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Samstag, 29. August 2026

AzubiQuartier Dortmund-Körne: 112 Wohnungen für Azubis

AzubiQuartier Handwerk in Dortmund-Körne: 112 Wohnungen für Auszubildende entstehen

Dortmund-Körne. In Dortmund entsteht ein bundesweit beispielhaftes Wohnprojekt für den Handwerksnachwuchs. Am Standort der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen an der Langen Reihe 64 und 67 werden bestehende Gebäude zu einem modernen Wohn- und Lernquartier für Auszubildende und Studierende umgebaut.

Mit dem symbolischen Baustart am 28. August 2026 ist das Projekt offiziell in die Umsetzung gestartet. Bis 2028 sollen insgesamt 112 öffentlich geförderte Wohnplätze sowie neun Gemeinschaftsräume entstehen.

Bestehende Gebäude werden zu Wohnungen umgebaut

Beim AzubiQuartier Handwerk handelt es sich nicht ausschließlich um einen klassischen Neubau. Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die Umnutzung bestehender Gebäude, die bisher als Innungsgebäude genutzt wurden.

Die vorhandenen Gebäude am Standort der Kreishandwerkerschaft sollen umfassend umgebaut und energetisch saniert werden. Aus bisherigen Räumlichkeiten entstehen rund 112 moderne Apartments für junge Menschen in Ausbildung und Studium.

Damit wird ein bereits vorhandener Standort neu genutzt, anstatt ausschließlich zusätzlichen Wohnraum auf einem neuen Grundstück zu schaffen.


Foto: Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen, Leopold Achilles


Montag, 24. August 2026

Dortmund | Karlsquartier: 180 Wohn & Gewerbeeinheiten auf erstem Baufeld geplant

Karlsquartier Dortmund: 180 Wohnungen auf dem ersten Baufeld der ehemaligen Westfalenhütte

Dortmund-Innenstadt-Nord. Auf dem Gelände der ehemaligen Westfalenhütte entsteht mit dem Karlsquartier ein neues Wohnquartier. Für das erste Baufeld ist die Planung inzwischen konkretisiert. Auf dem rund 13.100 Quadratmeter großen Grundstück entstehen 180 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Der Hochbau soll 2026 beginnen.

Das erste Baufeld wird von VIVAWEST realisiert. Die Bauarbeiten übernimmt PORR Hochbau West.

180 Wohnungen und Gewerbe

Auf dem ersten Baufeld sind insgesamt 180 Wohn- und Gewerbeeinheiten vorgesehen. Die Gebäude bieten rund 12.809 Quadratmeter Wohnfläche.

Geplant sind:

  • 130 freifinanzierte Wohnungen
  • 48 öffentlich geförderte Wohnungen
  • ein Gemeinschaftsraum
  • eine Gewerbeeinheit
  • Tiefgarage mit 112 Stellplätzen
  • 268 Fahrradstellplätze
  • Carsharing-Angebot

Damit entsteht auf dem ehemaligen Industrieareal ein gemischtes Wohnangebot mit einem erheblichen Anteil an geförderten Wohnungen.

Bild: FORMTOOL


Samstag, 11. Juli 2026

Dortmund - Umgestaltung Steinwache Dortmund - In Bau

Die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Dortmund befindet sich derzeit in einer umfassenden baulichen und inhaltlichen Erneuerung. Für rund 19 Millionen Euro werden das denkmalgeschützte Gebäude saniert, die Dauerausstellung vollständig neu konzipiert und ein modernes Empfangsgebäude mit zusätzlichen Bildungs- und Seminarräumen errichtet.

Die Bauarbeiten haben im Juni 2025 begonnen und sollen voraussichtlich bis 2028 abgeschlossen werden. Während der Bauzeit bleibt die Gedenkstätte für den regulären Besucherverkehr geschlossen. Bildungsangebote und Vorträge werden jedoch weiterhin an wechselnden Veranstaltungsorten angeboten.

Bild: Konermann Siegmund Architekten BDA

Historischer Ort mit besonderer Bedeutung

Die Steinwache wurde 1906 als Polizeiwache errichtet und 1928 um einen Gefängnistrakt erweitert. Während der Zeit des Nationalsozialismus nutzte die Gestapo das Gebäude als Haft- und Verhörort. Zahlreiche Menschen wurden hier aus politischen, rassistischen oder religiösen Gründen inhaftiert, misshandelt und anschließend in Konzentrationslager deportiert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zunächst weiterhin als Polizeidienststelle genutzt, später diente es zeitweise als Unterkunft für Obdachlose. Seit 1992 befindet sich dort die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, die die Geschichte des Ortes und die nationalsozialistische Verfolgung dokumentiert.

Denkmalgerechte Sanierung

Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der denkmalgerechten Instandsetzung des historischen Gebäudes. Ziel ist es, die ursprüngliche Bausubstanz möglichst weitgehend zu erhalten beziehungsweise wiederherzustellen. Geplant sind unter anderem die Restaurierung von Fassaden, Fenstern, Bodenbelägen und Betonbauteilen.

Auch die rund 40 Ausstellungsräume werden grundlegend überarbeitet. Der Rundgang wird neu strukturiert und die Ausstellung stärker auf die Schicksale der ehemaligen Gefangenen ausgerichtet.

Neue Dauerausstellung und Erweiterungsbau

Neben der Sanierung entsteht ein neues Empfangsgebäude am historischen Standort. Der Neubau soll moderne Ausstellungsflächen sowie Seminar- und Veranstaltungsräume aufnehmen und die Bildungsarbeit der Gedenkstätte deutlich verbessern. Vor allem für Schulklassen und Besuchergruppen entstehen damit zeitgemäße Räumlichkeiten für Workshops, Vorträge und vertiefende Bildungsangebote.

Parallel dazu wird die Dauerausstellung vollständig neu entwickelt. Ziel ist eine zeitgemäße Vermittlung der Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnisses sowie der nationalsozialistischen Verfolgung. Moderne Ausstellungskonzepte sollen historische Informationen anschaulich vermitteln und die Erinnerung an die Opfer dauerhaft bewahren.

Mit der Investition wird die Steinwache sowohl denkmalpflegerisch als auch inhaltlich für die kommenden Jahrzehnte neu aufgestellt. Nach Abschluss der Arbeiten im Jahr 2028 soll sie ihre Rolle als einer der wichtigsten Erinnerungs- und Bildungsorte zur Geschichte des Nationalsozialismus in Dortmund weiter ausbauen.

Freitag, 10. Juli 2026

Dortmund - Neubau Hülpert-Zentrale - In Bau

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich am 7. Juli 2026 hat die Hülpert Unternehmensgruppe den Bau ihrer neuen Unternehmenszentrale am Phoenix See offiziell begonnen. Auf einem rund 20.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Berghofer Straße entsteht bis 2028 ein neuer Unternehmensstandort, der Verwaltung, Vertrieb und Service an einem Ort zusammenführt.

Der Neubau wird als Vier-Marken-Standort für Volkswagen, Škoda, SEAT und CUPRA realisiert. Geplant sind eine Nettogeschossfläche von mehr als 5.000 Quadratmetern, ein viergeschossiger Verwaltungstrakt, eine rund 1.200 Quadratmeter große Werkstatt sowie moderne Ausstellungs-, Beratungs- und Servicebereiche. Mit der Bündelung bislang verteilter Unternehmensfunktionen sollen interne Abläufe optimiert und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen verbessert werden.


Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung zeitgemäßer Arbeitswelten. Offene Bürostrukturen, flexible Kommunikations- und Besprechungsbereiche sowie kurze Wege zwischen Verwaltung, Vertrieb und Werkstatt sollen den Anforderungen eines modernen Mobilitätsunternehmens gerecht werden. Gleichzeitig werden die räumlichen Voraussetzungen geschaffen, um auf die fortschreitende Digitalisierung sowie die zunehmende Bedeutung der Elektromobilität und vernetzter Mobilitätslösungen zu reagieren.

Auch Nachhaltigkeitsaspekte fließen in die Planung ein. Vorgesehen sind unter anderem eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung sowie eine rund 1.800 Quadratmeter große Dachbegrünung. Darüber hinaus soll das Gebäude nach aktuellen energetischen Standards errichtet werden und langfristig einen ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen.

Bilder: Hülpert

Mit dem Neubau setzt die Hülpert Unternehmensgruppe ein weiteres Zeichen für den Wirtschaftsstandort Dortmund. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 900 Mitarbeitende an insgesamt 13 Standorten in Dortmund, Unna, Soest, Bergkamen und Recklinghausen. Mit jährlich rund 17.000 verkauften Fahrzeugen und einem Jahresumsatz von etwa 640 Millionen Euro zählt Hülpert zu den größten Automobilhandelsunternehmen im östlichen Ruhrgebiet und bundesweit zu den 30 umsatzstärksten Autohandelsgruppen.

Der neue Standort am Phoenix See ergänzt die kontinuierliche Entwicklung des ehemaligen Stahlwerksareals zu einem hochwertigen Büro-, Dienstleistungs- und Gewerbestandort. Mit der Ansiedlung der Unternehmenszentrale entstehen moderne Arbeitsplätze in einem der wichtigsten Stadtentwicklungsgebiete Dortmunds. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Neubaus ist für das Jahr 2028 vorgesehen.

Donnerstag, 9. Juli 2026

Dortmund - Neubau SERGO Logistikpark - In Bau

SEGRO startet den Bau von 56.000 m² Logistikfläche im SEGRO Park Dortmund. Auf dem 60 Hektar großen Gelände eines ehemaligen Steinkohlekraftwerks zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel sollen langfristig über 200.000 m² Logistik- und Gewerbefläche entstehen. Der erste Bauabschnitt umfasst zwei spekulativ errichtete Hallen mit moderner Ausstattung (Wärmepumpen, LED, flexible Raumaufteilung) und soll bis April 2026 fertiggestellt werden.

Das gesamte Areal wird nach höchsten Nachhaltigkeitsstandards entwickelt. Vorgesehen sind u. a. begrünte Dächer und Fassaden, PV-Anlagen mit 10 MWp, helle Straßenbeläge, Ladesäulen für E-Fahrzeuge sowie Lebensräume für Tiere. Ziel ist das DGNB-Zertifikat in Platin. Für Mitarbeitende entstehen Erholungsbereiche und moderne Einrichtungen.

Dank direkter Anbindung an die A42/A45 und geplanter Infrastrukturmaßnahmen bietet der Standort ideale logistische Voraussetzungen. Eine Gleisanbindung ist optional möglich.



Projektübersicht: SEGRO Park Dortmund

  • Projektstart: Mai 2025

  • Projektträger: SEGRO (Owner & Manager)

  • Lage: Auf dem Gelände eines ehemaligen Steinkohlekraftwerks zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel

  • Gesamtfläche des Areals: 60 Hektar

  • Gesamtentwicklungsziel: >200.000 m² Logistik- und Gewerbefläche


1. Aktueller Bauabschnitt

  • Größe: 56.000 m² Logistikfläche

  • Immobilienanzahl: 2 Einheiten (je 12,20 m Höhe – Unterkante Binder)

  • Merkmale:

    • Flexible Raumaufteilung

    • Ausstattung mit Wärmepumpen und LED-Beleuchtung

    • Spekulativer Bau (noch keine Vormieter)

  • Fertigstellung: Geplant für April 2026

  • Generalunternehmer: Goldbeck


Zukunftsplanung am Standort

  • Gebäudeanzahl: 4 Big-Box-Logistikimmobilien + 3 Light Industrial/Urbane Logistik

  • Größenvielfalt: 8.000–85.000 m² zusammenhängende Flächen

  • Weitere Infrastruktur:

    • Parkhaus mit ca. 400 Pkw-Stellplätzen

    • Lkw-Stellplätze für 35 Fahrzeuge


Nachhaltigkeit und CSR

  • Ökologische Maßnahmen:

    • Dach- und Fassadenbegrünung zur Temperaturregulierung und Biodiversität

    • Helle Straßenbeläge zur Reduktion von Hitzeinseln

    • Fotovoltaik-Anlagen mit 10 MWp Leistung

    • Ladesäulen für Elektrofahrzeuge

    • Energetisch hochwertige Bauweise (Ziel: DGNB-Zertifikat in Platin)

    • Erhalt von Fledermausbunker, Bau von Insektenhotels und Nistplätzen

  • Soziale Maßnahmen:

    • Erholungszonen und hochwertige Einrichtungen für Mitarbeitende und Lkw-Fahrer

    • Nachhaltige Arbeitsplatzgestaltung mit Fokus auf Wohlbefinden


Verkehrsanbindung

  • Autobahnen: A42 / A45 (Kreuz Castrop-Rauxel-Ost) – 3 Minuten entfernt

  • Geplante Maßnahmen: Ausbau der Zufahrt Bodelschwingh

  • Option: Möglichkeit eines zukünftigen Gleisanschlusses bei Bedarf


Bilder: SERGO

Update 09.07.2026

SEGRO hat einen Mietvertrag über rund 37.300 Quadratmeter Logistikfläche mit einem führenden Logistikdienstleister im Gesundheitssektor abgeschlossen. Der neue Nutzer wird im Gebäude C des SEGRO Park Dortmund einziehen, der Mietbeginn ist für Oktober 2026 vorgesehen. Mit dieser Vermietung entwickelt sich der SEGRO Park Dortmund weiterhin zu einem zentralen Standort für Logistikdienstleistungen in Nordrhein-Westfalen. Die Fertigstellung der Hallen A und C ist für September 2026 geplant.

Für die Realisierung des Projekts ist Goldbeck als Generalunternehmer verantwortlich. Die Wirtschaftskanzlei GÖRG hat SEGRO zum Mietvertrag beraten, die Vermittlung des Kunden erfolgte durch das Maklerhaus JLL.

Mittwoch, 1. April 2026

Dortmund - Neubau Sparkasse inkl Hochhaus - In Planung

Neubau der Sparkasse Dortmund: Impuls für die Innenstadtentwicklung

Die Sparkasse Dortmund plant die Errichtung einer neuen Unternehmenszentrale im Zentrum von Dortmund. Das Bauprojekt soll auf dem bestehenden Grundstück an der Kampstraße umgesetzt werden und gilt als bedeutender Baustein für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt.

Ausgangslage und Entscheidungsprozess

Die derzeitige Zentrale besteht aus mehreren Gebäuden aus den 1960er Jahren. Trotz zwischenzeitlicher Modernisierungen entsprechen diese nicht mehr den heutigen Anforderungen an Arbeitsplätze, technische Infrastruktur und Energieeffizienz. In einem mehrjährigen Prüfprozess wurden sowohl Sanierungs- als auch Neubauoptionen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Neubau langfristig wirtschaftlicher und funktionaler ist.

Geplantes Bauvorhaben

Vorgesehen ist der Abriss zentraler Gebäudeteile, darunter das Hochhaus und die Kundenhalle. An ihrer Stelle sollen zwei neue Gebäude entstehen, von denen eines als Hochpunkt geplant ist. Ein bestehendes technisches Gebäude soll erhalten und in das neue Ensemble integriert werden.

Die Gesamtfläche wird im Zuge der Neuentwicklung von derzeit rund 26.000 Quadratmetern auf etwa 17.000 Quadratmeter reduziert. Grundlage dafür sind optimierte Flächennutzungen sowie moderne Arbeitskonzepte wie flexible Arbeitsplatzmodelle und gemeinsam genutzte Besprechungsbereiche.

Nutzungskonzept und Quartiersentwicklung

Neben der Eigennutzung durch die Sparkasse sind zusätzliche Flächen für externe Nutzungen vorgesehen. Dazu zählen Büros, Gastronomie, Einzelhandel sowie ein Hotel. Ziel ist eine stärkere Belebung des Quartiers und eine funktionale Durchmischung.

Darüber hinaus wird im Rahmen des Architekturwettbewerbs auch die Gestaltung der umliegenden Freiräume berücksichtigt, um eine qualitative Aufwertung des städtischen Umfelds zu erreichen.

Architekturwettbewerb

Für die Planung wurde ein international besetzter Architekturwettbewerb gestartet. Insgesamt elf Planungsteams nehmen daran teil. Nach einer Zwischenpräsentation im Sommer ist die finale Entscheidung durch eine Jury für Ende November vorgesehen.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Ein zentrales Ziel des Projekts ist die Nachhaltigkeit. Die Sparkasse Dortmund strebt Klimaneutralität bis 2035 an. Entsprechend soll der Neubau hohe ökologische Standards erfüllen, darunter eine Zertifizierung nach dem DGNB-System in Gold. Neben energieeffizienter Bauweise trägt auch der teilweise Erhalt bestehender Gebäudestrukturen zur Ressourcenschonung bei.

Zeitplan und Umsetzung

Der Baubeginn ist derzeit für das Jahr 2028 vorgesehen. Die Bauzeit wird auf etwa drei Jahre geschätzt, sodass eine Fertigstellung im Jahr 2031 angestrebt wird. Während der Bauphase wird ein Interimsstandort genutzt, unter anderem am Westfalenpark.

Quelle: Sparkasse Dortmund startet Architekturwettbewerb für neue Zentrale

Sonntag, 29. März 2026

Dortmund - Wohngebäude Hostedder Straße / Am Brandhof - In Planung

Neubauprojekt Hostedder Straße / Am Brandhof: 23 Wohneinheiten in Dortmund-Grevel

Im Dortmunder Stadtteil Grevel entsteht im Zuge der nördlichen Dorfentwicklung ein neues Wohnprojekt mit insgesamt 23 Wohneinheiten. Das Vorhaben ist Teil einer mehrstufigen Quartiersentwicklung, die zusätzlichen Wohnraum in dörflich geprägter Umgebung schaffen soll.

Lage und Umfeld

Das Plangebiet befindet sich an der Hostedder Straße sowie Am Brandhof in Dortmund-Grevel. Die Umgebung ist durch eine lockere, dörfliche Bebauung mit überwiegend zwei- bis dreigeschossigen Gebäuden geprägt. In direkter Nachbarschaft befinden sich vereinzelt Zeilenbebauungen, während sich in östlicher und südlicher Richtung landwirtschaftlich genutzte Flächen anschließen.

Trotz der ruhigen Lage ist die Infrastruktur gut ausgebaut: Einkaufsmöglichkeiten sind in weniger als einem Kilometer erreichbar. Eine Bushaltestelle befindet sich unmittelbar am Standort, und die Stadtbahnhaltestelle Dortmund-Grevel (Linie U42) ist fußläufig in etwa fünf Minuten zu erreichen.

Für das Gebiet gilt eine Dorfsatzung, die Einfluss auf die bauliche Gestaltung und Einbindung in das bestehende Ortsbild nimmt.

Projektumfang und Kennzahlen

Das Bauvorhaben wird durch die DSG realisiert und umfasst mehrere Gebäudetypen. Die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

  • Grundstücksgröße: 3.774 m²
  • Bruttogrundfläche: 3.840 m²
  • Wohnfläche: 2.209 m²
  • Wohneinheiten: 23
  • Energieeffizienzstandard: Effizienzhaus 55
  • Status: in Planung
  • Geplante Fertigstellung: 2027

Bauabschnitte und Bebauungskonzept

Die Umsetzung des Projekts erfolgt in mehreren Bauabschnitten:

Im ersten Bauabschnitt entstehen drei Geschosswohnungsbauten entlang der Hostedder Straße und Am Brandhof. Jedes dieser Gebäude umfasst sechs Wohneinheiten und bildet den Auftakt für die weitere Entwicklung des Gebiets.

In einem späteren Bauabschnitt ist die Errichtung eines Gebäuderiegels mit fünf Miet-Einfamilienhäusern vorgesehen. Voraussetzung hierfür ist der Bau einer neuen Planstraße durch die Stadt Dortmund, die das Gebiet erschließen wird.

Insgesamt entsteht so eine Mischung aus klassischem Geschosswohnungsbau und familienorientierten Einfamilienhäusern zur Miete.

Bild: DSG

Architektur und Wohnkonzept

Die Gebäude werden mit zwei Vollgeschossen sowie einem zusätzlichen Dachgeschoss in Satteldachbauweise geplant. Die Gestaltung orientiert sich bewusst an der bestehenden Bebauung, um eine harmonische Einbindung in das dörfliche Umfeld zu gewährleisten.

Ein besonderer Fokus liegt auf:

  • größeren Wohnungen für Familien
  • einer ausgewogenen Mischung unterschiedlicher Wohnformen
  • einer nachhaltigen Bauweise

Auf den Dachflächen ist die Nutzung von Photovoltaikanlagen vorgesehen, um einen Beitrag zur Energieversorgung zu leisten.

Städtebauliche Zielsetzung

Das Projekt ist Teil der übergeordneten Entwicklungsstrategie zur Stärkung des Ortsteils Grevel. Ziel ist es, ein lebendiges und durchmischtes Quartier zu schaffen, das sowohl moderne Wohnbedürfnisse erfüllt als auch die bestehenden Qualitäten des Standorts bewahrt.

Besondere Schwerpunkte liegen auf:

  • naturnaher Freiraumgestaltung
  • hohem Anteil an nutzbaren Grünflächen
  • Schaffung von Begegnungsräumen und Quartiersplätzen
  • Förderung eines nachbarschaftlichen Miteinanders

Gleichzeitig sollen die spezifischen Qualitäten des Standorts – insbesondere die ruhige Lage und der weite Blick über die umliegende Landschaft – im Entwurf berücksichtigt und gestärkt werden.


Quelle: DSG - Hostedder Straße / Am Brandhof - Neubau von 23 Wohneinheiten in Grevel

Dortmund - Wohngebäude Hedwig-Dohm-Weg 28-30 - In Planung

Neubauprojekt auf dem ehemaligen Sportplatz Morgenstraße in Dortmund-Wickede

Auf dem Gelände des ehemaligen Sportplatzes an der Morgenstraße in Dortmund-Wickede entsteht ein neues Wohnquartier mit gemischter Bebauung. Im Rahmen des rechtskräftigen Bebauungsplans „Pleckenbrink“ wird die Fläche neu entwickelt und soll künftig vor allem familienfreundlichen Wohnraum bieten.

Lage und Umfeld

Das Plangebiet befindet sich im Stadtteil Wickede und wird durch die Morgenstraße im Norden, Pleckenbrink im Westen, Alte Marsch im Osten sowie den Wickeder Hellweg beziehungsweise Dollersweg im Süden begrenzt. Die Lage innerhalb des Quartiers gilt als zentral, gleichzeitig aber vergleichsweise ruhig, da ein gewisser Abstand zu stärker befahrenen Verkehrsachsen besteht.

In der Umgebung befinden sich verschiedene Nahversorgungsangebote, die fußläufig in etwa 600 Metern erreichbar sind. Zudem ist das Gebiet gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Schulen, Kindertagesstätten sowie Spiel- und Sportflächen liegen in unmittelbarer Nähe und tragen zur Familienfreundlichkeit des Standorts bei.

Projektumfang und Kennzahlen

Im Fokus des aktuellen Bauvorhabens stehen drei Baufelder, die durch die DSG entwickelt werden. Die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

  • Grundstücksgröße: 4.190 m²
  • Bruttogrundfläche: 7.950 m²
  • Wohnfläche: 3.847 m²
  • Wohneinheiten: 48
  • Energieeffizienzstandard: Effizienzhaus 55
  • Status: in Planung
  • Geplante Fertigstellung: 2028

Die geplanten Gebäude umfassen Geschosswohnungsbau und ergänzen die im Gesamtgebiet vorgesehenen Einfamilienhäuser.

Städtebauliches Konzept

Das Neubauprojekt ist Teil eines größeren städtebaulichen Konzepts, das eine ausgewogene Mischung unterschiedlicher Wohnformen vorsieht. Neben Mehrfamilienhäusern entstehen Einfamilienhäuser sowie eine Tageseinrichtung für Kinder (TEK). Die Erschließung erfolgt über neu angelegte Planstraßen, darunter der Hedwig-Dohm-Weg, die als Mischverkehrsflächen gestaltet werden.

Ein wesentliches Element der Planung ist die Vernetzung von Grün- und Wegeflächen. Diese sollen bestehende und neue Nutzungen miteinander verbinden und zur Aufenthaltsqualität im Quartier beitragen.

Bild: DSG

Wohnqualität und Nutzungskonzept

Die drei Baufelder liegen im zentralen Bereich des neuen Wohngebiets und in unmittelbarer Nähe zu Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Ziel ist es, ein lebendiges und zugleich nachbarschaftlich geprägtes Wohnumfeld zu schaffen.

Aufgrund der Lage sind nur geringe verkehrsbedingte Lärmbelastungen zu erwarten. Punktuelle Geräuscheinwirkungen können jedoch durch angrenzende Schulen oder Sportflächen entstehen.

Quelle: DSG - Hedwig-Dohm-Weg 28-30 - Neubau von 48 Wohneinheiten in Wickede

Sonntag, 1. März 2026

Dortmund - Revitalisierung Bundesbankgebäude - In Bau

Die Thalia Bücher GmbH wird ihren Zentralstandort Hagen Mitte des Jahres 2028 in das nah gelegene Dortmund verlegen. Nach intensiver Prüfung verschiedener Alternativen fiel die Entscheidung auf das ehemalige Bundesbankgebäude in der Dortmunder Innenstadt. Thalia hatte in Hagen lange, aber am Ende erfolglos nach einer Alternative zu den Räumlichkeiten der Zentrale in Hagen-Bathey gesucht.

ngo Kretzschmar, Vorsitzender der Geschäftsführung von Thalia, erklärt: „Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, denn Thalia hat eine lange und enge Verbindung zur Stadt Hagen. Auch im intensiven Austausch mit der Hagener Wirtschaftsförderung, die sich sehr dafür eingesetzt hat, dass wir in der Stadt bleiben, konnten wir keine adäquate Lösung finden. Zugleich haben wir uns an unserem aktuellen Standort auf Dauer nicht mehr gesehen – er ist strategisch ungünstig gelegen und es fehlt ein attraktives Umfeld. Dennoch war uns bei der Wahl des neuen Standortes mit Blick auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig, dass wir im engen Umkreis von Hagen bleiben. Genau diese Voraussetzung erfüllt der künftige Standort in der Dortmunder Innenstadt. Dort finden wir eine bessere Infrastruktur sowie ein deutlich ansprechenderes Umfeld für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem erleichtern diese Rahmenbedingungen auch die Gewinnung weiterer, qualifizierter Fachkräfte, die wir aufgrund unseres nachhaltigen Wachstums benötigen.“




Das zunächst favorisierte Projekt Westside in der Nähe des Hagener Hauptbahnhofs kam als potenzieller Standort nicht in Frage, da die Entwicklungspläne nicht wie erwartet vorankamen. Daher wurde schließlich die Entscheidung getroffen, auch Alternativen außerhalb der Stadtgrenze zu prüfen.

Monica Sawhney, kaufmännische Geschäftsführerin von Thalia, sagt: „Der neue Standort in Dortmund bringt vor allem für die rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aktuell am Standort Hagen beschäftigt sind und mit nach Dortmund umziehen werden, zahlreiche Vorteile mit sich. Nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt, überzeugt er durch seine zentrale Lage mit einer ausgezeichneten Verkehrsanbindung. Die neuen Räumlichkeiten bieten moderne Arbeitswelten, eine Eventfläche für bis zu 200 Gäste, einen begrünten Innenhof sowie eine schöne Cafeteria, die wir im Stil unseres aus den Buchhandlungen bekannten Café-Konzepts gestalten. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr verbessert zudem die Erreichbarkeit für Pendlerinnen und Pendler.“




Verbindung zu Hagen bleibt bestehen

Das Engagement von Thalia für die Region und die Stadt Hagen endet nicht mit dem Umzug nach Dortmund. Die Thalia Buchhandlungen in Hagen sowie in den angrenzenden Städten haben ohnehin ihren festen Platz in den jeweiligen Innenstädten. Auch bei Phoenix Hagen und der BBA ist Thalia weiterhin als Sponsor aktiv. „Als gebürtiger Hagener ist es mir ein Herzensanliegen, dass wir der Stadt auf vielfältige Weise treu bleiben“, so Ingo Kretzschmar.

Durch Um- und Neubau entstehen 13750 qm Bürofläche. Die Kölbl Group plant im Juli den Bauantrag einzureichen und noch dieses Jahr mit den Arbeiten beginnen.

Pressemitteilung: Thalia verlegt Mitte des Jahres 2028 den Zentralstandort Hagen nach Dortmund


Projektupdate BE DO – Aktueller Baufortschritt - (Stand 01.03.2026)

Auf der Baustelle des Projekts BE DO schreiten die Arbeiten planmäßig voran. In den vergangenen Wochen wurden zentrale Voraussetzungen für die nächsten Bauphasen geschaffen.

Vorbereitung des Kranstandorts

Derzeit wird die Fläche für den künftigen Kranstandort hergestellt. Mit der Einrichtung des Kranplatzes wird die logistische Grundlage für die kommenden Hochbauarbeiten geschaffen. Eine stabile und präzise vorbereitete Aufstellfläche ist essenziell, um Materialtransporte und Bauabläufe effizient sowie sicher zu organisieren.

Freilegung der Neubaufläche

Parallel dazu wird das Baufeld für den Erweiterungsbau weiter freigelegt. Aktuell werden unter anderem Anker für den Verbau gesetzt, um die Baugrube fachgerecht zu sichern. Diese Maßnahmen dienen der Stabilisierung der umliegenden Bereiche und bereiten die anstehenden Gründungsarbeiten vor.

Mit dem Fortschreiten der Arbeiten wird die Dimension des zukünftigen Neubaus entlang der Poststraße zunehmend erkennbar.

Schutzmaßnahmen im Bestandsgebäude

Zeitgleich laufen im Bestandsgebäude umfassende Schutzmaßnahmen. Die denkmalgeschützten Bereiche werden sorgfältig gesichert, um die historische Substanz während der Bauphase zu bewahren. Zum Einsatz kommen unter anderem temporäre Einhausungen und Schutzverkleidungen sensibler Bauteile.

Damit wird gewährleistet, dass die Revitalisierung des Gebäudes im Einklang mit den Anforderungen des Denkmalschutzes erfolgt.


Insgesamt zeigt sich das Projekt BE DO in einer Phase, in der sowohl vorbereitende Maßnahmen für den Neubau als auch der Schutz des historischen Bestands konsequent umgesetzt werden. Weitere Fortschritte werden in den kommenden Wochen erwartet.

Quelle: https://www.linkedin.com/posts/freundlieb_projektupdate-be-do-activity-7429834652800086016-rDkS/?originalSubdomain=de

Sonntag, 11. Januar 2026

Dortmund - Kokereipark an der Kokerei Hansa - Zukunftsgarten IGA 2027 - In Bau

Zur Internationalen Gartenschau Metropole Ruhr 2027 entsteht im Dortmunder Westen rund um die Kokerei Hansa einer der zentralen Zukunftsgärten der IGA. Auf einer Fläche von rund 46 Hektar wird ein dauerhaft nutzbarer Landschafts-, Freizeit- und Erholungsraum geschaffen, der Industriekultur, Grünflächen, Bewegung und neue Wegebeziehungen miteinander verbindet. Das Gelände soll nicht nur während der Gartenschau, sondern langfristig als öffentlicher Park für die Stadtgesellschaft erhalten bleiben.

Kern des Projekts ist der neu entstehende Kokereipark auf dem nördlichen Freigelände der denkmalgeschützten Kokerei Hansa. Gestalterischer und funktionaler Mittelpunkt dieses Parks wird die Erlebnis- und Spielskulptur „Wolke“. Sie besteht aus sieben ineinander verschränkten Stahlringen mit Durchmessern von bis zu etwa 27 Metern und ist mit Kletternetzen begehbar. Die Skulptur greift die Industriegeschichte des Standorts auf: Während des aktiven Betriebs der Kokerei waren die aufsteigenden Dampfwolken der Kühltürme weithin sichtbar. Dieses prägende Bild soll in abstrakter Form neu interpretiert und körperlich erlebbar gemacht werden. Die „Wolke“ ist damit sowohl Spielobjekt als auch Landmarke und knüpft an bekannte Beispiele der Haldenkunst im Ruhrgebiet an.

Ebenfalls Teil des Kokereiparks ist ein Bewegungsgarten, der sportliche Angebote für unterschiedliche Altersgruppen bündelt. Vorgesehen sind unter anderem Flächen für Fußball und Basketball, Outdoor-Fitnessgeräte, Parkour-Elemente sowie eine Pumptrack-Anlage. Die einzelnen Sportbereiche sind wie Inseln um eine zentrale Rasenfläche angeordnet, ergänzt durch Sitzgelegenheiten und Aufenthaltsbereiche für Zuschauerinnen und Zuschauer. Ziel ist es, Bewegung, Begegnung und Aufenthalt gleichermaßen zu ermöglichen.

Ein zentrales infrastrukturelles Element des Projekts ist die neue Fuß- und Radwegbrücke „Haldensprung“. Die rund 160 Meter lange Stahlbrücke überspannt mehrere Gleisanlagen und verbindet den Kokereipark erstmals direkt mit dem Deusenberg. Damit entsteht eine neue Ost-West-Verbindung für den Umweltverbund und eine deutlich verbesserte Erreichbarkeit des bislang vergleichsweise schwer zugänglichen Naherholungsgebiets.

Der Deusenberg, eine bis Anfang der 1990er-Jahre genutzte Deponie, hat sich in den vergangenen Jahren zu einer begrünten Halde und einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. Im Zuge der IGA wird er weiter aufgewertet. Geplant sind neue Wege, Rampen und eine Himmelstreppe, die insbesondere von Westen aus einen direkteren Aufstieg ermöglicht. Entlang des Weges zur Kuppe entstehen Aussichtsplattformen, auf denen auch zwei groß dimensionierte Himmelsschaukeln installiert werden. Von der Spitze aus eröffnet sich ein weiter Panoramablick über Dortmund und das nördliche Ruhrgebiet.

Neben Park, Brücke und Halde wird auch die Kokerei Hansa selbst stärker in Wert gesetzt. Als bedeutendes Industriedenkmal bleibt sie zentraler Bestandteil des Zukunftsgartens. Historische Hallen und Freiräume werden für Ausstellungen, Veranstaltungen und gärtnerische Präsentationen genutzt. Während der IGA 2027 finden dort internationale Hallenschauen und thematische Garteninszenierungen statt. Nach Ende der Gartenschau sollen viele Nutzungen in angepasster Form fortgeführt werden.

Die Bauarbeiten für zentrale Elemente wie den Kokereipark, die „Wolke“, den Bewegungsgarten und die Brücke haben 2024 begonnen. Die wesentlichen baulichen Maßnahmen sollen bis Ende 2025 abgeschlossen sein, damit das Gelände rechtzeitig für die Gartenschau vorbereitet werden kann. Die Finanzierung gilt als gesichert: Neben städtischen Eigenmitteln fließen erhebliche Fördergelder aus der Städtebauförderung sowie vom Land Nordrhein-Westfalen. Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen für den Dortmunder Zukunftsgarten auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.

Mit dem Zukunftsgarten Dortmund verfolgt die Stadt das Ziel, einen großen zusammenhängenden Grün- und Freizeitraum im Westen der Stadt zu schaffen, Industriekultur zeitgemäß weiterzuentwickeln und die Lebens- und Aufenthaltsqualität nachhaltig zu verbessern. Die IGA 2027 dient dabei als Impulsgeber, das Projekt ist jedoch ausdrücklich auf eine dauerhafte Nutzung über die Gartenschau hinaus angelegt.


Quelle: WAZ - Begehbare Wolke: Neues Highlight entsteht in Dortmund 



Bilder: bbz

Freitag, 26. Dezember 2025

Dortmund - Amprion Projekthaus - In Planung

Amprion wächst am Standort Dortmund: Der Übertragungsnetzbetreiber plant auf Phoenix-West den Bau eines weiteren Projekthauses sowie eines separaten Parkhauses für die Mitarbeitenden. Ziel ist es, zusätzliche Arbeitsplätze für das wachsende Unternehmen zu schaffen und einen integrierten Campus mit einem Ausbildungszentrum aufzubauen.

Amprion plant mit dem „Projekthaus 2.0“ den Bau eines dritten Gebäudes am Standort Phoenix-West in Dortmund. Das neue, barrierefrei geplante Gebäude soll zunächst rund 500 Arbeitsplätze auf vier Etagen bieten und bei Bedarf um weitere 150 Arbeitsplätze erweitert werden. Vorgesehen sind neben Einzel-, Doppel- und Gruppenbüros auch flexible New-Work-Zonen, Besprechungsräume sowie ein Konferenzzentrum. Zudem entsteht ein Ausbildungszentrum mit einem IT-Labor und einer technischen Ausbildungswerkstatt für insgesamt bis zu 26 Auszubildende. Das Projekthaus orientiert sich in Nachhaltigkeit und Technik an den hohen Standards der bestehenden Amprion-Gebäude, von denen eines bereits mit dem DGNB-Platin-Zertifikat ausgezeichnet wurde. Der Bauantrag soll noch in diesem Jahr eingereicht werden, die Genehmigung wird für Mitte 2026 erwartet. Nach einer etwa zweijährigen Bauphase ist der Einzug der ersten Mitarbeitenden für Mitte 2028 vorgesehen.

Pressemitteilung: Amprion plant neues Projekthaus in Dortmund


Bild: Amprion GmbH

Donnerstag, 25. Dezember 2025

Dortmund - Wohngebäude + Kita Bornstr. 100 - 104 - In Bau

Am 23. Dezember 2025 wurde in der Dortmunder Nordstadt der Förderbescheid für ein größeres Wohn- und Sozialbauprojekt im Schleswiger Viertel übergeben. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt für das Bauvorhaben an der Ecke Bornstraße/Missundestraße rund 14 Millionen Euro aus der öffentlichen Wohnraumförderung zur Verfügung. Die Mittel umfassen auch einen Tilgungsnachlass. Empfängerin der Förderung ist die Türk Immobilien GmbH.

Auf dem etwa 1.680 Quadratmeter großen Grundstück soll ein sechsgeschossiges Gebäude mit 42 öffentlich geförderten Wohnungen sowie einer dreigruppigen Kindertagesstätte entstehen. Alle Wohneinheiten unterliegen der Wohnraumförderung und sollen qualitativ hochwertigen, bezahlbaren Wohnraum bieten. Das Wohnungsangebot reicht von kleinen Einheiten für Einzelpersonen bis zu größeren Wohnungen für Familien. Die Kindertagesstätte wird im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss untergebracht.

Das Grundstück wurde bereits 2017 von der Stadt Dortmund an den Projektentwickler verkauft. Erste Tiefbauarbeiten begannen im Oktober 2025. Der Start des Rohbaus ist für Anfang 2026 vorgesehen, die Fertigstellung des Gesamtprojekts wird derzeit für Juli 2027 erwartet. Der Entwurf des Gebäudes konnte im städtebaulichen Verfahren überzeugen und soll zur nachhaltigen Entwicklung des Quartiers beitragen.

Die Übergabe des Förderbescheids erfolgte durch Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW, gemeinsam mit Oberbürgermeister Alexander Kalouti. Beide betonten die Bedeutung des Projekts für die Nordstadt und für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Dortmund. Die Kombination aus Wohnen und sozialer Infrastruktur, insbesondere der Kita, wird als Beitrag zu einer familienfreundlichen Stadtentwicklung hervorgehoben.


Quelle: Stadt Dortmund - Neuer Wohnraum in der Nordstadt: Förderung für Bauvorhaben


Bild: Michael Türk Bauen, Planen & Architektur GmbH


Bild: Michael Türk Bauen, Planen & Architektur GmbH

Mittwoch, 24. Dezember 2025

Dortmund - Wohnprojekt Am Wasserturm / Anne-Frank-Straße - In Bau

Im neuen Stadtquartier Kronprinzenviertel südlich der Dortmunder Innenstadt realisiert die Deutsche Wohnungsbau GmbH & Co. KG ein Wohnungsbauprojekt mit rund 40 Mietwohnungen. Die Neubauten entstehen an der Straße „Am Wasserturm / Anne-Frank-Straße“ und tragen zur Schaffung zusätzlicher innerstädtischer Wohnfläche bei.

Das Kronprinzenviertel ist ein großflächiges Entwicklungsgebiet auf dem ehemaligen Gelände des Dortmunder Südbahnhofs. Dort entsteht ein neues, urban geprägtes Quartier mit Wohn-, Gewerbe- und sozialen Nutzungen, das zu den größten innerstädtischen Wohnbauprojekten im Ruhrgebiet zählt. Geplant sind insgesamt mehrere hundert Wohneinheiten unterschiedlichster Bau- und Nutzungstypen, darunter frei finanzierte und öffentlich geförderte Wohnungen. Der Stadtteil wird in verschiedenen Bauabschnitten entwickelt und schließt eine stadtnahe Lücke im inneren Wohnungsmarkt.

Das konkrete Neubauprojekt umfasst:

  • Vier Gebäude mit jeweils drei Vollgeschossen und einem zurückgesetzten Staffelgeschoss.
  • Tiefgarage zur wohnungsbezogenen Stellplatzversorgung.
  • Schwellenfreier Zugang zu allen Wohnungen über Aufzüge.
  • Wohnungsgrößen von ca. 52 m² bis 134 m² in 2,5- bis 4,5-Zimmer-Grundrissen.
  • Erdgeschosswohnungen mit privaten Gärten.
  • Obergeschosswohnungen mit großzügigen Balkonen oder Dachterrassen.
Die Wohnungen sind barrierearm geplant und über Aufzüge erreichbar, was den Zugang für Menschen mit eingeschränkter Mobilität erleichtert. Die Garten- und Balkonflächen sowie Dachterrassen schaffen private Außenräume in zentraler Lage. Die Tiefgarage dient der Ortsentlastung und ermöglicht eine geordnete Stellplatzsituation im Quartier.

m Kronprinzenviertel wird nicht nur Wohnraum geschaffen, sondern auch ein gemischtes urbanes Umfeld mit gewerblichen Nutzungen und sozialen Einrichtungen geplant. Die Nähe zum historischen Wasserturm und die architektonische Orientierung an bestehenden Strukturen sollen ein stimmiges städtebauliches Gesamtbild erzeugen. Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und moderne Wohnstandards stehen dabei neben funktionaler Durchmischung im Vordergrund.

Quelle: Am Wasserturm / Anne-Frank-Str. in Dortmund (Kronprinzenviertel)





Bilder: Deutsche Wohnungsbau GmbH & Co.KG

Sonntag, 7. Dezember 2025

Dortmund - Neubau Kinderklinik - In Planung

Das Klinikum Dortmund hat die entscheidende Förderzusage des Landes Nordrhein-Westfalen für den Bau einer neuen Kinderklinik erhalten. Nachdem bereits rund 10 Millionen Euro Fördersumme zugesagt worden waren, fördert das Land NRW den Neubau mit weiteren rund 59,6 Millionen Euro. Insgesamt erhält das Klinikum Dortmund damit rund 70 Millionen Euro aus Landesmitteln. Die Stadt Dortmund hatte bereits zuvor eine Unterstützung in Höhe von 50 Millionen Euro zugesagt. Damit ist die Finanzierung des seit vielen Jahren angestrebten Zukunftsprojekts gesichert. Der verbleibende Anteil für die geplante Gesamtinvestition in Höhe von ca. 131 Millionen Euro wird über Eigenmittel und Spenden gedeckt.

Der Beginn der Baumaßnahme ist für das Jahr 2026 vorgesehen. Der sechsgeschossige Neubau wird auf dem Gelände des Klinikzentrums Mitte entstehen. Dafür wird zunächst die ehemalige Frauenklinik, das sogenannte Dudenstift, abgerissen. Die Fertigstellung ist für Ende 2030 vorgesehen. Die neue Kinderklinik wird nicht nur modernste Infrastruktur bieten, sondern auch eine klare räumliche und funktionale Neuordnung, die medizinische Abläufe optimiert und kurze Wege ermöglicht – für Personal, Patienten und Angehörige gleichermaßen.

Der moderne Neubau umfasst sämtliche Bereiche der Kinder- und Jugendmedizin unter einem Dach: Von pädiatrischen Stationen für Säuglinge, Schulkinder und Jugendliche über chirurgische Einheiten mit Kinderintensivstation bis hin zu einer Station für junge Erwachsene, einer onkologischen Abteilung und einer Palliativstation. Ergänzt wird das Angebot durch eine Tagesklinik, Funktionsbereiche sowie ein Notfall-Zentrum für Kinder mit angegliederter, innovativer Aufnahmestation.

Ein Spielbereich im Innenhof und eine Cafeteria sorgen für Aufenthaltsqualität und schaffen Orte der Begegnung und Entlastung als wichtige Ergänzungen für die Versorgung der Familien.

Pressemitteilung: 70 Millionen vom Land NRW: Neue Kinderklinik wird gebaut


Bild: Klinikum Dortmund  gGmbH

Sonntag, 23. November 2025

Dortmund - Neubau der Jungen Bühne - In Planung

Im Sommer 2026 beginnen am Hiltropwall die Bauarbeiten für die Junge Bühne Dortmund, in der künftig das Kinder- und Jugendtheater sowie die Junge Oper unter einem Dach vereint werden. Das neue Gebäude soll ein architektonisches und kulturelles Highlight mit überregionaler Strahlkraft werden und ein offenes Forum für junge Kunst, Bildung und Teilhabe schaffen. Bevor der eigentliche Hochbau starten kann, sind jedoch umfangreiche Vorbereitungen notwendig: Ab Januar 2026 verlegt DONETZ Stromleitungen, wofür die Hövelstraße bis zur Kuhstraße voraussichtlich zwölf Wochen lang voll gesperrt wird. Eine Umleitung über die Hansastraße und Kuhstraße stellt die Erreichbarkeit von Parkhaus und Hotel sicher. Im April 2026 schließt DEW21 mit der Verlegung von Fernwärmeleitungen in der Kuhstraße an. Dafür wird dieser Straßenabschnitt gesperrt, während die Hövelstraße wieder befahrbar ist. Trotz der Bauarbeiten soll der Verkehr auf dem Wall weitestgehend ungestört fließen.

Die Stadt steht im engen Austausch mit Cityring und IHK, um für Gewerbetreibende und Lieferverkehr praktikable Lösungen zu sichern. Im Zuge der Arbeiten müssen mehrere Bäume weichen: Drei Platanen an der Ecke Hiltropwall/Hövelstraße sowie sechs Kastanien entlang des Walls können aufgrund der Baumaßnahmen und künftig anstehender Kanalarbeiten nicht erhalten bleiben. Nach Möglichkeit sollen später neue Bäume gepflanzt werden, um den Allee-Charakter wiederherzustellen. Da die Baustelle mitten in der Innenstadt liegt, ist zudem mit archäologischen Funden oder sogar Blindgängern zu rechnen, die den Baufortschritt beeinflussen könnten.

Die Junge Bühne Dortmund soll auf rund 10.060 Quadratmetern entstehen und eine Hauptbühne mit 304 Sitzplätzen (erweiterbar um 56 Plätze), eine Studiobühne mit 142 Plätzen sowie zwei Probebühnen umfassen. Bauherr ist das Theater Dortmund, das die Fertigstellung des 93,7 Millionen Euro teuren Projekts für das Jahr 2030 erwartet.

  • Baubeginn Vorarbeiten: Januar 2026
  • Hochbau-Start: Mitte 2026
  • Fertigstellung: voraussichtlich 2030
  • Kosten: 93,7 Mio. Euro
  • Fläche des Neubaus: ca. 10.060 m²
Quelle: Bald geht’s los: Am Hiltropwall wird der Baustart der Jungen Bühne Dortmund vorbereitet




Bilder: Playtime/JSWD

Sonntag, 16. November 2025

Dortmund - Forschungsbau CALEDO - Fertig (10/25)

Die TU Dortmund hat am 10. Oktober 2025 ihren neuen Forschungsbau CALEDO – Center for Advanced Liquid-Phase Engineering Dortmund – feierlich eröffnet. Das hochmoderne Gebäude an der Otto-Hahn-Straße bietet auf rund 3.600 Quadratmetern Nutzfläche Platz für etwa 100 Wissenschaftler*innen und setzt infrastrukturelle Maßstäbe für internationale Spitzenforschung. Mit seinen spezialisierten Laborbereichen unterstützt CALEDO insbesondere die Forschung an innovativen Flüssigphasen, die für neuartige chemische, biotechnologische und pharmazeutische Verfahren von zentraler Bedeutung sind. Ziel ist es, molekulare Wechselwirkungen in Flüssigkeiten präziser zu verstehen, um toxische Lösungsmittel zu ersetzen, den Forschungsaufwand zu reduzieren und die Entwicklung stabilerer sowie wirksamerer Medikamente zu ermöglichen.

Finanziert wurde der rund 90 Millionen Euro teure Neubau gemeinschaftlich durch den Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die TU Dortmund. Die Ausstattung umfasst wissenschaftliche Großgeräte im Wert von rund zehn Millionen Euro und erlaubt eine analytische Tiefenschärfe, die bislang nur wenigen Forschungseinrichtungen zur Verfügung steht. Das viergeschossige Gebäude mit begrünter Innenhofarchitektur wurde vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW in Zusammenarbeit mit dem Dezernat Bau- und Facilitymanagement der TU Dortmund realisiert; der architektonische Entwurf stammt vom Dortmunder Büro Gerber Architekten und zeichnet sich durch rötliches Mauerwerk, abgerundete Gebäudeecken und umlaufende Fenster aus.

Bei der Eröffnung betonte NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes die Bedeutung des Forschungsbaus für die Entwicklung innovativer Lösungsmittel und für die Stärkung des gemeinsamen Exzellenzclusters RESOLV der TU Dortmund und der Ruhr-Universität Bochum. Auch TU-Rektor Prof. Manfred Bayer unterstrich die strategische Relevanz von CALEDO als zentrale Ressource für die Universität sowie für die Universitätsallianz Ruhr und das Ruhr Innovation Lab. Die Initiative für den Forschungsbau ging maßgeblich von Prof. Gabriele Sadowski und Dr. Christoph Brandenbusch aus, deren Antrag sich 2020 nach einem mehrstufigen Begutachtungsverfahren durchsetzen konnte. Damit verfügt die TU Dortmund nun über einen hochspezialisierten Forschungsstandort, der langfristig die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Region im Bereich der Flüssigphasenforschung stärkt.


Pressemitteilung: Forschungsbau CALEDO feierlich eröffnet

Foto: Roland Baege / TU Dortmund

Donnerstag, 2. Oktober 2025

Dortmund | Burgtor Quartier ink Hochhaus | In Bau

Die Nordstadt-Wache der Dortmunder Polizei zieht voraussichtlich Ende 2026 in einen Neubau um, den LINIM-Gruppe durch die Burgtor Immobilien GmbH auf dem 4000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen der Münsterstraße - Leopoldstraße - Freiherr-vom-Stein-Platz konzipiert und realisiert. Dort entsteht das neue Quartier Burgtor, in das die Polizei, ein großer Einzelhandel und weitere Mieter einziehen werden.

Die LINIM-Gruppe erhielt den Zuschlag in einem europaweiten Ausschreibeverfahren. Nach Abriss des noch bestehenden Gebäudekomplexes zu einem noch nicht genau feststehenden Zeitpunkt entsteht auf dem Gelände ein Neubau mit mehr als 18.000 Quadratmetern Mietflächen, inklusive einer mehrgeschossigen Tiefgarage.

Die Polizei nutzt in dem Neubau insgesamt 2800 Quadratmeter für den Wachbetrieb, den Bezirksdienst, ein Regionalkommissariat und auch die Führungsstelle der Polizeiinspektion 2, die dann von der Kerschensteiner Straße in Huckarde in das neue Burgwall-Quartier in der Nordstadt zieht.

Der operative Geschäftsführer der LINIM Service GmbH, Henning Wietzorke, möchte mit dem Neubau am Übergang City / Nordstadt „ein urbanes Quartier von hoher Qualität“ realisieren, das an dem Standort auch städtebaulich einen Akzent setzt. „Dieser architektonischen Aufgabe und Verantwortung an diesem Übergang im Dortmunder Zentrum sind wir uns bewusst. Wir freuen uns über die anspruchsvolle Herausforderung“, sagt Henning Wietzorke.

Für die Polizei einsatztaktisch von Vorteil: Die Wache an der Münsterstraße 17-19 wechselt beim Umzug voraussichtlich Ende 2026 nur die Straßenseite, muss ihren Betrieb während der Bauzeit nicht einschränken und erreicht vom neuen Standort aus alle Einsatzorte genauso schnell. Auch die neueste IT-Technik zieht in die Wache ein.

Für die Bürgerinnen und Bürger von Vorteil: Die neue Wache ist zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem öffentlichen Nahverkehr (Hauptbahnhof, Buslinien), per Auto und vor allem barrierefrei erreichbar. Der Empfangsbereich wird großzügig und modern gestaltet sein. Die Wache ist insgesamt bürgerfreundlicher.

Polizeipräsident Lange: „Die Nordstadt-Wache arbeitet rund um die Uhr engagiert für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Ich bin sehr froh darüber, dass es uns gelungen ist, die Finanzen zu sichern und dass wir jetzt planbar die Aussicht auf einen Neubau haben, der den Ansprüchen der Bürgerinnen und Bürger und der Polizei gerecht wird. Die Arbeitsbedingungen werden sich damit deutlich verbessern – das ist ein wichtiges Signal für die sehr engagierten Polizistinnen und Polizisten.“

Pressemitteilung: Das Warten hat ein Ende: Endlich ein Neubau für die Polizei in der Nordstadt


Update 19.01.2024

Das Düsseldorfer Büro RKW Architektur+ hat den Fassadenwettbewerb für das neue Hochhaus am Burgtor gewonnen.

Die Aufgabe war es, eine neue städtebauliche Struktur inklusive Fassadenkonzept an einem zentralen Verkehrsknotenpunkt zu entwickeln, die den Anspruch eines urbanen Quartiers von hoher Qualität erfüllt. Der Entwurf des Büros sieht einen zusammenhängenden Baukörper vor. Die Dimension des Quartierswurden durch eine gefaltete Blockrandbebauung und die Ausbildung von prägnanten Baukörperkanten auf die Umgebung abgestimmt. Gleichzeitig lassen sich so verschiedenste Nutzungsmöglichkeiten unter einem Dach vereinen: Miet- und Seniorenwohnungen, Einzelhandel und Nahversorger, Gewerbe sowie eine Polizeileitstelle.

Das Fassadenkonzept basiert auf dem städtebaulichen Entwurf der Architekten sowie den individuellen Nutzerbedürfnissen. Bei der Gestaltung spielte das Material wiederum eine zentrale Rolle. Man hat sich für den im Ruhrgebiet typischen Backstein entschieden. Dieser unterstreicht die städtebauliche Grundidee, das Quartier Burgtor als neuer Stadtbaustein am nördlichen Eingang zur Innenstadt von Dortmund zu etablieren“, so Marius Schreilechner, Standortleiter in Dortmund.

Das Projekt entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn, der LINIM Gruppe. „Wir sind uns dieser architektonischen Aufgabe und Verantwortung am Übergang City / Nordstadt im Dortmunder Zentrum bewusst und freuen uns auf die anspruchsvolle Herausforderung“, sagte Henning Wietzorke, COO der LINIM Service GmbH.

Pressemitteilung: 1. Platz: „Wir sind stolz, mit einem so jungen Team in Dortmund solch einen tollen Erfolg gemeinsam feiern zu können“ so Dirk Völkering.


Bild: RKW+ Architektur

Update 02.10.2025

Bei den Bauarbeiten für das neue „Quartier Burgtor“ in Dortmund sind bedeutende archäologische Funde aus dem Mittelalter entdeckt worden. Aufgrund der Lage am Rand des alten Stadtkerns wurde die Baustelle von der Unteren Denkmalbehörde begleitet, während die Fachfirma EggensteinExca im Frühjahr 2025 die Ausgrabungen durchführte. Dabei kamen Keramiken aus dem Rheinland zum Vorschein, die die Bedeutung Dortmunds als Reichs- und Hansestadt mit weiten Handelsbeziehungen unterstreichen. Zudem wurden ein bogenförmiger Graben, mehrere Gruben und zwei sorgfältig gemauerte Schächte gefunden, die in das 11. bis 14. Jahrhundert datieren und möglicherweise auf eine frühe Besiedlung vor Errichtung der Stadtbefestigung hinweisen. Besonders die Schächte geben den Archäolog*innen Rätsel auf, da sie nicht als Brunnen zu identifizieren sind. Die Funde wurden fotografisch und per 3D-Scan dokumentiert, die Keramik und weitere Objekte gesichert, bevor die Bauarbeiten weitergingen.

Parallel zu den Ausgrabungen schreitet die Planung des Quartiers Burgtor voran. Auf dem Areal zwischen Münsterstraße, Steinstraße und Leopoldstraße entsteht ein gemischt genutztes Stadtquartier mit über 18.000 Quadratmetern Mietfläche, Wohnungen, Gewerbe, einem Hotel, betreutem Wohnen und Nahversorgung. Herzstück wird die neue Polizeiwache Nord, die moderne Arbeitsbedingungen für jährlich über 30.000 Einsätze schaffen soll. Ein 18-geschossiger Hochpunkt bildet dabei am nördlichen Eingang zur Innenstadt ein architektonisches Pendant zu den historischen Stadttoren, wie es das City-Konzept 2030 vorsieht. Die rote Backsteinfassade und ein begrünter Innenhof sollen das Projekt in die bestehende Stadtstruktur einfügen.

Auch die jüngere Stadtgeschichte ist mit dem Standort verbunden: Bis 2017 befand sich dort das „Studio X“, Dortmunds bekanntestes Pornokino, das in den 1970er Jahren den Europa-Palast ablöste. Vor dem Abriss wurde das Gebäude durch den Fotokünstler Hendrik Müller dokumentiert, der einen virtuellen Rundgang erstellte. Zudem widmete sich eine Ausstellung Ende 2024 der Geschichte des Kinos. So wird am Burgtor ein Stück Mittelalter ebenso wie ein Teil jüngerer Dortmunder Alltagskultur bewahrt, während auf derselben Fläche ein modernes Quartier entsteht, das Zukunft und Vergangenheit miteinander verbindet.

Quelle: Archäologische Funde am Burgtor geben neue Einblicke in Dortmunds mittelalterliche Geschichte


Foto: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Sonntag, 24. August 2025

Dortmund - Wohnquartier Westl. Wellinghofer Str. - In Planung

An der westlichen Wellinghofer Straße in Dortmund-Hörde entsteht ein neues Wohnquartier mit rund 60 Wohneinheiten und ergänzender Gewerbenutzung. Das Baugebiet liegt eingebettet in ein heterogenes städtisches Umfeld, das durch eine Mischung aus Blockrandbebauung, gründerzeitlichen Wohnhäusern sowie Bauten aus den 1970er-Jahren geprägt ist. Charakteristisch für das Gebiet sind die bis an den Gehweg reichenden Fassaden sowie die traufseitigen Schrägdächer, die dem Straßenraum einen einheitlichen Rahmen verleihen.

Die Entwicklung des Quartiers erfolgt entlang einer neu angelegten Planstraße, die das Gebiet in mehrere Baufelder unterteilt. Besonders die Baufelder 2 und 3, die sich an exponierten Ecklagen am Kreuzungspunkt mit der Wellinghofer Straße befinden, übernehmen eine städtebauliche Schlüsselfunktion. Sie bilden den Eingang in das neue Wohnquartier und tragen maßgeblich zur Identität und Wiedererkennbarkeit des Standortes bei.

Geplant sind insgesamt 60 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von rund 4.680 Quadratmetern. Ergänzt wird das Projekt durch eine Gewerbeeinheit mit rund 158 Quadratmetern Fläche, die für eine kleinräumige, quartiersbezogene Nutzung vorgesehen ist. Das Vorhaben umfasst eine Bruttogrundfläche von 9.520 Quadratmetern und erstreckt sich über eine Grundstücksfläche von 4.923 Quadratmetern.

Die Architektur soll den vorhandenen städtebaulichen Kontext aufnehmen und gleichzeitig zeitgemäße Wohnformen schaffen. Durch die Anordnung der Baukörper und die klare Gliederung der Fassaden wird eine harmonische Einbindung in die Nachbarschaft erreicht, während moderne Grundrisse und eine effiziente Flächennutzung den Anforderungen an zeitgemäßes Wohnen entsprechen.

Besonderer Wert wird auf Energieeffizienz gelegt: Das Projekt wird nach dem Standard Effizienzhaus 55 realisiert. Damit erfüllt es die Anforderungen an einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Wohnungsbau, der gleichzeitig langfristig niedrige Betriebskosten für die Bewohner ermöglicht.

Derzeit befindet sich das Projekt in Planung. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2028 vorgesehen. Mit dem Neubau an der Wellinghofer Straße entsteht ein weiterer Baustein zur Aufwertung des Stadtteils Hörde und zur Schaffung von attraktivem Wohnraum in innenstadtnaher Lage.

Quelle: Westl. Wellinghofer Str. - Neubau von ca. 60 Wohneinheiten in Dortmund-Hörde


Bild: DSG

Dortmund - Wohngebäude Am Remberg 67/69 - In Planung

In Dortmund-Hörde entsteht am Remberg 67–69 ein neues Wohngebäude mit insgesamt 33 Wohneinheiten. Das Grundstück liegt in unmittelbarer Nähe zum Phoenix See, einem der wichtigsten Naherholungsgebiete Dortmunds, und damit in einer Lage, die sowohl durch Freizeit- und Erholungsqualität als auch durch eine sehr gute städtische Infrastruktur geprägt ist. In fußläufiger Entfernung befinden sich Kindertagesstätten, Grund- und weiterführende Schulen, Sporteinrichtungen sowie die Hörder Fußgängerzone mit ihren vielfältigen Angeboten für den täglichen Bedarf. Über die nahegelegene B236 bestehen zudem schnelle Anbindungen an das innerstädtische und überregionale Straßennetz. Der Stadtteil ist durch Buslinien, U-Bahn sowie den Bahnhof Hörde optimal in den öffentlichen Nah- und Fernverkehr eingebunden.

Das Baugrundstück umfasst 2.523 Quadratmeter und zeichnet sich durch eine leichte Hanglage von Süden nach Norden aus, die eine vorteilhafte Ausrichtung der Neubebauung ermöglicht. Maßstab für die Geschossigkeit bilden sowohl die unmittelbare Nachbarschaft als auch der südlich angrenzende Bereich des Bebauungsplans Hö 252. Planungsrechtlich wird das Projekt nach § 34 BauGB beurteilt. Aufgrund der Lage im Umfeld des Phoenix See, wo in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Neubauten und Sanierungen zur Aufwertung des Quartiers beigetragen haben, wird eine architektonisch hochwertige Gestaltung angestrebt, die sich am Charakter der dortigen Bebauung orientiert.

Das geplante Wohngebäude soll in offener Bauweise errichtet werden und eine Gesamtwohnfläche von 2.213 Quadratmetern aufweisen. Mit 4.900 Quadratmetern Bruttogrundfläche entstehen 33 moderne, bedarfsgerechte Wohnungen unterschiedlicher Größe. Ein hoher Anteil der Einheiten ist für den öffentlich geförderten Wohnungsbau vorgesehen, wodurch eine soziale Durchmischung innerhalb des Quartiers unterstützt wird.

Besonderes Augenmerk liegt auf einer nachhaltigen Bauweise, die im Energiestandard Effizienzhaus 40 umgesetzt wird. Damit wird nicht nur eine hohe Energieeffizienz sichergestellt, sondern auch eine langfristige Senkung der Betriebskosten für die Bewohner ermöglicht. Bei der Planung wird zudem der am östlichen Grundstücksrand bestehende öffentliche Verbindungsweg zwischen „Am Remberg“ und „Steinkühlerweg“ berücksichtigt, um die Durchlässigkeit und Anbindung des Quartiers zu sichern.

Das Projekt verfolgt das Ziel, ein lebendiges und familienfreundliches Wohnquartier zu schaffen, das modernen Wohnkomfort mit nachbarschaftlicher Gemeinschaft verbindet. Es fügt sich als Baustein in die bereits vorhandene, dynamische Entwicklung des Stadtteils Hörde ein und trägt zur weiteren Aufwertung des Wohnumfeldes am Phoenix See bei. Derzeit befindet sich das Vorhaben in Planung, die Fertigstellung ist für das Jahr 2028 vorgesehen.

Quelle: Am Remberg 67-69 - Neubau von 33 Wohneinheiten in Dortmund-Hörde


Bild: DSG

Dortmund - Wohngebäude Märkische Straße 235 - In Planung

An der Märkischen Straße 235 in Dortmund-Innenstadt Ost entsteht ein neues Apartmenthaus mit insgesamt 22 Wohneinheiten. Das konisch zulaufende Grundstück liegt direkt an einer der wichtigsten Hauptverkehrsstraßen zwischen Hörde und der Dortmunder Innenstadt. Der Neubau wird an die Brandwand eines benachbarten fünfgeschossigen Ziegelgebäudes angebunden und schließt die bestehende Baulücke zum Innenhof.

Das Gebäude nimmt eine vermittelnde Rolle zwischen den unterschiedlichen Bauhöhen der Umgebung ein. Während südöstlich fünfgeschossige Flachdachbauten prägend sind, finden sich nordwestlich überwiegend drei- bis viergeschossige Satteldachhäuser. Durch die architektonische Lösung, die oberen beiden Geschosse zurückzustaffeln, wird ein harmonischer Übergang zwischen den Bauformen geschaffen.

Die Planung sieht einen massiven Sockelbereich vor, auf dem die Obergeschosse gestalterisch abgesetzt aufbauen. Insgesamt entstehen neun Wohnungen unterschiedlicher Größe sowie 13 kompakte 1-Zimmer-Apartments, die insbesondere für Auszubildende und Studierende vorgesehen sind. Ergänzt wird das Angebot durch zwei gemeinschaftlich nutzbare Räume, die die soziale Interaktion der Bewohner fördern. Alle Einheiten werden über ein einläufiges Treppenhaus mit zentralem Aufzug barrierefrei erschlossen. Zudem sind Balkone und Dachterrassen in den beiden Staffelgeschossen vorgesehen, die den Bewohnern zusätzliche Aufenthaltsqualität bieten.

Das Bauvorhaben weist eine Grundstücksgröße von 442 Quadratmetern auf, die Bruttogrundfläche beträgt 1.450 Quadratmeter, die Wohnfläche 946 Quadratmeter. Realisiert wird der Energiestandard Effizienzhaus 55, wodurch ein zeitgemäßer, energieeffizienter Betrieb gewährleistet ist. Derzeit befindet sich das Projekt noch in Planung, die Fertigstellung ist für das Jahr 2027 vorgesehen.



Bild: DSG