Mit dem Gebäudeensemble „The Curve“ sollte am Duisburger Innenhafen ein neues architektonisches Wahrzeichen entstehen. Der Entwurf sah ein markantes Ensemble aus vier Gebäuden vor, das sich entlang der bestehenden Promenade und der geschwungenen Treppenanlage am Hafenbecken entwickeln sollte.
Das Projekt wurde von der Düsseldorfer Projektgesellschaft die developer entwickelt. Für die Architektur war STRUCTURELAB Architekten aus Düsseldorf verantwortlich.
Ursprüngliche Projektplanung
Das Konzept sah eine Mischung aus Büros, Wohnungen, Hotel und Gastronomie vor. Insgesamt sollte das Ensemble den Innenhafen stärker mit der Duisburger Innenstadt verbinden und gleichzeitig die bestehende Promenade verlängern.
Besonders prägend sollte die geschwungene Architektur werden. Der Name „The Curve“ bezog sich sowohl auf die Grundrissform als auch auf die geschwungene Dachgeometrie.
Projektdaten – ursprüngliche Planung
| Projekt | The Curve |
| Standort | Duisburger Innenhafen |
| Investor / Projektentwickler | die developer, Düsseldorf |
| Architektur | STRUCTURELAB Architekten |
| Gebäude | 4 Baukörper |
| Geschosse | 4–8 |
| Wohnungen | 80–100 |
| Bürofläche | ca. 20.000 m² |
| Hotel | bis zu 250 Betten |
| Gastronomie | Erdgeschoss |
| Investitionsvolumen | ca. 100 Mio. € |
| Ursprünglicher Baustart | 2018 |
| Status dieser Planung | nicht umgesetzt |
Geplante Nutzungen
Vorgesehen waren:
- 80 bis 100 Wohnungen
- Wohnungsgrößen von etwa 50 bis 150 m²
- bis zu 20.000 m² Bürofläche
- ein Hotel mit bis zu 250 Betten
- Gastronomie und weitere Nutzungen im Erdgeschoss
- großzügige Balkone mit Blick auf das Wasser
Die Gebäude sollten zwischen vier und acht Geschossen hoch werden.
Städtebauliche Bedeutung
„The Curve“ sollte eine wichtige Verbindung zwischen den bestehenden Gebäuden des Innenhafens und der Duisburger Innenstadt herstellen.
Die bestehende Wasserpromenade sollte fortgeführt und die Fußgängerbrücke in Richtung Altstadtpark besser an den Innenhafen angebunden werden.
Durch die Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Hotel, Gastronomie und öffentlichen Aufenthaltsflächen sollte das Areal auch außerhalb der klassischen Bürozeiten belebt werden.
Ursprünglicher Zeitplan
Zum Zeitpunkt der Vorstellung des Projekts war vorgesehen, das erforderliche Planungsrecht möglichst bis Ende 2017 zu schaffen. Ein Baubeginn war für 2018 vorgesehen.
Die Fertigstellung sollte etwa 18 Monate nach Baubeginn erfolgen. Diese Zeitplanung wurde jedoch nicht umgesetzt.
Bilder: die developer / STRUCTURELAB Architekten


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