Mittwoch, 15. Juli 2026

Witten - Umbau Kaufhof Immobilie - In Bau

Das ehemalige Kaufhof-Gebäude in Witten steht seit Jahren leer – nun gibt es endlich konkrete Neuigkeiten. Die Saller Unternehmensgruppe aus Weimar, die bereits das Einkaufszentrum City Point in Bochum übernommen hat, treibt auch die Pläne für das Kaufhof-Gebäude in Witten voran. Schon 2026 sollen erste Bauarbeiten beginnen.

Geplant ist, das Erd- und Untergeschoss des Gebäudes an der Bahnhofstraße mit neuem Einzelhandel zu beleben. Dort sollen Geschäfte für den kurz- und mittelfristigen Bedarf entstehen. Namen der Mieter wurden noch nicht genannt, Gespräche befinden sich aber in der Abschlussphase. Ziel ist es, wieder mehr Frequenz in die Wittener Innenstadt zu bringen und den Leerstand endlich zu beenden.

Ursprünglich war auch die Stadt Witten als Mieter im Gespräch. Geplant war eine Nutzung des Obergeschosses unter anderem für VHS und Stadtarchiv. Doch die Verhandlungen sind an den Mietpreisvorstellungen gescheitert. Die Stadt zieht sich daher als Nutzer zurück, unterstützt den Investor aber weiterhin im Bereich der Genehmigungen. So müssen für die Warenanlieferung etwa städtische Flächen an der Casinostraße genutzt werden.

Die Saller Gruppe will noch 2025 den Bauantrag für die ersten Umbauten einreichen. Nach Genehmigung durch die Stadt Witten könnten die Bauarbeiten 2026 starten. Damit rückt eine wichtige Entwicklung für die Innenstadt in greifbare Nähe. Ein lebendiger Einzelhandel im ehemaligen Kaufhof-Gebäude gilt als große Chance, die Bahnhofstraße zu stärken und das Zentrum von Witten langfristig attraktiver zu machen.

Quelle: WAZ - Kaufhof in Witten: Eigentümer spricht von Baustart in 2026 - Paywall


Update 15.07.2026

Nach jahrelangem Leerstand kommt endlich Bewegung in eines der markantesten Gebäude der Wittener Innenstadt. Der ehemalige Kaufhof an der Bahnhofstraße wird von der Saller Unternehmensgruppe umgebaut und für neue Nutzungen vorbereitet.

Lange Zeit war das frühere Warenhaus ein Symbol für die schwierige Situation vieler Innenstädte. Nach der Schließung stand das Gebäude leer, während verschiedene Konzepte für eine neue Nutzung diskutiert wurden. Auch eine stärkere Beteiligung der Stadt Witten war im Gespräch – eine gemeinsame Lösung zwischen Stadt und Eigentümer kam jedoch nicht zustande.

Nun entwickelt die Saller-Gruppe das Gebäude eigenständig weiter. Die ersten Arbeiten haben bereits begonnen: Im Inneren laufen Rückbau- und Abrissmaßnahmen, alte Einbauten werden entfernt und das Gebäude auf die zukünftige Nutzung vorbereitet.



Drei neue Mieter bereits gefunden

Für den ehemaligen Kaufhof gibt es inzwischen konkrete Pläne. Nach Angaben der Saller-Gruppe wurden bereits drei Mietverträge abgeschlossen. Welche Unternehmen künftig in das Gebäude einziehen werden, wurde bislang nicht veröffentlicht. Bekannt ist lediglich, dass Nutzungen aus dem Bereich des kurz- und mittelfristigen Bedarfs vorgesehen sind.

Damit zeichnet sich ein Neustart für die große Innenstadtimmobilie ab, die über Jahre hinweg eine schwierige Lücke im Zentrum hinterlassen hat.

Umfangreicher Umbau ab 2026

Neben den ersten Rückbauarbeiten stehen umfangreiche Modernisierungen an. Dazu gehören unter anderem neue technische Anlagen, Brandschutzmaßnahmen sowie Arbeiten an Lüftungs- und Elektroinstallationen. Die Ausschreibungen der Saller-Gruppe zeigen, dass größere Ausbauarbeiten ab Sommer beziehungsweise Herbst 2026 starten sollen.

Auch die Tiefgarage soll modernisiert werden. Geplant ist eine offenere Gestaltung der Parkebenen, indem die bestehende Trennung zwischen den Bereichen entfernt wird. Ziel ist eine übersichtlichere und kundenfreundlichere Parkmöglichkeit.


Bilder: Saller-Gruppe


Neue Perspektive für die Wittener Innenstadt

Die Revitalisierung des ehemaligen Kaufhof-Gebäudes ist eines der bedeutendsten Innenstadtprojekte der kommenden Jahre. Mit der geplanten Neunutzung könnte ein lange leerstehender Gebäudekomplex wieder zu einem wichtigen Bestandteil des Einkaufs- und Stadtlebens werden.

Nach Jahren der Diskussion beginnt damit ein neues Kapitel für die Immobilie an der Bahnhofstraße. Bis zur Eröffnung der neuen Nutzungen ist allerdings noch einiges an Bauarbeit notwendig.


Projekt: Revitalisierung ehemaliges Kaufhof-/Galeria-Gebäude
Standort: Bahnhofstraße 5, Witten
Eigentümer / Investor: Saller Unternehmensgruppe
Nutzung: Einzelhandel und Dienstleistungen (geplant)
Projektstand Juli 2026: Rückbau läuft, Ausbauphase vorbereitet
Geplante Bauphase: voraussichtlich 2026–2027

Bochum - Neuentwicklung Gelände der Lewackerschule - In Bau

Auf dem ehemaligen Gelände der Lewacker-Grundschule in Bochum-Linden entsteht eines der größten Wohnbauprojekte im Bochumer Südwesten. Das rund 13.000 Quadratmeter große Areal wird seit mehreren Jahren zu einem modernen Wohnquartier entwickelt. Neben Einfamilienhäusern, Doppelhaushälften und Mehrfamilienhäusern entsteht hier auch ein neues Wohnheim der Diakonie für Menschen mit Behinderung. Mit dem Baufortschritt wird das neue Quartier nun immer deutlicher sichtbar.

Vom Schulgelände zum modernen Wohnquartier

Bis 2019 befanden sich auf dem Grundstück die Gebäude der ehemaligen Lewacker-Grundschule, die zuletzt als Unterkunft für Geflüchtete genutzt wurden. Nach dem Abriss begann die Planung für ein neues Wohngebiet, das unterschiedliche Wohnformen miteinander verbindet.

Den Auftakt bildeten die umfangreichen Erschließungsarbeiten. Über den neu angelegten Gisela-Piedboeuf-Weg, benannt nach der ehemaligen Bezirksvorsteherin des Bochumer Südwestens, wird das Quartier künftig erschlossen. Im Zuge der Arbeiten wurden neue Schmutz- und Regenwasserkanäle verlegt sowie moderne Rigolen zur Versickerung des Niederschlagswassers eingebaut. Die aufwendige Entwässerung verzögerte den Baubeginn zwar um einige Zeit, bildet nun aber die Grundlage für die weitere Bebauung.

Vielfältige Wohnbebauung

Auf dem Areal entsteht ein abwechslungsreicher Mix verschiedener Wohnformen. Geplant beziehungsweise bereits realisiert werden:

  • sechs freistehende Einfamilienhäuser,
  • acht Doppelhaushälften,
  • zwei kleinere Mehrfamilienhäuser,
  • öffentlich geförderte Wohnungen,
  • sowie ein modernes Wohnheim der Diakonie.

Die Grundstücke für die Einfamilienhäuser und Doppelhäuser wurden an private Bauherren vergeben, während die Mehrfamilienhäuser von Investoren entwickelt werden. Ein Mehrfamilienhaus mit öffentlich geförderten Wohnungen wurde bereits fertiggestellt.

Modernes Wohnheim für 24 Menschen mit Behinderung

Den größten Gebäudekomplex im Quartier bildet das neue Wohnheim der Diakonie Ruhr an der Ecke Lewackerstraße/Langenberger Straße. Dort entstehen 24 Wohnplätze für Menschen mit Behinderung, verteilt auf drei Wohngruppen mit jeweils acht Bewohnerinnen und Bewohnern.

Die Bewohner werden zwischen etwa 40 und Mitte 70 Jahre alt sein. Viele leben derzeit noch im Ruhrlandheim oberhalb des Kemnader Sees, das gemeinsam mit einem zweiten Neubau in Bochum-Hamme ersetzt wird. Ziel ist es, den Menschen künftig ein deutlich selbstständigeres Leben mitten im Stadtteil zu ermöglichen.

Jeder Bewohner erhält ein rund 16 Quadratmeter großes Einzelzimmer mit eigenem Bad. Ergänzt wird das Gebäude durch großzügige Gemeinschaftsbereiche sowie einen Flachbau für die Tagesgestaltung mit Angeboten wie gemeinsames Kochen, Musik, Spielen oder kreativen Aktivitäten.

Offenes Haus für den Stadtteil

Die Diakonie verfolgt mit dem Neubau bewusst ein inklusives Konzept. Das Wohnheim soll kein abgeschlossener Bereich sein, sondern Teil des Quartiers werden. Deshalb sollen die Gemeinschaftsräume außerhalb der Betreuungszeiten auch Vereinen, Nachbarn oder Kursangeboten zur Verfügung stehen. Denkbar sind beispielsweise Yogakurse, Nachbarschaftstreffen oder gemeinsame Veranstaltungen.

Nach dem Einzug ist bereits ein Nachbarschaftsgrillen geplant, um Bewohner und Anwohner miteinander bekannt zu machen und den Austausch im Quartier zu fördern.

Sozialer Standort bleibt erhalten

Das Gelände blickt auf eine lange Geschichte sozialer Nutzung zurück. Zunächst befand sich hier eine Schule, später eine Förderschule und anschließend eine Flüchtlingsunterkunft. Mit dem Neubau des Wohnheims bleibt dieser soziale Charakter erhalten und wird zugleich zeitgemäß weiterentwickelt.

Auch Bezirksbürgermeister Marc Gräf begrüßt diese Entwicklung. Seiner Ansicht nach wird der soziale Zweck des Standortes damit sinnvoll fortgeführt und das neue Wohnheim bereichert den Stadtteil.

Bau nähert sich der Fertigstellung

Der Rohbau des Wohnheims soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Anschließend folgen Innenausbau und Möblierung. Der Einzug der Bewohner ist für das Jahr 2027 vorgesehen.

Damit entsteht auf dem ehemaligen Schulgelände ein modernes, vielfältiges Wohnquartier, das klassischen Wohnungsbau mit sozialer Infrastruktur verbindet. Die Kombination aus Eigenheimen, Mehrfamilienhäusern, öffentlich gefördertem Wohnraum und einem inklusiven Wohnheim macht das Projekt zu einem besonderen Beispiel für eine ausgewogene Quartiersentwicklung in Bochum-Linden.

Quelle: „Auch mal laut, aber immer herzlich“: Bochumer Neubaugebiet bekommt 24 neue Nachbarn - Paywall

Dienstag, 14. Juli 2026

Essen | Neubau Firmensitz Atlas Copco - Fertig (05/26)

Die TÜV NORD GROUP entwickelt den nördlichen Teil des Geländes am Technologiepark in Essen komplett neu. Das erste Großprojekt wird die neue Deutschlandzentrale von Atlas Copco. Die TÜV NORD GROUP plant es als Bauherr 2025 fertigzustellen und an den schwedischen Atlas Copco-Konzern als erstem Mieter zu übergeben; vermittelt hatte das Maklerunternehmen Brockhoff. Momentan betreibt er in der Langemarckstraße seine Deutschlandzentrale. Der neue Mietvertrag ist auf 15 Jahre angelegt mit der Option, diesen um weitere 12 Jahre zu verlängern.

Das Gebäude für Atlas Copco wird eine Bürofläche von etwa 6.600 Quadratmetern haben und den 350 Mitarbeitenden Platz bieten. Geplant sind im Gebäude auch sogenannte Multi-Space-Flächen und Kollaborationszonen für den interdisziplinären Austausch – hier werden Sitz- und Rückzugsmöglichkeiten kombiniert mit Sonderflächen, die beispielsweise mit einem Kicker bestückt werden können. Außerdem ist eine Halle als Ausstellungs- und Ausrüstungsfläche mit etwa 1.600 Quadratmetern geplant.

Atlas Copco wird 2025 nach dann 25 Jahren eine Liegenschaft in der Langemarckstraße verlassen, die aufgrund des Baujahrs nicht mehr heutigen Büro- und energetischen Anforderungen entspricht. Das neue Gebäude ist hingegen ressourceneffizient geplant: Das Sparen von Energie, Wasser und Material stehen besonders im Fokus, das Dach ist für die Ausstattung mit einer Photovoltaikanlage konzipiert. Das Gebäude wird an das vorhandene Fernwärmenetz angeschlossen und trägt insofern zur Reduktion der CO2-Emmision bei. Einschließlich Parkhaus und Außenanlagen betragen die Investitionskosten über 50 Millionen Euro.

Quelle: Essener Technologiepark wird zeitgemäßes und nachhaltiges Gewerbegebiet

Bild: Arctum Architektubüro Köln

Foto: hanbrohat / 11/2025



Update 14.07.2026

Atlas Copco bezieht neue Deutschlandzentrale – Kita am Technologiepark Essen ebenfalls fertiggestellt

Im Technologiepark auf dem Gelände des TÜV NORD in Essen-Frillendorf ist eines der größten Gewerbeprojekte der vergangenen Jahre abgeschlossen. Nach rund zweijähriger Bauzeit wurden sowohl die neue Deutschlandzentrale der Atlas Copco Group als auch die Kita am Technologiepark fertiggestellt und in Betrieb genommen. Das Gesamtinvestitionsvolumen für beide Neubauten beläuft sich auf rund 60 Millionen Euro.

Neue Deutschlandzentrale für rund 380 Beschäftigte

Mit dem Bezug der neuen Unternehmenszentrale hat die Atlas Copco Group ihren bisherigen Standort an der Langemarckstraße aufgegeben und ist innerhalb Essens in den Technologiepark umgezogen. Das Unternehmen bekennt sich damit langfristig zum Wirtschaftsstandort Essen.

Der fünfgeschossige Neubau bietet auf rund 6.600 Quadratmetern moderne Büroflächen für etwa 380 Mitarbeitende. Das Gebäude wurde nach einem offenen Arbeitsplatzkonzept gestaltet und verfügt über Multi-Space-Büros, Besprechungsräume sowie flexible Kollaborations- und Workshopbereiche.

Direkt angeschlossen ist eine rund 2.300 Quadratmeter große Werkhalle mit Application Center, Showroom, Trainingsbereichen, Lagerflächen sowie Werkstätten und Prüflaboren für Industriewerkzeuge und Kompressoren.

Zum Campus gehört außerdem ein Parkhaus mit rund 220 Stellplätzen, von denen ein großer Teil für die Elektromobilität vorbereitet wurde.

Kita mit 60 Betreuungsplätzen eröffnet

Zeitgleich wurde auch die neue Kita am Technologiepark fertiggestellt und an den Betreiber Kinderhut übergeben. Die Einrichtung bietet auf rund 760 Quadratmetern Platz für bis zu 60 Kinder in vier Gruppen.

Ergänzt wird die Kindertagesstätte durch ein etwa 800 Quadratmeter großes Außengelände mit naturnahem Erlebnisbereich. Von den Betreuungsplätzen sind 20 Plätze für Kinder von Beschäftigten des TÜV NORD reserviert, weitere 10 Plätze stehen Mitarbeitenden der Atlas Copco Group zur Verfügung.

Mit der neuen Einrichtung wird das Betreuungsangebot im Stadtteil erweitert und gleichzeitig die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die ansässigen Unternehmen verbessert.

Nachhaltiger Technologiepark wächst weiter

Beide Gebäude wurden nach modernen Nachhaltigkeitsstandards errichtet. Aufbereitetes Abbruchmaterial der zuvor auf dem Grundstück befindlichen Gebäude wurde im Baugrund wiederverwendet. Photovoltaikanlagen erzeugen einen Teil des Strombedarfs, während die Wärmeversorgung über das Fernwärmenetz erfolgt. Darüber hinaus wurden Ladepunkte für Elektrofahrzeuge und E-Bikes installiert.

Mit der Fertigstellung der neuen Deutschlandzentrale der Atlas Copco Group und der Kita am Technologiepark gewinnt der Technologiepark Essen weiter an Bedeutung als moderner Wirtschaftsstandort. Das Projekt verbindet hochwertige Büro- und Produktionsflächen mit einer zeitgemäßen Infrastruktur sowie nachhaltigen Bau- und Energiekonzepten und stärkt den Innovationsstandort Essen langfristig.

Sonntag, 12. Juli 2026

Wetter | Seniorenheim Hartmannstraße 2 | Fertig (05/26)

An der Hartmannstraße 2 auf einer Grundstücksfläche von 2.700㎡ in Hanglage entsteht zur Zeit ein Seniorenheim mit weitläufigen Außenbereichen und einer Dachterrasse. Der Grundstein für den Neubau wurde letztes Jahr (2023) im März gelegt.

Investor ist die Firma urwohnen aus Puhlheim bei Köln. Die ESV wird das Haus künftig betreiben. Das neue Haus Magdalena wird ca. 3.200 qm Wohnfläche auf drei Etagen haben. Es entstehen 80 Einzelzimmer mit Bad. In allen drei Etagen stehen den Senioren dann großzügige Gruppen- und Speiseräume zur Verfügung.

Der Neubau wird ca. 60 Prozent weniger Energie verbrauchen, als herkömmliche Bauten. Dafür sorgen unter anderem eine Pelletheizung, starke Dämmung, eine Begrünung der Fassade und der Dachgarten mit heimischen Pflanzen und Sinnesgarten.

Das Investitionsvolumen beträgt rund 12 Millionen Euro. Die 60 Senioren, die im jetzigen Haus Magdalena neben der Klinik leben, sollen in das neue Haus umziehen. 20 weitere Plätze stehen den Menschen aus Volmarstein und Umgebung zur Verfügung.








Bilder: urwohnen

Update 12.07.2026

Seniorenheim an der Hartmannstraße fertiggestellt – Modernes Pflegezentrum in Volmarstein eröffnet

Mit der Fertigstellung des neuen Seniorenheims an der Hartmannstraße in Wetter-Volmarstein ist ein bedeutendes Bauprojekt für die regionale Pflegeinfrastruktur abgeschlossen. Das moderne Pflegezentrum wurde im Frühjahr 2026 offiziell eröffnet und ersetzt das bisherige Haus Magdalena.

Der Neubau bietet insgesamt 80 vollstationäre Pflegeplätze und wurde nach aktuellen Anforderungen an eine moderne, barrierefreie Pflegeeinrichtung geplant. Neben großzügigen Einzelzimmern verfügt das Gebäude über helle Aufenthaltsbereiche, Therapieräume, einen Mehrzweckraum sowie einen Dachgarten, der den Bewohnerinnen und Bewohnern zusätzliche Aufenthaltsqualität im Freien bietet.

Auch energetisch entspricht das Gebäude heutigen Standards und schafft zeitgemäße Arbeits- und Lebensbedingungen für Pflegekräfte sowie Bewohner. Die moderne Architektur verbindet Funktionalität mit einer freundlichen Gestaltung und fügt sich harmonisch in das Umfeld an der Hartmannstraße ein.

Mit dem Abschluss der Bauarbeiten wurde zudem die während der Bauphase teilweise gesperrte Hartmannstraße wieder vollständig für den Verkehr freigegeben. Damit sind sämtliche wesentlichen Arbeiten rund um das Projekt beendet.

Samstag, 11. Juli 2026

Xanten - Hotel am Rheintor - Fertig (07/2026)

Xanten bekommt ein neues Hotel. Diesen Monat haben dafür bereits die Bauarbeiten begonnen. Bauherr ist die XAR Hotel GmbH aus Aachen. Direkt vor den Toren von Xantens historischer Altstadt, am Kurpark gelegen, entsteht ein Hotel mit zunächst 72 Zimmern, Gastronomie und einem Wellness- sowie Fitness-Bereich. Das Hotel soll unter der Marke IN 2 geführt werden. Bis Anfang 2026 soll das neue Hotel fertiggestellt und eröffnet werden.






Bilder: XAR Hotel GmbH

Update 11.07.2026

Nach rund zweijähriger Bauzeit ist das neue Hotel am Rheintor in Xanten fertiggestellt. Das Haus wurde Anfang Juli 2026 eröffnet und ergänzt das Beherbergungsangebot der Stadt um ein modernes Hotel in unmittelbarer Nähe zur historischen Altstadt und zum Archäologischen Park.

Der Neubau entstand an der Straße Am Rheintor und wird unter der Marke In2 The Hotel betrieben. Insgesamt verfügt das Gebäude über 75 Zimmer, die sowohl auf touristische Gäste als auch auf Geschäftsreisende ausgerichtet sind. Neben klassischen Einzel- und Doppelzimmern stehen barrierefreie sowie rollstuhlgerechte Zimmer zur Verfügung.

Zur Ausstattung gehören ein digitaler 24-Stunden-Check-in, eine Lobby mit Co-Working-Bereich, Fitness- und Saunaräume sowie ein Frühstücksrestaurant. Ergänzt wird das Angebot durch einen Fahrradraum mit Lademöglichkeiten für E-Bikes sowie Parkplätze mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit setzt das Hotel auf zeitgemäße Standards. Das Gebäude wurde nach den Kriterien der DGNB errichtet und verfügt unter anderem über eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung.

Mit seiner modernen Architektur und der Lage am Eingang zur Xantener Innenstadt bildet der Neubau einen neuen Anlaufpunkt für Besucher der Römerstadt. Die Eröffnung stärkt zugleich die touristische Infrastruktur und schafft zusätzliche Übernachtungskapazitäten in einer der bedeutendsten historischen Destinationen am Niederrhein.

Projektdaten

  • Projekt: Hotel am Rheintor (In2 The Hotel)
  • Standort: Am Rheintor, Xanten
  • Nutzung: Hotel
  • Zimmer: 75
  • Besonderheiten: Digitaler Check-in, Fitness- und Saunabereich, Co-Working, barrierefreie Zimmer
  • Nachhaltigkeit: DGNB-Zertifizierung, Photovoltaikanlage, E-Ladeinfrastruktur
  • Status: Fertiggestellt und eröffnet (Juli 2026)

Dortmund - Umgestaltung Steinwache Dortmund - In Bau

Die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Dortmund befindet sich derzeit in einer umfassenden baulichen und inhaltlichen Erneuerung. Für rund 19 Millionen Euro werden das denkmalgeschützte Gebäude saniert, die Dauerausstellung vollständig neu konzipiert und ein modernes Empfangsgebäude mit zusätzlichen Bildungs- und Seminarräumen errichtet.

Die Bauarbeiten haben im Juni 2025 begonnen und sollen voraussichtlich bis 2028 abgeschlossen werden. Während der Bauzeit bleibt die Gedenkstätte für den regulären Besucherverkehr geschlossen. Bildungsangebote und Vorträge werden jedoch weiterhin an wechselnden Veranstaltungsorten angeboten.

Bild: Konermann Siegmund Architekten BDA

Historischer Ort mit besonderer Bedeutung

Die Steinwache wurde 1906 als Polizeiwache errichtet und 1928 um einen Gefängnistrakt erweitert. Während der Zeit des Nationalsozialismus nutzte die Gestapo das Gebäude als Haft- und Verhörort. Zahlreiche Menschen wurden hier aus politischen, rassistischen oder religiösen Gründen inhaftiert, misshandelt und anschließend in Konzentrationslager deportiert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zunächst weiterhin als Polizeidienststelle genutzt, später diente es zeitweise als Unterkunft für Obdachlose. Seit 1992 befindet sich dort die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, die die Geschichte des Ortes und die nationalsozialistische Verfolgung dokumentiert.

Denkmalgerechte Sanierung

Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der denkmalgerechten Instandsetzung des historischen Gebäudes. Ziel ist es, die ursprüngliche Bausubstanz möglichst weitgehend zu erhalten beziehungsweise wiederherzustellen. Geplant sind unter anderem die Restaurierung von Fassaden, Fenstern, Bodenbelägen und Betonbauteilen.

Auch die rund 40 Ausstellungsräume werden grundlegend überarbeitet. Der Rundgang wird neu strukturiert und die Ausstellung stärker auf die Schicksale der ehemaligen Gefangenen ausgerichtet.

Neue Dauerausstellung und Erweiterungsbau

Neben der Sanierung entsteht ein neues Empfangsgebäude am historischen Standort. Der Neubau soll moderne Ausstellungsflächen sowie Seminar- und Veranstaltungsräume aufnehmen und die Bildungsarbeit der Gedenkstätte deutlich verbessern. Vor allem für Schulklassen und Besuchergruppen entstehen damit zeitgemäße Räumlichkeiten für Workshops, Vorträge und vertiefende Bildungsangebote.

Parallel dazu wird die Dauerausstellung vollständig neu entwickelt. Ziel ist eine zeitgemäße Vermittlung der Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnisses sowie der nationalsozialistischen Verfolgung. Moderne Ausstellungskonzepte sollen historische Informationen anschaulich vermitteln und die Erinnerung an die Opfer dauerhaft bewahren.

Mit der Investition wird die Steinwache sowohl denkmalpflegerisch als auch inhaltlich für die kommenden Jahrzehnte neu aufgestellt. Nach Abschluss der Arbeiten im Jahr 2028 soll sie ihre Rolle als einer der wichtigsten Erinnerungs- und Bildungsorte zur Geschichte des Nationalsozialismus in Dortmund weiter ausbauen.

Bochum - Seniorenquartier an der Max-Greve-Straße - In Bau

An der Max-Greve-Straße 13–15 in der Bochumer Innenstadt entsteht derzeit ein neues Wohnquartier mit 36 öffentlich geförderten Seniorenwohnungen. Bauherr ist Atrium Plus. Die Fertigstellung des Projekts ist für das 3. Quartal 2027 vorgesehen.

Der Neubau wird als Netto-Null-Energie-Haus errichtet. Die Wärmeversorgung erfolgt vollständig CO₂-neutral über eine Kombination aus Photovoltaikanlage und Wärmepumpe. Ergänzend ist ein Mieterstrommodell vorgesehen, bei dem der vor Ort erzeugte Ökostrom direkt den Bewohnern zur Verfügung gestellt wird.

Das Gebäude umfasst ausschließlich öffentlich geförderte Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 53 und 88 Quadratmetern. Voraussetzung für den Bezug ist ein gültiger Wohnberechtigungsschein (WBS). Freifinanzierte Wohnungen sind nicht Bestandteil des Projekts.

Alle Wohnungen werden barrierefrei ausgeführt und verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse. Zur Ausstattung gehören unter anderem ein Aufzug, Fußbodenheizung mit Einzelraumregelung, Dreifachverglasung, moderne Wärmedämmung sowie wohnungsinterne Abstellräume. Stellplätze entstehen auf dem Grundstück hinter dem Gebäude.

Bild: Atrium Plus

Die Nettokaltmiete beträgt 7,91 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen Betriebskosten in Höhe von 3,50 Euro pro Quadratmeter sowie eine monatliche Pauschale von 20 Euro für niederschwellige Betreuungsangebote.

Die Vermietung soll im Frühjahr 2027 beginnen. Bereits jetzt können sich Interessenten unverbindlich für eine Wohnung vormerken lassen. Nach Angaben des Projektentwicklers werden alle vorgemerkten Interessenten vor Beginn der Wohnungsvergabe kontaktiert.

Mit dem Neubau entsteht in zentraler Lage zusätzlicher öffentlich geförderter Wohnraum für Senioren. Gleichzeitig setzt das Projekt auf ein klimafreundliches Energiekonzept und einen hohen Standard hinsichtlich Barrierefreiheit und Energieeffizienz.