Hattingen. An der Brandtstraße entsteht derzeit das neue Quartier St. Josef. Auf dem Gelände neben dem bestehenden Altenheim St. Josef werden insgesamt vier Gebäude mit 99 Wohnungen errichtet. Im Mittelpunkt stehen altengerechtes und generationsübergreifendes Wohnen.
Die Bauarbeiten haben im Juni 2025 begonnen. Die Fertigstellung des neuen Wohnquartiers ist für 2027 vorgesehen. Neben den Wohnungen entstehen umfangreiche Stellplatzanlagen sowie zusätzliche Angebote für Pflege, Betreuung und Gesundheit.
99 Wohnungen in vier Gebäuden
Das neue Quartier entsteht unmittelbar neben dem bestehenden Altenheim St. Josef. Insgesamt sind 99 Wohneinheiten in vier Gebäuden geplant. Die Wohnungen werden überwiegend zwischen 45 und 75 Quadratmeter groß und sind damit vor allem für Ein- und Zwei-Personen-Haushalte geeignet.
Der Schwerpunkt liegt auf seniorengerechtem Wohnen. Das Quartier soll allerdings nicht ausschließlich älteren Menschen vorbehalten sein. Auch junge Familien können die Wohnungen beziehen. Ein Teil der Wohnungen wird öffentlich gefördert und damit zu entsprechend günstigeren Mietkonditionen angeboten.
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Bild: zwo+ Architekten |
Die wichtigsten Projektdaten
| Projekt | Quartier St. Josef |
| Standort | Brandtstraße, Hattingen |
| Wohnungen | 99 |
| Gebäude | 4 |
| Wohnungsgrößen | ca. 45–75 m² |
| Zielgruppen | Senioren, Singles, Paare und junge Familien |
| Wohnform | altengerecht / generationsübergreifend |
| Förderung | teilweise öffentlich gefördert |
| Bauweise | Massivbauweise |
| Baubeginn | Juni 2025 |
| Fertigstellung | geplant 2027 |
| Pkw-Stellplätze | 147 |
| Fahrradstellplätze | 148 |
| Besonderheit | Gebäude auf Stelzen / Parkpalette |
| Cube | Physiotherapie, Demenz-WGs und Wohnungen |
| Investor | Pro Secur Immobilien GmbH |
| Bauherr eines Gebäudes | Theresia-Albers-Stiftung |
| Architektur | zwo+ Architekten |
| Status | In Bau |
Wohnen mit Blick ins Grüne
Alle Wohnungen erhalten einen eigenen Balkon.
Durch die Lage des Grundstücks sollen die Bewohnerinnen und Bewohner von einem Blick ins Grüne profitieren. Damit soll das Quartier nicht nur barrierearmes Wohnen ermöglichen, sondern auch eine hohe Aufenthaltsqualität bieten. Die Gebäude werden in klassischer Massivbauweise errichtet. Ursprünglich war eine Holzmodulbauweise vorgesehen. Diese Variante wurde jedoch aus wirtschaftlichen Gründen verworfen.
Besonderes Gebäude auf Stelzen
Architektonisch besonders interessant ist eines der Gebäude, das auf Stelzen errichtet wird. Der Bereich unter dem Gebäude wird gleichzeitig für die Unterbringung von Fahrzeugen genutzt. Das Gebäude übernimmt damit eine Doppelfunktion und ist Bestandteil des Parkierungskonzepts des Quartiers. Insgesamt werden für das neue Wohngebiet 147 Pkw-Stellplätze vorgesehen.
Auch für Fahrräder wird umfangreich Platz geschaffen. Geplant sind 148 Fahrradstellplätze.
Ein Gebäude entsteht durch die Theresia-Albers-Stiftung
Eine besondere Rolle bei dem Projekt übernimmt die Theresia-Albers-Stiftung. Die Stiftung betreibt bereits das angrenzende Altenheim St. Josef und errichtet eines der vier Gebäude in Eigenregie.
In diesem sogenannten „Cube“ sollen unterschiedliche Nutzungen miteinander verbunden werden.
Geplant sind unter anderem:
- eine Physiotherapiepraxis
- drei Demenz-Wohngemeinschaften
- jeweils acht Plätze pro Demenz-WG
- drei weitere seniorengerechte Wohnungen
Damit soll das neue Quartier eng mit den bereits vorhandenen Angeboten des Altenheims verbunden werden.
Serviceangebote direkt vor Ort
Die Bewohner des Quartiers sollen bei Bedarf verschiedene Dienstleistungen der Theresia-Albers-Stiftung nutzen können.
Dazu gehören beispielsweise:
- Haushaltshilfe
- Einkaufshilfe
- Pflegeangebote
- weitere Unterstützungsleistungen im Alltag
Die Angebote können nach Bedarf hinzugebucht werden.
Damit entsteht ein Wohnkonzept, das selbstständiges Wohnen mit zusätzlichen Unterstützungsangeboten verbindet.
Teilweise öffentlich geförderte Wohnungen
Ein Teil der 99 Wohnungen wird öffentlich gefördert. Damit soll auch für Menschen mit geringerem Einkommen bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.
Die Kombination aus frei finanzierten und geförderten Wohnungen soll außerdem zu einer sozialen Mischung innerhalb des Quartiers beitragen.
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| Bilder: zwo+ Architekten |
Erschließung sorgt für Diskussionen
Neben der städtebaulichen Entwicklung gibt es auch Kritik an der geplanten Verkehrsanbindung. Ursprünglich war vorgesehen, das neue Quartier zusätzlich über die Blankensteiner Straße zu erschließen. Diese geplante Zufahrt wurde jedoch von Straßen.NRW abgelehnt. Das neue Wohnquartier muss deshalb über die umliegenden Wohnstraßen erschlossen werden.
Die Verkehrssituation bleibt damit ein wichtiger Punkt bei der weiteren Entwicklung des Projekts.
Bauarbeiten seit Juni 2025
Die Bauarbeiten für das Quartier St. Josef haben Mitte Juni 2025 begonnen. Auf dem Grundstück entstehen die vier Gebäude schrittweise. Die Fertigstellung des gesamten Projekts ist für 2027 vorgesehen. Damit befindet sich das Projekt derzeit in der Bauphase.
Baufortschritt – die wichtigsten Meilensteine
Juni 2025:
Baubeginn für das Quartier St. Josef.
2025:
Die Bauarbeiten starten auf dem Gelände neben dem bestehenden Altenheim. Die ursprünglich vorgesehene Holzmodulbauweise wird nicht umgesetzt. Stattdessen entstehen die Gebäude in Massivbauweise.
2026:
Die Bauarbeiten laufen. Das neue Quartier nimmt auf dem Gelände neben dem Altenheim weiter Gestalt an.
2027:
Geplante Fertigstellung des gesamten Quartiers.



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