Sonntag, 2. August 2026

Oberhausen - Bürogebäude Office West - In Bau

Am Centro Oberhausen hat der Neubau des Bürogebäudes Office West begonnen. Das fünfgeschossige Gebäude entsteht auf einem rund 2.900 Quadratmeter großen Grundstück in der Neuen Mitte Oberhausen – eine Fläche, die etwa der Größe von elf Tennisplätzen entspricht. Die Bauarbeiten haben nach dem Spatenstich vor wenigen Tagen begonnen. Das in Nürnberg ansässige Unternehmen Eco-Loft AG investiert nach eigenen Angaben rund 14 Millionen Euro in das Projekt.

Das Office West wird moderne Arbeitswelten auf etwa 5.000 Quadratmetern bieten. Das Gebäude ist mit bodentiefen Fenstern, einer Tiefgarage, Fahrradabstellanlagen, einer Photovoltaik-Anlage und E-Ladesäulen ausgestattet. Darüber hinaus sind 25 Gäste-Apartments des Unternehmens Limehome vorgesehen. Limehome betreibt bereits ein digitales Hotelkonzept in der Oberhausener Innenstadt, bei dem Buchung und Check-In vollständig digital erfolgen. Die Apartments im Office West sollen Geschäfts- und Freizeitreisenden für durchschnittlich drei Tage zur Verfügung stehen und über standardisierte hotelähnliche Leistungen wie Reinigungs- und Kundenservice verfügen.

Das Projekt ist bereits vor Baubeginn vollständig vermietet. Zu den Mietern gehören unter anderem Radio NRW, das bisher in einem historischen Gebäude an der Essener Straße produziert hat, sowie Ecovis, eine Steuer- und Rechtsberatungsgesellschaft, die ihre Niederlassung von Buschhausen an die Centroallee verlegen wird. Das frühzeitige Vermietungsergebnis wird von Investor Maurice Olivier als Beleg für die Attraktivität des Standorts gesehen.

Für die Stadt Oberhausen ist das Projekt ein positives Signal: Oberbürgermeister Daniel Schranz betont, dass das Office West Vertrauen in den Standort und die Neue Mitte als wirtschaftlichen Magnet unterstreiche. Gleichzeitig könnte das bisher von Radio NRW genutzte historische Gebäude an der Essener Straße künftig für städtische Zwecke, etwa für Teile der Verwaltung, genutzt werden. Die Fertigstellung des Office West ist für Ende 2026 geplant.

Quelle: WAZ - Am Centro Oberhausen rollen die Bagger: Neubau gestartet - Paywall


Bild: EcoLoft

Update 02.08.2026

Richtfest für „Office West“ am Centro Oberhausen: 15-Millionen-Euro-Bürogebäude auf der Zielgeraden

Mit dem Richtfest hat das neue Bürogebäude „Office West“ an der Centroallee in der Neuen Mitte Oberhausen einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das rund 15 Millionen Euro teure Projekt befindet sich im Endspurt und soll zum Jahreswechsel 2026/2027 beziehungsweise im ersten Quartal 2027 bezugsfertig sein.

Schon vor Baubeginn war das Interesse an den Flächen außergewöhnlich hoch: Bereits beim ersten Spatenstich im September 2025 waren rund 80 Prozent der insgesamt 5.100 Quadratmeter Bürofläche vermietet.

Moderner Bürostandort direkt am Westfield Centro

Das fünfgeschossige Gebäude entsteht auf einem etwa 2.900 Quadratmeter großen Grundstück unmittelbar an einem der Haupteingänge des Westfield Centro Oberhausen.

Die Ausstattung orientiert sich an modernen Nachhaltigkeits- und Mobilitätsstandards:

  • bodentiefe Fensterfronten
  • Photovoltaikanlage auf dem Dach
  • Tiefgarage
  • Fahrradstellplätze
  • E-Ladesäulen für Elektrofahrzeuge
  • energieeffiziente Gebäudetechnik

Damit zählt das Gebäude zu den modernsten Büroprojekten, die derzeit in Oberhausen entstehen.

Radio NRW wird Hauptmieter

Größter Mieter wird Radio NRW, das das Mantelprogramm für die 45 Lokalradios in Nordrhein-Westfalen produziert.

Das Unternehmen verlässt nach fast 40 Jahren seinen bisherigen Standort an der Essener Straße und bezieht künftig zwei komplette Etagen im neuen Gebäude.

Neben modernen Redaktionsflächen entstehen dort:

  • hochmoderne Hörfunkstudios
  • technisch abgesicherte Server- und Netzwerkinfrastruktur
  • redundante Strom- und Internetanbindungen für maximale Betriebssicherheit

Die Planung der speziellen Medienflächen übernimmt das Oberhausener Architekturbüro Meier-Ebbers.

Weitere Unternehmen ziehen ein

Neben Radio NRW stehen bereits weitere Mieter fest:

  • Ecovis verlegt seinen Oberhausener Standort in das neue Gebäude.
  • limehome eröffnet 25 digital betriebene Serviced Apartments, bei denen Buchung und Check-in vollständig kontaktlos erfolgen.

Dadurch entsteht ein Nutzungsmix aus Büro-, Dienstleistungs- und Hotelangeboten.

Investor setzt auf langfristige Vermietung

Entwickelt wird das Projekt vom Nürnberger Unternehmen Eco Loft.

Ursprünglich war vorgesehen, das Gebäude nach Fertigstellung zu verkaufen. Aufgrund der seit 2022 deutlich gestiegenen Zinsen und der niedrigeren Kaufpreise für Büroimmobilien entschied sich der Investor jedoch für einen Strategiewechsel.

Statt eines Verkaufs soll das Gebäude langfristig im Bestand bleiben und über mehrjährige Mietverträge betrieben werden.

Wirtschaftlicher Erfolg für Oberhausen

Auch die Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung bewertet das Projekt positiv. Besonders wichtig war es, Radio NRW dauerhaft in Oberhausen zu halten. Gleichzeitig stärkt das neue Bürogebäude die Neue Mitte als modernen Wirtschaftsstandort und ergänzt das Umfeld des Westfield Centro um hochwertige Büroflächen.

Quelle: WAZ - Richtfest am Centro: 15-Millionen-Euro-Bau im Endspurt – auch Radio NRW zieht ein - Paywall

Gelsenkirchen - Sanierung Wohnquartier Memeler Straße & Chaudronstraße - In Planung

In Gelsenkirchen-Rotthausen startet eines der größten Modernisierungsvorhaben im Wohnungsbestand der vergangenen Jahre. Die Gesellschaft für Wohnungsbau (GFW) investiert rund 26 Millionen Euro in die umfassende Erneuerung eines Wohnquartiers an der Memeler Straße und Chaudronstraße. Insgesamt 153 Wohnungen in 17 Mehrfamilienhäusern aus den Jahren 1976 bis 1979 werden energetisch und wohntechnisch auf den neuesten Stand gebracht.

Das Projekt gilt als eines der ersten großen Vorhaben im Rahmen der NRW-„Modernisierungsoffensive+“ und soll zeigen, wie bestehender Wohnraum nachhaltig modernisiert werden kann, ohne neue Flächen zu versiegeln.


Start der Bauarbeiten im Oktober 2026

Der erste Bauabschnitt soll im Oktober 2026 beginnen. Für diesen Abschnitt werden rund 9 Millionen Euro investiert. Davon stammen etwa 7,8 Millionen Euro aus Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen. Insgesamt wird das Großprojekt in vier Bauabschnitten umgesetzt.

Nach Angaben der GFW wurden die Förderanträge für die weiteren Bauabschnitte bereits eingereicht.

Bild: Baubetreuungsbüro Schäf



Das wird modernisiert

Die Sanierung geht weit über eine klassische Fassadenerneuerung hinaus. Geplant sind unter anderem:

  • Austausch der alten Nachtspeicherheizungen gegen Luft-Wasser-Wärmepumpen
  • energetische Dämmung von Dach und Fassaden
  • komplette Modernisierung der Badezimmer
  • neue Vorstellbalkone für alle Gebäude
  • Aufwertung der Außenanlagen
  • Reduzierung von Barrieren für ältere und mobilitätseingeschränkte Bewohner
  • Vergrößerung der Wohnflächen durch Integration der bisherigen Loggien in die Wohnungen

Dadurch sollen sowohl der Wohnkomfort als auch die Energieeffizienz deutlich verbessert werden.


Mehr Wohnqualität bei bezahlbaren Mieten

Das Förderprogramm „Modernisierungsoffensive+“, das 2021 vom Land Nordrhein-Westfalen aufgelegt wurde, verfolgt das Ziel, größere Wohnquartiere energetisch zu sanieren und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum zu erhalten.

Für die Mieter bedeutet das:

  • niedrigere Heizkosten durch moderne Technik,
  • zeitgemäß ausgestattete Wohnungen,
  • größere Wohnflächen,
  • mehr Barrierefreiheit,
  • sowie eine attraktivere Wohnumgebung.

GFW investiert in ihren Bestand

Die GFW besitzt rund 1.300 Wohnungen in Gelsenkirchen. Mit dem Projekt in Rotthausen wird künftig mehr als zehn Prozent des gesamten Wohnungsbestandes energetisch modernisiert.

GFW-Geschäftsführer Joachim Bracke betont, dass ein Projekt dieser Größenordnung ohne die umfangreichen Landesfördermittel wirtschaftlich kaum realisierbar gewesen wäre.

Auch Oberbürgermeisterin Andrea Henze bezeichnet das Vorhaben als wichtigen Schritt für die Stadtentwicklung. Statt ausschließlich auf Neubauten zu setzen, werde vorhandener Wohnraum nachhaltig modernisiert und langfristig erhalten.


Architektur bleibt erhalten – Erscheinungsbild wird deutlich moderner

Die Gebäude behalten ihre Grundstruktur, erhalten jedoch ein vollständig neues Erscheinungsbild. Helle Fassaden, moderne Balkone und eine freundlichere Gestaltung der Außenbereiche sollen das Quartier deutlich aufwerten.

Die Visualisierungen zeigen eine deutlich modernisierte Fassadengestaltung mit großzügigen Balkonen und einem zeitgemäßen Erscheinungsbild. Gleichzeitig bleibt der vorhandene Wohnraum erhalten – ein Ansatz, der sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich sinnvoll ist.

Fazit

Mit Investitionen von rund 26 Millionen Euro entsteht in Rotthausen eines der derzeit größten Modernisierungsvorhaben im Gelsenkirchener Wohnungsbestand. Die Kombination aus energetischer Sanierung, moderner Haustechnik, mehr Barrierefreiheit und einer sichtbaren architektonischen Aufwertung macht das Projekt zu einem wichtigen Baustein für die zukünftige Wohnraumentwicklung der Stadt.

Der Baustart ist für Oktober 2026 vorgesehen. Nach Abschluss aller vier Bauabschnitte werden 153 Wohnungen fit für die kommenden Jahrzehnte sein – mit geringerem Energieverbrauch, höherem Wohnkomfort und einem deutlich moderneren Erscheinungsbild.

Samstag, 1. August 2026

Bochum - Wohn- und Geschäftshaus Herner Straße 55 - Fertig (08/26)

Mit der Eröffnung der neuen Aldi-Filiale am 14. August 2026 findet eines der langwierigsten Bauprojekte an der Herner Straße seinen Abschluss. Auf dem Grundstück gegenüber dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum entstand in den vergangenen Monaten ein modernes Wohn- und Geschäftshaus, das Nahversorgung und Wohnraum miteinander verbindet.

Bereits 2014 war die frühere Aldi-Filiale an diesem Standort geschlossen worden. Das Gebäude wurde anschließend von verschiedenen Einzelhändlern genutzt und stand zuletzt teilweise leer. Nach dem Abriss des Altbestands entstand nun ein kompletter Neubau.

Lange Planungsphase mit zahlreichen Änderungen

Ursprünglich sollte das Projekt bereits deutlich früher realisiert werden. Erste vorbereitende Arbeiten begannen bereits im Jahr 2020 mit Baumfällungen entlang des Bahndamms. Anschließend verzögerte sich das Vorhaben jedoch um mehrere Jahre.

Nach Angaben von Aldi waren unter anderem folgende Gründe ausschlaggebend:

  • Anpassungen der Gebäudeplanung
  • Erwerb zusätzlicher Grundstücksflächen
  • Änderungen des Bebauungsplans
  • Überarbeitung des gesamten Nutzungskonzepts

Erst nachdem das Nachbargrundstück in das Projekt einbezogen werden konnte, wurde der endgültige Entwurf umgesetzt.


Das Bauprojekt im Überblick

Adresse: Herner Straße 53–57, 44787 Bochum

Bauherr: ASP Projektsteuerung

Nutzer der Gewerbefläche: Aldi Nord (als Mieter)

Gebäude:

  • viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus
  • Aldi-Filiale im Erdgeschoss
  • 15 Mietwohnungen in den drei Obergeschossen

Moderne Aldi-Filiale nach neuestem Konzept

Die neue Filiale verfügt über eine Verkaufsfläche von rund 1.100 Quadratmetern und ersetzt den früheren Markt am gleichen Standort.

Zum neuen Konzept gehören unter anderem:

  • großzügiger Eingangsbereich mit rund 120 Obst- und Gemüseartikeln
  • moderne Backwarenabteilung mit separatem Backraum
  • Convenience-Bereich mit verzehrfertigen Lebensmitteln
  • Kooperation mit der regionalen Handwerksbäckerei Brinker
  • breite Gänge und klare Trennung von Food- und Non-Food-Artikeln
  • mehr als 50 Kundenparkplätze
  • zwei Ladepunkte für Elektrofahrzeuge

Zur Eröffnung erhalten die ersten 100 Besucher ein Willkommensgeschenk. Außerdem gibt es ein Gewinnspiel sowie einen 5-Euro-Gutschein für das gegenüberliegende Deutsche Bergbau-Museum Bochum.

15 neue Wohnungen entstehen über dem Markt

Über der Aldi-Filiale wurden insgesamt 15 barrierearme Wohnungen errichtet. Einige Wohnungen sind zusätzlich rollstuhlgerecht ausgeführt.

Zur Ausstattung gehören:

  • Aufzug
  • moderne Grundrisse
  • Dachspielplatz für die Bewohner
  • separate Stellplätze für Bewohner und Mitarbeitende

Nach aktuellem Stand sollen die Wohnungen ab November 2026 bezugsfertig sein.

Bilder: APS Projektsteuerung

Nachhaltige Bauweise

Auch energetisch setzt der Neubau auf moderne Technik.

Zum Einsatz kommen unter anderem:

  • Photovoltaikanlage auf dem Dach
  • Wärmerückgewinnung aus den Kühlanlagen
  • energieeffiziente Gebäudetechnik
  • Betrieb ohne fossile Brennstoffe

Damit erfüllt das Gebäude die aktuellen Anforderungen an einen nachhaltigen Gewerbe- und Wohnungsbau.

Städtebauliche Aufwertung

Mit dem Neubau verschwindet ein lange Zeit ungenutzter Gebäudekomplex an einer der wichtigsten Einfallstraßen Bochums. Gleichzeitig entstehen zusätzlicher Wohnraum und ein moderner Nahversorger in unmittelbarer Nähe des Deutschen Bergbau-Museums.

Das Projekt zeigt den Trend, Supermärkte zunehmend mit Wohnungen zu kombinieren und innerstädtische Flächen effizienter zu nutzen. Aldi Nord setzt dieses sogenannte Mixed-Use-Konzept inzwischen an mehreren Standorten um.

Projektdaten

MerkmalDetails
StandortHerner Straße 53–57, Bochum
NutzungWohn- und Geschäftshaus
BauherrASP Projektsteuerung
SupermarktAldi Nord
Verkaufsflächeca. 1.100 m²
Wohnungen15
Kundenparkplätzeüber 50
E-Ladepunkte2
Eröffnung Aldi14. August 2026
Wohnungen bezugsfertigvoraussichtlich November 2026
BesonderheitenDachspielplatz, Photovoltaik, Wärmerückgewinnung, barrierearme Wohnungen

Sonntag, 26. Juli 2026

Gelsenkirchen | Quartier "Am Buerschen Waldbogen" - Fertig (07/26)

Meldung von 29.10.2017

Der Projektentwickler Bonava startet in dieser Woche den Verkauf von 28 Eigenheimen in Gelsenkirchen-Buer. Auf einem gut 6.900 Quadratmeter großen Teil des Quartiers "Am Buerschen Waldbogen" sollen bis Ende 2019 insgesamt 22 Doppelhaushälften sowie sechs Reihenhäuser entstehen."Derzeit laufen noch die Erschließungsarbeiten auf dem Gelände. Abhängig von den Witterungsbedingungen wollen wir spätestens im Mai mit dem eigentlichen Bau der Häuser beginnen. Etwa ein Jahr später werden dann schon die ersten Familien einziehen können", sagt Bonava-Projektleiterin Claudia Kurz.

Die Eigenheime zu Preisen ab 399.000 Euro bieten jeweils vier oder fünf Zimmer und circa 164 bis 183 Quadratmeter Wohn-/Nutzfläche inklusive Kellergeschoss und großer Dachterrasse. Alle Häuser werden im Energieeffizienzstandard KfW 55 errichtet. Mögliche Kaufinteressenten können damit von attraktiven Fördermöglichkeiten profitieren. Die Grundstücke samt Garten, Garage und zweitem PKW-Stellplatz variieren zwischen 130 und 385 Quadratmetern. Ein zentraler Quartiersplatz mit Spielgeräten soll die kleine Siedlung künftig abrunden und zum gemeinsamen Treffpunkt der neuen Nachbarn werden. Die Bonava-Häuser sind Teil des Quartiers "Am Buerschen Waldbogen" der SEG-Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen, das auf dem Gelände einer ehemaligen Kinderklinik entsteht. Das gesamte Quartier "Am Buerschen Waldbogen" umfasst rund 12,7 Hektar.


Pressemitteilung: Verkaufsstart für Einfamilienhausprojekt in Gelsenkirchen


Update 26.07.2026

Buerscher Waldbogen: Zehn Jahre Entwicklung zum modernen Wohnquartier

Mit dem Buerschen Waldbogen ist im Gelsenkirchener Stadtteil Resse eines der größten und erfolgreichsten Wohnbauprojekte der vergangenen Jahre entstanden. Rund zehn Jahre nach Beginn der Vermarktung ist das Quartier nahezu vollständig bebaut und gilt heute als eines der attraktivsten Neubaugebiete im Stadtnorden.

Das rund 22 Hektar große Areal, auf dem sich früher die Gelsenkirchener Kinderklinik befand, hat sich zu einem modernen Wohngebiet mit großzügigen Grünflächen und hoher Aufenthaltsqualität entwickelt.

Foto: Stadt Gelesenkirchen

Von der ehemaligen Kinderklinik zum neuen Wohnquartier

Bis 2007 befand sich auf dem Gelände die traditionsreiche Gelsenkirchener Kinderklinik. Nach dem Umzug an den heutigen Standort neben dem Knappschaftskrankenhaus wurden die alten Gebäude abgerissen.

2012 beschloss der Rat der Stadt den Bebauungsplan. Vier Jahre später begann die Vermarktung der Grundstücke durch die Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen (SEG). Die vollständige Erschließung übernahm NRW.URBAN.

Hochwertige Bebauung mit klaren Gestaltungsregeln

Im Buerschen Waldbogen entstanden:

  • 170 freistehende Einfamilienhäuser
  • 28 Doppelhaushälften
  • 7 Mehrfamilienhäuser
  • ein großer Waldspielplatz
  • großzügige Grün- und Freiflächen

Nur wenige Grundstücke sind derzeit noch verfügbar. Lediglich vier Bauplätze für Einfamilienhäuser sowie einige Wohnungen in den noch entstehenden Mehrfamilienhäusern befinden sich aktuell im Bau beziehungsweise in der Vermarktung.

Nachhaltiges Energiekonzept

Besonderes Augenmerk wurde auf Nachhaltigkeit gelegt. Für alle Gebäude galten anspruchsvolle energetische Vorgaben:

  • KfW-Förderstandard als Mindestanforderung
  • Photovoltaikanlagen auf allen Dächern
  • energieeffiziente Bauweise
  • nahezu Nullemissions-Siedlung beim Wärmeverbrauch

Damit zählt der Buersche Waldbogen zu den nachhaltigsten Wohnquartieren der Region.

Rund 800 Menschen leben inzwischen im Quartier

Heute wohnen schätzungsweise rund 800 Menschen im neuen Stadtviertel. Bemerkenswert ist, dass etwa 35 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner aus anderen Städten nach Gelsenkirchen gezogen sind. Das Quartier trägt damit aktiv dazu bei, neue Einwohner für die Stadt zu gewinnen.

Die Kombination aus moderner Architektur, großzügigen Grundstücken, viel Grün und familienfreundlicher Infrastruktur macht das Gebiet besonders attraktiv.

Erfolgreiches Projekt auch wirtschaftlich

Auch finanziell erwies sich das Projekt als voller Erfolg.

  • Investitionen der SEG: rund 22 Millionen Euro
  • Einnahmen aus Grundstücksverkäufen: rund 35,7 Millionen Euro
  • Überschuss: etwa 13,7 Millionen Euro

Die erzielten Einnahmen sollen nach Angaben der Stadt in weitere Stadterneuerungs- und Wohnbauprojekte investiert werden.

Quelle: WAZ - Das ist ein tolles Wohngebiet, das ist eine echte Perle in Gelsenkirchen“ - Paywall

Samstag, 25. Juli 2026

Bochum - Neubau Seniorenwohnanlage Wittener Straße 230 | Baustop

Auf dem seit Jahren brach liegenden ehemaligen Tankstellengrundstück an der Wittener Straße soll eine Einrichtung für betreutes Wohnen entstehen, fünf Stockwerke hoch, mit Balkonen und einem Innenhof. Bauherr ist der Berliner Hausund Gebäudeverwalter Imodom GmbH. Als Betreiber der Einrichtung steht der ambulante Pflegedienst „Asisa-Vitalles“ bereit.

Im besten Fall könnten die ersten Bewohner schon Ende 2016 an der Wittener Straße 230 einziehen. Die aktuellen Planungen der Mainzer Architektin Lieselotte Müller von der Planungsgruppe „ZWO“ sehen insgesamt 29 Seniorenwohnungen sowie zwei Wohngruppen mit jeweils zwölf Plätzen vor. Außerdem wird der Pflegedienst „Asisa Vitalles“ seine Büroräume aus der Innenstadt nach Altenbochum verlagern. Unter dem Gebäude soll eine Tiefgarage mit Einfahrt in der Goystraße entstehen..

Quelle

Update 19.08.2016

Mitte September plant der ambulante Pflegedienst Asisa Vitalles Bochum mit dem Bau eines Pflegezentrums für russischstämmige Senioren auf dem Brachgelände Goy-/Wittener Straße zu beginnen. Aufgrund von Statikproblemen kam es in Vergangenheit immer wieder zu Verzögerungen beim Projekt. Russische Migranten werden hier eine neue Bleibe finden. Vorgesehen sind 29 separate Wohnungen, in die 35 Menschen einziehen werden, und zwei Wohngruppen mit je einem Dutzend Senioren. Hier werden die Pflegefälle einziehen, die eine 24-Stunden-Betreuung brauchen.

Der neue Komplex wird fünfgeschossig, die Wohnungen werden zwischen 45 und 60 Quadratmeter groß sein. Ein Großteil bekommt Balkone, ein Innenhof dient als Gemeinschaftsbereich. Gerechnet wird mit einer zweijährigen Bauzeit. Die Kosten für den Bau liegen zwischen 5 & 6 Mio Euro.

Quelle: WAZ - Heim für Russen: Bau soll beginnen


Update 29.04.2017

Nach zwei jähriger Verzögerung haben nun in Altenbochum im Bereich Wittener-/ Goystraße die Bauarbeiten für das neue Pflegeheim begonnen. Die Firma Nuha aus Düsseldorf, ein großer Bauträger, ist aktuell mit dem Bodenaushub beschäftigt. Danach werden insgesamt 48 Stahlträger ins Erdreich gerammt, gestützt durch Betonanker, um die Baugrube und die Nachbargebäude zu sichern.

Ende 2017 sollen die Rohrbauarbeiten abgeschlossen sein. Mit der Fertigstellung rechnet man bis Ende 2018. Die Kosten für das Projekt liegen aktuell bei 8,5 Mio Euro.

Quelle: WAZ - Pflegeheim für Russen soll Ende 2018 bezugsfertig sein


Update 14.07.2018

Seit November 2017 ruht die Baustelle, weil bei Arbeiten auf der Baustelle für die Seniorenwohnanlage der städtische Kanal beschädigt wurde. Aktuell wird deshalb drumherum gearbeitet. Seit Montag ist das Tiefbauamt dabei, den Kanal von der Liebfrauenstraße unter der Wittener Straße hindurch bis zur Goystraße zu erneuern. Im Spätsommer oder Herbst werden dann die Bauarbeiten für die neue Wohnanlge wieder aufgenommen, so dass der Neubau bis Ende 2019 feriggestellt werden kann.

Quelle: WAZ - Endlich: Neuigkeiten von „der“ Baustelle in Altenbochum

Update 19.09.2022

Die Baustelle für das Seniorenhaus an der Wittener Straße wird zur einer unendlichen Geschichte. Schon 2018 sollte das Gebäude stehen, das die private Hauskrankenpflege Asisa GmbH aus Berlin in Bochum-Altenbochum bauen lässt. Seither wird die Eröffnung Jahr für Jahr verschoben. Nun soll angeblich die Eröffnung Anfang 2023 erfolgen. Der Druck auf die Politik wächst, endlich zu handeln um der ewigen Baustelle entgegenzuwirken.

Quelle: Dauerbaustelle Seniorenheim - Politik verliert die Geduld


Update 20.09.2025

Am Neubau des Altenheims an der Wittener Straße/Ecke Goystraße in Altenbochum gibt es Fortschritte. Wie die SPD Altenbochum mitteilt, wurde eine neue Firma mit den Bauarbeiten beauftragt. Bereits jetzt ist ein neues Gerüst am Gebäude errichtet worden.

Das Projekt, das seit 2018 ein Seniorenheim entstehen lassen soll, war über Jahre ins Stocken geraten. Mitte August hatte Radio Bochum über den Stillstand berichtet. Grund war, dass der bisherige Bauunternehmer, den die Eigentümer engagiert hatten, seine Arbeiten eingestellt hatte.

Bauherr des Projekts ist die Berliner Firma Asisa GmbH, die das Seniorenheim später betreiben soll. Eigentümer der Immobilie ist die Padool GmbH (vormals Imodom GmbH), die ebenfalls in Berlin sitzt. In den vergangenen Jahren hatte es wiederholt Verzögerungen, fehlende Fortschritte und politische Diskussionen gegeben. Das Gebäude wurde sogar in das städtische „Verdachtsimmobilien-Kataster“ aufgenommen.

Politiker:innen verschiedener Parteien hatten den Stillstand kritisiert. Die Stadt prüft zudem, ob ein Baugebot nach § 176 BauGB in Betracht gezogen werden könnte, sollte es erneut zu längeren Verzögerungen kommen.

Mit dem neuen Bauunternehmen und dem sichtbaren Beginn der Arbeiten – das neue Gerüst steht bereits – scheint nun wieder Bewegung in das Vorhaben zu kommen. Offen bleibt, wann die Fertigstellung erfolgen wird und wie der genaue Zeitplan aussieht.

Quelle: Radio Bochum - Neue Firma übernimmt Arbeiten am Altenheim

Update 25.07.2026

Seit 2017 entsteht an der Ecke Wittener Straße/Goystraße in Bochum-Altenbochum ein Wohn- und Pflegezentrum für Senioren. Das Bauprojekt befindet sich jedoch seit Jahren im Rohbau und wird im Stadtteil inzwischen als „Geisterbaustelle“ bezeichnet. Die Stadt Bochum hat der Bauherrin nun eine Frist bis zum 15. August 2026 gesetzt. Bis dahin muss nachgewiesen werden, dass tatsächlich neuer Baufortschritt erzielt wurde. Andernfalls könnte die Baugenehmigung erlöschen.

Die Stadt begründet dies damit, dass zuletzt offenbar lediglich Reparaturarbeiten durchgeführt wurden. Sollten die Voraussetzungen für die Baugenehmigung nicht mehr erfüllt sein, müsste entweder eine neue Genehmigung beantragt werden oder – im schlimmsten Fall – der Rohbau abgerissen werden.

Die Bauherrin, die Berliner Padool GmbH, erklärt, mit der Stadt im Austausch zu stehen und spricht von positiven Signalen. Als Gründe für die jahrelangen Verzögerungen wurden mehrfach Probleme mit verschiedenen Baufirmen genannt.


Quelle: WAZ - „Geisterbaustelle“ in Bochum: Frist der Stadt läuft am 15. August aus – und dann? - Paywall

Samstag, 18. Juli 2026

Recklinghausen - Logistikzentrum der Haberkorn-Gruppe - In Bau

In Recklinghausen entsteht ein hochmodernes Logistikzentrum der Haberkorn-Gruppe. Der Rohbau durch PORR steht kurz vor dem Abschluss. Alle Informationen zum Bauprojekt, zur Architektur und zum aktuellen Stand im Juli 2026.

PORR errichtet modernes Logistikzentrum in Recklinghausen – Rohbau kurz vor dem Abschluss

In Recklinghausen entsteht derzeit eines der modernsten Logistikzentren Nordrhein-Westfalens. Mit dem Neubau investiert die österreichische Haberkorn-Gruppe rund 60 Millionen Euro in den Ausbau ihres deutschen Logistiknetzwerks. Die Bauausführung des Rohbaus übernimmt die PORR Hochbau West GmbH. Das Projekt verbindet moderne Industriearchitektur mit hochautomatisierter Lagertechnik und zählt zu den bedeutendsten Logistikentwicklungen der Region.


Bild: Feja + Kemper Architekten Stadtplaner Partnerschaftsgesellschaft mbB


Großprojekt stärkt den Wirtschaftsstandort Recklinghausen

Der symbolische Spatenstich erfolgte im Februar 2025. Auf dem Gelände entsteht ein neuer Logistikstandort für die zur Haberkorn-Gruppe gehörende Schloemer GmbH, einen der führenden Anbieter von Arbeitsschutz, Industrietechnik und Betriebsausstattung.

Mit dem Neubau erweitert das Unternehmen seine Lager- und Logistikflächen um rund 13.000 Quadratmeter. Die gesamte Bruttogeschossfläche beträgt knapp 16.900 Quadratmeter, während das Gebäude eine Höhe von bis zu 20 Metern erreicht.

Der Neubau ersetzt nicht den bestehenden Standort, sondern ergänzt ihn und schafft die Voraussetzungen für weiteres Wachstum.

Moderne Industriearchitektur mit Fokus auf Effizienz

Architektonisch folgt das Gebäude den Anforderungen moderner Logistikimmobilien. Große Spannweiten ermöglichen flexible Lagerbereiche ohne störende Stützen. Gleichzeitig sorgen großzügige Andienungszonen und optimierte Verkehrsflächen für einen effizienten Warenumschlag.

Besonderes Augenmerk liegt auf einer wirtschaftlichen Bauweise und einer späteren Erweiterungsfähigkeit. Wie viele aktuelle Logistikimmobilien setzt auch dieses Projekt auf funktionale Gestaltung, langlebige Materialien und energieeffiziente Gebäudetechnik.

AutoStore-System bildet das Herzstück

Ein Highlight des Projekts ist das geplante AutoStore-System. Dabei handelt es sich um ein vollautomatisches Behälterlager mit rund 175.000 Lagerbehältern. Roboter übernehmen künftig große Teile der Kommissionierung und sorgen für deutlich kürzere Zugriffszeiten sowie eine höhere Lagerdichte.

Mit dieser Technologie zählt das neue Logistikzentrum künftig zu den modernsten Standorten der Haberkorn-Gruppe in Deutschland.

Rohbau planmäßig nahezu abgeschlossen

Nach aktuellem Stand (Juli 2026) befindet sich der Rohbau in den letzten Bauabschnitten und steht kurz vor dem Abschluss. In den kommenden Monaten folgen der Innenausbau, die technische Gebäudeausrüstung sowie die Installation der automatisierten Lagertechnik.

Die erste Inbetriebnahme der Anlagen ist für Ende 2026 vorgesehen. Der vollständige Regelbetrieb soll anschließend schrittweise bis Ende 2027 aufgenommen werden.

Bedeutung für die Region

Mit dem Neubau investiert Haberkorn langfristig in den Standort Recklinghausen und stärkt gleichzeitig die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Neben einer höheren Logistikleistung schafft das Projekt moderne Arbeitsplätze und verbessert die Versorgung von Industrie- und Handwerkskunden in ganz Deutschland.


Bottrop - Neubau Mehrfamilienhaus + Kita Tourcoingstraße - In Planung

An der Tourcoingstraße im Bottroper Stadtteil Eigen entsteht in den kommenden Jahren ein ungewöhnliches Neubauprojekt. Während der Projektentwickler Bonava auf dem angrenzenden Gelände eine neue Wohnsiedlung mit Einfamilien- und Reihenhäusern errichtet, entwickelt die städtische Gesellschaft für Bauen und Wohnen Bottrop (GBB) ein viergeschossiges Mehrfamilienhaus mit integrierter Kindertagesstätte.

Kombination aus Wohnraum und Kita

Im Erdgeschoss des Neubaus ist eine viergruppige Kindertagesstätte vorgesehen. In den drei darüberliegenden Geschossen entstehen insgesamt zwölf öffentlich geförderte Mietwohnungen. Die Realisierung des geförderten Wohnraums ist Bestandteil des Bebauungsplans und soll das neue Wohnquartier sinnvoll ergänzen.

Für das Projekt nutzt die GBB sowohl ein bereits im Besitz befindliches Grundstück an der Ecke Tourcoingstraße/Börenstraße als auch einen Teil der angrenzenden Fläche des Bonava-Areals. Auf dem bisherigen, seit Jahren ungenutzten Bolzplatz wird künftig das Außengelände der Kita angelegt.


Holzbau als Pilotprojekt

Besonders bemerkenswert ist die geplante Bauweise. Während die Kindertagesstätte in klassischer Massivbauweise errichtet wird, entsteht der Wohnbereich nahezu vollständig in Holzbauweise. Lediglich Treppenhäuser und Aufzugsschächte werden aus Beton gefertigt.

Mit diesem Konzept betritt die GBB Neuland. Holz wird zwar seit Jahren erfolgreich im Einfamilienhausbau eingesetzt, im mehrgeschossigen Wohnungsbau ist diese Bauweise jedoch noch vergleichsweise selten. Ziel ist es, den CO₂-Ausstoß beim Bau deutlich zu reduzieren und gleichzeitig nachhaltige Bauweisen in Bottrop zu etablieren.

Vor der Umsetzung sollen Erfahrungen vergleichbarer Projekte ausgewertet und Experten des Landesbetriebs Wald und Holz NRW in die Planung eingebunden werden.

Energieeffizientes Gebäudekonzept

Auch bei der Haustechnik verfolgt die GBB einen ungewöhnlichen Ansatz. Um Feuchtigkeitsschäden an der Holzkonstruktion möglichst auszuschließen, verzichtet man auf klassische wassergeführte Heizsysteme.

Stattdessen setzt das Gebäude auf:

  • KfW-40-Energiestandard
  • große Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen
  • Batteriespeicher für den Eigenstromverbrauch
  • elektrische Infrarotheizungen
  • Balkonkraftwerke, die bereits in die Balkongeländer integriert werden

Zusätzlich werden sämtliche Installationsschächte mit Feuchtigkeitssensoren ausgestattet, um mögliche Leckagen frühzeitig zu erkennen.

Bild: Architekturbüro Ryvola | Architekturbüro Ryvola


Wohnungen für Familien

Geplant sind ausschließlich Drei-Zimmer-Wohnungen mit rund 80 Quadratmetern Wohnfläche und Balkon. Dank der öffentlichen Förderung soll die Nettokaltmiete bei lediglich 6,50 Euro pro Quadratmeter liegen und damit deutlich unter dem aktuellen Marktniveau.

Das Gebäude wird L-förmig beziehungsweise im rechten Winkel zur Tourcoingstraße angeordnet. Die Balkone orientieren sich zur neuen Einfamilienhaussiedlung, während sich die Kita zur Tourcoingstraße öffnet.

Zeitplan

Nach damaliger Planung sollte der Baustart im Jahr 2026 erfolgen. Mit dem Projekt verbindet die GBB mehrere Ziele gleichzeitig: dringend benötigten geförderten Wohnraum schaffen, zusätzliche Kita-Plätze bereitstellen und gleichzeitig eine nachhaltige und zukunftsweisende Bauweise in Bottrop etablieren.