Sonntag, 19. November 2017

Duisburg | Wohnquartier Prinzenstraße

2015 hat die Gebag, eine 100 prozentige Tochter der Stadt Duisburg, das ehemalige Gärtnereigrundstück von den Duisburger Wirtschaftsbetrieben angekauft, ursprünglich um hier Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlingsfamilien zu schaffen. Ein Konzept, das letztendlich durch den geringer werdenden Flüchtlingsstrom nicht mehr umgesetzt wurde. Jetzt hat die Gebag einen rund 5.400 Quadratmeter großen Teil des Grundstücks an den deutsch-schwedischen Projektentwickler Bonava verkauft. Der Kaufvertrag wurde Ende Oktober unterschrieben.

Bonava will auf der Fläche am Parkfriedhof bis Ende 2019 ein neues Wohnquartier mit insgesamt 18 Doppelhaushälften und drei Reihenhäuser bauen. Die Reihen- und Doppelhäuser werden vier oder fünf Zimmer und je nach Variante zwischen 155 und 185 Quadratmeter Wohnfläche inklusive Kellergeschoss bieten. Die Grundstücke samt Garten, Garage und PKW-Stellplatz variieren zwischen 191 und 344 Quadratmetern. Das Grundstück ist bereits weitgehend erschlossen, so dass die Bauarbeiten voraussichtlich im Frühjahr 2018 starten können. Der Verkauf der ersten Häuser wird unterdessen bereits am 19. November anlaufen. Bis dahin werden auch die letzten Detailplanungen abgeschlossen sein.

Die Gebag selbst plant auf einem verbleibenden rund 1500 Quadratmeter großen Grundstück an der Prinzenstraße den Bau von sechs Mieteinfamilienhäusern mit je 6 Zimmern auf 127 Quadratmetern. Die Gebäude richten sich vor allem an kinderreiche Familien. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft investiert an diesem Standort insgesamt rund 1,6 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für April 2018 geplant. Gleich um die Ecke, in der Charlottenstraße 92 wird die Gebag in der ersten Jahreshälfte 2018 damit beginnen, eine Baulücke zu schließen. Hier wird ein Acht-Familienhaus errichtet mit Wohnungsgrößen zwischen rund 62 und 96 Quadratmetern bei 2,5 bis 4,5 Zimmern. Auch dieses Gebäude wird öffentlich gefördert sein. Mit der Fertigstellung rechnet die Gebag in der ersten Jahreshälfte 2019.

Quelle: Gebag verkauft Grund an Bonava in Duisburg für Familienquartier

Samstag, 18. November 2017

Dortmund | Wohnquartier Von der Berken Straße

Die LIWON Gruppe mit dem Sitz in Essen hat ein 3.000 Quadratmeter großes Grundstück in der Von-den-Berken-Straße in Dortmund im Stadtgebiet „Innenstadt-Ost“ erworben. Der Projektentwickler plant hier ein neues Wohnprojekt mit ca. 60 Einheiten und Tiefgarage. Die Fertigstellung des Projekts ist für das letzte Quartal 2019 geplant. LIWON wird die Mietwohnungen im Globalverkauf veräußern.

Bild: LIWON Gruppe

Montag, 13. November 2017

Oberhausen | Super 8 Hotel

Noch im Herbst 2017 soll mit dem Bau eines Super 8 Hotels in Oberhausen, nahe des bekannten Einkaufszentrums Centro begonnen werden. Projektentwickler des neuen Hotels ist die Benchmark Real Estate Development GmbH mit Sitzen in Duisburg und Frankfurt/M. Sie hat dafür ein hat ein rund 3000 Quadratmeter großes Grundstück im Brammenring in Oberhausen erworben und will darauf ein 156-Zimmer-Haus errichten. Die Bau- und Planungskosten belaufen sich nach Unternehmensangaben auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Betreiber wird, wie auch bei den anderen Super 8 Hotels in Deutschland, die GS Star Hotelbetriebs GmbH aus Augsburg. Der Mietvertrag wurde bereits unterzeichnet.

Pressemitteilung: Super 8 kommt nach Oberhausen

 
Bilder: GSH-Hotels
Update 13.11.2017


Die benchmark. REAL Estate Development GmbH hat mit den Bauarbeiten für das erste Super8-Hotel in Oberhausen begonnen. Das Investmentvolumen für den Hotelbau beläuft sich auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. benchmark. rechnet mit der Fertigstellung des Super8 am Brammenring im zweiten Quartal 2019. Das Hotel wird von der GS Star GmbH aus Augsburg betrieben.

Ausstattungsmerkmale des Hotels sind unter anderem Highspeed-Internetzugang, ein 40-Zoll-Smart-TV und Fußbodenheizung im Bad, Livecooking beim Frühstück und Coffeeshop in der Lobby. Direkt angrenzend zu dem Hotelstandort entstehen zwei neue Restaurants. Das Steakhouse The ASH und das asiatische Xiao bieten den künftigen Hotelgästen ein zusätzliches gastronomisches Angebot.

Lünen | Seniorengerechtes Wohnen Konradstraße

An der Konradstraße entsteht eine Seniorenwohnanlage mit insgesamt 31 Seniorenwohnungen, verteilt auf 3 Etagen und Wohnflächen zwischen 47 m² und 80 m². Die Wohnungen sind für Alleinstehende und Ehepaare gedacht, für die Generation 60+. Die Wohnungen sind barrierefrei (Aufzug im Haus, Zugang zum Haus und zum Balkon/Terasse). Zu jeder Wohnung gehört ein "Kellerersatzraum". Der Kellerersatzraum ist direkt von der Wohnung barrierefrei erreichbar.

Es handelt sich bei deiser Wohnung um eine frei finanzierte Wohnung. Das Bauvorhaben befindet sich im Bau. Die Fertigstellung und Erstvermietung ist für Februar 2018 vorgesehen.

Quelle: http://www.atrium-plus.de//objekt/se...eifinanziert-3


Bilder: atrium plus Hausverwaltung

Sonntag, 12. November 2017

Dortmund | Bürogebäude ICON

Direkt gegenüber der Westfalenhalle entsteht das Büro- und Geschäftshaus ICON. Das multifunktionale Bürogebäude verfügt über eine große Tiefgarage und ein Business-Restaurant, ein großzügiges Atrium dient als kommunikativer Mittelpunkt des Gebäudes. Das Grün an der Außenseite des Gebäudes, das von der Architektenfirma Mc Donough + Partners entworfen wurde, dient als Filter für den CO2-Ausstoß des Straßenverkehrs vor dem Gebäude.

Auf dem Dach soll auch ein Gewächshaus entstehen, welches die Außenluft filtert und frische, gesunde Luft nach innen führt. Pflanzen werden als Biofilter genutzt und das Gewächshaus dient als solarthermische Heizung. In dem Neubau werden vermietbare 22.300 m² BGF zur Verfügung stehen.

Quelle: Delta Development Germany





Bilder: McDonough (Design); IAA Architecten, con-tura Architekten + Ingenieure

Samstag, 11. November 2017

Oberhausen | Centro Modernisierung

Unibail-­Rodamco wird weitere 20 Millionen Euro in die Modernisierung des Centro in Oberhausen investieren. Rund die Hälfte der Investition fließt in die Umgestaltung des Food-Courts mit dem Ziel, die Servicequalität und den Aufenthaltskomfort weiter zu erhöhen. Trotz der Auszeichnung zu einem der besten Food-Courts in Deutschland im Shoppingcenter Performance Report (SCPR) 2017 strebt Unibail-Rodamco für den gastronomischen Bereich im Centro eine weitere Steigerung der Attraktivität an. Die Umgestaltung des Food-Courts beginnt im Januar des neuen Jahres.

Unibail-Rodamco und CPPIB haben als Eigentümer des Centro den Start der Umbaumaßnahmen im Obergeschoss des Areals für Ende Dezember festgelegt. Die gesamte Modernisierung soll noch vor Weihnachten 2018 abgeschlossen sein und wird im laufenden Betrieb umgesetzt. Einschränkungen des gastronomischen Services werden weitestgehend vermieden.

Bild: Unibail-­Rodamco | Centro
 Die Coca-Cola Oase ist mit einem Durchmesser von 60 Metern und der Überspannung durch eine Glaskuppel architektonisch bereits jetzt eindrucksvoll. Die geplanten Modernisierungen stellen attraktive Ergänzungen zu diesem Eindruck dar. In der oberen Etage entstehen zusätzlich neue Lounge-Bereiche, die besonders zum Verweilen oder Entspannen einladen. Bei der Veränderung dieser Etage liegt die Konzentration auf der Steigerung des Komforts und Wohlfühlfaktors. Besonderheiten sind die terrassenförmigen Ausbauten sowie verbesserte Service­Leistungen für Familien – wie beispielsweise großzügige Sitzgelegenheiten oder Spielmöglichkeiten für Kinder.

Im ausgebauten Food-Court wird es insgesamt circa 250 Sitzplätze mehr geben, sodass die Gäste selbst in Spitzenzeiten noch eine große Auswahl haben. Insbesondere Familien finden so einfacher einen Platz, an dem sie gemeinsam essen und verweilen können“, erläutert Marcus Remark, Center Manager vom Centro Oberhausen.

Bild: Unibail-­Rodamco | Centro
Der Umbau im Erdgeschoss komplettiert die Modernisierung des Food-Courts. Für mehr Atmosphäre und Entspanntheit werden neben der neuen Raumaufteilung viele Pflanzen-Arrangements und auffällige Green-Walls sorgen. Der Food-Court erhält dadurch einen sehr angenehmen und natürlichen Charakter. Beide Etagen sind mit vielen Serviceangeboten, wie etwa Aufladestationen für Smartphones, ausgestattet. Die Anzahl der derzeitigen 20 Restaurants wird bestehen bleiben oder höchstens leicht erhöht. Der neugestaltete Food-Court wird als Standort für Restaurants durch den Umbau noch attraktiver werden und sich in das moderne Gesamtbild des Centro einfügen.

Um die Attraktivität des CentrO noch stärker zu steigern, soll das Center auch im Bereich der Promenade modernisiert, umgestaltet und aufgewertet werden. Die Modernisierung umfasst die Sanierung der bestehenden Fassaden über eine Länge von ca. 350 m sowie die Überdachung und Neustrukturierung der Terrassenbereiche der 17 ansässigen Gastronomen auf ca. 1.500 m². Durch die vertikale Gliederung der neuen Fassadengestaltung entsteht ein stadtähnlicher Charakter, die homogene durchlaufende Struktur der Überdachung dient als verbindendes Element zwischen Center und Promenade.

Bild: Maas & Partner
Bild: Maas & Partner

Donnerstag, 9. November 2017

Gelsenkirchen | Pilkington Logistikzentrum

Die Pilkington Automotive Deutschland GmbH, Teil der NSG Group, plant, die derzeit in Bochum ansässigen Aktivitäten für das Fahrzeugglasersatzteilgeschäft (AGR) nach Gelsenkirchen in den Gewerbepark A42 zu verlagern. Durch den Umzug entstehen in Gelsenkirchen rund 120 Arbeitsplätze.

Der Projektentwickler und Investor, die Logicor Gruppe – einer der größten europäischen Logistik-Spezialisten, wird im Gewerbepark A42 voraussichtlich Anfang 2018 mit dem Bau von drei eingeschossigen Lagerhallen mit integriertem Bürobereich beginnen, die die Pilkington Automotive Deutschland GmbH anmieten wird. Die Fläche umfasst 32.400 m² Lagerfläche, 2.400 m² Bürofläche für die administrativen Bereiche sowie 1.700 m² Mezzanine. Der Umzug von Bochum nach Gelsenkirchen ist für Anfang 2019 geplant.

Der AGR-Bereich der NSG Group (Automotive Glass Replacement) beliefert den Fahrzeugglasersatzteilmarkt mit Scheiben für Pkw, Lkw und Busse. In Bochum befindet sich derzeit das zentraleuropäische Lager für Fahrzeugglasersatzteile. Grund für die Verlagerung ist der auslaufende Mietvertrag am aktuellen Standort. Darüber hinaus haben der wachsende Markt und erhöhte Serviceanforderungen in den vergangenen Jahren zu einem sukzessiven Wachstum des Standorts und einem entsprechend höheren Bedarf an Lagerfläche geführt.

„Wir haben verschiedene Optionen geprüft und uns für den Standort in Gelsenkirchen entschieden, da das Gesamtpaket im Gewerbepark A42 und die Rahmenbedingungen am Wirtschaftsstandort Gelsenkirchen ideal zu unserem Anforderungsprofil passen. Neben der direkten Autobahnanbindung bietet der neue Standort viele Vorteile, um unser Geschäft noch effizienter zu gestalten, z. B. ausreichend Lagerfläche, modernste Gebäudetechnik und ein flexibles Hallenlayout für eine optimierte Lagerung, Handhabung und Auslieferung von Fahrzeugscheiben. Dies wird uns dabei unterstützen, unsere Position in Zentraleuropa weiter zu stärken und unseren Kundenservice zu erweitern“, so Jens Lindenau, Supply Chain Director AGR Europe.

Pressemitteilung: Stadt Gelsenkirchen

Bild: Logicor