Freitag, 21. August 2026

Bochum - Liboriusstraße: 38 neue Wohnungen in Grumme fertig

38 Wohnungen an der Liboriusstraße in Bochum-Grumme fertiggestellt

Bochum-Grumme. An der Liboriusstraße am nördlichen Rand der Bochumer Innenstadt sind zwei neue Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 38 Wohnungen entstanden. Das Wohnprojekt wurde nach mehreren Verzögerungen inzwischen fertiggestellt. Die ersten Wohnungen sind seit 2026 bezugsfertig.

Auf dem rund 2.800 Quadratmeter großen Grundstück entstanden zwei Wohngebäude mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen. Das Angebot reicht von kleineren Wohnungen für Singles und Paare bis hin zu größeren Wohnungen für Familien.

38 neue Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern

Das Neubauprojekt an der Liboriusstraße umfasst insgesamt 38 freifinanzierte Wohnungen. Die ursprünglich geplanten Wohnungsgrößen liegen zwischen etwa 54 und 146 Quadratmetern. Angeboten werden 2,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen. Damit soll eine gemischte Bewohnerstruktur entstehen. Neben Einpersonenhaushalten und jungen Paaren richtet sich das Angebot auch an Familien.

Die beiden Mehrfamilienhäuser unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Gebäudehöhe. Ein Gebäude verfügt über vier Geschosse, das zweite über zwei Geschosse sowie ein zusätzliches Staffelgeschoss. Die Gebäude sind barrierearm geplant.

Bild: Vivawest

Boecker-Haus Gelsenkirchen: Neubau mit 40 Seniorenwohnungen geplant

Neubau am Gelsenkirchener Hauptbahnhof: Ehemaliges Boecker-Haus wird abgerissen

Gelsenkirchen. Das markante ehemalige Boecker-Haus am Bahnhofsvorplatz in Gelsenkirchen soll verschwinden. An seiner Stelle plant die Wohnungsgesellschaft Sahle Wohnen einen Neubau mit rund 40 seniorengerechten Wohnungen. Im Erdgeschoss sind Flächen für Einzelhandel und Gastronomie vorgesehen. Auch ein begrünter Dachbereich und ein Innenhof gehören zum Konzept.

Der ursprünglich für 2025 geplante Baustart verzögert sich allerdings. Unter anderem musste zunächst geklärt werden, was mit dem historischen Bahnhofsfenster an der Fassade des heutigen Gebäudes passiert. Inzwischen steht fest: Das Wahrzeichen wird ausgebaut, restauriert und soll später einen neuen Standort in der Nähe erhalten.

Ehemaliges Boecker-Haus wird durch Neubau ersetzt

Das Gebäude am Bahnhofsvorplatz steht bereits seit Frühjahr 2025 vollständig leer. Zuvor befand sich unter anderem die Eisdiele „Dolce Vita“ in dem Gebäude.

Nun soll das bestehende Haus weichen. Geplant ist ein vollständiger Rückbau bis auf die Kellerdecke. Anschließend soll an gleicher Stelle ein moderner Neubau entstehen.

Die Wohnungsgesellschaft Sahle Wohnen möchte damit einen bisher weitgehend ungenutzten Standort in zentraler Lage neu entwickeln.

Donnerstag, 20. August 2026

Maggi-Kirche in Bochum wird zum Büro: WBGW baut ehemalige Kirche um

Bochum-Wattenscheid. Die markante Maggi-Kirche in Bochum-Westenfeld hat eine neue Aufgabe bekommen. Die ehemalige St.-Nikolaus-Kirche wurde umfassend umgebaut und dient heute als Geschäftsstelle der Wohnungsbaugenossenschaft Wattenscheid (WBGW). Aus dem früheren Gotteshaus ist ein moderner Bürostandort entstanden, bei dem die historische Kirchenarchitektur mit einer zeitgemäßen Arbeitswelt verbunden wird.

Ehemalige Kirche wird zur neuen Geschäftsstelle

Die St.-Nikolaus-Kirche an der Westenfelder Straße wurde 1933 errichtet. 2008 wurde die Kirche im Zuge der Zusammenlegung katholischer Ortsgemeinden außer Dienst gestellt und damit aus der kirchlichen Nutzung genommen.

Nach mehreren Jahren ohne ursprüngliche Nutzung erhielt das markante Gebäude schließlich eine neue Perspektive. Die Wohnungsbaugenossenschaft Wattenscheid erwarb die ehemalige Kirche und ließ sie zu einem neuen Verwaltungsstandort umbauen.

Heute befinden sich dort die Geschäftsstelle der Wohnungsbaugenossenschaft Wattenscheid eG sowie die Räume der Tochtergesellschaft WBGW Bau Service Wattenscheid GmbH.

Die markante Architektur der ehemaligen Kirche blieb dabei erhalten. Gleichzeitig wurde das Gebäude im Inneren grundlegend neu organisiert.

St.-Nikolaus-Kirche, 2006 – Foto: Theol / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0


Mittwoch, 19. August 2026

Gladbeck: Neues Wohnquartier St. Franziskus mit 80 Wohnungen geplant

Gladbeck-Rentfort-Nord: Neues „Soziales Quartier St. Franziskus“ geplant

Auf dem ehemaligen Gelände der katholischen Kirche St. Franziskus in Gladbeck-Rentfort-Nord soll ein neues Wohn- und Sozialquartier entstehen. Das Projekt verbindet Wohnungen mit einer Kindertagesstätte, einem Gemeindezentrum und generationenübergreifenden Angeboten. Damit soll das Areal zu einem neuen Mittelpunkt im Stadtteil werden.

Vier Neubauten auf dem ehemaligen Kirchengelände

Auf dem Grundstück sind insgesamt vier Neubauten vorgesehen, die in zwei Bauabschnitten realisiert werden sollen. Entwickelt wird das Projekt vom Bottroper Planungsbüro Haas & Höing unter der Leitung von Stefan Höing, das die Planungen bereits seit 2018 begleitet.

Der erste Bauabschnitt umfasst zwei Gebäude. In einem der Neubauten soll im Erdgeschoss eine viergruppige Kindertagesstätte entstehen. Darüber ist das Mehrgenerationen-Wohnprojekt „Allerlei Leben“ vorgesehen.

Ein weiteres Gebäude soll künftig als Gemeindezentrum der Propsteipfarrei dienen und Raum für Begegnung und gemeinschaftliche Aktivitäten bieten.

Bild: Haas & Höing

Dienstag, 18. August 2026

Duisburg-Obermarxloh: 82 neue Mietwohnungen entstehen

Duisburg-Obermarxloh: Neues Wohnquartier mit 82 Mietwohnungen

In Duisburg-Obermarxloh entsteht ein neues Wohnquartier mit insgesamt 82 Mietwohnungen. Auf einer bislang ungenutzten Fläche werden vier Mehrfamilienhäuser errichtet. Das Projekt kombiniert öffentlich geförderten und frei finanzierten Wohnraum und soll damit einen Beitrag zur städtebaulichen Entwicklung des Duisburger Nordens leisten.

Vier Mehrfamilienhäuser mit 82 Wohnungen

Das neue Quartier besteht aus vier Mehrfamilienhäusern mit jeweils vier Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss. Insgesamt sind 82 Wohnungen vorgesehen.

Davon entstehen:

  • 61 öffentlich geförderte Mietwohnungen
  • 21 frei finanzierte Mietwohnungen
  • Wohnflächen von etwa 45 bis 100 m²

Das Wohnungsangebot richtet sich an unterschiedliche Bewohnergruppen. Geplant sind Wohnungen für Singles, Paare, Familien und Senioren. Durch die Mischung aus gefördertem und frei finanziertem Wohnraum soll eine vielfältige Bewohnerschaft entstehen.

Bild: DD Planquadrat Architekten GmbH

Montag, 17. August 2026

Bochum: Haus des Wissens mit Markthalle

Bochum – Haus des Wissens und neue Markthalle | Im Bau

Mit dem Haus des Wissens entsteht gegenüber dem Bochumer Rathaus eines der größten und wichtigsten Innenstadtprojekte der kommenden Jahre. Das ehemalige Post- und Telekomgebäude am Willy-Brandt-Platz wird umfassend umgebaut und durch einen neuen Baukörper im Innenhof ergänzt.

Künftig sollen hier die Stadtbücherei Bochum, die Volkshochschule, der Wissensverbund UniverCity und eine Markthalle unter einem Dach zusammengeführt werden. Hinzu kommt eine öffentlich zugängliche, begrünte Dachlandschaft.

Das Projekt soll einen neuen Ort für Bildung, Begegnung, Wissensaustausch, Kultur, Gastronomie und Einkauf schaffen. Die Nutzfläche wird von ursprünglich rund 5.000 beziehungsweise 6.000 Quadratmetern auf rund 11.500 Quadratmeter erweitert

Ehemaliges Postgebäude wird zum Haus des Wissens

Das fast 100 Jahre alte Backsteingebäude gegenüber dem historischen Rathaus stand lange Zeit weitgehend leer beziehungsweise wurde nur noch teilweise genutzt. Erste Überlegungen sahen zunächst eine klassische Umnutzung des Gebäudes vor.

2018 konkretisierte die Stadt ihre Pläne für ein „Haus des Wissens“. Die Stadtbücherei und Volkshochschule sollten in dem stadtbildprägenden Gebäude eine neue Heimat bekommen. Im überdachten Innenhof war bereits damals eine Markthalle vorgesehen.

Gleichzeitig sollte die historische Fassade erhalten und behutsam weiterentwickelt werden. Die ursprünglichen Planungen sahen eine Bauzeit von etwa 2020 bis 2023 vor. 

Das Konzept stammt von CROSS Architecture aus Aachen. Für die Landschaftsarchitektur zeichnet GREENBOX Landschaftsarchitekten verantwortlich, die Innenräume werden unter anderem von KINZO gestaltet. Die Visualisierungen stammen von rendertaxi




Sonntag, 16. August 2026

Bochum - Max-Planck-Institut: Neubau für IT-Sicherheitsforschung

Neubau des Max-Planck-Instituts für Sicherheit und Privatsphäre in Bochum

Auf dem Technologie- und Wissenschaftscampus Mark 51°7 in Bochum-Laer entsteht der Neubau des Max-Planck-Instituts für Sicherheit und Privatsphäre (MPI-SP). Das Forschungsgebäude wird künftig ein wichtiger Standort für die Forschung in den Bereichen Cybersicherheit, Kryptografie, IT-Systemsicherheit und Privatsphärenschutz.

Der Neubau entsteht an der Hans-Dobbertin-Straße auf dem ehemaligen Opel-Gelände. Das rund 14.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche umfassende Gebäude soll Platz für rund 350 Beschäftigte bieten. Die Fertigstellung ist derzeit für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. 

Das entsteht auf Mark 51°7

Das neue Max-Planck-Institut ist Teil der Entwicklung des ehemaligen Opel-Werksgeländes zum Technologie- und Wissenschaftscampus Mark 51°7.

Das Gebäude wird fünf Geschosse umfassen und neben Büroflächen auch verschiedene Laborbereiche, Rechner- und Serverräume sowie Seminar- und Veranstaltungsbereiche aufnehmen. Im Erdgeschoss sind unter anderem zentrale Gemeinschafts- und Funktionsbereiche, Labore und eine Cafeteria vorgesehen.

Ein architektonisches Zentrum des Neubaus bildet das große, natürlich belichtete Foyer, die sogenannte „Townhall“. Die geschossübergreifende Kommunikationsfläche soll den Austausch zwischen den Forschenden fördern.


Bilder: Eller + Eller Architekten