Das Grönemeyer Institut zieht vom bisherigen Standort, dem Campus der Ruhr-Universität Bochum, nach Riemke, da die Universität Eigenbedarf für ihre weitere Expansion beantragt hat. Baubeginn des neuen Gebäude-Ensembles ist für Anfang kommenden Jahres geplant, der Umzug soll 2023 erfolgen.
Das geplante Ensemble wird in insgesamt drei Bauabschnitten entwickelt. Im ersten Bauabschnitt ist die Nutzung durch das Grönemeyer Institut und Praxen und Einrichtungen der Med 360° geplant.
"Wir möchten hier ein interdisziplinäres Gesundheitszentrum für Diagnostik und Therapie aufbauen, von dem nicht nur die Menschen im Stadtteil, sondern auch über Bochum hinaus profitieren können. Neben dem Grönemeyer Institut werden am neuen Standort auch eine Radiologie 360°, eine Orthopädie 360°, eine Physiotherapie 360° und ein Sanitätshaus 360° ihren Betrieb aufnehmen", sagt Patricia Haenisch, Leiterin Marketing und Kommunikation der Med 360°. Am neuen Standort sollen etwa 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt werden.
Der erste Bauabschnitt des geplanten Ensembles umfasst einen Baukörper mit ca. 7.000 qm Nutzfläche an der Ecke Herner Straße/Rensingstraße und ein Parkhaus, welches bereits auf den Gesamtbedarf der vorgesehenen Bebauung ausgelegt ist. Diesem vorgelagert entsteht ein Grünbereich. In Verlängerung entlang der Herner Straße soll sich im zweiten Bauabschnitt ein Gebäude mit ca. 3.000 qm Nutzfläche anschließen. Im Verlauf der Rensingstraße zur Meesmann-Straße erstreckt sich der dritte Bauabschnitt mit einem Baukörper mit ca. 6.000 qm Nutzfläche. In einem ersten Schritt wurde das Projekt Anfang Mai im Beirat für Gestaltung und Baukultur der Stadt Bochum vorgestellt. Der Beirat würdigte das Projekt ausdrücklich als wichtigen Stadtbaustein mit großem Potential und positiver Strahlkraft. Die Stadt Bochum wird die Weiterentwicklung begleiten und in die bauliche Entwicklung die Empfehlungen des hochkarätigen Beirates für Gestaltung und Baukultur einfließen lassen.
Pressemitteilung: Klare Entscheidung für Bochum: Grönemeyer Institut und Med 360° investieren in Neubau an der Herner Straße
Update 17.07.2022
Laut dem ausführenden Bauunternehmen Rotterdam Bau begannen auf dem ehemaligen Grundstück des Möbelhauses 'Unger' an der Herner Strasse 419 im Juni die Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt. Der Medizindienstleister Med 360° und die Grönemeyer Medizin GmbH werden auf dem 17.500 m² großen Grundstück in Bochum-Riemke mit dem ersten Bauabschnitt ein medizinisches Versorgungszentrum mit Abteilungen für Radiologie, Orthopädie, Physiotherapie, Neurologie, Gynäkologie, Allgemeinmedizin sowie ein Sanitätshaus ansiedeln. Ebenso erfolgt in diesem Zuge die Errichtung eines Parkhauses.
Im aktuellen WAZ Artikel wird über den Neubau des Grönemeyer Instituts berichtet. Demnach soll der Einzug Anfang 2024 stattfinden. Zunächst 200 Menschen werden künftig dort arbeiten. Es werden rund 50 Mio Euro in den Neubau investiert. Dafür gibt es nicht nur Grundstück und Gebäude. Das Gesundheitszentrum wird auch komplett neu eingerichtet; darunter mit zehn Computertomographen (CT) und drei Magnetresonanztomographen (MRT).
Die baubehördliche Abnahme des Gebäudes war im September 2024 erfolgt. Zu Beginn des Jahres 2025 war mit dem Einbau der EDV-Infrastruktur, der Möblierung sowie der Installation der medizinischen Großgeräte begonnen worden. Vorgesehen gewesen waren drei Magnetresonanztomografen (MRT) und zehn Computertomografen (CT). Der Neubau war statisch speziell auf diese tonnenschweren Geräte ausgelegt worden und hatte über entsprechende Einbringungsöffnungen verfügt.
In dem rund 7000 Quadratmeter großen Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sind ab April 2025 die bisherigen Standorte des Grönemeyer-Instituts zur Behandlung von Rückenschmerzen sowie der Einrichtungen „Radiologie 360°“ und „Orthopädie 360°“ zusammengeführt worden, die zuvor im Technologiezentrum auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum angesiedelt gewesen waren. Zusätzlich war der Umzug des zum Unternehmen gehörenden MVZ „Medi Plaza“ mit Angeboten in der Allgemeinmedizin und Gynäkologie geplant worden, der im Verlauf des zweiten Quartals 2025 erfolgen sollte.
Der neue Standort ist aufgrund seiner zentralen Lage sowie der guten Anbindung an die Autobahn A43 und den öffentlichen Nahverkehr als besonders geeignet bewertet worden und hat zudem Erweiterungspotenzial für zukünftige medizinische Angebote. Eigentümer des Gebäudes ist eine Immobiliengruppe aus Leverkusen, die einen hohen achtstelligen Betrag, nach Angaben mehr als 50 Millionen Euro, in den Neubau investiert hatte.
Quelle: WAZ - Neues Grönemeyer-Institut in Bochum-Riemke: Wann es eröffnet - Paywall

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