Mittwoch, 29. November 2017

Essen | Euref Gründerzentrum auf der Zeche Zollverein

Ein Unternehmen aus Berlin plant ein Gründerzentrum auf der ehemaligen Essener Zeche Zollverein. Hier soll der sogenannte Campus Ruhr entstehen. 50 Millionen Euro will der Berliner Unternehmer Reinhard Müller investieren. Highlight der Pläne ist eine nachgebildete Reichstagskuppel, die später für die ARD-Talkshow Günther Jauch verwendet worden ist. Eine ähnliche Funktion soll sie auch auf Zollverein bekommen – und zwar in einem der beiden Kühltürme neben dem Essener Gasometer, wo unter der Kuppel ein Veranstaltungsraum für rund 600 Menschen entstehen soll, zum Beispiel für Messen oder Kongresse.

Zudem werden in alten Industrieanlagen auf dem Gelände der Kokerei Zollverein Büros und ein Campus entstehen. Kleine Start-Up-Unternehmen und große Konzerne sollen hier nach Willen des Unternehmers einziehen, um gemeinsam Ideen für die Energiewende zu entwickeln. Zum Beispiel intelligente Stromnetze oder Batteriespeicher. Teil des Konzepts für Zollverein sei auch eine Produktion von Algen im großen Stil. Die Algen können seiner Darstellung zufolge in der Pharmazie, für Kosmetik oder Nahrungsmittel eingesetzt werden.

Auf dem Campus in Essen könnten rund 500 Arbeitsplätze entstehen. Mit rund 30 000 Quadratmetern sei die Fläche auf Zollverein etwa halb so groß wie der Euref-Standort in Berlin. Die Bauarbeiten sollen 2018 beginnen.

Quelle: WAZ - Berliner Investor will Jauchs Kuppel nach Essen bringen | WDR - "Jauch-Kuppel" soll bald in Essen stehen



Bilder: Euref
 

Dienstag, 28. November 2017

Herne | Neubau zentrale Wasser-Leitwarte

Am 16 November wurde der Grundstein für eine moderne Leitwarte am Standort Herne-Wanne gelegt. In Herne sollen ab 2019 alle Leitungen zusammengeführt werden, die die so genannten Ewigkeitsaufgaben des Bergbaus kontrollieren. Für die Zukunftsaufgaben entsteht in Herne auf dem ehemaligen Bergwerk Pluto bis zum Ende nächsten Jahres die neue zentrale Leitwarte zur Steuerung und Überwachung.

„Von hier aus überwachen und steuern wir die Wasserhaltungen, Polderanlagen, Wasseraufbereitung, Grundwasserreinigung und alle Überwachungssysteme an Ruhr, Saar sowie Ibbenbüren. Neben den Informationen aus der Wasserhaltung werden auch Informationen aus den bestehenden anderen Überwachungssystemen eingebunden – wie z.B. auch Brunnenwasser, Kleinpumpenanlagen, Daten aus dem technischen Gebäudemanagement und der Instandhaltungs- und Personalplanung“, so Projektleiter Dirk Ostermann von der RAG.

Quelle: inherne - „Glück auf Zukunft“ auf Pluto

Siehe auch: WAZ - RAG legt in Herne Grundstein für zentrale Wasser-Leitwarte

Bild: RAG

Montag, 27. November 2017

Herne | Albert-Schweitzer-Carré

Die Bauarabeiten für das Albert-Schweitzer-Carré auf dem rund 11 000 Quadratmeter großen Areal an der Eichendorff/Fritz-Reuter-Straße in Röhlinghausen haben begonnen. Es werden 25-Millionen Euro in das Wohnquartier investiert, das für etwa 200 ältere Menschen, Alleinstehende, Paare und Familien gedacht ist. Vorgesehen sind unter anderem 85 barrierefreie Wohnungen mit einer Größe von etwa 60 bis über 100 Quadratmetern.

Hinzu kommen sechs familienfreundliche Doppelhaushälften sowie das Albert-Schweitzer-Haus mit zwei ambulant betreuten Senioren-Wohngemeinschaften mit jeweils zehn Plätzen für demenziell Erkrankte, für die die Genossenschaft die Caritas Herne als Kooperationspartner gewinnen konnte. Das Projekt entsteht in zwei Abschnitten. Als Einzugstermine sind der Juni 2019 und der Juni 2020 vorgesehen. Die Parkplätze entstehen untererdisch. Inzwischen sind schon 80 Prozent der Wohnungen vermietet.

Quelle: WAZ - Schon 80 Prozent des Albert-Schweitzer-Carrés vermietet | Tor5 Architekten | Wohnstätten Wanne-Eickel e.G

Bild: Tor5 Architekten

Sonntag, 26. November 2017

Bochum | Forschungsbau zur Proteindiagnostik

Mit dem ersten Spatenstich startet der Bau- und Liegen-schaftsbetrieb NRW Dortmund am 02.11.2016 die Arbeiten für den Forschungsbau molekulare Protein-Diagnostik am Gesundheitscampus Bochum.

Im neuen Forschungsbau der Ruhr-Universität Bochum (RUB) für molekulare Protein-Diagnostik (ProDi) werden Grundlagenforscher und Kliniker von PURE zusammenarbeiten. Derzeit sind sie noch über mehrere Standorte in und um Bochum verteilt. Damit wird der Forschungsverbund PURE (Protein Research Unit Ruhr within Europe) gestärkt. Das PURE-Konsortium entwickelt innovative Methoden zur Frühdiagnose von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer.

Beim ersten Spatenstich begrüßt Helmut Heitkamp, Niederlassungsleiter des BLB NRW Dortmund, als Bauherr seine Gäste und hält fest: „Jetzt starten wir mit den Bauarbeiten und bereits im Herbst 2018 werden wir der RUB das Gebäude ProDi wie geplant übergeben. Um das Ziel zu erreichen, haben wir den Generalunternehmer Ed. Züblin AG beauftragt, das Bauwerk zu errichten. Die Architekten und Ingenieure von Carpus+Partner AG erstellen für uns die Bauplanungen, damit die Gesamtnutzfläche von rund 4300 Quadratmetern nicht nur funktional gut gegliedert ist, sondern den Gesundheitscampus NRW in Bochum auch ästhetisch ansprechend abschließt.“

Projektbegleitend kontrolliert der BLB NRW neben den Bauterminen auch die Bauqualitäten und die Einhaltung der vom Verwaltungsrat genehmigten Gesamtkosten von rund 51 Mio. €. Diese Gesamtkosten enthalten neben den reinen Baukosten auch Bauzeitzinsen sowie Risikovorsorge. Als Forschungsbau wird das Projekt gemeinsam vom Bund und Land NRW finanziert.

„Ein wichtiges Ziel der Gesundheitsforschung ist es, Erkenntnisse aus der biomedizinischen Grundlagenforschung schneller zum Patienten zu bringen. Der Forschungsneubau ProDi wird hierfür beste Bedingungen bieten. Rund 150 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Klinik, die bislang noch über verschiedene Standorte in und um Bochum verteilt sind, werden hier gemeinsam arbeiten können. Von dieser Zusammenarbeit an einem Ort versprechen wir uns erhebliche Synergieeffekte zwischen Forschung und Anwendung. Hierfür stellt die Bundesregierung rund 24 Millionen Euro zur Verfügung“, betonte Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Dr. Thomas Grünewald, Staatssekretär im Wissenschaftsministerium NRW, gratulierte der RUB zu dem herausragenden Erfolg, mit ProDi den nunmehr zweiten der insgesamt vier eingeworbenen Forschungsbauten in der gemeinsamen Bund-Länder-Finanzierung errichten zu können. "ProDi ist Ausweis der Forschungsstärke der RUB. Mit der gemeinsamen Zukunftsinvestition des Bundes, des Landes und der Uni wird das große Potenzial der Proteinforschung am Standort Bochum deutlich." Dr. Grünewald bedankte sich auch beim BLB für die reibungslose Planung und bisherige Projektbegleitung und wünschte den Bauarbeiten einen guten Verlauf.

"Mit ProDi setzen wir ein weiteren sichtbaren Meilenstein für unsere Forschungserfolge", freut sich Prof. Dr. Axel Schölmerich, Rektor der RUB, über den Startschuss für den nächsten Forschungsbau. "Dieser hat für uns eine doppelte Strahlkraft: Er steht für die internationale Ausrichtung der Proteinforschung in unserer Region sowie für die Zugkraft der Gesundheitswirtschaft und Gesundheitsforschung am Standort Bochum. Der Gesundheitscampus bietet dafür das ideale Umfeld."

„Die Protein-Diagnostik ist ein innovativer Ansatz, um Krebs und neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer früher zu erkennen und präziser zu diagnostizieren“, erläutert Prof. Dr. Klaus Gerwert, Gründungsdirektor von ProDi. „Mit verbesserter Diagnostik kann sehr viel gezielter und damit viel erfolgreicher therapiert werden. Damit diese Forschung zum Wohl der Patienten tatsächlich auch schnell in die klinische Anwendung kommt, benötigen wir den Forschungsbau.“ Der Wissenschaftsrat hat ProDi in einem harten Wettbewerb bewilligt und dem Forschungsprojekt eine überragende Bedeutung für den Wissenschaftsstandort Deutschland attestiert.

Der städtebauliche Eingang zum Gesundheitscampus NRW in Bochum
Der Forschungsbau ProDi der RUB wird als Eingangsgebäude zum Gesundheitscampus NRW in Bochum die „White-City“ des städtebaulichen Masterplans, der das Ergebnis eines Wettbewerbs aus dem Jahre 2010 war, vollenden. Die weißen Fassaden verbinden die gesamten Gebäude auf dem Gesundheitscampus NRW in Bochum zur städtebaulichen Einheit. Dabei wird ProDi durch eine horizontal gegliederte weiße Aluminium-Fassade architektonisch betont.

Auf vier Stockwerken wird ProDi ein klinisches Studienzentrum, Biophotonik, Proteomanalytik und Bioinformatik beherbergen. Dabei werden die Meeting-Points mit Blick in den Innenhof von vielen Wissenschaftlern sicherlich gerne zu Kommunikation genutzt.

 Pressemitteilung: BLB.NRW

Bild: © Carpus + Partner
Update 26.11.2017

Das Forschungszentrum für molekulare Proteindiagnostik feiert Richtfest. Am Gesundheitscampus, eingerahmt von der Hochschule für Gesundheit und von der Fakultät für Sportwissenschaft der RUB, schließt das Forschungszentrum für molekulare Proteindiagnostik, kurz Prodi, städtebaulich eine Lücke.

Der Forschungsbau ProDi der RUB wird als Eingangsgebäude zum Gesundheitscampus NRW in Bochum die „White-City“ des städtebaulichen Masterplans, der das Ergebnis eines Wettbewerbs aus dem Jahre 2010 war, vollenden. Die weißen Fassaden verbinden die gesamten Gebäude auf dem Gesundheitscampus NRW in Bochum zur städtebaulichen Einheit. Dabei wird ProDi durch eine horizontal gegliederte weiße Aluminium-Fassade architektonisch betont. Der 54 Meter lange 40 Meter breite Gebäudekomplex besteht aus einem Labor- und einen Bürotrakt, die über Meeting-Points mit Blick in den natürlich belichteten Innenhof miteinander verbunden sind. Diese Kommunikationszonen werden demnächst sicherlich gerne von den Wissenschaftlern zum Austausch genutzt.

Ein wichtiges Ziel der Gesundheitsforschung ist es, Erkenntnisse aus der biomedizinischen Grundlagenforschung schneller zum Patienten zu bringen. Der Forschungsneubau ProDi schafft hierfür die passenden Strukturen, denn rund 150 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis werden hier künftig gemeinsam arbeiten können. „Von dieser Zusammenarbeit an einem Ort versprechen wir uns erhebliche Synergieeffekte zwischen Forschung und Anwendung, so können neue Erkenntnisse schneller umgesetzt werden.

Im Forschungsbau für molekulare Proteindiagnostik (ProDi) werden neue, in PURE entwickelte Verfahren zur frühen Diagnostik von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen in die klinische Anwendung überführt. Das Gebäude für molekulare Protein-Diagnostik (ProDi) soll im späten Herbst 2018 an die RUB übergeben werden.

Pressemitteilung: blb.nrw

Sonntag, 19. November 2017

Duisburg | Wohnquartier Prinzenstraße

2015 hat die Gebag, eine 100 prozentige Tochter der Stadt Duisburg, das ehemalige Gärtnereigrundstück von den Duisburger Wirtschaftsbetrieben angekauft, ursprünglich um hier Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlingsfamilien zu schaffen. Ein Konzept, das letztendlich durch den geringer werdenden Flüchtlingsstrom nicht mehr umgesetzt wurde. Jetzt hat die Gebag einen rund 5.400 Quadratmeter großen Teil des Grundstücks an den deutsch-schwedischen Projektentwickler Bonava verkauft. Der Kaufvertrag wurde Ende Oktober unterschrieben.

Bonava will auf der Fläche am Parkfriedhof bis Ende 2019 ein neues Wohnquartier mit insgesamt 18 Doppelhaushälften und drei Reihenhäuser bauen. Die Reihen- und Doppelhäuser werden vier oder fünf Zimmer und je nach Variante zwischen 155 und 185 Quadratmeter Wohnfläche inklusive Kellergeschoss bieten. Die Grundstücke samt Garten, Garage und PKW-Stellplatz variieren zwischen 191 und 344 Quadratmetern. Das Grundstück ist bereits weitgehend erschlossen, so dass die Bauarbeiten voraussichtlich im Frühjahr 2018 starten können. Der Verkauf der ersten Häuser wird unterdessen bereits am 19. November anlaufen. Bis dahin werden auch die letzten Detailplanungen abgeschlossen sein.

Die Gebag selbst plant auf einem verbleibenden rund 1500 Quadratmeter großen Grundstück an der Prinzenstraße den Bau von sechs Mieteinfamilienhäusern mit je 6 Zimmern auf 127 Quadratmetern. Die Gebäude richten sich vor allem an kinderreiche Familien. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft investiert an diesem Standort insgesamt rund 1,6 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für April 2018 geplant. Gleich um die Ecke, in der Charlottenstraße 92 wird die Gebag in der ersten Jahreshälfte 2018 damit beginnen, eine Baulücke zu schließen. Hier wird ein Acht-Familienhaus errichtet mit Wohnungsgrößen zwischen rund 62 und 96 Quadratmetern bei 2,5 bis 4,5 Zimmern. Auch dieses Gebäude wird öffentlich gefördert sein. Mit der Fertigstellung rechnet die Gebag in der ersten Jahreshälfte 2019.

Quelle: Gebag verkauft Grund an Bonava in Duisburg für Familienquartier

Samstag, 18. November 2017

Dortmund | Wohnquartier Von der Berken Straße

Die LIWON Gruppe mit dem Sitz in Essen hat ein 3.000 Quadratmeter großes Grundstück in der Von-den-Berken-Straße in Dortmund im Stadtgebiet „Innenstadt-Ost“ erworben. Der Projektentwickler plant hier ein neues Wohnprojekt mit ca. 60 Einheiten und Tiefgarage. Die Fertigstellung des Projekts ist für das letzte Quartal 2019 geplant. LIWON wird die Mietwohnungen im Globalverkauf veräußern.

Bild: LIWON Gruppe

Montag, 13. November 2017

Oberhausen | Super 8 Hotel

Noch im Herbst 2017 soll mit dem Bau eines Super 8 Hotels in Oberhausen, nahe des bekannten Einkaufszentrums Centro begonnen werden. Projektentwickler des neuen Hotels ist die Benchmark Real Estate Development GmbH mit Sitzen in Duisburg und Frankfurt/M. Sie hat dafür ein hat ein rund 3000 Quadratmeter großes Grundstück im Brammenring in Oberhausen erworben und will darauf ein 156-Zimmer-Haus errichten. Die Bau- und Planungskosten belaufen sich nach Unternehmensangaben auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Betreiber wird, wie auch bei den anderen Super 8 Hotels in Deutschland, die GS Star Hotelbetriebs GmbH aus Augsburg. Der Mietvertrag wurde bereits unterzeichnet.

Pressemitteilung: Super 8 kommt nach Oberhausen

 
Bilder: GSH-Hotels
Update 13.11.2017


Die benchmark. REAL Estate Development GmbH hat mit den Bauarbeiten für das erste Super8-Hotel in Oberhausen begonnen. Das Investmentvolumen für den Hotelbau beläuft sich auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. benchmark. rechnet mit der Fertigstellung des Super8 am Brammenring im zweiten Quartal 2019. Das Hotel wird von der GS Star GmbH aus Augsburg betrieben.

Ausstattungsmerkmale des Hotels sind unter anderem Highspeed-Internetzugang, ein 40-Zoll-Smart-TV und Fußbodenheizung im Bad, Livecooking beim Frühstück und Coffeeshop in der Lobby. Direkt angrenzend zu dem Hotelstandort entstehen zwei neue Restaurants. Das Steakhouse The ASH und das asiatische Xiao bieten den künftigen Hotelgästen ein zusätzliches gastronomisches Angebot.