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Sonntag, 16. August 2026

Bottrop: Ehemaliges Karstadt-Gebäude wird zur Phönix-Galerie

Bottrop – Ehemaliges Karstadt-Gebäude wird zur Phönix-Galerie | Revitalisierung

Das ehemalige Karstadt-Gebäude an der Hansastraße in der Bottroper Innenstadt blickt auf eine wechselvolle Entwicklung zurück. Nach dem Ende der Warenhausnutzung wurde die Immobilie ab 2016 umfassend umgebaut. Unter dem Namen Althoff-Arkaden sollte ein neues Einkaufs- und Dienstleistungszentrum mit Einzelhandel und Hotel entstehen.

Das ursprünglich von der Devello Immobilien AG entwickelte Konzept wurde in wesentlichen Teilen umgesetzt. Inzwischen steht jedoch eine erneute Neuausrichtung an: Das Gebäude wird unter dem Namen Phönix-Galerie umfassend revitalisiert. Die Stadt Bottrop wird künftig einen großen Teil der oberen Geschosse als Verwaltungsstandort nutzen.

Umbau des ehemaligen Karstadt-Hauses

Nach den ersten Planungen sollten rund 30 bis 40 Millionen Euro in die Revitalisierung investiert werden. Das Gebäude wurde ab Ende 2016 nahezu vollständig entkernt. Lediglich die statisch notwendigen Bauteile blieben erhalten.

Vorgesehen waren damals rund zehn Einzelhandelsgeschäfte in den unteren Etagen. In den oberen Geschossen sollte ein Best Western Hotel entstehen. Außerdem sollte die historische Kaufhausfassade an der Hansastraße erhalten und modernisiert werden.

Auch die Verbindung zwischen Hochstraße und Hansastraße sollte barrierefrei durch das Gebäude geführt werden. 

Foto: Bärbel Miemietz / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 / Foto von 2022

Samstag, 18. Juli 2026

Bottrop - Neubau Mehrfamilienhaus + Kita Tourcoingstraße - In Planung

An der Tourcoingstraße im Bottroper Stadtteil Eigen entsteht in den kommenden Jahren ein ungewöhnliches Neubauprojekt. Während der Projektentwickler Bonava auf dem angrenzenden Gelände eine neue Wohnsiedlung mit Einfamilien- und Reihenhäusern errichtet, entwickelt die städtische Gesellschaft für Bauen und Wohnen Bottrop (GBB) ein viergeschossiges Mehrfamilienhaus mit integrierter Kindertagesstätte.

Kombination aus Wohnraum und Kita

Im Erdgeschoss des Neubaus ist eine viergruppige Kindertagesstätte vorgesehen. In den drei darüberliegenden Geschossen entstehen insgesamt zwölf öffentlich geförderte Mietwohnungen. Die Realisierung des geförderten Wohnraums ist Bestandteil des Bebauungsplans und soll das neue Wohnquartier sinnvoll ergänzen.

Für das Projekt nutzt die GBB sowohl ein bereits im Besitz befindliches Grundstück an der Ecke Tourcoingstraße/Börenstraße als auch einen Teil der angrenzenden Fläche des Bonava-Areals. Auf dem bisherigen, seit Jahren ungenutzten Bolzplatz wird künftig das Außengelände der Kita angelegt.


Holzbau als Pilotprojekt

Besonders bemerkenswert ist die geplante Bauweise. Während die Kindertagesstätte in klassischer Massivbauweise errichtet wird, entsteht der Wohnbereich nahezu vollständig in Holzbauweise. Lediglich Treppenhäuser und Aufzugsschächte werden aus Beton gefertigt.

Mit diesem Konzept betritt die GBB Neuland. Holz wird zwar seit Jahren erfolgreich im Einfamilienhausbau eingesetzt, im mehrgeschossigen Wohnungsbau ist diese Bauweise jedoch noch vergleichsweise selten. Ziel ist es, den CO₂-Ausstoß beim Bau deutlich zu reduzieren und gleichzeitig nachhaltige Bauweisen in Bottrop zu etablieren.

Vor der Umsetzung sollen Erfahrungen vergleichbarer Projekte ausgewertet und Experten des Landesbetriebs Wald und Holz NRW in die Planung eingebunden werden.

Energieeffizientes Gebäudekonzept

Auch bei der Haustechnik verfolgt die GBB einen ungewöhnlichen Ansatz. Um Feuchtigkeitsschäden an der Holzkonstruktion möglichst auszuschließen, verzichtet man auf klassische wassergeführte Heizsysteme.

Stattdessen setzt das Gebäude auf:

  • KfW-40-Energiestandard
  • große Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen
  • Batteriespeicher für den Eigenstromverbrauch
  • elektrische Infrarotheizungen
  • Balkonkraftwerke, die bereits in die Balkongeländer integriert werden

Zusätzlich werden sämtliche Installationsschächte mit Feuchtigkeitssensoren ausgestattet, um mögliche Leckagen frühzeitig zu erkennen.

Bild: Architekturbüro Ryvola | Architekturbüro Ryvola


Wohnungen für Familien

Geplant sind ausschließlich Drei-Zimmer-Wohnungen mit rund 80 Quadratmetern Wohnfläche und Balkon. Dank der öffentlichen Förderung soll die Nettokaltmiete bei lediglich 6,50 Euro pro Quadratmeter liegen und damit deutlich unter dem aktuellen Marktniveau.

Das Gebäude wird L-förmig beziehungsweise im rechten Winkel zur Tourcoingstraße angeordnet. Die Balkone orientieren sich zur neuen Einfamilienhaussiedlung, während sich die Kita zur Tourcoingstraße öffnet.

Zeitplan

Nach damaliger Planung sollte der Baustart im Jahr 2026 erfolgen. Mit dem Projekt verbindet die GBB mehrere Ziele gleichzeitig: dringend benötigten geförderten Wohnraum schaffen, zusätzliche Kita-Plätze bereitstellen und gleichzeitig eine nachhaltige und zukunftsweisende Bauweise in Bottrop etablieren.

Sonntag, 29. März 2026

Bottrop - Light-Industrial-Projekt „Central Ruhr“ - In Bau

Das Light-Industrial-Projekt „Central Ruhr“ in Bottrop

Mit dem Projekt „Central Ruhr“ entsteht in Bottrop ein moderner Gewerbe- und Logistikstandort, der gezielt auf die Anforderungen zeitgemäßer Produktions- und Logistikunternehmen ausgerichtet ist. Hinter der Entwicklung steht der Investor und Projektentwickler Swiss Life Asset Managers, der das Areal als Teil seiner europäischen Logistikstrategie erschließt.

Grundlage des Projekts ist ein rund 100.000 Quadratmeter großes Brownfield-Grundstück im Bottroper Stadtteil Eigen. Die Entwicklung sieht eine Logistikimmobilie mit insgesamt etwa 33.000 bis 33.400 Quadratmetern Mietfläche vor. Davon entfallen rund 30.000 Quadratmeter auf Lagerflächen, ergänzt durch etwa 2.000 Quadratmeter Mezzanine-Flächen sowie rund 1.300 bis 1.800 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen. Zusätzlich entsteht ein separater Büroneubau mit etwa 842 Quadratmetern Fläche. 

Bild: Swiss Life Asset Managers

Die Immobilie wird in drei Halleneinheiten mit einer lichten Höhe von rund zwölf Metern unterteilt und kann sowohl von einem einzelnen Großnutzer als auch von mehreren Mietern genutzt werden. Insgesamt sind etwa 30 Verladetore sowie mehrere ebenerdige Zufahrten vorgesehen, um flexible Logistikprozesse zu ermöglichen. 

Der Baustart für „Central Ruhr“ ist für das Jahr 2025 vorgesehen. Erste Baufortschritte wurden bereits im selben Jahr sichtbar, unter anderem mit dem Richtfest für Teile des Bürogebäudes. Die Fertigstellung wird marktüblich in einem Zeitraum von etwa 18 bis 24 Monaten nach Baubeginn erwartet, sodass eine Inbetriebnahme voraussichtlich im Zeitraum 2026 bis 2027 erfolgen kann.

Ein konkretes Investitionsvolumen oder Baukosten wurden bislang nicht öffentlich kommuniziert. Vergleichbare Logistikentwicklungen dieser Größenordnung bewegen sich jedoch üblicherweise im mittleren zweistelligen Millionenbereich, abhängig von Bauqualität, ESG-Standards und technischer Ausstattung.

Inhaltlich folgt das Projekt dem Konzept moderner Light-Industrial-Immobilien. Diese kombinieren klassische Lagerflächen mit Elementen leichter Produktion, E-Commerce-Abwicklung und urbaner Fertigung. Zielgruppen sind insbesondere Unternehmen aus den Bereichen Fulfillment, Automotive-Zulieferung, High-Tech-Montage sowie urbane Produktionsbetriebe.

Ein besonderer Fokus liegt auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Geplant sind unter anderem Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen, der Einsatz von Wärmepumpen sowie eine Gebäudezertifizierung nach BREEAM-Standard „Very Good“. Damit positioniert sich „Central Ruhr“ als ESG-konforme Immobilie innerhalb eines zunehmend regulierten Marktes für Gewerbeimmobilien. 

Die Standortwahl in Bottrop ist strategisch begründet. Das Ruhrgebiet zählt zu den größten Logistikregionen Europas und bietet Zugang zu einem Einzugsgebiet von mehreren Millionen Menschen. Die Nähe zu Städten wie Essen, Oberhausen und Gelsenkirchen sowie die Anbindung an zentrale Autobahnen ermöglichen insbesondere effiziente Last-Mile-Logistiklösungen.

Darüber hinaus steht das Projekt exemplarisch für den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Auf ehemaligen Industrieflächen entstehen neue, zukunftsorientierte Gewerbestandorte, die traditionelle Nutzungsmuster ablösen und gleichzeitig neue Arbeitsplätze schaffen. „Central Ruhr“ reiht sich damit in eine Vielzahl von Transformationsprojekten ein, die den Wandel von der Montanindustrie hin zu einer diversifizierten Wirtschaftsstruktur vorantreiben.

Insgesamt zeigt das Projekt, wie sich moderne Logistik- und Light-Industrial-Immobilien zunehmend als zentrale Bausteine urbaner Wirtschaftsräume etablieren. Die Kombination aus Lagequalität, Flexibilität und Nachhaltigkeit macht „Central Ruhr“ zu einem typischen Vertreter dieser neuen Immobiliengeneration.

Quelle: Immobilienmanager

Mittwoch, 13. August 2025

Bottrop - Neubau Feuer- und Rettungswache Kirchhellen - In Bau

In Bottrop-Kirchhellen hat mit dem offiziellen Spatenstich der Bau der neuen Feuer- und Rettungswache 2 begonnen. Auf dem Gelände an der Rentforter Straße/In der Koppel wird zunächst der Baugrund vorbereitet, bevor Anfang 2026 der Rohbau startet. Bereits jetzt entstehen Lärmschutzwände, die Anwohner während der Bauphase und im späteren Betrieb vor zusätzlicher Lärmbelastung schützen.

Die moderne Rettungs- und Feuerwache soll Anfang 2028 fertiggestellt werden. Die Baukosten liegen bei rund 26 Millionen Euro. Der Standort war im Vorfeld umstritten, doch ein Lärmschutzgutachten bestätigt die Einhaltung aller Grenzwerte. Zusätzlich wird eine ökologische Bauleitung eingesetzt, um Natur- und Umweltschutz sicherzustellen.

Die neue Wache vereint Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr und Rettungsdienst an einem Standort. Geplant sind sechs Stellplätze für Feuerwehrfahrzeuge, zwei für den Rettungsdienst, eine Werkstatt und ein Übungsturm für Höhenrettungen. Das nachhaltige Baukonzept sieht ein Erdgeschoss in langlebiger Ziegelbauweise und ein Obergeschoss mit Holzfassade vor. Außerdem wird das Gelände so konzipiert, dass zukünftige Erweiterungen möglich sind.


Quelle: WAZ - Startschuss für eine moderne Feuerwache im Bottroper Norden - Paywall



Bilder: Architekturbüro pxg/ Josef Knipping | Architekturbüro pxg/ Josef Knipping

Samstag, 9. August 2025

Bottrop - Neubau der Hauptfeuerwache - In Planung

Die Stadt Bottrop plant den Neubau der Hauptfeuerwache an der Kreuzung Kirchhellener Straße und Josef-Albers-Straße, um die bisherigen Feuerwehrgebäude an der Hans-Sachs-Straße zu ersetzen. Diese sind seit 1972 in Betrieb und entsprechen aufgrund ihres Alters und der gestiegenen Anforderungen nicht mehr den aktuellen Standards. Eine Sanierung der bestehenden Feuerwache wurde wegen der hohen Kosten und der langen voraussichtlichen Bauzeit von bis zu 16 Jahren als unwirtschaftlich bewertet. Deshalb setzt die Stadt auf einen Neubau, der bis voraussichtlich Ende 2031 fertiggestellt sein soll.

Mit dem Neubau wird ein moderner Standort geschaffen, der alle Funktionen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Leitstelle an einem zentralen Ort vereint. Das beauftragte Planungsbüro agn konnte im Vergabeverfahren mit seinem Konzept überzeugen und erhielt den Auftrag zur Generalplanung. Auf einer Nettogrundfläche von etwa 12.000 Quadratmetern sollen die unterschiedlichsten Nutzungen untergebracht werden. Dazu gehören neben der Freiwilligen, Jugend- und Berufsfeuerwehr auch die Leitstelle, der Rettungsdienst sowie diverse Ausbildungs- und Sportbereiche. Zudem sind Verwaltungsräume, Lagerflächen, Werkstätten und ein arbeitsmedizinisches Zentrum geplant. Besonderen Anforderungen wird mit einer Aufbereitungsstrecke, einer Atemschutzwerkstatt und -übungsstrecke sowie einem Übungshof mit einem Übungsturm Rechnung getragen.

Ein wichtiger Fokus liegt auf der Nachhaltigkeit des Neubaus. Das Konzept sieht vor, den baulichen Fußabdruck möglichst kompakt zu halten und das Grundstück nur in reduziertem Maße zu nutzen, um ausreichend Flächenreserven zu erhalten. Ein kleiner Wald auf dem Gelände soll erhalten bleiben, und versiegelte Flächen werden so weit wie möglich minimiert, um den Grünflächenanteil zu erhöhen. Zur ökologischen Ausstattung sind extensive Gründächer mit integrierten Photovoltaikanlagen sowie Fassadenbegrünungen vorgesehen. Das Materialkonzept wird im weiteren Planungsverlauf noch detailliert ausgearbeitet.

Parallel zur Planung laufen bereits verschiedene Ausschreibungen für die Umsetzung der Bauarbeiten, beispielsweise für erweiterte Rohbauarbeiten und die technische Gebäudeausstattung. Die Stadt Bottrop treibt die Planung und Realisierung der neuen Feuerwache kontinuierlich voran, um das Projekt zügig und wirtschaftlich umzusetzen. Mit dem Neubau wird ein zeitgemäßer, nachhaltiger und multifunktionaler Standort für alle Einsatzkräfte geschaffen, der den Anforderungen der Zukunft gerecht wird.

Quelle: agn - neue Feuerwache in Bottrop


Bild: agn

Samstag, 26. Juli 2025

Bottrop - Erweiterung RRK Wellpappenfabrik - In Planung

Die Panther Gruppe hat das ehemalige Nadler-Gelände an der Scharnhölzstraße in Bottrop übernommen. Auf dem rund 30.000 Quadratmeter großen Grundstück, das direkt an die bestehende RRK Wellpappenfabrik angrenzt, plant das Unternehmen den Ausbau einer vollautomatisierten Wellpappenproduktion. Geplant ist der Bau einer neuen Wellpappenanlage inklusive Papier- und Halbfertigwarenlager, mit der die Kapazität des Werks auf über 300 Millionen Quadratmeter pro Jahr gesteigert werden soll. Für diese Erweiterung sind Investitionen in Höhe von rund 40 Millionen Euro vorgesehen, deren genaue zeitliche Umsetzung für 2026 abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, den Niederlanden und Belgien festgelegt wird. Trotz der geplanten Kapazitätssteigerung soll der relative CO₂-Ausstoß des Werks deutlich gesenkt werden.

Das ehemalige Nadler-Werk, in dem zuletzt Feinkostsalate produziert wurden, war Ende 2024 endgültig geschlossen worden, wodurch etwa 170 Arbeitsplätze verloren gingen. Ursprünglich hatte die Panther Gruppe auch den Ausbau auf einer größeren Fläche auf dem ehemaligen Prosper-Haniel-Gelände im Fuhlenbrock angestrebt, dieser Plan gilt jedoch inzwischen als hinfällig. Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen nun auf den Ausbau des bestehenden Standorts in Bottrop. Somit bleibt das Gewerbegebiet an der Scharnhölzstraße ein zentraler Produktionsstandort für die Wellpappenfabrik der Panther Gruppe.

Quelle: WAZ - Bottrop: Wellpappenfabrik übernimmt ehemalige Nadler-Fläche - Paywall

Dienstag, 10. Juni 2025

Bottrop - Ausbau Kirchhellen Heidhof - In Planung

Mitten im Naturraum Kirchheller Heide entsteht in den kommenden Jahren ein zukunftsweisendes Zentrum für Umweltbildung und nachhaltige Forstwirtschaft: Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat die lang erwartete Modernisierung des Heidhofs beschlossen. Das Projekt steht exemplarisch für eine Architektur, die Bildung, Nachhaltigkeit und Aufenthaltsqualität im Grünen miteinander verbindet.

Transformationsprozess eines historischen Lernorts

Der Heidhof ist seit über 30 Jahren als außerschulischer Lernort etabliert – nun wird er neu interpretiert. Der geplante Umbau sieht eine gestalterische, funktionale und energetische Neuausrichtung des Gebäudeensembles vor. Der erste Bauabschnitt beginnt voraussichtlich im Sommer 2026, die Fertigstellung ist für 2027 geplant.

Im Zentrum steht die behutsame Umgestaltung bestehender Strukturen: Die offene Remise wird in ein Waldlabor mit Lehrküche umgewandelt – ein Ort, an dem Umweltbildung experimentell und praxisnah erlebt werden kann. Ein grünes Klassenzimmer im Außenbereich ergänzt das pädagogische Konzept.

Transparenz und Offenheit: Die neue Mitte des Heidhofs

Besonderes architektonisches Merkmal der Neugestaltung ist die gläserne Eingangsfassade, mit der das historische Haupthaus zum Innenhof geöffnet wird. Das großzügige Foyer dient künftig als Ausstellungsfläche und Orientierungspunkt für Besucher. Flexible Raumkonzepte im Obergeschoss bieten Platz für Schulungen, Workshops und Verwaltungsnutzung. Auch die Werkstatt-Scheune wird integriert und künftig als Holzwerkraum genutzt – ein klares Bekenntnis zur Verbindung von Handwerk, Naturbezug und Bildungsauftrag.

Nachhaltig geplant, ressourcenschonend umgesetzt

Die Baukosten für die erste Phase belaufen sich auf über acht Millionen Euro. Finanziert wird das Projekt durch Eigenmittel des RVR, Mittel der RAG zur Beseitigung bergbaubedingter Schäden sowie beantragte Fördergelder im Rahmen energieeffizienter Gebäudesanierung. Der Entwurf verfolgt eine ökologisch und funktional nachhaltige Linie, bei der sowohl energieeffiziente Bauweise als auch ressourcenschonende Materialien eine Rolle spielen.

Mehr als ein Bauprojekt: Ein Ort für Generationen

„Der neue Heidhof wird kein reines Besucherzentrum, sondern ein Ort, an dem Bildung, Erholung und Engagement für den Klimaschutz zusammenkommen“, sagt RVR-Sprecher Jens Hapke. Mit dem Umbau entsteht ein Ort der Begegnung, der das Potenzial hat, Modellcharakter für bildungsbezogene Architektur in naturnahen Räumen zu entwickeln.

Die zweite Bauphase, die unter anderem eine neue Fahrzeugremise und Kioskinfrastruktur umfasst, befindet sich derzeit noch in der Finanzierungsplanung.

Fazit: Architektur im Dienst der Umweltbildung

Die Modernisierung des Heidhofs zeigt beispielhaft, wie bestehende Bausubstanz neu gedacht und sinnvoll erweitert werden kann – im Einklang mit Landschaft, Nutzung und pädagogischem Anspruch. Der Entwurf verbindet transparente Gestaltung mit funktionaler Offenheit und schafft Raum für eine umweltbewusste Zukunft.


Bauherr: Regionalverband Ruhr (RVR)
Planung & Umsetzung: [Architekturbüro noch nicht genannt]
Baukosten Phase 1: > 8 Mio. €
Bauzeit: 2026–2027
Nutzung: Umweltpädagogik, Ausstellung, Verwaltung, Forstwirtschaft



Quelle: WAZ - Lange angekündigt: Kirchhellens Heidhof wird 2026 ausgebaut

Sonntag, 16. Februar 2025

Bottrop - Neubau Wohn & Geschäftshaus in Eigen - In Planung

Am Eigener Markt in Bottrop entsteht ein neues Stadtteilzentrum mit Edeka und Rossmann. Auf einer Fläche von 1700 Quadratmetern soll der neue Edeka entstehen, daneben eine Rossmann-Filiale mit 700 Quadratmetern Fläche. Über den Handelsflächen sollen Wohnungen auf einer Gesamtfläche von 2000 Quadratmetern in zwei Staffelgeschossen realisiert werden. Mindestens ein Drittel wird sozial gefördert sein.

Das Gebäude wird von zwei Seiten erschlossen. Nach vorne liegt der Zugang zu Edeka und Rossmann, hinten der zu den Wohnungen, die auch eigene Pkw-Stellplätze bekommen. Sommer 2025 wird der Bebauungsplan erarbeitet. Im Idealfall rechnet der Investor IPG mit der Fertigstellung Ende 2026.

Quelle: WAZ - Edeka in Bottrop-Eigen: Neubau verschiebt sich um ein Jahr


Bild: IPG

Montag, 10. Februar 2025

Bottrop - Wohnprojekt „Leben im Stadtteil Lehmkuhle“ - In Bau

Die Kirchner Liegenschaften aus Mülheim, lassen zur Zeit ein Wohnprojekt an der Lehmkuhler Straße in Bottrop realisieren. Insgesamt kostet das Wohnprojekt „Leben im Stadtteil Lehmkuhle“ geschätzte 15 Millionen Euro. Zu dem Nebengebäude gehört auch das Hauptgebäude direkt nebenan. Dort entstehen eine Kurzzeitpflege und darüber ambulant betreute Wohngemeinschaften mit bis zu acht Personen, die mit Demenz leben. Sozialer Träger des integrierten Wohnzentrums ist der Ambulante Pflegedienst (APD) mit Firmensitz in Gelsenkirchen.

Voraussichtlich im Sommer dieses Jahres wird das Nebengebäude an der Lehmkuhler Straße fertig. Die Fenster sind inzwischen alle montiert. Es folgt demnächst die Installation für Sanitär und Heizung, danach wird der Estrich verlegt. Insgesamt sind laut Investor in dem Nebengebäude sechs Appartements und 16 Zwei-Raum-Wohnungen geplant. Die Appartements verfügen unter anderem über rollstuhlgerechte Badezimmer, bodentiefe Fenster sowie einer Terrasse beziehungsweise einem Balkon.

Als Energiequellen dienen Geothermie und Solarthermie. Auf dem Dach wird eine Photovoltaik-Anlage gebaut. Das integrierte Wohnzentrum funktioniert bei der Energieversorgung autark. Über ein ausgeklügeltes System wird die Wärme und Kälte in den Räumen reguliert.

Quelle: WAZ - Gehobenes Wohnzentrum in Bottrop: Vermietung hat begonnen - hinter Paywall
 

Bold: Steinke + Zils

Sonntag, 9. Februar 2025

Bottrop | Logistikzentrum Mitsubishi Electric | Fertig - (02/2025)

Am 23. Januar feierte Prologis gemeinsam mit der Yusen Logistics (Deutschland) GmbH den Baubeginn der Logistikanlage in Bottrop nach japanischer und deutscher Tradition. Nach der traditionellen Sake-Fass-Zeremonie „kagami-biraki“ erfolgte der in Deutschland übliche Spatenstich, um die Entwicklung der 57.200 Quadratmeter großen Immobilie offiziell zu starten.

Auf dem Gelände an der Braker Straße entsteht eine nachhaltige Logistikanlage mit zwei Immobilien, die Yusen Logistics künftig als neues europäisches Zentrallager für Mitsubishi Electric nutzen wird. Gebaut wird nach den Standards BEG-40, WELL-Building-Gold sowie DNGB-Platin. Um dies zu erreichen, werden die Gebäude als so genannte All-Electric Buildings errichtet und mit Wärmepumpen beheizt. Auf den Dächern der beiden Immobilien-Einheiten werden jeweils Solaranlagen installiert. Damit kann Yusen Logistics voraussichtlich den Strombedarf komplett decken. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass das Unternehmen jährlich mehr als 7.000 Tonnen CO2einsparen kann. Darüber hinaus schafft Prologis auf dem Gelände durch Elektroladestationen für Pkw und Fahrräder, begrünte Fassaden, ein Outdoor-Gym und Tischtennisplatten ein komfortables und angenehmes Arbeitsumfeld. Die Fertigstellung des Brownfield-Projekts ist für Ende 2024 geplant.


Mit einer feierlichen Zeremonie feierte die Yusen Logistics (Deutschland) GmbH gemeinsam mit dem Logistikimmobilienunternehmen Prologis und wichtigen Stakeholdern, darunter der Regierung, der Stadt Bottrop und ihrem Kunden Mitsubishi Electric Europe BV, die Eröffnung ihres hochmodernen Logistikzentrums in Bottrop.

Mit einer Fläche von etwas mehr als 100.000 Quadratmetern und einer Gesamtlagerkapazität von bis zu 50.000 Palettenstellplätzen, einschließlich eines 3.700 Quadratmeter großen Zwischengeschosses, ist das neue Zentrum ein Paradebeispiel für moderne Logistik. Der Standort besteht aus zwei Vertriebseinheiten (DC1 und DC2) mit insgesamt 88 Laderampen, 25 Lkw-Parkplätzen und 164 Pkw-Parkplätzen. Die Zusammenarbeit zwischen Yusen Logistics und Prologis zeichnete sich durch außergewöhnliche Effizienz und Nachhaltigkeit aus und setzte neue Maßstäbe in der Branche.

Besonders in puncto Nachhaltigkeit punktet der Standort: Prologis revitalisierte das ehemalige Stahlindustriegelände und integrierte für den Standort CO₂-reduzierte Baumaterialien, Cradle-to-Cradle-zertifizierte Komponenten sowie eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 3,6 MWp. Durch das nachhaltige Gebäude und die damit einhergehende Optimierung von Distributionsprozessen und Transportwegen spart Yusen Logistics jährlich mehr als 7.000 Tonnen CO₂ ein. Darüber hinaus wurde das Gebäude mit einem starken Fokus auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter konzipiert und integriert zahlreiche Maßnahmen auf Basis der Well Standards – einem international anerkannten Zertifizierungssystem für gesundheitsfördernde Arbeitsumgebungen.

Das neue Zentrum dient ausschließlich als Zentrallager für Mitsubishi Electric Europe BV, einen der ältesten und größten Kunden von Yusen Logistics. Mit 75 täglichen ein- und ausgehenden Sendungen optimiert das Zentrum die gesamte Lieferkette, reduziert die Umweltbelastung und ermöglicht einen schnellen Produktumschlag. Die hohen Qualitätsstandards und kundenspezifischen Dienstleistungen machen Bottrop zu einem Referenzprojekt für ähnliche Initiativen weltweit.

Das Logistikzentrum schafft Arbeitsplätze für 150 bis 200 Mitarbeiter und integriert sowohl bestehende Fachkräfte aus der Region Duisburg als auch neue Talente. Ergonomische Arbeitsplätze, beheizte Lagerhallen und begrünte Fassaden tragen zu einem angenehmen Arbeitsumfeld bei. Darüber hinaus bietet der Standort moderne Büros, komfortable Pausenräume und eine hervorragende Anbindung an Einkaufs- und Gastronomiemöglichkeiten, darunter eine Snackbar direkt auf dem Gelände.


Fotos: Yusen Logistics

Samstag, 23. November 2024

Bottrop - Sanierung Quartier Bottrop-Fuhlenbrock - Fertig (09/2024)

48 Wohnungen in acht Gebäuden: VIVAWEST hat rund 4,6 Millionen Euro in die Modernisierung des Quartiers Bottrop-Fuhlenbrock investiert. Die Häuser in der Hans-Böckler-Straße wurden innerhalb eines Jahres wärmegedämmt und umfassend erneuert. Nun sind auch die Außenanlagen in der Siedlung fertig und das Projekt damit erfolgreich abgeschlossen.

Im Juni 2023 startete VIVAWEST die Bauarbeiten im Bereich der Hans-Böckler-Straße 221-235. Gut ein Jahr später leuchten nicht nur die Fassaden der Häuser in frischen und modernen Farben – auch vieles andere an und in den Gebäuden und den 48 Wohnungen ist neu. Das Ergebnis der umfassenden Modernisierungsmaßnahmen und begleitenden Instandsetzungsarbeiten: Das im Stadtteil Fuhlenbrock gelegene VIVAWEST-Quartier ist deutlich klimafreundlicher und bietet den Mietern ab sofort noch mehr Wohnkomfort.

Im Fokus der Maßnahmen der Siedlung, die bereits ressourcenschonend per Fernwärme versorgt wurde und wird, stand vor allem die ergänzende energetische Modernisierung. Dafür wurde der Wärmeschutz der Gebäude auf den neuesten Stand gebracht – so sorgen unter anderem gedämmte Dächer, Fassaden und Kellerdecken sowie neue Fenster inklusive Rollläden für eine bessere Energieeffizienz, einen geringeren Verbrauch und niedrigere Betriebskosten.

Zusätzlich zur zeitgemäßen Wärmedämmung wurde alle Wohnungen mit neuen Balkonen ausgestattet. Die Mieterinnen und Mietern im Erdgeschoss dürfen sich zudem erstmalig über eigene Terrassen freuen. Sämtliche Garagen wurden instandgesetzt, die Außenstellplätze erneuert. Die Außen- und Innenbereiche Gebäude erhielten durch neue Haustüren, Briefkastenanlagen, Regenrinnen und Fallrohre eine Aufwertung. Abschließend wurden die Außenanlagen des gesamten Quartiers verschönert.

Pressemitteilung: VIVAWEST schließt Modernisierung in Bottrop ab

Sonntag, 22. September 2024

Bottrop - Wohnquartier Südring/ Hünefeldstraße - In Planung

Am Südring/ Hünefeldstraße plant der Investor Bonava ein neues Wohngebiet mit rund 160 Einheiten. Die zu bebauende Fläche ist knapp sechs Hektar, umgerechnet acht Fußballfelder groß. Entstehen sollen Mehrfamilienhäuser sowie Reihen- und Doppelhaushälften. Rund 25 Prozent der Neubaumaßnahme sollen öffentlich gefördert werden.Die bebaute Fläche erstreckt sich grob vom Festplatz Bogenstraße am Südring entlang bis zur Hünefeldstraße. Die Grenze der Bebauung dürfte etwa in Höhe der Hünefeldstraße 60 liegen.

Quelle: WAZ -Umstrittenes Bauprojekt: Wäldchen muss dafür gefällt werden

Bottrop - Wohnbebauung Tourcoingstraße - In Planung

Auf einer ehemals landwirtschaftlich genutzten Fläche sollen Anfang 2025 die Bauarbeiten für ein neues Wohnquartier beginnen. Geplant sind insgesamt 53 Gebäude, die an Stichstraßen angeordnet sind: zwei Einfamilienhäuser, neun Reihenhäuser sowie 42 Doppelhaushälften. Die Immobilien sind zwischen etwa 110 und 140 Quadratmeter groß, die beiden Einfamilienhäuser sollen eine Fläche von etwa 180 Quadratmetern haben. Dazu kommt ein Mehrfamilienhaus, das die städtische Wohngesellschaft GBB umsetzen wird, mit geförderten Wohnungen sowie einer Kita. Investor für die Einfamilienhäuser ist Bonava. Jedes Wohnhaus bekommt einen Stellplatz sowie eine Garage.Entlang des Quartiers wird sich eine verkehrsberuhigte Spielstraße ziehen. Dort entstehen pro Siedlungsgebäude je ein Stellplatz für Besucher.

Das gesamte Wohngebiet wird ein oberflächennahes Entwässerungssystem bekommen. Der Regen fließt in den Straßenraum und von da aus zu einer Rasenmulde im westlichen Abschnitt des Quartiers. Dort kann das Wasser kontrolliert in den Vorthbach fließen. Energetisch werden die Häuser mit Fernwärme versorgt und sollen an das Netz von Iqony angeschlossen werden. Sie werden nach KfW-Standard 55 gebaut. Gegen Aufpreis ist auch ein höherer Standard möglich. Die Vermarktung der Einfamilienhäuser soll Anfang November 2024 beginnen. Die ersten Arbeiten sollen im Frühjahr 2025 im nördlichen Teil der Fläche starten. Die Bauzeit des gesamten Gebietes werde mindestens fünf Jahre dauern.

Sonntag, 10. März 2024

Bottrop | Bauknecht Quartier | Fertig (12/2023)

Im November konnte die Bauknecht Immobilien Holding AG mit der Revitalisierung des Bauknecht Quartiers in zentraler Lage von Bottrop beginnen. Zunächst finden Abbruch- und Entkernungsarbeiten statt. Der Bauantrag für die umfassende energetische, optische und technische Sanierung wird im Januar 2021 eingereicht. Alle hierfür notwendigen Vorarbeiten und Abstimmungen wurden bereits intensiv mit den Behörden und dem Denkmalamt abgestimmt. Die Projektentwicklung beinhaltet neben der oben beschriebenen Sanierung der beiden Gebäudeteile auch den Neubau eines Parkdecks im Innenhof, welches insbesondere durch Ladeinfrastrukturen dem heutigen Anspruch an nachhaltige Mobilität erfüllen wird.

Die denkmalgeschützte, historische Fassade aus dem Jahr 1955 wird gemäß Vorgabe der Behörden saniert und in Teilbereichen in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Ziel ist es, die faszinierende Geschichte des Gebäudes mit seiner ausdrucksstarken Fassade in die Neuzeit zu transferieren und das Denkmal wieder mit Leben zu füllen. Die Fassade des angrenzenden Gebäudes aus den 70er Jahren wird komplett neugestaltet. Durch den Einsatz moderner ökologischer Baustoffe und technischer Innovationen soll ein Gebäude mit höchstem Anspruch an Umwelt und Energieverbrauch entstehen.

Mit dem Innenausbau der modernen und flexiblen Mietflächen wird je nach Mieterwunsch voraussichtlich im 2. Quartal 2021 gestartet. Das moderne Erschließungskonzept über mehrere barrierefreien Eingänge mit behindertengerechten Aufzügen rundet das Angebot des Bauknecht Quartiers ab. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende 2021 geplant.“

Pressemitteilung: STARTSCHUSS IM BAUKNECHT QUARTIER


Bilder: Bauknecht Immobilien

Uodate 10.03.2024

Gut drei Jahre haben die Umbauarbeiten des ehemaligen RAG-Gebäudes gedauert. Jetzt stehen rund 15.000 Quadratmeter moderne Bürofläche in der Innenstadt zur Verfügung – Platz für 1.500 Arbeitsplätze. „Dieses Gebäude hat es in sich und es lohnt sich, einen genauen Blick auf alles zu werfen, was es zu bieten hat“, sagte Oberbürgermeister Bernd Tischler. Hinter einer denkmalgeschützten Fassade bietet das Bauknecht Quartier moderne, energieoptimierte und effiziente Büroflächen. Tischler betont die Bedeutung für die Bottroper Innenstadt. 


 

Er verspricht sich von den vielen Arbeitnehmern einen Zufluss von Kaufkraft für den Einzelhandel und die Gastronomie. Zudem sei das 1954 gebaute und jetzt sanierte Bürogebäude ein „weithin sichtbares Signal für die angestrebte Diversifizierung, die für die Zukunftsfähigkeit der Innenstadt“, so der Oberbürgermeister. Er erinnerte daran, dass ein Teil der Stadtverwaltung während der Sanierung des historischen Rathauses von 2016 bis 2018 in dem Gebäude untergebracht war. Der Umbau jetzt war eine große und anspruchsvolle Aufgabe, so Tischler.

Garrit Bauknecht zeigte sich während der Eröffnung als zufriedener Bauherr. Als im Juni 2019 der Gebäude zum Verkauf stand, griff der Immobilien-Entwickler aus Baden-Württemberg zu. „Ich war total begeistert von der Immobilie“, sagt er über seinen ersten Eindruck. Zudem lobt der Investor die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Hindernisse bei der Sanierung gab es dann allerdings zuhauf. Durch Corona und dem russischen Angriffskrieg kam es zu Lieferengpässen und Kostensteigerungen. Mit Verweis auf die hohen Standards bei dem Erhalt bestehender Gebäudesubstanz und der energetischen Sanierung meint Bauknecht: „Wir haben ein nachhaltiges Gebäude, das in die Zeit passt.“

Die Pläne für den Umbau kommen von dem Bottroper Architekten Ricardo Bocksteen. Für ihn habe sich jetzt mit der Einweihung eine Vision erfüllt. Das Gebäude wurde komplett entkernt. Zwischen den tragenden Betonsäulen haben die Mieter individuelle Bürogrundrisse gestaltet. Der offene Zuschnitt wird von vielen genutzt, großzügige und helle Büroräume einzurichten.






Fotos: hanbrohat | 03/2024

Mittwoch, 25. Juli 2018

Bottrop | Gebäudekomplex Ecke Kirchhellener Straße / Lamperfeld

An der Ecke von Kirchhellener Straße und Lamperfeld entsteht ein Gebäudekomplex mit 40 Wohnungen und einem Gesundheitshaus mit Kita. Auch eine Tiefgarage ist geplant. Der Bottroper Unternehmer Oliver Helmke rechnet mit einer Bauzeit von gut einem Jahr. Im Sommer 2019 sollen demnach die neuen Häuser bezugsfertig sein.

Quelle: WAZ - Vier neue Stadthäuser entstehen am Lamperfeld



Bild: Oliver Helmke GmbH

Montag, 23. Oktober 2017

Bottrop | Revitalisierung Hansa Center

Die Cosimo Investment Group GmbH hat das in den siebziger Jahren entstandene Hansa Center in Bottrop gekauft. Mitte 2019 wird das Hansa Center komplett saniert als das neue Herz der Stadt wiedereröffnet. Auf 16.000 Quadratmetern Fläche soll ein buntes und vielseitiges Shopping-Angebot entstehen.

„Aus alt mach neu“ – so lautete der Auftrag zur Sanierung des in die Jahre gekommenen Einkaufszentrums in Bottrops Innenstadt. Seit mehr als zehn Jahren befand sich das Hansa Center in einem stetigen Sanierungs- und Umbauprozess. Nun soll das Gebäude mit neuem Leben erfüllt werden. Über diesen Schritt freuen sich die Verantwortlichen der Stadt Bottrop genauso wie die Cosimo Investment Group GmbH, die derzeit für die Wiederöffnung des Hansa Centers von einer Gesamtinvestition in Höhe von rund 80 Millionen Euro ausgeht. „Mit RKW Architektur + konnten wir für die Architekten- und Planungsleistung eines der erfahrensten Architekturbüros für Handelsflächen beauftragen. Wir freuen uns auf eine konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit“, sagt Dr. Achim Matuszek, COO der Cosimo Investment Group GmbH.

Es ist dennoch eine Investition, die sich auszahlen wird. Denn bis Mitte 2019 soll mitten im Stadtkern von Bottrop das Hansa Center zu neuem Leben erwachen. Neben der guten Lage der Immobilie spricht vor allem der neue Ideenansatz für das Shopping-Center: Dieses soll als echte Alternative für die Menschen des nördlichen Ruhrgebietes aufgebaut werden, einen nachhaltigen Beitrag für die Stadt leisten sowie einen regionalen Bezug herstellen. Um diesen Ideenansatz mit einer möglichst großen Angebotsvielfalt umsetzen zu können, werden nun Mieter für die insgesamt 16.000 Quadratmeter große Fläche gesucht.

 Pressemitteilung: Cosimo Investment Group kauft Hansa Center in Bottrop

Bild: Cosimo Investment Group GmbH

Samstag, 23. September 2017

Bottrop | Haus der Kirche

Die Katholische Kirchengemeinde bekommt ein neues Stadthaus. Im Rahmen eines Wettbewerbs hat eine Jury jetzt einen Entwurf ausgewählt, der Grundlage für die weitere Planung ist. Den mit 10.000 Euro dotieren ersten Preis bekommt das Architekturbüro Feja und Kemper aus Recklinghausen. Der Entwurf überzeugte vor allem damit, dass er sich eng an den Vorgaben und damit an die künftige Funktion des Gebäudes gehalten habe, erklärte Jury-Mitglied Dieter Hoffmann vom Kirchenvorstand. Besonderes Merkmal sei ein Einzug in der Fassade im Erdgeschoss, der den Haupteingang markiere und so einen niedrigschwelligen Zugang von Passanten und Besuchern ermögliche, begründet die Jury die Entscheidung.

Das Haus der Kirche bekommt die Adresse Kirchplatz 2-3, und wird neben der Cyriakus-Kirche stehen. Anfang 2018 werden zwei Gebäude abgerissen, die an ihrer Rückseite an das ehemalige Karstadt-Gebäude grenzen. 2014 hat die Kirchengemeinde die zusammen 366 Quadratmeter großen Grundstücke gekauft, um darauf Ersatz für das ehemalige Katholische Stadthaus an der Paßstraße zu bauen.

Auf jeder Ebene des fünfgeschossigen Gebäudes stehen etwa 250 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Im Erdgeschoss sollen Pfarrbüro und City-Pastoral eingerichtet werden. Das erste Obergeschoss wird als Gemeindesaal genutzt. Dabei kann die Etage durch bewegliche Trennwände in einzelne Räume unterteilt werden. Das zweite Obergeschoss steht der Jugendarbeit zur Verfügung. In den darüber liegenden Etagen werden Büros und zwei Wohnungen eingerichtet, die vermietet werden sollen. Die Kirchengemeinde rechnet mit etwa drei Millionen Euro Baukosten.

Pressemitteilung: Stadt Bottrop -  Entwurf für Haus der Kirche vorgestellt

Bild: Stadt Bottrop

Freitag, 22. September 2017

Bottrop | Wohn & Geschäftshaus Hauptstraße 32

An der Hauptstraße 32 in Bottrop-Kirchhellen direkt in der Fußgängerzone entsteht ein Wohn und Geschäftshaus mit einer frei aufteilbare Gewerbefläche mit ca. 255 m² im Erdgeschoss mit großen Fensterfronten sowie neun barrierefreie Eigentumswohnungen (51 – 111 m² Wohnfläche) mit gehobenen Ausstattungen. Begleitet und zertifiziert wird das Bauprojekt vom TÜV Nord. Die Vermarktung der Eigentumswohnungen sowie des Ladenlokals wird von Immobilien-Benning Kirchhellen durchgeführt.

Quelle:  Nikolić + Rosenke GmbH

Bild: Nikolić + Rosenke

Donnerstag, 21. September 2017

Bottrop | Anbau Knappschaftskrankenhaus Bottrop

In unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Knappschaftskrankenhaus entsteht ein 4.600 Quadratmeter großer, viergeschossiger  Neubau. Untergebracht werden in dem Gebäude, das über eine Brücke mit dem Bestandsgebäude verbunden sein wird, die Praxisräume für Strahlentherapie sowie eine Krankenhaus-Komfortstation mit Hotelcharakter und zusätzlichem Service für 50 Patienten. Das Tumorzentrum wird modernste Technik beherbergen, unter anderem die neueste Generation eines Linearbeschleunigers im Bereich Strahlentherapie und einen sogenannten „Orthovolt“ zur Schmerztherapie. Am 23 September 2017 soll  der Erweiterungsbau eröffnet werden.

Quelle: vollak

Bild: Vollack Gruppe GmbH & Co. KG / Kmappschaftskrankenhaus Bottrop
 

Montag, 18. September 2017

Bottrop | b.tube - Büro & Geschäftshaus

Direkt an der Autobahnausfahrt A42 - Bottrop Süd (12) im Quadranten westlich der Essener Straße und nördlich der Straße Plankenschemm, entsteht ein neues Büro & Geschäftshaus. Der besondere Architekturstil des Neubaus zeichnet sich im Wesentlichen durch seine einfache Formensprache und durch den Verzicht auf Dekorationselemente aus. Die Gebäudeform ist stark reduziert und weist eine röhrenartige Bauweise auf. Die dadurch angestrebte Formreinheit wird durch die speziell abgestimmten Baustoffe gestützt. Das Wesentliche für komplexe Ideen - der b.tube. Im neuen Büro & Geschäftshaus werden rund 600 qm Büro und Einzelhandelsfläche nach seiner Fertigstellung zu Verfügung stehen.

Quelle:  GJ-Immobilien | Projektseite: b.tube

Bild: VSI Generalplaner GmbH & Co.KG