Samstag, 14. Juli 2018

Dortmund | Neubau von Mikroapartments am Dortmunder U

Im Rahmen eines städtebaulichen Qualifizierungsverfahrens mit vier teilnehmenden Architekturbüros, erhielt SSP Bochum über Ten Brinke den Zuschlag zum Neubau von Mikroapartments am Dortmunder U. Der Siegerentwurf umfasst je nach Organisation der Wohnungsgrundrisse bis zu ca. 500 Einzelapartments bzw. Wohngemeinschaften mit einer oberirdischen BGF von ca. 20.000 qm. Auch eine Tiefgarage mit 174 Stellplätze für Autos ist geplant.

Es gibt zwei Innenhöfe, die gärtnerisch gestaltet werden und Dachterrassen als Treffpunkt für die Bewohner. Draußen planen die Architekten eine öffentliche Kunst- und Baumallee, die den Blick vom FZW auf den U-Turm freigibt. Im Untergeschoss soll es künftig einen Fahrradladen, einen Kiosk sowie einen Bäcker geben. Investor und Bauherr Ten Brinke investiert rund 50 Millionen Euro in das Projekt. Baubeginn soll 2020 sein, spätestens Anfang 2022 wird der Neubau fertig.

Quelle: dortmund24 | SSP Bochum



Bilder: SSP, Bochum

Mittwoch, 11. Juli 2018

Dortmund | Westfalenkontor

Das ehemaligen Siemens-Nixdorf-Areals am Westfalendamm wird neu entwickelt. Geplant sind (mindestens) vier Baukörper mit rund 29.000 qm Bürofläche. Die Büroflächen befinden sich bereits in der Vermarktung und sollen 2020/2021 bezugsfertig sein.

  • IGNIS, ca. 6.220 Quadratmeter Mietfläche
  • AQUA, ca. 9.980 Quadratmeter Mietfläche
  • AER, ca. 5.745 Quadratmeter Mietfläche
  • TERRA, ca. 7.070 Quadratmeter Mietfläche 



Quelle + Bilder: https://www.cubion.de/seiten/index.php?immo=1129#galerie

Oberhausen | Revitalisierung Kaufhof Immobilie

Die ehemalige Kaufhof-Immobilie in der Innenstadt soll für rund 15 Millionen Euro bis Ende 2019 zu einem Drei-Sterne-Plus-Hotel mit 200 Zimmern umgebaut werden. Im Erdgeschoss werden Einzelhandeslflächen entstehen. Auf dem Dach sind Mietwohnung geplant. Auch die Fassade wird einer Neugestaltung unterzogen. Noch diesen Sommer sollen die Bauarbeiten beginnen.

Quelle: WAZ - Oberhausener Ex-Kaufhof-Gebäude wird zum Geschäftshotel

Foto: Architekt Groefke

Dienstag, 10. Juli 2018

Gelsenkirchen | Tor auf Schalke

Die Finanzierung des Bauprojekts "Tor auf Schalke" ist gesichert. Entsprechende Kreditverträge zur Finanzierung des Projekts Berger Feld II wurden jetzt unterzeichnet. Ein Bankenkonsortium unter Führung der Sparkasse Gelsenkirchen stellt den nötigen Konsortialkredit in Höhe von 56 Millionen Euro bereit.

Das Projekt Berger Feld II umfasst unter anderem den Neubau des Fan- und Besucherzentrums "Tor auf Schalke" mit vergrößertem Fan-Shop, Erlebnis-Gastronomie und Service-Center sowie Trainings- und Nebengebäude, das Parkstadion als Heimat für die U-Mannschaften des Vereins sowie zwei weitere Parkhäuser.

Im Rahmen der ersten Bauphase wurden bereits neue Trainingsplätze, ein neues Leistungszentrum für die Profis sowie ein erstes Parkhaus gebaut. Insgesamt sind für das Zukunftsprojekt Berger Feld Investitionen in Höhe von 95 Millionen Euro veranschlagt.

PM: idr | Infos unter www.schalke04.de

Bild: Schalke04

Montag, 9. Juli 2018

Duisburg | Bürogebäude Krankikom + Plateno Hotel

Auf der Südseite des Innenhafens, westlich der Schwanentorbrücke, werden zwei Projekte realisiert, die eine wichtige Initialzündung für die Verbindung der Innenstadt mit dem Innenhafen darstellen und eine jetzt verwaiste Fläche zu einem urbanen Standort entwickeln. Die hochwertige Architektur dieser beiden Solitäre wurde sorgfältig mit den Belangen des Denkmalschutzes abgestimmt und ausführlich im Beirat für Stadtgestaltung vorgestellt und diskutiert.

Neben einem Büroneubau der Firma Krankikom entsteht fast zeitgleich ein neues Hotel für die chinesische Plateno Gruppe. Die Architektur der Gebäude passt sich dem Umfeld des Hafens an. Über einem dreigeschossigen Sockel schwebt jeweils ein auskragender Kubus und nimmt damit gestalterische Elemente der hafentypischen Kranhäuser auf. Von der ansprechenden und innovativen Architektur an diesem prominenten Standort in der Schanierlage zur Altstadt werden nach Fertigstellung wichtige Impulse zur Weiterentwicklung der Altstadt ausgehen. Bereits im Masterplan Innenstadt ist die Bebauung des südwestlichen Innenhafenufers eines der wichtigsten Themen.

Der Duisburger Projektentwickler SGE Stüdemann-Grundbesitz-Entwicklung GmbH hat auf der Industriebrache, die mal der Stadt Duisburg gehörte, die beiden Bauvorhaben entwickelt. Dabei hat er sehr eng mit dem Investor Krankikom, den beiden Architekturbüros KZA, Essen, und RKW, Düsseldorf, sowie mit dem Stadtplanungsamt zusammengearbeitet. Da die SGE für beide Projekte auch die Projektsteuerung übernommen hat, ist sie für die Einhaltung der beabsichtigten Fertigstellungstermine im Jahr 2019 mitverantwortlich.

 Das neue Plateno Hotel der Marke 7 Days Premium wird in einer Projektpartnerschaft bestehend aus der Duisburger SGE Stüdemann-Grundbesitz-Entwicklung GmbH, der Soravia Gruppe aus Wien und der TREC Real Estate GmbH mit Sitz in Düsseldorf realisiert. Gleich neben dem Hotel leistet Krankikom mit seinem neuen Firmensitz ein Bekenntnis zum Standort Duisburg. Das Bürogebäude mit sieben Etagen bietet viel Platz für aktuelle und künftige Bedürfnisse des Internet-Dienstleisters und weiterer Mieter. Der Entwurf des Essener Büros Koschany + Zimmer Architekten KZA greift Elemente der umliegenden Bebauung auf und variiert sie. Die einzigartige, von innen beleuchtete Fassade mit über die Jahre wechselnden Gestaltungen wird ein Highlight mit Impulswirkung auch für die Umgebung des Gebäudes.

Pressemitteilung: Stadt Duisburg / Krankikom 



Bilder: Krankikom / KZA, Essen, und RKW, Düsseldorf
Update 31.03.2018

Voraussichtlich im Mai 2019 können die Krankikom-Mitarbeiter „ihre“ neue Firmenzentrale im Duisburger Innenhafen beziehen. Mit der feierlichen Grundsteinlegung haben am Mittwoch (28.03.2018) die Bauarbeiten für das spektakuläre Bürogebäude am Schwanentorufer begonnen. Entworfen und geplant wurde es von Koschany + Zimmer Architekten KZA.

Das Gebäude wird einen prominenten Platz einnehmen: Es steht in Zukunft an der Schnittstelle zwischen Innenstadt und Innenhafen. Vier der insgesamt sieben Geschosse nutzt IT-Dienstleister Krankikom für seine rund 120 Mitarbeiter. Zwei weitere Etagen werden vermietet. Im Erdgeschoss soll ein Gastronomiebetrieb einziehen.

Gestalterisch auffällig ist vor allem die leuchtende Fassade aus bedruckten Textil-Elementen. „Normalerweise stehen Leuchttürme ja am Meer, weit draußen. In diesem Fall steht der Leuchtturm zwar am Wasser, aber doch mitten in der Stadt“, sagte KZA-Planerin Dorothee Hauptmann. Sie hat das Projekt von Anfang an begleitet. „Wir hoffen, dass dieser in Zukunft ein perfektes Zuhause für den Bauherrn und vielleicht ein kleiner Leuchtturm für die Stadt Duisburg wird.“

 Quelle: Koschany + Zimmer Architekten KZA


Update 09.07.2018 

Am Schwanentor haben die Bauarbeiten für das PLATENO Hotel begonnen. Das Hotel wird auf insgesamt acht Etagen über 169 Zimmer verfügen. Die Gesamtinvestition liegt bei rund 14 Millionen Euro. Investoren in der gemeinsamen Projektgesellschaft sind die österreichischen Sorovia-Gruppe und die Trec Real Estate Consulting aus Düsseldorf. Gebaut wird nach den Plänen des Düsseldorfer Büros RKW Architektur. Angestoßen wurde die komplette Grundstücksentwicklung durch die Duisburger Stüdemann-Grundbesitz-Entwicklung GmbH. Ende 2019 soll das Hotel eröffent werden.

Quelle: WAZ - Baustart für Plateno-Hotel am Duisburger Innenhafen

Freitag, 6. Juli 2018

Hattingen | Neubau Wohn- und Pflegehäuser Schulstraße

Die Herner Wohnbaugesellschaft Skiba plant auf dem Gelände der ehemaligen St. Georg-Förderschule an der Schulstraße  ein Seniorenzentrum mit Wohnungen. Geplant sind drei barrierefreie Wohngruppen für je sechs Personen, eine Pflegeeinrichtung mit drei Demenzwohngruppen für je acht Patienten, eine Tages- und Kurzzeitpflege für zehn bis zwölf Personen, eine Bäckerei mit Außengastronomie sowie weitere Gewerbeflächen.

Bild: Reiser & Partner, Bochum
Bild: Reiser & Partner, Bochum
Daran angrenzen soll ein weiteres Gebäude mit 16 Wohnungen. Alle Wohnungen werden barrierefrei, vier davon rollstuhlgerecht sein. Für die Neubauten muss nicht nur die ehemalige St.-Georg-Förderschule an der Schulstraße abgerissen werden, sondern auch das kleinere Wohnhaus an der Talstraße. Entworfen wurden die Pläne vom Bochumer Architekturbüro Reiser & Partner.




Quelle: WAZ - Ehemalige St.Georg-Förderschule soll Seniorenheim weichen

Gelsenkirchen | Bildungscampus Gelsenkirchen

Die beiden Hochschulen Gelsenkirchens werden Nachbarn, wenn an der Neidenburger Straße im Stadtteil Buer demnächst ein gemeinsamer Bildungscampus entsteht. Die Westfälische Hochschule (WH) ist bereits dort, der Gelsenkirchener Studienort und die Zentralverwaltung der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (FHöV NRW) zieht aus Bulmke-Hüllen und Ückendorf zum Stadtbezirk Nord. Die Hochschulen werden damit zu einem besser sichtbaren Stadtschwerpunkt der akademischen Lehre und Forschung und versprechen sich davon Synergien, z. B. bei gemeinsamen Projekten. Auf dem Campus soll ergänzend zum Studentenwohnheim in Erle ein weiteres Wohnheim für Studierende entstehen.

Seit Anfang Juli gibt es dafür einen städtebaulichen Masterplan. WH, FHöV NRW und das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ) als Studentenwerk haben sich dazu in einer gemeinsamen Jurysitzung mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) und der Stadt Gelsenkirchen für den Entwurf des Büros ASTOC GmbH & Co. KG, Köln entschieden. Der Masterplan bietet ein Gesamtkonzept, das die Bedarfe der Hochschulen berücksichtigt und räumlich in die bestehende Nutzung einbettet.

Dort, wo in den nächsten Jahren Gebäude sowohl für die WH als auch für die FHöV NRW und das Studierendenwohnheim entstehen sollen, standen früher Gebäude der vormaligen Ingenieurschule. Diese mussten jedoch wegen einer Schadstoffbelastung aus den 70er Jahren abgerissen werden. Die WH möchte bei der Neubebauung ihre bestehende Hochschulinfrastruktur in zwei Bauabschnitten um rund 2.800 Quadratmeter Nutzfläche erweitern. Zum Raumprogramm gehören u. a. ein Audimax mit bis zu 500 Sitzplätzen, Seminarräume und Sportflächen.

Die FHöV NRW nutzt den Bildungscampus dazu, ihre bisher getrennten Standorte für Studium und Verwaltung zusammenführen. Die Zentrale der FHöV, die sich bislang am Haidekamp in Ückendorf befindet, sowie der Studienort an der Wanner Straße mit rund 1.500 Studierenden sollen auf dem Bildungscampus vereint werden. Die FHöV NRW sieht für ihre Bedarfe eine Gebäudefläche von rund 9.000 Quadratmetern vor.

Das AKAFÖ plant, das studentische Wohnen auf dem Campus anzubieten. Die derzeitigen Überlegungen sehen 64 Studentenwohnungen und Raum für eine Kinderbetreuung vor. Außerdem wird ein gemeinschaftliches Konzept aller für den gastronomischen Bereich aus Mensa und Cafeterien erarbeitet.

Der BLB NRW als Landesimmobilienbetrieb ist Bauherr des Neubauprojektes und koordiniert das Hochschulentwicklungsprojekt für die drei künftigen Campusnutzer. Den städtebaulichen Masterplan hatte der BLB NRW, vertreten durch die Niederlassung Münster, im Herbst 2017 in Auftrag geben. An ihn schließt die detaillierte Planung des Campus an, die wie üblich in einem öffentlichen Verfahren vergeben wird.

Pressemitteilung: BLBNRW