Schopp-Quartier in Datteln: 130 Wohnungen auf ehemaligem Gewerbeareal
Datteln. Auf dem ehemaligen Gelände des Mercedes-Schopp-Betriebs entsteht mit dem Schopp-Quartier ein neues Wohnviertel mit rund 125 Wohnungen. Auf dem etwa 13.000 Quadratmeter großen Areal soll ein inklusives und generationenübergreifendes Quartier entstehen, das Wohnen mit Pflege, Betreuung und sozialen Angeboten verbindet.
Geplant sind unter anderem barrierefreie und altersgerechte Wohnungen, betreute Wohnformen und inklusive Wohngemeinschaften. Ein großer Teil der Wohnungen soll öffentlich gefördert werden.
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| Bild: Tor5 Architekten |
Schopp-Quartier Datteln – die wichtigsten Fakten
| Projekt | Schopp-Quartier |
| Standort | ehemaliges Mercedes-Schopp-Gelände, Datteln |
| Grundstück | ca. 13.000 m² |
| Wohnungen | ca. 125 |
| Gebäude | mehrere Mehrfamilienhäuser |
| Geschosse | überwiegend 4 bis 5 |
| Wohnkonzept | inklusiv und generationenübergreifend |
| Geplant | Mietwohnungen, Seniorenwohnen, betreutes Wohnen, WGs |
| Soziales | Pflege- und Betreuungsangebote |
| Ökologie | Entsiegelung, Grünflächen, Photovoltaik |
| Parken | überwiegend Tiefgarage |
| Bauantrag | Ende 2025 eingereicht |
| Baustart | Sommer 2026 vorgesehen |
| Fertigstellung | 2028 angestrebt |
| Status | Baustart / Bauvorbereitung |
Aktueller Baufortschritt
Update 23.08.2026: Baugenehmigung für das Schopp-Quartier erteilt
Das Schopp-Quartier in Datteln kann in die Umsetzung gehen. Für das neue Wohnquartier auf dem ehemaligen Mercedes-Gelände wurde jetzt die Baugenehmigung erteilt. Damit ist ein wichtiger Meilenstein für das rund 13.000 Quadratmeter große Bauprojekt am Kreuzungspunkt von Ostring und Industriestraße erreicht.
Auf dem Areal sollen insgesamt fünf Gebäude entstehen, die als zusammenhängendes Quartier geplant sind. In den drei- bis viergeschossigen Häusern sind insgesamt 125 Wohneinheiten vorgesehen. Die Häuser B und E erhalten zusätzlich jeweils ein Staffelgeschoss.
Quartiersgarage und begrünter Innenhof
Ein zentraler Bestandteil der Planung ist der Bereich zwischen den fünf Gebäuden.
Unter dem begrünten Innenhof entsteht eine gemeinsame Quartiersgarage, die vier der Gebäude miteinander verbindet. Auf dem Dach der Garage sollen anschließend Spiel- und Gemeinschaftsflächen entstehen.
Dadurch wird die notwendige Infrastruktur gleichzeitig zum Mittelpunkt des neuen Quartiers. Die Bewohner sollen hier geschützte Außenbereiche für Begegnung, Freizeit und gemeinsame Aktivitäten erhalten.
Das Konzept geht damit über die klassische Errichtung einzelner Mehrfamilienhäuser hinaus. Stattdessen soll ein zusammenhängendes Wohnquartier mit gemeinschaftlich nutzbaren Freiflächen entstehen.
Nachhaltiges Energiekonzept
Auch beim Energie- und Nachhaltigkeitskonzept setzt das Projekt auf aktuelle Standards.
Alle Gebäude sollen mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Zusätzlich sind extensive Begrünungen der Flachdächer vorgesehen.
Der Wärmeschutz wird nach Angaben der Projektentwickler gemäß Wärmeschutznachweis im Standard EH40 NH ausgeführt. Darüber hinaus wird für das Schopp-Quartier eine Zertifizierung nach dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) angestrebt.
Damit soll das Quartier nicht nur neuen Wohnraum schaffen, sondern auch energetisch und ökologisch zukunftsorientiert entwickelt werden.
125 statt ursprünglich 130 Wohnungen
Mit der nun erteilten Baugenehmigung liegen auch konkretere Zahlen zur Größe des Projekts vor.
Während in früheren Planungen von rund 130 Wohnungen die Rede war, sieht die aktuelle genehmigte Planung 125 Wohneinheiten vor. Hinzu kommen zwei Inklusions-Wohngemeinschaften sowie verschiedene Gewerbe- und Pflegeangebote.
Nächster Schritt: Umsetzung
Mit der erteilten Baugenehmigung ist die entscheidende Grundlage für die Realisierung geschaffen. Das Projekt soll nun aus der Planungsphase in die Umsetzung gehen.
Wann genau die ersten Erdarbeiten beginnen und wann der Hochbau startet, wurde in der aktuellen Mitteilung noch nicht konkret genannt. (Quelle)
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| Foto: Tor5 Architekten |
125 Wohnungen für unterschiedliche Zielgruppen
Das Schopp-Quartier soll sich bewusst nicht nur an eine bestimmte Bewohnergruppe richten. Vielmehr ist eine Mischung verschiedener Wohnformen geplant.
Vorgesehen sind unter anderem:
- klassische Mietwohnungen
- barrierefreie Wohnungen
- altersgerechte Wohnungen
- betreute Wohnangebote
- inklusive Wohngemeinschaften
- Wohnangebote für Menschen mit Behinderung
- Wohnungen für unterschiedliche Haushaltsgrößen
Damit soll ein generationenübergreifendes Wohnquartier entstehen.
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| Bild: Tor5 Architekten |
Pflege und Betreuung direkt im Quartier
Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts sind die geplanten sozialen und pflegerischen Angebote.
Vorgesehen sind unter anderem ein ambulanter Pflegedienst und Tagespflegeangebote. Dadurch sollen Bewohner auch bei zunehmendem Unterstützungsbedarf möglichst lange selbstständig in ihrem gewohnten Umfeld leben können.
Die Kombination aus Wohnen, Pflege und Betreuung unterscheidet das Schopp-Quartier von einem klassischen Neubaugebiet.
Grünfläche als Mittelpunkt
Die Gebäude sollen überwiegend vier bis fünf Geschosse umfassen und sich um eine zentrale, begrünte Quartiersmitte gruppieren. Diese Freifläche soll als gemeinsamer Treffpunkt für die Bewohner dienen.
Gleichzeitig wird die bisher stark versiegelte Gewerbefläche ökologisch aufgewertet. Neue Grünbereiche und eine aufgelockerte Bebauung sollen die Aufenthaltsqualität deutlich verbessern.
Die Innenbereiche sollen weitgehend autofrei gestaltet werden.
Tiefgarage statt Autos im Quartier
Der ruhende Verkehr soll größtenteils unterirdisch organisiert werden.
Eine Tiefgarage soll die notwendigen Stellplätze aufnehmen. Dadurch können die oberirdischen Flächen stärker für Grünanlagen, Wege und Aufenthaltsbereiche genutzt werden. Das Konzept soll damit eine höhere Aufenthaltsqualität innerhalb des Quartiers ermöglichen.
Photovoltaik und nachhaltige Stadtentwicklung
Auch ökologische Aspekte spielen bei der Planung eine wichtige Rolle.
Vorgesehen sind unter anderem:
- Photovoltaikanlagen
- Entsiegelung der bisherigen Gewerbeflächen
- zusätzliche Grünflächen
- begrünte Außenbereiche
- weitgehend autofreie Innenbereiche
- Unterbringung des ruhenden Verkehrs in einer Tiefgarage
Damit wird eine bislang gewerblich genutzte und stark versiegelte Fläche für eine neue Wohnnutzung entwickelt.
Vom Mercedes-Schopp-Gelände zum Wohnquartier
Das Schopp-Quartier entsteht auf dem ehemaligen Gelände des Mercedes-Schopp-Betriebs.
Die Umnutzung des Areals ist städtebaulich interessant, weil dadurch bereits erschlossene Flächen innerhalb der Stadt für neuen Wohnraum genutzt werden können. Statt ein neues Wohngebiet am Stadtrand zu entwickeln, wird eine ehemalige Gewerbefläche umgenutzt und in ein modernes Wohnquartier integriert.
Bezahlbarer Wohnraum
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist der geplante öffentlich geförderte Wohnungsbau. Ein erheblicher Teil der insgesamt rund 125 Wohnungen soll gefördert werden. Damit soll das Quartier auch für Haushalte mit geringeren Einkommen zugänglich sein. Zusammen mit den unterschiedlichen Wohnformen entsteht dadurch eine soziale Mischung innerhalb des neuen Wohngebiets.
Die Baugeschichte
2024 – Entwicklung des Wohnquartiers
Die Planungen für das Schopp-Quartier sehen auf dem ehemaligen Gewerbeareal ein neues Wohngebiet mit rund 130 Wohnungen vor.
Bereits in dieser frühen Phase stand die Kombination aus Wohnen, Inklusion, Pflege und sozialer Infrastruktur im Mittelpunkt.
2025 – Bauantrag eingereicht
Ende 2025 wurde der Bauantrag für das Projekt eingereicht.
Damit erreichte die Entwicklung des neuen Wohnquartiers eine wichtige Planungsstufe.
2026 – Baugenehmigung erteilt
Im August wurde die Baugenehmigung für das gemeinsam mit BudgetPartner entwickelte Schopp-Quartier erteilt.
2026 – Baustart
Der Baustart wurde für 2026 vorgesehen.
Damit soll die Realisierung des neuen Quartiers beginnen.
2028 – geplante Fertigstellung
Nach aktuellem Planungsstand soll das Schopp-Quartier 2028 fertiggestellt werden.
Bis dahin sollen die Wohngebäude, Außenanlagen und die soziale Infrastruktur des neuen Quartiers entstehen.



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