In Herne-Eickel soll auf dem rund 8000 m² großen Areal westlich der Richard‑Wagner‑Straße ein neues Wohnquartier mit etwa 85 Wohnungen entstehen. Die Bebauung umfasst Mehrfamilienhäuser mit familienfreundlichen und öffentlich geförderten Wohnungen, ergänzt durch eine Tiefgarage. Rund 25 % der Wohnungen sind für preisgebundenen Wohnraum vorgesehen, um dem Mangel an bezahlbaren Wohnungen in Herne zu begegnen.
Die städtische Planung basiert auf dem Bebauungsplan Nr. 245 „Richard‑Wagner‑Straße“, der im Frühjahr 2025 als Satzung beschlossen wurde. Damit sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das Projekt geschaffen. Besonderer Wert wurde auf den Erhalt des vorhandenen Baumbestands, zusätzliche Neupflanzungen und eine möglichst geringe klimatische Belastung für das Quartier gelegt.
Vorbereitend gab es Bürgerforen und Beteiligungsverfahren, um Anwohner frühzeitig einzubinden. Die Stadt sieht das Projekt als wichtigen Beitrag zur Schaffung von Wohnraum, während Nachbarn teils Bedenken wegen verdichteter Bebauung, Lärm, Verkehr, Umweltbelastung und Nähe zum Evonik-Störfallbetrieb äußern.
Nach dem Satzungsbeschluss liegt nun der Fokus auf der Umsetzung durch den Investor, einschließlich Bauanträgen und technischer Erschließung. Ein Baubeginn ist perspektivisch ab 2026 vorgesehen, sobald alle Genehmigungen vorliegen.
Quelle: WAZ - 85 neue Wohnungen in Herne geplant: Warum es Kritik gibt - Paywall
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