Samstag, 10. November 2018

Herne | NORDFROST Logistikzentrum

Der Tiefkühllogistiker NORDFROST GmbH und Co. KG aus dem friesischen Schortens startet das Projekt rund um sein neues Logistikzentrum in Herne. Mit dem geplanten Neubau verstärkt das von Horst Bartels gegründete Familienunternehmen seine Aktivitäten im Ruhrgebiet, wo es bislang mit fünf von insgesamt 35 Standorten vertreten ist. So schafft NORDFROST Synergien im Lagergeschäft sowie im Nah- und Fernverkehr, woraus sich neue Chancen für weitere Kunden ergeben.

Der Standort Herne verfügt im Endausbau über eine Lagerkapazität von mehr als 80.000 Palettenstellplätzen. Neu für die Schortenser ist dabei die Realisierung eines Hochregallagers, das circa die Hälfte dieser Kapazität darstellt. Aus diesem werden zum einen die großzügigen Bereitstellzonen für den Speditionsumschlag automatisiert bedient.

Quelle: http://www.malorg.de/2017/03/28/pres...uer-nordfrost/

Bild (C) assmann gruppe
Update 10.11.2018

In Herne entsteht auf dem Gewerbegebiet Unser Fritz 1-4 direkt an der A 42 auf einem 13 Hektar großen Gelände das größte Tiefkühlhaus Deutschlands. Nordfrost, Marktführer der Tiefkühlbranche, baut dort voraussichtlich ab November 2018 den größten Standort des bundesweit und international agierenden Unternehmens. Das Investitionsvolumen beträgt 130 Millionen Euro. Auf dem ehemaligen Zechengelände entsteht ein Kühllogistikzentrum, das auf einer überbauten Fläche von gut 34.000 Quadratmetern über eine Lagerkapazität von 90.000 Stellplätzen verfügt. In der ersten Bauphase werden 70.000 Stellplätze erbaut, in der zweiten ein Jahr später 20.000.

Das Gebäude besteht aus einem Hochregallager mit mehr als 200.000 Kubikmeter Volumen. Die automatische Kommisionierungsanlage ist einzigartig in ganz Europa: Bis zu 3.500 Verpackungseinheiten auf 125 Paletten können pro Stunde in der Anlage weitgehend automatisch gemäß den Kundenwünschen zusammen gestellt und für die Auslieferung bereit gestellt werden. Diese Menge füllt bis zu 2.000 Filialen des Lebensmitteleinzelhandels. Die Entscheidung für die Automatisierung hat den Planungsprozess verlängert. Ursprünglich wollte Nordfrost schon 2016 mit dem Bau starten. „Trotz der hohen Automatisierung wird Nordfrost am Standort Herne etwa 200 neue Arbeitsplätze schaffen“. Den Entwurf für das anspruchsvolle und sehr komplexe Gebäude haben die Architekten der Dortmunder assmann gruppe gefertigt.

Pressemitteilung: Das größte Tiefkühlhaus Deutschlands

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