Samstag, 11. Juli 2026

Xanten - Hotel am Rheintor - Fertig (07/2026)

Xanten bekommt ein neues Hotel. Diesen Monat haben dafür bereits die Bauarbeiten begonnen. Bauherr ist die XAR Hotel GmbH aus Aachen. Direkt vor den Toren von Xantens historischer Altstadt, am Kurpark gelegen, entsteht ein Hotel mit zunächst 72 Zimmern, Gastronomie und einem Wellness- sowie Fitness-Bereich. Das Hotel soll unter der Marke IN 2 geführt werden. Bis Anfang 2026 soll das neue Hotel fertiggestellt und eröffnet werden.






Bilder: XAR Hotel GmbH

Update 11.07.2026

Nach rund zweijähriger Bauzeit ist das neue Hotel am Rheintor in Xanten fertiggestellt. Das Haus wurde Anfang Juli 2026 eröffnet und ergänzt das Beherbergungsangebot der Stadt um ein modernes Hotel in unmittelbarer Nähe zur historischen Altstadt und zum Archäologischen Park.

Der Neubau entstand an der Straße Am Rheintor und wird unter der Marke In2 The Hotel betrieben. Insgesamt verfügt das Gebäude über 75 Zimmer, die sowohl auf touristische Gäste als auch auf Geschäftsreisende ausgerichtet sind. Neben klassischen Einzel- und Doppelzimmern stehen barrierefreie sowie rollstuhlgerechte Zimmer zur Verfügung.

Zur Ausstattung gehören ein digitaler 24-Stunden-Check-in, eine Lobby mit Co-Working-Bereich, Fitness- und Saunaräume sowie ein Frühstücksrestaurant. Ergänzt wird das Angebot durch einen Fahrradraum mit Lademöglichkeiten für E-Bikes sowie Parkplätze mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit setzt das Hotel auf zeitgemäße Standards. Das Gebäude wurde nach den Kriterien der DGNB errichtet und verfügt unter anderem über eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung.

Mit seiner modernen Architektur und der Lage am Eingang zur Xantener Innenstadt bildet der Neubau einen neuen Anlaufpunkt für Besucher der Römerstadt. Die Eröffnung stärkt zugleich die touristische Infrastruktur und schafft zusätzliche Übernachtungskapazitäten in einer der bedeutendsten historischen Destinationen am Niederrhein.

Projektdaten

  • Projekt: Hotel am Rheintor (In2 The Hotel)
  • Standort: Am Rheintor, Xanten
  • Nutzung: Hotel
  • Zimmer: 75
  • Besonderheiten: Digitaler Check-in, Fitness- und Saunabereich, Co-Working, barrierefreie Zimmer
  • Nachhaltigkeit: DGNB-Zertifizierung, Photovoltaikanlage, E-Ladeinfrastruktur
  • Status: Fertiggestellt und eröffnet (Juli 2026)

Dortmund - Umgestaltung Steinwache Dortmund - In Bau

Die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Dortmund befindet sich derzeit in einer umfassenden baulichen und inhaltlichen Erneuerung. Für rund 19 Millionen Euro werden das denkmalgeschützte Gebäude saniert, die Dauerausstellung vollständig neu konzipiert und ein modernes Empfangsgebäude mit zusätzlichen Bildungs- und Seminarräumen errichtet.

Die Bauarbeiten haben im Juni 2025 begonnen und sollen voraussichtlich bis 2028 abgeschlossen werden. Während der Bauzeit bleibt die Gedenkstätte für den regulären Besucherverkehr geschlossen. Bildungsangebote und Vorträge werden jedoch weiterhin an wechselnden Veranstaltungsorten angeboten.

Bild: Konermann Siegmund Architekten BDA

Historischer Ort mit besonderer Bedeutung

Die Steinwache wurde 1906 als Polizeiwache errichtet und 1928 um einen Gefängnistrakt erweitert. Während der Zeit des Nationalsozialismus nutzte die Gestapo das Gebäude als Haft- und Verhörort. Zahlreiche Menschen wurden hier aus politischen, rassistischen oder religiösen Gründen inhaftiert, misshandelt und anschließend in Konzentrationslager deportiert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zunächst weiterhin als Polizeidienststelle genutzt, später diente es zeitweise als Unterkunft für Obdachlose. Seit 1992 befindet sich dort die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, die die Geschichte des Ortes und die nationalsozialistische Verfolgung dokumentiert.

Denkmalgerechte Sanierung

Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der denkmalgerechten Instandsetzung des historischen Gebäudes. Ziel ist es, die ursprüngliche Bausubstanz möglichst weitgehend zu erhalten beziehungsweise wiederherzustellen. Geplant sind unter anderem die Restaurierung von Fassaden, Fenstern, Bodenbelägen und Betonbauteilen.

Auch die rund 40 Ausstellungsräume werden grundlegend überarbeitet. Der Rundgang wird neu strukturiert und die Ausstellung stärker auf die Schicksale der ehemaligen Gefangenen ausgerichtet.

Neue Dauerausstellung und Erweiterungsbau

Neben der Sanierung entsteht ein neues Empfangsgebäude am historischen Standort. Der Neubau soll moderne Ausstellungsflächen sowie Seminar- und Veranstaltungsräume aufnehmen und die Bildungsarbeit der Gedenkstätte deutlich verbessern. Vor allem für Schulklassen und Besuchergruppen entstehen damit zeitgemäße Räumlichkeiten für Workshops, Vorträge und vertiefende Bildungsangebote.

Parallel dazu wird die Dauerausstellung vollständig neu entwickelt. Ziel ist eine zeitgemäße Vermittlung der Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnisses sowie der nationalsozialistischen Verfolgung. Moderne Ausstellungskonzepte sollen historische Informationen anschaulich vermitteln und die Erinnerung an die Opfer dauerhaft bewahren.

Mit der Investition wird die Steinwache sowohl denkmalpflegerisch als auch inhaltlich für die kommenden Jahrzehnte neu aufgestellt. Nach Abschluss der Arbeiten im Jahr 2028 soll sie ihre Rolle als einer der wichtigsten Erinnerungs- und Bildungsorte zur Geschichte des Nationalsozialismus in Dortmund weiter ausbauen.

Bochum - Seniorenquartier an der Max-Greve-Straße - In Bau

An der Max-Greve-Straße 13–15 in der Bochumer Innenstadt entsteht derzeit ein neues Wohnquartier mit 36 öffentlich geförderten Seniorenwohnungen. Bauherr ist Atrium Plus. Die Fertigstellung des Projekts ist für das 3. Quartal 2027 vorgesehen.

Der Neubau wird als Netto-Null-Energie-Haus errichtet. Die Wärmeversorgung erfolgt vollständig CO₂-neutral über eine Kombination aus Photovoltaikanlage und Wärmepumpe. Ergänzend ist ein Mieterstrommodell vorgesehen, bei dem der vor Ort erzeugte Ökostrom direkt den Bewohnern zur Verfügung gestellt wird.

Das Gebäude umfasst ausschließlich öffentlich geförderte Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 53 und 88 Quadratmetern. Voraussetzung für den Bezug ist ein gültiger Wohnberechtigungsschein (WBS). Freifinanzierte Wohnungen sind nicht Bestandteil des Projekts.

Alle Wohnungen werden barrierefrei ausgeführt und verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse. Zur Ausstattung gehören unter anderem ein Aufzug, Fußbodenheizung mit Einzelraumregelung, Dreifachverglasung, moderne Wärmedämmung sowie wohnungsinterne Abstellräume. Stellplätze entstehen auf dem Grundstück hinter dem Gebäude.

Bild: Atrium Plus

Die Nettokaltmiete beträgt 7,91 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen Betriebskosten in Höhe von 3,50 Euro pro Quadratmeter sowie eine monatliche Pauschale von 20 Euro für niederschwellige Betreuungsangebote.

Die Vermietung soll im Frühjahr 2027 beginnen. Bereits jetzt können sich Interessenten unverbindlich für eine Wohnung vormerken lassen. Nach Angaben des Projektentwicklers werden alle vorgemerkten Interessenten vor Beginn der Wohnungsvergabe kontaktiert.

Mit dem Neubau entsteht in zentraler Lage zusätzlicher öffentlich geförderter Wohnraum für Senioren. Gleichzeitig setzt das Projekt auf ein klimafreundliches Energiekonzept und einen hohen Standard hinsichtlich Barrierefreiheit und Energieeffizienz.

Freitag, 10. Juli 2026

Dortmund - Neubau Hülpert-Zentrale - In Bau

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich am 7. Juli 2026 hat die Hülpert Unternehmensgruppe den Bau ihrer neuen Unternehmenszentrale am Phoenix See offiziell begonnen. Auf einem rund 20.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Berghofer Straße entsteht bis 2028 ein neuer Unternehmensstandort, der Verwaltung, Vertrieb und Service an einem Ort zusammenführt.

Der Neubau wird als Vier-Marken-Standort für Volkswagen, Škoda, SEAT und CUPRA realisiert. Geplant sind eine Nettogeschossfläche von mehr als 5.000 Quadratmetern, ein viergeschossiger Verwaltungstrakt, eine rund 1.200 Quadratmeter große Werkstatt sowie moderne Ausstellungs-, Beratungs- und Servicebereiche. Mit der Bündelung bislang verteilter Unternehmensfunktionen sollen interne Abläufe optimiert und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen verbessert werden.


Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung zeitgemäßer Arbeitswelten. Offene Bürostrukturen, flexible Kommunikations- und Besprechungsbereiche sowie kurze Wege zwischen Verwaltung, Vertrieb und Werkstatt sollen den Anforderungen eines modernen Mobilitätsunternehmens gerecht werden. Gleichzeitig werden die räumlichen Voraussetzungen geschaffen, um auf die fortschreitende Digitalisierung sowie die zunehmende Bedeutung der Elektromobilität und vernetzter Mobilitätslösungen zu reagieren.

Auch Nachhaltigkeitsaspekte fließen in die Planung ein. Vorgesehen sind unter anderem eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung sowie eine rund 1.800 Quadratmeter große Dachbegrünung. Darüber hinaus soll das Gebäude nach aktuellen energetischen Standards errichtet werden und langfristig einen ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen.

Bilder: Hülpert

Mit dem Neubau setzt die Hülpert Unternehmensgruppe ein weiteres Zeichen für den Wirtschaftsstandort Dortmund. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 900 Mitarbeitende an insgesamt 13 Standorten in Dortmund, Unna, Soest, Bergkamen und Recklinghausen. Mit jährlich rund 17.000 verkauften Fahrzeugen und einem Jahresumsatz von etwa 640 Millionen Euro zählt Hülpert zu den größten Automobilhandelsunternehmen im östlichen Ruhrgebiet und bundesweit zu den 30 umsatzstärksten Autohandelsgruppen.

Der neue Standort am Phoenix See ergänzt die kontinuierliche Entwicklung des ehemaligen Stahlwerksareals zu einem hochwertigen Büro-, Dienstleistungs- und Gewerbestandort. Mit der Ansiedlung der Unternehmenszentrale entstehen moderne Arbeitsplätze in einem der wichtigsten Stadtentwicklungsgebiete Dortmunds. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Neubaus ist für das Jahr 2028 vorgesehen.

Donnerstag, 9. Juli 2026

Bochum - Neubau Gebäude GC - RUB - In Bau

Der Gebäudekomplex GC wird in den kommenden Jahren schadstoffsaniert, zurückgebaut und schließlich neu errichtet. Bereits Anfang Juli 2023 haben die vorbereitenden Maßnahmen für das Projekt begonnen. So wird zum Beispiel das Gebäude entrümpelt, das Baufeld eingezäunt und ein Container-Dorf eingerichtet. Die Bautätigkeiten im Teilprojekt Abbruch haben im Juli 2023 mit Vorarbeiten begonnen, die Hauptleistungen werden ab Mitte August 2023 erbracht. Die Fertigstellung, d.h. kompletter Rückbau mit Erstellung der Baugrube und Baugrubensicherung ist für Ende Dezember 2024 geplant.

Der Baubeginn für den eigentlichen Ersatzneubau verschiebt sich entsprechend in Abhängigkeit von dem Rückbau des Bestandsgebäudes auf Anfang 2025, die Fertigstellung des Neubaus auf Ende 2028. Nach einer Inbetriebnahme-Phase soll dann das Gebäude im Frühjahr 2029 an die RUB übergeben werden. Eine Aufnahme der ersten Nutzungen wird zum Wintersemester 2029/30 angestrebt, eine verlässlichere Aussage hierzu ist aber erst in den kommenden Projektphasen möglich, wenn die Bauleistungen für den Neubau erfolgreich vergeben wurden und verlässliche Baufortschritte zu verzeichnen sind.

In den Ersatzneubau wird dann als Hauptnutzer die Fakultät für Philologie mit der Fachbibliothek einziehen. Weiter werden das Institut für Deutschlandforschung, das Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung ZEFIR und der Optionalbereich Räume in dem Neubau beziehen. Die Bibliothek GC wird im Süden des Gebäudes auf 2 Ebenen verortet werden und mit einer Verbindung zur Bibliothek GD das nächste Bauteil der Reihenbibliothek G-Reihe bilden. Die neue Cafeteria des Akafö wird im Süden des Gebäudes untergebracht und um eine Außenterrasse erweitert. Außerdem erhalten natürlich die RUB-Betriebseinheiten Räumlichkeiten.


Bild: RUB Marquard - Das Gebäude GC wird einem Neubau weichen. Auf diesem Foto aus dem Jahr 2017 befand sich das angrenzende GD noch im Bau.

Update 31.12.2025

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) hat nach dem erfolgreichen Abschluss der Abbrucharbeiten mit dem Neubau des GC-Gebäudes auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum begonnen. Mit diesem Projekt wird die umfassende Campusmodernisierung der Universität weitergeführt. Die Erdarbeiten sind bereits angelaufen; insgesamt werden rund 61.000 Kubikmeter Boden ausgehoben, was einem Volumen von etwa 32 Olympiaschwimmbecken entspricht.

An der Stelle des ehemaligen GC-Gebäudes entsteht ein moderner Ersatzneubau für die Geisteswissenschaften, der sich in den denkmalgeschützten Campus einfügen und zugleich zeitgemäße Lehr- und Forschungsbedingungen bieten soll. Geplant sind moderne Büro- und Seminarräume für verschiedene Fakultäten, darunter die Fachbereiche Philologie und Ostasienwissenschaften. Ein zentrales Element des Neubaus ist eine großzügig konzipierte Bibliothek, die sich über mehrere Etagen erstreckt und als offenes Lern- und Arbeitsumfeld den fachlichen Austausch fördern soll. Ergänzend dazu ist eine Etage vorgesehen, die ausschließlich Seminarräumen vorbehalten ist.

Das ursprüngliche GC-Gebäude stammte aus der Gründungszeit der Ruhr-Universität Bochum und wurde Ende der 1960er Jahre errichtet. Aufgrund seines baulichen Zustands sowie vorhandener Schadstoffe war ein vollständiger Rückbau des denkmalgeschützten Gebäudes erforderlich. Dabei wurden alle 13 Geschosse mit einer Gesamtgrundfläche von mehr als 50.000 Quadratmetern in einem schrittweisen Verfahren zurückgebaut, um das unmittelbare Umfeld möglichst gering zu belasten.

Der Neubau folgt dem Prinzip des originalgetreuen Wiederaufbaus: Die charakteristische Architektur des 1960er-Jahre-Gebäudes sowie die prägende Fassadengestaltung und wesentliche konstruktive Merkmale bleiben erhalten. Die Bauarbeiten finden während des laufenden Universitätsbetriebs statt und werden durch ein Emissions-Monitoring begleitet, das Lärm- und Staubbelastungen kontinuierlich überwacht, um Beeinträchtigungen für den Hochschulbetrieb zu minimieren.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Nachhaltigkeit des neuen Gebäudes. Eine Geothermieanlage soll künftig die Energieversorgung sicherstellen, ergänzt durch Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen sowie auf einer neu überdachten Parkplatzfläche. Begrünte Dächer tragen zusätzlich zur Verbesserung des Mikroklimas bei. Insgesamt soll der neue GC-Bau als zukunftsfähiger, funktionaler und nachhaltiger Standort für die Geisteswissenschaften dienen.


Quelle: BLB NRW - Ein neuer Leuchtturm für die Geisteswissenschaften


Bild: Gerber Architekten

Foto: Ruhr-Universität Bochum

Update 09.07.2026

Neubau GC an der Ruhr-Universität Bochum: Rohbau startet im Sommer 2026

Nach dem vollständigen Abriss des ehemaligen Gebäudes GC sowie der Flachbauten GBCF und GCFW ist ein wichtiger Meilenstein beim Neubau des Gebäudekomplexes an der Ruhr-Universität Bochum erreicht. Seit Ende 2025 laufen die vorbereitenden Arbeiten für den Neubau.

Aktuell wird die Baugrube entsprechend der Planung profiliert. Da das neue Gebäude teilweise eine tiefere Gründung als der Vorgängerbau erhält, werden umfangreiche Erdarbeiten durchgeführt, die voraussichtlich bis ins dritte Quartal 2026 andauern. Zusätzlich sind Sicherungsmaßnahmen zur benachbarten Bebauung erforderlich. Im Bereich des Querforums West werden außerdem die Einzelfundamente des ehemaligen Hörsaals HGC entfernt.

Parallel zur Baugrubenvorbereitung schreiten die Baustelleneinrichtungen voran. Die Montage des Baukrans begann bereits, die Fertigstellung ist für Ende Juni vorgesehen. Ebenfalls im Juni entsteht auf dem Parkplatz GB Süd eine Containeranlage für die Baustellenlogistik. Ende Juni starten zudem die Arbeiten an den Brückenauflagern im Querforum West.

Ein weiterer wichtiger Bauabschnitt beginnt in der 30. Kalenderwoche 2026: Dann startet der Rohbau mit den ersten Betonagen.

Quelle: https://uni.ruhr-uni-bochum.de/de/aktuelles-zum-projekt-enb-gc

Essen - Einkaufsquartier am Hellweg - In Planung

Einkaufsquartier am Hellweg in Essen-Freisenbruch: Abrissarbeiten wieder aufgenommen

Nach längerer Unterbrechung werden die Abrissarbeiten für das geplante Einkaufsquartier am Hellweg in Essen-Freisenbruch fortgesetzt. Auf dem rund 9.000 Quadratmeter großen Areal an der Bochumer Landstraße soll in den kommenden Jahren ein neues Nahversorgungszentrum entstehen.

Die Gebäude an der Bochumer Landstraße 354 bis 358 werden derzeit zurückgebaut. Zuvor waren die Arbeiten gestoppt worden, nachdem die beauftragte Fachfirma die Schadstoffsanierung nicht wie vorgesehen durchführen konnte. Nach einer Neuausschreibung konnten die Abbrucharbeiten nun wieder aufgenommen werden. Der vollständige Rückbau soll nach Angaben der Stadt Essen bis Ende Juli 2026 abgeschlossen sein.

Unmittelbar im Anschluss ist der Umbau der Kreuzung Bochumer Landstraße, Rodenseelstraße und Sachsenring vorgesehen. Die neue Verkehrsführung soll das künftige Einkaufszentrum erschließen und die Leistungsfähigkeit des Straßennetzes verbessern. Für die Dauer der Arbeiten kommt es bereits zu Fahrspursperrungen und geänderten Verkehrsführungen.



Planung wurde überarbeitet

Das Projekt wurde in den vergangenen Jahren mehrfach angepasst. Während ursprünglich ein zweigeschossiges Gebäude mit ergänzender Wohnnutzung vorgesehen war, soll nun ein eingeschossiges Nahversorgungszentrum realisiert werden. Zu den ursprünglich angekündigten Ankermietern gehörten Aldi, Edeka und dm. Ob diese weiterhin Bestandteil des Projekts sind, wurde zuletzt nicht bestätigt.

Die Stadt Essen rechnet derzeit mit der Erteilung der Baugenehmigung im Laufe des Jahres 2026. Anschließend könnte der Hochbau beginnen. Nach aktuellem Zeitplan ist eine Fertigstellung des Einkaufsquartiers jedoch nicht vor Ende 2028 zu erwarten.

Mit dem Neubau soll die Nahversorgung im Essener Stadtteil Freisenbruch langfristig gestärkt werden. In den vergangenen Jahren haben dort mehrere Einzelhandelsbetriebe geschlossen, wodurch sich das Angebot insbesondere für die wohnortnahe Versorgung deutlich verringert hat.


Bilder: List Develop Commercial


Projekt auf einen Blick

Projekt: Einkaufsquartier am Hellweg
Standort: Bochumer Landstraße, Essen-Freisenbruch
Grundstücksgröße: ca. 9.000 m²
Aktueller Stand: Abriss der Bestandsgebäude läuft
Nächster Schritt: Straßenbau und Umbau der Kreuzung
Geplanter Baubeginn: nach Erteilung der Baugenehmigung (voraussichtlich 2026)
Voraussichtliche Fertigstellung: frühestens Ende 2028



Fotos: hanbrohat / Abriss der Bestandsgebäude für das EKZ Juli 2026

Dortmund - Neubau SERGO Logistikpark - In Bau

SEGRO startet den Bau von 56.000 m² Logistikfläche im SEGRO Park Dortmund. Auf dem 60 Hektar großen Gelände eines ehemaligen Steinkohlekraftwerks zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel sollen langfristig über 200.000 m² Logistik- und Gewerbefläche entstehen. Der erste Bauabschnitt umfasst zwei spekulativ errichtete Hallen mit moderner Ausstattung (Wärmepumpen, LED, flexible Raumaufteilung) und soll bis April 2026 fertiggestellt werden.

Das gesamte Areal wird nach höchsten Nachhaltigkeitsstandards entwickelt. Vorgesehen sind u. a. begrünte Dächer und Fassaden, PV-Anlagen mit 10 MWp, helle Straßenbeläge, Ladesäulen für E-Fahrzeuge sowie Lebensräume für Tiere. Ziel ist das DGNB-Zertifikat in Platin. Für Mitarbeitende entstehen Erholungsbereiche und moderne Einrichtungen.

Dank direkter Anbindung an die A42/A45 und geplanter Infrastrukturmaßnahmen bietet der Standort ideale logistische Voraussetzungen. Eine Gleisanbindung ist optional möglich.



Projektübersicht: SEGRO Park Dortmund

  • Projektstart: Mai 2025

  • Projektträger: SEGRO (Owner & Manager)

  • Lage: Auf dem Gelände eines ehemaligen Steinkohlekraftwerks zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel

  • Gesamtfläche des Areals: 60 Hektar

  • Gesamtentwicklungsziel: >200.000 m² Logistik- und Gewerbefläche


1. Aktueller Bauabschnitt

  • Größe: 56.000 m² Logistikfläche

  • Immobilienanzahl: 2 Einheiten (je 12,20 m Höhe – Unterkante Binder)

  • Merkmale:

    • Flexible Raumaufteilung

    • Ausstattung mit Wärmepumpen und LED-Beleuchtung

    • Spekulativer Bau (noch keine Vormieter)

  • Fertigstellung: Geplant für April 2026

  • Generalunternehmer: Goldbeck


Zukunftsplanung am Standort

  • Gebäudeanzahl: 4 Big-Box-Logistikimmobilien + 3 Light Industrial/Urbane Logistik

  • Größenvielfalt: 8.000–85.000 m² zusammenhängende Flächen

  • Weitere Infrastruktur:

    • Parkhaus mit ca. 400 Pkw-Stellplätzen

    • Lkw-Stellplätze für 35 Fahrzeuge


Nachhaltigkeit und CSR

  • Ökologische Maßnahmen:

    • Dach- und Fassadenbegrünung zur Temperaturregulierung und Biodiversität

    • Helle Straßenbeläge zur Reduktion von Hitzeinseln

    • Fotovoltaik-Anlagen mit 10 MWp Leistung

    • Ladesäulen für Elektrofahrzeuge

    • Energetisch hochwertige Bauweise (Ziel: DGNB-Zertifikat in Platin)

    • Erhalt von Fledermausbunker, Bau von Insektenhotels und Nistplätzen

  • Soziale Maßnahmen:

    • Erholungszonen und hochwertige Einrichtungen für Mitarbeitende und Lkw-Fahrer

    • Nachhaltige Arbeitsplatzgestaltung mit Fokus auf Wohlbefinden


Verkehrsanbindung

  • Autobahnen: A42 / A45 (Kreuz Castrop-Rauxel-Ost) – 3 Minuten entfernt

  • Geplante Maßnahmen: Ausbau der Zufahrt Bodelschwingh

  • Option: Möglichkeit eines zukünftigen Gleisanschlusses bei Bedarf


Bilder: SERGO

Update 09.07.2026

SEGRO hat einen Mietvertrag über rund 37.300 Quadratmeter Logistikfläche mit einem führenden Logistikdienstleister im Gesundheitssektor abgeschlossen. Der neue Nutzer wird im Gebäude C des SEGRO Park Dortmund einziehen, der Mietbeginn ist für Oktober 2026 vorgesehen. Mit dieser Vermietung entwickelt sich der SEGRO Park Dortmund weiterhin zu einem zentralen Standort für Logistikdienstleistungen in Nordrhein-Westfalen. Die Fertigstellung der Hallen A und C ist für September 2026 geplant.

Für die Realisierung des Projekts ist Goldbeck als Generalunternehmer verantwortlich. Die Wirtschaftskanzlei GÖRG hat SEGRO zum Mietvertrag beraten, die Vermittlung des Kunden erfolgte durch das Maklerhaus JLL.