Dienstag, 31. März 2026

Bochum - Bremer B OFFICE - In Bau

Baugenehmigung erteilt: BREMER Projektentwicklung errichtet B OFFICE in Bochum / Im zweiten Quartal 2025 starten die Arbeiten im Innovationsquartier MARK 51°7. Der Baubeginn ist für das zweite Quartal 2025 geplant. Ein Teil der Mietflächen ist bereits vergeben - auch die BREMER Projektentwicklung GmbH sowie die BREMER Rhein-Ruhr selbst werden in das Gebäude einziehen. Noch stehen rund 3.080 m² flexibel aufteilbare Büroflächen zu Beginn des vierten Quartals 2026 zur Verfügung. Die exklusive Vermarktung übernimmt CUBION Immobilien AG.

Mit dem B OFFICE schafft die BREMER Projektentwicklung ein zukunftsweisendes Bürogebäude, das auf die veränderten Anforderungen moderner Arbeitswelten reagiert. Digitalisierung und flexible Arbeitsmodelle erfordern Räume, die Innovationen, Zusammenarbeit und Wohlbefinden fördern. "Unser Bürokonzept des B OFFICE passt perfekt zu MARK 51°7 - wir schaffen flexibel nutzbare Flächen für Kreativität, Networking und kollaboratives Arbeiten", sagt Bernd Jungholt, Geschäftsführer der BREMER Projektentwicklung GmbH. "Weil wir von unserem Konzept überzeugt sind, ziehen wir selbst in Teilflächen ein."

Zum Konzept gehören ebenfalls großzügige Gastronomieflächen im Erdgeschoss, die sowohl den Mitarbeitenden als auch Besucherinnen und Besuchern offen stehen. Anfragen von interessierten Gastronomiebetrieben werden gerne entgegengenommen.

Attraktiver Mieterstrom von eigener PV-Anlage

Bei B OFFICE überzeugt nicht nur das moderne Bürokonzept: Auch in puncto Nachhaltigkeit werden Maßstäbe gesetzt. Das hochgedämmte Gebäude wird durch fossilfreie Energie temperiert und belüftet. Dank eines attraktiven Mieterstrommodells können die zukünftigen Mieter den Strom der gebäudeeigenen Photovoltaikanlage direkt vor Ort nutzen und so ihre Betriebskosten senken.

Optimale Lage und zukunftsorientierte Mobilität

Das B OFFICE entsteht in unmittelbarer Nähe zur Ruhr-Universität Bochum und ist durch eine Straßenbahnhaltestelle optimal an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Ein geplanter Radschnellweg wird das Gebäude direkt mit dem Stadtzentrum verbinden. Auch für Pendler ist die Lage ideal: Das Bürogebäude verfügt über eine hervorragende Anbindung an das Autobahn- und Schienennetz. Neben zahlreichen Ladepunkten für Elektrofahrzeuge werden auch Ladestationen für E-Bikes installiert.

Pressemitteilung: Die BREMER Projektentwicklung GmbH hat die Baugenehmigung für das B OFFICE im Innovationsquartier MARK 51°7 in Bochum erhalten

Bild: Bremer

Update 31.03.2026

Richtfest für das B OFFICE in Bochum: Nachhaltiger Neubau im Zeitplan

Mit dem Richtfest für das neue Bürogebäude „B OFFICE“ hat die BREMER Projektentwicklung einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das Projekt entsteht auf dem ehemaligen Opel-Areal in Bochum im Innovationsquartier MARK 51°7 und soll im November 2026 bezugsfertig sein.

Moderner Bürostandort mit flexiblen Flächen

Das sechsgeschossige Gebäude wird von BREMER West als Generalunternehmer realisiert und bietet insgesamt mehrere tausend Quadratmeter Geschossfläche. Rund 3.700 m² stehen als flexibel teilbare Mietflächen zur Verfügung. Damit richtet sich das B OFFICE insbesondere an Unternehmen, die moderne und anpassungsfähige Arbeitsumgebungen suchen.

Architektonisch zeichnet sich der Neubau durch eine markante Weißbetonfassade aus, die dem Gebäude eine klare und hochwertige Erscheinung verleiht.

Innovative Bauweise und nachhaltige Technik

Ein besonderes Merkmal des Projekts ist der Einsatz neu entwickelter TT-Decken. Diese Bauweise ermöglicht eine schlanke Konstruktion und trägt gleichzeitig zu einer ressourcenschonenden Herstellung bei. Die CO₂-Emissionen bewegen sich auf einem vergleichbaren Niveau wie bei klassischen Bauweisen, bieten jedoch zusätzliche funktionale Vorteile.        

Bild: Bremer


Auch im Betrieb setzt das Gebäude auf Nachhaltigkeit: Das B OFFICE wird vollständig fossilfrei betrieben. Zum Einsatz kommen unter anderem Wärmepumpen, eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie eine Photovoltaikanlage. Ergänzt wird dies durch ein Smart-Metering-System, das den Energieverbrauch transparent macht.

Ein Mieterstrommodell ermöglicht es zukünftigen Nutzern, vor Ort erzeugten Strom direkt zu beziehen und dadurch Betriebskosten zu senken.

Teil einer erfolgreichen Standortentwicklung

Das Projekt ist Teil der fortschreitenden Entwicklung des ehemaligen Opel-Geländes zu einem modernen Technologie- und Unternehmensstandort. Das Quartier MARK 51°7 hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Zentrum für Innovation und wissensbasierte Arbeit im Ruhrgebiet entwickelt.

Mit dem B OFFICE entsteht dort ein weiterer zeitgemäßer Arbeitsort. Auch die BREMER Projektentwicklung selbst wird künftig Flächen im Gebäude nutzen und ihren Standort vor Ort weiter ausbauen.

Ausblick

Mit dem planmäßigen Baufortschritt und der geplanten Fertigstellung im November 2026 leistet das B OFFICE einen weiteren Beitrag zur Transformation des Standorts. Der Neubau verbindet moderne Architektur, flexible Nutzungskonzepte und nachhaltige Gebäudetechnik und stärkt damit die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Bochum.

Sonntag, 29. März 2026

Witten - Neubau Volksbank - Fertig (03/26)

Die Volksbank wird ihre Hauptfiliale an der Heilenstraße aus dem Jahr 1968 abreißen und ein neues Gebäude bauen. Schon im Oktober soll mit dem Abriss des Altbaus begonnen werden. Der Neubau an der Heilenstraße soll Ende 2025 fertiggestellt werden. Das Untergeschoss wird rund 400 Quadratmeter groß sein, Erd- und Obergeschoss 500 Quadratmeter.Für die Kundinnen und Kundinnen soll das neue Kompetenzcenter in Zukunft gut erreichbar sein. So sind 18 Stellplätze für Fahrräder und 15 weitere für Pkw geplant.

Quelle: WAZ -Volksbank in Witten zieht um und bleibt doch in der City - hinter Paywall


Bild: Volksbank Bochum Witten eG

Update 21.07.2025

Nur ein halbes Jahr nach dem Abriss des alten Gebäudes steht der Rohbau der neuen Volksbank an der Wiesenstraße/Ecke Heilenstraße in Witten bereits. Der markante Neubau mit viel Glas ersetzt den Altbau von 1968. Aktuell läuft der Innenausbau – die Wiedereröffnung ist für Frühjahr 2026 geplant.

Bis dahin bleibt das Provisorium im Celestian-Haus bestehen. Der Neubau wird als modern, nachhaltig und barrierefrei beschrieben, mit Photovoltaikanlage, 15 Parkplätzen und 18 Fahrradstellplätzen. Auf über 1000 m² sollen alle Beratungsteams wieder unter einem Dach vereint werden.

Quelle: WAZ - Volksbank Bochum/Witten: Der gläserne Neubau steht schon - hinter Paywall


Update 29.03.2026

Neues KompetenzCenter in Witten-Innenstadt eröffnet

Am 23. März 2026 hat die Volksbank Bochum Witten ihr neues KompetenzCenter in der Wittener Innenstadt eröffnet. Nach weniger als 1½-jähriger Bauzeit wurde der Neubau sogar früher fertiggestellt als ursprünglich geplant – ein Erfolg, der die Zusammenarbeit aller Beteiligten unterstreicht.

Rückkehr an den früheren Standort

Mit dem Neubau kehrt die Bank an ihren früheren Standort zurück – mitten ins Herz von Witten. Das neue Gebäude bietet moderne, barrierefreie Räumlichkeiten für Beratungsgespräche, Kundentermine und Mitarbeitertätigkeiten. Der Fokus liegt auf persönlicher Beratung, zeitgemäßen Finanzlösungen und einem kundenfreundlichen Umfeld.

Bau und Ausstattung

Der Rohbau war bereits im Sommer 2025 fertiggestellt. Danach folgten Innenausbau, Fassadenarbeiten und die Installation moderner Technik. Das Gebäude wurde unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Energieeffizienz errichtet, unter anderem mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach. Auf über 1.000 m² Fläche stehen den Kunden nun neue Beratungsräume zur Verfügung, ergänzt durch barrierefreien Zugang, Parkplätze und Fahrradstellplätze.

Bedeutung für die Innenstadt

Mit dem Neubau setzt die Bank ein klares Signal für die Zukunft des Standorts Witten. Trotz der bundesweiten Schließung vieler Bankfilialen wird hier bewusst in die Innenstadt investiert und ein Treffpunkt für Kunden und Mitglieder geschaffen. Die Investition unterstreicht das Engagement der Bank für die Region und die lokale Wirtschaft.

Foto: Volksbank Bochum-Witten eG

Gelsenkirchen - MLP Business Park Schalke - In Bau

Der MLP Business Park Schalke entsteht derzeit in Gelsenkirchen und zählt zu den bedeutenden Revitalisierungsprojekten im nördlichen Ruhrgebiet. Auf dem Gelände eines ehemaligen Drahtwerks der Thyssen, das über Jahre hinweg brachlag, entwickelt die MLP Group einen modernen Gewerbe- und Logistikstandort. Ziel des Projekts ist es, die Fläche wirtschaftlich neu zu beleben und gleichzeitig Impulse für die städtebauliche Entwicklung im Stadtteil Schalke-Nord zu setzen. Als Generalunternehmer ist das Bauunternehmen Bremer für die Umsetzung verantwortlich.



Das Gesamtareal umfasst rund 120.000 Quadratmeter, auf denen mehr als 72.000 Quadratmeter flexibel teilbare Mietflächen entstehen. Das Nutzungskonzept richtet sich insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Light Industrial sowie gewerbliche Dienstleistungen. Ergänzt werden die Hallen durch moderne Büro- und Sozialflächen sowie durch Grün- und Aufenthaltsbereiche, die zur Aufenthaltsqualität beitragen sollen. Der Baustart erfolgte im Jahr 2024, inzwischen sind die Arbeiten weit fortgeschritten. Die erste Bauphase mit rund 30.000 Quadratmetern Fläche soll im vierten Quartal 2025 fertiggestellt werden, die Inbetriebnahme ist ab Anfang 2026 vorgesehen. Der Standort ist als Multi-User-Park konzipiert, sodass mehrere Unternehmen parallel Flächen nutzen können.


Ein wesentlicher Meilenstein in der Projektentwicklung ist bereits erreicht: Mit der Winit Germany GmbH wurde ein erster Großmieter gewonnen, der rund 36.000 Quadratmeter Fläche für E-Commerce-Logistik und Fulfillment-Prozesse angemietet hat. Am Standort sollen perspektivisch etwa 300 bis 400 Arbeitsplätze entstehen, was die wirtschaftliche Bedeutung des Projekts für die Region unterstreicht. Insgesamt zielt der Business Park darauf ab, sich als moderner Logistik- und Gewerbestandort mit internationaler Anbindung zu etablieren.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der nachhaltigen Ausgestaltung des Projekts. Die Gebäude werden ressourcenschonend errichtet und sind auf eine energieeffiziente Nutzung ausgelegt. Dazu zählen unter anderem die Vorbereitung für Photovoltaikanlagen sowie die Integration von Grünflächen und Aufenthaltszonen. Das Vorhaben unterstützt zudem die Ziele des integrierten Entwicklungskonzepts für Schalke-Nord und trägt zur Aufwertung eines lange untergenutzten Industrieareals bei.

Bilder: MLP Group

Für die Stadt Gelsenkirchen stellt der MLP Business Park Schalke einen wichtigen Baustein der wirtschaftlichen und städtebaulichen Entwicklung dar. Durch die Kombination aus Flächenrecycling, moderner Infrastruktur und neuen Arbeitsplätzen wird ein Beitrag zum Strukturwandel im Ruhrgebiet geleistet, der den Übergang von industrieller Vergangenheit hin zu zukunftsorientierten Gewerbe- und Logistiknutzungen weiter vorantreibt.

Dortmund - Wohngebäude Hostedder Straße / Am Brandhof - In Planung

Neubauprojekt Hostedder Straße / Am Brandhof: 23 Wohneinheiten in Dortmund-Grevel

Im Dortmunder Stadtteil Grevel entsteht im Zuge der nördlichen Dorfentwicklung ein neues Wohnprojekt mit insgesamt 23 Wohneinheiten. Das Vorhaben ist Teil einer mehrstufigen Quartiersentwicklung, die zusätzlichen Wohnraum in dörflich geprägter Umgebung schaffen soll.

Lage und Umfeld

Das Plangebiet befindet sich an der Hostedder Straße sowie Am Brandhof in Dortmund-Grevel. Die Umgebung ist durch eine lockere, dörfliche Bebauung mit überwiegend zwei- bis dreigeschossigen Gebäuden geprägt. In direkter Nachbarschaft befinden sich vereinzelt Zeilenbebauungen, während sich in östlicher und südlicher Richtung landwirtschaftlich genutzte Flächen anschließen.

Trotz der ruhigen Lage ist die Infrastruktur gut ausgebaut: Einkaufsmöglichkeiten sind in weniger als einem Kilometer erreichbar. Eine Bushaltestelle befindet sich unmittelbar am Standort, und die Stadtbahnhaltestelle Dortmund-Grevel (Linie U42) ist fußläufig in etwa fünf Minuten zu erreichen.

Für das Gebiet gilt eine Dorfsatzung, die Einfluss auf die bauliche Gestaltung und Einbindung in das bestehende Ortsbild nimmt.

Projektumfang und Kennzahlen

Das Bauvorhaben wird durch die DSG realisiert und umfasst mehrere Gebäudetypen. Die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

  • Grundstücksgröße: 3.774 m²
  • Bruttogrundfläche: 3.840 m²
  • Wohnfläche: 2.209 m²
  • Wohneinheiten: 23
  • Energieeffizienzstandard: Effizienzhaus 55
  • Status: in Planung
  • Geplante Fertigstellung: 2027

Bauabschnitte und Bebauungskonzept

Die Umsetzung des Projekts erfolgt in mehreren Bauabschnitten:

Im ersten Bauabschnitt entstehen drei Geschosswohnungsbauten entlang der Hostedder Straße und Am Brandhof. Jedes dieser Gebäude umfasst sechs Wohneinheiten und bildet den Auftakt für die weitere Entwicklung des Gebiets.

In einem späteren Bauabschnitt ist die Errichtung eines Gebäuderiegels mit fünf Miet-Einfamilienhäusern vorgesehen. Voraussetzung hierfür ist der Bau einer neuen Planstraße durch die Stadt Dortmund, die das Gebiet erschließen wird.

Insgesamt entsteht so eine Mischung aus klassischem Geschosswohnungsbau und familienorientierten Einfamilienhäusern zur Miete.

Bild: DSG

Architektur und Wohnkonzept

Die Gebäude werden mit zwei Vollgeschossen sowie einem zusätzlichen Dachgeschoss in Satteldachbauweise geplant. Die Gestaltung orientiert sich bewusst an der bestehenden Bebauung, um eine harmonische Einbindung in das dörfliche Umfeld zu gewährleisten.

Ein besonderer Fokus liegt auf:

  • größeren Wohnungen für Familien
  • einer ausgewogenen Mischung unterschiedlicher Wohnformen
  • einer nachhaltigen Bauweise

Auf den Dachflächen ist die Nutzung von Photovoltaikanlagen vorgesehen, um einen Beitrag zur Energieversorgung zu leisten.

Städtebauliche Zielsetzung

Das Projekt ist Teil der übergeordneten Entwicklungsstrategie zur Stärkung des Ortsteils Grevel. Ziel ist es, ein lebendiges und durchmischtes Quartier zu schaffen, das sowohl moderne Wohnbedürfnisse erfüllt als auch die bestehenden Qualitäten des Standorts bewahrt.

Besondere Schwerpunkte liegen auf:

  • naturnaher Freiraumgestaltung
  • hohem Anteil an nutzbaren Grünflächen
  • Schaffung von Begegnungsräumen und Quartiersplätzen
  • Förderung eines nachbarschaftlichen Miteinanders

Gleichzeitig sollen die spezifischen Qualitäten des Standorts – insbesondere die ruhige Lage und der weite Blick über die umliegende Landschaft – im Entwurf berücksichtigt und gestärkt werden.


Quelle: DSG - Hostedder Straße / Am Brandhof - Neubau von 23 Wohneinheiten in Grevel

Dortmund - Wohngebäude Hedwig-Dohm-Weg 28-30 - In Planung

Neubauprojekt auf dem ehemaligen Sportplatz Morgenstraße in Dortmund-Wickede

Auf dem Gelände des ehemaligen Sportplatzes an der Morgenstraße in Dortmund-Wickede entsteht ein neues Wohnquartier mit gemischter Bebauung. Im Rahmen des rechtskräftigen Bebauungsplans „Pleckenbrink“ wird die Fläche neu entwickelt und soll künftig vor allem familienfreundlichen Wohnraum bieten.

Lage und Umfeld

Das Plangebiet befindet sich im Stadtteil Wickede und wird durch die Morgenstraße im Norden, Pleckenbrink im Westen, Alte Marsch im Osten sowie den Wickeder Hellweg beziehungsweise Dollersweg im Süden begrenzt. Die Lage innerhalb des Quartiers gilt als zentral, gleichzeitig aber vergleichsweise ruhig, da ein gewisser Abstand zu stärker befahrenen Verkehrsachsen besteht.

In der Umgebung befinden sich verschiedene Nahversorgungsangebote, die fußläufig in etwa 600 Metern erreichbar sind. Zudem ist das Gebiet gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Schulen, Kindertagesstätten sowie Spiel- und Sportflächen liegen in unmittelbarer Nähe und tragen zur Familienfreundlichkeit des Standorts bei.

Projektumfang und Kennzahlen

Im Fokus des aktuellen Bauvorhabens stehen drei Baufelder, die durch die DSG entwickelt werden. Die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

  • Grundstücksgröße: 4.190 m²
  • Bruttogrundfläche: 7.950 m²
  • Wohnfläche: 3.847 m²
  • Wohneinheiten: 48
  • Energieeffizienzstandard: Effizienzhaus 55
  • Status: in Planung
  • Geplante Fertigstellung: 2028

Die geplanten Gebäude umfassen Geschosswohnungsbau und ergänzen die im Gesamtgebiet vorgesehenen Einfamilienhäuser.

Städtebauliches Konzept

Das Neubauprojekt ist Teil eines größeren städtebaulichen Konzepts, das eine ausgewogene Mischung unterschiedlicher Wohnformen vorsieht. Neben Mehrfamilienhäusern entstehen Einfamilienhäuser sowie eine Tageseinrichtung für Kinder (TEK). Die Erschließung erfolgt über neu angelegte Planstraßen, darunter der Hedwig-Dohm-Weg, die als Mischverkehrsflächen gestaltet werden.

Ein wesentliches Element der Planung ist die Vernetzung von Grün- und Wegeflächen. Diese sollen bestehende und neue Nutzungen miteinander verbinden und zur Aufenthaltsqualität im Quartier beitragen.

Bild: DSG

Wohnqualität und Nutzungskonzept

Die drei Baufelder liegen im zentralen Bereich des neuen Wohngebiets und in unmittelbarer Nähe zu Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Ziel ist es, ein lebendiges und zugleich nachbarschaftlich geprägtes Wohnumfeld zu schaffen.

Aufgrund der Lage sind nur geringe verkehrsbedingte Lärmbelastungen zu erwarten. Punktuelle Geräuscheinwirkungen können jedoch durch angrenzende Schulen oder Sportflächen entstehen.

Quelle: DSG - Hedwig-Dohm-Weg 28-30 - Neubau von 48 Wohneinheiten in Wickede

Bottrop - Light-Industrial-Projekt „Central Ruhr“ - In Bau

Das Light-Industrial-Projekt „Central Ruhr“ in Bottrop

Mit dem Projekt „Central Ruhr“ entsteht in Bottrop ein moderner Gewerbe- und Logistikstandort, der gezielt auf die Anforderungen zeitgemäßer Produktions- und Logistikunternehmen ausgerichtet ist. Hinter der Entwicklung steht der Investor und Projektentwickler Swiss Life Asset Managers, der das Areal als Teil seiner europäischen Logistikstrategie erschließt.

Grundlage des Projekts ist ein rund 100.000 Quadratmeter großes Brownfield-Grundstück im Bottroper Stadtteil Eigen. Die Entwicklung sieht eine Logistikimmobilie mit insgesamt etwa 33.000 bis 33.400 Quadratmetern Mietfläche vor. Davon entfallen rund 30.000 Quadratmeter auf Lagerflächen, ergänzt durch etwa 2.000 Quadratmeter Mezzanine-Flächen sowie rund 1.300 bis 1.800 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen. Zusätzlich entsteht ein separater Büroneubau mit etwa 842 Quadratmetern Fläche. 

Bild: Swiss Life Asset Managers

Die Immobilie wird in drei Halleneinheiten mit einer lichten Höhe von rund zwölf Metern unterteilt und kann sowohl von einem einzelnen Großnutzer als auch von mehreren Mietern genutzt werden. Insgesamt sind etwa 30 Verladetore sowie mehrere ebenerdige Zufahrten vorgesehen, um flexible Logistikprozesse zu ermöglichen. 

Der Baustart für „Central Ruhr“ ist für das Jahr 2025 vorgesehen. Erste Baufortschritte wurden bereits im selben Jahr sichtbar, unter anderem mit dem Richtfest für Teile des Bürogebäudes. Die Fertigstellung wird marktüblich in einem Zeitraum von etwa 18 bis 24 Monaten nach Baubeginn erwartet, sodass eine Inbetriebnahme voraussichtlich im Zeitraum 2026 bis 2027 erfolgen kann.

Ein konkretes Investitionsvolumen oder Baukosten wurden bislang nicht öffentlich kommuniziert. Vergleichbare Logistikentwicklungen dieser Größenordnung bewegen sich jedoch üblicherweise im mittleren zweistelligen Millionenbereich, abhängig von Bauqualität, ESG-Standards und technischer Ausstattung.

Inhaltlich folgt das Projekt dem Konzept moderner Light-Industrial-Immobilien. Diese kombinieren klassische Lagerflächen mit Elementen leichter Produktion, E-Commerce-Abwicklung und urbaner Fertigung. Zielgruppen sind insbesondere Unternehmen aus den Bereichen Fulfillment, Automotive-Zulieferung, High-Tech-Montage sowie urbane Produktionsbetriebe.

Ein besonderer Fokus liegt auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Geplant sind unter anderem Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen, der Einsatz von Wärmepumpen sowie eine Gebäudezertifizierung nach BREEAM-Standard „Very Good“. Damit positioniert sich „Central Ruhr“ als ESG-konforme Immobilie innerhalb eines zunehmend regulierten Marktes für Gewerbeimmobilien. 

Die Standortwahl in Bottrop ist strategisch begründet. Das Ruhrgebiet zählt zu den größten Logistikregionen Europas und bietet Zugang zu einem Einzugsgebiet von mehreren Millionen Menschen. Die Nähe zu Städten wie Essen, Oberhausen und Gelsenkirchen sowie die Anbindung an zentrale Autobahnen ermöglichen insbesondere effiziente Last-Mile-Logistiklösungen.

Darüber hinaus steht das Projekt exemplarisch für den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Auf ehemaligen Industrieflächen entstehen neue, zukunftsorientierte Gewerbestandorte, die traditionelle Nutzungsmuster ablösen und gleichzeitig neue Arbeitsplätze schaffen. „Central Ruhr“ reiht sich damit in eine Vielzahl von Transformationsprojekten ein, die den Wandel von der Montanindustrie hin zu einer diversifizierten Wirtschaftsstruktur vorantreiben.

Insgesamt zeigt das Projekt, wie sich moderne Logistik- und Light-Industrial-Immobilien zunehmend als zentrale Bausteine urbaner Wirtschaftsräume etablieren. Die Kombination aus Lagequalität, Flexibilität und Nachhaltigkeit macht „Central Ruhr“ zu einem typischen Vertreter dieser neuen Immobiliengeneration.

Quelle: Immobilienmanager

Samstag, 28. März 2026

Bochum - Neubau Sparkasse-Geschäftstelle Lothringer Straße - In Planung

Die Sparkasse Bochum plant erstmals seit 25 Jahren wieder den Neubau einer Filiale. Anlass ist die Kündigung des Mietvertrags für den bisherigen Standort im Stadtteil Bochum-Gerthe. Als Ersatz hat die Sparkasse ein Grundstück an der Lothringer Straße 44 erworben, auf dem eine moderne, barrierefreie Geschäftsstelle entstehen soll. Bis zur Fertigstellung, die derzeit für das Jahr 2029 vorgesehen ist, wird eine Übergangsfiliale an der Bethanienstraße genutzt.

Der Neubau soll neben den Geschäftsflächen im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss auch zwei Mietwohnungen im Dachgeschoss umfassen. Zudem sind eine Photovoltaikanlage sowie eine Luft-Wasser-Wärmepumpe vorgesehen, um das Gebäude nachhaltig zu betreiben. Die Sparkasse betont, mit der Investition ein Zeichen für die Weiterentwicklung des Stadtteils zu setzen und die persönliche Kundenberatung vor Ort langfristig zu sichern.

Der letzte Neubau einer Filiale erfolgte im Jahr 2001. Künftig will sich die Sparkasse vor allem auf die Modernisierung bestehender Standorte konzentrieren; eine umfassende Sanierung der Filiale in Werne ist ab April 2026 geplant. Parallel dazu realisiert das Institut ein größeres Bauprojekt in der Innenstadt am Dr.-Ruer-Platz, wo ein neues Bürogebäude mit architektonischem Anspruch entsteht, das über eine gläserne Brücke mit dem Hauptgebäude verbunden wird.

Quelle: WAZ -Bochumer Stadtteil bekommt eine neue Sparkasse-Filiale – das ist der Zeitplan - Paywall