Samstag, 7. März 2026

Oberhausen - Cureus Seniorenresidenz Sterkrade - In Bau

Oberhausen, Juni 2025 – Cureus, Spezialist für Pflegeimmobilien im eigenen Bestand, hat mit dem Bau der Seniorenresidenz Sterkrade an der Weseler Straße 136 in Oberhausen begonnen. Der Neubau entsteht nach dem bewährten Systemansatz von Cureus und wird nach geplanter Bauzeit von rund 18 Monaten im Herbst 2026 an eine Marke der Pflegemotive-Gruppe übergeben.

Auf dem rund 4.665 m² großen Grundstück entsteht ein viergeschossiges, barrierefreies Gebäude in Z-Form mit insgesamt 86 modernen Einzelzimmern, davon 56 rollstuhlgerecht, jeweils mit eigenem Bad und digitaler Infrastruktur. Die Residenz ist in sechs Wohngruppen mit gemeinschaftlichen Aufenthaltsbereichen, Wohnküchen und Balkonen unterteilt – für eine familiäre Atmosphäre.

Zu den gemeinschaftlichen Einrichtungen zählen:

  • Hotelartige Lobby mit Empfang

  • Kamin-Lounge mit Bibliothek

  • Restaurant, Friseur, Pflegebad, Therapieräume, hauseigene Wäscherei

  • Großzügige Terrasse und parkähnliche Außenanlagen mit Rundwegen, Obstgehölzen und Ruhezonen

Das Gebäude wird im KfW-Effizienzhaus-40-Standard errichtet, inklusive Wärmepumpe, Solaranlage und begrüntem Flachdach. Ziel ist die DGNB-Silberzertifizierung. Für Mitarbeiter, Besucher und Bewohner stehen neun Pkw-Stellplätze mit E-Mobilitätsinfrastruktur und zwölf Fahrradstellplätze zur Verfügung.

Michael Burmester, Geschäftsführer der Pflegemotive-Gruppe, freut sich auf den Standort:

„Mit der neuen Residenz bieten wir pflegebedürftigen Menschen in Oberhausen ein modernes, sicheres Zuhause und schaffen zugleich rund 45 neue Arbeitsplätze in Pflege, Verwaltung und Service.“

Die Lage in Sterkrade-Mitte besticht durch ihre Nähe zum Volkspark, zur Zeche Sterkrade und zur Innenstadt – mit sehr guter Anbindung an ÖPNV, medizinische Versorgung und Nahversorgungseinrichtungen.

Pressemitteilung: Cureus beginnt Neubau der Seniorenresidenz Sterkrade in Oberhausen


Quelle: Cureus / Urheber: SKAI Siemer Kramer Architekten Ingenieure


Projektübersicht: Seniorenresidenz Sterkrade – Cureus

  • Standort: Weseler Straße 136, 46149 Oberhausen (Sterkrade-Mitte)

  • Bauherr / Generalunternehmer: Cureus GmbH

  • Betreiber: Marke der Pflegemotive-Gruppe


Zeitplan

  • Baubeginn: Sommer 2025

  • Bauzeit: ca. 18 Monate

  • Fertigstellung / Übergabe: Herbst 2026


Gebäude & Nutzung

  • Grundstück: ca. 4.665 m²

  • Bruttogrundfläche: ca. 5.640 m²

  • Geschosse: 4

  • Z-Form mit parkähnlichem Außenbereich

  • Einheiten: 86 Einzelzimmer (davon 56 rollstuhlgerecht)

  • Gliederung: 6 Wohngruppen mit Aufenthaltsräumen, Wohnküchen, Balkonen

  • Individuell möblierbare Zimmer, alle mit eigenem Bad, Telefon, Internet, TV


Ausstattung

  • Hotelartige Lobby & Empfang

  • Kamin-Lounge mit Bibliothek

  • Restaurant, Friseur, Pflegebad, Therapieräume

  • Eigene Wäscherei

  • Große Terrasse & barrierefreie Außenanlage

  • 9 Pkw-Stellplätze (inkl. E-Mobilität), 12 Fahrradstellplätze


Nachhaltigkeit & Bauweise

  • KfW-Effizienzhaus-40-Standard

  • Wärmepumpe & Solaranlage

  • Begrüntes Flachdach

  • DGNB-Silberzertifizierung angestrebt

  • Tageslichtflure, bodentiefe Fenster

  • Standardisierte, effiziente Cureus-Systembauweise


Personal & Pflegeangebot

  • Rund 45 neue Arbeitsplätze in Pflege, Verwaltung, Technik, Service

  • Fokus auf moderne, individuelle Pflege und attraktive Arbeitsbedingungen


Lagevorteile

  • Nähe zu Volkspark, Zeche Sterkrade, Bahnhof, Klinikum

  • Zentrale, ruhige Wohnlage mit Nahversorgung und Anbindung an ÖPNV

  • Sehr gute Erreichbarkeit für Bewohner, Besucher und Personal


Update 07.03.2026

Grundsteinlegung für Seniorenresidenz Sterkrade in Oberhausen

Am 4. März 2026 wurde in Oberhausen der Grundstein für die neue Amando Seniorenresidenz im Stadtteil Sterkrade gelegt. Bauherr ist Cureus, ein auf stationäre Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter. Betreiber der Einrichtung wird Amando Seniorenresidenzen, eine Marke der Pflegemotive-Gruppe. Der Neubau entsteht an der Weseler Straße und soll im Frühjahr 2027 fertiggestellt werden.

Die Einrichtung wird über 86 Einzelzimmer verfügen und Angebote der Vollzeit-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege bereitstellen. Die Zimmer sind jeweils mit eigenem Bad sowie Telefon-, Internet- und TV-Anschluss ausgestattet, 56 davon sind rollstuhlgerecht geplant. Die Residenz ist in sechs Wohngruppen gegliedert, die jeweils über Aufenthaltsbereiche mit Wohnküche und Balkon verfügen.

Das viergeschossige Gebäude mit rund 5.640 Quadratmetern Bruttogrundfläche soll neben den Pflegebereichen verschiedene Gemeinschafts- und Serviceangebote bieten. Dazu zählen unter anderem eine Kamin-Lounge mit Bibliothek, Therapieräume, ein Pflegebad, ein Friseur sowie eine hauseigene Wäscherei. Eine Terrasse verbindet den Innenbereich mit einer parkartig gestalteten Außenanlage.

Das Gebäude wird barrierefrei und nach nachhaltigen Standards errichtet. Geplant sind eine Bauweise als KfW-Effizienzhaus 40, das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG Plus) sowie eine angestrebte DGNB-Silberzertifizierung. Die Energieversorgung erfolgt über eine Wärmepumpe, ergänzt durch eine Solaranlage auf dem begrünten Flachdach.

Auf dem rund 4.665 Quadratmeter großen Grundstück entstehen außerdem Grünflächen mit Rundwegen und Ruhebereichen. Zusätzlich sind neun Pkw-Stellplätze mit Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sowie Fahrradstellplätze vorgesehen.

Mit der neuen Seniorenresidenz sollen etwa 70 Arbeitsplätze entstehen. Interessenten für Pflegeplätze sowie Bewerberinnen und Bewerber für zukünftige Stellen können sich bereits vormerken lassen.

Pressemitteilung: Cureus und Amando legen Grundstein für Seniorenresidenz Sterkrade in Oberhausen mit 86 Pflegeplätzen

Mülheim - Wohnquartier Duisburger Straße - In Planung

Neues Wohnquartier auf ehemaligem Industriegelände in Mülheim-Speldorf geplant

In Mülheim-Speldorf soll auf einem bislang brachliegenden Grundstück an der Duisburger Straße ein neues Wohnquartier entstehen. Nach Angaben des Investors sind rund 100 Wohnungen vorgesehen. Das Projekt befindet sich derzeit noch im Planungs- und Genehmigungsverfahren, ein Baubeginn wird frühestens für Mitte 2027 erwartet.

Hintergrund des Standorts

Das etwa 1,3 Hektar große Gelände an der Duisburger Straße in Mülheim an der Ruhr wurde 2019 von der Raffelberger Wohnimmobilien GmbH erworben. Zuvor befanden sich dort unter anderem Werkhallen aus den 1960er- und 1970er-Jahren. In den Gebäuden waren damals unter anderem eine chemische Reinigung für die Schwerindustrie sowie ein Betrieb zur Instandhaltung von Förderbändern des Bergbaus untergebracht.

In den vergangenen Jahren entwickelte sich das Gelände zu einem sogenannten „Lost Place“. Nach einem kleineren Brand im Januar 2026 wurden die verbliebenen Gebäude schließlich abgerissen, sodass das Grundstück nun für weitere Untersuchungen und Planungen vorbereitet wird.

Geplante Bebauung

Der aktuelle Entwurf sieht den Bau von drei Mehrfamilienhäusern vor. Direkt an der Hauptstraße ist ein Gebäude mit sieben Geschossen geplant. Die weiteren Gebäude sollen im hinteren Bereich des Grundstücks entstehen und abgestuft zwischen zwei und vier Geschossen hoch sein. Diese gestaffelte Bauweise soll Rücksicht auf die umliegende Nachbarschaft und die angrenzende Landschaft nehmen.

Zusätzlich zu den Wohngebäuden sind eine zweigeschossige Tiefgarage sowie ein kleiner Quartiersplatz vorgesehen. Im Erdgeschoss des Gebäudes an der Duisburger Straße könnten außerdem Gewerbeflächen entstehen.

Bild: Raffelberger Wohnimmobilien

Mischung aus Miet-, Eigentums- und geförderten Wohnungen

Nach Angaben des Investors Thomas Forstmann ist eine Mischung aus verschiedenen Wohnformen geplant. Neben Eigentumswohnungen sollen auch Mietwohnungen entstehen. Ein Teil der Wohnungen – insbesondere im Gebäude an der Straße – könnte zudem als öffentlich geförderter Wohnraum angeboten werden.

Der Investor betont, dass das Projekt nicht als exklusives Luxusquartier geplant sei. Stattdessen solle der Fokus stärker auf kleineren Wohnungen liegen, die für unterschiedliche Zielgruppen bezahlbar bleiben.

Nächste Schritte im Verfahren

Bevor mit dem Bau begonnen werden kann, sind noch mehrere Schritte notwendig. Dazu gehören unter anderem:

  • die Erstellung und Auswertung von Bodengutachten

  • Untersuchungen zu möglichen Altlasten aus früherer industrieller Nutzung

  • Gutachten zu Verkehr, Umwelt und Artenschutz

  • die endgültige Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans

Eine erneute öffentliche Auslegung der überarbeiteten Planungen wird voraussichtlich im Herbst erwartet.

Baubeginn frühestens 2027

Sollten die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, könnte der Baustart nach aktueller Einschätzung Mitte 2027 erfolgen. Das Projekt ist damit bereits seit mehreren Jahren in Vorbereitung. Mit der geplanten Neubebauung würde ein lange brachliegendes Areal in Speldorf künftig wieder genutzt werden.

Quelle: WAZ - Neues Leben für Lost Place in Mülheim: Investor will 100 Wohnungen bauen - Paywall

Sonntag, 1. März 2026

Dortmund - Revitalisierung Bundesbankgebäude - In Bau

Die Thalia Bücher GmbH wird ihren Zentralstandort Hagen Mitte des Jahres 2028 in das nah gelegene Dortmund verlegen. Nach intensiver Prüfung verschiedener Alternativen fiel die Entscheidung auf das ehemalige Bundesbankgebäude in der Dortmunder Innenstadt. Thalia hatte in Hagen lange, aber am Ende erfolglos nach einer Alternative zu den Räumlichkeiten der Zentrale in Hagen-Bathey gesucht.

ngo Kretzschmar, Vorsitzender der Geschäftsführung von Thalia, erklärt: „Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, denn Thalia hat eine lange und enge Verbindung zur Stadt Hagen. Auch im intensiven Austausch mit der Hagener Wirtschaftsförderung, die sich sehr dafür eingesetzt hat, dass wir in der Stadt bleiben, konnten wir keine adäquate Lösung finden. Zugleich haben wir uns an unserem aktuellen Standort auf Dauer nicht mehr gesehen – er ist strategisch ungünstig gelegen und es fehlt ein attraktives Umfeld. Dennoch war uns bei der Wahl des neuen Standortes mit Blick auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig, dass wir im engen Umkreis von Hagen bleiben. Genau diese Voraussetzung erfüllt der künftige Standort in der Dortmunder Innenstadt. Dort finden wir eine bessere Infrastruktur sowie ein deutlich ansprechenderes Umfeld für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem erleichtern diese Rahmenbedingungen auch die Gewinnung weiterer, qualifizierter Fachkräfte, die wir aufgrund unseres nachhaltigen Wachstums benötigen.“




Das zunächst favorisierte Projekt Westside in der Nähe des Hagener Hauptbahnhofs kam als potenzieller Standort nicht in Frage, da die Entwicklungspläne nicht wie erwartet vorankamen. Daher wurde schließlich die Entscheidung getroffen, auch Alternativen außerhalb der Stadtgrenze zu prüfen.

Monica Sawhney, kaufmännische Geschäftsführerin von Thalia, sagt: „Der neue Standort in Dortmund bringt vor allem für die rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aktuell am Standort Hagen beschäftigt sind und mit nach Dortmund umziehen werden, zahlreiche Vorteile mit sich. Nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt, überzeugt er durch seine zentrale Lage mit einer ausgezeichneten Verkehrsanbindung. Die neuen Räumlichkeiten bieten moderne Arbeitswelten, eine Eventfläche für bis zu 200 Gäste, einen begrünten Innenhof sowie eine schöne Cafeteria, die wir im Stil unseres aus den Buchhandlungen bekannten Café-Konzepts gestalten. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr verbessert zudem die Erreichbarkeit für Pendlerinnen und Pendler.“




Verbindung zu Hagen bleibt bestehen

Das Engagement von Thalia für die Region und die Stadt Hagen endet nicht mit dem Umzug nach Dortmund. Die Thalia Buchhandlungen in Hagen sowie in den angrenzenden Städten haben ohnehin ihren festen Platz in den jeweiligen Innenstädten. Auch bei Phoenix Hagen und der BBA ist Thalia weiterhin als Sponsor aktiv. „Als gebürtiger Hagener ist es mir ein Herzensanliegen, dass wir der Stadt auf vielfältige Weise treu bleiben“, so Ingo Kretzschmar.

Durch Um- und Neubau entstehen 13750 qm Bürofläche. Die Kölbl Group plant im Juli den Bauantrag einzureichen und noch dieses Jahr mit den Arbeiten beginnen.

Pressemitteilung: Thalia verlegt Mitte des Jahres 2028 den Zentralstandort Hagen nach Dortmund


Projektupdate BE DO – Aktueller Baufortschritt - (Stand 01.03.2026)

Auf der Baustelle des Projekts BE DO schreiten die Arbeiten planmäßig voran. In den vergangenen Wochen wurden zentrale Voraussetzungen für die nächsten Bauphasen geschaffen.

Vorbereitung des Kranstandorts

Derzeit wird die Fläche für den künftigen Kranstandort hergestellt. Mit der Einrichtung des Kranplatzes wird die logistische Grundlage für die kommenden Hochbauarbeiten geschaffen. Eine stabile und präzise vorbereitete Aufstellfläche ist essenziell, um Materialtransporte und Bauabläufe effizient sowie sicher zu organisieren.

Freilegung der Neubaufläche

Parallel dazu wird das Baufeld für den Erweiterungsbau weiter freigelegt. Aktuell werden unter anderem Anker für den Verbau gesetzt, um die Baugrube fachgerecht zu sichern. Diese Maßnahmen dienen der Stabilisierung der umliegenden Bereiche und bereiten die anstehenden Gründungsarbeiten vor.

Mit dem Fortschreiten der Arbeiten wird die Dimension des zukünftigen Neubaus entlang der Poststraße zunehmend erkennbar.

Schutzmaßnahmen im Bestandsgebäude

Zeitgleich laufen im Bestandsgebäude umfassende Schutzmaßnahmen. Die denkmalgeschützten Bereiche werden sorgfältig gesichert, um die historische Substanz während der Bauphase zu bewahren. Zum Einsatz kommen unter anderem temporäre Einhausungen und Schutzverkleidungen sensibler Bauteile.

Damit wird gewährleistet, dass die Revitalisierung des Gebäudes im Einklang mit den Anforderungen des Denkmalschutzes erfolgt.


Insgesamt zeigt sich das Projekt BE DO in einer Phase, in der sowohl vorbereitende Maßnahmen für den Neubau als auch der Schutz des historischen Bestands konsequent umgesetzt werden. Weitere Fortschritte werden in den kommenden Wochen erwartet.

Quelle: https://www.linkedin.com/posts/freundlieb_projektupdate-be-do-activity-7429834652800086016-rDkS/?originalSubdomain=de

Montag, 23. Februar 2026

Essen - Neubau Verwaltungscampus "Bernestraße" - In Planung

Neuer Verwaltungscampus in Essen: Sachstand, Planung und Perspektiven

Am östlichen Rand der Innenstadt von Essen entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Hauptbades an der Bernestraße ein neuer Verwaltungscampus. Nachdem die Pläne für ein 60 Meter hohes „Bürgerrathaus“ im Jahr 2022 aus Kostengründen aufgegeben wurden, setzt die Stadt nun auf eine schrittweise Entwicklung mit mehreren Bauabschnitten

Standort und städtebaulicher Kontext

Das rund 9.000 Quadratmeter große Grundstück liegt zwischen Bernestraße, Varnhorststraße und Steeler Straße, in unmittelbarer Nähe zur Alte Synagoge. Ziel ist es, das Areal städtebaulich neu zu ordnen und den östlichen Innenstadtrand aufzuwerten.

Der erste Baukörper soll sich zur Innenstadt öffnen und einen öffentlich zugänglichen Vorplatz erhalten. Eine großzügige Treppenanlage ist als verbindendes Element zwischen Stadtraum und Gebäude geplant. Gleichzeitig wird laut Jury auf einen angemessenen Abstand zu benachbarten Bestandsgebäuden geachtet.

Bild: fore+ut / PBA Architekten

Siegerentwurf und architektonisches Konzept

Den Zuschlag erhielt das Büro
PBA Peter Bastian Architekten.

Der Entwurf sieht einen siebengeschossigen Baukörper mit Glasfassade vor, ergänzt durch weitere Geschosse entlang der Varnhorststraße. Ein Dachgarten bildet einen gestalterischen Akzent. Das Konzept ermöglicht eine abschnittsweise Realisierung, sodass zunächst nur ein Teil des Gesamtareals bebaut wird.

Das Preisgericht bewertete insbesondere die Umsetzbarkeit des ersten Bauabschnitts als eigenständig funktionierenden „Solitär“ positiv.


Nutzung und Funktion

Im ersten Bauabschnitt sollen Polizei und Ordnungsamt eine gemeinsame Adresse erhalten. Beide Einrichtungen werden die Flächen zu gleichen Teilen nutzen. Vorgesehen ist eine langfristige Nutzung durch die Polizei über mindestens 35 Jahre. Die bisherige Innenstadtwache am III. Hagen soll aufgegeben werden.

Die gemeinsame Unterbringung wird von der Stadt als Beitrag zu einer engeren „Sicherheitspartnerschaft“ verstanden.


Zeitplan und Kosten

Der weitere Ablauf ist wie folgt geplant:

  • Planungsbeschluss durch den Rat: vorgesehen im Jahr 2026

  • Baubeschluss: geplant für 2027

  • Fertigstellung des ersten Bauabschnitts: angestrebt bis 2030

Die Kosten für den ersten Bauabschnitt werden aktuell mit rund 55 Millionen Euro veranschlagt.


Weitere Entwicklung des Areals

Für einen zweiten Bauabschnitt entlang der Steeler Straße sieht der Siegerentwurf einen vier- bis sechsgeschossigen Baukörper vor. Die konkrete Nutzung ist noch offen. Diskutiert werden unter anderem studentisches Wohnen oder altengerechte Wohnformen. Eine Entscheidung hängt vom künftigen Bedarf und der wirtschaftlichen Entwicklung ab.

Langfristig soll das Projekt zur städtebaulichen Neuordnung des Quartiers beitragen und den östlichen Innenstadteingang gestalterisch aufwerten.

Bild: fore+ut / PBA Architekten

Fazit

Mit dem Verwaltungscampus verfolgt die Stadt Essen einen pragmatischeren Ansatz als beim ursprünglich geplanten Hochhausprojekt. Statt eines zentralen Großbaus setzt man auf eine modulare, schrittweise Entwicklung. Der erste Bauabschnitt soll bis 2030 realisiert werden und Polizei sowie Ordnungsamt an einem neuen Standort bündeln.

Ob und in welchem Umfang die weiteren Bauabschnitte umgesetzt werden, wird maßgeblich von finanziellen Rahmenbedingungen und dem zukünftigen Flächenbedarf abhängen.


Quelle: WAZ - So soll der neue Verwaltungs-Campus am Rande der Essener Innenstadt aussehen - hinter Paywall

Sonntag, 22. Februar 2026

Bochum - Haus der Musik - In Bau

Haus der Musik in Bochum: Vom „hässlichen Entlein“ zum kulturellen Herzstück

Mitten in der Bochumer Innenstadt entsteht ein Projekt, das das Gesicht des Marienplatzes nachhaltig verändern soll: Das ehemalige Landesbehördenhaus wird zum Haus der Musik umgebaut. Gemeinsam mit dem benachbarten Anneliese Brost Musikforum Ruhr soll hier bis 2028 ein neues kulturelles Zentrum entstehen.

Ein Gebäude mit Geschichte – und Zukunft

Das viergeschossige Gebäude am Marienplatz diente bis 2017 als Sitz des Arbeitsgerichts. 2018 kaufte die Stadt Bochum die Immobilie vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW. Schon damals war klar: Das Haus braucht eine grundlegende Modernisierung.

Inzwischen ist das Gebäude vollständig entkernt. Die Schadstoffsanierung – darunter Asbest, PCB und PAK, typische Altlasten aus den 1960er- und 70er-Jahren – ist abgeschlossen. Große Teile des Innenlebens wurden entfernt. Der eigentliche Umbau kann beginnen.

Ab Mitte März startet die Baustelleneinrichtung rund um Marienplatz und Humboldtstraße. Anschließend folgen die Rohbauarbeiten. Ein erster sichtbarer Schritt: Die Parkdecke im Innenhof wird abgerissen, um Platz für eine neue Tiefgarage und einen Neubau zu schaffen.

Sparmaßnahmen verändern die Pläne

Ursprünglich wurde der Umbau mit rund 6,6 Millionen Euro kalkuliert. Später stiegen die veranschlagten Kosten auf fast 30 Millionen Euro. Da Fördermittel in Höhe von über sechs Millionen Euro nicht bewilligt wurden, musste die Stadt Einsparungen vornehmen.

Das hat konkrete Folgen für die Architektur:

  • Die Dachhaut wird nicht vollständig saniert

  • Die Fenster bleiben erhalten

  • Die geplante Glasfuge, die der Fassade eine moderne, transparente Optik verleihen sollte, entfällt

  • Die Fassade zur Humboldtstraße wird lediglich optisch überarbeitet

Trotz dieser Anpassungen soll das Gebäudeensemble am Ende ein repräsentatives Aushängeschild für die Musik in Bochum werden.

Bild: dreibund architekten

Ein neues Zuhause für 11.000 Musikschüler

Mitte 2028 soll das Haus der Musik eröffnet werden. Dann zieht die Musikschule Bochum vom Westring an den Marienplatz. Rund 11.000 Musikschülerinnen und -schüler erhalten hier moderne Unterrichts- und Probenräume – in direkter Nachbarschaft zum Musikforum.

Die Vision: ein lebendiges Zentrum für musikalische Bildung, Konzerte und kulturellen Austausch im Herzen der Stadt.

Belastungen für die Nachbarschaft

Wo gebaut wird, entstehen jedoch auch Belastungen. Anwohner berichten von starkem Lärm und Staub im vergangenen Sommer. Insbesondere das Entsorgen von Baumaterial in Container sorgte für erhebliche Geräuschentwicklung. Neben der baulichen Entwicklung wünschen sich viele Nachbarn künftig eine transparentere Kommunikation über Bauphasen und Maßnahmen. Hier steht die Stadt vor der Aufgabe, Informationsfluss und Bürgerdialog zu verbessern.

Stadtentwicklung mit Signalwirkung

Mit dem Haus der Musik setzt Bochum ein deutliches Zeichen für kulturelle Bildung und die Aufwertung der Innenstadt. Aus einem lange als unansehnlich geltenden Gebäude soll eine architektonische Perle werden. Wenn alles nach Plan läuft, wird der Marienplatz 2028 nicht nur baulich, sondern auch kulturell in einem neuen Licht erscheinen – als lebendiger Treffpunkt für Musik, Begegnung und städtisches Leben.

Quelle: WAZ - Nach Staub und Lärm im Vorjahr: So geht es beim Haus der Musik in Bochum weiter - hinter Paywall

Sonntag, 15. Februar 2026

Duisburg | VITALUM - Gesundheitszentrum - (Baustop)

In Duisburg realisiert der Berater für Gesundheits- und Sozialimmobilien und Projektentwickler Fellow Capital Partners (FCP) erstmals das neue Gesundheitszentrum VITALUM. Die „Gesundheitsimmobilie 4.0“ hatte das luxemburgische Unternehmen rund um die Entwickler Bernhard Goldmann und Steffen Wilde zwei Jahre lang gemeinsam mit dem Duisburger Allgemeinmediziner Dr. med. Uwe Heinen entwickelt. Die energieeffiziente und pandemietaugliche Immobilie entsteht an der Kaiser-Friedrich/Ecke Holtener Straße im Stadtteil Röttgersbach. „VITALUM - das Gesundheitszentrum“ umfasst rund 5.700 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, eine Arztpraxis in der Form eines großen Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) mit bis zu 12 Ärzten (Allgemeinmedizinern und Fachärzten), einer Apotheke sowie einigen therapeutischen Praxen. Ein weiterer Schwerpunkt des VITALUM liegt auf der Geriatrie und damit auf Angeboten für die älter werdende Bevölkerung. Grundsteinlegung in Duisburg war am 13. August. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für das erste Halbjahr 2024 vorgesehen. Das Investitionsvolumen liegt im zweistelligen Millionenbereich.

Das von Fellow Capital Partners gemeinsam mit der lanian Immobilien GmbH & Co. KG entwickelte „VITALUM - das Gesundheitszentrum“ entsteht in ressourcenschonender, modularer Bauweise. Mit seiner digitalen Ausstattung ist als intelligentes, energieeffiziente Gebäude konzipiert. Ebenfalls zum Konzept gehören ein Restaurant sowie eine Lehrküche für gesunde Ernährung.

Nach dem Vorbild des „VITALUM - das Gesundheitszentrum“ in Duisburg, das als erstes pandemietaugliches Gesundheitszentrum der Primärversorgung mit Allgemeinmedizin, Prävention (bewegen, ernähren, denken) und Geriatrie in Deutschland entsteht, sind weitere Häuser in Troisdorf, Krefeld, Saarbrücken und Plauen sowie in der Region Marburg geplant. Bis zu zehn dieser Objekte jährlich möchte FCP in den kommenden Jahren innerhalb partnerschaftlicher Strukturen realisieren. Investiert werden jeweils zwischen 20 und 30 Millionen Euro. Finanzierungspartner sind Banken, Sparkassen und Fonds.

„Gesundheitsimmobilie 4.0“: Antwort auf Hausärztemangel außerhalb der Metropolen
„VITALUM - das Gesundheitszentrum“ in Duisburg ist von seiner Lage in der Nähe des Neubaugebietes Kaspersfeld aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Ab der ersten Jahreshälfte 2024 wird es eine multiprofessionelle haus- und fachärztliche Grundversorgung sowie ergänzende Leistungen auf vier Etagen bieten. Eine Bepflanzung der Außenanlage mit regionaler, insektenfreundlicher Flora sowie die Dachbegrünung runden das VITALUM ökologisch ab. Realisiert werden zudem eine Tiefgarage mit 40 Stellplätzen und Ladestationen für E-Mobilität sowie knapp 60 Fahrradstellplätze. In dem nach dem „WELL-Building“ Standard geplanten Gebäude können bis zu 25.000 Menschen eines oder mehrerer Stadtteile bzw. Ortschaften in Form einer erweiterten Hausärzteversorgung betreut werden.

Pressemitteilung 17.08.2022: Start für VITALUM - das Gesundheitszentrum der FCP in Duisburg



Bilder: lanian GmbH & Co. KG

Update 18.01.2026

Das Gesundheitszentrum „Vitalum“ an der Kaiser-Friedrich-Straße in Duisburg-Röttgersbach ist bislang nicht eröffnet. Das ursprünglich für Mitte 2024 geplante Projekt hat sich deutlich verzögert. Hauptgründe dafür sind unerwartete technische Probleme – insbesondere der Fund von Grundwasser beim Bau des Therapieschwimmbads –, zusätzliche behördliche Anforderungen wie Verkehrs- und Lärmgutachten sowie stark gestiegene Bau- und Materialkosten. Diese Faktoren führten zu erheblichen Mehrkosten, weshalb ein zweiter Investor gesucht wird; entsprechende Gespräche laufen, die finanzierende Bank unterstützt die Fertigstellung.

Ein Baustopp liegt nach Angaben des Bauherrn nicht vor. Der Innenausbau wurde und wird weitergeführt, auch wenn von außen zeitweise wenig Fortschritt sichtbar ist. Der zuletzt kommunizierte realistische Eröffnungstermin lag bei Herbst 2025. Bis Anfang 2026 gibt es jedoch keine bestätigte offizielle Meldung, dass das Vitalum tatsächlich den Betrieb aufgenommen hat. Das Projekt gilt damit weiterhin als im Bau bzw. in der Fertigstellungsphase.

Quelle: WAZ -  „Vitalum“ in Duisburg: So steht es um das neue Gesundheitszentrum - Paywall


Update 15.02.2026

Vitalum Duisburg: Insolvenz und ungewisse Zukunft des Gesundheitszentrums

Das ambitionierte Prestigeprojekt Vitalum in Duisburg-Röttgersbach sorgt weiterhin für Schlagzeilen – allerdings nicht mit medizinischen Erfolgen, sondern mit Bauverzögerungen und finanziellen Turbulenzen. Nachdem der geplante Eröffnungstermin mehrfach verschoben wurde, steht das Gesundheitszentrum an der Kaiser-Friedrich-Straße nun vor einer entscheidenden Phase. Die hinter dem Projekt stehende Lanian Immobilien GmbH & Co. KG ist insolvent.

Stillstand auf der Baustelle: Was ist passiert?

Ursprünglich sollte das Vitalum bereits Mitte 2024 seine Pforten öffnen. Doch wer heute an der Baustelle im Duisburger Norden vorbeifährt, sieht ein Gebäude, das bereits Patina und Grünspan ansetzt. Die Bauzäune blockieren seit über drei Jahren wichtige Rad- und Gehwege, was zunehmend den Unmut der Anwohner und der Lokalpolitik auf den Plan ruft.

Bauherr Dr. Uwe Heinen führt die Verzögerungen auf eine Kombination aus bürokratischen Hürden, technischen Komplikationen und massiv gestiegenen Kosten im Bausektor zurück. Um das Projekt zu retten, wird nun händringend nach einem neuen Investor gesucht.

Das neue Konzept: Fokus auf medizinische Kernkompetenz

Die ursprünglichen Pläne für das Vitalum waren weitreichend, müssen nun aber aufgrund der wirtschaftlichen Realität angepasst werden. Eine geplante Dachterrasse mit Restaurant und Blick über das Stahlwerk Bruckhausen wurde offenbar gestrichen.

Stattdessen liegt der Fokus nun konsequent auf der medizinischen Versorgung:

  • Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ): Hauptmieter mit über 22 Behandlungsräumen und acht Fachärzten.

  • Apotheke & Sanitätshaus: Die Nahversorgung soll durch die Ansiedlung einer Fachapotheke gesichert werden.

  • Therapieangebote: Geplant sind Praxen für Physiotherapie (inklusive Schwimmbecken im Keller), Logopädie, Ergotherapie und Podologie.

  • Seniorenwohnen: Ein innovatives Konzept für eine geriatrische Reha-Wohngruppe sowie seniorengerechte Mietwohnungen.

Sanierung durch Insolvenz: Wie geht es weiter?

Die Insolvenz der Lanian Immobilien GmbH & Co. KG wird vom Bauherrn als Sanierungsinstrument bezeichnet. Ziel ist eine geordnete Restrukturierung oder eine vollständige Übernahme durch einen Investor. Laut aktuellen Informationen wurden bereits Mantelgesellschaften (wie die Vitalum Holding und die Restaurant GmbH) veräußert, um laufende Kosten zu senken.

Wichtige Termine für 2026

Die Entscheidung über die Zukunft des Gebäudes soll spätestens bis zum Ende des ersten Quartals 2026 fallen. Derzeit werden verschiedene Modelle geprüft:

  1. Eine gemeinsame Umsetzung mit einem neuen Partner.

  2. Eine investorengetragene Weiterentwicklung.

  3. Die vollständige Übernahme der Immobilie durch einen neuen Betreiber.

Fazit für die Bürger in Duisburg-Röttgersbach

Für die Bewohner im Duisburger Norden bleibt die Situation unbefriedigend. Während die medizinische Infrastruktur dringend benötigt wird, bleibt das Vitalum vorerst ein "Sorgenkind" der Stadtentwicklung. Sollte bis zum Frühjahr keine tragfähige Lösung gefunden werden, fordert die Politik bereits den Rückbau der Bauzäune, um die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer wiederherzustellen.

Quelle: WAZ - Vitalum ist insolvent: Prestigeprojekt steht vor einer unsicheren Zukunft - hinter Paywall

Bochum - Büro & Geschäftshaus K49 - Fertig (02/26)

Das Gebäude „K49“ an der Kortumstraße 49 in Bochum steht kurz vor seiner Wiedereröffnung und gilt als wichtiger Baustein zur Aufwertung der Innenstadt. Das markante Haus, in dem früher die Landeszentralbank untergebracht war, stand über sieben Jahre leer und wurde nun von der RLS Group unter Leitung von Robin Heckendorf umfassend kernsaniert. In das Projekt wurden 5,1 Millionen Euro investiert. Die Arbeiten umfassten eine vollständige Modernisierung des Objekts, sodass es nun technisch und optisch den heutigen Anforderungen entspricht.

Im Erdgeschoss entstehen neue Einzelhandels- und Gastronomieflächen. Hauptmieter wird die Drogeriekette dm, die ihre bestehende Filiale an der Kortumstraße dorthin verlagert. Ergänzt wird das Angebot durch zwei Gastronomiebetriebe: den Burger-Anbieter „Take the good Food“ auf der linken Seite und eine Subway-Filiale auf der rechten Seite. Beide sollen noch im vierten Quartal 2025 eröffnen.

Die Obergeschosse werden überwiegend vom Callcenter-Betreiber Triple S genutzt, der hier rund 1.370 Quadratmeter Bürofläche langfristig anmietet. Das Unternehmen verlegt Teile seines bisherigen Standorts aus dem Kortumhaus in das neue Gebäude, während weitere Niederlassungen in Wattenscheid und Witten bestehen bleiben. Neben modernen Büroräumen erhält Triple S auch ein Staffelgeschoss mit einer Dachterrasse, die zur Verbesserung der Arbeitsatmosphäre beiträgt. Unternehmensgründer Alfons Bromkamp, seit 40 Jahren in der Branche tätig, betont den Anspruch, seinen Beschäftigten trotz des oft schwierigen Branchenimages ein angenehmes Arbeitsumfeld und ein Stück Heimat zu bieten.

Die Lage in der Bochumer Innenstadt gilt als sehr zentral und verkehrsgünstig. Fußläufig befinden sich zahlreiche Geschäfte, das Capitol-Kino sowie der Husemannplatz. Mit dem „K49“ erhält die Kortumstraße nach Jahren des Stillstands eine deutliche Aufwertung, die in das Gesamtbild der umfangreichen Stadtentwicklungsmaßnahmen passt. Eigentümer Heckendorf, der das Projekt als „Lokalpatriot“ vorantreibt, sieht darin einen Beitrag zur weiteren Belebung der Innenstadt. Gemeinsam mit seinen Partnern plädiert er für eine noch stärkere Mischung aus hochwertiger Gastronomie, attraktivem Einzelhandel und Wohnnutzungen, um die Zukunftsfähigkeit des Stadtzentrums zu sichern.

Quelle: WAZ - „K49“ soll der Kortumstraße in Bochum neuen Glanz verleihen - Paywall



Bilder: RLS Group

K49 Bochum: Revitalisierung an der Kortumstraße 49 erfolgreich abgeschlossen

Das markante Büro- und Geschäftshaus K49 in der Bochumer Innenstadt ist offiziell fertiggestellt. Nach einer umfassenden Kernsanierung durch die RLS Group präsentiert sich das Gebäude an der Ecke Kortumstraße / Südring als moderner Standort für Systemgastronomie und Dienstleistungen. Das Investitionsvolumen für die Aufwertung der Immobilie belief sich auf rund 5,1 Millionen Euro.

Nutzungskonzept: Fokus auf Gastronomie und Business-Services

Das K49 zeichnet sich durch einen gezielten Mietermix aus, der sowohl die Frequenz der Fußgängerzone nutzt als auch hochwertige Bürokapazitäten im Herzen des Ruhrgebiets schafft.

Gastronomie im Erdgeschoss

Die Retail-Flächen im Erdgeschoss werden durch bekannte Namen der Systemgastronomie sowie innovative Konzepte belebt:

  • Subway: Die weltweit bekannte Sandwich-Kette nutzt die prominente Ecklage für eine moderne Filiale.

  • Take The Good Food: Das wachsende Burger-Konzept (bekannt für Smashed Burger) hat hier einen neuen Standort eröffnet und stärkt das kulinarische Angebot in der südlichen City.

  • dm-drogerie markt (Hauptmieter EG): Der Drogeriefachmarkt belegt die großzügige Einzelhandelsfläche im Erdgeschoss. Die Filiale wurde von einem kleineren, nahegelegenen Standort hierher verlegt, um den Kunden ein modernes Einkaufserlebnis auf erweiterter Fläche zu bieten.

Moderne Arbeitswelten in den Obergeschossen

In den oberen Etagen wurden flexible und technisch hochgerüstete Büroflächen realisiert:

  • Triple S Manufaktur: Der Callcenter-Spezialist und BPO-Dienstleister (Business Process Outsourcing) betreibt hier einen seiner modernen Standorte. Die Räumlichkeiten bieten Platz für spezialisierte Kommunikationsteams und Verwaltung.


Architektur und technische Highlights

Die Revitalisierung hat das Erscheinungsbild des ehemaligen Leerstands grundlegend gewandelt. Zu den baulichen Eckpunkten gehören:

  • Fassadengestaltung: Eine helle, moderne Optik mit großzügigen Glasfronten sorgt für hohe Sichtbarkeit der Ladenlokale.

  • Staffelgeschoss: Das Gebäude wurde um ein attraktives Staffelgeschoss erweitert, das über eine Dachterrasse mit Blick über die Bochumer Skyline verfügt.

  • Infrastruktur: Vollständige Barrierefreiheit und Integration moderner Klimatechnik sowie Glasfaseranbindung.

Foto: hanbrohat

Fazit für den Standort Bochum

Die Fertigstellung des K49 ist ein wichtiger Baustein für die Zukunftsfähigkeit der Bochumer Innenstadt. Durch die Ansiedlung von Dienstleistern wie Triple S und die Stärkung der Gastronomie durch Subway und Take The Good Food, sowie dem Einzelhändler dm wird eine nachhaltige Belebung der südlichen Kortumstraße erreicht. Das Projekt zeigt, dass auch Bestandsimmobilien durch gezielte Investitionen wieder zu erstklassigen Adressen in der 1A-Lage werden können.