Montag, 17. August 2026

Bochum: Haus des Wissens mit Markthalle

Bochum – Haus des Wissens und neue Markthalle | Im Bau

Mit dem Haus des Wissens entsteht gegenüber dem Bochumer Rathaus eines der größten und wichtigsten Innenstadtprojekte der kommenden Jahre. Das ehemalige Post- und Telekomgebäude am Willy-Brandt-Platz wird umfassend umgebaut und durch einen neuen Baukörper im Innenhof ergänzt.

Künftig sollen hier die Stadtbücherei Bochum, die Volkshochschule, der Wissensverbund UniverCity und eine Markthalle unter einem Dach zusammengeführt werden. Hinzu kommt eine öffentlich zugängliche, begrünte Dachlandschaft.

Das Projekt soll einen neuen Ort für Bildung, Begegnung, Wissensaustausch, Kultur, Gastronomie und Einkauf schaffen. Die Nutzfläche wird von ursprünglich rund 5.000 beziehungsweise 6.000 Quadratmetern auf rund 11.500 Quadratmeter erweitert

Ehemaliges Postgebäude wird zum Haus des Wissens

Das fast 100 Jahre alte Backsteingebäude gegenüber dem historischen Rathaus stand lange Zeit weitgehend leer beziehungsweise wurde nur noch teilweise genutzt. Erste Überlegungen sahen zunächst eine klassische Umnutzung des Gebäudes vor.

2018 konkretisierte die Stadt ihre Pläne für ein „Haus des Wissens“. Die Stadtbücherei und Volkshochschule sollten in dem stadtbildprägenden Gebäude eine neue Heimat bekommen. Im überdachten Innenhof war bereits damals eine Markthalle vorgesehen.

Gleichzeitig sollte die historische Fassade erhalten und behutsam weiterentwickelt werden. Die ursprünglichen Planungen sahen eine Bauzeit von etwa 2020 bis 2023 vor. 

Das Konzept stammt von CROSS Architecture aus Aachen. Für die Landschaftsarchitektur zeichnet GREENBOX Landschaftsarchitekten verantwortlich, die Innenräume werden unter anderem von KINZO gestaltet. Die Visualisierungen stammen von rendertaxi




Sonntag, 16. August 2026

Bochum - Max-Planck-Institut: Neubau für IT-Sicherheitsforschung

Neubau des Max-Planck-Instituts für Sicherheit und Privatsphäre in Bochum

Auf dem Technologie- und Wissenschaftscampus Mark 51°7 in Bochum-Laer entsteht der Neubau des Max-Planck-Instituts für Sicherheit und Privatsphäre (MPI-SP). Das Forschungsgebäude wird künftig ein wichtiger Standort für die Forschung in den Bereichen Cybersicherheit, Kryptografie, IT-Systemsicherheit und Privatsphärenschutz.

Der Neubau entsteht an der Hans-Dobbertin-Straße auf dem ehemaligen Opel-Gelände. Das rund 14.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche umfassende Gebäude soll Platz für rund 350 Beschäftigte bieten. Die Fertigstellung ist derzeit für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. 

Baustelle im Mai 2026


Das entsteht auf Mark 51°7

Das neue Max-Planck-Institut ist Teil der Entwicklung des ehemaligen Opel-Werksgeländes zum Technologie- und Wissenschaftscampus Mark 51°7.

Das Gebäude wird fünf Geschosse umfassen und neben Büroflächen auch verschiedene Laborbereiche, Rechner- und Serverräume sowie Seminar- und Veranstaltungsbereiche aufnehmen. Im Erdgeschoss sind unter anderem zentrale Gemeinschafts- und Funktionsbereiche, Labore und eine Cafeteria vorgesehen.

Ein architektonisches Zentrum des Neubaus bildet das große, natürlich belichtete Foyer, die sogenannte „Townhall“. Die geschossübergreifende Kommunikationsfläche soll den Austausch zwischen den Forschenden fördern.


Bild: Eller + Eller Architekten

Bottrop: Ehemaliges Karstadt-Gebäude wird zur Phönix-Galerie

Bottrop – Ehemaliges Karstadt-Gebäude wird zur Phönix-Galerie | Revitalisierung

Das ehemalige Karstadt-Gebäude an der Hansastraße in der Bottroper Innenstadt blickt auf eine wechselvolle Entwicklung zurück. Nach dem Ende der Warenhausnutzung wurde die Immobilie ab 2016 umfassend umgebaut. Unter dem Namen Althoff-Arkaden sollte ein neues Einkaufs- und Dienstleistungszentrum mit Einzelhandel und Hotel entstehen.

Das ursprünglich von der Devello Immobilien AG entwickelte Konzept wurde in wesentlichen Teilen umgesetzt. Inzwischen steht jedoch eine erneute Neuausrichtung an: Das Gebäude wird unter dem Namen Phönix-Galerie umfassend revitalisiert. Die Stadt Bottrop wird künftig einen großen Teil der oberen Geschosse als Verwaltungsstandort nutzen.

Umbau des ehemaligen Karstadt-Hauses

Nach den ersten Planungen sollten rund 30 bis 40 Millionen Euro in die Revitalisierung investiert werden. Das Gebäude wurde ab Ende 2016 nahezu vollständig entkernt. Lediglich die statisch notwendigen Bauteile blieben erhalten.

Vorgesehen waren damals rund zehn Einzelhandelsgeschäfte in den unteren Etagen. In den oberen Geschossen sollte ein Best Western Hotel entstehen. Außerdem sollte die historische Kaufhausfassade an der Hansastraße erhalten und modernisiert werden.

Auch die Verbindung zwischen Hochstraße und Hansastraße sollte barrierefrei durch das Gebäude geführt werden. 

Foto: Bärbel Miemietz / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 / Foto von 2022

Samstag, 15. August 2026

Bochum - Edeka Neubau Hattinger Straße Bochum-Linden

Neubau Edeka Hattinger Straße in Bochum-Linden

Auf dem Gelände des ehemaligen Kaufhauses Wortmann an der Hattinger Straße in Bochum-Linden entsteht ein neuer Edeka-Supermarkt. Nach rund drei Jahren Umbauarbeiten befindet sich das Projekt inzwischen in der entscheidenden Phase der Fertigstellung. Die Eröffnung ist nach aktuellem Stand für Mitte bis Ende November 2026 vorgesehen.

Ehemaliges Kaufhaus Wortmann wird zum Edeka-Markt

Das ehemalige Kaufhaus Wortmann war über 70 Jahre lang eine feste Größe in Bochum-Linden. Nachdem das Kaufhaus 2014 geschlossen wurde, stand das Gebäude mehrere Jahre leer.

Bereits 2015 wurde bekannt, dass Edeka das ehemalige Kaufhaus sowie das angrenzende Grundstück einer früheren Volksbank erworben hatte. Statt das historische Gebäude vollständig abzureißen, wurde entschieden, große Teile der vorhandenen Bausubstanz und die Fassade zu erhalten und in den neuen Supermarkt zu integrieren.

Für den Edeka-Markt wurde das Gebäude umfangreich umgebaut und nach hinten erweitert.

Bild: EDEKA /Burkowski


Bochum - Seniorenwohnanlage Wittener Straße 230 in Altenbochum

An der Ecke Wittener Straße / Goystraße in Bochum-Altenbochum entsteht seit Jahren ein Wohn- und Pflegezentrum für Senioren. Das ursprünglich als Seniorenwohnanlage geplante Gebäude befindet sich seit längerer Zeit im Rohbau. Wegen wiederholter Probleme mit Bauunternehmen und mehrfacher Verzögerungen ist das Projekt inzwischen als „Geisterbaustelle“ bekannt.

Die Stadt Bochum hat der Bauherrin zuletzt eine Frist bis 15. August 2026 gesetzt. Bis dahin muss nachgewiesen werden, dass die Bauarbeiten tatsächlich wieder fortgeführt werden. Andernfalls könnte die Baugenehmigung erlöschen. Quelle

Bild: Planungsgruppe ZWO


Witten - Ehemaliger Kaufhof: Umbau und neue Geschäfte geplant

Ehemaliger Kaufhof in Witten wird umgebaut

Das ehemalige Kaufhof-/Galeria-Gebäude an der Bahnhofstraße in Witten steht seit Jahren leer. Nun kommt Bewegung in die markante Innenstadtimmobilie. Die Saller Unternehmensgruppe aus Weimar entwickelt das Gebäude neu und plant eine Revitalisierung mit neuen Einzelhandels- und Dienstleistungsnutzungen.

Die ersten Rückbauarbeiten im Gebäude haben bereits begonnen. Ab Sommer beziehungsweise Herbst 2026 sollen umfangreiche Umbau- und Ausbauarbeiten folgen.

Bild: Saller Group


Bochum - Neubau „Am Dornbusch“: 30 geförderte Wohnungen

Neubau im Quartier „Am Dornbusch“ in Bochum-Altenbochum

Im Bochumer Stadtteil Altenbochum entwickelt der Gemeinnützige Wohnungsverein zu Bochum eG (GWV) das Quartier „Am Dornbusch“ umfassend weiter. Im Rahmen der Quartiersentwicklung entsteht unter anderem ein neues Wohngebäude mit 30 öffentlich geförderten Wohnungen.

Der Neubau soll bis Mitte 2027 fertiggestellt werden. Gleichzeitig wird das bestehende Wohnumfeld aufgewertet. Insgesamt sollen im Quartier perspektivisch rund 70 neue Wohneinheiten durch Neubau und Aufstockungen entstehen.


Bild: GWV / Tor5 Architekten