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Samstag, 13. September 2025

Bochum - Wohnanlage "Querenburger Höhe 97" - Fertig (09/25)

Das Studierendenwohnheim Querenburger Höhe 97 in Bochum, ein Hochhaus aus dem Jahr 1972 mit rund 300 Zimmern, wird derzeit umfassend modernisiert. Nachdem es zuletzt 1996 saniert wurde, begann im Februar 2024 eine großangelegte Sanierung, die voraussichtlich bis 2026 abgeschlossen sein soll. Ziel ist es, das Gebäude nicht durch einen Neubau zu ersetzen, sondern den Bestand nachhaltig zu erhalten. Dafür wird das Haus bis auf den Rohbau entkernt und anschließend vollständig neu ausgestattet. Insgesamt entstehen etwa 307 moderne Wohnplätze auf rund 5.100 Quadratmetern Wohnfläche.

Besonderes Augenmerk liegt auf der energetischen Erneuerung: Die Fassade wird erneuert und gedämmt, an der Südseite werden Photovoltaikmodule angebracht, und die Dächer im obersten Geschoss erhalten eine extensive Begrünung, die sowohl das Mikroklima verbessert als auch für Dämmung und Regenwasserrückhalt sorgt. Auch die komplette Gebäudetechnik – Heizung, Sanitär, Lüftung und Elektro – wird auf den neuesten Stand gebracht. Damit soll nicht nur die Energieeffizienz deutlich steigen, sondern auch die Wohnqualität spürbar verbessert werden.

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt das Projekt mit öffentlichen Fördermitteln, insgesamt belaufen sich die Kosten auf etwa 30,7 Millionen Euro. Dank dieser Förderung und effizienterer Technik soll das Wohnen auch nach der Modernisierung für Studierende bezahlbar bleiben. Neben der ökologischen und technischen Erneuerung steht auch die Verbesserung der Lebensqualität im Fokus: Die neuen Zimmer sollen heller, offener und funktionaler gestaltet sein, sodass Studierende eine moderne, attraktive und zugleich erschwingliche Unterkunft in direkter Nähe zur Ruhr-Universität erhalten.


Bild: Krampe Schmidt Architekten

Update 13.09.2025

Am 11. September 2025 wurde die vollständig sanierte Wohnanlage Querenburger Höhe 97 feierlich eingeweiht – ganze vier Monate früher als ursprünglich geplant. Damit können die ersten Studierenden bereits zum Semesterbeginn am 1. Oktober in die modernisierten Apartments einziehen.

Gemeinsam mit Daniel Sieveke, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, präsentierte das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ) das 1972 errichtete Hochhaus in neuem Glanz. Bei einem Rundgang besichtigte der Staatssekretär die umfassend modernisierten Apartments und Gemeinschaftsräume und hob die Bedeutung des Projekts hervor: Studierende fänden hier 307 zeitgemäße, komfortable Apartments, die dank Photovoltaikanlagen und Dachbegrünung auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit setzen. Möglich sei dies durch die öffentliche Wohnraumförderung des Landes NRW, das die Sanierung mit 30,7 Millionen Euro unterstützt habe.

Auf insgesamt 5.144 Quadratmetern Wohnfläche entstanden 305 voll möblierte Apartments von jeweils rund 17 Quadratmetern sowie zwei barrierefreie Apartments mit 33 Quadratmetern. Alle Wohneinheiten verfügen über eine eigene Küchenzeile und ein Bad und ermöglichen so ein modernes und komfortables Wohnen zu Mieten deutlich unter dem Niveau des privaten Wohnungsmarktes.

Verantwortlich für Planung und Bauleitung war das Bochumer Architekturbüro Krampe Schmidt. Geschäftsführer Jürgen Schmidt betonte die Nachhaltigkeit des Projekts: Anstatt einen Neubau zu errichten, sei das Gebäude bis auf den Rohbau entkernt und ressourcenschonend modernisiert worden. Dank serieller Abläufe und guter Zusammenarbeit sei die Fertigstellung sogar schneller als geplant gelungen.

Für das AKAFÖ ist die Einweihung der Querenburger Höhe 97 ein wichtiger Schritt, um bezahlbaren und nachhaltigen Wohnraum für Studierende zu schaffen. Gleichzeitig blickt das Studierendenwerk nach vorn: Auch die benachbarten Wohnanlagen Querenburger Höhe 99 und 100 sollen mit Unterstützung des Landes NRW in den kommenden Jahren modernisiert werden – ein starkes Signal für den Hochschulstandort Bochum.

Pressemitteilung: Wohnanlage "Querenburger Höhe 97" eingeweiht


Foto: AKAFÖ

Montag, 1. September 2025

Bochum - Studierendenwohnheim „Lennershof“ - Fertig (08/25)

Das Studierendenwohnheim „Lennershof“ in Bochum entstand im Zuge einer umfassenden Sanierung und Umnutzung historischer Bausubstanz. Der Gebäudekomplex besteht aus dem Vierkanthof von 1891 sowie der benachbarten Villa, die bereits um 1850 errichtet wurde und unter Denkmalschutz steht. Beide Gebäude waren in den vergangenen Jahrzehnten stark sanierungsbedürftig und wurden für die neue Nutzung weitreichend umgebaut.

Der Baustart erfolgte nach einer längeren Planungsphase im Jahr 2022, die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen zogen sich über mehrere Bauabschnitte bis zum Sommer 2025, rechtzeitig vor dem Semesterbeginn. Während der Arbeiten wurde der Vierkanthof vollständig entkernt, wobei die historischen Außenwände erhalten blieben. Der baufällige Dachstuhl musste komplett erneuert werden und wurde mit einem originalgetreu rekonstruierten Fachwerk wiederaufgebaut. Auch in der Villa wurde die alte Bausubstanz weitgehend zurückgebaut: Deckenbalken und tragende Strukturen blieben erhalten, der Innenausbau wurde jedoch vollständig modernisiert.

Die Bauausführung erfolgte als Kombination aus Denkmalpflege und moderner Wohnraumgestaltung. Dabei kamen sowohl klassische Materialien wie Ziegel- und Bruchsteinmauerwerk als auch neue Bauteile wie Balkone, Terrassen und moderne Fensteranlagen zum Einsatz. Im Untergeschoss wurden Technikräume, Wasch- und Trockenbereiche sowie Kellerflächen eingerichtet, um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden. Die Baukosten für das Projekt lagen insgesamt bei rund 17,2 Millionen Euro.

Heute umfasst das Wohnheim 147 möblierte Apartments mit Größen zwischen 15 und 40 Quadratmetern, ausgestattet mit Küchenzeile und neu errichteten Badezimmern. Die Mietpreise bewegen sich zwischen 525 und 875 Euro warm, abhängig von Größe und Ausstattung. Ein besonderes Merkmal ist die Verbindung von historischem Ambiente – etwa durch die erhaltene Holztreppe und die farbigen Fliesen in der Villa – mit einer modernen, funktionalen Ausstattung.


Planung (2020–2022)
  • Ausarbeitung des Sanierungs- und Nutzungskonzepts durch das Architektur-Atelier Christ.
  • Abstimmungen mit Denkmalschutzbehörden, da sowohl der Vierkanthof (1891) als auch die Villa (ca. 1850) historische Bausubstanz darstellen.
  • Festlegung auf den Umbau zu einem Studierendenwohnheim mit 147 Apartments.
  • Kostenschätzung: rund 17,2 Millionen Euro.
Baustart und Entkernung (2022)
  • Beginn der Bauarbeiten auf dem Areal „Am Hochschulcampus“.
  • Vollständige Entkernung des Vierkanthofs bis auf die denkmalgeschützten Außenmauern.
  • In der Villa: weitgehende Entfernung der Innenstrukturen, lediglich tragende Wände und Deckenbalken blieben erhalten.
Sanierung und Neuaufbau (2023–2024)
  • Erneuerung des stark geschädigten Dachstuhls des Vierkanthofs mit originalgetreuem Fachwerk.
  • Einbau neuer Fensteranlagen, Balkone und Terrassen.
  • Errichtung moderner Innenräume mit Vinylboden in Holzoptik, weißen Wänden, neuen Küchenzeilen und Badezimmern.
  • Anlage des Innenhofs sowie Einrichtung der Technik-, Wasch- und Kellerräume im Untergeschoss.
Innenausbau und Fertigstellung (2024–Sommer 2025)
  • Möblierung der Apartments (Bett, Schrank, Tisch, Stuhl, Küchenzeile).
  • Feinarbeiten wie die Restaurierung der historischen Elemente in der Villa (Holztreppenhaus, Fliesen im Eingangsbereich).
  • Installation eines Orientierungssystems im Vierkanthof, um die Navigation zu erleichtern.
  • Gestaltung des Außenbereichs mit Fahrradständern und neuen Aufenthaltsflächen.
Eröffnung (Sommer 2025)
  • Rechtzeitig zum Wintersemester 2025/26 erfolgte die Übergabe der Wohnungen an die Studierenden.
  • Insgesamt stehen nun 147 Einzelapartments zur Verfügung, verteilt auf den Vierkanthof (131) und die Villa (16).


Fotos: Architekt Christ

Freitag, 25. Juli 2025

Bochum - Revitalisierung ehem. bischöfliche Studienkolleg St. Ludgerus - Q-Burg - In Planung

Das ehemalige bischöfliche Studienkolleg St. Ludgerus in Bochum-Querenburg, ein seit Jahren leerstehender und zunehmend verfallener Gebäudekomplex oberhalb des Kemnader Sees, soll umfassend saniert und künftig als modernes Studierendenwohnheim genutzt werden. Die Renaissance Immobilien und Beteiligungen AG aus Krefeld plant unter Leitung von Vorstand Christian Baierl, die klosterartige Anlage unter dem neuen Namen „Q-Burg“ wiederzubeleben. Das denkmalgeschützte Gebäude, das zwischen 1966 und 1971 errichtet wurde und ursprünglich der Priesterausbildung diente, soll dabei in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden energetisch modernisiert werden.

Der Start der Umbauarbeiten ist für den Herbst 2025 geplant, vorausgesetzt die Baugenehmigung der Stadt wird rechtzeitig erteilt. Insgesamt beläuft sich das Projektvolumen auf rund 20 Millionen Euro. Die neue Wohnanlage soll Platz für etwa 150 Studierende bieten, die entweder in Einzelapartments oder in Wohngemeinschaften mit zwei bis vier Personen leben werden. Jede Einheit ist möbliert und verfügt über ein eigenes Bad sowie eine Küche. Die Wohnflächen variieren zwischen 20 und 100 Quadratmetern.

Neben dem Erhalt der historischen Bausubstanz legt das Projekt besonderen Wert auf gemeinschaftliche Aufenthaltsbereiche. So ist unter anderem vorgesehen, die ehemalige Marienkapelle des Hauses in eine frei zugängliche Bar umzuwandeln. Weitere Freizeitflächen wie ein Beach Club im Außenbereich und eine Lounge im Keller sollen das soziale Miteinander der Studierenden fördern.

Das Gebäude, das zuletzt vom Akademischen Förderungswerk (Akafö) genutzt und zwischenzeitlich als Unterkunft für Geflüchtete diente, steht seit mehreren Jahren leer und ist in einem schlechten baulichen Zustand. Vor allem die Dächer müssen dringend saniert werden, da sie durch Diebstahl von Kupfer stark beschädigt wurden und inzwischen Feuchtigkeit ziehen. Diese Arbeiten sollen noch vor Beginn des Winters abgeschlossen sein.


Projekt-Highlights:

  • Beginn der Sanierung: voraussichtlich Herbst 2025, sofern die Baugenehmigung vorliegt.
  • Projektvolumen: rund 20 Millionen Euro.
  • Geplante Fertigstellung: Ende 2026.
  • Kapazität: Platz für 150 Studierende.
  • Wohnformen: Einzelapartments und WGs (2er–4er), alle möbliert, mit eigenem Bad und Küche.
  • Flächen: 20 bis 100 m² pro Einheit.
  • Freizeitangebote: Beach Club, Keller-Lounge und umgewidmete Marienkapelle als Bar.
  • Erhalt der denkmalgeschützten Bausubstanz mit energetischer Modernisierung.
Quelle: WAZ - „Lost Place“ in Bochum: Neue Pläne für altes Priesterseminar - Paywall

Projektseite: q-burg.de




Bilder: Renaissance Immobilien und Beteiligungen AG

Dienstag, 11. April 2023

Dortmund | Neubau von Mikroapartments am Dortmunder U | Fertig

Im Rahmen eines städtebaulichen Qualifizierungsverfahrens mit vier teilnehmenden Architekturbüros, erhielt SSP Bochum über Ten Brinke den Zuschlag zum Neubau von Mikroapartments am Dortmunder U. Der Siegerentwurf umfasst je nach Organisation der Wohnungsgrundrisse bis zu ca. 500 Einzelapartments bzw. Wohngemeinschaften mit einer oberirdischen BGF von ca. 20.000 qm. Auch eine Tiefgarage mit 174 Stellplätze für Autos ist geplant.

Es gibt zwei Innenhöfe, die gärtnerisch gestaltet werden und Dachterrassen als Treffpunkt für die Bewohner. Draußen planen die Architekten eine öffentliche Kunst- und Baumallee, die den Blick vom FZW auf den U-Turm freigibt. Im Untergeschoss soll es künftig einen Fahrradladen, einen Kiosk sowie einen Bäcker geben. Investor und Bauherr Ten Brinke investiert rund 50 Millionen Euro in das Projekt. Baubeginn soll 2020 sein, spätestens Anfang 2022 wird der Neubau fertig.

Quelle: dortmund24 | SSP Bochum



Bilder: SSP, Bochum



Update 08.02.2023

Der Neubau mit Mikroapartments am Dortmunder U steht kurz vor Fertigstellung. Alle 437 Apartments sind mit eigenem Bad, Pantryküche, bedarfsgerechter Vollmöblierung und Internet-Flat ausgestattet. Die Mieten bewegen sich zwischen € 360,- und € 430,- zzgl. Nebenkosten. Die Anmietung der Apartments ist ab sofort möglich. Im April 2023 soll das Gebäude offiziell eröffnet werden.


Update 11.04.2023

Am 31.03.2023 fand die feierliche Eröffnung des 10. Studierendenwohnheims der mondial am Dortmunder U statt. Begeistert waren die Teilnehmer von der Gestaltung des Gebäudes, welches das Dortmunder U in der Fassade wiedererkennen lässt. Hervorgehoben wurde die energieeffiziente Bauweise nach KfW 55 Standard, die den Studierenden im Zeitalter von Preisexplosionen ein kostengünstigeres Wohnen ermöglicht. Alle Apartments sind voll möbliert und bieten nicht nur ein eigenes Bad und eine Pantry, sondern auch genug Stauraum im stylischen Ambiente sowie Highspeed Internet.

Mit 437 Apartments und über 350 Fahrradstellplätze wird nun auch in Dortmund die Wohnungsnot von Studierenden gelindert. „Besonders stolz sind wir darauf, dass wir eben nicht nur für unsere Studierenden, sondern auch für unsere Bienen hier attraktive Wohnflächen geschaffen haben. Die Bepflanzung des Innenhofes wurde ausdrücklich so gewählt, dass Bienen und andere Insekten aus reichend Nahrung finden“ so der Geschäftsführer der mondial.


Foto: mondial KVG

Sonntag, 17. April 2022

Essen | Studentenwohnheim Berthold-Beitz Boulevard / Zangenstraße

Die DUDOQ Real Estate GmbH entwickelt und baut in Essen ein Studentenwohnheim in unmittelbarer Universitätsnähe.

Die DUDOQ Real Estate GmbH hat für das Studentenwohnheim mit rund 160 Wohneinheiten,einen positiven Bauvorbescheid erhalten, der Bauantrag soll noch im Sommer
2022 eingereicht werden.


Das ca. 5000m² große Grundstück an der Kreuzung Berthold-Beitz Boulevard / Zangenstraße befindet sich in fußläufiger Nähe zum Campus der Universität Essen und der FOM Hochschule. Das Projekt ist zudem optimal an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen, die Essener Innenstadt ist ebenfalls in wenigen Minuten erreichbar.

Die Apartments werden vollmöbliert vermietet und sind alle mit eigener Küche und eigenem Bad ausgestattet. Zudem stehen Co-Living-Flächen, ein Waschsalon sowie ausreichend PKW-Außenstellplätze und Fahrradstellplätze teils mit E-Ladestationen zur Verfügung.

Das Gebäude wird DGNB Gold und ESG zertifiziert und gemäß BEG-40-Standard geplant. Außerdem erhält das Objekt eine Photovoltaikanlage, deren Kapazität den eigenen Bedarf mehr als deckt.

“Zielgruppe für das hier vorgestellte Projekt sind vorrangig Studenten der Universität Duisburg Essen”, so Heiner Frieters, Geschäftsführer der DUDOQ Real Estate GmbH. “Essen ist Hauptsitz der Universität Duisburg Essen, welche mit mehr als 43.000 Studenten zu den 10 größten Hochschulen in Deutschland zählt, Tendenz steigend. Wir freuen uns, den angespannten Markt für studentisches Wohnen mit einem bezahlbaren Angebot in einem Objekt mit hohen Nachhaltigkeitsansprüchen entlasten zu können.

Sonntag, 17. Oktober 2021

Dortmund | Basecamp

Das BaseCamp Dortmund an der Kampstraße wurde pünkt-lich zu Beginn des Wintersemesters am 1. Oktober eröffnet und bietet bis zu 331 Studenten Platz. Mit der Eröffnung und der im August erfolgten Abrüstung der Baustelle kommt an der Kampstraße zwischen Reinoldkirche und Hansastraße nun allmählich das neue Gesicht des Boulevards zum Vorschein: Eine helle, freundliche Fassade aus Kentucky-Klinkerriemchen, die von den Dortmundern Gerber Architekten entworfen wurde. Akzentuiert wird das Gebäude durch eine mittige Glasfuge mit dem dahinterliegenden Treppenhaus. Auf den Etagen zwei bis sechs befinden sich rund um die drei begrünten Innenhöfe insgesamt 331 Studentenapartments. Die ca. 19 bis 26 qm großen Studentenapartments sind vollmöbliert sowie mit einem eigenen Bad und größtenteils mit einer Kitchenette ausgestattet. Als Treffpunkt stehen den Bewohnern auch zahlreiche Gemeinschaftsküchen und -räume zur Verfügung, während die Coworking-Flächen sowie die Lernräume Hotel- und BaseCamp-Nutzern konzentriertes Arbeiten mit Highspeed-WLAN ermöglichen.

Besonderer Höhepunkt im besten Wortsinn ist die Dachterrasse mit Café und Veranstaltungsflächen, die den Blick über die Dortmunder Innenstadt freigibt. Auf insgesamt sieben Etagen bietet das Geschäftsgebäude einen städtischen Nutzungsmix mit Eingangslobby sowie drei Laden- bzw. Gastronomieflächen im Erdgeschoss nebst Tiefgarage mit 40 teilelektrifizierten Stellplätzen. Hinzu kommt eine hochmoderne BaseStack E-Sports-Arena sowie ein Rewe-Markt. Die 118 Hotelzimmer empfangen voraussichtlich ab Februar/März 2022 ihre Gäste.


Bild: Gerber Architekten


Mittwoch, 18. September 2019

Bochum | Studentenwohncampus an der Laerheidestraße - Fertig (09/19)

Das Akademische Förderungswerk wird 2017 mit dem Bau eines neuen Studierendenwohnheims in Bochum beginnen. An der Laerheidestraße soll bis 2018 ein Wohncampus mit 260 Plätzen fertiggestellt werden. Die Gesamtkosten betragen rund 25 Millionen Euro.

Die Wohnanlage soll aus drei L-förmigen Gebäudekomplexen bestehen, die sich um mehrere Innenhöfe gruppieren. Durch den Einsatz von vorgefertigten Teilen soll die Fertigstellung in nur 13 Monaten erfolgen können. Die fertigen Gebäude bieten dann Einzel-, Zweier- und Vierer-Apartments sowie Gemeinschafts- und Lernräume. Die fünfgeschossige Wohnanlage wird barrierefrei errichtet und stellt sechs komplett rollstuhlgerechte Apartments bereit. Ausführendes Architekturbüro ist das Architektur Contor Müller Schlüter aus Wuppertal.

Der Wohncampus liegt in unmittelbarer Nähe zur Ruhr-Universität direkt an der U35-Haltestelle Markstraße, zu Fuß erreicht man den Campus der RUB in knapp 15 Minuten. Das AKAFÖ erweitert mit dem Neubau sein Angebot an studentischen Wohnheimplätzen in Bochum auf rund 4400 Einheiten.

 Pressemitteilung: Akademisches Förderungswerk




Bilder: ACMS Architekten / rendertaxi architecture.visualisation


Update: 25.04.2017

Schon seit ein paar Monaten konnte man auf dem Gelände an der Laerheidestraße nahe der Universitätsstraße Bauarbeiter und Baumaschinen beobachten. Heute wurde nun offiziell der Baubeginn mit dem ersten Spatenstich gefeiert.

Bis 2018 sollen auf dem Gelände in drei barrierefreien Gebäuden 260 Wohnheimplätze für Studierende entstehen. Lüken sagte, dies sei „ein guter Tag für die Bochumer Studierenden“ und verwies darauf, dass Bochum von allen Universitätsstädten in Nordrhein-Westfalen die meisten Wohnheimplätze biete. Ministerin Schulze betonte den Stellenwert günstigen Wohnraums an Hochschulstandorten: „Vernünftige Lehre braucht Raum.“ Schulze ergänzte: „Deswegen sind wir froh, dass wir die Studierendenwerke haben.“

Der Wohncampus wird komplett in Passivhaus-Bauweise errichtet. Holzfassaden und der Einsatz flexibel nutzbarer Fertigkomponenten verkürzen einerseits die Bauzeit und steigern außerdem die Nachhaltigkeit des Komplexes, der sich zukünftigen Veränderungen an Wohnanforderungen anpassen können soll. Ausführendes Architekturbüro ist das Architektur Contor Müller Schlüter aus Wuppertal.

Pressemitteilung: AKAFÖ


Update 30.06.2018

Nach dem Einbringen der Fertignasszellen beginnt derzeit die Montage der vorgefertigten Fassadenelemente am Wohncampus für Studenten an der Laerheidestraße. Die Fassadengestaltung wurde überarbeitet. Zuvor war eine helle Fassade mit Holzoptik geplant. Nun wich diese einer eher dunklen Farbgestaltung.


Bilder: acms-architekten

Update 10.04.2019

Zu Zeit läuft der Innenausbau und Arbeiten an den Außenanlagen. Die Baustelle ist leider ziemlich schwer zugänglich und von allen Seiten mit Bäumen bewachsen, so dass man nur schwer Fotos von den Gebäuden machen kann. Ich habe es trotzdem versucht.





Update 21.09.2019

Am 18. September wurde die neue Studierendenwohnanlage "Siepenfeld" eingeweiht. Seit Mitte September 2019 ist Haus A der Wohnanlage bezugsbereit und bietet vorerst 86 Wohnplätze. Häuser B und C folgen im Oktober und November - insgesamt bietet die Anlage Platz für 258 Studierende.

Trotz kleiner Verzögerungen durch historische Funde auf der Baustelle - einem Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg und Siedlungsspuren aus der Eisen- sowie der Jungsteinzeit - konnten die Bauarbeiten nach weniger als zwei Jahren abgeschlossen werden. Der Gebäudekomplex wurde gänzlich in Passivhaus-Bauweise errichtet und zeichnet sich besonders durch seine Barrierefreiheit aus. Alle Eingänge und die Innenhöfe sind ohne Treppen erreichbar, neben herkömmlichen Apartments gibt es sechs komplett rollstuhlgerechte Apartments.

Die Wohnanlage bietet auf einer Fläche von über 8.700 m² insgesamt 258 Wohnplätze. Diese belaufen sich größtenteils auf 164 Einzelapartments. Ebenso bietet die Anlage 31 Zweier- und 4 Vierer-Wohngemeinschaften. Im Sinne der nachhaltigen Entwicklung des Akademischen Förderungswerks wird die Anlage durch eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, sowie einer eigenen Trafostation und einer Photovoltaik-Anlage versorgt.

Eine weitere Besonderheit des neuen Gebäudekomplexes: Durch unmittelbar angrenzende Fuß- und Radwege, sowie eine nahe U-Bahnstation wird das schnelle Erreichen der Bochumer Hochschulen gewährleistet.

Pressemitteilung: https://www.presseportal.de/pm/133917/4378862

Foto: Dana Schmidt | AKAFÖ