexible Immobilienlösung passt sich durch eine effiziente, modulare Bauweise den unterschiedlichsten Unternehmensanforderungen an. Insgesamt stehen rund 8.800 m² Hallenfläche, 3.050 m² für Büroräume und 2.950 m² Flexfläche zur Anmietung zur Verfügung.

Um das Grundstück einer ehemaligen Kokerei der neuen gewerblichen Nutzung zuzuführen, sind umfangreiche Revitalisierungsmaßnahmen erforderlich. Da ein Teil des Gebäudes im Eigentum der GMH-Gruppe [Georgsmarienhütte Holding GmbH] verbleibt, wird der seit langem ungenutzte Gebäudekörper baulich davon getrennt. Neben dem anschließenden Rückbau der Altbebauung stehen die Erneuerung und Verlegung der Entgasung eines rund 1.000 m tiefen verschlossenen Bergwerksschachtes auf dem Programm. Die massive Vorbelastung des Geländes unter anderem durch einen Teerölschaden erfordert ein umfangreiches Bodensanierungskonzept.

Das City Dock Essen Zentrum wird nach den Nachhaltigkeitskriterien des DGNB-Gold-Standards realisiert. Eine Photovoltaikanlage, LED-Beleuchtung und die Beheizung mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe in der Halle und einer Luft-Wasser-Wärmepumpe in den Büros bieten bis zu acht Unternehmen hervorragende Rahmenbedingungen, um ihren CO2-Ausstoß geringzuhalten. Insgesamt wird das City Dock mit 16 E- Ladepunkten ausgestattet und liegt damit weit über den gesetzlichen Mindestanforderungen. Wellbeing- Areale, Obstbäume, eine Wildblumenwiese und eine Nisthilfe unterstützen die heimische Flora und Fauna und sorgen für ein modernes und entspannendes Ambiente.

Der Abriss des alten Gebäudes soll bis Februar 2025 abgeschlossen sein, die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2026 geplant. Das Grundstück wurde von der NIG Naumann Immobilien & Kapital Management GmbH vermittelt.

Pressemitteilung: Aller guten Dinge sind drei: Panattoni revitalisiert ehemalige Kokerei in Essen

Bild: Panattoni


Montag, 17. Februar 2025

Essen - Umbau St. Theresia Kirche - Fertig (11/2024)

Die ehemalige katholischen Kirche St. Theresia in Essen-Stadtwald wurde zur einer Kindertagesstätte mit fünf Gruppen umgebaut. Außerdem befinden sich nun im Gebäude auch Gemeinderäume und eine kleine Kapelle.I m Rahmen des Pfarreientwicklungsprozesses im Bistum Essen war im Herbst 2017 das Aus für die Kirche an der Geitlingstraße/Leveringstraße, zuletzt Filialkirche der Pfarrei St. Lambertus, beschlossen worden. Die letzte Messe feierten die Gläubigen dort Pfingsten 2022.

In den vergangenen anderthalb Jahren wurde der Kirchbau für die neue Nutzung entkernt und grundlegend umgebaut. Der Baubeginn erfolgte um den Jahreswechsel 2022/23.Der neue und der alte Teil des Gebäudes sind an unterschiedlichen Fassaden zu erkennen. Während die Kita, wie früher die Kirche, verklinkert ist, wurde bei der neuen Kapelle Aluminiumblech verarbeitet. Die Kosten für die Umbaumaßnahme liegen bei ca. 6 Mio Euro. Die Architekturarbeiten hat das Büro ER Plan übernommen.
Im Herbst 2024 wurde das Projekt abgeschlossen.

Quelle: WAZ - Essener Kirche wird Kita: Die Verwandlung ist beeindruckend - hinter Paywall




Fotos: hanbrohat / 02-2025

Samstag, 14. Dezember 2024

Essen | Bürogebäude ''Silberkuhlsturm'' | Fertig (11/2017)

Im Januar 2016 sind die Bauarbeiten für den knapp 12.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche umfassenden Büroneubau „Silberkuhlsturm“ im Essener GRUGACARREE gestartet. Am 20 April 2016 wurde der Grundstein für das Projekt gelegt. HOCHTIEF Building hat als Generalübernehmer die Bauausführung übernommen. Die Gesamtfertigstellung soll Ende Oktober 2017 erfolgen. Mit dem aktuellen Neubauprojekt wird die erfolgreiche Entwicklung des Areals, auf dem früher das Grugastadion und die Festwiese angesiedelt waren, abgeschlossen.

Die TRIUVA Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (TRIUVA) erwirbt vom Essener Projektentwickler KÖLBL KRUSE die Projektentwicklung „Silberkuhlsturm“ für ein von ihr verwaltetes Individualmandat der RAG-Stiftung. Die Transaktion hat ein Volumen von gut 40 Millionen Euro. Die Fertigstellung der Büroimmobilie, die im etablierten Essener Quartier „Gruga-Carree“ liegt, ist für Ende 2017 geplant. Der Büromarkt Essen gilt als einer der attraktivsten Investmentmärkte außerhalb der Top-7 aufgrund der geringen Leerstandsraten, des stabilen Mietniveaus und der hohen Agglomeration an Blue Chip-Mietern.

Für die Liegenschaft wird eine DGNB Gold Zertifizierung angestrebt. Für die rund 10.500 m² Bürofläche besteht ein langfristiger Mietvertrag mit der ista International GmbH, einem führenden Unternehmen im Bereich der Abrechnungs-Services und der Verbesserung der Energieeffizienz im Gebäudebereich. Zu dem Bürogebäude gehören eine Tiefgarage mit knapp 120 Stellplätzen und über 60 Außenstellplätze. Über den nahegelegenen U-Bahn Anschluss sowie die Autobahn 52 besteht ein direkter Anschluss an den Nah- und Fernverkehr.

Pressemitteilung: Konii
 

Bilder: BN Architekten

Update 14.12.2024

Das Bürogebäude wurde Ende 2017 fertiggestellt. Hier ist 2017 die Hauptverwaltung der ista eingezogen. Insgesamt arbeiten etwa 500 Mitarbeiter in der neuen Firmenzentrale, von der aus die Geschäfte des Energiedienstleisters in weltweit 24 Ländern gesteuert werden. Als Ringbau konzipiert umschließt der Neubau einen begrünten Innenhof. Hier können Freiluft-Aktivitäten jeglicher Art stattfinden. Zwei Gebäudeenden markieren als Hochpunkte den Gebäudeauftakt und bilden somit ein riesiges Eingangsportal, das alle Mitarbeiter und Besucher Willkommen heißt.

Die strenge, durch feine sich wiederholende Fassadenstützen monoton abzeichnende Fassadenstruktur, wird durch vereinzelte gläserne Aufweitungen wie Panoramafenster aufgelockert. Auf dem Grundstück verbergen sich die alten Ruinen des Silberkuhlsturms. Ein Relikt aus längst vergangenen Bergbautagen, das dem Neubau seinen Namen verleiht. HOCHTIEF Infrastructure hat als Generalübernehmer die Bauausführung übernommen.



Sonntag, 3. November 2024

Essen - Wohngebäude Voßbergring 2 - In Planung

Am Voßbergring 2 und 2a am Baldeneysee entstehen zwei Wohngebäude mit insgesamt 17 Wohnungen. Auf dem rund 2100 Quadratmeter große Grundstück stand zuvor das historische Gebäude Mühle Bergmann. In den beiden Flachdach-Häuser sind acht und neun Wohnungen mit Größen zwischen knapp 80 und rund 130 Quadratmetern mit Balkon, Terrassen und Garten vorgesehen.

Neben der Tiefgarage, überdachtem Fahrradabstellplatz und auch einem Raum für die Zweiräder sollen Photovoltaik-Anlage und Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Ausstattung zählen. Für die Fassade sind verschiedene Putzarten ausgewählt worden. Bis zum Frühjahr 2025 soll mit dem Bau begonnen werden. Investor ist die RBHS GmbH aus Herne, die das Grundstück bereits 2020 gekauft hat und das Projekt entwickelt. Die Eigentumswohnungen sind bereits in die Vermarktung gegangen.

Reserviert sind bereits fünf Wohneinheiten, darunter zwei im Staffelgeschoss (zweites Geschoss, Penthouse) sowie die Wohnung im Gartengeschoss (rund 200 qm Privatgarten). Läuft alles nach aktuellem Zeitplan, können die neuen Bewohner Ende 2026 einziehen. Dann soll das Projekt „Seeseite“ fertiggestellt sein.

Quelle: WAZ - Neubau: 17 Eigentumswohnungen entstehen am Baldeneysee - hinter Paywall



Bilder: Illustrationen FICHNA DESIGN

Sonntag, 20. Oktober 2024

Essen - Uni Essen - Sanierung des Gebäudes R09 S - In Bau

Um eine zukunftsfähige Umgebung für Studierende und Lehrkräfte der Universität Duisburg-Essen (UDE) zu schaffen, saniert der BLB NRW die leerstehenden Obergeschosse des Gesamtkomplexes R09 S auf dem Campus Essen. Der Fokus liegt dabei auf einer umfangreichen Fassaden- und Fenstersanierung, einer Erneuerung der Gebäudetechnik und Maßnahmen, die die Nachhaltigkeit des Gebäudes verbessern. Im R09 S sind die Geisteswissenschaften und Gesellschaftswissenschaften sowie die Universitätsbibliothek der UDE untergebracht.
 
Entkernung bis auf den Rohbau

Das Gebäude wird vom zweiten bis zum fünften Obergeschoss bis auf den Rohbauzustand zurückgebaut, sodass nur noch die Stützen und Stahlbetonböden sichtbar sein werden. Das Kernstück der Baumaßnahme sind die umfangreichen Dach- und Fassadensanierungen. Insgesamt werden 1.500 Quadratmeter Fassadenfläche erneuert, von denen allein 700 Quadratmeter auf die Fenster entfallen. Bis auf die zuletzt bereits sanierte Bibliothek, die sich im Sockelbereich befindet und weiterhin in Betrieb sein wird, bringt der BLB NRW das Gebäude rundum auf den aktuellen Stand der Technik. Decken, Wände und Bodenbeläge werden erneuert, ebenso die Sanitärbereiche sowie die Elektro- und Heizungsinstallationen. Auch die Brandschutztechnik inklusive Meldeanlagen, Überwachung und Kabeln wird im Zuge der Arbeiten auf den neuesten Stand gebracht. Die Beleuchtung wird während der Sanierung auf energiesparende LED umgestellt.

Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Auf der Dachfläche werden über 100 Solarmodule installiert, die zukünftig mehr als 40.000 Kilowattstunden nachhaltigen Strom pro Jahr produzieren. Diese Strommenge würde ausreichen, um mit einem durchschnittlichen Elektroauto rund 200.000 Kilometer weit zu fahren. Zusätzlich wird das Dach des Gebäudes umfangreich begrünt. Neben der verbesserten Luftqualität für den gesamten Essener Campus sorgt die Bepflanzung im Sommer für kühle Innenräume. Im Winter hält sie wiederum einen Teil der Wärme im Gebäude und spart somit Heizenergie. Für die Herstellung der Fassade und Fensterrahmen wird 100 Prozent recyceltes Aluminium verwendet, ein sogenanntes „End-of-Life-Aluminium“. Im Vergleich zu marktüblichen Fertigungsprozessen hat diese neuere Produktionsweise den geringsten CO2-Fußabdruck, da pro Kilogramm Aluminium weniger als 0,5 Kilogramm CO2 freigesetzt werden. Zum Vergleich: Bei der herkömmlichen Produktion ist der CO2-Ausstoßim Schnitt gut dreißigmal so hoch. Der sanierte Gebäudeteil wird sich im Anschluss nahtlos in das Erscheinungsbild des Gesamtkomplexes einfügen.

Start der Baumaßnahme und anspruchsvolle Baulogistik

Die Vorbereitungen für die große Sanierungsmaßnahme laufen auf Hochtouren: Die Wartungsbalkone am Gebäude sind in den letzten Wochen bereits demontiert worden. Aktuell wird rund um den Gebäudekomplex R09 S das Gerüst mit Treppentürmen und Aufzug aufgebaut. Eine baulogistische Herausforderung ist, dass während der Bauphase die Bibliothek im Sockelbereich des Gebäudes in Betrieb bleibt. Der Zugang zu den Sanierungsflächen ist deshalb nur über die Gerüst-Treppentürme mit Aufzug möglich. Um Auswirkungen durch die Baustelle zu reduzieren, passt der BLB NRW die umfangreichen Arbeiten an den Hochschulbetrieb an.

Pressemitteilung: Energiebilanz am Campus Essen wird verbessert

Bild: BLB NRW

Dienstag, 20. August 2024

Essen | Deichmann Campus | In Bau

Die Bauarbeiten für den Umbau und die Erweiterung der Firmenzentrale der Deichmann SE, Europas größtem Schuheinzelhändler, sind gestartet. Nach Plänen der Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp) wird der Verwaltungssitz des Familienunternehmens in Essen in den kommenden Jahren zu einem modernen Campus ausgebaut.


Deichmann wurde vor über 100 Jahren von Heinrich Deichmann in Essen gegründet, wo die Firmenzentrale noch heute ansässig ist. Für die Standortentwicklung hat gmp ein langfristiges Gesamtkonzept in mehreren Baustufen entwickelt, das den Bestand und die Neubauten in Beziehung setzt und zu einem Campus verbindet. Mit einer einheitlichen Fassadengestaltung und einer optimierten internen Vernetzung wird der Unternehmensstandort über die Jahre zusammenwachsen und der Campusgedanke außen ablesbar und innen erlebbar sein. Ein öffentlicher Park, der den alten Baumbestand integriert, verbindet künftig die nahe gelegenen Grünzüge und richtet sich sowohl an die Mitarbeitenden von Deichmann als auch an die Bewohner:innen des Stadtteils.

Im ersten Bauabschnitt entsteht nun ein fünfgeschossiges Atriumgebäude, das künftig mit dem neuen Entree die repräsentative Adresse des Firmencampus bildet. Im Erdgeschoss befindet sich die Cafeteria, die zusammen mit dem Foyer zu einer Veranstaltungsfläche zusammengeschaltet werden kann. Die Büroflächen in den Obergeschossen sind als Open Space mit eingestellten Boxen für Sondernutzungen konzipiert. Für die interne Vernetzung wird in der ersten Bauphase auch die bisherige Hauptverwaltung teilweise umgebaut und an das Atriumgebäude angeschlossen.


Im Rahmen eines ökologischen Gesamtkonzeptes wird Wert auf die Verwendung von ressourcenschonenden langlebigen Materialien gelegt und alle Dächer werden als extensiv begrünte Flachdächer ausgebildet. Geplant ist zudem die Nutzung regenerativer Energiequellen wie Geothermie und Photovoltaik. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts ist für Herbst 2024 vorgesehen.


„Für die Entwicklung des Unternehmensstandortes zu einem Firmencampus hat gmp eine ganzheitliche Vision für die nächsten Jahrzehnte entwickelt. Durch die kompakte Anordnung der Baukörper werden die bestehenden und die geplanten Nutzflächen auf optimale Weise vernetzt und der Standort damit zukunftsfähig gestaltet. Es entsteht ein zentraler Park, der die Grünzüge im Nordwesten und Südosten des Deichmann-Geländes miteinander verbindet und der mit seiner besonderen Aufenthaltsqualität nicht nur den Mitarbeitenden der Deichmann SE, sondern auch der Allgemeinheit zugutekommt.“ – Christian Hoffmann, Partner bei gmp

PM: Deichmann-Campus in Essen - Baustart für neuen Firmencampus



Update 23.01.2024

Die DEICHMANN SE erweitert mit einem neuen Verwaltungs- und Bürogebäude ihren Firmensitz in Essen. Der Campus von Europas größtem Schuhhändler steht damit für eine stimmige Gesamtkonzeption, die sich harmonisch ins städtebauliche Umfeld einbettet. Mit dem neuen Campus sind Modernität, Internationalität und Aufenthaltsqualität verbunden.

Das vor 110 Jahren gegründete Familienunternehmen stellt mit der Erweiterung die Weichen für die Zukunft und gibt zugleich ein nachhaltiges Bekenntnis zum Standort Essen. Als Ankerprojekt des Bauvorhabens, das nach intensiver Vorbereitung im Frühjahr 2022 gestartet ist, wird das neue lichtdurchflutete Hauptgebäude mit fünf Geschossen zur Schnittstelle auf dem DEICHMANN-Campus. Das Gebäude wurde vom renommierten Architekturbüro gmp mit Hauptsitz in Hamburg entworfen.

„Das Projekt stellt eine notwendige Investition in die Zukunftsfähigkeit unseres Familienunternehmens dar“, erklärt Heinrich Deichmann, Vorsitzender des Verwaltungsrates der DEICHMANN SE. „Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, den Blick nach vorne zu richten und mit Weitsicht und Mut in Wachstum zu investieren. Mein Vater hat hier 1968 das erste Gebäude errichtet. Damals passte noch alles unter ein Dach. Seitdem ist unser Unternehmen kontinuierlich gewachsen – übrigens stets aus eigener Kraft. Der Neubau über fünf Geschosse ist somit Ausdruck der positiven Entwicklung unseres Unternehmens in den vergangenen Jahrzehnten. Und er ist eine Investition in die Zukunft unserer Unternehmensgruppe. Auch nach 110 Jahren steht DEICHMANN damit für Kontinuität, Verlässlichkeit und Weitblick.“

Der Campus-Umbau für zeitgemäße Arbeitswelten mit hoher Aufenthaltsqualität folgt einem ökologischen Gesamtkonzept, das gerade auch der Entwicklung beim Thema Energieversorgung und Energiemanagement Rechnung trägt. So kommt auch beim Neubau regenerative Energie in Form von Photovoltaik und Geothermie zum Einsatz. Zugleich werden die bestehenden Gebäude auf den neuesten Stand gebracht, um den veränderten Anforderungen an zeitgemäße Arbeitsplätze und Strukturen zu entsprechen – wie etwa mit Open Space- und modernen Team- und Konferenzbereichen. Rund 1.200 Beschäftigte arbeiten in der Zentrale.

Der repräsentative Neubau mit Tiefgarage auf zwei Ebenen wird zum Entree des Campus und beim Abschluss des Bauprojekts von gepflegten Grünflächen mit Parkcharakter umgeben sein. Die vorhandenen Fußwege und Verbindungen auf dem Areal bleiben für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Haupteingang des Neubaus wird direkt an die Aktienstraße als repräsentatives Unternehmens-Entree verlagert und das umliegende Wohnquartier verkehrlich entlastet. Der Baumbestand bleibt erhalten und wird auch durch Neupflanzungen ergänzt.

Zielmarke für den neuen Firmencampus ist gegen Ende 2025: Dann ziehen die DEICHMANN-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die während des groß angelegten Umbaus an Ausweichstandorten unter anderem in der Parkstadt in Mülheim untergebracht sind, zurück an den Firmensitz in Essen-Schönebeck. Von hier aus werden zahlreichen Bereiche auch mit Blick auf das internationale Geschäft der Unternehmensgruppe begleitet. Perspektivisch sind weitere Gebäude sowie Umbaustufen im Bestand grundsätzlich möglich und vom späteren Flächenbedarf abhängig. So wird das Unternehmen wie in seiner über 100-jährigen Geschichte auch in Zukunft weiter bedarfsgerecht wachsen können.

Wir sind der DEICHMANN-Campus! Beim Richtfest am 8. November 2023 wurde nicht nur die Fertigstellung des Rohbaus als wichtige Etappe und Grundlage für den nun laufenden Innenausbau gefeiert: Im Neubau wurde auch eine Zeitkapsel deponiert, die neben einer aktuellen Tageszeitung verschiedenste Mitarbeiter-Grüße und Wünsche in Wort und Bild aus allen Unternehmensbereichen in digitaler Form enthält und als „DEICHMANN-DNA“ damit ein Baustein für die weitere Zusammenarbeit in der Essener Zentrale bleibt – nach wie vor dem Firmen-Leitsatz folgend: „Das Unternehmen muss den Menschen dienen.“

Die DEICHMANN SE mit Stammsitz in Essen (Deutschland) wurde 1913 gegründet und befindet sich zu 100 Prozent im Familienbesitz. Die Unternehmensgruppe ist Marktführer im europäischen Schuheinzelhandel und in 31 Ländern weltweit aktiv. Sie beschäftigt über 48.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreibt etwa 4.600 Filialen sowie 41 Onlineshops. Zum Unternehmen gehören neben dem DEICHMANN-Format die Konzepte MyShoes, in der Schweiz Dosenbach, Ochsner Shoes und Ochsner Sport, vanHaren in den Niederlanden und Belgien, in den USA Rack Room Shoes sowie die SNIPES-Gruppe mit Filialen und Onlineshops in Europa und in den USA.

Zahlen, Daten und Fakten zu dem Neubau im Überblick:


  • über 7.000 Quadratmeter Nutzfläche
  • und Raum für 225 physische Arbeitsplätze
  • 64.000 Tonnen Bodenaushub für das neue Hauptgebäude
  • etwa 75.000 Tonnen Erdbewegung im Projekt
  • mehr als 60 Bohrungen für die Geothermie-Anlage
  • extensive Dachbegrünung in Kombination mit Photovoltaik-Systemen

Pressemitteilung vom 08.11.2023: Richtfest für das neue Hauptgebäude auf dem Deichmann-Campus


Update 20.08.2024




Fotos: hanbrohat - 08/2024


Samstag, 17. August 2024

Essen | Seniorenresidenz in Altenessen - Fertig

Cureus, ein auf Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter, der für sein eigenes Portfolio neu baut, und Belia, als künftiger Betreiber der Seniorenresidenz Altenessen, haben am 6 April 2022 zur Grundsteinlegung eingeladen.

Die komplett barrierefreie Seniorenresidenz wird über rd. 11.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche (BGF) verfügen und erstreckt sich von der Tiefgarage mit 45 Stellplätzen über das Erdgeschoss, vier Obergeschosse und ein Staffelgeschoss. Das Erdgeschoss empfängt Bewohner und Gäste der Seniorenresidenz mit einer hotelartig gestalteten Lobby, einer Lounge mit Kamin und Bibliothek sowie einem Angebot aus Friseur, Therapieräumen und Wäscherei. Ein Café im Eingangsbereich der Residenz und das hauseigene Restaurant mit Frischküche werden auch der Öffentlichkeit zugänglich sein. Im Erdgeschoss entsteht ebenfalls die Tagespflege mit 18 Plätzen. 

Die Bewohner der Seniorenresidenz erwarten in den Obergeschossen 107 Einzelzimmer mit eigenem Bad nach modernstem Standard. 91 der Zimmer sind rollstuhlgerecht ausgebaut. Alle Zimmer können durch die Bewohner individuell möbliert werden, um eine Wohlfühlatmosphäre und einen privaten Rückzugsort zu schaffen. An den Außenflügeln der Wohnetagen befinden sich insgesamt 22 Service-Wohnungen. Die Wohnungen sind vom Erdgeschoss aus bequem über Aufzüge zu erreichen und werden sich durch einen modernen Schnitt und die ruhige Lage im Gebäude auszeichnen. Details zur Ausstattung und den zu erwartenden Mieten werden im Frühjahr 2022 auf www.belia.de bekannt gegeben.

  • 107 Pflegeplätze für Voll-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege, 22 Service-Wohnungen und Tagespflege mit 18 Plätzen geplant
  • Öffentliches Restaurant, Wäscherei, Friseur und Kaminzimmer im Komplex
  • Fertigstellung in nachhaltiger KfW-40-Bauweise und Inbetriebnahme im Sommer 2023 geplant
  • Cureus – erfahrener Spezialist für Pflegeimmobilien baut und behält Immobilie im Bestand
  • Immobilien von Cureus stellen die Bedürfnisse der Bewohner in den Mittelpunkt
  • Belia Seniorenresidenzen wird Betreibe
  • Mehr als 80 neue und krisenfeste Arbeitsplätze entstehen in Essen-Altenessen
  • Interessenten für einen der Pflegeplätze können sich bereits melden
PM: Cureus und Belia legen Grundstein für Seniorenresidenz in Essen-Altenessen mit rund 150 Pflegeplätzen

Bild: Cureus

Die Seniorenresidenz ist inzwischen vollständig fertiggestellt und bezogen worden.



Fotos: hanbrohat - 08/2024


Mittwoch, 14. August 2024

Essen - Wohngebäude Ecke Kupferdreher-/Benderstraße - In Bau

An der Kupferdreher Straße und der Benderstraße in Essen-Kupferdreh entsteht zur Zeit der Neubau von 46 modernen Mietwohnungen, verteilt auf zwei Gebäude. Die barrierearmen Wohnungen verteilen sich auf 2,5 bis 4,5 Räume mit Wohnflächen von 48 bis 147 m². Die Erdgeschosswohnungen verfügen über Gärten und die Wohnungen in den Obergeschossen erhalten großzügige Balkone. Die im Staffelgeschoss gelegenen Wohnungen überzeugen zum Teil mit einer weitläufigen Dachterrasse. Ein Aufzug ermöglicht einen stufenlosen Zugang zu allen Wohnungen. Bauherr ist die Deutsche Wohnungsbau GmbH & Co.KG aus Essen. Aktuell wird bereits am zweiten Geschoss gearbeitet.




Bilder: Deutsche Wohnungsbau GmbH & Co.KG


Fotos: hanbrohat - 08/2024


Dienstag, 20. Februar 2024

Essen | Firmensitz Alex Cosmetic | In Bau

Im August 2023 wurde der Grundstein des Neubauprojekts der Alex Cosmetic GmbH im Nordviertel gelegt. Auf dem Baugrundstück an der Graf-Beust-Allee baut das Unternehmen ein neues Büro- und Logistikgebäude, um sich zu vergrößern. "Das Bürogebäude wird als Effizienzgebäude EG40EE errichtet und wird damit sehr klimafreundlich", so Oberbürgermeister Thomas Kufen und erklärte weiter: "Alle Bereiche des Büro- und Logistikgebäudes werden mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe beheizt, fossile Brennstoffe werden nicht genutzt, sondern unter anderem eine Photovoltaikanlage auf der Halle und eigene Regenwasserzisterne zur Bewässerung der Grünflächen.

Die Alex Cosmetic GmbH ist ein in der dritten Generation wachsendes, familiengeführtes Unternehmen mit Hauptsitz in Essen. Alex Cosmetic vertreibt pflegende Kosmetik an den professionellen Beauty-Fachhandel und realisiert gemeinsam mit Vollack auf dem 2.750 Quadratmeter großen Grundstück ein Bürogebäude, in dem künftig Produktions- und Sozialbereiche ebenso Platz finden wie Verwaltungs-, Schulungs- und Behandlungsräume. Die dreigeschossige Büroarbeitswelt wird sich über eine Fläche von rund 950 Quadratmetern erstrecken. Daran angeschlossen entsteht eine rund 1.000 Quadratmeter große Logistikhalle für Kommissionierung und Lager.

Pressemitteilung: Oberbürgermeister legt Grundstein beim Neubauprojekt der Alex Cosmetic GmbH


Foto: Alex Cosmetic



Fotos: hanbrohat | August 2023