Im Bochumer Stadtteil Weitmar-Mark ist ein neues Bauprojekt auf dem Gelände der Heimkehrer-Dankeskirche geplant. Das Grundstück der St.-Franziskus-Gemeinde Weitmar wurde an den Investor Markus Bürger aus Witten verkauft. Vorgesehen ist, die denkmalgeschützte Kirche zu einer Kindertagesstätte umzubauen und auf dem Gelände zusätzlich zwei Wohngebäude mit insgesamt etwa 50 bis 60 Wohnungen zu errichten.
Die bisherige Kita der Gemeinde ist veraltet und bietet nur Platz für zwei Gruppen. In der umgebauten Kirche sollen künftig fünf bis sechs Gruppen untergebracht werden. Dabei bleibt die äußere Struktur des denkmalgeschützten Gebäudes erhalten, während im Inneren ein neues, offenes und helles Raumkonzept mit Oberlichtern entstehen soll. Hinter der Kirche ist ein großer Spielbereich für die Kinder geplant.
Für den Wohnungsbau sind zwei Neubauten mit Wohnungsgrößen zwischen etwa 50 und über 100 Quadratmetern vorgesehen. Die Dächer sollen begrünt und mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Zudem ist unter einem Gebäude eine halboffene Parkgarage geplant. Sozialer Wohnungsbau ist nach Angaben des Investors nicht vorgesehen.
Die Planungsphase soll im Jahr 2026 abgeschlossen werden, der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen. Wenn alles nach Plan verläuft, könnte die neue Kita im August 2028 ihren Betrieb aufnehmen. Vor Beginn der Bauarbeiten wird die Kirche entwidmet. Die Krypta mit der dortigen Gedenkstätte bleibt jedoch erhalten und soll weiterhin für Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen genutzt werden. Die Kirche wurde 1959 errichtet und erinnert an deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs.
Quelle: WAZ - Bochumer Stadtteil bekommt große Kita und viele neue Wohnungen - hinter Paywall

Großartige Idee! Meine Familie und ich sind viele Jahre dort in der Gemeinde gewesen.
AntwortenLöschenNach vielen angagierten Jahren in der Kita mit der ehemaligen Leitung Frau Donner,
sind wir von der Gemeinde sehr enttäuscht worden, nachdem Pfarrer Humberg das Amt übernommen hat. Auch von Seiten des Gemeinserates usw. wurde nur dem eigenen Wohle gedient, aber nicht der Allgemeinheit. Seitdem haben wir der katholischen
Kirche, wie auch anderen kirchlichen Einrichtungen, die alle menschgemacht sind,
den Rücken gekehrt.
Umso mehr freue ich mich, dass das Kirchengebäude so wunderbar genutzt wird.
Auch sehr schön, dass dort neue Wohnungen entstehen, leider werden diese nicht dem normalen Geldbeutel entsprechen, da bin ich mir ziemlich sicher.
Alles im Allen freue ist es abef ein gutes Zeichen für die Zukunft, dass die Kirche ganz langsam ausgedient hat und der Gerechtigkeit
Genüge getan wurde.