ngo Kretzschmar, Vorsitzender der Geschäftsführung von Thalia, erklärt: „Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, denn Thalia hat eine lange und enge Verbindung zur Stadt Hagen. Auch im intensiven Austausch mit der Hagener Wirtschaftsförderung, die sich sehr dafür eingesetzt hat, dass wir in der Stadt bleiben, konnten wir keine adäquate Lösung finden. Zugleich haben wir uns an unserem aktuellen Standort auf Dauer nicht mehr gesehen – er ist strategisch ungünstig gelegen und es fehlt ein attraktives Umfeld. Dennoch war uns bei der Wahl des neuen Standortes mit Blick auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig, dass wir im engen Umkreis von Hagen bleiben. Genau diese Voraussetzung erfüllt der künftige Standort in der Dortmunder Innenstadt. Dort finden wir eine bessere Infrastruktur sowie ein deutlich ansprechenderes Umfeld für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem erleichtern diese Rahmenbedingungen auch die Gewinnung weiterer, qualifizierter Fachkräfte, die wir aufgrund unseres nachhaltigen Wachstums benötigen.“
Das zunächst favorisierte Projekt Westside in der Nähe des Hagener Hauptbahnhofs kam als potenzieller Standort nicht in Frage, da die Entwicklungspläne nicht wie erwartet vorankamen. Daher wurde schließlich die Entscheidung getroffen, auch Alternativen außerhalb der Stadtgrenze zu prüfen.
Monica Sawhney, kaufmännische Geschäftsführerin von Thalia, sagt: „Der neue Standort in Dortmund bringt vor allem für die rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aktuell am Standort Hagen beschäftigt sind und mit nach Dortmund umziehen werden, zahlreiche Vorteile mit sich. Nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt, überzeugt er durch seine zentrale Lage mit einer ausgezeichneten Verkehrsanbindung. Die neuen Räumlichkeiten bieten moderne Arbeitswelten, eine Eventfläche für bis zu 200 Gäste, einen begrünten Innenhof sowie eine schöne Cafeteria, die wir im Stil unseres aus den Buchhandlungen bekannten Café-Konzepts gestalten. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr verbessert zudem die Erreichbarkeit für Pendlerinnen und Pendler.“
Verbindung zu Hagen bleibt bestehen
Das Engagement von Thalia für die Region und die Stadt Hagen endet nicht mit dem Umzug nach Dortmund. Die Thalia Buchhandlungen in Hagen sowie in den angrenzenden Städten haben ohnehin ihren festen Platz in den jeweiligen Innenstädten. Auch bei Phoenix Hagen und der BBA ist Thalia weiterhin als Sponsor aktiv. „Als gebürtiger Hagener ist es mir ein Herzensanliegen, dass wir der Stadt auf vielfältige Weise treu bleiben“, so Ingo Kretzschmar.
Projektupdate BE DO – Aktueller Baufortschritt - (Stand 01.03.2026)
Auf der Baustelle des Projekts BE DO schreiten die Arbeiten planmäßig voran. In den vergangenen Wochen wurden zentrale Voraussetzungen für die nächsten Bauphasen geschaffen.
Vorbereitung des Kranstandorts
Derzeit wird die Fläche für den künftigen Kranstandort hergestellt. Mit der Einrichtung des Kranplatzes wird die logistische Grundlage für die kommenden Hochbauarbeiten geschaffen. Eine stabile und präzise vorbereitete Aufstellfläche ist essenziell, um Materialtransporte und Bauabläufe effizient sowie sicher zu organisieren.
Freilegung der Neubaufläche
Parallel dazu wird das Baufeld für den Erweiterungsbau weiter freigelegt. Aktuell werden unter anderem Anker für den Verbau gesetzt, um die Baugrube fachgerecht zu sichern. Diese Maßnahmen dienen der Stabilisierung der umliegenden Bereiche und bereiten die anstehenden Gründungsarbeiten vor.
Mit dem Fortschreiten der Arbeiten wird die Dimension des zukünftigen Neubaus entlang der Poststraße zunehmend erkennbar.
Schutzmaßnahmen im Bestandsgebäude
Zeitgleich laufen im Bestandsgebäude umfassende Schutzmaßnahmen. Die denkmalgeschützten Bereiche werden sorgfältig gesichert, um die historische Substanz während der Bauphase zu bewahren. Zum Einsatz kommen unter anderem temporäre Einhausungen und Schutzverkleidungen sensibler Bauteile.
Damit wird gewährleistet, dass die Revitalisierung des Gebäudes im Einklang mit den Anforderungen des Denkmalschutzes erfolgt.
Insgesamt zeigt sich das Projekt BE DO in einer Phase, in der sowohl vorbereitende Maßnahmen für den Neubau als auch der Schutz des historischen Bestands konsequent umgesetzt werden. Weitere Fortschritte werden in den kommenden Wochen erwartet.



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