Dienstag, 1. November 2022

Gelsenkirchen | Eingangs- und Verwaltungsgebäude am Amphitheater

Der Haupteingang zum Zukunftsgarten Gelsenkirchen soll während der IGA 2027 im Bereich des Amphitheaters verortet werden. Geplant ist ein multifunktionales, klimaangepasstes und begrüntes Eingangsgebäude zum Empfang der Besucherinnen und Besucher. Das Gebäude soll ökologisch und architektonisch hochwertig und unter Nutzung innovativer Bautechnologien errichtet werden.

Nach der IGA 2027 soll das Gebäude, das eine Bruttogrundfläche von etwa 400 qm hat, als Ergänzung des Amphitheaters in Form von Lager- und Sozialräumen sowie öffentlichen Sanitäranlagen genutzt werden.

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) beteiligt sich über die „Festbetragsförderung“ an der Finanzierung des Gebäudes.

In der Jurysitzung am 20. Oktober wurden die Siegerentwürfe des Architekten-Wettbewerbs ermittelt.

Der 1. Preis geht an das Büro Daniel Zajsek Architekten in München. Den 2. Preis erhält das Büro MS PLUS Architekten BDA in Münster, und der 3. Preis geht an das anderswo.studio Unger Haxhi Architekten PartG mbB in Köln.

Als „angenommene Baukosten“ wurden damals 1,26 Millionen Euro benannt, ein späteres Planungshonorar wird mit 245.000 Euro beziffert. Für den Wettbewerb selbst standen 110.000 Euro bereit. Langfristig soll der Bau bei Bedarf umgenutzt und modular erweitert werden können, „ohne sein Erscheinungsbild zu verändern“.

Pressemitteilung: Stadt Gelsenkirchen


Bild: Daniel Zajsek/Stadt Gelsenkirchen

Sonntag, 30. Oktober 2022

Herne | Quartier Gabelsbergerstraße

Das DRK Herne und Wanne-Eickel und Architekt Rainer Weyers planen auf einem Grundstück an der Gabelsbergerstraße zwei nachhaltige Mehrfamilienhäuser mit 12 freifinanzierten Mietwohnungen für junge Familien und 15 für Senioren. zu errichten. Außerdem soll auf dem 6800 qm großen Grundstück die neue DRK-Hauptgeschäftsstelle mit zwei ambulanten Wohngemeinschaften und einem Veranstaltungssaal realisiert werden.

Die 3-geschossigen Gebäude werden in Holzrahmenbauweise errichtet und erhalten unter anderem begrünte Flachdächer und eine Photovoltaikanlage. Dass alle Wohnungen barrierefrei sind, versteht sich inzwischen von selbst, Pkw-Stellplätze gibt es in einer Tiefgarage. Hinzu kommt ein begrünter Innenhof mit Spielplatz. Der Bauantrag ist vor wenigen Tagen eingereicht worden, Weyers würde gerne Anfang 2023 starten, auf Grund der Holzrahmenbauweise könne die Fertigstellung schon Anfang 2024 sein.




Freitag, 28. Oktober 2022

Duisburg | Neubau „Duissernplatz“

Der Duisburger Architekt Dieter Düster plant mit zwei Investoren aus Bad Honnef und Hamburg den Bau eines Wohnkomplex namens „Duissernplatz“. Die Mehrheit der Wohnungen wird zwischen 45 und 65 Quadratmetern groß sein. Singles, Pärchen, aber auch Alleinerziehende gehören zur Zielgruppe. Das Areal misst insgesamt 4940 Quadratmeter und wird komplett bebaut. Zu Zeit wird es noch als Parkplatz genutzt. Im Jahr 2022 könnte der Neubau bezugsfertig sein.

Quelle: WAZ - In Duissern sollen 80 neue Miet-Wohnungen entstehen


Bilder: DD-Projekt

Update 28.10.2022

Bereits vor drei Jahren angekündigt, aber bis jetzt nichts passiert ist bei dem Projekt am Duissernplatz. Doch der Investor hält an dem Projekt fest und investiert 20 Mio Euro in den Neubau. Mehrheitlich sollen die geplanten Wohnungen zwischen 50 bis 60 Quadratmeter groß sein. Nur im Dachgeschoss sind großzügigere Domizile geplant. Damit die künftigen Bewohner etwas Grün im Blick haben, sollen die Dächer begrünt und im Obergeschoss des achtstöckigen Gebäudes kleine Vorgärten vor den Wohnungen entstehen. Autos können in einer Tiefgarage parken, noch mehr Stellplätze soll es aber für Fahrräder geben. Im Erdgeschoss sollen Flächen für Einzelhandel entstehen. Wenn alles glatt läuft, könnte im kommenden Jahr alles baurechtliche geklärt sein und Anfang 2024 mit dem Bau begonnen werden.


Bild: DD-Projekt


Mittwoch, 26. Oktober 2022

Duisburg | Sparkasse am Sittardsberg

Nach 20 Monaten Bauzeit ist das neue imposante Sparkassengebäude am Verkehrsknotenpunkt Sittardsberg im Duisburger Süden startklar. Rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Leitung von René Sänger freuen sich auf Service und Beratung in modernem Ambiente auf rund 1600 qm Fläche. Im Rahmen des Vertriebswege- und Standortkonzeptes aus Mai 2015 wurde entschieden, einige Geschäftsstellen der Sparkasse Duisburg in moderne „Standorte“ zusammenzufassen. Mit der Fertigstellung dieses Privatkunden-Centers ist planmäßig der letzte Meilenstein der Konzeptumsetzung erreicht. Damit stellt sich die Sparkasse zukunftsweisend und strategisch auf die geänderten Anforderungen ein.

Der neue Standort im Herzen des Duisburger Südens bietet neben bester Verkehrsanbindung eine ansprechende Einrichtung mit insgesamt 17 Beratungsräumen, eine moderne technische Ausstattung und ein großzügiges SBFoyer (geöffnet von 6 bis 22 Uhr) mit einer SB-Schließfachanlage, 4 Geldautomaten (davon zwei für Ein- und Auszahlungen), 8 Selbstbedienungsterminals und 85 kostenfreie Kundenparkplätze (geöffnet von 6 bis 22 Uhr) sowie zahlreiche Fahrradstellplätze.

Essen | Wohnungen ''Im Kraienbruch''

Dellwig erfährt eine kleine, aber feine Aufwertung. Im Kraienbruch schließt die Allbau GmbH, Essens größter Wohnungsanbieter, eine 3.525 qm große Baulücke und ergänzt ihren Bestand im Stadtteil – nach Planungen des Architekturbüros “Druschke und Grosser (Duisburg) - durch den Bau von vier unterkellerten Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 28 öffentlich geförderten Wohnungen und einer Tiefgarage mit 21 Stellplätzen. 

Die Wohnungsgrößen reichen von ca. 45 qm (Singlewohnungen) bis hin zu ca. 97 qm (Familienwohnungen). Interessenten brauchen einen Wohnberechtigungsschein; die Miete liegt für 20 Wohnungen je nach Einkommensklasse bei 6,40 Euro/qm und für acht Wohnungen je nach Einkommensklasse bei 7,20 Euro/qm. Das Investitionsvolumen beträgt für die Allbau GmbH ca. 9,3 Mio. Euro. Alle Wohnungen werden voraussichtlich ab 4. Quartal 2024 an die neuen MieterInnen übergeben; die Vermarktung beginnt im 1. Quartal 2024.

In den vier Mehrfamilienhäusern sollen 15 Zwei-Raum-Wohnungen (45-67 qm) und 13 Vier-Raum-Wohnungen (87-97 qm) Platz für Entfaltung bieten; die verschiedenen Wohnungsgrößen sind für alle Generationen geeignet. Der Zugang zum Erdgeschoss der vier-geschossigen Mehrfamilienhäuser ist barrierefrei. Auch Aufzüge unterstützen die Mobilität von Jung und Alt in den beiden Immobilien. Die mit öffentlichen Mitteln geförderten Wohnungen werden oberflächenfertig zum sofortigen Bezug ausgestattet. Die Terrassen- und Balkonflächen, die den einzelnen Wohneinheiten zugeordnet sind, werden ebenfalls stufen- und schwellenlos zu erreichen sein. Die Wohnungen im Erdgeschoss verfügen über eine Terrasse mit Gartenanteil, im Obergeschoss können die MieterInnen den Ausblick auf das Umfeld von einem Balkon aus genießen.

Die neuen Immobilien werden nach den Maßgaben des BEG-55-Standards errichtet, wobei die Allbau GmbH unter anderem bei der Wärmedämmung statt Polystyrol überwiegend Mineralfaser verwendet, die als nachhaltiger in Erzeugung und Recycling gilt. Die Wärmeversorgung erfolgt zentral kombiniert über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Pressemitteilung: Ein neues Zuhause in Dellwig

Dienstag, 25. Oktober 2022

Essen | „Waldpark Lehnsgrund“

Nach den drei Wohngebäuden des „Waldparks Lehnsgrund“ ist jetzt auch der neue Verwaltungsbau der Margarethe-Krupp-Stiftung im Rohbau fertig. Mitte August konnte bereits das Richtfest für die Mietwohnungen am Lehnsgrund begangen werden. Jetzt nimmt das Verwaltungsgebäude an der Ecke Lehnsgrund/Altenau Form an.

Die drei Miethäuser haben zur Straße hin klassische Satteldächer und hinter den Gebäuden eine Art Fortsatz mit Flachdach, das später begrünt werden soll. Ab Juli 2023 sollen die ersten Mieter in die Neubauten einziehen. Der „Waldpark Lehnsgrund“ ist das erste größere Bauprojekt im historischen Teil der Margarethenhöhe seit 30 Jahren. Nach aufwendiger Kampfmittelsondierung und zusätzlich erforderlichen Gräben für die Geothermie, deren Anlage drei bis vier Monate länger dauerte als geplant, liege das Projekt jetzt gut um Zeitplan.

Von der ersten Idee zum Bauprojekt bis heute müsse man bei den Kosten eine Steigerung von 25 Prozent einkalkulieren. Insgesamt rechne man mit rund 25 Millionen Euro.

Quelle: WAZ - 42 Mietwohnungen entstehen: Bauprojekt in Essen wird teurer

© Margarethe Krupp-Stiftung

Montag, 24. Oktober 2022

Castrop-Rauxel | ''Marien Gärten'' - Bischof-Rettler-Straße

Die MARIEN GÄRTEN entstehen an der Bischof-Rettler-Straße in Castrop-Rauxel in acht Bauabschnitten, insgesamt errichtet die Tecklenburg Bau 34 Doppelhaushälften und Reihenhäuser. Alle Gebäude erfüllen den anspruchsvollen KfW55-Energiestandard. Dies wird erreicht mit einer Kombination aus verschiedenen baulichen und technischen Maßnahmen, vor allem in den Bereichen Heizung, Lüftung und Dämmung.

Dank durchdachter Grundrisse entstehen großzügige Wohnbereiche. Von außen überzeugen die Häuser durch klare Linien und die moderne Gestaltung der Fassaden. Im Zusammenspiel mit den farbigen Fenstern und der Hauseingangstür vermittelt die Architektur von Anfang bis Ende eine moderne Sprache. Besonders ansprechend sind auch die großzügigen Terrassen.

An der Wittener Straße ist zudem ein Mehrfamilienhaus vorgesehen. Im Nördlichen Bereich ist außerdem ein Spielplatz und ein Besucherparkplatz geplant.

Quelle: https://tecklenburg-bau.de/bauvorhaben/marien-gaerten-in-castrop-rauxel/




Bilder: Tecklenburg Bau

Sonntag, 23. Oktober 2022

Dortmund | East Gate | Am alten Ostbahnhof / Thomas-Goretzky-Weg

2021/2022 hat die Tecklenburg-Bau ein etwa 10.774 Quadratmeter großes Grundstück in Dortmund eworben. Die Adresse des neuen Projektes befindet sich im Osten der Stadt an der Hamburger Straße / Am alten Ostbahnhof / Thomas-Goretzky-Weg. Mit dieser Lage an einer der Haupteinfallsstraßen der Stadt verbindet die geplante Entwicklung das gründerzeitliche „Kaiserbrunnen Quartier“ mit dem Neubaugebiet am ehemaligen Ostbahnhof.

Das Bauvorhaben trägt den Projektnamen „East Gate“ und wird nach der derzeit geplanten Fertigstellung im Jahr 2025/26 etwa 109 Wohneinheiten und 9 Stadthäuser/Maisonetten umfassen sowie darüber hinaus dem Quartier dringend benötigte KiTa-Plätze bieten. In den Erdgeschossflächen sind Nutzungen im Bereich Sport und Freizeit vorgesehen. All dies eingebettet in ein üppig begrüntes Umfeld mit kleinen Gärten, begrüntem Innenhof und Dachterrassen oder Dachgärten.

Gemeinsam mit dem überregional renommierten Architekturbüro Gerber will man sich den Herausforderungen des Klimawandels stellen. Die Entwicklung arbeitet auf auf die nachhaltigen Ziele DGNB Gold, KFW40 NH sowie QNG hin. Hierfür werden alle Planungsaspekte ganzheitlich gedacht, und das neue Projekt kommt damit den Forderungen der Bundesregierung nach.



                                                                   Bild: Gerber Architekten | Tecklenburg Bau

Samstag, 22. Oktober 2022

Voerde | Wohnquartier Friedrichsfelder Straße

In naher Zukunft soll ein neues, innovatives und nachhaltiges Quartier in Voerde entstehen. Nach der derzeitigen Planung sollen auf dem Grundstücksareal entlang der Friedrichsfelder Straße ca. 78 Einfamilienhäuser als Doppelhaushälften mit einer Wohnfläche von 140 bis 150 Quadratmeter realisiert werden. Auf dem ca. 43.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen außerdem sieben Mehrfamilienhäuser, hier ergänzen Eigentumswohnungen als auch Mietwohnungen den Wohnungsmix. Der Bedarf an Wohnraum wird durch attraktive 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen gedeckt.

Derzeit werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Bebauung geschaffen. Für das Planareal erstellt die Tecklenburg GmbH in Abstimmung mit der Stadt Voerde einen neuen Bebauungsplan sowie ein Erschließungskonzept. Unter anderem sollen in das Quartierskonzept moderne und nachhaltige Komponenten wie beispielsweise smart home, carsharing oder eine Quartiersapp integriert werden. Wichtige Meilensteine der Entwicklung, wie der Aufstellungsbeschluss und die vorgezogene Bürgeranhörung, wurden bereits umgesetzt. Ziel ist es, dass der Satzungsbeschluss des Bebauungsplans bis Ende 2022 gefasst wird. Die ersten Erschließungs- und Hochbauarbeiten werden voraussichtlich im zweiten Quartal 2023 beginnen.

Bild: Tecklenburg GmbH

Gelsenkirchen | Bahnbetriebswerk Bismarck

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat das ehemalige Bahnbetriebswerk Bismarck in Gelsenkirchen an die spanische Eisenbahn-Unternehmensgruppe und Zughersteller CAF verkauft. Im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens, das der RVR durchgeführt hat, konnte die neue Eigentümerin mit ihrem Nutzungskonzept überzeugen. Bei einem Pressetermin wollen der RVR und die Stadt Gelsenkirchen in Kürze die Erwerberin und ihr Nutzungskonzept vorstellen.

Seit 2001 ist der RVR Eigentümer des ehemaligen Bahnbetriebswerks mit einer Gesamtfläche von rund 10 Hektar. Ursprüngliche Planungen, den Standort für touristische Zwecke zu entwickeln, ließen sich in den zurückliegenden Jahren nicht realisieren. Neben den Gebäuden gehören Gleisanlagen, Stellflächen und Grabeländer zum Objekt. Teile des Areals wie die Drehscheibe und der Ringlokschuppen stehen seit 1991 unter Denkmalschutz. CAF hat das Grundstück in Gänze erworben, um es ab 2023 für eigene Zwecke zu entwickeln. Am Standort in Gelsenkirchen wird CAF in naher Zukunft erstmals ihre modernen, akkubetriebenen Regionaltriebzüge, welche alte Dieselfahrzeuge ersetzen, für den Nahverkehr der Region instandhalten.

Das Grundstück befindet sich in zentraler Lage der Metropole Ruhr und verfügt über zwei Gleisanschlüsse an das Netz der Deutschen Bahn. Das macht es für eine gewerbliche Entwicklung attraktiv. Gewerbeflächen mit direktem Gleisanschluss sind im Ruhrgebiet aktuell knapp. Dementsprechend lagen dem RVR mehrere konkrete Anfragen vor.

Pressemitteilung: RVR STELLT DIE WEICHEN FÜR DAS BAHNBETRIEBSWERK BISMARCK NEU



Fotos: RVR