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Sonntag, 24. August 2025

Dortmund - Wohnquartier Westl. Wellinghofer Str. - In Planung

An der westlichen Wellinghofer Straße in Dortmund-Hörde entsteht ein neues Wohnquartier mit rund 60 Wohneinheiten und ergänzender Gewerbenutzung. Das Baugebiet liegt eingebettet in ein heterogenes städtisches Umfeld, das durch eine Mischung aus Blockrandbebauung, gründerzeitlichen Wohnhäusern sowie Bauten aus den 1970er-Jahren geprägt ist. Charakteristisch für das Gebiet sind die bis an den Gehweg reichenden Fassaden sowie die traufseitigen Schrägdächer, die dem Straßenraum einen einheitlichen Rahmen verleihen.

Die Entwicklung des Quartiers erfolgt entlang einer neu angelegten Planstraße, die das Gebiet in mehrere Baufelder unterteilt. Besonders die Baufelder 2 und 3, die sich an exponierten Ecklagen am Kreuzungspunkt mit der Wellinghofer Straße befinden, übernehmen eine städtebauliche Schlüsselfunktion. Sie bilden den Eingang in das neue Wohnquartier und tragen maßgeblich zur Identität und Wiedererkennbarkeit des Standortes bei.

Geplant sind insgesamt 60 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von rund 4.680 Quadratmetern. Ergänzt wird das Projekt durch eine Gewerbeeinheit mit rund 158 Quadratmetern Fläche, die für eine kleinräumige, quartiersbezogene Nutzung vorgesehen ist. Das Vorhaben umfasst eine Bruttogrundfläche von 9.520 Quadratmetern und erstreckt sich über eine Grundstücksfläche von 4.923 Quadratmetern.

Die Architektur soll den vorhandenen städtebaulichen Kontext aufnehmen und gleichzeitig zeitgemäße Wohnformen schaffen. Durch die Anordnung der Baukörper und die klare Gliederung der Fassaden wird eine harmonische Einbindung in die Nachbarschaft erreicht, während moderne Grundrisse und eine effiziente Flächennutzung den Anforderungen an zeitgemäßes Wohnen entsprechen.

Besonderer Wert wird auf Energieeffizienz gelegt: Das Projekt wird nach dem Standard Effizienzhaus 55 realisiert. Damit erfüllt es die Anforderungen an einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Wohnungsbau, der gleichzeitig langfristig niedrige Betriebskosten für die Bewohner ermöglicht.

Derzeit befindet sich das Projekt in Planung. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2028 vorgesehen. Mit dem Neubau an der Wellinghofer Straße entsteht ein weiterer Baustein zur Aufwertung des Stadtteils Hörde und zur Schaffung von attraktivem Wohnraum in innenstadtnaher Lage.

Quelle: Westl. Wellinghofer Str. - Neubau von ca. 60 Wohneinheiten in Dortmund-Hörde


Bild: DSG

Dortmund - Wohngebäude Am Remberg 67/69 - In Planung

In Dortmund-Hörde entsteht am Remberg 67–69 ein neues Wohngebäude mit insgesamt 33 Wohneinheiten. Das Grundstück liegt in unmittelbarer Nähe zum Phoenix See, einem der wichtigsten Naherholungsgebiete Dortmunds, und damit in einer Lage, die sowohl durch Freizeit- und Erholungsqualität als auch durch eine sehr gute städtische Infrastruktur geprägt ist. In fußläufiger Entfernung befinden sich Kindertagesstätten, Grund- und weiterführende Schulen, Sporteinrichtungen sowie die Hörder Fußgängerzone mit ihren vielfältigen Angeboten für den täglichen Bedarf. Über die nahegelegene B236 bestehen zudem schnelle Anbindungen an das innerstädtische und überregionale Straßennetz. Der Stadtteil ist durch Buslinien, U-Bahn sowie den Bahnhof Hörde optimal in den öffentlichen Nah- und Fernverkehr eingebunden.

Das Baugrundstück umfasst 2.523 Quadratmeter und zeichnet sich durch eine leichte Hanglage von Süden nach Norden aus, die eine vorteilhafte Ausrichtung der Neubebauung ermöglicht. Maßstab für die Geschossigkeit bilden sowohl die unmittelbare Nachbarschaft als auch der südlich angrenzende Bereich des Bebauungsplans Hö 252. Planungsrechtlich wird das Projekt nach § 34 BauGB beurteilt. Aufgrund der Lage im Umfeld des Phoenix See, wo in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Neubauten und Sanierungen zur Aufwertung des Quartiers beigetragen haben, wird eine architektonisch hochwertige Gestaltung angestrebt, die sich am Charakter der dortigen Bebauung orientiert.

Das geplante Wohngebäude soll in offener Bauweise errichtet werden und eine Gesamtwohnfläche von 2.213 Quadratmetern aufweisen. Mit 4.900 Quadratmetern Bruttogrundfläche entstehen 33 moderne, bedarfsgerechte Wohnungen unterschiedlicher Größe. Ein hoher Anteil der Einheiten ist für den öffentlich geförderten Wohnungsbau vorgesehen, wodurch eine soziale Durchmischung innerhalb des Quartiers unterstützt wird.

Besonderes Augenmerk liegt auf einer nachhaltigen Bauweise, die im Energiestandard Effizienzhaus 40 umgesetzt wird. Damit wird nicht nur eine hohe Energieeffizienz sichergestellt, sondern auch eine langfristige Senkung der Betriebskosten für die Bewohner ermöglicht. Bei der Planung wird zudem der am östlichen Grundstücksrand bestehende öffentliche Verbindungsweg zwischen „Am Remberg“ und „Steinkühlerweg“ berücksichtigt, um die Durchlässigkeit und Anbindung des Quartiers zu sichern.

Das Projekt verfolgt das Ziel, ein lebendiges und familienfreundliches Wohnquartier zu schaffen, das modernen Wohnkomfort mit nachbarschaftlicher Gemeinschaft verbindet. Es fügt sich als Baustein in die bereits vorhandene, dynamische Entwicklung des Stadtteils Hörde ein und trägt zur weiteren Aufwertung des Wohnumfeldes am Phoenix See bei. Derzeit befindet sich das Vorhaben in Planung, die Fertigstellung ist für das Jahr 2028 vorgesehen.

Quelle: Am Remberg 67-69 - Neubau von 33 Wohneinheiten in Dortmund-Hörde


Bild: DSG

Dortmund - Wohngebäude Märkische Straße 235 - In Planung

An der Märkischen Straße 235 in Dortmund-Innenstadt Ost entsteht ein neues Apartmenthaus mit insgesamt 22 Wohneinheiten. Das konisch zulaufende Grundstück liegt direkt an einer der wichtigsten Hauptverkehrsstraßen zwischen Hörde und der Dortmunder Innenstadt. Der Neubau wird an die Brandwand eines benachbarten fünfgeschossigen Ziegelgebäudes angebunden und schließt die bestehende Baulücke zum Innenhof.

Das Gebäude nimmt eine vermittelnde Rolle zwischen den unterschiedlichen Bauhöhen der Umgebung ein. Während südöstlich fünfgeschossige Flachdachbauten prägend sind, finden sich nordwestlich überwiegend drei- bis viergeschossige Satteldachhäuser. Durch die architektonische Lösung, die oberen beiden Geschosse zurückzustaffeln, wird ein harmonischer Übergang zwischen den Bauformen geschaffen.

Die Planung sieht einen massiven Sockelbereich vor, auf dem die Obergeschosse gestalterisch abgesetzt aufbauen. Insgesamt entstehen neun Wohnungen unterschiedlicher Größe sowie 13 kompakte 1-Zimmer-Apartments, die insbesondere für Auszubildende und Studierende vorgesehen sind. Ergänzt wird das Angebot durch zwei gemeinschaftlich nutzbare Räume, die die soziale Interaktion der Bewohner fördern. Alle Einheiten werden über ein einläufiges Treppenhaus mit zentralem Aufzug barrierefrei erschlossen. Zudem sind Balkone und Dachterrassen in den beiden Staffelgeschossen vorgesehen, die den Bewohnern zusätzliche Aufenthaltsqualität bieten.

Das Bauvorhaben weist eine Grundstücksgröße von 442 Quadratmetern auf, die Bruttogrundfläche beträgt 1.450 Quadratmeter, die Wohnfläche 946 Quadratmeter. Realisiert wird der Energiestandard Effizienzhaus 55, wodurch ein zeitgemäßer, energieeffizienter Betrieb gewährleistet ist. Derzeit befindet sich das Projekt noch in Planung, die Fertigstellung ist für das Jahr 2027 vorgesehen.



Bild: DSG

Dortmund - Wohngebäude Hostedder Straße / Am Brandhof - In Planung

In Dortmund-Grevel entsteht im Rahmen der „nördlichen Dorfentwicklung“ ein neues Wohnquartier, das in mehreren Bauabschnitten realisiert wird. Ziel ist die Schaffung von durchmischten, lebendigen und zukunftsfähigen Wohnformen, die sich in die dörflich geprägte Umgebung einfügen. Das Projektgebiet grenzt im Norden an bewaldete Flächen, während östlich und südlich landwirtschaftlich genutzte Flächen liegen. Die Siedlungsstruktur ist locker und überwiegend durch zwei- bis dreigeschossige Gebäude geprägt. Im direkten Umfeld befinden sich bereits Zeilenbebauungen sowie die ersten Geschosswohnungsbauten an der Hostedder Straße und Am Brandhof, die den Auftakt zur Erschließung des gesamten Gebietes bilden. Für die Entwicklung gilt eine Dorfsatzung.

Das Vorhaben umfasst insgesamt 23 Wohneinheiten, die sich auf drei Mehrfamilienhäuser mit jeweils sechs Wohnungen sowie auf einen Riegel mit fünf Miet-Einfamilienhäusern an der geplanten Planstraße verteilen. Die Gebäude sind mit zwei Vollgeschossen sowie einem Dachgeschoss im Satteldach geplant, wodurch sie sich maßstäblich in das dörfliche Umfeld einfügen. Der Fokus liegt auf familiengerechten, größeren Wohnungen. Ergänzend ist die Installation von Photovoltaikanlagen auf den Dächern vorgesehen.

Das Projekt setzt auf eine nachhaltige und naturnahe Freiraumgestaltung mit einem hohen Anteil an Grünflächen. Besondere Qualitäten des Wohnumfeldes, wie der freie Blick über landwirtschaftlich geprägte Flächen und die ruhige Lage am Stadtrand, sollen durch gemeinschaftsfördernde Elemente wie Quartiersplätze und gemeinschaftlich nutzbare Räume hervorgehoben werden. Damit wird ein nachbarschaftlich geprägtes, kommunikatives Wohnumfeld geschaffen, das sowohl den Charakter des Standorts respektiert als auch zukunftsorientierte Wohnformen integriert.

Die Grundstücksgröße beträgt 3.798 Quadratmeter, die Bruttogrundfläche 3.840 Quadratmeter und die geplante Wohnfläche 2.210 Quadratmeter. Geplant ist die Realisierung im Effizienzhaus-55-Standard, wodurch ein zeitgemäß niedriger Energiebedarf gewährleistet wird. Die Fertigstellung des Projekts ist für das Jahr 2027 vorgesehen.

Das Quartier bietet eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr: Direkt vor Ort befindet sich eine Bushaltestelle, die Stadtbahnhaltestelle Dortmund-Grevel (U42) ist in fünf Gehminuten erreichbar. Einkaufsmöglichkeiten liegen weniger als einen Kilometer entfernt und ergänzen die alltagsgerechte Infrastruktur.



Bild: DSG

Dortmund - Wohngebäude Mengeder Straße 617 / 619 - In Bau

An der Mengeder Straße 617 und 619 in Dortmund-Mengede entstehen bis 2026 zwei moderne Wohngebäude mit insgesamt 18 Wohneinheiten. Die Neubauten schaffen zusätzlichen Wohnraum in einem gewachsenen, städtisch geprägten Umfeld und fügen sich städtebaulich in die Nachbarschaft ein, die von gründerzeitlichen Häusern mit drei bis vier Geschossen und charakteristischen Lochfassaden, Gauben und Zwerchgiebeln bestimmt wird. Vorgesehen sind drei Vollgeschosse sowie ein Dachgeschoss im Walmdach, sodass sich die Gebäude harmonisch in Maßstab und Erscheinungsbild in die bestehende Bebauung einfügen. Die beiden Baukörper sind als Zwei- bzw. Dreispänner konzipiert und bieten eine effiziente Erschließung. Rückseitig entstehen Grünflächen, die den Bewohnerinnen und Bewohnern als gemeinschaftlich nutzbarer Freiraum zur Verfügung stehen und zur hohen Aufenthaltsqualität beitragen.

Das Bauprojekt wird nach dem Bebauungsplan MG 131 realisiert und über den Schulte-Kemna-Weg erschlossen, der künftig als verkehrsberuhigter Bereich gestaltet wird. Durch die zentrale Lage im Stadtteil profitieren die künftigen Bewohner von einer sehr guten Infrastruktur: Schulen, Kindertagesstätten, Einkaufsmöglichkeiten sowie ärztliche Versorgung sind fußläufig erreichbar. Darüber hinaus bestehen durch nahegelegene Bushaltestellen und den Bahnhof Mengede gute Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr.

Ein zentrales Merkmal des Projekts ist die nachhaltige Bauweise. Die Gebäude entstehen in Holz-Hybridbauweise mit hohem Vorfertigungsgrad, was sowohl ökologische Vorteile durch eine gute CO₂-Bilanz als auch eine kurze und zuverlässige Bauzeit ermöglicht. Ergänzend dazu erfüllen sie den energetischen Standard Effizienzhaus 40 NH und werden nach dem Qualitätssiegel „NaWoh“ zertifiziert, was einen zukunftsorientierten, ressourcenschonenden Wohnungsbau garantiert und langfristig niedrige Betriebskosten für die Bewohner sicherstellt.

Insgesamt werden 1.519 Quadratmeter Wohnfläche geschaffen, verteilt auf 18 Wohneinheiten in unterschiedlichen Größen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf familiengerechten Wohnungen mit drei bis vier Zimmern. Zudem wird ein erheblicher Anteil der Flächen für den geförderten Wohnungsbau bereitgestellt, sodass auch einkommensschwächere Haushalte von dem Angebot profitieren können. Auf einer Grundstücksgröße von 1.540 Quadratmetern entsteht so ein Projekt, das sowohl zur städtebaulichen Aufwertung als auch zur sozialen Durchmischung des Quartiers beiträgt. Mit einer Bruttogrundfläche von 2.919 Quadratmetern und einer geplanten Fertigstellung im Jahr 2026 befindet sich das Vorhaben derzeit in Realisierung.



Bild: DSG

Samstag, 23. August 2025

Dortmund - Ärztehaus K36 am Körner Hellweg - In Bau

Das Ärztehaus K36 am Körner Hellweg in Dortmund ist ein multifunktionaler Neubau, dessen Fertigstellung für die Jahre 2026/27 vorgesehen ist. Auf einer Grundstücksfläche von 2.699 Quadratmetern entsteht ein städtebaulich markanter Baukörper mit einer Bruttogrundfläche von insgesamt 7.052 Quadratmetern. Ziel des Projekts ist es, an einem zentralen Standort ein medizinisches Zentrum mit ergänzenden Nutzungen zu schaffen, das Versorgung, Betreuung und Dienstleistung in einem Gebäude vereint.

Das fünfgeschossige Vorderhaus orientiert sich zum Körner Hellweg und bildet durch ein zusätzliches Staffelgeschoss eine städtebauliche Landmarke an der Kreuzung mehrerer Straßenzüge. Im Erdgeschoss entstehen drei Gewerbeeinheiten mit Flächen zwischen 80 und 300 Quadratmetern, die sich für eine Apotheke, ein Bistro oder weitere medizinnahe Dienstleistungen eignen. In den Obergeschossen sind verschiedene Arztpraxen vorgesehen, darunter eine Augenarztpraxis mit eigenem OP-Bereich. Ergänzt wird das Angebot durch Apartments für Patienten mit Belegbetten, die den medizinischen Betrieb funktional erweitern.

Ein Seitenflügel entlang der Berliner Straße nimmt weitere Nutzungen auf. Hier befindet sich im Erdgeschoss eine zusätzliche Gewerbefläche mit direkter Anbindung an die nahegelegene Stadtbahnhaltestelle. In den ersten beiden Obergeschossen ist eine vierzügige Kindertagesstätte geplant, die über einen separaten Eingang an der ruhigeren Hofseite erschlossen wird. Der angrenzende Innenhof wird von versiegelten Flächen befreit, begrünt und als geschützter Außenbereich in die KiTa integriert. So entsteht ein sicherer, lärmgeschützter Spielbereich, der gleichzeitig auch zur Aufwertung des gesamten Blockinnenbereichs beiträgt. Eine Kinderarztpraxis im Obergeschoss ergänzt das pädagogische Angebot sinnvoll um eine medizinische Komponente.

Die architektonische Gestaltung setzt auf eine Massivbauweise mit vorgehängter Klinkerfassade. Durch eine differenzierte Materialität wird das Sockelgeschoss vom oberen Baukörper abgesetzt und erhält eine klare städtebauliche Präsenz. Innen wie außen wird das Gebäude auf eine nachhaltige Nutzung ausgelegt. Extensiv begrünte Dachflächen und eine großflächige Photovoltaikanlage sorgen für eine klimafreundliche Energieversorgung, die vor allem auf die überwiegend tagsüber genutzten Flächen abgestimmt ist. Ein hocheffizientes Wärmerückgewinnungssystem, das selbst Energie aus Grauwasserleitungen nutzbar macht, steigert die Ressourceneffizienz zusätzlich.

Die notwendige Erschließung des Gebäudes wird durch eine Tiefgarage gewährleistet, die neben Pkw-Stellplätzen auch überdachte Fahrradstellplätze mit Ladeinfrastruktur für E-Bikes bereithält. Damit werden zeitgemäße Anforderungen an Mobilität und Nachhaltigkeit gleichermaßen erfüllt. Verantwortlich für das Projekt ist die Immobilien Krause GbR aus Dortmund. Die Planung übernehmen Diekhans Bieber Architekten PartGmbB, die Visualisierungen stammen von Taao, und als Generalunternehmer ist die Peter Rundholz GmbH & Co. KG beauftragt. 


Bilder: Taao

Sonntag, 10. August 2025

Dortmund - Wohnprojekt an der Wellinghofer Straße - In Planung

Das neue Wohnprojekt an der Wellinghofer Straße in Dortmund-Hörde entsteht inmitten eines heterogenen Stadtbildes mit Gründerzeit-Altbauten, Blockrandbebauung und Wohnhäusern aus den 1970er Jahren. Auf einem 5.514 m² großen Grundstück wird ein modernes Wohnquartier mit 40 Wohneinheiten geplant. Die Wohnfläche beträgt insgesamt rund 2.953 m².

Lage und städtebauliches Konzept

Das Baugebiet liegt eingebettet in den gewachsenen Altbaubestand entlang der Wellinghofer Straße. Typisch für das Ruhrgebiet prägen unterschiedliche Gebäudetypen mit 2 bis 4 Geschossen das Erscheinungsbild. Die neue Planstraße unterteilt das Areal in mehrere Baufelder, auf denen das Wohnprojekt realisiert wird. Durch die traufseitigen Schrägdächer und die bis an den Gehweg reichenden Gebäude entsteht ein städtebaulicher Zusammenhalt.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Das Projekt wird als Effizienzhaus-Standard 40 geplant und verfolgt hohe ökologische Standards. Der Einsatz von Holzständerbauweise, Strohdämmung, Lehmputz und Photovoltaikanlagen ist vorgesehen. Zudem soll das Wohnquartier an das lokale Nahwärmenetz angeschlossen werden, um den Energieverbrauch nachhaltig zu gestalten.

Planung und Zeitplan

Der nicht-offene Realisierungswettbewerb wurde von der Dortmunder Stadtentwicklungsgesellschaft (DSG) ausgelobt. Das Gewinnerteam P+ Architekten Ingenieure in Kooperation mit Landschaftsarchitekten und Ingenieuren setzt den Entwurf um. Die Planungsphase ist aktuell in vollem Gange, der Baubeginn ist für 2025 vorgesehen. Die Fertigstellung des Projekts ist für das Jahr 2028 geplant.

Quelle: Stettiner Straße (Wohnprojekt) - Neubau von 40 Wohneinheiten in Dortmund-Hörde 


Bild: DSG

Sonntag, 27. Juli 2025

Dortmund - Wilo Health Cube - In Bau

Der Wilo Health Cube in Dortmund ist ein innovatives Gesundheitszentrum, das derzeit auf dem Wilopark – dem globalen Hauptsitz der WILO SE – entsteht. Mit einer geplanten Eröffnung Anfang 2026 wird es ein zentrales Element des weltweiten Gesundheitsmanagements für die rund 8.400 Mitarbeitenden des Unternehmens darstellen. Dabei kombiniert der Health Cube medizinische Versorgung, Prävention, Fitness und digitale Gesundheitslösungen in einem ganzheitlichen Konzept.

Das dreigeschossige Gebäude in Form eines Würfels mit Innenhof bietet auf etwa 5.400 m² eine breite Palette an Leistungen: Dazu zählen allgemeine und arbeitsmedizinische Untersuchungen, orthopädische, kardiologische, sportmedizinische sowie psychotherapeutische Angebote. Auch Vorsorgeuntersuchungen – wie etwa zur Hautkrebserkennung – und physiotherapeutische Maßnahmen sind Teil des Leistungsspektrums. Ergänzt wird das medizinische Angebot durch ein modernes Fitnesszentrum für Kraft- und Ausdauertraining sowie durch großzügige Outdoor-Sportflächen. Darüber hinaus entsteht eine spezielle Anlaufstelle für Mitarbeitende in Krisensituationen, die schnelle Hilfe und Beratung bieten soll.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der internationalen Vernetzung: Der Health Cube ist nicht nur für den Standort Dortmund gedacht, sondern soll durch integrierte Telemedizin auch Beschäftigten an anderen Wilo-Standorten weltweit zur Verfügung stehen. Zudem wird das Zentrum für die Öffentlichkeit zugänglich sein und damit auch einen gesellschaftlichen Beitrag für die Region Dortmund leisten.

Architektonisch setzt das Gebäude auf Nachhaltigkeit und ein modernes, modulares Design. Die Holzfassade, begrünte Terrassen und großzügige Fensterflächen sorgen nicht nur für ein angenehmes Raumklima, sondern erfüllen auch ökologische Standards. Ziel ist es, Nachhaltigkeitszertifizierungen wie DGNB Gold und LEED Gold zu erreichen.

Der Health Cube ist Teil des umfassenden Campus-Konzepts des Wiloparks, das bereits Gebäude wie den Smart Factory, Pioneer Cube, Innovation Cube und Networking Cube umfasst. Mit einem Investitionsvolumen von über 400 Millionen Euro verfolgt Wilo hier das Ziel, zukunftsweisende Arbeits- und Lebensräume zu schaffen.


Projektübersicht

Der Health Cube ist ein hochmodernes Gesundheits- und Präventionszentrum, das derzeit auf dem Wilopark in Dortmund – dem globalen Hauptsitz der WILO SE – entsteht.

  • Baubeginn: Dezember 2023 (Spatenstich)
  • Bauzeit: Zwei Bauabschnitte von Mai 2024 bis Ende 2025
  • Geplante Eröffnung: Anfang 2026
  • Gesamtfläche: ca. 5.400 m²
  • Teil des Gesamtprojekts Wilopark mit Investitionen von über 400 Millionen Euro

Architektur & Nachhaltigkeit

  • Gebäudeform: Drei Etagen, Würfelform mit Innenhof
  • Design: Holzfassade, modulare Fensteröffnungen, begrünte Terrassen
  • Ziel: Nachhaltigkeitszertifizierungen DGNB Gold und LEED Gold
  • Architekten: a•sh architekten



Bilder: Wilo

Donnerstag, 24. Juli 2025

Dortmund - Neubau der Grundschule Kleine Kielstraße - In Planung

Die Grundschule Kleine Kielstraße in Dortmund wird durch einen zukunftsweisenden Neubau ersetzt, der sowohl pädagogisch als auch baulich neue Maßstäbe setzt. Der bestehende Altbau aus dem Jahr 1903 sowie die sanierungsbedürftige Sporthalle werden aufgrund baulicher und schadstoffbedingter Mängel abgerissen. Der Neubau entsteht am selben Standort und wird als vierzügige Schule mit Offenem Ganztag (OGS) und integrierter Zweifachsporthalle realisiert.

P+ Architekten Ingenieure sind als Generalplaner mit Planung und Bau beauftragt. Besondere Herausforderungen liegen in der begrenzten Grundstücksfläche bei gleichzeitig hohem Raumbedarf, der Umsetzung eines modernen Clusterkonzepts sowie der Einhaltung der Dortmunder Immobilienstandards und Schulbauleitlinien.

Zentrales Gestaltungselement ist das pädagogische Raumkonzept auf Basis von Lernclustern, die jeweils Lernräume, Differenzierungs- und Aufenthaltsbereiche sowie Räume für das pädagogische Personal umfassen. Zusätzlich werden flexible Bildungs-, Vernetzungs- und Gemeinschaftsflächen sowie ein Elterncafé mit Kinderbetreuung, ein Snoezelraum und eine begrünte Dachterrasse geplant. Das gesamte Gebäude wird barrierefrei erschlossen.

Der Entwurf sieht eine Holz- bzw. Holzhybridbauweise in Skelettstruktur mit regelmäßigem Stützenraster vor. Diese Bauweise gewährleistet Flexibilität in der Nutzung sowie ein optimales Verhältnis von Haupt- zu Nebenflächen. Die digitale Planung mittels BIM ermöglichte eine fundierte Lebenszyklusanalyse über 40 Jahre und lieferte entscheidende Grundlagen für eine nachhaltige Ausführung.

Nachhaltigkeit wird umfassend berücksichtigt: Die Fassaden erhalten Klinker, Holzverkleidung und Begrünung; das Dach wird als Retentionsfläche extensiv begrünt. Regenwasser wird in Zisternen gesammelt und zur Bewässerung genutzt. Die Wärmeversorgung erfolgt über Fernwärme von DEW21. Außenflächen werden weitgehend entsiegelt.



Allgemeine Projektinformationen
  • Standort: Kleine Kielstraße, Dortmund
  • Projekt: Abriss des Altbaus (Baujahr 1903) und Neubau einer vierzügigen Grundschule mit Offenem Ganztag (OGS) und Zweifachsporthalle
  • Planung: P+ Architekten Ingenieure (Generalplaner)
  • Bauherr: Stadt Dortmund
  • 4–5 Lern- und Unterrichtsräume pro Cluster
  • Differenzierungs-, Aufenthalts- und Erholungsbereiche
  • Teamräume für Lehrkräfte
  • Sanitär- und Materialräume
  • Zentrale Gemeinschaftsfläche je Cluster (Lernlandschaft)

Zusätzliche Räume:
  • Elterncafé mit Kinderbetreuung
  • Snoezelraum
  • Bedarfsorientierte Bildungs- und Vernetzungsflächen
  • Dachterrasse auf eingeschossiger Sporthalle
  • Barrierefreiheit: Vertikale und horizontale Erschließung, Aufzug zur Sporthalle im UG
 
Nachhaltigkeit und Bauweise
  • Konstruktives Konzept:
  • Skelettbauweise mit regelmäßigem Stützenraster
  • Ausführung in Holz- oder Holzhybridbauweise

Fassaden:
  • UG & EG: Klinker
  • Süd-/Westfassade: Begrünung mit Rankhilfen
  • & 3. OG: Holzfassade OG (zurückspringend): Fassadenbegrünung, „Grünes Klassenzimmer
  • Dach: Extensiv begrünt
  • Als Retentionsdach zur Regenrückhaltung bei Starkregen
  • Außenbereich:
  • Minimierung versiegelter Flächen
  • Regenwassernutzung über Zisternen zur Bewässerung
  • Energieversorgung: Fernwärme (DEW21)
Quelle: Grundschule Kleine Kielstraße, Dortmund


Bilder: P+ Architekten

Sonntag, 20. Juli 2025

Dortmund - Wohnprojekt Chemnitzer Straße 4–14 - In Planung

In der Dortmunder Innenstadt entstehen im Zuge eines neuen Wohnbauprojekts insgesamt 52 moderne Mietwohnungen. Geplant ist das Bauvorhaben auf der Chemnitzer Straße 4 bis 14, wo derzeit noch ältere Häuser aus den 1950er-Jahren stehen. Diese werden im Vorfeld vollständig abgerissen, da sie heutigen baulichen und energetischen Standards nicht mehr entsprechen. Bauherr ist der Volkswohl Bund, eine Lebensversicherung mit Sitz in Dortmund, die das Grundstück bereits seit Jahrzehnten besitzt.

Ziel des Projekts ist es, zeitgemäßen, urbanen Wohnraum zu schaffen und dabei die vorhandene Fläche deutlich effizienter zu nutzen. Die Wohnfläche wird durch das Neubauprojekt von rund 2.600 auf etwa 4.000 Quadratmeter erweitert – ein Zuwachs von mehr als 50 Prozent. Realisiert werden drei moderne Mehrfamilienhäuser, in denen Wohnungen mit ein bis fünf Zimmern Platz finden. Jede Einheit wird mit einem Balkon, einer Loggia oder einer Dachterrasse ausgestattet, teilweise barrierearm gestaltet und nach ökologischen Gesichtspunkten gebaut. Geplant sind unter anderem begrünte Dächer mit Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 18 Millionen Euro.

Besonderes Augenmerk legt der Volkswohl Bund auf den Umgang mit den bisherigen Mietern der abzureißenden Gebäude. Diese werden frühzeitig in die Planungen einbezogen. Der Bauträger sichert ihnen Unterstützung bei der Wohnungssuche und beim Umzug zu. Zudem erhalten die Mieter ein Rückkehrrecht in die neuen Wohnungen – zu sozialverträglichen Bedingungen. Damit will man vermeiden, dass durch die Maßnahme sozialer Druck oder Verdrängung entsteht.


Eckdaten des Neubaus

  • Anzahl der neuen Wohnungen: 52 (statt bisher 36)
  • Wohnfläche: Steigerung von ca. 2.600 m² auf 4.000 m² (+54 %)
  • Gebäudestruktur: Drei moderne Mehrfamilienhäuser
  • Wohnungstypen: Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen

Ausstattung:

  • Jede Wohnung erhält Balkon, Loggia oder Dachterrasse
  • Teilweise barrierearme Grundrisse
  • Dachbegrünung mit Photovoltaik-Anlagen
  • Geplante Investition: rund 18 Millionen Euro
  • Baubeginn: noch nicht offiziell genannt; derzeit in der Vorbereitungsphase


Bild: Volkwohl Bund

Samstag, 21. Juni 2025

Dortmund - Neubau SERGO Logistikpark - In Bau

SEGRO startet den Bau von 56.000 m² Logistikfläche im SEGRO Park Dortmund. Auf dem 60 Hektar großen Gelände eines ehemaligen Steinkohlekraftwerks zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel sollen langfristig über 200.000 m² Logistik- und Gewerbefläche entstehen. Der erste Bauabschnitt umfasst zwei spekulativ errichtete Hallen mit moderner Ausstattung (Wärmepumpen, LED, flexible Raumaufteilung) und soll bis April 2026 fertiggestellt werden.

Das gesamte Areal wird nach höchsten Nachhaltigkeitsstandards entwickelt. Vorgesehen sind u. a. begrünte Dächer und Fassaden, PV-Anlagen mit 10 MWp, helle Straßenbeläge, Ladesäulen für E-Fahrzeuge sowie Lebensräume für Tiere. Ziel ist das DGNB-Zertifikat in Platin. Für Mitarbeitende entstehen Erholungsbereiche und moderne Einrichtungen.

Dank direkter Anbindung an die A42/A45 und geplanter Infrastrukturmaßnahmen bietet der Standort ideale logistische Voraussetzungen. Eine Gleisanbindung ist optional möglich.



Projektübersicht: SEGRO Park Dortmund

  • Projektstart: Mai 2025

  • Projektträger: SEGRO (Owner & Manager)

  • Lage: Auf dem Gelände eines ehemaligen Steinkohlekraftwerks zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel

  • Gesamtfläche des Areals: 60 Hektar

  • Gesamtentwicklungsziel: >200.000 m² Logistik- und Gewerbefläche


1. Aktueller Bauabschnitt

  • Größe: 56.000 m² Logistikfläche

  • Immobilienanzahl: 2 Einheiten (je 12,20 m Höhe – Unterkante Binder)

  • Merkmale:

    • Flexible Raumaufteilung

    • Ausstattung mit Wärmepumpen und LED-Beleuchtung

    • Spekulativer Bau (noch keine Vormieter)

  • Fertigstellung: Geplant für April 2026

  • Generalunternehmer: Goldbeck


Zukunftsplanung am Standort

  • Gebäudeanzahl: 4 Big-Box-Logistikimmobilien + 3 Light Industrial/Urbane Logistik

  • Größenvielfalt: 8.000–85.000 m² zusammenhängende Flächen

  • Weitere Infrastruktur:

    • Parkhaus mit ca. 400 Pkw-Stellplätzen

    • Lkw-Stellplätze für 35 Fahrzeuge


Nachhaltigkeit und CSR

  • Ökologische Maßnahmen:

    • Dach- und Fassadenbegrünung zur Temperaturregulierung und Biodiversität

    • Helle Straßenbeläge zur Reduktion von Hitzeinseln

    • Fotovoltaik-Anlagen mit 10 MWp Leistung

    • Ladesäulen für Elektrofahrzeuge

    • Energetisch hochwertige Bauweise (Ziel: DGNB-Zertifikat in Platin)

    • Erhalt von Fledermausbunker, Bau von Insektenhotels und Nistplätzen

  • Soziale Maßnahmen:

    • Erholungszonen und hochwertige Einrichtungen für Mitarbeitende und Lkw-Fahrer

    • Nachhaltige Arbeitsplatzgestaltung mit Fokus auf Wohlbefinden


Verkehrsanbindung

  • Autobahnen: A42 / A45 (Kreuz Castrop-Rauxel-Ost) – 3 Minuten entfernt

  • Geplante Maßnahmen: Ausbau der Zufahrt Bodelschwingh

  • Option: Möglichkeit eines zukünftigen Gleisanschlusses bei Bedarf


Bilder: SERGO

Donnerstag, 12. Juni 2025

Dortmund - Karlsquartier - Baufeld.2 - In Planung

Das Wohnungsunternehmen VIVAWEST investiert weiter in die Entwicklung des Karlsquartiers auf dem ehemaligen Gelände der Westfalenhütte in Dortmund. Zwei Jahre nach dem Erwerb von „Baufeld 1“, auf dem aktuell 180 Wohnungen geplant sind, hat VIVAWEST nun auch „Baufeld 2“ von der BPD Immobilienentwicklung GmbH erworben. Damit entsteht ein weiterer bedeutender Baustein für das neue Quartier. Auf dem rund 6.800 Quadratmeter großen Areal sollen ab Mitte 2027 insgesamt 154 moderne Wohnungen gebaut werden – etwa ein Drittel davon öffentlich gefördert. Die Fertigstellung ist für Mitte 2029 geplant.

Die neuen Wohnhäuser werden nach dem energieeffizienten KfW-Standard 40-EE errichtet und ressourcenschonend mit Fernwärme beheizt. Eine Tiefgarage mit etwa 90 Stellplätzen wird den zukünftigen Mieterinnen und Mietern zur Verfügung stehen. Die Wohnungen sind für unterschiedliche Lebensentwürfe konzipiert – von Singles über Paare bis hin zu Familien aller Altersgruppen.

Das Konzept für Baufeld 2 stammt vom Architekturbüro Florian Krieger aus Darmstadt, das sich in einem von der Stadt Dortmund und BPD gemeinsam organisierten Architekturwettbewerb durchsetzen konnte. Die Visualisierungen des Projekts wurden von der Lindenkreuz Eggert GbR erstellt.

Das Karlsquartier umfasst insgesamt rund acht Hektar und soll in mehreren Bauabschnitten realisiert werden. Geplant sind etwa 800 neue Wohnungen – davon rund ein Viertel öffentlich gefördert – sowie eine Kita, eine Schule, verschiedene Gewerbeeinheiten und ein kleiner Park. Mit der Entwicklung der Baufelder 1 und 2 setzt VIVAWEST einen zentralen Teil dieser Quartiersentwicklung um.

Weitere Informationen sind unter www.karlsquartier-dortmund.de/aktuelles zu finden.


Bild: Lindenkreuz Eggert Gbr


Sonntag, 1. Juni 2025

Dortmund | Berswordt Quartier | Fertig (12/2020)

Pressemitteilung von 2017

Der Hamburger Investor und Projektentwickler REVITALIS REAL ESTATE AG plant zusammen mit seinem Joint-Venture Partner, dem Kölner Multi Family Office DERECO, den Neubau von 570 Wohnungen an der Berswordtstraße/ Lindemannstraße in direkter Nachbarschaft zur BVB-Zentrale.

Die Planung für das neue Wohnquartier stammt vom Hamburger Architekturbüro MPP Meding Plan + Projekt GmbH. Das ca. 10.900m² große Grundstück, welches aktuell noch als Parkplatz genutzt wird, liegt in direkter Nähe zur Fachhochschule Dortmund sowie unweit vom Messegelände, dem Westfalenstadion und dem Westfalenpark. Das neue Wohnquartier mit einer geplanten Wohnfläche von ca. 26.600m² komplettiert das beliebte Kreuzviertel mit adäquatem und modernem Wohnraum.

Nach derzeitigem Planungsstand ist der Neubau von 230 hochwertigen Mietwohnungen mit Wohnflächen von 43 bis 125m² vorgesehen. Zudem werden 340 moderne, teilweise möblierte Studenten-/ Mikroapartments mit Wohnflächen von 22 bis 49m² realisiert. Ebenfalls sind rund 218 Tiefgaragenstellplätze für die zukünftigen Bewohner sowie eine neue Tiefgaragenzufahrt ausgehend von der Lindemannstraße für die BVB-Zentrale geplant. Zusätzlich sollen Car-Sharing-Angebote, Leihfahrräder und E-Mobility in das Konzept miteinbezogen werden; ebenso ergänzen Gewerbeflächen von rund 700m² das neue Wohnquartier.

„Mit über 500 Wohneinheiten ist dies das derzeit größte Einzelprojekt im Neubau in Dortmund. Es stellt einen wesentlichen Beitrag zur Deckung der Wohnungsnachfrage insbesondere für Studierende dar“, sagt Ludger Wilde, Beigeordneter der Stadt Dortmund für Umwelt, Planen und Wohnen und geht folgend auf die Architektur ein: „Der Gestaltungsbeirat der Stadt hat das Vorhaben positiv beraten und die besondere Gestaltqualität gelobt. Trotz der Größe des Vorhabens gelingt durch die geschickte Gliederung des Baukörpers eine sehr gute Integration in die angrenzende Bestandsbebauung. Eine offene Wunde in der Stadt wird geschlossen.“

Das neue Wohnviertel bietet eine schnelle Anbindung an die B1/ A40, welche die Ost-West-Magistrale des Ruhrgebiets mit durchgehender Verbindung nach Bochum, Essen und Duisburg darstellt. Die TU Dortmund mit seinen 34.000 Studenten, die Dortmunder Innenstadt und der Flughafen sind schnell zu erreichen, ebenso öffentliche Verkehrsmittel.

Der Bauantrag wird voraussichtlich noch im laufenden 1. Quartal 2017 eingereicht. Mit dem Bau wird voraussichtlich im Herbst 2017 begonnen, die Fertigstellung ist derzeit für das 4. Quartal 2019 geplant.

Pressemitteilung:  REVITALIS REAL ESTATE AG


Bild: implenia


Update 01.06.2025

Das Berswordt Quartier (auch bekannt unter dem Namen Berswordt Carrée) ist ein städtebauliches Wohnprojekt, das zwischen 2016 und 2020 im Dortmunder Kreuzviertel errichtet wurde. Es gehört zu den größeren Wohnbauvorhaben der letzten Jahre in der Innenstadt von Dortmund. Ziel war es, den wachsenden Bedarf an urbanem, gut angebundenem Wohnraum zu decken – insbesondere für Zielgruppen mit unterschiedlichen Wohnbedarfen, darunter Studierende, Berufspendler, Paare und Familien.

Lage und Umfeld

Das Quartier befindet sich an der Lindemannstraße 2, in unmittelbarer Nähe zu mehreren städtisch relevanten Einrichtungen:
  • Fachhochschule Dortmund
  • Signal Iduna Park (Westfalenstadion)
  • Westfalenpark
  • Westfalenhalle und Messegelände
Die Lage bietet eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie eine fußläufige Erreichbarkeit von Supermärkten, Cafés, Bildungseinrichtungen und medizinischer Versorgung. Das Kreuzviertel, in dem sich das Projekt befindet, ist ein dicht bebautes, historisch gewachsenes Viertel mit hohem Wohnwert, vielfältiger Nutzung und stark nachgefragtem Wohnraum.

Projektstruktur

Das Quartier umfasst insgesamt 587 Wohneinheiten, die sich in zwei Hauptgruppen aufteilen:

365 Mikroapartments

Diese vollständig möblierten Wohnungen bieten Wohnflächen zwischen 22 und 49 m² und richten sich vorrangig an Studierende, junge Berufstätige, Gastdozenten oder Pendler. Sie sind funktional ausgestattet und erlauben kurzfristige wie langfristige Mietverhältnisse.

222 Mietwohnungen

Die größeren Einheiten umfassen Wohnflächen von 45 bis 125 m² und sind für klassische Mieterhaushalte – etwa Singles, Paare oder Familien – ausgelegt. Die Wohnungen bieten offene Grundrisse, Tageslichtbäder, moderne Ausstattung und teilweise Balkone oder Terrassen.

Darüber hinaus verfügt das Quartier über:

208 Tiefgaragenstellplätze

Gewerbeflächen im Erdgeschoss (u. a. Einzelhandel oder Gastronomie)
Architektur und Bauweise

Die Architektur ist modern und funktional. Die Gebäude sind in klaren Linien gehalten, mit großen Fensterflächen und hellen Fassaden. Während die äußere Gestaltung sich in das städtische Umfeld einfügt, wurde bei der Ausführung der Innenstrukturen Wert auf wirtschaftliche und effiziente Bauweisen gelegt. So kamen etwa vorgefertigte TECEsystem-Sanitärwände zum Einsatz, die den Bauprozess standardisieren und beschleunigen.

Das Projekt wurde von der Revitalis Real Estate AG entwickelt. Die bauliche Umsetzung übernahm die Implenia Hochbau GmbH, ein in Deutschland tätiges Generalunternehmen. Weitere Partner waren unter anderem Fachplaner aus den Bereichen TGA und Innenausbau.

Nutzungskonzept

Ein wesentliches Merkmal des Projekts ist die Kombination aus verschiedenen Wohnformen:
  • temporäres Wohnen in Form von Mikroapartments
  • klassisches Dauerwohnen in Form von größeren Mietwohnungen
  • Gewerbliche Nutzung zur Ergänzung der Wohnnutzung
Durch diese Mischung ergibt sich eine heterogene Bewohnerschaft, was aus stadtplanerischer Sicht oft als Vorteil gewertet wird. Gleichzeitig bedingt diese Durchmischung jedoch auch besondere Anforderungen an Infrastruktur, Verwaltung und Wohnumfeldgestaltung.
Städtebauliche Bedeutung

Das Berswordt Quartier kann als Beispiel für zeitgenössische innerstädtische Nachverdichtung und neue Formen des Wohnens im urbanen Kontext gesehen werden. Solche Projekte stehen im Spannungsfeld zwischen dem Erhalt gewachsener Stadtstrukturen und dem Druck, neuen Wohnraum zu schaffen. Die Entscheidung, Mikroapartments in zentraler Lage zu schaffen, entspricht dem Trend zur kleinteiligen, flexiblen Wohnnutzung, wie sie in vielen deutschen Großstädten seit Jahren beobachtet wird.

Gleichzeitig stellt sich die Frage nach der sozialen Balance in solchen Quartieren – insbesondere, wenn möblierte Wohnungen eher an mobile Zielgruppen mit höherem Budget vermietet werden. Die langfristige soziale Durchmischung und Integration in das bestehende Kreuzviertel werden somit auch davon abhängen, wie sich Nutzung und Mietpreise entwickeln.

Donnerstag, 29. Mai 2025

Dortmund | Deutsche Bundesbank Rhein-Ruhr | Fertig (07/2021)

Die Deutsche Bundesbank feiert am 14. Juli 2016 die Grundsteinlegung ihrer größten und modernsten Filiale Deutschlands in Dortmund. Sie investiert 300 Millionen Euro in den neuen Gebäudekomplex, der auf einer Fläche von 80.000 Quadratmetern östlich der Innenstadt entsteht. Die Eröffnung der Filiale ist für das zweite Quartal 2019 geplant. Der Neubau soll vier Gebäude umfassen, in denen sich unter anderem eine Großkundenkasse sowie eine Schalterhalle für Privatkunden befinden. Hier können Bürger zum Beispiel alte D-Mark-Bestände in Euro tauschen und sich über die Aufgaben und Dienstleistungen der Bundesbank informieren.

Ein Wassergraben rings um die Liegenschaft dient nicht nur zur Sicherung des Komplexes, zu dem auch ein Geldspeicher gehört, sondern ist auch als Feuchtbiotop geplant. Die bisherigen Bundesbankfilialen Bochum, Düsseldorf, Essen, Hagen und die heutige Dortmunder Dependance werden schrittweise am neuen Standort zusammengeführt, wo 200 Mitarbeiter beschäftigt sein sollen.
  • Bauherr: Deutsche Bundesbank
  • Büro: agn, Ibbenbüren
  • Standort: Stadtkrone-Ost
  • BGF: 26 800 M²
  • Baukosten: 300 Mio €
  • Fertigstellung: 2018 

Bild: agn



Ein neues Kapitel für die Bargeldversorgung: Der Neubau der Deutschen Bundesbank in Dortmund

Mit dem Neubau ihrer modernsten Filiale im Dortmunder Stadtteil Stadtkrone-Ost hat die Deutsche Bundesbank einen bedeutenden Meilenstein für die Bargeldversorgung in der Rhein-Ruhr-Region gesetzt. Seit dem 2. Juli 2021 ist der neue Standort in Betrieb – und ersetzt damit die bisherigen Filialen in Bochum, Düsseldorf, Essen, Hagen und Dortmund.
 
Ein Bauprojekt mit Symbolkraft

Die neue Filiale liegt direkt an der Bundesstraße B1 und erstreckt sich über ein beeindruckendes Grundstück von 79.000 Quadratmetern. Mit einem Investitionsvolumen von rund 300 Millionen Euro handelt es sich um das bislang größte Bauprojekt der Bundesbank. Ziel war es, die Bargeldversorgung in einer der bevölkerungsreichsten Regionen Deutschlands – mit etwa 12 Millionen Menschen – nicht nur effizienter, sondern auch zukunftsfähig zu gestalten.
 
Technik der Zukunft im Herzen des Ruhrgebiets

Die Dortmunder Filiale ist ein Paradebeispiel für technologische Innovation in der Bargeldlogistik. Fahrerlose Transportsysteme, vollautomatisierte Verpackungseinheiten und ein Hochregallager für Banknoten und Münzen gehören zur hochmodernen Ausstattung. Diese Technologien ermöglichen eine effizientere Bearbeitung und Verteilung von Bargeld – bei gleichzeitig höchsten Sicherheitsstandards.

Ein auffälliges Merkmal der neuen Anlage ist der umlaufende Wassergraben – ein architektonisches wie sicherheitstechnisches Statement. Hinzu kommt eine intelligente Gebäudesteuerung, die Energieeffizienz mit Sicherheitsanforderungen vereint.
 
Zentralisierung für mehr Effizienz

Die neue Filiale vereint alle Aufgaben der aufgelösten Standorte unter einem Dach. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten hier und sorgen täglich für eine reibungslose Bargeldversorgung – vom Transport über die Lagerung bis hin zum Umtausch von Banknoten und Münzen. Auch Sammlermünzen können weiterhin erworben werden.

Mit der Zentralisierung verfolgt die Bundesbank ein klares Ziel: Synergien schaffen, Betriebskosten senken und die Prozesse so gestalten, dass sie langfristig den Anforderungen eines sich wandelnden Zahlungsverkehrs standhalten.
 
Ein Blick in die Zukunft

Während das neue Gebäude die Zukunft der Bargeldlogistik einläutet, geht auch mit den alten Standorten ein neues Kapitel auf. Besonders das Gebäude am Hiltropwall in Dortmund steht exemplarisch für diese Transformation. Die Kölbl Group plant hier eine umfassende Umgestaltung, um das denkmalgeschützte Haus künftig als modernes Bürogebäude zu nutzen.

Dortmund - Umbau Bürogebäude Kampstraße 38 - Stay KooooK - In Bau

In Dortmund tut sich etwas in Sachen Stadtentwicklung und urbanem Wohnen: Die SV Hotel Gruppe bringt ihre Lifestyle-Marke Stay KooooK erstmals in die Ruhrgebietsmetropole. In der Kampstraße 38 wird ein ehemaliges Bürogebäude umgenutzt – geplant ist ein Haus für sogenanntes "Wohnen auf Zeit", das sich insbesondere an Berufspendler, Projektarbeiter und Langzeitgäste richtet. Die Eröffnung ist für Ende 2027 vorgesehen.

Umbau eines Bestandsgebäudes

Das Gebäude an der Kampstraße, unweit der Fußgängerzone, wird aktuell in Zusammenarbeit mit der Eigentümerin Aachener Grundvermögen umfassend umgebaut. Bereits heute befinden sich im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss Flächen für den Einzelhandel, die ebenfalls modernisiert werden. In den oberen Etagen entstehen insgesamt 56 Einheiten, darunter etwa 40 Studios mit Kitchenette.

Einige dieser Studios werden mit dem markentypischen Möbelmodul „The Slide“ ausgestattet – ein verschiebbares Element, das Wohn-, Arbeits- und Schlafbereich flexibel abgrenzt. Dieses Detail unterstreicht das Konzept von Stay KooooK, Räume multifunktional und effizient nutzbar zu machen – gerade in verdichteten Innenstädten ein relevanter Aspekt.

Gemeinschaftsbereiche und digitale Abläufe

Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist der Gemeinschaftsraum „The Flat“, der anstelle einer klassischen Lobby angeboten wird. Er dient als Treffpunkt, Arbeitsraum und Küche für alle Gäste. Neben digitalen Self-Service-Angeboten – etwa beim Check-In, bei der Zimmerverwaltung oder der Kommunikation – sind auch vor Ort sogenannte „Hosts“ im Einsatz, die bei Bedarf unterstützen. Die Balance zwischen digitaler Selbstbestimmung und persönlicher Ansprache ist Teil des Konzepts.

Ein weiterer baulicher Akzent wird mit einer neu integrierten Dachterrasse gesetzt, die einen Blick über die Dortmunder Innenstadt bieten soll. Geplant ist eine Begrünung, die sowohl als Rückzugsort für die Gäste dient als auch einen Beitrag zum Mikroklima leisten kann.

Nutzung von Bestandsimmobilien als Zukunftsmodell

Mit dem Umbau des Bürogebäudes folgt die SV Hotel Gruppe einem wachsenden Trend in der Stadtentwicklung: der Umnutzung bestehender Gebäude für neue, flexible Wohnformen. Aus Sicht der Eigentümerin Aachener Grundvermögen ist dies eine sinnvolle Antwort auf die Anforderungen an moderne Innenstadtentwicklung.


„Serviced Apartments für Wohnen auf Zeit bieten eine flexible und nachhaltige Nutzungsmöglichkeit für innerstädtische Bestandsimmobilien und passen damit hervorragend zu unserem Anspruch, lebendige Stadträume aktiv mitzugestalten“, so Moritz Feldmann, Projektverantwortlicher bei Aachener Grundvermögen.

Auch für Marco Meier, Geschäftsführer der SV Hotel Gruppe, ist der Standort Dortmund kein Zufall. Bereits zuvor hatte das Unternehmen zwei andere Hotelmarken – Moxy Hotel und Residence Inn – in Dortmund übernommen. Stay KooooK ergänzt diesen Angebotsmix um ein weiteres Segment.

Einordnung

Stay KooooK positioniert sich im Bereich zwischen klassischem Hotel und möblierter Wohnung – ein Konzept, das in vielen Städten zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Nachfrage nach flexiblen, temporären Wohnlösungen steigt, gerade in Zeiten hybrider Arbeitsmodelle und projektbezogener Mobilität.

Mit der geplanten Eröffnung in Dortmund wird diese Entwicklung auch im Ruhrgebiet sichtbar. Das Projekt steht beispielhaft für eine Innenstadtnutzung, die über Einzelhandel und klassische Wohnangebote hinausdenkt.

Mittwoch, 16. April 2025

Dortmund - Wohnanlage Bornstraße 77-86 - In Bau

Die Anter Group aus Düsseldorf hat die Wohnanlage in Dortmund, Bornstraße 77-86, Jägerstraße 2-4 und Lauenburger Straße 2-6 mit 232 Wohnungen, 11 Gewerbeeinheiten und einer Tiefgarage mit Kapazität für 150 PKW-Stellplätze erfolgreich erworben. Seit dem 1. Oktober 2024 liegt die Verantwortung für die Wohnanlage bei der Anter Group, die bereits erste Schritte zur Verbesserung der Wohnqualität eingeleitet hat.

Mit der Übernahme der Wohnanlage wurde ein Hausverwalterbüro direkt vor Ort eingerichtet, um den Mieterinnen und Mietern eine zentrale Anlaufstelle für ihre Anliegen zu bieten. Darüber hinaus arbeitet ein eigens dafür abgestelltes Handwerkerteam intensiv an der Beseitigung bestehender Mängel, um die Wohnanlage schnell wieder in einen einwandfreien Zustand zu versetzen.

„Unser Ziel ist es, die Wohnanlage langfristig zu einem positiven Beispiel für nachhaltiges und sicheres Wohnen in der Region zu machen“, erklären die Brüder Dursun und Filifoz Anter, die die alleinigen Gesellschafter der Anter Group sind. „Wir setzen dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit der Kommune und sind bestrebt, in den kommenden Jahren weiter zu expandieren.“

Die Anter Group plant, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Wohnanlage umfassend zu modernisieren. Ziel ist es, den Mieterinnen und Mietern ein komfortables, sicheres und zukunftsfähiges Wohnumfeld zu bieten. Als Teil ihrer Wachstumsstrategie ist die Anter Group zudem an weiteren Investitionsmöglichkeiten interessiert. Insbesondere Value-Add Immobilien ab einer möglichen Planmiete von 1 Mio. € p.a. in den Assetklassen Hotels, Einkaufszentren, Wohnen stehen dabei im Fokus.

Die Anter Group kann auch den Erwerb von sowohl Erstrangigen als auch Nachrangigen Immobilienbesicherten Forderungen darstellen.

Pressemitteilung: Anter Group kauft Wohnanlage in Dortmund und startet Sanierung

Sonntag, 2. März 2025

Dortmund - Revitalisierung Bundesbankgebäude - In Planung

Die Thalia Bücher GmbH wird ihren Zentralstandort Hagen Mitte des Jahres 2028 in das nah gelegene Dortmund verlegen. Nach intensiver Prüfung verschiedener Alternativen fiel die Entscheidung auf das ehemalige Bundesbankgebäude in der Dortmunder Innenstadt. Thalia hatte in Hagen lange, aber am Ende erfolglos nach einer Alternative zu den Räumlichkeiten der Zentrale in Hagen-Bathey gesucht.

ngo Kretzschmar, Vorsitzender der Geschäftsführung von Thalia, erklärt: „Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, denn Thalia hat eine lange und enge Verbindung zur Stadt Hagen. Auch im intensiven Austausch mit der Hagener Wirtschaftsförderung, die sich sehr dafür eingesetzt hat, dass wir in der Stadt bleiben, konnten wir keine adäquate Lösung finden. Zugleich haben wir uns an unserem aktuellen Standort auf Dauer nicht mehr gesehen – er ist strategisch ungünstig gelegen und es fehlt ein attraktives Umfeld. Dennoch war uns bei der Wahl des neuen Standortes mit Blick auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig, dass wir im engen Umkreis von Hagen bleiben. Genau diese Voraussetzung erfüllt der künftige Standort in der Dortmunder Innenstadt. Dort finden wir eine bessere Infrastruktur sowie ein deutlich ansprechenderes Umfeld für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem erleichtern diese Rahmenbedingungen auch die Gewinnung weiterer, qualifizierter Fachkräfte, die wir aufgrund unseres nachhaltigen Wachstums benötigen.“




Das zunächst favorisierte Projekt Westside in der Nähe des Hagener Hauptbahnhofs kam als potenzieller Standort nicht in Frage, da die Entwicklungspläne nicht wie erwartet vorankamen. Daher wurde schließlich die Entscheidung getroffen, auch Alternativen außerhalb der Stadtgrenze zu prüfen.

Monica Sawhney, kaufmännische Geschäftsführerin von Thalia, sagt: „Der neue Standort in Dortmund bringt vor allem für die rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aktuell am Standort Hagen beschäftigt sind und mit nach Dortmund umziehen werden, zahlreiche Vorteile mit sich. Nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt, überzeugt er durch seine zentrale Lage mit einer ausgezeichneten Verkehrsanbindung. Die neuen Räumlichkeiten bieten moderne Arbeitswelten, eine Eventfläche für bis zu 200 Gäste, einen begrünten Innenhof sowie eine schöne Cafeteria, die wir im Stil unseres aus den Buchhandlungen bekannten Café-Konzepts gestalten. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr verbessert zudem die Erreichbarkeit für Pendlerinnen und Pendler.“




Verbindung zu Hagen bleibt bestehen

Das Engagement von Thalia für die Region und die Stadt Hagen endet nicht mit dem Umzug nach Dortmund. Die Thalia Buchhandlungen in Hagen sowie in den angrenzenden Städten haben ohnehin ihren festen Platz in den jeweiligen Innenstädten. Auch bei Phoenix Hagen und der BBA ist Thalia weiterhin als Sponsor aktiv. „Als gebürtiger Hagener ist es mir ein Herzensanliegen, dass wir der Stadt auf vielfältige Weise treu bleiben“, so Ingo Kretzschmar.

Durch Um- und Neubau entstehen 13750 qm Bürofläche. Die Kölbl Group plant im Juli den Bauantrag einzureichen und noch dieses Jahr mit den Arbeiten beginnen.

Pressemitteilung: Thalia verlegt Mitte des Jahres 2028 den Zentralstandort Hagen nach Dortmund

Donnerstag, 27. Februar 2025

Dortmund - Wohnquartier „Am Rauhen Holz“ - In Bau

Beim Projekt „Am Rauhen Holz“ im Dortmunder Stadtteil Lütgendortmund ist ein weiterer Meilenstein zur Errichtung eines modernen Wohnquartiers erreicht. Auf dem Gelände des früheren Sportplatzes zwischen Karinstraße und Ostholzstraße errichtet die Wilma Immobilien-Gruppe ein Wohnquartier mit einem nachhaltigen Energiekonzept mit Luft-Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen sowie begrünten Dachflächen und Gartenbereichen. Zudem wird das Areal über verkehrsberuhigte Anwohnerstraßen erschlossen. Insgesamt sind hier 36 Einfamilienhäuser geplant – von denen 26 als Doppelhaushälften und 10 Einheiten als Reihenhäuser errichtet werden.

Mit der Baugenehmigung rückt auch der Baustart näher, was zu notwendigen Rodungsarbeiten auf dem Gelände führt. Für die Errichtung der Wohngebäude müssen auf dem ehemaligen Sportplatzgelände einige Bäume gefällt werden. Die wegfallenden Bäume werden durch Ausgleichspflanzungen im Stadtgebiet kompensiert. Auch im Quartier selber werden Baumpflanzungen im öffentlichen wie privaten Raum vorgenommen. Um den Bedürfnissen von Flora und Fauna gerecht zu werden und den Schutzvorschriften nachzukommen, wird vor Beginn der Rodungsmaßnahmen der Bestand auf Ruhestätten bzw. Fortpflanzungsstätten wildlebender Tiere gemäß § 44 Abs. 1 Nr. 3 des Bundesnaturschutzgesetzes von entsprechend geschulten Biologen kontrolliert - auch wenn die Schutzzeit erst mit dem 1. März beginnt.

Bevor der Bau der ersten Häuser startet, ist zunächst die Ausführung der Erschließungsmaßnahmen vorgesehen. Daran anschließend werden die Wohngebäude in drei Bauabschnitten in den kommenden Jahren realisiert. Mit der Fertigstellung des gesamten Neubauvorhabens ist Ende 2026 zu rechnen.

Pressemitteilung: Baugenehmigung beim Projekt Am Rauhen Holz in Dortmund


Bild: Wilma Bau- und Entwicklungsgesellschaft NRW mbH

Freitag, 21. Februar 2025

Dortmund - Revitalisierung Kronenturm - In Planung

Schon lange steht der Brauturm auf dem ehemaligen Kronen-Gelände an der Märkischen Straße. ungenutzt da.Die LINIM-Gruppe möchte den Kronenturm als Wohngebäude umnutzen und greift damit eine ältere Idee wieder auf. Durch neue Zwischendecken könnten ausreichend hohe Geschosshöhen für die Wohnungen geschaffen werden.

Das Dortmunder Büro „RKW Architektur+“ hat dafür drei Entwürfe vorgelegt. Die Variante „Plastischer Turm“ setzt dem Gebäude buchstäblich eine Krone aus Backstein mit einem Dachgarten auf. Mit Loggien an allen vier Ecken auf jeder Etage wird die Fassade transparent. Diese Variante war im Gestaltungsbeirat schnell Favorit. Er sprach sich dafür aus, den historischen Bestand der Nachbarbebauung stärker mit dem Turm zur Wirkung zu bringen – denn durch eine komplett neue Fassade könnte das Gebäude wie ein Neubau wirken und die Geschichte des Ortes gänzlich verloren gehen.

Für einen Ensemblecharakter empfahl der Beirat, konkret das Fassadenmaterial der zwei ebenfalls leerstehenden Brauerei-Gebäude aufzugreifen. Wenn das Projekt in der Planung und der Prüfung seiner Umsetzbarkeit weiter fortgeschritten ist, soll es ein weiteres Mal beraten werden. Gegebenenfalls können dann alternative Konzeptionen oder bereits Materialmuster bewertet werden.

Pressemitteilung: Stadt Dortmund - Ein Brauturm mit Krone





Bilder: RKW Architektur+

Samstag, 15. Februar 2025

Dortmund - Wohnungen Stettiner Straße - In Bau

In Dortmund-Hörde an der Stettiner Straße 2-6 soll das Grundstück der ehema­ligen Feuerwache 4 für Wohn­bauten erschlossen werden. Um einen Übergang von der geschlossenen Bauweise des angrenzenden Wohngebietes hin zur Grünfläche zu schaffen, sieht der Bebauungsplan auf dem Grundstück drei Punkthäuser, zwei davon in gleicher Größe vor.

Die Gebäude werden mit drei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss, das umlaufend mindestens 1,20m zurückspringt. Der Bebauungsplan sieht zudem eine maximale Höhe der Vollgeschosse von 9,00m vor. Aufgrund der Stellplatzsatzung muss auf dem Grundstück eine Tiefgarage vorgesehen werden, da die Parkplätze oberirdisch nicht sichergestellt werden können, ohne das Grundstück vollständig mit Parkplätzen zu überbauen.

Die Gebäude werden nach DGNB zertifiziert und sollen in Holz-Hybridbauweise errichtet werden. Eine Konkretisierung erfolgt im Rahmen der laufenden Planung. Es wird eine hohe Vorfertigung angestrebt, um die Bauzeit möglichst kurz zu halten und die Terminrisiken auf der Baustelle zu reduzieren.

Es sind derzeit 43 Wohneinheiten geplant in verschiedenen Größen. Ein Fokus liegt auf größeren Wohnungen für Familien. Ein hoher Anteil der Flächen sind für den geförderten Wohnungsbau vorgesehen. Die Hausnummern 2 und 4 erhalten zudem Gemeinschaftsräume.Die Freiflächen zwischen den Gebäuden werden als teilweise private, zum größten Teil als gemeinschaftliche Grünflächen anlegt, um einen Begegnungsort für die Bewohner zu schaffen.

Auf den Gebäuden werden Gründächer und die Nutzung von PV-Anlagen vorgesehen. Perspektivisch ist der Anschluss an ein noch zu erstellendes Nahwärmenetz mit einer Unterstützung durch Wärmepumpen vorgesehen.


Zahlen und Fakten

  • Grundstücksgröße: 4228 m²
  • Bruttogrundfläche: 8400 m²
  • Wohnfläche: 3519 m²
  • Wohneinheiten: 43
  • Energieeffizienz-Standard: Effizienzhaus 40 NH
  • Status: in Realisierung
  • Geplante Fertigstellung: 2026
Quelle: DSG - Stettiner Straße 2-6 -Neubau von 43 Wohneinheiten in Dortmund-Hörde

Bild: DSG