Posts mit dem Label Ruhr-Universität werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ruhr-Universität werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 7. Februar 2026

Bochum - Neubau Fakultät für Informatik RUB - In Planung

Bochum baut seine Rolle als wichtiger Standort für IT-Sicherheitsforschung konsequent weiter aus. Auf dem ehemaligen Opel-Werksgelände in Bochum-Laer, das heute unter dem Namen Mark 51/7 entwickelt wird, entsteht in direkter Nachbarschaft zum bereits im Bau befindlichen Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre ein weiterer großer Neubau. Dort soll künftig ein Teil der Fakultät für Informatik der Ruhr-Universität Bochum untergebracht werden. Die Finanzierung dafür ist nun gesichert, nachdem das Land Nordrhein-Westfalen die entsprechenden Mittel freigegeben hat. Fertiggestellt werden soll das Gebäude im Jahr 2032. Trotz des neuen Standorts bleibt die Informatik-Fakultät auch weiterhin auf dem Uni-Campus präsent.

Bekanntgegeben wurde das Vorhaben im Rahmen eines Festakts in der Jahrhunderthalle. Dort wurde zugleich der Start der zweiten Förderphase des Exzellenzclusters CASA gefeiert, das sich mit IT-Sicherheit befasst. Nach rund 30 Millionen Euro in der ersten Phase erhält das Cluster nun weitere 43 Millionen Euro bis 2032 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Besonders hervorgehoben wurde dabei, dass Bochum bundesweit der einzige Standort ist, der im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern speziell für IT-Sicherheitsforschung gefördert wird. Vertreter aus Politik und Wissenschaft betonten, dass das Geld gut investiert sei, da die Bochumer Forschung auf diesem Gebiet inzwischen zu den führenden in Europa zählt.

Die IT-Sicherheitsforschung in Bochum ruht inzwischen auf mehreren starken Säulen. Neben dem Exzellenzcluster CASA gehören dazu das Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit, die 2021 gegründete Fakultät für Informatik sowie das Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre. Letzteres wird künftig auf rund 14.000 Quadratmetern Platz für etwa 350 Forschende in 18 Arbeitsgruppen bieten. Die Baukosten liegen bei etwa 62 Millionen Euro, wovon der Großteil vom Land Nordrhein-Westfalen getragen wird. Mit dem geplanten Neubau der Informatik-Fakultät entsteht auf Mark 51/7 ein immer dichteres Forschungsumfeld, das den Austausch zwischen Universität und außeruniversitärer Forschung weiter erleichtern soll.

Quelle: WAZ - Millionen vom Land für Neubau auf Ex-Opel-Areal: Bochum bekommt neuen Leuchtturm - Paywall

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Bochum - Neubau Gebäude GC - RUB - In Bau

Der Gebäudekomplex GC wird in den kommenden Jahren schadstoffsaniert, zurückgebaut und schließlich neu errichtet. Bereits Anfang Juli 2023 haben die vorbereitenden Maßnahmen für das Projekt begonnen. So wird zum Beispiel das Gebäude entrümpelt, das Baufeld eingezäunt und ein Container-Dorf eingerichtet. Die Bautätigkeiten im Teilprojekt Abbruch haben im Juli 2023 mit Vorarbeiten begonnen, die Hauptleistungen werden ab Mitte August 2023 erbracht. Die Fertigstellung, d.h. kompletter Rückbau mit Erstellung der Baugrube und Baugrubensicherung ist für Ende Dezember 2024 geplant.

Der Baubeginn für den eigentlichen Ersatzneubau verschiebt sich entsprechend in Abhängigkeit von dem Rückbau des Bestandsgebäudes auf Anfang 2025, die Fertigstellung des Neubaus auf Ende 2028. Nach einer Inbetriebnahme-Phase soll dann das Gebäude im Frühjahr 2029 an die RUB übergeben werden. Eine Aufnahme der ersten Nutzungen wird zum Wintersemester 2029/30 angestrebt, eine verlässlichere Aussage hierzu ist aber erst in den kommenden Projektphasen möglich, wenn die Bauleistungen für den Neubau erfolgreich vergeben wurden und verlässliche Baufortschritte zu verzeichnen sind.

In den Ersatzneubau wird dann als Hauptnutzer die Fakultät für Philologie mit der Fachbibliothek einziehen. Weiter werden das Institut für Deutschlandforschung, das Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung ZEFIR und der Optionalbereich Räume in dem Neubau beziehen. Die Bibliothek GC wird im Süden des Gebäudes auf 2 Ebenen verortet werden und mit einer Verbindung zur Bibliothek GD das nächste Bauteil der Reihenbibliothek G-Reihe bilden. Die neue Cafeteria des Akafö wird im Süden des Gebäudes untergebracht und um eine Außenterrasse erweitert. Außerdem erhalten natürlich die RUB-Betriebseinheiten Räumlichkeiten.


Bild: RUB Marquard - Das Gebäude GC wird einem Neubau weichen. Auf diesem Foto aus dem Jahr 2017 befand sich das angrenzende GD noch im Bau.

Update 31.12.2025

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) hat nach dem erfolgreichen Abschluss der Abbrucharbeiten mit dem Neubau des GC-Gebäudes auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum begonnen. Mit diesem Projekt wird die umfassende Campusmodernisierung der Universität weitergeführt. Die Erdarbeiten sind bereits angelaufen; insgesamt werden rund 61.000 Kubikmeter Boden ausgehoben, was einem Volumen von etwa 32 Olympiaschwimmbecken entspricht.

An der Stelle des ehemaligen GC-Gebäudes entsteht ein moderner Ersatzneubau für die Geisteswissenschaften, der sich in den denkmalgeschützten Campus einfügen und zugleich zeitgemäße Lehr- und Forschungsbedingungen bieten soll. Geplant sind moderne Büro- und Seminarräume für verschiedene Fakultäten, darunter die Fachbereiche Philologie und Ostasienwissenschaften. Ein zentrales Element des Neubaus ist eine großzügig konzipierte Bibliothek, die sich über mehrere Etagen erstreckt und als offenes Lern- und Arbeitsumfeld den fachlichen Austausch fördern soll. Ergänzend dazu ist eine Etage vorgesehen, die ausschließlich Seminarräumen vorbehalten ist.

Das ursprüngliche GC-Gebäude stammte aus der Gründungszeit der Ruhr-Universität Bochum und wurde Ende der 1960er Jahre errichtet. Aufgrund seines baulichen Zustands sowie vorhandener Schadstoffe war ein vollständiger Rückbau des denkmalgeschützten Gebäudes erforderlich. Dabei wurden alle 13 Geschosse mit einer Gesamtgrundfläche von mehr als 50.000 Quadratmetern in einem schrittweisen Verfahren zurückgebaut, um das unmittelbare Umfeld möglichst gering zu belasten.

Der Neubau folgt dem Prinzip des originalgetreuen Wiederaufbaus: Die charakteristische Architektur des 1960er-Jahre-Gebäudes sowie die prägende Fassadengestaltung und wesentliche konstruktive Merkmale bleiben erhalten. Die Bauarbeiten finden während des laufenden Universitätsbetriebs statt und werden durch ein Emissions-Monitoring begleitet, das Lärm- und Staubbelastungen kontinuierlich überwacht, um Beeinträchtigungen für den Hochschulbetrieb zu minimieren.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Nachhaltigkeit des neuen Gebäudes. Eine Geothermieanlage soll künftig die Energieversorgung sicherstellen, ergänzt durch Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen sowie auf einer neu überdachten Parkplatzfläche. Begrünte Dächer tragen zusätzlich zur Verbesserung des Mikroklimas bei. Insgesamt soll der neue GC-Bau als zukunftsfähiger, funktionaler und nachhaltiger Standort für die Geisteswissenschaften dienen.


Quelle: BLB NRW - Ein neuer Leuchtturm für die Geisteswissenschaften


Bild: Gerber Architekten

Foto: Ruhr-Universität Bochum


Samstag, 13. September 2025

Bochum - Wohnanlage "Querenburger Höhe 97" - Fertig (09/25)

Das Studierendenwohnheim Querenburger Höhe 97 in Bochum, ein Hochhaus aus dem Jahr 1972 mit rund 300 Zimmern, wird derzeit umfassend modernisiert. Nachdem es zuletzt 1996 saniert wurde, begann im Februar 2024 eine großangelegte Sanierung, die voraussichtlich bis 2026 abgeschlossen sein soll. Ziel ist es, das Gebäude nicht durch einen Neubau zu ersetzen, sondern den Bestand nachhaltig zu erhalten. Dafür wird das Haus bis auf den Rohbau entkernt und anschließend vollständig neu ausgestattet. Insgesamt entstehen etwa 307 moderne Wohnplätze auf rund 5.100 Quadratmetern Wohnfläche.

Besonderes Augenmerk liegt auf der energetischen Erneuerung: Die Fassade wird erneuert und gedämmt, an der Südseite werden Photovoltaikmodule angebracht, und die Dächer im obersten Geschoss erhalten eine extensive Begrünung, die sowohl das Mikroklima verbessert als auch für Dämmung und Regenwasserrückhalt sorgt. Auch die komplette Gebäudetechnik – Heizung, Sanitär, Lüftung und Elektro – wird auf den neuesten Stand gebracht. Damit soll nicht nur die Energieeffizienz deutlich steigen, sondern auch die Wohnqualität spürbar verbessert werden.

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt das Projekt mit öffentlichen Fördermitteln, insgesamt belaufen sich die Kosten auf etwa 30,7 Millionen Euro. Dank dieser Förderung und effizienterer Technik soll das Wohnen auch nach der Modernisierung für Studierende bezahlbar bleiben. Neben der ökologischen und technischen Erneuerung steht auch die Verbesserung der Lebensqualität im Fokus: Die neuen Zimmer sollen heller, offener und funktionaler gestaltet sein, sodass Studierende eine moderne, attraktive und zugleich erschwingliche Unterkunft in direkter Nähe zur Ruhr-Universität erhalten.


Bild: Krampe Schmidt Architekten

Update 13.09.2025

Am 11. September 2025 wurde die vollständig sanierte Wohnanlage Querenburger Höhe 97 feierlich eingeweiht – ganze vier Monate früher als ursprünglich geplant. Damit können die ersten Studierenden bereits zum Semesterbeginn am 1. Oktober in die modernisierten Apartments einziehen.

Gemeinsam mit Daniel Sieveke, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, präsentierte das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ) das 1972 errichtete Hochhaus in neuem Glanz. Bei einem Rundgang besichtigte der Staatssekretär die umfassend modernisierten Apartments und Gemeinschaftsräume und hob die Bedeutung des Projekts hervor: Studierende fänden hier 307 zeitgemäße, komfortable Apartments, die dank Photovoltaikanlagen und Dachbegrünung auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit setzen. Möglich sei dies durch die öffentliche Wohnraumförderung des Landes NRW, das die Sanierung mit 30,7 Millionen Euro unterstützt habe.

Auf insgesamt 5.144 Quadratmetern Wohnfläche entstanden 305 voll möblierte Apartments von jeweils rund 17 Quadratmetern sowie zwei barrierefreie Apartments mit 33 Quadratmetern. Alle Wohneinheiten verfügen über eine eigene Küchenzeile und ein Bad und ermöglichen so ein modernes und komfortables Wohnen zu Mieten deutlich unter dem Niveau des privaten Wohnungsmarktes.

Verantwortlich für Planung und Bauleitung war das Bochumer Architekturbüro Krampe Schmidt. Geschäftsführer Jürgen Schmidt betonte die Nachhaltigkeit des Projekts: Anstatt einen Neubau zu errichten, sei das Gebäude bis auf den Rohbau entkernt und ressourcenschonend modernisiert worden. Dank serieller Abläufe und guter Zusammenarbeit sei die Fertigstellung sogar schneller als geplant gelungen.

Für das AKAFÖ ist die Einweihung der Querenburger Höhe 97 ein wichtiger Schritt, um bezahlbaren und nachhaltigen Wohnraum für Studierende zu schaffen. Gleichzeitig blickt das Studierendenwerk nach vorn: Auch die benachbarten Wohnanlagen Querenburger Höhe 99 und 100 sollen mit Unterstützung des Landes NRW in den kommenden Jahren modernisiert werden – ein starkes Signal für den Hochschulstandort Bochum.

Pressemitteilung: Wohnanlage "Querenburger Höhe 97" eingeweiht


Foto: AKAFÖ

Freitag, 30. Mai 2025

Bochum - RUB: Neues Parkhaus Ost - Fertig (05/2025)

Am 12. Mai 2025 wurde am Campus der Ruhr-Universität Bochum das neue Parkhaus Ost mit 998 Stellplätzen eröffnet. Es befindet sich an der Kreuzung Oststraße/Am Hochschulcampus, nahe dem Gebäude ID und dem Seminargebäude der Hochschule Bochum. Das Parkhaus wurde vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) errichtet und zeichnet sich durch nachhaltige Bauweise aus.

Auf dem Dach ist eine Photovoltaik-Anlage mit knapp 1.000 Modulen installiert, die jährlich mehr als 330.000 Kilowattstunden Strom produziert. Diese Energie wird direkt ins Campusnetz eingespeist und vor Ort genutzt. Zudem ist das Parkhaus für Elektromobilität vorbereitet, mit der Möglichkeit, bis zu 333 Ladestationen für E-Fahrzeuge einzurichten.

Die Fassade des Gebäudes ist begrünt, was das Mikroklima verbessert, und eine spezielle Dämmung sorgt für reduzierte Lärmemissionen, um Anwohner und den Hochschulbetrieb zu schützen. Das Parkhaus ist barrierefrei: Ein Aufzug erschließt alle 19 Parkebenen, und zehn Behindertenparkplätze stehen zur Verfügung.

Das neue Parkhaus bietet damit eine moderne, nachhaltige und gut erreichbare Parkmöglichkeit für Studierende, Beschäftigte und Besucher der Ruhr-Universität Bochum.

Quelle: https://news.rub.de/servicemel…0-stellplaetzen-eroeffnet

Bild: RUB - Marquard


Sonntag, 20. April 2025

Bochum | Neubau NA-Gebäude - RUB | In Bau

Mit dem Rückbau des NA-Gebäudes nimmt ein Großprojekt für die Campusmodernisierung der Ruhr-Universität-Bochum (RUB) Fahrt auf. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW lässt das bestehende Gebäude in den kommenden Jahren abbrechen. Im Anschluss an die Rückbauarbeiten wird an derselben Stelle ein Ersatzneubau entstehen.

Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, aktuell wird rund um den Gebäudekomplex NA die Baustelle eingerichtet. Die eigentlichen Abbrucharbeiten inklusive der fachgerechten Beseitigung aller Schadstoffe starten im Januar 2022 und sollen im Jahr 2023 abgeschlossen werden. Im Anschluss realisiert der BLB NRW an derselben Stelle einen Ersatzneubau, mit dem dort wieder ein zeitgemäßes und modernes Studien- und Forschungsumfeld entstehen wird...

Die Bauarbeiten finden inmitten des laufenden Universitätsbetriebs auf dem Campusgelände statt. Entsprechend umfangreich sind die Planungen, um den Ablauf der Bauarbeiten so gut es geht an den Hochschulalltag anzupassen. Die Beeinträchtigungen sollen möglichst gering bleiben, und das nicht nur bei der Baulogistik. So gibt es beispielweise ein Konzept zum Emissions-Monitoring: Lärm- und Staubentwicklung bei den Bauarbeiten werden regelmäßig überprüft...

Bei den Rückbauarbeiten wird jedes der insgesamt 13 Geschosse des NA-Gebäudes Stück für Stück abgetragen. Als letztes folgen die zum Gebäudekomplex gehörenden Flachbauten NAFOF und NABF. Dieses schrittweise Rückbauverfahren ist für das direkte Umfeld deutlich ‚schonender‘ als andere Abbruchvarianten. „Ein gleichzeitiger Abbruch aller Stockwerke entlang der Gebäudefront käme hier zum Beispiel gar nicht infrage.“, erklärt Ina Geisensetter. Besondere Sorgfalt gilt auch beim Rückbau von schadstoffbelasteten Bauteilen, die durch Fachleute gesondert entfernt und fachgerecht entsorgt werden.

Das Gebäude NA stammt noch aus der Gründungszeit der Ruhr-Universität und wurde mit dem gesamten Campus Ende der 1960er Jahre errichtet. Entsprechend groß ist der Anpassungsbedarf an die aktuellen Anforderungen für Studium, Forschung und Lehre. Umfangreiche Untersuchungen hatten ergeben, dass eine Sanierung des Gebäudekomplexes mit mehr als 25.000 Quadratmetern Nutzfläche nicht mehr möglich ist. Daher haben sich die Verantwortlichen von RUB und BLB NRW, in Abstimmung mit den zuständigen Denkmalschutzbehörden des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) und der Bezirksregierung Arnsberg, für einen Abbruch des Gebäudes und einen Ersatzneubau an derselben Stelle entschieden. „Der Ersatzneubau wird sich wieder nahtlos in das Gesamtbild des denkmalgeschützten Campus einfügen“, erläutert Anke Richter. „Aber eben mit neuster Gebäudetechnik, anderen Raumaufteilungen und zeitgemäßen Nutzungsmöglichkeiten im Innern“.

Pressemitteilung: https://www.blb.nrw.de/presse/…-ruhr-universitaet-bochum

Foto: BLB NRW


Update 12.03.2023

Der Abriss des NA Gebäudes kommt zügig voran. Im November wurde mit dem tatsächlichen Abriss begonnen, nachdem NA erst entkernt wurde und mittlerweile auch zu 85 Prozent schadstoffsaniert ist. Und schon jetzt ist das Hochhaus zur Hälfte verschwunden. Unten müssen noch später noch die bis zu 2,20 Meter dicke Betonsohle, auf der das Gebäude steht abgerissen werden. Bis Ende des Jahres soll alles weg sein. Danach beginnen die Bauarbeiten für den Neubau. Ende 2025 soll das neue NA-Gebäude fertig sein. Äußerlich soll es dem Originalbau entsprechen, im Inneren aber allen modernen Ansprüchen an ein Wissenschaftsgebäude genügen.

Außerdem beginnt noch in diesem Jahr , die Sanierung des Verkehrsbauwerks und der Bau eines neuen Parkhauses. Zudem werden auch die Abrissarbeiten am GC Gebäude aufgenommen.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…gezaehlt-id237853439.html


Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum

Uodate 25.02.2024

Nach rund zwei Jahren ist der Rückbau des alten NA-Komplexes im Rahmen der Campussanierung an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) nahezu abgeschlossen. An derselben Stelle wird der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) einen modernen Ersatzneubau errichten, der mit erstklassigen Lehr- und Forschungsbedingungen aufwartet und sich perfekt in den denkmalgeschützten Campus einfügt.

Mit innovativer Ausstattung und zeitgemäßen Nutzungsmöglichkeiten wird der Ersatzneubau
des NA-Gebäudes zu einem pulsierenden Zentrum des Wissens und der Forschung. Der NA-Nachfolger wird mit modernster Gebäudetechnik und einer neuen Raumaufteilung ausgestattet sein. Das Gebäude beherbergt zukünftig die Fakultät Physik und Astronomie sowie ein Schülerlabor. Neben den Forschungslaboren für die Fakultäten werden Lern- und Bibliotheksflächen sowie eine Cafeteria das Angebot ergänzen. Der Ersatzneubau wird optisch dem alten NA-Gebäude nachempfunden und harmonisch in das Gesamtbild des denkmalgeschützten Campusensembles integriert.

Nach dem erfolgreichen Rückbau des alten Gebäudes wird durch die Erstellung der Baugrube Platz geschaffen für das Fundament des neuen Gebäudes. Die Baustelleneinrichtung ist in den kommenden Wochen geplant. Für die Baugrube, die rund 135 Meter lang und 120 Meter breit ist, sind aufwendige Verbaumaßnahmen erforderlich. Dabei wird mit einem rückverankerten sogenannten „Essener Verbau“, welcher aus Stahlträgern mit Holzverstärkung besteht, der Erddruck abgefangen und die Baugrube geschützt. Im besonderen Fall muss hier - wegen der zum Teil großen Höhe des Baugrubenverbaus - im unteren Bereich sogar Spritzbeton anstelle von Holz eingebracht werden. Daneben werden spezielle Maßnahmen für den Schutz und zur Sicherung der Nachbargebäude durchgeführt.

„Die Rohbauarbeiten werden voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte starten. In Spitzenzeiten werden bis zu 400 Menschen auf der Baustelle beschäftigt sein. Das stellt eine logistische Herausforderung dar, die wir gemeinsam meistern werden“, berichtet Ina Geisensetter, Projektverantwortliche des BLB NRW aus der Niederlassung Dortmund.

Der Rückbau des alten NA-Komplexes, der in den 1960er Jahren errichtet wurde, hatte im November 2021 begonnen. Die Studierenden und Forschenden sind zwischenzeitlich in den Gebäuden IA und IB untergebracht. Die Universität wird rollierend saniert. Durch Entkernung, Schadstoffsanierung und spezielle Tiefenenttrümmerungsarbeiten wurde Platz geschaffen für einen Neuanfang. Untersuchungen hatten gezeigt, dass eine Sanierung des alten Gebäudes nicht mehr möglich war. „Wir als Bauherr freuen uns, dass nun mit dem hochmodernen Ersatzneubau ein weiterer Teil des zukünftigen Campus der RUB fit für die Zukunft gemacht wird – und somit die Sanierung der naturwissenschaftlichen Gebäudereihe (N-Reihe) beginnt“, sagt die Dortmunder Niederlassungsleiterin des BLB NRW, Anke Richter.

Pressemitteilung: Ersatzneubau des NA-Gebäudes am RUB-Campus entsteht


Update 24.10.2024

Im Zuge der umfangreichen Campus-Sanierung wurde am 22. Oktober 2024 der Grundstein für den Ersatzneubau des NA-Gebäudes gelegt. Der Neubau wird 20 Meter breit, 100 Meter lang und 15 Geschosse hoch sein. Nutzfläche zuzüglich Flächen für Verkehrswege und Technik: rund 27.000 Quadratmeter. Neben den Fakultäten für Physik und Astronomie und dem Institut für Neuroinformatik werden auch das Alfried Krupp-Schülerlabor, Bereiche aus der Fakultät für Informatik sowie den Arbeitsmedizinischen Dienst einziehen. Ein umfangreiches Angebot von Forschungslaboren wird durch Lern- und Bibliotheksflächen sowie eine Cafeteria ergänzt.

Neben dem Hochhaus entstehen angrenzend Flachbauten, die zwei- bis viergeschossig errichtet werden. Eine Photovoltaik-Anlage sowie Dachbegrünung sind geplant. Die erste Maßnahme des Generalunternehmers für den Neubau war die Vorbereitung der Baugrube. Im nächsten Schritt werden die Fundamente und die Bodenplatten errichtet, sodass anschließend der Gebäudekomplex nach und nach wachsen wird. Eine Besonderheit des Projektes sind die beengten Platzverhältnisse des Baufeldes und die Bauausführung während des laufenden Uni-Betriebes bei gleichzeitig laufenden weiteren Großprojekten in unmittelbarer Nähe auf dem Campus. Die Studierenden und Forschenden sind zwischenzeitlich in den Gebäuden IA und IB untergebracht.

Der Rückbau des alten NA-Komplexes, der in den 1960er-Jahren errichtet worden war, hatte im Januar 2022 begonnen. Durch Entkernung, Schadstoffsanierung und spezielle Tiefenenttrümmerungsarbeiten wurde Platz geschaffen für einen Neuanfang. Untersuchungen hatten gezeigt, dass eine Sanierung des alten Gebäudes nicht mehr möglich war.

Die Ruhr-Universität Bochum wird rollierend saniert. Mit dem ersten gesetzten Stein des Rohbaus schreitet die umfassende Campus-Modernisierung weiter erfolgreich voran. Dabei wird sich der neue moderne Bau optisch an das alte NA-Gebäude anlehnen und sich nahtlos in das historische Ambiente des denkmalgeschützten Campus einfügen. Die Fassaden werden aufgrund technischer Anforderungen mit Wärmedämmverbundsystem und Putzoberfläche moderner ausgeführt als im Bestand und erhalten einen Anstrich gemäß dem ursprünglichen Farbkonzept des Campus. Die umlaufenden Balkone werden als Betonfertigteile vorgelagert und dienen Wartungszwecken sowie der Wiederherstellung des Bestandsvorbildes. Der Neubau soll 2027 bezugsfertig sein.

Pressemitteilung: Grundsteinlegung NA - Eine emotionale Angelegenheit

Bild: Gerber Architekten

Samstag, 30. November 2024

Bochum - Max-Planck-Institut für Cybersicherheit | In Bau

In Bochum siedelt sich das neue Max-Planck-Institut für Cybersicherheit an. Der Senat der Max-Planck-Gesellschaft hat diese Entscheidung am Freitag dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) in einem persönlichen Brief mitgeteilt. Das neue Institut soll durch die Einrichtung weiterer neuer Lehrstühle an den Universitäten Bochum und Dortmund begleitet werden. Als Standorte für die Forschungseinrichtung sind der Campus der Ruhr-Universität Bochum oder das ehemalige Opel-Gelände im Gespräch.

Die Landesregierung wird bereits ab 2019 den Aufbau des Max-Planck-Instituts allein mit 30 Millionen Euro fördern. Dem Vernehmen nach könnte bereits im kommenden Jahr mit den Vorbereitungen für die Ansiedlung begonnen werden. Man rechnet mit bis zu 250 neuen wissenschaftlichen Arbeitsplätzen. Nur mit einem Zusammenschluss von Politik, Wirtschaft (G-Data), der TU Dortmund und der Ruhr-Universität Bochum wurde das möglich.

Quelle: WAZ - Neues Max-Planck-Institut kommt nach Bochum

Siehe auch: WAZ - Jubel über Ansiedlung des Max-Planck-Instituts in Bochum




Hier noch die Pressemitteilung der Landesregierung dazu:

Die Landesregierung wurde heute (23. November 2018) darüber informiert, dass sich der Senat der Max-Planck-Gesellschaft in seiner Sitzung in Berlin für die Gründung eines neuen „Max-Planck-Instituts für Cybersicherheit und Schutz der Privatsphäre“ (MPI) am Standort Bochum ausgesprochen hat. Schwerpunkt des MPI soll die Grundlagenforschung auf internationalem Spitzenniveau zu Cybersicherheit, Kryptografie, IT-Systemsicherheit und zu rechtlichen, ökonomischen und sozialen Aspekten von Sicherheit und Privatsphäre sein. Die Neuansiedlung des Instituts ist ein weiterer Baustein, um Bochum zum bundesweit beachteten Standort für IT-Sicherheit zu entwickeln.

Ministerpräsident Armin Laschet freut sich über die Entscheidung des Senats der Max-Planck-Gesellschaft. „Seit meinem Amtsantritt habe ich mich dafür eingesetzt, dass Bochum der Standort des „Max-Planck-Instituts für Cybersicherheit und Schutz der Privatsphäre“ wird. Der Einsatz hat sich eindeutig gelohnt“, so Ministerpräsident Armin Laschet. „Die Entscheidung für das Ruhrgebiet ist eine weitere Auszeichnung für die herausragende Forschungslandschaft in Nordrhein-Westfalen und ein wichtiger Schritt für die Metropole Ruhr auf dem Weg zu einer starken Wissenschaftsregion. Die Ansiedlung und Vernetzung von exzellenter Wissenschaft ist ein Baustein der Ruhr-Konferenz, mit der wir die Potenziale und die Chancen der Region zum Wohle des Ruhrgebiets, aber auch des ganzen Landes Nordrhein-Westfalen nutzen wollen. Die Entscheidung fügt sich hervorragend in den geglückten Start der Ruhr-Konferenz.“

„Die am Standort Bochum vorhandenen wissenschaftlichen Kompetenzen des Horst-Görtz-Instituts, der Universität Bochum und der benachbarten TU Dortmund bilden hervorragende Kooperationsmöglichkeiten für die Spitzenforschung an diesem neuen Max-Planck-Institut“, sagte Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft. „Die Landesregierung setzt sich dafür ein, ideale Startbedingungen für das neue Institut und die Forschung zu Cybersicherheit und Privatsphäre in der digitalen Welt zu schaffen.“

Das geplante Institut soll sich Zukunftsthemen von herausragender Bedeutung widmen: Denn mit der fortschreitenden Digitalisierung wachsen auch die Anforderungen an Cybersicherheit und den Schutz der Privatsphäre. So zeigt sich die Exzellenz und Stärke des Wissenschaftsstandortes Ruhrgebiet auch an der großen Zahl außeruniversitärer Forschungseinrichtungen: Mehrere Max-Planck-Institute sind dort beheimatet, ebenso verschiedene Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, die den Standort mit ihren zwei Dortmunder Instituten für Materialfluss und Logistik (IML) und für Software- und Systemtechnik (ISST) sowie deren fachlicher Nähe zu Cyber Security weiter profilieren. Weitere Forschungseinrichtungen, etwa der Leibniz-Gemeinschaft und der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft, prägen die Wissenschaftsregion Ruhrgebiet. Das Horst-Görtz-Institut weist im Bereich Forschung exzellente wissenschaftliche Leistungen vor und gilt als europaweit größtes Ausbildungszentrum für IT-Sicherheit und zentrale Adresse für Fachkräfte.

Die Gründung des Max-Planck-Instituts steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien der „Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz“ (GWK) und unter dem Finanzierungsvorbehalt des Landtags von Nordrhein-Westfalen für die Sonderfinanzierung eines Neubaus.

Update 04.05.2019

Bochum wird tatsächlich Sitz des neuen Max-Planck-Instituts für Cybersicherheit und Schutz der Privatsphäre. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat dem Standort jetzt zugestimmt. Schwerpunkt des Instituts wird die Grundlagenforschung zu Cybersicherheit, Kryptografie, IT-Systemsicherheit und zu rechtlichen, ökonomischen und sozialen Aspekten von Sicherheit und Privatsphäre. Es soll das gesamte Spektrum von der Theorie über die datengetriebene bis zur empirischen Forschung abdecken und sich eng mit externen Forschenden auf den Gebieten der Informatik, Physik, Mathematik, Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften vernetzen. Das Institut soll im Endausbau über sechs Abteilungen und zwölf Max-Planck-Forschungsgruppen verfügen und einen jährlichen Betriebshaushalt von rund 20 Millionen Euro haben.

Quelle: idr


Update 21.03.2021

Die Ausschreibung für den Bau des neuen Max-Planck-Institut für Cybersicherheit und Schutz der Privatsphäre ist nun gestartet. Das Institutgebäude entsteht auf einem Grundstück der Ruhr-Universität an der Suttner-Nobel-Allee.


Update 04.07.2021

Eller + Eller Architekten haben sich mit ihrem Entwurf für den Bau des 12.000 qm großen MPI in einem Wettbewerb durchgesetzt. Die Planfigur des Institutsgebäudes folgt der städtebaulichen Vorgabe und nimmt die Baulinie auf. Die Gebäudekanten und Höhen des 5 geschossigen Gebäudes korrespondieren mit der Nachbarsgebäuden, schließen die Straßenflucht und geben dem Quartiersplatz eine baulich klar definierte Fassung.

Zum westlich gelegen Grünzug wird die Baugrenze genutzt, um auch hier, jedoch mit abgestufter Höhe eine klar definierte Kante zwischen Laborbereich und öffentlichen Bereich abzubilden. Diese kannte nimmt auch der optionale Erweiterungsbau auf, so dass mit der zweiten Ausbaustufe die maximale mögliche Ausdehnung genutz wird.

Im Erdgeschoss sind die zentralen Gemeinschafts, Funktions und Sonderbereiche zusammen mit den Laborbereichen angesiedelt. Die Cafeteria hat eine Anbindung an den Quartiersplatz. Des Weiteren sind Seminarräume und Büroflächen geplant. Die Erschließung im Inneren erfolgt über ein großen lichtdurchflutendes Foyer. Die Außen Fassade wird sich als ein linear gestrecktes Band mit umlaufenden Horizontallamellen präsentieren. Inklusive der optionalen Erweiterung wird der Neubau 14.000 qm BGF bieten für ca. 200 Mitarbeiter, sowie Besucher und Studenten.



Bilder: Eller + Eller Architekten, Düsseldorf


Update 02.11.2024

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich fiel am 21. Oktober 2024 der Startschuss: Auf Mark 51'7 entsteht fortan das hochmoderne Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre (MPI-SP). Das Gebäude soll 2027 fertiggestellt sein und 350 Beschäftigten Platz bieten. Die Gesamtkosten werden sich auf 62 Millionen Euro belaufen.

Quelle: Forschungsgebäude Spatenstich auf Mark 51'7


Foto: hanbrohat - 10/2024

Update 30.11.2024

Mit dem Neubau des Max-Planck-Instituts für Cybersicherheit und Schutz der Privatsphäre n entsteht in Bochum ein international renommierter Standort für IT-Sicherheit. Zu den Aufgaben des Instituts zählt die Grundlagenforschung auf internationalem Spitzenniveau zu Cybersicherheit, Kryptografie, IT-Systemsicherheit und zu rechtlichen, ökonomischen und sozialen Aspekten von Sicherheit und Privatsphäre.

Das von Bund und Ländern geförderte Max-Planck-Institut (MPI) für Cybersicherheit und Schutz der Privatsphäre in Bochum wurde 2019 als interdisziplinäres Kompetenzzentrum gegründet. Um den geplanten sechs Abteilungen und zwölf Forschungsgruppen eine zukunftssichere Arbeitsumgebung zu ermöglichen, erhält das Institut ein eigenes Gebäude.

Der Neubau des MPI ist Teil eines neuen Exzellenzclusters in der Wissenschaftsstadt Bochum, das auf der Entwicklungsfläche Mark 51°7 des ehemaligen Opel-Areals entsteht. Die komplexen Forschungsaufgaben setzen ein bauliches Konzept voraus, das den kollaborativen Wissensaustausch sowohl institutsintern als auch mit externen Forschergruppen in vernetzten Arbeitswelten unterstützt. Das von Eller + Eller Architekten vorgestellte Gebäudedesign ermöglicht in seinen anpassungsfähigen Labor- und Bürobereichen sowohl themenfokussiertes Arbeiten als auch Interaktion und Kommunikation.

Im Erdgeschoss sind zentrale Gemeinschafts-, Funktions- und Sonderbereiche zusammen mit den Laborbereichen angesiedelt. Die Cafeteria hat eine Anbindung an den Quartiersplatz. Seminarräume und Hörsaalbereich sind für Besucher anderer Einrichtungen des Technologie- und Wissenschaftscampus sowie der Hochschulen auf kurzem Weg erreichbar. In den Obergeschossen befinden sich die Bürobereiche.

Die zentrale Erschließung erfolgt über das gebäudehohe Foyer, die „Townhall“, mit dem von oben und seitlich natürlich belichteten Luftraum und den umlaufenden Galerien. Das Foyer ist mit seinen Galerien eine geschossübergreifende, multifunktionale Verkehrs-, Aufenthalts- und Kommunikationsfläche und fördert mit spontanen Begegnungen der Mitarbeiter*innen den fachlichen Austausch für gemeinsam erarbeitete Lösungen. Auf den Galerien bieten Besprechungsinseln Gelegenheiten für Gespräche. Zum westlichen Grünzug hin wird die Baugrenze genutzt, um auch hier, jedoch mit abgestufter Höhe, eine klar definierte bauliche Kante zwischen dem Laborbereich des Instituts und dem öffentlichen Bereich auszubilden. Diese Kante nimmt auch der optionale Erweiterungsbau auf, so dass mit der zweiten Ausbaustufe die maximal mögliche Ausdehnung genutzt wird.

Die Max-Planck-Gesellschaft hat sich im Juni 2021 im Rahmen eines VgV Verfahrens für die Arbeitsgemeinschaft Eller + Eller Architekten/Meyer Architekten entschieden. Der Entwurf stammt von Eller + Eller Architekten und das Projekt wird seit Beginn der Entwurfsplanung LPH 3 von Eller + Eller Architekten alleine, ohne Arbeitsgemeinschaft weitergeplant.

Quelle: Eller + Eller - Max-Planck-Institut für Cybersicherheit und Schutz der Privatsphäre, Bochum





Bilder: Eller + Eller Architekten, Düsseldorf

Projektdaten:

  • Nutzer: Max-Planck-Institut für Privatsphäre und Sicherheit
  • Nutzungsart: Institutsgebäude mit ca. 5.000 m² Büroflächen, Verhaltenslaboren, Elektronik- und Hardwarelaboren, Rechner- und Serverräumen sowie Seminarbereich mit Hörsaal für 200 Personen und eine Cafeteria
  • Planungsbeginn: 4. Quartal / 2021
  • Baubeginn: Mitte 2024
  • Geplante Fertigstellung: 2. Quartal / 2027
  • Bruttogeschossfläche: ca. 14.000 m²
  • Nutzfläche NUF 1-7: ca. 6500 m²
  • Adresse: Hans-Dobbertin-Straße, 44803 Bochum
  • Bauherr: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.
  • Architekt: Eller + Eller Architekten GmbH (Objektplanung, LPH 1 bis 9),
  • Meyer Architekten GmbH (LPH 1 bis 2)
  • Auftraggeber: Max-Planck-Gesellschaft
  • Investitionssumme: 62 Mio Euro

Samstag, 14. September 2024

Bochum - Neubau Technologiezentrum | Fertig (09/24)

Die Ruhr-Universität kauft das Gebäude MB zurück, in dem derzeit das Technologiezentrum Ruhr untergebracht ist. Dort soll die gesamte Verwaltung der Uni einziehen, di zu Zeit noch in die Innenstadt ausgelagert ist. In der Nähe des Uni-Campus soll deshalb ein Neubau entstehen. Dort werden auch das Grönemeyer-Institut und das Grönemeyer-Medizinzentrum einziehen. Mit ca 10.000 qm wird es aber deutlich kleiner ausfallen.

Quelle: WAZ - Ruhr-Uni braucht Platz und kauft Medizinergebaeude zurück


Update 29.12.2019

Zum Neubau des Technologiezentrums sind nun weitere Details bekannt geworden. So soll die Gesamtinvestition für die neue Immobilie 29 Millionen Euro betragen. Als Standort wird ein 8140 Quadratmeter großes Grundstück „Auf dem Kalwes 16“ in Querenburg und damit in der Nähe von Ruhr-Uni und Hochschule favorisiert. Das Gebäude soll sechs geschossig gebaut werden.

Der Bauherr, die Chip GmbH, hat dieser Tage eine Ausschreibung für die Generalplanung mit einem Auftragswert von vier Millionen Euro auf den Weg gebracht. Das neue Zentrum soll eine vermietbare Fläche von etwa 10 000 Quadratmetern plus Betreiberbüro und Seminarflächen haben. Bis 2022 soll nach aktuellen Planungen das Gebäude bezugsfertig sein.

Quelle: WAZ - In Bochum entsteht bis 2022 ein neues Technologiezentrum

Update 06.05.2020

Die Vergabe der Generalplanung für das Technologiezentrum Ruhr (TZR) konnte im März 2020 die SSP AG im Rahmen eines öffentlich und europaweit ausgeschriebenen VgV-Ideenwettbewerbes für sich entscheiden.

Das Gebäude soll nachhaltig gestaltet werden. Deshalb bekommt es eine grüne Klima-Südfassade ebenso wie die Wasserspeicherung bei Dach, Fassade und Grundstück. Auf rund 12.000 qm Bruttogeschossfläche sollen in hoch flexiblen und wandelbaren Flächen Gründer, Technologiefirmen und zukunftsorientierte Unternehmen verschiedener Branchen ihre neue Heimat finden.

Zentrale Punkt des Gebäudes soll das im Basisgeschoss angelegte Innovationsforum werden, in dem sich verschiedene Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft vernetzten und austauschen können. Insbesondere die erfolgreiche regionale Städtepartnerschaft Bochum-Witten-Herne-Hattingen soll durch das geplante Vorhaben gestärkt und profiliert werden. Positiv zu erwähnen ist auch die Planung einer Tiefgarage, wodurch die Versiegelung der Flächen reduziert wird.




Bilder: SSPAG

Update 08.11.2020

Der Entwurf für das „Technologiezentrums Ruhr“ (TZR) wurde überarbeitet. Die Begrünung über spannseilgeführte Rankpflanzen, die automatisierte Regenbewässerung über vorgehaltene Retensionsflächen im Dach und in den Außenanlagen, helle Fassadenmaterialien (Albedo-Effekt) sowie die Kombination eines innovativen passiven und aktiven Sonnenschutzsystems lassen in heißen Sommern die Oberflächentemperatur der Südfassade bis zu sechs Grad sinken.

Bilder: SSP

Update 25.01.2021

Es ist ein weiterer Meilenstein für den Wissens- und Innovationsstandort Bochum: Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) fördert den geplanten Neubau des Technologie-Zentrums Ruhr (TZR) im Technologiequartier Bochum. Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart überreichte am 21.01.2021 in Düsseldorf einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 8,4 Millionen Euro.

Das neue Technologie- und Gründerzentrum soll auf dem Gelände des Technologie Quartiers Bochum in unmittelbarer Nähe zu den wissenschaftlichen Einrichtungen der Ruhr-Universität Bochum und der Hochschule Bochum entstehen. „Dank des neuen Standorts im Technologiequartier Bochum ist auch die Nähe zur Bochumer Hochschullandschaft weiterhin gesichert“, betont Ralf Meyer.

Das geplante sechsstöckige Gebäude mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro bietet Gründerinnen und Gründern auf insgesamt 11.000 Quadratmetern beste Voraussetzungen, um ihre Geschäftsidee weiterzuentwickeln. Die Start-ups können beispielsweise in sogenannten Maker Spaces Designideen erproben oder Prototypen erstellen.

Umzug und Neubau des TZR sind notwendig geworden, weil die Ruhr-Universität Bochum Eigenbedarf angemeldet hat und die Flächen anderweitig nutzen will. Dies regelt ein entsprechendes Vorkaufsrecht seit dem Verkauf des Gebäudes an die Bochum Wirtschaftsentwicklung.

Die Mittel für den Bau des neuen Technologiezentrums stammen aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsausgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Sie sollen die ausgewogene regionale wirtschaftliche Entwicklung in ganz Nordrhein-Westfalen unterstützen.

Pressemitteilung: Bochum erhält 8,4 Millionen Euro für den Bau des neuen Technologie- und Gründerzentrums Ruhr


Update 26.03.2021

Im Oktober sollen die Bauarbeiten für das neue Technologiezentrum beginnen. Geplante Fertigstellung ist 2023.

Quelle: https://www.linkedin.com/posts…-6772414118403153920-Z76B


Update 24.11.2021

Am 10.11.2021 wurde der erste Spatenstich für den Neubau gefeiert. Die Grube ist nahezu ausgehoben, Kohlefunde abgefahren und der Kran steht. Die Chip GmbH, die Gesellschaft, in der die vier Städte Bochum, Herne, Witten und Hattingen sowie der Förderverein Technologietransfer und die IHK Anteile zeichnen, hat zu dem Baufest des Technologiezentrums eingeladen, das mit einem Budget von rund 30 Mio. € ausgestattet ist.

Architekt und Gesamtprojektleiter Matthias Kraemer von SSP unterstrich die vorgenannten Gedanken: „Wir verbinden Innovation und Nachhaltigkeit. Das Gebäude und seine Flächen gleichen einer Bühne, in der verschiedene Stücke gespielt werden können. Hohe Flexibilität und die Verwirklichung von spezifischen Raumkonstellationen sind in einer breiten Bandbreite möglich. Die ca. 1.000 qm Grünfassade und das wasserspeichernde Biodiversitätsdach drücken die Vorwärtsgewandtheit aus. Innovation und Nachhaltigkeit sind die Seiten der gleichen Medaille.“

Pressemittelung: SSP


Update 02.01.2022

Die Erdarbeiten sind bereits beendet. Inzwischen wird an der Tiefgarage bzw. dem Erdgeschoss gearbeitet. Bei dem ausführenden Bauunternehmen handelt es sich um Züblin. Auch die angrenzende Straße, die nach Witten führt, soll ausgebaut werden.



Update 10.04.2022

Wie es aussieht ist die Tiefgarage nun fertig. Es beginnen die Arbeiten am Erdgeschoss. Ab jetzt sollte es zügiger auf der Baustelle vorwärts gehen. Auch der erste Mietvertrag für eine der Flächen im Neubau konnte abgeschlossen werden.



Update 28.08.2022

In den letzten Monaten ging es recht zügig auf der Baustelle voran, so dass inzwischen bereits am fünften Geschoss gearbeitet. Es wird interessant zu sehen sein, wie die grüne Fassade umgesetzt wird. Die Südfassade soll mit 800 m² eine der größten Grünfassaden des Ruhrgebiets werden. Sie speichert das Wasser ebenso wie Dach und Grundstück, sodass es für Böden, Gebäudebegrünung und den Artenschutz nutzbar bleibt. Das Neubauvorhaben wird ein Musterbeispiel für die effektive Anwendung der wettergesteuerten Regenwasserspeicherung. Das Gebäude soll im Sommer 2023 fertiggestellt werden.




Update 05.02.2023

Vor vielen am Bau Beteiligten, zukünftigen Mietern und Gästen wurde am 13.1.2023 das Richtfest begangen.Im neuen Technologiezentrum sind viele innovative Funktionen und Flächen vorgesehen, wie zum Beispiel das zentrale Innovationsforum, der OpenSpace-Bereich für die Gründer sowie der MakerSpace als Zukunftswerkstatt. Im Juli 2023 soll der Bau mit der 1.000 qm großen Grünfassade fertiggestellt sein.

Quelle: https://www.ssp.ag/technologie…-bochum-feiert-richtfest/


Fotoupdate 10.04.2023



Fotos | 04/2023

Update 14.09.2024

Mit Verzögerung wurde das neue Technologiezentrum hinter der Hochschule Bochum fertiggestellt. Im Neubau sind bereits 23 Unternehmen eingezogen. Platz ist noch im Erdgeschoss und in der ersten Etage. Beide sind für Start-up-Firmen reserviert.Eine der weitläufigen Flächen sei vorgesehen für den Austausch der Mieter untereinander und für Veranstaltungen.Es gibt etliche Geschichten von Unternehmen, die im TZR genauso diese Entwicklung genommen haben. Die vielleicht erfolgreichsten sind Physec und VmRay, zwei IT-Firmen, die sich mittlerweile auf dem O-Werk-Campus auf Markt 51/7, dem ehemaligen Opel-Werk, niedergelassen haben und die zu Senkrechtstartern der Branche zählen.

Das alte TZR-Gebäude auf dem Uni-Campus hat die Ruhr-Uni zurückgekauft. Aktuell sind dort Teile der Fakultät für Informatik, die Fakultät für Ostasienwissenschaften, Teile der Research Center der Research Alliance Ruhr sowie diverse andere Gruppen untergebracht. Auch Untermietverträge z.B. mit dem Grönemeyer-Institut sowie dem Max-Planck-Institut hat die Uni übernommen.

Nach Angabe der Uni werden einige der Mieter innerhalb der nächsten zehn Jahre an neue Zielorte an der Universität umziehen. Danach sei eine Kernsanierung des Eigners, dem Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB)

Quelle: WAZ - Firmen ziehen um ins Grüne – Für Start-Ups ist noch Platz - hinter Paywall




Fotos von 05/2024


Mittwoch, 16. August 2017

Bochum | Interdisziplinäres Institutgebäude der Ruhr-Universität - Fertig (12/19)

In der Nähe des St. Joseph-Krankenhauses ist die Errichtung eines neuen Forschungs- und Lehrgebäudes der Ruhr-Universität geplant. In dem Gebäude mit einer Fläche von ca. 5.000 m² sind folgende Nutzungen vorgesehen:
  • Patienten-orientierte Forschungseinrichtung (u.a. Studienambulanz, Studienstation, Eingriffsräume),
  • Einrichtungen für praktische und digital-mediale Lehrveranstaltungen,
  • Multifunktionaler Laborbereich für klinik-orientierte Forschung (zentrale Funktionsräume, S2-Laborbereich),
  • Versorgungseinheit (u. a. Gebäudetechnik, Lager).
Im einem Verhandlungsverfahren gewann das Team von Brunet Saunier Architecture (Proxy-Architekt) mit seinem deutschen Partner Kemper Steiner & Partner den Wettbewerb für den Bau des neuen Forschungs- und Lehrgebäudes in Bochum. Die Fertigstellung des neuen 12,5 Mio Euro teuren Forschungsbaus ist für Mai 2017 geplant.

(C) Brunet Saunier Architecture

Update 28.04.2016

Mit dem Spatenstich fiel am 27. April der Startschuss für einen weiteren Meilenstein des Bochumer Universitätsklinikums. Bis Anfang 2018 entsteht das neue Institutsgebäude für Forschung und Lehre (IFL). Forscher und Forschergruppen aller Bochumer Universitätskliniken können künftig im IFL auf drei Etagen und knapp 2.500 Quadratmetern rund 100 Arbeits- und Laborplätze nutzen, die nach neuesten wissenschaftlichen Kriterien eingerichtet werden. Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) des Landes finanziert den Bau des interdisziplinären Instituts mit 15 Millionen Euro.

Das St. Josef-Hospital leistet einen erheblichen Eigenanteil, indem es das spätere Gebäude bewirtschaftet und instand hält. Die St. Elisabeth-Stiftung – als Gesellschafterin des St. Josef-Hospitals – hat das Grundstück bereitgestellt. Auf dem Baufeld direkt neben dem Hörsaalzentrum rollen in Kürze die Bagger. Mit dem IFL bekommt die Ruhr-Universität eine sinnvolle Ergänzung zum Zentrum für klinische Forschung (ZKF) auf dem Campus, so Rektor Prof. Dr. Axel Schölmerich. „Das Gebäude wird allen Universitätskliniken und klinischen Forschern der RUB offenstehen und schließt damit eine Lücke in der Bochumer Medizin. Die Investition des Landes ist ein starkes Signal aus Düsseldorf – auch für Bochum als Universitätsstadt.“

Die Bochumer Medizinstudierenden profitieren in ihrer Ausbildung vom IFL, das Forschung und Lehre besonders eng verzahnt. In der Kombination aus universitärer Medizin und klinischem Know-how verfolgt das IFL einen sehr stark patienten- und probandenorientierten Ansatz. „Das Konzept ermöglicht eine optimale Integration von Forschung und Lehre in den ärztlichen Alltag – das ist das, was unsere Studierenden und die Patienten brauchen“, so Prof. Schölmerich.

Pressemitteilung: RUB


Update 31.05.2018 

Mit dem Richtfest wurde am 17. Mai 2018 der nächste Meilenstein abgesteckt: Am St. Josef-Hospital entsteht zurzeit das neue Institutsgebäude für Forschung und Lehre (IFL), zugleich ein wichtiger Baustein des Bochumer Universitätsklinikums.

Forscher und Forschergruppen aller Bochumer Universitätskliniken können künftig im IFL auf drei Etagen und knapp 2.500 Quadratmetern rund 100 Arbeits- und Laborplätze nutzen, die nach neuesten wissenschaftlichen Kriterien eingerichtet werden. Das NRW-Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung finanziert den Bau des interdisziplinären Instituts mit 15 Millionen Euro.

 Pressemitteilung: RUB


Update 12.12.2019

Am 11. Dezember 2019 ist das neue Institutsgebäude für Forschung und Lehre (IFL) als wichtiger Baustein des Bochumer Universitätsklinikums eröffnet worden. Das Land Nordrhein-Westfalen hat den Bau auf dem Gelände des St. Josef-Hospitals in Bochum mit rund 15 Millionen Euro gefördert.

Forscher und Forschergruppen aller Bochumer Universitätskliniken können im IFL auf drei Etagen und knapp 4.500 Quadratmetern rund 100 modernste Arbeits- und Laborplätze nutzen. Die Bochumer Medizinstudierenden profitieren in ihrer Ausbildung vom IFL, da es Forschung und Lehre besonders eng verzahnt. „In der Kombination aus universitärer Medizin und klinischem Know-how verfolgt das IFL einen sehr stark patienten- und probandenorientierten Ansatz“, so Prof. Dr. Ralf Gold, Dekan der Medizinischen Fakultät der RUB. Ziel der Aktivitäten im IFL ist es, durch fachübergreifende Zusammenarbeit vorklinische Forschungsergebnisse schnell in die klinische Anwendung zu überführen.

Mit dem IFL bekomme die RUB zudem eine sinnvolle Ergänzung zum Zentrum für klinische Forschung auf dem Campus, so Rektor Schölmerich. „Das neue Gebäude steht allen Universitätskliniken und klinischen Forschern der RUB offen und schließt damit eine Lücke in der Bochumer Medizin.“

In zwei Jahren Bauzeit wurde das Institutsgebäude auf dem Gelände des St. Josef-Hospitals direkt neben dem Hörsaalzentrum errichtet. Das St. Josef-Hospital leistet einen erheblichen Eigenanteil, indem es das Gebäude bewirtschaftet und instand hält. Die St. Elisabeth-Stiftung – als Gesellschafterin des St. Josef-Hospitals – hat das Grundstück bereitgestellt.

Pressemitteilung: RUB

Foto: © RUB