Freitag, 13. April 2018

Recklinghausen | MarktQuartier

Das ehemalige Karstadt-Ensemble mit rund 30.000 qm oberirdischer Brutto-Grundfläche wird revitalisiert und zukünftig einer komplett neuen Nutzung zugeführt. Neben einem Hotel, betreutem Wohnen, Gastronomie, Einzelhandel und Büros ist auch eine Kindertagesstätte geplant.

Der anspruchsvoll ausgeformte Baukörper des ehemaligen Karstadt-Warenhauses wird sich in seiner Optik zu allen vier Seiten neu präsentieren und durch die vielfältigen Nutzungen sowie einer umsichtigen und feinfühligen Architektur angemessener in das städtebauliche Umfeld einfügen.

Trotz der neuen Nutzung wird die klassische Fassade des alten Karstadt-Gebäudes weitgehend erhalten und durch Loggien und farbige Markisen nutzungsbezogen aufgewertet“, so Gerd Rainer Scholze, Architekt und Gesellschafter der GRS Beteiligungen GmbH und der AIP Unternehmensgruppe.

Der zentrale Standort entwickelt sich somit zu einem neuen attraktiven Ziel am Markt und wird folglich auch eine Erhöhung der Fußgängerfrequenz zwischen Marktplatz, Schaumburgstraße und dem Palais Vest bewirken. Die Neuentwicklung des ehemaligen Karstadt-Gebäudes und auch die notwendige Änderung des Bebauungsplanes wird die Verwaltung mit einer Arbeitsgruppe begleiten. Bereits in der Vergangenheit hatte die Verwaltung Gespräche zwischen Eigentümer und möglichen Investoren begleitet und insbesondere bei planungsrechtlichen Belangen beraten.

Pressemitteilung: Stadt Recklinghausen




Bilder: GRS Beteiligungen GmbH und der AIP Unternehmensgruppe

Donnerstag, 12. April 2018

Dortmund | Umbau Gesundheitsamt

Das vom Dortmunder Architekten Wil Schwarz Ende der 1950er-Jahre konzipierte Gebäudekomplexe im Herzen der Innenstadt soll revitalisiert werden. Mit seinem mit dem Düsseldorfer Büro pinkarchitektur entwickelten Konzept hat sich die Landmarken AG im von der Stadt schon 2016 gestarteten Verfahren für den Verkauf des Gesundheitsamtes gegen 13 Mitbewerber durchgesetzt. Die Architektur des denkmalgeschützten Gesundheitsamtes soll erhalten bleiben.

Das Hauptgebäude an der Hövelstraße soll zum Hotel mit rund 155 Zimmern werden – komplett im 50er Jahre Design. Auch ein Cafè im Obergeschoss mit der offenen Dachterrasse ist vorgesehen. Daneben sind 40 bis 50 Appartements vorgesehen. In den hinteren Gebäudeteil soll eine Kita mit vier bis fünf Gruppen einziehen und den grünen Innenhof beleben, der bislang als Parkplatz genutzt wird. Außerdem ist Platz für Büroeinheiten, die etwa von Firmengründern oder Selbstständigen auch für kurze Zeit angemietet werden können.

Wenn der Rad dem Verkauf zustimmt, sollen Ende 2019 die Umbauarbeiten beginnen und bis Mitte 2021 abgeschlossen sein. Investiert werden ca. 25 Mio Euro.

Quelle: RN - Gesundheitsamt wird zum Hotel und Appartement-Haus 


Bilder: Landmarken AG

Mittwoch, 11. April 2018

Gladbeck | Neubau ELE – Emscher Lippe Energie GmbH

In Gladbeck entsteht ab 2018  für den lokalen Energieversorger Emscher Lippe Energie – kurz ELE – und deren Tochtergesellschaft ELE Verteilnetz GmbH ein neues Verwaltungs- und Werkstattgebäude. Hier wird die freundliche und nahbare Identität des Unternehmens sowohl nach außen als auch nach innen kommuniziert. Ein zentrales Foyer ist der erste Anlaufpunkt für die Kunden; Arbeitsbereiche mit Zellenbüros einerseitz und flexiblen Raumsystemen andererseits bieten für jeden Mitarbeiter den richtigen Platz. Mit dieser Anpassungsfähigkeit ist die EVNG gerüstet für jegliche Form der Arbeit, die die Zukunft bringen mag.

Die Emscher Lippe Energie GmbH versorgt rund 240.000 Privat- und Gewerbekunden und etwa 1.200 Geschäftskunden in Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck mit Strom, Erdgas und Wärme und bietet darüber hinaus eine Vielzahl zeitgemäßer Energiedienstleistungen.Als unabhängiger Netzbetreiber gemäß Energiewirtschaftsgesetz betreibt die Tochtergesellschaft ENVG Strom- und Gasnetze in den Städten Bottrop, Gladbeck und Gelsenkirchen und ist damit zuständig für sämtliche Entscheidungen im Zusammenhang mit Planung, Bau, Instandhaltung und Betrieb des betreuten Strom- und Gasnetzes. Somit trägt die ENVG die Verantwortung für eine für Wirtschaft und Verbraucher unverzichtbare Infrastruktur. 

Am Standort Gladbeck entsteht ein ca. 4.500 m² BGF großes, modernes Verwaltungs- und Werkstattgebäude mit Mitarbeitercafé, Fitnessraum und Konferenzbereich.

Quelle: Lepel & Lepel 


Bilder: Lepel & Lepel

Update.11.04.2018 

Die Emscher Lippe Energie GmbH (ELE) hat mit den Bauarbeiten am neuen ELE-Gebäude an der Ecke Möllerstraße/Karl-Schneider-Straße begonnen. Auf dem Gelände des Energieversorgers entsteht ein moderner, vierstöckiger attraktiver Gebäudekomplex mit Verwaltungsräumen und Werkstätten. Auch die neue Netzleitstelle wird hier untergebracht sein. Ab 2020 sollen sich hier 220 Mitarbeiter um die Strom- und Gasversorgung in der Region kümmern.

Oberhausen | Altenheim in Lirich

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) plant den Bau eines neuen Altenheims an der Werner- / Ecke Duisburger Straße. Es entsteht ein H-förmiges Gebäude, das neben 80 Pflegeplätzen für die heutigen Heimbewohner an der Saarstraße noch zusätzlich 15 Pflegeplätze für junge Pflegebedürftige bietet. Außerdem 15 Apartments für selbstständiges Wohnen mit der Möglichkeit für diese Mieter, später einmal in den Pflegebereich umzuziehen.

Quelle: WAZ - Rotes Kreuz plant neues Altenheim in Lirich

Bild: Deutsche Rote Kreuz

Dienstag, 10. April 2018

Oberhausen | Verwaltungsgebäude am Altmarkt

Die Stadt Oberhausen plant gemeinsam mit ihren Stadttöchtern, der Verwaltungszentren Oberhausen GmbH (VZO) und der Oberhausener Gebäudemanagement GmbH (OGM), in zentraler Lage direkt am Altmarkt einen Neubau für ein Verwaltungsgebäude zu errichten. Ankermieter wird das Jobcenter Oberhausen sein.

Im Zusammenhang mit dem Bau des Jobcenters soll ein gebäudeintegriertes Dachgewächshaus als nationaler Anlaufpunkt für den innovativen Städtebau entstehen. Die Stadt Oberhausen möchte mit dem Projekt »Altmarktgarten« die Bausteine „nachhaltig bauen“, „produzieren“ und „konsumieren“ in einem Projekt vereinen. Ein gebäudeintegriertes innovatives Dachgewächshaus soll im Zentrum der Stadt auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes entstehen.

Es soll eine Produktionsstätte für Lebensmittel im städtischen Kontext errichtet werden. Diese Produktionsstätte hat aufgrund ihres Neuheitscharakters eine Leuchtturmwirkung für die Stadt, die Region und darüber hinaus. Das Projekt wird über das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ gefördert. Bei der Auslobung wurde von maximalen Baukosten in Höhe von 14,3 Millionen Euro ausgegangen. Um im Wettstreit der Ideen eine große Vielfalt architektonischer Lösungen von hoher Qualität zu erhalten, hatte die OGM einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben.

Der Sieger im Wettbewerb um den Bau des Altmarkgartens und des neuen Jobcenters an der unteren Marktstraße steht fest. Am 21. September 2016 prämierte das Preisgericht unter dem Vorsitz des Münchener Architekten Amandus Sattler den Entwurf des renommierten Berliner Büros Kuehn Malvezzi mit Atelier le balto und HL Technik Engeneering aus München mit dem ersten Preis. Von insgesamt sechszehn eingereichten Arbeiten erfüllte er am besten die hohen Anforderungen.

Mit einem gut proportionierten Baukörper und einer ortstypischen Gliederung der Ziegelfassade entsteht ein starkes Gebäude mit einer positiven Auswirkung auf das unmittelbare Umfeld. Die vertikale Inszenierung des Dachgartens ist eine schöne einladende Geste, um die Bürger und Besucher der Stadt auf das Dach zu holen. Die Begehbarkeit des Gebäudes erhöht die Attraktivität der zukunftsweisenden Nutzung.

 Pressemitteilung: Stadt Oberhausen


Bilder: Kuehn Malvezzi mit Atelier le balto und HL Technik Engeneering aus München
Update 10.04.2018

Bereits im September 2017 begannen mit der Grundsteinlegung die Bauarabeiten für das ca 20 Mio Euro teuere Verwaltungsgebäude mit Dachgewächshaus in der Oberhauser Innenstadt. Im Frühjahr soll nach jetziger Planung der Rohbau fertig sein, bevor Ende 2018 das Jobcenter eröffnen soll.

Das auch als Altmarkt-Garten titulierte Gebäude wird als Ankermieter das Jobcenter beherbergen. 250 Arbeitsplätze sollen hier auf rund 7000 Quadratmetern Platz finden. Der Dachgarten wird rund 1000 Quadratmeter groß sein. Er soll ab Mitte des Jahres 2019 fertig sein. Der Bund fördert das Projekt mit 2,3 Millionen Euro.

Quelle: Oberhausen erhält bundesweit einzigartigen City-Dachgarten

Hattingen | Dienstgebäude für die Polizei Hattingen

Das neue Dienstgebäude für die aktuell in Hattingen tätigen 60 Beamtinnen und Beamten der Schutzpolizei, der 5 Beamten für die Polizei-Fortbildung sowie für die 20 Kräfte der Kriminalpolizei wird auf dem früheren O&K-Gelände etwa gegenüber der heutigen Einfahrt zur Bruchstraße errichtet. Auch für die zivilen Einsatztrupps samt Hundeführer und für die Polizeifahrzeuge werden geeignete Räumlichkeiten geschaffen. Gleichzeitig rückt die neue Polizeiwache bürgerfreundlich näher zur Innenstadt. Zufahrt und Zugang zur neuen Wache erfolgen von der Nierenhofer Straße aus über eine neue Stichstraße zur Wache.

Das Hattinger Architekturbüro RDS Partner wurde vom Eigentümer und Investor beauftragt, ein Gebäude mit 1.000 Quadratmetern Grundfläche gemäß der Ausschreibung errichten zu lassen. Dazu investiert der Eigentümer einen mehrstelligen Millionenbetrag. Die Polizei mitet das Gebäude dann für 15 Jahre.Ddas Gebäude soll zum 1. Oktober 2018 an die Polizei übergeben werden, damit diese dann die Polizeitechnik einbauen kann.

Quelle: lokalkompass - Polizei zieht an die Nierenhofer Straße


Bild: Architekturbüro RDS Partner
Update 10.04.2018

Die Cording Real Estate Group, hat im Beisein von Vertretern der Polizei, der lokalen Politik und des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen Ende Februar 2018 feierlich die Grundsteinlegung für eine neue Polizeiwache in der Nierenhofer Straße 14 in Hattingen begangen. Auf dem Gelände war früher die Firma O&K Antriebstechnik angesiedelt, die 2015 in den Gewerbepark Henrichshütte umgezogen ist. Das Gesamtgelände hat circa 105.000 Quadratmeter Fläche.

Nachdem ein bestehender großer Hallenkomplex abgerissen wurde, errichtet Cording hier seit September 2017 auf einem 3.250 Quadratmeter großen Teilgrundstück eine dreigeschossige Polizeiwache. Nach der geplanten Fertigstellung im Oktober 2018 wird sie gut 1.400 Quadratmeter Mietfläche umfassen. Diese werden als Wach- und Sozialräume, aber auch als Büro sowie Arrest genutzt werden. Zu dem Objekt gehören 33 Stellplätze, drei Garagen und vier Carports.

Parallel zur Errichtung der Polizeiwache erfolgt der Umbau der davor gelegenen Straßenkreuzung, um sie den neuen Anforderungen anzupassen. Darauf entfallen allein 1,6 Mio. Euro des Gesamtinvestitionsvolumens von 6 Mio. Euro.

Pressemitteilung: Cording Real Estate Group (Cording)

Witten | Seniorenresidenz

Gebaut wird schon seit Anfang Dezember. Am Mittwoch (22.02.18) lud der Investor, die niedersächsische Lindhorst Gruppe, zur symbolischen Grundsteinlegung an die Goethestraße 14 ein. Dort wird im Frühjahr/Sommer 2019 eine neue Seniorenresidenz Eröffnung feiern. Das dreigeschossige Gebäude, das wenige Meter von der Dortmunder Straße entfernt liegt, wird über 80 Einzelzimmer verfügen. Die Niedersachsen, ein Familienunternehmen, investieren vor Ort rund 7,5 Millionen Euro.

Betreiber der Einrichtung wird die Belia Seniorenresidenzen GmbH sein, eine 100-prozentige Tochter der Lindhorst Gruppe, die bereits Häuser im Ruhrgebiet und am Niederrhein errichtet hat. Das rund 5000 Quadratmeter große Grundstück an der Goethestraße, auf dem die Belia Seniorenresidenz samt Garten entsteht, gehörte dem Wittener Unternehmer Matthias Aust (Firma Habermann). Der Betrieb Hermann Hilmer hatte hier früher seine Produktionsstätte.

Quelle


Bild: Belia