Sonntag, 26. Juli 2026

Gelsenkirchen | Quartier "Am Buerschen Waldbogen" - Fertig (07/26)

Meldung von 29.10.2017

Der Projektentwickler Bonava startet in dieser Woche den Verkauf von 28 Eigenheimen in Gelsenkirchen-Buer. Auf einem gut 6.900 Quadratmeter großen Teil des Quartiers "Am Buerschen Waldbogen" sollen bis Ende 2019 insgesamt 22 Doppelhaushälften sowie sechs Reihenhäuser entstehen."Derzeit laufen noch die Erschließungsarbeiten auf dem Gelände. Abhängig von den Witterungsbedingungen wollen wir spätestens im Mai mit dem eigentlichen Bau der Häuser beginnen. Etwa ein Jahr später werden dann schon die ersten Familien einziehen können", sagt Bonava-Projektleiterin Claudia Kurz.

Die Eigenheime zu Preisen ab 399.000 Euro bieten jeweils vier oder fünf Zimmer und circa 164 bis 183 Quadratmeter Wohn-/Nutzfläche inklusive Kellergeschoss und großer Dachterrasse. Alle Häuser werden im Energieeffizienzstandard KfW 55 errichtet. Mögliche Kaufinteressenten können damit von attraktiven Fördermöglichkeiten profitieren. Die Grundstücke samt Garten, Garage und zweitem PKW-Stellplatz variieren zwischen 130 und 385 Quadratmetern. Ein zentraler Quartiersplatz mit Spielgeräten soll die kleine Siedlung künftig abrunden und zum gemeinsamen Treffpunkt der neuen Nachbarn werden. Die Bonava-Häuser sind Teil des Quartiers "Am Buerschen Waldbogen" der SEG-Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen, das auf dem Gelände einer ehemaligen Kinderklinik entsteht. Das gesamte Quartier "Am Buerschen Waldbogen" umfasst rund 12,7 Hektar.


Pressemitteilung: Verkaufsstart für Einfamilienhausprojekt in Gelsenkirchen


Update 26.07.2026

Buerscher Waldbogen: Zehn Jahre Entwicklung zum modernen Wohnquartier

Mit dem Buerschen Waldbogen ist im Gelsenkirchener Stadtteil Resse eines der größten und erfolgreichsten Wohnbauprojekte der vergangenen Jahre entstanden. Rund zehn Jahre nach Beginn der Vermarktung ist das Quartier nahezu vollständig bebaut und gilt heute als eines der attraktivsten Neubaugebiete im Stadtnorden.

Das rund 22 Hektar große Areal, auf dem sich früher die Gelsenkirchener Kinderklinik befand, hat sich zu einem modernen Wohngebiet mit großzügigen Grünflächen und hoher Aufenthaltsqualität entwickelt.

Foto: Stadt Gelesenkirchen

Von der ehemaligen Kinderklinik zum neuen Wohnquartier

Bis 2007 befand sich auf dem Gelände die traditionsreiche Gelsenkirchener Kinderklinik. Nach dem Umzug an den heutigen Standort neben dem Knappschaftskrankenhaus wurden die alten Gebäude abgerissen.

2012 beschloss der Rat der Stadt den Bebauungsplan. Vier Jahre später begann die Vermarktung der Grundstücke durch die Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen (SEG). Die vollständige Erschließung übernahm NRW.URBAN.

Hochwertige Bebauung mit klaren Gestaltungsregeln

Im Buerschen Waldbogen entstanden:

  • 170 freistehende Einfamilienhäuser
  • 28 Doppelhaushälften
  • 7 Mehrfamilienhäuser
  • ein großer Waldspielplatz
  • großzügige Grün- und Freiflächen

Nur wenige Grundstücke sind derzeit noch verfügbar. Lediglich vier Bauplätze für Einfamilienhäuser sowie einige Wohnungen in den noch entstehenden Mehrfamilienhäusern befinden sich aktuell im Bau beziehungsweise in der Vermarktung.

Nachhaltiges Energiekonzept

Besonderes Augenmerk wurde auf Nachhaltigkeit gelegt. Für alle Gebäude galten anspruchsvolle energetische Vorgaben:

  • KfW-Förderstandard als Mindestanforderung
  • Photovoltaikanlagen auf allen Dächern
  • energieeffiziente Bauweise
  • nahezu Nullemissions-Siedlung beim Wärmeverbrauch

Damit zählt der Buersche Waldbogen zu den nachhaltigsten Wohnquartieren der Region.

Rund 800 Menschen leben inzwischen im Quartier

Heute wohnen schätzungsweise rund 800 Menschen im neuen Stadtviertel. Bemerkenswert ist, dass etwa 35 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner aus anderen Städten nach Gelsenkirchen gezogen sind. Das Quartier trägt damit aktiv dazu bei, neue Einwohner für die Stadt zu gewinnen.

Die Kombination aus moderner Architektur, großzügigen Grundstücken, viel Grün und familienfreundlicher Infrastruktur macht das Gebiet besonders attraktiv.

Erfolgreiches Projekt auch wirtschaftlich

Auch finanziell erwies sich das Projekt als voller Erfolg.

  • Investitionen der SEG: rund 22 Millionen Euro
  • Einnahmen aus Grundstücksverkäufen: rund 35,7 Millionen Euro
  • Überschuss: etwa 13,7 Millionen Euro

Die erzielten Einnahmen sollen nach Angaben der Stadt in weitere Stadterneuerungs- und Wohnbauprojekte investiert werden.

Quelle: WAZ - Das ist ein tolles Wohngebiet, das ist eine echte Perle in Gelsenkirchen“ - Paywall

Samstag, 25. Juli 2026

Bochum - Neubau Seniorenwohnanlage Wittener Straße 230 | Baustop

Auf dem seit Jahren brach liegenden ehemaligen Tankstellengrundstück an der Wittener Straße soll eine Einrichtung für betreutes Wohnen entstehen, fünf Stockwerke hoch, mit Balkonen und einem Innenhof. Bauherr ist der Berliner Hausund Gebäudeverwalter Imodom GmbH. Als Betreiber der Einrichtung steht der ambulante Pflegedienst „Asisa-Vitalles“ bereit.

Im besten Fall könnten die ersten Bewohner schon Ende 2016 an der Wittener Straße 230 einziehen. Die aktuellen Planungen der Mainzer Architektin Lieselotte Müller von der Planungsgruppe „ZWO“ sehen insgesamt 29 Seniorenwohnungen sowie zwei Wohngruppen mit jeweils zwölf Plätzen vor. Außerdem wird der Pflegedienst „Asisa Vitalles“ seine Büroräume aus der Innenstadt nach Altenbochum verlagern. Unter dem Gebäude soll eine Tiefgarage mit Einfahrt in der Goystraße entstehen..

Quelle

Update 19.08.2016

Mitte September plant der ambulante Pflegedienst Asisa Vitalles Bochum mit dem Bau eines Pflegezentrums für russischstämmige Senioren auf dem Brachgelände Goy-/Wittener Straße zu beginnen. Aufgrund von Statikproblemen kam es in Vergangenheit immer wieder zu Verzögerungen beim Projekt. Russische Migranten werden hier eine neue Bleibe finden. Vorgesehen sind 29 separate Wohnungen, in die 35 Menschen einziehen werden, und zwei Wohngruppen mit je einem Dutzend Senioren. Hier werden die Pflegefälle einziehen, die eine 24-Stunden-Betreuung brauchen.

Der neue Komplex wird fünfgeschossig, die Wohnungen werden zwischen 45 und 60 Quadratmeter groß sein. Ein Großteil bekommt Balkone, ein Innenhof dient als Gemeinschaftsbereich. Gerechnet wird mit einer zweijährigen Bauzeit. Die Kosten für den Bau liegen zwischen 5 & 6 Mio Euro.

Quelle: WAZ - Heim für Russen: Bau soll beginnen


Update 29.04.2017

Nach zwei jähriger Verzögerung haben nun in Altenbochum im Bereich Wittener-/ Goystraße die Bauarbeiten für das neue Pflegeheim begonnen. Die Firma Nuha aus Düsseldorf, ein großer Bauträger, ist aktuell mit dem Bodenaushub beschäftigt. Danach werden insgesamt 48 Stahlträger ins Erdreich gerammt, gestützt durch Betonanker, um die Baugrube und die Nachbargebäude zu sichern.

Ende 2017 sollen die Rohrbauarbeiten abgeschlossen sein. Mit der Fertigstellung rechnet man bis Ende 2018. Die Kosten für das Projekt liegen aktuell bei 8,5 Mio Euro.

Quelle: WAZ - Pflegeheim für Russen soll Ende 2018 bezugsfertig sein


Update 14.07.2018

Seit November 2017 ruht die Baustelle, weil bei Arbeiten auf der Baustelle für die Seniorenwohnanlage der städtische Kanal beschädigt wurde. Aktuell wird deshalb drumherum gearbeitet. Seit Montag ist das Tiefbauamt dabei, den Kanal von der Liebfrauenstraße unter der Wittener Straße hindurch bis zur Goystraße zu erneuern. Im Spätsommer oder Herbst werden dann die Bauarbeiten für die neue Wohnanlge wieder aufgenommen, so dass der Neubau bis Ende 2019 feriggestellt werden kann.

Quelle: WAZ - Endlich: Neuigkeiten von „der“ Baustelle in Altenbochum

Update 19.09.2022

Die Baustelle für das Seniorenhaus an der Wittener Straße wird zur einer unendlichen Geschichte. Schon 2018 sollte das Gebäude stehen, das die private Hauskrankenpflege Asisa GmbH aus Berlin in Bochum-Altenbochum bauen lässt. Seither wird die Eröffnung Jahr für Jahr verschoben. Nun soll angeblich die Eröffnung Anfang 2023 erfolgen. Der Druck auf die Politik wächst, endlich zu handeln um der ewigen Baustelle entgegenzuwirken.

Quelle: Dauerbaustelle Seniorenheim - Politik verliert die Geduld


Update 20.09.2025

Am Neubau des Altenheims an der Wittener Straße/Ecke Goystraße in Altenbochum gibt es Fortschritte. Wie die SPD Altenbochum mitteilt, wurde eine neue Firma mit den Bauarbeiten beauftragt. Bereits jetzt ist ein neues Gerüst am Gebäude errichtet worden.

Das Projekt, das seit 2018 ein Seniorenheim entstehen lassen soll, war über Jahre ins Stocken geraten. Mitte August hatte Radio Bochum über den Stillstand berichtet. Grund war, dass der bisherige Bauunternehmer, den die Eigentümer engagiert hatten, seine Arbeiten eingestellt hatte.

Bauherr des Projekts ist die Berliner Firma Asisa GmbH, die das Seniorenheim später betreiben soll. Eigentümer der Immobilie ist die Padool GmbH (vormals Imodom GmbH), die ebenfalls in Berlin sitzt. In den vergangenen Jahren hatte es wiederholt Verzögerungen, fehlende Fortschritte und politische Diskussionen gegeben. Das Gebäude wurde sogar in das städtische „Verdachtsimmobilien-Kataster“ aufgenommen.

Politiker:innen verschiedener Parteien hatten den Stillstand kritisiert. Die Stadt prüft zudem, ob ein Baugebot nach § 176 BauGB in Betracht gezogen werden könnte, sollte es erneut zu längeren Verzögerungen kommen.

Mit dem neuen Bauunternehmen und dem sichtbaren Beginn der Arbeiten – das neue Gerüst steht bereits – scheint nun wieder Bewegung in das Vorhaben zu kommen. Offen bleibt, wann die Fertigstellung erfolgen wird und wie der genaue Zeitplan aussieht.

Quelle: Radio Bochum - Neue Firma übernimmt Arbeiten am Altenheim

Update 25.07.2026

Seit 2017 entsteht an der Ecke Wittener Straße/Goystraße in Bochum-Altenbochum ein Wohn- und Pflegezentrum für Senioren. Das Bauprojekt befindet sich jedoch seit Jahren im Rohbau und wird im Stadtteil inzwischen als „Geisterbaustelle“ bezeichnet. Die Stadt Bochum hat der Bauherrin nun eine Frist bis zum 15. August 2026 gesetzt. Bis dahin muss nachgewiesen werden, dass tatsächlich neuer Baufortschritt erzielt wurde. Andernfalls könnte die Baugenehmigung erlöschen.

Die Stadt begründet dies damit, dass zuletzt offenbar lediglich Reparaturarbeiten durchgeführt wurden. Sollten die Voraussetzungen für die Baugenehmigung nicht mehr erfüllt sein, müsste entweder eine neue Genehmigung beantragt werden oder – im schlimmsten Fall – der Rohbau abgerissen werden.

Die Bauherrin, die Berliner Padool GmbH, erklärt, mit der Stadt im Austausch zu stehen und spricht von positiven Signalen. Als Gründe für die jahrelangen Verzögerungen wurden mehrfach Probleme mit verschiedenen Baufirmen genannt.


Quelle: WAZ - „Geisterbaustelle“ in Bochum: Frist der Stadt läuft am 15. August aus – und dann? - Paywall

Samstag, 18. Juli 2026

Recklinghausen - Logistikzentrum der Haberkorn-Gruppe - In Bau

In Recklinghausen entsteht ein hochmodernes Logistikzentrum der Haberkorn-Gruppe. Der Rohbau durch PORR steht kurz vor dem Abschluss. Alle Informationen zum Bauprojekt, zur Architektur und zum aktuellen Stand im Juli 2026.

PORR errichtet modernes Logistikzentrum in Recklinghausen – Rohbau kurz vor dem Abschluss

In Recklinghausen entsteht derzeit eines der modernsten Logistikzentren Nordrhein-Westfalens. Mit dem Neubau investiert die österreichische Haberkorn-Gruppe rund 60 Millionen Euro in den Ausbau ihres deutschen Logistiknetzwerks. Die Bauausführung des Rohbaus übernimmt die PORR Hochbau West GmbH. Das Projekt verbindet moderne Industriearchitektur mit hochautomatisierter Lagertechnik und zählt zu den bedeutendsten Logistikentwicklungen der Region.


Bild: Feja + Kemper Architekten Stadtplaner Partnerschaftsgesellschaft mbB


Großprojekt stärkt den Wirtschaftsstandort Recklinghausen

Der symbolische Spatenstich erfolgte im Februar 2025. Auf dem Gelände entsteht ein neuer Logistikstandort für die zur Haberkorn-Gruppe gehörende Schloemer GmbH, einen der führenden Anbieter von Arbeitsschutz, Industrietechnik und Betriebsausstattung.

Mit dem Neubau erweitert das Unternehmen seine Lager- und Logistikflächen um rund 13.000 Quadratmeter. Die gesamte Bruttogeschossfläche beträgt knapp 16.900 Quadratmeter, während das Gebäude eine Höhe von bis zu 20 Metern erreicht.

Der Neubau ersetzt nicht den bestehenden Standort, sondern ergänzt ihn und schafft die Voraussetzungen für weiteres Wachstum.

Moderne Industriearchitektur mit Fokus auf Effizienz

Architektonisch folgt das Gebäude den Anforderungen moderner Logistikimmobilien. Große Spannweiten ermöglichen flexible Lagerbereiche ohne störende Stützen. Gleichzeitig sorgen großzügige Andienungszonen und optimierte Verkehrsflächen für einen effizienten Warenumschlag.

Besonderes Augenmerk liegt auf einer wirtschaftlichen Bauweise und einer späteren Erweiterungsfähigkeit. Wie viele aktuelle Logistikimmobilien setzt auch dieses Projekt auf funktionale Gestaltung, langlebige Materialien und energieeffiziente Gebäudetechnik.

AutoStore-System bildet das Herzstück

Ein Highlight des Projekts ist das geplante AutoStore-System. Dabei handelt es sich um ein vollautomatisches Behälterlager mit rund 175.000 Lagerbehältern. Roboter übernehmen künftig große Teile der Kommissionierung und sorgen für deutlich kürzere Zugriffszeiten sowie eine höhere Lagerdichte.

Mit dieser Technologie zählt das neue Logistikzentrum künftig zu den modernsten Standorten der Haberkorn-Gruppe in Deutschland.

Rohbau planmäßig nahezu abgeschlossen

Nach aktuellem Stand (Juli 2026) befindet sich der Rohbau in den letzten Bauabschnitten und steht kurz vor dem Abschluss. In den kommenden Monaten folgen der Innenausbau, die technische Gebäudeausrüstung sowie die Installation der automatisierten Lagertechnik.

Die erste Inbetriebnahme der Anlagen ist für Ende 2026 vorgesehen. Der vollständige Regelbetrieb soll anschließend schrittweise bis Ende 2027 aufgenommen werden.

Bedeutung für die Region

Mit dem Neubau investiert Haberkorn langfristig in den Standort Recklinghausen und stärkt gleichzeitig die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Neben einer höheren Logistikleistung schafft das Projekt moderne Arbeitsplätze und verbessert die Versorgung von Industrie- und Handwerkskunden in ganz Deutschland.


Bottrop - Neubau Mehrfamilienhaus + Kita Tourcoingstraße - In Planung

An der Tourcoingstraße im Bottroper Stadtteil Eigen entsteht in den kommenden Jahren ein ungewöhnliches Neubauprojekt. Während der Projektentwickler Bonava auf dem angrenzenden Gelände eine neue Wohnsiedlung mit Einfamilien- und Reihenhäusern errichtet, entwickelt die städtische Gesellschaft für Bauen und Wohnen Bottrop (GBB) ein viergeschossiges Mehrfamilienhaus mit integrierter Kindertagesstätte.

Kombination aus Wohnraum und Kita

Im Erdgeschoss des Neubaus ist eine viergruppige Kindertagesstätte vorgesehen. In den drei darüberliegenden Geschossen entstehen insgesamt zwölf öffentlich geförderte Mietwohnungen. Die Realisierung des geförderten Wohnraums ist Bestandteil des Bebauungsplans und soll das neue Wohnquartier sinnvoll ergänzen.

Für das Projekt nutzt die GBB sowohl ein bereits im Besitz befindliches Grundstück an der Ecke Tourcoingstraße/Börenstraße als auch einen Teil der angrenzenden Fläche des Bonava-Areals. Auf dem bisherigen, seit Jahren ungenutzten Bolzplatz wird künftig das Außengelände der Kita angelegt.


Holzbau als Pilotprojekt

Besonders bemerkenswert ist die geplante Bauweise. Während die Kindertagesstätte in klassischer Massivbauweise errichtet wird, entsteht der Wohnbereich nahezu vollständig in Holzbauweise. Lediglich Treppenhäuser und Aufzugsschächte werden aus Beton gefertigt.

Mit diesem Konzept betritt die GBB Neuland. Holz wird zwar seit Jahren erfolgreich im Einfamilienhausbau eingesetzt, im mehrgeschossigen Wohnungsbau ist diese Bauweise jedoch noch vergleichsweise selten. Ziel ist es, den CO₂-Ausstoß beim Bau deutlich zu reduzieren und gleichzeitig nachhaltige Bauweisen in Bottrop zu etablieren.

Vor der Umsetzung sollen Erfahrungen vergleichbarer Projekte ausgewertet und Experten des Landesbetriebs Wald und Holz NRW in die Planung eingebunden werden.

Energieeffizientes Gebäudekonzept

Auch bei der Haustechnik verfolgt die GBB einen ungewöhnlichen Ansatz. Um Feuchtigkeitsschäden an der Holzkonstruktion möglichst auszuschließen, verzichtet man auf klassische wassergeführte Heizsysteme.

Stattdessen setzt das Gebäude auf:

  • KfW-40-Energiestandard
  • große Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen
  • Batteriespeicher für den Eigenstromverbrauch
  • elektrische Infrarotheizungen
  • Balkonkraftwerke, die bereits in die Balkongeländer integriert werden

Zusätzlich werden sämtliche Installationsschächte mit Feuchtigkeitssensoren ausgestattet, um mögliche Leckagen frühzeitig zu erkennen.

Bild: Architekturbüro Ryvola | Architekturbüro Ryvola


Wohnungen für Familien

Geplant sind ausschließlich Drei-Zimmer-Wohnungen mit rund 80 Quadratmetern Wohnfläche und Balkon. Dank der öffentlichen Förderung soll die Nettokaltmiete bei lediglich 6,50 Euro pro Quadratmeter liegen und damit deutlich unter dem aktuellen Marktniveau.

Das Gebäude wird L-förmig beziehungsweise im rechten Winkel zur Tourcoingstraße angeordnet. Die Balkone orientieren sich zur neuen Einfamilienhaussiedlung, während sich die Kita zur Tourcoingstraße öffnet.

Zeitplan

Nach damaliger Planung sollte der Baustart im Jahr 2026 erfolgen. Mit dem Projekt verbindet die GBB mehrere Ziele gleichzeitig: dringend benötigten geförderten Wohnraum schaffen, zusätzliche Kita-Plätze bereitstellen und gleichzeitig eine nachhaltige und zukunftsweisende Bauweise in Bottrop etablieren.

Donnerstag, 16. Juli 2026

Datteln - Revitalisierung Stadtgalerie - In Planung

Die Stadtgalerie Datteln steht vor der größten baulichen Veränderung seit ihrer Eröffnung. Mit einer umfassenden Revitalisierung soll das Einkaufszentrum nicht nur optisch modernisiert, sondern auch funktional, energetisch und städtebaulich neu ausgerichtet werden. Ziel ist es, den Standort langfristig als Nahversorgungs- und Einkaufszentrum zu sichern und gleichzeitig die Verbindung zur Dattelner Innenstadt zu stärken. Nach mehreren Jahren der Planung und einigen Verzögerungen liegt inzwischen die Baugenehmigung vor. 

Ausgangssituation

Die heutige Stadtgalerie befindet sich am Neumarkt im Herzen der Dattelner Innenstadt. Das Gebäude entstand durch den Umbau des ehemaligen Hertie- beziehungsweise Karstadt-Warenhauses und wurde 2011 als Einkaufszentrum eröffnet. Zu den bekannten Mietern gehören unter anderem C&A, dm, Deichmann und TEDi.

Mit der Schließung des REWE-Marktes im Jahr 2021 verlor das Center jedoch seinen wichtigsten Lebensmittelanbieter. Gleichzeitig führten die allgemeinen Veränderungen im Einzelhandel sowie zunehmende Leerstände dazu, dass eine grundlegende Neuausrichtung des Centers erforderlich wurde. Bereits 2023 stellte der Eigentümer Greenman OPEN gemeinsam mit dem Immobilienmanagement GFORM erste Pläne für eine umfassende Revitalisierung vor.

Das Revitalisierungskonzept

Anstatt das Gebäude abzureißen, setzt der Eigentümer bewusst auf den Erhalt der vorhandenen Bausubstanz. Damit folgt das Projekt einem aktuellen Trend im Städtebau, bei dem bestehende Gebäude nachhaltig weiterentwickelt und an neue Anforderungen angepasst werden.

Die Planungen stammen vom Architekturbüro Rathke Architekten BDA aus Wuppertal. Die bauliche Umsetzung wird von White Bird, einer Tochtergesellschaft der Greenman-Gruppe, koordiniert. Ziel ist es, die Stadtgalerie sowohl gestalterisch als auch funktional deutlich aufzuwerten.

Geplant sind unter anderem:

  • vollständige Modernisierung der Innenbereiche
  • Neuordnung der Ladenflächen
  • Schaffung klarer Hauptwege innerhalb des Centers
  • zusätzliche Eingänge und bessere Anbindung an die Innenstadt
  • Neugestaltung der Westfassade
  • Fassadenbegrünung
  • Installation einer Photovoltaikanlage
  • Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge
  • moderne Gebäude- und Energiesteuerung mit intelligenter Sensorik
  • Neuorganisation der Tiefgarage, des Parkdecks und der Anlieferung
  • energetische Sanierung nach den Kriterien einer DGNB-Gold-Zertifizierung.

Kaufland wird neuer Ankermieter

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Ansiedlung eines neuen Lebensmittelmarktes. Diese Rolle übernimmt künftig Kaufland.

Das Unternehmen wird rund 5.000 Quadratmeter Verkaufsfläche im Erdgeschoss sowie weitere Flächen im Obergeschoss beziehen. Dadurch steigt der Anteil der Lebensmittelnutzung innerhalb des Centers von bislang rund 23 Prozent auf etwa 55 Prozent der gesamten Mietfläche.

Mit dieser Neuausrichtung soll die Stadtgalerie künftig deutlich stärker als Nahversorgungszentrum für Datteln und das Umland positioniert werden. Gleichzeitig soll der neue Ankermieter zusätzliche Besucherfrequenz für die übrigen Geschäfte erzeugen.


Nachhaltigkeit als wichtiger Bestandteil

Ein Schwerpunkt der Revitalisierung liegt auf einer möglichst nachhaltigen Modernisierung.

Da die bestehende Gebäudestruktur weitgehend erhalten bleibt, können erhebliche Mengen an Baumaterial und CO₂ eingespart werden. Ergänzend werden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um den Betrieb des Centers energieeffizienter zu gestalten.

Dazu gehören unter anderem:

  • Photovoltaikanlage auf dem Dach
  • energieeffiziente Gebäudetechnik
  • intelligente Sensorik zur Überwachung von Energieverbrauch und CO₂-Emissionen
  • Fassadenbegrünung
  • E-Ladestationen
  • DGNB-Gold-Zertifizierung als Nachhaltigkeitsziel.

Bedeutung für die Innenstadt

Die Revitalisierung soll nicht nur das Einkaufszentrum selbst stärken, sondern auch positive Impulse für die gesamte Dattelner Innenstadt setzen.

Durch neue Eingänge, offenere Fassaden und verbesserte Sichtbeziehungen wird das bislang eher abgeschlossene Gebäude stärker mit dem öffentlichen Raum verknüpft. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und Besucherströme besser zwischen Einkaufszentrum und Fußgängerzone zu lenken.

Gerade für mittelgroße Innenstädte gelten solche Revitalisierungen als wichtiger Baustein, um den stationären Einzelhandel langfristig wettbewerbsfähig zu halten.

Bilder: Architekturbüro Rathke Architekten BDA


Zeitplan

Die Planungen wurden im September 2023 erstmals öffentlich vorgestellt. Ursprünglich war ein Baustart bereits im Jahr 2024 vorgesehen. Vertragsverhandlungen mit dem neuen Ankermieter sowie die Genehmigungsphase führten jedoch zu mehreren Verschiebungen.

Im April 2025 wurde schließlich die Baugenehmigung erteilt. Die Bauzeit wird mit etwa zwölf bis vierzehn Monaten angegeben und soll voraussichtlich Ende 2026 beginnen. Nach aktuellem Stand soll die modernisierte Stadtgalerie im Jahr 2028 eröffnen.

Fazit

Mit der Revitalisierung der Stadtgalerie erhält Datteln eines der bedeutendsten Innenstadtprojekte der vergangenen Jahre. Statt eines Abrisses setzt der Eigentümer auf die nachhaltige Modernisierung der bestehenden Immobilie und kombiniert diese mit einer grundlegenden funktionalen Neuausrichtung.

Der neue Ankermieter Kaufland, die umfassende energetische Sanierung sowie die stärkere Öffnung des Gebäudes zur Innenstadt sollen die Attraktivität des Standorts langfristig sichern. Gelingt die Umsetzung wie geplant, könnte die Stadtgalerie künftig wieder eine zentrale Rolle für Einkauf, Nahversorgung und Aufenthaltsqualität in der Dattelner Innenstadt übernehmen.

Mittwoch, 15. Juli 2026

Witten - Umbau Kaufhof Immobilie - In Bau

Das ehemalige Kaufhof-Gebäude in Witten steht seit Jahren leer – nun gibt es endlich konkrete Neuigkeiten. Die Saller Unternehmensgruppe aus Weimar, die bereits das Einkaufszentrum City Point in Bochum übernommen hat, treibt auch die Pläne für das Kaufhof-Gebäude in Witten voran. Schon 2026 sollen erste Bauarbeiten beginnen.

Geplant ist, das Erd- und Untergeschoss des Gebäudes an der Bahnhofstraße mit neuem Einzelhandel zu beleben. Dort sollen Geschäfte für den kurz- und mittelfristigen Bedarf entstehen. Namen der Mieter wurden noch nicht genannt, Gespräche befinden sich aber in der Abschlussphase. Ziel ist es, wieder mehr Frequenz in die Wittener Innenstadt zu bringen und den Leerstand endlich zu beenden.

Ursprünglich war auch die Stadt Witten als Mieter im Gespräch. Geplant war eine Nutzung des Obergeschosses unter anderem für VHS und Stadtarchiv. Doch die Verhandlungen sind an den Mietpreisvorstellungen gescheitert. Die Stadt zieht sich daher als Nutzer zurück, unterstützt den Investor aber weiterhin im Bereich der Genehmigungen. So müssen für die Warenanlieferung etwa städtische Flächen an der Casinostraße genutzt werden.

Die Saller Gruppe will noch 2025 den Bauantrag für die ersten Umbauten einreichen. Nach Genehmigung durch die Stadt Witten könnten die Bauarbeiten 2026 starten. Damit rückt eine wichtige Entwicklung für die Innenstadt in greifbare Nähe. Ein lebendiger Einzelhandel im ehemaligen Kaufhof-Gebäude gilt als große Chance, die Bahnhofstraße zu stärken und das Zentrum von Witten langfristig attraktiver zu machen.

Quelle: WAZ - Kaufhof in Witten: Eigentümer spricht von Baustart in 2026 - Paywall


Update 15.07.2026

Nach jahrelangem Leerstand kommt endlich Bewegung in eines der markantesten Gebäude der Wittener Innenstadt. Der ehemalige Kaufhof an der Bahnhofstraße wird von der Saller Unternehmensgruppe umgebaut und für neue Nutzungen vorbereitet.

Lange Zeit war das frühere Warenhaus ein Symbol für die schwierige Situation vieler Innenstädte. Nach der Schließung stand das Gebäude leer, während verschiedene Konzepte für eine neue Nutzung diskutiert wurden. Auch eine stärkere Beteiligung der Stadt Witten war im Gespräch – eine gemeinsame Lösung zwischen Stadt und Eigentümer kam jedoch nicht zustande.

Nun entwickelt die Saller-Gruppe das Gebäude eigenständig weiter. Die ersten Arbeiten haben bereits begonnen: Im Inneren laufen Rückbau- und Abrissmaßnahmen, alte Einbauten werden entfernt und das Gebäude auf die zukünftige Nutzung vorbereitet.



Drei neue Mieter bereits gefunden

Für den ehemaligen Kaufhof gibt es inzwischen konkrete Pläne. Nach Angaben der Saller-Gruppe wurden bereits drei Mietverträge abgeschlossen. Welche Unternehmen künftig in das Gebäude einziehen werden, wurde bislang nicht veröffentlicht. Bekannt ist lediglich, dass Nutzungen aus dem Bereich des kurz- und mittelfristigen Bedarfs vorgesehen sind.

Damit zeichnet sich ein Neustart für die große Innenstadtimmobilie ab, die über Jahre hinweg eine schwierige Lücke im Zentrum hinterlassen hat.

Umfangreicher Umbau ab 2026

Neben den ersten Rückbauarbeiten stehen umfangreiche Modernisierungen an. Dazu gehören unter anderem neue technische Anlagen, Brandschutzmaßnahmen sowie Arbeiten an Lüftungs- und Elektroinstallationen. Die Ausschreibungen der Saller-Gruppe zeigen, dass größere Ausbauarbeiten ab Sommer beziehungsweise Herbst 2026 starten sollen.

Auch die Tiefgarage soll modernisiert werden. Geplant ist eine offenere Gestaltung der Parkebenen, indem die bestehende Trennung zwischen den Bereichen entfernt wird. Ziel ist eine übersichtlichere und kundenfreundlichere Parkmöglichkeit.


Bilder: Saller-Gruppe


Neue Perspektive für die Wittener Innenstadt

Die Revitalisierung des ehemaligen Kaufhof-Gebäudes ist eines der bedeutendsten Innenstadtprojekte der kommenden Jahre. Mit der geplanten Neunutzung könnte ein lange leerstehender Gebäudekomplex wieder zu einem wichtigen Bestandteil des Einkaufs- und Stadtlebens werden.

Nach Jahren der Diskussion beginnt damit ein neues Kapitel für die Immobilie an der Bahnhofstraße. Bis zur Eröffnung der neuen Nutzungen ist allerdings noch einiges an Bauarbeit notwendig.


Projekt: Revitalisierung ehemaliges Kaufhof-/Galeria-Gebäude
Standort: Bahnhofstraße 5, Witten
Eigentümer / Investor: Saller Unternehmensgruppe
Nutzung: Einzelhandel und Dienstleistungen (geplant)
Projektstand Juli 2026: Rückbau läuft, Ausbauphase vorbereitet
Geplante Bauphase: voraussichtlich 2026–2027

Bochum - Neuentwicklung Gelände der Lewackerschule - In Bau

Auf dem ehemaligen Gelände der Lewacker-Grundschule in Bochum-Linden entsteht eines der größten Wohnbauprojekte im Bochumer Südwesten. Das rund 13.000 Quadratmeter große Areal wird seit mehreren Jahren zu einem modernen Wohnquartier entwickelt. Neben Einfamilienhäusern, Doppelhaushälften und Mehrfamilienhäusern entsteht hier auch ein neues Wohnheim der Diakonie für Menschen mit Behinderung. Mit dem Baufortschritt wird das neue Quartier nun immer deutlicher sichtbar.

Vom Schulgelände zum modernen Wohnquartier

Bis 2019 befanden sich auf dem Grundstück die Gebäude der ehemaligen Lewacker-Grundschule, die zuletzt als Unterkunft für Geflüchtete genutzt wurden. Nach dem Abriss begann die Planung für ein neues Wohngebiet, das unterschiedliche Wohnformen miteinander verbindet.

Den Auftakt bildeten die umfangreichen Erschließungsarbeiten. Über den neu angelegten Gisela-Piedboeuf-Weg, benannt nach der ehemaligen Bezirksvorsteherin des Bochumer Südwestens, wird das Quartier künftig erschlossen. Im Zuge der Arbeiten wurden neue Schmutz- und Regenwasserkanäle verlegt sowie moderne Rigolen zur Versickerung des Niederschlagswassers eingebaut. Die aufwendige Entwässerung verzögerte den Baubeginn zwar um einige Zeit, bildet nun aber die Grundlage für die weitere Bebauung.

Vielfältige Wohnbebauung

Auf dem Areal entsteht ein abwechslungsreicher Mix verschiedener Wohnformen. Geplant beziehungsweise bereits realisiert werden:

  • sechs freistehende Einfamilienhäuser,
  • acht Doppelhaushälften,
  • zwei kleinere Mehrfamilienhäuser,
  • öffentlich geförderte Wohnungen,
  • sowie ein modernes Wohnheim der Diakonie.

Die Grundstücke für die Einfamilienhäuser und Doppelhäuser wurden an private Bauherren vergeben, während die Mehrfamilienhäuser von Investoren entwickelt werden. Ein Mehrfamilienhaus mit öffentlich geförderten Wohnungen wurde bereits fertiggestellt.

Modernes Wohnheim für 24 Menschen mit Behinderung

Den größten Gebäudekomplex im Quartier bildet das neue Wohnheim der Diakonie Ruhr an der Ecke Lewackerstraße/Langenberger Straße. Dort entstehen 24 Wohnplätze für Menschen mit Behinderung, verteilt auf drei Wohngruppen mit jeweils acht Bewohnerinnen und Bewohnern.

Die Bewohner werden zwischen etwa 40 und Mitte 70 Jahre alt sein. Viele leben derzeit noch im Ruhrlandheim oberhalb des Kemnader Sees, das gemeinsam mit einem zweiten Neubau in Bochum-Hamme ersetzt wird. Ziel ist es, den Menschen künftig ein deutlich selbstständigeres Leben mitten im Stadtteil zu ermöglichen.

Jeder Bewohner erhält ein rund 16 Quadratmeter großes Einzelzimmer mit eigenem Bad. Ergänzt wird das Gebäude durch großzügige Gemeinschaftsbereiche sowie einen Flachbau für die Tagesgestaltung mit Angeboten wie gemeinsames Kochen, Musik, Spielen oder kreativen Aktivitäten.

Offenes Haus für den Stadtteil

Die Diakonie verfolgt mit dem Neubau bewusst ein inklusives Konzept. Das Wohnheim soll kein abgeschlossener Bereich sein, sondern Teil des Quartiers werden. Deshalb sollen die Gemeinschaftsräume außerhalb der Betreuungszeiten auch Vereinen, Nachbarn oder Kursangeboten zur Verfügung stehen. Denkbar sind beispielsweise Yogakurse, Nachbarschaftstreffen oder gemeinsame Veranstaltungen.

Nach dem Einzug ist bereits ein Nachbarschaftsgrillen geplant, um Bewohner und Anwohner miteinander bekannt zu machen und den Austausch im Quartier zu fördern.

Sozialer Standort bleibt erhalten

Das Gelände blickt auf eine lange Geschichte sozialer Nutzung zurück. Zunächst befand sich hier eine Schule, später eine Förderschule und anschließend eine Flüchtlingsunterkunft. Mit dem Neubau des Wohnheims bleibt dieser soziale Charakter erhalten und wird zugleich zeitgemäß weiterentwickelt.

Auch Bezirksbürgermeister Marc Gräf begrüßt diese Entwicklung. Seiner Ansicht nach wird der soziale Zweck des Standortes damit sinnvoll fortgeführt und das neue Wohnheim bereichert den Stadtteil.

Bau nähert sich der Fertigstellung

Der Rohbau des Wohnheims soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Anschließend folgen Innenausbau und Möblierung. Der Einzug der Bewohner ist für das Jahr 2027 vorgesehen.

Damit entsteht auf dem ehemaligen Schulgelände ein modernes, vielfältiges Wohnquartier, das klassischen Wohnungsbau mit sozialer Infrastruktur verbindet. Die Kombination aus Eigenheimen, Mehrfamilienhäusern, öffentlich gefördertem Wohnraum und einem inklusiven Wohnheim macht das Projekt zu einem besonderen Beispiel für eine ausgewogene Quartiersentwicklung in Bochum-Linden.

Quelle: „Auch mal laut, aber immer herzlich“: Bochumer Neubaugebiet bekommt 24 neue Nachbarn - Paywall