Sonntag, 8. März 2026

Bochum - Erweiterungsbau Volkswagen Infotainment - In Planung

Der neue Hauptsitz von Volkswagen Infotainment wurde Anfang 2024 fertiggestellt und in Betrieb genommen. Der rund 20.000 m² große Büro- und Technologiekomplex bündelt die zuvor auf mehrere Standorte verteilten Aktivitäten des Unternehmens in Bochum und bietet Arbeitsplätze für etwa 1.000 Mitarbeitende. Nun ist ein Erweiterungsbau geplant, der flexible Büroflächen zur Miete mit einer Gesamtfläche von etwa 7.592 m² bietet. Das Gebäude befindet sich derzeit in Planung bzw. Entwicklung und wird voraussichtlich im Jahr 2028 fertiggestellt, sodass ein Erstbezug ab dem dritten Quartal 2028 möglich ist.

Der Neubau wird nach modernen und nachhaltigen Standards errichtet und ermöglicht durch seine flexible Architektur unterschiedliche Büro- und Arbeitskonzepte. Die Ausstattung und Raumaufteilung können in Abstimmung mit dem Eigentümer an die Anforderungen der zukünftigen Mieter angepasst werden. Insgesamt stehen rund 175 Stellplätze im Parkhaus zur Verfügung, zudem ist ein Personenaufzug vorgesehen.


Bild: Brockhoff

Bochum - Büro & Wohnquartier Hüttenstraße - In Planung

Das ehemalige Druckerei-Gelände an der Hüttenstraße in Bochum wird zu einem urbanen Quartier mit einer Mischung aus Wohnen und Arbeiten entwickelt. Das rund 17.000 Quadratmeter große Areal wurde in zwei Bereiche aufgeteilt, die jeweils von unterschiedlichen Investoren genutzt werden. Im östlichen Teil errichtet die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) einen Neubau für das Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA). Etwa 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die derzeit noch auf dem nahegelegenen Campus Bergmannsheil tätig sind, werden künftig dort arbeiten. Das IPA beschäftigt sich mit arbeitsbedingten Erkrankungen, unterstützt Berufsgenossenschaften und ist zudem in der Lehre an der Ruhr-Universität Bochum aktiv. Der Baustart ist für Anfang 2026 geplant, derzeit läuft ein EU-weites Vergabeverfahren.

Im westlichen Teil des Geländes plant die Landmarken AG ein Wohnprojekt mit etwa 200 Wohnungen, von denen ein Großteil öffentlich gefördert sein soll. Zusätzlich ist der Bau einer Kindertagesstätte vorgesehen. Das Projekt soll eine ehemalige Gewerbebrache in dringend benötigten Wohnraum umwandeln, ohne neue Flächen zu versiegeln. Die Bauzeit wird auf etwa zwei Jahre geschätzt, vorbehaltlich eines Satzungsbeschlusses im laufenden Bebauungsplanverfahren. Die Stadt Bochum legt besonderen Wert auf eine durchdachte Einbindung in das umliegende Viertel, das durch Wohnbebauung, Kleingärten, Gewerbe und den Iduna-Park geprägt ist. Auch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist mit der nahegelegenen Haltestelle „Bergmannsheil“ gewährleistet. Um eine große Platane auf dem Gelände zu erhalten, wurde die ursprüngliche Bauplanung überarbeitet und die Gebäudeanzahl reduziert. Statt fünf Baukörpern entstehen nun drei, wobei ein L-förmiger Gebäuderiegel das Quartier prägen wird. So entsteht ein modernes Stadtviertel, das Wohnen, Arbeiten und Nachhaltigkeit miteinander verbindet.

Allgemeines

  • Standort: Ehemaliges Druckerei-Gelände Laupenmühlen, Hüttenstraße, Bochum
  • Gesamtfläche: ca. 17.000 m²
  • Zwei Teilbereiche: Forschungseinrichtung (östlich) & Wohnprojekt (westlich)

Forschungseinrichtung (DGUV / IPA)

  • Investor: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
  • Fläche: ca. 8550 m²
  • Nutzung: Neubau für das Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA)
  • Beschäftigte: ca. 140 Mitarbeitende, derzeit noch am Campus Bergmannsheil
  • Forschungsschwerpunkt: Arbeitsbedingte Erkrankungen & Berufskrankheiten
  • Lehre: Fach Arbeitsmedizin an der Ruhr-Universität Bochum
  • Kooperationspartner: Uniklinik Bochum

Zeitplan:

  • EU-weites Vergabeverfahren läuft
  • Geplanter Baustart: 1. Quartal 2026
  • Investitionsvolumen: Noch nicht bekannt

Wohnprojekt (Landmarken AG)

  • Fläche: ca. 8459 m²
  • Planung: Bau von rund 200 Wohnungen, überwiegend öffentlich gefördert
  • Ziel: Umnutzung ehemals gewerblicher Brache, keine zusätzliche Flächenversiegelung
  • Investition: Mittlerer zweistelliger Millionenbetrag
  • Bebauungsplanverfahren läuft, Öffentlichkeitsbeteiligung im Sommer 2025
  • Geplante Bauzeit: ca. 2 Jahre (nach Satzungsbeschluss)
  • Besondere Nutzung: Kita im nördlichen Gebäudeteil geplant

Städtebauliche Aspekte

  • Integration in ein gemischtes Umfeld: Wohnbebauung, Kleingärten, Gewerbe, Iduna-Park
  • Gute Anbindung: Haltestelle „Bergmannsheil“ (Linien 308/318)
  • Anpassung der Bauplanung:
  • Reduktion von ursprünglich 5 auf 3 Gebäude
  • Erhalt einer großen Platane, daher Änderung der Gebäudeanordnung
  • L-förmiger Gebäuderiegel ersetzt ursprünglichen Entwurf an der Straße

Bochum - Wohnquartier Schloßstraße 96 - In Planung

Am Schlosspark im Stadtteil Weitmar in Bochum entsteht ein weiteres großes Wohnbauprojekt. Die Eckehard Adams Wohnungsbau GmbH mit Sitz in Essen hat von der Stadt Bochum ein rund 5.150 Quadratmeter großes Grundstück an der Schloßstraße 96 erworben. Dem Kauf gingen intensive Verhandlungen voraus; zudem entwickelte das Unternehmen selbst den Bebauungsplan. Das neue Quartier erweitert das bereits gegenüber im Bau befindliche Projekt mit 250 Wohnungen und erhöht das Gesamtvolumen am Standort auf rund 320 Wohneinheiten.

Geplant ist ein hochwertiges Wohnquartier mit etwa 6.300 Quadratmetern Wohnfläche. Vorgesehen sind rund 35 Eigentumswohnungen sowie etwa 40 Mietwohnungen. Die Wohnungen umfassen Zwei- bis Fünf-Zimmer-Grundrisse mit Größen zwischen 50 und 220 Quadratmetern, darunter auch ein großzügiges Penthouse. Alle Einheiten erhalten große, zur Parkseite ausgerichtete Sonnenbalkone. Moderne, lichtdurchflutete Grundrisse mit offenen Wohnbereichen sollen unterschiedliche Zielgruppen ansprechen – von Singles und Paaren bis hin zu Familien. Eine Tiefgarage sowie Aufzüge sorgen für barrierefreien Zugang von der Parkebene bis in die Wohnungen.

Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist der geförderte Wohnraum: 60 Prozent der Mietwohnungen werden öffentlich gefördert realisiert. Damit soll ein Beitrag zur Entlastung des angespannten Bochumer Wohnungsmarktes geleistet werden. Gleichzeitig positioniert sich das Unternehmen weiterhin im hochwertigen Segment, insbesondere im Bereich der Eigentumswohnungen.

Der Vertrieb der Wohnungen soll im Frühsommer 2026 starten, der Baubeginn ist für den Sommer vorgesehen. Die Fertigstellung ist für Sommer 2028 geplant. Geschäftsführend begleitet wird das Projekt unter anderem von Stefanie Anna Adams-Pescher, die das Vorhaben als Beitrag zu einer verantwortungsvollen Stadtentwicklung mit ausgewogener Mischung aus Eigentum und Mietwohnraum beschreibt. Insgesamt entsteht damit eines der größeren zusammenhängenden Wohnbauprojekte in Bochum-Weitmar, das sowohl hochpreisigen Eigentumswohnraum als auch geförderte Mietwohnungen kombiniert und den Stadtteil langfristig prägen dürfte.

Quellen: WAZ - Investorin kündigt luxuriösen Neubau in Bochum mit Riesen-Penthouse an - Paywall / Schlosspark Bochum-Weitmar: Grundstückskauf für neues Wohnprojekt




Grundstück & Entwicklung

  • Größe: ca. 5.150 m²
  • Verkäufer: Stadt Bochum
  • Käufer / Projektentwickler: Eckehard Adams Wohnungsbau GmbH
  • Bebauungsplan wurde vom Unternehmen erstellt
  • Erweiterung des bereits laufenden Projekts mit 250 Wohnungen gegenüber
  • Geplantes Wohnquartier
  • Gesamtwohnfläche: ca. 6.300 m²

Wohnungsmix:

  • ca. 35 Eigentumswohnungen
  • ca. 40 Mietwohnungen
  • Wohnungsgrößen: 2–5 Zimmer, 50–220 m²
  • Alle Einheiten mit großen, sonnigen Balkonen ins Grüne
  • Tiefgarage + Aufzug, barrierefrei bis in die Wohnung
  • Baubeginn Sommer 2026
  • Geplante Fertigstellung: Sommer 2028

Bild: Eckehard Adams

Bochum - Umbau Heimkehrer-Dankeskirche + Neubau Wohnungen - In Planung

Im Bochumer Stadtteil Weitmar-Mark ist ein neues Bauprojekt auf dem Gelände der Heimkehrer-Dankeskirche geplant. Das Grundstück der St.-Franziskus-Gemeinde Weitmar wurde an den Investor Markus Bürger aus Witten verkauft. Vorgesehen ist, die denkmalgeschützte Kirche zu einer Kindertagesstätte umzubauen und auf dem Gelände zusätzlich zwei Wohngebäude mit insgesamt etwa 50 bis 60 Wohnungen zu errichten.

Die bisherige Kita der Gemeinde ist veraltet und bietet nur Platz für zwei Gruppen. In der umgebauten Kirche sollen künftig fünf bis sechs Gruppen untergebracht werden. Dabei bleibt die äußere Struktur des denkmalgeschützten Gebäudes erhalten, während im Inneren ein neues, offenes und helles Raumkonzept mit Oberlichtern entstehen soll. Hinter der Kirche ist ein großer Spielbereich für die Kinder geplant.

Für den Wohnungsbau sind zwei Neubauten mit Wohnungsgrößen zwischen etwa 50 und über 100 Quadratmetern vorgesehen. Die Dächer sollen begrünt und mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Zudem ist unter einem Gebäude eine halboffene Parkgarage geplant. Sozialer Wohnungsbau ist nach Angaben des Investors nicht vorgesehen.

Die Planungsphase soll im Jahr 2026 abgeschlossen werden, der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen. Wenn alles nach Plan verläuft, könnte die neue Kita im August 2028 ihren Betrieb aufnehmen. Vor Beginn der Bauarbeiten wird die Kirche entwidmet. Die Krypta mit der dortigen Gedenkstätte bleibt jedoch erhalten und soll weiterhin für Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen genutzt werden. Die Kirche wurde 1959 errichtet und erinnert an deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs.

Quelle: WAZ - Bochumer Stadtteil bekommt große Kita und viele neue Wohnungen - hinter Paywall




Herne | Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung des Landes NRW | In Bau

Heute ist ein historischer Tag für Herne. Endlich ist der Weg frei: Die Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung des Landes NRW (HSPV) kann sich im Funkenbergquartier ansiedeln. Herne kann Hochschulstadt werden und in Zukunft von den vielen positiven Auswirkungen einer landesweiten Bildungseinrichtung profitieren. Das ist eine gute Nachricht für die gesamte Entwicklung im nördlichen Ruhrgebiet.

Die Stadt Herne nimmt mit Respekt die Entscheidung aus Gelsenkirchen zur Kenntnis. Der Bewerber hat die rechtliche Überprüfung des Vergabebeschlusses durch das Oberlandesgericht Düsseldorf stoppen lassen. Auch, wenn diese Entscheidung denkbar spät gefallen ist. Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda: „Wir hätten uns angesichts des klaren Votums für Herne im Vergabeverfahren und in der Überprüfung durch die Vergabekammer Westfalen schon früher Klarheit über den künftigen Standort gewünscht. Klarheit auch für die jungen Menschen, die in Zukunft als Polizistinnen und Polizisten oder Verwaltungsangestellte das Rückgrat unseres Landes bilden werden.“

Zugleich erkennt Herne jedoch an, dass verschiedene rechtstaatliche Wege zur Überprüfung des Beschlusses von einem Mitbewerber beschritten worden sind. Ungeachtet der dadurch entstandenen zeitlichen Verzögerung hat die Stadtverwaltung die erforderlichen Planungsaufgaben, wie beispielsweise die Durchführung des Bebauungsplanverfahrens, weiter vorangetrieben. Mit dem Aushängeschild „HSPV“ bekommt die Entwicklung des innenstadtnahen Funkenbergquartiers einen wichtigen Anschub. Gleichzeitig verdient die Stadt Gelsenkirchen die volle Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Zukunftsprojekte.

Bei aller Freude gilt es nun aber noch, die erforderlichen formalen Schritte durch das Land NRW als Träger der Hochschule abzuwarten. Das Land muss den Zuschlag an den Investor für den Herner Standort erteilen. Es ist möglich, dass hier bis zur Sommerpause die weiteren Weichenstellungen erfolgen.

Pressemitteilung: Stadt Herne


Update 15.07.2023

Das Unternehmen HOCHTIEF hat den Zuschlag erhalten, für das Land Nordrhein-Westfalen eine neue Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HSPV) in Herne zu errichten. Der Hochschulcampus umfasst unter anderem den Bau der Hörsäle, des Verwaltungsgebäudes, der Mensa, der Bibliothek, Mehrzweckräume und 1.200 Parkplätze. Auf rund 32.000 Quadratmetern werden die Einrichtungen Platz für über 5.000 Studierende bieten. „HOCHTIEF hat die Vorgaben der HSPV in optimaler Weise erfüllt und in den eigenen Entwurf integriert. Durch seinen funktionalen und zukunftsweisenden Anspruch bietet er die besten Voraussetzungen für Forschung und Lehre“, sagte Martin Bornträger, Präsident der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW.
Der neue Hochschulcampus besteht aus drei Gebäuden, die alle über einen gemeinsamen Platz zugänglich sind, der den Mittelpunkt des Campus darstellt und zu einer Kultur des Miteinanders beitragen soll. Verantwortlich für den Entwurf ist das Architekturbüro Auer Weber in Zusammenarbeit mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten + Stadtplaner.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit der HSPV, diesen innovativen Hochschulcampus in Herne zu realisieren. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung aus Planen, Bauen und Betrieb von öffentlichen Gebäuden legen wir bei der Betrachtung des Lebenszyklus von Immobilien besonderes Augenmerk auf nachhaltige Aspekte. Wir werden mit unserem Team hier moderne, energieeffiziente und mit dem Gold-Status der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifizierte Gebäude errichten“, erklärt Sandra Arendt, Sprecherin der Geschäftsleitung Soziale Infrastruktur Europa der HOCHTIEF PPP Solutions GmbH.

Im Herbst dieses Jahres sollen die Abrissarbeiten am Funkenberg-Quartier losgehen. Geplante Fertigstellung der Hochschule: voraussichtlich September 2027.

Pressemitteilung: https://inherne.net/hochschule…ung-wird-in-herne-gebaut/







Update 18.02.2024

Mit dem Abriss der "Reckli-Halle" starteten im Oktober 2023 im sogenannten Funkenbergquartier in Herne die Arbeiten für die neue Hochschule für Polizei und Öffentliche Verwaltung (HSPV). Bis Juni 2024 werden die Abrissarbeiten dauern. Danach folgen auf dem über 21.000 Quadratmeter großen Grundstück in verschiedenen Bauabschnitten Parkhaus und Lehrgebäude, der Verwaltungstrakt sowie die Mensa. Den Abschluss bilden die Freianlagen. Fertig sein soll der zentrale Campus für Europas größte Hochschule ihrer Art im April 2027. Gebaut und später für 20 Jahre betrieben werden die Hochschulbauten von HOCHTIEF.

Update 28.12.2024

Im Oktober 2024 wurde die Baugenemigung an den Projektentwickler übergeben.Die Dauer des Genehmigungsverfahrens ist angesichts der Größe des Projekts rekordverdächtig: nur dreieinhalb Monate. Schon jetzt sind die Fortschritte auf dem Areal sehr sichtbar. Nicht nur alte Gebäude sind gewichen, wobei einige unbekannte Fundamente für unangenehme Überraschungen sorgten. Auch die Mauer an der Kreuzung Baumstraße/Funkenbergstraße ist verschwunden und öffnet den Blick auf das Kommende - und auf die 300 Meter lange Fortsetzung der Funkenbergstraße. Die ist bereits bis auf die zehn Zentimeter dicke Deckschicht und die Bürgersteige vollendet.

Inzwischen ist auch die Baugrube für das Hauptgebäude der Hochschule zu sehen. Dort beginnt in wenigen Wochen der Rohbau, dann wird es auf der Baustelle vor Arbeitern wimmeln. Bis zu 300 werden am Bau beteiligt sein, bis zu 80 Unternehmen wirken an der Entstehung mit. An anderer Stelle sind erste Fundamente zu erkennen - für das Parkhaus. Neben Autos soll auf dem Gelände auch der Radverkehr eine wichtige Rolle spielen. So wird ein Radweg vom Bahnhof über die bislang verschlossene Brücke über die Baumstraße ins Funkenberg-Quartier führen - und darüber hinaus.

Quelle: WAZ - Herne: Bau der Polizeihochschule nimmt nun Tempo auf - hinter Paywall


Fotos: hanbrohat / August 2025


Update 08.03.2026

Im Funkenbergquartier in Herne entsteht derzeit der neue Zentralcampus der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW (HSPV). Anfang März 2026 wurde dort Richtfest gefeiert, nachdem der Rohbau der Gebäude fertiggestellt worden war. Zu dem Campus gehören unter anderem ein Lehrgebäude, ein Verwaltungsgebäude, ein Mehrzweckgebäude, eine Mensa sowie ein Parkhaus. Der Bau wird von Hochtief errichtet und betrieben, während das Land Nordrhein-Westfalen als Mieter auftritt. Die Fertigstellung ist für März 2027 geplant, sodass die Hochschule im Frühjahr 2027 umziehen kann und der Studienbetrieb im September 2027 beginnen soll.

Auf dem neuen Campus sollen künftig mehr als 4000 Studierende sowie über 200 Mitarbeitende arbeiten und lernen. Die bisherigen Studienorte der Hochschule in Dortmund, Gelsenkirchen, Hagen und Herne werden teilweise zusammengeführt, außerdem zieht die zentrale Verwaltung der Hochschule nach Herne. Vertreter der Landes- und Stadtpolitik sehen das Projekt als wichtigen Entwicklungsschritt für die Stadt. Hernes Oberbürgermeister Frank Dudda bezeichnete den Campus als Meilenstein für die wirtschaftliche Entwicklung, während NRW-Innenminister Herbert Reul den Bau als „Prachtstück“ würdigte. Gleichzeitig wurde bekannt, dass sich die Baukosten im Verlauf des Projekts etwa verdoppelt haben. Neben der Hochschule ist im Funkenbergquartier zudem der Bau eines Rechenzentrums geplant, das ebenfalls von Hochtief errichtet werden soll.

Quelle: WAZ - Ein Prachtstück“: Campus für neue Hochschule in Herne wächst rasant- Paywall

Samstag, 7. März 2026

Oberhausen - Cureus Seniorenresidenz Sterkrade - In Bau

Oberhausen, Juni 2025 – Cureus, Spezialist für Pflegeimmobilien im eigenen Bestand, hat mit dem Bau der Seniorenresidenz Sterkrade an der Weseler Straße 136 in Oberhausen begonnen. Der Neubau entsteht nach dem bewährten Systemansatz von Cureus und wird nach geplanter Bauzeit von rund 18 Monaten im Herbst 2026 an eine Marke der Pflegemotive-Gruppe übergeben.

Auf dem rund 4.665 m² großen Grundstück entsteht ein viergeschossiges, barrierefreies Gebäude in Z-Form mit insgesamt 86 modernen Einzelzimmern, davon 56 rollstuhlgerecht, jeweils mit eigenem Bad und digitaler Infrastruktur. Die Residenz ist in sechs Wohngruppen mit gemeinschaftlichen Aufenthaltsbereichen, Wohnküchen und Balkonen unterteilt – für eine familiäre Atmosphäre.

Zu den gemeinschaftlichen Einrichtungen zählen:

  • Hotelartige Lobby mit Empfang

  • Kamin-Lounge mit Bibliothek

  • Restaurant, Friseur, Pflegebad, Therapieräume, hauseigene Wäscherei

  • Großzügige Terrasse und parkähnliche Außenanlagen mit Rundwegen, Obstgehölzen und Ruhezonen

Das Gebäude wird im KfW-Effizienzhaus-40-Standard errichtet, inklusive Wärmepumpe, Solaranlage und begrüntem Flachdach. Ziel ist die DGNB-Silberzertifizierung. Für Mitarbeiter, Besucher und Bewohner stehen neun Pkw-Stellplätze mit E-Mobilitätsinfrastruktur und zwölf Fahrradstellplätze zur Verfügung.

Michael Burmester, Geschäftsführer der Pflegemotive-Gruppe, freut sich auf den Standort:

„Mit der neuen Residenz bieten wir pflegebedürftigen Menschen in Oberhausen ein modernes, sicheres Zuhause und schaffen zugleich rund 45 neue Arbeitsplätze in Pflege, Verwaltung und Service.“

Die Lage in Sterkrade-Mitte besticht durch ihre Nähe zum Volkspark, zur Zeche Sterkrade und zur Innenstadt – mit sehr guter Anbindung an ÖPNV, medizinische Versorgung und Nahversorgungseinrichtungen.

Pressemitteilung: Cureus beginnt Neubau der Seniorenresidenz Sterkrade in Oberhausen


Quelle: Cureus / Urheber: SKAI Siemer Kramer Architekten Ingenieure


Projektübersicht: Seniorenresidenz Sterkrade – Cureus

  • Standort: Weseler Straße 136, 46149 Oberhausen (Sterkrade-Mitte)

  • Bauherr / Generalunternehmer: Cureus GmbH

  • Betreiber: Marke der Pflegemotive-Gruppe


Zeitplan

  • Baubeginn: Sommer 2025

  • Bauzeit: ca. 18 Monate

  • Fertigstellung / Übergabe: Herbst 2026


Gebäude & Nutzung

  • Grundstück: ca. 4.665 m²

  • Bruttogrundfläche: ca. 5.640 m²

  • Geschosse: 4

  • Z-Form mit parkähnlichem Außenbereich

  • Einheiten: 86 Einzelzimmer (davon 56 rollstuhlgerecht)

  • Gliederung: 6 Wohngruppen mit Aufenthaltsräumen, Wohnküchen, Balkonen

  • Individuell möblierbare Zimmer, alle mit eigenem Bad, Telefon, Internet, TV


Ausstattung

  • Hotelartige Lobby & Empfang

  • Kamin-Lounge mit Bibliothek

  • Restaurant, Friseur, Pflegebad, Therapieräume

  • Eigene Wäscherei

  • Große Terrasse & barrierefreie Außenanlage

  • 9 Pkw-Stellplätze (inkl. E-Mobilität), 12 Fahrradstellplätze


Nachhaltigkeit & Bauweise

  • KfW-Effizienzhaus-40-Standard

  • Wärmepumpe & Solaranlage

  • Begrüntes Flachdach

  • DGNB-Silberzertifizierung angestrebt

  • Tageslichtflure, bodentiefe Fenster

  • Standardisierte, effiziente Cureus-Systembauweise


Personal & Pflegeangebot

  • Rund 45 neue Arbeitsplätze in Pflege, Verwaltung, Technik, Service

  • Fokus auf moderne, individuelle Pflege und attraktive Arbeitsbedingungen


Lagevorteile

  • Nähe zu Volkspark, Zeche Sterkrade, Bahnhof, Klinikum

  • Zentrale, ruhige Wohnlage mit Nahversorgung und Anbindung an ÖPNV

  • Sehr gute Erreichbarkeit für Bewohner, Besucher und Personal


Update 07.03.2026

Grundsteinlegung für Seniorenresidenz Sterkrade in Oberhausen

Am 4. März 2026 wurde in Oberhausen der Grundstein für die neue Amando Seniorenresidenz im Stadtteil Sterkrade gelegt. Bauherr ist Cureus, ein auf stationäre Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter. Betreiber der Einrichtung wird Amando Seniorenresidenzen, eine Marke der Pflegemotive-Gruppe. Der Neubau entsteht an der Weseler Straße und soll im Frühjahr 2027 fertiggestellt werden.

Die Einrichtung wird über 86 Einzelzimmer verfügen und Angebote der Vollzeit-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege bereitstellen. Die Zimmer sind jeweils mit eigenem Bad sowie Telefon-, Internet- und TV-Anschluss ausgestattet, 56 davon sind rollstuhlgerecht geplant. Die Residenz ist in sechs Wohngruppen gegliedert, die jeweils über Aufenthaltsbereiche mit Wohnküche und Balkon verfügen.

Das viergeschossige Gebäude mit rund 5.640 Quadratmetern Bruttogrundfläche soll neben den Pflegebereichen verschiedene Gemeinschafts- und Serviceangebote bieten. Dazu zählen unter anderem eine Kamin-Lounge mit Bibliothek, Therapieräume, ein Pflegebad, ein Friseur sowie eine hauseigene Wäscherei. Eine Terrasse verbindet den Innenbereich mit einer parkartig gestalteten Außenanlage.

Das Gebäude wird barrierefrei und nach nachhaltigen Standards errichtet. Geplant sind eine Bauweise als KfW-Effizienzhaus 40, das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG Plus) sowie eine angestrebte DGNB-Silberzertifizierung. Die Energieversorgung erfolgt über eine Wärmepumpe, ergänzt durch eine Solaranlage auf dem begrünten Flachdach.

Auf dem rund 4.665 Quadratmeter großen Grundstück entstehen außerdem Grünflächen mit Rundwegen und Ruhebereichen. Zusätzlich sind neun Pkw-Stellplätze mit Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sowie Fahrradstellplätze vorgesehen.

Mit der neuen Seniorenresidenz sollen etwa 70 Arbeitsplätze entstehen. Interessenten für Pflegeplätze sowie Bewerberinnen und Bewerber für zukünftige Stellen können sich bereits vormerken lassen.

Pressemitteilung: Cureus und Amando legen Grundstein für Seniorenresidenz Sterkrade in Oberhausen mit 86 Pflegeplätzen

Mülheim - Wohnquartier Duisburger Straße - In Planung

Neues Wohnquartier auf ehemaligem Industriegelände in Mülheim-Speldorf geplant

In Mülheim-Speldorf soll auf einem bislang brachliegenden Grundstück an der Duisburger Straße ein neues Wohnquartier entstehen. Nach Angaben des Investors sind rund 100 Wohnungen vorgesehen. Das Projekt befindet sich derzeit noch im Planungs- und Genehmigungsverfahren, ein Baubeginn wird frühestens für Mitte 2027 erwartet.

Hintergrund des Standorts

Das etwa 1,3 Hektar große Gelände an der Duisburger Straße in Mülheim an der Ruhr wurde 2019 von der Raffelberger Wohnimmobilien GmbH erworben. Zuvor befanden sich dort unter anderem Werkhallen aus den 1960er- und 1970er-Jahren. In den Gebäuden waren damals unter anderem eine chemische Reinigung für die Schwerindustrie sowie ein Betrieb zur Instandhaltung von Förderbändern des Bergbaus untergebracht.

In den vergangenen Jahren entwickelte sich das Gelände zu einem sogenannten „Lost Place“. Nach einem kleineren Brand im Januar 2026 wurden die verbliebenen Gebäude schließlich abgerissen, sodass das Grundstück nun für weitere Untersuchungen und Planungen vorbereitet wird.

Geplante Bebauung

Der aktuelle Entwurf sieht den Bau von drei Mehrfamilienhäusern vor. Direkt an der Hauptstraße ist ein Gebäude mit sieben Geschossen geplant. Die weiteren Gebäude sollen im hinteren Bereich des Grundstücks entstehen und abgestuft zwischen zwei und vier Geschossen hoch sein. Diese gestaffelte Bauweise soll Rücksicht auf die umliegende Nachbarschaft und die angrenzende Landschaft nehmen.

Zusätzlich zu den Wohngebäuden sind eine zweigeschossige Tiefgarage sowie ein kleiner Quartiersplatz vorgesehen. Im Erdgeschoss des Gebäudes an der Duisburger Straße könnten außerdem Gewerbeflächen entstehen.

Bild: Raffelberger Wohnimmobilien

Mischung aus Miet-, Eigentums- und geförderten Wohnungen

Nach Angaben des Investors Thomas Forstmann ist eine Mischung aus verschiedenen Wohnformen geplant. Neben Eigentumswohnungen sollen auch Mietwohnungen entstehen. Ein Teil der Wohnungen – insbesondere im Gebäude an der Straße – könnte zudem als öffentlich geförderter Wohnraum angeboten werden.

Der Investor betont, dass das Projekt nicht als exklusives Luxusquartier geplant sei. Stattdessen solle der Fokus stärker auf kleineren Wohnungen liegen, die für unterschiedliche Zielgruppen bezahlbar bleiben.

Nächste Schritte im Verfahren

Bevor mit dem Bau begonnen werden kann, sind noch mehrere Schritte notwendig. Dazu gehören unter anderem:

  • die Erstellung und Auswertung von Bodengutachten

  • Untersuchungen zu möglichen Altlasten aus früherer industrieller Nutzung

  • Gutachten zu Verkehr, Umwelt und Artenschutz

  • die endgültige Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans

Eine erneute öffentliche Auslegung der überarbeiteten Planungen wird voraussichtlich im Herbst erwartet.

Baubeginn frühestens 2027

Sollten die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, könnte der Baustart nach aktueller Einschätzung Mitte 2027 erfolgen. Das Projekt ist damit bereits seit mehreren Jahren in Vorbereitung. Mit der geplanten Neubebauung würde ein lange brachliegendes Areal in Speldorf künftig wieder genutzt werden.

Quelle: WAZ - Neues Leben für Lost Place in Mülheim: Investor will 100 Wohnungen bauen - Paywall