Samstag, 15. August 2026

Bochum - Neubau „Am Dornbusch“: 30 geförderte Wohnungen

Neubau im Quartier „Am Dornbusch“ in Bochum-Altenbochum

Im Bochumer Stadtteil Altenbochum entwickelt der Gemeinnützige Wohnungsverein zu Bochum eG (GWV) das Quartier „Am Dornbusch“ umfassend weiter. Im Rahmen der Quartiersentwicklung entsteht unter anderem ein neues Wohngebäude mit 30 öffentlich geförderten Wohnungen.

Der Neubau soll bis Mitte 2027 fertiggestellt werden. Gleichzeitig wird das bestehende Wohnumfeld aufgewertet. Insgesamt sollen im Quartier perspektivisch rund 70 neue Wohneinheiten durch Neubau und Aufstockungen entstehen.


Bild: GWV / Tor5 Architekten

Freitag, 14. August 2026

Neubau in Essen-Altenessen: Wohnungen, Supermarkt und Tiefgarage

An der Altenessener Straße / Wilhelm-Nieswandt-Allee in Essen-Altenessen soll ein neuer Gebäudekomplex mit Wohnungen, einem großen Supermarkt und weiteren Gewerbeflächen entstehen. Der Investor Immobilienkontor Ruhr GmbH aus Bottrop plant auf dem rund 5.000 Quadratmeter großen Areal etwa 50 neue Wohnungen, einen Supermarkt, eine Bäckerei, Büros und weitere Geschäfte.

Ein großer Teil der Wohnungen soll öffentlich gefördert werden. Zusätzlich sind rund 90 Stellplätze für den Supermarkt, eine Tiefgarage für die Bewohner sowie begrünte Dächer und eine Photovoltaikanlage vorgesehen.

Neues Wohn- und Geschäftsgebäude an der Altenessener Straße

Das Baugrundstück befindet sich an der Ecke Altenessener Straße und Wilhelm-Nieswandt-Allee im Essener Stadtteil Altenessen-Nord.

Auf dem Areal standen früher zwei Mehrfamilienhäuser. Die Gebäude wurden Ende 2023 nach längerem Leerstand abgerissen. Seitdem liegt die Fläche weitgehend brach.

Der Investor möchte das Grundstück gemeinsam mit angrenzenden Flächen neu entwickeln. Geplant ist ein bis zu viergeschossiger Gebäudekomplex, der den nördlichen Eingangsbereich des Zentrums von Altenessen städtebaulich aufwerten soll.

Bild: © Immobilienkontor Ruhr GmbH

Samstag, 8. August 2026

Castrop-Rauxel - Neue Feuer- und Rettungswache - In Planung

In Castrop-Rauxel nimmt eines der größten städtebaulichen Projekte der vergangenen Jahrzehnte konkrete Formen an. Die Stadt hat den Auftrag für Planung, Bau und ausgewählte Betriebsleistungen der neuen Feuer- und Rettungswache vergeben. Gleichzeitig wurden erstmals Visualisierungen des geplanten Gebäudes veröffentlicht.

Entstehen soll die neue Feuer- und Rettungswache – kurz FURCAS – auf dem Gelände des ehemaligen Klöckner-Kraftwerks an der Habinghorster Straße (B 235) und Klöcknerstraße.

Den Zuschlag erhielt am 28. Juli die GOLDBECK Public Partner GmbH. Das Projekt soll als Öffentlich-Private Partnerschaft umgesetzt werden. Beteiligt ist dabei auch die GOLDBECK-Niederlassung in Bochum.


Moderne Feuer- und Rettungswache

Die ersten Visualisierungen vermitteln bereits einen Eindruck davon, wie die neue Anlage später aussehen soll. Gezeigt werden unter anderem eine Vogelperspektive, der Haupteingang bei Tag und Nacht, die Fahrzeughalle, das Foyer sowie der Alarmhof.

Für die architektonische und freiraumplanerische Gestaltung sind die SSP AG | Architekten Ingenieure Integrale Planung aus Bochum sowie brandenfels landscape + environment aus Münster verantwortlich. Gemeinsam mit GOLDBECK wurde ein Konzept entwickelt, das die besonderen Anforderungen von Feuerwehr und Rettungsdienst mit einer modernen Architektur und einer passenden Gestaltung des ehemaligen Kraftwerksareals verbindet.

Großprojekt für Castrop-Rauxel

Für die Stadt ist das Vorhaben von besonderer Bedeutung. Stadtkämmerer Michael Eckhardt bezeichnete die neue Feuer- und Rettungswache als das größte städtebauliche Projekt in Castrop-Rauxel seit dem Bau des Stadtmittelpunktes.

Auch finanziell wird das Projekt unterstützt: Die KfW hat eine Förderung in Höhe von 1 Million Euro bewilligt.



Bilder: GOLDBECK, SSP Architekten + Ingenieure, brandenfels landscape + environment)

Fertigstellung für 2029 geplant

Nach der derzeitigen Planung soll GOLDBECK die neue Feuer- und Rettungswache bis August 2029 fertigstellen. Die Inbetriebnahme ist anschließend für Oktober 2029 vorgesehen.

Nach der Fertigstellung bleibt GOLDBECK zudem langfristig beteiligt. Das Unternehmen soll das Gebäude und die gesamte Anlage für 25 Jahre in wesentlichen Bereichen betreiben.

Mit der offiziellen Vertragsunterzeichnung Anfang September ist der nächste wichtige Schritt vorgesehen. Danach dürfte das Projekt auf dem ehemaligen Klöckner-Kraftwerksgelände zunehmend sichtbar werden.

Die neue Feuer- und Rettungswache FURCAS wird damit nicht nur für Feuerwehr und Rettungsdienst eine wichtige Rolle spielen, sondern auch das Stadtbild entlang der B 235 deutlich verändern.

Montag, 3. August 2026

Bochum - Wohnquartier ''KiWi61'' - In Bau

An der Brenscheder Straße 61–63c in Bochum-Wiemelhausen entsteht mit KiWi61 ein modernes Wohnensemble, das zeitgemäßen Wohnkomfort und hohe Energieeffizienz miteinander verbindet. Das Projekt umfasst sechs Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 47 Wohnungen und Penthäusern, deren Wohnflächen zwischen ca. 51 m² und ca. 136 m² liegen.

Die Gebäude werden im KfW-Effizienzhaus-55-Standard errichtet und zeichnen sich durch eine moderne, gehobene Ausstattung aus. Alle Wohnungen werden schlüsselfertig übergeben. Erdgeschosswohnungen verfügen über private Gartenanteile, während die Einheiten in den oberen Geschossen mit Balkonen ausgestattet sind. Die Erschließung erfolgt über hauseigene Treppenhäuser sowie Personenaufzüge, was den Zugang zu allen Etagen komfortabel gestaltet.

Zum Gesamtangebot gehören eine Tiefgarage mit 52 Stellplätzen, ein Kellerraum pro Wohnung, gemeinschaftliche Waschkeller und Fahrradstellplätze. Durchdachte Grundrisse, energieeffiziente Bauweise und moderne Materialien sorgen für ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Wohnkonzept.

Die Lage im Kirchviertel Wiemelhausen bietet eine Kombination aus ruhigem Wohnen und urbaner Nähe. Das Quartier ist geprägt von einer gewachsenen Bebauung mit Zechenhäusern, Einfamilienhäusern und Mehrfamilienbauten, wodurch ein lebendiges, vielseitiges Wohnumfeld entsteht. Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, Schulen, Kindertagesstätten und medizinische Einrichtungen befinden sich in der näheren Umgebung. Zudem sind Spazier- und Naherholungsflächen fußläufig erreichbar.

Die Verkehrsanbindung ist sehr gut: Die Bushaltestelle Bochum Bruchstraße liegt in unmittelbarer Nähe, die U- und Straßenbahnhaltestelle Brenscheder Straße ist etwa 1 km entfernt. Von dort aus erreicht man den Bochumer Hauptbahnhof in rund fünf Minuten. Die Autobahn A448, die Anschluss an die A40 und A43 bietet, befindet sich in etwa 1,5 km Entfernung, wodurch auch die Bochumer Innenstadt in circa 15 Minuten Fahrzeit erreichbar ist.

Quelle: KiWi61 – Modernes Wohnen im Kirchviertel Wiemelhausen



Bilder: KZVK

Update 03.08.2026

Im Bochumer Kirchviertel wächst eines der interessantesten Wohnbauprojekte der Stadt sichtbar in die Höhe. An der Brenscheder Straße 61–63c entstehen derzeit unter dem Projektnamen „KiWi 61“ insgesamt 47 moderne Mietwohnungen in sechs Mehrfamilienhäusern. Bauherr und Eigentümer ist die Kirchliche Zusatzversorgungskasse Rheinland-Westfalen (KZVK), die rund 20,3 Millionen Euro in den Neubau investiert.

Sechs Mehrfamilienhäuser in begehrter Wohnlage

Das Projekt befindet sich auf einem Grundstück, auf dem früher lediglich ein Zweifamilienhaus stand. Heute prägen bereits die Rohbauten der sechs Wohnhäuser das Straßenbild. Das erste Gebäude wurde inzwischen fertig verputzt, wodurch das Quartier erstmals einen Eindruck seines späteren Erscheinungsbildes vermittelt.

Mit Wohnungsgrößen zwischen 51 und 136 Quadratmetern entstehen insgesamt 47 Zwei- bis Vierzimmerwohnungen, die ausschließlich zur Vermietung vorgesehen sind. Sämtliche Gebäude werden barrierefrei erschlossen und verfügen über Aufzüge.




Bilder: KZVK

Fertigstellung bereits im Sommer 2027 erwartet

Der Baustart erfolgte im Sommer 2025. Ursprünglich war eine Bauzeit von rund 30 Monaten vorgesehen. Aufgrund des zügigen Baufortschritts rechnen die Verantwortlichen inzwischen mit einer Fertigstellung bereits im Sommer 2027. Damit könnte das Projekt mehrere Monate früher abgeschlossen werden als ursprünglich geplant.

Die Mietpreise stehen derzeit noch nicht fest. Diese sollen erst etwa ein halbes Jahr vor Vermarktungsbeginn anhand einer Marktanalyse festgelegt werden.

Quelle: WAZ - Neubauten in begehrter Lage: Wo in Bochum 47 Mietwohnungen entstehen - Paywall

Sonntag, 2. August 2026

Oberhausen - Bürogebäude Office West - In Bau

Am Centro Oberhausen hat der Neubau des Bürogebäudes Office West begonnen. Das fünfgeschossige Gebäude entsteht auf einem rund 2.900 Quadratmeter großen Grundstück in der Neuen Mitte Oberhausen – eine Fläche, die etwa der Größe von elf Tennisplätzen entspricht. Die Bauarbeiten haben nach dem Spatenstich vor wenigen Tagen begonnen. Das in Nürnberg ansässige Unternehmen Eco-Loft AG investiert nach eigenen Angaben rund 14 Millionen Euro in das Projekt.

Das Office West wird moderne Arbeitswelten auf etwa 5.000 Quadratmetern bieten. Das Gebäude ist mit bodentiefen Fenstern, einer Tiefgarage, Fahrradabstellanlagen, einer Photovoltaik-Anlage und E-Ladesäulen ausgestattet. Darüber hinaus sind 25 Gäste-Apartments des Unternehmens Limehome vorgesehen. Limehome betreibt bereits ein digitales Hotelkonzept in der Oberhausener Innenstadt, bei dem Buchung und Check-In vollständig digital erfolgen. Die Apartments im Office West sollen Geschäfts- und Freizeitreisenden für durchschnittlich drei Tage zur Verfügung stehen und über standardisierte hotelähnliche Leistungen wie Reinigungs- und Kundenservice verfügen.

Das Projekt ist bereits vor Baubeginn vollständig vermietet. Zu den Mietern gehören unter anderem Radio NRW, das bisher in einem historischen Gebäude an der Essener Straße produziert hat, sowie Ecovis, eine Steuer- und Rechtsberatungsgesellschaft, die ihre Niederlassung von Buschhausen an die Centroallee verlegen wird. Das frühzeitige Vermietungsergebnis wird von Investor Maurice Olivier als Beleg für die Attraktivität des Standorts gesehen.

Für die Stadt Oberhausen ist das Projekt ein positives Signal: Oberbürgermeister Daniel Schranz betont, dass das Office West Vertrauen in den Standort und die Neue Mitte als wirtschaftlichen Magnet unterstreiche. Gleichzeitig könnte das bisher von Radio NRW genutzte historische Gebäude an der Essener Straße künftig für städtische Zwecke, etwa für Teile der Verwaltung, genutzt werden. Die Fertigstellung des Office West ist für Ende 2026 geplant.

Quelle: WAZ - Am Centro Oberhausen rollen die Bagger: Neubau gestartet - Paywall


Bild: EcoLoft

Update 02.08.2026

Richtfest für „Office West“ am Centro Oberhausen: 15-Millionen-Euro-Bürogebäude auf der Zielgeraden

Mit dem Richtfest hat das neue Bürogebäude „Office West“ an der Centroallee in der Neuen Mitte Oberhausen einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das rund 15 Millionen Euro teure Projekt befindet sich im Endspurt und soll zum Jahreswechsel 2026/2027 beziehungsweise im ersten Quartal 2027 bezugsfertig sein.

Schon vor Baubeginn war das Interesse an den Flächen außergewöhnlich hoch: Bereits beim ersten Spatenstich im September 2025 waren rund 80 Prozent der insgesamt 5.100 Quadratmeter Bürofläche vermietet.

Foto: © hanbrohat / August 2026


Moderner Bürostandort direkt am Westfield Centro

Das fünfgeschossige Gebäude entsteht auf einem etwa 2.900 Quadratmeter großen Grundstück unmittelbar an einem der Haupteingänge des Westfield Centro Oberhausen.

Die Ausstattung orientiert sich an modernen Nachhaltigkeits- und Mobilitätsstandards:

  • bodentiefe Fensterfronten
  • Photovoltaikanlage auf dem Dach
  • Tiefgarage
  • Fahrradstellplätze
  • E-Ladesäulen für Elektrofahrzeuge
  • energieeffiziente Gebäudetechnik

Damit zählt das Gebäude zu den modernsten Büroprojekten, die derzeit in Oberhausen entstehen.

Radio NRW wird Hauptmieter

Größter Mieter wird Radio NRW, das das Mantelprogramm für die 45 Lokalradios in Nordrhein-Westfalen produziert.

Das Unternehmen verlässt nach fast 40 Jahren seinen bisherigen Standort an der Essener Straße und bezieht künftig zwei komplette Etagen im neuen Gebäude.

Neben modernen Redaktionsflächen entstehen dort:

  • hochmoderne Hörfunkstudios
  • technisch abgesicherte Server- und Netzwerkinfrastruktur
  • redundante Strom- und Internetanbindungen für maximale Betriebssicherheit

Die Planung der speziellen Medienflächen übernimmt das Oberhausener Architekturbüro Meier-Ebbers.

Weitere Unternehmen ziehen ein

Neben Radio NRW stehen bereits weitere Mieter fest:

  • Ecovis verlegt seinen Oberhausener Standort in das neue Gebäude.
  • limehome eröffnet 25 digital betriebene Serviced Apartments, bei denen Buchung und Check-in vollständig kontaktlos erfolgen.

Dadurch entsteht ein Nutzungsmix aus Büro-, Dienstleistungs- und Hotelangeboten.

Investor setzt auf langfristige Vermietung

Entwickelt wird das Projekt vom Nürnberger Unternehmen Eco Loft.

Ursprünglich war vorgesehen, das Gebäude nach Fertigstellung zu verkaufen. Aufgrund der seit 2022 deutlich gestiegenen Zinsen und der niedrigeren Kaufpreise für Büroimmobilien entschied sich der Investor jedoch für einen Strategiewechsel.

Statt eines Verkaufs soll das Gebäude langfristig im Bestand bleiben und über mehrjährige Mietverträge betrieben werden.

Wirtschaftlicher Erfolg für Oberhausen

Auch die Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung bewertet das Projekt positiv. Besonders wichtig war es, Radio NRW dauerhaft in Oberhausen zu halten. Gleichzeitig stärkt das neue Bürogebäude die Neue Mitte als modernen Wirtschaftsstandort und ergänzt das Umfeld des Westfield Centro um hochwertige Büroflächen.

Quelle: WAZ - Richtfest am Centro: 15-Millionen-Euro-Bau im Endspurt – auch Radio NRW zieht ein - Paywall

Gelsenkirchen - Sanierung Wohnquartier Memeler Straße & Chaudronstraße - In Planung

In Gelsenkirchen-Rotthausen startet eines der größten Modernisierungsvorhaben im Wohnungsbestand der vergangenen Jahre. Die Gesellschaft für Wohnungsbau (GFW) investiert rund 26 Millionen Euro in die umfassende Erneuerung eines Wohnquartiers an der Memeler Straße und Chaudronstraße. Insgesamt 153 Wohnungen in 17 Mehrfamilienhäusern aus den Jahren 1976 bis 1979 werden energetisch und wohntechnisch auf den neuesten Stand gebracht.

Das Projekt gilt als eines der ersten großen Vorhaben im Rahmen der NRW-„Modernisierungsoffensive+“ und soll zeigen, wie bestehender Wohnraum nachhaltig modernisiert werden kann, ohne neue Flächen zu versiegeln.


Start der Bauarbeiten im Oktober 2026

Der erste Bauabschnitt soll im Oktober 2026 beginnen. Für diesen Abschnitt werden rund 9 Millionen Euro investiert. Davon stammen etwa 7,8 Millionen Euro aus Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen. Insgesamt wird das Großprojekt in vier Bauabschnitten umgesetzt.

Nach Angaben der GFW wurden die Förderanträge für die weiteren Bauabschnitte bereits eingereicht.

Bild: Baubetreuungsbüro Schäf



Das wird modernisiert

Die Sanierung geht weit über eine klassische Fassadenerneuerung hinaus. Geplant sind unter anderem:

  • Austausch der alten Nachtspeicherheizungen gegen Luft-Wasser-Wärmepumpen
  • energetische Dämmung von Dach und Fassaden
  • komplette Modernisierung der Badezimmer
  • neue Vorstellbalkone für alle Gebäude
  • Aufwertung der Außenanlagen
  • Reduzierung von Barrieren für ältere und mobilitätseingeschränkte Bewohner
  • Vergrößerung der Wohnflächen durch Integration der bisherigen Loggien in die Wohnungen

Dadurch sollen sowohl der Wohnkomfort als auch die Energieeffizienz deutlich verbessert werden.


Mehr Wohnqualität bei bezahlbaren Mieten

Das Förderprogramm „Modernisierungsoffensive+“, das 2021 vom Land Nordrhein-Westfalen aufgelegt wurde, verfolgt das Ziel, größere Wohnquartiere energetisch zu sanieren und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum zu erhalten.

Für die Mieter bedeutet das:

  • niedrigere Heizkosten durch moderne Technik,
  • zeitgemäß ausgestattete Wohnungen,
  • größere Wohnflächen,
  • mehr Barrierefreiheit,
  • sowie eine attraktivere Wohnumgebung.

GFW investiert in ihren Bestand

Die GFW besitzt rund 1.300 Wohnungen in Gelsenkirchen. Mit dem Projekt in Rotthausen wird künftig mehr als zehn Prozent des gesamten Wohnungsbestandes energetisch modernisiert.

GFW-Geschäftsführer Joachim Bracke betont, dass ein Projekt dieser Größenordnung ohne die umfangreichen Landesfördermittel wirtschaftlich kaum realisierbar gewesen wäre.

Auch Oberbürgermeisterin Andrea Henze bezeichnet das Vorhaben als wichtigen Schritt für die Stadtentwicklung. Statt ausschließlich auf Neubauten zu setzen, werde vorhandener Wohnraum nachhaltig modernisiert und langfristig erhalten.


Architektur bleibt erhalten – Erscheinungsbild wird deutlich moderner

Die Gebäude behalten ihre Grundstruktur, erhalten jedoch ein vollständig neues Erscheinungsbild. Helle Fassaden, moderne Balkone und eine freundlichere Gestaltung der Außenbereiche sollen das Quartier deutlich aufwerten.

Die Visualisierungen zeigen eine deutlich modernisierte Fassadengestaltung mit großzügigen Balkonen und einem zeitgemäßen Erscheinungsbild. Gleichzeitig bleibt der vorhandene Wohnraum erhalten – ein Ansatz, der sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich sinnvoll ist.

Fazit

Mit Investitionen von rund 26 Millionen Euro entsteht in Rotthausen eines der derzeit größten Modernisierungsvorhaben im Gelsenkirchener Wohnungsbestand. Die Kombination aus energetischer Sanierung, moderner Haustechnik, mehr Barrierefreiheit und einer sichtbaren architektonischen Aufwertung macht das Projekt zu einem wichtigen Baustein für die zukünftige Wohnraumentwicklung der Stadt.

Der Baustart ist für Oktober 2026 vorgesehen. Nach Abschluss aller vier Bauabschnitte werden 153 Wohnungen fit für die kommenden Jahrzehnte sein – mit geringerem Energieverbrauch, höherem Wohnkomfort und einem deutlich moderneren Erscheinungsbild.

Samstag, 1. August 2026

Bochum - Wohn- und Geschäftshaus Herner Straße 55 - Fertig (08/26)

Mit der Eröffnung der neuen Aldi-Filiale am 14. August 2026 findet eines der langwierigsten Bauprojekte an der Herner Straße seinen Abschluss. Auf dem Grundstück gegenüber dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum entstand in den vergangenen Monaten ein modernes Wohn- und Geschäftshaus, das Nahversorgung und Wohnraum miteinander verbindet.

Bereits 2014 war die frühere Aldi-Filiale an diesem Standort geschlossen worden. Das Gebäude wurde anschließend von verschiedenen Einzelhändlern genutzt und stand zuletzt teilweise leer. Nach dem Abriss des Altbestands entstand nun ein kompletter Neubau.

Lange Planungsphase mit zahlreichen Änderungen

Ursprünglich sollte das Projekt bereits deutlich früher realisiert werden. Erste vorbereitende Arbeiten begannen bereits im Jahr 2020 mit Baumfällungen entlang des Bahndamms. Anschließend verzögerte sich das Vorhaben jedoch um mehrere Jahre.

Nach Angaben von Aldi waren unter anderem folgende Gründe ausschlaggebend:

  • Anpassungen der Gebäudeplanung
  • Erwerb zusätzlicher Grundstücksflächen
  • Änderungen des Bebauungsplans
  • Überarbeitung des gesamten Nutzungskonzepts

Erst nachdem das Nachbargrundstück in das Projekt einbezogen werden konnte, wurde der endgültige Entwurf umgesetzt.