Auf einem ca. 4.498 m2 großen Grundstück an der Elisenstraße / Barbarakirchgang realisiert die Wohnquartier Barbara Höfe GmbH den Neubau eines Wohnquartiers. Auf dem Gelände der bereits 2014 geschlossenen Barbarakirche entstehen nach deren Abriss 64 Etagenwohnungen sowie 61 Tiefgaragen- und 5 Außenstellplätze.
Der Baubeginn ist bereits erfolgt und soll bis 2022 abgeschlossen sein. Die zu errichtende Wohnfläche beträgt insgesamt rd. 4.444 m2 und verteilt sich auf 1 bis 4- Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 34 m2 und 90 m2. Noch vor Baubeginn wurde das neue Wohnquartier bereits an Vivawest verkauft.
Update 28.06.2025
Nach der Insolvenz des Bauträgers Harfid im Herbst 2022 lag ein Rohbau im Essener Ostviertel brach. Die unvollendete Immobilie wurde von Obdachlosen genutzt, von Metalldieben geplündert und durch Wasserschäden schwer beschädigt.
Im Dezember 2024 übernahm Vivawest, ursprünglich nur als Käufer der fertigen Wohnungen vorgesehen, die Ruine und entschloss sich trotz erheblicher Risiken, den Bau selbst fertigzustellen. Dies erforderte umfangreiche Aufräumarbeiten, Reparaturen und Neuverhandlungen mit Architekten, Handwerkern und Behörden.
Seit Anfang 2025 laufen die Bauarbeiten wieder. Auf dem Gelände entstehen in fünf Gebäuden insgesamt 64 Wohnungen (zwischen 46 und 98 m²), alle mit Fernwärme, Balkon oder Terrasse. Dazu kommen 61 Tiefgaragenplätze, Außenstellplätze, ein Spielplatz und die Rückkehr der Barbara-Statue, die an die frühere Barbara-Kirche erinnert.
Die Vermarktung der Wohnungen soll Frühjahr 2026 starten, Einzug ab Herbst 2026. Mietpreise sollen bei rund 12 €/m² liegen. Genaue Investitionssummen nennt Vivawest nicht, betont aber, dass das Projekt trotz Verzögerungen „gut im Budget“ sei.
Quelle: WAZ - Happy End für Essener Harfid-Ruine: Vivawest baut 64 Wohnungen - hinter Paywall
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| Bilder: Vivawest |
Update 04.07.2026
Sechs Jahre nach Baustart ziehen bald die ersten Mieter in die „Barbara Höfe“ im Ostviertel ein. Heute feierten VIVAWEST-Geschäftsführer Haluk Serhat und weitere Gäste die Fertigstellung der 64 Wohnungen am Barbarbakirchgang. Ein besonderer Höhepunkt: die Segnung der Heiligen Barbara. Die Statue war einst in der Barbarakirche, die bis 2020 an gleicher Stelle gestanden hatte, zu Hause. In Erinnerung an die Historie des Grundstücks und der Pfarrei St. Gertrud steht sie nun im Innenhof des Quartiers.
Mitte 2020 starteten die Bauarbeiten auf dem ehemaligen Kirchenareal im Essener Ostviertel. Gut zwei Jahre später musste der ursprüngliche Projektentwickler, von dem VIVAWEST die Wohnungen nach Fertigstellung schlüsselfertig übernehmen sollte, Insolvenz anmelden. Nach einem langwierigen Prozess erwarb das Gelsenkirchener Wohnungsunternehmen das Grundstück und das Neubauprojekt und baute in Eigenregie weiter. Jetzt sind die fünf Mehrfamilienhäuser und 64 Wohnungen fertig. Den erfolgreichen Projektabschluss feierte VIVAWEST mit den beteiligten Projektpartnern und Vertretern des Bistums Essen, das das Grundstück verkauft hatte.
Modernes Wohnen in zentraler Lage
Die fertiggestellten drei- und viergeschossigen Mehrfamilienhäuser stehen auf einem rund 5.100 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Barbarakirchgang und Elisenstraße östlich der Essener Innenstadt. Die Grundrisse der 64 barrierearmen und hochwertig ausgestatteten 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen sprechen mit Wohnflächen zwischen 35 und 101 Quadratmetern Singles, Senioren, Paare und kleine Familien an.
Alle fünf Wohngebäude werden per Fernwärme versorgt und entsprechen dem KfW 55-Standard. Für ausreichend Parkmöglichkeiten der künftigen Mieterinnen und Mieter sorgen eine Tiefgarage mit insgesamt 61 Stellplätzen sowie fünf Außenstellplätze auf dem Grundstück. Hinzu kommen 64 Fahrradstellplätze.
Mietergarten mit Besonderheit
Im grünen Innenhof des neuen VIVAWEST-Quartiers können Mieterinnen und Mieter künftig gemeinsam Zeit verbringen – und haben dabei Gesellschaft. Im Rahmen der Fertigstellung bezieht eine rund 90 Zentimeter große und über 100 Jahre alte Statue der „Heiligen Barbara“ eine für sie angefertigte Stele und bildet den Mittelpunkt des Mietergartens. Die Skulptur ist eine Referenz an die vorherige Nutzung des Grundstücks. Ab 1905 stand die zur Gemeinde St. Gertrud gehörende Barbarakirche auf dem Areal und war für viele Menschen aus der Umgebung eine feste Anlaufstelle. 2014 wurde die Kirche außer Dienst gestellt, profanisert und schließlich 2020 abgerissen. Die Statue erinnert an die bewegte Geschichte.
Vermarktung läuft – einige Wohnungen noch frei
Dank der zentralen Lage sind Geschäfte des täglichen Bedarfs schnell erreichbar. Eine Bushaltestelle liegt in direkter Nähe. Auch die Autobahnen A40 und A52 sind in wenigen Fahrminuten erreicht, der Hauptbahnhof und die Innenstadt liegen keine zwei Kilometer entfernt. Die Vermarktung der Wohnungen ist im Frühjahr gestartet, die ersten Mieterinnen und Mieter ziehen im September ein. Aktuell sind noch einige Einheiten frei.
Pressemitteilung: VIVAWEST feiert Fertigstellung von 64 Wohnungen in Essen