Donnerstag, 9. Juli 2026

Bochum - Neubau Gebäude GC - RUB - In Bau

Der Gebäudekomplex GC wird in den kommenden Jahren schadstoffsaniert, zurückgebaut und schließlich neu errichtet. Bereits Anfang Juli 2023 haben die vorbereitenden Maßnahmen für das Projekt begonnen. So wird zum Beispiel das Gebäude entrümpelt, das Baufeld eingezäunt und ein Container-Dorf eingerichtet. Die Bautätigkeiten im Teilprojekt Abbruch haben im Juli 2023 mit Vorarbeiten begonnen, die Hauptleistungen werden ab Mitte August 2023 erbracht. Die Fertigstellung, d.h. kompletter Rückbau mit Erstellung der Baugrube und Baugrubensicherung ist für Ende Dezember 2024 geplant.

Der Baubeginn für den eigentlichen Ersatzneubau verschiebt sich entsprechend in Abhängigkeit von dem Rückbau des Bestandsgebäudes auf Anfang 2025, die Fertigstellung des Neubaus auf Ende 2028. Nach einer Inbetriebnahme-Phase soll dann das Gebäude im Frühjahr 2029 an die RUB übergeben werden. Eine Aufnahme der ersten Nutzungen wird zum Wintersemester 2029/30 angestrebt, eine verlässlichere Aussage hierzu ist aber erst in den kommenden Projektphasen möglich, wenn die Bauleistungen für den Neubau erfolgreich vergeben wurden und verlässliche Baufortschritte zu verzeichnen sind.

In den Ersatzneubau wird dann als Hauptnutzer die Fakultät für Philologie mit der Fachbibliothek einziehen. Weiter werden das Institut für Deutschlandforschung, das Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung ZEFIR und der Optionalbereich Räume in dem Neubau beziehen. Die Bibliothek GC wird im Süden des Gebäudes auf 2 Ebenen verortet werden und mit einer Verbindung zur Bibliothek GD das nächste Bauteil der Reihenbibliothek G-Reihe bilden. Die neue Cafeteria des Akafö wird im Süden des Gebäudes untergebracht und um eine Außenterrasse erweitert. Außerdem erhalten natürlich die RUB-Betriebseinheiten Räumlichkeiten.


Bild: RUB Marquard - Das Gebäude GC wird einem Neubau weichen. Auf diesem Foto aus dem Jahr 2017 befand sich das angrenzende GD noch im Bau.

Update 31.12.2025

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) hat nach dem erfolgreichen Abschluss der Abbrucharbeiten mit dem Neubau des GC-Gebäudes auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum begonnen. Mit diesem Projekt wird die umfassende Campusmodernisierung der Universität weitergeführt. Die Erdarbeiten sind bereits angelaufen; insgesamt werden rund 61.000 Kubikmeter Boden ausgehoben, was einem Volumen von etwa 32 Olympiaschwimmbecken entspricht.

An der Stelle des ehemaligen GC-Gebäudes entsteht ein moderner Ersatzneubau für die Geisteswissenschaften, der sich in den denkmalgeschützten Campus einfügen und zugleich zeitgemäße Lehr- und Forschungsbedingungen bieten soll. Geplant sind moderne Büro- und Seminarräume für verschiedene Fakultäten, darunter die Fachbereiche Philologie und Ostasienwissenschaften. Ein zentrales Element des Neubaus ist eine großzügig konzipierte Bibliothek, die sich über mehrere Etagen erstreckt und als offenes Lern- und Arbeitsumfeld den fachlichen Austausch fördern soll. Ergänzend dazu ist eine Etage vorgesehen, die ausschließlich Seminarräumen vorbehalten ist.

Das ursprüngliche GC-Gebäude stammte aus der Gründungszeit der Ruhr-Universität Bochum und wurde Ende der 1960er Jahre errichtet. Aufgrund seines baulichen Zustands sowie vorhandener Schadstoffe war ein vollständiger Rückbau des denkmalgeschützten Gebäudes erforderlich. Dabei wurden alle 13 Geschosse mit einer Gesamtgrundfläche von mehr als 50.000 Quadratmetern in einem schrittweisen Verfahren zurückgebaut, um das unmittelbare Umfeld möglichst gering zu belasten.

Der Neubau folgt dem Prinzip des originalgetreuen Wiederaufbaus: Die charakteristische Architektur des 1960er-Jahre-Gebäudes sowie die prägende Fassadengestaltung und wesentliche konstruktive Merkmale bleiben erhalten. Die Bauarbeiten finden während des laufenden Universitätsbetriebs statt und werden durch ein Emissions-Monitoring begleitet, das Lärm- und Staubbelastungen kontinuierlich überwacht, um Beeinträchtigungen für den Hochschulbetrieb zu minimieren.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Nachhaltigkeit des neuen Gebäudes. Eine Geothermieanlage soll künftig die Energieversorgung sicherstellen, ergänzt durch Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen sowie auf einer neu überdachten Parkplatzfläche. Begrünte Dächer tragen zusätzlich zur Verbesserung des Mikroklimas bei. Insgesamt soll der neue GC-Bau als zukunftsfähiger, funktionaler und nachhaltiger Standort für die Geisteswissenschaften dienen.


Quelle: BLB NRW - Ein neuer Leuchtturm für die Geisteswissenschaften


Bild: Gerber Architekten

Foto: Ruhr-Universität Bochum

Update 09.07.2026

Neubau GC an der Ruhr-Universität Bochum: Rohbau startet im Sommer 2026

Nach dem vollständigen Abriss des ehemaligen Gebäudes GC sowie der Flachbauten GBCF und GCFW ist ein wichtiger Meilenstein beim Neubau des Gebäudekomplexes an der Ruhr-Universität Bochum erreicht. Seit Ende 2025 laufen die vorbereitenden Arbeiten für den Neubau.

Aktuell wird die Baugrube entsprechend der Planung profiliert. Da das neue Gebäude teilweise eine tiefere Gründung als der Vorgängerbau erhält, werden umfangreiche Erdarbeiten durchgeführt, die voraussichtlich bis ins dritte Quartal 2026 andauern. Zusätzlich sind Sicherungsmaßnahmen zur benachbarten Bebauung erforderlich. Im Bereich des Querforums West werden außerdem die Einzelfundamente des ehemaligen Hörsaals HGC entfernt.

Parallel zur Baugrubenvorbereitung schreiten die Baustelleneinrichtungen voran. Die Montage des Baukrans begann bereits, die Fertigstellung ist für Ende Juni vorgesehen. Ebenfalls im Juni entsteht auf dem Parkplatz GB Süd eine Containeranlage für die Baustellenlogistik. Ende Juni starten zudem die Arbeiten an den Brückenauflagern im Querforum West.

Ein weiterer wichtiger Bauabschnitt beginnt in der 30. Kalenderwoche 2026: Dann startet der Rohbau mit den ersten Betonagen.

Quelle: https://uni.ruhr-uni-bochum.de/de/aktuelles-zum-projekt-enb-gc

Essen - Einkaufsquartier am Hellweg - In Planung

Einkaufsquartier am Hellweg in Essen-Freisenbruch: Abrissarbeiten wieder aufgenommen

Nach längerer Unterbrechung werden die Abrissarbeiten für das geplante Einkaufsquartier am Hellweg in Essen-Freisenbruch fortgesetzt. Auf dem rund 9.000 Quadratmeter großen Areal an der Bochumer Landstraße soll in den kommenden Jahren ein neues Nahversorgungszentrum entstehen.

Die Gebäude an der Bochumer Landstraße 354 bis 358 werden derzeit zurückgebaut. Zuvor waren die Arbeiten gestoppt worden, nachdem die beauftragte Fachfirma die Schadstoffsanierung nicht wie vorgesehen durchführen konnte. Nach einer Neuausschreibung konnten die Abbrucharbeiten nun wieder aufgenommen werden. Der vollständige Rückbau soll nach Angaben der Stadt Essen bis Ende Juli 2026 abgeschlossen sein.

Unmittelbar im Anschluss ist der Umbau der Kreuzung Bochumer Landstraße, Rodenseelstraße und Sachsenring vorgesehen. Die neue Verkehrsführung soll das künftige Einkaufszentrum erschließen und die Leistungsfähigkeit des Straßennetzes verbessern. Für die Dauer der Arbeiten kommt es bereits zu Fahrspursperrungen und geänderten Verkehrsführungen.



Planung wurde überarbeitet

Das Projekt wurde in den vergangenen Jahren mehrfach angepasst. Während ursprünglich ein zweigeschossiges Gebäude mit ergänzender Wohnnutzung vorgesehen war, soll nun ein eingeschossiges Nahversorgungszentrum realisiert werden. Zu den ursprünglich angekündigten Ankermietern gehörten Aldi, Edeka und dm. Ob diese weiterhin Bestandteil des Projekts sind, wurde zuletzt nicht bestätigt.

Die Stadt Essen rechnet derzeit mit der Erteilung der Baugenehmigung im Laufe des Jahres 2026. Anschließend könnte der Hochbau beginnen. Nach aktuellem Zeitplan ist eine Fertigstellung des Einkaufsquartiers jedoch nicht vor Ende 2028 zu erwarten.

Mit dem Neubau soll die Nahversorgung im Essener Stadtteil Freisenbruch langfristig gestärkt werden. In den vergangenen Jahren haben dort mehrere Einzelhandelsbetriebe geschlossen, wodurch sich das Angebot insbesondere für die wohnortnahe Versorgung deutlich verringert hat.


Bilder: List Develop Commercial


Projekt auf einen Blick

Projekt: Einkaufsquartier am Hellweg
Standort: Bochumer Landstraße, Essen-Freisenbruch
Grundstücksgröße: ca. 9.000 m²
Aktueller Stand: Abriss der Bestandsgebäude läuft
Nächster Schritt: Straßenbau und Umbau der Kreuzung
Geplanter Baubeginn: nach Erteilung der Baugenehmigung (voraussichtlich 2026)
Voraussichtliche Fertigstellung: frühestens Ende 2028



Fotos: hanbrohat / Abriss der Bestandsgebäude für das EKZ Juli 2026

Dortmund - Neubau SERGO Logistikpark - In Bau

SEGRO startet den Bau von 56.000 m² Logistikfläche im SEGRO Park Dortmund. Auf dem 60 Hektar großen Gelände eines ehemaligen Steinkohlekraftwerks zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel sollen langfristig über 200.000 m² Logistik- und Gewerbefläche entstehen. Der erste Bauabschnitt umfasst zwei spekulativ errichtete Hallen mit moderner Ausstattung (Wärmepumpen, LED, flexible Raumaufteilung) und soll bis April 2026 fertiggestellt werden.

Das gesamte Areal wird nach höchsten Nachhaltigkeitsstandards entwickelt. Vorgesehen sind u. a. begrünte Dächer und Fassaden, PV-Anlagen mit 10 MWp, helle Straßenbeläge, Ladesäulen für E-Fahrzeuge sowie Lebensräume für Tiere. Ziel ist das DGNB-Zertifikat in Platin. Für Mitarbeitende entstehen Erholungsbereiche und moderne Einrichtungen.

Dank direkter Anbindung an die A42/A45 und geplanter Infrastrukturmaßnahmen bietet der Standort ideale logistische Voraussetzungen. Eine Gleisanbindung ist optional möglich.



Projektübersicht: SEGRO Park Dortmund

  • Projektstart: Mai 2025

  • Projektträger: SEGRO (Owner & Manager)

  • Lage: Auf dem Gelände eines ehemaligen Steinkohlekraftwerks zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel

  • Gesamtfläche des Areals: 60 Hektar

  • Gesamtentwicklungsziel: >200.000 m² Logistik- und Gewerbefläche


1. Aktueller Bauabschnitt

  • Größe: 56.000 m² Logistikfläche

  • Immobilienanzahl: 2 Einheiten (je 12,20 m Höhe – Unterkante Binder)

  • Merkmale:

    • Flexible Raumaufteilung

    • Ausstattung mit Wärmepumpen und LED-Beleuchtung

    • Spekulativer Bau (noch keine Vormieter)

  • Fertigstellung: Geplant für April 2026

  • Generalunternehmer: Goldbeck


Zukunftsplanung am Standort

  • Gebäudeanzahl: 4 Big-Box-Logistikimmobilien + 3 Light Industrial/Urbane Logistik

  • Größenvielfalt: 8.000–85.000 m² zusammenhängende Flächen

  • Weitere Infrastruktur:

    • Parkhaus mit ca. 400 Pkw-Stellplätzen

    • Lkw-Stellplätze für 35 Fahrzeuge


Nachhaltigkeit und CSR

  • Ökologische Maßnahmen:

    • Dach- und Fassadenbegrünung zur Temperaturregulierung und Biodiversität

    • Helle Straßenbeläge zur Reduktion von Hitzeinseln

    • Fotovoltaik-Anlagen mit 10 MWp Leistung

    • Ladesäulen für Elektrofahrzeuge

    • Energetisch hochwertige Bauweise (Ziel: DGNB-Zertifikat in Platin)

    • Erhalt von Fledermausbunker, Bau von Insektenhotels und Nistplätzen

  • Soziale Maßnahmen:

    • Erholungszonen und hochwertige Einrichtungen für Mitarbeitende und Lkw-Fahrer

    • Nachhaltige Arbeitsplatzgestaltung mit Fokus auf Wohlbefinden


Verkehrsanbindung

  • Autobahnen: A42 / A45 (Kreuz Castrop-Rauxel-Ost) – 3 Minuten entfernt

  • Geplante Maßnahmen: Ausbau der Zufahrt Bodelschwingh

  • Option: Möglichkeit eines zukünftigen Gleisanschlusses bei Bedarf


Bilder: SERGO

Update 09.07.2026

SEGRO hat einen Mietvertrag über rund 37.300 Quadratmeter Logistikfläche mit einem führenden Logistikdienstleister im Gesundheitssektor abgeschlossen. Der neue Nutzer wird im Gebäude C des SEGRO Park Dortmund einziehen, der Mietbeginn ist für Oktober 2026 vorgesehen. Mit dieser Vermietung entwickelt sich der SEGRO Park Dortmund weiterhin zu einem zentralen Standort für Logistikdienstleistungen in Nordrhein-Westfalen. Die Fertigstellung der Hallen A und C ist für September 2026 geplant.

Für die Realisierung des Projekts ist Goldbeck als Generalunternehmer verantwortlich. Die Wirtschaftskanzlei GÖRG hat SEGRO zum Mietvertrag beraten, die Vermittlung des Kunden erfolgte durch das Maklerhaus JLL.

Mittwoch, 8. Juli 2026

Bochum - Umbau Herz-Mariä-Kirche + Neubau Seniorenheim - In Planung

Für die ehemalige Herz-Mariä-Kirche im Bochumer Stadtteil Günnigfeld zeichnet sich eine neue Zukunft ab. Nach einem Vermarktungsverfahren steht der Verkauf des Kirchengebäudes sowie des rund 9.000 Quadratmeter großen Grundstücks kurz vor dem Abschluss. Neuer Eigentümer soll der Münchner Projektentwickler Commonground Real Estate werden.

Pflegeeinrichtung als erster Bauabschnitt

Das Entwicklungskonzept sieht eine Umsetzung in zwei Bauabschnitten vor. Zunächst soll auf dem Grundstück eine stationäre Pflegeeinrichtung mit rund 100 Pflegeplätzen entstehen. Etwa zehn davon sind für die Kurzzeitpflege vorgesehen. Für den Neubau werden das bestehende Pfarrhaus sowie ein weiteres Wohngebäude auf dem Areal abgebrochen.

Nach Angaben des Projektentwicklers befindet sich die Entwurfsplanung bereits in Bearbeitung. Im Anschluss soll das Genehmigungsverfahren folgen. Die Fertigstellung der Pflegeeinrichtung wird derzeit für das Jahr 2030 angestrebt.

Bild: Max Office

Kirchengebäude bleibt erhalten

Im zweiten Bauabschnitt soll das ehemalige Kirchengebäude selbst umgenutzt werden. Geplant ist die Schaffung von Seniorenwohnungen innerhalb der bestehenden Kirche. Dabei soll die neugotische Außenfassade weitgehend erhalten bleiben.

Auch im Innenraum sollen nach Möglichkeit prägende Elemente des ursprünglichen Kirchengebäudes bewahrt werden. Die Wohnungen sollen in Modulbauweise entstehen: Vorgefertigte Wohnmodule werden in das bestehende Gebäude integriert. Die genaue Anzahl der entstehenden Wohneinheiten steht derzeit noch nicht fest.

Bewusste Entscheidung für den Erhalt

Obwohl die Herz-Mariä-Kirche nicht unter Denkmalschutz steht und ein Abriss grundsätzlich möglich gewesen wäre, fiel die Entscheidung zugunsten einer Umnutzung. Nach Angaben der katholischen Kirchengemeinde wurden mehrere Angebote geprüft. Ausschlaggebend sei letztlich das Konzept gewesen, das den größten Mehrwert für den Stadtteil verspreche.

Der letzte Gottesdienst in der Herz-Mariä-Kirche findet am 18. Juli 2026 statt. Anschließend wird das Gebäude für die geplante Entwicklung vorbereitet. Eine Zwischennutzung bis zum Beginn der Bauarbeiten ist derzeit nicht vorgesehen.

Mit dem Projekt erhält das markante Kirchengebäude eine neue Nutzung, während gleichzeitig zusätzliche Pflege- und Wohnangebote für Senioren in Bochum-Günnigfeld geschaffen werden.

Quelle: Katholische Kirche in Bochum verkauft: Neuer Eigentümer hat große Pläne - Paywall

Bochum - Wohn & Geschäftshaus - Kemnader Straße 329 - In Bau

Ende Januar haben die ersten Entkernungsarbeiten zur Errichtung eines neuen ALDI Marktes in Bochum-Stiepel begonnen. Das Besondere: Auf dem Dach des Marktes werden zwei Wohnungen entstehen. Auf dem Gelände des ehemaligen Möbelhauses Rumberg an der Kemnader Straße 329 wird im Zuge der Modernisierung des gesamten ALDI Nord Filialnetzes ein brandneuer ALDI Markt entstehen. Auf rund 1.040 Quadratmetern Verkaufsfläche finden Kundinnen und Kunden alle Artikel des täglichen Bedarfs. Der Fokus der neuen Märkte liegt vor allem auf einer hellen und freundlichen Einkaufsatmosphäre.

Der neue Markt ist in vielerlei Hinsicht besonders: So befindet sich die Filiale aufgrund der speziellen Lage am Hang von der Kemnader Straße gesehen im Untergeschoss. Ebenerdig wird ein Parkplatz mit insgesamt 44 Stellplätzen entstehen, die von der Kemnader Straße aus angefahren werden können. Darüber befinden sich zwei Wohnungen mit einer Gesamtfläche von ca. 230 qm. Das gesamte Bebauungskonzept verbindet somit auf innovative Weise die Themen Einkaufen und Wohnen und fügt sich harmonisch in die bestehende Bebauung ein.

Die Warenanlieferung erfolgt über die Kemnader Straße über das dortige Parkdeck. Anschließend werden die Waren über einen Lastenaufzug auf die Ebene der Marktes transportiert. Die Abbrucharbeiten der bestehenden Gebäudeteile werden in dieser Woche starten. Aufgrund der anspruchsvollen topographischen Gegebenheiten vor Ort kann ein geplanter Eröffnungstermin erst zu einem späteren Zeitpunkt genannt werden.

Pressemitteilung: Neuer ALDI Markt in Bochum-Stiepel: Bauarbeiten haben begonnen



       Bilder: Aldi-Nord


Update 14.09.2025

In Bochum-Stiepel entsteht derzeit ein neuer Aldi-Markt auf dem Gelände des ehemaligen Möbelhauses Rumberg an der Kemnader Straße 329. Nach dem Abriss des Gebäudes im Februar 2025 schreiten die Bauarbeiten inzwischen deutlich voran. Der Rohbau ist nahezu fertiggestellt, im Laufe des Herbstes soll die Gebäudehülle geschlossen und die technische Ausstattung eingebaut werden. Aufgrund der Hanglage handelt es sich um ein anspruchsvolles Bauprojekt: Der Verkaufsraum mit rund 1040 Quadratmetern Fläche wird im Untergeschoss liegen und ist künftig über ein gläsernes Laufband vom Parkdeck aus erreichbar.

Auf dem oberen Plateau entstehen 44 Parkplätze sowie ein kleines Wohnhaus mit zwei Wohnungen. Zusätzlich wird eine Tiefgarage mit 28 Stellplätzen eingerichtet, die teilweise für Kunden und Mitarbeiter vorgesehen sind. Durch die Bauweise wird der Markt von der Kemnader Straße aus kaum sichtbar sein. Aldi hat die Pläne in den vergangenen Jahren mehrfach anpassen müssen, unter anderem wegen Problemen bei der Anlieferung und Verstößen gegen den Bebauungsplan. Einen konkreten Eröffnungstermin gibt es noch nicht, das Unternehmen zeigt sich jedoch optimistisch, den neuen Markt kurz vor Weihnachten 2025 eröffnen zu können.

Quelle: WAZ - Aldi-Baustelle in Bochum: So gut kommen die Arbeiten voran - Paywall


Update 30.11.2025

Der geplante neue Aldi-Markt in Bochum-Stiepel wird entgegen den ursprünglichen Hoffnungen nicht mehr vor Weihnachten 2025 eröffnen. Der Discounter korrigiert seinen Zeitplan und rechnet nun mit einer Fertigstellung Anfang 2026. Als Grund für die Verzögerung nennt das Unternehmen die unerwartet lange Dauer der Bauarbeiten auf dem herausfordernden Hanggrundstück an der Kemnader Straße 329. Der Neubau, der auf dem früheren Gelände von Möbel Rumberg entsteht, ist architektonisch komplex, da die Verkaufsfläche in den Hang gebaut wird und sich im Untergeschoss befindet, während Parkplätze und Anlieferzone oben liegen. Diese spezielle Hanglage und frühere Planungsänderungen wegen Anwohnerbelangen haben den gesamten Prozess bereits über Jahre verzögert.

Quelle: WAZ - Neuer Aldi in Bochum: Eröffnungstermin stand fest – nun dauert es länger - Paywall


Update 24.01.2026

Der Neubau der Aldi-Filiale an der Kemnader Straße im Bochumer Stadtteil Stiepel verzögert sich weiter. Die ursprünglich für Ende 2025 geplante Eröffnung konnte nicht eingehalten werden, da die Bauarbeiten auf dem Hanggrundstück mehr Zeit in Anspruch nehmen als erwartet. Nach Angaben von Aldi Nord sollen zumindest die Rohbauarbeiten voraussichtlich bis Mitte Februar 2026 abgeschlossen werden.

Quelle: WAZ - Aldi-Neubau in Bochumer Stadtteil: Das ist der Stand der Dinge - Paywall


Update 28.03.2026

Aldi-Baustelle in Bochum-Stiepel: Eröffnung wohl erst im Sommer 2026

Der Neubau des Aldi-Marktes an der Kemnader Straße in Bochum-Stiepel sorgt derzeit für Verunsicherung. Seit der Fertigstellung des Rohbaus wirkt die Baustelle auf viele Anwohner wie stillgelegt.

Laut Aldi ist das jedoch nicht der Fall: Der Innenausbau habe bereits begonnen, auch wenn dies von außen kaum sichtbar sei. Von einem offiziellen Baustopp kann keine Rede sein. Auch die Stadt Bochum bestätigt, dass keine Probleme mit Genehmigungen vorliegen.

Ursprünglich sollte der Markt noch vor Weihnachten 2025 eröffnen. Dieser Termin wurde verpasst. Aktuell rechnet Aldi – bei planmäßigem Verlauf – mit einer Neueröffnung Ende Juni 2026.

Kritik gibt es weiterhin an der gesperrten Fußgänger-Treppe zwischen Kemnader Straße und Vogelrute. Dazu äußert sich das Unternehmen nicht konkret.

Der Markt entsteht teilweise im Hang und wird mit einem Parkdeck sowie Wohnraum kombiniert – ein vergleichsweise komplexes Bauprojekt. Mit der Eröffnung erhält Stiepel seinen ersten Discounter.

Quelle: WAZ - Stillstand auf Baustelle? Aldi gibt Prognose für Neueröffnung in Bochum ab - Paywall


Update 08.07.2026

Verzögerung beim Aldi-Neubau in Bochum-Stiepel: Eröffnung weiter offen

Der Neubau der Aldi-Filiale an der Kemnader Straße in Bochum-Stiepel verzögert sich erneut. Ein ursprünglich für Ende Juni 2026 geplanter Eröffnungstermin konnte nicht eingehalten werden. Nach Angaben von Aldi Nord ist derzeit kein neuer Termin für die Inbetriebnahme bekannt.

Parkdeck sorgt für Verzögerungen

Als Grund nennt Aldi Nord den aufwendigeren Ausbau des über der Verkaufsfläche entstehenden Parkdecks. Dadurch verschiebt sich die Fertigstellung des Gesamtprojekts. Weitere Details zu den Ursachen oder einem möglichen Zeitplan wurden vom Unternehmen bislang nicht veröffentlicht.

Das Bauprojekt ist als kombinierter Neubau konzipiert: Die Verkaufsfläche des Discounters entsteht im Hanggeschoss, darüber werden ein Parkdeck sowie ein Wohngebäude errichtet.


Quelle: Aldi-Eröffnung in Bochum verzögert sich: Warum das für den Stadtteil zum Problem wird - Paywall

Bochum - Neubau Schulzentrum Nord | In Bau

Der Sieger des Architekturwettbewerbs für das Schulzentrum Nord im Bochumer Stadtteil Gerthe steht fest. Wer das Preisgericht für den eigenen Entwurf gewinnen konnte, erfuhr die Bochumer Öffentlichkeit am Freitag, den 23. März 2018, im Technischen Rathaus der Stadt. Mit dem ersten Preis ehrte die Jury den Neubauentwurf des Essener Architektenteams Brüning Rein. Die Architekten überzeugten mit einem zukunftsweisenden, flexiblen und zugleich wirtschaftlichen Schulzentrum-Neubau und punkteten mit ihrem städtebaulichen Gesamtkonzept für einen grünen Campus im Stadtteil. Insgesamt elf Architekturvorschläge für das Schulzentrum des Heinrich-von-Kleist-Gymnasiums und der Anne-Frank-Realschule im Bochumer Norden waren zuvor eingereicht worden. Am 20. März 2018 hatte ein Preisgericht, zusammengesetzt aus unterschiedlichen Fachleuten, darunter Vertreter der Stadt Bochum, der Politik und dem Bereich Schule, über die Entwürfe entschieden.

Als kraftvolles, langgestrecktes Gebäude habe man das Schulzentrum entworfen, erklärt Julian Büchter, einer der geschäftsführenden Gesellschafter des Essener Siegerbüros Brüning Rein. Neben Gymnasium und Realschule beherbergt das Gebäude auch eine Stadtteilbücherei und das sogenannte IST, das Innovationszentrum Schule-Technik. „Es ging uns um eine belastbare, zugleich sehr flexible Gebäudestruktur, die zukünftig Veränderungen der einzelnen Schulen und ihrer pädagogischen Konzepte möglich macht“, sagt Büchter und ergänzt: „Im Innern bildet unser Gebäude eine spannungsvolle Abfolge öffentlicher Plätze und differenzierter, halböffentlicher Bereiche – bis in die Privatheit der Schulklassen. Unterschiedliche Orte der Kommunikation schaffen Angebote zum Verweilen, zur Begegnung und zur Bildung wohltuender Gemeinschaft.“

Als Bau, der den Stadtteil präge, beschreibt Eckart Kröck, Leiter des Amtes für Stadtplanung, den Essener Entwurf und spricht bereits vom wichtigsten Gebäude des Stadtteils – einem mutigen Entwurf. Ein Architekturkonzept, das sich Schülern und Bürgern des Stadtteils gleichermaßen öffne, bestätigt auch Arndt Brüning, geschäftsführender Gesellschafter des Preisträgerbüros. „Die angedachte neue Schul- und Stadtteilbibliothek könnte die Begegnung der Bürger mit den Schulen fördern“, betont Brüning. „Es gibt Ganztags- und Multifunktionsbereiche, eine Turnhalle für Sportvereine, einen Bolzplatz und einen ganzen Park, der auch der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.“ Dieser großzügige, grüne Campuspark, wie ihn die die Architekten des Siegerentwurfes nennen, erntete auch das Lob der Bürger. Durch die Positionierung des Gebäudekörpers am nördlichen Rand des Grundstückes sei diese große Freifläche im Süden entstanden, wobei die vorhandene Topografie wie selbstverständlich in die Erdgeschosszone integriert werde. Sie schaffe fließende Übergänge zwischen Innenraum und Außenraum, so das Preisgericht. Das Gebäude erscheine durch die weiß beschichtete und in Teilen bedruckte Glasfassade als heller, lichter Baukörper. Durch das Farbenspiel und die Stützen im Erdgeschoss werde zudem eine optische Verwebung mit dem vorhandenen Baumbestand erreicht, freut sich die Jury.

Nach zuletzt sinkenden Anmeldezahlen an beiden Schulen blickt der Schulleiter des Heinrich-von-Kleist-Gymnasiums, Michael Braß, nun optimistisch in die Zukunft. Die Sorge vor Umbau und Sanierungslärm hatten die Schülerzahlen in der Vergangenheit schrumpfen lassen, vermutet Braß. Er hoffe nun auf einen Neubau. Dann könne ein Umzug stattfinden, wenn der Neubau fertig sei. Der Siegerentwurf habe ihn zudem überzeugt – pädagogisch und menschlich. Eine Art Powerriegel für den Stadtteil und den Schulstandort. Und auch Martin Stempel, Leiter des Schulverwaltungsamtes, freut sich auf den geplanten Neubau: Der Tag der Siegerpräsentation sei ein besonderer Tag für die Bochumer Bildungslandschaft, den Stadtteil und die Schulen.

Pressemitteilung: Brüning Rein GmbH & Co. KG


Bild: Architekten Brüning Büchter

 
Update 26.03.2023

Im Bochumer Norden hat der Bau des neuen Schulzentrums begonnen: Am Freitag, 10. März, fand die feierliche Grundsteinlegung des Schulzentrums-Nord in Bochum-Gerthe statt. Zukünftig werden das Heinrich-von-Kleist-Gymnasium und die Anne-Frank-Realschule in dem Gebäude untergebracht. Auch das Innovationszentrum Schule und Technik (IST) und die Stadtteilbücherei Gerthe bleiben in dem neuen Gebäudekomplex.

Auf 26.000 Quadratmetern wird es Räume für Unterricht und Pause, für Besprechungen und selbstständiges Lernen geben. Im Erdgeschoss sind alle gemeinsamen öffentlichen Funktionen beider Schulen sowie Räume zur Mitnutzung durch die Gerther Bürgerinnen und Bürger einladend über den Schulhof erschlossen. Ein besonderes Merkmal des Gebäudes werden seine ausschwingenden, überwiegend transparenten Fassaden sein.

Das Schulzentrum nimmt aus städtebaulicher Sicht für Gerthe eine wichtige Scharnierfunktion zwischen der Innenstadt und neu zu entwickelnden Wohnbauflächen am Ortsrand ein. Der entstehende Neubau ist ein 198 Meter langer Riegel, der in Stahlbetonmassivbauweise mit insgesamt einem Unter- und vier Obergeschossen errichtet wird. Das Erdgeschoss ist zurückgesetzt und mit einer vorgestellten Stützenreihe versehen. Die Obergeschosse sind durch horizontale Fensterbänder gegliedert, die Brüstungen sind durch mattierte Glasplatten verkleidet.

Das gemeinsame Forum, die Aula beider Schulen, geht in der Gebäudemitte zur Heinrichstraße durch und schafft so einen weiteren straßenseitigen Zugang. Im westlichen Gebäudeflügel befindet sich die Mensa mit dem angrenzenden Kulturraum für Veranstaltungen. Nach Osten schließen die Aufenthaltsräume des Ganztags, der Hauswirtschaft, die internationalen Klassenräume, ein durch die Musikschule mit nutzbarer Musikraum und das LegoEducation-Center an die Aula an. Den östlichen Abschluss im Erdgeschoss bildet die Bücherei Gerthe, die mit angrenzendem Café in die Erdgeschosszone integriert wird. Im Zusammenhang mit dem Ganztagsbereich, dem Lego-Education-Center, der Aula und dem Kulturraum entsteht ein flexibel nutzbarer Bereich, der durch Vereine und für Veranstaltungen mitgenutzt werden kann.

Über dem lichten Erdgeschoss scheinen drei Geschosse mit Klassentrakten auf filigranen Betonstützen, gleichsam eine Fortsetzung der Bäume außen, zu schweben. Sie werden von fünf Treppenkernen erschlossen, wovon zwei Treppenhäuser mit einem Aufzug die barrierefreie Erschließung der Obergeschosse gewährleisten. In den drei Regelgeschossen sind jeweils die Bereiche der Anne-Frank-Realschule im Westen und die des Heinrich-von-Kleist-Gymnasiums im Osten angeordnet. Die hohe Flexibilität des Gebäudes ermöglicht zukünftige Verschiebungen und Umnutzungen innerhalb der bestehenden Strukturen. Durch die fließenden Übergänge kann in Zukunft auf veränderte Schülerzahlen beider Schulen reagiert werden. Die Obergeschosse beherbergen zum großen Teil Klassenräume mit zugehörigen Differenzierungsräumen. Die Schulleitungen von der Anne-Frank-Realschule im Westen und der Heinrich-von-Kleist-Gymnasium im Osten sind an den Kopfseiten des Gebäudes positioniert.

Auf dem extensiv begrünten Flachdach entstehen eine Photovoltaikanlage sowie die zentralen Kälte- und Lüftungsanlagen für das Erdgeschoss und die Mittelzonen der Lernbereiche. Der Rohbau wird im Frühjahr 2024 abgeschlossen sein. Die Fertigstellung und Übergabe an die Schulen ist für Ende 2025 vorgesehen. Die Kosten liegen bei rund 110 Millionen Euro. Das bestehende Gebäude ist brandschutz- und schadstofftechnisch in so schlechtem Zustand, dass vom Rat der Stadt Bochum beschlossen wurde, den Altbau abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen.

Pressemitteilung: Stadt Bochum




Aktuelle Fotos von der Baustelle | Update 13.05.2023



Fotos: hanbrohat

Update 10.11.2024

Allein die Zahlen beeindrucken: 26.000 Quadratmeter für Unterricht und Pause, Besprechungen und selbstständiges Lernen stehen bald im Neubau für das Schulzentrum Nord zur Verfügung. 5.000 Quadratmeter Fundamentbeton werden verbaut, 11.000 Kubikmeter Stahlbeton für Decken, Wände und Stützen. Eine 6.000 Quadratmeter große Glasfassade entsteht, 320 mehrteilige Fensterelemente werden eingesetzt. Die Bauarbeiten am neuen Schulzentrum für den Bochumer Norden gehen zügig voran. Im März 2023 fand die Grundsteinlegung statt, nun folgte der nächste Meilenstein: Am Donnerstag, 7. November, fand das Richtfest mit Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern statt.

In dem Neubau werden das Heinrich-von-Kleist-Gymnasium und die Anne-Frank-Realschule in dem Gebäude untergebracht. Auch das Innovationszentrum Schule und Technik (IST) und die Stadtteilbücherei Gerthe ziehen in den neuen Gebäudekomplex ein. Die Fertigstellung ist für Ende 2025 vorgesehen, ab Februar 2026 kann das Gebäude genutzt werden.

Auf insgesamt 26.000 Quadratmetern entsteht ein hochmoderner Lernort. Im Erdgeschoss werden alle gemeinsam genutzten öffentlichen Flächen beider Schulen sowie Räume zur Mitnutzung durch die Gerther Bürgerinnen und Bürger erreichbar sein. Sie werden einladend über den Schulhof erschlossen. Ein gemeinsames Forum, die Aula beider Schulen sowie auch die Mensa mit dem angrenzenden Kulturraum für Veranstaltungen werden den modernen Schulkomplex kennzeichnen. Aufenthaltsräume der Ganztagsbetreuung und der Hauswirtschaft, die internationalen Klassenräume sowie ein durch die Musikschule mit nutzbarer Musikraum und das Lego Education-Center werden sich an die Aula anschließen. Den östlichen Abschluss im Erdgeschoss wird die Bücherei Gerthe, die mit einem angrenzenden Café integriert wird, bilden. Insgesamt entsteht so ein flexibel nutzbarer Bereich, der durch Vereine und für Veranstaltungen der Bürgerinnen und Bürger mitgenutzt werden kann.

Auf dem Dach wird eine PV-Anlage installiert. 220 Module werden eine Gesamtfläche von 600 Quadratmetern bedecken. Die prognostizierte Stromerzeugung der Photovoltaikanlage wird 79.000 kWh betragen – damit wird sie den Jahresenergieverbrauch von rund 30 Privathaushalten decken. Die Errichtung der Photovoltaik-Dachanlage wird mit 157.500 Euro zu 90 Prozent aus dem Landesprogramm NRW „progress.nrw – Klimaschutztechnik“ gefördert.

Pressemitteilung: Stadt Bochum - Richtfest für das Schulzentrum Bochum-Nord


Update 16.01.2026

In Bochum-Gerthe entsteht derzeit mit dem Schulzentrum Nord eines der modernsten Schulgebäude der Stadt. Für rund 120 Millionen Euro werden dort das Heinrich-von-Kleist-Gymnasium und die Anne-Frank-Realschule zusammengeführt, die im Sommer 2026 einziehen sollen. Doch noch bevor der Neubau fertig ist, zeigt sich, dass der Platz nicht für alle Schülerinnen und Schüler ausreichen wird. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen ist höher als ursprünglich angenommen, außerdem haben sich die schulbaulichen Vorgaben seit der Planung verändert. Zwar werden die 2019 beschlossenen 32 Klassenräume für das Gymnasium und 27 für die Realschule wie geplant gebaut, dennoch fehlen zusätzliche Räume.

Um den Unterricht dennoch sicherzustellen, greift die Stadt zu Übergangslösungen. Ein Teil der zusätzlichen Klassen soll vorerst im sogenannten Spanischen Pavillon auf dem Schulgelände untergebracht werden. Langfristig sind weitere Räume im Umfeld einer neuen Dreifachsporthalle vorgesehen, deren Fertigstellung allerdings frühestens für 2032 erwartet wird. Um Platz für die Schulen zu schaffen, muss das zdi-Netzwerk zur Förderung von MINT-Fächern vorübergehend ausgelagert werden.

Fest steht auch, dass das alte Schulgebäude nach dem Umzug abgerissen werden soll. Der Wunsch eines örtlichen Vereins, dort ein Stadtteilmuseum einzurichten, fand im Schulausschuss keine Mehrheit, da ein Erhalt des Gebäudes mit hohen Kosten und großem technischem Aufwand verbunden wäre. Stattdessen soll nun nach einer anderen Lösung im Stadtteil gesucht werden.

Quelle: WAZ - Bochum baut Schulzentrum für 120 Millionen Euro: Es ist schon jetzt zu klein - Paywall


Update 08.07.2026

Schulzentrum Nord in Bochum: Neubau vor Bezug – Abriss des Altbaus und weitere Bauabschnitte folgen

Mit Beginn des Schuljahres 2026/27 wird das neue Schulzentrum Nord im Bochumer Stadtteil Gerthe erstmals vollständig genutzt. Rund 1.500 Schülerinnen und Schüler sowie etwa 100 Lehrkräfte des Heinrich-von-Kleist-Gymnasiums und der Anne-Frank-Realschule ziehen nach den Sommerferien in den Neubau um. Gleichzeitig beginnt die nächste Phase des Gesamtprojekts: der Rückbau des bisherigen Schulgebäudes.

Abriss des Bestandsgebäudes bis Ende 2027

Der verbliebene Teil des in den 1970er-Jahren errichteten Schulzentrums wird zunächst umfassend schadstoffsaniert und anschließend abgebrochen. Bereits in den Jahren 2021 und 2022 war der nördliche Gebäudeteil entfernt worden, um Platz für den Neubau zu schaffen.

Auf einer Grundfläche von rund 6.700 Quadratmetern werden etwa 65.000 Kubikmeter umbauter Raum zurückgebaut. Nach dem Abriss wird die Baugrube verfüllt. Dafür sollen unter anderem Bodenmassen verwendet werden, die während der Errichtung des Neubaus angefallen und zwischengelagert wurden.

Schadstoffsanierung vor dem Rückbau

Vor Beginn der eigentlichen Abbrucharbeiten müssen verschiedene Schadstoffe fachgerecht entfernt werden. Nach Angaben der Stadt wurden unter anderem Asbest in Bodenbelägen und Fensterdichtungen sowie künstliche Mineralfasern (KMF), PCB-haltige Materialien und Holzschutzmittel nachgewiesen.

Der Rückbau erfolgt in zwei Abschnitten:

  • Bis Mitte Februar 2027: Schadstoffsanierung und anschließender Abriss des Ostflügels.
  • März bis Ende Juli 2027: Sanierung und Rückbau des Westflügels.

Zum Schutz der Umgebung sind umfangreiche Maßnahmen zur Staubbindung vorgesehen. Neben Wassersprühsystemen an den Abbruchgeräten soll zusätzlich eine Wasserkanone eingesetzt werden.

Weitere Bauprojekte auf dem Schulcampus

Mit dem Abschluss des Abrisses endet die Entwicklung des Schulstandorts noch nicht. Geplant ist der Bau einer neuen Dreifachsporthalle. Parallel wird geprüft, ob unterhalb der Sporthalle ein Lehrschwimmbecken entstehen kann. Eine Machbarkeitsstudie bestätigt die technische Umsetzbarkeit eines solchen Hallenbads.

Die Kosten für die geplanten Sportanlagen stehen derzeit noch nicht fest.

Neubau bereits an Kapazitätsgrenze

Obwohl der Schulneubau erst jetzt seinen Betrieb aufnimmt, reichen die vorhandenen Kapazitäten bereits nicht vollständig aus. Das Gebäude verfügt über 59 Klassenräume, benötigt werden jedoch zusätzliche Unterrichtsflächen.

Übergangsweise sollen deshalb vier Räume im sogenannten „Spanischen Pavillon“ auf dem Schulgelände genutzt werden. Langfristig ist vorgesehen, im Gebäude der neuen Dreifachsporthalle drei weitere Klassenräume zu integrieren.

Investitionsvolumen

Die Gesamtkosten für den Neubau des Schulzentrums einschließlich Außenanlagen und Nebenkosten belaufen sich nach Angaben der Stadt Bochum auf rund 119 Millionen Euro.

Mit dem Neubau entsteht eines der modernsten Schulzentren Bochums. Gleichzeitig zeigt das Projekt, dass die Entwicklung des Standorts über den Schulbezug hinaus fortgesetzt wird. Erst mit dem Abschluss des Abrisses des Altbaus sowie dem Bau der Sportanlagen wird das Gesamtvorhaben vollständig abgeschlossen sein.

Quelle: WAZ - Schulzentrum Nord in Bochum ist fast fertig – doch die Baustelle bleibt - Paywall

Montag, 6. Juli 2026

Bochum - Waldorf-Kita auf dem Gelände der GLS Bank - In Bau

Neue Waldorf-Kita auf dem Gelände der GLS Bank in Bochum-Ehrenfeld 

In Bochum-Ehrenfeld entsteht auf dem Gelände der GLS Bank eine neue Waldorf-Kindertagesstätte. Die Einrichtung mit dem Namen „Birkenhaus“ soll zum Betreuungsjahr 2027/28 ihren Betrieb aufnehmen und Platz für insgesamt 30 Kinder bieten. Zehn der Betreuungsplätze sind für Kinder unter drei Jahren vorgesehen.

Nachhaltiger Neubau in Holzbauweise

Die Kita wird als zweigeschossiger Anbau an das bestehende Verwaltungsgebäude der GLS Bank an der Christstraße errichtet. Ursprünglich war ein freistehendes Gebäude geplant. Im weiteren Planungsverlauf entschied sich die Bauherrin jedoch dafür, nicht mehr vollständig benötigte Flächen des Verwaltungsgebäudes in das Konzept einzubeziehen. Dadurch kann das Bauvorhaben ressourcenschonender umgesetzt werden.

Der Neubau entsteht in Holzbauweise und erhält ein Gründach. Nach Angaben der Projektbeteiligten kommen überwiegend nachwachsende Rohstoffe zum Einsatz. Die Konstruktion umfasst unter anderem eine Holzskelettbauweise, Holzrahmenwände sowie Dübelholzdecken mit integrierten Akustikelementen. Zudem soll das Gebäude einen hohen energetischen Standard erfüllen.


Bild: ACMS Architekten

Betreuung für Familien im Stadtteil

Träger der neuen Einrichtung ist der Bochumer Waldorfkindergarten e.V. Die Platzvergabe wird künftig über den Verein erfolgen. Nach Angaben des Trägers steht die Kita allen Kindern offen und orientiert sich an den Grundsätzen der Waldorfpädagogik mit einem Schwerpunkt auf ganzheitlicher Bildung, kreativer Entwicklung und naturnahem Lernen.

Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die Idee für das Projekt entstand innerhalb der Belegschaft der GLS Bank. Ziel ist es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern und gleichzeitig zusätzliche Betreuungsplätze im Stadtteil Bochum-Ehrenfeld zu schaffen.

Mit der Grundsteinlegung haben Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Bochum, der GLS Bank und des Trägers den offiziellen Baubeginn eingeleitet. Die Eröffnung der neuen Waldorf-Kita ist für das Betreuungsjahr 2027/28 vorgesehen.