Montag, 6. Juli 2026

Bochum - Waldorf-Kita auf dem Gelände der GLS Bank - In Bau

Neue Waldorf-Kita auf dem Gelände der GLS Bank in Bochum-Ehrenfeld 

In Bochum-Ehrenfeld entsteht auf dem Gelände der GLS Bank eine neue Waldorf-Kindertagesstätte. Die Einrichtung mit dem Namen „Birkenhaus“ soll zum Betreuungsjahr 2027/28 ihren Betrieb aufnehmen und Platz für insgesamt 30 Kinder bieten. Zehn der Betreuungsplätze sind für Kinder unter drei Jahren vorgesehen.

Nachhaltiger Neubau in Holzbauweise

Die Kita wird als zweigeschossiger Anbau an das bestehende Verwaltungsgebäude der GLS Bank an der Christstraße errichtet. Ursprünglich war ein freistehendes Gebäude geplant. Im weiteren Planungsverlauf entschied sich die Bauherrin jedoch dafür, nicht mehr vollständig benötigte Flächen des Verwaltungsgebäudes in das Konzept einzubeziehen. Dadurch kann das Bauvorhaben ressourcenschonender umgesetzt werden.

Der Neubau entsteht in Holzbauweise und erhält ein Gründach. Nach Angaben der Projektbeteiligten kommen überwiegend nachwachsende Rohstoffe zum Einsatz. Die Konstruktion umfasst unter anderem eine Holzskelettbauweise, Holzrahmenwände sowie Dübelholzdecken mit integrierten Akustikelementen. Zudem soll das Gebäude einen hohen energetischen Standard erfüllen.


Bild: ACMS Architekten

Betreuung für Familien im Stadtteil

Träger der neuen Einrichtung ist der Bochumer Waldorfkindergarten e.V. Die Platzvergabe wird künftig über den Verein erfolgen. Nach Angaben des Trägers steht die Kita allen Kindern offen und orientiert sich an den Grundsätzen der Waldorfpädagogik mit einem Schwerpunkt auf ganzheitlicher Bildung, kreativer Entwicklung und naturnahem Lernen.

Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die Idee für das Projekt entstand innerhalb der Belegschaft der GLS Bank. Ziel ist es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern und gleichzeitig zusätzliche Betreuungsplätze im Stadtteil Bochum-Ehrenfeld zu schaffen.

Mit der Grundsteinlegung haben Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Bochum, der GLS Bank und des Trägers den offiziellen Baubeginn eingeleitet. Die Eröffnung der neuen Waldorf-Kita ist für das Betreuungsjahr 2027/28 vorgesehen.

Bochum - Wohngebäude Pulverstraße 25 - In Planung

Neubauprojekt Pulverstraße 25 in Bochum-Höntrop: Moderne Eigentumswohnungen mit Haus-im-Haus-Konzept

Mit dem Neubauprojekt Pulverstraße 25 entsteht im Bochumer Stadtteil Höntrop ein modernes Wohnensemble mit insgesamt zwölf Wohneinheiten. Das Projekt richtet sich sowohl an Eigennutzer als auch an Kapitalanleger und verbindet zeitgemäße Architektur mit energieeffizienter Gebäudetechnik.

Wohnkonzept

Geplant sind sieben klassische Eigentumswohnungen sowie fünf sogenannte Haus-im-Haus-Einheiten. Diese erstrecken sich über zwei Ebenen, verfügen über einen separaten Eingang und einen eigenen Garten. Die Wohnflächen reichen von rund 63 bis 130 Quadratmetern und bieten unterschiedliche Grundrissvarianten für Singles, Paare und Familien.

Die Wohnungen in den Obergeschossen verfügen über Balkone, während die Erdgeschosswohnungen mit Terrassen und Gartenanteilen ausgestattet sind. Ergänzt wird das Wohnangebot durch einen gemeinschaftlichen Spielplatz und einen Gartenbereich für alle Bewohner.

Bild: Pro+ Immobilien GmbH

Moderne Ausstattung

Das Neubauprojekt setzt auf eine zeitgemäße technische Ausstattung. Vorgesehen sind unter anderem:

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe
  • Fußbodenheizung
  • elektrische Rollläden
  • Videogegensprechanlage
  • bodengleiche Duschen
  • Aufzug mit schwellenfreiem Zugang
  • Kellerräume sowie Wasch- und Trockenraum
  • Tiefgaragenstellplätze und optionale Außenstellplätze

Die Kombination aus energieeffizienter Heiztechnik und moderner Ausstattung entspricht den heutigen Anforderungen an komfortables und nachhaltiges Wohnen.

Lage in Bochum-Höntrop

Der Stadtteil Höntrop liegt im Westen Bochums und bietet eine gute Mischung aus ruhigem Wohnen und einer gut ausgebauten Infrastruktur. Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Apotheken, Schulen und Kindergärten befinden sich in der näheren Umgebung. Auch der Südpark sowie die Grünanlage „Saure Wiesen“ sind schnell erreichbar und bieten Möglichkeiten zur Naherholung.

Über den Bahnhof Höntrop-Wattenscheid besteht eine Anbindung an die S-Bahn-Linie S1 in Richtung Dortmund und Solingen. Zudem sind die Autobahnen A40 und A448 innerhalb weniger Minuten erreichbar.

Projektentwickler

Realisiert wird das Bauvorhaben von der Pro+ Immobilien GmbH aus Bochum. Das Unternehmen entwickelt seit den 1990er-Jahren Wohnprojekte in der Region und arbeitet eng mit dem Architekturbüro Knaup + Krampe zusammen. Nach Unternehmensangaben werden die Bauvorhaben in Kalksandsteinbauweise ausgeführt und durch baubegleitende Qualitätsaudits der DEKRA überwacht.

Sonntag, 5. Juli 2026

Bochum + Herne | Lidl Lebensmittelverteilzentrum | Fertig (02/26)

Lidl geht den ersten Schritt zu einer optimierten Nahversorgung der Region: Gestern startete beim offiziellen Spatenstich der Bau eines weiteren nachhaltigen und hochmodernen Lebensmittelverteilzentrums neben dem Bestandsobjekt an der Südstraße in Herne. Der erste Bauabschnitt wird voraussichtlich im Sommer 2024 in Betrieb genommen. Die Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes ist bis Frühjahr 2026 geplant. Mit dem neuen Gebäudekomplex sollen auf einer Gesamtfläche von 54.000 Quadratmetern die Verwaltung und Belieferung von bis zu 120 Lidl-Filialen in Nordrhein-Westfalen mit Lebensmitteln und Waren sichergestellt werden.

Umweltfreundliche Bauweise

Das neue Gebäude setzt Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit: Die energieeffiziente Kälteanlage mit Wärmerückgewinnung des neuen Lebensmittelverteilzentrums „HerBo 43“ wird ausschließlich mit natürlichen Kältemitteln betrieben, was den ökologischen CO2-Fußabdruck um bis zu 200 Tonnen pro Jahr verringert. Die Abwärme der Kälteanlage wird für die Heizung des gesamten Lagers und des Verwaltungstraktes genutzt. Somit kommt der Standort ohne fossile Energieträger aus und ist daher unabhängig von deren Verfügbarkeit.

Die Photovoltaikanlage auf dem Gebäudedach hat eine Leistung von 1.200 KWh und produziert rund eine Million Kilowattstunden Strom pro Jahr. Dies entspricht einem Jahresverbrauch von rund 225 Vier-Personen-Haushalten. Darüber hinaus werden E-Ladesäulen mit AC- und DC-Anschlüssen zur Verfügung stehen, an denen E-Fahrzeuge geladen werden können.

11.000 Quadratmeter Blühwiese und 7.400 Quadratmeter Gründach

Auf dem insgesamt 20 Hektar großen Areal in Herne und Bochum soll außerdem eine rund 11.000 Quadratmeter große Blühweise entstehen. Darüber hinaus wird eine rund 7.400 Quadratmeter große Dachfläche des Gebäudes zur Verdunstung und Abkühlung des Umfeldes begrünt. Zudem bindet es bis zu sechs Tonnen CO2 pro Jahr. Gleichzeitig trägt das Gründach zur Steigerung der Biodiversität bei.

Rund 200 zusätzliche Arbeitsplätze für die Region

In der bestehenden Lidl-Regionalgesellschaft in Herne sind derzeit etwa 250 Mitarbeiter beschäftigt. Diese Zahl soll sich nach der Vergrößerung mittelfristig fast verdoppeln. Die Mitarbeiter sind dann in mehr als 15 verschiedenen Berufsfeldern in den Bereichen Logistik, Vertrieb, Warengeschäft, Immobilien und Personal tätig.

Pressemitteilung: Bauarbeiten für „HerBo 43“ starten


Bild: Lidl

Update 20.01.2024

Das Hallengebäude des ersten Bauabschnitts direkt an der A43 ist bereits im Rohrbau fertiggestellt. Wenn der Neubau, wie geplant im Sommer fertiggestellt ist, geht die Arbeit in der direkten Nachbarschaft gleich weiter. Dabei wird das bestehende Lagergebäude abgerissen und an gleicher Stelle ein Neubau errichtet. Von hier aus will Lidl ab 2026 bis zu 120 Filialen in Nordrhein-Westfalen mit Lebensmitteln und Waren beliefern.



Update 01.10.2024

Am 16 September 2024 ist der erste Bauabschnitt des neuen Lidl Logistikzentrums in Betrieb genommen worden. Drinnen wurde teils vollautomatisierte Hochregallager und Kühlbereiche gebaut. Direkt neben dem Neubau liegt (komplett auf Herner Stadtgebiet) das gut 25 Jahre alte bisherige Lidl-Lager. Das Altlager wird ab dem 30. September 2024 zurückgebaut, um die Baufreiheit für den zweiten Bauabschnitt zu schaffen.Die Fertigstellung des gesamten Standorts ist bis zum Frühjahr 2026 geplant.

Quelle: WAZ - Mega-Lager von Lidl an A43 in Betrieb – was passiert drin?


Update 05.07.2026

Lidl nimmt neues Warenverteilzentrum „HerBo43“ in Herne vollständig in Betrieb

Lidl hat den zweiten Bauabschnitt seines Verwaltungs- und Warenverteilzentrums „HerBo43“ in Herne offiziell in Betrieb genommen. Mit der Fertigstellung ist der im April 2023 begonnene Neubau nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit vollständig abgeschlossen.

Der zweite Bauabschnitt umfasst rund 22.500 Quadratmeter und ist auf die Lagerung sowie den Umschlag temperaturgeführter und sensibler Warengruppen ausgelegt. Dazu zählen Kühl-Trockenprodukte, Molkereiprodukte, Frischfleisch und Tiefkühlkost. Durch die Erweiterung entstehen zusätzliche Lagerkapazitäten für etwa 10.000 Europaletten.

Insgesamt verfügt das Verwaltungs- und Warenverteilzentrum über eine Fläche von rund 54.000 Quadratmetern, einschließlich eines 3.500 Quadratmeter großen Verwaltungsbereichs. Auf dem rund 20 Hektar großen Grundstück stehen Lagerkapazitäten für insgesamt etwa 43.300 Europaletten zur Verfügung. Von dem Standort aus werden künftig bis zu 120 Lidl-Filialen in Nordrhein-Westfalen beliefert.

Mit der Inbetriebnahme des vollständigen Standorts schafft Lidl rund 100 zusätzliche Arbeitsplätze in den Bereichen Logistik, Verwaltung und Technik. Damit steigt die Zahl der Beschäftigten am Standort auf rund 300 Mitarbeiter.

Auch Nachhaltigkeitsaspekte spielen bei dem Neubau eine wichtige Rolle. Zum Einsatz kommen eine energieeffiziente Kälteanlage, deren Abwärme zur Beheizung des Gebäudes genutzt wird, eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 500 kWp sowie eine extensive Dachbegrünung. Ergänzend werden 135 heimische Bäume gepflanzt und eine rund 39.000 Quadratmeter große Blühwiese angelegt, um die Biodiversität auf dem Gelände zu fördern.

Für den Lkw-Verkehr wurde eine Drivers Lounge mit Sanitäranlagen, Duschen, Küche sowie Wasch- und Trocknungsmöglichkeiten eingerichtet. Darüber hinaus verfügen 20 der insgesamt 60 Lkw-Stellplätze über Stromanschlüsse zur emissionsarmen Versorgung der Kühlaggregate. Für Mitarbeiter und Besucher stehen außerdem 24 Pkw-Stellplätze mit elf E-Ladesäulen zur Verfügung.

Mit dem vollständig in Betrieb genommenen Verwaltungs- und Warenverteilzentrum stärkt Lidl seine regionale Logistik im Ruhrgebiet und erweitert die Kapazitäten für die Versorgung seiner Filialen in Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Verwaltungs- und Warenverteilzentrum: Lidl nimmt in Herne Bereich für sensible Kühlprodukte in Betrieb


Foto: Lidl


Samstag, 4. Juli 2026

Essen | Barbara Höfe - Fertig (07/26)

Auf einem ca. 4.498 m2 großen Grundstück an der Elisenstraße / Barbarakirchgang realisiert die Wohnquartier Barbara Höfe GmbH den Neubau eines Wohnquartiers. Auf dem Gelände der bereits 2014 geschlossenen Barbarakirche entstehen nach deren Abriss 64 Etagenwohnungen sowie 61 Tiefgaragen- und 5 Außenstellplätze. 

Der Baubeginn ist bereits erfolgt und soll bis 2022 abgeschlossen sein. Die zu errichtende Wohnfläche beträgt insgesamt rd. 4.444 m2 und verteilt sich auf 1 bis 4- Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 34 m2 und 90 m2. Noch vor Baubeginn wurde das neue Wohnquartier bereits an Vivawest verkauft.


Update 28.06.2025

Nach der Insolvenz des Bauträgers Harfid im Herbst 2022 lag ein Rohbau im Essener Ostviertel brach. Die unvollendete Immobilie wurde von Obdachlosen genutzt, von Metalldieben geplündert und durch Wasserschäden schwer beschädigt.

Im Dezember 2024 übernahm Vivawest, ursprünglich nur als Käufer der fertigen Wohnungen vorgesehen, die Ruine und entschloss sich trotz erheblicher Risiken, den Bau selbst fertigzustellen. Dies erforderte umfangreiche Aufräumarbeiten, Reparaturen und Neuverhandlungen mit Architekten, Handwerkern und Behörden.

Seit Anfang 2025 laufen die Bauarbeiten wieder. Auf dem Gelände entstehen in fünf Gebäuden insgesamt 64 Wohnungen (zwischen 46 und 98 m²), alle mit Fernwärme, Balkon oder Terrasse. Dazu kommen 61 Tiefgaragenplätze, Außenstellplätze, ein Spielplatz und die Rückkehr der Barbara-Statue, die an die frühere Barbara-Kirche erinnert.

Die Vermarktung der Wohnungen soll Frühjahr 2026 starten, Einzug ab Herbst 2026. Mietpreise sollen bei rund 12 €/m² liegen. Genaue Investitionssummen nennt Vivawest nicht, betont aber, dass das Projekt trotz Verzögerungen „gut im Budget“ sei.


Quelle: WAZ - Happy End für Essener Harfid-Ruine: Vivawest baut 64 Wohnungen - hinter Paywall






Bilder: Vivawest


Update 04.07.2026

Sechs Jahre nach Baustart ziehen bald die ersten Mieter in die „Barbara Höfe“ im Ostviertel ein. Heute feierten VIVAWEST-Geschäftsführer Haluk Serhat und weitere Gäste die Fertigstellung der 64 Wohnungen am Barbarbakirchgang. Ein besonderer Höhepunkt: die Segnung der Heiligen Barbara. Die Statue war einst in der Barbarakirche, die bis 2020 an gleicher Stelle gestanden hatte, zu Hause. In Erinnerung an die Historie des Grundstücks und der Pfarrei St. Gertrud steht sie nun im Innenhof des Quartiers.

Mitte 2020 starteten die Bauarbeiten auf dem ehemaligen Kirchenareal im Essener Ostviertel. Gut zwei Jahre später musste der ursprüngliche Projektentwickler, von dem VIVAWEST die Wohnungen nach Fertigstellung schlüsselfertig übernehmen sollte, Insolvenz anmelden. Nach einem langwierigen Prozess erwarb das Gelsenkirchener Wohnungsunternehmen das Grundstück und das Neubauprojekt und baute in Eigenregie weiter. Jetzt sind die fünf Mehrfamilienhäuser und 64 Wohnungen fertig. Den erfolgreichen Projektabschluss feierte VIVAWEST mit den beteiligten Projektpartnern und Vertretern des Bistums Essen, das das Grundstück verkauft hatte.


Modernes Wohnen in zentraler Lage

Die fertiggestellten drei- und viergeschossigen Mehrfamilienhäuser stehen auf einem rund 5.100 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Barbarakirchgang und Elisenstraße östlich der Essener Innenstadt. Die Grundrisse der 64 barrierearmen und hochwertig ausgestatteten 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen sprechen mit Wohnflächen zwischen 35 und 101 Quadratmetern Singles, Senioren, Paare und kleine Familien an.

Alle fünf Wohngebäude werden per Fernwärme versorgt und entsprechen dem KfW 55-Standard. Für ausreichend Parkmöglichkeiten der künftigen Mieterinnen und Mieter sorgen eine Tiefgarage mit insgesamt 61 Stellplätzen sowie fünf Außenstellplätze auf dem Grundstück. Hinzu kommen 64 Fahrradstellplätze.

Mietergarten mit Besonderheit

Im grünen Innenhof des neuen VIVAWEST-Quartiers können Mieterinnen und Mieter künftig gemeinsam Zeit verbringen – und haben dabei Gesellschaft. Im Rahmen der Fertigstellung bezieht eine rund 90 Zentimeter große und über 100 Jahre alte Statue der „Heiligen Barbara“ eine für sie angefertigte Stele und bildet den Mittelpunkt des Mietergartens. Die Skulptur ist eine Referenz an die vorherige Nutzung des Grundstücks. Ab 1905 stand die zur Gemeinde St. Gertrud gehörende Barbarakirche auf dem Areal und war für viele Menschen aus der Umgebung eine feste Anlaufstelle. 2014 wurde die Kirche außer Dienst gestellt, profanisert und schließlich 2020 abgerissen. Die Statue erinnert an die bewegte Geschichte.



Vermarktung läuft – einige Wohnungen noch frei

Dank der zentralen Lage sind Geschäfte des täglichen Bedarfs schnell erreichbar. Eine Bushaltestelle liegt in direkter Nähe. Auch die Autobahnen A40 und A52 sind in wenigen Fahrminuten erreicht, der Hauptbahnhof und die Innenstadt liegen keine zwei Kilometer entfernt. Die Vermarktung der Wohnungen ist im Frühjahr gestartet, die ersten Mieterinnen und Mieter ziehen im September ein. Aktuell sind noch einige Einheiten frei.

Pressemitteilung: VIVAWEST feiert Fertigstellung von 64 Wohnungen in Essen


Mittwoch, 24. Juni 2026

Bochum - Neubau Wohngebäude + Kita Unterstraße - In Planung

Neue Kindertagesstätte mit fünf Gruppen in Bochum-Langendreer geplant

Bauprojekt an der Unterstraße

Im Bochumer Stadtteil Langendreer ist die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte mit fünf Gruppen vorgesehen. Das Bauvorhaben soll auf einem Grundstück an der Unterstraße 36 realisiert werden und nach Fertigstellung Platz für rund 95 Kinder bieten. Davon sind etwa 35 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren vorgesehen.

Für das Projekt liegt nach Angaben des Entwicklers bereits eine Baugenehmigung vor. Der Abriss der bestehenden Bebauung ist für das Jahr 2026 geplant. Anschließend soll mit den Bauarbeiten begonnen werden.


Neubau mit moderner Ausstattung

Die geplante Kindertagesstätte wird über eine Nutzfläche von rund 915 Quadratmetern verfügen. Vorgesehen ist eine moderne Gebäudetechnik mit Wärmepumpe. Darüber hinaus entstehen Stellplätze für Mitarbeitende und Besucher, darunter auch ein barrierefreier Parkplatz.

Das Projekt ist auf eine langfristige Nutzung als Bildungseinrichtung ausgerichtet. Nach Angaben des Entwicklers soll die Einrichtung von einem erfahrenen Träger betrieben werden.

Ergänzende Wohnbebauung

Neben der Kindertagesstätte ist auf dem Areal auch der Bau eines Mehrfamilienhauses mit mehreren Wohneinheiten (5-6 WE) vorgesehen. Durch die Kombination aus sozialer Infrastruktur und Wohnraum soll das Grundstück künftig vielfältig genutzt werden.

Die derzeit auf dem Grundstück vorhandenen Gebäude sollen vollständig zurückgebaut werden, um Platz für die Neubebauung zu schaffen.



Lage im Stadtteil Langendreer

Der Standort befindet sich in einem gewachsenen Wohngebiet von Bochum-Langendreer. In der näheren Umgebung befinden sich Einkaufsmöglichkeiten, Bildungseinrichtungen, Grünflächen sowie öffentliche Verkehrsanbindungen. Auch der Volkspark Langendreer und weitere Freizeitangebote sind vom Grundstück aus gut erreichbar.

Mit der geplanten Kindertagesstätte soll das Betreuungsangebot im Stadtteil erweitert werden. Gleichzeitig entsteht durch die ergänzende Wohnbebauung zusätzlicher Wohnraum in einem nachgefragten Bochumer Stadtteil.


Bilder: Bau- & Immobilien-Entwicklungsgesellschaft mbH

Projektdaten im Überblick

  • Standort: Unterstraße 36, Bochum-Langendreer
  • Nutzung: Kindertagesstätte mit fünf Gruppen
  • Geplante Betreuungsplätze: ca. 95
  • U3-Plätze: ca. 35
  • Nutzfläche: ca. 915 m²
  • Grundstücksgröße: ca. 2.300 m²
  • Heiztechnik: Wärmepumpe
  • Zusätzliche Bebauung: Mehrfamilienhaus mit mehreren Wohneinheiten
  • Geplanter Baubeginn: 2026
  • Geplante Fertigstellung: nach Abschluss der Bauarbeiten ca. 2028

Montag, 15. Juni 2026

Bochum - Loth40 - Umbau Verwaltungsgebäude Zeche Lothringen - In Bau

Loth40 in Bochum-Gerthe: Modernes Wohnen in historischem Ambiente

Mit dem Wohnprojekt Loth40 entsteht an der Lothringer Straße 40 in Bochum-Gerthe neuer Wohnraum in einem Gebäude mit industrieller Vergangenheit. Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Zeche Lothringen wird umfassend saniert und zu einem modernen Wohnhaus mit insgesamt 32 Mietwohnungen umgebaut.



Historisches Gebäude mit neuer Nutzung

Das im Jahr 1907 errichtete Verwaltungsgebäude der ehemaligen Zeche Lothringen prägt seit mehr als einem Jahrhundert das Erscheinungsbild des Standorts. Durch die Umnutzung zu Wohnzwecken bleibt die historische Bausubstanz erhalten und erhält gleichzeitig eine zeitgemäße Funktion. Das Projekt bildet einen weiteren Baustein bei der Entwicklung des ehemaligen Zechengeländes.

Großzügige Wohnungen im Loftstil

Die geplanten Wohnungen verfügen über zwei bis drei Zimmer und Wohnflächen zwischen 88 und 153 Quadratmetern. Charakteristisch sind die großzügigen Raumhöhen, die für eine helle und offene Wohnatmosphäre sorgen. Zur Ausstattung gehören unter anderem Parkettböden, Vliestapeten sowie 2,20 Meter hohe Innentüren.

Ein neu errichteter Treppenturm mit Aufzugsanlage ermöglicht die barrierearme Erreichbarkeit aller Wohnungen. Zusätzlich stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern 32 Außenstellplätze für Pkw zur Verfügung, von denen ein Teil bereits für Elektromobilität vorbereitet ist. Fahrradstellplätze ergänzen das Mobilitätsangebot.

Das Gebäude wird nach dem KfW-Effizienzhaus-55-Standard modernisiert. Durch die energetische Sanierung sollen zeitgemäße Anforderungen an Energieeffizienz und Wohnkomfort erfüllt werden.


Bilder: KZVK

Zeitplan und Baufortschritt

Die Umwandlung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Zeche Lothringen in modernen Wohnraum erfolgt im Rahmen einer umfassenden Sanierung. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und umfassen sowohl die Modernisierung des Bestandsgebäudes als auch die Errichtung neuer Gebäudeteile, darunter der Treppenturm mit Aufzugsanlage.

Die Fertigstellung des Projekts ist nach aktuellem Planungsstand für das Jahr 2027 vorgesehen. Interessierte Mieterinnen und Mieter können den Baufortschritt regelmäßig über die Projektinformationen des Bauträgers verfolgen. Mit Abschluss der Arbeiten werden insgesamt 32 hochwertige Mietwohnungen zur Verfügung stehen.

Quelle: Loth40 – Glückauf zum modernen Wohnen

Sonntag, 14. Juni 2026

Oberhausen - Wohngebäude Ecke Königsberger Straße/Mellinghofer Straße - In Bau

Neubauprojekt in Oberhausen: 40 neue Wohnungen im Knappenviertel geplant

Im Oberhausener Knappenviertel entsteht ein neues Wohnbauprojekt. Die Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft (MWB) plant an der Ecke Königsberger Straße/Mellinghofer Straße den Bau eines modernen Mehrfamilienhauses mit insgesamt 40 Mietwohnungen.

Die Vorbereitungsarbeiten auf dem Grundstück begannen im März 2025. Dazu gehören unter anderem die Erschließung der Zufahrt, die Begradigung des Geländes sowie die Entfernung von Sträuchern. Anschließend sollen die eigentlichen Bauarbeiten starten.

Das Neubauvorhaben soll einen Beitrag zur Schaffung von zusätzlichem Wohnraum in Oberhausen leisten. Die geplanten Wohnungen werden zwischen 52 und 92 Quadratmeter groß sein. Rund 80 Prozent der Einheiten werden öffentlich gefördert und damit zu vergleichsweise günstigen Mietkonditionen angeboten. Nach Angaben der MWB könnte die Kaltmiete für die geförderten Wohnungen bei etwa 6,65 Euro pro Quadratmeter liegen. Die endgültigen Mietpreise stehen jedoch noch nicht fest.

Die MWB hatte das rund 2.200 Quadratmeter große Grundstück im Oktober 2024 erworben. Für die Umsetzung des Projekts wurde die WKS Projektbau GmbH aus Rhede als Generalunternehmer beauftragt. Die erforderliche Baugenehmigung liegt bereits vor.

Insgesamt investiert die Wohnungsbaugenossenschaft rund 9,2 Millionen Euro in das Gebäude, das nach dem Effizienzhaus-40-Standard errichtet wird. Damit erfüllt der Neubau hohe Anforderungen an die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

Auch ökologische Aspekte wurden bei der Planung berücksichtigt. Für die in den vergangenen Jahren gefällten Bäume auf dem Grundstück sind Ersatzpflanzungen vorgesehen.

Die Fertigstellung des Neubaus ist nach aktuellem Stand für Herbst 2026 geplant. Mit dem Projekt soll nicht nur neuer Wohnraum geschaffen, sondern auch eine bislang ungenutzte Fläche im östlichen Stadtgebiet von Oberhausen aufgewertet werden.

Quelle: WAZ - Neubauprojekt in Oberhausen: 40 neue Wohnungen geplant - Paywall

Bild: Mülheimer Wohnungsbau eG