Sonntag, 19. Juni 2022

Essen | Bredeney Park

Auf dem ehemaligen Beitz-Areal sollen sieben Stadtvillen mit 47 Eigentumswohnungen bis 2025 realisiert werden. Sie verfügen durch ihre Plateaulage über weite Ausblicke hinweg über den See und in die umgebende Landschaft und die bewaldeten Hänge und sind ca. zwischen 100 - 220 qm groß. Die zweigeschossigen Gebäude mit Penthäusern umfassen jeweils 5-8 Wohneinheiten mit eigenen Zugängen und Adressen. Alle Wohnungen sind barrierefrei geplant und haben großzügige Eingangsbereiche, Raumhöhen von ca. 2,80 Meter, teils bodentiefe Fensterfronten sowie große Terrassen, Balkone oder Dachterrassen. Etwa die Hälfte der Wohneinheiten verfügt über Seeblick.

Die Architektur des Gebäude-Ensembles folgt einer klaren, reduzierten Formensprache mit kubischen Gebäudekörpern und Flachdächern. Die Immobilien sind durch die Verwendung von Naturmaterialien für Fensterrahmen, Bodenbeläge aus Holzparkett und Feinsteinzeug sowie die hochwertigen Fassaden und Einfriedungen durch Klinkersteine in die natürliche Umgebung integriert. Der ‚Bredeney Park‘ zeichnet sich zudem durch einen verantwortungsbewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen aus. So wird für ein konsequentes Regenwassermanagement des gesamten Grundstücks gesorgt. Heizung und Kühlung erfolgen über Erdwärmepumpen, die mittels Photovoltaikanlage betrieben werden. Zusätzlich ist die Ausstattung weiterer Dachflächen mit Solarthermie vorgesehen, um die notwendige Erdgasmenge für die Warmwasserzubereitung entscheidend zu reduzieren. Die natürlich belüftete Tiefgarage verfügt über 95 PKW-Stellplätze mit einer Vorrüstung für E-Auto-Ladestationen. Zudem stehen Fahrradräume mit einer Lademöglichkeit für E-Bikes im Untergeschoss jedes Hauses bereit.

Die Wohnbebauung nimmt nur 30 Prozent des gesamten Grundstücks ein - der Rest bleibt als private Parkanlage erhalten. Bei der Parkgestaltung auf dem 21.000 Quadratmeter großen Grundstück orientieren sich die Planer an der vorhandenen heimischen Vegetation. Der sogenannte Höhenweg durch den Park führt zu einer Aussichtsplattform mit Seeblick. Den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern stehen im Park zudem großzügige Flächen für Sport- und Freizeitgestaltung zur Verfügung. Die Villa Hügel, die Ruine Isenburg, das Schloss Baldeney und die Waldgebiete im direkten Umfeld laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Das Bauvorhaben wird vom Berliner Projektenwickler Propos Projektentwicklung GmbH realisiert und die Vermarktung übernimmt die Böcker Immobilien.

Sonntag, 12. Juni 2022

Essen | Bürogebäude Max & Moritz

Auf einem zu Zeit noch als Parkplatz genutzten Areal an der Frohnhauser Straße/ Ecke Kurt-Jooss-Straße sollen ab Anfang 2020 zwei Bürogebäude mit 17.000 Quadratmeter Fläche entstehen. Die Pläne für die vier- bis fünfgeschossiges Bürogebäude hat nun der Wiesbadener Entwickler CFI veröffentlicht. Der Investor plant offensichtlich spekulativ zu bauen, was für das Ruhrgebiet zu Zeit noch ziemlich untypisch ist.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/essen/mix...216622537.html

Projektseite: https://www.maxmoritz-essen.de/

Bild: CFI


Update 11.05.2021


Der Kundenservice von Vonovia kümmert sich ab Dezember von Essen aus um Mieteranliegen aus ganz Deutschland. Das Wohnungsunternehmen verlegt den größten Standort seiner bundesweiten Kundenbetreuung mit 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Duisburg in einen Neubau in der Essener Weststadt.

Vonovia hat seinen Kundenservice in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut. Die bestehenden Räumlichkeiten in Duisburg reichten daher nicht mehr aus. Neben dem NRW-Standort sind 200 Mitarbeiter des Kundenservice in Dresden tätig. Die Aufgaben der beiden Vonovia Kundenservice-Standorte sind Mieterbetreuung, Telefonservice und Abrechnungen.

Pressemitteilung: Vonovia


Update 11.06.2022

Am Donnerstag (09.06.) hat Oberbürgermeister Thomas Kufen gemeinsam mit Vonovia-Vorstand Arnd Fittkau den neuen Standort des Vonovia Kundenservice im Stadtteil Westviertel eingeweiht. Rund 650 Mitarbeiter*innen sind aus Duisburg in den neuen Unternehmenssitz in der Weststadt gezogen. Den Ausschlag für den Umzug des Kundenservice vom vorherigen Standort hatten die Mitarbeiter*innen selbst im Rahmen einer Vonovia Mitarbeiterbefragung gegeben.

Das Bürogebäude ist Teil des Zwillingsbaus "Max und Moritz" und befindet sich in unmittelbarer Nähe der Essener Innenstadt. Es bietet bessere Möglichkeiten für agiles Arbeiten und eine moderne Ausstattung mit flexiblen und anpassbaren Arbeitsplätzen sowie Duschen und Einrichtungen etwa für Fahrradpendler*innen.

Hagen | ARENAhagen

Die VfL Eintracht Hagen Handball-Förder gGmbH plant die Errichtung einer multifunktionalen und bundesligatauglichen Ballsport- und Eventhalle im Sportpark Ischeland in Hagen. Die ARENAhagen wird über eine Besucherkapazität in der Endausbaustufe von 5.000 Zuschauer verfügen. Neben dem zentralen Hallenraum für Handball, Basketball, Volleyball, Badminton und Veranstaltung sind weitere Nutzungen in der Multifunktionsarena geplant. So ergänzen u.a. eine Trainingsballsporthalle unter der ARENA, eine Kletterhalle über mehrere Geschosse, zahlreiche Umkleiden, Heimumkleide mit Cooldown-Bereich, Fitnessräume, Physiotherapie, eine Multifunktionssportfläche für Funsport/ Squash/ Speed-Court/ Street-Basketball/ Badminton die Hauptnutzungen. Weiterhin sind ein Bewegungsbecken, ein Sport-Wellnessbereich mit zwei Saunen, Büros, Gastronomieflächen, zahlreiche WC-Anlagen, Hausmeister- und Security-Services, Showrooms, Meeting- und VIP-Bereiche sowie Lager- und Technikräume geplant. 

Damit entsteht ein multifunktionales Sporthaus für den Breiten- und Spitzensport.Das Gebäude wird im etablierten Sportpark Ischeland auf dem Gelände des ehemaligen „Käfig“-Sportplatzes errichtet. Die neue ARENAhagen steht städtebaulich über den neuen „Hagenplatz“ unmittelbar in Zusammenhang zur bestehenden Ischelandhalle, welche strukturell in die Planung eingebunden wird. Architektonisch zeichnet die kristalline Metall-Silhouette der neuer ARENA einen markanten Baukörper, welcher das Images des Standortes und Hagen als Sportstandort und Oberzentrum in die Zukunft tragen wird.


Der Rat der Stadt Hagen hat Anfang des Jahres 2022 grünes Licht für Verhandlungen mit dem Investor Detlef Spruth gegeben. Der Vorsitzende des VfL Eintracht Hagen will den Neubau über eine Stiftung finanzieren und realisieren. Der Baubeginn könnte noch dieses Jahr erfolgen.




Bilder: Archiprocess

Samstag, 4. Juni 2022

Essen | Zentrale für Wohnungsgenossenschaft Essen Nord

Die Wohnungsgenossenschaft Essen-Nord errichtet in Altendorf ihre neue Zentrale. Das Bürogebäude mit viel Glas, direkt am Westausgang der S-Bahn-Station Essen-Frohnhausen an der Ecke Nöggerathstraße/Onckenstraße soll Mitte 2024 fertig sein. Die Bauarbeiten sollen in kürze beginnen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. 10 Mio Euro. Der Entwurf kommt vom Büro Hartmann Architekten aus Mönchengladbach.

Die Wohnungsgenossenschaft Essen-Nord eG ist mit mehr als 4.800 Mitgliedern und rund 3.700 eigenen Wohnungen eine mittelgroße und traditionsreiche Wohnungsgenossenschaft mit Sitz in Essen. Seit vielen Jahren bieten wir Menschen in Essen, Düsseldorf, Ratingen, Dortmund und Dülmen ein Zuhause. 

Donnerstag, 2. Juni 2022

Herne | Quartier Kaiserstraße

Auf einem ehemaligen Fußballplatz im Herner Stadtteil Baukau soll in den kommenden Jahren der Dienstleistungspark Schloss Strünkede entstehen. In der Ratssitzung vom 30. Mai 2017 wurde nun ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der Neuen Mitte in Baukau gesetzt: Die Projektentwicklungsgesellschaft LIST Retail Development aus Oldenburg erhielt in einer nichtöffentlichen Sitzung den Zuschlag für die Entwicklung eines Wohn- und Geschäftszentrums mit großzügigen Grünflächen auf einem 23.000 qm großen Areal im zukünftigen Dienstleistungspark. Das Investitionsvolumen wird voraussichtlich 40 Millionen Euro betragen.

Urban und doch naturnah Geplant ist eine völlige Neugestaltung des Grundstücks. Wohn-, Handels- und Dienstleistungsflächen werden so geschickt in den bestehenden Baumbestand sowie eine neu zu erstellende Parklandschaft integriert, dass der Eindruck entsteht, man befinde sich mitten im Grünen. „Eine neue Mitte hat ihren Namen nur dann verdient, wenn Sie ein attraktives Angebot gepaart mit einer hohen Aufenthaltsqualität bietet“, erläutert Michael Garstka, geschäftsführender Gesellschafter von LIST Retail Development. „deshalb haben wir uns gegen riesige Gebäudekomplexe und eine vollständige Bebauung und für die kleinteilige Gebäudestruktur, den Erhalt des Baumbestandes und die Schaffung einer Parkanlage entschieden.“

Die Mitte des Zentrums werden nahversorgungsrelevante Angebote aus den Bereichen Lebensmittel und Drogerie sowie verschiedene kleinteilige Gastronomie-Einheiten bilden, deren Dachflächen vollständig begrünt und begehbar sind. Von der so entstehenden Parkfläche aus gelangt man direkt in die drei angrenzenden Wohn- und Dienstleistungsgebäude.

Vier weitere Geschossbauten mit Wohnflächen entstehen im Süden des Areals (im Bild nicht zu sehen; die linke, untere Bildecke zeigt Richtung Süden). Die Gebäude orientieren sich in ihrer Maßgeblichkeit an der umliegenden Bebauung. Die nicht bebauten Flächen werden zu einem Teil als Grünflächen und zu einem anderen Teil als Parkplatzflächen genutzt. Auf dem Parkplatz soll zukünftig der Wochenmarkt stattfinden.

Der Zeitplan der Oldenburger Projektentwicklungsgesellschaft sieht vor, dass im Laufe des Jahres gemeinsam mit der Stadt Herne der Kaufvertrag für das Grundstück ausgehandelt und im Anschluss daran der Bebauungsplan aufgestellt wird. Parallel werden Michael Garstka und sein Team die Konzeption konkretisieren und die Gespräche mit potenziellen Mietern vertiefen. Insgesamt wird die Projektentwicklung voraussichtlich drei bis vier Jahre in Anspruch nehmen – ein Zeitraum, der bei Projekten dieser Größenordnung mindestens anzusetzen und durchaus üblich ist.

 Pressemitteilung: List Develop


Projektdaten:

  • Bauherr: LIST Retail Development
  • Architekt: RKW Architektur + Düsseldorf
  • BGF: 20.444 qm
  • Grundstücksgröße: 23.000 qm
  • befestigte Außenanlage: ca. 5.000 qm (erster Schätzwert)
  • Investitionskosten: ca. 40 Mio Euro
  • Baustart: voraussichtlich 2019



Update 25.01.2017

Rund ein Dreivierteljahr nach Gewinn des Wettbewerbs zur Projektentwicklung eines Teilstücks des Dienstleistungsparks Schloss Strünkede war es im Dezember 2017 soweit: Zusammen mit der Stadt Herne und der Gesellschaft für Wohnungsbau unterschrieb LIST Develop Commercial aus Oldenburg den Kaufvertrag des 23.000 Quadratmeter großen Grundstücks.

„Jetzt, mit der Unterschrift, können wir uns auf das Planungsrecht konzentrieren“, freut sich Garstka. Der erste Schritt dabei ist die Anpassung des regionalen Flächennutzungsplans durch die Planungsgemeinschaft bestehend aus Vertretern der zugehörigen Gemeinden. Darauf aufbauend wird der Bebauungsplan entwickelt. „Wir schauen und besprechen kontinuierlich, was das Beste für unsere gesamte Region ist“, betont Dudda.

Konkret bedeutet das, dass in den nächsten Treffen zwischen LIST Develop Commercial und der Stadt alle Gutachten zusammengetragen werden. „Nach dem Planungsrecht geht es für uns direkt mit dem Baurecht weiter“, so Garstka. „Dann stellen wir voraussichtlich Anfang 2019 den Bauantrag. Das ist unser nächster Meilenstein, bevor der Bau beginnt.“

Pressemitteilung: LIST kauft Grundstück im Dienstleistungspark Schloss Strünkede


Update 30.03.2021

Es geht voran beim „Quartier Kaiserstraße“ im Herner Stadtteil Baukau: Nun hat der Oldenburger Projektentwickler LIST Develop Commercial den Bauantrag für den ersten Bauabschnitt bei der Stadtverwaltung eingereicht. „Damit legen wir den Grundstein für den Baubeginn der gewerblich genutzten Flächen an der Kaiserstraße. Das ist ein wesentlicher Schritt für das Projekt“, betont Michael Garstka, Geschäftsführer von LIST Develop Commercial. Das geplante Quartier bietet eine vielseitige Mischnutzung aus Nahversorgern, Büro- sowie Praxisflächen. Auch Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda zeigt sich sehr zufrieden mit dem Fortschritt des Projektes: "Das ist eine gute Nachricht und ein guter Tag für die Stadtentwicklung, insbesondere für Baukau. Ich freue mich, dass die intensiven Vorarbeiten der Stadt Herne und der List Develop Commercial nun in einen Bauantrag gemündet sind. Wir entwickeln damit eine Fläche zukunftsorientiert. Die Nähe zum Wasser und zum Schloss Strünkede sind große Pluspunkte für dieses neue Quartier, in dem Wohnen, Handel, Dienstleistungen und Nahversorgung sich ausgewogen ergänzen.“

„Alle Flächen bieten interessierten Mietern eine moderne Gebäudeausstattung an einer repräsentativen Adresse“, sagt Michael Garstka. Die insgesamt 5.250 qm Handelsfläche im Erdgeschoss sind für einen Vollversorger, eine Drogerie, einen Discounter sowie eine kleine Gastronomie-Einheit vorgesehen. Schon jetzt steht EDEKA als ein Mieter fest und baut seine Präsenz in Herne weiter aus. Auf die Obergeschosse des Quartiers verteilen sich etwa 1.725 qm Praxisflächen sowie gut 4.000 qm Büros. „Die Aufteilung der jeweiligen Flächen ist dabei flexibel und auf vielfältige Art und Weise gestaltbar“, ergänzt Garstka. Gleichzeitig erhält das Gebäudeensemble eine begrünte Dachfläche oberhalb der Handelsflächen, die zum Verweilen einlädt und eine hohe Aufenthaltsqualität bietet. Die angrenzenden Büro- und Praxisgebäude bieten zudem einen zusätzlichen Ausgang in Richtung dieser Dachfläche. Auch Parkmöglichkeiten und ein Marktplatz sind auf dem Gelände vorgesehen.

LIST Develop Commercial hatte an einem Wettbewerb zur Bebauung des Areals im Dienstleistungspark Schloss Strünkede beteiligt und die Stadt Herne von seinen Ideen überzeugt. Im Oktober 2020 wurde das Bebauungsplanverfahren abgeschlossen. Abhängig davon, wann die Baugenehmigung erteilt wird, erfolgt der Baubeginn voraussichtlich im vierten Quartal 2021. Die Fertigstellung des Quartiers für die zweite Jahreshälfte 2023 vorgesehen.

Pressemitteilung: Quartier Kaiserstraße in Herne: LIST Develop Commercial reicht Bauantrag ein

Update 28.01.2022

Bereits im Dezember 2021 sind die Arbeiten zum Bau des Quartiers Kaiserstraße offiziell gestartet. Mitte Mai 2022 sollen die eigentlichen Bauarbeiten starten. Die Engler-Gruppe rechnet mit der Fertigstellung des Quartiers Kaiserstraße im September 2023.



Update 02.06.2022

Die Hochbauarbeiten stehen kurz bevor. Nun sind auch die ersten Mieter bekannt. Neben Edeka, wird auch Aldi und dm eine Filiale eröffnen. Auch eines der Bürogebäude ist bereits vermietet. Die Verhandlungen für die Gastronomie und weitere Bürofläche stehen kurz vor Abschluss.

Neben der bereits von der List Gruppe geplanten Begrünung des zentralen Dachs des Gebäudes habe man nachträglich zahlreiche Nachhaltigkeitsaspekte eingeplant, zum Beispiel die Photovoltaikanlage und eine innovative Heizungsanlage mit einem Eisspeicher.

Dienstag, 31. Mai 2022

Bergkamen | Neuentwicklung Gelände der ehemaligen Turmarkaden

Die Stadt Bergkamen hat der Bauvoranfrage der INTERRA Immobilien AG für eine umfassende Quartierslösung auf dem Gelände der ehemaligen Turmarkaden stattgegeben. Auf zweieinhalb Hektar Fläche sollen mehrere zehntausend Quadratmeter Wohnraum und Gewerbeflächen entstehen.

Derzeit dominiert eine große Freifläche den Abschnitt der Töddinghauser Straße zwischen Hubert-Biernat- und Zentrumsstraße. Doch schon bald entstehen hier helle, mehrstöckige Wohn- und Geschäftshäuser sowie einladende Grünflächen und Tiefgaragenplätze für Anwohner und Besucher des neuen Quartiers. Alleine rund 14.000 Quadratmeter neuen Wohnraum will die INTERRA Immobilien AG vor Ort errichten. Sie verteilen sich auf moderne Apartments mit zwischen 30 und 50 Quadratmetern Grundfläche und Wohnungen für mehrköpfige Familien. Hinzu kommt ein Ärztehaus, Gastroflächen und kleine Einzelhandelslokale für die Nahversorgung der neuen Anwohner. Außerdem hat INTERRA zwischen 5.000 und 7.000 Quadratmeter Fläche für betreutes Wohnen vorgesehen.

„Insgesamt planen wir auf dem zweieinhalb Hektar großen Areal Gebäude mit fast 38.000 Quadratmetern BGF und 450 Tiefgaragenplätzen. Damit prägen wir das Viertel langfristig und führen es einer zeitgemäßen gemischten Nutzung zu“, beschreibt Investor Alexander Dold das Projekt. Nur noch weniger der neu geschaffenen Flächen stehen Gewerbetreibenden offen. Erst kürzlich hat der Lebensmittelhändler EDEKA einen Mietvertrag über eine Fläche von 4.000 Quadratmetern in den neuen Immobilien unterzeichnet und damit eine regelrechte Sogwirkung entfaltet. Auch mit dem Drogeristen dm verliefen die Vertragsverhandlungen über ein Ladenlokal erfolgreich. Mit weiteren Interessenten steht Dold derzeit im vielversprechenden Austausch.

„Wir achten sehr genau auf eine gesunde und funktionierende gewerbliche Mietergemeinschaft vor Ort“, unterstreicht Dold. „Eine nachhaltig erfolgreiche Quartierslösung muss den Menschen am Platz alle Dinge des täglichen Bedarfes bieten – neben Einkaufsmöglichkeiten und Fachärzten gehört für uns auch der Blick ins Grüne dazu. Hier haben wir bereits die Weichen gestellt und errichten einen Terrassenpark, welcher als kleine grüne Lunge im Herzen von Bergkamen fungiert.“ Mit einem Baubeginn rechnet Dold im Laufe des Jahres. In den zurückliegenden Wochen hat INTERRA bereits zusammen mit dem Versorger GSW die Infrastruktur für eine ideale Versorgung der einzelnen Bauabschnitte geschaffen.


Das Quartier in Zahlen

  • 14.000 Quadratmeter Wohnraum
  • 5.000 bis 7.000 Quadratmeter betreutes Wohnen
  • 6.350 Quadratmeter Ärztehaus inklusive Apotheke und Sanitätshaus
  • 4.200 Quadratmeter (Lebensmittel-)Einzelhandel
  • 2.200 Quadratmeter Drogerist, Tiernahrung und kleinere Shops, Gastro
  • 2.000 Quadratmeter Fitnessanbieter 2.000 Quadratmeter Büro/Dienstleistung
  • 450 Tiefgaragenplätze + 142 ebenerdige Parkplätze

Die INTERRA Immobilien AG hatte die damaligen Bergkamener Turmarkaden im Jahr 2018 erworben und im darauffolgenden Jahr mit den Abriss der leerstehenden Mall begonnen. Nachdem der ursprüngliche Neubauplan für ein innerstädtisches Einkaufszentrum nicht auf das Einvernehmen der Stadtverwaltung traf und mit einer Veränderungssperre quittiert wurde, disponierte der Investor um und entwickelte im Spätsommer 2020 das nun freigegebene Projekt einer zentralen Quartierslösung. Dold ist sehr stolz auf die Arbeit seines Teams, welches in nur 9 Monaten den Turn-around von einer Veränderungssperre zum Bauvorbescheid hinbekommen hat.


Bild: INTERRA Immobilien AG

Update 31.05.2022

Das Areal der ehemaligen Turmarkaden in Bergkamen wechselt den Besitzer. Käufer des innerstädtischen Projekts „Berg-Karree“ ist die Essener HARFID Unternehmensgruppe. Der inhabergeführte Projektentwickler und Totalunternehmer wird die von INTERRA geplante Quartiersentwicklung fortführen und realisieren.

Veräußerer des mehr als zwei Hektar großen Areals an der Töddinghauser Straße gegenüber dem Bergkamener Rathaus ist die INTERRA Immobilien AG aus Meerbusch. Die HARFID Unternehmensgruppe als neuer Eigentümer wird das bestehende Konzept der INTERRA für ein lebenswertes und urbanes Quartier in die Realität überführen. Schon in der Vergangenheit hat sich der Käufer mit der Entwicklung, Planung und der baulichen Umsetzung vergleichbarer Quartierslösungen einen Namen gemacht.


Die ersten Mieter wie EDEKA, dm, easy Apotheke und Sunpoint haben sich bereits Ladenlokale im „Berg-Karree“ gesichert. Weitere Mieter im Speziellen aus dem Bereich Betreutes Wohnen stehen kurz vor Unterschrift. Insgesamt wird das Projekt mehr als 26.500 m² Miet- und Nutzfläche für Wohnungen und Gewerbetreibende bieten. Hinzu kommen 550 Tiefgaragenparkplätze und einladende Grünflächen.

Sonntag, 29. Mai 2022

Wesel | Logistikzentrum „Duisburg North“

BEOS Logistics setzt Spatenstich für Logistikzentrum mit 86.000 m² Gesamtfläche in Wesel am Niederrhein

Mit einem symbolischen Spatenstich leitet die 2020 gegründete BEOS Logistics, ein Joint Venture von Swiss Life Asset Managers, Ingo Steves und Stephan BoneWinkel, den Baubeginn ihrer ersten Logistikimmobilie ein.

Für den global agierenden Logistikdienstleister Rhenus errichtet der Investor-Developer am RheinLippe-Hafen in Wesel nördlich von Duisburg eine Logistikimmobilie mit 86.000 m² Gesamtfläche. Die BEOS Logistics hat das Areal von dem Hafenverbund DeltaPort Niederrheinhäfen übernommen. Als Generalunternehmen ist LIST Bau Nordhorn für die Durchführung der Baumaßnahmen zuständig. Die Fertigstellung ist für Sommer 2023 geplant.

Ein Schwerpunkt liegt auf der fossilfreien Energieversorgung mittels Geothermie, Photovoltaikanlage und Wärmepumpe. Zudem wird für die Immobilie eine BREEAM-Excellent-Zertifizierung angestrebt und auch darüber hinaus umfassend in Nachhaltigkeit investiert. Andreas Stolte, Geschäftsführer des Hafenverbundes DeltaPort, äußerte seine Zufriedenheit:

Errichtet wird die moderne Immobilie auf einem 165.000 m² großen Greenfield-Grundstück. Von der Mietfläche entfällt mit 81.400 m² der Großteil aufLogistikfläche. Zudem entstehen 3.500 m² Büro- und Sozialfläche sowie 1.200 m² Mezzaninefläche. Neben der langfristigen Vermietung an den Einzelmieter Rhenus eigenen sich die Flächen grundsätzlich auch für eine Aufteilung in bis zu zehn Einheiten für verschiedene Nutzer. Außerdem entstehen 37 Lkw-Parkplätze und 200 PkwStellplätze. ,,Mit der neuen Logistikimmobilie stärken wir unsere Präsenz am Niederrhein und bauen unser engmaschiges Standortnetz weiter aus. Wir danken unseren Partnern für die gute Zusammenarbeit“, sagt Andreas Mayer, Mitglied der Geschäftsleitung bei Rhenus Warehousing Solutions Deutschland.

Das Areal überzeugt nicht nur durch den direkten Bezug zum Rhein-Lippe-Hafen, sondern auch wegen der guten Anbindung an die Bundesstraße B8 sowie an die logistisch wichtige Autobahn A3. Die Nähe zu den Häfen in Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen macht die Region zudem zur wertvollen Drehscheibe für den internationalen Warenverkehr, was zu einer überdurchschnittlichen Ansiedlung von Großhändlern führt. Gleichzeitig bietet der Standort Zugang zum Ruhrgebiet und der Region Köln/Bonn.

PM: Mit nachhaltigem fossilfreiem Konzept in die Zukunft

Bild: Beos Logistics

Donnerstag, 26. Mai 2022

Essen | Deichmann Campus

Die Bauarbeiten für den Umbau und die Erweiterung der Firmenzentrale der Deichmann SE, Europas größtem Schuheinzelhändler, sind gestartet. Nach Plänen der Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp) wird der Verwaltungssitz des Familienunternehmens in Essen in den kommenden Jahren zu einem modernen Campus ausgebaut.


Deichmann wurde vor über 100 Jahren von Heinrich Deichmann in Essen gegründet, wo die Firmenzentrale noch heute ansässig ist. Für die Standortentwicklung hat gmp ein langfristiges Gesamtkonzept in mehreren Baustufen entwickelt, das den Bestand und die Neubauten in Beziehung setzt und zu einem Campus verbindet. Mit einer einheitlichen Fassadengestaltung und einer optimierten internen Vernetzung wird der Unternehmensstandort über die Jahre zusammenwachsen und der Campusgedanke außen ablesbar und innen erlebbar sein. Ein öffentlicher Park, der den alten Baumbestand integriert, verbindet künftig die nahe gelegenen Grünzüge und richtet sich sowohl an die Mitarbeitenden von Deichmann als auch an die Bewohner:innen des Stadtteils.

Im ersten Bauabschnitt entsteht nun ein fünfgeschossiges Atriumgebäude, das künftig mit dem neuen Entree die repräsentative Adresse des Firmencampus bildet. Im Erdgeschoss befindet sich die Cafeteria, die zusammen mit dem Foyer zu einer Veranstaltungsfläche zusammengeschaltet werden kann. Die Büroflächen in den Obergeschossen sind als Open Space mit eingestellten Boxen für Sondernutzungen konzipiert. Für die interne Vernetzung wird in der ersten Bauphase auch die bisherige Hauptverwaltung teilweise umgebaut und an das Atriumgebäude angeschlossen.


Im Rahmen eines ökologischen Gesamtkonzeptes wird Wert auf die Verwendung von ressourcenschonenden langlebigen Materialien gelegt und alle Dächer werden als extensiv begrünte Flachdächer ausgebildet. Geplant ist zudem die Nutzung regenerativer Energiequellen wie Geothermie und Photovoltaik. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts ist für Herbst 2024 vorgesehen.


„Für die Entwicklung des Unternehmensstandortes zu einem Firmencampus hat gmp eine ganzheitliche Vision für die nächsten Jahrzehnte entwickelt. Durch die kompakte Anordnung der Baukörper werden die bestehenden und die geplanten Nutzflächen auf optimale Weise vernetzt und der Standort damit zukunftsfähig gestaltet. Es entsteht ein zentraler Park, der die Grünzüge im Nordwesten und Südosten des Deichmann-Geländes miteinander verbindet und der mit seiner besonderen Aufenthaltsqualität nicht nur den Mitarbeitenden der Deichmann SE, sondern auch der Allgemeinheit zugutekommt.“ – Christian Hoffmann, Partner bei gmp

PM: Deichmann-Campus in Essen - Baustart für neuen Firmencampus

Bilder: © gmp Architekten

Dienstag, 24. Mai 2022

Duisburg | Hotel und Bürogebäude - Mercator Quartier

In das im Duisburger Zentrum direkt gegenüber von Rathaus und Salvatorkirche entstehende neue Premier Inn-Hotel hat der Betreiber selbst investiert und wird die Immobilie mit 219 Zimmern in den eigenen Bestand übernehmen. Im Sommer startet die GBI Unternehmensgruppe als Projektentwickler mit den Tiefbauarbeiten. Auch ein Gastronomie-Angebot mit 480 Quadratmetern Fläche wird in das Gebäude integriert. Auf dem rund 2.190 Quadratmeter großen Grundstück direkt neben dem Hotel errichtet die GBI zudem einen Büro-Trakt mit ca. 2.100 Quadratmeter Mietfläche. Die Bauarbeiten sollen bis Herbst 2024 abgeschlossen sein.

Eine Besonderheit der Quartiersentwicklung ist zudem, dass im Rahmen der Hotelentwicklung von GBI und Premier Inn zwei historische Gebäude wieder errichtet werden. Das Ott-Vogel-Haus, in dem im 16. Jahrhundert ein Bürgermeister mit großen Verdiensten um die Entwicklung der Stadt lebte, integriert der Projektentwickler dabei sogar mit einigen dort untergebrachten Zimmern in das Hotel. Durch ein Tor neben dem Ott-Vogel-Haus ist als wichtige bauliche Maßnahme künftig die Oberstraße mit Blickrichtung Innenhafen direkt erreichbar. Nahe des neuen Premier Inn wird zudem das ehemalige Wohnhaus des berühmten Kartographen und Globen-Hersteller Gerhard Mercator restauriert. Er lebte ebenfalls im 16. Jahrhundert in Duisburg und gilt als einer der berühmtesten Bürger in der Stadtgeschichte. Das gesamte neu entstehende Quartier ist nach diesem berühmten Duisburger benannt.

Entlang des Projektentwicklungsbereiches an Gutenberg- und Oberstraße plant die GBI eine Blockrandbebauung. „So entwickelt sich ein großstädtisches Ambiente inklusive optischer Einbindung angrenzender Wohnbauquartiere“, erläutert GBI-Projektmanager Sebastian Skowronski. Die Objektplanung erfolgte durch das renommierte Büro für Architektur und Städtebau RKW Architektur+. „Eine Besonderheit des Hotels werden auch drei Panorama-Suiten im obersten der fünf Stockwerke, einem Staffelgeschoss“, so Skowronski: „Diese ermöglichen einen ganz besonderen Blick über die Stadt in Richtung Westen.“

PM: Premier Inn erwirbt Hotelentwicklung der GBI im Duisburger Zentrum


Bilder: GBI Unternehmensgruppe

Essen | Bürocampus BEUST

Der Düsseldorfer Projektentwickler SASSENSCHEIDT hat im September den Bauantrag für das Neubauvorhaben BEUST eingereicht. Die Baumaßnahmen des circa 28.000 m² großen Bürocampus im gleichnamigen Graf-Beust Areal im Essener Norden sollen im Jahr 2021 beginnen.

Die Planung für den vier- bis fünfgeschossigen Büroneubau mit KFW 55 und DGNB Gold Standard wurde gemeinsam mit plasma Architekten aus Düsseldorf entwickelt.

Quelle: http://www.deal-magazin.com/ne…ew-Work-Standort-in-Essen

Update 24.05.2022

Der Düsseldorfer Projektentwickler SASSENSCHEIDT hat Anfang Mai die Baugenehmigung für das Neubauvorhaben BEUST erhalten. Somit steht den Baumaßnahmen des circa 29.000 m² großen Bürocampus im gleichnamigen Graf-Beust-Areal nahe der Essener Innenstadt nun nichts mehr im Wege. Die ersten Abbrucharbeiten auf dem Areal mit anschließenden Tiefbauarbeiten sollen im 3. Quartal 2022 beginnen.

BEUST: Ein „New Work“-Standort beginnt zu wachsen

Mit dem BEUST Bürocampus lässt die SASSENSCHEIDT-Gruppe mit Unterstützung der EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft und BNP Paribas Real Estate als Leadmakler einen innovativen „New Work“-Standort im Herzen Essens entstehen: Der vier- bis fünfgeschossige Bau ermöglicht durch flexible Grundrisse und einen modernen Innenausbau verschiedenste Nutzungsszenarien, die jederzeit an dynamische Nachfragesituationen angepasst werden können. Auch innovative „Haus-in-Haus“-Lösungen sind Teil des Konzepts.


Herzstück des Projekts ist die bestehende Kleineisenhalle, die als Foodcourt sowie als Meeting- und kreativer Arbeitsbereich revitalisiert wird. Den roten Faden bilden Kommunikation und Aufenthaltsqualität, was sich sowohl in der Gebäudestruktur als auch im grünen Innenhof spiegelt. Entworfen von den Düsseldorfer plasma Architekten verfügt das BEUST zudem über EH40 und DGNB Gold-Standard.

„Wir freuen uns riesig über die erteilte Baugenehmigung und haben direkt die nächsten Schritte in die Wege leiten können. Der aktuelle Nutzer der Bestandsflächen zieht im Sommer dieses Jahres aus und damit ist dann der Weg frei für die ersten Abbruch- und Tiefbaumaßnahmen“, sagt Erik Sassenscheidt, Geschäftsführender Gesellschafter der SASSENSCHEIDT-Gruppe. „Es ist immer ein ganz besonderer Moment bei einem Projekt, wenn die Genehmigung erteilt wurde und nun unser BEUST Campus für jeden erkennbar zum Leben erwacht.“

Prozess & Projektteam

Der Büroneubau entsteht auf einer Grundstücksfläche von knapp 15.000 m². Die SASSENSCHEIDT-Gruppe erwarb das Grundstück im zentral gelegenen Graf-Beust-Areal Ende 2019. Im August 2020 reichte der Projektentwickler den Bauantrag für das Neubauvorhaben ein.

Für die gesamte Entwicklung übernimmt das Düsseldorfer Büro ZweiPM die Projektsteuerung. Mit der Vermarktung des BEUST ist das Essener Office Advisory-Team von BNP Paribas Real Estate beauftragt. Als Schnittstelle zu den verschiedenen Ämtern der Stadt und als Moderator in der Kommunikation leistet auch die Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft EWG einen wertvollen Beitrag zum Projekt.