Donnerstag, 24. Mai 2018

Dortmund | Hotel-Hochhaus Westfalentor | 60m

Kadans Real Estate plant den Bau eines 500-Betten-Hotels am Westfalendamm/Ecke Märkische Straße. Auf dem Projektgrundstück neben dem Bürogebäude "Westfalentor 1" ist ein 19-geschossiges Gebäude mit 250 Zimmern plus 100 Stellplätze vorgesehen. Das Hotel, für das aktuell Verhandlungen mit potentiellen Betreibern geführt werden, soll ein Drei- bis Vier-Sterne-Haus werden. Das Unternehmen möchte rd. 35 Mio. Euro investieren. Der Bauantrag wird im Sommer 2018 eingereicht, mit dem Baubeginn wird Anfang 2019 gerechnet, die Fertigstellung ist Mitte 2020 vorgesehen. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro F & G Geddert.

Quelle: RN - Hotelturm mit 19 Etagen geplant

Bild: Architekturbüro F & G Geddert

Mittwoch, 23. Mai 2018

Essen | Urbal Living - „Mikro“-Apartments Jägerstraße

Auf dem Gelände der ehemaligen AOK-Zentrale an der Jägerstraße soll ein Wohnprojekt mit 323 „Mikro“-Apartments entstehen. Dafür wird die ehemalige AOK Zentrale abgerissen um Platz für das neue Wohnprojekt mit 68 Tiefgaragenplätzen zu schaffen. Die EJ Objektentwicklung GmbH aus Ottobrunn investiert 36 Mio Euro in das Projekt.

Quelle: WAZ - Wohnen im Essener Mikrokosmos

Bild: EJ Objektentwicklung GmbH

Essen | Niu Hotel Ostfeldstraße

An der Ostfeldstraße 9 soll auf einem Parkdeck ein neues Niu-Hotel entstehen. Es liegt gegenüber vom Limbecker Platz zwischen dem Iduna-Hochhaus und dem Cinemaxx-Kino. Laut Hompage des Hotelbetreibers soll es bereits 2020 eröffnen. Würde das Hotelprojekt auf dem Parkhaus tatsächlich umgesetzt, wäre es ein Beispiel für eine bauliche Nachverdichtung in urbanen Räumen, wie sie MQ Real Estate mit seinen Projekten anstrebt.

Quelle: WAZ - Zweites Niu-Hotel in Essen könnte auf Parkdeck entstehen

Dienstag, 22. Mai 2018

Gelsenkirchen | Neubau Firmenzentrale PURAX GmbH

Am 16 März 2018 wurde der Grundstein für den Bau des Hauptquartiers der Purax GmbH im Stadtquartier Graf Bismarck gelegt. Bisher vertreibt das Großhandelsunternehmen vom Gewerbegebiet Willy-Brandt-Allee aus Waren des täglichen Bedarfs über das Internet und den Versandhandel. Auf dem etwa 11.500 Quadratmeter großen Grundstück im Stadtquartier Graf Bismarck wird in einem ersten Bauabschnitt ein dreigeschossiges Verwaltungsgebäude mit Büro- und Ausstellungsfläche sowie eine Lagerhalle errichtet. Die Fertigstellung des Gebäudes ist bis Oktober 2018 geplant. Am Standort Graf Bismarck werden künftig 30 Mitarbeiter tätig sein.

Pressemitteilung:  Stadt Gelsenkirchen


Bilder: Purax

Essen | Hotel- und Apartmenthaus - Frohnhauser Straße

An der Frohnhauser Straße 55 in Zentrumsnähe entsteht bis 2019 ein Hotel- und Apartmenthaus. Die Deilmann-Familienstiftung aus Münster lässt dort ein Hotel ihrer Marke „Flowers“ mit 142 Zimmern sowie ein Haus mit 194 Mikrowohnungen bauen. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 25 Millionen Euro. Die Eröffnung soll im Herbst 2019 sein. Das ehemalige Autohaus Kahage wird zu Zeit für das Neubauprojekt abgerissen.

Quelle: WAZ - Neue Projekte: Der Hotel-Boom in Essen reißt nicht ab

Bild: Deilmann Architekten, Münster

Montag, 21. Mai 2018

Essen | Hochhaus Huyssenallee - HQE | 60m

Im Dezember 2017 stimmte der Stadtrat dem Bebauungsplan zu. Alle Stellungnahmen wurden von der Verwaltung und dem Projektentwickler in ausreichender Form beantwortet. Der Bauantrag soll noch in diesem Jahr eingereicht werden. Abbruch- und Baustart sind für das zweite und dritte Quartal in 2018 geplant. Der neue Bebauungsplan ermöglicht ein eigenständiges Quartier mit über 100 Wohnungen und rund 7.000 m² Bürofläche im direkten Umfeld des Essener Kulturschwerpunktes.

In dem bis zu 19-geschossigen Wohnhochhaus sind exklusive Wohnungen geplant, im Seitengebäude hochwertige Büroflächen und westlich davon zwei Häuser mit Seniorenwohnungen. Eins der 7 Bestandsgebäude (ein 10-geschossiges Bürohaus an der Huyssenalle) wird saniert und bleibt weiterhin für Büronutzung erhalten. Die gesamte Mietfläche des HQE wird rund 16.000 m² betragen. Im Blockinnenbereich entsteht eine begrünte Freifläche für die private Nutzung durch die Bewohner. Diese bietet durch eine offene Gestaltung eine hohe Aufenthaltsqualität. Weiterhin sorgt die Dachbegrünung der gesamten Anlage für ein natürliches Ambiente im Stadtkern Essens.

Im Hochhaus an der Huyssenallee werden im Erdgeschoss ein Café und Geschäftsflächen und darüber auf 7.200 m² exklusive Wohnungen zur Miete und zum Kauf angeboten. Im Quartier wird ein repräsentativer Büroneubau mit 4.200 m² – bereits komplett vermietet – und insgesamt 46 Altenwohnungen, von denen 24 öffentlich gefördert werden, entwickelt. Beim Thema Mobilität und Parken setzt das Projekt einen deutlichen Umweltfokus: Allen Mietern soll ein Pool von Elektrofahrzeugen zur Verfügung gestellt. Diese können dann bei Bedarf für wenige Stunden oder auch für längere Zeiträume gemietet werden. Die Ladeinfrastruktur wird in der Tiefgarage vorgehalten. Den Anregungen der Anwohner hinsichtlich der Parksituation wurde Rechnung getragen und die ursprünglich auf 2 Geschosse geplante TG um ein weiteres Geschoss erweitert. In der nunmehr dreigeschossigen Tiefgarage wird mit über 200 Stellplätzen das behördlich erforderliche Maß ganz deutlich überschritten.

Die Architekten-Gemeinschaft HPP und VSI hat eine Planung mit einer spektakulären Fassade entworfen, die sich in das Stadtbild einfügt. Architektonische Motive des gegenüberliegenden Aalto Theaters sowie der Philharmonie werden bespielt. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Huyssen Quartier Essen (HQE) liegt bei ca. 60. Mio. Euro.

Pressemitteilung: Grünes Licht für Leuchtturm-Projekt – Wohnhochhaus in Essen



Bilder: © Huyssenallee 58-62/66-68 GmbH & Co. KG

Essen | Forschungsbau FutureWaterCampus (FWC)

Acht Projekte wurden jetzt zum Auf- und Ausbau von Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen ausgewählt. Erfolgreich war dabei auch das Konzept des FutureWaterCampus (FWC) der Universität Duisburg-Essen (UDE), das zur Antragstellung aufgefordert wurde. Demnächst kann also ein neuer Forschungsbau auf dem Thurmfeld am Essener Uni-Campus entstehen, der die Aktivitäten im Bereich der Wasserforschung bündeln wird.

Überzeugt hat die Jury die gute Vorarbeit des Zentrums für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) an der UDE. Dank seiner Vernetzungsaktivität wurden bereits mehrere Forschungsverbünde und anwendungsnahe Projekte mit Partnern aus Unternehmen, Verbänden und Zivilgesellschaft durchgeführt, etwa das Fortschrittskolleg FUTURE WATER, in dem derzeit zwölf Promovierende forschen. Hier arbeiten Partner aus sechs Forschungsinstitutionen an Fragen der nachhaltigen Wassernutzung im urbanen Raum zusammen. Solche Aktivitäten können künftig im neuen Forschungsgebäude intensiviert werden. An die UDE werden knapp 8,8 Mio. Euro fließen.

Angepeilter Baubeginn für eine Versuchshalle ist Ende 2018, im nächsten Schritt sollen dann Gebäude für die "Denkfabrik" mit Büro- und Seminarräumen entstehen. Fragen wie "Wie kann der Umgang mit Wasser und Abwasser nachhaltig gestaltet werden?" stehen auf der Agenda des FWC ganz oben. Stichworte sind eine effizientere Wassernutzung und sauberes Wasser für alle als existenzielles Zukunftsziel. Bereits jetzt bündelt das Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) an der UDE die Wasserkompetenz über sechs UDE-Fakultäten hinweg sowie zu den Partneruniversitäten der Universitätsallianz Ruhr und mehreren Fachhochschulen (aktuell 130 Mitglieder). Neben dieser Vernetzung gilt als deutschlandweit einmalig die Einbindung wirtschaftlicher und kommunaler Vertreter, der Wasserverbände, Wasserversorger und Fachbehörden des Landes NRW.

Quelle: Neuer Forschungsbau in Sicht