Samstag, 31. März 2018

Duisburg | Bürogebäude Krankikom + Plateno Hotel

Auf der Südseite des Innenhafens, westlich der Schwanentorbrücke, werden zwei Projekte realisiert, die eine wichtige Initialzündung für die Verbindung der Innenstadt mit dem Innenhafen darstellen und eine jetzt verwaiste Fläche zu einem urbanen Standort entwickeln. Die hochwertige Architektur dieser beiden Solitäre wurde sorgfältig mit den Belangen des Denkmalschutzes abgestimmt und ausführlich im Beirat für Stadtgestaltung vorgestellt und diskutiert.

Neben einem Büroneubau der Firma Krankikom entsteht fast zeitgleich ein neues Hotel für die chinesische Plateno Gruppe. Die Architektur der Gebäude passt sich dem Umfeld des Hafens an. Über einem dreigeschossigen Sockel schwebt jeweils ein auskragender Kubus und nimmt damit gestalterische Elemente der hafentypischen Kranhäuser auf. Von der ansprechenden und innovativen Architektur an diesem prominenten Standort in der Schanierlage zur Altstadt werden nach Fertigstellung wichtige Impulse zur Weiterentwicklung der Altstadt ausgehen. Bereits im Masterplan Innenstadt ist die Bebauung des südwestlichen Innenhafenufers eines der wichtigsten Themen.

Der Duisburger Projektentwickler SGE Stüdemann-Grundbesitz-Entwicklung GmbH hat auf der Industriebrache, die mal der Stadt Duisburg gehörte, die beiden Bauvorhaben entwickelt. Dabei hat er sehr eng mit dem Investor Krankikom, den beiden Architekturbüros KZA, Essen, und RKW, Düsseldorf, sowie mit dem Stadtplanungsamt zusammengearbeitet. Da die SGE für beide Projekte auch die Projektsteuerung übernommen hat, ist sie für die Einhaltung der beabsichtigten Fertigstellungstermine im Jahr 2019 mitverantwortlich.

 Das neue Plateno Hotel der Marke 7 Days Premium wird in einer Projektpartnerschaft bestehend aus der Duisburger SGE Stüdemann-Grundbesitz-Entwicklung GmbH, der Soravia Gruppe aus Wien und der TREC Real Estate GmbH mit Sitz in Düsseldorf realisiert. Gleich neben dem Hotel leistet Krankikom mit seinem neuen Firmensitz ein Bekenntnis zum Standort Duisburg. Das Bürogebäude mit sieben Etagen bietet viel Platz für aktuelle und künftige Bedürfnisse des Internet-Dienstleisters und weiterer Mieter. Der Entwurf des Essener Büros Koschany + Zimmer Architekten KZA greift Elemente der umliegenden Bebauung auf und variiert sie. Die einzigartige, von innen beleuchtete Fassade mit über die Jahre wechselnden Gestaltungen wird ein Highlight mit Impulswirkung auch für die Umgebung des Gebäudes.

Pressemitteilung: Stadt Duisburg / Krankikom 



Bilder: Krankikom / KZA, Essen, und RKW, Düsseldorf
Update 31.03.2018

Voraussichtlich im Mai 2019 können die Krankikom-Mitarbeiter „ihre“ neue Firmenzentrale im Duisburger Innenhafen beziehen. Mit der feierlichen Grundsteinlegung haben am Mittwoch (28.03.2018) die Bauarbeiten für das spektakuläre Bürogebäude am Schwanentorufer begonnen. Entworfen und geplant wurde es von Koschany + Zimmer Architekten KZA.

Das Gebäude wird einen prominenten Platz einnehmen: Es steht in Zukunft an der Schnittstelle zwischen Innenstadt und Innenhafen. Vier der insgesamt sieben Geschosse nutzt IT-Dienstleister Krankikom für seine rund 120 Mitarbeiter. Zwei weitere Etagen werden vermietet. Im Erdgeschoss soll ein Gastronomiebetrieb einziehen.

Gestalterisch auffällig ist vor allem die leuchtende Fassade aus bedruckten Textil-Elementen. „Normalerweise stehen Leuchttürme ja am Meer, weit draußen. In diesem Fall steht der Leuchtturm zwar am Wasser, aber doch mitten in der Stadt“, sagte KZA-Planerin Dorothee Hauptmann. Sie hat das Projekt von Anfang an begleitet. „Wir hoffen, dass dieser in Zukunft ein perfektes Zuhause für den Bauherrn und vielleicht ein kleiner Leuchtturm für die Stadt Duisburg wird.“

 Quelle: Koschany + Zimmer Architekten KZA

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