Dienstag, 11. April 2017

Gelsenkirchen | Vivawest Neubau im Nordsternpark

Vivawest erweitert Hauptverwaltung im Nordsternpark Gelsenkirchen

Die Vivawest erweitert ihre Hauptverwaltung im Nordsternpark in Gelsenkirchen-Horst um einen modernen Büroneubau. Das Unternehmen investiert rund 25 Millionen Euro in die Erweiterung. Der Neubau ergänzt die bereits bestehenden Verwaltungsgebäude auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Nordstern.

Neuer Büroneubau im Nordsternpark

Der Neubau entstand unmittelbar am bestehenden Vivawest-Standort und greift die industrielle Geschichte des ehemaligen Zechengeländes architektonisch auf.

Der Entwurf orientiert sich an den Gesteinsschichten des Ruhrgebiets. Der rund 110 bis 120 Meter lange Baukörper besteht aus mehreren übereinanderliegenden Ebenen.

Der Sockelbereich mit Foyer und Wartezone nimmt unter anderem Lager- und Technikflächen auf. Darüber befindet sich das sogenannte „Flöz“, das als zentrale Kommunikations- und Begegnungsebene konzipiert wurde.

Hier sind unter anderem ein Café, Freiluftterrassen, ein Veranstaltungssaal sowie Besprechungs- und Schulungsräume vorgesehen.


Projektdaten

ProjektErweiterung der Vivawest-Hauptverwaltung
StandortNordsternpark, Gelsenkirchen-Horst
NutzungBüro / Verwaltung
Investitionca. 25 Mio. €
Büroflächeca. 9.850 m²
Arbeitsplätzeca. 270
Längeca. 110–120 m
Höheca. 20,5–24,5 m
BaustartSeptember 2015
ArchitekturJSWD Architekten
Statusfertiggestellt


270 neue Arbeitsplätze

Die eigentlichen Büroflächen verteilen sich auf vier Geschosse über dem Kommunikationsbereich.

Auf einer Gesamtfläche von rund 9.850 m² bietet der Neubau Platz für etwa 270 Arbeitsplätze. Dadurch sollte die Zahl der Beschäftigten am zentralen Standort von rund 660 auf etwa 930 steigen.

Insgesamt waren am Vivawest-Standort in Gelsenkirchen mehr als 1.200 Arbeitsplätze angesiedelt.

Historische Zechengebäude als Verwaltungssitz

Der Neubau ist Teil einer größeren Entwicklung des ehemaligen Zechengeländes.

Bereits zwischen 2000 und 2003 wurde das Kernensemble der ehemaligen Zeche Nordstern durch das Architektenteam THS / PASD-Feldmeier & Wrede zu einem Verwaltungsstandort umgebaut.

Auch das historische Werkstattgebäude von 1926 wurde später durch eine Haus-im-Haus-Konstruktion für die Verwaltung genutzt. Weitere historische Gebäude wie die Kauengebäude und die ehemalige Lohnhalle wurden ebenfalls zu Büroflächen umgenutzt.

Damit verbindet der Standort historische Zechenarchitektur mit moderner Büroarchitektur.


Bauchronik

September 2015: Erster Spatenstich für den Erweiterungsbau.

2015–2017: Errichtung des neuen Verwaltungsgebäudes am Nordsternpark.

2017: Geplante Fertigstellung und Nutzung des Neubaus.

Foto: Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Quellen

Bilder: JSWD Architekten

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