Montag, 24. Juli 2017

Bottrop | Wohnpark „In der Boy“

Die Deutsche Reihenhaus AG baut zum ersten Mal in Bottrop. Auf einem rund 24.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Ecke Heimannstraße/Bergendahlstraße entstehen im Wohnpark „In der Boy“ insgesamt 91 Einfamilienhäuser. Der Kölner Bauträger investiert in dieses Projekt 18,5 Millionen Euro.

Drei Haustypen werden angeboten: „85 m² Lebensfreude“ ist das kleinste Modell, von dem 30 Häuser gebaut werden. Die Preise für ein Reihenmittelhaus inklusive Grundstück starten bei 155.990 Euro. Das Haus „120 m² Wohntraum“ wird zehn Mal gebaut, die Preise beginnen bei 195.990 Euro. Die Preise für das Haus „145 m² Familienglück“, von dem 51 Exemplare gebaut werden, beginnen bei 214.990 Euro.

Die Abrissarbeiten starten voraussichtlich im September dieses Jahres. Mit dem Bau der Häuser wird voraussichtlich zum Jahresanfang 2018 begonnen werden. 2019 soll der Wohnpark komplett fertiggestellt sein.

Pressemitteilung:  Deutsche Reihenhaus baut zum ersten Mal in Bottrop

Unna | Prologis Logistikzentrum

Prologis, Inc., weltweiter Marktführer in der Logistikimmobilien-Branche, entwickelt in Unna eine neue Logistikimmobilie mit insgesamt 41.000 Quadratmetern. Für 23.500 Quadratmeter hat Prologis einen Mietvertrag mit van Eupen Logistik abgeschlossen. Der Essener Kontraktlogistiker weitet damit seine Aktivitäten im Bereich der Warehouse-Logistik in Unna aus. Zusätzliche 17.500 Quadratmeter errichtet Prologis für künftige Verträge mit weiteren Mietern. Der Baustart ist bereits im Mitte April erfolgt.

Das Grundstück in Unna umfasst 66.500 Quadratmeter. Bis Ende 2017 plant Prologis die komplette Immobilie fertigzustellen. Bereits ab diesem Herbst nutzt van Eupen die Logistikanlage. Das international tätige Logistikunternehmen ist seit 2008 Kunde von Prologis und langfristiger Mieter von 43.000 Quadratmetern Bestandsfläche in Unna.

Nach der Fertigstellung der Immobilie umfassen die Logistikflächen von Prologis in Unna insgesamt 84.000 Quadratmeter. Die neue Immobilie hat eine lichte Höhe von 11,5 Metern und verfügt über 37 Tore sowie einen wettergeschützten Bereich für die Seitenentladung. Für die Immobilie wird ein Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) angestrebt.

Die Anlage liegt im Osten des Ruhrgebiets, nahe der A1, A2 und A44. Zudem liegt Unna in der Nähe der wichtigsten Schienen- und Binnenwasserwege der Region. Der Flughafen Dortmund ist zwölf Kilometer entfernt.

Pressemitteilung:  Prologis entwickelt Logistikimmobilie mit 41.000 m² in Unna

Sonntag, 23. Juli 2017

Gelsenkirchen | Umbau Heilig-Kreuz-Kirche zum Kulturzentrum

Die Landesregierung fördert den Umbau der Heilig-Kreuz-Kirche in Gelsenkirchen mit rund 9,7 Millionen Euro aus dem Programm "Starke Quartiere - starke Menschen". In einer neuen Funktion als Kultur- und Veranstaltungszentrum soll das entwidmete Gotteshaus in den kommenden Jahren Impulse für den Wandel in Gelsenkirchen-Ückendorf setzen. Geplant sind dort unter anderem ein Multifunktionssaal für bis zu 700 Personen sowie Seminar- und Ausstellungsräume.

Die Heilig-Kreuz-Kirche gilt als einzigartiges Denkmal der expressionistischen Backsteinarchitektur im Ruhrgebiet. Der Gelsenkirchener Architekt Josef Franke baute sie von 1927 bis 1929 als Parabelkirche; so ist in die mächtige blockhafte Fassade ein großes Fenster in Form einer Parabel eingeschnitten, das den gesamten Kirchenraum prägt und an einen Bergbaustollen erinnert.

Der Umbau des seit 2007 weitgehend leer stehenden Kirchengebäudes symbolisiert den Wandel an der Bochumer Straße. Die einstige Prachtstraße mit zahlreichen Gründerzeitbauten war in den vergangenen Jahren zunehmend verwahrlost und leidet unter starkem Verkehr. Die Sanierung bzw. der Abriss von Immobilien, eine Neugestaltung von Grünflächen sowie das neue Justizzentrum sollen das Viertel in Zukunft aufwerten und beleben.

Pressemitteilung: Westfalen-Heute 


Fotos: Stadt Gelsenkirchen/Pedro Malinowski | Quelle: http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?42281
 

Samstag, 22. Juli 2017

Oberhausen | Verwaltungsgebäude am Altmarkt

Die Stadt Oberhausen plant gemeinsam mit ihren Stadttöchtern, der Verwaltungszentren Oberhausen GmbH (VZO) und der Oberhausener Gebäudemanagement GmbH (OGM), in zentraler Lage direkt am Altmarkt einen Neubau für ein Verwaltungsgebäude zu errichten. Ankermieter wird das Jobcenter Oberhausen sein.

Im Zusammenhang mit dem Bau des Jobcenters soll ein gebäudeintegriertes Dachgewächshaus als nationaler Anlaufpunkt für den innovativen Städtebau entstehen. Die Stadt Oberhausen möchte mit dem Projekt »Altmarktgarten« die Bausteine „nachhaltig bauen“, „produzieren“ und „konsumieren“ in einem Projekt vereinen. Ein gebäudeintegriertes innovatives Dachgewächshaus soll im Zentrum der Stadt auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes entstehen.

Es soll eine Produktionsstätte für Lebensmittel im städtischen Kontext errichtet werden. Diese Produktionsstätte hat aufgrund ihres Neuheitscharakters eine Leuchtturmwirkung für die Stadt, die Region und darüber hinaus. Das Projekt wird über das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ gefördert. Bei der Auslobung wurde von maximalen Baukosten in Höhe von 14,3 Millionen Euro ausgegangen. Um im Wettstreit der Ideen eine große Vielfalt architektonischer Lösungen von hoher Qualität zu erhalten, hatte die OGM einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben.

Der Sieger im Wettbewerb um den Bau des Altmarkgartens und des neuen Jobcenters an der unteren Marktstraße steht fest. Am 21. September 2016 prämierte das Preisgericht unter dem Vorsitz des Münchener Architekten Amandus Sattler den Entwurf des renommierten Berliner Büros Kuehn Malvezzi mit Atelier le balto und HL Technik Engeneering aus München mit dem ersten Preis. Von insgesamt sechszehn eingereichten Arbeiten erfüllte er am besten die hohen Anforderungen.

Mit einem gut proportionierten Baukörper und einer ortstypischen Gliederung der Ziegelfassade entsteht ein starkes Gebäude mit einer positiven Auswirkung auf das unmittelbare Umfeld. Die vertikale Inszenierung des Dachgartens ist eine schöne einladende Geste, um die Bürger und Besucher der Stadt auf das Dach zu holen. Die Begehbarkeit des Gebäudes erhöht die Attraktivität der zukunftsweisenden Nutzung.

 Pressemitteilung: Stadt Oberhausen


Bilder: Kuehn Malvezzi mit Atelier le balto und HL Technik Engeneering aus München

Freitag, 21. Juli 2017

Oberhausen | Erweiterung Fraunhofer UMSICHT

Fraunhofer UMSICHT errichtet auf dem Institutsgelände an der Osterfelder Straße 3 in Oberhausen ein Gebäude, das Raum bietet, um Großprojekte gemeinschaftlich mit Partnern zu bearbeiten. Der zweigeschossige Anbau erweitert den Gebäudebestand um 380 Quadratmeter Technikumsfläche und 350 Quadratmeter Bürofläche. In den Technika, 8 Büros und 2 Besprechungsräumen werden die Partner des Verbundprojekts Carbon2Chem® ein Zuhause finden. Der Bezug ist für das Jahresende 2017 geplant ...

Die vorbereitenden Auskofferungsarbeiten sind seit Mitte Mai in vollem Gange. Im Spätsommer soll die Außenhülle der Gebäudeerweiterung stehen. Zum Jahresende bereits soll der Anbau an das Gebäude G bezugsfertig sein ...

Pressemitteilung: Fraunhofer UMSICHT erweitert Gebäudekomplex

Bild: (C) Architekturbüro Sievers