Dienstag, 14. Juli 2026

Essen | Neubau Firmensitz Atlas Copco - Fertig (05/26)

Die TÜV NORD GROUP entwickelt den nördlichen Teil des Geländes am Technologiepark in Essen komplett neu. Das erste Großprojekt wird die neue Deutschlandzentrale von Atlas Copco. Die TÜV NORD GROUP plant es als Bauherr 2025 fertigzustellen und an den schwedischen Atlas Copco-Konzern als erstem Mieter zu übergeben; vermittelt hatte das Maklerunternehmen Brockhoff. Momentan betreibt er in der Langemarckstraße seine Deutschlandzentrale. Der neue Mietvertrag ist auf 15 Jahre angelegt mit der Option, diesen um weitere 12 Jahre zu verlängern.

Das Gebäude für Atlas Copco wird eine Bürofläche von etwa 6.600 Quadratmetern haben und den 350 Mitarbeitenden Platz bieten. Geplant sind im Gebäude auch sogenannte Multi-Space-Flächen und Kollaborationszonen für den interdisziplinären Austausch – hier werden Sitz- und Rückzugsmöglichkeiten kombiniert mit Sonderflächen, die beispielsweise mit einem Kicker bestückt werden können. Außerdem ist eine Halle als Ausstellungs- und Ausrüstungsfläche mit etwa 1.600 Quadratmetern geplant.

Atlas Copco wird 2025 nach dann 25 Jahren eine Liegenschaft in der Langemarckstraße verlassen, die aufgrund des Baujahrs nicht mehr heutigen Büro- und energetischen Anforderungen entspricht. Das neue Gebäude ist hingegen ressourceneffizient geplant: Das Sparen von Energie, Wasser und Material stehen besonders im Fokus, das Dach ist für die Ausstattung mit einer Photovoltaikanlage konzipiert. Das Gebäude wird an das vorhandene Fernwärmenetz angeschlossen und trägt insofern zur Reduktion der CO2-Emmision bei. Einschließlich Parkhaus und Außenanlagen betragen die Investitionskosten über 50 Millionen Euro.

Quelle: Essener Technologiepark wird zeitgemäßes und nachhaltiges Gewerbegebiet

Bild: Arctum Architektubüro Köln

Foto: hanbrohat / 11/2025



Update 14.07.2026

Atlas Copco bezieht neue Deutschlandzentrale – Kita am Technologiepark Essen ebenfalls fertiggestellt

Im Technologiepark auf dem Gelände des TÜV NORD in Essen-Frillendorf ist eines der größten Gewerbeprojekte der vergangenen Jahre abgeschlossen. Nach rund zweijähriger Bauzeit wurden sowohl die neue Deutschlandzentrale der Atlas Copco Group als auch die Kita am Technologiepark fertiggestellt und in Betrieb genommen. Das Gesamtinvestitionsvolumen für beide Neubauten beläuft sich auf rund 60 Millionen Euro.

Neue Deutschlandzentrale für rund 380 Beschäftigte

Mit dem Bezug der neuen Unternehmenszentrale hat die Atlas Copco Group ihren bisherigen Standort an der Langemarckstraße aufgegeben und ist innerhalb Essens in den Technologiepark umgezogen. Das Unternehmen bekennt sich damit langfristig zum Wirtschaftsstandort Essen.

Der fünfgeschossige Neubau bietet auf rund 6.600 Quadratmetern moderne Büroflächen für etwa 380 Mitarbeitende. Das Gebäude wurde nach einem offenen Arbeitsplatzkonzept gestaltet und verfügt über Multi-Space-Büros, Besprechungsräume sowie flexible Kollaborations- und Workshopbereiche.

Direkt angeschlossen ist eine rund 2.300 Quadratmeter große Werkhalle mit Application Center, Showroom, Trainingsbereichen, Lagerflächen sowie Werkstätten und Prüflaboren für Industriewerkzeuge und Kompressoren.

Zum Campus gehört außerdem ein Parkhaus mit rund 220 Stellplätzen, von denen ein großer Teil für die Elektromobilität vorbereitet wurde.

Kita mit 60 Betreuungsplätzen eröffnet

Zeitgleich wurde auch die neue Kita am Technologiepark fertiggestellt und an den Betreiber Kinderhut übergeben. Die Einrichtung bietet auf rund 760 Quadratmetern Platz für bis zu 60 Kinder in vier Gruppen.

Ergänzt wird die Kindertagesstätte durch ein etwa 800 Quadratmeter großes Außengelände mit naturnahem Erlebnisbereich. Von den Betreuungsplätzen sind 20 Plätze für Kinder von Beschäftigten des TÜV NORD reserviert, weitere 10 Plätze stehen Mitarbeitenden der Atlas Copco Group zur Verfügung.

Mit der neuen Einrichtung wird das Betreuungsangebot im Stadtteil erweitert und gleichzeitig die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die ansässigen Unternehmen verbessert.

Nachhaltiger Technologiepark wächst weiter

Beide Gebäude wurden nach modernen Nachhaltigkeitsstandards errichtet. Aufbereitetes Abbruchmaterial der zuvor auf dem Grundstück befindlichen Gebäude wurde im Baugrund wiederverwendet. Photovoltaikanlagen erzeugen einen Teil des Strombedarfs, während die Wärmeversorgung über das Fernwärmenetz erfolgt. Darüber hinaus wurden Ladepunkte für Elektrofahrzeuge und E-Bikes installiert.

Mit der Fertigstellung der neuen Deutschlandzentrale der Atlas Copco Group und der Kita am Technologiepark gewinnt der Technologiepark Essen weiter an Bedeutung als moderner Wirtschaftsstandort. Das Projekt verbindet hochwertige Büro- und Produktionsflächen mit einer zeitgemäßen Infrastruktur sowie nachhaltigen Bau- und Energiekonzepten und stärkt den Innovationsstandort Essen langfristig.

Sonntag, 12. Juli 2026

Wetter | Seniorenheim Hartmannstraße 2 | Fertig (05/26)

An der Hartmannstraße 2 auf einer Grundstücksfläche von 2.700㎡ in Hanglage entsteht zur Zeit ein Seniorenheim mit weitläufigen Außenbereichen und einer Dachterrasse. Der Grundstein für den Neubau wurde letztes Jahr (2023) im März gelegt.

Investor ist die Firma urwohnen aus Puhlheim bei Köln. Die ESV wird das Haus künftig betreiben. Das neue Haus Magdalena wird ca. 3.200 qm Wohnfläche auf drei Etagen haben. Es entstehen 80 Einzelzimmer mit Bad. In allen drei Etagen stehen den Senioren dann großzügige Gruppen- und Speiseräume zur Verfügung.

Der Neubau wird ca. 60 Prozent weniger Energie verbrauchen, als herkömmliche Bauten. Dafür sorgen unter anderem eine Pelletheizung, starke Dämmung, eine Begrünung der Fassade und der Dachgarten mit heimischen Pflanzen und Sinnesgarten.

Das Investitionsvolumen beträgt rund 12 Millionen Euro. Die 60 Senioren, die im jetzigen Haus Magdalena neben der Klinik leben, sollen in das neue Haus umziehen. 20 weitere Plätze stehen den Menschen aus Volmarstein und Umgebung zur Verfügung.








Bilder: urwohnen

Update 12.07.2026

Seniorenheim an der Hartmannstraße fertiggestellt – Modernes Pflegezentrum in Volmarstein eröffnet

Mit der Fertigstellung des neuen Seniorenheims an der Hartmannstraße in Wetter-Volmarstein ist ein bedeutendes Bauprojekt für die regionale Pflegeinfrastruktur abgeschlossen. Das moderne Pflegezentrum wurde im Frühjahr 2026 offiziell eröffnet und ersetzt das bisherige Haus Magdalena.

Der Neubau bietet insgesamt 80 vollstationäre Pflegeplätze und wurde nach aktuellen Anforderungen an eine moderne, barrierefreie Pflegeeinrichtung geplant. Neben großzügigen Einzelzimmern verfügt das Gebäude über helle Aufenthaltsbereiche, Therapieräume, einen Mehrzweckraum sowie einen Dachgarten, der den Bewohnerinnen und Bewohnern zusätzliche Aufenthaltsqualität im Freien bietet.

Auch energetisch entspricht das Gebäude heutigen Standards und schafft zeitgemäße Arbeits- und Lebensbedingungen für Pflegekräfte sowie Bewohner. Die moderne Architektur verbindet Funktionalität mit einer freundlichen Gestaltung und fügt sich harmonisch in das Umfeld an der Hartmannstraße ein.

Mit dem Abschluss der Bauarbeiten wurde zudem die während der Bauphase teilweise gesperrte Hartmannstraße wieder vollständig für den Verkehr freigegeben. Damit sind sämtliche wesentlichen Arbeiten rund um das Projekt beendet.

Samstag, 11. Juli 2026

Xanten - Hotel am Rheintor - Fertig (07/2026)

Xanten bekommt ein neues Hotel. Diesen Monat haben dafür bereits die Bauarbeiten begonnen. Bauherr ist die XAR Hotel GmbH aus Aachen. Direkt vor den Toren von Xantens historischer Altstadt, am Kurpark gelegen, entsteht ein Hotel mit zunächst 72 Zimmern, Gastronomie und einem Wellness- sowie Fitness-Bereich. Das Hotel soll unter der Marke IN 2 geführt werden. Bis Anfang 2026 soll das neue Hotel fertiggestellt und eröffnet werden.






Bilder: XAR Hotel GmbH

Update 11.07.2026

Nach rund zweijähriger Bauzeit ist das neue Hotel am Rheintor in Xanten fertiggestellt. Das Haus wurde Anfang Juli 2026 eröffnet und ergänzt das Beherbergungsangebot der Stadt um ein modernes Hotel in unmittelbarer Nähe zur historischen Altstadt und zum Archäologischen Park.

Der Neubau entstand an der Straße Am Rheintor und wird unter der Marke In2 The Hotel betrieben. Insgesamt verfügt das Gebäude über 75 Zimmer, die sowohl auf touristische Gäste als auch auf Geschäftsreisende ausgerichtet sind. Neben klassischen Einzel- und Doppelzimmern stehen barrierefreie sowie rollstuhlgerechte Zimmer zur Verfügung.

Zur Ausstattung gehören ein digitaler 24-Stunden-Check-in, eine Lobby mit Co-Working-Bereich, Fitness- und Saunaräume sowie ein Frühstücksrestaurant. Ergänzt wird das Angebot durch einen Fahrradraum mit Lademöglichkeiten für E-Bikes sowie Parkplätze mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit setzt das Hotel auf zeitgemäße Standards. Das Gebäude wurde nach den Kriterien der DGNB errichtet und verfügt unter anderem über eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung.

Mit seiner modernen Architektur und der Lage am Eingang zur Xantener Innenstadt bildet der Neubau einen neuen Anlaufpunkt für Besucher der Römerstadt. Die Eröffnung stärkt zugleich die touristische Infrastruktur und schafft zusätzliche Übernachtungskapazitäten in einer der bedeutendsten historischen Destinationen am Niederrhein.

Projektdaten

  • Projekt: Hotel am Rheintor (In2 The Hotel)
  • Standort: Am Rheintor, Xanten
  • Nutzung: Hotel
  • Zimmer: 75
  • Besonderheiten: Digitaler Check-in, Fitness- und Saunabereich, Co-Working, barrierefreie Zimmer
  • Nachhaltigkeit: DGNB-Zertifizierung, Photovoltaikanlage, E-Ladeinfrastruktur
  • Status: Fertiggestellt und eröffnet (Juli 2026)

Dortmund - Umgestaltung Steinwache Dortmund - In Bau

Die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Dortmund befindet sich derzeit in einer umfassenden baulichen und inhaltlichen Erneuerung. Für rund 19 Millionen Euro werden das denkmalgeschützte Gebäude saniert, die Dauerausstellung vollständig neu konzipiert und ein modernes Empfangsgebäude mit zusätzlichen Bildungs- und Seminarräumen errichtet.

Die Bauarbeiten haben im Juni 2025 begonnen und sollen voraussichtlich bis 2028 abgeschlossen werden. Während der Bauzeit bleibt die Gedenkstätte für den regulären Besucherverkehr geschlossen. Bildungsangebote und Vorträge werden jedoch weiterhin an wechselnden Veranstaltungsorten angeboten.

Bild: Konermann Siegmund Architekten BDA

Historischer Ort mit besonderer Bedeutung

Die Steinwache wurde 1906 als Polizeiwache errichtet und 1928 um einen Gefängnistrakt erweitert. Während der Zeit des Nationalsozialismus nutzte die Gestapo das Gebäude als Haft- und Verhörort. Zahlreiche Menschen wurden hier aus politischen, rassistischen oder religiösen Gründen inhaftiert, misshandelt und anschließend in Konzentrationslager deportiert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zunächst weiterhin als Polizeidienststelle genutzt, später diente es zeitweise als Unterkunft für Obdachlose. Seit 1992 befindet sich dort die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, die die Geschichte des Ortes und die nationalsozialistische Verfolgung dokumentiert.

Denkmalgerechte Sanierung

Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der denkmalgerechten Instandsetzung des historischen Gebäudes. Ziel ist es, die ursprüngliche Bausubstanz möglichst weitgehend zu erhalten beziehungsweise wiederherzustellen. Geplant sind unter anderem die Restaurierung von Fassaden, Fenstern, Bodenbelägen und Betonbauteilen.

Auch die rund 40 Ausstellungsräume werden grundlegend überarbeitet. Der Rundgang wird neu strukturiert und die Ausstellung stärker auf die Schicksale der ehemaligen Gefangenen ausgerichtet.

Neue Dauerausstellung und Erweiterungsbau

Neben der Sanierung entsteht ein neues Empfangsgebäude am historischen Standort. Der Neubau soll moderne Ausstellungsflächen sowie Seminar- und Veranstaltungsräume aufnehmen und die Bildungsarbeit der Gedenkstätte deutlich verbessern. Vor allem für Schulklassen und Besuchergruppen entstehen damit zeitgemäße Räumlichkeiten für Workshops, Vorträge und vertiefende Bildungsangebote.

Parallel dazu wird die Dauerausstellung vollständig neu entwickelt. Ziel ist eine zeitgemäße Vermittlung der Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnisses sowie der nationalsozialistischen Verfolgung. Moderne Ausstellungskonzepte sollen historische Informationen anschaulich vermitteln und die Erinnerung an die Opfer dauerhaft bewahren.

Mit der Investition wird die Steinwache sowohl denkmalpflegerisch als auch inhaltlich für die kommenden Jahrzehnte neu aufgestellt. Nach Abschluss der Arbeiten im Jahr 2028 soll sie ihre Rolle als einer der wichtigsten Erinnerungs- und Bildungsorte zur Geschichte des Nationalsozialismus in Dortmund weiter ausbauen.

Bochum - Seniorenquartier an der Max-Greve-Straße - In Bau

An der Max-Greve-Straße 13–15 in der Bochumer Innenstadt entsteht derzeit ein neues Wohnquartier mit 36 öffentlich geförderten Seniorenwohnungen. Bauherr ist Atrium Plus. Die Fertigstellung des Projekts ist für das 3. Quartal 2027 vorgesehen.

Der Neubau wird als Netto-Null-Energie-Haus errichtet. Die Wärmeversorgung erfolgt vollständig CO₂-neutral über eine Kombination aus Photovoltaikanlage und Wärmepumpe. Ergänzend ist ein Mieterstrommodell vorgesehen, bei dem der vor Ort erzeugte Ökostrom direkt den Bewohnern zur Verfügung gestellt wird.

Das Gebäude umfasst ausschließlich öffentlich geförderte Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 53 und 88 Quadratmetern. Voraussetzung für den Bezug ist ein gültiger Wohnberechtigungsschein (WBS). Freifinanzierte Wohnungen sind nicht Bestandteil des Projekts.

Alle Wohnungen werden barrierefrei ausgeführt und verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse. Zur Ausstattung gehören unter anderem ein Aufzug, Fußbodenheizung mit Einzelraumregelung, Dreifachverglasung, moderne Wärmedämmung sowie wohnungsinterne Abstellräume. Stellplätze entstehen auf dem Grundstück hinter dem Gebäude.

Bild: Atrium Plus

Die Nettokaltmiete beträgt 7,91 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen Betriebskosten in Höhe von 3,50 Euro pro Quadratmeter sowie eine monatliche Pauschale von 20 Euro für niederschwellige Betreuungsangebote.

Die Vermietung soll im Frühjahr 2027 beginnen. Bereits jetzt können sich Interessenten unverbindlich für eine Wohnung vormerken lassen. Nach Angaben des Projektentwicklers werden alle vorgemerkten Interessenten vor Beginn der Wohnungsvergabe kontaktiert.

Mit dem Neubau entsteht in zentraler Lage zusätzlicher öffentlich geförderter Wohnraum für Senioren. Gleichzeitig setzt das Projekt auf ein klimafreundliches Energiekonzept und einen hohen Standard hinsichtlich Barrierefreiheit und Energieeffizienz.

Freitag, 10. Juli 2026

Dortmund - Neubau Hülpert-Zentrale - In Bau

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich am 7. Juli 2026 hat die Hülpert Unternehmensgruppe den Bau ihrer neuen Unternehmenszentrale am Phoenix See offiziell begonnen. Auf einem rund 20.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Berghofer Straße entsteht bis 2028 ein neuer Unternehmensstandort, der Verwaltung, Vertrieb und Service an einem Ort zusammenführt.

Der Neubau wird als Vier-Marken-Standort für Volkswagen, Škoda, SEAT und CUPRA realisiert. Geplant sind eine Nettogeschossfläche von mehr als 5.000 Quadratmetern, ein viergeschossiger Verwaltungstrakt, eine rund 1.200 Quadratmeter große Werkstatt sowie moderne Ausstellungs-, Beratungs- und Servicebereiche. Mit der Bündelung bislang verteilter Unternehmensfunktionen sollen interne Abläufe optimiert und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen verbessert werden.


Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung zeitgemäßer Arbeitswelten. Offene Bürostrukturen, flexible Kommunikations- und Besprechungsbereiche sowie kurze Wege zwischen Verwaltung, Vertrieb und Werkstatt sollen den Anforderungen eines modernen Mobilitätsunternehmens gerecht werden. Gleichzeitig werden die räumlichen Voraussetzungen geschaffen, um auf die fortschreitende Digitalisierung sowie die zunehmende Bedeutung der Elektromobilität und vernetzter Mobilitätslösungen zu reagieren.

Auch Nachhaltigkeitsaspekte fließen in die Planung ein. Vorgesehen sind unter anderem eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung sowie eine rund 1.800 Quadratmeter große Dachbegrünung. Darüber hinaus soll das Gebäude nach aktuellen energetischen Standards errichtet werden und langfristig einen ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen.

Bilder: Hülpert

Mit dem Neubau setzt die Hülpert Unternehmensgruppe ein weiteres Zeichen für den Wirtschaftsstandort Dortmund. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 900 Mitarbeitende an insgesamt 13 Standorten in Dortmund, Unna, Soest, Bergkamen und Recklinghausen. Mit jährlich rund 17.000 verkauften Fahrzeugen und einem Jahresumsatz von etwa 640 Millionen Euro zählt Hülpert zu den größten Automobilhandelsunternehmen im östlichen Ruhrgebiet und bundesweit zu den 30 umsatzstärksten Autohandelsgruppen.

Der neue Standort am Phoenix See ergänzt die kontinuierliche Entwicklung des ehemaligen Stahlwerksareals zu einem hochwertigen Büro-, Dienstleistungs- und Gewerbestandort. Mit der Ansiedlung der Unternehmenszentrale entstehen moderne Arbeitsplätze in einem der wichtigsten Stadtentwicklungsgebiete Dortmunds. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Neubaus ist für das Jahr 2028 vorgesehen.

Donnerstag, 9. Juli 2026

Bochum - Neubau Gebäude GC - RUB - In Bau

Der Gebäudekomplex GC wird in den kommenden Jahren schadstoffsaniert, zurückgebaut und schließlich neu errichtet. Bereits Anfang Juli 2023 haben die vorbereitenden Maßnahmen für das Projekt begonnen. So wird zum Beispiel das Gebäude entrümpelt, das Baufeld eingezäunt und ein Container-Dorf eingerichtet. Die Bautätigkeiten im Teilprojekt Abbruch haben im Juli 2023 mit Vorarbeiten begonnen, die Hauptleistungen werden ab Mitte August 2023 erbracht. Die Fertigstellung, d.h. kompletter Rückbau mit Erstellung der Baugrube und Baugrubensicherung ist für Ende Dezember 2024 geplant.

Der Baubeginn für den eigentlichen Ersatzneubau verschiebt sich entsprechend in Abhängigkeit von dem Rückbau des Bestandsgebäudes auf Anfang 2025, die Fertigstellung des Neubaus auf Ende 2028. Nach einer Inbetriebnahme-Phase soll dann das Gebäude im Frühjahr 2029 an die RUB übergeben werden. Eine Aufnahme der ersten Nutzungen wird zum Wintersemester 2029/30 angestrebt, eine verlässlichere Aussage hierzu ist aber erst in den kommenden Projektphasen möglich, wenn die Bauleistungen für den Neubau erfolgreich vergeben wurden und verlässliche Baufortschritte zu verzeichnen sind.

In den Ersatzneubau wird dann als Hauptnutzer die Fakultät für Philologie mit der Fachbibliothek einziehen. Weiter werden das Institut für Deutschlandforschung, das Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung ZEFIR und der Optionalbereich Räume in dem Neubau beziehen. Die Bibliothek GC wird im Süden des Gebäudes auf 2 Ebenen verortet werden und mit einer Verbindung zur Bibliothek GD das nächste Bauteil der Reihenbibliothek G-Reihe bilden. Die neue Cafeteria des Akafö wird im Süden des Gebäudes untergebracht und um eine Außenterrasse erweitert. Außerdem erhalten natürlich die RUB-Betriebseinheiten Räumlichkeiten.


Bild: RUB Marquard - Das Gebäude GC wird einem Neubau weichen. Auf diesem Foto aus dem Jahr 2017 befand sich das angrenzende GD noch im Bau.

Update 31.12.2025

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) hat nach dem erfolgreichen Abschluss der Abbrucharbeiten mit dem Neubau des GC-Gebäudes auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum begonnen. Mit diesem Projekt wird die umfassende Campusmodernisierung der Universität weitergeführt. Die Erdarbeiten sind bereits angelaufen; insgesamt werden rund 61.000 Kubikmeter Boden ausgehoben, was einem Volumen von etwa 32 Olympiaschwimmbecken entspricht.

An der Stelle des ehemaligen GC-Gebäudes entsteht ein moderner Ersatzneubau für die Geisteswissenschaften, der sich in den denkmalgeschützten Campus einfügen und zugleich zeitgemäße Lehr- und Forschungsbedingungen bieten soll. Geplant sind moderne Büro- und Seminarräume für verschiedene Fakultäten, darunter die Fachbereiche Philologie und Ostasienwissenschaften. Ein zentrales Element des Neubaus ist eine großzügig konzipierte Bibliothek, die sich über mehrere Etagen erstreckt und als offenes Lern- und Arbeitsumfeld den fachlichen Austausch fördern soll. Ergänzend dazu ist eine Etage vorgesehen, die ausschließlich Seminarräumen vorbehalten ist.

Das ursprüngliche GC-Gebäude stammte aus der Gründungszeit der Ruhr-Universität Bochum und wurde Ende der 1960er Jahre errichtet. Aufgrund seines baulichen Zustands sowie vorhandener Schadstoffe war ein vollständiger Rückbau des denkmalgeschützten Gebäudes erforderlich. Dabei wurden alle 13 Geschosse mit einer Gesamtgrundfläche von mehr als 50.000 Quadratmetern in einem schrittweisen Verfahren zurückgebaut, um das unmittelbare Umfeld möglichst gering zu belasten.

Der Neubau folgt dem Prinzip des originalgetreuen Wiederaufbaus: Die charakteristische Architektur des 1960er-Jahre-Gebäudes sowie die prägende Fassadengestaltung und wesentliche konstruktive Merkmale bleiben erhalten. Die Bauarbeiten finden während des laufenden Universitätsbetriebs statt und werden durch ein Emissions-Monitoring begleitet, das Lärm- und Staubbelastungen kontinuierlich überwacht, um Beeinträchtigungen für den Hochschulbetrieb zu minimieren.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Nachhaltigkeit des neuen Gebäudes. Eine Geothermieanlage soll künftig die Energieversorgung sicherstellen, ergänzt durch Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen sowie auf einer neu überdachten Parkplatzfläche. Begrünte Dächer tragen zusätzlich zur Verbesserung des Mikroklimas bei. Insgesamt soll der neue GC-Bau als zukunftsfähiger, funktionaler und nachhaltiger Standort für die Geisteswissenschaften dienen.


Quelle: BLB NRW - Ein neuer Leuchtturm für die Geisteswissenschaften


Bild: Gerber Architekten

Foto: Ruhr-Universität Bochum

Update 09.07.2026

Neubau GC an der Ruhr-Universität Bochum: Rohbau startet im Sommer 2026

Nach dem vollständigen Abriss des ehemaligen Gebäudes GC sowie der Flachbauten GBCF und GCFW ist ein wichtiger Meilenstein beim Neubau des Gebäudekomplexes an der Ruhr-Universität Bochum erreicht. Seit Ende 2025 laufen die vorbereitenden Arbeiten für den Neubau.

Aktuell wird die Baugrube entsprechend der Planung profiliert. Da das neue Gebäude teilweise eine tiefere Gründung als der Vorgängerbau erhält, werden umfangreiche Erdarbeiten durchgeführt, die voraussichtlich bis ins dritte Quartal 2026 andauern. Zusätzlich sind Sicherungsmaßnahmen zur benachbarten Bebauung erforderlich. Im Bereich des Querforums West werden außerdem die Einzelfundamente des ehemaligen Hörsaals HGC entfernt.

Parallel zur Baugrubenvorbereitung schreiten die Baustelleneinrichtungen voran. Die Montage des Baukrans begann bereits, die Fertigstellung ist für Ende Juni vorgesehen. Ebenfalls im Juni entsteht auf dem Parkplatz GB Süd eine Containeranlage für die Baustellenlogistik. Ende Juni starten zudem die Arbeiten an den Brückenauflagern im Querforum West.

Ein weiterer wichtiger Bauabschnitt beginnt in der 30. Kalenderwoche 2026: Dann startet der Rohbau mit den ersten Betonagen.

Quelle: https://uni.ruhr-uni-bochum.de/de/aktuelles-zum-projekt-enb-gc