Sonntag, 5. Juli 2026

Bochum + Herne | Lidl Lebensmittelverteilzentrum | Fertig (02/26)

Lidl geht den ersten Schritt zu einer optimierten Nahversorgung der Region: Gestern startete beim offiziellen Spatenstich der Bau eines weiteren nachhaltigen und hochmodernen Lebensmittelverteilzentrums neben dem Bestandsobjekt an der Südstraße in Herne. Der erste Bauabschnitt wird voraussichtlich im Sommer 2024 in Betrieb genommen. Die Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes ist bis Frühjahr 2026 geplant. Mit dem neuen Gebäudekomplex sollen auf einer Gesamtfläche von 54.000 Quadratmetern die Verwaltung und Belieferung von bis zu 120 Lidl-Filialen in Nordrhein-Westfalen mit Lebensmitteln und Waren sichergestellt werden.

Umweltfreundliche Bauweise

Das neue Gebäude setzt Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit: Die energieeffiziente Kälteanlage mit Wärmerückgewinnung des neuen Lebensmittelverteilzentrums „HerBo 43“ wird ausschließlich mit natürlichen Kältemitteln betrieben, was den ökologischen CO2-Fußabdruck um bis zu 200 Tonnen pro Jahr verringert. Die Abwärme der Kälteanlage wird für die Heizung des gesamten Lagers und des Verwaltungstraktes genutzt. Somit kommt der Standort ohne fossile Energieträger aus und ist daher unabhängig von deren Verfügbarkeit.

Die Photovoltaikanlage auf dem Gebäudedach hat eine Leistung von 1.200 KWh und produziert rund eine Million Kilowattstunden Strom pro Jahr. Dies entspricht einem Jahresverbrauch von rund 225 Vier-Personen-Haushalten. Darüber hinaus werden E-Ladesäulen mit AC- und DC-Anschlüssen zur Verfügung stehen, an denen E-Fahrzeuge geladen werden können.

11.000 Quadratmeter Blühwiese und 7.400 Quadratmeter Gründach

Auf dem insgesamt 20 Hektar großen Areal in Herne und Bochum soll außerdem eine rund 11.000 Quadratmeter große Blühweise entstehen. Darüber hinaus wird eine rund 7.400 Quadratmeter große Dachfläche des Gebäudes zur Verdunstung und Abkühlung des Umfeldes begrünt. Zudem bindet es bis zu sechs Tonnen CO2 pro Jahr. Gleichzeitig trägt das Gründach zur Steigerung der Biodiversität bei.

Rund 200 zusätzliche Arbeitsplätze für die Region

In der bestehenden Lidl-Regionalgesellschaft in Herne sind derzeit etwa 250 Mitarbeiter beschäftigt. Diese Zahl soll sich nach der Vergrößerung mittelfristig fast verdoppeln. Die Mitarbeiter sind dann in mehr als 15 verschiedenen Berufsfeldern in den Bereichen Logistik, Vertrieb, Warengeschäft, Immobilien und Personal tätig.

Pressemitteilung: Bauarbeiten für „HerBo 43“ starten


Bild: Lidl

Update 20.01.2024

Das Hallengebäude des ersten Bauabschnitts direkt an der A43 ist bereits im Rohrbau fertiggestellt. Wenn der Neubau, wie geplant im Sommer fertiggestellt ist, geht die Arbeit in der direkten Nachbarschaft gleich weiter. Dabei wird das bestehende Lagergebäude abgerissen und an gleicher Stelle ein Neubau errichtet. Von hier aus will Lidl ab 2026 bis zu 120 Filialen in Nordrhein-Westfalen mit Lebensmitteln und Waren beliefern.



Update 01.10.2024

Am 16 September 2024 ist der erste Bauabschnitt des neuen Lidl Logistikzentrums in Betrieb genommen worden. Drinnen wurde teils vollautomatisierte Hochregallager und Kühlbereiche gebaut. Direkt neben dem Neubau liegt (komplett auf Herner Stadtgebiet) das gut 25 Jahre alte bisherige Lidl-Lager. Das Altlager wird ab dem 30. September 2024 zurückgebaut, um die Baufreiheit für den zweiten Bauabschnitt zu schaffen.Die Fertigstellung des gesamten Standorts ist bis zum Frühjahr 2026 geplant.

Quelle: WAZ - Mega-Lager von Lidl an A43 in Betrieb – was passiert drin?


Update 05.07.2026

Lidl nimmt neues Warenverteilzentrum „HerBo43“ in Herne vollständig in Betrieb

Lidl hat den zweiten Bauabschnitt seines Verwaltungs- und Warenverteilzentrums „HerBo43“ in Herne offiziell in Betrieb genommen. Mit der Fertigstellung ist der im April 2023 begonnene Neubau nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit vollständig abgeschlossen.

Der zweite Bauabschnitt umfasst rund 22.500 Quadratmeter und ist auf die Lagerung sowie den Umschlag temperaturgeführter und sensibler Warengruppen ausgelegt. Dazu zählen Kühl-Trockenprodukte, Molkereiprodukte, Frischfleisch und Tiefkühlkost. Durch die Erweiterung entstehen zusätzliche Lagerkapazitäten für etwa 10.000 Europaletten.

Insgesamt verfügt das Verwaltungs- und Warenverteilzentrum über eine Fläche von rund 54.000 Quadratmetern, einschließlich eines 3.500 Quadratmeter großen Verwaltungsbereichs. Auf dem rund 20 Hektar großen Grundstück stehen Lagerkapazitäten für insgesamt etwa 43.300 Europaletten zur Verfügung. Von dem Standort aus werden künftig bis zu 120 Lidl-Filialen in Nordrhein-Westfalen beliefert.

Mit der Inbetriebnahme des vollständigen Standorts schafft Lidl rund 100 zusätzliche Arbeitsplätze in den Bereichen Logistik, Verwaltung und Technik. Damit steigt die Zahl der Beschäftigten am Standort auf rund 300 Mitarbeiter.

Auch Nachhaltigkeitsaspekte spielen bei dem Neubau eine wichtige Rolle. Zum Einsatz kommen eine energieeffiziente Kälteanlage, deren Abwärme zur Beheizung des Gebäudes genutzt wird, eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 500 kWp sowie eine extensive Dachbegrünung. Ergänzend werden 135 heimische Bäume gepflanzt und eine rund 39.000 Quadratmeter große Blühwiese angelegt, um die Biodiversität auf dem Gelände zu fördern.

Für den Lkw-Verkehr wurde eine Drivers Lounge mit Sanitäranlagen, Duschen, Küche sowie Wasch- und Trocknungsmöglichkeiten eingerichtet. Darüber hinaus verfügen 20 der insgesamt 60 Lkw-Stellplätze über Stromanschlüsse zur emissionsarmen Versorgung der Kühlaggregate. Für Mitarbeiter und Besucher stehen außerdem 24 Pkw-Stellplätze mit elf E-Ladesäulen zur Verfügung.

Mit dem vollständig in Betrieb genommenen Verwaltungs- und Warenverteilzentrum stärkt Lidl seine regionale Logistik im Ruhrgebiet und erweitert die Kapazitäten für die Versorgung seiner Filialen in Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Verwaltungs- und Warenverteilzentrum: Lidl nimmt in Herne Bereich für sensible Kühlprodukte in Betrieb


Foto: Lidl


Samstag, 4. Juli 2026

Essen | Barbara Höfe - Fertig (07/26)

Auf einem ca. 4.498 m2 großen Grundstück an der Elisenstraße / Barbarakirchgang realisiert die Wohnquartier Barbara Höfe GmbH den Neubau eines Wohnquartiers. Auf dem Gelände der bereits 2014 geschlossenen Barbarakirche entstehen nach deren Abriss 64 Etagenwohnungen sowie 61 Tiefgaragen- und 5 Außenstellplätze. 

Der Baubeginn ist bereits erfolgt und soll bis 2022 abgeschlossen sein. Die zu errichtende Wohnfläche beträgt insgesamt rd. 4.444 m2 und verteilt sich auf 1 bis 4- Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 34 m2 und 90 m2. Noch vor Baubeginn wurde das neue Wohnquartier bereits an Vivawest verkauft.


Update 28.06.2025

Nach der Insolvenz des Bauträgers Harfid im Herbst 2022 lag ein Rohbau im Essener Ostviertel brach. Die unvollendete Immobilie wurde von Obdachlosen genutzt, von Metalldieben geplündert und durch Wasserschäden schwer beschädigt.

Im Dezember 2024 übernahm Vivawest, ursprünglich nur als Käufer der fertigen Wohnungen vorgesehen, die Ruine und entschloss sich trotz erheblicher Risiken, den Bau selbst fertigzustellen. Dies erforderte umfangreiche Aufräumarbeiten, Reparaturen und Neuverhandlungen mit Architekten, Handwerkern und Behörden.

Seit Anfang 2025 laufen die Bauarbeiten wieder. Auf dem Gelände entstehen in fünf Gebäuden insgesamt 64 Wohnungen (zwischen 46 und 98 m²), alle mit Fernwärme, Balkon oder Terrasse. Dazu kommen 61 Tiefgaragenplätze, Außenstellplätze, ein Spielplatz und die Rückkehr der Barbara-Statue, die an die frühere Barbara-Kirche erinnert.

Die Vermarktung der Wohnungen soll Frühjahr 2026 starten, Einzug ab Herbst 2026. Mietpreise sollen bei rund 12 €/m² liegen. Genaue Investitionssummen nennt Vivawest nicht, betont aber, dass das Projekt trotz Verzögerungen „gut im Budget“ sei.


Quelle: WAZ - Happy End für Essener Harfid-Ruine: Vivawest baut 64 Wohnungen - hinter Paywall






Bilder: Vivawest


Update 04.07.2026

Sechs Jahre nach Baustart ziehen bald die ersten Mieter in die „Barbara Höfe“ im Ostviertel ein. Heute feierten VIVAWEST-Geschäftsführer Haluk Serhat und weitere Gäste die Fertigstellung der 64 Wohnungen am Barbarbakirchgang. Ein besonderer Höhepunkt: die Segnung der Heiligen Barbara. Die Statue war einst in der Barbarakirche, die bis 2020 an gleicher Stelle gestanden hatte, zu Hause. In Erinnerung an die Historie des Grundstücks und der Pfarrei St. Gertrud steht sie nun im Innenhof des Quartiers.

Mitte 2020 starteten die Bauarbeiten auf dem ehemaligen Kirchenareal im Essener Ostviertel. Gut zwei Jahre später musste der ursprüngliche Projektentwickler, von dem VIVAWEST die Wohnungen nach Fertigstellung schlüsselfertig übernehmen sollte, Insolvenz anmelden. Nach einem langwierigen Prozess erwarb das Gelsenkirchener Wohnungsunternehmen das Grundstück und das Neubauprojekt und baute in Eigenregie weiter. Jetzt sind die fünf Mehrfamilienhäuser und 64 Wohnungen fertig. Den erfolgreichen Projektabschluss feierte VIVAWEST mit den beteiligten Projektpartnern und Vertretern des Bistums Essen, das das Grundstück verkauft hatte.


Modernes Wohnen in zentraler Lage

Die fertiggestellten drei- und viergeschossigen Mehrfamilienhäuser stehen auf einem rund 5.100 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Barbarakirchgang und Elisenstraße östlich der Essener Innenstadt. Die Grundrisse der 64 barrierearmen und hochwertig ausgestatteten 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen sprechen mit Wohnflächen zwischen 35 und 101 Quadratmetern Singles, Senioren, Paare und kleine Familien an.

Alle fünf Wohngebäude werden per Fernwärme versorgt und entsprechen dem KfW 55-Standard. Für ausreichend Parkmöglichkeiten der künftigen Mieterinnen und Mieter sorgen eine Tiefgarage mit insgesamt 61 Stellplätzen sowie fünf Außenstellplätze auf dem Grundstück. Hinzu kommen 64 Fahrradstellplätze.

Mietergarten mit Besonderheit

Im grünen Innenhof des neuen VIVAWEST-Quartiers können Mieterinnen und Mieter künftig gemeinsam Zeit verbringen – und haben dabei Gesellschaft. Im Rahmen der Fertigstellung bezieht eine rund 90 Zentimeter große und über 100 Jahre alte Statue der „Heiligen Barbara“ eine für sie angefertigte Stele und bildet den Mittelpunkt des Mietergartens. Die Skulptur ist eine Referenz an die vorherige Nutzung des Grundstücks. Ab 1905 stand die zur Gemeinde St. Gertrud gehörende Barbarakirche auf dem Areal und war für viele Menschen aus der Umgebung eine feste Anlaufstelle. 2014 wurde die Kirche außer Dienst gestellt, profanisert und schließlich 2020 abgerissen. Die Statue erinnert an die bewegte Geschichte.



Vermarktung läuft – einige Wohnungen noch frei

Dank der zentralen Lage sind Geschäfte des täglichen Bedarfs schnell erreichbar. Eine Bushaltestelle liegt in direkter Nähe. Auch die Autobahnen A40 und A52 sind in wenigen Fahrminuten erreicht, der Hauptbahnhof und die Innenstadt liegen keine zwei Kilometer entfernt. Die Vermarktung der Wohnungen ist im Frühjahr gestartet, die ersten Mieterinnen und Mieter ziehen im September ein. Aktuell sind noch einige Einheiten frei.

Pressemitteilung: VIVAWEST feiert Fertigstellung von 64 Wohnungen in Essen


Mittwoch, 24. Juni 2026

Bochum - Neubau Wohngebäude + Kita Unterstraße - In Planung

Neue Kindertagesstätte mit fünf Gruppen in Bochum-Langendreer geplant

Bauprojekt an der Unterstraße

Im Bochumer Stadtteil Langendreer ist die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte mit fünf Gruppen vorgesehen. Das Bauvorhaben soll auf einem Grundstück an der Unterstraße 36 realisiert werden und nach Fertigstellung Platz für rund 95 Kinder bieten. Davon sind etwa 35 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren vorgesehen.

Für das Projekt liegt nach Angaben des Entwicklers bereits eine Baugenehmigung vor. Der Abriss der bestehenden Bebauung ist für das Jahr 2026 geplant. Anschließend soll mit den Bauarbeiten begonnen werden.


Neubau mit moderner Ausstattung

Die geplante Kindertagesstätte wird über eine Nutzfläche von rund 915 Quadratmetern verfügen. Vorgesehen ist eine moderne Gebäudetechnik mit Wärmepumpe. Darüber hinaus entstehen Stellplätze für Mitarbeitende und Besucher, darunter auch ein barrierefreier Parkplatz.

Das Projekt ist auf eine langfristige Nutzung als Bildungseinrichtung ausgerichtet. Nach Angaben des Entwicklers soll die Einrichtung von einem erfahrenen Träger betrieben werden.

Ergänzende Wohnbebauung

Neben der Kindertagesstätte ist auf dem Areal auch der Bau eines Mehrfamilienhauses mit mehreren Wohneinheiten (5-6 WE) vorgesehen. Durch die Kombination aus sozialer Infrastruktur und Wohnraum soll das Grundstück künftig vielfältig genutzt werden.

Die derzeit auf dem Grundstück vorhandenen Gebäude sollen vollständig zurückgebaut werden, um Platz für die Neubebauung zu schaffen.



Lage im Stadtteil Langendreer

Der Standort befindet sich in einem gewachsenen Wohngebiet von Bochum-Langendreer. In der näheren Umgebung befinden sich Einkaufsmöglichkeiten, Bildungseinrichtungen, Grünflächen sowie öffentliche Verkehrsanbindungen. Auch der Volkspark Langendreer und weitere Freizeitangebote sind vom Grundstück aus gut erreichbar.

Mit der geplanten Kindertagesstätte soll das Betreuungsangebot im Stadtteil erweitert werden. Gleichzeitig entsteht durch die ergänzende Wohnbebauung zusätzlicher Wohnraum in einem nachgefragten Bochumer Stadtteil.


Bilder: Bau- & Immobilien-Entwicklungsgesellschaft mbH

Projektdaten im Überblick

  • Standort: Unterstraße 36, Bochum-Langendreer
  • Nutzung: Kindertagesstätte mit fünf Gruppen
  • Geplante Betreuungsplätze: ca. 95
  • U3-Plätze: ca. 35
  • Nutzfläche: ca. 915 m²
  • Grundstücksgröße: ca. 2.300 m²
  • Heiztechnik: Wärmepumpe
  • Zusätzliche Bebauung: Mehrfamilienhaus mit mehreren Wohneinheiten
  • Geplanter Baubeginn: 2026
  • Geplante Fertigstellung: nach Abschluss der Bauarbeiten ca. 2028

Montag, 15. Juni 2026

Bochum - Loth40 - Umbau Verwaltungsgebäude Zeche Lothringen - In Bau

Loth40 in Bochum-Gerthe: Modernes Wohnen in historischem Ambiente

Mit dem Wohnprojekt Loth40 entsteht an der Lothringer Straße 40 in Bochum-Gerthe neuer Wohnraum in einem Gebäude mit industrieller Vergangenheit. Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Zeche Lothringen wird umfassend saniert und zu einem modernen Wohnhaus mit insgesamt 32 Mietwohnungen umgebaut.



Historisches Gebäude mit neuer Nutzung

Das im Jahr 1907 errichtete Verwaltungsgebäude der ehemaligen Zeche Lothringen prägt seit mehr als einem Jahrhundert das Erscheinungsbild des Standorts. Durch die Umnutzung zu Wohnzwecken bleibt die historische Bausubstanz erhalten und erhält gleichzeitig eine zeitgemäße Funktion. Das Projekt bildet einen weiteren Baustein bei der Entwicklung des ehemaligen Zechengeländes.

Großzügige Wohnungen im Loftstil

Die geplanten Wohnungen verfügen über zwei bis drei Zimmer und Wohnflächen zwischen 88 und 153 Quadratmetern. Charakteristisch sind die großzügigen Raumhöhen, die für eine helle und offene Wohnatmosphäre sorgen. Zur Ausstattung gehören unter anderem Parkettböden, Vliestapeten sowie 2,20 Meter hohe Innentüren.

Ein neu errichteter Treppenturm mit Aufzugsanlage ermöglicht die barrierearme Erreichbarkeit aller Wohnungen. Zusätzlich stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern 32 Außenstellplätze für Pkw zur Verfügung, von denen ein Teil bereits für Elektromobilität vorbereitet ist. Fahrradstellplätze ergänzen das Mobilitätsangebot.

Das Gebäude wird nach dem KfW-Effizienzhaus-55-Standard modernisiert. Durch die energetische Sanierung sollen zeitgemäße Anforderungen an Energieeffizienz und Wohnkomfort erfüllt werden.


Bilder: KZVK

Zeitplan und Baufortschritt

Die Umwandlung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Zeche Lothringen in modernen Wohnraum erfolgt im Rahmen einer umfassenden Sanierung. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und umfassen sowohl die Modernisierung des Bestandsgebäudes als auch die Errichtung neuer Gebäudeteile, darunter der Treppenturm mit Aufzugsanlage.

Die Fertigstellung des Projekts ist nach aktuellem Planungsstand für das Jahr 2027 vorgesehen. Interessierte Mieterinnen und Mieter können den Baufortschritt regelmäßig über die Projektinformationen des Bauträgers verfolgen. Mit Abschluss der Arbeiten werden insgesamt 32 hochwertige Mietwohnungen zur Verfügung stehen.

Quelle: Loth40 – Glückauf zum modernen Wohnen

Sonntag, 14. Juni 2026

Oberhausen - Wohngebäude Ecke Königsberger Straße/Mellinghofer Straße - In Bau

Neubauprojekt in Oberhausen: 40 neue Wohnungen im Knappenviertel geplant

Im Oberhausener Knappenviertel entsteht ein neues Wohnbauprojekt. Die Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft (MWB) plant an der Ecke Königsberger Straße/Mellinghofer Straße den Bau eines modernen Mehrfamilienhauses mit insgesamt 40 Mietwohnungen.

Die Vorbereitungsarbeiten auf dem Grundstück begannen im März 2025. Dazu gehören unter anderem die Erschließung der Zufahrt, die Begradigung des Geländes sowie die Entfernung von Sträuchern. Anschließend sollen die eigentlichen Bauarbeiten starten.

Das Neubauvorhaben soll einen Beitrag zur Schaffung von zusätzlichem Wohnraum in Oberhausen leisten. Die geplanten Wohnungen werden zwischen 52 und 92 Quadratmeter groß sein. Rund 80 Prozent der Einheiten werden öffentlich gefördert und damit zu vergleichsweise günstigen Mietkonditionen angeboten. Nach Angaben der MWB könnte die Kaltmiete für die geförderten Wohnungen bei etwa 6,65 Euro pro Quadratmeter liegen. Die endgültigen Mietpreise stehen jedoch noch nicht fest.

Die MWB hatte das rund 2.200 Quadratmeter große Grundstück im Oktober 2024 erworben. Für die Umsetzung des Projekts wurde die WKS Projektbau GmbH aus Rhede als Generalunternehmer beauftragt. Die erforderliche Baugenehmigung liegt bereits vor.

Insgesamt investiert die Wohnungsbaugenossenschaft rund 9,2 Millionen Euro in das Gebäude, das nach dem Effizienzhaus-40-Standard errichtet wird. Damit erfüllt der Neubau hohe Anforderungen an die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

Auch ökologische Aspekte wurden bei der Planung berücksichtigt. Für die in den vergangenen Jahren gefällten Bäume auf dem Grundstück sind Ersatzpflanzungen vorgesehen.

Die Fertigstellung des Neubaus ist nach aktuellem Stand für Herbst 2026 geplant. Mit dem Projekt soll nicht nur neuer Wohnraum geschaffen, sondern auch eine bislang ungenutzte Fläche im östlichen Stadtgebiet von Oberhausen aufgewertet werden.

Quelle: WAZ - Neubauprojekt in Oberhausen: 40 neue Wohnungen geplant - Paywall

Bild: Mülheimer Wohnungsbau eG


Bergkamen | Rathausquartier - In Planung

Die Stadt Bergkamen hat der Bauvoranfrage der INTERRA Immobilien AG für eine umfassende Quartierslösung auf dem Gelände der ehemaligen Turmarkaden stattgegeben. Auf zweieinhalb Hektar Fläche sollen mehrere zehntausend Quadratmeter Wohnraum und Gewerbeflächen entstehen.

Derzeit dominiert eine große Freifläche den Abschnitt der Töddinghauser Straße zwischen Hubert-Biernat- und Zentrumsstraße. Doch schon bald entstehen hier helle, mehrstöckige Wohn- und Geschäftshäuser sowie einladende Grünflächen und Tiefgaragenplätze für Anwohner und Besucher des neuen Quartiers. Alleine rund 14.000 Quadratmeter neuen Wohnraum will die INTERRA Immobilien AG vor Ort errichten. Sie verteilen sich auf moderne Apartments mit zwischen 30 und 50 Quadratmetern Grundfläche und Wohnungen für mehrköpfige Familien. Hinzu kommt ein Ärztehaus, Gastroflächen und kleine Einzelhandelslokale für die Nahversorgung der neuen Anwohner. Außerdem hat INTERRA zwischen 5.000 und 7.000 Quadratmeter Fläche für betreutes Wohnen vorgesehen.

„Insgesamt planen wir auf dem zweieinhalb Hektar großen Areal Gebäude mit fast 38.000 Quadratmetern BGF und 450 Tiefgaragenplätzen. Damit prägen wir das Viertel langfristig und führen es einer zeitgemäßen gemischten Nutzung zu“, beschreibt Investor Alexander Dold das Projekt. Nur noch weniger der neu geschaffenen Flächen stehen Gewerbetreibenden offen. Erst kürzlich hat der Lebensmittelhändler EDEKA einen Mietvertrag über eine Fläche von 4.000 Quadratmetern in den neuen Immobilien unterzeichnet und damit eine regelrechte Sogwirkung entfaltet. Auch mit dem Drogeristen dm verliefen die Vertragsverhandlungen über ein Ladenlokal erfolgreich. Mit weiteren Interessenten steht Dold derzeit im vielversprechenden Austausch.

„Wir achten sehr genau auf eine gesunde und funktionierende gewerbliche Mietergemeinschaft vor Ort“, unterstreicht Dold. „Eine nachhaltig erfolgreiche Quartierslösung muss den Menschen am Platz alle Dinge des täglichen Bedarfes bieten – neben Einkaufsmöglichkeiten und Fachärzten gehört für uns auch der Blick ins Grüne dazu. Hier haben wir bereits die Weichen gestellt und errichten einen Terrassenpark, welcher als kleine grüne Lunge im Herzen von Bergkamen fungiert.“ Mit einem Baubeginn rechnet Dold im Laufe des Jahres. In den zurückliegenden Wochen hat INTERRA bereits zusammen mit dem Versorger GSW die Infrastruktur für eine ideale Versorgung der einzelnen Bauabschnitte geschaffen.


Das Quartier in Zahlen

  • 14.000 Quadratmeter Wohnraum
  • 5.000 bis 7.000 Quadratmeter betreutes Wohnen
  • 6.350 Quadratmeter Ärztehaus inklusive Apotheke und Sanitätshaus
  • 4.200 Quadratmeter (Lebensmittel-)Einzelhandel
  • 2.200 Quadratmeter Drogerist, Tiernahrung und kleinere Shops, Gastro
  • 2.000 Quadratmeter Fitnessanbieter 2.000 Quadratmeter Büro/Dienstleistung
  • 450 Tiefgaragenplätze + 142 ebenerdige Parkplätze

Die INTERRA Immobilien AG hatte die damaligen Bergkamener Turmarkaden im Jahr 2018 erworben und im darauffolgenden Jahr mit den Abriss der leerstehenden Mall begonnen. Nachdem der ursprüngliche Neubauplan für ein innerstädtisches Einkaufszentrum nicht auf das Einvernehmen der Stadtverwaltung traf und mit einer Veränderungssperre quittiert wurde, disponierte der Investor um und entwickelte im Spätsommer 2020 das nun freigegebene Projekt einer zentralen Quartierslösung. Dold ist sehr stolz auf die Arbeit seines Teams, welches in nur 9 Monaten den Turn-around von einer Veränderungssperre zum Bauvorbescheid hinbekommen hat.




Update 31.05.2022

Das Areal der ehemaligen Turmarkaden in Bergkamen wechselt den Besitzer. Käufer des innerstädtischen Projekts „Berg-Karree“ ist die Essener HARFID Unternehmensgruppe. Der inhabergeführte Projektentwickler und Totalunternehmer wird die von INTERRA geplante Quartiersentwicklung fortführen und realisieren.

Veräußerer des mehr als zwei Hektar großen Areals an der Töddinghauser Straße gegenüber dem Bergkamener Rathaus ist die INTERRA Immobilien AG aus Meerbusch. Die HARFID Unternehmensgruppe als neuer Eigentümer wird das bestehende Konzept der INTERRA für ein lebenswertes und urbanes Quartier in die Realität überführen. Schon in der Vergangenheit hat sich der Käufer mit der Entwicklung, Planung und der baulichen Umsetzung vergleichbarer Quartierslösungen einen Namen gemacht.


Die ersten Mieter wie EDEKA, dm, easy Apotheke und Sunpoint haben sich bereits Ladenlokale im „Berg-Karree“ gesichert. Weitere Mieter im Speziellen aus dem Bereich Betreutes Wohnen stehen kurz vor Unterschrift. Insgesamt wird das Projekt mehr als 26.500 m² Miet- und Nutzfläche für Wohnungen und Gewerbetreibende bieten. Hinzu kommen 550 Tiefgaragenparkplätze und einladende Grünflächen.


Bild: INTERRA Immobilien AG

Update 28.02.2025

Die INTERRA Immobilien AG gibt den erfolgreichen Verkauf des Stadtquartiers "Berg-Karree" in Bergkamen bekannt. Käuferinnen des Projekts sind gemeinschaftlich die EDEKA Unternehmensgruppe Stroetmann sowie die Stadt Bergkamen.

Mit dem Erwerb des Areals an der Töddinghauser Straße setzen die Käuferinnen ein bedeutendes städtebauliches Zeichen. EDEKA Stroetmann wird dort einen modernen Vollsortimenter mit rund 4.200 m² sowie eine dm-Filiale mit ca. 850 m² errichten. Die Stadt Bergkamen, in Zusammenarbeit mit der UKBS (Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft), plant die Entwicklung von ca. 150 geförderten Wohnungen, die langfristig im Bestand der UKBS verbleiben werden.

Mit dem Verkauf des Quartiers schließt INTERRA ein weiteres erfolgreiches Immobilienprojekt ab. Die Entwicklung des "Berg-Karree" stand im Zeichen einer nachhaltigen und zukunftsweisenden Stadtentwicklung – mit einem klaren Fokus auf die Vernetzung von Einzelhandel und Wohnraum.

Alexander Dold, Vorstand der INTERRA Immobilien AG, kommentiert: "Wir freuen uns, dass das Berg-Karree mit der EDEKA Unternehmensgruppe Stroetmann und der Stadt Bergkamen starke Partner gefunden hat, die dieses Quartier mit Leben füllen und weiterentwickeln. Die Kombination aus hochwertigem Einzelhandel und gefördertem Wohnungsbau ist ein Gewinn für die Stadt und ihre Bürger. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die konstruktive und professionelle Zusammenarbeit."

Die INTERRA Immobilien AG wünscht den neuen Eigentümern viel Erfolg bei der weiteren Umsetzung ihrer Pläne und freut sich, zur positiven Entwicklung von Bergkamen beigetragen zu haben.

Pressemitteilung: INTERRA verkauft das Stadtquartier Berg-Karree in Bergkamen


Update 14.06.2026

Rathausquartier Bergkamen nimmt Gestalt an: Nächster Meilenstein für eines der wichtigsten Stadtentwicklungsprojekte der Region

Die Entwicklung des neuen Rathausquartiers in Bergkamen schreitet weiter voran. Mit der Erteilung der Baugenehmigung für den nördlichen Teil des Areals ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Realisierung des Großprojekts gelungen. Auf dem ehemaligen Turmarkaden-Gelände entsteht in den kommenden Jahren ein modernes Stadtquartier, das Einzelhandel, Wohnen und Dienstleistungen miteinander verbindet.

Neue Mitte für Bergkamen

Das Projekt, das ursprünglich unter dem Namen „Berg-Karree“ entwickelt wurde, zählt zu den bedeutendsten Innenstadtentwicklungen in Bergkamen der vergangenen Jahrzehnte. Nachdem die INTERRA Immobilien AG das Areal erfolgreich entwickelt und an die EDEKA Unternehmensgruppe Stroetmann sowie die Stadt Bergkamen veräußert hatte, beginnt nun die konkrete Umsetzungsphase.

Im nördlichen Bereich des Quartiers plant die Unternehmensgruppe Stroetmann die Errichtung eines modernen EDEKA-Vollsortimenters mit einer Verkaufsfläche von rund 4.200 Quadratmetern. Ergänzt wird das Angebot durch einen dm-Drogeriemarkt mit etwa 850 Quadratmetern Verkaufsfläche. Darüber hinaus sind gastronomische Nutzungen sowie Seniorenwohnungen vorgesehen.

Wohnraum für die Zukunft

Der südliche Teil des Quartiers wird von der Stadt Bergkamen gemeinsam mit der UKBS (Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft) entwickelt. Geplant sind rund 150 geförderte Wohnungen, die langfristig im Bestand der UKBS verbleiben sollen. Damit soll nicht nur neuer Wohnraum geschaffen, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur sozialen Wohnraumversorgung in der Region geleistet werden.

Die Kombination aus Nahversorgung, Wohnen und ergänzenden Dienstleistungen entspricht den aktuellen Anforderungen moderner Stadtentwicklung. Kurze Wege, eine bessere Versorgung der Bevölkerung und die nachhaltige Nutzung innerstädtischer Flächen stehen dabei im Mittelpunkt.

Wichtiger Impuls für die Innenstadt

Das ehemalige Turmarkaden-Areal galt über Jahre als städtebauliche Herausforderung. Mit dem Rathausquartier wird nun eine Lösung umgesetzt, die das Stadtzentrum nachhaltig stärken soll. Die Ansiedlung eines leistungsfähigen Nahversorgungsstandorts wird die Attraktivität der Innenstadt erhöhen und zusätzliche Besucherströme in den zentralen Bereich Bergkamens lenken.

Gleichzeitig entsteht dringend benötigter Wohnraum in zentraler Lage. Die Verbindung von Handel und Wohnen schafft ein lebendiges Quartier, das auch außerhalb der klassischen Einkaufszeiten genutzt wird und somit zu einer dauerhaften Belebung der Innenstadt beitragen kann.

Fertigstellung bis 2027 geplant

Nach der erfolgreichen Genehmigungsphase soll das Projekt nun schrittweise umgesetzt werden. Die Fertigstellung des Handels- und Wohnquartiers wird derzeit für das Jahr 2027 angestrebt. Mit dem Rathausquartier erhält Bergkamen nicht nur einen neuen Nahversorgungsstandort, sondern auch ein zukunftsorientiertes Stadtquartier, das die Entwicklung der Innenstadt langfristig prägen dürfte.

Donnerstag, 4. Juni 2026

Hagen - Wohnquartier Brantheke - In Bau

Wohnpark Brantheke in Hagen: 84 neue Wohnungen für den Stadtteil Emst

Mit dem Richtfest für den ersten Bauabschnitt hat das Wohnquartier Brantheke in Hagen einen wichtigen Meilenstein erreicht. Die Hagener Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft (ha.ge.we) und das Bauunternehmen Goldbeck treiben das Projekt an der Elmenhorststraße planmäßig voran. Bis 2028 soll hier ein neues Wohnquartier mit insgesamt 84 Wohnungen entstehen.

Vom Altbestand zum modernen Wohnquartier

Dem Neubauprojekt ging ein umfassender Strukturwandel voraus. Auf dem Gelände standen zuvor elf ältere Wohngebäude, die als nicht mehr wirtschaftlich sanierungsfähig eingestuft wurden. Diese wurden abgerissen, um Platz für ein komplett neues Quartier zu schaffen. An ihrer Stelle entstehen nun neun moderne Mehrfamilienhäuser in zwei Bauabschnitten.

Der erste Bauabschnitt umfasst vier Gebäude mit insgesamt 40 Wohnungen. Die Fertigstellung ist für Oktober 2026 vorgesehen. Anschließend folgt der zweite Bauabschnitt mit weiteren 44 Wohnungen. Nach aktuellen Planungen soll das Gesamtprojekt bis 2028 abgeschlossen sein.

Wohnraum für unterschiedliche Zielgruppen

Die Wohnungen richten sich bewusst an verschiedene Bevölkerungsgruppen. Geplant sind Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen rund 52 und 114 Quadratmetern. Das Angebot soll Singles, Paare, Familien sowie Seniorinnen und Senioren gleichermaßen ansprechen.



Ein Schwerpunkt liegt auf dem geförderten Wohnungsbau. Im ersten Bauabschnitt entstehen 33 öffentlich geförderte Wohnungen. Insgesamt wird ein Mix aus geförderten und frei finanzierten Wohnungen geschaffen, um Menschen mit unterschiedlichen Einkommenssituationen Wohnraum anbieten zu können.



Millionenförderung durch das Land NRW

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt das Projekt mit umfangreichen Fördermitteln. Für den ersten Bauabschnitt wurden rund 7,92 Millionen Euro bereitgestellt. Für den zweiten Bauabschnitt kamen weitere rund 6,96 Millionen Euro hinzu. Die Förderung soll dazu beitragen, langfristig bezahlbare Mieten zu sichern.

Die geförderten Wohnungen werden über die Stadt Hagen vergeben. Dabei kommen sowohl Wohnungen für Haushalte mit Wohnberechtigungsschein der Einkommensgruppe A als auch der Einkommensgruppe B auf den Markt. Dadurch können auch Haushalte mit mittleren Einkommen von den Förderangeboten profitieren.

Nach Angaben der ha.ge.we liegen die Mieten je nach Förderstatus und Ausstattung zwischen etwa 6,63 Euro und 9,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.

Nachhaltigkeit und moderne Bauweise

Das neue Quartier setzt auf energieeffiziente Gebäudetechnik. Geplant sind Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen auf den Dächern und eine nachhaltige Energieversorgung. Zudem wird das Projekt nach dem Nachhaltigkeitsstandard QNG umgesetzt.

Errichtet werden die Gebäude in serieller beziehungsweise systematisierter Bauweise durch Goldbeck. Diese Bauweise ermöglicht eine vergleichsweise schnelle und wirtschaftliche Umsetzung bei gleichzeitig hohen Qualitätsstandards.

Mehr als nur Wohnungen

Besonders bemerkenswert ist das städtebauliche Konzept des Wohnparks Brantheke. Die Planung beschränkt sich nicht auf den Wohnungsbau, sondern umfasst auch großzügige Grünflächen, Spielbereiche und Begegnungsorte für die Bewohner.

Eine Besonderheit ist die Einbindung der angrenzenden Kleingartenanlage in die Quartiersplanung. Zwischen den Gebäuden soll ein zentraler Quartiersplatz entstehen, der als Treffpunkt für Bewohner und Kleingärtner dienen wird. Darüber hinaus ist ein gestalterischer Übergang zur umliegenden Wald- und Wiesenlandschaft vorgesehen. Damit soll ein Wohnumfeld geschaffen werden, das die naturnahe Lage am Fuße von Emst bewusst einbezieht.

Bedeutung für den Hagener Wohnungsmarkt

Das Projekt gilt als eines der bedeutendsten aktuellen Wohnungsbauvorhaben der ha.ge.we. Angesichts der steigenden Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum soll der Wohnpark Brantheke einen wichtigen Beitrag zur Entlastung des Hagener Wohnungsmarktes leisten.

Mit der Mischung aus geförderten und frei finanzierten Wohnungen, moderner Energieversorgung und einem umfassenden Quartierskonzept entsteht in Emst ein neues Wohngebiet, das langfristig Wohnraum für unterschiedliche Generationen und Einkommensgruppen bieten soll.

Mit dem abgeschlossenen Rohbau des ersten Bauabschnitts beginnt nun die nächste Phase: der Innenausbau. Die ersten Bewohner könnten bereits im Herbst 2026 ihre neuen Wohnungen beziehen.